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(gh) - Ähnlichkeiten mit Zeitungen sind mutmaßlich sicher ungewollt und keinesfalls beabsichtigt, wenn eine Prawda von der Kinzig sowas veröffentlicht: "Vorgabe vom Rechnungshof - Ortenaukreis erhöht Gebühren für seine Flüchtlingsheime - Flüchtlinge und Spätaussiedler müssen künftig höhere Gebühren für ihre Unterbringung in den Heimen des Landkreises bezahlen. Nötig machen das höhere Kosten und eine Vorgabe des Landesrechnungshofes". Nix versteh? Also noch einmal, diesmal in Euro: "Nach der neuen Gebührenordnung muss eine alleinstehende Person beispielsweise 386 Euro für die monatliche Unterbringung in einer vorläufigen Unterkunft entrichten,..Im Vergleich dazu kommen beispielsweise auf eine Bedarfsgemeinschaft bestehend aus zwei Personen, Kosten in Höhe von 468 Euro zu, eine vierköpfige Familie muss mit 650 Euro rechnen". Abgesehen davon, dass illegale meist straffällige Immigranten, fälschlicherweise von Politik, Polizei, Justiz und Medien als "Flüchtlinge" bezechnet, meist gut betucht sind und bereits Tausende von Euros für die Schleuserindustrie bezahlt haben, um dann in Deutschland verteilt zu werden, stellt sich die Frage hier an die, welche behaupten, Zeitung, also Nachricht, zu sein: Wovon bezahlen die Betroffenen an den Ortenaukreis ihre "Gebühren"? Das mag zwar politsch korrekt und damit Fake sein, aber warum nicht korrekt schreiben, dass der Steuerzahler diese Gebühren zu tragen hat? Wer nach Deutschland illgal einwandert, hat der es denn auf was anders abgesehen als auf ein in der Welt einmaliges Sozialsystem, das die Welt zum unbefristeten Kommen einlädt mit dem Ruf, alles zu bezahlen? Diesen Willen der obergrenzenlosen Freigiebigkeit hat eine "cdu"-Kanzlerin noch einmal extra in Marrakesch bekräftigt und alle, die sich an Fakten halten, der Lüge bezichtigt. Und nun schließt sich auch der Ortenaukreis wie Pippi Langstrumpf Märchen aus deutschen Landen für die Welt an?  Schon ist ein neues Problem angeschafft, falls das nicht auch ein Märchen ist: "Viele haben Heimweh - Ortenaukreis berät rückkehrwillige Zuwanderer - Der Landkreis berät seit September Zuwanderer mit schlechter Bleibeperspektive bei der Rückkehr in ihr Heimatland. 28 Menschen haben das Angebot seitdem wahrgenommen". Würden sich Politik, Polizei, Justiz und Medien an Grundgesetz und Strafgesetze halten, gäbe es solche an Dämlichkeit kaum zu übertreffende Geschichten gar nicht. Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Dummheit in ihrem Lauf hälten weder Ochs noch Esel auf. Irgendwo geht immer ein Türchen auf: "Es wird eng an Heiligabend - In die Ortenauer Weihnachtsgottesdienste kommen alle rein..Vor allem bei den Familiengottesdiensten sind die Plätze knapp. Während etwa in Essen bereits Platzkarten ausgegeben werden, vertraut man in der Ortenau darauf, dass sich die Gläubigen im weihnachtlichen Sinne selbst einigen, wenn es um die besten Plätze geht". Können da die "Zeitungen" nicht machen, was sie immer gerne tun: Karten verlosen? Es muss ja nicht für Patrick Lindner in Friesenheim sein. Eins sei schon mal verraten, um Enttäuschungen vorzubeugen. Das Match an Weihnachen geht aus wie immer. Null zu Null unentschieden.

Mitarbeiter-Demo der Stiftung Liebenau in Stuttgart

Protest gegen kirchlichen Arbeitgeber
Verdi hatte am Samstag zu einer Demo vor der Bischofskirche St. Eberhard in Stuttgart aufgerufen. Der Grund: Eine Caritastochter hat angekündigt, ihre Mitarbeiter künftig nicht mehr nach dem kirchlichen Tarifrecht zu bezahlen.
(swr.de. Wollen die lieber Gottslohn?)

Stuttgart
Ab Montag ist wieder Feinstaubalarm
(swr.de. Am Dienstag ist Weltuntergang.)

Landtagspräsidentin sieht „höchste Eskalationsstufe“ mit der AfD
(welt.de. Die maßt sich an, Deutschland zu belehren? Skandal ist diese grüne muslimische Landtagspräsidentin: Der Islam erkennt die Menschenrechte nicht an. Die Frau hat nichts im Landtag verloren, wenn sie an den Islam glaubt. Sie ist ja für Islamunterricht an Schulen. Als Landtagspräsidentin hat sie Sitzungen zu leiten, was sie schlecht tut,  und nicht Parteipolitik in der Öffentlichkeit zu betreiben. Müssten nicht auch die Grünen als radikale Linke ein Fall für den Verfassungsschutz sein? Wo stehen die auf dem Boden des Grundgesetzes?)

Islamischer Theologe zur Radikalisierung in Gefängnissen
Mehr muslimische Seelsorger im Strafvollzug gefordert
(swr.de. Nix verstehn? Eine mutmaßlich zur Gewalt gegen andere aufrufende Idelolgie ist allenfalls verfasungsfeindlch aber doch wohl keine "Religion"? Warum sitzen so viele Muslime im Gefängnis? Taugt die Religion nicht?)

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NACHLESE
Verdächtiger nach Messer-Attacken auf Frauen in Nürnberg festgenommen
Nach den Angriffen auf drei Frauen in Nürnberg ist ein Verdächtiger gefasst. Ein 38-jähriger Mann sei aufgrund eines erfolgten DNA-Abgleichs als dringend tatverdächtig festgenommen worden, teilte die Polizei Mittelfranken am Samstagabend mit. Der Mann sitze seit dem Nachmittag in Untersuchungshaft.
(focus.de. Also ein polizeibekannter "Mann" war's.)
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Es gibt Immer noch Reste von Deutschland: Wann werden die endlich abgeschafft?

