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Die neue Schule der Nation, oft im Wettbewerb mit  sogenannten Volkshochschulen.

(gh) - Auch wenn Kindergärten und Schulen mit ihren Eigenberichten zum  Betrieb immer mehr als Zeitungsersatz herhalten müssen, scheint es noch immer Leser zu geben, die nichts merken. Erinnerungskultur hin oder her von Leuten, die Erinnerung predigen, obwohl sie selbst keine haben und diese deshalb durch linksgrüne Propaganda und Geschichtsklitterung bis -fälschung ersetzen, serviert die LZ  ihren Lesern UN-Betrieb aus dem Scheffel-Gymnasium.  Wo ist die Nachricht? "Besseres Verständnis für den Nahost-Konflikt - Wie kann der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern gelöst werden? Um diese Frage geht es bei einem Planspiel der Vereinten Nationen, das am Scheffel Thema war...Im Rahmen des Politik-Leistungskurses beschäftigten sich die Gemeinschaftskundekurse des Scheffel-Gymnasiums in einer UN-Simulation mit dem Konflikt. In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung, mit der das Scheffel-Gymnasium seit vielen Jahren eine Kooperation unterhält, setzten sich die Schüler mehr als fünf Stunden intensiv mit den Ursachen und möglichen Lösungsansätzen für den Streit zwischen den beteiligten Akteuren auseinander, berichtet die Schule"Sind Kriege Streit? Hat die Schüler wenigstens jemand darüber aufgeklärt, dass die sogenannte "Landeszentrale für politische Bildung" eine Einrichtung der grünen Landesregierung ist und entsprechend angehalten, Propaganda zu machen? Dabei gewinnt sie nicht an Glaubwürdigkeit, wenn sie solche Klopse verbreitet wie am 11. März 2019: "Wir gedenken heute der vielen tausend Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011". Eine Landeszentrale der Bildungskatastrophe, denn Tote gab es durch einen Tsunami, aber nicht durch eine "Atomkatastrophe". Das hat auch eine Bundeskanzlerin bis heute nicht kapiert, welche bis heute  mit einer gescheitertn "Energiewende" Deutschland ruiniert. Bevor Schüler in Lahr sich Weltpolitik anmaßen, sollten sie Fakten kennen. Einmal über eine UN, in der Länder die Mehrheit bilden, die auf Menschenrechte und Demokratie pfeifen, und zum anderen über Tatsachen wie die, dass die Bundesrepublik entgegen Beteuerungen von Politikern in der UN meist auf der Seite der Israelgegner abstimmt. Deshalb hat jüngst das jüdische Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles auf einer Liste mit den zehn schwerwiegendsten Fällen antisemitischen Verhaltens im Jahr 2019 auf Platz 7 den deutschen UN-Botschafter Christoph Heusgen gesetzt. Grund seien das Stimmverhalten des ständigen Vertreters der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen sowie seine Aussage zum Nahost-Konflikt beim UN-Sicherheitsrat. So habe der Vertreter 2018 für 16 antiisraelische Vorlagen votiert, im Jahr darauf für 9. Zudem habe er im März dort in einer Sitzung zum Nahostkonflikt die Terror-Raketenangriffe der Hamas auf Israel mit dem Bau von israelischen Siedlungen verglichen. Das Abstimmungsverhalten Deutschlands an der Seite von traditionell israelfeindlichen Staaten wie Syrien oder Jemen steht schon seit Längerem massiv in der Kritik. Zuletzt hatte der Zentralrat der Juden in Deutschland das Abstimmungsverhalten der Bundesrepublik zu Israel in der UN kritisiert. 'Erneut lässt die Bundesrepublik Israel bei den UN im Regen stehen', erklärte der Zentralrat. 'Während es Raketen auf Israel hagelt, stimmt Deutschland bei acht Resolutionen siebenmal gegen Israel. Hier hat es die Bundesregierung verpasst, Israel im entscheidenden Moment zur Seite zu stehen', so der Zentralrat weiter. Was lernen Schüler eigentlich am Scheffel-Gymnasium in Lahr? Geschichte? Erlangen sie Bildung?  "Es wär' so schön gewesen, es hat nicht sollen sein". Mit diesem Zitat ihres Namensgebers über dem Portal könnte  sich die Schule schmücken!

Max-Planck-Gymnasiasten haben diesen Stein in Lahr gesetzt. Sie vestehen wohl mehr als UN-Scheffel-Gymnasiasten von Geschichte.

AUCH WENN ES NICHT ZUM LACHEN IST:
LAHR WIRD ZUR LACHNUMMER
Wieder ein Casino überfallen
Lahr (ots) - Ein Überfall auf ein Spielcasino in der Kaiserstraße hat am späten Mittwochabend eine Großfahndung der Polizei ausgelöst. Ein mit einem schwarzen Helm und Unterziehhaube maskierter Mann betrat gegen 23:20 Uhr das Casino und forderte von einer Angestellten Bargeld. Eine Hand hielt der Unbekannte unter seiner getragenen Jacke, um den Eindruck zu vermitteln, eine Schusswaffe mitzuführen. Aufgrund der Bedrohungssituation händigte die Mitarbeiter Bargeld aus. Der als circa 170 Zentimeter groß beschriebene Mann, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, einer grauen Jogginghose mit weißen Streifen, weißen Sneakern und schwarzen Lederhandschuhen habe möglicherweise russische Ausdrücke verwendet. Nachdem er seine Beute eingesteckt hatte, flüchtete der Räuber aus der Spielothek und bestieg als Sozius einen Motorroller. Der Fahrer soll eine dunkle Jogginghose mit weißen Streifen getragen haben. Zusammen flüchtete das Duo in unbekannte Richtung. Trotz einer umgehenden Großfahndung mit starken Kräften konnten die Ermittler der Kriminalpolizei den Räubern bislang nicht habhaft werden. Wer Hinweise zu verdächtigen Personen oder zum Fluchtfahrzeug geben kann, wendet sich bitte unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 an die Beamten des Kriminaldauerdienstes.
(Polizeipräsidium Offenburg)

Paukenschlag bei den Grünen
Untersteller und Sitzmann: Zwei wichtige Minister ziehen sich zurück
Zwei baden-württembergische Grünen-Minister mit wichtigen Ämtern verabschieden sich aus der Landespolitik. Umweltminister Franz Untersteller und Finanzministerin Edith Sitzmann wollen sich zum Ende der Wahlperiode aus der Politik zurückziehen. Das haben sie am Donnerstagvormittag angekündigt...
(swr.de. Ist was? Auch schon Unterschlupf in der Wirtschaft gefunden? In Bundesländern ist außer den Kultusministerien nichts wichtig, die aber werden meist schlecht besetzt.)

Hochschule Karlsruhe bekommt Stiftungsprofessur
Radverkehr wird künftig in Karlsruhe erforscht
(swr.de. Müssen bald auch Fische aufs Fahrrad?)

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NACHLESE
Wahl am 23. Februar
Plan von SPD-Politiker: Hamburgs Türken sollen AfD aus dem Parlament kicken
Hamburgs Türken haben eine Mission, zumindest wenn es nach Kazim Abaci (SPD) geht. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister von Istanbul fordert er die türkischstämmigen Mitbürger in der Stadt auf, am 23. Februar zur Wahl zu gehen – um die AfD aus dem Parlament zu drängen!...„Wenn wir die Wahlbeteiligung auf 75 Prozent erhöhen könnten, könnte Hamburg das erste Bundesland werden, das die AfD wieder aus dem Parlament schmeißt“, so Abaci. Dafür dürften die türkischstämmigen Hamburger allein nicht ausreichen. Aber auch andere Wahlberechtigte mit Migrationshintergrund könnten dem Aufruf ja folgen...
(focus.de. Macht die SPD den Punkt hinter die Abschaffung Deutschlands als Kriegserklärung gegen das deutsche Volk? "Wer hat uns verraten? - Sozialdemokraten!“ hieß es schon einmal, 1918. Geschichte wiederholt sich dauernd, denn der Mensch ist, wie er ist, es gibt keine anderen, sagte schon Konrad Adnauer. Was Karl Martell, Prinz Eugen und der Türkenlouis geschafft haben, alles für die Katz?)
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Türkische Regierung
Cavusoglu: Erdogan-Wähler in Deutschland Opfer von Rassismus
Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat eine rassistische Diskriminierung von Wählern des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland beklagt. „Unsere türkische Gemeinde hier“ stehe unter enormem Druck, „vor allem diejenigen, die AK Partei wählen“. Sie seien alle „betroffen von Rassismus und Islamfeindlichkeit“.
(Junge Freiheit. Warum sind sie hier bei der "Köterrasse"?  Warum zwingt die Türkei Deutschland nicht, Verträge einzuhalten, nach denen türkische Gastarbeiter das Land wieder zu verlassen haben? Die Aufenthaltserlaubnis ab 1961 für die türkischen Gastarbeiter war zunächst auf 2 Jahre beschränkt. Danach sollten sie wieder zwingend in die Heimat zurückkehren und durch neue Arbeiter ersetzt werden. Ein Familiennachzug war, im Gegensatz zu den anderen Anwerbeabkommen, nicht vorgesehen. In der Praxis war das Rotationsprinzip auf Dauer allerdings nicht zu realisieren. Deutsche Unternehmen sprachen sich dagegen aus, einmal angelernte Arbeitskräfte nach zwei Jahren wieder gehen zu lassen. In einer Neufassung des Abkommens am 19. Mai 1964 wurde das Rotationsprinzip außer Kraft gesetzt; auch das Verbot des Familiennachzugs wurde aufgehoben. Kurz nach dem Beginn der Ölkrise 1973 beschloss die damalige Bundesregierung einen Anwerbestopp, der sämtliche Anwerbeländer betraf. Damals befanden sich – nach 12 Jahren Anwerbeabkommen – ca. 600.000 Türken in Deutschland. Vor die Wahl gestellt, entweder dauerhaft in die Türkei zurückzukehren oder aber in Deutschland zu bleiben, entschieden sich die meisten von ihnen für letzteres. )

Fake-Nuss der Woche:
Nein, der UN-Menschenrechtsausschuss hat nicht entschieden, dass Klimaflüchtlinge nicht abgeschoben werden dürfen
Von Alexander Wendt
Mit seiner Überschrift, einem unpassenden Foto und einer ungenauen und sehr selektiven Wiedergabe der UN-Entscheidung liefert der Deutschlandfunk seinem Publikum ein hochgradig verzerrtes Bild. Die Überschrift hätte stattdessen heißen müssen: „UN-Menschenrechtskomitee weist Beschwerde eines Einwohners von Kiribati ab – und sieht ihn nicht als Klimaflüchtling“. Unter der Überschrift „Klimaflüchtlinge dürfen nicht abgeschoben werden“ meldete der Deutschlandfunk am 20. Januar 2020: „Der UNO-Menschenrechtsausschuss hat entschieden, dass Regierungen keine Flüchtlinge in ihre Heimatländer abschieben sollten, wenn diese aufgrund des Klimawandels lebensbedrohlichen Risiken ausgesetzt sind.“... An dem Beitrag des Deutschlandfunks ist vieles falsch und irreführend. Das beginnt mit seiner Illustration auf der DF-Webseite, die das Foto von afrikanischen Migranten auf einem Schlauchbot im Mittelmeer zeigt. Zusammen mit dem Wort „floh“ suggeriert der Sender, Teitiota sei unter höchster Gefahr für Leben und Gesundheit von der kiribatischen Insel Tarawa nach Neuseeland gekommen. Tatsächlich reiste Teitiota 2013 nach Neuseeland ein und beantragte dort Asyl mit der Begründung, der steigende Meeresspiegel – und damit verbunden Süßwassermangel und Landknappheit – machten ihm das Leben in seiner Heimat unmöglich. Das Gericht in Neuseeland lehnte allerdings seinen Asylantrag ab – weil es nach gründlicher Prüfung keine konkrete Bedrohung für Teitiota ausmachen könne.... Der Menschenrechtsausschuss hatte nicht grundsätzlich zu entscheiden, was mit denjenigen geschehen soll, die sich selbst als Klimaflüchtlinge bezeichnen. Zu entscheiden war die konkrete Frage, ob das Gericht in Neuseeland, das Teitiota zurückgewiesen hatte, damit dessen Menschenrechte verletzte. Der UN-Menschenrechtsausschuss kam zu dem Schluss, das sei nicht der Fall gewesen. Das Urteil in Neuseeland sei aus guten Gründen so ergangen....Zu der Flächenentwicklung von Kiribati gibt es interessante Untersuchungen, die allerdings in dem Bericht des Deutschlandfunks nicht vorkommen. Die Wissenschaftler Naomi Biribo und Colin Woodroffe von der Universität Wollongong in Australien kamen 2013 durch die Auswertung von Luftbildern zu dem Ergebnis, dass vor allem die Fläche der Hauptinsel zugenommen habe:...An anderen Stellen gebe es Erosionen der Küstenlinie – allerdings nicht durch den Klimawandel, sondern vorwiegend durch menschliche Aktivitäten vor Ort...
(Tichys Einblick. Wer lügt nicht in Politik und Medien in diesem Land? Wer kontrolliert sie? Es ist Zeit, dass die Uno eingreift, auch mit Truppen, um Sicherheit im Land wiederherzustellen.)

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Steinmeier in Yad Vashem
„Es sind nicht dieselben Täter. Aber es ist dasselbe Böse“
Regierungsoberhäupter aus fast 50 Ländern erinnern in der Gedenkstätte Yad Vashem an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 75 Jahren. Als erster Bundespräsident betont Steinmeier in Yad Vashem die deutsche Verantwortung für den Holocaust. Seine Rede endet mit einer Warnung, die er wohl an das Publikum in Deutschland richtet. Überlagert wird das Gedenken von einem pompösen Empfang für Putin..„75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz stehe ich als deutscher Präsident vor Ihnen allen, beladen mit großer historischer Schuld“, sagte Steinmeier in Gegenwart von rund 30 Holocaust-Überlebenden, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und den Vertretern der Siegermächte, die den Zweiten Weltkrieg beendet hatten: der russische Präsident Wladimir Putin, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Thronfolger Prinz Charles. Das deutsche Staatsoberhaupt warnte eindringlich vor der Rückkehr der „bösen Geister“, die sich in neuem Gewand zeigten. „Sie präsentieren ihr antisemitisches, ihr völkisches, ihr autoritäres Denken als Antwort für die Zukunft, als neue Lösung für die Probleme unserer Zeit.“ Es dürfte relativ klar sein, wen Steinmeier dabei vor Augen hat. ..
(welt.de. Ein Skandal! Eine Schande! Er hat die Rede auf Deutsch zu halten. Schlägt sich ein Bundespräsident selbst ans Kreuz für Deutschland? Er stellt das eigene Land im Ausland bloß als Sünder stellvetretend für die ganze Welt. Wie ungebildet darf ein Politiker als Bundespräsident sein? Es waren die linken nationalen Sozialisten, welche die Juden verfolgt haben, und es sind wieder linke Sozialisten , denen auch er angehört, welche die Macht in Deutschand ergreifen. Es ist dummes Zeug, was er daherredet. Zum Schämen. Das wird böse enden! Wer holt denn millionenfach ausgeschriebene Juden- und Christenfeinde nach Deutschland? Konrad Adenauer, 1946: "Das deutsche Volk hat trotz der Untaten des Nationalsozialismus, die es in seiner übergroßen Mehrheit heute erkennt und verabscheut, einen Anspruch darauf, nicht allein nach dieser Epoche seiner Geschichte beurteilt zu werden".)

DIE OFFENBARUNG ANGELAS
Merkel in Davos
„Unsere gesamte Art des Lebens werden wir in den nächsten 30 Jahren verlassen“
Bei ihrer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Angela Merkel von „gigantischen Transformationen“ in den nächsten Jahrzehnten gesprochen. Ältere Bürger müssten die Ungeduld der Jugend verstehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos „Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß“ angekündigt. „Die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns angewöhnt haben, werden wir in den nächsten 30 Jahren verlassen“, sagte Merkel mit Blick auf Klimaschutz und Digitalisierung... „Wir müssen handeln“, betonte Merkel... „Wir müssen handeln“, betonte Merkel. Die Einhaltung des Pariser Abkommens „könnte eine Frage des Überlebens für den ganzen Kontinent sein“, deswegen sei Handlungsdruck da. Das Ziel, die Erderwärmung unter 1,5 Grad halten, müsse von der Welt gemeinsam erreicht werden. „Leider sind nicht alle mehr dabei“, stellte sie fest – und meinte damit vor allem die USA... Mit Blick auf Deutschland sagte Merkel bezüglich der Energiewende, dass „in den Städten alles etwas leichter als auf dem Land“ gehe, „wo man vielleicht eine Windkraftanlage vor der Haustür oder einen weiten Arbeitsweg hat“. Die Stromversorgung in Deutschland müsse mittelfristig klimaneutral werden – doch diese mache nur 22 Prozent des nationalen Energieverbrauchs aus. Der Rest betreffe das Heizen, Mobilität oder die Industrie.Grüner Wasserstoff werde dabei eine „riesige Rolle spielen“, sei aber außerhalb Europas deutlich leichter zu produzieren. Prozesse der Stahlproduktion und des Maschinenbaus müsse man „vollkommen umstellen“...Merkel hob hervor, dass Deutschlands Bürger über die EEG-Umlage „mit den höchsten Strompreis in Europa“ tragen und pro Jahr 30 Milliarden Euro ausgeben. Dadurch seien Technologien gefördert worden, die nun in andere Staaten verkauft werden...
(welt.de. Echt? Ist das nicht ein bisschen irre? Ist sie größenwahnsinnig oder hält sie sich für Gott? Wie kann eine Regerungschefin von Deutschland auf einmal soviel dummes Zeug reden? Wer verkauft "Technologien" ihrer gescheiterten "Energiewende" irgendwohin? Meint sie etwa AKW und Kohlekraftwerke, welche weltweit boomen, aber in Deutschland Lagerfeuern und Kienspänen Platz machen?)
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Videokommentar von Markus Gärtner
Gremien des WDR so weiß wie die deutschen Handballer
Von MARKUS GÄRTNER
Der WDR hat wieder zugeschlagen. Diesmal kritisierte der skandalträchtige Sender den Verband der deutschen Handballer, der Sport sei in Deutschland zu weiß und erreiche die Migranten nicht.Dreht man die Behauptung um 180 Grad um, sieht man erst, wie rassistisch sie klingt. Und verlogen ist sie auch. Denn ein Blick auf Gremien des WDR-Rundfunkrats, Verwaltungsrats und der Personalvertretung zeigt: Der WDR ist mindestens so weiß wie die Handballer, deren Verband hier ein schwerer Vorwurf gemacht wird.Doch warum werden jetzt mit einem Beitrag so kurz nach dem Mega-Skandal um das Oma-Video und die Umweltsau erneut solche Wellen geschlagen? Ist es Dämlichkeit? Nachlässigkeit? Ein völlig verunglückter Versuch, Punkte im linken Mainstream zu sammeln? Oder ist es gar ein Ablenkungsmanöver, eine Blendgranate, die die Aufmerksamkeit auf einen anderen, kleiner konfektionierten Skandal lenkt?
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die Theorien von Marx und Lenin sind nicht etwa überholt: im Gegenteil, sie sind heute lebendiger denn je. Die Weltrevolution, der Untergang des Kapitalismus und des Imperialismus lassen sich nicht mehr aufhalten.
(Enver Hoxha, 1968)
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Anabel Schunke
Warum wir keinen Partner finden
Am Ende wird man uns Egoismus, Karrieregeilheit und abermals zu hohe Ansprüche unterstellen, weil wir keine Kinder mit dem Analphabeten bekommen haben, den „Schwiegertochter gesucht“ noch übrig gelassen hat. Aber auch das wird die Welt und Deutschland verkraften. Sie sollte sich nur nicht mehr fragen, weshalb gut ausgebildete, attraktive westliche Frauen keine Kinder bekommen..Es ist knapp drei Jahre her, als Dr. Eckart von Hirschhausen in der WDR-Sendung „Kölner Treff“ erklärte, weshalb bei der Partnersuche am Ende immer zwei Gruppen übrig bleiben würden: Schlaue Frauen und dumme Männer...
(achgut.com. Und welche Art Frauen regiert nun die dummen Männer? Ist das Land noch gescheit!)

