Übel bei der Wurzel packen

Der Terrorismus geht weiter, weil er wirkt

Von Alan M. Dershowitz

(Englischer Originaltext: Terrorism Persists Because It Works
Übersetzung: Audiatur Online)

Jedes Mal, wenn ein abscheulicher Terrorangriff unschuldige Opfer trifft, klagen wir und geloben, die Sicherheitsmassnahmen zu verschärfen und weitere Vorbeugemassnahmen zu ergreifen. Aber wir erkennen nicht, welch wichtige Rolle Freunde und Verbündete im Bestärken, Motivieren und Anstiften zu Terrorismus spielen. Wenn wir eine Chance haben wollen, Terrorismus einzudämmen, müssen wir das Übel bei der Wurzel packen. Es sind nicht Armut, Benachteiligung, Verzweiflung oder einer der anderen missbrauchten Gründe, die Terrorismus als Akt der Verzweiflung erklären, wenn nicht sogar rechtfertigen sollen. Alles andere als das. Viele Terroristen, wie etwa die an 9/11 Beteiligten, waren gebildet, wohlhabend, mobil und sogar erfolgreich. Sie trafen eine rationale Kosten-Nutzen-Entscheidung zur Ermordung unschuldiger Zivilisten aus einem einzigen Grund: Sie glauben, dass Terrorismus wirkt.

Tragischerweise haben sie Recht. Die internationale Gemeinschaft hat Terrorismus belohnt, während sie gleichzeitig diejenigen bestraft, die ihn mit vernünftigen Mitteln zu bekämpfen suchen. Alles begann mit einer Entscheidung Jassir Arafats und anderer palästinensischer Terrorgruppen, die Taktik des Terrorismus als vorrangiges Mittel dafür einzusetzen, die Sache der Palästinenser in den Mittelpunkt des Weltinteresses zu rücken. Was Verdienste und Verfehlungen bei der Sache der Palästinenser angeht, ist dieser Status unverdient. Die Behandlung der Tibeter durch China, der Kurden durch einen Großteil der arabischen Welt und der Menschen in Tschetschenien durch Russland war mindestens genauso schlimm. Deren Reaktion auf die Missstände wurde jedoch von der internationalen Gemeinschaft und den Medien grösstenteils ignoriert, weil sie Lösungen in gesetzlichem Rahmen und eben nicht über Terrorismus suchten.

Die Situation der Palästinenser ist eine andere. Die Entführung von Flugzeugen, die Ermordung von Olympiasportlern in München, die Tötung von israelischen Kindern in Ma’alot und die vielen weiteren terroristischen Gräueltaten durch palästinensische Terroristen haben ihre Sache über alle anderen Anliegen der Menschenrechtsgemeinschaft erhoben. Obwohl die Palästinenser noch nicht über einen Staat verfügen – weil sie zwei Mal großzügige Angebote zur Staatlichkeit abgelehnt haben – beherrscht ihre Sache immer noch die Vereinten Nationen und zahlreiche Menschenrechtsgruppen.

Andere unzufriedene Gruppen haben aus dem Erfolg des palästinensischen Terrorismus gelernt und den Einsatz dieser barbarischen Taktik nachgeahmt. Heute noch belohnt die Palästinensische Autonomiebehörde – obwohl sie behauptet, Terrorismus abzulehnen – die Familien von Selbstmordattentätern und andere Terroristen mit grossen Vergütungspaketen, die je nach Anzahl der unschuldigen Opfer immer umfangreicher werden. Wäre der Verursacher des Massakers von Manchester Palästinenser gewesen und hätte das Massaker in einem israelischen Saal stattgefunden, so hätte die Palästinensische Autonomiebehörde seiner Familie für die Ermordung so vieler Kinder ein kleines Vermögen gezahlt.

Es gibt eine Bezeichnung für Menschen und Organisationen, die andere für die Ermordung unschuldiger Zivilisten bezahlen: man nennt das Beihilfe zum Mord. Würde die Mafia Kopfgelder für die Ermordung ihrer Gegner aussetzen, würde niemand mit denen, die ein solches Angebot machen, sympathisieren. Eine palästinensische Führung jedoch, die das Gleiche tut, wird in der ganzen Welt empfangen und geehrt.

Darüber hinaus glorifiziert die Palästinensische Autonomiebehörde Terroristen auch dadurch, dass sie Parks, Stadien, Strassen und andere öffentliche Orte nach den Massenmördern von Kindern benennt. Unser „Verbündeter“ Katar finanziert die Hamas, die von den Vereinigten Staaten zu Recht zu einer Terrororganisation erklärt wurde. Unser Feind Iran finanziert, ermöglicht und fördert ebenfalls Terrorismus gegen die Vereinigten Staaten, Israel und andere westliche Demokratien, ohne dass dem echte Konsequenzen folgen würden. Die Vereinten Nationen glorifizieren Terrorismus, indem sie Länder, die ihn unterstützen, in Positionen von Amt und Würden bringen und die Förderer des Terrorismus mit offenen Armen empfangen.