Heißt jetzt Pusztabraten
Weil Kunden sich beschwerten: Metzger benennt "Zigeunerbraten" um
Jahrelang kauften die Kunden bei einem Schongauer Metzger den "Zigeunerbraten" - doch neuerdings finden sie den nicht mehr in der Auslage. Die Metzgerei Boneberger begründet den Schritt mit Beschwerden der Kunden - und kündigt weitere Umbenennungen an.
(focus.de. Hat der Zigeunerbaron von Sowas auch schon einen neuen Namen?)

Sittenwidrige EU
Bestrafe einen, erziehe hundert
Von Henryk M. Broder
Jeder Mensch, der schon mal einen Vertrag abgeschlossen hat, sei es ein Arbeits- oder ein Darlehensvertrag, weiß, dass ein Detail besonders wichtig ist: Unter welchen Bedingungen der Vertrag aufgelöst, gekündigt oder modifiziert werden kann.
(welt.de. Das tägliche Brexit-Theater zeigt nur ein: Die EUdSSR ist ein unseriöses Gebilde.)

Exotische Laufvögel
Wilde Nandus richten Chaos in Norddeutschland an – Experten fordern Abschuss
Eigentlich soll die Nandu-Population in Westmecklenburg durch Anbohren der Eier nicht wachsen. Das hat in diesem Jahr offensichtlich nicht gereicht: Die Zahl der Tiere hat sich mehr als verdoppelt. Das bringt einige Probleme mit sich.
(focus.de. Experten sind die Sprecher der Unwissenheit. Deshalb müssen sie für jeden Blödsinn herhalten. Fehlen im dicht besiedelten Deutschland nur noch die Dinos. Wahrschenlich sid die einer Naturkatastrophe zum Opfer gefallen. Gottgemacht. Nach den Wölfen kommen noch Elefanten, die UN hat's beschlossen. Deutschland ist die Titanic der Erde, zu Merkels Fötenarche hat's nicht mehr gereicht.)

Die Grünen wollen Hartz IV abschaffen. Und dann?
Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will Hartz IV ein Ende bereiten. Was darauf folgen soll, ist in seiner Partei umstritten. Vom Prinzip des „Fördern und Fordern“, das Gerhard Schröder einst ausrief, bleibt bei den Grünen nicht viel übrig.
(welt.de. Aus grünen Redaktionen wird jeder grüne Unfug in die Welt hinausposaunt. Denken verboten! Ist auf der Witzeseite nichts mehr frei?)

VIDEO-STATEMENT DES BERLINER AFD-POLITIKERS
Nicolaus Fest zu Jusos und Kindermord
Anfang Dezember beschlossen, die Jusos die Jugendorganisation der SPD, dass schwangere Frauen das Recht haben sollen ihr Kind bis einschließlich des neunten Monats abzutreiben, also bis unmittelbar vor der Geburt. Babys sind ab der 24 Woche voll lebensfähig, in der vierzigsten Woche, also bei der Geburt wiegen sie rund drei bis dreieinhalb Kilo, haben eine Größe von 50 Zentimetern. Es geht also nicht um einen Zellhaufen, der entfernt wird, sondern um einen vollständig ausgebildeten Menschen. Ihn zu töten ihn im Mutterleib zu zerstückeln ist in der Sache Mord! Schon die Empfehlung verstößt klar gegen Artikel 2 Grundgesetz, der das Leben schützt. Stellen wir uns vor die Jugendorganisationen der AfD würde so etwas fordern: Süddeutsche, FAZ, Spiegel und Stern würden nach dem Verfassungsschutz rufen, ebenso ARD und ZDF. CDU, CSU und FDP kämen völlig zu Recht kaum noch hinterher ihre Abscheu zu äußern, ebenso die SPD. Der Kölner Dom würde nachts zur Mahnung dunkel bleiben, der Zentralrat der Juden an Hadamar und die Vernichtung angeblich unwerten Lebens durch die Nazis erinnern und dem blöden Präsidentendarsteller würde auch noch irgendetwas einfallen. Vermutlich ein Gedenkkonzert linksradikaler Rapper, die von Bauchtritten und Fehlgeburten grölen. Aber wenn die Jusos eine solche Ungeheuerlichkeit beschließen: nichts! Kein Wort, keine Empörung! (Weiter im Video von Nicolaus Fest)
(pi-news.net)

Neue Flugzeuge sollen her
Nach Merkels Pannenflug zum G20-Gipfel: Jetzt rüstet die Bundeswehr auf
Die Bundeswehr will Konsequenzen aus dem Pannenflug zum G20-Gipfel ziehen und die Flotte der Flugbereitschaft vergrößern. Um solche Peinlich-Pannen in Zukunft zu verhindern, sollen Besatzung und Flugzeugflotte ausgebaut werden.
(focus.de.Für Flug oder Flucht?)

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DAS WORT DES TAGES
Weder in der Wirtschaft noch in der Alltagspolitik, weder in der Wissenschaft noch in der Technik kann von einem Versagen der Eliten die Rede sein. Die einzige Elite, an deren Leistungsfähigkeit Zweifel angebracht sind, sind die Linksintellektuellen, die sich von Kritikern der Macht zu ihren Steigbügelhaltern zurückentwickelt haben. Dafür gibt es ein deutliches Symptom. Jeden Tag warnt die Medienelite vor Populismus, der, da die Medienelite ja links steht, notwendigerweise „Rechtspopulismus“ sein muss. Was steckt dahinter? Offensichtlich kommen die Linksintellektuellen mit dem neuen Strukturwandel der Öffentlichkeit nicht zurecht. Im Zeitalter des Internet und der sozialen Medien haben wir es nämlich mit einer revolutionären Machtverschiebung auf allen Ebenen der Gesellschaft zu tun. Die Macht verschiebt sich von den Politikern zu den Bürgern. Die Stichworte lauten Partizipation, direkte Demokratie und Volksentscheid. Wirtschaftlich verschiebt sich die Macht von den Firmen zu den Kunden. Zu recht sprechen Trendforscher von einer Konsumentendemokratie.Und ganz generell verschiebt sich die Macht von den Experten zu den Laien.
(Prof. Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaften an der TU Berlin, auf achgut.com)
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Trotz Weihnachtsmarkt-Angriff: "Gelbwesten" protestieren erneut - 30 Festnahmen
(focus.de. Gerade deshalb! Nix verstehn?)