"Molekülstau im Netz"
Claudia Kemfert, Chefideologin der Energiewende
Von Frank Hennig
Sie ist die „Miss Energiewende“, ihre Chefideologin, das Gesicht des Mainstreams und die Wanderpredigerin zur Vermittlung unerschütterlichen Glaubens an das Ökoparadies aus Wind und Sonne: Claudia Kemfert, eine politische Wissenschaftlerin mit Schwerpunkt Marketing und Politikbeeinflussung.Immer wenn unsere Tendenzmedien ein seriös erscheinendes Statement zur unaufhaltsam voranschreitenden erfolgreichen Energiewende brauchen, findet der Mikrofon haltende investigative Journalist Frau Professor Kemfert vom DIW. Hier kann er sicher sein vor Überraschungen, denn sie erzählt mediengerecht zuverlässig stets dasselbe mit der Kernbotschaft: Wir müssen aus der Kohle raus. Mit der Zuverlässigkeit der immer gleichen eingelegten CD und fast unabhängig davon, wie die Frage lautete. Variiert wird das Ganze dann bezüglich des aktuellen Themas, etwa Atomausstieg oder Nordstream 2...Man darf gespannt sein, was Frau Kemfert zum absehbaren Scheitern des Energiewende-Experiments sagen wird. Mit einiger Sicherheit wird das fossile Imperium schuld sein. Weitere Gründe wird sie flexibel finden.
(Tichys Einblck. Die Ungläubigen sind selber schuld. Der Gläubige glaubt jeden Scheiß auch von Götzen-Priesterinnen.)

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DER WITZ DES JAHRES
Die Europäer können nur gewinnen, wenn sie sich mehr mit Afrika befassen, der Kreativität dort und der Freude am Leben.
(Angela Merkel. Darum sind es nach jeweils zehn Tagen 1 Million mehr und wollen alle nach Deutschland.)
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Thilo Sarrazin
Reiches Deutschland, armes Deutschland
Es gibt viele gute Gründe, beim Blick auf deutsche Zustände schlechte Laune zu bekommen. Das gilt insbesondere für die politischen Fehler und die mangelhafte Vorausschau in der Klimapolitik und der Migrationspolitik, wie immer man sie im Einzelnen bewertet. Dagegen bereitet der Blick auf den Arbeitsmarkt und die öffentlichen Finanzen fast uneingeschränkte Freude.
(achgut.com. Gilt der veröffentlichte Blick oder der reale? Beide sind getrübt.)

#Dorfkinder
Hohn aus den Glaspalästen der urbanen Deutungshoheit
Es begann als Werbekampagne des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Doch unter dem Hashtag #Dorfkinder kübelte schon bald die mediale Großstadtelite ihren Haß auf Menschen vom Land aus. Genau wie bei den Reaktionen auf die Bauernproteste zeigt sich darin die Ignoranz der ewigen Stadtjugendlichen gegenüber dem Leben auf dem Land.
(Junge Freiheit. Krieg. Hetze gegen Deutsche durch eigene Regierung. Wenn sie nichts mehr zu beißen haben, hamstern sie wieder auf dem Land. Der Trottel lacht nicht am längsten.)

"Die Verantwortlichen aller Couleur haben versagt"
Gauland kritisiert Anbiederung der Eliten an Klima-Zeitgeist
Zum Weltwirtschaftsforum in Davos kommentiert der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland abschließend: „In zur Schau gestellter Klimafrömmigkeit beklatschen die anwesenden Eliten in Davos eifrig auch noch die aberwitzigsten Forderungen einer minderjährigen Schwedin. Die Frage dabei muss nicht lauten, ob diese Jugendliche sich die durch irgendwelche Ausfälle bei ihren Auftritten disqualifiziert hat. Die Frage muss vielmehr lauten, was diese Person ohne Amt oder gar demokratisches Mandat überhaupt qualifiziert, vor Parlamenten, der UNO und dem Weltwirtschaftsforum aufzutreten. Hier haben tatsächlich die Verantwortlichen aller Couleur versagt. Aber anders als es die von findigen PR-Strategen gemanagte Klimaaktivistin meint. Die Anbiederung von Politikern und Wirtschaftsbossen an den linksgrünen Klima-Zeitgeist und dessen inszenierte jugendliche Ikone zeugt von völliger Rückgratlosigkeit dieser vermeintlichen Eliten. Besonders die deutschen Wirtschaftslenker sind schon lange für opportunistische Trittbrettfahrerei beim jeweils aktuellen ideologischen Mainstream bekannt. Wie desaströs die jeweilige Ideologie auch sein mochte.
Jüngstes Beispiel war die Posse um den Siemensboss Kaeser, der einer Klimaaktivistin einen Aufsichtsratsposten beim Konzern verschachern wollte. Dieses peinliche Manöver entwickelte sich gerechterweise zum Fiasko für Kaeser. Hinter der medial sorgfältig aufgebauten, kindlichen Fassade steckt eine Ideologie, die den freien Markt abschaffen und die Demokratie ‚weiterentwickeln‘ will. Eine Ideologie, die unmündige Kinder als moralisches Druckmittel zur Erreichung ihrer autoritären Ziele instrumentalisiert.Appeasement und Anbiederung sind demgegenüber die falschen Reaktionen.“
(pi-news.net)

Scheitert die Integration am Islam?
»Beim Thema Zuwanderung hat unsere Gesellschaft ihre Dialogfähigkeit in weiten Teilen verloren«
Von Matthias Nikolaidis
Joachim Wagners »Die Macht der Moschee. Scheitert die Integration am Islam?« erntete schon 2018 Lob. Der langjährige ARD-Korrespondent Joachim Wagner fragte, wie integrationsfähig Deutschland ist – und fand beunruhigende Antworten. Nun legt er eine Neufassung vor..In der Erstausgabe wies er auf die alltagsprägende Macht des Islams ebenso hin wie auf die zunehmende Re-Islamisierung der hier lebenden Türken und Araber. Vor allem die »kulturelle Integration« der Muslime hält er für ein übersehenes und unterschätztes Thema und weist auf Themen wie Antisemitismus, Homophobie, die islamische Kleiderordnung und Paralleljustiz sowie aus dem Boden sprießende Moscheevereine hin...Eine der Kernthesen Wagners ist, dass Deutschland schon vor 2015 mit den Ergebnissen einer jahrelang eintröpfelnden Migration überfordert war...im großen und ganzen konstatiert Wagner ein »repressives Meinungsklima«, in dem die Diskussion eines der drängendsten politischen Probleme der Gegenwart offenbar gar nicht erwünscht sei:... weil es so schön war, noch ein kurzes Zitat aus Steinbrücks Rezension in der ZEIT von letztem Jahr: »In der öffentlichen Debatte hat die Politik dem verbreiteten Irrtum entgegenzuwirken, dass das Grundgesetz und die Genfer Flüchtlingskonvention eine Pflicht zur dauerhaften Aufnahme und Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen vorgeben. Sie gewähren tatsächlich einen vorübergehenden Schutz bei politischer Verfolgung und einer Gefahr für Gesundheit und Leben. Insofern liegt der Akzent eindeutig auf der Rückführung... Eine zweite Flüchtlingswelle wie 2015/16 wird sie angesichts der gegebenen Probleme nicht zulassen können.« Und doch erlebt Deutschland in nur je fünf Jahren immer wieder von neuem eine solche Welle von einer Million Einwanderern.
(Tichys Einblick. Wer alles beherrschen will,lässt sich nicht integrieren. Dummheit, sowas zu erwarten.)

Deutschen werden hohen Preis zahlen müssen
Habecks Trump-Hetze ist Merkels Verantwortung
Von WOLFGANG HÜBNER
In der heutigen „Zeitung für Deutschland“ kein Wort, kein Kommentar zu Robert Habecks hetzerischen Ausfälligkeiten gegen US-Präsident Donald Trump. Das auf den journalistischen Hund gekommene Zentralorgan des Merkelismus-Maasismus verschweigt seinen Lesern schlichtweg ein Geschehen, das sogar den amerikanischen Botschafter zu kritischen Äußerungen bewegt hat. Wahrscheinlich ist der FAZ-Redaktion jedoch nur allzu klar, dass der grüne Schaumschläger in etwas grober Form nur das ausgesprochen hat, was Merkel wie Maas nicht nur denken, sondern ohne Rücksicht auf elementare deutsche Interessen auch handeln lässt. Nun ist Maas eine zu schwächliche politische Figur, um sich mit seiner unrühmlichen Rolle weiter beschäftigen zu müssen. Das kann von Angela Merkel leider nicht gesagt werden. Seit 2005 steht sie an der Spitze der deutschen Politik und ist damit hauptverantwortlich für die schwersten Fehlentwicklungen wie Energiewende oder Grenzöffnung.
Merkelhörige Medien hetzen tagtäglich gegen Trump
Für diese Fehlentwicklungen zahlt das deutsche Volk, mit dem bekanntlich weder Merkel noch Habeck etwas Positives im Sinn haben, einen hohen Preis, der in Zukunft noch viel schmerzhafter werden wird. So lange jedoch eine Mehrheit der Wähler das so will, wird sich nichts ändern, sondern nur verschlechtern. Zu verschlechtern gibt es im Verhältnis zu den USA, auf dessen militärischen Schutz das faktisch selbstentwaffnete Deutschland auf Gedeih und Verderb angewiesen ist, allerdings seit Donald Trumps Präsidentschaft kaum noch etwas. Die merkelhörigen Medien hetzen tagtäglich gegen ihn – mit Erfolg: Für erschreckend viele Deutsche gilt Trump als schlimmer als iranische Mullahs, die auf die eigene Jugend schießen lassen. Nun muss niemand hierzulande Trump gegenüber unkritisch oder sogar begeistert sein. Aber sein demokratisch erworbenes Amt und damit auch die derzeit in diesem Amt befindliche Person zu respektieren – das empfiehlt sich selbst für den Anführer der nach aktuellen Umfragen zweitstärksten Partei in Deutschland, erst recht selbstverständlich für Mitglieder der Bundesregierung.
Merkels klammheimliche Genüsslichkeit und Eiseskälte
Es ist jedoch unverkennbar, dass Bundeskanzlerin Merkel nicht nur Trump verachtet, sondern auch in einer Mischung von klammheimlicher Genüsslichkeit und Eiseskälte beifällig zuschaut, wie von hochbezahlten Bütteln wie Kleber, Restle und der gesamten grünlinken Meute in den linientreuen Massenmedien Trump in hassvoller, unverhohlen hetzerischer Weise verteufelt wird.Würde Merkel sich ihrem Amtseid verpflichtet fühlen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, dann hätte sie schon längst diesem kalkulierten Wahnsinn der selbsternannten „Volkserzieher“ in geeigneter Weise entgegentreten müssen. Doch das Gegenteil ist der Fall.Die Rechnung werden gerade die einfachen Deutschen spätestens nach Trumps durchaus möglicher Wiederwahl bezahlen müssen. Denn dann wird dieser Präsident keine Rücksicht mehr auf das Land seiner Vorväter nehmen müssen und wahrscheinlich auch nicht wollen.
Milliardenteurer Canossagang nach Washington
Und wer auch immer Merkel im Amt nachfolgt, wird 2021 einen milliardenteuren Canossagang nach Washington zu einem Mann machen müssen, der dafür bekannt ist, keine Demütigung und Beleidigung zu vergessen. Die USA haben genug Möglichkeiten, dem Exportriesen Deutschland zu schaden.Merkel, die manchen als extrem kapitalhörig gilt, tut jedenfalls sehr viel dafür, einen der wichtigsten deutschen Handelspartner zu provozieren. Denn sie findet es offenbar ganz und gar nicht skandalös, wenn ihr grüner Wunschpartner gegen den US-Präsidenten pöbelt. Die Amerikaner wissen inzwischen sehr genau, dass Habeck nur jenen Hass ausspuckt, den niemand so sehr zu verantworten hat wie Angela Merkel. Und hoffentlich immer mehr Deutsche wissen es auch.
(pi-news.net)

LGBT-Unterstützer und Linksextreme
Zahl antichristlicher Attacken in Frankreich explodiert
Die Zahl der Attacken auf Kirchen in Frankreich explodiert förmlich. Doch die Angreifer sind meist nicht Moslems, sondern entwurzelte einheimische Jugendliche und Linksextremisten. Gleichzeitig formieren sich aber katholische Laien gegen ein Gesetz zur vaterlosen künstlichen Befruchtung. Die Amtskirche reagiert zurückhaltend.
(Junge Freiheit. Armes Krankreich.)

AfD findet wieder keine Räume für Parteitag
Es ist etwas faul im Staate Berlin
Die Berliner AfD hat zum wiederholten Mal keine Herberge für ihren Landesparteitag gefunden. Wer sich nun klammheimlich oder gar öffentlich darüber freut, ist kein „Bollwerk gegen den Faschismus“, sondern ein Sargnagel der freiheitlichen demokratischen Grundordnung
(Junge Freiheit. Sie liegen drin und tragen ihn, den Sarg.)

Die NGO-gelenkte Zivilgesellschaft
EU-Zukunftskonferenz: Wie man Bürger beteiligen will, ohne sie zu beteiligen
Die Europäische Union probt die partizipative Demokratie in einem zweijährigen Großprojekt. Formal sollen dabei auch unabhängige, unorganisierte Bürger mitspielen – tatsächlich vor allem organisierte Interessenträger und umtriebige NGOs.
VON Elke Halefeldt
(Tichys Einblck. Die EUdSSR wählt sich ihr Volk.)

Steuerzahlerbund fordert Verkleinerung
Bundestag kostet erstmals mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr
Die Kosten für den Bundestag belaufen sich einer Berechnung des Steuerzahlerbundes zufolge 2020 erstmals auf mehr als eine Milliarde Euro. Derzeit werden mehrere Vorschläge für eine Reduzierung der Abgeordnetenzahl diskutiert.
(Junge Freiheit. Gold und Katzengold, wer kennt den Unterschied?)

Kein Zug nach Nirgendwo.

Landesschiedsgericht: SPD schließt Sarrazin aus
Das Landesschiedsgericht der Berliner SPD hat den früheren Finanzsenator Thilo Sarrazin aus der Partei ausgeschlossen. Ralf Stegner sagte, die Entscheidung sei überfällig gewesen. Auch Sarrazins Anwalt äußerte sich zu dem Urteil des Parteigremiums.
(Junge Freiheit. Die SPD frisst ihre Mitglieder.)

Parteiausschlussverfahren gegen Ex-Bundesbanker rechtens
SPD vs. Sarrazin: Der Streit geht in die nächste Runde
Von CANTALOOP
Er könnte bundespolitisch so viel erreichen und bewegen, der verdiente, gebildete und hochanständige Sozialdemokrat Thilo Sarrazin. Nur eben nicht dort, wo er sich gerade befindet.Nämlich tief im Keller der „alten Tante SPD“, die derzeit unter neuer Führung lieber sichtlich angeschlagen zum Sozialismus torkelt, als sich wieder der erfolgreichen Sozialdemokratie Brandt´scher Prägung zu öffnen. Und die ihn trotz sichtbarer Agonie längst nicht mehr in ihren Reihen duldet. Er ist dort zutiefst unerwünscht, ja geradezu verhasst. Merkt er das denn selbst nicht mehr – oder geht es ihm nur ums Prinzip? Stattdessen lässt er sich nach Belieben vorführen, beleidigen und maßregeln. Von seinen eigenen Parteigenossen, wohlgemerkt. Dass ihm diese nicht noch direkt ins Gesicht spucken, ist wohl nur noch dem Umstand geschuldet, dass er ansonsten eine Art von Opferhaltung einnehmen könnte. Seit Jahren sind bekanntlich verschiedene Ausschlussverfahren gegen ihn anhängig.Wegen angeblicher Fremdenfeindlichkeit, die unvereinbar mit SPD-Statuten sei. Bislang sind diese allesamt gescheitert, ein belegbarer Rassismus ließ sich bis dato faktisch nicht nachweisen. Nur ein „gefühlter“. Auch bei der jetzigen Anhörung wird ihm nur unterstellt, unlauter gehandelt zu haben – eine klare, juristisch haltbare Evidenz gibt sein umfangreiches literarisches Werk nicht her. Die ZEIT weiß es genau:
*** Im Parteiausschlussverfahren der SPD gegen den früheren Berliner Finanzsenator und umstrittenen Autor Thilo Sarrazin hat nun auch das Landesschiedsgericht der SPD Berlin entschieden. Sarrazins Anwalt Andreas Köhler bestätigte ZEIT ONLINE, dass die Kammer Sarrazins Ausschluss für rechtmäßig erklärt hat.***
Hauptsache genug Dreck geworfen, ist demzufolge auch das Credo von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, dessen gesamte Anstrengung im Moment darauf beruht, den unbequemen Querdenker Sarrazin endgültig loszuwerden. Wobei noch nicht ganz sicher ist, ob ihm dies auch gelingt. Allem Anschein nach wird sich der ehemalige Berliner Finanzsenator auch gegen diesen angedachten Rausschmiss nach Kräften wehren und die nächsthöhere juristische Instanz bemühen. Es bleibt also weiterhin spannend in dieser Causa, die zwischenzeitlich eher einer unendlichen Geschichte als einem seriösen und dezidierten Vorgang gleicht.Schade um diesen wackeren Mann, der in einer anderen Partei sinnbildlich Berge versetzen könnte. Leider nimmt er das selbst offensichtlich nicht so wahr, bei allem gesunden Menschenverstand, der ihm ansonsten zu attestieren ist. Man kann nur hoffen, dass hinter diesem stoischen Ertragen von Demütigungen ein taktisches Kalkül steckt. Denn ansonsten müsste man Dr. Sarrazin ein gehöriges Maß an Masochismus attestieren.
(pi-news.net)

Als die DDR 1978 aus der Kohle ausstieg

Von Gastautor Manfred Haferburg

Ich schreibe den verehrten Lesern diesen Beitrag aus der Zukunft. Das heißt: Ich bin ehemaliger Bürger der Deutschen Demokratischen Republik. Und nein, es war nicht alles schlecht in der DDR. Warum ich das behaupten kann? Der komplette Kohleausstieg erfolgte in der DDR schon am 31.12.1978. Da wo die DDR an Silvester 1978 war, will die Bundesrepublik erst im Jahre 2038 hinkommen. Die DDR war der Bundesrepublik in Punkto Klimaschutz 60 Jahre voraus. Das erscheint vielen Vorreitern in unserem Land verständlicherweise zu spät, um die Welt noch zu retten.

