Das Tagesgericht

Lahrer Bremsenprüfstand.

(gh)Es sind Zeitungen aus einem Land außer Rand und Band. Unglaubliches müsste ungläubig zur Kenntnis genommen werden und Widerstand einer Bevölkerung auslösen, die noch ein paar ihrer Sinne beisammen hat. Aber, es scheint, es ist alles zu spät im faulen Staate Deutschland. Da regt sich nichts und niemand mehr, wer die Lizenz zum Bewegen hat. „Sami A., einst Leibwächter des früheren Terror-Anführers Osama Bin Laden, lebt in Deutschland von Sozialleistungen. Er gilt als islamistischer Gefährder, kann einem höchstrichterlichen Urteil zufolge aber trotzdem nicht abgeschoben werden…“ Dies meldet ein wohl als linksgrünsozialistisch versifft anzulesender Spiegel. Bin Laden? Das war ein schlimmer Feger. Man denke nur an die zwei Türme in New York, die er per Flugzeuge hat einstürzen lassen. Als er den Amis vor die Flinte kan, jubelte eine „Christenparteianführerin“ und Kanzlerin in Deutschland: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, Osama bin Laden zu töten!“ Das war 2011. 87 Prozent haben sie 2017 gewählt und mit ihr weiter das Chaos. Läst sich dieses besser beschreiben als mit der Spiegel-Nachricht? Freut sich Deutschland über eine „CDU“-Kanzlerin, welche einen Terroristen nach Deutschland lässt und auf Kosten des Steuerzahlers beherbergt? Das ist Zeitung heute in Deutschland. Der Rest wäre besser Schweigen. Oder ist einfach Karikatur. Kein Wunder, dass die dümmsten Kälber noch immer ihre Metzger selber wählen. Da sieht dann auch neue Zeitung älter aus als die Tonne. „Veranstaltung im Landratsamt – Neues Programm soll Menschen mit Alkoholproblemen helfen“. Im Weinparadies Ortenau, im Weinland Ortenau“,  im Drogengürtel Deutschlands! Kann sich das Volk nicht selbst verarschen? Oder gleich  Party auf einer „Landesgartenschau“ in Lahr. Eine Stadt, welche alle Krümel ihrer sogenannten Kultur zusammenfegt und über diesem baden-württembergischen Gartenparadies ausstreut. Wen’s dabei juckt, der schunkelt mit. Wenn die bunten Fahnen wehen, sitzt der Verstand bekanntlich in der Trompete. Auch in der des 80-jährigen Walter Scholz? Ja, wo laufen sie denn, wenn sie nicht gerade künstlichen Blumen folgen? „Saison der Lahrer Stadtführungen beginnt – ‚Typisch Lahr‘ bietet auf 35 Seiten wieder ein vielfältiges Programm. Ob kulinarisch oder im Museum – es ist wahrscheinlich für jeden etwas dabei“. So blablat es in die kleine Lahrer Welt direkt aus dem Rathaus. Wem dieser ganze Zirkus zuviel ist, kann noch immer in den Lahrer Stadtpark entfliehen. Für den ist die „Landesgartenschau“ keine Alternative. Wenn  das deren Besucher wüssten. Aber Lahr hütet dieses Geheimnis wie seine  Zwiebel der Einfalt. Bis auch der Stadtpark als Rummelplatz untergeht  im bunten Karneval der Ausgeflippten, welcher dieses Land so grau macht.

Wenn auch das Wasser im Rhein nur noch Wein wäre…

Tödlicher Ehestreit: 48-Jähriger soll Frau getötet haben
©Symbolfoto: Bundespolizei
Ein 48-Jähriger soll am Dienstagnachmittag in Bad Peterstal-Griesbach seine zwei Jahre jüngere Ehefrau im Streit getötet haben…. Ein 48-Jähriger soll am Dienstagnachmittag in Bad Peterstal-Griesbach seine Ehefrau getötet haben….Der Mann habe seine zwei Jahre jüngere Frau im Streit getötet, heißt es….
(Miba-Presse. Stottert die Software?)

bwstreifenGescheiterte Wahlrechtsreform in BW
„Schlechte Nachricht für die Frauen im Land“
Grüne und CDU konnten sich nicht auf eine Wahlrechtsreform einigen. Das ist höchst bedauerlich, findet Ministerpräsident Kretschmann.  
(swr.de. Was für ein Unsinn, eine Wählerentmündigung als Reform zu verkaufen. Wenn Frauen Frauen wählten, hätten sie die Mehrheit. Aber auch Frauen wählen nach dem Kopf und nicht nach grünem Bauch.)

Pläne zur Krankenhaus-Schließung
Landrat will nur noch vier Krankenhäuser
Offenburg, Lahr, Wolfach und Achern – nur noch in diesen vier Orten werden nach dem Willen des Ortenauer Landrates künftig Kliniken sein. …Pro Jahr sollen so bis zu 40 Millionen Euro gespart werden.
(swr.de. Fake. Das „Modell Landrat“ hieß Nichtstun und Erhalt aller neun Krankenhäuser. Mehrere Gutachten fordern Vernunft und nur noch drei oder vier.)

Wahlrecht
Rülke: FDP-Fraktion bedauert die verpasste Chance
Liberale wären zu frauenfreundlicher Reform bereit gewesen
Zur heutigen endgültigen Absage an eine Wahlrechtsreform im Koalitionsausschuss erklärt der Fraktionsvorsitzende der FDP/DVP-Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke:
„Wir bedauern, dass die Unfähigkeit der Koalition zu einer Lösung zu gelangen dazu geführt hat, dass das Landtagswahlrecht unverändert bleibt. Grüne und CDU haben damit bewiesen, dass  Sie mit Frauenpolitik nichts am Hut haben. ‚Frauen im Fokus‘ ist ein reines Lippenbekenntnis von Thomas Strobl. Erst findet sich keine Frau auf den ersten vier Plätzen der CDU-Europaliste, dann gibt es keine Wahlrechtsreform zugunsten von mehr Frauen im Landtag. Die FDP-Fraktion wäre zu einer frauenfreundlichen Reform des Wahlrechts bereit gewesen.“
(FDP-Landtagsfraktion. Ist Frausein liberale Kompetenz? Äpfel und Birnen verwechselt: Hier geht es darum, die Volkswahl nicht zu beschneiden durch Listen! Was hat Rülke dagegen? Er allein hat in zwei Wahlkreisen gleichzeitg ein Mandat gewonnen. Warum hat er nicht dafür gesorgt, dass eins an eine Frau geht? Die FDP-Fraktion hat 12 Mitglieder, darunter 1 Mitgliederin. Scheinheiligkeit!)

Krise in Baden-Württemberg
Hadmut
Abiturienten protestieren:
Ihnen wurde im Englisch-Abitur ein lyrischer Text statt eines Sachtextes vorgelegt. Es gibt sogar gleich eine Petition. Oder das, was man dafür hält, Petitionen kann man nämlich nicht im Internet einreichen.
Mal abgesehen davon, dass ich beim Lesen des Textes zu der Auffassung komme, dass dafür das Abitur in Deutsch wohl zu leicht war, finde ich es geradezu frappierend, dass die es wagen, in einem Englisch-Abitur eine Textinterpretation zu betreiben und das dann mit Multiple-Choice abzufragen.
Was kommt als nächstes? Publikums-Frage und Telefon-Joker?
(danisch.de. Zumindest hätte der Text eine Woche vorher bekannt sein müssen. Wie soll sonst die 1,0 für das Sozialarbeiterstudium geschafft werden?)

=====================ZUSCHRIFT============================

Aus gegebenem Anlass an die BZ-Redaktion in Lahr:

Sehr geehrter Herr Dürbeck,

nach Ihrem Kommentar vom 19.4. unter dem „Urteilsplatz“ ist eine Wiedergutmachung fällig.

Richtig ist, dass ich im Islam wie er sich in der Welt und in Deutschland präsentiert, keine kulturelle Bereicherung für die Menschheit erkennen kann. Aber dass ich Moscheen  generell ablehne wie Sie mir unterstellen, ist schlicht falsch. Ich denke ich habe in meinem Leben mehr besucht als Sie. In Israel, Westbank, Dubai, Oman, Jemen, Kenia, Ägypten, Tunesien, Marokko, Türkei, Frankreich, Deutschland, auch Russland. Ich dürfte die islamische Welt besser kennen als Sie und weiß worüber ich rede und schreibe. Ich verlange von Ihnen den gleichen Respekt mir gegenüber als Leser Ihrer (?) Zeitung, wie ich früher der schreibenden Zunft entgegen brachte. Denken Sie bitte noch einmal über Ihren Kommentar nach und drucken Sie meine Richtigstellung ab.