Ingo Kramer auf der Märchenroute von Mercedes-Zetsche
Arbeitgeberpräsident: „Flüchtlinge sind Stütze der Wirtschaft“
Von JUPITER
Der Mann heißt Ingo mit Vornamen. Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident. Vielleicht sollte er besser Pinocchio heißen. Denn kurz vor Heiligabend macht der gute Mann eine lange Nase und verkündet Märchenhaftes vom Wunder der tüchtigen „Flüchtlinge“ und Migranten, die sich als „Stütze der deutschen Wirtschaft“ entpuppten. Nach der Merkelanten-Lüge von den Ärzten und Ingenieuren, die angeblich Deutschlands Rente retten sollten und der Mercedes-Zetsche-Schmonzette vom neuen Wirtschaftswunder durch größtenteils analphabetische „Flüchtlinge“ aus Syrien und sonst woher – jetzt also mehr als drei Jahre nach der Flutung eine neue unglaubliche Story wie aus Tausendundeinernacht: 400.000 Flüchtlinge, so Pinocchio-Ingo, stehen in Arbeit. Die Kanzlerin habe mit ihrem „Wir schaffen das“ recht behalten. „Und ja, wir schaffen das mit der Integration, die Unternehmer machen das schon“, fügte Kramer hinzu. Was der Präsident nicht sagt, ist, dass von über einer Million „Flüchtlingen“ seit 2015 insgesamt 662.000 erwerbsfähige „Flüchtlinge“ Ende März 2018 Hartz IV-Leistungen bezogen. 96.000 Männer und Frauen bekamen als „Aufstocker“ noch zusätzlich staatliche Unterstützung. Wenn also mehr arbeitsfähige Flüchtlinge und Migranten Stütze kriegen als Migranten, die arbeiten, ist dann die Integration bereits geschafft, wie Kramer frohlockend verheißt? Auch die Zahl der 400.000, die laut Kramer in Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben, sind kritisch unter die Lupe zu nehmen. Knapp 290.000 davon sind laut Bundesagentur für Arbeit im November sozialversicherungspflichtig beschäftigt (womit auch immer), nur 30.000 Flüchtlinge sind in Ausbildung und 72.000 waren zuletzt geringfügig beschäftigt. Noch konkretere Zahlen über die Art der Beschäftigung liegen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vor, das sich auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion an das Arbeitsministerium bezieht. Von den sozialversicherungspflichtig beschäftigten „Flüchtlingen“ waren demnach Ende März 2018 47 Prozent als Helfer beschäftigt, 42 Prozent in einer „fachlich ausgerichteten Tätigkeit“, drei Prozent als „Spezialisten“ und sieben Prozent als „Experten“ (was immer sich dahinter verbergen mag). Man kann nur mutmaßen, warum der Arbeitgeberpräsident aus Bremerhaven, Seenotretter und FDP-Mitglied, sich aktuell so ins Zeug legt und sich bei der Kanzlerin dermaßen anbiedert. Die Arbeitgeber hoffen natürlich auf das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Die Pläne sollen in der kommenden Woche vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft fordern mit Nachdruck, dass „Deutschland weiter eine offene Gesellschaft bleiben muss, die bereit ist, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben“, sagt Kramer. Die deutschen Arbeitnehmer werden es mit Interesse hören, dass ihnen mit Billig-Kräften aus dem außereuropäischen Ausland Konkurrenz gemacht wird. Dafür ist Pinocchio-Ingo auch bereit, seinen Arbeitgeberkollegen mit Tricks und Kniffen zur Hand zu gehen, wie sie zum Beispiel Flüchtlinge mit abgeschlossener Ausbildung, die vor der Abschiebung stehen, ins Land retten können. Kramer im Interview mit der Augsburger Allgemeinen zum Thema Abschiebung: „Das darf nicht sein. Das Wichtigste ist, dass Arbeitgeber zusammen mit ihren betroffenen Azubis und sozial integrierten Mitarbeitern rechtzeitig zur Ausländerbehörde gehen und einen Aufenthaltsstatus beantragen.“
(pi-news.net)

Umsetzung des Paris-Abkommens
UN-Klimakonferenz geht historischen Schritt, um unsere Erde zu retten
Das gefeierte Pariser Klimaabkommen war nur der Anfang. Die zähen Verhandlungen auf der UN-Klimakonferenz zeigen, wie mühsam der Kampf gegen die Erderwärmung bleibt. Doch schließlich fällt der Hammer: Jetzt gibt es eine Gebrauchsanweisung für den Klimaschutz.
(focus.de.Verrückt. Ballaballa. Einfach blöd, denn sie wissen nicht, was Klima ist.)

Schlichte Inkompetenz hat Erklärung für alles

Von Volker Seitz

Afrikanische Politiker bleiben oft bei großen Ankündigungen, die selten verwirklicht werden. Sie (die Eliten) haben keinerlei Verantwortungsgefühl für ihre Länder und sind nicht an deren Entwicklung interessiert, sagt der Südafrikaner Moeletsi Mbeki in seinem Buch „The Architects of Poverty“ (Die Architekten der Armut). Moeletsi Mbeki hat recht: In Entscheidungspositionen in Politik und Wirtschaft sind Persönlichkeiten, die sich um das Gemeinwohl und eine nachhaltige Entwicklung ihrer Bevölkerung kümmern, immer noch Ausnahmeerscheinungen. Die traditionelle Führungsschicht will zwar Veränderungen, aber nur, damit sich nichts wirklich ändert. Ihr Zweck bleibt der alte: Machterhalt. Wirtschaftskrisen sind in der Regel durch unsolide Wirtschaftspolitik entstanden. Immer noch machen schlechte Infrastruktur, Korruption, bürokratische Hindernisse und Schlendrian den Handel innerhalb Afrikas teuer.