Auf der anderen Seite wird Israel, dessen Bemühungen zur Bekämpfung des Terrorismus mit vernünftigen und gesetzlichen Mitteln in der Welt führend sind, von der internationalen Gemeinschaft mehr als jedes andere Land angegriffen. Bei den Vereinten Nationen werden die Förderer des Terrorismus besser behandelt als dessen Gegner. Die Taktik des Boykotts und der Desinvestitionen (BDS) richtet sich nur gegen Israel und nicht gegen die vielen Nationen, die Terrorismus unterstützen.

So lange er Früchte trägt, wird der Terrorismus weiter bestehen. Für verschiedene Anliegen mag es unterschiedliche Früchte geben. Manchmal bringt er einfach nur Aufmerksamkeit. Manchmal ist er ein Mittel zur Rekrutierung. Manchmal, wie in vielen europäischen Ländern geschehen, führt er zu Zugeständnissen. Einige europäische Länder, die derzeit unter Terrorismus leiden, haben sogar bereits festgenommene palästinensische Terroristen freigelassen. Es waren unter anderem England, Frankreich, Italien und Deutschland, die palästinensische Terroristen in der Hoffnung freigelassen haben, dann von Angriffen im eigenen Land verschont zu bleiben. Die egoistische und unmoralische Taktik dieser Länder ist ins Auge gegangen: Dadurch sind sie nur noch interessantere Ziele für die mörderischen Terroristen geworden.

Aber ganz gleich, wie Terrorismus wirkt, die Tatsache, dass er wirkt, macht es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, seine bösartige Ausbreitung auf der ganzen Welt einzudämmen. Um seine Wirkung zu verhindern, muss die ganze Welt zusammenstehen und darf Terrorismus niemals belohnen, sondern muss immer diejenigen bestrafen, die ihn ermöglichen.

(Professor Alan M. Dershowitz ist Inhaber des Felix Frankfurter-Lehrstuhls für Rechtswissenschaften, emeritierter Professor und Autor des Buchs „Taking the Stand: My Life in the Law and Electile Dysfunction.“ Quelle: Gatestone Institute)

Moskau am Tag des Sieges

Liebe zur Heimat scheint Menschen zu angenehmeren Mitbürgern zu

Von Vera Lengsfeld

Ich kenne Moskau, seit ich 1967 das erste Mal mit meinen Eltern da war. Es war Februar, die Temperaturen bewegten sich um die -10 Grad Celsius. Die Stadt erschreckte mich. Ein braun-graues Steinmeer, bestückt mit Losungen, die auf alle nur denkbaren Weisen vom Sieg des Sozialismus und die Unschlagbarkeit des Marxismus-Leninismus kündeten. Meine Schwester und ich wurden in unseren neuen Nylonkutten sofort als Westler identifiziert (so sah man in der SU die DDR) und permanent angesprochen….Ich sprach damals  fließend Russisch und hatte keine Verständigungsprobleme…. Ich war sehr gespannt auf die Stadt, die ich zum letzten Mal 2004 besucht habe. Schon damals war ich beeindruckt, in welchem Tempo Moskau seine alte Schönheit zurückerlangte. Jetzt war ich überwältigt. Wir fuhren die Twerskaja entlang, die frühere Gorkistraße und sahen fast ausschließlich sorgfältig restaurierte Gebäude. In Anbetracht der prachtvollen Stalinbauten musste ich daran denken, welches Schicksal der ehemalige Chef des Bauhauses Hannes Meyer der Hauptstadt der Sowjetunion zugedacht hatte. Stalin hatte ihn damit beauftragt, einen Plan für den Umbau zu entwickeln. Meyer präsentierte einen radikalen Vorschlag: Rund um den Kreml sollte alles abgerissen und wie Tortenstücke ein Dutzend Stadtteile gruppiert werden: Ein Stadtteil für die Sportler, einen für die Wissenschaftler, einen für die Musiker, einen für die Maler, einen für die Arbeiter u.s.w. Das war Stalin zu totalitär. Er entband Meyer von seiner Aufgabe und bestellte zwei Lieblingsarchitekten des ermordeten Zaren, die den berühmten Zuckerbäckerstil schufen.

Das berüchtigte Hotel Lux, in dem die kommunistischen Emigranten aus ganz Europa untergebracht waren, bis sie im Lager oder den Erschießungskellern landeten, war unter einer Bauplane bedeckt. Dafür strahlte die gefürchtete Lubjanka, die Zentrale des sowjetischen Geheimdienstes, in Sonnengelb und Rot.

Später fuhren wir die Moskwa entlang, am „Haus am Ufer“ vorbei, das im originalen Grau-Beige immer noch die kommunistische Tristesse ausstrahlt. Hier wohnten Regierungsmitglieder, Armeeführung und höchste Parteifunktionäre in großen Wohnungen mit Personal, bis sie von den Schergen der Staatssicherheit abgeholt und liquidiert wurden. Unter anderen lebte der General Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski hier, legendärer Bürgerkriegsheld, Liebhaber von Musik und schönen Ballerinen, Schutzengel von Dimitri Schostakowitsch, bis er sich selbst nicht mehr schützen konnte. In seine Wohnung zog ein anderer General. Juri Trifonow beschreibt in seinem Roman „Das Haus am Ufer“, wie sich seine Bewohner in Erwartung ihrer Verhaftung nur noch vollständig bekleidet ins Bett gelegt oder sich mit Koffer gleich neben dem Fahrstuhl postiert haben, damit die Familie nicht gestört würde, wenn sie abgeholt werden.

