Springe zum Inhalt

Hat Kauf von Condor durch polnische LOT Signalwirkung?

Von DR. VIKTOR HEESE

Um die Polen-Witze ist es ruhiger geworden. Es fällt zudem auf, dass Polen zum Jobben lieber an die Themse als an den Rhein ziehen. Ukrainische Gastarbeiter bleiben ohnehin lieber gleich im polnischen Wirtschaftswunderland. Mercedes Benz baut eine Batteriefabrik in Schlesien, Westinvestoren loben das Wirtschaftsklima an der Weichsel, Touristen die gute Infrastruktur (Autobahnen). Statistiken belegen, dass der östliche Nachbar gerade Österreich und die Schweiz im Handel mit Deutschland überholt hat. Jetzt übernimmt noch medienwirksam die Fluglinie LOT die deutsche Traditionsmarke Condor. Was ist da passiert im einstigen Armenhaus Europas?

Kapitalismus und nicht EU-Gaben der Wachstumsmotor
So manche Deutsche, die Polen nicht objektiv gesonnen sein wollen, suchen krampfhaft die Ursache in den mickrigen EU-Subventionen (acht Milliarden Euro oder 0,7 Prozent des BIP), viele älteren sogar in der „Bereicherung durch die annektierten deutschen Ostgebiete“. Eine solche Realitätsverweigerung will nicht wahrhaben, dass die Marktwirtschaft nicht nur in Deutschland Wirtschaftswunder möglich gemacht hatte und dass auch die der „Faulheit“ verdächtigten Nationen mit ihm umzugehen verstehen. Einige Merkel-Verzweifelte sind einfach neidisch, weil es im Osten einen starken Staat gibt, in dem das Multikulti-Chaos ausbleibt und hunderttausende Polen ihre nationale Identität in Demonstrationen zum Ausdruck bringen dürfen.

Bei drei Prozent Wachstumsvorsprung wird Deutschland in einer Generation eingeholt
Es geht noch weiter. Wenn Deutschland weiter stagniert, wird es beim Pro-Kopf-Einkommen kürzer als in einer Generation bzw. in weniger als 20 Jahren von Polen eingeholt. Das ergibt rein mathematisch der Wachstumsvorsprung von drei Prozent jährlich (im Vorjahr waren es vier Prozent). Nach IWF-Zahlen belief sich 2018 das BIP pro Kopf auf 52.000 US-Dollar (nach Kaufkraft) in Deutschland und 32.000 US-Dollar in Polen.

Absolut gesehen würde die deutsche Wirtschaftskraft in zwanzig Jahren bevölkerungsbedingt dann zwar immer noch doppelt so stark wie die polnische sein. Kann das jedoch der Anspruch des einstigen europäischen Champions sein? Hier eine Anmerkung am Rande: Bei allem Selbstlob hat es hierzulande niemand so richtig bemerkt, dass wir die absolute BIP-Führung mit 4,5 Bill. US-Dollar in diesem Jahr wohl früher als erwartet an Russland verlieren werden. Von wegen die stärkste Wirtschaft Europas!

Deutsche Konzerne behalten die Oberhand, aber wem werden sie in 20 Jahren gehören?
Mehr Einkommen bedeutet nicht zwngsläufig mehr Vermögen, das erst in Jahrzehnten aufgebaut werden muss. Hier bleibt der riesige Vorsprung Deutschlands in einer Generation wohl noch erhalten. Auch die osteuropäischen Konzerne stehen noch meilenweit hinter den DAX-Titeln, wachsen dennoch kräftig. Ein Blick auf die Forbes-Liste der 200 größten Weltkonzerne zeigt, dass die Musik dabei ohnehin in den USA und China spielt und Europa bzw. Deutschland weit abgeschlagen bleiben (Volkswagen Platz 18.). Nicht-russische Osteuropäer sind in der Bestenliste erst gar nicht zu finden. Der russische Nord Stream 2-Lieferant, der Energieriese Gazprom, belegt hier gerade den Platz 40.

Die Condor-Übernahme ein „Kleingeschäft“, aber mit Signalwirkung
In globalen Umfeld ist der Deal zwischen der verstaatlichten polnischen LOT und der durch die Pleite von Thomas Cook angeschlagenen Condor allenfalls ein Spiel in der Regionalliga. Zum Vergleich; Bayer hat für Monsanto über hundert Mal mehr gezahlt!

