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Es ist wieder soweit:  zurück auf Null, aber einer zahlt für alle.

(gh) - "Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können - das macht den Journalisten", sagt Karl Kraus. Wenn dem so wäre! Die *innen hat er auch nicht vorhergesehen. Das Wort erteilt wird dem Chefredakteur, dem von Qualitätsjournalismus, der per Anzeige(!) behauptet: "News aus aller Welt gibt's überall. Die News aus Ihrer Welt gibt's bei uns. Damit Sie klar sehen, schauen wir genauer hin". Was sieht er ohne Brille? "Es geht um mehr als den Urlaub". Wenn Schüler ohne Unterricht Ferien brauchen, vermutlich, weil Volksvertreter auf  Jahre voraus ihre nach den Schulen richten und sonst aus dem Tritt geraten, obwohl sie abgemeldet wurden, scheint es in diesen Tagen des politischen Ausnahmezustandes nichts Wichtigeres für neue Arbeitslose und Kurzarbeiter zu geben als Sorgen um den Urlaub. "Arbeitslosigkeit steigt langsamer an - Die Corona-Krise wirkt sich auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt aus: Völlig untypisch für einen Mai ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum April um 169 000 Menschen auf 2,813 Millionen gestiegen. Dies waren jedoch weniger neue Arbeitslose als noch im April, damals waren mehr als 300 000 Menschen betroffen". Die Nachricht des Tages  dazu  lautet: "Österreich macht heute die Grenzen auf - Auch Italien erlaubt Touristen ab sofort die Einreise – Reisewarnung endet erst am 15. Juni". Die Wacht am Rhein allerdings stellt weiterhin Gegenteiliges fest: Klappe zu. EU war einmal. Es geht ja um mehr. DerChefredakteur artikelt sein Leid: "Auf den ersten Blick scheint vor allem der Sommerurlaub gerettet. Bergwandern, Adria und Flugreisen werden wieder möglich. Auf den zweiten Blick geht es aber – so wichtig für viele Familien die Ferien nach den Corona-Einschränkungen sind – um deutlich mehr: Mit der Aufhebung der uneingeschränkten Reisewarnung für europäische Staaten wirft die Bundesregierung Mitte Juni den Hilfsmotor für die Belebung der Wirtschaft an".  Wieso Bundesregierung, wenn jedes Bundesland seine eigene Hoheit ist und hinter der Grenze Neuland? Liest er seine eigene Zeitung nicht? Denn sonst könnte er ja wohl ncht auf sowas kommen: "Die vergangenen Monate haben doch eindeutig gezeigt, wie wichtig in Europa ein mit– und aufeinander abgestimmtes Handeln ist". Mit Erdkunde hat er es nicht? Dies aber verstehe wer will: "Ohnehin hat der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit einen Rat für die kommenden Monate parat. Überall würden die von Corona gestressten Menschen an das Virus erinnert, nur nicht im Wald. Spaziergänge dort seien zum Abschalten perfekt – und Wald haben wir hierzulande genug. Die Gastronomen und Hoteliers im Südwesten dürften sich freuen". Im Wald sind allenfalls die Räuber oder ein  Waldkindergarten. Aber dass Wirtschaften und Hotels dorthin umgezogen sind, während sie sonst überall ums Überleben kämpfen, das ist mal eine neue Nachricht. Wie die, wenn es keine gibt, dafür aber an tot umfallende Boten erinnert wird:  "Marathon-Verhandlungen im Kanzleramt - Koalition ringt um Konjunkturpaket – Streit um Kaufprämie, Familienbonus und Entschuldung von Kommunen". Weiß Zeitung, was ihr blüht am Ende des Zeitungssterbens? Noch nie haben Lokalblätter so ihre Überflüssigkeit demonstriert wie mit Corona. Kommt mal irgendwo ein Lichtlein daher,dann ist's ein Leserbrief, falls man ihn durchlässt. Denn was soll dies: "Schülervertreter für klarere Regeln - Schülervertreter fordern klarere Regeln für den Unterricht in Corona-Zeiten. Momentan gehe es an den Schulen drunter und drüber, sagte Leandro Cerqueira Karst, der Vorsitzende des baden-württembergischen Landesschülerbeirats, am Mittwoch in Stuttgart". Hat er auch schon mal was zur Schulschwänzerei gesagt? Und was gehent sie die Bauern an: "Verschärfte Gülle-Regeln reichen Nabu nicht - Naturschützer finden Grenzwerte zu lasch – Hauk: Misstrauen gegen Bauern unangebracht". Hat sie jemand gewählt, haben sie ein Mandat? Sie da, die von der kleinsten Opposition, helfen auch, Zeitungspapier aufzubrauchen: "CDU und FDP wollen Polizei-Amtshilfe für Berlin aussetzen - Grund ist umstrittenes Gesetz gegen Diskriminierung in der Bundeshauptstadt" und "Grüne wollen den Bund in Schulen klotzen lassen - Abgeordnete Stumpp hält Länder für überfordert – SüdwestKultusministerin Eisenmann hält dagegen". Da kann "pm" doch gleich Zeitung selbst machen. Dass es immer auf das richtige Wort ankommt, wenn auch machmal am falschen Platz,  darauf stößt ein Lokalredakteur die Leserschaft: "Fridinger Kinderschubser stellt sich der Polizei - Mann zahlt Geldauflage – Strafanzeige wegen Körperverletzung ist eingestellt - Der Mann, der Mitte Oktober vergangenen Jahres auf dem Bahnsteig in Fridingen ein zehnjähriges Mädchen geschubst hatte, ist mit einer Geldauflage bedacht worden. Die Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde daraufhin eingestellt, teilte die Staatsanwaltschaft Rottweil auf Anfrage unserer Zeitung mit". Ein Schubs kann auch tödlich sein! Wau! "Hunde sind die besseren Menschen" verkünden "Hundefreunde" im  Verein. Hugh, nun ist genug gebellt.  Die Kinderseite ruft zum "Ballett". Denn  "die News aus Ihrer Welt gibt's nur bei uns". Auf dem Lahrer Flughafen lautet die neueste Botschaft: Nur Fliegen ohne Flugzeuge ist schöner. Mit Lärm geht es woanders in den Urlaub. Die Offenburger werden ihre Abschaffung auch nocht ewig aufhalten:  "Gegenwind für die Forderung nach einer autofreien Innenstadt - Die Bürgergemeinschaft Stadtmitte lehnt den Vorstoß von SPD, Grünen und BI Rückenwind ab. Grund: Die Belange von Anwohnern würden nicht berücksichtigt. Vorher gibt's noch was zu tun, denn da sind Leute, die haben was gegen die Abschaffung des Grundgesetzes,  und so posaunt BZ krude Propaganda hinaus: "Bündnis hat die Corona-Proteste und ihre Galionsfiguren analysiert - Das Bündnis 'Aufstehen gegen Rassismus' hat in den Reden und Internetposts Besorgnis erregende Tendenzen festgestellt. Es fordert die Politik zum Handeln auf. Jetzt wendet es sich an die politisch Verantwortlichen in Offenburg und im Kreis mit der Erkenntnis, dass die Veranstalter Verschwörungstheorien anhängen und teils den Umsturz predigen. ...Den drei Offenburger Stadträten der AfD wirft das Bündnis vor, bei unangemeldeten Demonstrationen sich auf Artikel 20 des Grundgesetzes zu berufen, nach dem 'alle Deutschen das Recht auf Widerstand' haben, wenn andere Abhilfe gegen Gesetzes- und Rechtsverstöße nicht möglich ist. 'Auf diesen Artikel berufen sich auch Rechtsradikale, die in den vergangenen Jahren terroristische Anschläge verübt und Menschen ermordet haben', so das Bündnis und fordert juristische Konsequenzen".  Wenn schon kruder Untergang, dann linksgrün-sozialistisch-kommunistisch? Ignazio Silone: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus'. Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus'".

Gelbwesten-Demo gegen Grün in Lahr?

Interviews in ARD und ZDF
Merkel schließt fünfte Amtszeit aus
In zwei TV-Interviews stellt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel den Fragen von Journalisten. Sie verteidigt die Entscheidung, für das Konjunkturpaket neue Schulden aufzunehmen - und betont, dass sie nicht noch einmal als Kanzlerin kandidiere.
(welt.de. Einheitsblockpropaganda. Wie hieß es so schön in der DDR? 18. Oktober 1989: Anja Ludewig von der DDR-Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera“: "Herzlichen Glückwunsch zur Wahl von Massenmedium Fernsehen. Ich weiß, es wird heute Abend noch eine längere Rede geben“. Egon Krenz: "Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Bürger der Deutschen Demokratischen Republik. Mit der heutigen Tagung werden wir eine Wende einleiten“. Und nun hat sie alles gewendet, vorbei die Tage und Feste als es hieß: "Lange schallt's im Walde noch: Salamander lebe hoch!“)

Kommentar
Das deutsche Konjunkturpaket entfacht ein teures Strohfeuer
Zum zweiten Mal in der Corona-Krise will der deutsche Staat klotzen statt kleckern. Sein Konjunkturpaket geriet zu einem Sammelsurium von Massnahmen mit hohen Kosten.
(Neue Zürcher Zeitung. Alle schlechten Dinge sind drei. So sind  beide sozialistischen Vorgängerdiktaturen untergegangen.)