Die mit Blick über den Fluss zum Kreml wohnten, haben vielleicht nächtliche Bittgebete in Richtung des Fensters geschickt, hinter dem jede Nacht das Licht bis zum frühen Morgen brannte. Die in der zweiten Reihe untergebracht waren, sahen vor ihren Fenstern eine kleine Kirche. Aber auch der Gott, den sie längst abgeschafft hatten, konnte ihnen nicht helfen.

Die Erlöserkathedrale, die gegenüber dem Wohnhaus der Bonzen gestanden hatte, war auf Befehl Stalins abgerissen und durch ein Schwimmbad ersetzt worden. Diese Schwimmhalle hatte ein Außenbecken, in dem man auch im tiefsten Winter schwimmen konnte, was ich 1967 getan habe. Durch den enormen Unterschied zwischen Außen- und Wassertemperatur war die Halle in tiefsten Nebel gehüllt. Als Schwimmer sah man einen anderen Schwimmer oft erst im letzten Moment oder erst beim Zusammenstoß.

Schon kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetherrlichkeit wurde die Kathedrale mit ihren goldenen Kuppeln wieder errichtet und spiegelt sich heute im Fluss, als wäre sie nie weg gewesen.

Moskau glänzt, als wäre es die Hauptstadt eines Imperiums, aber das Imperium ist nicht mehr da.

Ich bin hier, um mir die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges anzuschauen und den von der Zivilgesellschaft initiierten Marsch des „Unsterblichen Regiments“ mitzumachen. Auf diesem Marsch, der zum ersten Mal 2007 in der westsibirischen Stadt Tjumen durchgeführt wurde und seit 2010 auch in Moskau stattfindet, werden die Kriegsteilnehmer von ihren Familienangehörigen geehrt.

Am Vormittag findet die traditionelle Militärparade statt. Dafür wird der Rote Platz weiträumig abgesperrt, was tausende Menschen, vor allem junge, daran hindert, dem Ereignis nahe zu kommen. Nachdem die Uhr auf dem Spaskiturm vernehmlich geschlagen hat, beginnt die Parade mit einem weithin vernehmbaren dreifachen „Hurra!“. Die Generalität sitzt in offenen Kübelwagen, mindestens ein General bekreuzigt sich, als der Wagen unter einem Kremltor durchfährt, über dem ein Heiligenbild angebracht ist. Neu ist auch, dass Staatschef Putin nicht auf einer Tribüne sitzt, sondern auf die Kriegsveteranen zugeht und sie begrüßt. Das scheint eine Referenz an die Stimmung in der Bevölkerung zu sein. Nachdem die Parade den Roten Platz passiert hat, werden die Kanonen an der Kremlmauer abgeschossen, was an die Kanonade bei Kriegsende erinnert.

Am frühen Nachmittag versammeln sich die Demonstrationsteilnehmer für den Marsch des „Unsterblichen Regiments“ am Puschkinplatz. Viele haben Schilder mit Fotos ihrer Familienangehörigen in den Händen, weiß-rote Luftballons, die russische Nationalflagge oder die Fahne der Roten Armee. Andere halten die Bilder ihrer Lieben im Arm, so wie sie von der Wand genommen wurden. Man liest auf den Aufschriften, wie lange der Soldat oder die Krankenschwester gedient haben. Manchmal, wann sie gefallen sind. Ein 19.. deutet an, dass derjenige vermisst gemeldet wurde. Es ist ein rührender Anblick. Viele der Gesichter auf den Fotos sind erschreckend jung. Schon mit 17 Jahren wurden die Soldaten an die Front geschickt. Es sind auffällig viele Mittelasiaten und Sibiriaken dabei. Besonders gegen Ende des Krieges wurden immer neue „frische“ sibirische Verbände im Krieg verheizt.

Nicht die Generäle, schon gar nicht der Generalissimus, haben den Krieg gewonnen, sondern diese Menschen. Es hat sehr lange gedauert, bis sie die Ehrung erfahren haben, die sie verdienen. Die Millionen Toten wurden vom Sowjetregime als „Heldentote“ instrumentalisiert und damit der Gesellschaft entrückt. Mit diesem Marsch der Angehörigen werden sie zurück geholt.

Im letzten Jahr hatten sich 600 000 Menschen spontan versammelt. In diesem Jahr sollen es 750 000 gewesen sein.

Als der Zug in den Roten Platz einbog, erwartete uns eine Überraschung. Das Leninmausoleum, auf dessen Dachterrasse sich in den vergangenen Jahrzehnten die Partei- und Staatsführer und ihr Gefolge präsentiert hatten, war hinter einer großen bunten Wand verschwunden. Auf den Bänken vor dieser Wand saßen die Kriegsveteranen, denen von den Vorbeiziehenden für ihren Einsatz und ihren Sieg gedankt wurde. Ein spontanes „Spasibo“ aus tausenden Kehlen. So belohnt die Zivilgesellschaft die von der Politik Vergessenen.

Die Stimmung war keineswegs feindselig. Wir konnten Deutsch reden, ohne befürchten zu müssen, angemacht zu werden.