Laut Gesetz haben alle Bürger der Mitgliedstaaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) das Recht, in jedes andere Mitgliedsland zu reisen und dort bis zu 90 Tage zu bleiben. Der togolesische Journalist Ibrahim Ored’ola Falola schreibt jedoch in der Zeitschrift E+Z 9-10/2018:

„Ein togolesischer Student, der in Ghana lebt, beklagt sich, dass er bei jedem Grenzübertritt den ghanaischen Grenzbeamten bestechen muss. Ähnliche Beschwerden hört man an der Grenze Benin zu Togo. Das ist eine organisierte Mafia. Sie teilen das Geld mit ihren Bossen, sagt ein nigerianischer Händler.“

Die Bevölkerung hat wegen Korruption und Machtmissbrauch kaum Vertrauen in den Staat. Afrikanische „Eliten“ ducken sich mit dem Fehlen von gerechten Steuersystemen vor ihrer Verantwortung und ihrer Aufgabe weg, für die öffentliche Daseinsfürsorge und das Allgemeinwohl zu sorgen. Steuerpolitik ist ein souveränes Vorrecht. Jedes Land kann seine Steuerpolitik frei bestimmen. Afrika steckt laut Dereje Alemayehu vom Tax Justice Network Africa (TJNA) in einem Teufelskreis der Armut. Die Verluste in Zahlen: Laut Global Financial Integrity (GFI) verloren die Entwicklungsländer von 2000 bis 2009 insgesamt 8 Billionen US-Dollar aufgrund von illegalen Finanzströmen. Der Verlust Afrikas wird auf 335 Milliarden Dollar geschätzt.

Junge Afrikaner wollen gesellschaftliche Debatten
Mit einem Wachstum von über 22 Prozent jährlich stiegen die Kapitalflüsse aus Afrika schneller als in anderen Regionen – obwohl Afrika die ärmste Region weltweit ist. Öffentliche Empörung über Amtsmissbrauch ist selten. Allerdings schaffen sich junge Afrikaner mithilfe der sozialen Medien einen Raum für gesellschaftliche Debatten und politische Mobilisierung. Zahlreiche afrikanische Staaten etwa in Kamerun versuchen, die in ihren Augen bedrohlichen Informationskanäle durch technische Überwachungsmaßnahmen oder Abschaltungen zum Schweigen zu bringen.

Die hohen Geburtenraten gehen nicht mit der Schaffung von Arbeitsplätzen (es fehlt die industrielle Basis) einher, das ist neben der fehlenden Bildung ein Nährboden für Radikalisierung und Extremismus. In Nigeria, Kongo, Angola fließen hohe Summen für Rohstoffexporte in die Taschen der Herrschenden und für die Masse der Menschen im Lande werden keine Einkommensmöglichkeiten geschaffen. Formelle Arbeitsplätze gibt es in der Mehrzahl der afrikanischen Staaten kaum. Wer arbeitet, ist meist im informellen Sektor tätig: als Bauer, Fischer, Handwerker, verdingt sich als Tagelöhner, treibt mit irgendetwas Handel oder bewacht etwas. Gerade auf dem Land erscheint die Migration nach Europa vielen als einzige Chance für einen sozialen Aufstieg. Sie haben den Traum von einem Europa das sie aus dem Fernsehen kennen. Die grenzenlos fließenden Informationen mit den Verführungen des westlichen Kosumkapitalismus üben eine große Anziehung aus.

Politiker erkaufen sich ihre Stimmen mit Geld oder Sachgeschenken wie einem T-Shirt, einem Sack Reis oder einem Päckchen Zucker. Die Empfänglichkeit für Wahlgeschenke ist wirtschaftlich begründet. Viele Afrikaner insbesondere im Sahel leiden unter Armut, Analphabetismus und fehlender staatsbürgerlicher Bildung. Kardinal John Onaiyekan, Erzbischof von Abuja sagte am 7.9. 2018 im Domradio:

„Politik ist ein Geschäft. Wer an der Macht ist, kontrolliert alles, auch die Wirtschaft. Die Frage, wie man dem Land und den Menschen dient, wird gar nicht erst gestellt. Es scheint legal geworden zu sein, riesige Summen zu veruntreuen. Wer dazu die Möglichkeit hat, lässt die Macht nicht mehr los. Wer sie noch nicht hat, will sie unbedingt haben“.

Tyrannei niedriger Erwartungen
Europa und die USA schauen aus Angst vor ethnischen Konflikten viel zu oft weg, kritisiert Elena Gadjanova, die Politikwissenschaft an der Universität Exeter lehrt. Afrika leide unter der westlichen „Tyrannei niedriger Erwartungen″: Aus Angst vor politischer Instabilität gäbe sich der Westen mit niedrigen demokratischen Standards zufrieden. Ausländische Wahlbeobachter würden in Afrika oft über Unregelmäßigkeiten hinweg sehen und Wahlen absegnen, die anderswo nicht toleriert würden.

Das eröffne Amtsinhabern wiederum die Möglichkeit, Abstimmungen geschickt zu manipulieren; gleichzeitig würden dadurch Bemühungen unterlaufen, gewählte Volksvertreter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Möglichkeit Abstimmungen geschickt zu manipulieren; gleichzeitig würden dadurch Bemühungen unterlaufen, gewählte Volksvertreter zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Kongolese In Koli Jean Bofane beschreibt in seinem Buch „Sinusbögen überm Kongo“ Horlemann, 2013 Seite 10/12 wie zwei Brüder gegen Geld als Publikum für politische Versammlungen angeworben werden:

„Um die öffentliche Meinung zu beeinflussen, wurden Gauner und andere Müßiggänger seines Schlages angeheuert, damit sie vor laufenden Fernsehkameras eine Menschenmenge mimten. Die Bilder wurden dann in den Nachrichten gebracht, um die Illusion zu schaffen, dass alles war wie früher. Eine echte Charakterrolle: Sie hatten überzeugende und glückliche Parteigänger zu geben, unter einer Regierung des Übergangs, der kein Ende nehmen wollte... Er, Baestro, ging wohin man ihn schickte, klatschte zu bestimmten Stichwörtern wie ‚Partei‘, ‚Demokratie‘ oder ‚Volk‘ und brüllte seine Begeisterung mit schlagkräftigen Sätzen heraus: ' Keine Chance der Anarchie‘, ‚Der Kampf geht weiter!'. ‚Bis zum Sieg‘.“

Die Schriftstellerin Petina Gappah aus Simbabwe schreibt in ihrem Erzählband: Die Schuldigen von Rotten Row (S.82):
"Hätten die Parteien nicht unterschiedliche Farben und würden nicht unterschiedliche Worthülsen für ihre Parolen benutzen, hätte man meinen können, es wären an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden dieselben Politiker in Gokwe aufgetreten. Dieselben dicken Männer, die in Begleitung ihrer Gattinnen mit orangefarbenem Teint, riesigen Hüten und schwindelerregenden hohen Absätzen in ihren Geländewagen aus Harare kamen, um alles das Blaue vom Himmel zu versprechen. Sie saßen auf derselben Art Podium mit Sonnendach, in weichen, knallbunten Sesseln, während die armen Frauen von Gokwe ululierend in der Hitze schmorten und die jungen Männer in Staub tanzten und von den Bäumen aus sangen, wo sie eine bessere Sicht hatten. Danach fuhren die Politiker in ihren klimatisierten Fahrzeugen davon und ließen hochkochende Emotionen und schmerzliche Hoffnungen zurück, ohne den jungen Leuten etwas zu geben, das über Hass und Wut hinausreichte.“

Champagner und Golfplätze für Gabun
Wenn im Niger Präsident Issoufou sich durch die Hauptstadt Niamey bewegt, werden die zu durchfahrenden Straßen eine Stunde vorher gesperrt. Die Menschen in den Straßen müssen sich während der Vorbeifahrt umdrehen, damit sie ihn nicht sehen können.