Wirklich nichts Neues?

Die Rubrik Urteilsplatz sollte spätestens nach Dürbecks Kommentar „Nichts neues unter der Sonne“ in Verurteilungsplatz umbenannt werden. Denn verurteilt werde ich, Moscheen und den Islam nicht zu mögen. Nein, den Islam türkischer AKP-Prägung, repräsentiert durch die DiTiB Erdogans muss man nicht mögen, darf man nicht dulden!

Seit ich das letzte mal in der BZ zu Wort kam, gab es nicht Neues? Keine DiTiB-Imame, die als türkische Spione tätig waren? Keine DiTiB-Moscheen, in denen Kinder für den Erdogans Sieg in Nordsyrien beten mussten? Keine DiTiB-Moscheen, in denen Kinder als Soldaten in Uniförmchen unter dem Beifall ihrer Eltern Krieg gespielt haben und am Ende als Heldentote unter der türkischen Flagge ihr Ende fanden? Und kein Lahrer Verein, der immer noch an diesem Erdogan-Ableger festhält?

Fast könnte man meinen, die Lokalredakteure lesen nur ihre eigenen Seiten aus der Provinz und schauen keine Nachrichten. Und sie sprechen falsch Zeugnis, dass ich muslimischen Gebethäuser generell ablehne. Als ich mich vor drei Jahren erstmals zu Wort meldete, endete mein verteilter Handzettel so: Ich wünsche deshalb eine Moschee, in die sich auch Aleviten und Kurden meines Heimatortes hinein trauen, welchen die politische Ausrichtung des DiTiB zuwider ist.

Solche Moscheen gibt es inzwischen, wenn auch wenige. Aber dass die Lahrer Moschee die einzige unter den über 1.000 DiTiB-Moscheen in Deutschland ist, die eine weiße Weste hätte, ist äußerst unwahrscheinlich. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Wer soll übrigens nach Ihrer Anspielung auf den gewaltsam gestorbenen Pfarrer Albert Förderer vorher sterben?   
Albrecht Künstle, Herbolzheim

_______________________________________________________________

==================
NACHLESE
IT-Modernisierung:
Bundeswehr verschwendet Millionen bei Fregatten
Die Bundeswehr hat bei der Aktualisierung von Software auf ihren Schiffen laut dem Bundesrechnungshof viel Geld verschwendet. So erhöhten sich die Kosten von 6 auf 30 Millionen Euro, wie aus einem Bericht hervorgeht – pro Schiff.
(spiegel.de. Niemand löst die Laiendarstellerin als  Feldherrin ab? Kein Staatsanwalt ermittelt gegen sie? Sie ist noch immer frei?)
===================

Ökonomen nennen GroKo-Rentenpläne „unbezahlbar“
Das Rentenniveau soll dem Koalitionsvertrag zufolge bis 2025 nicht unter 48 Prozent fallen. Die Forscher vom Max-Planck-Institut halten die Vorstellungen der GroKo für schlicht nicht finanzierbar.
(welt.de. 60 Milliarden für Merkels Gästehaus sind jährlich weg. Was sagen die Ökumenen?)

SAMSUNG DIGITAL CAMERA

Seltsame Arbeitsteilung
Kriminalitätsstatistik 2017: Regierung und Medien synchronisieren sich
Von Alexander Wallasch
Die WAMS berichtet über eine Kriminalitätsstatistik, die noch nicht veröffentlicht ist. Tenor: sinkende Kriminalität. Die WeLT tags drauf mit Bezug auf dieselbe Quelle: Bestimmte Kriminalität unter Migranten nimmt zu. Und nu? Ein Modell macht Schule. Nach den Studien nun auch die Statistiken, hier die Kriminalitätsstatistik: Die vollständige Arbeit liegt nicht vor, der Presse werden Auszüge und Interpretationen vorgelegt. Und wenn die Studie oder Statistik dann doch irgendwann vorliegen sollte, ist die eigentliche Meldung Schnee von gestern. Unabhängig davon, ob die verbreitete Nachricht nun tatsächlich und überprüfbar auf den Ergebnissen basiert oder nicht....
(Tichys Einblick. Irgendwann werden auch Lügen als Wahrheit geglaubt. Sie müssen nur oft genug wiederholt werden.)

Politische Korrektheit
Keine beste Freundin
Eine Vorschule im US-Bundesstaat Massachusetts hat den Begriff „bester Freund“ verboten, weil sich Mitschüler dadurch ausgegrenzt fühlen könnten. Die Eltern eines betroffenen Mädchens haben dafür kein Verständnis. Dabei geht die Maßnahme der Einrichtung noch nicht weit genug.
(Junge Freiheit. Die spinnen, die Amis. Aber die Deutschen sind auch auf schlechtem Weg.)

deutschfahnevolk+++++++++++++++++++
Präsident des Zentralrates der Juden rät in der Großstadt vom Kippa-Tragen ab
Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, rät Juden davon ab, sich in deutschen Großstädten öffentlich mit Kippa zu zeigen. Wenn es nicht gelinge, dem Antisemitismus Einhalt zu gebieten, gefährde dies letztlich die Demokratie, sagte Schuster auf radioeins des Senders rbb. Auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland fand deutliche Worte gegen Judenfeindlichkeit.
(focus.de. Hier ist Deutschland – oder nicht mehr? Können mal deutsche Probleme angesprochen werden?  Oder sind die von orientalischen Religionen und Ideologien wichtiger? In Deutschland muss  niemand in der Öffentlichkeit seinen Kopf unter irgendwelchen Kleidungsstücken verstecken. Wer dies nötig hat, ist vielleicht im falschen Land.)
++++++++++++++++++++

Merkel trägt Hauptschuld
Islamischer Judenhass: die Bankrotterklärung der Bundesrepublik
Von C. JAHN
Der Zentralrat der Juden warnt vor dem Tragen der Kippa in deutschen Großstädten. Nun ist es amtlich: Juden sind in Deutschland nicht mehr sicher. Diese Feststellung ist zugleich ein politischer Totenschein für einen Staat, für den seit seiner Gründung die besondere Verpflichtung gegenüber den Juden in Deutschland stets ein zentrales Leitmotiv politischen Handelns war. Der islamische Judenhass ist nichts Neues in Zeiten der totalen Bunten Republik. Seit Jahren ist dieses Problem bekannt, seit Jahren wurde es von der politischen Elite unter den Teppich gekehrt. Auch der Zentralrat der Juden hat stets weggeschaut. Deutlich früher hätte er sich zu Wort melden können und müssen. Aber der islamische Judenhass in der Bunten Republik ist ein äußerst heikles Thema, weil er untrennbar mit dem Lieblingsprojekt der politischen Elite verknüpft ist: der Buntisierung Deutschlands durch Massenansiedlung von Muslimen. Jede Kritik am islamischen Judenhass wäre gleichzeitig als Kritik am staatlich organisierten Import dieses islamischen Judenhasses verstanden worden und hätte den Zentralrat der Juden unweigerlich in einen Konflikt mit der gesamten politischen Elite geführt: mit den Merkels, den Steinmeiers und all den sonstigen Typen, mit denen man am Auschwitz-Gedenktag so gern Händchen hält und Betroffenheit mimt.Hand in Hand mit den Haupttätern, Appeasement und Schmusekurs gegenüber den politischen Hauptverantwortlichen für die Wiedereinbürgerung des Judenhasses in Deutschland. Man kann dem Zentralrat der Juden gar nicht genug Vorwürfe machen, dass er erst Jahr 2018 zögerlich beginnt, öffentlich auf Zustände und Zusammenhänge aufmerksam zu machen, die ihm seit mindestens 20 Jahren, wenn auch nicht im heutigen Ausmaß, bestens bekannt sind. Die Feststellung, dass Juden in Deutschland nicht mehr sicher sind, ist allerdings mehr als eine verspätete Sicherheitswarnung eines Verbands, dem es an Mut und politischem Rückgrat fehlt. Dass Juden in Deutschland nicht mehr sicher sind, sollte die gesamte politische Elite der Bundesrepublik wie ein Faustschlag im Gesicht treffen. Denn diese Feststellung schließt den Kreis zu den Zuständen im Dritten Reich. Schlimmer noch: Man sollte sogar die Frage stellen, ob während des Dritten Reiches Juden in Berlin durch einfache Passanten mit dem Gürtel auf offener Straße verprügelt wurden. Möglicherweise ist diese Form zivilen Straßenterrors gegen Juden nämlich ein besonderes historisches Markenzeichen unserer Bunten Republik, dem „neuen Deutschland“, dem weltoffenen, toleranten Paradies auf Erden. Dass sich eine Verfolgung von Juden in Deutschland nie mehr wiederholen darf, gehört zu den zentralen Gründungsgedanken der Bundesrepublik. Mehr noch: dieser Gedanke war ein über Jahrzehnte in blumigen Reden immer wieder beschworenes Leitmotiv für das gesamte politische Handeln der politischen Verantwortungsträger. Dass deutsche Politiker ausgerechnet dieses Leitmotiv missbrauchten, um unter Berufung auf Auschwitz unter dem Schlagwort der „Toleranz“ Millionen von judenhassenden Arabern anzusiedeln, war und ist eine geradezu ekelhafte Verhöhung der Opfer der Judenverfolgung im Dritten Reich: den Tod dieser Menschen schamlos dazu auszunutzen, um im großen Stil neuerlich Judenhass nach Deutschland zu importieren  – es verschlägt einem die Sprache. Juden sind in Deutschland nicht mehr sicher – dieser Satz ist das Leichentuch über der gesamten Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Schimpf und Schande für diesen Staat!
(pi-news.net)