Überhaupt sind die Menschen hier höflich, freundlich und rücksichtsvoll.

Moskau ist auffallend sauber. Keine Spur von Verwahrlosung. Der Rote Platz als Müllhalde, zu der sich der Alexanderplatz entwickelt hat, ist undenkbar. Keine Graffiti verunzieren die sorgfältig restaurierten Gebäude. Auch die Züge und die Bahnhöfe der Metro sind frei von herumliegenden Flaschen, Tüten oder gar Essensresten, wie es bei uns üblich geworden ist. Keinem Moskauer würde es einfallen, seinen Burger im Zug zu mampfen oder seinen Sitznachbarn mit den Krümeln seines Croissants zu beglücken. Die Jungen machen den Alten höflich Platz. Mein 60+Begleiter bekam fast Herzrasen, als ein hübsches Mädchen für ihn aufstand.

Die Liebe zur Heimat scheint den Menschen zu einem angenehmeren Mitbürger zu machen, als die verbissenen Weltoffenen und Toleranten, die bei uns sich mit den Ellenbogen stets die besten Plätze sichern und mit ihrem Gepäck die Nachbarsitze blockieren.

Wenn man den Vergleich vor Augen hat, wie es anderswo zugeht, fragt man sich, wo der Westen seinen Dünkel hernimmt. Ostrom existierte jedenfalls noch tausend Jahre nach dem Untergang Westroms.
(vera-lengsfeld.de) – Artikel gekürzt

Heuchler

Kirchentag:  Schweigeminute für „Flüchtlinge“, keine Sekunde für Manchester

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes*)

Die Ökumene funktioniert – aber ganz anders
Welch´ eine heuchlerische Veranstaltung! Der Evangelischer Kirchentag legt (selbstverständlich) eine Schweigeminute für die Flüchtlinge ein, die auf der Flucht ums Leben gekommen sind.

Auf die naheliegende Idee – und eine brandaktuelle dazu – der Opfer des radikalen Islam in Manchester und aller anderen Menschen, die von islamistischen Terroristen getötet worden sind, zu gedenken, kommt der Kirchentag (ebenso selbstverständlich) nicht.

Was für eine heuchlerische Veranstaltung dieser Kirchentag!

Statt „Kampf dem Islam-Terror“ eher „Kampf der AfD“
Und um das Maß vollzumachen: Die evangelischen und katholischen „Kirchenfürsten“ haben offensichtlich größere Herausforderungen der Zeit zu bestehen: die Bekämpfung der AfD. Sie behaupten, Christ sein und gleichzeitig AfD´ler …. DAS ginge nicht. „Unser Kreuz hat keine Haken“, behaupten diese Pharisäer.

Wie sie die Gewichte einsetzen in ihrem „Glaubenskampf“, sieht man an ihrem Verhalten: Daß die AfD sich eindeutig zum Christentum bzw. Abendland bekennt, interessiert sie nicht. Aber um ihre (völlig mißverstandene) Toleranz gegenüber dem Islam zu zeigen, verhüllen sie kriecherisch und feige ihr Bischofskreuz bei ihrem Besuch auf dem Jerusalemer Tempelberg, um die moslemischen Brüder (Schwestern gibt´s da ex cathedra wohl keine) nicht in ihren Gefühlen zu verletzen.

Sehen Sie, liebe Leser, da, ja genau da, funktioniert die Ökumene bestens, und das sogar im Lutherjahr. Wundern wir uns noch über leere Kirchen?
*(nach einer Anregung von Nora T.)

Das Tagesgericht

ochsenhorn

Einhörner stehlen Zweihörnern in Offenburg die Schau. Da müssen die ja an de Decke gehen.

(gh) – Jetzt müssen die Offenburger gut aufpassen. Nachdem ihnen schon die Hörner von den Nasen der Dickhäuter  im Museum von der Wand geschnitten worden sind, könnte Schlimmeres drohen. Denn das Lokalblatt hat eine neue Offenburger Krankheit entdeckt: das „Einhorn-Fieber„. Sollten Einhörner sich in Asien als Wundermedizn für noch zu entdeckende Gebrechen herausstellen, es ist anzunehmen, dass lokale Kunde die Weltrunde macht, dann werden sich bald Einhornabschneider sehen und vor allem spüren lassen. Denn: „Früher hielt man Einhörner für schüchterne Fabelwesen, die sich im Wald verstecken und sich nur Jungfrauen zeigen. Heute bevölkern sie die Regale in den Geschäften – und auch die Generation über 20 Jahren greift zu. Der Trend ist längst in Offenburg angekommen“. Würden sie sich nur Jungfrauen zeigen, wären sie längst ausgestorben. Wie sie ausgerechnet Offenburg entdeckt haben? Vermutlich haben sie es mit Offenbach verwechselt. Eins muss der Offenburger Seuche zugute gehalten werden: Einhörner lenken ab von Merkel, Schäuble und Ko. Denn die in Plüsch, das wären Ladenhüter. So aber werden sie wieder gewählt,als hätten sie nichts angestellt. Als altbekannte Fabelwesen, die anderen Hörner aufsetzen. Politisch, versteht sich. Die Lahrer befassen sch lieber mit greifbarem Jenseitigen. Mit neuen Angeboten auf dem Hugsweierer Friedhof. Näheres wurde der Presse vorgestellt. Darf die schon mal probeliegen auf „gärtnergepflegtem Gräberfeld“? Die nächste Reportage kommt bestimmt. Wie wärs damit: „Strukturmittel fließen in die Leichenhalle“. Und wenn sonst nichts fließt, dann wenigstens Verkehr. Und davon immer mehr. Lahr kann nicht genug davon kriegen. Jetzt wird sogar der Autobahnzubringer für die Landesgartenschau ausgebaut. Wer also noch geglaubt haben sollte, dass so eine Veranstaltung mit Natur, Umwelt und Landschaft zu tun haben könnte, muss spätestens jetzt seinen Glauben an die schöne neue grüne Welt verlieren und feststellen, dass er selbst am grünsten ist, wenn er alles glaubt, was als Zeitung daherkommt. Ein Horn kommt selten allein.