In vielen Ländern Afrikas ist der Staat nicht in der Lage, den Ausbau von Bildung sicherzustellen. Die Schulen bröckeln und die Lehrer lassen den Unterricht ausfallen. Der Finanzaufwand für Bildung und Ausbildung ist in meisten Staaten in den vergangenen Jahren ständig gesunken. Dafür hat die Bürokratie eine Vorliebe für Dienstreisen nach Europa, teure französische oder italienische Anzüge und Champagner. Nach Angaben vom Comité interprofessionnel du vin de Champagne/CIVC wurden von dem noblen Getränk 2016 nach Südafrika 855 770 Flaschen, nach Nigeria 475 726 Flaschen und nach der Cote d ‚Ivoire 243 317 verschifft. Laut Radio FranceInternational (RFI) hat sich der Verbrauch in Afrika in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Auch das kleine Gabun gehört zu den Großverbrauchern von Champagner.

Trotz einiger Fortschritte in Gabun nimmt die Armut weiter zu und betrifft ein Drittel der 1,5 Millionen Einwohner. Dafür, dass der Champagner auch stilgerecht getrunken werden kann, hat sich der Herrschaftsapparat einen zweiten Golfplatz für 6 Millionen Euro geleistet. Was macht es da schon, dass die Wasser- und Elektrizitätsabschaltungen in der Hauptstadt Libreville häufig sind. Die Familie Bongo regiert den zentralafrikanischen Staat Gabun seit über 50 Jahren. Omar Bongo war von 1967 bis zu seinem Tod 2009 an der Macht. Omar Bongo starb in Barcelona, weil staatliche Kiliniken auch in Gabun in einem erbärmlichen Zustand sind (Siehe Achgut.com "Warum afrikanische Präsidenten im Ausland sterben"). Ihm folgte sein Sohn Ali-Ben.

Alles Gerede über „Good Governance“ ist oft nur rhetorische Kosmetik. Henning Melber, Geschäftsführer der DagHammerskjöld Stiftung in Uppsala kritisiert afrikanische Spitzenpolitiker, wenn sie die „Herrschaft des Rechts in das Recht der Herrscher“ verdrehen. Die Ökonomen Daron Acemoglu und der Harvard-Politologe James Robinson kommen in ihrem Buch ″Warum Nationen scheitern“ zu dem Ergebnis, dass Entwicklung nicht in einem Umfeld von Korruption und Vetternwirtschaft möglich ist. Auch der senegalesische Ökonom Felwine Sarr argumentiert: „Wenn Sie eine Gesellschaft haben, in der eine Minderheit Reichtum und Macht an sich reißt, wird sich durch Wachstum kaum etwas ändern.“ Solange immer wieder Ausreden gefunden werden, warum korrupte Regime unterstützt werden sollen, werden auch die Fluchtursachen nicht verringert werden.

Kein Interesse in Berlin
Wie wenig deutsche Politiker die Korruption bei der Vergabe von Entwicklungshilfe interessiert, zeigte sich am 12. Dezember 2018 im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages. Der Antrag (19/4839) der FDP-Fraktion wurde abgelehnt, weil dort die Bundesregierung aufgefordert wurde, nach schweren Korruptionsvorwürfen die Entwicklungszusammenarbeit mit Sambia gemeinsam mit den EU-Partnern zu überprüfen.

Für den Antrag stimmte neben den Antragstellern nur die AfD-Fraktion. Wie Philip Plickert und Thilo Thielke bereits am 25. September 2018 in der F.A.Z. berichteten haben Großbritannien, Irland, Schweden und Finnland ihre Entwicklungshilfe für Sambia wegen Korruption und Betrugsfällen eingefroren. Das riesige Wachstumshemmnis Korruption wird dagegen bei uns immer noch kleingeredet. Diese Wohlstandsverluste kann keine Hilfe von außen ausgleichen.

Die Führungskrise Afrikas betrachtet der Wohltäter Mo Ibrahim als Wurzel allen Übels. Er hat deshalb 2007 einen Preis gestiftet für Staatenlenker, die sich dem Gemeinwohl mehr verschrieben haben als dem eigenen und nach ihrem Dienst am Volk den Posten demokratisch abgeben. Fünf Millionen Dollar jährlich bekommt der Preisträger ein Jahrzehnt lang. Später sind es 200.000 US-Dollar jährlich, bis ans Lebensende.

Sie sollen so viel Geld bekommen, weil sie dann einen gewichtigen Grund weniger haben, sich an die Herrschaft zu klammern. Allerdings hat die Jury 2009, 2010, 2012, 2013, 2014 und 2016 niemanden gefunden, er das Preisgeld verdient hätte. Im Februar 2018 gab die Jury bekannt, dass für 2017 die Friedensnobelpreisträgerin (2011) Ellen Johnson-Sirleaf als erste Frau ausgezeichnet wird. Sie wurde zwar kritisiert, dass sie als Präsidentin von Liberia ( 2006-2018) die Korruption tolerierte, ihre Regierungsführung sei jedoch trotz der schwierigen Umstände nach dem Bürgerkrieg bemerkenswert gewesen.

