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Wenn die christlichen Kirchen glauben, sie könnten auf Dauer mit der Schizophrenie „Eintreten für den Sozialstaat einerseits und Bewahrung der abendländischen Wertewelt andererseits" leben und überleben, dann werden sie und ihre Lehren in nicht allzuferner Zukunft von der Bildfläche Europas verschwinden. Wer die christlichen Fundamentalprin-zipien „Unantastbarkeit des Eigentums, Gewaltlosigkeit, Freiwilligkeit der Nächstenliebe und des karitativen Handelns sowie hohe Wertschätzung des Individuums" dem kollektivistischen, mit Zwang und Gewaltandrohung beliebig ins Privateigentum eingreifenden Sozial- und Umverteilungsstaat ausliefert und damit aufgibt, der kann nicht erwarten, dass die unverzichtbaren Grundlagen der christlichen Religion in der Bevölkerung erhalten bleiben.
(Roland Baader)

Lahr - Zwischenstation zum neuen Jerusalem. 

(gh) - Honoré de Balzac kannte seine Papierheimer, er war auch Journalist und nicht nur einer der größten französischen Schriftsteller. Als Kenner jener von Irgendwasmitmedien hat er sieben Jahre vor seinem Tod 1843 den "schrägen Typen der Journaille" sozusagen eine Typenlehre gewidmet: "Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken". Journalisten? Hohle Schwätzer und vorlaute Kläffer! Zeitungsmacher? Elende Opportunisten! Kritiker? Perfide Ignoranten! Für Balzac waren Presseleute so ziemlich das Letzte. In seinem Bestiarium der Pariser Journaille, von Rudolf von Bitter erstmals ins Deutsche übersetzt, wagt der Autor einen satirischen Rundumschlag – respektlos, böse und herrlich einseitig. Die Herren von der schreibenden Zunft, heute müsste man fast sagen: die Damen, haben in Balzacs Augen samt und sonders etwas maliziös Wankelmütiges, sind offen korrupt oder von eherner Prinzipienlosigkeit. Angelehnt an die zoologische Artenbestimmung knöpft er sich in seiner Typenlehre nun sämtliche Gestalten der Pressewelt vor: den Leitartikler, den Vulgarisator, das Faktotum, den Lobhudler, den Monothematiker, den Sektierer, den Mann fürs Grobe und was sonst alles über die Flure von Zeitungsredaktionen kreucht und fleucht. Die kritische Inventur des modernen Journalismus ist ein origineller Sidekick in der aktuellen Debatte um die Rolle der Medien. Fazit: Der journalistische Mensch ist wie er ist und schon immer war. Es hat sich nichts geändert. Auf der Rangstufe der Beliebtheit ganz unten zusammen mit den Politikern. Es kann ihnen seit Balzac nichts Schlimmeres mehr passieren. Und da sie nicht gestorben sind, dichten und schreiben sie nach Balzacs Zoologie des Journalismus weiter. Mit dem Unterschied, vielleicht, dass einst noch der Meister vom Lehrling zu unterscheiden war, während heute Chefredaktöre es kaum wagen, den Volontär*innnen qualitative Gleichheit streitig zu machen. Damit sind wir in der Rubrik "kleine Journalisten", von Balzac untergeordnet fünf Arten: "der Mann fürs Grobe, der Spötter, der Zeilenangler, der Anonyme, der Guerillero". Heute, da der Lehrling schon genügt zum angeblichen Meisterstück Zeitung, stellt sich die Frage:  Wer soll da noch was von wem lernen? "Fast alle Anfänger, mehr oder minder Dichter, wieseln durch diese Blätter und träumen von leitenden Positionen, angezogen von Paris wie die Motten vom Licht". Paris zutreffenderweise ersetzen durch Hintertupfingen oder LR oder OG oder FR.  Wer im Schwarzwald die ersten Bäume umgelegt hat, wird vom Albaufstieg träumen, bevor der Abtrieb Alltag ist mit Erkenntnissen wie: "Das Verleumden und Diffamieren von Gedanken steht nicht unter Strafe", "Für den Jounalisten ist alles Wahrscheinliche wahr", "Der Prophet sieht die Engel, der Ungläubige macht sie der Leserschaft sichtbar", "Das Herz ist die Beileidskarte des Unpolitischen", "Je weniger ein Staatsmann taugt, desto geeigneter ist er als Hochwürden einer Zeitung", "Erst draufhauen, dann klären", "Jede Zeitung, die ihre Abonnentenzahl nicht steigert, wie hoch diese auch sei, befindet sich im Niedergang". Trotzdem wollen sie alle Balzac noch was hinzufügen. Also. "Unruhe im Zalando-Lager - Früher gab es Mode nur im Geschäft: Hingehen, probieren, kaufen, mitnehmen, so ging das. Heute kaufen sich immer mehr Menschen ihre Mode online". Geschäft ist Geschäft - oder etwa nicht? Zeitung braucht auch kein Papier mehr. "Kreisputzete - Viele Teilnehmer bei Putzaktionen in der Ortenau". Wer hat den Dreck gemacht?  "Zimmer für internationale Studenten gesucht".  Fürs multikulti  bunte vielfältige Offenburg oder Kalkutta an der Kinzig?  "Trauerfall im Storchennest: Jungstorch wird aus Horst geworfen". Hat wohl nix mit dem Witz vom schwulen Storch zu tun, der zu seinem Horst fliegt. "Friesenheim - Bundestagsabgeordneter Peter Weiß hospitiert in Pflegeheim".  Was hat er vor? Die Traubenlese in Kippenheim  hat noch nicht begonnen. Solange "Lokalpresse"  jeden Quark breittritt, wird er sowas machen. Was soll er sonst machen? Etwa Volksvertreten? Wenn Schreibern gar nichts mehr einfällt, geht ja noch dies: "Noch Luft nach oben - So verläuft die Saison bislang für die Lahrer Freibäder".  Da hat aber eine einen gelassen! Wie sonst kann  Luft im Wasser nach oben steigen?  "Ein Gespräch mit Raimund Fiehn, neuer Pfarrer in Lahr - 'Für mich ist Glaube zeitlos'". Aber schon in der Bibel steht: "Ein jegliches hat seine Zeit".  Balzac: "Man richtet die Presse zugrunde, wie man eine Gesellschaft zugrunde richtet: indem man ihr alle Freiheit lässt". Freiheit, die Merkel aus dem Land der Unfreien meint. Die hat der Weltschriftsteller noch nicht gekannt, nur ihre Art: "In manchen Zeitungen, die eine Übrzeugung vertreten, gibt es uneigennützige Leute, die im übertragenen Sinn von einer Weltanschauung leben, der sie ihr Dasein verschrieben haben, Leute mit grüner, gelber oder roter Brille, die dereinst mit dieser ihrer Brille auf der Nase sterben werden". Er konnte nicht wissen, dass es in Redaktionen irgendwann nur noch grüne Brillen gibt.

Wochenend grüßt das Lahrer Murmeltier mit einem Feuerwerk von der LGS  (Lahrer Große Sause).  Da kann auch strömender Regen am Samstag kurz vor 23 Uhr sozialistische Spaß-Planwirtschaft nicht aufhalten.  Alles muss raus!  Hält von Nachtruhe und Umweltschutz  ein Recht- und Ordnungsbürgermeister nichts, der OB werden will? 

Neu im Gemeinderat Regina Sittler (FDP):
"Ich glaube an den lieben Herrgott und den freien Markt"
Regina Sittler ist eine eingefleischte Liberale und mit 28 Jahren die zweitjüngste Gemeinderätin im neuen Lahrer Gremium.
(Badische Zeitung. Jämmerliches Wahlergebnis: Eine Frau verdrängt eine andere. Was weiß sie von Liberalismus und Politik ausgerechnet in Lahr, wo die Politik der drei berühmten Affen und Vogel Strauß regiert? Die heutige FDP hat nichts mit Liberalismus am Hut, sie läuft Merkels linksradikalem Einheitsblock hinterher. Ist  für Glaubenssachen nicht die Kirche zuständig? Echte Liberale haben es nicht sonderlich damit.)

Er hat viel erreicht für Hugsweier
Hansjakob Schweickhardt ist seit 1992 Ortsvorsteher von Hugsweier, doch jetzt gibt es eine Zäsur im Stadtteil. Der 76-Jährige ist bei der Kommunalwahl nicht mehr angetreten und beendet seine Arbeit in der Kommunalpolitik.
Schweickhardt ist nicht nur seit 27 Jahren Ortsvorsteher, sondern vertritt sein Heimatdorf auch seit 1994 im Lahrer Gemeinderat. Von beiden Ämtern hat er sich nun aber verabschiedet.
(Lahrer Zeitung. Inhaltsleeres Blabla mit üblicher Lobhudelei.  Wie viel ist von der Infrastruktur geblieben, die Hugsweier vor ihm hatte? Dass Ortsvorsteher in Gemeinderäten sitzen und damit Plätze blockieren, ist ein Gesetzesfehler, denn sie sind weisungsabhängig von den Bürgermeistern. Wie sollen sie Verwaltung kontrollieren, wenn sie selbst Verwaltung sind?)

Menschen folgen uns auf Facebook!
Wir möchten alle Lahrer und Lahrliebhaber bestmöglich informieren, unterhalten und näher zusammen bringen.Auf unserer Homepage lahr.de findet ihr immer alle aktuellen Pressemitteilungen, Ansprechpartner von A bis Z und alles Wissenwerte über und rum um Lahr.Auch auf Twitter und Instagram versorgen wir euch mit interessanten Informationen, spannenden Neuigkeiten und schönen Bildern.
(Stadt Lahr.Ohne blödsinnige Duzerei geht das nicht? Haben alle Lahrer miteinander Säue gehütet?)

2500 Euro für den guten Zweck
Eurodistrikt fördert Band »The Worlderers« aus Lahr
Der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau hat das grenzüberschreitende Projekt »Famosik« mit 5000 Euro gefördert. Über die Hälfte des Geldes darf sich die Flüchtlingsband »The Worlderers« aus Lahr freuen.
(Lahrer Anzeiger. Förderung der "Flüchtlingsindustrie" ein guter Zweck?  Zu viel Steuergeld übrig für illegale und meist straffälig relevante Immigranten, die keine "Flüchtlinge" sind?)

Attraktiver Gegner für die erste Pokalrunde
FC 08 Villingen - Fortuna Düsseldorf
Der FC 08 Villingen als südbadischer Pokalsieger hat fürdie erste Pokalrunde ein attraktives Los fürs heimische Stadion gezogen. Mit Fortuna Düsseldorf gastiert ein Bundesligist, der in der abgelaufenen Saison für Furore gesorgt hat als Aufsteiger und auf Platz 10 landete. Der zweite Neuling, Nürnberg, steigt als Schlusslicht wieder ab.

Die anderen Pokalbegegnungen der ersten Runde mit baden-württembergischer Beteiligung:

SSV Ulm 1846 - 1. FC Heidenheim
1. FC Magdeburg - SC Freiburg
FC Hansa Rostock - VFB Stuttgart
Karlsruher SC - Hannover 96
SV Waldhof Mannheim - Eintracht Frankfurt
Würzburg - TSG Hoffenheim
SV Sandhausen - Borussia Mönchengladbach

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NACHLESE
Union und SPD sagen
Funklöchern den Kampf an
Kein Empfang? Damit soll bald Schluss sein!..