Die Polen sollen mit 600 Millionen Euro ohnehin für die veraltete (18 Jahre im Durchschnitt, bei LOT acht Jahre) und personalintensive (5000 Beschäftigte bei Condor, 2000 bei der neuen Muttergesellschaft) Flotte zu viel geboten haben. Die Deutschen haben Grund zur Freude, dass sie nicht in Hände einer mitbietenden US-Heuschrecke fielen. In Warschau wird der Deal an die große Glocke gehängt, das Land und die regierende PiS hegen weitere Ambitionen – der Flughafen Warschau soll bis 2027 expandieren und mit 100 Millionen Fluggästen mehr bedienen als heute Frankfurt.

Alles nur purer „Wirtschaftspopulismus“ eines erwachenden Staatkapitalismus oder reelle Chance?

Osteuropa holt uns ein und wir versinken im Eigenlob, Tricksereien und Migrationsherrlichkeit
Fakt ist: Osteuropa holt uns allmählich ein, weil Deutschland stagniert. Und was berichten unsere Medien- und Politik-Eliten? Weiter so, wie gehabt.

Wer die Wachstumsprognosen der Schätzer – von IWF bis Ifo – und ihre Finanzierung vergleicht, wird schnell erfahren, wer die Musik bezahlt. Was soll dabei schon Objektives herauskommen, wenn Berlin im Großteil die deutschen „Institute durchfüttert“? Ist es ein Zufall, dass sich alle Prognosemacher in eine Richtung zugunsten der Regierung, sowohl 2018 als auch 2019 geirrt haben?

Wie wird es weiter gehen? In den Überschriften des Mainstreams ist zu lesen, alles sei halb so schlimm. Delle, Abschwächung, Verlangsamung, Abkühlung, Mini-Plus, Aufschwungende. Mit einem blauen Auge davongekommen, ja – Rezession oder sogar Wirtschaftskrise, nein.

Hier und dort versuchen Durchhalteparolen die Lage zu entschärfen und Mut zu machen: Gesamtstaat macht Überschuss – wird triumphierend festgestellt. Soll wohl heißen, es geht uns nicht so schlecht, wenn wir noch Geld zum Sparen haben (Indien spart auch!). Ah ja, das Job-Wunder nicht zu vergessen.

Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!
(pi-news.net)

Überlassen die USA Russland die Führung Europas?

Von Gastautor Michael Wolski

Am 27.01.2020 hielt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Rede. Er zog einen großen historischen Bogen vom unheilvollen Schweigen der westlichen Länder bei der Konferenz von Evian 1938 zu den UNO-Resolutionen gegen Israel heute.

Er sagte: „Im Juli 1938 organisierten die Vereinigten Staaten eine Konferenz in Evian, auf der über die Krise der jüdischen Flüchtlinge beraten werden sollte. Viele schöne Reden wurden gehalten, doch die Vereinigten Staaten nahmen keine weiteren jüdischen Flüchtlinge mehr auf. Die anderen Konferenzteilnehmer schlossen sich an. Zweiunddreißig Staaten waren vertreten, und keiner half den Verzweifelten – mit Ausnahme der kleinen Dominikanischen Republik. Hitler sah das. Vier Monate später kam die Kristallnacht. Auch da reagierte die Welt nicht. Hitler stellte die Welt auf die Probe, und jedes Mal erkannte er die Wahrheit: Die Welt war nicht interessiert. Da wusste er, dass er diese Todesfabrik bauen konnte. Evian führte zu Auschwitz. Die Kristallnacht führte zu Auschwitz. Der weltweite Antisemitismus führte zu Auschwitz.“

Er verwies darauf, dass dieselben Lügen, die die Nazis in die Welt setzten, heute wieder im Internet, in den Medien und auch von demokratischen Regierungen kommen: Die Juden haben zu viel Macht, kontrollieren alles usw.