Hier hat Deutschland Millionen an Steuergeldern verschwendet
Der Bundesrechnungshof hat wiedereinmal aufgedeckt, für welche Projekte unnötig Geld ausgegeben wurde. Den Steuerzahler kosten diese jährlich viele Millionen Euro. Eine deutsche Institution wird zum „Dauersünder“.
(welt.de. Erst wenn Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden und in den Knast wandern, macht dieser „Rechnungshof“  Sinn.)

Eva Christiansen
Diese Merkel-Personalie ist eine Kampfansage an Seehofer
Eine der mächtigsten Frauen im politischen Berlin wird noch mächtiger: Eva Christiansen, die Medienberaterin der Bundeskanzlerin. Sie führt jetzt im Kanzleramt die neu gegründete Abteilung 6: Politische Planung, Innovation und Digitalpolitik…
(welt.de. Wikipedia: „Eva Christiansen (* Juli oder August 1970 in Köln) ist Leiterin der Stabsstelle Politische Planung, Grundsatzfragen und Sonderaufgaben im Bundeskanzleramt sowie Redenschreiberin…Das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn schloss Christiansen mit dem Diplom ab. Ab 1994 arbeitete sie als Assistentin eines Wirtschaftsprüfers und wechselte 1996 in ein Umwelttechnologie-Unternehmen. 1997 trat sie in die CDU ein und wurde im folgenden Jahr vom damaligen Generalsekretär Peter Hintze als stellvertretende Parteisprecherin eingestellt. 1999 rückte Christiansen zur ersten Sprecherin auf. Als 2002 Angela Merkel den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion übernahm, wechselte Christiansen von der Parteizentrale ins Jakob-Kaiser-Haus.Etwa zum Zeitpunkt der Regierungsübernahme verabschiedete sich Eva Christiansen in die Babypause. Nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie zunächst auf eine Teilzeitstelle als Medienberaterin der Kanzlerin zurück. Seit März 2010 ist sie Leiterin des Stabs „Politische Planung, Grundsatzfragen, Sonderaufgaben“ und weiterhin des Referats „Medienberatung“ im Bundeskanzleramt. Christiansen ist außerdem seit Juli 2012 Mitglied des ZDF-Fernsehrats. Zuvor hatte sie dem Rundfunkrat der Deutschen Welle angehört. Im August 2017 bestätigte die CDU-Bundesgeschäftstelle Recherchen der Welt am Sonntag, dass Christiansen und weitere Mitarbeiter des Kanzleramts während des Wahlkampfs zur Bundestagswahl eine vom Kanzleramt genehmigte Nebentätigkeit für die Partei im Rahmen eines Minijobs auf Basis 450 Euro ausüben. Die SPD beantragte daraufhin eine Überprüfung durch den Bundestagspräsidenten und den Bundesrechnungshof…“ Mit solchen Reden wird man „mächtig“? ZDF gehört zum Propagandaministerum? Modell DDR 2.0? Darf Drehhofer wenigstens Blockflöte spielen? Hat sie für 450 Euro Luftballons aufgebasen?)