POLIZEI
Badeunfall am Waldmattensee
Lahr – Am späten Freitagnachmittag zog sich am Waldmattensee ein Badeunfall zu bei dem ein 18-Jähriger schwer verletzt wurde. Der junge Mann sprang aus einer Höhe von zwei bis drei Meter von einem Förderband eines Schwimmbaggers kopfüber ins Wasser. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Einbruch in Schutterlindenbergschule
Lahr – Zwischen Mittwochmittag und Donnerstagmittag sind mehrere Fensterscheiben an der Schutterlindenbergschule in der Dinglinger Straße eingeschlagen worden. Im Inneren der Schule wurde das Inventar von mehreren Verwaltungszimmern durchwühlt und zum Teil verwüstet. Von den Zimmern gelangten die Einbrecher nicht in die restlichen Schulräume. Neben einem immensen Sachschaden wurde eine Spendenkasse entwendet. .
Fünf Autos geklaut – Wert 200 000 Euro
Offenburg Schaden in Höhe von über 200.000 Euro sind die Bilanz eines Diebstahls von fünf Fahrzeugen in der Schutterwälder Straße. Unbekannte entwendeten in der Nacht zum Freitag über den ‚Nachttresor‘ die Originalschlüssel von insgesamt sechs Kunden- und Firmenfahrzeugen. Fünf hochwertige Autos, ein schwarzer X5, ein jeweils weißer und schwarzer X1, ein schwarzer Mini und ein schwarzer 318er wurden auf noch unbekannte Weise abtransportiert. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Fahrzeuge zunächst mit dem Originalschlüssel vom Hof des Autohauses gefahren und im Anschluss möglicherweise auf einen Transporter verladen wurden. Ob die gestohlenen Autos ins Ausland transportiert wurden, ist derzeit noch nicht bekannt – auch Hinweise zu den Fahrzeugdieben fehlen.
(Polizeipräsidium Offenburg)

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NACHLESE
Kriminalität in Baden-Württemberg
Immer mehr politisch motivierte Straftaten
Die Zahl der politisch motivierten Straftaten in Baden-Württemberg ist laut Innenministerium um knapp 15 Prozent gestiegen. Besonders hohe Werte gibt es bei der Ausländerkriminalität.Die Statistik erreicht damit den höchsten Stand seit zehn Jahren, so das Innenministerium. Die Zahl sei 2016 um 14,8 Prozent auf 3.240 Straftaten angestiegen. Die Zahl der Gewaltdelikte sei leicht auf 315 Fälle gesunken, teilte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Freitag in Stuttgart mit. Insbesondere nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Juni 2016 habe es einen Anstieg der politisch motivierten Ausländerkriminalität gegeben. Dies stand im Zusammenhang mit Demonstrationen. Auch die Landtagswahl im vergangenen Jahr habe eine Zunahme der politisch linksmotivierten und der nicht zuzuordnenden politischen Kriminalität gebracht. Das sei so nicht hinnehmbar, sagte Strobl.Die politisch motivierte Ausländerkriminalität ist 2016 besonders stark angestiegen, und zwar um 87,5 Prozent auf 555 Fälle. Das Ministerium nennt explizit auch Auseinandersetzungen türkischer rockerähnlicher Gruppierungen, zum Beispiel zwischen den sogenannten „Osmanen Germania“ und der „Bahoz“. Im Bereich Islamismus und Fundamentalismus gab es eine Zunahme auf 100 Straftaten nach 74 im Jahr 2015.
(swr.de.Warumlässt die Regerung entgegen dem Grundgesetz Ausländer demonstrieren und damit Sraftaten begehen? Zählt Strobl nur Erbsen? Importiert die Regierung Straftäter und macht sich der Beihilfe schuldig?)
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Rund 2.700 Pferde beim Blutritt
Am Freitagmorgen sind tausende Reiter und Pferde beim Blutritt durch Weingarten gezogen. Etwa 30.000 Pilger und Zuschauer säumten die Straßen der oberschwäbischen Stadt.
(swr.de.Für wen reiten die Pferde?)
Erzbischof Burger beim Blutritt
„Glaubenszeugnis berührt mich sehr“
Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger war zum ersten Mal beim Blutritt. Im Interview zeigte er sich tief beeindruckt von der Atmosphäre und den begeisterten Menschen.
(swr.de. Ein Mann des Aberglaubens? An wen glauben Pferde?)
Friedlicher Blutritt bei Bilderbuchwetter
28 000 Besucher in Weingarten – Veranstalter erleichtert über störungsfreien Ablauf ohne schwere Unfälle
(swr.de. War es nicht Kaiserwetter?)

gottbus

Tut Buße, ein Bus wird kommen!

