Mulitikulti funktioniert nicht

Kreuzfahrten: Wirtschaft setzt auf unterschiedliche Mentalitäten

kreuzfahrtsegel

(gh) – Vor Jahren wusste Angela Merkel schon, dass Mulitikulti gescheitert ist. Deshalb wohl stopft sie das Land damit voll, denn irgendwie muss doch Deutschland abzuschaffen sein. Dass aber Multikulti sehr wohl keine gute Geschäftsdee ist, beweist gerade ein Artikel in der Welt über einen deutschen Manager, welcher ein Kreuzfahrtunternehmen in Spanien wieder zum Erfolg führen soll. Ein Weg dabei: kein Multikulti!

Die Welt schreibt: „Der Deutsche Richard Vogel soll die angeschlagene spanische Kreuzfahrtreederei Pullmantur wieder in die Gewinnzone bringen. Er setzt dabei auf Lifestyle-Angebote – und ein Erfolgsrezept, über das Tourismusmanager ungern offen reden“. Worüber nicht gerne geredet wird, ist eine Erkenntnis, welche eigentlich jeder Reisende kennt. Bunte Mischimaschigruppen ist das letzte, was zum Beispiel sich ein deutscher Reisende wünscht. Es ist ja schon erfolgreich auf Reisepreisminderung geklagt worden,wenn Folkloregruppen mit an Bord waren.

Wie ist der Deutsche bisher vorgegangen? „Als Erstes machte Vogel die französische Kreuzfahrtsparte Croisières de France dicht, es war das Ende der rein französischsprachigen Reisen. ‚Wir sind eine spanische Reederei mit spanischen Wurzeln‘, erklärte Vogel und konzentrierte sich fortan nur noch auf die beiden Quellmärkte Spanien und Lateinamerika… Für Vogel zahlt sich die neue Ausrichtung aus. Pullmantur wird dieses Jahr im Geschäft mit den Spaniern um 40 Prozent zulegen, der Umsatz lag 2016 bereits bei 330 Mio. Euro“.

Als Deutscher habe er im spanischen Nischenmarkt viel dazugelernt. Denn in vielen spanischen Hotels oder Campingplätzen trennten die Hoteliers teilweise ihre Gäste immer noch nach Nationalitäten. Auf Mallorca oder auf den Kanarischen Inseln könne es schon mal zu erbitterten Handtuchkriegen am Pool kommen. Auf Kreuzfahrtreisen gehe es um anderes, zum Beispiel um den unterschiedlichen Tagesrhythmus und die Amüsiergewohnheiten. Auf die Idee, deutsche und spanische Gäste im großen Stil zu mischen, käme Vogel nie. Vogel glaube, dass der Nationalitätenmix nicht praktikabel sei: „Der Spanier hat ein anderes Zeitgefühl“.

Kaum einer käme je auf die Idee, schon um 18.30 Uhr zum Abendessen zu gehen. Bei einem deutschen Kreuzfahrtschiff hingegen stünden um diese Zeit bereits die ersten Hundert Gäste vor der Tür.Das Gleiche gelte für das Nachtleben. Auf einem spanischen Schiff gebe es in den Bars gegen Mitternacht eine Erholungsphase, aber um 2 Uhr würden die Discos voll. Das fände man so auf den meisten deutschen Kreuzfahrtschiff nicht, da werde es gegen Mitternacht ruhig. Das Verhalten an Bord sei ebenfalls unterschiedlich. Der spanische Gast lerne sehr schnell Mitreisende kennen und wolle dies auch. Die Spanier gingen einfach anders miteinander um, bildeten große Gruppen. Das macht sich auch am Lärmpegel an Bord bemerkbar.

Aus 2015 gelernt – aber was?

„Fluchtursache Nr. 1“ ist großzügige Alimentierung illegaler Immigranten

Von Vera Lengsfeld

„Eine Situation wie im Jahre 2015 soll und darf sich nicht wiederholen, da alle Beteiligten aus dieser Situation gelernt haben.“ Dieser Satz, in einem Stil, der dem berüchtigten Kanzlerinnen-Deutsch gefährlich nahe kommt, steht im „Regierungsprogramm“ der Union. Damit ist das Kapitel, das für die Zukunft unsres Landes das Entscheidendste ist, im Programm auch schon alles gesagt. Eine Obergrenze für die Aufnahme von „Flüchtlingen“, von der Horst Seehofer immer mal wieder medienwirksam schwadroniert hat, wird es nicht geben, obwohl die geschätzten 1,1 Million „Neubürger“, die seit 2015 gekommen sind, das Land an den Rand der Destabilisierung gebracht haben.

Mit keinem Wort wird erwähnt, was sich am Mittelmeer zusammenbraut. Bereits an die 100 000 junge Männer wurden in diesem Jahr von hauptsächlich deutschen NGOs unter tatkräftiger Mithilfe der beiden christlichen Kirchen, die zu den Hauptprofiteuren der „Flüchtlingskrise“ zählen, aus dem Mittelmeer „gerettet“ und nach Italien gebracht. Inzwischen funktioniert das Zusammenspiel von kriminellen Schleppern, die ihre Opfer auf Schlauchboote pferchen, mit dem Versprechen, sie müssten darauf höchstens vier Stunden ausharren, und den Schiffen der NGOs wie geschmiert. Auch Schiffe der Frontex, die eigentlich die Außengrenzen der EU schützen sollen, beteiligen sich als „Retter“.

In unseren Medien wird von dem, was sich am Mittelmeer abspielt, nur am Rande berichtet. Allenfalls gibt es Meldungen, dass an diesem oder jenem Wochenende wieder zehntausend „Flüchtlinge“ gerettet wurden. Aktuell erscheint eine Studie darüber, wie die Medien 2015/2016 versagt haben und Willkommens-Berichterstattung betrieben, statt ihres Amtes zu walten und kritische Fragen zu stellen.

Das wiederholt sich jetzt, indem sie verschweigen, welches Konfliktpotential in Italien angehäuft wird. In zwei Jahren wird dann wieder eine Studie über das heutige Medienversagen veröffentlicht. Bis zur Bundestagswahl soll die Öffentlichkeit nicht beunruhigt werden. Was nach der Wahl auf uns zukommt, kann aber jeder wissen. Die allermeisten dieser jungen Männer werden nach Deutschland kommen. Die Visegrád-Staaten, Frankreich, Schweden, Dänemark, Österreich haben bereits bekannt gegeben, dass sie keine „Flüchtlinge“ mehr aufnehmen werden. Sollte es Kontingente geben, die den baltischen Staaten zugewiesen werden, wird es nicht lange dauern, dass diese „Flüchtlinge“ auch bei uns landen, weil hier die Versorgung viel besser ist.

Im Regierungsprogramm der Union ist auch keine Rede davon, die Fluchtursache Nr. 1, die großzügige Alimentierung aller, die deutschen Boden betreten, einzustellen. Zwar hat der Bundestag Gesetze beschlossen, die es ermöglichen, die Neuankömmlinge nur mit Sachleistungen zu versorgen. Die werden aber nicht angewandt.

Es hätte längst verkündet werden müssen, dass die Geldversorgung eingestellt wird, das hätte den „Flüchtlingsdruck“ auf Europa erheblich vermindert. Die Mittelmeerroute hätte auch schon längst geschlossen werden können, indem Italien seine Häfen für die Schiffe der NGOs tatsächlich schließt. Statt dessen wird Italien gedrängt, seine Häfen offen zu halten und nicht näher bezeichnete „Hilfe“ versprochen.