Vielerorts wurde daher schon der Notstand ausgerufen – meist der Klimanotstand – in Dresden gar der Nazi-Notstand. Mich als Physiker wundert es allerdings sehr, dass in Deutschland noch nicht der intellektuelle Notstand ausgerufen wurde, was dringend notwendig wäre. Silvester 1978 kam es, mitten während des Aufbaus des Sozialismus in der DDR zu einem Blackout, bedingt durch einen kompletten Kohleausstieg. Das wird beim Aufbau des Sozialismus in der Bundesrepublik Deutschland nicht viel anders sein. Die Frage ist nur: wann? Das weiß nämlich keiner, auch ich nicht.

Was ist eigentlich ein Blackout?

Waren Sie, schon einmal in einem alten Fabrikmuseum?

Da gibt es eine große Welle mit vielen Riementreibrädern unter der Decke – so lang wie die ganze Werkhalle. Diese Welle dreht sich mit konstanter Drehzahl, angetrieben von einer Dampfmaschine auf der einen Seite. Diese Welle versinnbildlicht das Stromnetz. Das Stromnetz stellt physikalisch gesehen eine riesenlange starre Welle dar, die sich mit 50 Umdrehungen pro Sekunde im ganzen Land – von München bis Hamburg – überall gleich schnell dreht. In unserem Museum stehen unter der Welle in Reih und Glied die Werkzeugmaschinen. Das sind die Verbraucher. Jeder Arbeiter in der Halle kann jetzt bei Bedarf den Treibriemen seiner Maschine auf die sich drehende Welle werfen (daher kommt der Ausdruck: „den Riemen auf die Orgel werfen“) und somit Last abnehmen.

Also in unserem Sinne einen Schalter anknipsen und Strom verbrauchen. Unsere Stromnetzwelle wird von hunderten „Dampfmaschinen“ – den Kraftwerken – angetrieben. Bei allen Dampfmaschinen, die die Welle antreiben, muss das Schwungrad exakt auf der gleichen Position sein – sie müssen 100% synchron laufen. Millionen Verbraucher können dann ohne zu fragen, beliebige Schalter einschalten. Die Netzbetreiber können ein Lied davon singen, was bei populären Fußballspielen im Netz passiert, wenn in der Halbzeitpause Millionen von Zuschauern gleichzeitig in Klo oder Küche Licht anmachen und Kaffeekessel oder Bratpfanne anwerfen.

Rein physikalisch sinkt durch jede neue Belastung die Drehzahl der Welle. (Etwa wie bei einem Auto, das plötzlich den Berg hochmuss). Die Dampfmaschine gibt sofort „etwas mehr Gas“, der Fliehkraftregler öffnet die Dampfzufuhr und hält die Drehzahl konstant. Wenn jetzt ganz viele Arbeiter gleichzeitig den Riemen auf die Orgel werfen, dann MUSS die Dampfmaschine stark genug sein – und zwar sekundengenau – um die Drehzahl konstant zu halten, sonst dreht sich die Welle durch die Überlast immer langsamer.

(Das ist wieder wie beim Auto: Wenn der Motor nicht genug Leistungsreserve für den Berg hat, geht die Drehzahl runter und der Motor wird eventuell „abgewürgt“). Bei unserem Stromnetz darf sich die Welle nur minimal langsamer als 50-mal pro Sekunde drehen, schon bei unter 49 Umdrehungen pro Sekunde fallen ganze Teile des Netzes aus. Bei 47,5 U/sec wird das Netz „abgewürgt“ – die Kraftwerke fallen aus, es kommt zum Blackout.

Das Stromnetz war bisher für solche Belastungsschwankungen ausgelegt. Große Kraftwerke konnten wetterunabhängig Tag und Nacht Grundlast liefern und die Welle konstant drehen. Belastungsschwankungen konnten vom Netzbetreiber sauber ausgeregelt werden. Die Netzwelle drehte sich konstant mit 50 Umdrehungen pro Sekunde, egal was die Kunden machten. Nun kommt die Energiewende. Mit jedem Großkraftwerk, das stillgelegt wird, wird die wetterunabhängige Bereitstellung von Strom unsicherer.

Bisher haben nämlich nur die Kunden gemacht was sie wollten. Mit jedem Windrad und Solarpanel, die ans Netz gehen, wird die Drehzahlregelung schwieriger, weil jetzt nicht nur die Kunden machen, was sie wollen, sondern auch die Erzeugung macht, was Wind und Sonne wollen. Bei Flaute oder Dunkelheit – oder Schneesturm – reicht eines Tages die Erzeugung nicht mehr und wenn der Import es nicht richten kann, geht die Drehzahl unseres Stromnetzes runter bis zum Blackout.

Wer etwas anderes behauptet, hat in Physik nicht aufgepasst oder schwindelt. Doch kommen wir zurück auf den Kohleausstieg der DDR. Es ist das Jahresende 1978. Ich bin zu der Zeit ein blutjunger Oberschichtleiter im damals größten Kernkraftwerk der Welt – zumindest, wenn man den Turbinensaal mit seiner Länge von 2 km betrachtet. In Greifswald stehen acht russische Reaktoren, vier davon in Betrieb, einer in Inbetriebsetzung und drei noch im Bau.

Ich bin als Oberschichtleiter der Chef von „det Janze“. Meine Schicht, das sind 156 hochqualifizierte Leute, davon die Hälfte Frauen. Es gibt 18 Ingenieure in meiner Schicht. Als ich mich am Abend des 31. Dezembers auf den Weg zum Dienst mache, fegt ein kräftiges Schneetreiben um die Wohnsilos des Greifswalder Plattenbaugebietes. In den Zimmern hängen die Leute Girlanden für ihre Silvesterfeiern auf. Auf den Balkonen kühlt der Sekt im Schnee. Wer geht schon gern am Silvester zur Nachtschicht?

Ich ahne noch nicht, dass meine Schicht ganze vier Tage und Nächte dauern würde. Als ich den Dienst übernehme, spitzt sich die Lage im Netz mehr und mehr zu. Die Netzfrequenz ist schlecht und immer wieder fallen sturmbedingt Hochspannungsleitungen aus. Das wird durch sogenannte „langwellige Leiterseilschwingungen“ verursacht – nein nicht was sie denken: nicht „langweilig“ – es heißt „langwellig“. Der Schnee friert an den Leitungen fest und es bildet sich eine Tragfläche aus Eis auf der windabgewandten Seite. Diese Tragfläche wird durch die Windstöße angehoben und dann kommt es zum Zusammenklatschen von den sonst durchhängenden Drähten und damit zu Kurzschlüssen.

Im Turbinensaal kann ein geübtes Ohr hören, dass im Stromnetz der DDR nichts mehr stimmt. Die riesigen Turbinen brüllen anders, als sie das sonst tun. Ihre Drehzahl fällt durch die Überlast zusammen mit der Netzdrehzahl ab – wie bei einem untertourig gefahrenen Automotor am Berg. Der Lastverteiler meldete sich und erklärt die miese Frequenz von 48 Hz. Das Großkraftwerk Boxberg ist vom Netz gegangen, weil denen die Kohle an den Bändern festfriert. Andere Kohlekraftwerke folgt bald darauf. Die Braunkohlekumpel verlieren grade die Winterschlacht.

Die ersten Flächenabschaltungen werden gemeldet. Flächenabschaltung, das bedeutet die vorsorgliche Trennung ganzer Landstriche vom Stromnetz – genannt Brownout – um einen drohenden Blackout zu verhindern. Ich schicke meinen Fahrer los, um die Lage der Straße zu erkunden… Der meldet sich nach kurzer Zeit über Funk und sagt: „Ich muss umkehren, sonst schaffe ich es nicht mehr zurück. Hier verweht alles meterhoch“.

Gegen zwei Uhr meldet sich der Lastverteiler erneut und sagt mir, dass unser Kraftwerk derzeit mehr als die Hälfte der Stromproduktion der DDR stemmte und dass sie notgedrungen weitere Flächenabschaltungen durchführen müssten. Nach einer weiteren Stunde geht das letzte große Kohlekraftwerk vom Netz.

Der Kohleausstieg der DDR ist nun vollzogen. Aber der gesamte Norden der DDR ist schwarz – Blackout. Ich trommele meine Schichtführung zusammen und lege ein Notregime fest.

Routineorganisation – d.h. formale Schichtablösung alle acht Stunden mit uns selbst, Schichtbriefing wie gewohnt alle acht Stunden.
Abbruch und Aussetzen aller Tests und Routineinstandhaltungen
Mindestbesetzung der Posten und wechselweises Schlafen

Meine Kollegen lachten mich aus, machten aber, was ich anordne.

Nach 24 Stunden – beim dritten Schichtbriefing – lacht keiner mehr. Wir halten einen Routinebetrieb mit Mindestbesetzung aufrecht und in jeder Ecke kann man jetzt Leute finden, die eine Stunde Schlaf suchen. Das Telefonnetz ist zusammengebrochen. Es funktioniert nur noch mein rotes Telefon zur Einsatzleitung. Ich bin ganz froh darüber, weil dadurch die ständigen Belästigungen durch allerhöchste Parteibonzen aufhören. „Schiggen sie mir sofort Schdrom in die Bezürgshaubtstadt… Sie wissen wohl nicht, mit wem sie es zu tun haben?…“

Wir sind jetzt das einzige verbliebene Großkraftwerk der DDR, das mit voller Leistung produziert. Das kann nur ein KKW, wir sind ein bisschen stolz darauf. Die Mannschaft funktioniert sehr gut. In den Kantinen wird Spiegelei mit Brot und schwarzem Kaffee zum Renner. Allerdings geht den Leuten das Geld für die Pausenversorgung aus.

Ich rufe kurzerhand die autonome Republik Lubmin aus und erfinde eine eigene Währung. Eine Rolle Kinokarten, die seit Jahren ein Schattendasein in meinem Schreibtisch führt, steigt mit meinem Dienststempel zum Zweimarkschein der autonomen Republik Lubmin auf.

Jeder bekommt zwei Karten pro Schicht. Der Dispatcher organisiert das. Allmählich wird das rote Telefon mein größtes Problem. Die Einsatzleitung sitzt in Greifswald im Dunkeln und panikt. Sie denken, wir schaffen das nicht. Sie geben mir eine unsinnige Anweisung nach der anderen. Und sie wollen mir Hilfskräfte schicken – drei Busse voll Verwaltungspersonal. Zur Unterstützung.

Mein Einwand, dass ich die Menschen weder unterbringen, noch ernähren kann, verhallt ungehört. Ich sage dem Einsatzleiter, dass ich lizensiertes Personal zum Anlagefahren brauche, und Zahnbürsten, Nudeln, Brot und Kaffee. Es ist hoffnungslos. Der Chef der Einsatzleitung ist der Parteisekretär des KKW. Einer der losgeschickten Busse schafft es bis ins Werk.

Es sind meist Frauen, die nun nicht mehr zurückkönnen – der Busfahrer weigert sich weise, zurückzufahren. Die Frauen machen sich berechtigte Sorgen um ihre Kinder. Ich bringe sie im Verwaltungsgebäude in ihren Büros unter. Helfen können sie mir nicht. Aber sie erschweren mir das Leben, indem sie ständig wegen neuer Probleme anrufen.Von nun an ignoriere ich die Einsatzleitung widerspruchslos. Die anderen Busse sind zum Glück steckengeblieben und werden freigeschleppt.

Von den Schlossern lasse ich die Feuerwehrzufahrten zu den Transformatoren und lebensnotwendigen Anlagenteilen vom Schnee räumen und den Kühlwassereinlauf schollenfrei halten – so gut das bei dem Sturm geht. Was geschieht während dieser Zeit draußen im Land? Ein schwerer Schneesturm tobt bei zehn bis zwanzig Minusgraden und sorgt für mehrere Meter hohe Schneeverwehungen.

Damit sich der Leser ein Bild machen kann: die Schneeverwehungen erreichen Telegrafenmasthöhe. Ein Doppelstock-Zug bleibt im Schnee stecken und kann zum Glück evakuiert werden. Er wird eine Woche später von der Armee und zivilen Kräften ausgegraben, indem man sich aus fünf Meter Höhe stufenförmig von oben aufs Dach der Waggons herunterbuddelt.

Dutzende Autos bleiben stecken. Einige Autofahrer erfrieren in ihren Trabants. Einige Fußgänger überschätzen sich und erfrieren auf der Landstraße. Beherzte Bauern retten Leute mit Pferdeschlitten aus den eiskalten Autos. Doch alle Hilferufe der Nordbezirke verhallen im noch schneefreien Berlin. Zumal der Generalsekretär Erich Honecker gerade zum Freundschaftsbesuch in Afrika weilt, wo es ja bekanntlich nicht so kalt ist. Die Berliner Regierungsbonzen sind im Silvesterurlaub in Wandlitz und denken wohl: „Die Fischköppe soll‘n sich nicht so haben“.

Inzwischen bricht in den Städten die Gasversorgung zusammen, da in der schwarzen Pumpe die Druckvergasung der Braunkohle nicht mehr funktioniert. Auch denen ist die Kohle auf den Bändern festgefroren.

Um Berlin versorgen zu können, dreht man den Hahn der Gasleitung nach Norden zu. Tausende Heizungen in den Plattenbauten frieren ein und platzen.

Die Wiederinbetriebnahme der Gasversorgung stellte nach ein paar Tagen eine ganz besondere Herausforderung dar. Man kann ja das Gas zu den Häusern nicht einfach wieder aufdrehen, solange man nicht weiß, dass innen alle Gashähne geschlossen wurden.

Die Insel Rügen ist jetzt komplett abgeschnitten.

Die B96 und die Ziegelgrabenbrücke am Rügendamm sind unpassierbar. 90.000 Bewohner der Insel sind ohne Strom, ohne Wasser und ohne Versorgung. Es gibt keinen Zugverkehr mehr, 3000 Weihnachtsurlauber sitzen irgendwo fest, bestenfalls in ihren Pensionen, manche auch auf Bahnhöfen. In den Massenställen ersticken zigtausend Hühner, weil die Belüftungsventilatoren nicht mehr funktionierten. Die Kühe müssen mit der Hand gemolken werden, weil die Melkanlagen nicht mehr funktionieren. Die Milch wird gleich wieder verfüttert, da sie nicht abtransportiert werden kann.

Die meisten Ferkel in den Mastanlagen erfrieren. In den Jubelmedien durfte später darüber natürlich nicht berichtet werden, was hätte der Klassenfeind denken sollen?

Aber es gibt auch viel Gutes zu sagen.

An manchen Orten wird die Rente von beherzten Bürgermeistern aus den Einnahmen des lokalen Konsums ausgezahlt, obwohl Konsumverkaufsstellen bald leergekauft sind. Wasser wird durch Schneeauftauen gewonnen – wenn ein Kohleherd da ist. Die Russen helfen mit Kettenfahrzeugen. Sie verteilen Brot und Kohl. Marinehubschrauber fliegen Dialysepatienten aus – wenn diese Glück haben und die Marine irgendwie erreichen können. Weil ja das Telefonnetz nicht mehr geht.

430 Noteinsatzflüge machen die Marineflieger mit ihren MI 8 Helikoptern im Sturm. Meist werden Nierenpatienten oder Gebärende evakuiert. Über dreißig Kinder werden zu Hause geboren und überleben. Es ist nicht bekannt geworden, wie viele Kinder beim Zusammenkuscheln in den kalten Schlafzimmern gemacht wurden. Fallschirmjäger der Nationalen Volksarmee machen sich per Ski in abgeschnittene Dörfer auf, um lebensnotwendige Medikamente hinzubringen.

Viele Wohnungen werden noch mit Öfen beheizt und die Menschen rücken bei Kerzenlicht zusammen. Viele helfen sich gegenseitig so gut es geht. Derweil schreiben stramme SED-Funktionäre Jubelbriefe an Erich Honecker: „Werktätige im Kampf gegen extreme Witterung – initiativreich sichern wir die Planerfüllung“ oder „Die Freie Deutsche Jugend siegreich im Kampf gegen die Naturgewalten“. Die Erfolgsmelder werden später als Helden von der Presse gefeiert und werden die fälligen Auszeichnungen erhalten.

Ich möchte Ihnen noch eine kleine Anekdote aus dem Kraftwerk erzählen.

Eine Reaktorfahrerin – eine hochqualifizierte Frau mit einem Kernphysikdiplom des Moskauer Kurtschatov-Instituts und Doktortitel – nimmt mich beiseite und druckst herum: „Nicht richtig ausgerüstet…“ Nach einigem Winden kommt heraus, dass den Frauen Hygieneartikel und Anti-Babypillen fehlen.

Uups, da bin ich nicht draufgekommen.

Ich schicke ein paar Leute mit dem Volkspolizei-Betriebsschutz zum Einbrechen in den großen Baustellenkonsum. Sie kommen mit reicher Beute zurück und ich kriege endlich eine Zahnbürste.

Dann mache ich einen Schneesturmspaziergang zum Sanitätstrakt des Verwaltungsgebäudes.

Die durchaus bemerkenswerte Krankenschwester kocht mir einen starken Kaffee und holt eine Ladung Pillen aus der Handapotheke.

Als ich gehe, drückt sie mir noch ein Fläschchen Augentropfen in die Hand: „Nimm die, deine Augen sehn aus wie die Rücklichter vom Trabant“.

Das Leitwartenpersonal ist durch die Ruhepausen einigermaßen fit und wird mit Kaffee zugeschüttet.

Am dritten Tag ist die Mannschaft irgendwie auf Rekordjagd im Heldentaumel: „Wer fährt die längste Schicht?“ Doch die Leute sind ausgelaugt. Ich wittere Gefahr, jetzt dürfen wir erst recht keine Risiken eingehen. „Nichts anfassen“ lautet die Devise. Nach seinem Silvesterurlaub hat sich der Verteidigungsminister Hoffmann entschlossen, in den Norden zu fahren. Für den Sonderzug schippt die Volksarmee einen Gang auf den Schienen frei. Als es nicht mehr weitergeht, starrt der Minister ungläubig und entsetzt auf eine Schneewand von mehreren Metern Höhe.

Auf diese Art setzt sich Erkenntnis durch, dass nun die Armee eingesetzt werden muss.

Doch das ergibt einen langwierigen Start. Sind doch auch die Armeeeinheiten in ihren Standorten hoffnungslos eingeschneit.