SPIEGEL in der Tradition von DDR-Durchhalteparolen
Akif Pirinçci: Epileppi, aber happy!
Beim aktuellen Auflagenabsturz der Print-Medien ist DER SPIEGEL an vorderster Front. Vierteljährlich rauscht das verkaufte Heft mit Zahlen in Horrordimension in Richtung Untergang. Im letzten Vierteljahr war wieder ein Minus von 8,8 % zu verzeichnen, was einem Verkauf von nur noch 531.376 Heften entspricht und fast einer Halbierung der einstigen 900.000 gleichkommt. Sicher hat diese Entwicklung mit dem Siegeszug des Internets, der dadurch entstandenen Gratis-Mentalität der Leser und der Umstellung deren Medienkonsums von Print auf Digital zu tun. Doch insbesondere hat sich der SPIEGEL selbst in den letzten 20 Jahren umgestellt. War er früher ein linksliberales, aber sprachlich brillantes Blatt mit einem Schuß feiner Ironie gewesen, so ist er heute wie fast alle anderen großen Blätter der übliche humorlose, linksradikale Dreck. Das heißt, so stimmt das ja gar nicht. Der SPIEGEL hat sich wie der restliche Mainstream zum Horst bzw. zum Vasallen und Sprachrohr der bis zu den Sackhaaren vergrünisierten, verbuntelten und deutschfeindlichen Regierung machen lassen. Folgerichtig haßt der SPIEGEL nichts mehr als die eigenen Leser, die zwar immer noch mehrheitlich angelinkst und angegrünt im bürgerlichen Lager zu orten sind, aber die Erinnerung an die frühen seligen Tage Deutschlands im Kopf behalten haben. Da fällt es dem heutigen SPIEGEL natürlich schwer, denen ein X für`n U vorzumachen und ihre meist von rückwärtsgewandten, ungebildeten und nicht zum geringen Teil gewalttätigen und mörderischen Ausländern okkupierte Heimat als friedliches deutsches Idyll à la Caspar David Friedrich umzulügen. Die Lüge bemerkt, verlassen die (Lese-)Ratten das sinkende Schiff. Dennoch wird beim SPIEGEL nichts unversucht gelassen, seinen verbliebenen Lesern unablässig ein Traumtheater eines quietschfidelen Landes, aus dessen Arsch die Sonne scheint, zu inszenieren und anhand von Lächerlichkeiten zu beweisen, daß sie den Alptraum im Traum nur träumen. Das nimmt solch groteske Ausmaße an, daß ihre meist vom Zecken-taz übernommenen Kolumnisten in zwei aufeinanderfolgenden Tagen wie Hypnotiseure auf Koks über das ein und dasselbe Thema faseln, um den Scheißhaufen zum Paradies zu faken. Den Anfang macht am 21. April auf SPIEGEL Online eine Türkin namens Ferda Ataman, die ihr Medien-Gnadenbrot bis jetzt bei vom staatlich subventionierten Irgendwas-mit-Migranten-Vereinigungen fraß. Gleich unter dem Titel „(Schluss mit Apokalypse) Deutschland ist weltoffen und cool!“ ist ein Sommerphoto mit einer geilen Asiatin und zwei arg verschwult aussehenden Hippster-Typen an einem See zu betrachten. Der eine Hippster modelliert gerade Riesenseifenblasen in die Luft, und alle lachen sich darüber ins Koma. Verstehe ich nicht, wieso sitzt da nicht ein Kopftuch oder ein Schleier, wenn es um durch unsere Weltoffenheit mehr gewordene Migrantinnen geht und uns Männern durch derlei ….-Nachschub der Mund wäßrig gemacht werden soll? Denn die Kopftuchartigen allüberall symbolisieren am wahrhaftigsten, in welche Scheiße wir durch die hemmungslose Ausländerisierung des Landes reingeritten worden sind. Gleich am Anfang wuchtet die Türkin selbstredend die Nazi-Keule raus.  „Seit einer gefühlten Ewigkeit höre ich jetzt, dass die Demokratie in Gefahr ist, weil die vielen Flüchtlinge nicht integriert werden können. Der arme Deutsche fühle sich schon `fremd im eigenen Land´. 2016 war der Neonazi-Spruch noch verpönt, inzwischen wird er als legitime Zustandsbeschreibung verwendet (…) Wir wissen auch, wie es dazu kam. Die `German Angst´ ist viral gegangen. Chronische Zukunftssorgen und der kleingeistige Umgang mit sämtlichen Veränderung sind im Netz verschmolzen mit der Lust an der Apokalypse und den Verschwörungsszenarien muselmanischer Landnahme.“
Du bist auch „Neonazi-Spruch“ du, und von wegen „Verschwörungsszenarien muselmanischer Landnahme.“ Wo lebst du eigentlich, Frau? In einem Fuchsbau im Oberbergischen oder in einem Atombunker in Nevada? Gehst du nie durch die Stadt und siehst nicht die dauerschwangeren Kopftuchgeschwader mit ihren vom deutschen Steuergeld fabelhaft gemästeten Besitzern? Wann warst du zuletzt in einer deutschen Grundschule, in denen wegen des Fremdenüberschuß´ noch in der vierten Klasse geübt wird, den eigenen Namen zu schreiben? Oder meinst mit „der kleingeistige Umgang mit sämtlichen Veränderung“, daß man Brotmesser auch super zum Abstechen und Abschlachten von Menschen verwenden kann, wie es inzwischen mindestens zehnmal am Tag hierzulande passiert. Lüg uns hier nicht die Hucke voll! Dann wird es komödiantisch:   „Wir sind so gereizt, dass wir unsere Regierungschefin fast abgesägt hätten, nur weil sie sagte: `Wir schaffen das!´“ Na ist ja nochmal gut gegangen, und die Regierungschefin von euch Ausländern wurde doch nicht abgesägt. Und was das „Wir schaffen das!“ betrifft, so hast du und deine Ethnie gar nix geschafft, weil die Letztere über 50 Prozent arbeitslos ist. Die zig Milliarden Euro für die Vergewaltigung des Landes durch nicht zu knappe homophobe, antisemitische, frauenverachtende und  bisweilen terroristische „Goldgeschenke“ werden vom Netto-Steuerzahler berappt, der zu 95 Prozent ein Deutscher ist. Dieser Quatsch-Produzentin springt ein Tag später ein Christian Stöcker mit der Kolumne „Die unerträgliche Waschlappigkeit der deutschen Politik“ bei Seite. Der Christian geht die Sache professoral an, weil er im Nebenberuf Professor ist, und verweist auf das Magazin „The Economist“. Das hätte nämlich konstatiert, daß Deutschland suppi ist. Anstatt daß wir uns mit so einem Blödsinn wie Islamisierung und Überfremdung beschäftigen, sollten wir Gott danken, daß wir hier leben dürfen:  „Wenn es, von Bangladesch oder Spanien, von Japan oder Burundi aus gesehen irgendein Land auf dem Planeten Erde gibt, das nahezu uneingeschränkt zu beneiden ist, dann unseres.“ Das liegt vielleicht daran, daß es mittlerweile in vielen Ecken Deutschlands wie in Bangladesch und Burundi aussieht. Dann zählt er auf, um was uns die ganze Welt alles beneidet. Seltsamerweise fängt er mit dem deutschen Reisepaß an, mit dem „man ohne großen Aufwand über mehr Grenzen als mit fast jedem anderen“ kommen könne. Wer aber braucht verdammt nochmal schon irgendeinen Paß in Deutschland – ich meine außer man ist ein Deutscher? Wenn man einen haben will, braucht man doch nur den Finger zu heben, egal ob es der Finger eines Analphabeten, Islamisten, Terroristen oder Satanisten ist, und man bekommt den Fucking-Perso hintergeschmissen. Dann rattert er die niedrigen offiziellen Arbeitslosenzahlen herunter, ohne zu erwähnen, daß mehr als das Fünffache dieser Summe an Menschen ohne Arbeit aus dieser Statistik rausgerechnet sind, weil der Staat sie auf eine andere Weise als über das Arbeitslosengeld alimentiert. Das betrifft insbesondere die „wertvoller als Gold“ Seienden. Toll in diesem Zusammenhang auch diese Delirium-Perle:  „Und ja, es sind seit 2015 1,4 Millionen Flüchtlinge dazugekommen. Was wir, auch darum beneidet uns der Rest der Welt übrigens, dann doch erstaunlich gut verkraften, wenn man mal ehrlich ist.“ Ja, seien wir mal ehrlich, vor allem du Maria, Mia und all die anderen Aufgeschlitzten, zum Krüppel Gemesserten und vom Lastwagen Totgerollten, ist das für uns alle nicht Trost und Genugtuung zugleich, daß uns „der Rest der Welt“ wegen unserer Debilität im Endstadium beneidet? Da ruft man doch gern „Bitteschön!“ noch aus dem Grab heraus. Ob nach oben zeigende Wachstumsprognose für die Wirtschaft, Gesundheits- und Bildungssystem und Nah- und Fernverkehrssysteme, überall herrscht eitler Sonnenschein, so daß Christian sich allen Ernstes zu dem Freudenschrei hinreißen läßt „Wir sind sehr reich, und wir werden immer reicher“. Und das wissen die Deutschen auch, weil sie von dem ganzen Reich- und Sattsein schon bis zu den Kiemen high sind:
    „Es ist auch gar nicht so, dass die Deutschen nicht wüssten, dass es ihnen gut geht. Sie sind nämlich nicht blöd. Der letzten entsprechenden Umfrage von TNS Infratest aus dem November 2017 zufolge sind 93 Prozent der Deutschen ab 15 mit dem Leben, das sie führen, `sehr´ oder `ziemlich´ zufrieden.  93 Prozent! Der Deutschen! Zufrieden! Das glaubt einem doch keiner!“ Die Türken-Tante pflichtet dem Professor bei und meint im übertragenen Sinne, man sollte vielleicht die letzten Nester der Unzufriedenen ausräuchern. Denn:     „Schlecht gelaunte Deutsche sind unangenehm bis gefährlich. Das muss man im Blick behalten.“ Auch sie bezieht sich auf den „Economist“, der D-Land „more diverse, open, informal and hip“ bescheinigt und glaubt, daß es „am Beginn einer neuen Ära“ stehe. Jetzt wird auch klar, weshalb bei den Auswanderungszahlen schon wieder ein Rekord gebrochen wurde. Die gut ausgebildeten, wirklich wertschöpfenden deutschen Auswanderer verstehen diese aufdämmernde neue Ära nämlich als eine Drohung. Es ist wirklich atemberaubend, wie Ataman und Stöcker in der Tradition von DDR-Durchhalteparolen für die Planerfüllung das von bestialischen Morden, Moslem- und Afro-Gewalt, Verhäßlichung des öffentlichen Raums, maßloser Überfremdung, Bildungs-Verdummung, Abermilliarden-Beschenkung von Analphabeten, Verarmung nicht geringer Bevölkerungsteile und Kriminalisierung Andersdenkender durchdrungene Deutschland als coolen shit abfeiern. Sie beide sind fanatisch bestrebt, das Bild des alten Deutschlands, als es tatsächlich noch ein lebenswertes Land war, aus der Kollektiverinnerung auszumerzen und mit irgendwelchen bestellten Statistiken, schwachsinnigen Statements von ausländischen Journalisten und mit lachhaften Verweisen auf Dritte-Welt-Länder unsere beschissene Lage in ihr Gegenteil zu lügen. Ich kann dafür meine Hand nicht ins Feuer legen, aber ich glaube, sie tun es sogar freiwillig. Allerdings kommen beide nicht umhin, zuzugeben, daß es immer noch Deutsche gibt, die sauertöpfisch dreinschauen. Warum das so ist, weiß Christian genau:   „Ich glaube, dass die unfassbare Waschlappigkeit, mit der die deutsche Politik, insbesondere der rechte Flügel der Union und die CSU, der AfD begegnet, ein zentraler Grund für die groteske Realitätsverzerrung ist, der dieses Land kollektiv zu unterliegen scheint.“ Der Erfolg der AfD beruht also nicht auf den Umstand, daß sich in diesem Land in den letzten zehn Jahren etwas Grundlegendes zum Beschissenen hin verändert hat, insbesondere was die Flutung mit Facharbeitern aus Islamanien anbetrifft, sondern es verhält sich genau umgekehrt. Je besser es hierzulande wurde, desto mehr sind die Leute auf diese Nazis reingefallen. „Realitätsverzerrung“ heißt das Zauberwort, etwas, um das uns bestimmt auch „der Rest der Welt“ beneidet. Papperlapapp, meint dagegen die Türkin. Die Deutschen waren schon immer Nazis:   „Irgendwie hat sich die Deutung durchgesetzt, nach dem Sommer der Migration 2015 habe sich ein Teil der Gesellschaft von der Politik abgewendet und sei nach rechts gewandert. Das ist Quatsch, ein Mythos (…) Schon in den Achtzigerjahren gab es `eine mindestens so große Bevölkerungsschicht, die Einwanderern kritisch gegenüberstand, wie heute´, heißt es in einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung mit dem Titel `Wie weltoffen ist Deutschland?´ Der Anteil der Monokulti-Träumer ist demnach seit fast 40 Jahren konstant.“ Aber, und jetzt kommt`s, früher hätten die Nazi-Deutschen für so ebbes einfach keine Zeit gehabt.  „Jetzt geht es Deutschland gut, jetzt können wir wieder Politiker wählen, die nur Probleme und keine Lösungen anbieten.“ Ja, ich weiß, ein Frontalcrash mit einem 50-Tonner, wobei einem danach Dreiviertel des Hirns entfernt werden mußte, ist nix gegen solchem Idioten-Sprech. Langer Rede, kurzer Sinn, Deutschland ist eine Bier- und Margarine-Werbung: streichzart, reich sowieso, glücklich bis zum Dauerorgasmus und gutgelaunt bis zum Irresein und überhaupt endgeil. Nur in einem Bürogebäude in Hamburg, aus dem wöchentlich ein Oberwichtig-Magazin herausgegeben wird, machen sie immer lange Gesichter und sind unausstehlich, wenn wieder mal die Quartalszahlen eintrudeln. Was für Versagerarschlöcher! Vielleicht ist es also gar nicht so ernst zu nehmen, wenn das türkische Journalistinnen-Genie Deutschland sagt, aber in Wahrheit den SPIEGEL meint:   „Für Leute wie mich geht es um mehr als Volkswirtschaft, es geht um die Existenzberechtigung. Kippt die Stimmung wirklich, muss ich gehen.“
(Dieser Beitrag ist im Original bei der-kleine-akif.de erschienen)
(pi-news.net)