Der zweite Preisträger 2008 war der gerade abgetretene Präsident von Botswana, Festus Mogae. Er hatte in Schulen, Krankenhäuser, Wasserleitungen und Straßen investiert. Von pompösen Bauwerken und unsinnigen Großprojekten hatte er abgesehen. Bei der Abfahrt aller Präsidenten in Botswana – einmalig in Afrika – gibt es kein Blaulicht, keine Sirenen und keine Motorräder der Polizei, welche die Straße frei halten. In Kamerun konnten die Straßensperren schon einmal vier bis sechs Stunden dauern, weil die Polizei nicht genau wusste, wann der Präsident zum Flughafen oder in sein Dorf wollte

Hilfeleistung vielleicht ein Teil des Problems Korruption
Für einen Aufschwung müssen die Afrikaner ihre Führungskräfte auswechseln, denn die Erneuerung ihrer Länder wird von Autokraten, die seit Jahrzehnten an der Macht sind, nicht kommen.

Die hoch gespannten Erwartungen im Wohltätigkeitsgeschäft sind in den letzten 60 Jahren im Sande verlaufen. Schulen, Gesundheitsstationen, Brunnen sind nach kurzer Zeit nur noch sehr eingeschränkt funktionsfähig. Grund dafür sind in der Regel mangelndes Interesse der staatlichen Verwaltung an der Fortführung dieser Projekte. In der Entwicklungspolitik kommt es letztlich nie auf abstrakte Begriffe wie „Solidarität“ oder „soziale Gerechtigkeit“, sondern immer auf deren konkrete Ausgestaltung an. Was nötig ist, ist eine grundsätzliche Kehrtwendung auf der Basis eigener, afrikanischer Ressourcen und unser Rückzug aus der klassischen Entwicklungshilfe.

Regime, die bei Korruption und Betrug eine hohe Kreativität aufweisen, sollten nicht auch noch durch staatliche Hilfe legitimiert werden. Korruption wird vielerorts als Begleiterscheinung von Entwicklungshilfe toleriert. Die Frage ist, ob Hilfeleistung vielleicht ein Teil des Problems Korruption ist. Länder wie Angola, Kamerun brauchen keine Entwicklungshilfe, sie verfügen längst über genügend eigene Finanzmittel, um Armut zu bekämpfen. Die wirkliche Hilfe beginnt mit der intensiven Förderung von Geburtenkontrolle. Weniger Geburten haben in Teilen Asiens und Südamerika zu besseren Lebensbedingungen geführt. Die Ignoranz, wenn es um das wahre Problem Afrikas geht, finde ich erstaunlich.

Dennoch höre ich oft: „Afrika leidet nicht aus eigenem Verschulden – es wird ausgebeutet und betrogen“. Ich halte es mit Napoleon, der gesagt haben soll: „Glaube nie an eine Verschwörung, wenn schlichte Inkompetenz als Erklärung ausreicht!“.

(Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.)

Ist der  Amtseid der Kanzlerin ein Meineid?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Renate Sandvoß *)

Wie schrieb The New York Times so treffend zur Wahl der neuen CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer: “It doesn`t matter who replaces Merkel. Germany is broken!“ Auch wenn es viele noch nicht wahrhaben wollen – die New York Times hat Recht.

Selten sah man Angela Merkel so entspannt, gelöst, ja förmlich beflügelt wie in Marrakesch, wo sie wissend lächelnd anläßlich der Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes eine Rede hielt. Darin lobte sie den Pakt in allerhöchsten Tönen und versprach uns mehr Wohlstand durch Migration. Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit – so ihr Motto. „Deutschland ist ein Land, das aufgrund seiner demografischen Entwicklung auch in Zukunft vermehrt Fachkräfte, auch vermehrt aus Ländern außerhalb der Europäischen Union, brauchen wird. Also haben wir ein Interesse an legaler Migration. Und es unterliegt der souveränen Selbstbestimmung, was in unserem Interesse liegt. Das besagt der Pakt ausdrücklich: Die Mitgliedstaaten bestimmen souverän ihre Politik. Gleichzeitig ist er auch rechtlich nicht bindend. Wir werden also im Fachkräftebereich auf legale Migration angewiesen sein und mit anderen Ländern darüber sprechen, was in unserem Interesse liegt“, so die Worte unserer Kanzlerin, die in ihrem Amtseid einst geschworen hat, zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln und Schaden von ihm abzuwenden. Dass das ein Meineid war, wissen wir jetzt.

Wir werden also in Deutschland im Fachkräftebereich künftig auf Migration außerhalb der Europäischen Union angewiesen sein, weil sich sonst unser Wirtschaftswunder nicht aufrecht erhalten läßt? Wenn man diese Aussage näher beleuchtet, stellt man schnell fest, dass sie jeglicher Realität entbehrt, sprich eine glatte Lüge ist. Schauen wir einmal nach, wie es um den Fachkräftebedarf unserer großen Konzerne bestellt ist: Haben wir nicht noch vor wenigen Tagen im TV die kleinlaute Ankündigung des Pressesprechers des Bayer-Konzerns vernommen, 12.000 von 118.200 Stellen abbauen zu müssen, das ist jede 10. Zusätzlich ist geplant, Mitarbeiter ab dem 57. Lebensjahr in Rente zu schicken. Da hat man sich wohl mächtig an Monsanto verhoben.

Auch die Firma Siemens macht immer wieder von sich reden, wenn es um Stellenabbau geht. So sollen 6.900 Stellen wegfallen, weil Jobs in der Kraftwerkssparte abgebaut werden sollen. Grund ist ein Rückgang der Nachfrage.

Auch die Siemens-Tochter Gamesa hat Probleme: Im Windkraftanlagenbau müssen 6.000 Stellen wegfallen, denn seit der Fusion im letzten Jahr ist der Umsatz um 12 % eingebrochen.

Der Zughersteller Bombardier muß wegen Umsatzeinbußen Sparmaßnahmen einführen, die zum Stellenabbau von weltweit 5.000 Stellen führen, die Hälfte in Deutschland.

Lt. Wall Street Journal will – nein muß – die Deutsche Bank jeden 10. Mitarbeiter entlassen. Einem Umbau des Konzerns fallen 10.000 Stellen zum Opfer.

Bei der Zerschlagung des Energiekonzerns Innogy sei ein Stellenabbau in Höhe von 5.000 unabwendbar.

Ryanair plant einen massiven Stellenabbau für den Bereich Deutschland.

Aber auch Airbus ist vom Stellenabbau in großem Stil betroffen – 3.600 Jobs in Bremen und Augsburg sind in Gefahr.

Der Autokonzern Ford verkauft weniger Autos und sieht sich der Entlassung von 20.000 Mitarbeitern gegenüber. Hauptsächlich ist das Werk in Saarlouis betroffen.

