Springe zum Inhalt

Schöne falsche Werbewelt. Wer braucht noch Männer?

(gh) - Deutschland wird immer voller, jedes letztes Zipfelchen wird bebaut, denn 4 Millonen Leute mehr in wenigen Jahren in einem Land, welches ausstirbt, wollen untergebracht werden. Also wird Wohnraum für die Dritte Welt knapp. Und was ist die Nachricht? "Einsamkeit der Menschen in Deutschland nimmt zu - Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich einsam. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, wie die Düsseldorfer Zeitung 'Rheinische Post' berichtet". Sowas kommt von der vielen Umfragerei. Wer nicht fragt, kriegt blöde Antworten zu lesen. Was ist die Botschaft? Nimm Drittweltler auf, und du bis nicht mehr allein. Schon Peter Alexander hat's gesungen: "Bist du einsam heut' Nacht? Wirklich einsam heut' Nacht? Bist du traurig, daß alles so kam? Denkt Dein Herz noch zurück, an den Sommer voll Glück, den ein Herbst ohne Sonne uns nahm? Liegt der Hauch einer quälenden Wehmut für Dichin den Räumen durch die Du nun gehst ohne mich? Sind die Träume schon da? Ist der Schatten Dir nah, der Dich fragt: Bist zu einsam heut' Nacht? Ich weiß nicht, ob Du einsam bist heute Nacht". Apropos Nacht: "Geparkter Mercedes brannte in Lahr-Mietersheim - Hat der unheimliche Feuerteufel wieder zugeschlagen, der in der südlichen Ortenau immer wieder Fahrzeuge anzündet? Am frühen Morgen brannte in Lahr-Mietersheim ein geparkter Mercedes. Anwohner konnten das Feuer im Motorraum löschen... Die Polizei sucht Zeugen, die kurz nach 2 Uhr im Bereich Breisgauer Straße / Seeparkgelände Verdächtiges bemerkt haben. Bei der Brandserie in der südlichen Ortenau gingen bislang über 40 Fahrzeuge in Flammen auf". Houston, wir haben ein Problem. Die Polizei sucht Zeugen. Vielleicht finden die ja mal was. So langsam ist das keine Leistungsschau der Polizei, wenn über 40 Autos brennen, und kein Täter erwischt wird. Dabei sollte sie doch für Sicherheit sorgen! Hat das vielleicht mit dem von Horst Seehofer propagierten Unrechtsstaat zu tun? Polizeilicher Aktionismus, von dem ab und an immer wieder zu lesen ist, ist kein Ersatz, wenn in Lahr und um Lahr herum Autos brennen. Kein Kinderkram wie der, mit dem gerade alle paar Tage in Kitas und Schulen, aber auch in Rathäusern und Gemeinderäten die Welt gerettet wird. Warum nicht auch in der Lahrer Stiftskirche? Wozu ist die sonst da? Für Kirchenmäuse etwa oder für grüne Politik von Pfarrrinnen? Es geht auch so: "Karl der Käfer" rettet in der Lahrer Stiftskirche die Welt". Maikäfer flieg! Ab in die nächste Schule. "'fit4future' - Grundschule Oberschopfheim veranstaltet Aktionstag - Beim 'fit4future'-Aktionstag in der Grundschule Oberschopfheim hatten die Schüler sichtlich Spaß. Sie bewegten sich etwa beim Sackhüpf-Wettbewerb, erfuhren im Ernährungsquiz spielerisch interessante Details und lösten Denkaufgaben". Wo soll da noch Zeit zum Lernen herkommen, wenn die Tage ausgefüllt sind mit linksgrüner Indoktrinierung? Es wird einsam in Deutschland, wo ein Volk durch bunte Völker ersetzt wird und die deutsche Sprache gedenglischt, bis sie niemand mehr wiedererkennt. Aber irgendwie soll das alles ja "trendy & cool" sein, wenn man nicht mehr weiß, was eigentlich eine Landesgartenschau ist. Dies sind alles Spiele. Das mit dem Brot kommt später. Vielleicht.  Sackhüpfen. Hinein mit Euch! Wenn dann mal ein Sack umfällt, steht's in der Zeitung. Garantiert!

Nach Discobesuch an junger Frau vergangen
Offenburg (ots) - Ein 33 Jahre alter Mann steht im Verdacht, sich in den frühen Morgenstunden des Vatertags an einer 20-Jährigen vergangen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Heranwachsende gegen 5:40 Uhr auf dem Heimweg von einer Disco und wollte entlang der B 33a per Anhalter in Richtung Breisgau mitgenommen werden. Der Verdächtige sei der Frau zu Fuß gefolgt und soll sie in Höhe einer Firma an der Marlener Straße über eine dortige Leitplanke auf die Böschung gezerrt haben. Nur durch ihre heftige Gegenwehr konnte die durch den Überfall leichtverletzte 20-Jährige die eindeutigen Absichten des Mannes unterbinden und ihn in die Flucht schlagen. Der Vorfall war der Polizei von zufällig vorbeifahrenden Zeugen zunächst als Auseinandersetzung gemeldet worden. Im Zuge einer diesbezüglichen Überprüfung konnte der 33-Jährige von einer Streife des Polizeireviers Offenburg einer Kontrolle unterzogen und später vorläufig festgenommen werden. Gegen den Deutschen wird nun wegen versuchter Vergewaltigung ermittelt.
(Polizeipräsidium Offenburg)

================
NACHLESE
Tosender Applaus
Abrechnung mit Trump: Für diese Aussagen wird Merkel wie ein Popstar gefeiert
Angela Merkel hält an der US-Eliteuniversität Harvard eine Rede, die es in sich hat. Obwohl die Kanzlerin US-Präsident Trump kein einziges Mal erwähnt, ist für jeden klar, auf wen ihre Kritik gemünzt ist...Merkel warb für "Wahrhaftigkeit gegenüber anderen und gegenüber uns selbst", und sie sagte: "Dazu gehört, dass wir Lügen nicht Wahrheiten nennen und Wahrheiten nicht Lügen."...
(focus.de. Das ist nur schlechtes Benehmen bei den US-Linksradikalen. Sie hat wohl nichts dazugelernt und blamiert Deutschland in der Welt. Wie sagte Helmut Kohl über sie: "Merkel konnte ja nicht mit Messer und Gabel essen“. Englisch kann sie auch nicht, hält ihren "Vortrag" auf Deutsch... Das kann sogar der Oettinger besser. Glaubt jemand, sie, die nicht reden kann, hat diese Rede verfasst? Wer lange Nase und kurze Beine hat, sollte sich das mit der Lüge verkneifen. Wer bringt ihr, der angeblichen Christin mit dem Islam, das 8.Gebot bei? Stattdessen Klatschäffchen überall. Dummheit ist grenzenlos, warum also nicht auch in den USA in einer privaten "Elite-Uni"? Der US-Präsident wollte sie ja wohl nicht sehen, wie es sonst gegenüber ausländischen Regierungschefs üblich ist.  Deutschland unten ist für die USA  immer Beifall wert. Nur vor einem Tandem Deutschland-Russland haben sie seit dem 19. Jahrhundert Angst und bekämpfen dies als Staatsdoktrin.  Nimmt niemand in Deutschland Merkel als Ehrennarrenrat auf? Da gibt es auch solche Umhänge. Sie hat's nötig. )
================

