Alles Faschisten?

Hitler en vogue oder die Nazikeule

Von Joseph Hueber

Darf’s ein bisschen mehr sein? Diese Frage kennt man vom Einkauf beim Slowfoodmetzger. Als freundlicher Kunde, der weiß, wie schwierig es ist, von Fleisch- und Wurst-Großportionen grammgenau abzuschneiden, wird man keine abschlägige Antwort geben. Dass da gelegentlich kalkulierte Gewinnsteigerung dahinter steht, lässt man sich gefallen. Kann man’s nachweisen oder verübeln?

Gleiche Großzügigkeit sollte man freilich nicht walten lassen, wenn es um den Verkauf von politischen Mainstream-Begriffen an der medialen Öffentlichkeitstheke geht. Da wird einem nämlich gleich ungefragt die maximale Portion an politisch korrekten Denkbausteinen gereicht. Das Verkaufsprinzip lautet: „Gib dem aufzuklärenden Bürger, was auf dem Teller gängiger Ideologien Platz hat.“

Cui bono?

Es geht beim Verkauf politischer Kampfbegriffe primär darum, Andersdenkende zu verunglimpfen und nachhaltig jedem, der sich mit diesen andersdenkenden Querköpfen einlassen will, den Appetit auf eine vorurteilsfreie intellektuelle Auseinandersetzung zu nehmen. Was hier an der Begriffs-Theke liegt, kennt man wie die Wurst im Laden: Populist, Extremist, Fundamentalist, rechts(extrem), reaktionär, rassistisch, et cetera. Absurdes findet sich auch im Angebot. Es ist der durch allzu häufigen Gebrauch gleichzeitig kleingedampfte als auch aufgeblasene Begriff Holocaust .

Das gegenwärtig am weitesten verbreitete sprachliche Sonderangebot an der intellektuellen Polit-Theke ist jedoch der Denk- bzw. Diffamierungs-Baustein im Doppelpack : Faschist und Nazi.

Der bekannte Russlandexperte Leonid Luks, ehem. Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Geschichte an der KU Eichstätt-Ingolstadt, zeigt in seiner Kolumne Was ist Faschismus? Historische Betrachtungen über den inflationären Gebrauch eines Begriffs , dass die Bezeichnung Faschist schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in der Kommunistischen Internationale verwendet wurde, um Gegner zu disqualifizieren und deren „ angebliche Verwerflichkeit“ zu beweisen. So sah man die Sozialdemokratie als einen „ Flügel des Faschismus“, eine Formulierung, die auch Stalin in seiner „Zwillingsbrüder-Theorie“ übernahm.

Erstaunlicherweise war es ein KPD Funktionär, der vor der Gefahr warnte, mit dieser Bezeichnung einen „ Popanz“ aufzubauen. Und von einem Führer der KPI war noch konkreter zu hören: „Es ist gebräuchlich geworden, sich des Ausdrucks Faschismus ganz allgemein zu bedienen … Agitatorisch mag das von Nutzen sein, die politische Klarheit und das genaue Verständnis der tatsächlichen Vorgänge leiden darunter ganz zweifellos.“

Der Aufstieg der NSDAP in den späten 20er und frühen 30er Jahren führte , so Luks, zu einem „ Höhepunkt“ im „inflationären Gebrauch“ des Begriffes Faschismus. Er wurde fast uneingeschränkt auf alle Gegner der KPD ausgedehnt. Diese politische Denke bezeichnet Luks als „Fiktionalismus“, als das „Leugnen der offensichtlichsten Tatsachen … und das Entwerfen einer Pseudowirklichkeit (heute würde man sagen – einer „postfaktischen Wirklichkeit“), die sich für die eigentliche Realität ausgibt.“ 1945, Ende des Nationalsozialismus in Deutschland und Faschismus in Italien, bedeutete laut Luks jedoch kein Ende des inflationären Gebrauches des Begriffs Faschismus, „weder im Osten noch im Westen.“

Die historischen Fakten könnten nicht aktueller sein

Der bekannte Soziologe Furedi, emeritierter Soziologe an der Universität Kent, England, sieht in der schnellzüngigen Verwendung von Holocaust und Hitler , quer durch alle Medien, ein Defizit politischer Vorstellungskraft. Hitler und Holocaust würden heute in Vergleichen bemüht, um die Vertreter abweichender Meinungen öffentlich zu disqualifizieren.

Heute, so argumentiere man immer wieder, finde eine Neuauflage der 30er Jahre statt. Immer mehr Personen des öffentlichen Lebens, so Furedi, instrumentalisierten gegenwärtig solche Vergleiche, um politisch zu punkten. Er kommt zu dem entlarvenden Schluss: „Die Gegenwart mit der Zeit des Holocaust zu vergleichen,

das ist die Beschwörungsformel jedes drittklassigen Sophisten, dem die Argumente fehlen.“ („Comparing contemporary events with the period of the Holocaust has become the incantation of every third-rate sophist in search of an argument.“).

Der Kirchenchor singt mit

Beispiele für den von Luks diagnostizierten „ Fiktionalismus“ sowie den von Furedi konstatierten Mangel an diskutablen Argumenten, gepaart mit flott und unbeschwert präsentierten Vergleichen mit brauner Vergangenheit, gibt es auch in den christlichen Kirchen.

Ihren Repräsentanten kann man, beobachtet man deren Stellungnahmen zu Fragen der Zuwanderung oder der Parteienlandschaft in der Bundesrepublik, leider nur noch bedingt eine kritisch reflektierende Distanz unterstellen. Denkkategorien wie rechts, nationalistisch oder Populismus gehören längst zum flächendeckenden Repertoire kirchlichen Denkens und Urteilens.

Ein aktuelles Interview mit dem scheidenden Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Albert Schmid, ist ein deutliches Dokument eines in den angesprochenen Schablonen verhafteten politisch korrekten Denkens. Schmid ist kein Einzeltäter. Er kann sich einig wissen mit Exzellenzen und Eminenzen, von denen Ähnliches gelegentlich zu vernehmen ist.

In seiner Abschiedsrede orakelt Schmid vom Ausgeliefertsein von Teilen der Kirche an „rechte Schalmeientöne“. Hier sei ein Mangel an „ Urteilsfähigkeit“ zu erkennen. Passgenau eingefügt in das gegenwärtig nicht-hinterfragbare Ressentiment gegenüber der in seinen Augen abzulehnenden Alternativ-Partei mit angeblicher Braunfärbung tönt er: „Ich verkenne nicht, dass die AfD auch auf katholischem Terrain ihr Unwesen treibt“. Genauso, laut Schmid, habe Adolf Hitler in den 1930er Jahren (…) gesprochen, und die Kirche habe darauf anfänglich mit Naivität reagiert.