Auch Volkswagen rechnet mit weiterem Stellenabbau. Der Konzern muß weitere 3 Milliarden einsparen, weil Geld in die Entwicklung der unsäglichen E-Autos gesteckt werden muß. Mehr als 9 Milliarden sollen in die Entwicklung fließen. Und das, obwohl die Entwicklung des E-Autos ein Risikofaktor ist. Auch wenn E-Autos von den Regierenden angepriesen werden, wie Strohhüte im Winter, – es ist alles andere als sicher, dass in der Zukunft die Infrastruktur mit genügend Ladesäulen ausgestattet werden kann. Insgesamt sollen 30.000 Arbeitsplätze wegfallen, 23.000 in Deutschland. Allein die Elektro-Mobilität macht zehntausende Jobs überflüssig, denn der Bedarf an Spezialisten und Fachkräften sinkt. Ziel sei es lt. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, in den nächsten Jahren 114.000 Stellen aufgrund der Umstellung auf den Elektrobetrieb zu streichen. Der Wirtschaft dürften bis dahin rund 20 Milliarden € verloren gehen, das entspricht circa 0,6 % des realen Bruttoinlandproduktes.

Ach ja, die Fusion von Karstadt und Kaufhof hat auch noch viele Arbeitskräfte gekostet. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. Wie war das nochmal, Frau Merkel: Deutschland benötigt dringend Fachkräfte – aufgrund der demographischen Entwicklung? Wenn man Familien nicht unterstützt, Deutschland zum Billiglohnland macht, so dass die Frau gezwungen ist, mitzuarbeiten, kann man nicht erwarten, dass der Kindersegen nur so sprießt. Sämtliche von den Grünen erdachten Gendergeschlechter erhalten Aufmerksamkeit, die ursprüngliche Familie wird verhöhnt. Die demografische Entwicklung ist also hausgemacht, – und ich denke, sogar beabsichtigt.

Es stellt sich die Frage, warum Kanzlerin Merkel nicht den Zuzug aus europäischen Ländern fördert, sondern um Migranten aus Afrika und den arabischen Ländern buhlt. Aufschluß geben Berichte aus Italien, die mit deutlichen Worten von Sklaverei berichten (https://www.zeit.de/ …/sueditalien-fluechtlinge-mafia-arbeit…). Da werden Afrikaner für einen minimalen Lohn für die Ernte eingesetzt und ausgebeutet. Die, die durch das Raster fallen, werden von der Mafia aufgefangen. Menschen, die für Hungerlöhne für die Elite arbeiten – darum geht es. Mit den selbstbewußten Deutschen ist das nicht zu machen. Die Billigstarbeitskräfte der Zukunft ordnen sich willenlos unter, denn selbst der kärglichste Lohn ist für sie eine willkommene Gabe. Arbeitnehmer aus den europäischen Ländern kann man nicht zur Sklavenarbeit heranziehen, die kennen ihre Rechte und begehren auf.

Sehr aufschlußreich ist eine kleine Anfrage der AfD an die Bundesregierung zum Thema „Fachkräfte in Deutschland“. Auf die Frage, was man unter einer Fachkraft zu verstehen hat, lautete die Antwort: “Personen mit anerkanntem Hochschulabschluss oder anerkannter abgeschlossener Berufsausbildung.“ Und die findet man nirgend woanders als in Afrika oder im Nahen Osten? Bei den zugewanderten Migranten kann man schon froh sein, wenn jemand einen Schulabschluß hat. Dabei ist noch zu bedenken, dass ein Hauptschul- oder Gymnasialabschluß nicht unseren Anforderungen entspricht. Viele Fragen an den Bundestag wurden stereotyp mit den Worten „darüber liegen uns keine Erkenntnisse vor“ beantwortet. So auch die Antwort auf die Frage, wieviele Fachkräfte denn aus Deutschland abgewandert seien und warum (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/058/1905826.pdf) .

Der Migrationspakt ist unterschrieben und Angela Merkel kann sich genüsslich zurücklehnen. Dem Volk hat sie die Lüge vom Fachkräftemangel ihrer Meinung nach glaubhaft verkauft. Die sogenannten arbeitswilligen Migranten sitzen auf gepackten Koffern – oder besser Plastiktüten. Nun muß Deutschland nur noch abwarten, wie die Neuankömmlinge ihre „Fachkraft“ in Deutschland entfalten.

Frau Merkel, die immer wieder ihren christlichen Glauben betont, sollte wissen: Einen Bund schließt man mit Gott, – einen Pakt mit dem Teufel!

(Quelle: https://www.facebook.com/renate.sandvoss/posts/2133460590047152)
*) Renate Sandvoß ist Autorin bei Journalistenwatch. Ihre Beiträge erscheinen auch auf conservo.

Interkulturelle Beziehungen und deren Gefahrenpotential

Von EUGEN PRINZ

Es gibt Stereotypen, die so häufig geworden sind, dass man für sie sogar Abkürzungen gefunden hat. Ein Beispiel dafür ist „Amiga“ (Aber meiner ist ganz anders). Das ist die Standardaussage von Frauen/Mädchen, die sich mit einem Mann aus einem patriarchalisch geprägten (meist islamischen) Kulturkreis eingelassen haben und von Familie, Freunden und Bekannten vor den Folgen gewarnt werden. Meist vergebens, denn: „Aber meiner ist ganz anders“.

Bis zur ersten Ohrfeige, weil sie einen alten Bekannten umarmt hat. Dann ist er nicht mehr anders.

Seit der massenhaften Zuwanderung hauptsächlich junger, oft gut aussehender Männer prägen immer mehr interkulturelle Paare das Bild der Innenstädte. Oft sind es gerade blutjunge Mädchen, die noch vollumfänglich der Erziehungsgewalt der Eltern unterstehen, die sich blauäugig in eine Liebesbeziehung mit einem kulturfremden Zuwanderer stürzen. Oft wissen die Eltern nichts davon, nicht selten jedoch dulden oder fördern sie die Beziehung sogar und tragen damit die Hauptverantwortung für mögliche negative Konsequenzen.