Daniel Günther über CDU-Krise
„Ein Rechtskurs führt uns nicht weiter“
Wie macht die CDU nach der Europawahlschlappe und dem Rezo-Fiasko weiter? Ministerpräsident Daniel Günther über die Zukunft von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer – und einen möglichen grünen Bundeskanzler.
(welt.de.Wer? Ein Linksradikaler aus der Provinz. Augen zu und rein in den Kommunismus mit der SED statt CDU!)

Henryk M. Broder
Kippa für alle!
Nicht willens und nicht imstande, Judenhasser in die Schranken zu weisen, empfehlen deutsche Autoritäten lieber den Juden, sie sollten sich nicht einschüchtern lassen „und stattdessen stolz und erhobenen Hauptes durch Deutschland gehen – selbstverständlich auch mit Kippa“. Das sagt ausgerechnet einer, der ohne Kippa und mit Personenschutz unterwegs ist.
(achgut.com. Solange nur noch über Religion geredet wird, steht der Jüngste Tag mit dem Dritten Reich wieder bevor.)

Oje am See
EU-Wahlkampf: „Die guten Menschen von Starnberg“
Von Helmut Berschin
In der südbayerischen Kreisstadt Starnberg (23.500 Einwohner) fanden auf demselben Platz gleichzeitig vier politische Kundgebungen statt: AfD, Kirche, Anti-AfD und SPD. Ein Lehrstück in fünf Akten....Epilog - Bei der EU-Wahl am Sonntag, dem 26. Mai, kam die AfD in der Stadt Starnberg auf 6,9% der Stimmen ̶̶ ein (wie im gesamten Landkreis) starker Rückgang gegenüber 2014 (10,6%). Aber immerhin wählten sie 801 Starnberger. Das sind dreimal so viel wie die 250 Anti-AfD-Demonstranten (von denen die Mehrzahl gar nicht aus Starnberg stammte).
(Tichys Einblick. Hat sicher mit der Höhe des A-Quotienten von Gutmenschen zu tun. Ein Kommenator im Forum: "Das geschilderte Verhalten der Gutmenschen in Starnberg macht mich fassungslos. Ich bin erschüttert, hilflos und sprachlos. Da ich seit 20 Jahren in Frankreich lebe, kann ich den Vergleich ziehen mit Marine Le Pen und Ihrer Partei. Bei der Europawahl fiel uns auf, das in unserem ultralinken Departement kein einziges Le Pen-Plakat beschmiert oder abgerissen wurde. Auch im öffentlichen Fernsehen wird Le Pen anders als der AfD Raum gegeben.Ergebnis: Le Pen stärkste Partei mit ca 24 % .
Ich bin weder AfD-Anhänger, noch habe ich hier in Frankreich Le Pen gewählt. Aber das Gutmenschen-Verhalten von Starnberg (und anderswo) kann ich nur als neofaschistisch bezeichnen. Charakterologisch unterscheidet sich das nicht vom Verhalten der Nazi-Anhänger zu Hitlers Zeiten. Wer kein Vertrauen in die eigene Position hat, muss sie gewaltsam durch Diffamierung und Unterdrückung des Gegners verteidigen".)

Thomas Rietzschel
Die Politik, das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit
Nur noch 18 Prozent der Deutschen trauen sich, im öffentlichen Raum frei ihre Meinung zu sagen. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zieht sich eine Mehrheit von 58 Prozent in die Familien oder den Freundeskreis zurück, wenn sie über „Tabuthemen“ wie Islam oder Flüchtlingspolitik sprechen will. Im Grundgesetz steht etwas anderes.
(achgut.com. Welches Grundgesetz?)

Wahlaufruf der deutschen Bischöfe
„Akt der politischen Exkommunizierung Andersdenkender“
Von Uwe Schramm
Die politische Einmischung der Kirchen erinnere an konfessionelle Sittengemälde der Kaiserzeit, mahnt der frühere Diplomat Uwe Schramm. Er wirft den Kirchen Pluralitätsverlust und Einschwörung auf einen grün-roten Kurs vor.Die beiden obersten Kirchenvertreter in Deutschland, Kardinal Marx für die Katholiken und Bischof Bedford-Strohm für die Evangelische Kirche, haben sich pünktlich zur EU-Wahl am vergangenen Sonntag mit einer politischen Erklärung zu Wort gemeldet, die nach – dem Echo in den Leserzuschriften zu urteilen – vielen nicht gefallen hat. Nicht dass es die beiden Kirchenoberen besonders beeindruckt haben dürfte. Sie sind es gewohnt, dass ihren Erklärungen der Ruf einseitiger Parteinahme und fehlenden Augenmaßes vorausgeht. So auch hier, und das nicht ohne Grund....Der Stich wird..aber energisch und zielbewusst gegen die „rechtspopulistischen Parteien Europas“ gesetzt, von denen keine „konstruktive Antworten“ zu erwarten seien. Das mag so sein oder auch nicht. Aber man fragt sich, was die beiden Kirchen denn zu diesem Akt der politischen Exkommunizierung Andersdenkender veranlasst hat und berechtigt...
(Tichys Einblick. Religionen leben von der Intoleranz.)

***********************
DAS WORT DES TAGES
Wenn in Deutschland der Staat versagt, bewahrt der Bürger vor allem Ruhe. Denn Ruhe ist in diesem Land seit jeher erste Bürgerpflicht. Das ist Deutschlands Verhängnis. Die Bevölkerung akzeptiert die unfähigste Regierung, weil es demokratische Regierungen als Obrigkeit respektiert. Niemand rebelliert gegen den allmählichen Verfall dieses Landes. Dagegen, dass er gegen die Wand gefahren wird.
(Wolfgang Herles, auf Tichys Einblick)
************************

Aus Rücksicht auf traumatisierte Kinder
Lage (NRW): Schule verbietet Camouflage-Look bei Schülern
Von CHEVROLET
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland Pflicht wird, islam-konforme Bekleidung zu tragen. Während die nachthemdartigen weißen Gewänder noch recht komfortabel erscheinen, ist die sonstige islamische Haute-Couture auch und besonders bei den Damen allenfalls Altkleider-Container-tauglich. Ganz so weit allerdings sind wir noch nicht in Merkelland. Aber die ersten Kleidungsvorschriften jenseits von Bikini und Minirock kommen schon: An der Sekundarschule in Lage im Kreis Ostwestfalen-Lippe ist es seit kurzem verboten, Hosen, Jacken oder Pullover mit Tarnfleck-Mustern, sogenannte Camouflage-Kleidung, zu tragen. Dieser Kleidungsstil ist, ob man ihn nun schön findet oder nicht, unter Jugendlichen derzeit angesagt. Zuletzt durfte eine Schülerin nicht mit auf einen Schulausflug, weil sie eine Hose mit entsprechendem Muster trug, berichtet „Tag24“. Gegenüber dem Lokalsender Radio Lippe erklärte die stellvertretende Schulleiterin Ute Kuhlmann ihren Standpunkt. Ihr sei es wichtig, dass die Kinder nicht mit Kleidung zum Unterricht kommen würden, die bei traumatisierten Kriegskindern einen „bestimmten Knopf“ drücke, stellte sie klar. Diese Rücksichtnahme auf Kinder der angeblichen Flüchtlinge können viele Eltern allerdings nicht nachvollziehen. Zudem geben die Eltern an, dass sogar viele Flüchtlingskinder in Camouflage-Klamotten herumlaufen würden. Bisher gibt es das Verbot der Schule noch nicht schriftlich, weswegen sich viele Mütter und Väter dagegen auflehnen. Sie fordern eine Abstimmung unter allen Eltern zu dem Thema. Die Bezirksregierung in Detmold sieht hingegen keinen Grund dafür den Fall zu überprüfen.
(pi-news.net. Was tragen jetzt Soldaten? Ist nicht ganz Deutschland  traumatisiert nach den vielen echten Kriegen, Vertreibungen und Fluchten? Was fällt Frauen noch alles ein?)

Nach geplatztem Trump-Gipfel:
Kim Jong Un lässt hochrangige Mitarbeiter hinrichten
Nach dem ergebnislosen Gipfeltreffen von Hanoi hat Nordkorea einem südkoreanischen Zeitungsbericht zufolge seinen Sondergesandten für die USA hingerichtet. Kim Hyok Chol sei nach seiner Rückkehr im März am Mirim-Flughafen bei Pjöngjang erschossen worden, berichtete die Tageszeitung "Chosun Ilbo" am Freitag unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.
(focus.de..Gefängnis oder Tod: Das gehört zu Diktaturen. Nichts Neues. Abwarten.)

CDU-Politiker hörte nicht, wie Moslems die Nationalhymne singen
Amthor: „Entschuldigung, Entschuldigung!“
Fragen Sie mal einen Moslem, wann er das letzte Mal die Nationalhymne mitgesungen und wann er zum letzten Mal „Allahu akbar“ gesagt hat. Oder wann er sich das letzte Mal zur Ehre der Nationalhymne erhoben hat oder niedergeworfen hat vor seinem Allah. Antwort: „Heute Morgen“ – beide Punkte an Allah. Es hat mit den Präferenzen zu tun, die ein Mensch verfolgt. Da Allah ernst genommen wird, auch in seinem „Allah ist streng im Bestrafen“ (Sure 5, 98), und der deutsche Staat nicht, kommt dem Allah bei Moslems einfach mehr Aufmerksamkeit und Verehrung zu als dem deutschen Staat und seinen Symbolen. Gut, seien wir ehrlich, auch ein Patriot singt die Nationalhymne nicht jeden Tag. Allerdings gibt es eine Gruppe Menschen, die quasi von Berufs wegen öfter mal die Gelegenheit dazu hat, die Spitzensportler. Vor Beginn eines Länderspiels oder beim Abspielen der Nationalhymne bei Olympischen Spielen können sie die Nationalhymne singen. Wir wissen, dass sie es beim Handball alle tun, beim Fußball weniger, wo relativ viele Moslems ihren Sport gefunden haben. Vermutlich singen Moslems die Nationalhymne vor Länderspielen nicht mit, weil alles Lob allein Allah gebührt (Sure 1, 2). Und weil Allah streng im Strafen ist, siehe oben. So ist das eben, und weil es kein Gesetz gibt (nur gutes Benehmen), das das Mitsingen vorschreibt, ist es den Spielern überlassen, ob sie nur stehen oder zappelnd zuhören oder selbst mitsingen. Das ist ok. Allerdings darf man das nicht aussprechen. Das ist nicht ok. Die Erfahrung musste Merkels Zögling Philipp Amthor machen, der das flapsig in Worte gefasst hatte. Der FOCUS berichtet: *** Der CDU-Politiker Philipp Amthor hat sich erneut von einer Äußerung in einem bereits im Herbst 2018 veröffentlichten Video distanziert, das am Donnerstag wieder im Netz für Diskussionen sorgte. In dem Film „Wie ticken junge Bundestagsabgeordnete der AfD und CDU?“ des Reportage-Netzwerks „Y-Kollektiv“, ist der Politiker auf dem Marktplatz einer Kleinstadt im Gespräch mit Bürgern zu sehen. Das Reportageteam begleitet ihn bei einem Besuch der Stadt Strasburg (Mecklenburg-Vorpommern) zum Tag der Deutschen Einheit. Nach dem Singen der Nationalhymne ist Amthor zu hören, wie er sagt, „keiner von uns Moslem, der das jetzt nicht singen kann“. […] Der Deutschen Presse-Agentur sagte der CDU-Politiker am Donnerstag: „In der Situation habe ich unangebracht reagiert und mich davon sofort distanziert – klar und deutlich. Die Situation entstand in einer Zeit, in der viele darüber diskutiert haben, ob Fußballspieler die Nationalhymne mitsingen. Für mich ist aber klar, dass Religion und Nationalhymne nichts miteinander zu tun haben.*** Doch zu spät. Einmal entschuldigen reicht nicht, auch nicht zweimal. „Bei allen Muslimen“ müsse sich Amthor jetzt entschuldigen, fordert die Berufsmuslima und Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD, Berlin). Weil das „rassistisch“ war, was er da gesagt hatte. Und von CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus forderte sie, dass die „unmissverständlich klarmachen“ müssten, dass Rassismus in der CDU keinen Platz habe. Bei den täglich neu hinzu kommenden „Muslimen“ wird Herr Amthor jetzt also jede Menge zu tun haben. Bei der Gelegenheit: Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal die Nationalhymne mitgesungen und wann „Allahu akbar“ gesagt, Frau Chebli?
(pi-news.net)

Deutschland verschleudert sein Erbe – es stammt ja von »alten, weißen Männern«
Von Dushan Wegner
Deutschland verschleudert Wohlstand und Infrastruktur. Wenn der letzte Ingenieur ausgewandert und die letzte Fabrik geschlossen ist, wovon wollen die linken und grünen Illusionisten leben? Von Ideologie und politischer Korrektheit? Eben hatte Faust noch mit dem Geist gesprochen ... Wir müssen nicht spekulieren, was der Dichterkönig über heutige Wir-sind-mehr-Gröler sagen würde, er hat sich oft genug zur »Masse« geäußert, und so lässt er Faust über die Erkenntnis der Welt und ihrer Zusammenhänge feststellen:
Die wenigen, die was davon erkannt,
Die thöricht g’nug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreutzigt und verbrannt. Eine Spruchweisheit dieser Szene haben auch vielleicht jene gehört, die ihr Weltwissen ansonsten aus Online-Videos und Klickdreck beziehen:
Was du ererbt von deinen Vätern hast
Erwirb es, um es zu besitzen. Was aber, wenn man manipuliert wurde, zu glauben, dass »die Väter« allesamt »alte, weiße Männer« und damit irgendwie »böse« sind? Was, wenn man zur »Generation Teilnahmepreis« gehört, die lernte, dass »erwerben«, sprich: arbeiten, etwas ist, was lieber andere Leute tun sollen – sprich: alte weiße Männer – während man selbst klicked, liked und bei gutem Wetter auch demonstriert?....
(Tichys Einblick. Von Nix kommt Nix. Alte Indianerweisheit.)

John Cleese
„London ist keine englische Stadt mehr“: Kritik von Monty-Python-Star sorgt für Kritik
Der Schauspieler John Cleese hat für seine Aussage, London sei keine britische Stadt mehr, für Kritik gesorgt. Dem als Mitglied von Monty Python berühmt gewordenen Komiker wurde unter anderem Rassismus vorgeworfen. Auch der islamische Bürgermeister von London, Sadiq Kahn äußerte sich.
(Junge Freiheit. Raus mit den letzten Engländern?)

Deutschland Kurier-Interview mit Maria Schmidt
Orbán-Vertraute: „Merkel hat aus Deutschland eine DDR gemacht“
Von COLLIN MCMAHON
„Angela Merkel hat aus Deutschland eine DDR gemacht“, so Prof. Dr. Maria Schmidt, langjährige Vertraute von Viktor Orbán, der bei der EU-Wahl 52 Prozent der Stimmen in Ungarn gewonnen hat, im Interview mit dem Deutschland Kurier.„Was ist mit Deutschland nur los?“ fragt die Vordenkerin der Orbán-Fraktion. „Die Menschen dort haben Angst zu sprechen, Angst ihren Job zu verlieren, wenn sie ihre Meinung sagen. Es gibt fast keine kritischen Stimmen mehr in Deutschland. Und dann werden wir beschuldigt, in Ungarn die Meinungsfreiheit einzuschränken. Das ist so unglaublich arrogant, das spottet jeder Beschreibung.“ Prof. Dr. Maria Schmidt ist Historikerin und Leiterin des Museum Haus des Terrors in Budapest. Sie promovierte in deutscher Literatur und Geschichte an der Eötvös Loránd Universität 1985 und forschte u.a. an der TU Berlin, den Universitäten von Innsbruck und Wien, sowie in Yad Vashem in Israel. 1994 lernte sie den 30-jährigen Viktor Orbán kennen und ist seitdem eine seiner engsten Vertrauten. Sie wundert sich darüber, was unter Angela Merkel aus Deutschland geworden ist: „Was Angela Merkel gut kann, ist, ihre Gegner und Rivalen auszuspielen. Darin ist sie einfach Spitze. Aber sie hat keine eigenen Ideen, keine Vision, keine Ahnung von Geschichte, Kultur oder der Welt. Seit 14 Jahren habe ich von ihr keinen einzigen Satz gehört, den man sich merken sollte. Sie hat mal gesagt, „Multikulti ist gescheitert“, dann hat sie das Gegenteil getan. Auch wenn sie noch zehn weitere Jahre im Amt bleibt, wird die Geschichtsschreibung – meines Erachtens nach – diese Frau nur wegen zwei Taten in Erinnerung behalten: Dass sie Deutschland zerstört hat, indem sie zwei Millionen illegale Migranten unkontrolliert ins Land gelassen hat, und dass sie daran scheiterte, nach 2008 Europas Wirtschaft wieder auf die Beine zu stellen. Das ist ihre Hinterlassenschaft.“ Schmidt glaubt, Politiker müssten Wegweiser sein. Merkel sei das Gegenteil, eine Mitläuferin, die nur gefallen will. „Als Viktor Orbán im Herbst 2015 gesagt hat, wir bauen einen Zaun gegen die illegalen Migranten, hat er enormen Gegenwind aus ganz Europa bekommen. Aber er stand dazu. Heute weiß jeder, dass er Recht hatte. Wenn man wie Merkel nur ein Fähnchen im Wind ist, hat man nie Recht. Sie hat sich von der Atomkraft verabschiedet – wozu? Jetzt müssen die Deutschen 30% mehr für ihren Strom zahlen. Angela Merkel hat alle politischen Gegner ausgeschaltet, aber die Grünen werden sie höchstwahrscheinlich trotz ihres Atomstopps besiegen. Sie wollte im Grunde genommen aus der CDU eine grüne Partei machen. Wozu soll man da noch CDU wählen?“----Lesen Sie das ganze Interview im Deutschland Kurier…
(pi-news.net)

Parteichefin wackelt
Vulgär-Ausraster in SPD-Sitzung: Schulz verliert im Streit um Nahles die Nerven
...Bei einem Treffen des konservativen „Seeheimer Kreises“ sei auch Martin Schulz dabei gewesen. Und der soll dem Bericht zufolge am Ende des Treffens aus der Haut gefahren sein. In Rage gebracht habe ihn ein Wortbeitrag des Chefs des „Seeheimer Kreises“, Johannes Kahrs. Kahrs soll einen Vorschlag abgelehnt haben, wie sich der Showdown in der kommenden Woche noch vermeiden ließe, heißt es. Beide hätten sich ein Wortgefecht geliefert, bis Schulz gebrüllt haben soll: „Du bist ein Arschloch!“
(focus.de. Parteifreunde.)

Mach´s gut
CDU: Das erstaunliche Erschrecken über das unplötzliche Ende
Man wundert sich, wie sich die CDU über ihre Wahlschlappe wundern kann. Noch bewundernswerter ist nur, mit welcher Sicherheit die CDU die genau falschen Ursachen benennt und falsche Schlüsse zieht.
VON Roland Tichy
...Schiefgelaufen ist gar nichts. Ihre Strategie ist vielmehr aufgegangen: in der kompletten Entkernung der CDU.Jetzt ist die CDU so saftlos wie eine nicht mehr so große, aber leergelaufene Batterie und die ohne Ladegerät. Die Partei wirkt wie ein aufgepumptes Michelin-Männchen ohne Innereien, eine leere, nur mit heißer Luft aufgepumpt Hülle, in die jetzt jemand eine freche Nadel gesteckt hat. Pfffft...
(Tichys Einblick. Es war immer nur eine Ballonhülle, nun ist halt die Luft raus.)

Markus Gärtner im Interview mit Bestseller-Autor Stefan Schubert
„Eine Lüge, eine Vertuschung nach der anderen“
Stefan Schubert ist einer von vielen freien Autoren in Deutschland, die sich kritisch mit den Zuständen im Lande beschäftigen. Die Mainstream-Medien diffamieren sie oder schweigen ihre Bücher tot. Und sie erleben eine extreme Behinderung ihrer Arbeit.
Schubert schreibt gerade sein zehntes Buch. Der Kopp-Autor war jahrelang Bundespolizist und hat nicht nur sehr gute Kontakte zu den Sicherheitsbehörden. In seinem jüngsten Buch über den Berlin-Attentäter Anis Amri deckte er auf, warum der Terrorist trotz umfangreicher geheimdienstlicher Erkenntnisse über seine wahre Gefährlichkeit und Absichten nicht verhaftet wurde – man brauchte ihn als Lockvogel, um Terror-Netzwerke zu beobachten. Daher wurden die Ermittler von oben ausgebremst und der Anschlag in Berlin nicht verhindert. Seine Erfahrungen beim Recherchieren des Buches hat er so zusammengefasst: „Eine Lüge, eine Vertuschung nach der anderen.“ Schubert hat bereits vier Spiegel-Bestseller geschrieben, und er promotet seine Bücher sehr aktiv auf Facebook. Dort macht er seit einiger Zeit immer öfter die Erfahrung, dass er medial ausgebremst wird. Früher wurden seine Artikel teils mehr als 1.000 Mal geteilt, „heute sind 100 schon viel.“ Follower berichten ihm ständig, dass eine Fehlermeldung kommt, wenn sie auf „Teilen“ seiner Facebook-Posts drücken. „Es ist eine Schande, was aus Facebook geworden ist“, sagt der freie Autor, Journalist und Blogger. Alle Details im Video von Markus Gärtner.
(pi-news.net)

Für eine neue europäische Erinnerungskultur

Von ACHILL PATRAS

Am Morgen des 29. Mai 1453 stürmte eine dritte Angriffswelle auf die Stadtmauern der Hauptstadt des byzantinischen Reiches. Konstantinopel, das heutige Istanbul, war bereits seit dem 2. April vom osmanischen Sultan Mehmet II. belagert worden. Die ersten beiden Angriffswellen in der Nacht konnten die Verteidiger noch zurückschlagen. Nun aber griffen die Elitetruppen des Sultans an, die Janitscharen. Die Janitscharen waren Militärsklaven. Ein ganzes Leben lang auf die Kriegsführung gedrillt. Es handelte sich um Kinder aus christlichen Familien des Kaukasus und des Balkans, die im Kindesalter von ihren Eltern entführt wurden. In der Folge wurden sie von Mitgliedern des sufischen Betaschi-Ordens zum Islam zwangskonvertiert und militärisch ausgebildet. Euphemistisch wird dieses Vorgehen als Knabenlesen bezeichnet. Dass derselbe Sufi-Islam, der zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert Jahr für Jahr europäische Kinder als Militärsklaven zwangskonvertierte, in heutigen westlichen Diskursen als die friedliche Variante im Gegensatz zum rechtgläubigen Mainstream-Islam verstanden wird, sei hier nur am Rande erwähnt.

Vor 566 Jahren – das Ende des byzantinischen Reiches
Zurück nach Konstantinopel. Den Janitscharen gelang rasch die Überwindung der Stadtmauer. Der Widerstand der Verteidiger brach zusammen. Innerhalb weniger Stunden hatten die osmanischen Truppen Konstantinopel unter ihre Kontrolle gebracht. Am 29. Mai 1453, heute vor 566 Jahren, hörte das byzantinische Weltreich auf zu existieren. Dieses Ereignis spielt heute in der westeuropäischen Geschichtsschreibung keine Rolle mehr. Selbst die Existenz eines oströmischen christlich-orthodoxen Kaiserreiches ist einer Mehrheit unbekannt. Dabei ist es heute zentral, sich wieder mit den großen Verläufen der Weltgeschichte zu beschäftigen. Sie ist erstaunlich aufschlussreich. Wie Zivilisationen vollständig untergehen können, machen sich die wenigsten bewusst. Wie auch, wenn die Erinnerung an diese Zivilisationen selber zunehmend verblasst.

Der Fall Konstantinopel war 1453 ein Schock, aber keine große Überraschung mehr. Das byzantinische Reich war im 15. Jahrhundert ein Schatten seiner selbst. Reduziert auf einige wenige Provinzen in Thrakien und Kleinasien. Das einst mächtige Reich war über 700 Jahre lang Angriffen muslimischer Dschihadisten ausgesetzt. In den ersten Eroberungszügen fielen im siebten Jahrhundert Palästina und Ägypten an die neuen islamischen Machthaber. Das byzantinische Reich selber überlebte aber die erste Welle der islamischen Angriffskriege. Das Reich behielt die Kontrolle über Kleinasien, also das Gebiet, das heute als Türkei bezeichnet wird.

Die türkisch-muslimische Einwanderung nach Kleinasien begann erst 1071
Die entscheidende Schlacht aber, die den Untergang des oströmischen Weltreiches einleitetet, war die Schlacht von Manzikert 1071 nördlich des Vansee. Hier trat Kaiser Romanos IV. dem seldschukischen Sultan Alp Arslan entgegen, wurde allerdings von diesem geschlagen. In der Folge kam es zu einer innerbyzantinischen Krise und das Reich konnte seine Außengrenzen nicht mehr schützen. Die Seldschuken setzten nicht nur militärisch nach, sondern brachten auch ihre Familien in das neue Land mit. Die heutigen Relotius-Medien würden wohl von Schutzsuchenden sprechen. Wie man die Vorgänge als Folge der Schlacht von Manzikert auch bezeichnen möchte, im Resultat kam es zu einer ersten Besiedlung des anatolischen Kernlandes durch turkmenische Stämme. Diese Stämme hatten den Islam angenommen, der ihre Identität gegenüber der christlichen Mehrheitsbevölkerung Kleinasiens abschirmte. Anstatt sich schrittweise in die gesellschaftliche Umgebung einzufügen, bildeten sie eigene Fürstentümer und lokale Parallelgesellschaften.

Gegen die militärische Bedrohung durch die türkischen Seldschuken, die nach und nach Kleinasien eroberten, rief der orthodoxe byzantinische Kaiser die westliche katholische Christenheit um Hilfe. Ein Umstand, der heute gerne vergessen wird, ist, dass dieser Hilferuf seinerseits die Kreuzzüge auslöste. Diese halfen zum einen die verbliebenen byzantinischen Gebiete in Kleinasien zu stabilisieren, zum anderen trugen auch der vierte Kreuzzug durch die Errichtung des lateinischen Kaiserreiches (1204–1261) dazu bei, das Byzantinische Reich zu schwächen.

1923: Abschluss des kleinasiatischen Bevölkerungsaustauschs
Die islamische Besiedlung der Türkei nahm jedoch nicht mit dem Fall von Konstantinopel ihren Abschluss. Der Fall Konstantinopels war nur der sichtbare Wendepunkt. Im Gegenteil: bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts waren Teile der heutigen Türkei wie beispielsweise die westlichen Küstenregionen noch mehrheitlich christlich, meist griechisch bewohnt. Erst mit dem Völkermord an den Armenieren im Ersten Weltkrieg und der weniger bekannten Ermordung und Vertreibung der letzten nennenswerten griechischen Bevölkerung bis 1923 wurden die Reste der christlichen Urbevölkerung Kleinasiens entfernt. 852 Jahre lagen zwischen der Schlacht von Manzikert 1071 und der kleinasiatischen Katastrophe 1923. 852 Jahre zwischen der ersten Einwanderungsbewegung und der letzten Vertreibung und Ermordung von Christen in Kleinasien. Auch wenn es lange dauern kann. Zivilisationen und Bevölkerungen, die sie einst hervorgebracht haben, können vollständig von ihrem Erdboden vertilgt werden. Deshalb sollte der heutige Untergang des byzantinischen Reiches vor 566 Jahren wieder Teil der gesamteuropäischen Erinnerungskultur werden.
(pi-news.net)

Die erhoffte Gewichtsverlagerung im EU-Parlament hat begonnen

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick BrigGen a.D. und Publizist *) 1

Das endgültige Ergebnis und seine Folgen für die Machtverteilung im EU-Parlament – nicht Europa-Parlament – ist noch diffus, aber einige Konturen sind bereits zu erkennen:

# Die EVP von Herrn Weber und der Sozialdemokraten von Herrn Timmermans haben ihre gemeinsame absolute Mehrheit im Parlament verloren. Eine schnelle Entscheidung für wichtige Personalentscheidungen im Hinterzimmer – wie 2014 mit Juncker und Schulz – ist nicht mehr möglich.

Der Ratspräsident Tusk hat von den Regierungschefs den Auftrag bekommen, ein Personalpaket zu schnüren, das die vielfältigen – auch kontroversen – Interessen der Kandidaten für die Spitzenpositionen in der EU berücksichtigen soll: Biographien der Kandidaten, beruflicher Werdegang – einschließlich Regierungserfahrung, Alter, Geschlecht, geographische Rücksichtnahme, Stärken und Schwächen der Kandidaten, geopolitische Bedeutung des Entsendestaates, religiöse Orientierung, Fähigkeit zu Kompromissen, Schutz von kleinen Mitgliedsstaaten, Verständnis und Einsatz für Zukunftstechnologien.

Mit dieser Aufgabe wird das Spitzenkandidatenmodell zumindest aufgeweicht, auch weil die Regierungschefs die Entscheidung über den dem Parlament vorzuschlagenden Kandidaten nicht aufgeben wollen.

Bei dieser Entscheidung muss auch berücksichtigt werden, über welche „ Hausmacht“ der Kandidat im Parlament verfügen wird. Das große Ziel der Entscheidung über die Besetzung des EU-Präsidenten muss bleiben: die Wahl der Befürworter Weber und Timmermans („Ausradieren der Nationalstaaten“) für eine „tiefe Integration“ – für einen „Bundesstaat“ mit Brüssel als starkem Hauptquartier zu verhindern.

Das Ziel bleibt das „ Europa der Vaterländer“ mit stark verbesserter nationaler Souveränität: „Vielfalt statt Einfalt“.

# Um diese Hausmacht wird noch einige Zeit gekämpft werden. Die Gewichte einzelner Großfraktionen werden sich durch Zu- und Abgänge verändern. Am Ende wird es wieder ein Kompromiss sein – hoffentlich kein fauler.

# Es steht fest, dass die „EU-skeptischen“ Parteien Stimmengewinne verzeichnen, während die „Altparteien“ in den meisten EU-Ländern deutliche Stimmenverluste hinnehmen mußten, was zu der erhofften „ Gewichtsverlagerung“ führen kann.

# Dabei ist zu beachten, dass Abstände zwischen den konkurrierenden nationalen „Schwergewichten“ geringer als erwartet sind.

# Eine illegale Einflußnahme von außen wurde von keinem Land gemeldet, ist jedoch nicht ausgeschlossen.

# Nigel Farage läßt sich in Großbritannien als Sieger feiern – wobei noch niemand weiß, wie lange britische Abgeordnete im EU-Parlament verbleiben und welche Politik sie betreiben werden.

# Eine Überraschung ist sicherlich das Ausscheiden von Geert Wilders aus dem EU-Parlament – ein überraschender Rückschlag für das rechte Lager.

# In Italien hat die von Matteo Salvini geführte Lega-Partei alle Partner und Konkurrenten deutlich abgehängt. Er wird der EU-Kommission das Leben schwer machen. Er will die EU an ihre Wurzeln zurückführen. Er wird die Grenzen für Defizite nicht beachten. Italien wird von der neuen Kommission kaum bestraft werden. Salvani weiß, dass Italien „ too big too fail“ ist.

# Macron hat knapp gegen Le Pen verloren. Dennoch wird er versuchen, französische Interessen durchzusetzen – durch eine kluge „Bündnispolitik“.

# Die Abwahl des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz ist kein direktes Ergebnis der EU-Wahlen. Die Neuwahlen in Österreich im Herbst werden auch für die EU von Interesse sein. Kurz wird um sein Comeback kämpfen.

Bewertung der aktuellen Lage in Deutschland

# Ein Ziel wurde erreicht: Die „Abstrafung“ der beiden „Altparteien“ CDU und SPD.

Am deutlichsten sprechen die Zahlen für beide Parteien für den Niedergang, wobei der erstaunliche Zugewinn der CSU das Bild der CDU aufgehübscht hat. Bei den Wählern unter 30 Jahren erzielten: CDU 11 % und SPD 8 %. Ein Fiasko. Nur bei den Wählern über 60 waren die Zahlen etwas besser.

# Die AfD-Führung beklagt das schlechte Abschneiden mit 10,5 Prozent. Das schlechte Abschneiden ist der – teilweise – extrem voreingenommenen Medienlandschaft und der sog. “demokratischen Parteien“, die alle eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen – zuzuschreiben. Für rd. 6 Millionen AfD-Wähler eine Diffamierung.

Der Blick auf die Ergebnisse der Grünen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen sollte die AfD-Führung hoffnungsvoll stimmen. In Brandenburg und Sachsen wurde die AfD jeweils stärkste Partei, während sie in Thüringen knapp hinter der CDU auf dem zweiten Platz liegt. Die Grünen liegen in diesen drei Ländern knapp unter oder über 10 Prozent. Ihr Kampf um die frühere Schließung des Kohleabbaus wird ihnen wenig Stimmen bringen.

# Die Niederlage von CDU und SPD belastet die GroKo zusätzlich zu ihren ohnehin zahlreichen schweren Zerwürfnissen.

Laut Umfrage in der „Schwäbischen Zeitung“ vom 28. Mai 2019 spricht sich die Mehrheit der Befragten für ein Ende der GroKo aus. Was machen die Verantwortlichen beider Parteien? Sie beraten in Hinterzimmern.

Frau Nahles will die Flucht nach vorne antreten. Sie hat die Wahl zum Fraktionsvorsitz vom September auf Anfang Juni d.J. vorgezogen. Sie will „ Klarheit schaffen“ gegen die umlaufenden Gerüchte ihrer Abwahl. Vielleicht muss sie eines ihrer Ämter opfern.

Frau Annegret Kramp-Karrenbauer erweist sich als schlechte Verliererin. Vor und nach den Wahlen hat ihr „Krisenmanagement“ gegen die sich abzeichnende Hype für die Grünen versagt. Sie hat bei der Jugend, die plötzlich hofiert wird, viel Rückhalt verloren. Es wird ihr schwerfallen, einige Punkte zurückzugewinnen. Es ist daher kein Zufall, dass in der TV-Sendung „Hart aber fair“ am 27.5.19 öffentlich ihre Qualifikation zur Kanzlerin in Frage gestellt wurde.

Was wird aus der EU?
Sie wird abhängig sein von der tatsächlichen Gewichtsverlagerung im Parlament. Diese wird die Wahl des EU-Präsidenten entscheiden. Timmermans oder Weber ? Oder Margreth Vestager, die sich als Kommissarin im Kampf gegen die Mediagiganten Ansehen und Anerkennung erworben hat. Sie könnte die „lachende Dritte“ sein. Einige Bewertungskriterien sprechen für sie. Die übrigen Spitzenpositionen – Ratspräsident und Außenbeauftragte der EU – werden danach nach dem Proporz entschieden – wenn Matteo Salvini mit seiner neuen, großen Partei nicht dazwischen grätscht. Eines ist klar: Die Entscheidungsfindung in der EU wird schwieriger. Es kann zu Blockaden kommen, was die Bedeutung der EU weiter schmälern würde. Sie wird an Rückhalt in der Bevölkerung der EU-Länder weiter verlieren.

Was wird aus Deutschland ?
Diese Frage hängt eng mit der Frage zusammen, wie es mit der GroKo weitergeht. Sollte die GroKo vor den Herbstwahlen platzen, werden die sie tragenden Parteien weiter verlieren. Für die SPD wird die Gefahr wachsen, ihren Status als Volkspartei zu verlieren.

Im Osten haben sie ein Auswärtsspiel. Sollte die GroKo über die Herbstwahlen, die für zwei Länder bereits am 1.September d.J. stattfinden werden, hinaus zusammenhalten, wird die Zeit wegen der obligatorischen Sommerpause sehr eng. Für lange Strategiediskussionen fehlt die Zeit.

Was macht die Kanzlerin Merkel? Sie will ihre Haut retten.
Bereits bei den EU-Wahlen hat sie ihre Nachfolgerin und deren Crew im Regen stehen lassen. Im Wahlkampf war sie weitgehend abgetaucht. Warum soll sie diese Haltung ändern? Vielleicht hat sie sich verzockt und ihr angestrebtes Denkmal in der Geschichte Deutschlands zerstört. Ein Auswechseln von Gesichtern kann den „Altparteien“ nur bis nach den Wahlen helfen. Das gilt auch für die AfD, die an der „Marke 30 Prozent“ schnuppert. Gelingt es ihr, diese zu überschreiten, tappen alle Parteien, die jedes Zusammenwirken mit der AfD – auch Duldung – ablehnen, in die selbst gestellte Falle. Die AfD kann dann in aller Gelassenheit warten, bis es 3-4 Parteien gelingt, eine Regierungskoalition gegen die AfD zu bilden – mit einer geringen Halbwertzeit. Die Afd kann ihre guten Chancen noch erhöhen, wenn sie die unsicheren Kantonisten, die immer wieder einer jagenden Meute in den Medien Stichworte liefern, rechtzeitig vor den Wahlen aus dem Verkehr zieht.

Die Zukunft Deutschlands ist eng mit der der EU verknüpft. Zerbricht eine – noch – tragende Säule, bricht das hochverschuldete Kartenhaus EU zusammen. Und mit ihr der Euro. Ohne die lebensverlängernden Maßnahmen wären beide schon lange gescheitert. Die Hoffnung auf ein besseres „Europa der Vaterländer“ – einschließlich u.a. Großbritannien, Schweiz und Norwegen – wird zu neuen Visionen führen. (Stand: 30.5.19)

Pro-iranischer  Abgeordneter in ihren Reihen

Von Kenneth Sikorski

(Englischer Originaltext: Finland: Will the Social Democrats Retain a Pro-Iran Anti-Semitic MP in Its Ranks? Übersetzung: Daniel Heiniger)

Wenige Tage nach den finnischen Wahlen wurde über Hussein Al-Taee, der Sohn des Gouverneurs von Najaf im Irak und ein pro-iranischer Regimeanhänger, enthüllt, dass er acht Jahre lang antisemitische, antiamerikanische und homophobe Kommentare auf Facebook veröffentlicht hatte... Vier Jahre lang war Al-Taee als Berater für Angelegenheiten des Nahen Ostens für die Krisenbewältigungsinitiative (CMI) tätig, eine staatliche Konfliktlösungsfirma... derzeit unter der Leitung des ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb.