Quod erat demonstrandum.
Luks:
https://diekolumnisten.de/2017/03/24/was-ist-faschismus-historische-betrachtungen-ueber-den-inflationaeren-gebrauch-eines-begriffs/
Furedi : Comparing contemporary events with the period of the Holocaust has become the incantation of every third-rate sophist in search of an argument. http://www.spiked-online.com/newsite/article/just-like-hitler-the-diminishing-of-the-holocaust/19468#.WNjLvdLyj4Y
(vera-lengsfeld.de)

Das Tagesgericht

karussellB17

Lahr schwimmt dem Kehler Ostermarkt entgegen?

(gh) – Ein bisschen mehr einfallen  hätte den Namenssuchern für die neue Tram-Brücke Straßburg-Kehl schon können. Gerade in Zeiten, da wieder Bilderstürme in Gang sind und Geschichte von Straßennamen getilgt wird, ist es sehr waghalsig, Menschen zu Paten zu ernennen für Dingliches, wenn sie sich nicht mehr wehren können. Sie laufen Gefahr, irgendwann zur unerwünschten Person erklärt zu werden, falls  es das Tagesgespräch so will. Während gerade Martin Luther über alles gefeiert wird, müsste bei Licht betrachtet sein Name heutiger Zensur weichen angesichts seiner auch hetzerischen Hnterlassenschaften. Und nun also soll die Tram-Brücke nach Beatus Rhenanus genannt werden.  Den Straßenbähnlern wird es egal sein, auf wem sie herumfahren. Der Humanist Rhenanus (1485 – 1547) war ein Freund des Humanisten und Reformators Erasmus von Rotterdam und auch, wenn man so will, als Journalist und Verleger bekannt.  Heutige Journalisten könnten bei ihnen zweifellos in die Lehre gehen.  „Das Lob der Torheit“  von Erasmus von Rotterdam ist eine Satire und eines der  meistgelesenen Werke der Weltliteratur. Torheit ist die wahre Weisheit, eingebildete Weisheit ist Torheit. Der Autor stellt die Torheit als notwendige Illusion dar, die das Dasein überhaupt erst erträglich macht, und nicht nur verdammenswertes Laster  von Dünkel, Sophismus oder Eitelkeit ist. Zweimal „Rhenanus“ über den Rhein: Dazu wäre Erasmus wohl dies eingefallen: „Vornehmheit, alte Familie, Ahnentafel, Stammbäume und dieser ganze Pomp sollte als leerer Schall erkannt werden. Einzig das hat Anspruch auf Beachtung, was Zeugnis der Ehre ist“. Den: „Laß dich von großen Namen nicht blenden!“

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PERLEN VOR DIE LESER
Eintrittspreise für Landesgartenschau 2018 stehen fest
Die Eintrittspreise für die Landesgartenschau in Lahr 2018 stehen fest. Dauerkarten gibt’s für 110 Euro, im Vorverkauf reduziert bis auf 85 Euro. Tageskarten kosten 18 Euro.
(Badische Zeitung. Wer zahlt sowas? Warum für 18 Euro in eine Baumschule, wenn der Wald kostenlos ist und für 18 Euro gut gegessen werden kann? )
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Wenn Journalisten über Raser schreiben als kommunale Melkkühe, könnten Zeitgenossen die Raserei kriegen. Sind es nur Übereilige und Gefährder, die bestraft werden, sondern werden nicht auch viele Verkehrsteilnehmer abgezockt, weil  die Infrastruktur marode oder zurückgeblieben ist?  Seit Jahren wachsen die Schadensmeldungen am Straßenrand, selbst Dörfer scheuen sich nicht, Schlaglöcher Schlaglöcher sein zu lassen und stellen lieber ein Warnschild daneben auf, anstatt eine Schaufel in die Hand zu nehmen. Was früher sehr restriktv gehandhabt wurde, nämlich mit teuren Geßlerhüten Kasse zu machen oder  elektronisch auf eine Tafel zu schreiben, dass man fahrend unterwegs sei,  macht heute Kasse. Einst ging es um Entschärfung und Überwachung von Unfallschwerpunkten, heute wird dies oft nur vorgeschoben, denn: „Raser zahlen zwei Millionen“ heißt der neueste Triumpfmarsch des Ortenaukreises. Hat er alle seine Wege  prima in Schuss oder ist schon  flächendeckend die Maut auf allen deutschen Straßen eingeführt, die ein Verkehrsminister in vier Jahren noch nicht für Pkw geschafft hat?

Dass sich die Kartellbehörde ausgerechnet Tübinger Eisdielen vornimmt, weil die kalte Kugel einheitlich 1,50 kostet, kann ja nur ein Achselzucken auslösen. Wo findet denn noch Konkurrenz statt? Auf dem Freiburger Münsterplatz unter den Wurstbratern? In der ganzen DDR kostete einst die Bockwurst 80 Pfennig, die Flasche Sprudel 25 Pfennig.  Und montags hatte das Land Ruhetag nach arbeitsreichem Wochenende. Klar, deshalb ist die DDR untergegangen. Aber  wo hört das auf, wenn bei den Eisverkäufern begonnen wird? Werden Zeitungsmacher etwa verlegen, wenn die Kartellbehörde entdecken müsste, dass Pressevielfalt nur noch aus Einfalt besteht, die vielfach gefaltet werden kann?  Welcher Zufall aber auch hat gegenseitiges Redaktionsschließen befördert und  einen Blätterwald zu einzenen Monokulturen verkümmern lassen? Warum guckt da niemand hin?Wo früher Redaktionen im Stellungskrieg sich gegenüber standen, findet heute fröhlicher gegenseitiger Seitenklau aus der Ferne statt.

Wird es  trotz fehlender Konkurrenz Zeitungen noch immer nicht zu blöd, die Mär von den „Flüchtlingen“ zu verbreiten, die selbst Juristen, Staatsanwaltschaften und Gerichte nachplappern, so, als hätten sie noch nie von Grundgesetz und Strafgesetzen gehört? Dabei mühen sich doch schon Behörden an Umwortungen durch Beliebigkeit, nur der wahre echte und im Ausland gängige Begriff fällt ihnen noch immer nicht ein: illegale Immigranten, meist straffällig. Die BZ setzt nun was Neues drauf: „Schicksale – Immer mehr Mädchen flüchten alleine – Suche nach Sicherheit in Freiburg“. Obwohl auf dem  Etikett dieser Illegalen nicht mehr „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ steht, sondern „Unbegleitete minderjährige Ausländer“ (umA), steckt die Kompassnadel der Redaktion fest in altregierungstreuer Propaganda. Dass kein deutscher Jugendlicher weit kommen würde  ohne Papiere, nur mit Smartphone, dürfte doch klar sein. Einmal aufgegriffen, würde man ihn nach Hause zu den Eltern schicken. Und was macht Deutschland? Da muss ein „Jugendlicher“, der oft an einem 1. Januar geboren worden und gerade 17 Jahre alt ist, nur „Asyl“ flöten, und schon macht der Steuerzahler 5000 Euro pro Monat zur Vollversorgung de luxe locker. Dass, wie in Dänemark herausgefunden, über 70 Prozent dieser „Jugendlichen“ viel älter sind, sogar 35-Jährige sind darunter, will in Deutschland niemand wissen. Das Herumgeeiere um einen mutmaßlichen Mörder von der Dreisam sagt doch alles.

fährerhenanus

Eine, fahrbare, Brücke über den Rhein namens „Rhenanus“ gibt es bereits. So heißt die Fähre Kappel-Rhinau, benannt nach dem deutschen Humanisten (Rheinau), der in Schlettstadt geboren wurde, dessen Familie aus Rheinau stammte. Deshalb ist  der angedachte Name für die Tram-Brücke bei Kehl nicht sehr originell. 

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EU-Parlamentschef
„Dann werden 30 Millionen Einwanderer in die EU kommen“
EU-Parlamentschef Tajani fürchtet, dass aus Afrika bis zu 30 Millionen Menschen nach Europa kommen könnten. Er fordert Milliardeninvestitionen. Und den Aufbau von sogenannten Flüchtlingsstädten.
(welt.de. Geht’s noch? Wozu sind Grenzen da. Oder soll hier Afrika werden?)

Griechenlands Milliarden-Quittung für die Euro-Partner
Die Bundesregierung befürchtet bei der Rettung Griechenlands einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf in dreistelliger Milliardenhöhe. Der würde sich ergeben, sollte sich Athen in den Verhandlungen durchsetzen. Laut Bundesfinanzministerium entstehen dadurch Mehrkosten von 120 Milliarden Euro, die Steuerzahler stemmen müssten. In dieser Rechnung zugunsten Griechenlands sind erhebliche Zinseszins-Effekte noch nicht enthalten.
(welt.de. Was geht das Deutschland an? Hat die CDU nicht das Volk angelogen, so wie es Kauder jetzt mit den illegalen Immigranten macht: Es kostet die Bürger nichts! Deutschland muss die EU verlassen. Experiment missglückt. Schäuble muss abtreten.)cdu-plakat-euro-1999

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NACHLESE
Grünen-Politikerin
Niedersachsens Justizministerin gegen Verbot von Kinderehen
Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) hat sich gegen ein generelles Verbot von Kinderehen ausgesprochen. Die Ehen minderjähriger Kinder und Jugendlicher müßten „differenziert betrachtet“ werden, forderte die Grünen-Politikerin. Eine Annullierung von Kinderehen könne „dem Schutz der Kinder zuwiderlaufen“.
(Junge Freiheit. Wer hat die zur Justizministerin gemacht?)
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Streit mit der Türkei
Serdar Somuncu: Wenn Erdogan so weitermacht, treibt er Deutschland in Bürgerkrieg
Serdar Somuncu ist nicht gerade für seine Zurückhaltung bekannt – mit markanten Thesen polarisiert der Kabarettist bei diversen politischen Themen. Jetzt kritisiert er den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan scharf und sieht gefährliche Folgen für das Leben in Deutschland.
(focus.de. Der Bürgerkrieg ist schon im Gang.)

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Deutsche als „ausländische Mitbürger“
Ich war enttäuscht, teilweise entsetzt. Ich habe keine einzige Predigt gehört, die ich wenigstens okay fand. Fast alle waren sehr konservativ. Und wenig integrativ. Es ging fast immer um „wir und die“. Wir Muslime und die Anderen, die Deutschen, die Ungläubigen. Integration wurde eher als Bedrohung der reinen Lehre dargestellt.
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In der Berliner Mehmed Zahid Kotku Tekkesi-Moschee wurde am 23. Dezember des vergangenen Jahres noch die „größte aller Gefahren – die Weihnachtsgefahr“ beschworen. Es stehe schon im Koran geschrieben: „Wer einen anderen Stamm nachahmt, wird einer von ihnen.“ Der Imam warnte: „Selbst Sonnenblumenkerne zu kaufen und den Silvesterabend zu Hause in der Familie zu feiern ist sehr gefährlich. Gott möge uns davor bewahren.“ Das war wenige Tage nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz.
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Ein Imam, der hier schon lange lebt, sprach von Deutschen als „unseren ausländischen Mitbürgern“. Das fand er offenbar ganz normal.
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Ich würde so gern ein positives Beispiel anführen, eine Predigt, die Weltoffenheit ausstrahlt, eine Brücke baut zum Leben in Deutschland. Ich habe sie bisher nicht gefunden. Aber ich suche weiter.
(Aus einem Interview mit Constantin Schreiber über Freitagspredigten in 13 Moscheen. Am Montag begann bei ARD Tagesschau24 eine Serie mit Reportagen  über Moscheen in Deutschland „Der Moscheereport“. Schreiber hat das Buch Inside Islam“ geschrieben.)

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„Lebensstilintervention“
Harmlos (?) kommt das neue Forschungsprogramm von EU und Bundesministerium für Bildung und Forschung daher: „Politische Maßnahmen zur Lebensstilintervention“. Ein „transnationales Forschungsnetzwerk“ soll die Effektivität politischer Maßnahmen zur Förderung eines gesunden Ernährungs- und Bewegungsverhaltens evaluieren. Kritiker sehen es als Testballon für die „große Transformation“ der Gesellschaft, wie sie der „Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ fordert. Verschwörungstheorie? Immerhin sollen auch Transport, Landwirtschaft oder Umwelt/Nachhaltigkeit einbezogen werden. Jedenfalls: Wissenschaft wieder als Handlanger der Politik.
(Tichys Einblick. Fürs neue Deutschland der neue Mensch. Seid Ihr nicht willig, geht’s auch mit Gewalt.)

Neu-Schwedin: Keine Abschiebungen, weiße Schweden werden ja auch nicht abgeschoben
Die bizarren Nachrichten aus Schweden sind kaum noch steigerungsfähig. Victoria Kawesa wurde am letzten Wochenende zur ersten schwarzen Parteivorsitzenden einer europäischen Partei, der Feministischen Initiative (Fi) gewählt. In einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender SVT plädierte sie für eine „Flüchtlings-Amnestie“ und dafür, dass kein ausländischer Mitbürger, der Verbrechen in Schweden begangen hat, zur Deportation verurteilt werden kann, ganz gleich, wie schwer die Verbrechen sind. Schließlich würden verurteilte weiße (ethnische) Schweden auch nicht abgeschoben.
(pi-newsnet.Logisch, gell?)