Braune Augen, gutaussehend und charmant
Die jungen Migranten sind nicht so dumm, ihr antiquiertes Frauenbild von Anfang an wie eine Monstranz vor sich zu tragen. Sie sind charmant, zuvorkommend, lächeln, machen Komplimente, sagen der Umworbenen, was sie hören will und lesen ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Gleichzeitig lassen sie keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie harte Männer und in der Lage sind, ihre Angebetete auch zu beschützen. Instinktiv beherrschen sie das erfolgsversprechende Werbeverhalten, das ungeachtet der Ethnie der Auserkorenen bei vielen wirkt. Spielen dann erst einmal die Hormone verrückt, was insbesondere bei den Teenagern der Fall ist, kann keine Macht der Welt mehr das Mädchen oder die Frau davon überzeugen, dass eine solche Beziehung keine gute Idee ist.

Übersteigerter Ehrbegriff dominiert das Denken
Dabei muss man wissen, dass Männer aus dem islamischen Kulturkreis nach unserem Werteverständnis ein maßlos übersteigertes Ehrgefühl haben. Und diese Ehre definieren sie hauptsächlich über die Sittsamkeit und Gehorsamkeit ihrer Frau(en). Deshalb unternehmen die Männer aus diesem Kulturkreises alles in ihrer Macht stehende, um „ihre“ Frau zur Einhaltung bestimmter Regeln zu zwingen und sie auch dahingehend zu überwachen. In dem Moment, in dem die potentielle Partnerin in die Beziehung einwilligt, „gehört“ sie dem Mann und hat aus dessen Sicht nicht mehr das Recht, die Beziehung von sich aus wieder zu beenden oder weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu führen. An dieser Stelle ändert sich auch meist das Verhalten des Mannes. Es werden Vorschriften erlassen, die seinem archaischen Beziehungsverständnis Rechnung tragen und die von der Frau strikt einzuhalten sind. Das Handy wird kontrolliert, alle nicht genehmigten Kontaktdaten sind zu löschen. Nicht selten werden Freunde aus dem selben Kulturkreis damit beauftragt, die Frau/Freundin zu überwachen, wenn man selbst verhindert ist.

Nirgendwo kann man das Aufeinanderprallen fremder Kulturen besser beobachten, als in den Beziehungen junger Mädchen mit Migranten. So ein selbstbewusstes, junges Ding mit einer großen Klappe denkt sich nichts dabei, Faris, ihrem Lover aus Syrien, im Beisein seiner Freunde offen zu widersprechen. Das hat sie ja auch bei Thomas, seinem Vorgänger, getan. Im Gegensatz zu Thomas, dem das nichts ausgemacht hat, wird jedoch Faris in so einer Situation ins Mark getroffen, denn nun ist seine Ehre verletzt. Eine Frau hat ihm im Beisein seiner Freunde (!) widersprochen. Eine Frau! Nun steht er als Waschlappen da. Um aus dieser Nummer wieder herauszukommen, muss er ein ganz großes Fass aufmachen mit Anbrüllen, besser noch mit einer Packung Ohrfeigen. Erst dann geht es seiner Ehre wieder besser.

Selbstverständlich gehören zu einer solchen Beziehung auch strenge Vorschriften, die das Ausgehen und den Kontakt mit anderen Männern reglementieren. Werden die Regeln nicht beachtet, ist Polen offen. An dieser Stelle gabelt sich der Weg für die jungen Frauen. Die einen begeben sich in ein Hörigkeitsverhältnis und finden das auch noch gut. Die anderen jedoch, die zu selbstbewussten jungen Menschen erzogenen Mädchen, lassen sich das nicht lange bieten und ziehen die Reißleine. Dann wird der Prinz aus dem Morgenland abserviert wie ein altes Paar Socken. Das ist dann für Faris oder Hussein oder Abdul oder Saber der Super-GAU, die Mutter aller Kränkungen und Ehrverletzungen.

Permanenter Ausnahmezustand im Kopf
In deren Oberstübchen herrscht nun permanenter Ausnahmezustand, der sie quält und nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Und für so manchen männlichen Vertreter aus dem einschlägigen Kulturkreis gibt es dann nur noch eine Lösung, um die tödlich verletzte Ehre zu heilen und den inneren Frieden wieder zu finden…

Michelle und Mia und viele, viele andere mussten das auf bitterste Art und Weise erfahren.

Schlimm, wirklich schlimm, denkt sich Chelsea, als sie diesen Artikel auf PI-NEWS liest.

Aber meiner ist ganz anders…
(pi-news.net)

Warme Winter   (1808)

Von  Johann Peter Hebel

Der warme Winter von dem Jahr 1806 auf das Jahr 1807 hat viel Verwunderung erregt, und den armen Leuten wohlgetan; und der und jener, der jetzt noch fröhlich in den Knabenschuhen herumspringt, wird in sechzig Jahren einmal als alter Mann auf den Ofenbank sitzen, und seinen Enkeln erzählen, daß er auch einmal gewesen sei, wie sie, und daß man Anno 6, als der Franzos in Polen war, zwischen Weihnacht und Neujahr Erdbeeren gegessen und Veielein gebrochen habe. Solche Zeiten sind selten, aber nicht unerhört, und man zählt in den alten Chroniken seit 700 Jahren 28 dergleichen Jahrgänge.

Im Jahr 1289, wo man von uns noch nichts wußte, war es so warm, daß die Jungfrauen um Weihnacht und am Dreikönigtag Kränze von Veilchen, Kornblumen und andern trugen.

Im Jahr 1420 war der Winter und das Frühjahr so gelind, daß im März die Bäume schon verblüheten. Im April hatte man schon zeitige Kirschen, und der Weinstock blühte. Im Mai gab es schon ziemliche Traubenbeerlein. Davon konnten wir im Frühjahr 1807 nichts rühmen.

Im Winter 1538 konnten sich auch die Mädchen und Knaben im Grünen küssen, wenn's nur mit Ehren geschehen ist; denn die Wärme war so außerordentlich, daß um Weihnacht alle Blumen blühten.

Im ersten Monat des Jahrs 1572 schlugen die Bäume aus, und im Februar brüteten die Vögel.

Im Jahr 1585 stand am Ostertag das Korn in den Ähren.

Im Jahr 1617 und 1659 waren schon im Jänner die Lerchen und die Trosteln lustig.

Im Jahr 1722 hörte man im Jänner schon wieder auf, die Stuben einzuheizen.

Der letzte, ungewöhnlich warme Winter, war im Jahr 1748.

Summa, es ist besser, wenn am St. Stephanstag die Bäume treiben, als wenn am St. Johannistag Eiszapfen daran hängen.