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NACHLESE
Ahnungslos und von sich überzeugt
Baerbock und Co wissen nicht, was beim Strom ein Netz ist
Den Strom für den Süden Deutschlands liefern im wesentlichen derzeit drei Kernkraftwerke. Die stehen allerdings in Frankreich.
VON Holger Douglas
...Dass der Strom für die Endkunden immer teurer wird, liegt an der grünen Planwirtschaft des sogenannten EEG-Systems. Nach dem muss Strom aus Windmühlen und Fotovoltaik bevorzugt abgenommen werden, unabhängig davon, ob der Strom gerade gebraucht wird oder nicht. Die Betreiber dieser Anlagen bekommen ein festes Entgelt für ihren Strom – unabhängig vom jeweiligen Marktpreis. Die Differenz bezahlt der dumme Stromverbraucher. Das treibt die Strompreise in schwindelerregende Höhen. Nicht umsonst ist Deutschland das Land mit den höchsten Strompreisen Europas.Große Kraftwerke wie Datteln sorgen noch dafür, dass die Lichter auch dann nicht ausgehen, wenn weder der Wind weht, noch die Sonne scheint. Doch das Stromversorgungssystem für das Industrieland Deutschland wird immer wackliger. ...Mit jedem Abschalten eines Großkraftwerkes geht ein weiterer stabilisierender Faktor für das Strom-Netz verloren...
(Tchys Einblick. System verbrannte Erde ohne Ausweg.)
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Hilfsorgane der Herrschenden
Wieviel Geld die Bundesregierung für bestimmte NGOs zahlt
Von Alexander Wallasch
Die Bundesregierung legt mit einer Liste staatliche Fördermittel für NGOs offen. Die Amadeu Antonio Stiftung allein erhält für neun Projekte in zwei Jahren rund eine Million Euro aus Steuergeldern. Die Trennlinie zwischen den Aufgaben und Ausgaben des Staates und jenen, die sich eine unüberschaubare Szene von in aller Regel politisch links stehenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ist kaum noch zu erkennen. Bei letzteren landen Zuwendungen von hunderten Millionen Euro Steuergeld beispielsweise aus mit „Demokratie leben“ beschrifteten Töpfen des Familienministeriums.Die Bundesregierung fördert gleich eine ganze Reihe von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Das gleiche machen wiederum Landesregierungen. Und zusätzlich fördern manche NGOs sich schon selbst, indem sie weitere, kleinere NGOs an den Fleischtopf lassen...Nun musste die Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Petr Bystron antworten, in der es insbesondere um „Zuwendungen für die Open Society Foundations und deren nahestehenden Nichtregierungsorganisationen bzw. Migrationsverbände“ ging. Die Antwort der Bundesregierung inklusive einer zweiseitigen Auflistung von Förderungen: Über 40 Positionen, die Millionenbeträge an diverse NGOs durch unterschiedlichen Bundesministerien umfassen...Die genannte kleine Anfrage erwähnt, dass der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Rechtmäßigkeit solcher Förderungen in Frage stellt...
(Tichys Einblick. Merkel und ihre Bettelorden als Leibeigene, welche ohne Mandat die Parlamente als Volksvertretungen wie linksgrüne Betriebskampfruppen ersetzen. Die Steuerzahler werden ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, dabei ist es nicht Aufgabe einer Regierung, ihre Arbeit privaten nicht privilegierten Organisationen zu überlassen. Ein Leser im Forum von Tichys Einblick bringt es auf den Punkt: "Wenn eine NGO (NON-Government-Organisation) vom Government bezahlt wird, ist es eine GO2.)

Der gesinnungstechnische Offenbarungseid der roten Zarin
Wann kommen Säuberungsaktionen im bürgerlichen Milieu, Frau Esken?
Von  CANTALOOP
Preisfrage: was haben die bärbeißige Saskia Esken von der SPD und die Antifa gemeinsam? Nun, beide sind in weiten Teilen der angestammten Bevölkerung überaus unbeliebt – und halten sich dennoch für absolut systemrelevant. Aktuell postet die verkniffene SPD-Chefin im Hinblick auf US-Präsident Trump stolz und ungeniert, dass sie mit 58 immer noch „Antifa“ sei.Dieses unverhohlene zur Schau stellen von DDR-Rabulistik und US-Hass lässt den geneigten Betrachter nur noch staunend und konsterniert zurück. Derartige Bekenntnisse, die noch vor wenigen Jahren auf der Stelle Posten und Reputation in jeder ernstzunehmenden Partei gekostet hätten, sind heute gesellschaftlich so legitim, dass außer ein paar freien Blogs, der AfD und einigen unabhängigen Autoren kaum ein Medium über diese Entgleisung berichtet.
Ein gesinnungstechnischer Offenbarungseid
Von der Antifa zur RAF – ein Zirkelschluss. Nur ein Hauch liegt zwischen der Baader-Meinhof-Mörderbande und den juvenilen kommunistischen Freischärlern, die wie zuletzt beim G-20 Gipfel regelmäßig Großstadtschluchten in Kriegsschauplätze verwandeln. Mit einer juristischen Carte Blanche von ganz oben ausgestellt, agitieren sie – und für eine vermeintlich „gute Sache“ zudem. So wie die Opfer der RAF dereinst auch für eine gute Sache gestorben sind. Die Übergänge von einer radikal linken Ideologie zur nächsten sind offenbar fließend. Und selbst hochrangige Parteigranden haben mittlerweile keinerlei Berührungsängste mehr, mit DDR-Kampfrhetorik und den Schmuddelkindern des linken Randes.Wie von allen guten Geistern verlassen wirkt die Co-Chefin einer (ehemaligen) Volkspartei, wenn sie in ihrer sozialistischen Verblendung nicht mehr erkennt, in welch radikale Position sie sich mit solchen Aussagen bringt. Ihrer Ansicht nach sei Antifa „eine Haltung, die für Demokraten selbstverständlich sein müsse“, zumal diese Organisation keinen Sitz, Struktur oder auch Repräsentanten hätte.
Die Intention dahinter lässt sich jedoch klar erkennen. Durch permanentes Aushöhlen der rechtsstaatlichen Strukturen soll mittelfristig eine neue Form von Sozialismus etabliert werden, der dieses Mal auch „garantiert funktionieren“ wird. So der einhellige Tenor von Linkspartei über die Grünen bis hin zur SPD. Gestandene Sozialdemokraten wie Schmidt und Brandt indessen würden, wenn sie wüssten, was aktuell in den Führungsetagen ihrer Partei vonstattenginge, im Grabe rotieren…
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Claus Kleber möchte von Manfred Weber wissen, ob er auch eine solche Brandrede wie UvdL gehalten hätte, wäre er zum Präsidenten der EU-Kommission gewählt worden. Und Weber sagt: „Ja, ich hätte das Gleiche gefordert...“ Was dann folgt, ist die Selbstentleibung einer Weisswurst, die immer noch meint, eines Tages eine richtig große Salami werden zu können. Es gehe jetzt um die Frage, sagt Weber, „starten wir gemeinsam durch oder werden wir gemeinsam zu den Verlierern“. Und: „Die deutsche Wirtschaft kann nur durchstarten, wenn der Binnenmarkt funktioniert, wenn Europa insgesamt wirtschaftlich wieder auf die Füße kommt.“ Und „deswegen müssen wir jetzt investieren“.
(Henryk M. Broder, achgut.com)
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Robert von Loewenstern
Corona-Billionen: Was, wenn die Irren nicht irren?
Corona ist auf dem Rückzug, die Nachwirkungen will die Politik mit Geld zuschütten. Feiern wir also die Party, solange es noch geht. Unterdrücken wir die schwäbische Hausfrau in uns. Im Grunde ist das ein astrein marktwirtschaftliches Verhalten. Der Untergang lässt ja schon länger auf sich warten. Denken wir daher das Undenkbare: Was, wenn die vermeintlich Irren nicht irren?
(achgut.com. In einem Irrenhaus irrt sich niemand.)

Konjunkturprogramm als Lückenbüßer
Konjunkturpaket: Große Zahlen, wenig Wirkung
Vielen Dank für jede Steuersenkung! Das muss einfach gesagt werden. Niedrige Steuern sind vernünftig, denn die Bürger wissen am Besten, wofür sie Geld ausgeben wollen. Ansonsten: Leere Worte wie Straßen in schweren Zeiten.
VON Roland Tichy
...Der Teufel steckt schon im Namen „Konjunkturpaket“. So etwas schnürt man, wenn es zu einem Rückgang der Nachfrage kommt. Es ist ein klassisches Instrument der Wirtschaftssteuerung: Die Leute kaufen nicht, also lässt man ihnen mehr Geld in der Tasche in der Hoffnung, dass sie es ausgeben und die Wirtschaft anspringt...Manche Teile der Wirtschaft lahmen weiter, weil die Masken kaum das Virus, aber das Geschäft blockieren: im Handel, in der Gastronomie, in der Hotellerie...
(Tichys Einblick. Schwäbische Hausfrau: Wer nichts ausgibt, hat am meisten.)

Hans-Jörg Jacobsen
Damenkollektion mit Aluhut
In Sachen Corona haben sich ja zahlreiche Verschwörungstheorien versammelt, darunter diejenige, das die moderne Landwirtschaft und insbesondere die böse Gentechnik das Virus befördern. Als letzte dilettierte Renae Künast im Bundestag mit entsprechenden Einlassungen, aber sie ist nicht alleine, sondern Teil einer illustren Runde.
(achgut.com. Genügt Maske nicht?)