(bild.de. Wie meinen? Es gibt Löcher, da funkt und funktioniert nichts mehr. Zum Beispiel Groko. Jeder soll nun   die Große Schwester empfangen!)
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Beispiellose Blamage in Berlin
Rosinenbomber dürfen zu Jubiläum nicht landen
Von KEWIL
Zum 70. Jubiläum der Luftbrücke von 1949 dürfen die alliierten „Rosinenbomber“, die der Stadt das Überleben nach der bolschewistischen Blockade durch Stalin gesichert haben, nicht in Berlin landen. Eine beispiellose Blamage unserer rotgrün verlumpten Hauptstadt. Rauschgift im Görli wird behördlich genehmigt, dieses Jubiläum eines einmaligen historischen Ereignisses wird verboten. BILD kommentiert:
*** Berlin kann es einfach nicht. Und beweist es immer wieder. 277.569-mal wurde die eingeschlossene Stadt seit Juni 1948 angeflogen, um die Bewohner von West-Berlin mit Lebensmitteln zu versorgen. Jeder einzelne Flug während der Berliner Luftbrücke war ein unerschütterliches Signal an die ganze Welt: Wir geben diese Stadt nicht auf! 70 Jahre später muss man festhalten: Diese Stadt ist hoffnungslos verloren. Nach 277.569 Heldenflügen haben es Senat und Organisatoren vergeigt, den Rosinenbombern auch nur einen einzigen Flug über Berlin zu ermöglichen. Von einer Landung ganz zu schweigen. Was wäre das für ein großartiges Bild gewesen, wenn Ur-Berliner mit ihren Enkeln in den Himmel schauen und von einem der größten Momente der Nachkriegsgeschichte erzählen. Stattdessen macht unsere Hauptstadt das, was sie zielsicher und am besten kann: sich in aller Öffentlichkeit blamieren.***
Die Chancen auf ein späteres derartiges Jubiläum stehen übrigens schlecht. In 20 Jahren hat Berlin sicher gar keinen Flugplatz mehr und ist nur noch mit Rad oder Tretroller erreichbar.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Als Beigetretene leben wir nun mit dem Grundgesetz der alten Bundesrepublik, an eine Neufassung ist nicht zu denken. Allenfalls Ergänzungen und Änderungen wird es geben. Und dabei steht es, wie gesagt, nicht zum besten um die freiheitlich demokratische Grundordnung. Von der Diktatur der Staatspartei befreit, haben wir auf einen demokratischen Aufbruch gehofft und sind nun in einen Parteienstaat hineingeraten, in dem, gemäß Verfassungspostulat, alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht, dann aber dorthin nicht mehr zurückkehrt. Wir bemerken nun, wie sich die etablierten Parteien den Staat zur Beute gemacht haben und dass der Staat zum Selbstbedienungsladen für Politiker geworden ist ... Der Parteienstaat der Bundesrepublik, in dem sich die beiden Volksparteien inhaltlich kaum noch unterscheiden, hebt sich eigentlich nur noch durch das Mehrparteiensystem von der Parteidiktatur der DDR ab. In der bequemen Proporzdemokratie wird der Klüngel zum System. Man schanzt sich wechselseitig Vorteile zu.
(Horst Kasner, Pfarrer, Vater von Angela Merkel, in "die kirche", Organ der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg, Nr. 33 (16. August 1992)
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BILDUNG VON ABGEORDNETEN
Studienabbrecher, Professoren, Bummelstudenten -Wer im Bundestag sitzt
Rund 20 Prozent der Deutschen sind Akademiker. WELT hat recherchiert, wie es unter den Bundestogsabgeordneten aussieht. Fehlt der Uniabschluss, versucht das mancher von ihnen zu verheimlichen. Bei den Abbrechern liegen zwei Fraktionen klar vorne.
(welt.de. Sonst müssen die ja arbeiten. Zum Sitzen wird nur ein Hintern benötigt.)

Michael Shellenberger
Energiewende: Deutschland allein im Wald
Ein ganzes Jahrzehnt lang wurde die deutsche Energiewende von Journalisten als umweltfreundliche Lösung mit Modellcharakter für die ganze Welt gepriesen. Nun sprechen sich Ineffizienz und umweltschädliche Auswirkungen herum. Im Ausland werden diese Tatsachen inzwischen viel deutlicher ausgesprochen als hierzulande. Übersetzung eines Forbes-Beitrages.
(achgut.com. Westpresse lesen, hören und sehen, falls noch erhältlich.)

Henryk M. Broder
Was Sawsan Chebli so macht und wofür sie bezahlt wird
So eine Staatssekretärin hat es schwer. Sie muss sich jeden Tag neu erfinden, weil es für den Job, den sie macht, keine genaue Jobbeschreibung gibt, ähnlich wie bei dem Ministerium für alberne Gänge. Und ehe sie nix macht, macht sie lieber etwas, zum Beispiel Leute anzeigen, die sie beleidigen und bedrohen, obwohl dies genau das ist, wozu Twitter erfunden wurde.
(achgut.com. Keine Kompetenz die beste politische Reverenz.)

Kirche und Geld
Das Versagen der Kirchen
Eine Kirche, die sich nicht mehr vom Mainstream einer fehlgeleiteten Gesellschaft unterscheidet, braucht kein Mensch. Markus Krall über Kirchenbeamte, die im warmen Applaus der Talks-Shows paddeln und ihren Glauben an der Garderobe des Finanzamts abgegeben haben.
VON Markus Krall
... so muss an dieser Stelle doch vorausgeschickt werden, dass die Erlösungslehre des Christentums die Individualität und Freiheit des Menschen wie keine andere Religion anerkennt, schützt und für von Gott gegeben hält. Demgegenüber steht in unversöhnlicher Feindschaft die Uniformität, die Fehlerfreiheit, die immerwährende Funktionalität und Eingliederung in die Staatsmaschinerie der sozialistischen Ideologie....Der neue sozialistische Mensch ist perfekt in seiner Eignung zur Sklaverei. Er steht in Reih und Glied, salutiert, brüllt „Heil“, ist Kanonenfutter und Subjekt des im Namen der Reinheit des Blutes (bei den Nationalsozialisten), der Reinheit der Lehre (bei den Kommunisten) oder der Reinheit der Religion (bei den Islamisten) vollzogenen Genozids...
(Tichys Einblick. Nichts Neues unter der Sonnenblume.)

Keine Kür ohne Pflicht
Der neue deutsche Sport: Kanzlerkandidatenkandidatenkür
Von Wolfgang Herles
Symptomatisch für den Niedergang der Volksparteien ist inzwischen die Schwierigkeit, überhaupt geeignete Kandidaten zu finden. Die Bundestagsfraktion sollte das natürliche Reservoir für Ambition und Talent sein. In Wahrheit sitzen da Parteifunktionäre. Demokratie war noch nie die Staatsform, die garantiert hätte, dass die Besten an die Spitze kommen. Karl Popper hat es auf den Punkt gebracht, als er sinngemäß anmerkte, Demokratie sei nur die Staatsform, mit der die Regierten schlechte Regierungen am problemlosesten wieder los werden könnten. Wenn sie denn wollten. Und wenn es denn so einfach wäre....
(Tichys Einblick. Früher hielten sich Könige Bischöfe als Kanzler für die Drecksarbeit. Heute werden Wahlen als Demokratie verkauft, aber eine Merkel wird niemand los.)

Der Keinohrhase und Sarah Connor brühen im Lichte - Influencer – nach der Umvolkung kommt jetzt die Dummvolkung
Von EUGEN PRINZ
Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, in der man zuerst etwas geleistet haben musste, um als Vorbild zu gelten. Inzwischen ist das geistige Niveau der hiesigen Bevölkerung dank des anhaltenden Brain-Drains bereits soweit abgesunken, dass eine Videokamera, ADHS plus großer Klappe und ein YouTube-Kanal genügen um ein „Influencer“ zu werden. Wer auf diese Weise ordentlich Reichweite erwirtschaftet hat, um den kümmert sich dann ein Medienunternehmen, das ihn dann noch zusätzlich „hyped“ und mit Auftragsarbeiten versorgt.Für richtig Kohle, versteht sich. Zielgruppe ist die einem fallenden Bildungsstand unterworfene indigene Bevölkerung, der sich bald nicht mehr von jenem der Zuwanderer unterscheiden wird. Vorauseilende Integration, gewissermaßen. Kinderpsychologen sind sich einig, dass die heranwachsende Jugend zunehmend an Reife verliert. Lehrer sind mit Schülern konfrontiert, die Kleinkinder geblieben sind und ein großer Teil der Erwachsenen verhält sich geradezu infantil. Dass diese natürlich nicht mehr in der Lage sein werden, ihre Kinder zu mündigen Bürgern zu erziehen, versteht sich von selbst. Das führt dazu, dass wir als Gesellschaft in Deutschland langsam aber sicher in die Regression gehen, uns also zurück entwickeln. Zu der Umvolkung kommt so noch die Dummvolkung.All das und noch viel mehr erfahren wir aus dem neuesten YouTube-Video der Straubinger AfD-Bundestagsabgeordneten Corinna Miazga, die mit Rezo, Sarah Connor & Co., also jenen Promi-Influencern, die sich als neue Meinungsmacher gegen die AfD betätigen, gnadenlos abrechnet.A propos Sarah Connor: Was dieses verblasste Sternchen in ihrem hilflosen Rudern um neue Popularität derzeit von sich gibt, ist so erbärmlich und durchschaubar, dass der Begriff „Fremdschämen“ neu definiert wird. Brüh im Lichte, Sarah!
» Miazgas YouTube Kanal sei wärmstens empfohlen
(pi-news.net)

Flüchtlinge:
Berlin und 11 Städte wollen "sichere Häfen" sein
Zwölf deutsche Kommunen haben sich zu einem Bündnis "Städte sicherer Häfen" zusammengeschlossen, um Bootsmigranten Unterkunft zu bieten. Am Freitag trafen sie sich bei einem Kongress der Initiative "Seebrücke" in Berlin... Dem Bündnis "Städte sicherer Häfen" gehören neben Berlin auch Rottenburg, Detmold, Freiburg, Flensburg, Greifswald, Hildesheim, Kiel, Krefeld, Marburg, Potsdam und Rostock an. Sie wollen nicht nur aus Seenot gerettete Asylsuchende aufnehmen, sondern nun auch ihren Forderungen politisch gemeinsam mehr Gewicht verleihen, wie die Stadt Potsdam laut „Merkur“ mitteilte. Dazu unterzeichneten die Kommunen eine „Potsdamer Erklärung“... EU und Bundesregierung sollen demnach im Mittelmeer „die Zusammenarbeit mit den libyschen Milizen und der sogenannten libyschen Küstenwache unverzüglich beenden“ und 53 Geflüchtete aufnehmen, die derzeit auf dem Seenotrettungsschiff „Sea-Watch 3“ festsitzen...Am Freitag kündigte Rottenburgs Oberbürgermeister Stephan Neher die Aufnahme der 53 Personen an. Der CDU-Politiker sagte, er betrachte es "als humanitäre Pflicht, den 53 Menschen in Rottenburg einen sicheren Hafen zu geben". Wenn der politische Wille da sei, gebe es auch Wege, so Neher.
(focus.de. Klimanotstand in Rathäusern? Zu heiß? Macht jetzt jedes Kaff, was es will? Sowas geht nur in einem Unrechtsstaat, welcher laut Augustinus von großen Räuberbanden regiert wird. Gibt nun die zweite Potsdamer Erklärung Deutschland endgültig den Rest? Wozu noch Merkel und Ko.? Im Kosmos unendlicher Dummheit? Sie sind keine Häfen, und "Flüchtlinge" in "Seenot" gibt es auch nicht. Leben in in diesen Städten nur schlechte Bürger, welche sich um die Angelegenheiten ihrer Kommunen nicht kümmern? Es muss der Katzenvirus sein.)