Erneut „Doppelzählungen“
Zeitungsauflagen: Fortsetzungsroman „Auflagen-Schwund“
Von Roland Tichy
Der Abschwung der Zeitungsauflagen setzt sich fort. Die angeblichen Gewinner arbeiten mit „Doppelzählungen“ und können die Branche in Verruf bringen. Der Auflagen-Mythos der ZEIT ist zerstört….Das E-Paper hat einen großen Nachteil, den die Werbeindustrie längst erkannt hat: Wenn es nur die Zweit-Zeitung zum Papier ist, dann ist ja der Leserkreis keineswegs so groß, wie die Auflagenstatistik suggeriert. „Nachhaltig ist diese Praxis und die dadurch initiierte Entwicklung jedoch nicht. Und deshalb auch mit Vorsicht zu genießen….
(Tichys Einblick. Da von den Auflagen die Anzeigenpreise abhängen, wird schon immer versucht, mehr zu scheinen als zu sein.)

Soldatgummiboot

Mittelmeer
Deutsche Marine bringt 400 Flüchtlinge nach Sizilien
Die Deutsche Marine hat vor der liybyschen Küste rund 400 afrikanische Einwanderer aus Seenot gerettet. Sie sollen noch am Dienstag in die sizilianische Hafenstadt Catania gebracht werden. Eigentlich richtet sich die Mission der Bundeswehr im Mittelmeer gegen Schleuser, doch die Marine hat seit 2015 bereits über 22.000 Personen aus Seenot gerettet.
(Junge Freiheit. Die JF verbreitet auch Bullshit? „Flüchtlinge“, „Einwanderer“, ist das Mittelmeer deutsch? Die Bundeswehr soll das Land verteidigen, das ist ihr Aftrag!“Seenot“. Unlesbar. Solche „Lügen“ verbreiten schon andere.)

Verteidigungsministerin
„Könnten wir auch leisten“: Von der Leyen irritiert mit Aussage zu Syrien-Schlag
An dem Militär-Schlag des US-Präsidenten gegen den syrischen Machthaber beteiligte sich die Bundesregierung nicht. Jetzt behauptet Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Deutschland hätte sich sehr wohl beteiligen können, man sei nur nicht gefragt worden. Das irritiert angesichts von Berichten über Mängel bei deutschen Kampfjets.
(focus.de. Untragbar! Der Einsatz war völkerrechtswidrig. Das ist ihr wurscht wie ihrer Chefin offenbar Recht und Gesetz wurscht sind? Mit ADAC-Hubschraubern? Womit hat die Bundeswehr diesen Blondhelm  verdient? Warum sollte jemand fragen, die Nato kennt sich doch aus.)

Anfrage von AfD-Politiker Petr Bystron
Bundesregierung kann Israels Hauptstadt nicht benennen
Am 16. April fragte der Obmann der AfD-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, Petr Bystron, die Deutsche Bundesregierung: „Wie heißt die Hauptstadt Israels? (Bitte nur mit einem Ortsnamen antworten.)“ Am 20. April antwortete der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen (SPD). Wie aus der Antwort hervorgeht, sieht sich die Bundesregierung nicht in der Lage, die Frage wie gestellt zu beantworten.Annen räumte zwar ein, dass jeder Staat grundsätzlich das Recht habe, „eine Stadt innerhalb seines Staatsgebiets zu seiner Hauptstadt zu bestimmen“, nannte das Israelische Grundgesetz des Jahres 1980 jedoch eine „Verletzung des Völkerrechts“, weil es das „vollständige und vereinigte“ Jerusalem als Hauptstadt nenne. Deshalb könne die Hauptstadtfrage nur „in Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern“ geklärt werden. Die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an freute sich über die Position der Bundesregierung und zitierte Kanzlerin Angela Merkel, die Sonntag im israelischen Fernsehen gesagt haben soll: “Wir arbeiten auf eine Zweistaatenlösung hin, im Rahmen derer der Status Jerusalems geklärt werden soll.” Die Antwort der Bundesregierung ist fast deckungsgleich mit der Position der Palästinensischen Autonomiebehörde, die seit Dezember gegen Donald Trumps Ankündigung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, Sturm läuft. Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, sagte am Wochenende: „Wir werden nicht zulassen, dass irgendein Land seine Botschaft nach Jerusalem verlegt, bis es eine Lösung des Konfliktes gibt.“ Petr Bystron zeigte sich erstaunt, „dass die Bundesregierung 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel immer noch nicht in der Lage ist, die Hauptstadt des Landes zu benennen.“ Besonders verwundert zeigte er sich darüber, dass Außenminister Heiko Maas, der bei seinem Antrittsbesuch in Jerusalem „die Verantwortung für und die Solidarität mit dem jüdischen und demokratischen Staat Israel“ betonte, sich in der Frage der Hauptstadt nicht in der Lage sieht, Israels Position zu unterstützen. „Angesichts der immer wieder betonten besonderen historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel verwundert es, dass die Bundesregierung in der Frage der Hauptstadt immer noch genauso argumentiert wie die Feinde Israels“, so Bystron.
(pi-news.net)