Roger Scruton zu der Frage: Was ist eigentlich „westlich“?
Was uns ausmacht und was es zu verteidigen gilt
Von SELBERDENKER
Manchmal liest man Bücher, bei denen man spürt, dass sie das Potential beinhalten, die Debatte wirklich weiter zu bringen. Es sind keine bloßen Zustandsbeschreibungen oder Zusammenfassungen von Erkenntnissen, die schon existieren, es ist das Betreten von gedanklichem Neuland. „Bekenntnisse eines Häretikers“ des kürzlich verstorbenen konservativen Denkers und Schriftstellers Roger Scruton ist so ein Buch.Wie viele Abweichler geriet auch der Brite ins Visier linker Gedankenpolizisten, die zwar Toleranz zur Tugend erheben, sie aber gegenüber abweichenden Ansichten nicht aufzubringen bereit sind. Scruton wurde denunziert, verlor in vorauseilendem Gehorsam einen Beraterjob, wurde aber vollständig rehabilitiert, als dem linken Denunzianten eine Falschdarstellung nachgewiesen werden konnte. Ein Paradebeispiel und ein Vorbild, wie es in einem aufgeklärten Land eigentlich zu laufen hat.Das Buch beinhaltet „zwölf konservative Streifzüge“, die sich mit Grundsätzlichkeiten des Lebens, wie Architektur, Tanz, Politik und mit dem Tod beschäftigen. Auch dem Naturschutz widmet er ein eigenes Kapitel. Er begründet darin, warum Naturschutz fast vollständig von Linken gekapert wurde, warum er eigentlich ein konservatives Thema ist und dies auch wieder werden sollte. Jedes der zwölf Kapitel wäre einen eigenen Artikel wert, weil es Scruton vermag, mit wenigen Worten Gedanken anzustoßen, die Debatten auslösen könnten, die wir eigentlich längst führen müssten, die aber vom autoritären linken Zeitgeist derzeit erstickt werden.Im zwölften Kapitel wendet Scruton sich dem „radikalen Islam“, wie er es nennt, zu und seinen Auswirkungen auf unsere ehemals freien, westlichen Länder. Im Dialog mit linken Kulturrelativisten, wenn man denn mal einen trifft, der überhaupt zum rationalen Dialog fähig oder bereit ist, wird man schnell mit der Frage konfrontiert, was denn überhaupt „das Eigene“ sei, das durch den eingedrungenen Islam gefährdet wird und ihm gegenüber ausdrücklich schützenswert wäre. Natürlich fallen einem dann sofort „Kleinigkeiten“ wie Aufklärung, Gleichberechtigung von Mann und Frau, das Gewaltmonopol des Staates und die Trennung von Staat und Religion ein. Doch Scruton wirft in seinem letzten Kapitel sieben „Charakteristika des Westens“ gegenüber dem Islam auf, die im Folgenden kurz skizziert werden sollen:
Das Bürgerrecht
Unser westliches Rechtssystem ist von Menschen gemacht, um dem Menschen zu dienen, das Zusammenleben der Bürger zu erleichtern. Es lebt von der Akzeptanz, der Übereinkunft der Bürger, deren Gerechtigkeitssinn es entspricht. Das legitimiert das westliche Bürgerrecht. Der Theorie nach, wie man heute leider einschränkend sagen muss, gilt das Recht gleichsam für alle, ob mächtig oder nicht. Grundlage der Akzeptanz und somit Legitimation ist die Gewissheit darüber, dass sich durch das Recht die Gerechtigkeit durchsetzen wird, nicht „Macht und Herrschergewalt“, wie Scruton schreibt.Der Islam kennt das Bürgerrecht nicht. Es herrscht ein Gottesrecht, das sich allein an einer Schriftensammlung und daraus abgeleiteten Interpretationen orientiert. Dieses Recht dient nicht den Menschen, der Moslem dient dem Islam.Anmerkung: Merkel bricht nicht nur das Bürgerrecht, beschädigt seine gewachsene Legitimation dadurch, dass sie sich ihm als Herrschende entzieht, das System Merkel und seine Profiteure fördern auch die Expansion eines konträren islamischen Rechtssystems auf eigenem Hoheitsgebiet. Das ist doppelt destruktiv. Linke Ideologie und Islam verbindet die Feindschaft gegenüber dem Bürgertum.
Die Nationalität
Keine politische Ordnung kommt ohne Loyalität aus. Man ist Teil von etwas, das man freiwillig akzeptiert und respektiert und ihm gegenüber deshalb loyal ist. Diese Loyalität ist Voraussetzung für die Staatsbürgerschaft. Die Staatsbürgerschaft bringt gleichermaßen „Vorzüge und Lasten“ mit sich und trennt die Staatsbürger selbstverständlich von allen, für die diese „Vorzüge und Lasten“ keine Bedeutung haben. Das ist nicht „diskriminierend“, das ist nur logisch und gerecht.Für den Islam spielen Nationen keine große Rolle. Es gibt das „Reich des Islam“ und das „Reich des Unglaubens“. Der Moslem hat danach zu streben, das „Reich des Islam“ zu erweitern. Moslems bekämpfen sich auch gerne untereinander, weil sich keine Loyalitäten zu Staaten entwickelt haben, die teils künstlich festgelegt wurden. Als Ausnahmen nennt Scruton hier die Kurden, die jedoch nicht der Islam, sondern ihr Volkscharakter besonders verbindet und die Türken, die ihren Nationalcharakter nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches ebenfalls nicht dem Islam, sondern dem knallharten Säkularisten Kemal Atatürk zu verdanken haben. Anmerkung: Das System Merkel und Anhänger des Globalismus weltweit befördern die Auflösung der gewachsenen Nationalstaaten, vergrößern die Macht supranationaler Konstrukte, die auch weniger Mitbestimmung der Bürger mit sich bringen. Sie siedeln massenhaft Fremde an, die die Vorzüge unseres freien Landes genießen, jedoch die Lasten nicht tragen, den Verpflichtungen nicht nachkommen wollen oder können. Es wird wahllos angesiedelt und nicht ausreichend geprüft, ob jemand für die Staatsbürgerschaft überhaupt geeignet ist. Auch die Gegnerschaft gegenüber Nationalstaaten verbindet linke und globalistische Ideologie mit dem Islam.
Das Christentum
Scruton löst den Widerspruch auf, warum er das Christentum als Grund dafür sieht, dass sich im abendländischen Westen, trotz religiöser Prägung eine weltliche Regierungsmacht entwickeln und halten konnte: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“ So wird Jesus zitiert. Das hatte schon reale Auswirkungen auf das Wirken des Paulus im römischen Reich und führte zu der „Doktrin der zwei Schwerter“ von Papst Gelasius dem Ersten. „Beide Schwerter stehen der Menschheit zur Verfügung, um Recht und Ordnung zu schaffen, wobei das eine das staatliche Gemeinwesen schützt und das andere die Seele des einzelnen Menschen“, so Scruton.Der Islam stellt das, was er als „göttliches Gebot“ definiert grundsätzlich über den Staat und seine Gesetze. Die meisten Moslems werden sich an die weltlichen Gesetze halten, doch sie tun das in vielen Fällen trotz und nicht wegen des Islams.Anmerkung: Merkels Union schmückt sich zwar noch mit dem „C“ im Namen, doch das ist längst Augenwischerei geworden. Merkels verordnete Fernstenliebe unterscheidet sich elementar von der christlichen Nächstenliebe, die freiwillig sein muss, um etwas wert zu sein und die nur Menschen in echter Not gelten darf und nicht irgendwelchen ideologischen Projekten zur massenhaften Ansiedlung von Fremden aus politischen Gründen.
Der Humor, die Ironie
Ironie setzt das Hineinversetzen in andere Personen voraus. Sie ist eine feinere Form des Humors. Humor trägt dazu bei, besser, intelligenter mit gegnerischen Positionen umzugehen. Wer Humor hat, kann geschickter kontern, ohne direkt beleidigt zu sein oder auszurasten. Als Ironie sieht Scruton zum Beispiel den Ausspruch: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Sie alle waren Sünder – aber Jesus sagte das nicht direkt, sondern bediente sich der Ironie. Die Steinigung wurde verhindert. Im Islam fliegen noch heute die Steine auf Menschen. Mit dem Humor hat man es da weniger.
Die Selbstkritik
Vom Humor kommt Scruton recht schnell auf die Fähigkeit zur Selbstkritik als Charakteristikum des Westens, das im Islam weniger stark verbreitet ist. Auf Kritik wird häufig mit Beleidigtsein und Aggression reagiert. Linke pervertierten die Selbstkritik zu etwas, das man nur noch Selbstverachtung nennen kann. Sie koppeln ihre kulturelle Selbstkritik automatisch an das Verbot der Kritik am Fremden. Selbstkritik ist gut und notwendig doch sie schließt nicht aus, auch das Gute im Eigenen zu sehen!
Die Interessenvertretung
Deutschland ist ein Land der Vereine und der Zusammenschlüsse von Interessengruppen. Diese wählen dann Sprecher, beauftragen notfalls Anwälte und verfolgen so ihre Ziele, lösen so zivilisiert ihre Probleme. Das ist in anderen westlichen Ländern ähnlich.Im Islam setzt man viel stärker auf die Großfamilien oder auf „Bruderschaften“. Gleichgesinnte sind da „die Brüder“. Moslems unter sich nennen sich „Brüder“ oder „Schwestern“. Das bringt einerseits ein wärmendes Gefühl der Zugehörigkeit, zwingt aber auch zu Gehorsam. Verrat wird teils streng bestraft. Wer nicht mehr „Bruder“ sein will, lebt gefährlich.Man kann im Islam nicht so einfach die Mitgliedschaft kündigen – im Zweifel kommen dann eben „die Brüder“.
Das Trinken
Jetzt wird´s lustig! Scruton führt als siebten Punkt noch das Trinken an. Die verbindende, auflockernde, kommunikative und entspannende Wirkung von Wein, Bier und Co. schätzt er höher ein, als die Gefahren, die vom Alkohol ausgehen. Das Trinken ist schon seit Urzeiten fester Bestandteil freier Völker, keine Frage. Das Trinken bringt Menschen zusammen, man kann über Dinge lachen, die einem sonst über den Kopf wachsen würden, lässt einen besser mit extremen Veränderungen umgehen. Große Werke des Abendlandes wurden unter dem Einfluss von Alkohol geschrieben. Natürlich alles in Maßen. Beim Trinken zeigt sich der wahre Charakter. Ein Segen und auch ein Fluch. Im Wein liegt die Wahrheit. In vino vertias.
Scruton: Unser Erbe auf gesellschaftlicher und privater Ebene verteidigen
Am Ende des Buches betont Roger Scruton, dass man Vorurteile nicht durch „Schuldgefühle und Fehlerbeichte“ überwindet. Schwäche wirke auf Feinde der westlichen Kultur und Tradition nur provozierend. Wir sollten auf gesellschaftlicher Ebene dazu stehen, was wir an Gutem haben und bereit sein, es zu verteidigen! Auf privater Ebene rät er dazu, dem Beispiel Jesu zu folgen, der Zorn mit Vergebung neutralisierte, das Böse einfach auflaufen ließ, bis der Zornige sich selbst diskreditierte.Richtige Ansätze, die Vorsicht und Selbstschutz nicht ausschließen. „Bekenntnisse eines Häretikers“ bietet Antworten auf konservative Fragen unserer Zeit oder ist zumindest ein Wegweiser zu Antworten, die wir noch nicht haben. Aus solchen Antworten lassen sich dann Strategien entwickeln, Argumente formen, die dann in konkrete Politik münden müssen. Scruton hat uns in jedem Fall eine Menge Stoff zur Diskussion hinterlassen. Fangen wir damit an!
<<<„Bekenntnisse eines Häretikers“ von Roger Scruton, 240 Seiten<
(pi-news.net)

Erfolge der Corona-Grenzkontrollen entlarven die nächste Merkel-Lüge

Von STEFAN SCHUBERT

Seit den grundgesetzwidrigen Grenzöffnungen 2015 und der seitdem anhaltendenen wie dadurch forcierten Flüchtlingskrise, versuchen Politik und Medien der Bevölkerung mit einer massiven Kampagne zu suggerieren, dass eine konsequente Grenzkontrolle in einer globalisierten Welt angeblich nicht möglich sei. Gleichzeitig widersprechen sich die Protagonisten in der weiteren Argumentation selbst, indem sie das Schreckgespenst eines zerstörten Europas verbreiten, wenn Grenzkontrollen wieder eingeführt würden (die ja aber angeblich gar nicht möglich sind).