Ganz vorn mit dabei, unsere Kanzlerin. Wie die „Hilfe“ aussehen soll, wird von den Medien, die wieder einmal versagen, nicht gefragt. Es wird auch nicht recherchiert, was mit den jungen Männern passiert, die täglich zu Hunderten oder Tausenden in Italien landen. Bilder, wie sie im Sommer 2015 aus Griechenland zu sehen waren, gibt es diesmal nicht.

Ja, aus 2015 wurde gelernt. Die jungen Männer kommen an, werden medizinisch untersucht, in Busse geladen und in Lager in den italienischen Bergen gebracht. Dort sollen sie sozusagen zwischengelagert werden, bis die „Hilfe“ wirksam werden kann.

Deutschland hat bisher noch nicht die Ankömmlinge von 2015/2016 verkraftet. Die Polizei und alle Institutionen, die mit den „Flüchtlingen“ beschäftigt sind, haben bereits ihre Belastungsgrenze erreicht oder überschritten. Wir wissen immer noch nicht, wie viele wirklich angekommen sind und wer sie sind, denn es wurden bei der Registrierung auch offensichtlich gefälschte Pässe anerkannt. Es gibt bereits jetzt unlösbare Probleme mit der rapide gestiegenen Kriminalität und der Terrorismus-Gefahr. Wie soll unser Land aussehen, wenn im Herbst weitere hunderttausende junge Männer ankommen und parallel noch der Familiennachzug gestartet wird? Wie lange wird der ungebremste Zuzug in die Sozialsysteme funktionieren, ohne dass es zu einem Zusammenbruch kommt?

Keine dieser Fragen wird im „Regierungsprogramm“ der Union auch nur gestellt. Statt dessen wird alles getan, um Bilder wie im Jahre 2015 zu vermeiden. Das ist die einzige Lehre, die aus der „Flüchtlingskrise“ gezogen wurde. Man kann es auch die bewusste Irreführung der Bevölkerung nennen. Aber die Medaille hat immer zwei Seiten: Es gibt die, die betrügen, und die, die sich betrügen lassen. Noch haben wir die Gelegenheit zu beweisen, dass wir beim Wahlbetrug nicht mitmachen. Wer Merkel wählt, macht sich mitschuldig!
(vera-lengsfeld.de)

Umfrage-Denkzettel

76 Prozent unzufrieden mit Türkei-Politik der Bundesregierung

(www.conservo.worddpress.com)

Von Michael Mannheimer *)

Vermutlich waren es diese und andere Umfrage-Ergebnisse, die die deutsche Regierung – und erstaunlicherweise auch so gut wie die gesamte bislang erdoganfeundliche Presse – dazu bewogen haben, einen Paradigmenwechsel in der deutsch-türkischen Politik einzuleiten.

Außenminister Gabriel bestellte gar den türkischen Botschafter ein – ein diplomatischer Affront gegenüber der ehemals befreundeten Türkei.

Alle Zeichen der letzten Tage verweisen auf einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel mit dem bisherigen NATO-Partner und EU-Anwärter Türkei. Der CSU-Generalsekretär forderte gar die definitive und endgültige Einstellung der EU-Anwärterschaft mit Erdogans diktatorischem Regime. Ein überfälliger Schritt, den wir Islamkritiker schon seit Jahren fordern.Dieser hatte eine Liste von über 600 deutschen Firmen an das Auswärtige Amt versandt, die der „Spionage“ oder des „Terrorismus“ gegen die Türkei beschuldigt werden.

Wer heute noch als Tourist in die Türkei fährt, ob privat oder als Emissär eines Wirtschaftsunternehmens, ist selbst schuld. Er kann jederzeit in der Türkei verhaftet werden und auf unbestimmte Zeit in den gefürchteten türkischen Gefängnissen verschwinden.

Die Türkei ist eine der gefährlichsten Länder der islamischen Hemisphäre geworden. Selbst das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in dieses Land.

ERDOGAN VERBITTET SICH JEDE EINMISCHUNG DEUTSCHLANDS IN DIE ANGELEGENHEITEN DER TÜRKEI

Im Streit mit Deutschland hat sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten seines Landes verbeten.

Die Türkei sei „ein demokratischer, sozialer Rechtsstaat“, sagte er am Sonntag in Istanbul vor seiner Abreise nach Saudi-Arabien. „Niemand hat das Recht, sich in inneren Angelegenheiten der Türkei einzumischen.“

ERDOGAN WILL GEGEN „PROVOKATEURE“ VORGEHEN

Die Türkei werde „alles in ihrer Macht stehende tun“, um gegen „Provokateure“ im Land vorzugehen. Deutschen Politikern warf er vor, auf Kosten der Türkei Wahlkampf zu betreiben. (Quelle: https://www.gmx.net/magazine/politik/tuerkei-erdogan/tuerkei-streit-recep-tayyip-erdogan-verbittet-deutsche-einmischung-32441900)

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HuffPost, veröffentlicht: 23/07/2017

Unzufrieden mit Türkei-Politik: Deutsche verpassen Regierung Umfrage-Denkzettel

◦Eine große Mehrheit der Deutschen zeigt sich unzufrieden mit der Türkei-Politik der Bundesregierung

◦76 Prozent sagten, dass sich die Bundesregierung vom türkischen Präsidenten Erdogan zu viel gefallen lasse

Eine große Mehrheit der Befragten hat sich in einer Umfrage für die „Bild“-Zeitung unzufrieden mit der Türkei-Politik der Bundesregierung gezeigt.

76 Prozent sagten, dass sich die Bundesregierung vom türkischen Präsidenten Erdogan zu viel gefallen lasse. Nur 12 Prozent sehen das nicht so. Die restlichen 12 Prozent machten keine konkrete Angabe.

Nach der jüngsten Eskalation im Streit mit der Türkei hatte das Auswärtige Amt vor wenigen Tagen die Reise- und Sicherheitshinweise für die Türkei verschärft.

Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die „Bild“-Zeitung erhebt, bleibt der Abstand zwischen CDU/CSU und der SPD neun Wochen vor der Bundestagswahl derweil unverändert hoch.
(Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2017/07/23/unzufrieden-mit-turkei-politik-deutsche-verpassen-regierung-umfrage-denkzettel_n_17563228.html)
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*) Michael Mannheimer („MM“) ist ein überparteilicher deutscher Publizist, Journalist und Blogger, der die halbe Welt bereist hat und sich auch lange in islamischen Ländern aufhielt. Seine Artikel und Essays wurden in mehreren (auch ausländischen) Büchern publiziert. Er gilt als ausgewiesener, kritischer Islam-Experte und hält Vorträge im In- und Ausland zu diversen Themen des Islam. Aufgrund seiner klaren und kompromißlosen Analysen über den Islam wird er seitens unserer System-Medien, der islamophilen Parteien und sonstigen (zumeist linken) Gruppierungen publizistisch und juristisch seit Jahren verfolgt. Viele seiner Artikel erscheinen auch bei conservo. MM betreibt ein eigenes Blog: http://michael-mannheimer.net/ , auf dem Sie auch für Mannheimers Arbeit spenden können.

Das Tagesgericht

In den Katholischen Alpen sind wieder die Holzhackerbuam los.