priestermuselmann

Religion ist Privatsache
Um Religionsfreiheit geht es nicht
Von Gastautor Frank Mußhof
Der Islam in Deutschland und Teilen Europas verfügt nicht nur über das Potential hitziger und unnachgiebiger Debatten auf politischer Ebene. Der Islam spaltet – thematisch – auch die Gesellschaft, bis hinein in deren Keimzelle, die Familie….Seit der Einwanderung aus der Türkei und der Migration aus dem Libanon wissen wir, dass eine Integration umfassend nicht stattgefunden hat. …Hier ist vor allem der Einfluss der bereits erwähnten DITIB auf die über 900 allein in Deutschland bestehenden Moscheevereine hervorzuheben, wo ohne Kontrolle jeder beliebige Islam, ob fundamental, konservativ oder gar radikal vermittelt werden kann. Damit werden aktiv Integration oder Assimilation verhindert, wovon Erdogan bei Auftritten in Deutschland wiederholt abgeraten hat….Die „Religionsfreiheit“ ist der Joker der Integrationsverweigerung. Dabei müsste der Fokus endlich dahingehend erweitert werden, dass der Islam eben mehr ist als nur eine „Religion“. Der Islam ist die Blaupause für ein komplettes gesellschaftliches Konstrukt, welches eine Trennung von Staat und Religion, von Legislative und Judikative nicht vorsieht. Solange insbesondere die Politik dies nicht erkennen will oder bewusst ignoriert, solange wird es keine Lösung geben.
(Tichys Einblick. Solange Bürgermeister auf sich Zucker oder türkischen Honig streuen lassen und Gehirne pampern und meinen, Moscheen wie Kirchen zu besuchen und sich nicht darum kümmern, dass dort ferngelenkt Politik gegen Land und Leute gemacht wird zur Eroberung erst Deutschlands, Europas und der Welt, wie es der Prophet befohlen hat, wird Deutschland abgeschafft. Es ist die letzte Minute des Widerstands, wie es das Grundgesetz befiehlt!)

++++++++++++++++++++
„Bekenntnis zur kulturellen Identität“
Bayern führt Kruzifix-Pflicht ein: In jeder Behörde soll künftig ein Kreuz hängen
Die bayerische Staatsregierung will sich offenbar deutlich zum „C“ in CSU bekennen: In Zukunft sollen Kruzifixe im Eingangsbereich aller Staatsbehörden im Freistaat hängen. Das kuriose an der Kruzifix-Pflicht: Die Kreuze dienen, laut Ministerpräsident Söder, nicht als religiöses Symbol.
(focus.de. Mit Kultur hat das nichts zu tun! Was für eine Unbildung. Dann unterscheiden sie sich nicht vom Islam und marschieren zurück ins Mittelalter. Der Staat ist zur Neutralität verpflichtet. Knoblauch vor die Türen!)
+++++++++++++++++++++

Debatte um Christenverfolgung
Ein Armutszeugnis christlicher Brüderlichkeit im Bundestag
Die Geschichte des Christentums ist eine Geschichte der Verfolgung. Die Union schickte am Donnerstag drei Abgeordnete in die Debatte um Christenverfolgung, doch keiner schloß sich dem Ruf nach Sanktionen gegen christenfeindliche Regimes, nach Unterstützung der Opfer oder größerer Zusammenarbeit zwischen Bundesregierung und Christen vor Ort an. Der Grund: Der Antrag kam von der AfD.
(Junge Freiheit. Du, DU, DU: Das C ist weg. Es war noch nie da. Denn schon Hitler war es geschenkt worden.)

Identität & Aufenthaltsstatus sollen nicht bei Ausländerbehörde abgeglichen werden
Niedersachsen: Illegale Flüchtlings-Patienten genießen Sonderrechte
Von BEOBACHTER
Wirft die Regierung in Niedersachsen ihren eigenen Behörden Knüppel zwischen die Beine, so dass diese nicht erfolgreich ihre Aufgaben und Pflichten erfüllen können? Fakt ist, dass die vom Land finanzierten Vergabestellen „Anonymer Krankenschein für Papierlose“ die Daten von illegalen Migranten, die dort um medizinische Hilfe nachsuchen, im Sinne der ärztlichen Schweigepflicht geheim halten, so dass sie nicht von den Ausländerbehörden abgeglichen werden können.Mit anderen Worten: die illegalen (also straffälligen) Migranten im Lande bekommen anonym eine kostenlose Krankenbehandlung, ohne Gefahr zu laufen, von den Ausländerbehörden entdeckt, festgesetzt, registriert und notfalls abgeschoben zu werden.Hierzu muss man wissen, dass auch Illegale grundsätzlich Anspruch auf Gesundheitsversorgung haben. Dies macht Sinn, um beispielsweise Infektionskrankheiten zu vermeiden. Aber auch unter dem Siegel der Humanität absolut nicht nachvollziehbar ist das Argument, auf den Identitätsabgleich der Illegalen zu verzichten, weil diese aus Angst vor Entdeckung vielleicht nicht den Arzt aufsuchen könnten. Dies nährt den Vorwurf, dass illegale Patienten Sonderrechte haben und Deutsche Patienten dritter Klasse sind.Die Betonung liegt also auf „anonym“. Die Daten der Illegalen unterliegen quasi einem Geheimschutz. Sie können weiterhin unerkannt durch Niedersachsen und die Bundesrepublik vagabundieren, jetzt auch mit kostenlosem Krankenschutz inclusive. Die Ausländerbehörden sind die Dummen, die dieser Klientel hinterher hecheln.Was fast unglaublich klingt, ist seit Mitte 2016 in Hannover und Göttingen Praxis. Grundlage und Hintergrund ist eine Entschließung der früheren Regierungskoalition in Hannover vom Dezember 2014. Dort heißt es u.a.: Die Landesregierung soll für Menschen ohne definierten Aufenthaltsstatus… einen „Anonymen Krankenschein“…einführen, der diesem Personenkreis die Inanspruchnahme ärztlicher Versorgung ermöglicht, ohne dabei negative Konsequenzen fürchten zu müssen. Die Landesregierung soll auch dafür Sorge tragen, dass „die Übermittlungspflichten beschränkt“ werden.Im Rahmen eines dreijährigen Modellversuches -. Start Januar 2016 – wurden zwei Vergabestellen in Hannover und Göttingen mit jährlich 500.000 Euro durch das Niedersächsische Sozialministerium gefördert. Finanziert wird die Aktion durch einen Fond, später abgerechnet durch die Gesetzliche Krankenversicherung. Letztlich werden es also die GKV-Mitglieder sein, die die Anonymität und Illegalität der „Papierlosen“ mitfinanzieren.In Deutschland wird die Zahl der Illegalen auf eine halbe Million geschätzt. Wahrscheinlich liegt sie im Zuge der Flüchtlingskrise weitaus höher. Es handelt sich zum Beispiel um Migranten, die illegal nach Deutschland eingereist sind, sich nie gemeldet haben, weil sie asyltechnisch chancenlos sind, oder um Reisende mit begrenztem Touristenvisum, die hängengeblieben sind. Man nennt sie in Gutmenschenkreisen euphemistisch „Flüchtlinge“, „Menschen ohne Aufenthaltsstatus“, „Papierlose“, Illegalisierte“.Die staatlich finanzierten Vergabestellen für „Anonyme Krankenscheine“ stellt nur einen Teil von umfangreichen medizinischen Versorgungsstrukturen für Illegale dar, die sich inzwischen in Niedersachsen und anderswo unter dem Siegel einer grenzenlosen Humanität aufgebaut hat. So bietet der eingetragene Verein für medizinische Flüchtlingsberatung „Medinetz-Hannover“ ebenfalls anonyme medizinische Beratungen für Illegale an. Die Fachkräfte rekrutiert der Verein u.a. aus Medizinerkreisen, die bereit sind, kostenlose anonyme Beratung zu gewähren. Auch hier bleiben die Ausländerbehörden außen vor. Es kommt zu keiner Weitergabe persönlicher Daten an staatliche Behörden. Es fragt sich, ob Medinetz –wo man Spendenquittungen ausstellen darf – untger diesen Voraussetzungen die Vereinseigenschaft zu Recht innehat.Längst ist jedoch schon der Zug Richtung „Krankenbehandlung für alle“ aufs Gleis geschoben. In Hannover diskutiert man schon über eine elektronische Chipkarte für medizinische Behandlungen von „Flüchtlingen“ jeder Art. Was fehlt, wäre dann noch eine kostenlose Cash-Karte für den nächsten Bankomaten.
(pi-news.net)