Die Politik sowie die Wahlerfolge von Frau Merkel und ihrer Bundesregierung fußen neben einer regelrechten Gleichschaltung der Mainstream-Medien auf Lügen und Angst. Dies wird im weiteren Verlauf des Artikels belegt. Eine der größten Lügen dieser Bundesregierung wird im Negieren der positiven Auswirkungen von Grenzkontrollen ersichtlich. Dies hat die ehemalige FDJ-Sekretärin für Propaganda mit einer globalisierten Elite in Finanzen und Wirtschaft gemein.

Politisch wird dieses Ansinnen besonders im linksgrünen und bis ins linksextremistische Lager unterstützt. Hier dominieren die Sichtweisen der One-World-Ideologen und der grenzenlosen Multi-Kulti-Befürworter. Ohne Deutschlands offene Grenzen wäre dieses Land mit seinen nachfolgenden Generationen hingegen vor den negativen Auswirkungen von bis zu 2,5 Millionen Einwanderern aus meist muslimischen Herkunftsstaaten geschützt worden.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, unter einer konsequenten Grenzkontrolle versteht der Autor weder den Bau einer neuen Mauer quer durch Europa, noch Selbstschutzanlagen und Minenfelder gegen Menschen, wie es in der SED-Diktatur üblich war. Auch der EU-weite Warenverkehr sowie Pendler und der kleine Grenzverkehr wären davon ausgenommen.

Wenn jedoch ein Bulli mit acht Schwarz- oder Nordafrikanern versucht einzureisen, wird dieser von Bundespolizisten angehalten und entsprechend auf strafrechtliche wie aufenthaltsrechtliche Vorschriften überprüft. Dieses Vorgehen beruht allein auf polizeilichen Erfahrungen und der Intuition der Beamten vor Ort.

Im linken Mainstream wird dieses polizeiliche Arbeiten als »Racial Profiling« diffamiert, was einmal mehr die Realitätsverleugnung dieser Protagonisten unter Beweis stellt. Grenzgänger mit Salafistenbart würden in europaweiten Datenbanken auf eine Terrorismusbedrohung abgefragt und genauso zurückgeschickt werden wie einreisende militante Linksextremisten auf dem Weg zum nächsten (G20-)Gipfel.

Vor allem würde durch eine konsequente Grenzkontrolle jedem illegalen Einwanderer gemäß den Bestimmungen des Grundgesetzes und den Verträgen von Dublin und Schengen die Einreise nach Deutschland verweigert werden. Auch das bis zur Unkenntlichkeit ausgehöhlte deutsche Asylrecht würde so endlich wieder geltend gemacht und das grundgesetzwidrige Handeln der Bundesregierung beendet werden. Und genau dies will Frau Merkel augenscheinlich genauso verhindern wie die Nutznießer der milliardenschweren, aus Steuergeldern alimentierten Asylindustrie. Man darf sich an diese unhaltbaren Zustände nicht gewöhnen, und man darf nicht aufhören, diesen zu widersprechen. Aus diesem Grund folgt der Artikel 16a des Grundgesetzes:
»(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist …«

Kriminelle, Terroristen, Gewalttäter und illegale Einwanderer nutzen offene Grenzen
Die zahlreichen islamistischen Terroranschläge in Europa wurden in der Vielzahl von »Flüchtlingen« verübt, die gezielt die offenen Grenzen ausnutzten. So handelt es sich auch bei den IS-Terroristen der koordinierten Anschlagsserie vom 13. November 2015 in Paris, mit 130 Ermordeten und beinahe 700 Verletzten, mehrheitlich um »Flüchtlinge«. Dies ist auch bei Anis Amri, dem Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, der Fall. Wenn es hingegen um ihre eigene Sicherheit geht, sind die Politiker wenig zögerlich, Grenzkontrollen einzuführen. So wurden rund 3 Wochen vor dem Hamburger G20-Gipfel Grenzkontrollen eingeführt, um linksextreme Gewalttäter an der Einreise nach Deutschland zu hindern.

In diesem Zeitraum von knapp 3 Wochen wurden etwa 600 000 Reisende kontrolliert, und die Ergebnisse dieser polizeilichen Maßnahmen sind wahrlich beeindruckend: 4000 unerlaubte Einreisen und 1500 illegale Aufenthalte in der Bundesrepublik wurden festgestellt.

Dazu gesellen sich rund 1000 Anzeigen gegen das Betäubungsmittelgesetz, und 200-mal stellten die Beamten gefälschte Urkunden und Pässe sicher.

Gleichzeitig wurden etwa Tausend Menschen festgenommen, darunter befanden sich 750 per Haftbefehl gesuchte Straftäter.

Deutschlands Bürger und der Rechtsstaat wurden so durch die Grenzkontrollen vor einem großen Schaden bewahrt. Jedermann kann sich die Ergebnisse hochrechnen auf ein Jahr, auf 5 Jahre und auf die Auswirkungen von Grenzkontrollen seit den Völkerwanderungen im Jahre 2015. Bei den Grenzkontrollen innerhalb der Corona-Krise ist aktuell ein identisches Bild zu beobachten. Nur in dem Zeitraum vom 16. März bis zum 5. Mai »wurden durch die Bundespolizei 1760 Personenfahndungstreffer im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen festgestellt«, teilte die Bundespolizei auf Anfrage der Jungen Freiheit mit.

Darunter fallen Personen, die zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben wurden, sowie mit Haftbefehl gesuchte Straftäter. Darüber hinaus wiesen Bundespolizisten 120 000 Personen an den Grenzen ab, die Gründe dieser Abweisungen – ob es sich beispielsweise um französische Touristen oder illegale Einwanderer handelte –, teilte die Bundespolizei nicht mit.

Merkel verbreitet gezielt Ängste zur Durchsetzung ihrer Politik
Eines wird bei den Grenzkontrollen anlässlich des G20-Gipfels wie auch in der Corona-Krise deutlich – diese sind ohne Probleme jederzeit durchführbar und sorgen für einen immensen Sicherheitsgewinn für die Bürger Deutschlands.

Weder sorgen Kontrollen für ein Chaos noch für eine Behinderung des europäischen Warenverkehrs. Einzig an der polnischen Grenze stauten sich die LKWs, da Polen eine Zeit lang jeden LKW stoppte und die Fahrer einer Temperaturkontrolle unterzog. Ansonsten lief der gesamte EU-Binnenverkehr vollkommen unproblematisch weiter.

Diese Kausalitäten bringen uns zu einem weiteren perfiden Handeln von Frau Merkel, nämlich dem gezielten Wecken von Angst, wenn sich diese Angst für ihre Politik instrumentalisieren lässt. Eine der großen Ängste von Familien und Eltern stellt sicherlich der Verlust der Arbeitsplätze und die oftmals damit einhergehende Zerstörung der finanziellen Existenz dar. Und genau diese Ängste schürt Merkel in Komplizenschaft mit den Mainstream-Medien. »Merkel warnt vor Brenner-Schließung – ›Dann ist Europa zerstört‹«, verbreitete der Staatsfunk der Deutschen Welle. Das Zitat stammt vom Höhepunkt der Flüchtlingskrise, als Österreich die Geduld mit der EU aufgrund deren Unwillen und dem Unvermögen der EU-Kommission, die EU-Außengrenzen endlich konsequent zu sichern, verlor.

Im Übrigen ist dies ein skandalöser Umstand, der bis heute anhält. Frau Merkels Zitat zu den damals zu Hunderttausenden hereinflutenden Migranten aus Libyen lautet:

»Wenn das Ganze jetzt über Libyen und Italien kommt, zu sagen, wir schließen einfach den Brenner, so einfach geht das nicht. Dann ist Europa zerstört.«

Das Nachrichtenmagazin Spiegel verbreitet ähnliche Verschwörungstheorien und schürt damit Ängste: »Wer Grenzen schließen will, tötet den Binnenmarkt«, lautete die abgedruckte Überschrift zu einem Interview des damaligen Präsidenten des Europaparlaments Antonio Tajani.

Die Grenzkontrollen der Corona-Krise haben Merkel wie auch die Mainstream-Medien einer weiteren Lüge überführt.

Die Grenzen wurden europaweit mehr als konsequent kontrolliert, manche Länder schlossen gar ihre Grenzen, doch weder musste dadurch der EU-Binnenmarkt leiden, noch wurde durch die Grenzkontrollen »Europa zerstört«.

Bestellinformationen:
» Schubert: Die Destabilisierung Deutschlands, 336 Seiten, 22,99 Euro
» T. C. A. Greilich: Selbstverteidigung mit freien Waffen, 95 S., 9,99 Euro
<<<Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen<
(pi-news.net)

Kirchenaustritt nehmen zu – meine Geschichte

Von  Maria Schneider

Im Jahr 2018 traten rund 220.000 Personen aus der Evangelischen Kirche und ca. 216.100 Personen aus der Katholischen Kirche aus. (Statista)

2018 verließen mehr als 200.000 Gläubige die Kirche. Es war das Jahr mit den zweitmeisten Kirchenaustritten seit Ende des Zweiten Weltkriegs. (katholisch.de)

Mit 6 Jahren las ich die Bibel von vorne bis hinten durch. Jeden Tag ein Kapitel, bevor ich mich schlafen legte. Im Religionsunterricht gehörte ich stets zu den Besten und vertiefte mich immer wieder in verschiedene Kapitel der Bibel – ganz besonders in das Johannes-Evangelium („Am Anfang war das Wort“), die Bergpredigt und die Offenbarung des Johannes.