(gh) – Die Woche kommt und mit ihr kommen auch die Klopse. Offenburger Klopse.Immer mehr Ortenauer arbeiten auch in der Rente„. Wieviele Arbeitsplätze gibt es da? „Verein Leben mit Behinderung warnt vor Klinikschließungen“. Und wer warnt vor Zeitungen, die keine sind und denen die deutsche Sprache ausgegangen ist und sie sich nun radebrechend redlich bemühen? Warum wird mit Probeabos geworben gegen Geld, obwohl doch nicht nur das Geld immer weniger wert ist, sondern, was noch schlimmer ist, die Zeitung, die Nachricht. Was sollen Deutsche in Deutschland davon halten, wenn ihnen erst massenhaft Facharbeiter und Akademiker aus der Dritten Welt vorgelogen angekündigt werden, aber erwartungsgemäß illegale und auch straffällige Immigranten unkontrolliert als Invasion über das Land kommen? Und dann wagt es eine Kehler Zeitung, sowas den Lesern vorzusetzen: „Flüchtlingsprojekt Metall der Bürgerstiftung Kehl beendet – Sechs Asylbewerber erhielten ihre Zertifikate / Preisgekröntes Qualifizierungsprojekt soll fortgesetzt werden – Vor einem Jahr ist das Flüchtlingsprojekt Metall der Bürgerstiftung Kehl an den Start gegangen. Am Dienstag bekamen die sechs jungen Männer ihr Zertifikat überreicht. Für alle Beteiligten ist klar, dass das preisgekrönte Projekt in die nächste Runde gehen wird…Ein Wermutstropfen: Zwei der Geflüchteten haben mittlerweile einen ablehnenden Bescheid bekommen. Dagegen haben sie mit Hilfe der Stiftung Widerspruch eingelegt. ‚»Wir hoffen auf die Fünf-Jahres-Regelung‘, so…Diese besagt, dass Flüchtlinge, die sich in Ausbildung befinden, nicht zurückgeschickt werden dürfen – nicht während der dreijährigen Ausbildung und auch nicht zwei Jahre danach, in denen sie Berufserfahrung sammeln können. Im nächsten Jahrgang wird deshalb auch darauf geachtet, dass es anerkannte Flüchtlinge sind“. Abgesehen davon, dass in Deutschland keine „Flüchtlinge“ sein dürften, wenn nicht gegen Grundgesetz, Strafgesetze und internationale Abmachungen verstoßen würde, was will uns diese „Nachricht“ sagen? Während ein Deutscher der hohen Geldbarriere wegen kam eine Chance hat, vor Gericht überhaupt sich um sein Recht zu kümmern, wird im Fall der illegalen Immigranten massenhaft Geld des Steuerzahlers gegen ihn selbst, nämlich der Staat ist er, eingesetzt? Und sie machen weiter mit absurden Projekten, um Leute,  die nicht hierher gehören und passen, in ein Leben zu zwingen, in dem sie immer fremd sein werden.  Natürlich hat das nicht mit Nächstenliebe und Wohlfahrt zu tun, sondern mit Geld: „125 000 Euro kostete es, die sechs jungen Männer zu qualifizieren. ‚Auch sonst muss eine Firma im Schnitt etwa 20 000 Euro im Jahr für einen Lehrling aufwenden’…Für weibliche Flüchtlinge soll es ein ähnliches Projekt in sozialen Berufen geben, ebenso Sprachpraktika in Kindergärten“. Die „Flüchtingslüge„, der „Asylschwindel“ gehen also ungebremst weiter in den Medien. Da kennen die nichts. Vor allem nicht die Studie der Otto-Brenner-StiftungDie Flüchtlingskrise in den Medien“. Aufgezeigt wird eine Flucht aus der journalistischen Verantwortung. Die Otto-Brenner-Stiftung steht nicht im Verdacht „rechts“ zu sein, womit sich linke Pressegleichschaltung herausreden könnte, denn „Die Otto Brenner Stiftung ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall mit Sitz in Frankfurt am Main. Ihr Anspruch ist es, im Rahmen gezielter Projektförderung Arbeit und Wirken Otto Brenners, dem langjährigen Vorsitzenden der IG Metall, fortzuführen…“ heißt es in der Selbstauskunft. Ergebnis der Studie: „Ein zentraler Befund der laut OBS medienkritischen ‚Pionierarbeit‘ ist, dass große Teile der Journalisten ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt haben. Studienleiter Prof. Dr. Michael Haller konkretisiert: ‚Statt als neutrale Beobachter die Politik und deren Vollzugsorgane kritisch zu begleiten und nachzufragen, übernahm der Informationsjournalismus die Sicht, auch die Losungen der politischen Elite„. Ihn interessierte das Politiker-Gezänk in Berlin weit mehr als die Sorgen und Ängste weiter Teile der Bevölkerung – mehr als die Nöte der nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge und Asylbewerber, mehr auch als die Probleme der Organisatoren und Helfer vor Ort, so ein wichtiges Ergebnis der innovativen Untersuchung. Erst nach der Silvesternacht 2015/16, so Michael Haller weiter, ‚entdeckten die Medien die reale Wirklichkeit hinter der wohlklingenden Willkommensrhetorik‘. Doch da war der öffentliche Diskurs längst weitgehend von der Tagesordnung verschwunden. Andersdenkende sahen sich übergangen oder ausgegrenzt. Statt integrativ zu wirken, hatte der Informationsjournalismus die Frontenbildung verschärft – so ein weiteres Ergebnis“. Wie täglich auch in Lokalblättern zu lesen ist, arbeiten diese weiter an der Regierungsfront. Hält ein Bemühen um Zertifikate für „Lückenpresse“ oder „Lügenpresse“ an? Wer liest sowas, wer bezahlt für sowas Geld? So aber geht es weiter mit Texten wie diesen à LA: „Buntes Stadtfest mit Tausenden Besuchern – Das Fest der Kulturen und das Stadtfest haben am Samstag die bunte und internationale Vielfalt gezeigt, die es in Lahr gibt. Neben einen Bühnenprogramm für verschiedene Geschmacksrichtungen gab es eine Küche aus aller Herren Länder. Das Fest war bemerkenswert friedlich“. Oder so in der BZ: „Lahr lässt seine Farben leuchten – Wer erleben will, was es heißt, dass in Lahr Menschen aus 110 verschiedenen Herkunftsländern leben, der hat dieses Wochenende das Fest der Kulturen nicht verpassen dürfen“.Hierzu fällt einem im Schuttertal der Ahnungslosen nichts mehr ein. Aus buntem Gemisch wird bekanntlich Grau. Der Lahrer ist ein ewiger Nesthocker, der auf der Straße lebt und seine verlorene Kultur sucht. Er kennt ja nicht mal mehr seine eigenen Farben Blau-Weiß, denn die Stadt hängt schon seit Jahren Weiß-Blau auf.

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PERLEN VOR DIE LESER

Lahrs Landesgartenschaubrücke soll Ende 2017 fertig sein
„Wir sind sicher, dass die Brücke bis zur Landesgartenschau da ist“, gab sich LGS-Geschäftsführerin Ulrike Karl am Montagabend im Gemeinderat zuversichtlich. Ursprünglich sollte das Projekt schon im Sommer abgeschlossen sein.
(Badische Zeitung. Sie wird  wahnsinnig vermisst. Wie wird eine Rechnungsamtsleiterin Landesgartenschauexpertin? Worin besteht ihre Kompetenz?)

Seriendieb ertappt
Lahr – Dieser Ladendiebstahl hat Konsequenzen. Ein 42-Jähriger wurde am Samstagmittag in einem Drogeriemarkt am Schloßplatz von einem Ladedetektiv beim Diebstahl von Parfums erwischt und bis zum Eintreffen der Beamten des Polizeireviers Lahr festgehalten. Wie die Ermittler im Zuge weiterer Überprüfungen feststellen mussten, hatte der Mann seine Diebestour nicht gerade erst begonnen. Eine genauere Nachschau bei dem Tatverdächtigen brachte Diebesgut aus drei weiteren Geschäften hervor. Es handelte sich hierbei um Waren in einem Gesamtwert von knapp 500 Euro. Das war jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Da der Langfinger weder Visum noch Pass vorzeigen konnte, wurden zusätzlich zu dem Verfahren wegen serienmäßigen Ladendiebstahls weitere Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetzt zur Anzeige gebracht.
(Polizeipräsidium Offenburg) Wie kommt man ohne Papiere – Herkunft mal weder nicht genannt – ins Land?)