Als die Schicht C des KKW Bruno Leuschner nach vier Tagen mit MI 8 Hubschraubern der NVA abgelöst wird, habe ich 78 Stunden nicht geschlafen.

Am 14. Februar, sechs Wochen später kommt der Schneesturm noch einmal mit minus 20 Grad nach Rügen zurück und richtet erneute ein schweres Chaos an.

Die DDR-Führung gab nach dem Blackout offiziell neun Todesopfer zu. Ich vermute, dass sind die Bedauernswerten, die auf den Straßen erfroren sind. Bei den anderen Opfern hat man wohl eine Handvoll Erde auf den Sarg geworfen und nicht weiter darüber geredet.

Erinnerungen an die Zukunft. Die Groko hat es gerade beschlossen: das THW bekomme 33,5 Millionen Euro für die Anschaffung von 670 „50 kVA-Notstromaggregaten“ – zur Ausrüstung der Ortsverbände in Deutschland.

Aus der Begründung des BMI: „Vor dem Hintergrund der Gefahr eines großen Blackouts ist eine derartige Ausstattung der Ortsverbände dringend geboten.“ Die Qualitätspresse beeilt sich, umgehend zu versichern, dass die Blackout-Gefahr natürlich nur von „Cyberattacken, Terror und Sabotage“ kommen kann. Wie stets hat nichts mit nichts zu tun. Doch in dieser Woche haben die Netzbetreiber Alarm geschlagen. Die Netzreserve ist ab 2021 nicht mehr ausreichend.

Ich unterstelle, dass die Energiewender einen Energiesozialismus mit Stromzuteilung planen. Stromzuteilung heißt aber in meiner Sprache, dass „Brownouts“ etwas Normales werden. Mir stellt sich bei alldem die Frage: Was machen eigentlich die FfF-Kinder, wenn der Strom wegbleibt?

Da fällt nämlich auch das Internet aus: nix WhatsApp, nix Twitter, nix Instagram, nix Google und nix E-Mail. Werden sie die Ärmel hochkrempeln und anpacken, statt zu jammern? Werden sie zusammenstehen, durchhalten, improvisieren, machen? Können sie verzichten und die Zähne zusammenbeißen?

Oder werden sie mit einer WLAN-Absenz-Depression heiße Tränen auf die schwarzen Displays ihrer Handis weinen, Diskriminierung vermuten und sich unter Klagen über die Ungerechtigkeit der Welt in ihre „Komfortzonen mit Gendertoiletten“ zurückziehen? Werden sie nicht, denn die „geschützten Räume“ werden dunkel und kalt sein.

Ich bin da eigentlich recht optimistisch.

Wenn echte Probleme auftauchen – ich meine, so mit echtem Hungergefühl im Magen und Frostzwicken in den Zehen – dann ist der ganze künstliche Spuk mit einem Schlag vorbei.

Dann flüchten die lieben Kleinen zur Oma, die hoffentlich im Strumpf noch ein paar Euro, im Keller noch ein paar Einweckgläser und im Hühnerstall noch ihr altes Motorrad stehen hat.

Ehe ich es vergesse, muss ich zum Schluss noch Selbstkritik üben.

Ich schreibe es hier ganz offen – ich wurde am Jahreswechsel 1978/79 zum größten Idioten der Deutschen Demokratischen Republik. Und das ohne jeden Zweifel.

Ich war nämlich verantwortlich dafür – ohne es zu ahnen – ja, das kann keine Entschuldigung sein – dass der Strom für den Antifaschistischen Schutzwall in Berlin erzeugt wurde.

Man stelle sich vor – nicht auszudenken – wenn die 22.000 Genossen, die zum Schutz des ersten Arbeiter- und Bauerstaates vor den imperialistischen Kriegstreibern der BRD dort Friedenswacht hielten, plötzlich im Dunkeln gestanden hätten.

Da hätte der Letzte nicht mal das Licht auszuschalten brauchen.

So kam es, dass ich im Jahre 1978 die DDR rettete.

Im Oktober 1989 gelang mir die Rettung des einzigen Arbeiter- und Bauern-Staates auf deutschem Boden nicht nochmal. Ich unterzog mich nämlich im Jahr 1989 gerade einer Licht- und gesiebte Lufttherapie im staatlichen Erholungsheim des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen.

Sonst hätte ich die DDR 1989 vielleicht erneut retten können. Und ich hätte damit Angela Merkel und ihrer großen Koalition viel, viel Mühe beim Wiederaufbau des entwickelten Systems des Sozialismus auf deutschem Boden ersparen können.

<<<<<<<<<<Manfred Haferburg ist der Autor des autobiografischen Romans „Wohn-Haft“. Als Schichtleiter im Kernkraftwerk kämpft er um Sicherheit gegen die Macht der Bonzen. Es macht ihn verdächtig, weil er sich der Einheitspartei verweigert. Die Hexenprobe der Stasi ist die erfolglose Anwerbung als Spitzel. Bald steht er auf allen schwarzen Listen seines Heimatlandes. Er wird „zersetzt“ und verliert alles. Eine Flucht misslingt und eine Odyssee durch die Gefängnisse des „sozialistischen Lagers“ beginnt. Der Mauerfall rettet ihm das Leben. Ein Buch, das den Leser atemlos umblättern lässt. (63 Amazon-Kundenbewertungen: 4,7 von 5 Sternen)
(vera-lengasfeld.de)

Medien trommeln für Minderheitsregierung in Thüringen

Von Vera Lengsfeld

Das waren noch Zeiten, als die Medien ihrer demokratischen Aufgabe, die Regierung zu kontrollieren, nachgekommen sind. Inzwischen gerieren sie sich nicht nur als inoffizielle Regierungssprecher, sondern betätigen sich als Erfüllungsgehilfen bei der Machtsicherung.

In Thüringen ist die rot-rot-grüne Regierung eindeutig abgewählt worden, will aber weiter machen, wie bisher und kann dabei auf die Medien zählen, die sich als Meinungsmacher verstehen.

Bekanntlich hat die Ramelow-Regierung keine Mehrheit und ist sowohl bei der Wahl des Ministerpräsidenten, als auch danach, auf Stimmen aus der Opposition angewiesen.

Das scheint in Thüringen immer weniger ein Problem zu sein. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Mohring und auch FDP-Landtagsfraktionsvorsitzender Kemmerich haben bereits ohne Not vor laufenden Kameras ihre Bereitschaft bekundet, Projekte der Minderheitsregierung zu unterstützen. Damit sie sich nicht etwa besinnen, was ihre eigentliche Aufgabe als Opposition und der Wille ihrer Wähler ist, die gescheiterte Regierung auch im Landtag abzuwählen, geht ein regelrechtes Medien-Trommelfeuer auf die Oppositionsfraktionen nieder, den Steigbügel, den sie der Minderheitskoalition halten, ja nicht loszulassen.

Jüngstes Beispiel ist die Sendung „Fakt ist” des MDR vom vergangenen Montag. Es handelt sich um eine dieser Talkshows, in der Politiker in die Mikrofone plappern, was von ihnen erwartet wird, statt sich auf parlamentarische Debatten zu konzentrieren.

Beim MDR durfte diesmal sogar die AfD bekunden, dass sie die Ramelow-Regierung eventuell unterstützt. Schon in der letzten Legislaturperiode habe es Vorhaben gegeben, „wo die AfD durchaus auch auf der Linie des rot-rot-grünen Lagers war“. An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Rot-Rot-Grünen keine Bauchschmerzen haben, sich von der AfD unterstützen zu lassen. Das Tabu soll nur für CDU und FDP gelten.

Die CDU hat sogar eine Liste von 22 Themen präsentiert, bei denen sie mit der Linken gern zusammenarbeiten würde. Sie hat ganz offensichtlich nicht die eindeutigen Signale verstanden, die von der Linken ausgehen, obwohl deren Fraktionsvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow unmissverständlich klar gemacht hat, dass sie keinen Deut von ihrer Linie abweichen will. Im Gegenteil: Nachdem sich Rot-Rot-Grün nach einigen Personalquerelen über die Posten und Pöstchen geeinigt hat, fordert die Dame auf Twitter:
„Spätestens jetzt müssen sich@fdp_thueringen&@cdu_fraktion_th&@mikemohringentscheiden, wo sie stehen. #Thüringen #r2g@bodoramelow#Ministerpräsident@die_linke_th“

Da wird in aller Öffentlichkeit klar gemacht, wer hier Koch und wer Kellner zu sein hat. Wie tief wollen sich CDU und FDP noch demütigen lassen?

Nun hat Mike Mohring noch so getan, als wolle er erst die unklare Situation im dritten Wahlgang klären lassen, bevor gewählt wird. Heute scheint er nach Meinung von Hennig-Wellsow schon wieder den Schwanz eingezogen zu haben, denn sie retweetet:
„Sieht so aus, als könnte@MikeMohring seine juristischen Überlegungen zur möglichen Wahl von@bodoramelow zum #MP einstellen“

Bodo Ramelows Chefstratege Benjamin-Immanuel Hoff sagte laut MDR, „es gebe eine Reihe von Themen, bei denen sowohl die regierungstragenden Parteien als auch die Opposition deutlich gemacht hätten, Lösungen im Interesse des Landes finden zu wollen. Als Beispiele nannte er die Kommunalfinanzen oder den Waldumbau. Der überparteiliche Austausch sei schon in den vergangenen Jahren in Thüringen unter Rot-Rot-Grün praktiziert worden.“

Da muss man sich nicht mehr wundern, warum es Mohrings CDU in der letzten Legislaturperiode nicht gelungen ist, die Einstimmen-Mehrheit der Ramelow-Regierung zu brechen, obwohl es sogar den Übertritt einer SPD-Abgeordneten zur CDU gegeben hat.

Meint Hoff mit Waldumbau die Rodung von großen Teilen des Thüringer Waldes für Windräder, oder die Umwandlung der Hainleite in einen wolfsgerechten Urwald? Beide Vorhaben werden vehement von der Bevölkerung und von den wirklichen Experten abgelehnt, sollen aber als Lieblingsprojekte der Grünen durchgepeitscht werden. Oder den Mietendeckel, der nun auch in Thüringen eingeführt werden soll, nachdem die Spuren des DDR-Mietendeckels weitgehend beseitigt sind? Oder noch mehr Geld für den als Kampf gegen rechts verkleideten Feldzug gegen die Konservativen und Andersdenkenden im Land?

Dass der CDU und der FDP nicht mehr als die Rolle der Mehrheitsbeschaffer zugedacht ist, wird auch deutlich gesagt, zum Beispiel im MDR von Diana Lehmann (SPD) die meint, die Opposition im Landtag werde zeigen müssen, „dass sie tatsächlich mitarbeiten will“. Es ist aber nicht die Aufgabe der Opposition, mit der Regierung zu arbeiten, sondern sie zu kontrollieren. In Thüringen ist Rot-Rot-Grün gerade dabei, die Nationale Front der DDR durch die Hintertür wieder einzuführen. Eine Allparteienkoalition, in der eine Partei die Linie vorgibt, hatten die Revolutionäre von 1989 aber abgeschafft, weil sie demokratiefeindlich ist.

Da die gewählten Politiker zu versagen drohen, sind die Bürger gefragt, deutlich zu machen, dass sie eine solche Koalition nicht wollen.
(vera-lengsfeld.de)

Wovon?

(gh) - In der DDR wurde es "Sättigungsbeilage" genannt. Da frisch Gepresstes aus Zeitungsbeilagen meist wochen- und monatelang vergebens nach der Entsorgungstonne sucht, Digitalisierung ist eine große Unbekannte, erfreut die LZ mit Beilagen der Übersättigung: Es darf noch immer gejubelt werden. "Danke Oberbürgermeister Müller". D a s  Oktoberfest! 20 Seiten Huldigung mit vielen, vielen bunten Bildern. Es war einmal? Nein, er ist wieder da. Sein Nachfolger macht sich allzu rar, da muss er doch auf Gruppenbildern einspringen. Er war nie weg. Ehrenbürger. Den hat nicht einmal Lahrs erster Bürger geschafft. Gott mag bekanntlich keine Gruppenbilder. Nichts wird in Lahr so heiß getrunken, wie es gesponnen wird. Auch fremde Bräuche sind eine Frage der Gewöhnung oder Promille. "Fazit nach Narrenumzug - Betrunkene Jugendliche halten Polizei in Lahr auf Trab - Die Polizei hatte am Sonntag in Lahr alle Hände voll zu tun. Besonders die vielen Jugendlichen, die oftmals mit dem Zug ankamen, hielten die Beamten auf Trab. Dennoch spricht die Polizei von einer friedlichen Veranstaltung". Man ist bescheiden geworden. Denn nicht jeden Tag ist in Lahr Ballermanns Westernschau. "Lahrer Narren sind zufrieden mit dem Umzug − Kritik gibt’s im Netz". Wer fischt, wird nicht immer fündig. Dabei bietet die "Landesgartenschau" auch mit ihren Nachwehen genug Löcher für findige Sucher. Noch immer ist ein Loch im Eimer. "Die Suche nach dem Leck im Stegmattensee läuft - Der Stegmattensee auf dem Landesgartenschaugelände ist soweit abgelassen worden, dass die Untersuchungen beginnen können. Wann Ergebnisse vorliegen werden, ist noch unklar". Klar ist aber nicht immer das Wasser, das da ausläuft. Ob sie erfolgreicher sein werden als bei der 20-Millionen-Halle, wo anscheinend ein Leck im Dach im Preis als Beilage inbegriffen ist? Es ist nicht immer einfach, eine Schau zu installieren, deren 800 000 Besucher vorher feststehen. Eigentlich hätten sie sich das Ganze deshalb schenken können. Wer aber wird aus Schaden und Schadenfreude klug? Nun wollen es die Offenburger wissen und bewerben sich wie wild. Lahr hinter sich zu lassen, ist Offenburger Ehrensache schon lange. Was wollen sie sonst noch beweisen? Der Steuerzahler weiß längst, dass seine Milliarden die Welt bespaßen sollen. Wie das geht, das kennen die grünen Freiburger, die freuen sich auch über Rares gegen viel Bares, wenn's Humor betrifft. "Warum OB Martin Horn und Eckart von Hirschhausen nachts im Rathaus unterwegs waren - Einen Blick hinter die Kulissen der Freiburger Stadtpolitik hat Eckart von Hirschhausen bekommen: Nach seinem Auftritt im Konzerthaus zeigte ihm OB Martin Horn das Rathaus". Nicht die Briefmarkensammlung! Was für eine Komödie. Darf oder muss politisch korrekt nach Staatsfunks Weisung gelacht werden?  Manche meinen ja, Deutschland sei längst in der Hand des Katzenvirus, so erschreckend  sind die  Veränderungen der Gehirnleistungen. Nun kommt Konkurrenz. "'Viren aus dem Tierreich können sehr gefährlich sein' - Der Ulmer Professor Thomas Stamminger erklärt, warum das neuartige Coronavirus für Menschen bedrohlich ist". Gegen die 99,9 Prozent lokal gepressten Bockmist nach Berechnungen von Martin Hecht kommen Viren nicht an. Schade, dass es keine Volksschulen mehr gibt, denn sonst wüssten auch VHS, dass ihr Wandel auf den Ententeichen des Klimas nur Bockmist ist von und für Kinder. Die Wiederholung jeden Tag macht daraus keine Wahrheit.  Hoch sollen die leben, welche noch rechtzeitig in diesen Tage das Narrenschiff besteigen. "Nur für Leser dieser Zeitung" wirbt ein Blatt:  "Mein Schiff: Orienttraum Dubai & Emirate". Hoffentlich kommen sie dabei den Traumatisierten auf ihrer Seebrücke nach Germoney nicht in die Quere, selbst die Kirchen kaufen und chartern hierfür schon Archen.  Wie einst in Kalkutta am Ganges ist Mutter Angela rührig in ihrem neuen Kalkutta an der Spree: "Millionen mit Nebenjobs - Fast jeder Zehnte hat mehrere Beschäftigungen". Deutschland schafft auch das. Und im Dunkeln bleibt die Wahrheit. Das ist sie nicht: "'Sie ist eine sehr harte Verhandlungsführerin': US-Präsident Donald Trump (rechts) in Davos mit EU-Chefin Ursula von der Leyen". Und dies nicht: "Trump erpresst EU und ignoriert Thunberg". Überraschung: "Klima wandelt sich in Davos". Donnerwetter! Die Wahrheit stirbt nie.  Darum wird auch der heutige Bauernspruch verraten: "Sollen sich Lieb und Viehzucht lohnen, versuch's im Januar mit Hormonen".

Abrüstung
Lahr will ICAN-Vertrag gegen Atomwaffen unterschreiben
Das Lahrer Friedensforum hatte die Stadt dazu bereits mehrfach aufgefordert. Nun soll Ende Januar der Gemeinderat der Unterzeichnung zustimmen.
(Badische Zeitung. Hohoho! Geht's noch?)

Verbindung mit Kasama wird enger
Die Chrysanthema hat den ersten Impuls für die 2018 besiegelte Freundschaft zwischen Lahr und der japanischen Stadt Kasama gesetzt. Eine Doppelausstellung Im Museum zeigt nun Kalligrafien der japanischen Künstlerin Keishu Kawai und Keramik.
(Lahrer Zeitung. Im Ernst?)

Neue Nutzung soll die Innenstadt beleben
Die Lahrer Werbegemeinschaft blickt bei ihrem Neujahrshock in die Zukunft. Für den Vorsitzenden Michael Schmiederer ist klar: "Die Innenstadt braucht neue Belebungsformen"...Der Auffassung, dass der Handel künftig weitere kreative Strukturen für die Innenstadt braucht, schloss sich Oberbürgermeister Markus Ibert an. Er sagte im Schulterschluss mit Verwaltung und Gemeinderat seine Unterstützung zu, Lahr auch weiterhin als attraktive Einkaufsstadt am Leben zu erhalten.
(Badische Zeitung. Wie wär's mit einem See? Oder Viehweide? Phantasie und Marketing wären auch nicht schlecht. Daran  hapert es bereits im Rathaus.)

Wie kann Leben einziehen ins Herzstück der Landesgartenschau?
Veranstaltungen sollten dem Lahrer Seepark zum Anziehungspunkt machen. Doch 2020 wird es nur wenige Events geben. Warum?
(Badische Zeitung. Was soll am Arsch der Welt los sein, wo entsprechende Infrastruktur fehlt?)

16.000 Tempoverstöße
Offenburg rüstet auf – und hat bald zehn Blitzersäulen
440.000 Euro fließen in vier stationäre Blitzer: Offenburg investiert in die Verkehrssicherheit.
(Badische Zeitung. Offenbarungseid der Unfähigkeit. Das hat nichts mit Verkehrtssicherheit zu tun, sondern mit mangelhafter Verkehrsinfrastruktur.)