In meiner Jugend litt ich sehr unter meinem gewalttätigen Vater und meiner schwachen Mutter. Der Glaube spendete mir daher Trost und meine katholischen Jugendgruppen Geborgenheit, die zu Hause nicht existierte.

Ich war eine feurige Christin. In meiner Klosterschule wußte ich alle Gebete auswendig, die wir morgens vor dem Unterricht beteten. Ich stimmte alle Lieder an, kannte jede Strophe und konnte die Zweistimme dazu singen. „Du bist das Licht der Welt“ war mein Lieblingslied – tagelang konnte ich es singen.

Wenn meine Klasse mit der Planung des Schulgottesdienstes dran war, der einmal die Woche in der klostereigenen Kapelle stattfand, war ich an vorderster Front dabei. Jeden Samstag war ich beim Kinder- und Jugendgottesdienst dabei, den die Jugendlichen mit Herzblut in der Dorfkirche planten und gestalteten. Ich schmetterte mit Begeisterung alle Lieder und versuchte, die Gemeindemitglieder mitzureißen.

Jeden Sonntag radelte ich 1 Kilometer ins Dorf, um in die Kirche zu gehen und beichtete regelmäßig. Ich trat der Jugendgruppe KIM (Kreis Junger Missionare) bei, die von einem Missionarsorden gegründet worden war, um Priesternachwuchs zu rekrutieren.

Die Bibel kannte ich wegen der Bibelstunden und -wochenenden bei KIM in- und auswendig. Das Hohelied der Liebe hatte ich in Schönschrift auf einen Bogen Papier geschrieben und an meine Zimmerwand geheftet. Jeden Tag blickte ich darauf und las die schönen Verse.

Ich versenkte mich in die Psalmen und rezitierte bei jeder Gelegenheit „Der Herr ist mein Hirte“ oder Psalm 139 „Herr, Du durchschaust mich!“

Mein Abi machte ich selbstverständlich in Religion und arbeitete die Schriften von Papst Johannes Paul II dazu durch. Als meine Kirchengemeinde Jugendliche für den Kommunionunterricht suchte, meldete ich mich und brachte den Kindern die Bibel und die Lehren des Franz von Assisi nahe. „Herr, mach‘ mich zum Werkzeug Deines Friedens …“.

Meine Abifahrt ging nicht nach Prag, sondern nach Florenz, da 1986 Tschernobyl stattgefunden hatten. Wir besuchten das Kloster von Assisi und sprachen dort mit entzückenden, inspirierenden Mönchen.

Für mich stand fest: Ich wollte wie meine beiden besten Freundinnen Theologie studieren. Das taten auch etliche Jugendliche in der KJG (Katholische Junge Gemeinde). Ein junger Mann hatte sich wegen seiner Berufung zum Priester sogar von seiner langjährigen Freundin getrennt. Immer wieder sah ich die beiden nebeneinander sitzen, wie sie - den Tränen nah - versuchten, ihre Anziehung wegen seiner Berufung zu unterdrücken.

Meine Freundin Adelheid begann eine Affäre mit einem Mönch des Klosters, in dem sich KIM traf, meine Freundin Marta bandelte mit einem Novizen an. Wir hörten und staunten, dass die Mönche trotz der Gelübde der Armut und Keuschheit ein Auto und Affären haben durften. Auch die Pfarrer teilten das Bett der Haushälterin oder bekamen bis zu 3 Kinder von der Kirche finanziert, solange die Geliebte sich bedeckt hielt. Ich verstand die Welt nicht mehr.

Mit KIM und der KJG veranstalteten wir Gottesdienste gegen Abtreibung und sammelten Geld für Tansania. Dazu verkauften wir afrikanische Holzschnitzereien, die wir aus dem Priesterseminar holten. Als junge Frau war ich dort ein Fremdkörper und nicht gern gesehen. Zunehmend wurde mir klar gemacht, dass ich bei KIM und in den kirchlichen Institutionen als Frau nur geduldet war - bestenfalls meine naturgegebene Rolle als dienende, pflegende Frau zu erfüllen hätte.

Drei Jahre lang hörte ich mir bei KIM die Vorwürfe wegen der Erbsünde an, an der Eva - also ich - bis heute schuld ist. Muckte ich etwas auf, wurde mir der Apfel vorgehalten und dass ich nur aus Adams Rippe kam.

Lachte ich zu laut, wurde ich zurechtgewiesen. War mein Rock zu kurz, erntete ich böse Blicke von älteren Katholikinnen, die stets in blickdichten Strümpfen und Bequemschuhen unterwegs waren und leise und diskret die Kirchenbänke putzen, den Altarschmuck arrangierten und die Sakristei kehrten.

Meine jüngeren Schwestern wurden Ministrantinnen - eine davon sogar Oberministrantin - nachdem die Mädchen jahrelang um dieses Privileg gekämpft hatten. Typische Gegenargumente - gerade von gläubigen, jungen Frauen - waren, dass die Männer im Gottesdienst von den Mädchen vor dem Altar abgelenkt werden würden.

All dies tat meinem Glauben jedoch keinen Abbruch. Auch nicht die verklemmten, pickeligen Jungs mit fettigem, strähnigem Haar, die sich wegen der damals noch stark ausgeprägten Körperfeindlichkeit bei Katholiken generell und an bestimmten Stellen eher selten wuschen und im Priesterseminar wie auch in den Jugendgruppen als zukünftige Pfarrer hofiert wurden.

Ich nahm die Ablehnung der Frauen als gegeben hin, war ich doch immer wieder von neuem beseelt, wenn wir stundenlang Lieder aus Taizé chanteten und am Lagerfeuer zu Gitarrenmusik den „Troubadour für Gott“ von vorne bis hinten durchsangen. Die christlichen Gruppen – auch die christlichen Pfadfinder St. Georg – trugen mich durch die harte Zeit meiner Kindheit und Jugend.

Immer unerträglicher wurde es in den Gruppen für mich jedoch, als ich von einem Mönch wiederholt gemaßregelt wurde, dass er mir „irgendwann noch mein freches Maul“ stopfen würde. Mein Vergehen: Wieder einmal mein lautes, fröhliches Lachen und Hinterfragen der Erbschuld der Frau.

Je näher das Abi rückte, desto stärker zeigten sich auch die Prioritäten in den Jugendgruppen. Die Jungs wurden in den Bibelrunden unter Leitung eines Pfarrers mit dem bezeichnenden Spitznamen „Kadi“ als potentielle Pfarrer bevorzugt. Die Mädchen bekamen bei jeder Gelegenheit wieder die Rippengeschichte zu hören – nur um sicherzugehen, dass sie wußten, wo sie hingehörten.

Meine Schule schickte die Klassen regelmäßig zu Exerzitien im Kloster Münster Schwarzach. Wir hatten dort den mittlerweile berühmten Pater Anselm Grün als Exerzitienleiter. Auch er machte allen Mädchen, die etwas zu laut waren, unmißverständlich durch Nichtachtung klar, dass sich derlei Verhalten nicht geziemte.

Inzwischen hatte mein Glaube an die Institution Kirche schon so einige Risse bekommen.

Den Ausschlag gab dann die Studienberatung. Als ich mein Studienziel „Theologie“ an die Beraterin herantrug, eröffnete sie mir die beruflichen Perspektiven für Frauen in der katholischen Kirche: Lehrerin und Pastoralassistentin. Das erinnerte mich an die Pastoralassistentin in meiner Gemeinde: Eine verhuschte Frau in labbriger Ökokleidung, die im Hintergrund sämtliche, unliebsamen Aufgaben erledigte, während der Pfarrer von den Frauen der Gemeinde angehimmelt wurde und alle wichtigen Entscheidungen traf.

Damit war ich endgültig auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Für gläubige, konservative, emanzipierte Frauen hatte die katholische Kirche nur niedere und schlecht bezahlte Tätigkeiten anzubieten.

In meiner katholischen Kirche hat sich seit meinem Abiturjahr 1986 an der Rolle der Frau nichts geändert. Kürzlich war ich bei einer Firmung, wo die Ministrantinnen – nicht die Ministranten – Handschuhe tragen mußten, wenn sie den Hirtenstab des Bischofs hielten. Meine Bekannte erzählte mir danach, dass sie zu ihrer Ministrantenzeit den Stab noch nicht einmal hatte berühren dürfen. Dennoch muss ich wohl den Handschuh als kleinen Fortschritt werten.

Bei einer Kommunionfeier holte ein Assistent des Pfarrers zwei Jungs und ein Mädchen aus den Kirchenbänken. Jeder Junge durfte einen rituellen Gegenstand zum Pfarrer tragen. Das Mädchen erhielt als Letzte nach einigem Zögern eine kleine Kerze, die niemanden wirklich interessierte.

Den Assistenten kannte ich schon von anderen Gottesdiensten. Er ist an der Grenze des Schwachsinns. Allein sein männliches Geschlecht qualifizierte ihn – wie die vielen afrikanischen Pfarrer, die oft kaum Deutsch können - jedoch dazu, in vollem Ornat mit dem Pfarrer und zwei weiteren Männern vor dem Altar den katholischen Ritus abzuhalten.

Vor zwei Jahren sah ich mich bei der altkatholischen Gemeinde um, da bei ihr auch Frauen das Priesteramt ausüben. Ich mußte jedoch feststellen, dass sie – wie die katholische Kirche – weitgehend mit der Flüchtlingspolitik gleichgeschaltet ist.

Nun mag man sagen, ich solle doch zu den Protestanten überwechseln. Doch auch dies ist keine Option für mich. An Pfingsten sah ich ein Video, in dem eine evangelische Pfarrerin über die „Heilige Geistin“ sprach. Sie drückte deren Inspiration mit Mandala-Kreidebildern auf der Straße aus und forderte die Gemeinde dazu auf, es ihr gleich zu tun. Abgerundet wurde ihr Auftritt, indem sie zu den Rhythmen eines afrikanischen Trommlers neben dem Altar bunte Bänder schwang.