Kirchentag
Können Christen AfD-Mitglieder sein?
(Junge Freiheit.Ist die CDU eine kommunistische Partei?)

„So wie jetzt war es noch nie“
Kriminelle Gruppen lassen Innenstadt brodeln: Cottbus führt Alkoholverbot ein
Prügeleien, Pöbeleien, Konflikte zwischen Deutschen und Ausländern: In der Cottbuser Innenstadt brodelt es an einigen Stellen. Die Stadt hat sich jetzt zu einem besonderen Schritt entschlossen. Dabei geht es außerhalb der Innenstadt friedlich zu: Die Kriminalitätsrate in der Stadt ist konstant rückläufig.
(focus.de. Wieviel Kulturbereicherung braucht das Land?)

Erdogan ordnet an
„In unserer Sprache gibt es so etwas nicht“: Erdogan erteilt „Arena“-Verbot
Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat verfügt, dass Stadien in der Türkei künftig nicht mehr „Arena“ heißen dürfen. Der Sportminister ist bereits instruiert. Als Begründung zieht Erdogan das alte Rom heran.
(focus.de.Wer? Muss an jedem Hafenkäs dieses Typen gerochen werden?)

Schulz empört über Trumps demütigende Behandlung
Ein US-Präsident, der wie ein Autokrat daherkommt und Merkel in einer „demütigen Weise behandelt“: SPD-Spitzenkandidat Schulz tadelt Donald Trump. Außenminister Gabriel lobt den Umgang der Kanzlerin.
(welt.de. Wer? Sind Kirchentage nur noch Wahlkampfveranstaltungen für Merkels Einheitblockflötenpartei? Wie verkommen ist die Evangelische Kirche! Warum sollte Merkel nicht normal wie sie ist genommen werden? Nicht jeder lobt ihre neuen Kleider, kann doch jeder, der will, sehen, dass sie nackt ist.)

Evangelischer Kirchentag
Ich vertraue lieber Polizisten mit Maschinenpistole
Von Henryk M. Broder
Ich habe nichts gegen Menschen, die glauben – egal woran. An Gott, die Klimakatastrophe, daran, dass Pflanzen sprechen können oder dass die Erde eine Scheibe ist. Aber dann sollten sie beim Gottvertrauen auch konsequent sein.
(welt.de. So direkt ist das von Halleluja-Schlümpfen  nun auch  wieder nicht gemeint.)

Türkische Truppenbesuchsverbote
Chronischer Mangel an Selbstachtung
Der Bundeswehreinsatz zum angeblichen Schutz des Nato-Mitglieds Türkei war von Beginn an absurd. Der diplomatische Affront der fortgesetzten türkischen Truppenbesuchsverbote hätte schon längst zum Abbruch des Einsatzes führen müssen.
(Junge Freiheit. Wo sind Männer in diesem Land? Schon lange nichts mehr von Kauder gehört. Unter Muttis Kittel?)

Terror
Attentat auf ägyptische Christen
Mindestens 28 koptische Christen sind bei einem mutmaßlich islamischen Terroranschlag in Ägypten ums Leben gekommen, darunter viele Kinder. Dutzende wurden verletzt, als mehrere Attentäter das Feuer auf zwei Busse nahe der Stadt Al-Minya, 250 Kilometer südlich von Kairo eröffneten.
(Junge Freiheit. Beindrucken Pferde deutsche Bischöfe mehr?)

 

Konfirmand als Minister?

Piffpaff: Wolfgang Schäuble und die Bewahrung eines Kinderglaubens

hornbergschiessen

(gh) – Kann sich Deutschland einen Konfirmanden als Bundesfinanzminister leisten? Wofgang Schäube ist wohl der Auffassung: Ja! Und so hat er sich einen simplen Kinderglauben gestrickt, ist stehengeblieben, wo das Denken eines Menschen beginnen sollte, wenn er Jugend und Religionsunterricht entwächst. Man kann sich dies aber auch ganz einfach machen und naivgläubiges Kind bleiben.  Aber muss so ein Kind des Glaubens einer der wichtigsten Minister in einer deutschen Regierung sein? Haben sich da in Deutschland keine Glaubenszweifel zu regen über das Format dieser Regierung? Nach seinen jüngsten dümmlichen Sprüchen über Moslems und Islam sollte jeder wissen, was Wolfgang Schäuble aus der selbsternannten Freiheitsstadt Offenburg in der Vergangenheit schon mehrmals betont hat, wenn er nach seinem Glauben gefragt worden ist, z.B. 2010 in der Süddeutschen Zeitung:

SZ: Was suchen, was finden Sie in Ihrer evangelischen Kirche?
Wolfgang Schäuble: Halt, Geborgenheit und Gemeinschaft. Ich bin ein einfacher Mensch. Ich war nie besonders fromm, aber ich habe im Laufe meines Lebens mehr und mehr die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, wenn man Halt hat. Dietrich Bonhoeffer hat 1943 in seinem Glaubensbekenntnis gesagt: Man kriegt die Kraft, wenn man sie braucht. Das stimmt. Ansonsten versuche ich, mir meinen Konfirmandenglauben zu bewahren. Dann wird es nicht so kompliziert.
SZ: Beschreiben Sie diesen Konfirmandenglauben.
Schäuble: Ich glaube, dass wir nicht aus eigener Macht heraus leben. Das Alte wie das Neue Testament ist voll von fundamentalen Menschheitserfahrungen, Sie können sie als Finanzminister jeden Tag brauchen: den Tanz ums Goldene Kalb, den Turmbau zu Babel, die Maßlosigkeit der Menschen, die in ihrer Idiotie sich selbst zerstören.
SZ: Wobei in der Finanzkrise die babylonische Verwirrung nicht bei den Finanzjongleuren eintrat, sondern bei den Politikern.
Schäuble: Die Finanzgurus  wussten auch nicht mehr, was sie tun sollten. Aber ja: Die Politik war auch nicht viel besser. Warum sollen wir klüger sein als alle anderen? Diese Demut gehört für mich zu einer christlichen Politik, sie ist Voraussetzung für die Demokratie. Jede Überhebung wird gefährlich.
SZ: Der Glaube bietet Sicherheit, Heimat, Nähe – aber er soll auch verunsichern, das allzu Vertraute aufbrechen. Ist das nicht ein Widerspruch?
Schäuble: Heimat und Öffnung gehören zusammen. Der Mensch trägt beides in sich, er ist auch gut und böse zugleich, in ihm wohnt das Erhabene und die Niedertracht. Der christliche Glaube weiß davon. Er verdammt den Menschen nicht, er weiß aber von unseren Grenzen. Sie können sich mit dem Wesen des Lebens, dem Grund unserer Existenz nicht beschäftigen, ohne an eine Dimension zu kommen, die sich menschlichen Kategorien entzieht. Das ist die Religion.
SZ: Gehört für Sie zum Glauben die Kirche selbstverständlich dazu?
Schäuble: Ja, die Kirche ist für mich ein Teil der Heimat. Mein Heimatort ist Hornberg im Schwarzwald. Da lebte ich mit meinen Eltern und Brüdern, da habe ich Fußball und Tennis gespielt, da bin ich auch in die Kirche gegangen. Es ist die Stadt des Hornberger Schießens, der ersten Abrüstungsinitiative der Welt – wenn doch heute nur die Taliban Piffpaff! rufen würden, statt zu schießen!
SZ: Eine Provinz, die prägt.
Schäuble: Ja. Hornberg liegt in einem engen Schwarzwaldtal. Meine Mutter hatte jahrelang Beklemmungen, als sie dorthin zog. In den 50er Jahren war die Welt dort schon sehr klein. Deshalb habe ich nicht das Weltumgreifende, deshalb mag ich die kleinen Räume. Ich empfinde nicht das Tal beklemmend, sondern den Gedanken, ich müsste in Shanghai leben.
SZ: Das Heimattal, das ist Ihr Bild von Religion.
Schäuble: Die Nähe, der Zusammenhalt, das Vertrauen ineinander. Als ich jetzt im Krankenhaus war, sind meine Geschwister durch halb Deutschland gefahren, um mich zu besuchen. Da habe ich es sehr gut. Andere sind weltoffener, mobiler, sprechen viele Sprachen – ich aber habe, was mich hält.
…..
SZ: Wenn eine muslimische Ministerin fordert, dass es keine Schulkreuze geben soll, ist die Aufregung groß.
Schäuble: Ich bin anderer Meinung als die Ministerin, aber die Aufregung über ihre Forderung halte ich für übertrieben.
SZ: Für die Union sind da aber doch einige Gewissheiten zerbrochen.
Schäuble: Ach, so viel Gewissheit haben CDU und CSU dann doch noch. Wir müssen aber ein Verständnis dafür wecken, dass auch der Islam eine wichtige Grundlage unserer Werteordnung sein kann. Deshalb habe ich die Islamkonferenz ins Leben gerufen, deshalb will ich, dass nun islamische Fakultäten an den deutschen Universitäten entstehen. Wenn der Islam Partner unseres Grundgesetzes ist, wird das Auswirkungen auf die islamische Welt haben, es wird die Gefahr der fundamentalistischen Auseinandersetzung zwischen Christen und Muslimen verringern.
SZ: Können Sie sich einen islamischen Militär-Imam bei der Bundeswehr vorstellen?
Schäuble: Warum nicht?
SZ: Käme heute noch die Anrufung Gottes ins Grundgesetz?
Schäuble: Sicher. Auch, weil jeder Muslim diese Präambel des Grundgesetzes unterschreiben kann: „In Verantwortung vor Gott und dem Menschen…“ Einen besseren Ausdruck der Selbstbegrenzung jeder Politik gibt es nicht.
SZ: Ist die Praxis des staatlichen Kirchensteuereinzugs noch zeitgemäß?
Schäuble: Sie ist nicht Bestandteil des Glaubensbekenntnisses, aber praktisch. Sie nützt allen und schadet niemandem.
………