Inszenierte Seenot
Die Politik der Nadelstiche geht weiter – Salvini bleibt unerbittlich
Von Emil Kohleofen
"Man werde hier Zeuge einer weiteren Inszenierung: die von sich behaupteten, die Guten zu sein, entführten mitten im Meer Frauen und Kinder." Die jüngsten Beiträge in italienischen Medien....Messina Online berichtet vom Interview Salvinis mit dem Radio Cusano Campus. Die Botschaft des Ministers an die Mannschaft der Sea Watch sei klar: „Kein Gedanke daran, ihnen mal eben was durchgehen zu lassen.“ Und: “Es sei klar und offensichtlich, dass es sich um einen politischen Erpressungsversuch handle … einer sinnlosen Provokation mit 53 Menschen an Bord.“..„Man lasse sich nicht von einer deutschen NRO unter Zuhilfenahme eines außerhalb der Gesetze operierenden holländischen Schiffes die Zuwanderungsregeln diktieren. Es sei nun das dritte Mal innerhalb weniger Monate, dass das gleiche Boot dasselbe Benehmen zeige. Es werde Zeit, dass die EU aufwache und die Abfahrten schon an Land vereitle, indem sie einen Libyschen Hafen unter die Kontrolle internationaler Behörden stelle, um Dramen, Tote, Verletzte und Ertrinken zu verhindern.“...
(Tichys Einblick.Wie lange lässt sich das deutsche Volk noch von der "Flüchtlingsindustrie" auf seine Kosten auf dem Kopf herumtanzen?)

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Ideologische Grabenkämpfe
Die Republik spaltet sich. Es drohen französische Verhältnisse
Von Ulf Poschardt
Chefredakteur
Dürften die Deutschen direkt eine Koalition wählen, wäre Grün-Rot-Rot der klare Favorit. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Demnach wünschen sich 52 Prozent ein Ende der GroKo und Neuwahlen.Die Lager hierzulande sind unverträglich im Umgang miteinander. Durch den Aufbruch der Grünen ändert sich auch der Debattenton: Nicht der mündige Bürger steht im Vordergrund, sondern der zu paternalisierende Betroffene. Freiheit als Ideal interessiert niemanden.
(welt.de. Und die "Welt" kann sagen, sie ist vorne an der grünen Front stets dabei und schreibt mit. Was hat sie mal zurückgeschrieben! Wann platzt der Luftballon?)
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„Linksversiffter Kunstkadaver“
Theaterverband rückt AfD-Chef Meuthen mit erfundenem Zitat in NS-Nähe
von Felix Krautkrämer
Der Deutsche Bühnenverein ist besorgt. Der Aufstieg der AfD treibt den Interessen- und Arbeitgeberverband von 470 Theatern, Opernhäusern und Orchestern in Deutschland um. Seit die Partei in sämtliche Parlamente eingezogen ist, versuche sie, über die Kürzung der Budgets Einfluß auf die Arbeit der Bühnen zu nehmen, beklagte Bühnenvereinspräsident Ulrich Khuon am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Auch werfe die AfD dem Kunstbetrieb vor, politische Positionen der aktuellen Regierung zu vertreten. Ein Vorwurf, der in Zeiten, in denen Theater, Regisseure, Schauspieler und Intendanten Land auf Land ab die Flüchtlingspolitik der Regierung Merkel verbittert verteidigen und sich gegen jeden positionieren, der es wagt, diese zu kritisieren, sicher nicht aus der Luft gegriffen ist.Bühnenvereinspräsident Khuon sieht das erwartungsgemäß anders. Es sei doch gerade die „Neue Rechte“, „der ein unkritisches Gesinnungstheater, ein völkisches, nationalistisches Theater als Ideal“ vorschwebe, verriet er dpa. Und um seine Behauptung zu untermauern, führte er auch gleich noch ein Zitat von AfD-Chef Jörg Meuthen an. Dieser, wußte Khuon zu berichten, habe schon einmal von einem „linksversifften Kunstkadaver“ gesprochen und damit eine Formulierung benutzt, die nicht weit entfernt vom Propagandabegriff der „entarteten Kunst“ der Nationalsozialisten sei.Unter der Überschrift „Deutscher Bühnenverein sorgt sich wegen rechter Einflußnahmen“ verschickte dpa im Anschluß die Geschichte an ihre Kunden, samt dem vermeintlichen Meuthen-Zitat vom „linksversifften Kunstkadaver“. Nur hatte der AfD-Chef diese Formulierung nie gebraucht. Doch da dpa sich nicht die Mühe gemacht hatte, das Zitat zu überprüfen, wurde Meuthen auf zahlreichen Zeitungsseiten mit eben diesen Worten wiedergegeben...Nach einer kurzen Internetrecherche gestand der Bühnenverein, daß sich Verbandspräsident Khuon offenbar geirrt habe und versprach, das gegenüber dpa richtig zu stellen.Auch die Nachrichtenagentur bemerkte ihren Fehler und versicherte, eine neue Fassung samt Korrekturhinweis an ihre Abonnenten zu schicken. Was sie auch tat. In dieser hieß es dann aber lediglich: „(Berichtigung: Satz gestrichen) Deutscher Bühnenverein sorgt sich wegen rechter Einflußnahmen“.Daß es sich bei dem gestrichenen Satz um ein erfundenes Zitat handelte, das der Chef des Deutschen Bühnenvereins Meuthen in den Mund gelegt und diesen damit in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt hatte, verriet dpa seinen Kunden nicht.
(Junge Freiheit. Dpa stellt sich außerhalb der Pressegesetze. Ist das verwunderlich angesichts der linksgrünen Bühne,auf dem sich Mainstream-Medien bewegen? Klar, Künstler haben Angst, sie könnten nicht sein, was sie vorgeben in ihren Kunstkleidern.)

Ist das Kunst oder 15 000 Euro für die Müllabfuhr?

Schlachtenbummler
Köln: Schwein auf Parkplatz geschlachtet und abgeflämmt
Von JOHANNES DANIELS
„Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle“ (Prof. Dr. Maria Böhmer, CDU, ehemalige Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration). In Köln-Mülheim ist die Integration – allerdings in diverse Parallelgesellschaften – schon bestens vorangeschritten. Die Lebensfreude ist gerade jetzt bei wärmeren Temperaturen allenthalben auf den Straßen zu spüren, sofern man „etwas Schwein hat“ – und selbst keines ist. Auch in der Stadtteilen Finkenberg und Chorweiler hat der NRW-Migrationsanteil bereits über 75 Prozent überschritten. Ähnlich in Köln-Holweide, das aus der Zusammenlegung der Orte Wichheim und „Schweinheim“ (sic!) entstand.
Schweinheim – der Name ist Programm
Als Rüdiger Bürkner, 60, diese Woche in Holweide an der Bergisch Gladbacher Straße in seine Küche kam, hatte er einen komischen Geruch in der Nase, wie der Kölner Express berichtet: „Ich war in der Küche und habe durch das Fenster geschaut, da sah ich meine Nachbarn. Es hat fürchterlich gestunken, ich dachte zuerst die flämmen da einen Teppich oder etwas ähnliches ab.“ Als er dann das Fenster öffnete, lag unter ihm tatsächlich ein totes Schwein. Die Frau flämmte mit einem übergroßen Bunsenbrenner die Borsten ab, der Mann machte sich mit einem Messer an den Hinterbeinen des Borstenviehs zu schaffen, hatte ihm vorher schon die Kehle durchgeschnitten und es dann auf den kleinen Hinterhof gebracht.
Schweinerei am helllichten Tag
Für Bürkner war dieser Anblick zu viel: „Ich wollte mir das Schauspiel nicht weiter anschauen und habe das Fenster zu gemacht. Ich habe mich wahnsinnig geekelt, drei Stunden später war das Schwein dann weg.“ Der 60-Jährige rief bei der Polizei an, die Beamten konnten ihm aber nicht weiterhelfen, „weil das Ganze auf einem Privatgrundstück“ stattfand.
Veterinäramt: Schlachtung durch Illegale illegal
Nach einer Anfrage beim Veterinäramt, ob so etwas überhaupt rechtens ist und was man bei einer Schlachtung und Zerlegung beachten muss, kam folgende Antwort: „Eine Schlachtung ist grundsätzlich nur in genehmigten, leicht zu reinigenden Räumen gestattet. Es muss eine Lebendbeschauung des zu schlachtenden Tieres vor der Schlachtung durch einen Veterinär auf Krankheitserscheinungen stattfinden. Die Schlachtung und Betäubung findet dann in der Regel durch einen Metzger statt.“ Zudem solle man nach der Schlachtung eine Behörde eine Fleischbeschau durchführen und den Tierkörper abstempeln lassen. Das war hier wohl nicht der Fall. Das Veterinäramt war einen Tag später sogar vor Ort, konnte aber nichts mehr von dem Schwein vorfinden, auch nicht in den Mülltonnen. „Manchmal glaubt man ja, man hat schon alles gesehen. Egal ob verrückt, eklig oder lustig, so wirklich überraschen kann einen heutzutage eigentlich nicht mehr wirklich viel“, berichtet der Kölner. „Aber wenn direkt vor dem eigenen Küchenfenster ein Schwein abgeflämmt und zerlegt wird, traut man seinen Augen kaum!“ Für Rüdiger Bürkner wird der Anblick wohl noch einige Zeit in Erinnerung bleiben. Er wird in nächster Zeit zumindest kein Schweinesteak mehr anrühren.
(pi-news.net.  Polizei?)

Rainer Wendt
„CDU droht ähnliches Schicksal wie der SPD“
Die Union – besser gesagt: Teile von ihr – hätten sich von der Lebensrealität entfernt, meint der Polizeigewerkschaftschefs Wendt. Er fordert einen Kurswechsel, der verhindert, dass die AfD immer stärker wird.
(welt.de. Wenn Merkel ihren Auftrag in der kommunistischen FDJ ernst genommen hat, hat sie doch ihr Ziel erreicht: Der Sozialismus siegt.)