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Drohnen-Schwärme sollen den neuen Kampfjet begleiten
Hightech-Kampfjet
Der neue Kampfjet ist nur der Anfang des „Future Combat Air System“
Drohnen-Schwärme, Laserwaffen, Hyperschall: Frankreich und Deutschland planen einen Kampfjet, der Teil eines ganz neuen Waffensystems ist. Das Milliarden-Projekt ist eine historische Chance. Es könnte sogar den neuen F-35 der USA überflügeln.
(welt.de. Gegen den F-35 ist wohl sogar eine Me 109 brauchbarer. Seit dem 2. Weltkreg haben die USA keinen Krieg gewonnen. Warum das Geld nicht gleich zum Fenster hinaus schmeißen? Seit mehreren Jahrzehnten schaffen die nicht einmal ein Transportflugzeug und einen Hubschrauber. Es gibt weder eine deutsch-französische Freundschaft noch eine deutsch-französische Partnerschaft. Krieg gewinnt man heute über offene Grenzen und mit geklautem Lkw.)
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Antifa fühlt sich durch Grenzschutzaktion provoziert
Italien/Frankreich: Linke und Afrikaner durchbrechen Grenzschutz
Eine Gruppe linker Unterstützer zum Gesetzesbruch fühlte sich am vergangenen Wochenende durch eine Aktion der Identitären Bewegung (IB) bzw. Defend Europe provoziert und stürmte am Sonntag mit einem Tross Illegaler die französisch-italienischen Grenze in den Alpen. Die IB hatte zuvor am Samstag in einer aufsehenerregenden Aktion symbolisch die Grenze am Pass geschlossen und sogar einen Hubschrauber zur Luftraumüberwachung gemietet. Der in 1762 Metern Höhe gelegene Gebirgspass über den Col de l’Echelle verbindet das italienische Bardonecchia mit Salle in Frankreich und war in der Vergangenheit immer wieder Ziel der Ballastexistenzen aus aller Herren Länder. Am Sonntag versuchte dann der linksterroristische Pöbel Dutzende illegale Versorgungsfordernde, vorwiegend aus Afrika, gewaltsam über die Grenze nach Frankreich zu bringen. Dabei kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen mit der vor Ort offensichtlich unterbesetzten und überforderten Polizei. Den linken Gewalttätern gelang es die magere Polizeiblockade zu durchbrechen und mitsamt den Invasoren nach Frankreich zu marschieren. Dort wurden die afrikanischen Truppen zur Übernahme Europas und vermutlich zur Weiterreise nach Germoney erstmal in einer Unterkunft in der Gemeinde Briancon zwischenstationiert. Der französische Dampfplauderer, Innenminister Gerard Collomb, erklärte am Sonntag einmal mehr sich um das Illegalenproblem zu kümmern. Mit zusätzlichen Polizisten wolle er „die vollständige Einhaltung der Grenzkontrolle“ sicherstellen und nannte die strafrelevante und gewalttätige Aktion der Linken verharmlosend eine „Provokation“ im Grenzgebiet.Es wird also im Grunde so weitergehen wie bisher, denn Linke dürfen das und das Elend der Welt muss schließlich nach Europa „gerettet“ werden. (lsg)
(pi-news.net)

 

Vandalen

lgshinschild

Aus „Minima Moralia – Reflexionen aus dem beschädigten Leben“

Von Theodor W. Adorno

Was seit dem Aufkommen der großen Städte als Hast, Nervosität, Unstetigkeit beobachtet wurde, breitet nun so epidemisch sich aus wie einmal Pest und Cholera. Dabei kommen Kräfte zum Vorschein, von denen die dressierten Passanten des neunzehnten Jahrhunderts nichts sich träumen ließen. Alle müssen immerzu etwas vorhaben. Freizeit verlangt ausgeschöpft zu werden. Sie wird geplant, auf Unternehmungen verwandt, mit Besuch aller möglichen Veranstaltungen oder auch nur mit möglichst rascher Fortbewegung ausgefüllt.

Der Schatten davon fällt über die intellektuelle Arbeit. Sie geschieht mit schlechtem Gewissen, als wäre sie von irgendwelchen dringlichen, wenngleich nur imaginären Beschäftigungen abgestohlen. Um sich vor sich selbst zu rechtfertigen, praktiziert sie den Gestus des Hektischen, des Hochdrucks, des unter Zeitnot stehenden Betriebs, der jeglicher Besinnung, ihr selber also, im Wege steht. Oft ist es, als reservierten die Intellektuellen für ihre eigentliche Produktion nur eben die Stunden, die ihnen von
Verpflichtungen, Ausgängen, Verabredungen und unvermeidlichen Vergnügungen übrig bleiben. Widerwärtig, doch einigermaßen rational ist noch der Prestigegewinn dessen, der als so wichtiger Mann sich präsentieren kann, daß er überall dabei sein muß. Er stilisiert sein Leben mit absichtlich schlecht gespielter Unzufriedenheit als  einen einzigen arte de présence.

Die Freude, mit der er eine Einladung unter Hinweis auf eine bereits akzeptierte ablehnt, meldet den Triumph in der Konkurrenz an. Wie darin, so wiederholen sich allgemein die Formen des Produktionsprozesses im Privatleben oder in den von jenen Formen ausgenommenen Bereichen der Arbeit. Das ganze Leben soll wie Beruf aussehen und durch solche Ähnlichkeit verbergen, was noch nicht unmittelbar dem Erwerb gewidmet ist. Die Angst, die darin sich äußert, reflektiert aber nur eine viel tiefere. Die unbewußten Innervationen, die jenseits der Denkprozesse die individuelle Existenz auf den historischen Rhythmus einstimmen, gewahren die heraufziehende Kollektivierung der Welt. Da jedoch die integrale Gesellschaft nicht sowohl die Einzelnen positiv in sich aufhebt, als vielmehr zu einer amorphen und fügsamen Masse sie zusammenpreßt, so graut jedem Einzelnen vor dem als unausweichlich erfahrenen Prozeß des Aufgesaugtwerdens.

Doing things and going places ist ein Versuch des Sensoriums, eine Art Reizschutz gegen die drohende Kollektivierung herzustellen, auf diese sich einzuüben, indem man gerade in den scheinbar der Freiheit überlassenen Stunden sich selber als Mitglied der Masse schult. Die Technik dabei ist, die Gefahr womöglich zu überbieten. Man lebt gewissermaßen noch schlimmer, also mit noch weniger Ich, als man erwartet leben zu müssen.Zugleich lernt man durch das spielerische Zuviel an Selbstaufgabe, daß einem im
Ernst ohne Ich zu leben nicht schwerer fallen könnte sondern leichter. Dabei hat man es sehr eilig, denn beim Erdbeben wird nicht geläutet. Wenn man nicht mitmacht, und das will sagen, wenn man nicht leibhaft im Strom der Menschen schwimmt, fürchtet man, wie beim allzu späten Eintritt in die totalitäre Partei, den Anschluß zu verpassen
und die Rache des Kollektivs auf sich zu ziehen.

Pseudoaktivität ist eine Rückversicherung, der Ausdruck der Bereitschaft zur Selbstpreisgabe, durch die einzig man noch die Selbsterhaltung zu garantieren ahnt. Sekurität winkt in der Anpassung an die äußerste Insekurität. Sie wird als Freibrief auf die Flucht vorgestellt, die einen möglichst rasch an einen anderen Ort bringt. In der fanatischen Liebe zu den Autos schwingt das Gefühl physischer Obdachlosigkeit mit. Es liegt dem zugrunde, was die Bürger zu Unrecht die Flucht vor sich selbst, vor der inneren Leere zu nennen pflegten. Wer mit will, darf sich nicht unterscheiden. Psychologische Leere ist selber erst das Ergebnis der falschen gesellschaftlichen Absorption.

Die Langeweile, vor der die Menschen davonlaufen, spiegelt bloß den Prozeß des Davonlaufens zurück, in dem sie längst begriffen sind. Darum allein erhält der monströse Vergnügungsapparat sich am Leben und schwillt immer mehr auf, ohne daß ein einziger Vergnügen davon hätte. Er kanalisiert den Drang dabei zu sein, der sonst wahllos, anarchisch, als Promiskuität oder wilde Aggression dem Kollektiv sich an den Hals werfen würde, das zugleich doch aus niemand anderem besteht als aus denen unterwegs. Am nächsten verwandt sind sie den Süchtigen.