Fusionspläne
In der Ortenau könnte die größte Volksbank Baden-Württembergs entstehen
Sie gehören schon jetzt zu den größeren Volksbanken – trotzdem wollen die Institute mit Sitz in Offenburg und Villingen zusammengehen. Was sind die Hintergründe der geplanten Fusion? Die Volksbank in der Ortenau und die Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau wollen zusammengehen. Das teilten die beiden Institute am Mittwoch mit. Kommt die Fusion zustande, entstünde eine Bank, die unter den zehn größten Genossenschaftsbanken Deutschland rangiert...Die beiden Genossenschaftsbanken werden gemeinsam von über 115 000 Mitgliedern getragen und haben zusammen 970 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die zusammengefasste Bilanzsumme beider Geldinstitute beträgt rund 8,1 Milliarden Euro. Flächenmäßig hängen die beiden Banken jedoch nicht zusammen – anders als damals bei der Fusion zwischen der Volksbank Villingen und der Volksbank Hegau. Sie liegen östliche und westlich der Volksbank Mittlerer Schwarzwald eG. Diese hat ein Verbreitungsgebiet von Alpirsbach im Norden bis Triberg im Süden und von Haslach bis Schiltach.
(Badische Zeitung/Schwarzwälder Bote. Konkurrenz wird kleiner.)

Kritik am Klimaschutz - „Greta Thunberg kann nur schwarz-weiß sehen“
Einer der militantesten Mitbegründer der Grünen geht hart mit seiner Partei ins Gericht. In einem Interview kritisiert Michael Braungart, aus den Grünen sei eine „Wellness-Bewegung“ geworden. Von „Fridays for Future“ hält er gar nichts
Es sind Sätze, die der Bewegung „Fridays for Future“ ein vernichtendes Zeugnis ausstellen, und dass sie ausgerechnet aus dem Mund eines Mannes kommen, der als Mitbegründer der Grünen einst auf Fabrikschornsteine eines Chemiekonzerns kletterte, um gegen die Verschmutzung der Umwelt zu protestieren, verleiht ihnen doppeltes Gewicht: „Die Leute machen die Katastrophe einfach nur größer, damit sie selber wichtig erscheinen. Es geht weder ums Überleben des Planeten noch der Menschheit.“ Michael Braungart hat sie dem Flensburger Tageblatt gesagt, und nicht nur deswegen ist dieses Interview lesenswert. Braungart ist Chemiker. Der Ehemann der ehemaligen Greenpeace-Chefin Monika Griefahn hat sich den Schutz der Umwelt zur Lebensaufgabe gemacht. Nach dem von ihm mitbegründeten Cradle-to-Cradle-Prinzip werden weltweit schon 11.000 Produkte hergestellt, die so beschaffen sind, dass ihre Materialien auch dann noch verwertet werden können, wenn sie längst verschlissen sind ...Neue Technologien für den Umweltschutz zu nutzen, mit diesem Credo steht der gebürtige Schwabe Braungart heute bei den Grünen ziemlich allein da. ..Den deutschen Verbrauchern attestiert er eine Doppelmoral. „Wir denken, es reicht, wenn wir ein bisschen weniger zerstören: weniger Auto fahren, weniger Müll, weniger Wasserverbrauch. Damit schützen wir aber nichts, wir machen nur weniger kaputt. Es ist so, als wenn wir sagen: ,Ich schlage mein Kind nur noch fünfmal statt zehnmal.“ Die Grünen, kritisiert Braungart, seien die Speerspitze dieser „wunderbaren Wellness-Bewegung“: Sie seien auf halber Strecke stehengeblieben und hätten den Umweltschutz zum „Moralthema“ gemacht. Als Beispiel nennt er den Grünen-Chef Robert Habeck. „Den treffe ich heute mit einer Umhängetasche aus Lkw-Plane mit PVC in Berlin am Bahnhof." Noch weniger als mit seiner früheren Partei kann Braungart mit „Fridays for Future“ anfangen. Zwar sei es gut, dass junge Leute etwas täten. Doch dem Starrummel um Greta Thunberg steht er skeptisch gegenüber. „Sie kann nur schwarz-weiß sehen“, sagt er über die Gründerin der Bewegung. Ihr Engagement werde gnadenlos überbewertet. „Ich habe bei Greenpeace mein Leben eingesetzt, um Gift aufzuhalten. Ich habe Dreck eingeatmet ohne Ende, radioaktive Stäube. Und dann sitzt da jemand vor dem Parlament, geht nicht zur Schule, wird als große Widerstandskämpferin gefeiert und für den Nobelpreis vorgeschlagen.”...
(
cicero.de. Von dem könnten die  Klimahysteriker  eine Menge lernen über Nachhaltigkeit, Ökologie und allerlei  linksgrünes falsches Tralala.)

Auseinandersetzung zwischen Mädchengruppen im Zug am 4. Dezember - Zeugen gesucht
Freiburg/Lahr (ots) - Die Bundespolizei sucht Zeugen für eine tätliche Auseinandersetzung zwischen zwei Mädchengruppen vom 04. Dezember 2019.Am 17. Januar 2020 wurde die Bundespolizei über eine tätliche Auseinandersetzung informiert, der sich bereits am Mittag des 04. Dezember 2019 im RE17018 zwischen Freiburg Hauptbahnhof (Abfahrt, 13:07 Uhr) und Lahr (Ankunft, 13:42 Uhr) ereignet haben soll. Im Zug soll zunächst ein Mädchen, durch ein anderes Mädchen auf Grund einer körperlichen Besonderheit beleidigt worden sein. Die Beleidigerin war dabei in Begleitung eines jungen Mannes. Aufgrund der Beleidigung soll eine Freundin des beleidigten Mädchens diese in Schutz genommen haben, weshalb sich der Fokus der Beleidigerin in der Folge auf die junge Frau gerichtete haben soll. Am Bahnhof Herbolzheim stiegen drei weitere junge Frauen ein, die augenscheinlich die Beleidigerin unterstützen wollten. Die Tatverdächtige soll dann die Freundin des beleidigten Mädchens geschlagen und an den Haaren gezogen haben. Als diese versuchte sich zu verteidigen sollen auch die anderen Mädchen der Gruppe auf das Opfer sowie ein weiteres Mädchen eingeschlagen haben. Durch das couragierte Eingreifen von zwei weiblichen Fahrgästen, wobei sich eine der Frauen vor die Geschädigten stellte, konnte wohl schlimmeres verhindert werden. Am Bahnhof Ringsheim verließen beide Gruppen den Zug. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und sucht Zeugen des Vorfalls. Personen, die den Vorfall beobachtet und über diesen berichten können, sowie insbesondere die beiden Frauen, die eingegriffen haben werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter 07628 80590 in Verbindung zu setzen. Auch Personen, die das Geschehen ggf. fotografiert oder mittels Video aufgenommen haben, werden gebeten, sich zu melden.
(Bundespolizeinspektion Offenburg)

Schlagstock und Fleischerbeil
Offenburg (ots) - Der Hinweis auf eine vermeintlich mit Schlagwerkzeugen bewaffnete Personengruppe am Bahnhof Offenburg, löste am vergangenen Samstagabend einen Polizeieinsatz aus. Durch Streifen der Landes- und Bundespolizei konnten gegen 20:50 Uhr vor Ort mehrere Personen angetroffen und kontrolliert werden. Hierbei wurde durch eine Streife der Landespolizei bei einem 21-jährigen Syrer ein verbotener Schlagstock sowie eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Im Rucksack eines 32-Jährigen, den eine Streife der Bundespolizei im Bahnhof Offenburg kontrollierte, wurde ein Fleischerbeil aufgefunden. Zudem beleidigte der bereits polizeibekannte deutsche Staatsangehörige mehrfach die Beamten. Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
(Bundespolizeiinspektion Offenburg)

Stop-Stick Einsatz in Kehl gegen flüchtenden Pkw
Zwei Armenier in Straßburg ermittelt
Kehl (ots) - Vergangene Nacht (20. Januar) gegen 03:00 Uhr sollte ein in Richtung Frankreich fahrender PKW, im Rahmen der intensivierten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen an der Binnengrenze, auf der B 28 in Kehl durch eine Fahrzeugstreife der Bundespolizei kontrolliert werden. Trotz eingeschalteten Blaulichts missachtete der Fahrzeugführer sämtliche Anhaltesignale, beschleunigte sein Fahrzeug und fuhr weiter in Richtung Frankreich. Als der Fahrzeugführer auch die Anhaltesignale einer an der Europabrücke postierten Streife der Bundespolizei missachtete, wurde daraufhin der Stop-Stick zum Einsatz gebracht, welcher auf die Fahrbahn gezogen wurde. Trotz eines Überfahrens gelang die Flucht nach Frankreich. Unverzüglich wurde eine Fahndung eingeleitet, welche über das Gemeinsame Zentrum in Kehl an die französischen Behörden übermittelt wurde. Kurze Zeit später kam die Meldung, dass die französische Polizei im Stadtgebiet Straßburg einen silberfarbenen PKW mit platter Bereifung festgestellt hatte. Auf Vorhalt gaben die beiden Fahrzeuginsassen zu, zuvor in Kehl gewesen zu sein. Recherchen ergaben, dass gegen den 41-jährigen Fahrer ein Einreiseverbot für Deutschland bestand. Auch sein 46-jähriger Beifahrer erfüllte nicht die Einreisevoraussetzungen für Deutschland und wurde zudem wegen Diebstahls per Aufenthaltsermittlung gesucht. Gegen die beiden armenischen Staatsangehörigen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein, zudem muss sich der Fahrzeugführer wegen des Missachtens von Zeichen, Weisungen und Haltgeboten von Polizeibeamten verantworten.-- Erklärung Stop-Stick: Was früher der Nagelgurt war, der beim Überfahren die Luft in den Reifen von Fahrzeugen schlagartig entweichen ließ, ist heute der sogenannte Stop-Stick. Bei diesem entweicht die Luft allmählich.
(Bundespolizeiinspektion Offenburg)

Straftäter aus Tunesien und Algerien
Kehl (ots) - Im Rahmen der intensivierten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen im Grenzgebiet zu Frankreich, haben Beamte der Bundespolizei gestern (21.1.) zwei mehrfach gesuchte Straftäter verhaftet. Bei der Kontrolle einer gemeinsamen deutsch-französischen Streife in einem Fernreisezug von Straßburg nach Karlsruhe, ging ein 39-jähriger Tunesier ins Netz. Gegen ihn bestanden zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaften Mannheim und Karlsruhe wegen Diebstahls und wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. Die erforderlichen Geldstrafen konnte er nicht bezahlen und er wurde zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von insgesamt 160 Tagen ins Gefängnis gebracht. Da gegen ihn zusätzlich ein Einreiseverbot für Deutschland bestand, geht die Zuständigkeit für eine weitere aufenthaltsrechtliche Bearbeitung nach Verbüßung der Haftstrafe auf das Ausländeramt über. Ebenfalls im Rahmen der intensivierten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen im Grenzgebiet zu Frankreich, gelang gestern die Festnahme einer weiteren, zweifach gesuchten Person. Einsatzkräfte der Bundesbereitschaftspolizei kontrollierten im Bereich der Europabrücke einen 30-jährigen Algerier. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Ellwangen wegen Diebstahls sowie wegen Körperverletzung gesucht. Die erforderliche Geldstrafe konnte auch er nicht bezahlen und wurde zur Verbüßung einer 373-tägigen Haftstrafe ins Gefängnis gebracht.
(Bundespolizeiinspektion Offenburg)

Aktivisten besetzen das Audimax der Uni Freiburg
Rund 80 Menschen besetzen das Audimax der Universität Freiburg. Sie fordern neue Wege der Bildung, um der Klimakrise besser begegnen zu können. Der Besetzung ging eine Demo voraus.
(Badische Zeitung. Linksgrünsprech bei der BZ? Ist das nicht kriminell und Hausfriedensbruch?)

Weniger Stickoxide
Die Luft in Baden-Württembergs Städten wird besser
Die Belastung mit Stickoxiden ist 2019 in Baden-Württemberg flächendeckend zurückgegangen. Trotzdem hob das Verwaltungsgericht Stuttgart das Zwangsgeld gegen das Land an.
(Badische Zeitung. Warum sind die Einwohner nicht schon alle tot, sondern werden immer mehr, die ganze Welt kommt?)

Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus arbeitet künftig für Familie Knauf
Die Rückkehr des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus (53) in die Politik scheint unwahrscheinlicher geworden: Der CDU-Politiker hat zum 31. Dezember 2019 das Münchner IT-Beratungsunternehmen PM 0ne verlassen – und bereits einen neuen Job, berichtete am Dienstag online die Stuttgarter Zeitung (StZ)...Fast fünf Jahre war Mappus im IT-Unternehmen tätig – zunächst als Berater des Vorstands, später als Finanzvorstand. Verlassen hätte der 53-Jährige die Firma jetzt aber „auf eigenen Wunsch“, sagte der Sprecher. Nun möchte der Ökonom demnach nach einer kurzen Auszeit einen neuen Weg einschlagen – und der führt ihn zum größten Aktionär des Unternehmens: Zur TRM Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Dortmund, an der laut StZ die Unternehmerfamilie Knauf beteiligt ist.Diese machte sich mit der Knauf Gruppe als Hersteller und Vertreiber von Baustoffen einen Namen. Welche Position Mappus bekleiden werde, sei offen.
(Pforzheimer Zeitung. Ist es nicht seltsam, wie schnell heutzutage sogenannte Spitzenpolitiker in der Wirtschaft untertauchen, als seien sie nur Sternschnuppen gewesen und nie Stars wie sie gehandelt werden, aber selten daran interessiert, mit Leidenschaft und Augenmaß stark und langsam harte Bretter zu bohren.)

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NACHLESE
Johnson wirkt
BBC-Chef tritt zurück
Boris Johnsons Infragestellung der öffentlichen Rundfunkfinanzierung trägt erste Früchte. In den Häusern der BBC rüstet man sich für einen Abwehrkampf in zwei Schlachten. Das erste Opfer war der langjährige Generaldirektor Tony Hall. Die Konservativen haben unterdessen viele Ideen für einen radikalen Umbau der ... mehr »
VON Matthias Nikolaidis
Eins lässt sich mittlerweile, gestützt durch Daten und Fakten, feststellen: Boris Johnson wirkt. Anfang Dezember letzten Jahres hatte er, noch mitten im Wahlkampf, die Finanzierung der BBC in Frage gestellt und damit – zumal im deutschen Blätterwald – für Aufsehen gesorgt. Nun tragen seine Worte erste Früchte. Der langjährige Generaldirektor der BBC, Tony Hall, hat seinen Rücktritt angekündigt, und das trotz allerhand nostalgischer Gefühle, die er für den Senderverbund aufbringt. In einem offenen Brief schreibt der scheidende Direktor: »Ich liebe die BBC. Wenn ich meinem Herzen folgte, würde ich wirklich niemals gehen wollen.« Ja, aber irgendwann muss ein jeder gehen, und wenn es noch so schwerfällt.
(Tichys Einblick. Wann singen sie beim WDR selbst "Auf Wiedersehen"?)
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Wölfe im Schafspelz
Muslimische Männer und ihre unterdrückte Sexualität
Von MARIO BERTHOLD
Sex vor, Sex ohne Ehe und ebenso Sex nach einer Verlobung ist gemäß der Scharia nicht erlaubt und wird als Unzucht angesehen. Dieses überholte Keuschheitsgebot ist der Hauptgrund für sexuelle Übergriffe auf Frauen in den meisten muslimischen Gesellschaften. Als Angela Merkel 2015 die Balkanroute nach Europa öffnete, brachten vorfrustrierte Paschas aus dem islamischen Kulturkreis diese unzivilisierten Gepflogenheiten – um es höflich auszudrücken – nicht nur nach Deutschland. Wir sprechen hier von Gepflogenheiten, die nicht nur auf dummen, sondern auch auf verkrusteten, antihumanen und bis dato nie reformierten religiösen Vorschriften beruhen.Viele unverheiratete Männer haben aufgrund dieser tabuisierten Sexualität einen großen hormonellen Druck und die meisten dieser jungen Männer hätten gerne eine erotische Beziehung, wissen aber nicht, wie sie eine Freundin finden können. Weder dürfen sie in ihren muslimischen Heimaten ein fremdes Mädchen auf der Straße ansprechen noch haben sie freundschaftliche Kontakte, über die sie Mädchen kennen lernen können (von bi- oder gar homosexuellen Beziehungen wollen wir hier gar nicht erst sprechen). Schon in der Schule bringt man ihnen bei, dass Jungen und Mädchen nicht miteinander reden sollen. Auch sonst sehen junge Männer vielerorts nur vor ihren Augen verborgene Gestalten, unter deren Verhüllungen sie nur eine holde Weiblichkeit vermuten dürfen. Da Sexualkundeunterricht in islamischen Schulen verpönt ist, Eltern vor der Aufklärung ihrer Kinder zurückscheuen, und Erotik und Sexualität in Fernseh- und Kinofilmen meist der Zensur zum Opfer fallen, sind pornografische Videoclips oft die einzige Sexualaufklärung. Diese aber wiederum vermitteln ein verzerrtes oder gar falsches Bild einer ethisch-sexuellen Wirklichkeit.Die meisten von Testosteron geplagten jungen Männer müssen folglich nach Auswegen suchen, schauen daher Pornos und masturbieren, solange sie keine Sexualpartnerin haben. Masturbation wird aber gemäß der Scharia – wie sollte es auch anders sein – als Sünde angesehen, was wiederum zu Schuldgefühlen führt. All diese die Sexualität verteufelnden Umstände führen zu großen aufgestauten Frustrationen mit all ihren gefährlichen Folgen, wie z. B. die Gruppenvergewaltigung in Freiburg am 13.10.2018, um nur einen der vielen schwerwiegenden Vorfälle zu nennen. Und Deutschland steht hier in Europa nicht alleine, das muss man auch einmal betonen!Da diese jungen Männer in ihren islamischen Heimatwelten keinen Sex haben dürfen, denken sie logischerweise ständig an nichts anderes. Von ihrer sexophoben Religion indoktriniert werden sie zu neurotischen oder gar psychopathischen Zeitbomben herangezüchtet. Sie denken ständig daran, wie sie mit Frauen, die ihnen begegnen, Sex haben können und fangen an, diese wie Sex-Objekte zu behandeln.Nun kommen diese sexuell frustrierten Männer zu uns „Ungläubigen“ in den ach so gehassten Westen und sehen sich mit einer vollkommen anderen, und zwar freiheitlichen und humanistischen Lebenswelt, konfrontiert. Ihre hohen Erwartungen werden hier auch nicht erfüllt, was ihre Frustration noch steigert. Dieser Frust sucht sich dann sein kompensatorisches Ventil, indem dann unschuldige Personen mit einem Messer, quasi stellvertretend als Penisersatz, penetriert werden. Sie haben damit kein Problem, denn diese sind doch nur Ungläubige, also minderwertige Menschen, so wie sie es schon seit ihrer Kindheit von allerlei Seiten beigebracht bekamen.Ich frage mich, wer von den einstigen Willkommensromantikern und -klatschern würde für all die angerichteten körperlichen und psychischen Schäden die Verantwortung und Haftung übernehmen wollen.Um dieses Sexualproblem eindringlich darzustellen, möchte ich mich auf den Dokumentarfilm „Whore´s Glory“ von Michael Glawogger aus dem Jahr 2011 beziehen. Diese Dokumentation zeigt u. a. den Arbeitstag von Prostituierten in einer versifften Bordellanlage in der Kleinstadt Faridpur in Bangladesh, genannt „Stadt der Freude“. Die Mehrheit in diesem Land, etwa 90 Prozent, bekennt sich zum Islam und Bangladesch ist eines der wenigen muslimischen Länder, das die Prostitution duldet.In dieser Dokumentation kam ein Freier zu Wort, dessen Aussage ich Ihnen nicht vorenthalten kann. So sagte er, dass er jeden Tag mindestens ein, zwei Mal hingeht und an nichts anderes denkt: „Wenn es dieses Hurenviertel hier in Faridpur nicht gäbe, könnten normale Frauen nicht auf die Straße gehen. Die Männer würden die Frauen aus Geilheit zerfetzen. Ohne das Hurenviertel würden es die Männer mit Kühen und Ziegen treiben.“ [Aus dem Filmtraskript übernommen.]Das ist echt harter Tobak! Hier sprach ein Mann aus der Mitte seiner eigenen patriarchalischen Gesellschaft und ich habe keinen einzigen Grund, diesen Worten nicht zu glauben.Allerdings ist nicht klar, ob dieser Freier ein Moslem war oder nicht. Es ist aber doch aufgrund der Bevölkerungsverteilung legitim, dafür eine 90%ige Wahrscheinlichkeit anzunehmen. Fairerweise muss man auch darauf hinweisen, dass diese hausgemachten Gefahren rund um das entartete Sexualverhalten nicht nur in islamischen Ländern zu finden sind. Wir brauchen nur in das Vergewaltigungsland Indien schauen, ein Land, das mit seinem rückständigen Kastensystem mehrheitlich zu über 80% aus Hinduisten besteht.„Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd´ ich nun nicht los.“ Nein, das ist nicht Angela Merkel…es ist nur Goethes Zauberlehrling!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich hatte mal beschrieben, dass der Doktorgrad gerade im deutschsprachigen Raum so mit dem Aufkommen der Universitäten vor einigen hundert Jahren relativ schnell zum Handelsobjekt wurde, weil man Adel damals nicht erwerben konnte, nur durch Geburt in den Adelsstand steigen. Weil Professoren aber gleichzeitig Hungerleider und korrupt waren, wurde der Doktor verkauft und zum Handelsobjekt, gleichzeitig aber zu einer Art erworbener Ersatzadel. Deshalb brauchte man dann die Habilitation, weil der Doktor nichts aussagte. Merkt man besonders in Österreich, wo es einen unglaublichen Kult um irgendwelche Pseudotitel gibt, die die gesellschaftliche Stellung markieren. Geheimrat und weiß der Kuckuck. Es scheint, als habe sich daran nicht viel geändert, weil Frauen unabänderlich biologisch darauf programmiert sind, eine möglichst hohe Stellung im Rudel einzunehmen. Womöglich ist der ganze Gender-Krieg um Vorstands- und Aufsichtsratsposten auch darauf zurückzuführen.
(Hadmut Danisch, danisch.de)
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BUNDESWEHR
Deutschland meldet der Nato Fantasietruppen und Papiertiger
Nach der Libyen-Konferenz diskutiert die Politik über eine neue Bundeswehrmission. Doch die militärischen Ressourcen sind knapp. Die Regierung schafft es nicht einmal, ihre Zusagen an die Nato einzuhalten.
(welt.de. Was kann jeden mutmaßlichen Feind mehr verwirren als Fantasiefeldherrinnen mit ihren Truppen. Hornberger Schießen kommt in keiner Kriegskunst vor.)