Säkularreligion mit totalitären Zügen
Stoppt den Klimawahn!
Von Michael Paulwitz
Eine von Grünen und Lobbyisten beförderte Hysterie treibt vor allem in Deutschland immer absurdere Blüten. Wer dem nicht weiter tatenlos zuschauen will, der muß den Mut finden, sich seines Verstandes zu bedienen...atsächlich weist der grassierende Klimawahn bereits alle wesentlichen Grundelemente einer totalitären Ideologie auf: ein geschlossenes Weltanschauungssystem, das für sich in Anspruch nimmt, die „Wissenschaftlichkeit“ gepachtet zu haben und jeden Gedanken, jede Erkenntnis und jedes Argument, das diesem Ideologiesystem widerspricht, als unwissenschaftlich, gefährlich oder schlicht verrückt abtut...Und auch der Wille zur Gleichschaltung der öffentlichen Meinung und zur Uniformierung jeglicher Debatte ist unverkennbar: Zweiflern und Kritikern soll keine politische, mediale oder wissenschaftliche Plattform mehr gegeben werden. Wie jedem pseudoreligiösen oder totalitären Ideologiesystem geht es auch den Einpeitschern der „Klimaschutz“-Bewegung längst nicht so sehr um die „Sache“, in deren Namen sie zu agieren vorgeben, sondern um Macht. Nicht nur um die politische Macht, die nach Gramsci der gesellschaftlichen Hegemonie folgt: Ohne Klimawahn, dem sich fast alle anderen politischen Kräfte unterwerfen, kein Grünen-Höhenflug...
(Junge Freiheit. Was hilft gegen den Katzenvirus?)

Bevorzugte Behandlung von LSBTIQ-Flüchtlingen
Der Irrsinn ist ein Meister aus Deutschland
Besonders schutzbedürftige Schutzsuchende
Vom Michael Klein
Die Stereotypisierung ist ein altes Konzept der Sozialpsychologie. Die Bundestagsfraktion der Linken, aber nicht nur sie, ist besonders gut darin, Menschengruppen zu stereotypisieren. Nehmen wir die Gruppe der LSBTIQ-Flüchtlinge. Sie gelten als besonders „vulnerable“ Gruppe. Vulnerabilität ist eigentlich ein Konzept aus der Kriminologie, unter dessen Dach Merkmale gesammelt werden, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Opfer einer Straftat zu werden....So hat die Lobby der LSBTIQ durchgesetzt, dass Flüchtlinge, die LSBTIQ sind, sein wollen oder sein könnten, bevorzugt behandelt werden. Es gibt ein „Konzept zur Identifizierung“ von „schutzbedürftigen Personen im Asylverfahren“, das die Bundesanstalt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) seit 2015 implementiert hat. Es gibt besonders geschulte Sonderbeauftragte, die für die besondere Situation und vor allem die besonderen Vulnerabilitäten, die LSBTIQ-Flüchtlinge allen anderen Flüchtlingen voraushaben, besonders sensibilisiert worden sind. Es gibt zugeschriebene Vulnerabilitäten, die LSBTIQ einen Vorteil im Asylverfahren verschaffen sollen, wie der schon „im Rahmen des allgemeinen Gruppengespräches“ erfolgende Hinweis deutlich macht, dass die „Zugehörigkeit zu einer lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Gruppe eine verfahrens- beziehungsweise entscheidungsrelevante Vulnerabilität darstellen kann“ (Bundestags-Drucksache 19/10733, Seite 2). Mit anderen Worten: Flüchtlinge, die sich einen Buchstaben aus dem LSBTIQ-Bet auswählen und sich entsprechend bezeichnen, haben gegenüber anderen Flüchtlingen im Asylverfahren einen Vorteil. Das Verteilen von Privilegien, der Todfeind aller Gleichheit oder Gleichstellung, es ist des Linken Lust....Niemand weiß, ob und wenn ja, wie viele LSBTIQ-Flüchtlinge es überhaupt gibt. Die Bundesregierung führt keine Statistik dazu. Das BAMF erfasst sexuelle Orientierung nicht. Die Länder als diejenigen, die für die Unterbringung der Flüchtlinge zuständig sind, tun es auch nicht...Menschen, die Schutzräume im eigenen Garten graben, weil sie eine Invasion von Aliens in drei Wochen erwarten, die Nahrungsmittel horten, sich mit Waffen und Munition versorgen und damit beginnen, alle Kontakte zur Außenwelt langsam zu kappen, werden gemeinhin in die Reihe von psychopathischen Personen gestellt und einer ärztlichen Verantwortung übergeben. Wenn Lobbyisten und Verwaltungen Analoges auf Kosten von Steuerzahlern tun, dann scheint dies eine akzeptierte Störung darzustellen.
<<<<<<<<<<Dieser Artikel erschien zuerst auf „Sciencefiles“.
(eigentümlich frei. Grundgesetzfreier "Unrechtsstaat". LSBTIQ  gleicher als gleich?)

Elektroautos werden die Welt nicht retten
Analyse von Peter Morf
Sie werden als klimapolitisches Allheilmittel gefeiert – Studien zeigen allerdings, dass Elektroautos nicht besser sind als herkömmliche Fahrzeuge.
(Basler Zeitung. Merkel und ihrem grünen Block sowas nicht verraten, sonst führen die den Gottesstaat ganz ein.)

 

Überbevölkerung Kernpunkt der aktuellen Umweltprobleme, (I.)

Von Klaus Rißler

Wir leben gegenwärtig in einer Republik der selbsternannten „Klimaschützer, Welterklärer und Weltverbesserer“, die im internationalen Vergleich sowohl als geradezu einmalig erscheint als auch nur noch ungläubiges Kopfschütteln und Naserümpfen auslöst. Welcher Teufel mag die ideologisch völlig durchgeknallten Konstanzer Ratsherren geritten haben, die erst vor wenigen Wochen in offenbarer Angst, demnächst im überquellenden Bodensee zu ersaufen, beschlossen haben, den Klimanotstand in der Stadt auszurufen. Von einem entsprechenden Vorhaben des Stadtparlaments im benachbarten, ja fast mit Konstanz verschmolzenen schweizerischen Kreuzlingen, habe ich bisher noch nichts vernommen. Die scheinen doch um einiges klüger zu sein als ihre Konstanzer Kollegen. Vielleicht wäre den Rathausparlamentariern aus Konstanz deshalb empfohlen, sich dringend in psychiatrische Behandlung in einer entsprechenden auf den nahen Insel Reichenau beheimateten Einrichtung zu begeben?

Nicht nur diesen, sondern gleichzeitig auch dem Millionenheer an weiteren verbohrten und augenscheinlich irreversibel intellektuell Geschädigten sei an dieser Stelle zugerufen, dass sich sowohl der genialste Physiker aller Zeiten, Albert Einstein (1879 - 1955) als auch sein nicht minderbegabter Kollege Stephen Hawking (1942 - 2018) trotz ihres über alle Maßen erhabenen Intellekts vergeblich bemüht haben, die Welt erklären zu können bzw. eine sogenannte „Weltformel“ gefunden haben. Obwohl sich die Grünen offenbar fast schon in deren Besitz wähnen, wird sich dieses Ziel wohl kaum je realisieren lassen. Die meisten Menschen wird’s so oder so nur am Rande interessieren.

Die Deutschen sind bereits seit Jahren in geradezu masochistischer Art und Weise vom Gedanken beseelt, man fühlt sich geradezu an die Geißler des Mittelalters erinnert, die Welt retten zu müssen und fühlen sich dazu auserkoren, den ganzen restlichen Erdball an diesen utopischen Vorstellungen teilhaben zu lassen. Allzu oft fühlt man sich aber auch mehr als hundert Jahre zurückversetzt, als der verhängnisvolle Slogan „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ die Runde machte und nahezu alle Nachbarn gegen uns aufbrachte. Gleichsam schwingt sich auch das Deutschland Angela Merkels seit Jahren zum Oberlehrer Europas empor, ein Unterfangen, das verständlicherweise längst nicht in allen Staaten Europas Anklang fand und uns in der Beliebtheitsskala des Kontinents weit nach hinten katapultierte.

Ohne CO2 kein Leben auf diesem Planeten
Und genau diesen zweifelhaften Ruf halsen wir uns mit diesem aufdringlichen, besserwisserischen und realitätsfernen Klimageschwafel auch weiterhin auf. Dennoch maßen sich nach wie vor Hunderttausende, ja sogar Millionen dieser schon als pathologisch zu betrachtenden Vollpfosten an, eine diesbezügliche Erklärung für alles, was das Universum im Innersten zusammenhält, gefunden zu haben. Beim von ihnen unter dem Namen Kohlenstoffdioxid ausgemachten „Corpus Delicti“ handelt es sich um ein kleines anorganisches Molekül, bestehend aus zwei Atomen Sauerstoff und einem Atom Kohlenstoff der chemischen Formel CO2 mit Molmasse 44, welches bei -78.5 °C durch Sublimation unmittelbar vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht. Diesem schreiben sie vollmundig die Eigenschaft eines „Klima-Killers“ zu, obwohl sogar in der Hauptschule gelehrt wird, dass es ohne dieses ach so schrecklich schädliche CO2 den für uns so lebensnotwendigen Sauerstoff gar nicht gäbe. Letzterer entsteht übrigens im Blattgrün (Chlorophyll) der grünen Pflanzen gemäß folgender chemischer Gleichung aus eben diesem „Klima-Killer“ unter Einwirkung von Sonnenlicht: 6 CO2 + 6 H2O → C6H12O6 + 6 O2.

Der zugrunde liegende Prozess wird als Photosynthese bezeichnet und ist folglich die Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten. Der in den Pflanzen gebildete Traubenzucker C6H12O6 dient übrigens als unentbehrlicher Energiespeicher der grünen Flora schlechthin und dies schon seit Millionen von Jahren. Man kann es auch mit anderen Worten ausdrücken: Ohne „Klima-Killer“ CO2 ist ein Leben auf diesem Planeten einfach nicht möglich. Außerdem wird dieses angeblich so gefährliche Gas seit vielen Jahrzehnten sowohl als Konservierungs- als auch Frischhaltemedium in vielen quirligen Getränken verwendet, und bislang wurde meines Ermessens noch kein einziger diesem „Killer-Molekül“ zugeschriebener Krankheits- oder Vergiftungsfall bekannt. Wie fürchterlich fad würde doch ein frisch Gezapftes Helles oder Weißbier ohne sein inhärentes „Killer-Gen“ munden?

Dennoch lassen die diesem kleinen Molekül zugeschriebenen „destruktiven“ Auswirkungen, man fühlt sich fast schon an den Hexenkult des Mittelalters erinnert, vor allem die Repräsentanten der Parteien CDU, SPD, Grünen und Linken schon bei dessen bloßer Aussprache voll Schreck erbeben. Von naturwissenschaftlichem Sachverstand erkennt man bei all diesen politischen Gruppierungen keine Spur. Man setze sich zu diesem Zweck nur etwas eingehender mit deren Vitae auseinander. Sie haben sich offenbar schon längst in die Geiselhaft der „Klima-Mafia“ und der internationalen Hochfinanz mit ihrer Gallionsfigur George Soros (in seinem Heimatland Ungarn übrigens eine „Persona non grata“) begeben, die kein anderes Ziel verfolgt, als diesen Staat zu ruinieren. Vielleicht ist es auch die „späte Rache“ für die Verbrechen des Hitler-Regimes, für welche jedoch die heutige Generation nicht haftbar gemacht werden kann. Aber dazu genügt ja schon, ihr ständig ein schlechtes Gewissen einzureden, und was eignet sich dazu besser, als eben dieses schlechte Gewissen zu beruhigen, indem der Welt einfach nur vermeintlich „Gutes“ angetan wird.