Und Lauder forderte: „Ich rufe alle Staaten auf, die schändliche Fixierung der Vereinten Nationen auf Israel nicht länger zu unterstützen. Allein in den vergangenen sieben Jahren hat die UN-Vollversammlung 202 Resolutionen verabschiedet, in denen Länder auf der ganzen Welt verurteilt werden. Von diesen 202 Resolutionen richteten sich 163 gegen Israel und nur 39 gegen andere Staaten. 163 gegen Israel, 39 gegen den Rest der Welt. Wir alle wissen, dass diese Beschlüsse absurd sind. Die UN ignoriert üble Diktaturen, in denen Millionen der eigenen Bevölkerung ermordet werden. Und es ist völlig klar, dass dieser obsessive Antizionismus nichts als Antisemitismus ist.“

Interessant ist, dass – laut Google – nur die FAZ die Rede in deutsch druckte. Andere deutsche Medien brachten Auszüge, aber nicht mit Verweis auf die 202 Resolutionen und Lauders Fundamentalkritik der UN….

Wie konnte es dazu kommen?
Als im Februar 1945 in Jalta der Beschluss der drei Alliierten USA, Großbritannien und Sowjetunion gefasst wurde, die UN zu gründen, war der 2. Weltkrieg noch nicht beendet. Die Gründung erfolgte dann durch 50 Staaten, die (mit Ausnahme der neutralen Türkei) – alle Kriegsteilnehmer auf Seiten der Alliierten waren.

Unter diesen Ländern war nur Saudi-Arabien ein rein islamisches Land. Es erklärte schon 1939 Deutschland den Krieg, war aber an keinen Kämpfen beteiligt. Der Kriegseintritt erfolgte, nachdem US-Präsident Roosevelt nach der Jalta Konferenz am 14. Februar 1945 den Saudischen König auf der USS Quincy im Suez-Kanal empfangen hatte und ein Abkommen über das saudische Öl und dessen Bezahlung (seit 1972 dann ausschließlich) in Dollar unterschrieben wurde. Das kann als die Geburtsstunde des Petro-Dollars gewertet werden. Seit 1945 ist Saudi-Arabien Verbündeter der USA.

Die Gründungsstaaten Ägypten, Iran, Irak, Türkei, Libanon, Syrien waren Länder mit überwiegend muslimischer Bevölkerung und christlichen Bevölkerungsanteilen, die Sowjetunion, Jugoslawien, Liberia, Philippinen und Äthiopien waren Länder mit einem hohen Anteil christlicher Bevölkerung und einem kleineren Anteil muslimischer. 38 Länder hatten eine überwiegend christliche Bevölkerung. Nur China fällt aus diesem Schema heraus.

In der Feindstaatenklausel wird den UN-Mitgliedern eingeräumt, Zwangsmaßnahmen gegen die Feindstaaten im 2. Weltkrieg (Deutschland, Japan und deren Verbündete) ohne Beschluss des Sicherheitsrates einzuleiten, falls diese Staaten erneut eine aggressive Politik verfolgen. Diese Regelung stammt von 1945, mittlerweile sind alle ehemaligen Feindstaaten UN-Mitglied. Was nun?

Heute hat die UN 193 Mitglieder, 56 davon islamische Staaten mit etwa 1,8 Milliarden Muslimen, die in der Organisation für Islamische Zusammenarbeit organisiert sind. Sie initiiert diese Beschlüsse gegen Israel, unterstützt durch die, von ihnen finanziell abhängigen Länder und einigen europäischen Staaten, darunter Deutschland.

Die Feindstaatenklausel könnten heute einige Staaten nutzen, um mit der Begründung, dass diese Länder Muslime unterdrücken oder Islamhass schüren, Sanktionen zu beschließen. Erfolgte deshalb durch Deutschland im vorauseilenden Gehorsam die Islamisierungspolitik?

Die Frontlinie ist heute nicht mehr „Gewinner des WK II gegen die Verlierer“. Japan und Deutschland sind in der westlichen Wertegemeinschaft seit Jahrzehnten verankert. Allerdings wurde eines der Ergebnisse des WKII zur neuen Frontlinie – die Ansiedlung der Juden in Palästina und die 1948 erfolgte Gründung des Staates Israel.

Insofern hat sich die UN in ihrer Zielstellung von 1945 überlebt. Jahre später wurden NATO und EU gegründet und internationale Treffen von Politikern wie das G20 aus der Taufe gehoben. Die USA kritisieren schon lange die UN, tragen aber immer noch die Hauptlast des Budgets. USA: 22%, China 12%, Japan 9%, Deutschland 6% (gerundet). Ein Ende der UN würde Trump auch als Budgetoptimierung im Wahlkampf verkaufen können – fast 2 Milliarden US Dollar.

Andererseits sind die USA heute nicht mehr auf das saudische Öl angewiesen und liebäugeln mit der Wiedereinführung des Goldstandards. Das wäre der Tod des Petrodollars.

Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Äußerung Putins bei seinem Besuch in Yad Vashem anlässlich der 75. Wiederkehr der Befreiung von Auschwitz durch die Sowjetarmee. Diese Äußerung fand in den deutschen Leitmedien bisher keine Erwähnung. „Russlands Präsident Wladimir Putin machte am Rande des Holocaust-Gedenktages einen Vorschlag für eine Konferenz, an der die Staatschefs der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates (China, Frankreich, Großbritannien, Russland und USA) teilnehmen sollen. In einem solchen Rahmen könnte man zusammen die drängendsten Probleme der Welt besprechen und versuchen, Lösungsansätze zu finden.“

Laut Putin könne man diese Konferenz an jedem Ort der Erde abhalten. Aber hatte man zur Beratung der dringendsten Probleme der Welt nicht vor 75 Jahre die UN gegründet? Warum will er diese Konferenz nicht an einem Sitz der UN abhalten? Weil man exklusiv unter sich die Neuaufteilung der Einflusssphären klären will? Macron hat diesem Treffen schon zugestimmt. Waren die Angriffe Putins auf Polen im Zusammenhang mit dem Beginn des WK II die Ouvertüre für eine neue Lesart des WK II? Wird der Paukenschlag dieses Jahr medienwirksam mit der Moskauer Archivöffnung zum Mauerfall Berlin und dem Rückzug der Sowjetunion aus Osteuropa fortgeführt? Als propagandistischer Auftakt für die Neuordnung Europas?

Putins „Lösungsansätze finden“: Darunter dürften auch die Probleme des Antisemitismus und der Hass auf Israel fallen, welches Lauder wenige Tage später in der Auschwitz-Gedenkstätte angesprochen hat. Doch in der UN können sie aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nicht mehr geklärt werden, die Mitglieder des Sicherheitsrates können nur reagieren – und gegen Beschlüsse stimmen. Daraus ergeben sich u. a. diese Fragen:

Bedeutet dies das baldige Ende der UN, so wie sie seit 75 Jahre besteht?
Schaffen die Nuklearmächte USA, China, Russland, Frankreich und Großbritannien ein neues Gremium?
Teilen sie ihren Machtbereich im Angesicht des wachsenden Einflusses des Islams aber auch Chinas neu auf?
Heißt das dann, dass Deutschland und Japan nicht mehr Feindstaaten sind?
Ändert dies etwas an der heutigen Souveränität Deutschlands?

Es ist gut, sich an General Michael Flynn, dem ersten Sicherheitsberater Trumps zu erinnern, der vom „tiefen Staat“ aus dem Job entfernt wurde. Er hatte Trump schon im Wahlkampf 2016 vorgeschlagen, sich aus Europa zurückzuziehen und den Russen die Führung zu überlassen. Jetzt sind die Russen für alle sichtbar die Akteure, siehe Syrien und Libyen. Kommt dieses Jahr Europa hinzu? Welche Änderungen bringt das für die versteinerte EU und Deutschland unter Merkels Mehltau?

Wir werden es in einigen Monaten erfahren.
(vera-lengsfeld.de)

Keine kohärente Sicherheits- und Außenpolitik in Europa

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist

Die intensive Nabelschau Deutschlands in 2019 hat den Blick vieler Deutscher auf die sicherheitspolitischen Entwicklungen der Welt verstellt. Die direkten und indirekten Auswirkungen auf Deutschland wurden und werden zu spät erkannt. Daraus resultiert eine hektisch bis panische Reaktion.

Es gibt in Deutschland, und weiten Teilen Europas, keine kohärente Sicherheits- und Außenpolitik – geschweige denn in der EU. Das beste Beispiel ist die fehlende Gesamtstrategie in den Fragen der Migration und Integration sowie der Sicherheitspolitik.

Die steigende Zahl illegaler Einreisen durch die Luft nimmt zu. Die Überwachung an den nationalen EU-Außengrenzen ist unzureichend.

Auffallend ist hingegen die Zunahme von Katastrophenmeldungen aus aller Welt. Sie schüren Ängste – vor allem vor Kriegen, führen zu Unsicherheit und Ohnmachtsgefühlen.

Klimahysterie
Das Unwort des Jahres „Klimahysterie“ beschreibt die Stimmungslage vieler Menschen – besonders in Deutschland – zutreffend.Dazu tragen auch erschreckende Bilder von Waldbränden in dem fernen Australien bei, das seit Jahrhunderten auch als „Feuerkontinent“ bezeichnet wird. Die Ureinwohner haben z.B. das leicht entflammbare Unterholz mit Feuer gezielt gerodet. Die meisten Baumarten in Australien sind feuerresistent. Der Wildwuchs des leicht entflammbaren Unterholzes, das auf Verlangen der „Umweltschützer“ nicht mehr gerodet werden darf, wurde in Kombination mit starken Winden zum Verhängnis und zur Naturkatastrophe in weiten Teilen Australiens mit rd. 50 toten Menschen und rd. einer Milliarde toter Tiere. Die Existenzen vieler Australier wurden zerstört– auch durch das Verbrennen ihrer Häuser, Werkstätten und Fabriken.

Der australische Feuerökologe Stephen Pyne hatte seit Jahren vor dieser absehbaren verhängnisvollen Entwicklung gewarnt. Er wurde nicht gehört.

Sein Spiegelinterview (s. „Spiegel“ vom 18.1.2020) hat den provozierenden Titel: “ Was Australien braucht, sind mehr Brände“.

Es sollte eine Lehre für uns alle sein, verfügbare Fakten systematisch zu sammeln und auszuwerten.

Auch in Deutschland wird das Unterholz nicht mehr beseitigt. Es fehlen oft auch genügend breite Brandschneisen.

Es werden nun einige Länder und Regionen betrachtet, die für das Export- und Importland Deutschland von besonderer Bedeutung sind.

Die Vereinigten Staaten von Nordamerika
Das Jahr 2020 ist für die USA von besonderer Bedeutung.

Da findet seit einigen Tagen das Impeachmentverfahren statt. Die oppositionellen Demokraten wollen Donald Trump aus seinem Amt klagen. Die Erfolgsaussichten sind überschaubar, da jetzt das Verfahren im Senat verhandelt wird, in dem die Republikaner eine deutliche Mehrheit haben.

Sollten die Demokraten „verlieren“, wird es für sie schwer werden, Kandidaten und -innen zu finden, die Trumps Wiederwahl gefährden könnten.

Die Fakten sprechen für Trump: Er hat die Unterstützung der Wähler, die ihn vor 3,5 Jahren gewählt haben, die Zahl der Beschäftigten ist weiter gestiegen – auch durch die Rückkehr etlicher Produktionsstätten aus Asien in die USA.

Seine bisherigen Wähler begrüßen seine Entscheidungen von dem Ausstieg aus dem Nuklearabkommen – kein Vertrag mit dem Iran, der eine Farce war, einem ersten Abkommen (Handelsabkommen) mit China und einem neuen Wirtschaftsabkommen mit Kanada und Mexiko.

Er hat auch mit seinem Vorhaben des Baus einer Mauer zu Mexiko begonnen.

Trotz der Aufrüstung Chinas sind die USA Militärmacht Nr.1 in der Welt geblieben.

Es besteht zwischen den USA und China ein ähnliches Verhältnis – „Gleichgewicht des Schreckens“ – wie es das früher mit Russland gab.

Warum sollen beide einen Krieg gegeneinander führen – nachdem sie es ohne Krieg zur Weltmacht gebracht haben?

Dennoch, Kriege sind global und regional nicht ausgeschlossen – durch menschliches oder technisches Versagen.

Es besteht jedoch geringe Gefahr für einen „großen“ Krieg, vor dem es in Deutschland immer wieder große Angst gibt.

Das gilt in Deutschland auch vor einem Krieg zwischen den USA und Iran.

Nach der Tötung des iranischen Führers aller iranischen Kräfte außerhalb des Iran, General Suleimany, kam es zu begrenzten militärischen Schlägen des Iran gegen (gewarnte?) amerikanische Stellungen – ohne menschliche Verluste.

Der Iran brauchte einige Tage, um den Abschuß der ukrainischen Passagiermaschine in der Nähe des Teheraner Flughafens mit über hundert Toten zu gestehen.

Erstaunlich war die große Empörung der iranischen Bevölkerung – besonders der Jugend. Sie fühlte sich belogen und betrogen durch die kläglichen Versuche der Leugnung und Vertuschung des Abschusses durch die iranische Führung.