Hinter solcher Lebensphilosophie eines Konfirmanden stecken 45 Jahre Bundestag, mehrere Ministerämter, CDU-Bundesvorsitz, Bundespräsidentenanwartschaft und immer wieder Abstürze. Wen wundert da Politikerverdrossenheit angesichts der Zweifel an der erforderlichen Qualität des politischen Personals. Wie sonst wären Stumpfsinn, Kleingeistigkeit, Spießertum, opportunistische Heuchelei erklärbar, die Berufspolitiker auszeichnet? Esther Vilar hat mal gefragt: „Wie bringt ein Mensch es fertig, jahrzehntelang in allen diesen Phrasen zu schwimmen und all diese Gemeinplätze im Mund zu führen? Wie stellt er es an, das stets wechselnde Parteiprogramm mit ewig gleicher Inbrunst zu verteidigen? Wie erträgt er es, in Wahlzeiten von denen er doch weiß, dass er sie niemals halten kann? Warum ist ihm in der Regel keine Attitüde zu gross, wenn er annimmt, dadurch volksnah zu erscheinen?“ Michael Schmidt-Salomon  hat diese Erkenntnis auf den Punkt gebracht: „Die herrschende Dummheit ist stets auch die Dummheit der Herrschenden“.  Demnach vereinigen sich für ihn „alle Formen des Schwachsinns wie Religiotie, Ökologiotie und Ökonomiotie  auf politischer Ebene zu einer allumfassenden Mega-Blödheit, der Politiotie“.

„Trauer und Bestürzung“?

merkelramadanmond

Am Wochenende beginnt Ramadan. Wieder mit ihren Wünschen?

Willkommenskultur und Terror – Frau Merkel, wann kommen Sie zur Vernunft?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Renate Sandvoß

Na, Frau Merkel……..
wie fühlt man sich denn so, wenn man durch sein eigenes Handeln (Waffengeschäfte mit Krisenstaaten und bedingungsloses Öffnen der Grenzen) neue 22 Todesopfer zu beklagen hat? Haben Sie Ihre „Betroffenheitsrede“ eigentlich kopiert, denn es wird sich garantiert schon bald wieder eine Gelegenheit bieten, diese mit Trauermine in die Kamera zu heucheln. Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um vielen Menschen den Tod zu bringen? Es ist doch bis in den letzten Winkel bekannt, dass die Islamisten Musik und fröhliche Feiern verabscheuen. Was ist da näherliegender, als dass sie dieses versuchen zu verhindern (siehe Anschlag Weihnachtsmarkt in Berlin)?

Die Islamisten versuchen mit brachialer Gewalt, uns ihr Verständnis vom „friedlichen“ Islam aufzudrücken, denn schließlich verabscheuen sie unsere westlichen, christlichen Werte und unsere Kultur (die wir ja laut Özoguz gar nicht haben). Der letzte Satz Ihrer heuchlerischen Betroffenheitsrede ist an Unverfrorenheit nicht zu überbieten!

Ausgerechnet Sie wollen also mit „aller Entschlossenheit“ gegen diejenigen vorgehen, die solche Taten planen und ausführen? Wie wollen Sie das denn machen? Durch „massenweise“ Abschiebungen abgelehnter Asylbegehrer wie bisher? Von den Einwanderern haben ca. 80% keinerlei Ausweispapiere und leben hier unter irgendwelchen Phantasienamen und Phantasieherkunftsländern illegal von unseren mühsam erarbeiteten Geldern. Weil SIE es zugelassen haben und Tag für Tag weiter zulassen, Frau Merkel!

Man sollte Sie täglich mit den Fotos aller Opfer des islamistischen Terrors in Europa konfrontieren. Sehen Sie den Hinterbliebenen ins Gesicht und wiederholen Sie dann Ihre heuchlerische Betroffenheitsrede! Aber so wie ich Sie einschätze, würden Sie dieses ohne die geringste Gefühlsregung absolvieren. Wieviel Tote und Verletzte sollen wir noch hinnehmen, bis Sie zur Vernunft kommen?

Kondolenztelegramm von Bundeskanzlerin Merkel an die Premierministerin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, Frau Theresa May

Sehr geehrte Frau Premierministerin,
mit großer Trauer und Bestürzung habe ich vom gestrigen Anschlag in Manchester erfahren. Es erfüllt mich mit tiefer Trauer, dass erneut viele Opfer, darunter viele junge Menschen, mitten aus dem Leben gerissen wurden. Es ist besonders verwerflich und niederträchtig, dass sich dieser Anschlag offenbar gezielt gegen Kinder und Jugendliche richtete.
Die Bundesregierung verurteilt diesen Akt des Terrors auf das Schärfste. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Verwundeten wünschen wir rasche Genesung. Ich bitte Sie, den Familien und Angehörigen das tief empfundene Mitgefühl der Deutschen zu übermitteln.
Zugleich möchte ich meine hohe Anerkennung ausdrücken für die Berichte der Solidarität und Mitmenschlichkeit, die uns aus Manchester erreichen. Dies zeigt, dass unser gesellschaftlicher Zusammenhalt und unsere friedlichen und offenen Gesellschaften stärker sind als jeder blindwütige Hass.
In stiller Anteilnahme
Angela Merkel
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland