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10-7-2011 Kitsch, Müll und tote City

Auf der Suche nach Konzepten
Landesgartenschau: Lahrer holen sich bei den Veranstaltern in Nagold und Horb Erfahrungen ein
Die Ausrichtung der Landesgartenschau 2018 ist für die Stadt Lahr das größte Projekt in diesem Jahrzehnt. Da bedarf es einer gründlichen Vorbereitung. Deshalb reiste eine Lahrer Delegation am Donnerstag zu einer Erfahrungstour in die Gartenschau-Städte Nagold und Horb.
(Lahrer Anzeiger. Da hat Lahr nichts aufzuholen. Horb: Geschnitzter Holzblumenkitsch in einer Wiese, Werbung über alles, zugemüllte Natur, tote City, wo grüne Fußabdrücke ins Leere laufen,  und lebhaftes Geschäftsleben weit weg -  in Supermärkten. All die Beteuerungen von Klima-und Weltrettung werden zum Witz, je mehr Veranstaltungen Leutemit ihren Autos anlocken. Schade um die Millionen,die für Gartenschauen hinausgeworfen werden. Wer will nach Horb mit 2 Bundesstraßen, 1 Eisenbahn in einem engen Tal? Da geht doch niemand freiwillig hin!)

Gartenschau geht nicht auf dem Armenweg
Bei einer ganztägigen Lehrfahrt nach Nagold, wo 2012 die Landesgartenschau stattfindet und nach Horb am Neckar zum aktuellen "Grünprojekt" machten sich Gemeinderäte und Teile der Stadtverwaltung in Sachen eigener Landesgartenschau kundig. Die Bürger rechtzeitig mitnehmen, auf knappe Kalkulationen verzichten, weil es viele unerwartete Dinge geben wird, waren Botschaften der Erfahrenen. Und die Erkenntnis, dass man auf dem Armenwege eine solche Veranstaltung zur Stadtentwicklung nicht stemmen könne.
(Badische Zeitung. Sieh an, auf einmal ist die Landesgartenschau in Lahr nicht kostenlos...)

Lehren einer Lernfahrt

Mut zur Zukunft haben
Wer das Stichwort Landesgartenschau hört, der denkt vielleicht gerne mal daran, dass das Blumen satt bedeuten kann. Blumen wird es geben, doch richtigerweise muss man eine Landesgartenschau als ein städtebauliches Förderprogramm begreifen, das eine Stadt innerhalb weniger Jahre in einem gewaltigen Schritt nach vorn’ bringt. Wer das verstehen will, sollte sich nicht scheuen, sich in Nagold oder auch in Horb kundig zu machen, was das für das Alltagsleben einer Stadt, in der Zeit nach einer Gartenschau bedeutet. Es ist ein gewaltiger Gewinn an Lebensqualität.
(Badische Zeitung. Gesehen hat Bruno Kohlmeyer wohl nichts. Lahr plant ein Wasserloch als Zukunft, denn Zukunft ist immer gut, auch wenn Kohlmeyer sie bereits hinter sich hat.)

Neckarblüten  in Horb




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