ver.di-Workshop: “Kontern gegen Rechts”
…Nach Bespitzeln, Aushorchen und Denunzieren gegen Rechts, den bekannten Nazi/Stasi- und ver.di-Maßnahmen, gibt es jetzt auch ein Seminar „Kontern gegen Rechts“. Mit dem Projekt sollen laut ver.di-Zeitung PUBLIK (2, 2017) „wegen der Wahlerfolge der AfD“ bis zur Bundestagswahl „bundesweit 10.000 Stammtischkämpfer/innen ausgebildet werden.“ Das Blatt gibt auch gleich ein probates Beispiel, wo das Erlernte Anwendung finden könnte: Vier lärmende ausländische Jugendliche gehen durch den S-Bahn-Wagen, „greifen aber keinen Fahrgast an“. Eine Frau schimpft vor sich hin und ihr Gegenüber pflichtet bei, mit einem rechten Spruch, hier sollte man mal „richtig aufräumen“. Die ersten verängstigten Fahrgäste setzen sich weg, nicht wegen der pöbelnden Jugendlichen, sondern wegen des aggressiven Vor-sich-Hinschimpfens der Frau und wegen des Nazi-Spruches des gleichaltrigen Mannes. Die, die sich wegsetzt, hat aber das Gefühl, dass hier Unrecht geschieht (durch die beiden deutschen Kartoffeln) und schämt sich: „Schließlich steht sie auf und geht weg von den beiden Hetzern, hat jedoch das Gefühl, versagt zu haben, weil sie den Sprüchen nichts entgegengesetzt hat.“ Das soll sich jetzt ändern. Bei einem Wochenendseminar in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin wird die „real erlebte Situation“ im Stuhlkreis detailliert „nachgespielt“. Die ver.di-Zeitung PUBLIK schreibt: „Kathrin steht wie in der real erlebten Situation auf, bleibt aber jetzt neben den Hetzern stehen und fragt sie, warum ein paar laute Jugendliche sie zu solchen Beschimpfungen bewegen können. Sibylle setzt sich auf den von Kathrin verlassenen Platz und spricht die beiden Pöbler [also die Deutschen, Anm. PI] an. Die anderen Mitspieler/innen solidarisieren sich durch Blicke oder Kopfnicken mit Kathrin“. Gratulation! Kathrin und Sibylle haben alles richtig gemacht und sind durch den Workshop jetzt zu echten „Stammtischkämpfer/innen“ geworden. Dadurch können sie ab sofort nicht nur „im Job“, sondern auch „in der Kneipe“, „auf der Straße“ oder wo sie sich sonst gelangweilt herumtreiben, gegen „rechte Hetzer“ vorgehen. Wir empfehlen den Held/innen dafür einen regen Gebrauch der Berliner U-Bahn, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden. Da können sie ihre neu erworbenen Qualifikationen dann gleich einmal in der Praxis umsetzen. Wir wünschen dabei viel Vergnügen!…
(pi-news.net. Kitareife.)

Konfrontation im Koalitionsausschuss
SPD rückt heikles Thema in den Mittelpunkt und treibt Merkel damit in die Enge
Es gibt Themen, die fühlen sich nach Wahlkampf an. Die „Ehe für alle“, die die SPD nun fordert, gehört dazu. Wenn heute Abend der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD zum ersten Mal mit Martin Schulz tagt, steht die Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe auf der Tagesordnung.
(focus.de.Nach Deutschland für alle nun die Ehe für alle. Passt scho.)

Viele Zivilisten getötet
Bundeswehr offenbar in verheerenden Luftschlag in Syrien involviert
Die Bundeswehr soll Aufklärungsbilder für einen verheerenden Luftangriff der Anti-IS-Koalition in Syrien geliefert haben. Am 20. März starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte bis zu 33 Zivlisten, als eine ehemalige Schule in al-Mansoura bombaridert wurde.
(focus.de.Ist ihr egal?)

IfW-Institut warnt:
Schäuble sitzt Geld zu locker – am Ende sinkt Wohlstand für alle
Die öffentliche Hand verteilt zu viel Geld, warnt das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). Besonders hart gehen die Experten Finanzminister Wolfgang Schäuble an. Verkehr, Gesundheitswesen und Kultur sind die größten Nutznießer – doch am Ende droht die dicke Rechnung.
(focus.de.Sucht er nicht noch 100 000 Mark? Wer verlangt von einem Juristen, dass er was von Wirtschaft versteht?)

Verbrechen gegen Menschlichkeit

Ein Moslem schockiert über die Liberalen und Linken

Von Majid Rafizadeh

(Englischer Originaltext: As a Muslim, I am Shocked by Liberals and Leftists
Übersetzung: Daniel Heiniger)

  Es ist die Angst vor dieser Gewalt, vor Folter und Tod, die von extremistischen Muslimen getragen wird, die jeden Menschen verzweifelt dazu bringt, zu gehorchen.

Wenn die Linken für die Redefreiheit sind, warum sind sie blind für islamistische Regierungen wie den Iran, die Menschen exekutieren, wenn sie ihre Meinung äußern? Und warum lassen sie nicht die Leute im Westen ihre Meinung sagen, ohne sie anzugreifen, bevor sie ihnen den Respekt zollen, sich anzuhören, was sie zu sagen haben? Sie scheinen tatsächlich wie die autokratischen Leute, vor denen ich geflohen bin, die auch nicht wollten, dass ihre vereinfachte, binäre Denkweise durch Logik oder Tatsachen bedroht wird.

    Da man im Islam nicht angreifen darf, außer um den Propheten oder den Islam zu verteidigen, müssen die extremistischen Muslime angebliche Angriffe finden oder erfinden, um sich als Opfer darzustellen.

   Schließlich könnte eine kurze Botschaft an die Linken gehen: Lieber Linker, wenn Sie wirklich für Werte wie Frieden, soziale Gerechtigkeit und Freiheit stehen, dann steht Ihre apologetische Sicht des radikalen Islam im totalem Widerspruch zu all diesen Werten. Ihre Ansicht behindert sogar die Bemühungen vieler Muslime, eine friedliche Reformation des Islam durchzuführen, um genau diese Werte voranzutreiben.

Wenn Sie zwischen zwei autoritären Regierungen – der Islamischen Republik Iran und Syrien – unter der Führung von Menschen wie Hafez al Assad, Ayatollah Ali Khamenei und Mahmud Ahmadinedschad aufgewachsen wären, hätten Sie Ihre Jugend beinflusst gesehen von zwei großen Konfessionen des Islam in der muslimischen Welt: der Schia und der Sunna. Ich habe beide studiert, und war an einem gewissen Punkt sogar ein frommer Muslim. Meine Eltern, die noch im Iran und in Syrien leben, kommen aus zwei verschiedenen ethnischen muslimischen Gruppen: arabisch und persisch.

Sie hätten auch gesehen, wie sich die Religion des Islam mit der Politik verbunden hat und wie der radikale Islam durch seine religiösen Gesetze, die Scharia, eine Gesellschaft beherrscht. Sie hätten miterlebt, wie der radikale Islam die täglichen Entscheidungen der Menschen dominieren und kontrollieren kann in Sachen Essen, Kleidung, Geselligkeit, Unterhaltung, alles.

Sie hätten gesehen, wie die Tentakel ihrer Kontrolle jeden Aspekt Ihres Lebens ergreifen. Sie hätten gesehen, wie der radikale Islam, geschmiedet von Fundamentalisten, ein mächtiges Werkzeug für ungezügelte Gewalt sein kann. Es ist die Angst vor dieser Gewalt, vor Folter und Tod, die von extremistischen Muslimen getragen wird, die jeden Menschen verzweifelt dazu bringt, zu gehorchen.

Mein Vater wurde brutal gefoltert – durch einige der fundamentalistischen islamischen Gesetze der herrschenden Regierungen im Iran und in Syrien gerechtfertigt. Die Strafe erstreckte sich auf meine Mutter, meine Familie und andere Verwandte, die regelmäßig gefoltert wurden.

Was noch schmerzlicher war, war, als ich in den Westen kam, die Haltung vieler Menschen, die sich Liberale und Linke nennen, gegenüber dem radikalen Islam zu sehen.

Diese Linken scheinen sich für aufgeschlossen zu halten, aber sie haben eine vorgefasste Art, über den Islam zu denken: Für sie scheint es keinen radikalen Islam zu geben, der Islam ist ausschliesslich eine Kraft für das Gute, der Islam kann nichts Böses tun.

Wie konnten sie nicht sehen, wie extremistische Muslime einige Aspekte der Religion des Islam ausnutzen, um ihre Handlungen zu legitimieren? Wie konnten sie nicht einmal anerkennen, dass der radikale Islam, eine Kraft, die den Planeten zu zerstören droht, geschweige denn meine Familie, existiert?

Stattdessen kritisieren mich viele Linke oder versuchen, mich zu übersehen, als ob ich versehentlich einen peinlichen Fehler machen würde. Sie scheinen es stattdessen zu lieben, von westlichen muslimischen „Gelehrten“ umgeben zu sein, denjenigen, die den radikalen Islam entschuldigen und – vor allem – niemals in einem muslimischen Land unter dem würgenden Griff der offiziellen fundamentalistischen Gesetze, der Scharia, gelebt haben.

Warum scheinen viele Linke, die das Christentum und religiöse Überzeugungen im Allgemeinen kritisieren, ihre Arme dem radikalen Islam so liebevoll zu öffnen? Warum sind so viele Linke, die sich robuste Verteidiger des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und der Freiheit nennen, apologetisch für alle Arten fundamentalistischer islamistischer Gesetze?

Wenn sie, wie die Linken argumentieren, Frauen- und LGBT-Rechte unterstützen, warum dulden sie durch ihr Schweigen die tägliche Exekution von Schwulen und die Unterwerfung von Frauen in fast der gesamten enormen muslimischen Welt? Wenn die Liberalen für die Redefreiheit sind, warum ignorieren sie die islamistischen Regierungen wie den Iran, die auf der Grundlage der radikalen, theokratischen Gesetze der Regierung die Menschen exekutieren, wenn sie ihre Meinung äußern? Und warum lassen sie die Leute im Westen nicht ihre Meinung aussprechen, ohne sie anzugreifen, noch bevor sie ihnen überhaupt den Respekt bezeugen, sich anzuhören, was sie zu sagen haben?

Linke argumentieren, dass sie für kritisches Denken sind, aber sie mögen niemanden, der ihre „Komfortzone“ herausfordert. Sie scheinen in der Tat genau wie die autokratischen Leute zu sein, vor denen ich geflohen bin, die auch nicht wollten, dass ihre vereinfachte, binäre Denkweise von Logik oder Tatsachen bedroht wird.

Selbst wenn jemand aus einem muslimischen Land stammt und direkte Erfahrungen mit dem extremistischen Islam hat, werden viele Linke diesen Informationen angestrengt ausweichen. Sie scheinen nicht zu wollen, dass ihre apologetische Sicht des radikalen Islam in Frage gestellt oder dass ihr widersprochen wird. Sie haben offensichtlich keine Lust, ihre geschlossenen Köpfe diesem Thema zu öffnen. Der Gedanke an eine Frage verletzt sie offensichtlich, als ob eine Antwort bedeuten würde, dass sie den laufenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit den Rücken kehrten. Wie kommt es, dass so viele Linke resistent sind gegenüber der Tatsache,, dass die Verbrechen des radikalen Islam genau diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind? Und gegenwärtig die größten?

Zweitens scheinen diese Linken – in fehlerhafter, sophistischer Logik schwelgend – zu glauben, wenn sie das Christentum kritisieren und die Islamisten das Christentum kritisieren, dann werden die Islamisten sie gerne dafür mögen, dasselbe zu hassen. In derselben Art hassen viele Linke die republikanische US-Regierung und viele radikale muslimische Gruppen hassen die republikanische US-Regierung, so dass viele Linke glauben, dass Muslime sie mögen, weil sie dieselbe Regierung hassen? Traurigerweise, wie diese Linken bald herausfinden werden, ist der Feind meines Feindes nicht immer mein Freund.

Drittens, und fundamentaler, scheint das Sympathisieren mit allen Arten von islamistischen Praktiken und dem radikalen Islam in ein breiteres Narrativ zu passen, um die westlichen und weißen Menschen für „Imperialismus, Kolonialismus und irgendein Gefühl von Überlegenheit“ zu prügeln. Unglücklicherweise scheint diese Ansicht nicht zu berücksichtigen, dass es keine größeren Imperialisten gab als die muslimischen Armeen; sie eroberten Persien, das große christliche byzantinische Reich in der Türkei, Nordafrika und den Nahen Osten, fast das ganze Osteuropa, den grössten Teil von Spanien und Griechenland.

Da man im Islam nicht angreifen darf, außer um den Propheten Mohammed oder den Islam zu verteidigen, müssen die extremistischen Muslime immer wieder angebliche Angriffe finden oder erfinden, um sich als Opfer darzustellen.

Viele Linke, die den Hintergrund nicht kennen, kaufen ihnen diese Behauptung ab. Indem sie den „Anderen“ helfen, fühlen sie wahrscheinlich eine moralische Überlegenheit: Sie helfen einer Sache, indem sie das „Andere“ verteidigen und ein „Opfer“ retten! Aber diese moralische Überlegenheit ist sowohl oberflächlich als auch am falschen Ort. Es ist mehr wie die des sprichwörtlichen Jungen, der seine Eltern ermordet und dann den Richter um Gnade bittet, weil er ein Waisenkind ist.

Vielleicht ist das der Grund, warum viele Linke sich weigern, Kritik am radikalen Islam und den Nuancen einiger Aspekte davon, anzuhören und überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Für sie bietet diese Ansicht, da der radikale Islam nicht mehr als Opfer dargestellt wird, ihnen nicht den Trost der moralischen Überlegenheit, weil sie Opfer verteidigen. Ironischerweise ist das dasselbe Motiv für viele radikale Islamisten: das Gefühl, moralisch überlegene Verteidiger des Islam zu sein. Die Linken werden dann verwirrt und wissen nicht, wie sie antworten sollen, weil ich ein Muslim bin, dort aufgewachsen bin – kein westlicher Muslim, der noch nie in einer muslimischen Gesellschaft gelebt hat. Ich bin nicht einmal ein westlicher Konservativer, mit dem die Linken ebenfalls im Widerspruch stehen. Viele Linke, wie alle Menschen mit einer Phantasie glücklich verheiratet, und trotz erdrückender Beweise, werden bei ihrer Phantasie und ihrer binäre Art zu denken bleiben. Es ist wie zu versuchen, Ihrem Freund zu sagen, dass die Stripperin, die er heiraten möchte, nicht zu Hause bleiben, Babys kriegen und kochen will. Er ist so emotional süchtig nach seinem Traum, dass er alles tun wird, um ihn zu schützen.

Schließlich ist es selbstverständlich, dass, wie wir alle, auch die Linken versuchen, ihre finanziellen und politischen Interessen zu wahren. Ihre materiellen und sozialen Investitionen sind ebenfalls bedroht, wenn sie von Muslimen hören, die Unterdrückung und Folter unter dem radikalen Islam ausgehalten haben. Diese Linken scheinen richtig zu vermuten, dass diese neue Information irgendeine Art von Interessenkonflikt verursachen könnte, sich also möglicherweise entscheiden, dass es sicherer sein könnte, es gar nicht zur Kenntnis zu nehmen. Stattdessen, um ihre Investition zu schützen, ignorieren oder kritisieren viele Liberale und Linke Muslime wie diese.

Ihr Blick auf den radikalen Islam trägt tatsächlich zur Gewalt und zur Unterdrückung von Millionen von Menschen bei – Frauen, Kinder, Sklaven und all jene Menschen, von denen Sie behaupten, dass Sie sie beschützen wollen. Das sind die wahren Opfer. Sie werden von den Praktizierenden des radikalen Islam und den religiösen Gesetzen der Scharia, die im Mittelpunkt dieses Fundamentalismus stehen, täglich unterworfen, entmenschlicht, terrorisiert, gefoltert, vergewaltigt und geschlagen. Es ist Zeit, Ihre Augen und Ihren Verstand zu öffnen und zu erkennen, was Ihnen da entgegen starrt.

(Dr. Majid Rafizadeh, Politikwissenschaftler und Gelehrter der Harvard Universität, ist Präsident des International American Council im Nahen Osten. Er kann unter Dr.rafizadeh@post.harvard.edu erreicht werden. Quelle: Gatestone Institute)

Das Tagesgericht

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Mit Anschluss!

(gh)Wer hat in Offenburg das Licht angemacht, damit es extra ausgeschaltet werden konnte für eine selten dämliche Aktion, die sich „Earth Hour“ nannte, um das Klima zu schützen? Einstein als Entdecker unendlicher menschlicher Dummheit wird noch immer verkannt wegen seiner „Relativitätslehre“, aber die Krone setzt er der Schöpfung wirklich mit seiner die Unendlichkeit des Kosmos überrundenden Lehre „Dummies für Dummies“ auf. Wer die beherzigt, dem werden die Augen aufgehen beim Lesen von Lokalblättern, der wird weder stutzen noch zweifeln an Altpapierfüllungen und nur noch nicken: Ja, so muss es sein. Amen. Friedlich sollt Ihr sein! Und die Sonne der Erkenntnis wird leuchten über ihm, wenn er voll Verständnis dem Ortenaukreis vergeben wird, der „mehr Personal für Integration von Flüchtlingen“ braucht, obwohl die eigentlich nach Hause sollen. „Frau Luther“ in Nonnenweier? Endlich mal was Originelles. Eine Frage allerdings ist noch offen geblieben, nachdem aus Lahr das neue Hameln geworden sein muss, denn „Blütensonntag lockt Tausende in die Stadt“. Was ist mit ihnen geschehen? Vermisst sie seither niemand? Wohnen die nun auf dem Altenberg, wo die Lockvögel nisten?

Haben Schwimmbäder schon mal  irgendwo plus gemacht? In öffentlicher Hand bestimmt nicht.  Es ist aber nun allzu billig, wenn der Lahrer Gemeinderat die Eintrttspreise für Hallen- und Terrassenbad erhöht. Wer das Geld mit leeren Händen für eine Landesgartenschau hinauswirft, von der ein Jahr vor Eröffnung noch nicht zu erkennen ist, was das Ganze einmal werden soll und niemand sich klar darüber zu sein scheint, welche Folgekosten auf die Stadt zukommen werden, ist das Durchwinken von Rathauswünschen durch den Gemeinderat nur ein Zeichen breiter wirtschaftlicher Inkompetenz. Teure Bäder? Weiß jeder. Deshalb gönnt sich die Stadt ja gleich noch einen Tümpel dazu, denn Wünsche von 14-Jährigen sind dem OB Befehl. Wenn Lahr schon baden geht, dann aber richtig. Sozialisten können nicht mit Geld umgehen? Dann liegt dies daran, dass sie keins haben.

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PERLEN VOR DIE LESER
Ein neuer Stadtteil in Burgheim
MEHRERE BAUKRÄNE zeigen an, dass im Baugebiet Hosenmatten kräftig gebaut wird.
(Badische Zeitung. Bau auf, bau auf. Ist Burgheim nicht schon ein Stadtteil?)
Mit über zwei Promille auf dem Gelände einer Lahrer Tankstelle
(Badische Zeitung. Noch nicht voll?)
Unbekannte klauen Uhr eines Spaziergängers
Zwei Unbekannte haben einen 29-Jährigen Spaziergänger im Schweizer Rheinfelden angerempelt, ihn mit dem Messer gedroht und seine Uhr gestohlen.
(Badische Zeitung. Lügenpresse? Oder nennt man so etwas jetzt „Klauen“?)
Freiburg Tuniberg
Freiwillige pflanzen im Mooswald rund 1000 Baby-Eichen
(Badische Zeitung. Hat die der Storch gebracht?)
Freiburger hat Doku über Männer auf ihrem Weg zu Gott gedreht
(Badische Zeitung. Erster Rückkehrer?)
Pakt für Integration
Land schafft 1000 Jobs, um Flüchtlinge zu integrieren
(Badische Zeitung. „Flüchtlingsindustrie“ boomt. Werden die zwangsweise festgehalten, obwohl sie wieder nach Hause sollen?)
Hausmäuse gab es schon vor 15.000 Jahren
(focus.de. Ab wann gab’s Häuser?)
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Ab 2018 zuerst in Stuttgart
Umweltverbände schließen sich zusammen und fordern totales Verbot für alle Diesel-Fahrzeuge
Im Winter ist Stuttgarts Feinstaub-Belastung besonders hoch – das liegt an Heizungen, an der Kessellage und auch am Straßenverkehr. Die Deutsche Umwelthilfe arbeitet jetzt mit Bürgerinitiativen und Vereinen zusammen, um alle Diesel-Fahrzeuge zu verbieten.
(focus.de. Wer? Welches Mandat haben die? Wann machen gewählte Volksvertreter ihren Job? Werden bald vier Räder verboten?)

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Der Wohlstand und seine Feinde
Wie man eine Volkswirtschaft ruiniert
Bei vielem, was in Amerika oder Brüssel gegen die deutsche Autoindustrie unternommen wird, geht es darum, Deutschland zu schwächen. Warum fällt es vielen bei uns bloß so schwer, das zu begreifen?
(spiegel.de. Wird die Abschaffung des Landes nicht alternativlos als Gästehaus der Dritten Welt gepredigt? Wie Volkswirtschaften ruiniert werden, haben ja Ex-DDR’ler und -innen gelernt, welche die Macht in der BRD übernommen haben.)

IB-Antwort auf Erdogans Kriegserklärung
Von der Verschönerung der türkischen Botschaft in Wien durch die Identitäre Bewegung Österreich vor einigen Tagen liegt jetzt dieses Aktionsvideo vor. Es zeigt, wie ungemein geschickt sich die IB-Aktivisten mittlerweile auf den Dächern bewegen können, aber auch wie riskant und halsbrecherisch ein solches Unterfangen ist. Auf dem durch die Identitären angebrachten Plakat ist Prinz Eugen abgebildet und die Aufforderung, dass Erdogan seine in Europa stationierten Kolonialtruppen in die Türkei zurückholen soll.
(pi-news.net. Wer erinnert an seinen Cousin, den  ebenso erfolgreichen badischen  Anti-Osmane Türkenlouis?)

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NACHLESE
Abschiebung wurde in letzter Minute gestoppt
Asylantrag von terrorverdächtigem Tunesier abgelehnt
Der Asylantrag, den ein terrorverdächtiger Tunesier aus Frankfurt unmittelbar vor seiner geplanten und daraufhin abgebrochenen Abschiebung gestellt hat, ist abgelehnt worden.Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge habe den Antrag bereits am Freitag als unbegründet abgelehnt, teilte die Stadt Frankfurt am Dienstag mit. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet. Diesem Bericht zufolge hat der 36-Jährige bereits gegen die Ablehnung beim Verwaltungsgericht Frankfurt Rechtsmittel eingelegt. Vor diesem Gericht wehrt er sich auch gegen seine Ausweisungsverfügung, wie Andrea Brandl vom Ordnungsdezernat sagte.Die geplante Abschiebung des Mannes war am Mittwochabend nur Minuten vor seinem Abflug vom Frankfurter Flughafen gestoppt worden. Der 36-Jährige sei aus der startbereiten Maschine geholt worden, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Alexander Badle. Er soll seinen Asylantrag damit begründet haben, dass ihm in Tunesien die Todesstrafe drohe. Die Behörden des nordafrikanischen Landes gehen davon aus, dass der Mann an dem Anschlag auf das Bardo-Museum in Tunis im März 2015 mit mehr als 20 getöteten Touristen beteiligt war.
Der Tunesier sitzt wieder in Untersuchungshaft. Er soll für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen Anschlag in Deutschland vorbereitet und ein Unterstützernetzwerk aufgebaut haben. Er war bei einer Razzia in Hessen am 1. Februar festgenommen worden.
(focus.de. Wer bezahlt die Prozessiererei? Die „Flüchtlingsindustrie“? Wann wird gegen die Drahtzieher der Rechtsstaatauflösung und Rechtsbeugung und Abschaffung von Grundgesetz und Strafgesetzen für verbotene Einreise, illegale straffällige Immigranten ermittelt, angefangen bei einer mutmaßlichen CDU-Kanzlerin? Todesstrafe ist nach der EU-Menschenrechtskonvention nicht verboten. Steht in Plötzensee nicht auch noch ein Fallbeil?)
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Marcus Franz: Stop Migration Now!
Es reicht, es ist genug, es langt, es muss endlich vorbei sein. Nicht erst seit [Österreichs] Außenminister Sebastian Kurz seine offizielle und berechtigte Kritik an der unseligen und letztlich zynischen Praxis der NGOs im Mittelmeer geäußert hat, ist die überwiegende Mehrheit der Bürger überzeugt davon, dass die Migrationskrise ein für alle Mal beendet werden muss – und zwar sofort….Warum gibt es keine großen neuen UN- und EU-Bildungs- und Hilfs-Projekte? Warum sponsern die Superreichen wie George Soros lieber die Migration, statt in den gefährdeten Ländern für Stipendien, Schulbauten usw. zu sorgen? Klar ist: All diese hier genannten Maßnahmen sind wesentlich billiger und sinnvoller als die Migration in Europa weiter zu fördern und zu finanzieren. Sie sind auch ehrlicher und daher menschlicher als alle diese sublimen Versprechungen, die Menschen in Lebensgefahr bringen, weil sie mit zynischen Hilfsmitteln ins soziale Europa gelockt werden, wo sie dann doch nicht bleiben können. Daher muss gelten: Stop Migration Now! (Im Original erschienen auf thedailyfranz.at)
(pi-news.net. Von Dr. Marcus Franz, Wien. Braucht die „Flüchtlingsindustrie“ nicht Nachschub? Und was sollen dann Merkel und ihre Gutmenschen tun und die Durchwinker in Polizei und Justiz?)

Sehnsucht der Zuwanderer
Dieses Land ist nicht deutsch genug!
Sie leben in Deutschland in Freiheit und sehnen sich doch nach den starken Führern in ihren Herkunftsländern. Nationalistische Polen und Russen preisen Kaczyński und Putin und Türken stimmen begeistert für Erdogans Verfassungsänderung. Warum können sie Deutschland nicht mit der gleichen Inbrunst lieben?
(faz.net. Wer massenhaft kommt, integriert sich nicht, vor allem nicht, wenn Deutsche selbst nicht deutsch sind.)

Mit Wagen in Geschäft gerast
Spektakulärer Überfall in Frankfurter Innenstadt
Am frühen Dienstagmorgen sind Unbekannte mit einem Wagen rückwärts in ein Juweliergeschäft in der Frankfurter Innenstadt gerast. Zwei Minuten später waren sie verschwunden.
(faz.net. Alltag, nicht spektakulär.)