Obwohl Stubb Al-Taees hasserfüllte Kommentare in den sozialen Medien öffentlich verurteilte... hat ihn niemand gefragt, warum ein pro-iranischer Regimeanhänger überhaupt für CMI arbeitete.

Mit anderen Worten, Al-Taee drückte "Verlegenheit" über seine "Vorurteile, Gedanken und Sprache" aus - und über sie zu lügen - aber er bestreitet die Gefühle nicht.

Ein Versagen der "Mitte-Links"-Sozialdemokraten, Al-Taee auszuschliessen, wäre eine Heuchelei höchsten Ranges oder eine stillschweigende Übereinstimmung mit hasserfüllten Standpunkten, die zu befürworten der Parlamentarier nicht geleugnet hat.

Eine politische Krise, die sich in den letzten Wochen in Finnland abzeichnete, wirft ein Schlaglicht auf die Übel der sogenannten "Mitte links".

Die Krise kreist um Hussein Al-Taee, einen neuen Abgeordneten der Sozialdemokratischen Partei (SDP), die bei den Wahlen am 14. April einen knappen Sieg errungen hat.

Al-Taee's Kampagne hatte sich auf seine CMI-Referenzen konzentriert, als jemand der sich als "Friedensstifter" einsetzte.

Obwohl Stubb Al-Taees hasserfüllte Social Media-Kommentare öffentlich verurteilte - darunter ein Vergleich Israels mit ISIS und der Hinweis auf Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als "Jude, der das tut, was ein Jude am besten kann: jeden zu fxxxen, um alles zu gewinnen." - hat ihn keiner gefragt, warum ein pro-iranischer Regimeanwalt überhaupt für CMI gearbeitet hat.

Darüber hinaus haben weder Al-Taee noch die SDP die Frage nach seinem Hintergrund als Sohn eines hochrangigen irakischen Politikers oder nach seinen Verbindungen zum Iran während des Wahlkampfes angesprochen. Stattdessen stellte sich Al-Taee als Flüchtlingskind dar, dessen Familie vor dem Regime von Saddam Hussein in die Sicherheit Finnlands geflohen war. Dieses Narrativ passt zu dem Bild, das die SDP vermitteln wollte, als integrative Partei, die Einwanderer aufnimmt, die einen positiven Beitrag zur finnischen Gesellschaft geleistet haben, und die Vertrauen zwischen verschiedenen Kulturen und Menschen schafft.

Zu allem Überfluss, als die Facebook-Posts von Al-Taee zum ersten Mal von dem finnisch-kurdischen Blogger und Bürgerrechtler Anter Yasa aufgedeckt wurden, reagierten die finnischen Medien mit Hohn und Verachtung auf die Behauptung, Al-Taee habe die Posts tatsächlich verfasst und beschuldigten Yasa des Rufmordes. Die Nachrichtenseite der Uusi Suomi entzog Yasas Blog-Privilegien.

Yasa wurde zu einer virtuellen persona non grata, ohne dass eine einzige finnische Nachrichtenorganisation ihn überhaupt um einen Kommentar gebeten hätte, bis die Jerusalem Post über die Story berichtete.

Am Tag nach der Veröffentlichung dieses Berichts gab Al-Taee - der zunächst bestritten hatte, die antisemitischen und rassistischen Beiträge geschrieben zu haben, und dann behauptete, dass er nur einige von ihnen geschrieben habe - ein volles Geständnis ab.

SPD-Chef Antti Rinne antwortete, dass er nun merke, dass Al-Taee die Partei angelogen habe. Bei so hohen Einsätzen bei einer knappen Wahl muss man sich fragen, ob oder inwieweit die SDP von den Verbindungen und Ansichten von Al-Taee wusste.

Wie die Journalistin Lori Lowenthal Marcus kürzlich betonte: "Ungeachtet ihrer politischen 'Überzeugungen' hat die Partei zu dem Mann gehalten, dessen Wahlsieg im vergangenen Monat der SDP die Mehrheit über die rechte Finnenpartei verschafft hat".

Es stimmt zwar, dass selbst eine Abstimmung zwischen den Sozialdemokraten und der Finnenpartei dazu geführt hätte, dass die SDP die nächste Regierung angeführt hätte, aber der Verlust eines SDP-Sitzes würde jedem wahrgenommenen Mandat für einen Wandel schaden, zumal die Finnenpartei in Umfragen als die beliebteste des Landes dasteht.

In der Zwischenzeit, da die SDP gerade dabei ist, Ministerien zu verteilen, scheint die Frage, ob Al-Taee seinen Sitz behält oder zum Rücktritt gezwungen ist, für die Partei weniger eine moralische als eine politische Frage zu sein. Diese Situation ist so problematisch wie Al-Taees verdeckte schiitische Verbindungen und sein offener Rassismus auf Social Media.

Die Entschuldigung von Al-Taee an seine Unterstützer, seine Partei und seine ehemaligen Arbeitgeber beim CMI war ebenso verstörend.

"Ich bin die [Screenshots und Facebook-Posts] immer wieder durchgegangen, und ich kann sagen, dass sie leider echt sind", schrieb er auf seiner Website. "Ich habe keine Worte, um die Verlegenheit zu beschreiben, die ich über die Vorurteile, Gedanken und die Sprache empfinde, die ich in Bezug auf Homosexuelle, Juden, Sunniten, Somalier und andere Gruppen von Menschen verwendet habe."

Auf einer Pressekonferenz im Parlamentsgebäude fügte er hinzu: "Ich war nicht mutig genug, zuzugeben, dass das Geschreibsel mein eigenes war."

Mit anderen Worten, Al-Taee drückte "Verlegenheit" über seine "Vorurteile, Gedanken und Sprache" aus - und über sie gelogen zu haben - aber er bestritt die Gefühle nicht.

(Kenneth Sikorski, Autor der politischen Website TundraTabloids.com, hat seinen Sitz in Finnland. Quelle: Gatestone Institute)