Klaus-Dieter Humpich
Verheerende Studie zum Atomausstieg – Zwickmühle für die Grünen
Die Wissenschaft hat die Einmaligkeit des Experiments „Atomausstieg“ in Deutschland erkannt. Die unmittelbaren Abschaltung von 10 der 17 Reaktoren im Zeitraum 2011 bis 2017 ist ideal zur Erkenntnis-Gewinnung. Das National Bureau of Economic Research der USA hat nachgeforscht. Weniger für Deutschland, als für den Rest der Welt – als abschreckendes Beispiel...Kein anderes Land hat je einen solchen Versuch mit seiner eigenen Gesellschaft durchgeführt. Ist jedem denkenden Menschen schon qualitativ klar, dass eine so gigantische Kapitalvernichtung nicht ohne Folgen sein kann, so war es bisher der Politik möglich, mit allerlei Esoterik darüberhinweg zu schwafeln. Zumindest konnte man den fürsorglichen Staat geben, der seine Bürger vor der „tödlichen Atomgefahr“ schützt. Es gab zwar bis heute keine Strahlentoten durch das Reaktorunglück in Fukushima, aber es hätte ja vielleicht sein können. Fachleute haben zwar stets das Gegenteil behauptet, aber was sind schon Fachleute gegen „Atomexperten“ von „Bündnis 90/Die Grünen“ oder sonstigen Vertrauen erschleichenden Organisationen wie „Greenpeace“ und so weiter?..Es wird eine Freude sein, zu sehen, wie die einschlägigen Verfechter der „Großen Transformation“ von DIW, Ökoinstitut, Fraunhofer, Agora, Umwelthilfe etc. diese 12 Milliarden jährlich allein durch die erste Phase des „Atomausstiegs“ infrage stellen werden.
(achgut.com. Die Linksgrünen zerschreddern schon an ihren Windmühlen und fallen in ihre Klimakammern, denn viele Trottel sind der Könige Tod.)

Nur zaghafte Kritik des Senats an IZH-Trauerfeier für Terrorchef
Hamburg: Staatsvertrag mit Soleimani-Fangemeinde
Von MANFRED ROUHS
Auch in Hamburg fand im Januar eine Trauerfeier für den bei einem US-amerikanischen Drohnenangriff in Bagdad getöteten iranischen General und Terroristenführer Soleimani statt.Ort der Veranstaltung war die Blaue Moschee an der Außenalster, deren Trägerverein dem Mullah-Regime in Teheran nahesteht. Die Hamburger Landespolitik schien damit bislang kein Problem gehabt zu haben: Sie ist der Gemeinde im Rahmen eines Staatsvertrages partnerschaftlich verbunden.Erst auf Kleine Anfragen der Fraktionen von CDU und FDP in der Bürgerschaft hin äußerte der Hamburger Senat zaghafte Kritik am Gedenken seiner Staatsvertrags-Partner vom Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) für Soleimani: „Der Senat lehnt ein solches Gedenken ab und erwartet, dass auch alle Angehörigen des islamischen Glaubens in Deutschland unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung anerkennen.“ Erwarten kann man alles Mögliche und auch sein Gegenteil. Eine solche demonstrativ defensive öffentliche Stellungnahme dürfte beim IZH niemanden beeindrucken.Eher werden sich die Mullahs in ihrer leicht durchschaubaren Strategie bestätigt fühlen, nach außen ab und zu ein Lippenbekenntnis zu deutschen Gesetzen abzugeben, nach innen aber eine knallharte Parallelgesellschaft mit eigenen, muslimischen Spielregeln zu bilden, die mit „unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ so viel zu tun hat wie das vor 75 Jahren von den Russen befreite Konzentrationslager Auschwitz mit einem Sanatorium. So berichtete die BILD 2012 über den Staatsvertrag von Olaf Scholz mit dem IZH. Uns Deutschen ist von Politik und Massenmedien jahrzehntelang aufgegeben worden, aus der Geschichte zu lernen. Gemeint war damit vor allem die Aufgabe nationaler Interessen und die Hinwendung zu einem selbstzerstörerischen, aggressiven Kosmopolitismus, den manche politischen Akteure ähnlich fanatisch ausleben wie die Nazis dereinst den „totalen Krieg“ geführt haben. In der Praxis ist daraus längst ein alltäglicher Kleinkrieg der politischen Klasse gegen das eigene Volk geworden.Wer wirklich aus der Geschichte etwas gelernt hat, weiß, dass er sich mit den aus Teheran ferngelenkten Judenhassern und Hisbollahfreunden des IZH nicht gemein machen darf. Ein politisch und historisch verantwortlich handelnder Hamburger Senat würde den Staatsvertrag mit diesem Verein sofort aufkündigen.
(pi-news.net)

Weltwirtschaftsforum
Davos: Wo die Wirtschaft die Welt (und NGOs) in die Arme nimmt
Von Ferdinand Knauss
In Davos trifft sich die Wirtschaftselite zur Weltrettung - und Greta und Co rennen Türen ein, die man ihnen längst offenhält. Nur ein prominenter Fremdkörper darf da auftreten. Laut Robert Habeck ist Trump: „der Gegner, er steht für alle Probleme, die wir haben“. Hartnäckig hält sich ein Gerücht in der Welt. Es handelt von der Gegnerschaft zwischen der „Zivilgesellschaft“ – im Folgenden vereinfachend mit NGOs gleichgesetzt – und der „Wirtschaft“, also Kapitaleignern und Managern, Ökonomen und Technokraten in Verbänden und Wirtschafts-Institutionen, jene global-etablierte Elite eben, die sich selbst meist unter dem pseudo-schlichten Begriff „leaders“ zusammenfasst und sich alljährlich im Schweizer Wintersport-Städtchen Davos ein Stelldichein gibt. Tatsächlich existiert dieser Gegensatz in sehr viel geringerem Ausmaß, als jene NGOs gerne glauben machen. ..
(pi-news.net. Auf den Arm, durch Politik und Medien.  Wintersport ist die bessere Altrnative zu diesem antiken Zirkus in Zeiten der schnellstmöglichen Kommunikation aller Zeiten. Morgen läuft die Sau woaders durchs Dorf.)

Nationaler Aktionsplan Integration
Bundesregierung: Einwanderung ist Bereicherung
Deutschland ist nach Ansicht der Bundesregierung ein Einwanderungsland. Im Nationalen Aktionsplan Integration, dessen erster Teil am Mittwoch im Kabinett behandelt wird, heißt es, Deutschland sei auf die Einwanderung ausländischer Fachkräfte angewiesen und diese stellten „eine Bereicherung für unser Land dar“.
(Junge Freiheit. Genau! Die einen bereichern sich, die anderen werden ärmer.)

Klimawandel:
Dürfen wir noch streamen?
Jedes Video, das wir online ansehen, schadet dem Klima. Denn die Datenströme verbrauchen große Mengen an Energie. Ist eine Staffel „Game of Thrones“ also so schlimm wie ein Inlandsflug?
(faz.net. Spart Videogucken und darüber schreiben nicht Hirnstrom?)

Der Sieger des ersten Impeachment-Tages heißt Donald Trump
Die Frage im Impeachment-Prozess war nicht: Verliert der US-Präsident sein Amt? Sondern: Wie sehr wird es Donald Trump schaden? Alle Augen waren auf vier Senatoren gerichtet. Aber schon am ersten Tag deutet sich ein bitteres Ende für die Demokraten an.
(welt.de. Deutsche linksgrüne Medien haben in ihrer Trump-Hetze übersehen, dass sich niemand in der Welt für ihren Quark interessiert.)

Claus-Peter Reisch bei Markus Lanz:
Ein Seenotretter macht sich Luft
Von Giovanni Deriu
Claus-Peter Reisch ist neben Carola Rackete der bekannteste deutsche Seenotretter im Mittelmeer. Aber mit deren Radikalismus will er nichts zu tun haben. In der Fernsehsendung von Markus Lanz hat er jetzt berichtet...Reisch gibt indirekt zu, dass die Schleuser und Schlepper, die ja nie auf den großen blauen Schlauchbooten dabei sind, die Boote und Passagiere nur notdürftig und mit wenig Benzin, ausstatten. Oft ist es gar nur ein Benzin-Wasser-Gemisch. Bis nach Italien bräuchte man fast 400 Liter, und die Boote tuckern nur mit 40 PS. Solche Schlauchboote wären auch so immens lange unterwegs, mit knapp 50 Liter eines stinkenden Gemischs, würde das Boot schon bald führungs- und orientierungslos umher dümpeln, je nach Wind, und aus welcher Richtung. Kein Steuer, und selten mit einem Kompass, und wenn doch, dann eine Art Minikompass aus dem Kaugummiautomaten.Ganz klar spekulieren die Schleuser in Libyen auf die internationalen NGO-Schiffe, die schon bald für die Rettung, und noch wichtiger, für die Überfahrt nach Europa sorgen. Es muss Sizilien oder Malta sein. Dafür wurden ja die Gelder entrichtet...
(Tichys Einblick. Politik und Medien drehen noch immer die Gebetsmühle von "Flüchtlingen".)

„Muss er lernen“,„außenpolitische Einfältigkeit“
Nach Habecks Trump-Schelte:Kritiker lassen Grünen-Chef wie Schuljungen dastehen
(focus.de. Leser-Kommentar: "Wer studiert hat weiß, was ein 'Magister der Philosophie', noch dazu in der Uni Hamburg absolviert, wirklich wert ist. Da verwundert es einen nicht, dass Habeck nur von seinem Aussehen und hohlen, ideologisch linken Phrasen lebt. So besehen hat Norbert Röttgen völlig Recht mit seiner Kritik. Auch wenn es unsere Medien anders darstellen: Donald Trump hat für sein Land wirklich etwas getan. Deshalb wird er auch wiedergewählt werden. Das eigentlich Schockierende ist, dass es bei uns tatsächlich Leute gibt, die einen Dampfplauderer wie Habeck tatsächlich zum Kanzler wählen wollen!"  Wie größenwahnsinnig und abartig ist es, das Geschwurbel eines Habeck von einer 8,9-Prozent-Partei auf dem Niveau eines Ortsverbandsleiters angesichts Trumps zur Kenntnis zu nehmen.)

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Deutschlands höchster Richter a.D. klagt an
Ex-Bundesrichter Papier rügt deutsche Asylpolitik: "Mitgefühl ersetzt kein Recht"
In seinem Buch "Die Warnung" rechnet Hans-Jürgen Papier, Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts, mit der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik ab. Merkels Grenz-Entscheidung 2015 stuft er als "Rechtsbruch" ein. Bis heute seien die Reaktionen der Bundesregierung und anderer Staaten auf den Flüchtlingszustrom "von politischer Willkür" geprägt. Papier beklagt die "Kapitulation des Rechtsstaats" – und fordert ein radikales Umdenken. ..Bereits 2016 stellte der renommierte Verfassungsrechtler Udo di Fabio in einem Gutachten fest, dass der Bund „aus verfassungsrechtlichen Gründen“ verpflichtet sei, „wirksame Kontrollen der Bundesgrenzen wieder aufzunehmen“. Das Grundgesetz garantiere nicht den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiseerlaubnis, so der Topjurist.Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags äußerte in einem Gutachten von 2017 zumindest Zweifel an der Rechtsgrundlage, auf der die Einreise von Flüchtlingen nach Deutschland im Herbst 2015 genehmigt wurde.Deutliche Kritik an Merkels Entscheidung übt nun auch Hans-Jürgen Papier, Deutschlands höchster Richter außer Dienst. Professor Papier war von 2002 bis 2010 Präsident des Bundesverfassungsgerichts und lehrt bis heute an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. In seinem Ende 2019 erschienenen Buch "Die Warnung - Wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird" (Heyne, 272 Seiten) analysiert Hans-Jürgen Papier unter anderem die deutsche Asyl- und Flüchtlingspolitik. Dabei zieht er ein erschreckendes Fazit.Gleich zu Beginn des entsprechenden Kapitels schreibt er, der Staat dürfe immer „nur im Rahmen der Gesetze“ handeln – ganz gleich, „welches strategisch politische Denken ihn bestimmt, was für ökonomische Erwägungen oder auch moralische-ethische Beweggründe ihn treiben“. Dann kommt er zum Punkt: „Besonders in der Asyl- und Migrationspolitik der vergangenen Jahre ist dieser elementare Grundsatz … in besorgniserregender Weise ignoriert worden – in Deutschland, aber auch in den anderen Staaten der Europäischen Union.“ Es verwundere nicht, so Papier, „dass diese politische Willkür das Vertrauen der Bevölkerung in die Demokratie und ihre Funktionsfähigkeit erschüttert hat“....
(focus.de. Ändert sich was durch Wiederholungen? Wann zeigt er die Bundeskanzlerin wegen mutmaßlichen Verdachts des Verfassungsbruchs an?)
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AfD kritisiert 12. Integrationsbericht der Bundesregierung
Gottfried Curio: „Wir füttern 40 Prozent Betrüger durch!“
Im Innenausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Anette Widmann-Mauz (CDU), den 12. Integrationsbericht vorgestellt. Genauer: den Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Passenderweise beginnt dieses 386 Seiten starke Opus damit, dass klargestellt wird, dass dabei als „Geflüchtete“ auch alle abgelehnten Asylbewerber, oder Personen, die sich noch in einem Asylverfahren befinden, bezeichnet werden. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, gibt Einblicke in die abstruse Welt der Bundesregierung und verdeutlicht, warum „wir 40 Prozent Betrüger durchfüttern.“
(pi-news.net)

NIALL FERGUSON
„Merkel hat große Schuld auf sich geladen"
Der renommierte Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson, der in Havard und Stanford lehrte, rechnet ab mit der Bundeskanzlerin — und Donald Trumps Kritikern. Und Greta Thunberg? Sie solle lieber in Peking reden als in Davos.
(welt.de. Wann muss sie sich vor Gericht veantworten?)

ONLINE-ENZYKLOPÄDIE
Wikipedia. Lügen mit System
Wikipedia ist das Universalmedium für alle, die Antworten suchen. Die vermeintlich neutrale Webseite prägt unsere Sicht auf die Welt. Doch die Texte dort sind oft das Werk von Manipulateuren, Aktivisten, Lügnern. Und das Problem wird immer größer.
(welt.de. Linksgrüne Quasselei?)