Ansprüche wachsen mit Alter
Von den Jüngsten bis zu den Senioren – der TV Lahr hatte am Sonntag alles aufgeboten. Sie zeigten bei der Soiree die große Vielfalt des Vereins.
(Lahrer Anzeiger. Buntes Allerlei statt Sport?)

Seelbach
Schüler warnen vor der Kernenergie
In ihrem Roman „Die Wolke“ schildert Gudrun Pausewang mögliche Geschehnisse nach einem Unfall im einem Atomkraftwerk. Daraus hat die Theater-AG des Bildungszentrums eine eindrucksvolle Bühnenaufführung gemacht.  Dass es den Super-Gau bereits gegeben hat, daran erinnerte eine Stimme aus dem „Off“ zum Auftakt der Inszenierung. Verlesen wurde ein Brief, der vier Wochen nach der Havarie des Atommeilers Tschernobyl in der Ukraine in einer Zeitung erschienen war. Figuren in Sicherheitsanzügen huschten durch den Bürgersaal und verschwanden wieder, doch die Signalschilder mit dem Symbol „Radioaktiv“ blieben – als deutliche Mahnung – während der ganzen Aufführung…
(Lahrer Zeitung. Grüne linksexremistische Indoktrinierung. Wer stoppt Lehrer und solche Schulen? Was verstehen die und eine Lokalredaktion vom Thema? Ahnungslose im Tal der Ahnungslosen. Wäre es nicht besser, die Schüler lernten etwas, um mal zu eigenen Meinungen fähig zu sein, denn die Bildungskatastrophe wird immer größer.)

Tankstellen-Räuber
Kehl Zu einem Überfall auf eine Tankstelle kam es am Samstag gegen 21:42 Uhr in der Straßburger Straße. Ein Mann betrat den Verkaufsraum und begab sich hinter den Tresen zu einer 45 Jahre alten Angestellten. Er bedrohte die Frau mit einem Reizstoffsprühgerät und entnahm einen dreistelligen Bargeldbetrag aus der Kasse. Im Anschluss entfernte sich der Mann zunächst zu Fuß bis zu einem Fahrrad in der Nähe eines angrenzenden Hotels, von wo aus er seine Flucht mit dem Rad fortsetzte. Der Mann wird als etwa 1,60 – 1,65 Meter groß und schlank beschrieben. Er schien zwischen 16 und 20 Jahre alt zu sein. Er hatte einen dunklen Hauttyp…
(Polizeipräsidium Offenburg)
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Innovationsatlas
Wirklich kreativ ist in Deutschland nur eine Region
Einige Gegenden in der Bundesrepublik sind Ideenschmieden von globalem Rang. Doch dafür ist das Gefälle zu anderen noch größer. Schon das drittplatzierte Bundesland hinkt weit hinterher….Das arbeitgebernahe Institut in Köln hat einen Innovationsatlas erstellt, der zeigt, wo in der Bundesrepublik die Zukunft gemacht wird, aber auch welche Regionen in Dunkelheit verharren oder sogar weiter zurückfallen. Grund zur Zufriedenheit gibt es den Forschern zufolge nur in zwei Bundesländern: Bayern und Baden-Württemberg. „Süddeutschland ist Weltklasse“, heben die Wissenschaftler lobend hervor. Einige Regionen in den südlichen Bundesländern seien Ideenschmieden von globalem Rang. So bringt es der Raum Stuttgart dem Atlas zufolge auf 577 Patentanmeldungen pro 100.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Die Region Ingolstadt schafft immerhin 486. Das ist vergleichbar mit der Innovationsdichte des viel beschworenen Silicon Valley in Kalifornien.„Würde das ganze Land forschen wie Baden-Württemberg und Bayern, lägen wir im internationalen Vergleich auf Platz eins“, sagt Oliver Koppel, Ökonom beim IW Köln und Mitverfasser des Innovationsatlas. Die Zahl der Patente ist ein wichtiges Kriterium, um zu ermessen, wie fortschrittlich und zukunftsfähig ein Wirtschaftsraum ist. Im Bundesschnitt waren es 125 Patente pro 100.000 Beschäftigte… Haupttreiber der Innovationen ist klar die Metall- und Elektroindustrie, allen voran der Automobilbau“, sagt IW-Ökonom Koppel…Doch schon jetzt gibt es genügend Problemregionen in Deutschland. „Schon das hinter Baden-Württemberg und Bayern drittplatzierte Bundesland Niedersachsen hinkt mit 98 Patenten weit hinterher“, heißt es in dem Report zum Innovationsatlas…
(welt.de. „Wir im Süden“ nicht nur Bier…“)

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Schaffhausen SH
Polizei fahndet nach Motorsägen-Angreifer – Zeugenaufruf
Am Montagmorgen ist ein mit einer Motorsäge bewaffneter Mann in die Liegenschaft Vorstadt 18 in Schaffhausen SH gelangt und hat dort mehrere Personen verletzt. Die Altstadt Schaffhausen ist grossräumig abgesperrt, die Fahndung nach dem mittlerweile identifizierten Tatverdächtigen ist auf Hochtouren am Laufen. Mittlerweile liegt Bildmaterial des Tatverdächtigen vor.Um 10.39 Uhr am Montag ging bei der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass ein mit einer Motorsäge bewaffneter Mann in ein Bürogebäude in der Vorstadt 18 in 8200 Schaffhausen gelangt ist. Der Mann verletzte mehrere Personen, zwei davon schwer. Die Personen sind in Spitalpflege gebracht worden. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 190 cm, trägt Glatze, ungepflegte Erscheinung. Beim Täter handelt es sich um den 51-jährigen Franz Wrousis. Dies bestätigt die Polizei. Er hält sich vornehmlich im Wald auf. Vorsicht: Der Tatverdächtige ist gefährlich! In der Zwischenzeit konnte Bildmaterial des Tatverdächtigen erhalten werden. Das aktuelle Signalement weicht insofern von den Fotoaufnahmen ab, dass der Tatverdächtige mittlerweile eine Glatze trägt. Das Fahrzeug des Tatverdächtigen (VW Caddy mit GR-Kontrollschildern) konnte zwischenzeitlich aufgefunden werden.Die Schaffhauser Polizei ist mit einem Grossaufgebot mit Partnern vor Ort. Es handelt sich beim Fall nicht um einen Terrorakt.
(Schaffhauser Polizei) Wenn einer mit einer Kettensäge fünf Menschen verletzt, ist das ganz normal, keineswegs aber Terror? Woher wissen die das?)
Kettensäge-Attacke in Schaffhausen
Der Angreifer war ein CSS-Kunde
Ein 51 Jahre alter Mann hat in einer Filiale der Krankenversicherung CSS in Schaffhausen mit einer Motorsäge mehrere Personen verletzt. Der Angreifer ist flüchtig.Um 10 Uhr 39 rückte die Polizei in die Schaffhauser Altstadt aus.  Ein Mann attackierte in einer CSS-Filiale in Schaffhausen mit einer Motorsäge mehrere Personen. Eine Person wurde schwer verletzt, vier Personen leicht.  Die Polizei fahndet nach einem 51 Jahre alten Mann, 1,90 Meter gross, mit Glatze. Der Tatverdächtige halte sich vorwiegend in Wäldern auf.  Derzeit sind über 100 Einsatzkräfte im Einsatz.  Das Fluchtauto wurde gefunden.
Der Angriff galt der CSS Krankenversicherung, die Polizei schliesst einen Terrorakt aus.
(Neue Zürcher Zeitung. Wer mehrere Quellen über diesen aktuellen Fall liest, die sich teilweise unterscheiden, sollte sich mal Gedanken über Glaubwürdigkeit machen, falls Menschen als „Zeitzeugen“ bezeichnet werden, die über Vorkommnisse berichten, welche über 70 Jahre zurückliegen, und sie diese nicht einmal miterlebt haben.)
Kettensägen-Angreifer möglicherweise nach Deutschland geflohen
In der Schweiz hat ein Mann mit Kettensäge fünf Menschen verletzt. Der Täter gilt laut Polizei als mehrfach vorbestraft und gefährlich. Wo er sich aufhält, ist unbekannt. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.
(welt.de. Terroralarm?)