Demselben Zweck huldigt nicht zuletzt auch die ungehemmte millionenfache Zuwanderung von minderbegabten Menschen aus bildungsfernen und vormodernen Kulturen auf der Suche nach einträglichem, sorgenfreiem Leben und einem kostenlosen, vom Steuerzahler zwangssubventionierten „Rundumsorglospaket“, die zwangsläufig zu einem Abfall des im internationalen Vergleich bisher hohen Bildungsstandards hierzulande führen und den Wirtschaftsstandort Deutschland binnen weniger Jahre in Frage stellen wird. Mit dieser fast schon als suizidales „Geschäfts- und Gesellschaftsmodell“ zu bezeichnenden Politik katalysiert Deutschland nicht zuletzt auch weiterhin die unkontrollierte Überbevölkerung in Afrika und der islamischen Welt und setzt sich damit ein Kuckucksei ins Nest, wobei wir am eigentlich springenden Punkt dieses Traktats angekommen sind.

Denn die immer und immer wieder ins Feld geführten Probleme mit dem Klima sind eben überhaupt keine „Klima-Probleme“. Wie schon wiederholt dargelegt, handelt es sich beim Klima ja um eine rein statistische Größe und damit rücken Maßnahmen oder Versäumnisse wie wir mit unserer „Umwelt“ umgehen bzw. bisher umgegangen sind, urplötzlich in den Vordergrund des Interesses. Stets bedient man sich in diesem Zusammenhang des Begriffs der „Nachhaltigkeit“, wobei die meisten wohl kaum verstehen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt Nachhaltigkeit bedeutet meines Wissens, die Klima-Fetischisten mögen anders darüber urteilen, dass sich jeder menschengemachte Eingriff in die Natur von letzterer wieder so kompensieren lässt, dass der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wird. In der Chemie würde man von einem „dynamischen Gleichgewicht“ sprechen, welches sich in beiderlei Richtungen verschieben kann, aber letztendlich immer wieder in den ursprünglichen Zustand zurück kehrt, also reversibel ist.

Aber davon sind wir mittlerweile Lichtjahre entfernt. Eine echte Nachhaltigkeit, wie vom „Club of Rome“ schon von 50 Jahren prognostiziert, ist eben nur dann möglich, wenn sich die Zahl der gegenwärtig auf diesem Planeten lebenden Menschen um ca. 80 % verringert. Mittlerweile existiert schon seit Jahrzehnten kein „dynamisches Gleichgewicht“ mehr, sondern es hat sich fast unumkehrbar in eine Richtung hin verschoben und die heißt, schlicht und ergreifend, unwiderrufliche Umweltzerstörung in hohem Ausmaß, und daran werden auch noch so viele „kosmetische“ Prozesse, sprich Maßnahmen zur Renaturierung, nichts durchgreifendes mehr ändern. Sie wirken eben nicht anders als der immer wieder zitierte sprichwörtliche „Tropfen auf den heißen Stein“, d.h. es werden immerzu unübersehbare Narben zurückbleiben. Man führe sich zu diesem Zweck nur einmal die früheren Braunkohlenabbaugebiete in der Lausitz vor Augen, wo das DDR-Regime schier umweltpolitische Meisterleistungen vollbracht hat, deren Folgen sich niemals mehr vollständig beseitigen lassen und die Umwelt noch viele Jahrzehnte belasten werden.

Überbevölkerung schadet allen
Natürlich bin ich kein Utopist, der nicht erkennt, dass sich das Vorhaben einer drastischen Bevölkerungsreduktion bis hin zum Idealwert des „Club of Rome“ nicht realisieren lässt. Aber wir könnten zumindest entscheidend dazu beitragen, die jetzige Weltbevölkerung nicht noch weiter anwachsen zu lassen, sondern sie auf dem aktuellen Stand einzufrieren. In dieser Hinsicht wäre es zwingend notwendig, den Ländern in Afrika und Asien, vor allem deren muslimischen Teil, (Ausnahme sind z. B. China, Japan und Korea), wenn erforderlich, auch unter Androhung geeigneter Sanktionen, zu signalisieren, dass man deren stetig wachsende Bevölkerung nicht auch noch durch Aufnahme weiterer Millionen in die Gesellschaften der Zielländer entlastet. Denn diese werden über kurz oder lang mit dieser Problematik überfordert sein, und damit ist weder den Überschuss produzierenden noch den Überschuss aufnehmenden Staaten gedient, wie sicherlich aber auch eine seriöse volkswirtschaftliche Analyse ergeben würde. Wie sagte schon Peter Scholl-Latour (1924 – 2014) so treffend „Wer Kalkutta retten will, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“.

Das stetig geradezu krampfhaft hervorgekramte Argument, einer immer mehr alternden Bevölkerung umso mehr junge Menschen zum Zwecke von deren Altersversorgung, sprich Rentenfinanzierung, entgegenzustellen, zieht schon längst nicht mehr, denn auch Länder mit einer unserer Gesellschaft ähnlichen Alterspyramide, wie Japan oder künftig wohl auch China und Korea, zeigen in aller Deutlichkeit auf, dass es auch ohne Massenzuwanderung zum Zwecke der „Blutauffrischung“ und „Inzuchtverhinderung“ (siehe dazu auch reichlich seltsam anmutende Äußerungen von Wolfgang Schäuble) offenbar problemlos funktioniert. Bei allen anderen Maßnahmen beißt sich die Katze oder die Schlange im Sinne einer Endlosschleife sprichwörtlich in den Schwanz. Dazu fällt mir passender Weise ein bereits vor einer Reihe von Jahren als angeblich frauenfeindlich zurückgezogener Werbeslogan der Winzergenossenschaft Ehrenstetten ein, der wie folgt lautet: „Macht die Frau ein Donnerwetter, trink ein Viertel Ehrenstetter“. Im Sinne einer Endlosschleife ließe sich der Slogan dann folgerichtig mit den Worten fortsetzen: „Trinkst Du ein Viertel Ehrenstetter, macht die Frau ein Donnerwetter………..“. Da capo al fine……..

Schweigen im Blätterwald der "Qualitätsmedien"
Seltsamerweise konnte ich bislang noch nicht erkennen, dass unsere „Qualitätsmedien“ auch nur ein einziges Mal diesem so wichtigen Aspekt der grenzenlosen Überbevölkerung die ihm gebührende Aufmerksamkeit geschenkt haben. Immerhin wurde jedoch diesem Aspekt in wenigen Leserzuschriften schon Rechnung getragen. Im Gegensatz dazu freut man sich über jeden dieser Zuwanderer und breitet ihm auch noch den roten Teppich aus, denn er ist ja als neuer Konsument und damit künftiger Wirtschaftsfaktor der allmächtigen Asylindustrie herzlichst willkommen, allerdings weniger in produktiver, sondern weit mehr die Volkswirtschaft belastender Hinsicht. Ebenso handelt es sich dabei aber auch um potentielle Käufer der Produkte der Printmedien, die dadurch zumindest ein wenig dazu beitragen könnten, deren unübersehbaren Schwund mit der Zeit wieder etwas aufzufangen.

Ins gleiche Horn blasen übrigens auch die Chefs der DAX-Unternehmen, die sich seit Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“, ich würde es weit eher als „Merkel-Krise“ titulieren, vehement für die ungehemmte Zuwanderung von Menschen aus allen Teilen der Welt aussprechen, seien sie einigermaßen qualifiziert oder, etwas flapsig ausgedrückt, einfach nur unterdurchschnittlich mit Gaben des Geistes gesegnet. Es ging, geht und wird ihnen auch künftig nur um ihren eigenen Profit und billige Arbeitskräfte zur Gewinnmaximierung gehen.

Von einem neuen Wirtschaftswunder, wie vor knapp vier Jahren vom ehemaligen Daimler-Chef Dieter Zetsche auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise nur so gedankenlos in die Welt hinausposaunt, ist auch Jahre danach weit und breit nichts zu spüren. Eher ist das Gegenteil der Fall. Wenn dieser Schuss irgendeinmal nach hinten losgeht, und diese unerwünschte Alternative wird über kurz oder lang eintreten, dann werden hierzulande eben Arbeitsplätze abgebaut, die Produktion in Länder mit günstiger erhältlichen Arbeitskräften, geringeren Steuern und Energiekosten transferiert. Als weitere sprudelnde Geldquelle für die Bosse erweisen sich neben geringeren Lohnkosten im Produktionsland auch noch die dortigen niedrigeren Abgaben und Energiekosten, sodass der eigene Gewinn nur noch weiter in die Höhe schnellt. Was sie letztendlich ihrem eigentlichen Heimatland damit antun, interessiert sie kein Jota, Hauptsache es klingelt nur so im eigenen Portemonnaie. Johannes Tetzel (1460 - 1519) lässt herzlichst grüßen. Die meisten darunter mögen sich nur allzu gerne des geflügelten Wortes „Nach mir die Sintflut“ erinnern. Verantwortlichkeit gegenüber der Gesellschaft, dafür hatten Schrempp, Zetsche, Winterkorn, Stadler, Reithofer u. v. a. mehr nie wirklich etwas im Sinn.

Missachtung des Mittelstandes?
Interessanterweise kollidiert dieses Vorhaben der DAX-Unternehmensbosse mit den Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmer. Denn diese benötigen eben gut ausgebildete Fachkräfte und keine Analphabeten oder dunkelhäutigen Handyakrobaten, die man mit wenig Aufwand in einfachste Tätigkeiten einweisen kann. Ein Verlust an Qualität und Zuverlässigkeit kann für einen solchen klein- oder mittelständischen Unternehmer über kurz oder lang das existentielle Aus bedeuten. Diese können sich allerdings nicht von heute auf morgen der Verantwortung entledigen und mit ihren Firmen in Billiglohnländer ziehen. Dazu fehlt ihnen die Kapitaldecke der Großen. Sie sind deshalb nicht zuletzt darauf angewiesen, ihre Firmen im gewohnten Umfeld zu belassen. Allerdings werden diese, obwohl sie gut und gerne 80 % aller Gewerbesteuern entrichten, vom Fiskus geschröpft bis zum geht nicht mehr, während die DAX-Unternehmen steuerliche Geschenke in Hülle und Fülle in Anspruch nehmen und sich die Bosse, von einer korrumpierten Politik widerspruchslos hingenommen, selbst nach Misserfolgen geradewegs in Abfindungen nur so suhlen dürfen. Der von Zeit zu Zeit von bestimmten Kreisen, je nach Opportunität, geäußerte Wunsch nach Deckelung der Managergehälter wird auch künftig ins Leere laufen, zumal er nie ernst gemeint war, sondern lediglich als „Beruhigungspille“ für’s dumme Volk herhalten musste. Aber auch so etwas fällt unter die Rubrik „Populismus“.

Erst kürzlich war im Focus zu lesen, dass sich deutsche Großunternehmen zu einem Drittel in den Händen US-amerikanischer Aktionäre befinden. Addiert man dann noch die auf China, Indien, Russland und die Scheichs in Nahost entfallenden Anteile dazu, wird man vermutlich die 50 %-Grenze entweder bereits erreicht oder gar überschritten haben (siehe dazu „Ausverkauf Deutschlands“ von Constantin Schreiber, Econ-Verlag, 2010). Am 6. Juni 2019 entnahm ich einer sich mit deutschen innovativen Unternehmen befassenden Fernsehsendung, dass pro Woche eine deutsche High-Tech-Firma in chinesische Hände übergeht. Müssten da nicht die Alarmglocken schrillen? Anstatt dieser fatalen Entwicklung entgegenzuwirken, setzt sich unsere Kanzlerin in einen wenig „umweltfreundlichen“, d.h. nicht unbedingt mit ausschließlich aus erneuerbaren Energien gespeisten Privat-Jet, düst damit auf Steuerzahlers Kosten kurz 12‘000 km nach Boston und zurück, nimmt dort im Vorübergehen noch einen Ehrendoktortitel mit nach Hause (ich frage mich für was?) und beleidigt zu allem Überfluss dort auch noch den Präsidenten des Landes. Haben wir wirklich keine anderen Sorgen mehr? Es scheint wirklich so zu sein.

Nur Politiker statt Staatsmänner
Jeder, der noch in der Erinnerung an früher klingende Namen der Maschinenbau-, Fahrzeug- und Unterhaltungselektronik-Industrie schwelgt, die wenigsten heute 30-Jährigen werden es allerdings noch tun können, wird diese alles andere als positive Entwicklung zwangsläufig bestätigen müssen. Für diese ausländischen Großaktionäre rechnen sich diese Investitionen allerdings nur, solange sich die Lohnstückkosten im Rahmen halten und im internationalen Vergleich trotz hoher Steuern und Aufwendungen für Energie immer noch eine ausreichend gute Wettbewerbsfähigkeit garantieren. Aber was geschieht, wenn dem nicht mehr so ist und eine diesbezügliche Entwicklung zeichnet sich schon jetzt klar am Horizont ab. Dann wird eben Heulen und Zähneknirschen sein. Doch der hohen Politik ist dies alles Schnuppe. Wie sagte doch treffenderweise der große Brite Winston Churchill zum Unterschied zwischen einem Politiker und einem Staatsmann: „Der Politiker denkt nur an die nächste Wahl, der Staatsmann hingegen an die nächste Generation“. Dementsprechend scheint es in diesem Land ausschließlich „Politiker“ zu geben, aber leider fast nur noch grottenschlechte.

Wenn die Klima-Fetischisten stets vom Klima-Killer CO2 reden, dann sollten sie aber auch bedenken, dass jeder zusätzliche Mensch sowohl eine eigene zusätzliche Quelle von CO2 in Form der Atemluftemission darstellt als auch dazu beiträgt, den CO2-Level durch seine Verbrauchsgewohnheiten noch weiter in die Höhe zu treiben. Die Kanzlerin und ihre ganze dilettantische Ministerriege benehmen sich diesbezüglich als „nachahmenswerte“ Vorbilder bezüglich ihrer zahlreichen Luftausflüge oder Luftnummern an Bord von die ökologisch besonders sensible Troposphäre belastenden „Kerosin-Emittenten“. Denn bei so gut wie allem, was einmal produziert wurde und auch künftig hergestellt werden wird, lässt sich eine CO2-Emission leider nicht vermeiden. Alles andere sind durchsichtige Ammenmärchen, die leider von vielen Millionenen an unkritischen und auch durch ein Pippi Langstrumpf Imitat absichtlich hinters Licht geführten Menschen nach wie vor begierig verschlungen werden.

7,6 Milliarden Menschen gegen Nachhaltigkeit
Im Gegensatz zu den „Qualitätsmedien“ Presse, Funk und Fernsehen, die sich nach wie vor beharrlich weigern, die Probleme der grenzenlosen Bevölkerungsexplosion nur einmal explizit beim Namen zu nennen, greift der Sozialdemokrat Thilo Sarrazin in seinem neuesten, hervorragend geschriebenen und deshalb sehr empfehlenswerten Werk „Feindliche Übernahme, Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ (Finanzbuch-Verlag München 2018) diese Problematik in aller Schärfe auf. Interessanterweise wurde das Manuskript offenbar auf massiven Druck „politisch korrekt agierender Kreise“ nicht in Sarrazins eigentlichem „Hausverlag“ DVA verlegt, sondern erschien im Finanzbuchverlag FBV München. Man könnte es plausibler Weise auch mit dem Wörtchen „Zensur“ beschreiben. Es sei diesbezüglich nur auf die von ihm recherchierten „Demographischen Eckdaten 1950 – 2100“ (Seite 488 – 491) verwiesen, und diese zeichnen ein sehr besorgniserregendes Bild der künftigen Entwicklung.

Gegenwärtig beträgt die Weltbevölkerung 7.6 Milliarden Menschen. Man bedenke dabei, dass zum Erzielen echter Nachhaltigkeit weniger als 2 Milliarden erforderlich sind. Diese Zahl wird sich unter Zugrundelegung von Sarrazins Berechnungsschlüssel vor allem durch die exorbitant hohen Reproduktionsraten in Afrika und im westlichen, überwiegend muslimischen Asien bis zum Jahr 2100 auf mehr als 11 Milliarden Menschen erhöhen, was einer Steigerung von 46 % entspricht. Allein in Afrika wird sich die Bevölkerung, vorausgesetzt sie verläuft im gegenwärtigen Rahmen weiter (so auch die Berechnungen Thilo Sarrazins), von gegenwärtig etwas mehr als einer Milliarde um das Vierfache auf mehr als 4 Milliarden erhöhen. Welchen Einfluss diese Entwicklung dann auf die Flora und Fauna des Kontinents hätte, braucht an dieser Stelle nicht näher präzisiert werden. In Asien, vor allem im westlichen, vorwiegend muslimisch geprägten Teil und Südasien, wie z. B. Indonesien, sieht die Sache ähnlich aus.

Aber nur mit einem riesigen Arsenal an Menschen lassen sich ja die Welteroberungspläne im Sinne einer extrem autoritären und damit auch menschenverachtenden islamischen Theokratie verwirklichen (siehe dazu auch „Feindliche Übernahme“). Nicht zuletzt warnt Thilo Sarrazin deshalb vor weiterer Zuwanderung aus vormodernen und bildungsfernen Kulturen, wobei dann mittels deren „Geburten-Dschihad“ die bisherigen autochthonen Bevölkerungen innerhalb weniger Jahrzehnte im eigenen Land zu unterjochten Minderheiten werden. Die Folgen werden sich als gravierend erweisen und mit erheblichen Einschnitten für unsere pluralistischen Systeme, politischen Freiheiten und nicht zuletzt auch die Umwelt verknüpft sein, die noch längst nicht abzusehen sind. Positiv ausfallen werden sie sicherlich nicht.

Hingegen kann künftig insbesondere sowohl auf dem amerikanischen Kontinent und auch in Ostasien mit einem vergleichbar moderaten Bevölkerungswachstum gerechnet werden, vorausgesetzt die Strukturen der dortigen ethnischen Mehrheitsbevölkerungen werden, wie in Europa leider der Fall, nicht durch Zuwanderung aus „reproduktionsaffinen“ Weltgegenden allzu sehr verzerrt, wofür es im Gegensatz zu den Verhältnissen auf unserem Kontinent aktuell jedoch keinerlei besorgniserregende Anzeichen gibt.

Mit Errungenschaften der Technik wächst auch die Bevölkerung
In Deutschland leben gegenwärtig 83 Millionen Bewohner auf einer Fläche von ca. 358‘000 Quadratkilometer (232 Einwohner je Quadratkilometer). Das im Verhältnis dazu flächenmäßig weit größere frühere „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ wies vor dem 30-jährigen Krieg eine Bevölkerung von ca. 18 Millionen auf einer geschätzten Fläche von ca. 670‘000 Quadratkilometer (ca. 27 Einwohner je Quadratkilometer) auf. Dies bedeutet, dass sich im Verlauf von 400 Jahren die Zahl der Bewohner je Quadratkilometer um das 8.5-fache erhöht hat. Trotz hoher Reproduktionsrate hat sich die Bevölkerung im Verlauf vieler Jahrhunderte nur mäßig entwickelt, was natürlich sowohl der hohen Kindersterblichkeit als auch der geringeren Lebenserwartung geschuldet war. Erst als in Europa vorwiegend im 19. Jahrhundert aufgrund der erdrutschartigen Errungenschaften der Medizin sowohl die Kindersterblichkeit drastisch vermindert werden konnte als auch im Gegenzug die Lebenserwartung auf bislang ungeahnte Höhen emporschnellte, setzte ein massives Bevölkerungswachstum ein, welches allerdings bislang aber auch ungeahnte Probleme bei der Ernährung dieser Massen hervorrief und mehr oder weniger deutlich aufgezeigt hat, dass es zusehends schwieriger werden würde, diese immens angewachsene Bevölkerung zu ernähren.

Hungersnöte waren an der Tagesordnung und Millionen suchten deshalb ihr Heil an den an Grund und Boden reich gedeckten Tafeln in dünn besiedelten Gebieten in Übersee. Genau diesem Phänomen begegnen wir erneut auch heutzutage, wo sich viele Millionen Menschen aus Afrika ins gelobte Paradies Europa aufmachen, obwohl der Tisch in ihren Heimatländern an für sich reich gedeckt sein sollte. Leider hat sich dort, nicht zuletzt durch die Festsetzung autokratischer Regime und ausufernder Korruption in den Jahrzehnten seit der Unabhängigkeit fast aller Staaten auf dem afrikanischen Kontinent und auch trotz Billionen an Entwicklungshilfe-Dollars, kaum etwas verändert. Und wenn sich überhaupt etwas verändert hat, dann dergestalt, dass die Bevölkerung dank der gewaltigen Fortschritte in der Medizin der Länder ihrer früheren Kolonialherren in einer Art und Weise zugenommen hat, welche diese Staaten mehr und mehr überfordern, ohne dass jedoch Maßnahmen ergriffen wurden, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Anstatt das Problem in den Griff zu bekommen, beabsichtigt man der Einfachheit halber, es viel lieber zu exportieren.

Wie man es allerdings aber auch besser machen kann, sei am Beispiel Korea kurz angeschnitten. Das kleine Land gehörte nach dem blutigen Korea-Krieg (1950 – 1953) zu den ärmsten Staaten der Erde und ist heute mit seinem südlichen Teil und demokratischer Gesellschaftsordnung eine der führenden Industrienationen mit hohem Lebensstandard und zahlreichen bedeutenden Großunternehmen der Unterhaltungselektronik, dem Fahrzeug- und Schiffsbau. Dort werden auch die größten Dieselmotoren der Welt für Containerschiffe hergestellt, während man hierzulande, ohne Alternativen vorweisen zu können, den Diesel verteufelt bis zum geht nicht mehr. Ironischer Weise sind zumindest in Hamburg diese in Korea produzierten dieselbetriebenen Containerschiffe nicht vom seit einem Jahr gültigen „Dieselfahrverbot“ betroffen, obwohl sie, auf den „Wasserstraßen“ Hamburgs verglichen mit den Dieselfahrzeugen der Stadt ein Vielfaches des von den Grünen, Greenpeace u. a. so verfemten NOx ausstoßen.

Afrika macht nichts aus seinen Möglichkeiten
Und was geschah im gleichen Zeitraum in Afrika?: Niente! Dabei besitzt dieser Kontinent aufgrund seiner ökogeographischen Gegebenheiten außerordentlich viele Möglichkeiten für eine prosperierende Entwicklung sowohl im Bereich der Landwirtschaft als auch Industrie. Nicht überall hat man die Möglichkeit bis zu vier Ernten im Jahr einzufahren, nicht überall sind Bodenschätze in Hülle und Fülle anzutreffen, wie eben in Afrika. Aber es gibt immer noch allzu viele Menschen, welche die dortigen Fehlleistungen immer noch den früheren Kolonialmächten anlasten, obwohl sich diese seit mehr als 50 Jahren zurückgezogen und auch danach weiterhin Milliarden über Milliarden in die dortige Infrastruktur gesteckt haben, die sie ja schon im Verlauf ihrer Kolonialherrschaft wesentlich mit aufbauten. Es soll an dieser Stelle aber auch nicht beschönigt werden, dass während der Kolonialherrschaft längst nicht alles rechtens und gut war. Ich möchte da nur wenige Beispiele aufgreifen wie z. B. den Genozid an den Herrero in Deutschsüdwestafrika 1904, den Völkermord im früheren Belgisch Kongo, seinerzeit Privatbesitz Leopolds II. von Belgien (1835 – 1909) oder auch den Algerienkrieg zwischen 1954 und 1962.

All diese Verfehlungen der Kolonialmächte berechtigen allerdings nicht dazu, auch noch viele Jahrzehnte danach, die Hände in den Hosentaschen zu vergraben und zu warten, bis die gebratenen Tauben sprichwörtlich ins Maul fliegen. Auch dort heißt es bzw. heißt es mehr denn je, die Ärmel hochzukrempeln, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und sich nicht nur auf andere zu verlassen. Wenn sich die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg ähnlich verhalten hätten, müssten wir heute noch über zahlreiche Trümmerberge klettern. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an die Worte des längst verstorbenen Fritz Weil, der gemeinsam mit seinem Vater Max Bened Weil, dem früheren Chef meines Vaters, seinem Bruder Heinz und Mutter Emy Weil 1940 gerade noch rechtzeitig nach Montevideo emigrieren und so dem Holocaust entfliehen konnte. Er sagte mir anlässlich eines Besuchs in seiner früheren Heimatstadt Emmendingen im Mai 1989, dass er es beeindruckend fand, dass sich ein Land nach all den verheerenden Zerstörungen, die der Krieg verursacht hat, innerhalb weniger Jahre so eindrucksvoll hochrappelte und wieder in der Weltspitze festsetzen konnte. Dasselbe Engagement würde er sich auch von seinen Landsleuten in Uruguay wünschen. Hier trifft wieder einmal das Sprichwort „Von nichts kommt nichts“ zu. Wir sind jedoch auf dem besten Wege, das Erbe unserer Eltern zu verspielen.

Jede Medaille hat zwei Seiten
Es muss am Schluss dieses Beitrags aber auch mit großem Nachdruck an die grauenvolle Kinderarbeit in den Kobaltminen der Demokratischen Republik Kongo erinnert werden, in denen das in Elektrobatterien Verwendung findende Kobalt abgebaut wird. Bereits Vierjährige werden dazu herangezogen. Das autistische, schulschwänzende Gretchen und ihre nach vielen Millionen zählenden „Fridays for Future Follower“ müssten angesichts dieser Tatsache zumindest vor Scham erröten, wenn nicht sogar völlig im Boden versinken. Es gab sie schon immer, es gibt sie immer noch und es wird sie auch künftig noch geben, die zwei Seiten derselben Medaille. Allerdings sieht es meistens so aus, wie bei Gretchen und ihren völlig aus der Luft gegriffenen Klima-Märchen, dass man nur diejenige Seite betrachtet, die einem am besten zusagt und die andere, weniger mit den eigenen Vorstellungen kompatible, einfach ausblendet. Die kleine unreife Schulschwänzerin mag sich bei all ihrem offenbar von Dritten aufgetragenen Tun bestimmt ihrer berühmten Landsmännin Astrid Lindgren erinnert haben, welche deren Titelfigur Pippi Langstrumpf folgende Worte in den Mund legte: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“.
(Es folgt Teil II.)

Wie reagieren auf den Erfolg grüner Demagogie?

Von WOLFGANG HÜBNER

Zweifellos wird in Sachen Klima in Deutschland weltrekordverdächtig hysterisiert, gelogen und geheuchelt. Und niemand ist in alldem so sehr Spitze wie die Linksgrünen und ihr wohlsituiertes großstädtisches Milieu. Das erste Problem ist nur: Einmal mehr sind die Grünen mit einem politisch-multimedial hochgepuschten, aber auch real existierenden Umweltthema unverschämt erfolgreich. Das zweite Problem: Die Patrioten in Deutschland, AfD inklusive, reagieren ziemlich hilflos auf diesen Erfolg grüner Demagogie, vor allem im Westen des Landes. Denn in den östlichen Teilen, von grün-linken Hochburgen wie Berlin, Leipzig oder Jena einmal abgesehen, stellt sich die Situation ganz anders dar.

Doch die große Mehrheit der Deutschen und damit zum Beispiel auch der AfD-Wähler lebt nun einmal auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik. Dort haben besonders in den Großstädten die Grünen hohe Stimmengewinne bei den EU-Wahlen gehabt, dort ziehen – zumindest bis Beginn der Sommerferien – die „Fridays for Future“-Prozessionen der Greta-Jünger durch die Straßen, dort werden kommunale „Klimanotstände“ deklariert. Und überall dort werden all jene, die Zweifel an der Klimarettungspropaganda äußern, ohne großen Widerstand der Betroffenen als reaktionäre, ja wissenschaftsfeindliche „Klimawandel-Leugner“ stigmatisiert.

In dieser Lage die Parole auszugeben, einfach zu warten, bis der Hype vorbei und wieder einigermaßen Vernunft zurückgekehrt sei, mag der Altersweisheit eines erfahrenen Bundesrepublikaners wie Alexander Gauland entsprechen, der schon viele Panikkonjunkturen erlebt und überstanden hat. Aber dieses Verhalten kann auch als Kapitulation vor einer hochprofessionell inszenierten Gegenoffensive des Machtkomplexes gewertet werden. Dabei ist klar, dass die Klimahysterie auch nicht mit den besten rationalen Argumenten oder begründeten Gegentheorien bekämpft werden kann, jedenfalls derzeit nicht.

Das wäre schon deshalb ein recht sinnloses Unterfangen, weil die bekennenden Patrioten in Deutschland noch klar in der Minderheit sind, über keine massenwirksamen Medien verfügen sowie zudem in Fragen der Ökonomie und Umwelt auch keineswegs einheitliche Positionen haben. Gleichwohl bedeutet das nicht, vor den Anhängern, Gläubigen und Profiteuren der „Rettung“ des Weltklimas in Deutschland die weiße Fahne zu hissen. Denn dazu ist die Doppelmoral der Gegenseite viel zu offensichtlich.

Es sind ja bekanntlich die Linksgrünen und ihr Milieu, die gerne auch die längsten, also klimaschädlichsten Flüge in die entferntesten Ecken der Welt unternehmen. Und es sind ihre Sprösslinge, die trotz der beliebten Schulschwänzerproteste am Freitag sie dabei in den nächsten Sommerwochen gerne begleiten werden. Diese Sprösslinge haben in den letzten Monaten nach Wissen des Verfassers dieses Textes noch kein einziges Mal versucht, einen Flughafen oder eine Autobahn zu blockieren.

Doch nur solche Aktionen könnten ihrem angeblich so großen Anliegen wenigstens etwas Glaubwürdigkeit verleihen – was auch immer sonst darüber zu denken ist. Nichts zeigt besser als das Ausbleiben solcher Aktionen, wie wenig ernsthaft, aber wie spielerisch-luxuriös der Kinderkreuzzug von „FfF“ ist. Daran ändert auch die jüngste Blockade eines Kreuzfahrtschiffs in Kiel nichts. Die Teilnehmer konnten nämlich sicher sein, im grün dominierten Habeck-Holstein kein persönliches Risiko einzugehen, sondern vielmehr nach nur einigen Stunden Blockade als Klima-Helden gefeiert zu werden.

So lange die Linksgrünen und ihre Klientel offen und offensiv keine Einstellung der bei den Deutschen so beliebten Kreuzfahrten, keine massive Verteuerung von Flugreisen, keine Zerschlagung von Amazon und kein Ende des „Just-in Time“-Systems der Industrie fordern, werden sie mit den harten Interessen der deutschen Wirtschaft nicht in Streit geraten, sondern gut vom modernen Ablasshandel profitieren, nämlich all den Wahlstimmen der progressiven „Klimasünder“.

Diese weit verbreitete Verlogenheit und Heuchelei der selbsternannten „Klimaretter“ muss denunziert und gebrandmarkt werden. Und von patriotischer Seite sollte immer wieder darauf hingewiesen werden, dass wirklich wirksamer Klimaschutz – soweit es diesen überhaupt geben kann – nur dann erreichbar ist, wenn Riesenstaaten wie China, Indien, Indonesien oder Brasilien umfassende Maßnahmen in Gang setzen würden. Dass damit realpolitisch mitnichten zu rechnen ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Auf jeden Fall darf es seitens der Patrioten nicht bei der defensiven Passivhaltung in Sachen Klima bleiben. Es gibt viele kreative Möglichkeiten, Hysterie, Lügen und Heucheleien der vorgeblichen „Klimaretter“ mit der gebotenen Öffentlichkeitswirksamkeit deutlich zu machen. Dazu gehören auch gezielte Provokationen und satirische Aktionen. In dieser Beziehung haben die vernünftigen Kräfte in unserem Volk noch sehr viel zu lernen. Doch dafür ist es nie zu spät.
(pi-news.net)

Rot-grüne Schlagseite der Redaktionen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dr.Phil. Mehrens

Schon im Frühjahr blamierte sich das Flaggschiff der öffentlich-rechtlichen Fernsehberichterstattung bis auf die Knochen, als es den Brand von Notre-Dame als drittrangiges Tagesgeschehen einstufte. Dieser Trend hat sich in dieser Woche spektakulär fortgesetzt: Mit den beiden Aufmachern am 11. und 13. Juni 2019 scheint sich die 20-Uhr-Tagesschau nun endgültig vom seriösen Journalismus verabschiedet zu haben. Die beiden Sendungen waren eine eindrucksvolle Werbung für die Abschaffung der Rundfunkgebühr.

Manchmal ist eine Botschaft schon eine Botschaft, ohne dass von ihr auch nur ein Wort verlesen worden ist, ganz einfach dadurch, wo und wann dies geschieht. In dem hier beleuchteten Fall lautet die Botschaft, salopp formuliert: »Ist das nicht toll?« und ausgestrahlt wurde sie am 11. Juni 2019 um 20 Uhr in der Tagesschau. An erster Stelle. Und genau das gibt dieser Botschaft ihre besondere Bedeutung. Denn: »Ist das nicht toll?« war natürlich nur der Subtext der Meldung.

Vordergründig ging es in der »Spitzennachricht« des Tages um die Ankündigung eines Gesetzes durch Bundesgesundheitsminister Spahn, das eine Therapieform für Homosexuelle, die sich mit ihrer Orientierung unwohl fühlen, untersagen soll. Reduziert auf ihren bloßen Sachinhalt liefert die Nachricht selbstverständlich keine zulängliche Erklärung dafür, was ihr diesen vorrangigen Platz in den Hauptnachrichten verschafft hat.

Genau genommen betrifft sie nämlich nur einen verschwindend geringen Anteil der deutschen Bevölkerung: Menschen, die eine homosexuelle Neigung aufweisen und sich in einem christlichen Milieu bewegen oder dazu Zugang haben, in dem Homosexualität als geistliches Problem aufgefasst wird. Laut der 2016 veröffentlichten Studie des Umfrage-Unternehmens Dalia sind 7,4 Prozent der Deutschen solche nicht heterosexuell empfindenden Menschen.

Einer statistischen Erhebung der Evangelischen Nachrichtenagentur Idea zufolge waren 2015 rund 273.000 Menschen Mitglied einer deutschen Freikirche (rund 0,3 Prozent der Gesamtbevölkerung). Von wie vielen Menschen sprechen wir hier also? Rechnet man das einmal grob durch, könnte das angekündigte Gesetz für jeden viertausendfünfhundertsten (in Zahlen: 4.500.) Deutschen eine Relevanz haben. Aber auch diese Zahl muss noch eingeschränkt werden, weil erstens längst nicht alle Freikirchen die fragliche Therapie anbieten und zweitens viele im Umfeld der Freikirchen ihre Homosexualität verbergen und somit auch keine Kandidaten für das umstrittene Heilungsverfahren sind.

Schließlich ist auch noch zu beachten, dass die Tagesschau-Meldung nicht die Verabschiedung eines neuen Gesetzes zum Inhalt hatte, sondern lediglich die Ankündigung eines solchen. Eine der wichtigsten Regeln im Journalismus indes lautet: das Wichtigste zuerst, weniger Wichtiges an den Schluss. Noch einmal also die Frage: Was bewog die Redaktion der Tagesschau, einen Beitrag zur Ankündigung eines Gesetzes, das nur eine verschwindend geringe Anzahl von Deutschen betrifft, auf einen derart prominenten Sendeplatz zu setzen?

Wer verstehen will, wie es ein Beitrag an die erste Stelle von Deutschlands wichtigster Nachrichtensendung schafft, muss Hintergründe kennen. Er muss wissen, wie Redaktionen funktionieren und wie sie zusammengesetzt sind:

Auf so genannten Redaktionskonferenzen wird in der Regel unter der Leitung des Chefredakteurs über die Zusammensetzung der Sendung, der Zeitung, der Webseite debattiert und festgelegt, womit »aufgemacht« wird. Was ist das heißeste, das folgenschwerste, brisanteste, bedeutendste Thema? An dieser Stelle kommt ein Phänomen ins Spiel, das der SPIEGEL-Redakteur Jan Fleischhauer als »Peer-group-Journalismus« bezeichnet: Redakteure orientieren sich bei der Themenauswahl gern an dem, was bei anderen Journalisten gut ankommt. Nicht der Leser, nicht der Zuschauer steht bei der Auswahl der Meldungen und ihrer Gewichtung im Zentrum, sondern der Kollege. Einfacher gesagt: Man will in der Redaktion nicht anecken. Es könnte einem sonst ja auch ein Schicksal blühen wie Eva Herman, der in Ungnade gefallenen NDR-Moderatorin.

Einer statistischen Erhebung der Freien Universität Berlin aus dem Jahr 2010 zufolge neigt nicht einmal jeder zehnte bei einem deutschen Leitmedium tätige Politikjournalist konservativen Positionen zu (zur Zeit der Befragung noch vertreten durch CDU/CSU). Die weitaus meisten gaben bei ihrer Parteipräferenz, sofern sie diese offenlegen wollten, die Grünen an, im Abstand von knapp 12 Prozentpunkten dahinter: die SPD. In diesem Licht sind die distanzlose Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu den »Fridays for Future«-Demonstrationen zu sehen, die AfD-Phobie und viele andere einseitige Tendenzen im selbsternannten Qualitätsjournalismus der Gegenwart.

Die rot-grüne Schlagseite der Redaktionen führt dazu, dass sich viele Meldungen und vor allem Moderationstexte in den meinungsorientierten Formaten Tagesthemen und Heute-Journal oft anhören, als hätten Robert Habeck oder Annalena Baerbock den zuständigen Redakteuren den Text mal eben reingereicht. Eine Kostprobe aus Caren Miosgas Tagesthemen-Anmoderation zum Bericht über Spahns Gesetzesvorhaben:

»Auch wenn es gar nicht so viele Eiferer gibt, die diesen Unfug [die umstrittene Konversionstherapie] anbieten, so ist es doch ein wichtiges Signal, wenn der Bundesgesundheitsminister dies nun verbieten will.«

Mehr einseitige Parteinahme ist bei einem Streitthema nicht möglich. Als »Eiferer« werden Menschen diffamiert, die nichts anderes tun, als die grundgesetzlich geschützte Glaubens- und Gewissensfreiheit für sich in Anspruch zu nehmen, und was sie tun, ist selbstverständlich »Unfug« (schließlich sagen das die Linken und Grünen schon lange), umso begrüßenswerter das »wichtige Signal« von Jens Spahn, der sich, ganz nebenbei bemerkt, mit dem Gesetz kräftig anstrengt, dass der Wunschzettel der Grünen um eine Forderung kleiner wird. Und Caren Miosga nickt kräftig dazu, damit die CDU nicht am Ende noch auf die Idee kommt, ihren Linkskurs zu korrigieren und wieder zum Rechtsabweichler zu werden.

Dabei wäre es für eine kritische Journalistin wie die Frontfrau der Tagesthemen gar nicht so schwer gewesen, das von Spahn, einem offen homosexuell lebenden Politiker, vorgestellte Gesetz als das Werk eines persönlich befangenen Menschen zu beargwöhnen.

Wenn in den USA ein Verteidigungsminister, dessen Frau eine Schusswaffenfabrik leitet, ein neues, noch liberaleres Waffengesetz angekündigt hätte, wären die kritischen Kommentatoren ja auch zur Stelle gewesen. Hätte Miosga deren Kritik dann auch als »Unfug« abgetan?

Es wäre zweitens nicht schwer gewesen, den illiberalen staatlichen Angriff auf die Therapiefreiheit des Bundesbürgers, auf das Recht des Individuums auf Selbstbestimmung und Gewissensfreiheit zu kritisieren. Im Sinne einer ausgewogenen Darstellung unterschiedlicher Auffassungen, zu der die öffentlich-rechtlichen Medien laut Verfassungsgerichtsurteil eigentlich in besonderer Weise verpflichtet sind, hätte man von einer moderierenden Ansagerin drittens auch erwarten können, dass sie den Standpunkt der Gegenseite würdigt. »Ein Teil der homosexuell empfindenden Menschen erlebt das eigene sexuelle Empfinden als nicht stimmig, nicht zu ihnen passend«, argumentiert beispielsweise das den angefeindeten Freikirchen nahestehende Bündnis C, und habe dieses Gefühl »auch dann, wenn das Umfeld homosexuelle Orientierungen und Beziehungsformen begrüßt. Angebote, die zu einer Akzeptanz der eigenen homosexuellen Orientierung verhelfen wollen, werden von diesen Menschen als nicht hilfreich erlebt, da sie nicht ihren inneren Wünschen und Sehnsüchten entsprechen.«

Doch wenn es um die heiligen Kühe von Linken und Grünen geht – und eine der heiligsten (neben der derzeit amtierenden Oberkuh Klimaschutz) ist nun mal das Thema sexuelle Vielfalt –, drücken deutsche Medienschaffende reflexhaft den Knopf für kritische Distanz und schalten diese einfach ab. Warum Distanz bei einer offensichtlich guten Sache wahren? Und so wiederholte sich zwei Tage später dieselbe journalistische Tragödie:

Zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird der Tanker einer deutschen Reederei Opfer eines Sprengstoffanschlags, die Lage ist brisant, aber die Tagesschau macht um 20 Uhr schon wieder mit einer Verordnung auf, die es zwar noch nicht gibt, die aber auf der politischen Agenda der Bündnisgrünen einen festen Platz hat. Diesmal war es die Sorge um das Wohlergehen männlicher Hühner, die die gesamte Weltpolitik zum Zaungast bei der Tagesschau degradierte.

Aber warum nicht den besten TV-Sendeplatz zur Kanzel zur Verkündigung des Guten, Wahren und Richtigen umfunktionieren?, wird sich die »Peer-group« in der Tagesschau-Redaktion gefragt haben. Vielleicht, lieber NDR, weil eine Nachrichtensendung nicht der Hamburger Michel sonntags um halb elf ist? Vielleicht, weil das Journalisten-Idol und Tagesthemen-Urgestein Hanns Joachim Friedrichs verlangte, dass guter Journalismus sich nie mit einer Sache gemein macht, auch nicht mit einer guten?

Doch diese Maxime wirkt wie ein Relikt aus der Steinzeit der journalistischen Arbeit, als harte Fakten noch harte Fakten waren und die schreibende Zunft Texte ohne den Segen von Birkenstock­latschenträgern, Christopher-Street-Day-Flamingos und Kirchentagsfeministinnen im lila Weglauflook abliefern konnte. Eigentlich ist sie ganz gut damit gefahren.

Über den Glauben an Neuigkeiten

Vom größten Teil der Neuigkeiten, die du hörst, glaube stets nur den kleinsten, damit nicht der größte Teil, dem du Glauben schenkst, der sei, der am wenigsten wahr ist; und berichte nichts als wahr, im Ernst oder im Scherz, außer, dass du es weißt oder zumindest mit Sicherheit glaubst es zu wissen; noch ist es immer ratsam, jenes, welches du als wahr erachtest, zu allen Zeiten und in jeder Gesellschaft vorzubringen; zuweilen mag es sogar nützlich sein, dass es so scheine, du wüsstest nicht, was du weißt. Hast du ein Geheimnis, so teile es nicht mit vielen, und mit niemand, den du nicht innig kennst.
(John Hall, Bischof von Norwich, 1574-1659)