So etwas kommt für mich und viele andere vernünftige Frauen nicht in Frage, denen somit weder die katholische Kirche, noch die protestantische Kirche etwas zu bieten hat.

Wenn man nun die sich häufenden Kirchenaustritte beklagt, so kann ich nur sagen, dass dies niemanden verwundern sollte. Die katholische Kirche bindet junge Frauen bis zur Volljährigkeit voll ein und läßt sie dann, wenn es um prestige- und finanzstarke Positionen geht, einfach fallen. Damit verprellt sie die jungen Frauen und ungeahntes Potenzial, das sich nicht unbedingt so entwickeln muss, wie in der evangelischen Kirche, die häufig eher wie ein esoterischer und verweltlichter Spaßclub (Stichwort: „Vulvenmalen“) wirkt, während ich bei der katholischen Kirche das Zählen der zahlreichen, homosexuellen Pfarrer und Mönche irgendwann aufgegeben habe.

Seit Jahrzehnten kämpfen hochintelligente, gläubige und konservative Frauen in der katholischen Kirche für das Priesteramt von Frauen und bessere Bezahlung. Ich habe im Laufe der Zeit wunderbare Nonnen kennengelernt, die nicht im geringsten von den Kirchenmännern gewürdigt werden und viel weniger als diese verdienen.

Umso erschütternder - oder vielleicht gar umso verständlicher - ist daher die Anbiederei des Papstes, von Kardinal Marx und weiteren wohlgenährten Bischöfen und Kardinälen an den Islam. Beide – die katholische Kirche und der Islam – sind nach wie vor Männervereine, in denen sich enorm viel Macht, Geld und Sex angehäuft hat.

All dies hat nichts mehr mit dem christlichen Glauben zu tun, den man durchaus auch ohne die Kirche leben kann. Ich tue dies, seit ich 28 Jahre alt bin. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Studium (nicht „Theologie“) beendet und mußte Steuern zahlen. Ich trat daher sofort aus der Kirche aus, denn sie hat mich damals kaum vertreten und tut es heute angesichts der abgelegten Kreuze auf dem Tempelberg und der Fußwaschungen der Moslems durch den Papst erst recht nicht mehr. Von dem skandalösen Wegducken vor der erneuten Christenverfolgung im Orient und in Deutschland ganz zu schweigen.

Für konservative, eigenständige, freiheitsliebende Frauen wie mich ist daher in keiner der beiden Kirchen Platz.

Maria_Schneider@mailbox.org

Schwedens Epidemiologe übt Selbstkritik - „zu viele zu früh gestorben“

Von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze

Der Mainstream freut sich, den schwedischen Virologen Tegnell als reuigen Sünder präsentieren zu können:

“Viele im Land hießen den eingeschlagenen Weg gut, nach und nach mehrte sich jedoch auch die Kritik – vor allem, weil die Infektions- und Todeszahlen pro Einwohner in Schweden im Vergleich zum restlichen Skandinavien und auch zu Deutschland weiter hoch sind.
Bislang sind in dem Land mit seinen etwas mehr als zehn Millionen Einwohnern knapp 4500 Menschen mit Corona-Infektion gestorben, es gab bislang rund 39.000 positive Corona-Fälle.”

Mir fällt auf, dass selbst Tegnell die weltweiten Vergleichszahlen nicht richtig zu kennen scheint und sich vom “Corona-Absolutismus”, also dem Rechnen mit absoluten Zahlen, ins Bockshorn jagen lässt, anstatt die Zahlen auf die Bevölkerung zu beziehen. Traurig!

Deshalb hier die Tabelle: Bilanz der Corona-Toten weltweit:

Tatsächlich (siehe Tabelle) steht Schweden bei den Toten pro 1 Mio Einwohner auf Rang 8, hat also weniger Tote als die treuen “Lockdownisten” Belgien, Spanien, UK, Italien und Frankreich (Kleinstaaten weggelassen).

Alles Länder, die Heiko Maas jetzt bereits für den Tourismus geöffnet hat (https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/corona-krise-heiko-maas-hebt-reisewarnung-für-31-europäische-staaten-auf/ar-BB14XA7B?ocid=spartan-ntp-feeds).

Die letzte Spalte zeigt, dass z.B. Belgien 88% mehr Tote pro 1 Mio hat als Schweden.

Zum Schluss noch eine kleine Mutprobe: wie wär’s denn, Herr Außenminister, wenn Sie zur momentan dringend notwendigen Stärkung der Europäischen Idee dem EU-Sitz Belgien einen Blitzbesuch abstatten würden? Eine Maske brauchen Sie nicht, die Kanzlerin trägt auch keine, zumindest nicht in der Öffentlichkeit.

Anmerkung VL:

Die weiterhin hohen Fallzahlen, und auch die hohen Todeszahlen in Schweden sind eine Tatsache. Trotzdem muss es einen öffentliche Diskurs darüber geben, welche Einschränkungen wirklich tragbar sind. Tegnells Standpunkt ist, dass ein Mittelweg zwischen Schweden und Ländern wie Deutschland angebracht wäre, was impliziert, dass er trotz der Revidierung seines ursprünglichen Standpunktes einige Einschränkungen in Deutschland immer noch als übertrieben einordnet.

(vera-lengsfeld.de)

Lieber eine Taube auf dem Dach als eine gesperrte Ortenaubrücke.

(gh) - Gestern war "Tag des Fahrrads". Nach oben buckeln, nach unten treten - das ist die Lebensdevise des "Untertans" von Heinrich Mann über den fiktiven Diederich Heßling als Hauptfigur seines Romans von 1914, erschienen erst 1918. "Aus ihm wäre ein perfekter Nazi geworden", heißt es 100 Jahre später im Deutschlandfunk über diesen "Helden" deutscher Literaturgeschichte. "Das gibt es nicht – das kann es nicht geben! Karikatur! Parodie! Satire! Pamphlet!“ schreibt Kurt Tucholsky in der "Weltbühne". "Und ich sage: bescheidene Fotografie. Es ist in Wahrheit schlimmer, es ist viel schlimmer“.  Was hat das mit dem gestrigen "Tag des Fahrrads" zu tun? Ettenheim, zum Beispiel: "Warum das Fahrrad einen Boom erlebt -  Fahrradfahren liegt im Trend: Händler, Kommunen und Vereine in der Region berichten von einer enorm hohen Nachfrage – und das liege nicht nur an Corona. Wie kommt es zu diesem außergewöhnlichen Boom?" Nun, wo  Boom, da auch Bumm:  "Eine 27-jährige Radfahrerin hat sich am Montagnachmittag bei einem Sturz in Lahr schwere Verletzungen zugezogen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus". Nix hat mit Nix zu tun. Zeitung schon gar nicht. dass sich jeder zum Frühstück seine Portion Empörung reinzieht und im umgekehrten Fall klammheimliche Freude nach dem alten Muster des ewigen Untertans: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant", wie es der Dichter vom "Lied der Deutschen" beschrieben hat? Nach oben buckeln, nach unten treten. Wo aber ist oben, wo unten? Ganz, ganz unten ist Dietzenbach. Inzwischen gibt es vel Dietzenbachs in Deutschland. Zu viele. Also ist Auswärtsspiel angesagt: "Trump droht mit Militäreinsatz - US-Präsident will gegen Proteste mit Härte vorgehen – Kirche empört über Foto mit Bibel".  Dabei genügt doch schon die Namensnennung im Gleichstrom der Medienempörung. Was soll Zeitung? Informieren und kommentieren. Aktuell, umfassend und wahrhaftig. Sie soll sich aber nicht selbst zur Nachricht machen, mit nichts sich gemein machen. Beispielsweise mit sowas: "Große Mehrheit für Kita-Öffnung - Bis Ende Juni sollen nach Willen der grün-schwarzen Landesregierung die Kitas in Baden-Württemberg wieder vollständig öffnen. Ein Entschluss, den laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der 'Schwäbischen Zeitung' gut zwei Drittel der Bürger im Südwesten befürworten. Mehr als 66  Prozent der vom Online-Um-frageinstitut Civey befragten Menschen nannten die Entscheidung 'eindeutig richtig' oder zumindest 'eher richtig'“. Heute umgefragt und morgen in der Zeitung!  Wer war dabei? Jeden Tag rennt eine neue Corona-Sau durchs Dorf."Die Civey-Umfrage fand online vom 26. bis zum 31. Mai 2020 statt. In Baden-Württemberg nahmen 3579 Menschen daran teil. Die Stichprobengröße lag bei 3002 Personen. Der statistische Fehler lag bei 2,9 Prozent". Heute ist der 4. Juni. Morgen ist ein neuer Corona-Tag, für den sich Kretschmann Allerneuestes ausdenkt. Nie ihn fragen, warum eigentlich? Das wäre Zeitung!  Lieber radfahren, buckeln und wild um sich strampeln? "Corona-Regeln: Das ist nun wieder erlaubt - Die Lockerungen im Umgang miteinander setzen sich fort: Neu ist, dass man sich im privaten Umfeld – also Haus, Wohnung, Garten – mit bis zu zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten treffen darf". Oder: "Ignoriert werden vor allem Kontakt-Regeln - Seit die Corona-Verordnung in Kraft getreten ist, gab es 74 Verstöße".  Jedes Kaff hat seine Boten. Wer Zeitung liest, um sich zu gruseln, aber dem Corona nicht mehr genügt, der darf mitgraben auf einem Galgenplatz am Bodensee. Denn dort wird gefunden und auf einer ganzen Seite ausgebreitet, was man dort zu finden pflegt: "Die Entdeckung der Grausamkeit - Am westlichen Bodensee wird derzeit eine historische Hinrichtungsstätte". Was ist daran Zeitung, also neue Nachricht? Genügt das tägliche Gruseln nicht? "Fahrschulen geben nach Corona-Pause Gas - Schüler und Lehrer gewöhnen sich an das Fahren mit Maske – Lüftungspausen sind nötig". Warum nicht gleich radeln? Nach oben buckeln, nach unten treten.  Aber ein Scherzkeks muss auch sein, immerhin  zerbeißt sich daran ein Leidartikler:  "SPD ringt um Kandidaten - Partei will im Kanzlerrennen mitmischen".  Tusch! Narrhallamarsch!  Lahr kommt da mal wieder zu spät. Erst ein aberteures Museum in eine Ofenfabrik für Bastelstunden, dann das Rätsel:  "Die Villa Jamm im Stadtpark hat als Heimatmuseum endgültig ausgedient. Wie das einstige Wohnhaus von Christian Wilhelm Jamm künftig genutzt wird, steht noch nicht fest".  Vorher muss gefeiert werden. So wie es Schulferien ohne Schule gibt,  nun feste druff: "Die Weinfeste im Ortenaukreis könnten im Herbst stattfinden".  Wie viele Promille braucht der Mensch, um das alles zu ertragen?

Oberbürgermeister Markus Ibert schnürt umfangreichen Maßnahmenplan für Handel und Gastronomie
Handlungspaket für die Innenstadt
Auf dem Bild haben sich auf der Treppe zum Rathaus 2 mit Abstand folgende Personen von links posiert, die alle lächelnd in die Kamera schauen: Klaus Bühler, Sparkasse Offenburg/Ortenau Bereichsdirektor Markt Lahr, Peter Rottenecker, Volksbank Lahr eG, Martina Mundinger, Leitung Sachgebiet Stadtmarketing Stadt Lahr, Oberbürgermeister Markus Ibert, Andreas Faißt, Vorsitzender DeHoGa Kreisstelle Lahr, Michael Schmiederer, Werbegemeinschaft Lahr - Viele Lahrer Betriebe waren von Schließungen zwischen Mitte März und Mitte Mai besonders betroffen. Um die Existenz zu sichern hat Oberbürgermeister Markus Ibert ein Handlungspaket für die Innenstadt ins Leben gerufen. Dieses beinhaltet fünf Handlungsfelder...Als aktive Standortförderung bringt Markus Ibert fünf unterschiedlich ausgerichtete Maßnahmen mit einem Gesamtbudget von 50 000 Euro auf den Weg...Der Name des Handlungspaketes „Wir für Lahr“ weist bereits darauf hin, dass die Stadt sich als Impulsgeber sieht, letzten Endes jedoch die Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Verbraucherverhalten entscheiden, wie es für den lokalen Handel weiter geht. Unter Federführung von Friederike Ohnemus und Martina Mundinger plant das Stadtmarketing zwei Gewinnspiele in Höhe von jeweils 25 000 Euro zeitnah an die zuvor geschlossenen Geschäfte und lokalen Gastronomen in Lahr auszuschütten...
(Stadt Lahr. Was für ein Quark! Lahr ist eine Stadt mit niedrigem Einkaufspotential der Bevölkerung und sehr hoher Verschuldung, die der Bevölkerung verschwiegen wird. Wie also will Lahr Kunden animieren, in eine City zu gehen, welche nicht gerade durch Bürgerfreundlichkeit auffällt? Haben die Leute angesichts gestiegener Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, immer höheren Steuern und Energiepreisen, begleitet von einer Politik undemokratischer Drangsalierung nichts Besseres zu tun, als vor noch mehr Kneipen herumzusitzen? Wer denkt sich sowas aus? Da die Menschen täglich weiterhin mit Corona überflüssigerweise in Katastrophenstimmung gehatlen werden, kann sich Lahr die Chrysanthema ersparen, denn Massenansammlungen sind das Letzte,  was anziehend wirkt, geschweige denn Bus- und Zugfahrten.  Ja, "da blüht Dir was"! Marketing und Öffentlichkeitsarbeit  scheinen für Lahr Fremdwörter zu sein. Wer versteht denn überhaupt, was der OB da will? Was für ein grauenhaft bürokratisches Geschwätz  als Pressemitteilung. Kann der OB das vielleicht auch auf Deutsch? Sowas kommt heraus, wenn man eine Lgs-Geschäftsführerin zur Pressesprecherin macht. )

Rülke: Tennis im Freien muss geöffnet werden
Abstandsgebote möglich – Bewegung ist wichtiger Gesundheitsbeitrag
Der Vorsitzende der FDP/DVP Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, wendet sich direkt an die Ministerin für Sport, Dr. Susanne Eisenmann. In einem Brief thematisiert er die aus seiner Sicht sehr unbefriedigende Restriktionspolitik beim Tennis. Grundlage sind Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit diesem Anliegen an Ihn gewandt haben...
(FDP/DVP Fraktion. Plopp! Gleich zwei Spitzenkräfte. Hätte er als MdL und stellvertretender OB im maroden Pforzheim nicht genug zu tun?)

Stadtteil Dietenbach
Freiburg kauft für 4 Millionen Euro Ökopunkte von Bahlingen
Die Stadt Freiburg hat kaum Flächen, um Eingriffe in die Natur zu kompensieren. Die Alternative: Ökopunkte. Die Stadt hat nun mit Bahlingen am Kaiserstuhl eine millionenschwere Vereinbarung getroffen.
(Badische Zeitung. Sind Hütchenspiele nicht verboten? Viehmäßig! Aubrac-Rinder bekommen eine Weide, Freiburg einen neuen Stadtteil.)

Erzdiözese Freiburg
Nur noch ein Geistlicher aus Freiburg des sexuellen Missbrauchs beschuldigt
139 Missbrauchsfälle im Erzbistum Freiburg ziehen keine weiteren Ermittlungen nach sich, weil die mutmaßlichen Täter tot oder die Taten verjährt sind. Den einzig verbliebenen Fall prüft nun die Staatsanwaltschaft.
(Badische Zeitung.Gras wächst schneller als Gottes Mühlen mahlen.)

Interview
«Man hätte genauso gut zwischen zwei Stadtteilen von Zürich oder Stuttgart einen Zaun bauen können»
Konstanz und Kreuzlingen waren wochenlang getrennt, obwohl sie zusammengehören. Oberbürgermeister Uli Burchardt und Stadtpräsident Thomas Niederberger ziehen eine erste Bilanz zur Corona-Krise. Und sagen, warum die grüne Grenze bei einer zweiten Welle offen bleiben soll.
(Neue Zürcher Zeitung. Wie beschämend ist dagegen das Verhalten von EUdSSR und der Mitgliedsstaaten, welche bis heute gegeneinander Mauern errichtet haben.)

Gastkommentar
Die RAF ist tot. Es lebe die Antifa?
Die Befreiung aus dem Gefängnis von Andreas Baader vor fünfzig Jahren begründete die Rote-Armee-Fraktion (RAF). Was in Revolutionsromantik begann, terrorisierte die BRD über drei Jahrzehnte. Linksradikalen Terror gibt es bis heute.
Bettina Röhl
(Neue Zürcher Zeitung.Entscheidend ist, was hinten rauskommt: Alte und neue Nazis, alte und neue RAF.)

13 Prozeßtage
Gruppenvergewaltigung in Ulm: Fünf Asylbewerber vor Gericht
Nach der Vergewaltigung eines 14 Jahre alten Mädchens müssen sich in den kommenden Monaten fünf Männer vor dem Landgericht Ulm verantworten. Bei den Angeklagten handelt es sich um Asylbewerber aus Afghanistan, dem Irak und dem Iran.
(Junge Freiheit. Wer hat sie ins Land gelassen? War da nicht mal was in Freiburg? Schon vergessen?)

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NACHLESE
Antifaschismus ohne Faschismus
Saskia Esken bittet um Geschichtsunterricht
Im Tweet sagt Saskia Esken: „157 und Antifa. Selbstverständlich.“ Vor 157 Jahren wurde der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) als ein Vorgänger der SPD von Ferdinand Lassalle gegründet. Esken wollte also sagen, dass die SPD seit 1863 gegen den Faschismus kämpft. Das erklärt alles.
VON Klaus-Rüdiger Mai
...Die SPD und ihre Vorsitzende sind aufgerufen, dem staunenden Publikum zu erklären, wie die SPD von 1863 bis 1919 gegen den Faschismus kämpfte, wo er doch noch gar nicht existierte. ...Die Mauer, die den Bürgern der DDR die Freizügigkeit nahm, die Freiheit dorthin zu reisen, wohin sie wollten, trug den offiziellen Titel „antifaschistischer Schutzwall“.Die Faschismusdefinition diente dazu, den Antitotalitarismus, also die Vorstellung der Freiheit, letztlich als Faschismus zu denunzieren, weil alle nicht kommunistischen Bewegungen per definitionem im Dienst des Klassenfeinds standen. ...In dem Bündnis der SPD mit der Antifa zeigt sich, wie sehr die SPD inzwischen der neutotalitären Versuchung erliegt, zeigt sich, wie die Absage an den antitotalitären Konsens dazu führt, die Verbrechen der kommunistischen Diktaturen, Genickschuss, Gulag, Terror, Umsiedlung, Holodomor inzwischen zu verharmlosen, zu leugnen oder zu ignorieren....Es wäre gut, die Vorsitzende der SPD nähme eine Auszeit zwecks historischer Unterweisung und besänne sich auf den antitotalitären Konsens, der zur guten Tradition der SPD gehört...
(Tichys Einblick. Unbildung schützt vor Dummheit nicht.)
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Aminata Touré
„Ich erwarte von nicht schwarzen Menschen, uns zuzuhören“
Grünen-Politikerin Touré erklärt, warum die Tötung von George Floyd in den USA einen Schmerz auslöst, den viele schwarze Menschen weltweit teilen. Doch sie kritisiert auch die Lage in Deutschland. Der Mindestanspruch sei, wie jeder Weiße behandelt zu werden.
(welt.de. Ist das nicht Rassismus? Wer schenkt dieser Grünen eine Ausgabe des Grundgesetzes? Schon mal Rassismus in Afrika erlebt, auch Afrikaner gegen Afrikaner?)