Mann geht mit Brotmesser auf Widersacher los
Schramberg Am Samstagmorgen haben in der Straße An der Steige und auf dem Paradiesplatz mehrere Männer miteinander gestritten. Im Zusammenhang mit dieser Auseinandersetzung ging gegen 05.40 Uhr ein 40-jähriger Mann mit einem Brotmesser auf einen jüngeren Kontrahenten los und versuchte auf ihn einzustechen. Der 29-Jährige konnte Ausweichen und wurde nicht verletzt. Eine bereits anwesende Polizeistreife setzte Pfefferspray ein, worauf der Messerträger die Flucht ergriff. Nach kurzer Wegstrecke warf der Täter in der Steige sein Messer weg, kniete sich auf die Straße und konnte von der Polizei festgenommen werden. Das Polizeirevier Schramberg hat die erforderlichen Ermittlungen eingeleitet.
(Polizeipräsidium Tuttlingen) Nicht auszudenken, wenn es ein echtes Messer gewesen wäre!)

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Öhringer Oberbürgermeister Thilo Michler wiedergewählt
Thilo Michler bleibt Oberbürgermeister von Öhringen. Bei der Wahl am Sonntag erreichte der parteilose 45 Jahre alte Rathauschef knapp 90 Prozent.Die restlichen 10 Prozent verteilen sich auf mehr als 100 weitere Namen, wie es am Sonntagabend aus dem Wahlamt hieß. Darunter führte der Ex-OB Jochen K. Kübler. Insgesamt 3725 der 18 929 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 19,7 Prozent...
(Heilbronner Stimme. Wieviel hätte er bekommen ohne Schub durch eine Landesgartenschau? Da blüht wohl Lahr was. Neuer Tiefenrekord? Sowas als Wahl zu bezeichnen ist Volksverarschung. Warum tritt der nicht zurück? Bürgermeister spielen für die Bürger immer weniger eine Rolle, nur noch für Käsblätter, die Löcher stopfen müssen.)
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Schlechte Umfragewerte
AfD erwägt Klage: Meuthen sieht Partei von Öffentlich-Rechtlichen ausgegrenzt
Wenige Wochen vor der Bundestagswahl steht die AfD in Umfragen bei acht Prozent. Parteichef Jörg Meuthen sieht den Grund für die bescheidenen Werte bei den anderen: Die anderen Parteien klauten der AfD die Themen – und die Öffentlich-Rechtlichen grenzten die Partei aus Talkshows aus. Nun spielt Meuthen mit dem Gedanken, die Verantwortlichen zu verklagen.
(focus.de. Der Staatsbeamte soll Politik machen! Wo ist denn die AfD mit ihren 15 Prozent in BW geblieben? Sie versteckt sich. Bis heute Öffentlichkeitsarbeit nicht gelernt? Abgeordnete haben keine websites, sind nicht erreichbar. Wo sind Pressemitteilungen? Wo können Reden heruntergeladen werden? Fehlanzeige. Wenn Meuthen sich auf facebook tummelt, ist er selber schuld. Will er den Clown in Unterhaltungssendungen machen? Hat er noch nicht gemerkt, dass er den SWR rannehmen kann, welcher stets die Zwerge von SPD ud FDP, Stoch und Rülke, in Nachrichtensendungen als Stimmen der „Opposition“ vorführt, während die größte Oppositionsfraktion, die AfD, nicht vorkommt? Er muss sich halt mal um seinen Job als Fraktionsvorsitzender im Landtag kümmern und nicht mit Petry oder sonstwem herumstreiten. War ihm sein großes Gehalt am wichtigsten?)

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NACHLESE
„Ungeordnete Zustände wie 2015“
CSU nimmt SPD nach Schulz‘ Flüchtlingswarnung auseinander
SPD-Kanzlerkandidat Schulz nimmt sich zwei Monate vor der Bundestagswahl der Flüchtlingspolitik an. Die CSU nennt den Schritt unglaubwürdig. Der Linken-Politiker Jan Korte nennt den Vorstoß von Schulz ein „Eingeständnis des eigenen Versagens“…Nach der Warnung vor einer neuen Flüchtlingskrise hat CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer den SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisiert. „Da redet einer von einem neuen Flüchtlingsstrom, der selbst alle Maßnahmen zur Begrenzung abgelehnt und bekämpft hat“, sagte Scheuer der „Passauer Neuen Presse“. „Mehr Abschiebungen, mehr sichere Herkunftsstaaten, Grenzkontrollen und Transitzonen – das alles haben SPD und Martin Schulz vehement blockiert.“ Schulz rede „total unglaubwürdig und unseriös“ daher…
(focus.de. Na also, die CDU steht zu einer scheinheiligen Verlogenheit auf dem Bettvorleger der Kanzlerin. Sie stzt ja auch in der Regierung und handelt nicht. Dass die Erben der SED den Untergang der BRD wollen, ist ja wohl Programm.)
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ZDF-„Sommerinterview“
Bundespräsident Steinmeier kommt im ZDF kein gutes Wort für Schulz über die Lippen
Im ZDF-„Sommerinterview“ bezieht der erste Mann im Staat deutlich Stellung zur Türkei. Er lobt die Regierung. Die Flüchtlingskrise sieht er als „jahrzehntelange Aufgabe“. Nur für den SPD-Kanzlerkandidaten Schulz hat der Präsident offenbar nichts übrig.
(focus.de. Wäre es nicht besser, er hätte nicht geredet, da er nie was zu sagen hat, und wenn, dann sowas wie „Hassprediger Trump“? Kriegen Sommerlöcher wie Hochs und Tiefs bald Namen? Verlierertypen wie Steinmeier mögen keine Gewinner.)

IWF-Prognose
Die Welt steht vor dem größten Aufschwung des Jahrzehnts
Ausgerechnet Europa soll in den kommenden Monaten zu einem Treiber der Weltwirtschaft werden, sagen die Experten des Internationalen Währungsfonds voraus. In den USA sehen sie dagegen ein großes Risiko.
(welt.de. Schlag nach bei Nastradamus. Oder im Kanzleramt.)

Grüner Online-Pranger
Der Geheimdienst der Guten
Die grüne Heinrich-Böll-Stiftung betreibt eine Webseite, auf der „antifeministische“ Personen denunziert werden. „agentin.org“ zeigt: Vom Progressiven zum Totalitären ist es oft nur ein kurzer Weg.
(welt.de. Hat Henryk M. Broder übersehen, dass er schon mitten drin ist in der Diktatur?)

NRW-Agrarministerin
Diese Personalie war eine Krise mit Ansage
Wenige Wochen nach dem hoch motivierten Start steckt Schwarz-Gelb bereits in der ersten Krise: Tierschutzministerin Christina Schulze Föcking (CDU) soll es mit dem Tierschutz auf dem eigenen Hof nicht so genau nehmen.
(welt.de. Schwarz-Gelb  ist auch eine Ansage, hat auch schon öfter ausgeblinkt.)

G-20-Polizei-Einsatz
„Das verstößt gegen die Verfassung“
Der Schutz der Staatsgäste hatte bei dem G-20-Gipfel im Hamburg höchste Priorität, der Schutz der Bürger war nachrangig. Anwalt Gerhard Strate hat dazu eine klare Meinung und geht mit Olaf Scholz hart ins Gericht.
(welt.de. Verfassungsbrecher laufen frei herum, werden nicht einmal als „Gefährder“ eingestuft.)

Gemeinsames Manöver
Russland und China zeigen ihre Muskeln in der Ostsee
In Dschibuti am Horn von Afrika hat Peking jüngst seinen ersten ausländischen Militärstützpunkt eröffnet. Dann wurde im Mittelmeer geübt und nun beginnt in der Ostsee ein gemeinsames Manöver mit Russland.
(welt.de. Wo ist Merkel mit dem rot-grünen Gummiboot?)

20 weitere „Einzelfälle“ dokumentiert
Rosenheim: 21-Jährige vergewaltigt
Rosenheim: Am frühen Sonntagmorgen, 23.07.17, kam es in einem Waldstück an der Kunstmühlstraße zu einem sexuellen Übergriff bei dem eine 21-jährige Frau durch einen bislang unbekannten Täter vergewaltigt wurde…Personenbeschreibung:…dunklerer Teint, sprach gebrochen deutsch,…
Schwerin: Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am Zippendorfer Strand. Der 26-Jährige kam einer jungen Frau zur Hilfe, die offenbar von Jugendlichen bedrängt wurde. Als der Schweriner dazwischen ging, wurde er von den ca. 14 bis 16 Jahre alten Tätern angegriffen….Die Angreifer, die vom Geschädigten als „arabisch aussehend“ beschrieben wurden,..
Stuttgart-Mitte: Ein Unbekannter hat sich am Dienstag (18.07.2017) im Oberen Schlossgarten im Bereich des Wolfgang-Windgassen-Wegs vor zwei jungen Frauen im Alter von 17 und 18 Jahren entblößt… Vermutlich dunkelhäutig,…
Tübingen: Ein 29-jähriger, pakistanischer Staatsangehöriger ist am Dienstagmittag im Bereich des Europaplatzes vorläufig festgenommen worden. Der Mann war kurz nach 12 Uhr einer 73-jährigen Frau, die über den Europaplatz in Richtung Anlagensee radelte, aufgefallen, weil er unter einem Baum auf Höhe des AOK-Gebäudes stand und mit heruntergelassener Hose onanierte…
Bad Nauheim: Dem Bademeister in einem Freibad vertrauten sich am Dienstagnachmittag, gegen 17 Uhr vier Mädchen an, die dort zum Schwimmen waren. Sie gaben an ein Mann habe sie zunächst im Schwimmbecken bedrängt und ihnen schließlich an den Po gefasst….Es handelt sich um einen 20-jährigen Asylbewerber, der zurzeit in Wölfersheim untergebracht ist….Die belästigten Mädchen stammen aus Bad Nauheim und sind 3, 12, 13 und 14 Jahre alt.
Kempten: Am Sonntagnachmittag belästigten im Freibad mehrere Jugendliche zwei Schülerinnen….Die Beamten konnten bislang einen Pakistani im Alter von 16 Jahren und einen gleichaltrigen Afghanen als tatverdächtig ermitteln. Darüber hinaus gibt es Anhaltspunkte für mindestens einen weiteren bislang unbekannten Beteiligten. Während die 14-jährige Schülerin nicht verletzt wurde, erlitt die 13-Jährige leichte Hämatome…uswusw.
(pi-news.net. Was wäre Deutschland ohne Kulturbereicherung.)

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Verzweifeltes Wahlkampfgetöse der SPD
Martin Schulz will vor der Wahl die „Goldstück-Lieferungen“ eindämmen
Von L.S.GABRIEL
„Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold“, sie würden uns helfen, unseren Wertekanon wieder wahrzunehmen, schalmeite SPD-Chef Martin Schulz im Juni 2016 – damals noch Präsident des Europäischen Parlaments. Eine Liebeserklärung an die Invasion und damit auch an die Ursachen derselben, also Merkels Einladung und das Öffnen Deutschlands für die Goldlawine. Jetzt aber sind Wahlkampfzeiten und die SPD ist sichtlich verzweifelt, ob der schwindenden Wähler. Und so kommt es, dass Kanzlerkandidat Martin Schulz, den man davor ja schon nicht ernst nehmen konnte, sich vollends lächerlich macht. Nun warnt Schulz vor einer Wiederholung der Flüchtlingskrise: „2015 kamen über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland – weitgehend unkontrolliert. Damals öffnete die Kanzlerin die Grenzen nach Österreich. Aus gut gemeinten humanitären Gründen aber leider ohne Absprache mit unseren Partnern in Europa. Wenn wir jetzt nicht handeln, droht sich die Situation zu wiederholen“, zitiert ihn BILD am SONNTAG….Ausgerechnet Martin Schulz, der stets in der ersten Reihe laut und ekelhaft nasal „Populisten, Rassisten, Demagogen oder Extremisten“ schreit, wenn andere die Flüchtlingssituation als brisant bezeichnen und eine Lösung fordern…
(pi-news.net. Baltasar Gracian, „Handorakel und Kunst der Weltklugheit“: „Man soll wissen, daß es Pöbel überall gibt,… Nun gibt es aber Pöbel und Gegen-Pöbel, der noch schlimmer ist: dieser spezielle teilt mit dem allgemeinen alle Eigenschaften, wie die Stücke des zerbrochenen Spiegels: Er ist aber schädlicher: er redet dumm, tadelt verkehrt, ist ein großer Schüler der Unwissenheit, Gönner und Patron der Narrheit und Bundesgenosse der Klatscherei: Man beachte nicht was er sagt, noch weniger was er denkt. Es ist wichtig, ihn zu kennen, um sich von ihm zu befreien: denn jede Dummheit ist Pöbelhaftigkeit, und der Pöbel besteht aus den Dummen“.)
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Volksverklärung
VHS: Wissen ist Macht
Von Gerd Maas
Populäre Glaubenschaften sprechen eine andere Sprache….Mehr Volkserziehung zur skeptischen Grundhaltung und zum Selber-Denken würde sicher auch so manche politische Verführung erschweren. Mehr gesunde Skepsis, mehr Freiheit.
(Tichys Einblick. Wie verträgt sich eigentlich der ganze Quatsch an Psycho- und Politikquark, Hokuspokus und Esoterik mit Finanzierung durch den Steuerzahler, u.a.auch für offenbar viele nicht ausgelastete Schulbeamten?)

Lieber ernsthafter Fußball
Zum Glück ist Frauen-EM! Sinnlos-Werbe-Kicks der Männer bringen Fans nichts
(focus.de. Ist Pferderennen mit Eseln ernsthafter?)

Nach Drohungen der Antifa muss Buchladen schließen
Die Geschichte könnte absurder nicht sein: Ein von zwei jungen Israelis betriebener Buchladen muss schließen, weil er von der Antifa bedroht wird. Doch was sind die Hintergründe? Es ist kompliziert.
(welt.de. Was ist an Gewalt kompliziert? Schon wieder „Juden raus“? In beiden Fällen Linksextremisten. In ersterLine geht es um wirtschaftiche Gründe, dennoch gibt es keinen Grund, Menschen das Grundgesetz beschneiden zu wollen.)

Viktor Orbán
„Kein Land, wo die Integration von Muslimen funktioniert hätte“
Der ungarische Regierungschef greift die westlichen Staaten der EU an. Deren liberales Gesellschaftsmodell lehnt er ab. Er hat damit vor allem die Aufnahme muslimischer Zuwanderer im Sinn. Meint Orbán, was er sagt?
(welt.de. Was dagegen? Stimmt doch.)

Mehr Flüchtlinge kommen auf Güterzügen nach Deutschland
Seit zwei Monaten steigt laut Bundespolizei wieder die Zahl der Flüchtlinge, die mit Güterzügen nach Bayern einreisen. Die meisten von ihnen werden auf zwei Bahnhöfen in München aufgegriffen.
(welt.de. Schulz‘ Goldladungen?)

So verpulvert das Arbeitsamt die Kohle der Versicherten
Elf Millionen Euro für 384 Asyl-Jobs
Integrationskurs für „Flüchtlinge“
Von BERND NOHSE
Ein Wunder ist geschehen. Natürlich im frommen Bayern. Nein, keine Madonna, die Blut weint. Ein Job-Wunder. 384 „Asylbewerber haben erfolgreich „IdA 1000“ geschafft. Einen „berufsbezogenen Integrationskurs mit bis zu sechswöchigen Praktika“. Das Wunder zauberte die vbw, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, herbei. Obwohl zwei Drittel der Flüchtlinge im Grunde Analphabeten sind (ZEIT ONLINE vom 3. Dez. 2015), wurden nur Migranten ab 21 Jahren mit abgeschlossener Schulbildung im Herkunftsland und teilweise mit Kenntnissen einer Fremdsprache zugelassen. Dennoch hielten von 1.295 Asylbewerbern, die im Februar 2016 den Kurs begannen, bis Juni 2017 nur 384 durch. Von den 384 haben jetzt 65 eine duale oder schulische Berufsausbildung, 45 eine Einstiegsqualifikation. Sechs begannen ein Studium und 268 haben tatsächlich einen Job gefunden. 384 von 1295! Wunder-Quote knapp unter 30 Prozent. Ganz billig war das 30-Prozent-Wunder allerdings nicht. Hat schlappe 11.300.000 Euro gekostet. Pro erfolgreichem Kurs-Absolventen mal eben 29.427 Euro. Davon hat die Arbeitgeberseite vbw 2,6 Millionen Euro getragen. Das bayerische Sozialministerium, also der Steuerzahler, 1,3 Millionen Euro. Besonders großzügig hat die Bundesagentur für Arbeit ausgeschenkt. Obwohl die arbeitslosen Männer aus Afghanistan, dem Irak, Nigeria und Syrien (nur 13 Prozent der Teilnehmer waren Frauen) noch nie auch nur einen müden Cent Beitrag in die Arbeitslosenversicherung (Höchstbeitrag 190,50 Euro im Monat) eingezahlt hatten, verpulverte das Arbeitsamt 7,4 Millionen Euro Beitragsgelder für dieses Job-Wunder. Inzwischen hat die Arbeitsagentur Beitrags-Rücklagen von 13 Milliarden Euro, also 13.000 Millionen, gehamstert. Dennoch kann ein Familienvater ohne Job von einem Geldsegen nur träumen. Als deutscher Durchschnittsverdiener mit Frau und Kind – 2.975 Euro brutto im Monat – kann er gerade mal 1.431 Euro Arbeitslosengeld monatlich erwarten. Und wenn er jünger als 50 Jahre ist, ist nach zwölf Monaten Schluss. Danach gibt’s vielleicht Hartz IV. Wenn der Familienvater seine „Rücklagen“ verbraucht hat. Egal, ob er vorher zwei oder 30 Jahre lang Beiträge in die „Versicherung“ eingezahlt hatte. Es gibt eben solche Arbeitslose und solche. In den Genuss des Job-Wunders kam auch Husein S. aus Syrien. Der 31-Jährige gehört zu den 384 von 1295 Teilnehmern, die das Integrationsprojekt „IdA 1000“ durchgehalten haben. Jetzt hat er einen Job als Hilfsarbeiter. In einem Betrieb für Elektrotechnik in Würzburg. Im nächsten Jahr soll er dort eine Lehre zum Elektriker beginnen. Wenn Husein S. mit 35 Jahren die Gesellenprüfung bestehen sollte, hat er noch 32 Jahre Zeit, seine Altersvorsorge aufzubauen. Das wird knapp. Sonst landen er und seine Frau in der Grundsicherung, finanziert vom Steuerzahler. So gehen Job-Wunder heute in Deutschland.Weil das mit der Integration alles so toll geklappt hat, ist schon das Folgeprojekt geplant. Im September soll „IdA 2.0“ starten.
(pi-news.net. Das zweite Wirtschaftswunder – rückwärts.)

Nordrhein-Westfalen
AfD erhebt Einspruch gegen Landtagswahlergebnis
Die AfD hat angekündigt, die nordrhein-westfälische Landtagswahl vom 14. Mai überprüfen zu lassen. Ein entsprechender Einspruch sei dem Düsseldorfer Landtag zugeleitet worden. Sie vermute, daß bei den Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung „mehr als Zufall“ im Spiel gewesen sein könnte.
(Junge Freiheit. Nicht abwegig.)

Keine Erwärmungsgefahr
Wasser, Wolken und Iris
Von Holger Douglas
Neue Erkenntnisse, die eine Theorie der Erwärmung nicht bestätigen: Eine Erwärmung findet nicht oder kaum statt. Eigentlich müsste jetzt über die Folgen des Pariser Klimaabkommens neu verhandelt werden.
(Tichys Einblick. Merkels neue Wissenschaft weiß das alles besser, weil gar nichts. Sie rettet die Welt, das Weltall und da alles mit der Blockflöte in der Kirche. Gepriesen sei ihr Name! Dorfbürgermeister vollenden ihr Rettungswerk.)

Nur noch mit Beutel
Der Einzelhandel katapultiert uns zurück in die DDR
Aldi macht Schluss mit Plastik- und Papiertüten in seinen Läden. Das soll die Umwelt schonen. Doch die Aktion ist nicht nur eine Symbolhandlung, sondern bringt uns auch den Alltag aus der DDR zurück.
(welt.de. Der Einzelhandel schafft sich mit der Abschaffung der Cities ab und beschleunigt den Online-Handel. Sollen sie doch ihren Kram behalten, dessen Zugang immer beschwerlicher wird.)

Journalismus lebt trotzdem

Studie zu „Flüchtlingen“:  Informationsmedien erfüllen ihre Aufgabe nicht

flüchtlingkopfNew

(gh) – Diese Studie  bestätigt nur, was jeder aufmerksame Medienkonsument und die meisten Journalisten außerhalb des politischen Einheitsstroms längst wissen und kritisieren. Die Otto-Brenner-Stiftung hat die Flüchtlingsberichterstattung in einem sehr begrenzten Medienkreis analysiert und dokumentiert erhebliche Defizite bei den „Mainstreammedien“. Diese Defizite halten an, denn was sich heutzutage noch Zeitung nennt, hat mit der Aufgabe einer Zeitung kaum noch etwas zu tun. Sie beschreibt im Grunde das Ende einer bestimmten Art von totem Journalismus in Deutschland wie er früher bekannt war und ihn viele Leser  noch immer falsch einschätzen. In Wirklichkeit lebt  Journalismus trotzdem. Aber dieses Leben wird ihm schwer gemacht. Ausgerechnet auch von sogenannten Journalisten.