Davos-Rede von Donald Trump in deutscher Übersetzung
„Gott segne Sie, Gott segne Ihre Länder und Gott segne Amerika“
Von WOLFGANG PRABEL
Robert Habeck hat Bohnen in die Ohrn und die Rede des amerikanischen Präsidenten nicht ansatzweise verstanden. Aber Donald Trump spricht deswegen nicht lauter. Hier seine Rede in Davos:
Ich danke Ihnen sehr. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem fünfzigsten Jahr als Gastgeber der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums, eine wirklich erstaunliche Leistung. Es ist mir eine Ehre, zum zweiten Mal als Präsident vor den angesehenen Mitgliedern dieser Organisation zu sprechen.Als ich vor zwei Jahren auf diesem Forum sprach, sagte ich Ihnen, dass wir das „Great American Comeback“ eingeleitet haben. Ich bin stolz darauf, dass sich die Vereinigten Staaten inmitten eines Wirtschaftsbooms befinden, wie ihn die Welt noch nie zuvor gesehen hat. Wir haben wieder Tritt gefasst, unseren Spirit wiederentdeckt und die mächtige Maschinerie der amerikanischen Unternehmen geweckt. Amerika blüht – Amerika blüht – ja: Amerika gewinnt wieder wie nie zuvor.Allein in der vergangenen Woche haben die Vereinigten Staaten zwei außergewöhnliche Handelsabkommen abgeschlossen: das Abkommen mit China und das Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko und Kanada, die beiden größten Handelsabkommen, die jemals abgeschlossen wurden. Sie wurden zufällig in derselben Woche abgeschlossen. Diese Abkommen stellen ein neues Handelsmodell für das einundzwanzigste Jahrhundert dar: Abkommen, die fair sind und auf Gegenseitigkeit beruhen und die die Bedürfnisse der Arbeitnehmer und Familien in den Vordergrund stellen. Die wirtschaftliche Wende Amerikas war nichts weniger als spektakulär. Als ich vor drei Jahren anfing, befand sich die amerikanische Wirtschaft in einem eher trostlosen Zustand. Unter der vorherigen Regierung waren fast zweihunderttausend Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe verschwunden, die Löhne blieben unverändert oder gingen zurück, fast fünf Millionen weitere Amerikaner hatten die Arbeitswelt verlassen.
Als ich den Job bekam, waren mehr als zehn Millionen Menschen zu den Lebensmittelmarken-Programmen hinzugekommen. Die Experten sagten ein Jahrzehnt mit sehr, sehr langsamem oder vielleicht sogar negativem Wachstum, hoher Arbeitslosigkeit und einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung sowie einer stark schrumpfenden Mittelschicht voraus. Millionen hart arbeitender, gewöhnlicher Bürger fühlten sich vernachlässigt, verraten, vergessen. Sie verloren schnell das Vertrauen in das System. Bevor meine Präsidentschaft begann, waren die Aussichten für viele Nationen düster. Spitzenökonomen warnten vor einer lang anhaltenden weltweiten Rezession. Die Weltbank senkte ihre Prognose für das globale Wachstum auf eine Zahl, an die niemand auch nur denken wollte. Der Pessimismus hatte sich tief in den Köpfen führender Denker, Wirtschaftsführer und politischer Entscheidungsträger festgesetzt. Doch trotz all der Zyniker war ich noch nie so zuversichtlich in Bezug auf die Zukunft Amerikas gewesen wie heute. Ich wusste, dass wir kurz vor einem sehr tiefgreifenden wirtschaftlichen Aufschwung standen – wenn wir die Dinge richtig machen. Einer, der eine historische Welle von Investitionen, Lohnwachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen wiederbeleben würde. Ich wusste, dass, wenn wir das Potenzial unseres Volkes freisetzen, wenn wir die Steuern senken und die Vorschriften drastisch reduzieren (und das haben wir in einem Ausmaß getan, das es in der Geschichte unseres Landes noch nie gegeben hat, in kurzer Zeit), wenn wir gebrochene Handelsabkommen reparieren und die amerikanische Energievorräte voll ausschöpfen würden, der Wohlstand in Rekordgeschwindigkeit wieder nach oben rasen würde. Und genau das haben wir getan, und genau das ist auch geschehen.Seit meiner Wahl hat Amerika über sieben Millionen Arbeitsplätze gewonnen, eine unvorstellbare Zahl. Ich würde es nicht sagen, ich würde nicht darüber sprechen – aber das war die Zahl, die ich im Sinn hatte. Die Prognose betrug zwei Millionen; wir haben sieben gemacht: mehr als dreimal so hoch wie die eigene Prognose der Regierung. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt unter 3,2 Prozent, und diese 3,2 Prozent sind die niedrigste Zahl seit mehr als fünfzig Jahren. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote meiner Regierung ist die niedrigste in der Geschichte der US-Präsidenten. Wir haben mit relativ hohen Raten begonnen. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten konzentrieren wir den Reichtum nicht mehr nur in den Händen einiger weniger, sondern wir konzentrieren und schaffen die integrativste Wirtschaft, die es je gegeben hat. Wir erheben Amerikaner jeder Rasse, Farbe, Religion und jedes Glaubens. Die Arbeitslosenquoten unter Afroamerikanern, Hispanoamerikanern und Asiaten haben alle einen Rekordtiefstand erreicht. Die afro-amerikanische Jugendarbeitslosigkeit hat den niedrigsten Stand in der Geschichte unseres Landes, den sie jemals erreicht hat. Die afro-amerikanische Armut ist auf die niedrigste jemals verzeichnete Rate gefallen. Die Frauenarbeitslosigkeit hat den niedrigsten Stand seit 1953 erreicht, und Frauen stellen nun die Mehrheit der amerikanischen Arbeitskräfte – das ist das erste Mal. Die Arbeitslosenquote für Veteranen [ist] auf ein Rekordtief gefallen; die Arbeitslosenquote für behinderte Amerikaner hat ein Rekordtief erreicht. Arbeitnehmer ohne High-School-Abschluss haben die niedrigste Arbeitslosenquote in der Geschichte der USA erreicht. Die Löhne steigen auf breiter Front, und diejenigen, die am unteren Ende der Einkommensleiter stehen, genießen den bei weitem größten Zuwachs. Die Löhne der Arbeitnehmer wachsen jetzt schneller als die Löhne der Führungskräfte. Die Einkommen der unteren 10 Prozent wachsen schneller als die oberen 10 Prozent, etwas, was es [bisher] noch nicht gegeben hat. Die Gehälter von Abiturienten steigen schneller als die von Hochschulabsolventen. Junge Amerikaner, die gerade erst ins Berufsleben eingetreten sind, haben ebenfalls Anteil am außerordentlichen Wohlstand Amerikas. Seit meinem Amtsantritt haben mehr als zwei Millionen Millenials Arbeit bekommen, und ihre Löhne sind jährlich um 5 Prozent gestiegen – eine Zahl, die unvorstellbar war.Vor drei Jahren hätte das noch niemand für möglich gehalten. Eine Rekordzahl von Amerikanern im Alter zwischen 25 und 34 Jahren arbeitet jetzt. In den acht Jahren vor meinem Amtsantritt verließen über 300.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter die Arbeitswelt. In nur drei Jahren meiner Amtszeit sind 3,5 Millionen Menschen in die Arbeitswelt eingetreten. 10 Millionen Menschen wuchsen in weniger als drei Jahren aus der Sozialhilfe heraus. Die Würde der Arbeit zu feiern, ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Dies ist ein Blue-Collar-Boom. Seit meiner Wahl ist das Nettovermögen der unteren Hälfte der Wetten um plus 47 Prozent gestiegen, dreimal schneller als das der oberen 1 Prozent. Das reale mittlere Haushaltseinkommen ist auf dem höchsten jemals verzeichneten Niveau. Der American Dream ist wieder da, größer, besser und stärker als je zuvor. Niemand profitiert mehr als die amerikanische Mittelschicht. Wir haben 1,2 Millionen Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe geschaffen; eine Zahl, die ebenfalls unvorstellbar ist.Nach 60.000 Fabriken unter den beiden Vorgängerregierungen (kaum zu glauben, wenn man „sechzigtausend Fabriken“ hört), hat Amerika nun in sehr kurzer Zeit 12.000 neue Fabriken unter meiner Regierung gewonnen – und die Zahl steigt rapide: Wir werden die 60.000 Fabriken, die wir verloren haben, mehr als ersetzen und diese diese werden größer, neuer und die neuesten sein. Jahre der wirtschaftlichen Stagnation sind einem Geysir der Möglichkeiten gewichen; die US-Börsen sind seit meiner Wahl um mehr als 50 Prozent gestiegen, haben das Vermögen der Haushalte um mehr als 19 Billionen Dollar erhöht und die Renten und die Kosten für das Sparen von College-Kosten für hart arbeitende Familien erhöht. In diesen Zahlen sind sehr viele Dinge enthalten, und das trotz der Tatsache, dass die Fed die Zinsen zu schnell erhöht und zu langsam gesenkt hat. Und selbst jetzt, da die Vereinigten Staaten bei weitem die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt sind, ist sie noch nicht einmal annähernd am Ziel. Es wird knapp werden, aber uns ist viel Gutes widerfahren und nicht so gute Dinge sind … anderen Orten passiert. Die Kraft, um zu konkurrieren – und wir konkurrieren mit Nationen, die negative Zinsen bekommen (etwas Neues: das heißt, sie werden dafür bezahlt, Geld zu leihen, etwas, woran ich mich sehr schnell gewöhnen könnte. Ich liebe das! „Kann ich Ihren Kredit zurückzahlen? Wie viel bekomme ich?“) – trotzdem haben wir immer noch die beste Zahlen, die wir bisher in so vielen verschiedenen Bereichen hatten. Es ist ein konservativer Ansatz, und wir haben ein enormes Aufwärtspotenzial, wenn alle Handelsabkommen und die Masse der Deregulierungen in Gang kommen, was im Laufe dieses Jahres, vor allem gegen Ende des Jahres, der Fall sein wird. Diese Handelsabkommen beginnen bereits zu greifen; die Deregulierungen kommen jetzt schon zum Tragen. Und ich sehe ein so großes Potenzial für die Zukunft. Wir haben noch nicht einmal angefangen, denn die Zahl derer, über die wir sprechen, ist gewaltig. Die Zeit der Skepsis ist vorbei. Die Menschen strömen zurück in unser Land, die Unternehmen kommen wieder in unser Land. Viele von Ihnen, die ich kenne, kommen mit ihren Werken und Fabriken zurück. Ich danke Ihnen sehr. Amerikas neu gewonnener Wohlstand ist unbestreitbar, beispiellos und weltweit unübertroffen. Amerika hat diese erstaunliche Wende nicht durch geringfügige Änderungen an einer Handvoll Politiken erreicht, sondern durch einen ganz neuen Ansatz, der sich ganz auf das Wohl der amerikanischen Arbeiter konzentriert. Jede Entscheidung, die wir in den Bereichen Steuern, Handelsregulierung, Energie, Einwanderung, Bildung und vieles mehr treffen, ist darauf ausgerichtet, das Leben der Amerikaner im Alltag zu verbessern. Wir sind entschlossen, den höchsten Lebensstandard zu schaffen, den man sich vorstellen kann, und genau das tun wir jetzt für unsere Arbeiter: den höchsten der Welt. Und wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass die Arbeiter- und Mittelschicht die größten Gewinne einfährt. Die höchste Pflicht einer Nation ist den eigenen Bürgern gegenüber. Diese Wahrheit zu ehren, ist der einzige Weg, um Vertrauen in das Marktsystem aufzubauen.Nur wenn die Regierungen ihre eigenen Bürger an die erste Stelle setzen, werden die Menschen vollständig in ihre nationale Zukunft investiert sein. In den Vereinigten Staaten bauen wir eine Wirtschaft auf, die für alle funktioniert, und stellen die Bande der Liebe und Loyalität wieder her, die die Bürger vereinen und die Nationen mit Macht ausstatten. Heute halte ich das amerikanische Modell als Beispiel für ein funktionierendes System der freien Wirtschaft fest, das den meisten Menschen im 21. Jahrhundert und darüber hinaus den größten Nutzen bringen wird. Eine arbeitnehmer-, bürger- und familienfreundliche Agenda zeigt, wie eine Nation gedeihen kann, wenn ihre Gemeinschaften, ihre Unternehmen, ihre Regierung und ihr Volk zum Wohle der ganzen Nation zusammenarbeiten. Als Teil dieser neuen Vision haben wir das größte Paket von Steuersenkungen und Reformen in der amerikanischen Geschichte verabschiedet. Wir verdoppelten die Steuergutschriften für Kinder, die 40 Millionen amerikanischen Familien zugute kommen, und holten 650.000 alleinerziehende Mütter und ihre eine Million Kinder aus der Armut heraus – und zwar schnell. Wir verabschiedeten die erste Steuergutschrift für Arbeitgeber, die bezahlten Vaterschaftsurlaub für Angestellte mit einem Jahresgehalt von 72.000 Dollar oder weniger gewähren, und verabschiedeten den bezahlten Familienurlaub für Regierungsangestellte als Modell für das Land. Wir machen die Kinderbetreuung viel erschwinglicher und reduzieren oder beseitigen Wartelisten für die Kinderbetreuung im ganzen Land. Unsere Kinderbetreuungsreformen unterstützen berufstätige Eltern und stellen sicher, dass Kinder Zugang zu qualitativ hochwertiger Betreuung und Bildung haben, die sie alle sehr verdienen.Wir haben unsere Unternehmenssteuer von der höchsten in der entwickelten Welt auf eine Steuer gesenkt, die nicht nur wettbewerbsfähig ist, sondern auch zu den niedrigeren Steuern gehört. Wir haben fast 9.000 Chancen-Zonen in notleidenden Gemeinden geschaffen, in denen Kapitalgewinne oder langfristige Investitionen jetzt mit Null besteuert werden. Und ein enormer Reichtum strömten in Gebiete, die vierhundert Jahre lang nichts gesehen haben. Die 35 Millionen Amerikaner, die in diesen Gebieten leben, haben bereits erlebt, wie ihre Heimatwerte um mehr als 22 Milliarden Dollar gestiegen sind. Meine Regierung hat auch historische Investitionen in historisch schwarze Colleges und Universitäten getätigt. Ich habe HBC [Historically Black Colleges and Universities] gerettet. Wir haben sie gerettet; sie waren am Ende, und wir haben sie gerettet. Wir beseitigen Straßenblockaden auf dem Weg zum Erfolg und belohnen Unternehmen, die in Arbeitnehmer, Familien und Gemeinden investieren. Wir haben auch die ehrgeizigste Kampagne in der Geschichte gestartet, um Job-vernichtende Vorschriften zu reduzieren. Für jede neue Verordnung, die wir verabschieden, entfernen wir acht alte Vorschriften, wodurch durchschnittlich 3.100 Dollar pro Jahr für amerikanische Haushalte eingespart werden. Es sollten „für jede, die wir machen, zwei“ sein – aber wir konnten das auf acht anheben, und wir denken, dass das noch viel höher gehen wird. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Heute fordere ich andere Nationen auf, unserem Beispiel zu folgen und Ihre Bürger von der drückenden Last der Bürokratie zu befreien. Damit müssen Sie Ihre Länder so führen, wie Sie es wollen.Wir stellen auch die verfassungsmäßige Rechtsstaatlichkeit in Amerika wieder her, die für unsere Wirtschaft, unsere Freiheit und unsere Zukunft unerlässlich ist. Und deshalb haben wir über 190 Bundesrichter ernannt ­– ein Rekord – um das Gesetz so zu interpretieren, wie es geschrieben steht. 190 Bundesrichter – denken Sie daran! – und zwei Richter des Obersten Gerichtshofes. Als Ergebnis unserer Bemühungen fließen Investitionen in unser Land. In der ersten Hälfte des Jahres 2019 zogen die Vereinigten Staaten fast ein Viertel aller ausländischen Direktinvestitionen in der Welt an (denken Sie daran! 25 Prozent aller ausländischen Investitionen in der ganzen Welt kamen in die Vereinigten Staaten, und diese Zahl steigt rapide an). Für jedes Unternehmen, das nach einem Ort sucht, an dem es frei investieren, bauen, gedeihen, innovieren und erfolgreich sein kann, gibt es keinen besseren Ort auf der Welt als die Vereinigten Staaten. Als zentralen Teil unseres Engagements für den Aufbau einer integrativen Gesellschaft haben wir den Natinal Council for the American Worker gegründet. Wir wollen, dass jeder Bürger, unabhängig von Alter oder Hintergrund, über die modernsten Fähigkeiten verfügt, um am Arbeitsplatz von morgen konkurrenzfähig und erfolgreich zu sein. Dazu gehören kritische Branchen wie künstliche Intelligenz, Quantencomputer und 5G. Unter der Führung von Ivanka (die heute bei uns ist) hat unser Versprechen an Amerikas Arbeiter eine ausgewachsene nationale Bewegung hervorgerufen, mit über 400 Unternehmen, die sich verpflichten, 15 amerikanischen Studenten und Arbeitern neue Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten. Amerika nimmt tiefgreifende Veränderungen vor, um die Arbeitnehmer und ihre Familien in den Mittelpunkt unserer nationalen Agenda zu stellen. Die vielleicht umwälzendste Veränderung von allen ist die Handelsreform, bei der wir chronische Probleme angehen, die jahrzehntelang ignoriert, toleriert oder ermutigt wurden. Unsere Führer haben nichts gegen das unternommen, was uns im Handelsbereich passiert ist.Bevor ich gewählt wurde, untergruben Chinas räuberische Praktiken den Handel für alle. Aber niemand hat etwas dagegen unternommen, außer zuzulassen, dass es immer schlimmer und schlimmer und schlimmer wird. Unter meiner Führung hat Amerika das Problem frontal angepackt. Im Rahmen unseres neuen Abkommens der Phase 1 ­– Phase 2 beginnt in Kürze mit den Verhandlungen – hat sich China bereit erklärt, im Wesentlichen Dinge zu tun, die es nicht getan hätte: Maßnahmen zum Schutz des geistigen Eigentums, Beendigung des erzwungenen Technologietransfers, Beseitigung von Handelsschranken und landwirtschaftlichen Gütern sowie von landwirtschaftlichen Gütern, bei denen wir so schlecht behandelt wurden, vollständige Öffnung seines Finanzsektors (das ist geschehen) und Aufrechterhaltung einer stabilen Währung – all das unterstützt durch eine sehr, sehr starke Durchsetzung. Unsere Beziehung zu China war wahrscheinlich noch nie so gut wie jetzt. Wir haben eine sehr harte Zeit durchgemacht, aber es war nie besser. (Meine Beziehung zu Präsident Xi ist eine außergewöhnliche. Er ist für China – ich bin für die USA. Aber abgesehen davon lieben wir uns gegenseitig). Darüber hinaus wird China in den nächsten zwei Jahren zusätzlich zweihundert Milliarden Dollar für amerikanische Dienstleistungen, Landwirtschaft und Energie sowie Industriegüter ausgeben. Wir werden also mehr als 200 Milliarden einnehmen ­, es könnte am Ende aber auch näher an 300 Milliarden liegen. Aber diese Errungenschaften wären ohne die Einführung von Zöllen nicht möglich gewesen, auf die wir zurückgreifen mussten – und wir wenden sie auch auf andere an. Und deshalb werden die meisten unserer Zölle gegenüber China während der Verhandlungen der Phase 2 aufrechterhalten bleiben.Die Zölle sind größtenteils belassen worden, und wir als Land erhalten jährlich Abermilliarden von Dollar. Wie ich bereits erwähnt habe, haben wir die NAFTA-Katastrophe beendet, eines der schlimmsten Handelsabkommen, das jemals abgeschlossen wurde – nicht einmal annähernd – und es durch das unglaubliche neue Handelsabkommen, das USMCA, ersetzt – das sind Mexiko und Kanada. In den fast 25 Jahren nach der NAFTA haben die Vereinigten Staaten jeden vierten Arbeitsplatz in der Fertigung verloren, darunter fast jeden vierten Arbeitsplatz in der Fahrzeugherstellung. Es war ein Anreiz, das Land zu verlassen. Das NAFTA-Abkommen war ein Beispiel für das jahrzehntelange Versagen des internationalen Handelssystems. Das Abkommen verlagerte den Wohlstand in die Hände einiger weniger, förderte massive Auslagerungen, ließ die Löhne sinken und schloss Anlagen und Fabriken zu Tausenden. Die Fabriken verließen unser Land, stellten dort das Produkt her und verkauften es in unser Land: Wir hatten am Ende keine Arbeitsplätze und keine Steuern und würden die Produkte anderer Länder kaufen. Das geschieht heute nicht mehr.Das sind die Trümmer, für deren Beseitigung ich gewählt wurde. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich mehr als alles andere für das Amt des Präsidenten kandidiert habe: weil ich nicht verstehen konnte, warum wir all diese Arbeitsplätze so schnell an andere Länder verlieren, und es wurde immer schlimmer und schlimmer, und ich denke, das ist wahrscheinlich der Hauptgrund, warum ich kandidiert habe – aber es gibt auch noch andere Gründe – und um sie durch ein neues System zu ersetzen, das die Arbeitnehmer vor die besonderen Interessen stellt. Die Sonderinteressen würden sich gut machen, aber die Arbeiter stehen an erster Stelle. Unser nagelneuer USMCA [United States–Mexico–Canada Agreement] ist das Ergebnis der breitesten Koalition, die jemals für ein Handelsabkommen zusammengestellt wurde. Das verarbeitende Gewerbe, die Landwirtschaft und die Arbeitnehmer haben das Abkommen nachdrücklich befürwortet. Und wie Sie wissen, wurde es gerade mit überwältigender Mehrheit im Kongress verabschiedet. Es zeigt, wie die Herausforderungen des 21.Jahrhunderts , vor denen wir alle stehen, gelöst werden kann: Schutz des geistigen Eigentums, Ausweitung des digitalen Handels, Gewährleistung steigender Löhne und Lebensstandards.Die Vereinigten Staaten haben auch ein großes neues Handelsabkommen mit Japan abgeschlossen – etwa 40 Milliarden Dollar – und unser Abkommen mit Südkorea völlig neu verhandelt. Wir verhandeln auch über viele andere Transaktionen mit vielen anderen Ländern und freuen uns darauf, mit dem Vereinigten Königreich (sie haben einen wunderbaren neuen Premierminister, der „sehr gerne einen New Deal machen möchte“, wie sie sagen) ein enormes neues Abkommen zum Schutz unserer Sicherheit und unserer Wirtschaft auszuhandeln.Wir heißen die amerikanische Unabhängigkeit im Energiebereich entschlossen willkommen. Die Vereinigten Staaten sind bei weitem die Nummer eins unter den Erdöl- und Erdgasproduzenten der Welt (bei weitem: nicht einmal annähernd). Während viele europäische Länder mit lähmenden Energiekosten zu kämpfen haben, spart die amerikanische Energierevolution amerikanischen Familien jedes Jahr 2.500 Dollar, indem sie die Stromrechnungen in einer Größenordnung senkt, von der man sagte, dass sie nicht möglich sei, und auch – sehr wichtig – die Preise an der Zapfsäule. Wir waren so erfolgreich, dass die Vereinigten Staaten keine Energie mehr aus feindlichen Nationen importieren müssen. Da nun ein Überfluss an amerikanischem Erdgas zur Verfügung steht, müssen unsere europäischen Verbündeten auch gegenüber unfreundlichen Energielieferanten nicht anfällig sein. Wir drängen unsere Freunde in Europa, Amerikas riesige Vorräte zu nutzen und echte Energiesicherheit zu erreichen. Mit amerikanischen Unternehmen und Forschern an der Spitze stehen wir an der Schwelle zu praktisch unbegrenzten Energiereserven, auch aus traditionellen Brennstoffen, LNG, sauberer Kohle, Kernkraft und Gashydrattechnologien der nächsten Generation.Gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass die Vereinigten Staaten zu den saubersten Luft- und Trinkwasserreserven der Welt gehören, und wir werden dafür sorgen, dass dies auch so bleibt – und wir haben gerade einen Bericht veröffentlicht, dass zum jetzigen Zeitpunkt die USA die saubersten sind, die es in den letzten 40 Jahren gegeben hat. Wir haben uns verpflichtet, die Majestät von Gottes Schöpfung und die natürliche Schönheit unserer Welt zu bewahren. Ich freue mich, Ihnen heute ankündigen zu können, dass sich die Vereinigten Staaten der Initiative „Eine Billion Bäume“ anschließen werden, die hier auf dem Weltwirtschaftsforum ins Leben gerufen wurde. Eine Billion Bäume! Und dabei werden wir weiterhin eine starke Führungsrolle übernehmen und das Wachstum unserer Bäume und Wälder wiederherstellen und besser verwalten.Dies ist nicht die Zeit für Pessimismus. Dies ist eine Zeit des Optimismus. Angst und Zweifel sind kein guter Gedankengang – denn dies ist eine Zeit der großen Hoffnung und Freude und des Optimismus und des Handelns. Aber um die Möglichkeiten von morgen anzunehmen, müssen wir die immerwährenden Untergangspropheten und ihre Vorhersagen über die Apokalypse ablehnen. Sie sind die Erben der törichten Wahrsager von gestern, und ich habe sie, und Sie haben sie, und wir alle haben sie – und sie wollen, dass es uns schlecht geht. Aber das werden wir nicht zulassen. Sie sagten eine Überbevölkerungskrise in den 1960er Jahren, einen Massenhunger in den 70er Jahren und ein „Ende des Öls“ in den 1990er Jahren voraus. Diese Panikmacher fordern immer das Gleiche: Absolute Macht, jeden Aspekt unseres Lebens zu beherrschen, zu verändern und zu kontrollieren. Wir werden niemals zulassen, dass radikale Sozialisten unsere Wirtschaft zerstören, unser Land vernichten oder unsere Freiheit ausmerzen. Amerika wird immer die stolze, starke und unnachgiebige Bastion der Freiheit sein. In Amerika verstehen wir, was die Pessimisten nicht sehen wollten: dass eine wachsende und lebendige Marktwirtschaft, die sich auf die Zukunft konzentriert, den menschlichen Erfindungsgeist inspiriert und eine Kreativität anregt, die stark genug ist, um jede Herausforderung zu bewältigen – jede Herausforderung bei weitem.Die großen wissenschaftlichen Durchbrüche des zwanzigsten Jahrhunderts, von Penizillin über Hochertragsweizen bis hin zu modernen Transportmitteln und bahnbrechenden Impfstoffen, haben den Lebensstandard erhöht und weltweit Milliarden von Leben gerettet. Und wir arbeiten weiter an Dingen, von denen Sie in naher Zukunft hören werden, dass Sie selbst heute, wo Sie hier und jetzt sitzen, nicht glauben würden, dass wir die Antworten gefunden haben. Sie werden davon hören, aber wir haben Antworten auf Dinge gefunden, von denen die Leute sagten, dass sie nicht möglich wären – sicherlich nicht in sehr kurzer Zeit. Aber die Wunder des letzten Jahrhunderts werden im Vergleich zu dem, was die jungen Innovatoren von heute erreichen werden, verblassen, weil sie Dinge tun, von denen niemand dachte, dass sie überhaupt erst möglich wären. Wir nehmen die Technologie weiterhin an und scheuen sie nicht. Wenn die Menschen die Freiheit haben, innovativ zu sein, werden Millionen von Menschen länger, glücklicher und gesünder leben.Seit drei Jahren zeigt Amerika der Welt, dass der Weg in eine blühende Zukunft damit beginnt, dass man die Arbeitnehmer an die erste Stelle setzt, sich für Wachstum entscheidet und Unternehmer freisetzt, die ihre Träume verwirklichen können. Für jeden, der daran zweifelt, was in der Zukunft möglich ist, brauchen wir nur auf die gewaltigen Errungenschaften der Vergangenheit zu schauen. Nur wenige hundert Meilen von hier entfernt liegen einige der großen Städte Europas: wimmelnde Zentren der Kultur und des Handels. Jede von ihnen ist voller Erinnerungen an das, was der menschliche Antrieb und die Phantasie erreichen können. Vor Jahrhunderten, zur Zeit der Renaissance, schauten Handwerker und Arbeiter nach oben und bauten die Strukturen, die noch heute das menschliche Herz berühren. Bis heute sind einige der größten Bauwerke der Welt vor Hunderten von Jahren errichtet worden.In Italien begannen die Bürger einst mit dem Bau eines Projekts, das 140 Jahre dauern sollte: Der Dom von Florenz – ein unglaublicher, unglaublicher Ort. Zwar gab es noch nicht die Technologie, um ihren Entwurf zu vollenden, aber die Stadtväter machten trotzdem weiter, in der Gewissheit, dass sie eines Tages dahinter kommen würden. Diese Bürger von Florenz akzeptierten keine Grenzen für ihre hohen Ansprüche – und so wurde die große Kuppel schließlich gebaut. In Frankreich hält ein weiteres Jahrhundertprojekt unsere Herzen und Seelen noch immer so fest, dass selbst 800 Jahre nach seinem Bau, als die Kathedrale Notre-Dame im vergangenen Jahr in Flammen aufging – ein so trauriger Anblick, ein unglaublicher Anblick! – Besonders für diejenigen von uns war, die sie zu einem der großen, großen Monumente gemacht haben, Sand, der so viele verschiedene Dinge darstellt – die ganze Welt trauerte. Obwohl ihr Heiligtum jetzt verbrannt und verkohlt steht, und ein Anblick, der schwer zu glauben ist, wenn man sich daran gewöhnt, schaut es an: schwer zu glauben. Aber wir wissen, dass Notre-Dame wiederhergestellt wird, dass sie auf magische Weise wiederhergestellt wird. Die großen Glocken werden wieder erklingen, damit alle sie hören können, sie werden Gott die Ehre geben und Millionen von Menschen mit Staunen und Ehrfurcht erfüllen. Die Kathedralen Europas lehren uns, große Träume, waghalsige Abenteuer und ungezügelte Ambitionen zu verfolgen. Sie fordern uns auf, nicht nur zu überlegen, was wir heute bauen, sondern auch, was noch lange nach unserem Tod Bestand haben wird. Sie zeugen von der Macht des einfachen Volkes, außergewöhnliche Leistungen zu verwirklichen, wenn es durch ein großes und edles Ziel vereint wird.Deshalb müssen wir gemeinsam mit Zuversicht, Entschlossenheit und Vision vorwärts gehen. Wir dürfen nicht schüchtern oder sanftmütig oder ängstlich sein, sondern müssen den Tag mutig ergreifen und den Augenblick ergreifen. Wir haben so viele große Führungskräfte in diesem Raum – nicht nur Wirtschaftsführer, sondern auch Führer von Nationen, und einige von ihnen leisten eine so fantastische Arbeit; wir arbeiten sehr eng zusammen. Wir werden Kraft aus dem Ruhm der Vergangenheit schöpfen, und wir werden dies zu unserer gemeinsamen Mission für die Zukunft machen. Gemeinsam werden wir unsere Nationen stärker, unsere Länder sicherer, unsere Kultur reicher, unsere Menschen freier und die Welt schöner als je zuvor machen. Vor allem aber werden wir unseren Arbeitnehmern, unseren Bürgern und unseren Familien, den Männern und Frauen, die das Rückgrat unserer Volkswirtschaften, das Herz unserer Gemeinschaften und die Seele unserer Länder sind, für immer treu sein. Lassen Sie uns Licht in ihr Leben bringen, einen nach dem anderen, und sie befähigen, die Welt zu erleuchten. Ich danke Ihnen sehr. Gott segne Sie, Gott segne Ihre Länder und Gott segne Amerika.
Soweit Mr. President. Hat Dr. Merkel schon mal darum gebeten, daß Gott Deutschland segnet? Hat Dr. Merkel sich schon ein einziges Mal Gedanken über den Wohlstand deutscher Arbeiter gemacht? Hat Dr. Merkel Deutschland energieunabhängig gemacht? Heute war in der WELT eine Generalabrechnung mit ihrer Politik.
(pi-news.net)

Mainstream schreibt weiter konsequent an seinen Lesern vorbei

Von TORSTEN GROß

Der Auflagenverfall hat sich bei den meisten deutschen Tages- und Wochenzeitungen auch im 4. Quartal des abgelaufenen Jahres fortgesetzt. Das zeigen die gerade veröffentlichen Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (kurz IVW).

Dramatische Verluste haben die Springer-Blätter Bild und Welt zu verzeichnen. Die Bild-Zeitung, die immer noch größte überregionale Tageszeitung in Deutschland, verlor gegenüber dem Vorjahr 10,4 Prozent und kommt jetzt nur noch eine Auflage von knapp 1,37 Millionen Exemplaren. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2017 waren es noch rund 1,79 Millionen. Just zu diesem Zeitpunkt, im Februar 2017, trat der umstrittene Julian Reichelt sein Amt als Bild-Chefredakteur an. Seitdem fährt Bild einen durchweg strammen Anti-AfD- und Anti-Russland-Kurs, was ein nicht unerheblicher Teil der Leserschaft des Boulevardblattes ganz offensichtlich nicht goutiert. Die Quittung: Fast ein Viertel weniger Verkäufe, seit Reichelt das Ruder übernommen hat. Ihre höchste Auflage erreichte Bild übrigens im 3. Quartal 1983. Damals gingen 5,54 Millionen Exemplare pro Tag über den Tresen. Doch diese Zeiten sind lange vorbei!

Noch dramatischer sieht es beim Bild-Schwesterblatt Die Welt aus, deren werktägliche Ausgabe im Vorjahresvergleich satte 12,4 Prozent verlor. Welt am Sonntag kam mit einem Verlust von »nur« 5,5 Prozent relativ glimpflich davon. Ebenso wie die Bild schreibt auch die Welt-Redaktion konsequent gegen die Meinung der eigenen Leserschaft an. Das ist zwar politisch korrekt und erfreut das Establishment, vergrätzt aber das zahlende Publikum. Hinzu kommt, dass auf Welt-Online, dem Internetportal der Zeitung, unangepasste Leserkommentare durch ein linkslastiges Moderatorenteam inflationär gelöscht und allzu unbotmäßige Nutzer gesperrt werden. Das verärgert viele Besucher der Seite und konterkariert die Gewinnung neuer Kunden für die kostenpflichtigen Angebote des Blattes.

Größter Verlierer im Segment überregionale Tageszeitung ist das Neue Deutschland. Massive 15,4 Prozent büßte das frühere SED-Zentralorgan und heutige Hausblatt der Partei Die Linke innerhalb eines Jahres ein. Offenbar sterben dem ND nach und nach die letzten DDR-Genossen weg. Der Bedeutungsverlust der Linkspartei im Osten Deutschlands, die in den letzten Jahren immer mehr Anhänger und Wähler an die AfD verloren hat, tut ein Übriges. Die Zeitung zählt jetzt nicht einmal mehr 20.000 Käufer.

Beschleunigt hat sich die bislang nur moderate Abwärtsbewegung bei der linkslastigen Süddeutschen (Spottname »Alpen Prawda«), die im 4. Quartal 2019 einen Auflagenverlust von 4,3 Prozent hinnehmen musste. Erstaunlich gut hält sich dagegen die links-alternative Tageszeitung taz aus Berlin, die politisch irgendwo zwischen Grünen und autonomer Szene angesiedelt ist. Das notorisch klamme Blatt verlor zuletzt nur 1,7 Prozent an verkaufter Auflage. Dass die taz noch immer knapp 50.000 Exemplare täglich absetzt, liegt nicht nur an einer idealistischen Leserschaft, sondern auch daran, dass Vertreter der Zeitung auffallend oft zu Diskussionsrunden im öffentlichen-rechtlichen Fernsehen eingeladen werden, was immer auch dazu beiträgt, das Publikum auf die Zeitung aufmerksam zu machen und die Leser-Blatt-Bindung zu stärken.

Stärker verloren hat auch das rechte Pendant der Zeitungslandschaft, die ebenfalls in Berlin ansässige Wochenzeitung Junge Freiheit. Deren Auflage ging um über 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Allerdings steht die JF auf mittlere Sicht sehr viel besser da als die meisten ihrer Wettbewerber.

Verkaufte die konservative Wochenzeitung 2010 noch rund 18.400 Exemplare, sind es jetzt knapp 30.000, ein Zuwachs von über 60 Prozent. Die Junge Freiheit hat in den letzten Jahren wie keine andere Publikation vom Aufstieg der AfD profitiert, aus deren Mitglieder- und Sympathisantenreservoir das Blatt zahlreiche neue Käufer und Abonnenten gewinnen konnte.

Unter den großen Tages- und Wochenzeitungen hat Die Zeit in der aktuellen IVW-Erhebung am besten abgeschnitten. Ihre verkaufte Auflage ging um gerade einmal 0,3 Prozent zurück, was vor allem dem starken Zuwachs an digitalen Abonnements zu verdanken ist. Dadurch konnte das Minus bei den Papier-Abos und im Einzelverkauf ausgeglichen werden.

Demgegenüber ging es bei den großen politischen Wochenzeitschriften – Spiegel, Stern und Focus – im letzten Quartal mit der Auflage deutlicher abwärts. Der Trend der letzten Jahre setzte sich damit fort. Besonders stark geriet das Münchener Nachrichtenmagazin Focus unter die Räder, das 15,32 Prozent verlor und jetzt nur noch eine Auflage von knapp 350.000 Exemplaren erreicht. Zum Vergleich: Im 3. Quartal 1998 – dem ersten Jahr der IVW-Zählung – waren es noch rund 817.000 Exemplare. Ein dramatischer Rückgang!

Auf Platz 2 der Verlustliste rangiert der Stern mit einem Minus von 8,5 Prozent. Erst an dritter Stelle folgt Der Spiegel mit einer um rund drei Prozent geschrumpften Auflage – und das trotz der im Dezember 2018 öffentlich gemachten und seitdem breit diskutierten Relotius-Affäre. Spiegel-Leser erdulden offenbar mehr!

Fazit: Der Niedergang der großen deutschen Printmedien hat sich auch im letzten Quartal des vergangenen Jahres fortgesetzt. Einige Titel mussten herbe Auflagenverluste hinnehmen. Besonders stark gebeutelt wurden solche Zeitungen und Zeitschriften, die früher einmal bürgerlich-konservative Positionen vertraten, dann aber – dem Zeitgeist folgend – nach links gedriftet sind.

Die Profiteure dieser Entwicklung sind vor allem die alternativen Medien im Internet, die sich dem Diktat der Political Correctness entziehen und ihren Leser Fakten und Hintergründe liefern, die von den Mainstream-Medien nicht selten unter den Teppich gekehrt werden.

Soziale Netzwerke, Blogs und Foren nehmen deshalb immer stärkeren Einfluss auf die politische Diskussion in Deutschland.

Kein Wunder, dass die etablierte Politik mit immer neuen Tricks und Initiativen versucht, die Informations- und Meinungsfreiheit im Internet einzuschränken. Doch es dürfte kaum gelingen, den Geist wieder in die Flasche zu zwingen!
<<<<<Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen<<<
(pi-news.net)