Corinna Miazga sieht rechtlichen Schritten Söders gelassen entgegen
Face Shield Affäre: Die bayerische AfD-Landesvorsitzende legt nach
Von EUGEN PRINZ
Der unbefangene Beobachter kommt nicht umhin, zu konstatieren, dass die Familie Söder, beziehungsweise die Baumüller-Gruppe, in der „Face Shield Affäre“ nicht unbedingt über die besten PR-Berater verfügt. Diese hätten wissen können, dass das Internet nichts vergisst und findige Spürnasen deshalb sehr schnell darauf stoßen würden, dass neben der auf der Homepage des Unternehmens veröffentlichten Pressemitteilung mit dem Titel „Gemeinsam schlagkräftig gegen Corona„, bei Pressedienstleistern eine zweite, im Lichte der aktuellen Ereignisse für den bayerischen Ministerpräsidenten sehr kompromittierende Version existiert.Die Details dazu brauchen an dieser Stelle nicht nochmals dargestellt werden. Sie können sie hier nachlesen, oder dem aktuellen YouTube Video der bayerischen AfD-Landesvorsitzenden Corinna Miazga, das in diesem Beitrag eingebettet ist, entnehmen.
Eine streitbare Landesvorsitzende
Auch hätte sich Söder im Kreise seiner Informanten bei der AfD, die er sicherlich hat, etwas genauer über Miazga erkundigen sollen. Dann hätte er erfahren, dass die bayerische Landesvorsitzende keinem Streit aus dem Weg geht und nach vorne marschiert, wenn man versucht, sie unter Druck zu setzen. Insofern muss Söder damit rechnen, dass die „Face Shield Affäre“ jetzt erst richtig ein Politikum wird, statt heimlich, still und leise in der Versenkung zu verschwinden.Ein nächster Schritt zur Eskalation ist das aktuelle, an Söder gerichtete Video der YouTuberin Miazga mit dem Titel „Verklag mich doch„. Wer sich den Inhalt zu Gemüte führt, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass der bayerische Ministerpräsident besser daran getan hätte, in dieser Sache keinen Wind zu machen.
Wirtschaftsminister Aiwanger plädiert für Face Shields statt Masken
Inzwischen hat der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger laut einem Bericht des bayerischen Rundfunks das Ziel, Personal mit Kundenkontakt vom Maskenzwang zu befreien, wenn es Face Shields trägt. Kein Zweifel, das wäre eine große Erleichterung für das Verkaufs- und Bedienungspersonal und es bleibt zu hoffen, dass die „Face Shield Affäre“ keinen negativen Einfluss auf die diesbezügliche Entscheidungsfindung hat.Ansonsten bleibt abzuwarten, ob die Firma Baumüller Services, künftig Face Shields zu Verkauf anbietet. Denn in der Pressemitteilung auf der Internetseite des Unternehmens heißt es ja lediglich:
„Alle produzierten Face Shields wurden für die eigenen Mitarbeiter bzw. für Spendenzwecke hergestellt.“
Daraus könnte man schließen, dass künftig produzierte Face Shields des Unternehmens im Zuge der Corona-Krise genauso wie der „Hygiene Buddy“ ins Sortiment gehen und vermarktet werden. Wagt man das angesichts der aktuellen Entwicklung? Es bleibt spannend.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Olaf Scholz verkauft den Seinen das Anwerfen der riesigen Geldsprenkleranlage als Wiederaufbau-Hilfen – obwohl gar nichts kaputt gegangen ist. In Wahrheit wird zum x-ten Mal die marode Wirtschaft der Südländer saniert und der Euro künstlich am Leben gehalten. War es Einstein, der sagte: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“? Dabei kannte der Merkel, Scholz und von der Leyen doch gar nicht.
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Chaim Noll
Vom „Sturmgeschütz“ zum „Stürmer“
„Der Spiegel“, nach einer langen Vorgeschichte tendenziöser, zum Teil unwahrer, aggressiv antiisraelischer, latent antisemitischer Berichterstattung, schlägt nun neue Töne an und entlehnt sie der Sprache des „Stürmers“. Weil er ungeniert Vokabeln der Nazi-Presse wie „Bluthund“ gegen deutsche Juden einsetzt, können wir ihn von nun an getrost ein antisemitisches Blatt nennen.
(achgut.com. Köpfe sind furchtbar noch, die in sozialistischen Schoß rollen.)

Verfassungsschutz-Präsident
Haldenwang nimmt Erdogan und seine Religionsbehörde DITIB in Schutz
Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang sieht in Erdogan keinen Islamisten und will gegen dessen in Deutschland agierende Religionsbehörde DITIB keinen "Generalverdacht". Kritiker sind entsetzt von Haldenwang. Der Machthaber in Ankara dürfte begeistert sein.
VON Alexander Wallasch
(Tichys Einblick. Erdogan ghört zu Deutschland, denn der sieht auch keinen Islamismus, sondern nur Islam, den offenbar der "Verfassungsschutz-Präsident" übersieht. In welcher Verfassung befindet sich er?)

Statistisches Bundesamt
Zahl der Einbürgerungen steigt um 15 Prozent
Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr sprunghaft gestiegen. 2019 erhielten fast 129.000 Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft. Die meisten von ihnen stammten aus der Türkei. Auch verzeichneten Einbürgerungen von Personen aus der Ukraine, Rumänien und Syrien einen größeren Anstieg.
(Junge Freiheit. Sale, alles muss rein?)

Politischer Paukenschlag
Leverkusen: Ex-Chef-Justiziar von Bayer wird AfD-OB-Kandidat
Von MARKUS WIENER
Politischer Paukenschlag in der Farbenstadt Leverkusen: Der ehemalige Chef-Justiziar des Bayer-Konzerns und Bundestagsabgeordnete Dr. Roland Hartwig tritt für die AfD als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl am 13. September an. Am Pfingstwochenende wurde Hartwig von den AfD-Mitgliedern im Forum Leverkusen mit breiter Mehrheit nominiert. Der Ex-Syndikus des Leverkusener Chemie-Riesen will damit bewusst ein Zeichen setzen: “Mit dieser Kandidatur will ich für all diejenigen ein Beispiel sein, die sich noch nicht trauen, sich aktiv für die Ziele unserer Partei und für unser Land einzusetzen.” Ein Wort, das Gewicht haben dürfte in Leverkusen. Denn wenn “Ingolstadt eine Lungenentzündung bekommt, sobald Audi auch nur hustet”, wie es ein geflügeltes Wort in Bayern sagt, so trifft selbiges mindestens ebenso auf das Paar Bayer und Leverkusen zu. Die Stadt, die sogar ihren Namen vom Bayer-Gründer Carl Leverkus hat, ist wirtschaftlich und geschichtlich aufs engste mit den Geschicken des weltweit agierenden Konzerns verbunden. Zehntausende Leverkusener arbeiten oder arbeiteten für Bayer. Der Konzern ist für die Stadt mehr als nur der größte Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler. Er ist ein wesentlicher Teil der Identifikation der Bürger mit ihrer Heimat. Was der Karneval für Köln ist, ist Bayer für Leverkusen. Selbst im Fußballstadion bei Bayer Leverkusen werden die Menschen jedes Mal daran erinnert, wie wichtig diese Firma für die Stadtgesellschaft ist. Wer eine herausgehobene Verantwortung für diesen Konzern trug, dem ist deshalb auch bei einer politischen Wahl in Leverkusen öffentliche Aufmerksamkeit gewiss. Mehr „aus der Mitte der Gesellschaft“ geht in Leverkusen definitiv nicht. Hinzu kommen Hartwigs persönliche Qualifikation und Lebensleistung, neben denen die anderen Bewerber inklusive dem bisherigen SPD-Amtsinhaber und ehemaligen Textilhändler Uwe Richrath wie politische Leichtgewichte wirken. Wer wäre besser dafür prädestiniert, in Leverkusen wieder für korrekte und saubere Verhältnisse zu sorgen, als der ehemalige Chef-Justiziar von Bayer?! Jedem halbwegs konservativ und patriotisch denkenden Leverkusener dürfte es im September also leicht fallen, sein Kreuz bei Hartwig und der AfD zu machen.Die OB-Kandidatur von Hartwig kann als großer Coup des AfD-Kreisvorsitzenden Yannick Noé und des Leverkusener Landtagsabgeordneten Andreas Keith gewertet werden, die auch die Stadtratsliste der AfD anführen. Die AfD hat auf ihrer Wahlversammlung am Samstag eine insgesamt 15-köpfige Liste für den Stadtrat und Bewerber für alle Leverkusener Bezirksvertretungen und Wahlkreise aufgestellt. Mit der gleichzeitigen Nominierung von Hartwig konnte die Partei noch vor Beginn des eigentlichen Wahlkampfes ein kräftiges Ausrufezeichen setzen, das es Medien und Altparteien schwer machen wird, die AfD zu ignorieren oder als rückständige Radikale abzustempeln.
(pi-news.net)

Einäugige Journalisten
Deutsche Medien möchten die USA von Trump befreien
Was wer von Trump persönlich hält, darf den Blick nicht für die Fakten verstellen und vor allem kein Grund für einen schon wieder salonfähig geworden Anti-Amerikanismus sein.
VON Josef Kraus
Trotz Corona: Die aktuelle Medienszene wird von den gewaltigen und gewalttätigen Protesten in vielen US-Städten dominiert. Dabei tut die deutsche Mainstreampresse so, als sei dort ein neuer Bürgerkrieg „Schwarz gegen Weiß“ ausgebrochen. Tatsächlich ist es ein Kampf „Ultra-Links gegen bürgerliches Establishment“. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat das mit ihrem Pawlowschen Anti-Trump-Verbalsekretionsreflex und bar jedes historischen Wissens unfreiwillig mit einem Tweet bestätigt. Unter Anspielung auf die Ankündigung von US-Präsident Trump, die Antifa zu einer Terrororganisation zu erklären, outete sie sich als Antifantin. Dass sie damit das Nachfolgemodell des Antifaschistischen Schutzwalls der DDR recycelte, ist ihr in ihrer tagtäglich belegten Verbohrtheit nicht bewusst: Esken hat damit nämlich bewiesen, dass es ihr jetzt um ihr eigenes antifaschistisches Brett vor ihrer Stirn geht...
(Tichys Einblick. Wenn Gartenzwerge Zeitung machen, aber nicht über den Zaun gucken können:  Wer keinen Bohrer hat, kann auch nicht Löcher in dicke Bretter bohren, wie es Politikerart wäre, sondern nagelt sie sich vor den Kopf.)