Nicht nur unkritisch, sondern auch falsch wird weiterhin in den Medien einschließlich Lokalblätter über „Flüchtlinge“ berichtet, welche illegale und auch straffällige Immigranten sind. Weiterhin nimmt die Bevölkerung widerstandslos hin, dass inzwischen rund 60 Milliarden Euro im Jahr für eine grundgesetz- und strafgesetzwidrige unkontrollierte Invasion aus der Dritten Welt nach Deutschland flutet. Was Polizei und Justiz betrifft, von der Politik nicht zu sprechen, müssten Ermittlungen einsetzen, inwieweit deren Rolle strafbarer Beihilfe entspricht. Verheerend ist der Eindruck, den gerade Politik, Polizei und Justiz hinterlassen, welche endweder absichtich oder blindlings einer falschen Berichterstattung der Medien folgen und Kritik daran u.a. als „Volksverhetzung“ verfolgen. In Wirklichkeit müssen sie sich fragen lassen, ob sie nicht diejenigen sind, welche Volk verhetzen, nämlich das deutsche Volk, für dessen  Sicherheit sie verantwortlich sind. Stattdessen haben sie offenbar auch kriminelle Ausländer zu ihrem Volk erklärt und sprechen in dessen Namen sogar „Urteile“. Die Studie der Otto-Brenner-Stiftung, welche am heutigen Montag offiziell vorgestellt wird, hat eine Presseerklärung herausgegeben.  Die kompette Studie kann unter Die ‚Flüchtlingskrise‘ in den Medien – Tagesaktueller Journalismus zwischen Meinung und Information“  auf der website otto-brenner-stiftung.de heruntergeladen werden.

Wer Medien kennt und auch aktuell beobachtet, muss feststellen, dass die „Flüchtingsberichterstattung“ kein Ausrutscher ist, sondern, dass die meisten alten Medien sich schon lange von ihrer in Landespressegesetzen definierten Aufgabe verabschiedet  und sich deshalb  durchaus Bezeichnungen wie „Lückenpresse“ und „Lügenpresse“  verdient haben. Es hat eine allgemeine Gleichschaltung dieser alten Medien stattgefunden, parallel zu einem politischen Einheitsblock unter einer Diktatorin, welche noch immer  als „CDU-Bundeskanzlerin“ firmiert und von einem Großteil der Bevölkerung für eine Politikerin gehalten wird.

Was die Studie der Otto-Brenner-Stiftung nicht beachtet, ja ignoriert hat, ist, dass Journalismus in Deutschland, welcher diesen Namen verdient, durchaus noch existiert bzw  wieder.  Jornalismus bleibt Journalismus, daran ändern auch eine Masse von Journalistendarstellern,  Jubelpropagandaschreibern  und stümperhaften Halbanalphabeten nichts. Journalismus findet statt in diversen Medien und Blogs, während das, was sich auf  Papier noch  Zeitung nennt oder vom Staat gefunkt wird, kaum Journalismusnähe erreicht. .

Die Pressemitteilung der Otto-Brenner-Stiftung  zu der Studie hat folgenden Wortlaut:

„ Flüchtlingskrise“ und „ Willkommenskultur“ – OBS analysiert die Flüchtlingsberichterstattung und dokumentiert erhebliche Defizite bei den „Mainstreammedien“
+++ Die Informationsmedien sind in der Berichterstattung 2015/16 über Flüchtlinge ihrer Aufgabe nicht gerecht geworden +++ Sie waren mehr „politischer“ Akteur als neutraler Beobachter +++ tief greifende Sinn- und Strukturkrise des sogenannten Mainstreamjournalismus dokumentiert +++ Lebenswelt des Publikums spiegelt sich nicht ausreichend in der Medienwelt wider +++ medienkritische „Pionierarbeit“ von Prof. Haller jetzt erschienen +++
Frankfurt am Main Im September 2015 schrieb die Neue Zürcher Zeitung über die Flüchtlingsberichterstattung deutscher Journalisten: „In moralischen und emotionalen Ekstasen steigerten sich die deutschen Medien mit wenigen Ausnahmen in einen Überbietungswettbewerb um Empathie und Willkommenseuphorie hinein, ohne Gedanken an den Überdruss, den derlei beim Leser erzeugen kann.“

Hatte dieser neutrale Beobachter Recht? Gab es im Wahrnehmungsfeld der deutschen Journalisten einen blinden Fleck, der ihre Sicht dermaßen verzerrt hat? Diese Frage stand am Anfang einer Studie über die Flüchtlingsberichterstattung deutscher Informationsmedien. Autor der OBS-Studie ist der über Fachgrenzen hinaus renommierte sowie international profilierte Wissenschaftler Prof. Dr. Michael Haller (Hamburg, Leipzig).

Ein zentraler Befund der laut OBS medienkritischen „Pionierarbeit“ ist, dass große Teile der Journalisten ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt haben. Studienleiter Prof. Dr. Michael Haller konkretisiert: „Statt als neutrale Beobachter die Politik und deren Vollzugsorgane kritisch zu begleiten und nachzufragen, übernahm der Informationsjournalismus die Sicht, auch die Losungen der politischen Elite“. Ihn interessierte das Politiker-Gezänk in Berlin weit mehr als die Sorgen und Ängste weiter Teile der Bevölkerung – mehr als die Nöte der nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge und Asylbewerber, mehr auch als die Probleme der Organisatoren und Helfer vor Ort, so ein wichtiges Ergebnis der innovativen Untersuchung. Erst nach der Silvesternacht 2015/16, so Michael Haller weiter, „entdeckten die Medien die reale Wirklichkeit hinter der wohlklingenden Willkommensrhetorik“. Doch da war der öffentliche Diskurs längst weitgehend von der Tagesordnung verschwunden. Andersdenkende sahen sich übergangen oder ausgegrenzt. Statt integrativ zu wirken, hatte der Informationsjournalismus die Frontenbildung verschärft – so ein weiteres Ergebnis.

„Die Flüchtlingskrise in den Medien“ ist die bislang umfassendste und methodisch aufwendigste Untersuchung zum Thema. Weit über 30.000 Zeitungsberichte wurden erfasst, Längsschnittanalysen zurück bis ins Jahr 2005 unternommen, die Berichte der Newssites wie auch der Leitmedien minutiös auseinandergenommen und akribisch analysiert. Die Befunde wurden nach Maßgabe wissenschaftlich gesicherter Modelle über die Funktion des Journalismus in der Demokratie beleuchtet und interpretiert.
Der Geschäftsführer der Otto Brenner Stiftung, Jupp Legrand, hebt hervor, dass im Gegensatz zu vielen „öffentlich geäußerten Mutmaßungen oder vorschnellen Urteilen die Ergebnisse der Studie auf einer intensiven Auseinandersetzung mit Quellen aufbauen und auf der kritischen Analyse breiter Daten fußen“. Gleichzeitig warnt die Stiftung davor, die in dieser Studie aufgezeigten Fehlleistungen für eine generelle Journalistenschelte zu missbrauchen. „Viele Journalisten“, urteilen Haller und Legrand, „haben herausragende Berichte geschrieben, viele Medien haben sich um präzise, aktuelle Berichterstattung gekümmert“.

Was die methodisch anspruchsvolle Erhebung aber aufzeigt, reiche tiefer „Ihre Ergebnisse verweisen auf eine Sinn- und Strukturkrise der sogenannten Mainstreammedien“, analysiert Michael Haller und stellt fest: „Die von den Journalisten beschriebene Wirklichkeit ist sehr weit entfernt von der Lebenswelt eines großen Teils ihres Publikums“. Die Befunde belegen die große Entfremdung, die zwischen dem etablierten Journalismus und Teilen der Bevölkerung entstanden ist.

OBS-Geschäftsführer Legrand verknüpft mit der Publikation der Studienergebnisse die Hoffnung, „dass die Ursachen des Bruchs im öffentlichen Diskurs weiter untersucht und bewertet werden“. Denn, so auch Forschungsleiter Haller, „das Anliegen dieser Studie dreht sich um die Frage, wie gesellschaftliche Verständigung wieder gelingen kann“.
Michael Haller: Die „Flüchtlingskrise“ in den Medien – Tagesaktueller Journalismus zwischen Meinung und Information; OBS-Arbeitsheft Nr. 93, Frankfurt am Main; Juli 2017
Studie kostenfrei bestellen, lesen, downloaden www. otto-brenner-stiftung.de