Landesparteitage
Die AfD und die Lust an der Selbstbeschädigung
von Michael Paulwitz
Sie haben es wieder getan: Diesmal war es der Landesparteitag der bayerischen AfD, der der Lust an der Beschädigung der eigenen Aushängeschilder erlegen ist. Statt des über die Landesgrenzen bekannten Landesvorsitzenden Petr Bystron setzte eine Mehrheit einen außerhalb der eigenen Reihen kaum wahrgenommenen Gegenkandidaten auf Platz 1 der Landesliste für die Bundestagswahl. Der Starnberger Kreisvorsitzende Martin Hebner erhielt auf dem Landesparteitag in Greding 243 Mitgliederstimmen, Bystron 190. Für die Bayern-AfD, die mit der CSU im Bundestagswahlkampf einem härteren Gegner gegenübersteht, als ihn die Merkel-CDU für andere Landesverbände darstellt, ist das ein Desaster. Entsprechend verheerend fiel das Echo in den von dieser Entscheidung überraschten Medien aus: „Schlappe“, „Niederlage“, „AfD düpiert Parteichef“. Bystron, der den Landesverband in der Krise nach dem Abgang der Lucke-Anhänger übernommen und wieder auf Erfolgskurs gebracht hatte, hat sich durch eine Reihe souveräner Medienauftritte einen Grad an Bekanntheit und öffentlicher Präsenz erarbeitet, auf den die Partei in der „Entscheidungsschlacht um den Bundestag“, in die der Landeschef sie führen wollte, nach rationalen Maßstäben nicht verzichten kann…Warum dann dieses groteske Ergebnis? Offenkundig ging es weniger um politische Grundsatzfragen als um interne Querelen und persönliche Animositäten…Ähnliches ließ sich bereits Anfang des Monats beim Landesparteitag der baden-württembergischen AfD in Sulz am Neckar beobachten, als die Bundestags-Spitzenkandidatin Alice Weidel nicht auf den vakant gewordenen Landessprecher-Posten gewählt wurde. Zeitweise wurden allen Ernstes Stimmen laut, die Unternehmerin, die das große Potential enttäuschter Mittelschichtswähler überzeugend anspricht, wegen ihrer Positionierung in der Causa Höcke auch als Spitzenkandidatin abzuwählen. Auch Bundessprecherin Frauke Petry mußte am Wochenende um die Bestätigung ihres ersten Listenplatzes in Sachsen kämpfen…Die AfD kann ihren greifbar nahen Erfolg allerdings auch dadurch noch gefährden oder jedenfalls weit unter ihren Möglichkeiten bleiben, wenn die Versuchung Oberhand gewinnt, sich bei Wahlen und Kandidatenaufstellungen allein von der parteiinternen Binnenperspektive leiten zu lassen...
(Junge Freiheit. Wie stark ist die AfD schon unterwandert zur Selbstzerstörung? Was nützen Landtags- oder Bundestagseinzüge von politischen Dilettanten , wenn die AfD von der Macht ausgeschlossen und politisch wirkungslos und vor der Öffentlichkeit versteckt bleibt?)

Wegen G20-Gipfel
Hamburg: Linksextreme bekennen sich zu Brandanschlag
Linksextreme haben sich zum Brandanschlag auf Polizeifahrzeuge in der Nacht zum Montag bekannt. Wegen des geplanten G20-Gipfels habe man „die Bullenwache in der Grundstrasse in Hamburg angegriffen und die im Hof stehenden Wannen in Brand gesetzt“, heißt es in einem Bekennerschreiben. Bei dem Anschlag brannten sechs Mannschaftswagen aus.
(Junge Freiheit. Freier deutscher IS?)

Ausländergewalt
Hanauer Polizei will gegen Schläger vorgehen
Die Hanauer Polizei will an den Wochenenden mehr Präsenz in den Innenstädten zeigen. „Wir werden unseren ohnehin schon erhöhten Personaleinsatz noch mal aufstocken,“ sagte Polizeisprecher Rudi Neu. Mehrfach kam es jüngst zu Schlägereien unter Beteiligung von Ausländern.
(Junge Freiheit. Will? Muss sie nicht? Wann wird die Ursache gestoppt?)

400 Millionen Euro
Bundesrechnungshof rügt Verschwendung bei Flüchtlingskursen
Der Bundesrechnungshof hat der Bundesagentur für Arbeit Steuergeldverschwendung bei Deutschkursen für Asylbewerber vorgeworfen. Es sei davon auszugehen, „daß ein großer Teil der eingesetzten Mittel de facto ins Leere lief“, heißt es in einem Prüfbericht.
(Junge Freiheit. Davon lebt doch eine ganze Industrie.)

Schäuble und Nahles einigen sich
Gesetz zur Kindergeld-Kürzung für EU-Ausländer ist vom Tisch
Die Bundesregierung wird in dieser Legislaturperiode nur ein Eckpunktepapier und keinen Gesetzentwurf mehr zu der geplanten Kürzung des Kindergeldes für EU-Ausländer beschließen.
(focus.de.Ist ja nicht ihr Geld. Wann wandert die ganze EU auch ein?)

Im öffentlichen Raum
Österreichische Regierung beschließt heftig kritisiertes Burka-Verbot
Österreich verbietet die Vollverschleierung von Frauen im öffentlichen Raum. Das am Dienstag von der Regierung in Wien beschlossene und im Vorfeld heftig kritisierte Burka-Verbot ist Teil eines neuen Integrationsprogramms.
(focus.de. Was hat das mit Integration zu tun? Wann wird Sackhüpfen olympisch?)

Umwertung aller Werte
Friedrich Nietzsche: Der Gute
Heutzutage nennen die einen die anderen „Gutmenschen“, diese weisen das meist als Diffamierung zurück. Was wir für einen Gegenwartsbegriff halten, hat Friedrich Nietzsche in seinem Werk „Der Wille zur Macht – Versuch einer Umwertung aller Werte“ mit dem Wort „Der Gute“ beschrieben: „Der ‚Selbsterhaltungs-Instinkt des Guten, der sich die Zukunft der Menschheit opfert: im Grunde widerstrebt er schon der Politik, – jeder weiteren Perspektive überhaupt, – jedem Suchen, Abenteuern, Unbefriedigt-sein. Er leugnet Ziele, Aufgaben, bei denen er nicht zuerst in Betracht kommt. Er ist frech und unbescheiden als „höchster“ Typus und will über Alles nicht nur mitreden, sondern urteilen…
(Tichys Einblick. Nietzsche: „Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen“.)

Schlägerei nach Schulkonzert
Handfestes „Come Together“
Am vergangenen Freitag kam es vor einer Forchheimer Mittelschule nach einem Schulkonzert zu massiven Ausschreitungen. Nun kam heraus: Mindestens einer der Täter war Asylbewerber. Für den Direktor der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat der Vorfall einen „üblen Beigeschmack“.
(Junge Freiheit. Zuviel Kulturbereicherung?)

Brandanschlag
Unbekannte zünden Auto von Politologen Patzelt an
Unbekannte haben das Auto des Dresdener Politikwissenschaftlers Werner Patzelt angezündet. Der Mitsubishi brannte in der Nacht zum Dienstag komplett aus. Die Feuerwehr konnte den Wagen nicht mehr retten. Erst kürzlich hatten Linksextremisten Patzelt gedroht.
(Junge Freiheit. Bürgerkrieg.)