Ihr Impuls reagiert exakt auf die Dislokation der Menschheit, wie sie von der trüben Verwischung des Unterschieds von Stadt und Land, der Abschaffung des Hauses, über die Züge von Millionen Erwerbsloser, bis zu den Deportationen und Völkerverschiebungen im verwüsteten europäischen Kontinent führt.Das Nichtige, Inhaltslose aller kollektiven Rituale seit der Jugendbewegung stellt nachträglich als tastende Vorwegnahme übermächtiger historischer Schläge sich dar. Die Unzähligen, die plötzlich der eigenen abstrakten Quantität und Mobilität, dem von der Stelle Kommen in Schwärmen wie einem Rauschgift verfallen, sind Rekruten der Völkerwanderung, in deren verwilderten Räumen die bürgerliche Geschichte zu verenden sich anschickt. (40er Jahre,1951 veröffentlicht)

Sozis unter sich

Oder wollt ihr etwa gar keine Gleichheit?“

www.conservo.wordpress.com

Von Jürgen Fritz *)

„Sozialismus nennt man einen ungeheuren Aufwand zum Wohle der Menschheit, welcher sich selbst so restlos konsumiert, daß am Ende tatsächlich Jeder Alles, nämlich das übrig gebliebene Nichts hat.“ – Heimito von Doderer

Demokratie ist ideal für uns

„Lasst uns die Staatsgewalt unter unsere Kontrolle bringen“, sagt der Sozialist, „dann enteignen wir die, die mehr haben, und geben es denen, die weniger haben. Von denen lassen wir uns dann wählen und bleiben so immer an der Macht.“

„Oh ja“, rufen die, die weniger haben. „Lasst sie uns enteignen und alles unter uns verteilen. Wir sind viel mehr als die. Demokratie ist ideal für uns. Wir können sie überall niederstimmen. Gebt uns noch mehr, dann wählen wir euch wieder, ihr bleibt an der Macht und uns geht es noch besser.“

Ist doch egal, wo es herkommt, Hauptsache man kriegt es

Dieses Prinzip spricht sich bis nach Afrika und Arabien herum und nicht wenige sind davon sehr angetan, denken sich: „Da muss ich hin.“

Sodann hören sie, jetzt sind die Grenzen dort völlig offen. Jeder kann rein. Man muss nur „Asyl“ sagen. „Kommt, lasst uns nach Deutschland gehen“ rufen die Menschen. „Dort bekommt man alles einfach so. Einfach nur, weil man da ist.“

„Aber wo kommt das denn alles her?“ fragt einer. „Das ist doch völlig egal. Hauptsache, man bekommt es“, rufen alle und schon sind sie unterwegs gen Norden respektive gen Nordwesten.

Umschichtung ist gut, aber nur wenn zu uns umgeschichtet wird

„Oh ja, kommt alle“, rufen die Sozialisten, die selbst nicht wenig haben. „Dann können wir noch mehr enteignen und umschichten. Es gibt nichts, was wir lieber tun als das. Außerdem bekommen wir so noch mehr neue Wähler, die für uns stimmen werden und wir können unsere Macht noch mehr festigen. Oh wie schön! Kommt, kommt alle!“

„Dann kriegen wir ja nichts mehr“, rufen jetzt die Sozialisten, die weniger haben. „Das wollen wir nicht. Die sollen bleiben, wo sie sind. Umschichtung ist gut, aber das Umgeschichtete muss zu uns, nicht zu denen.“

Wollt ihr denn keine Gleichheit?

„Das ist doch egal, was ihr bekommt“, sagen jetzt die Sozialisten, die selbst nicht wenig haben. „Hauptsache wir können die, die mehr haben, mit Gewalt enteignen und es denen ganz unten geben. So bekommen wir mehr Gleichheit. Oder wollt ihr etwa gar keine Gleichheit?“

„Doch, das schon“, antworten die Sozialisten, die weniger haben. „Aber doch so, dass wir selbst davon profitieren. Doch nicht so, dass sogar uns weggenommen wird.“

*) Original: https://juergenfritz.com/2018/04/23/sozis-unter-sich/

Das Wort zum Dienstag

Die Angeklagten haben im Kriege in Flugblättern zur Sabotage der Rüstung und zum Sturz der nationalsozialistischen Lebensform unseres Volkes aufgerufen, defaitistische Gedanken propagiert und den Führer aufs gemeinste beschimpft und dadurch den Feind des Reiches begünstigt und unsere Wehrkraft zersetzt. Sie werden deshalb mit dem T o d e bestraft. [… ] Wenn solches Handeln anders als mit dem Tode bestraft würde, wäre der Anfang einer Entwicklungskette gebildet, deren Ende einst – 1918 – war. Deshalb gab es für den Volksgerichtshof zum Schutze des kämpfenden Volkes und Reiches nur eine gerechte Strafe: die Todesstrafe.
(Urteil des Volksgerichtshofes unter dem Vorsitz von Roland Freisler gegen Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst, Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose, 22. Februar 1943),

Lahr braucht den Pranger!

Der Urteilsplatz  hat noch Raum für Möblierungen

SAMSUNG DIGITAL CAMERA

„Modell Schiltach“: Über den Standort auf dem Urteilsplatz könnten sich ja Leserschaften streiten.

(gh) – Seit die Stadt Lahr überall Altes auf- und weggeräumt hat, ist Patz für das Neue Lahr, das neue Jerusalem. Die „Landesgartenschau“ bringt’s nicht, da täuscht sich ein OB auf vermeintlicher Augenhöhe mit Titisee und Oberammergau. Da  Leserbeschimpfung zu  einer modischen Reklamemasche in Medien geworden zu  sein scheint,  um vielleicht wenigstens noch den harten Kern  linksgrünsozialistischversiffter Kundschaft zu retten, müsste auch in Lahr über Möblierung entrümpelter und daher leerer Plätze nachgedacht werden.

Was bietet sich Geeigneteres an als beispielsweise der Urteilsplatz?  Freiheitslinden  sind ebenso umgelegt worden wie Erinnerungen an heldenhafte Krieger und abstrakte Künstler weggeschafft. Wer schwitzend vom Einkauf kam und hier einst in Bahn, Bus oder Taxi einstieg, darf  sich und Tasche noch hundert Meter schleppen bis zum Kleiderladen, wo jetzt der Chinese kocht.  Hier gibt’s nun zwei Platzzeitungen  und eine Meinung, manchmal nur unterschieden zwischen Hell- und Dunkelgrün. Spricht was dagegen, wenn –  in der Nähe steht das Henkerhiisli, da hat der Scharfrichter gewohnt und nicht etwa ein Journalist –  der Urteilsplatz einen Pranger erhielte? Wie würde der  das Volk in die Stadt rufen und die City beleben!

Nicht jeder hat jede Zeitung, erfährt alle Nachrichten, die gerade en vogue sind durch Verhaltens- und Meinungsauffälligkeiten in einer Stadt, die sich was einbildet auf  Vielfalt in Einfalt im Quadrat.  Den Galgen beim Storchenturm haben sie weggeräumt – stach der dem einen oder anderen Politkopfeten zu sehr ins Auge? Aber gegen so ein bisschen öffentlichen Pranger, wenn schon orientalische mittelalterliche Riten in Lahr Mode und unterstützungswürdig geworden sind, kann doch niemand was haben.  Wohlweislich  hat die eine und die andere südbadische Stadt  an früherer Folklore zur Volksbelustigung auf Kosten anderer festgehalten.

PrangerStauf

„Modell Staufen“:  Nichts für Leute mit dickem Hals.

Wie wär’s also in Lahr mit einem  Pranger „Modell Schiltach“ oder „Modell Staufen“?  Bevor Lahrer Zeitungsleser aufgerufen werden, Blumen auf der „Landesgartenschau“ zu zählen, um eine Eintrittskarte zu gewinnen oder sechs Monate ein Käsblatt zu lesen und davon einen unbezahlt, muss der Pranger her! Über Weiterungen ließe sich ja reden, an multikulturellen Bereicherungen aus dem Mittelalter fehlt es nicht. Zwischen Erde und Himmel gibt es mehr als nur einen Suppentopf! Die Leserschaften sollen entscheiden. Auf zum nächsten Preisausschreiben.