Wenn die Spannungen auf niedrigem Level bleiben, werden beide Seiten kein Interesse haben, den Konflikt zu eskalieren.

Etliche „Westeuropäer“ äußern öffentlich Zweifel an der Bündnissolidarität der USA.

Das klingt nach dem Ruf „Haltet den Dieb“. Besonders die Mittelosteuropäer betonen die umfangreiche politische und militärische Unterstützung der USA in ihren Ländern. Sie stellen das Gros der Soldaten in multinationalen Übungen in ihrer Region.

Deutsche Politiker sollten sich an dieser Diskussion zurückhaltend beteiligen. Wie steht es um die Bündnissolidarität des reichen Deutschlands, das nicht willens ist, die Verteidigungsausgaben bis 2024 bis auf zwei Prozent des BIP zu erhöhen, obwohl die Bundeswehr personell und materiell nur „bedingt einsatzbereit“ ist?

Die Verteidigungsministerin scheint den Zustand nicht zu kennen, sonst würde sie nicht um weitere oder Aufstockung laufender Einsätze geradezu „betteln“ – siehe Libyen und Mali.

Die Baustellen Chinas
Die aktuelle Baustelle bildet der Coronavirus, der sich von China in die Welt ausbreitet – auch begünstigt durch die globale Vernetzung des Globus mit zahllosen Flugverbindungen.

Die jüngste Meldung einer Infektion kommt aus Kanada.

Forscher in aller Welt versuchen, den Virus zu identifizieren und Gegenimpfstoffe zu entwickeln.

Im Lande hat China vielfältige Maßnahmen ergriffen, den Virus geographisch einzudämmen. Städte mit hohen zweistelligen Einwohnerzahlen sind unter Quarantäne gestellt worden. Krankenhäuser schießen in Tagen in die Höhe.

Man kann hoffen, dass aus der Epidemie in China keine globale Pandemie wird.

Derzeit ist das öffentliche China in Wirtschaft, Bürokratie und Verkehr weitgehend lahmgelegt.

Diese Epidemie trifft China in einem ungünstigen Zeitpunkt.

Im Jahre 2019 hat sich das Wirtschaftswachstum verringert, wenn man den offiziellen Zahlen Glauben schenken darf. Es sind politische Zahlen.

Das Problem mit den Uiguren ist 2019 in das Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit geraten.

Von den 10 Millionen Einwohnern der Provinz ist über eine Million in sog. “Umerziehungslagern“ eingesperrt – meistens ohne Gerichtsurteil und unbefristet. Die Familienangehörigen wissen nicht, wo sich die Inhaftierten aufhalten.

Die Provinz Xinjang ist die Planpause für den kompletten Überwachungsstaat China – und damit auch ein Unrechtsstaat. Die Menschen und Firmen werden durch modernste Technologie rund um die Uhr erfasst. Ihr Wohl- oder Fehlverhalten wird auf einem persönlichen Punktekonto positiv oder negativ festgehalten und bewertet. Diese Bewertung kann zu Beförderungen in der Parteihierarchie führen oder zu Herabsetzung und Sanktionen. Das kann ein Hausarrest sein oder ein Reiseverbot mit Fernzügen. Das System ist sehr einfallsreich.

Taiwan ist ein Problem für China, das Taiwan als „abtrünnige chinesische Provinz“ bezeichnet und an seinem Anspruch auf Wiedereingliederung Taiwans festhält – im Extremfall auch mit militärischen Mitteln.

Die jüngsten Wahlen in Taiwan haben die anti-chinesische Haltung auf der Insel verstärkt. Die Taiwanesen sind stolz auf ihre wirtschaftliche Stärke.

Ihre Unabhängigkeit wird durch die USA, Japan und Südkorea garantiert.

Der starke Widerstand – besonders der jugendlichen – Bevölkerung gegen die Marionettenregierung

in Hongkong, der durch den Virusvorfall eine Zwangspause einlegen musste, hat Chinas Ruf in der Welt geschadet. Xi Jinping hat nicht mit offenem Eingriff reagiert. Er wollte keine weltweite Berichterstattung mit grausamen Bildern – wie bei dem Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ im Jahre 1989.

Ein internationaler Konfliktherd bleibt das „Südchinesische Meer“, das China als chinesisches Binnenmeer betrachtet– trotz eines gegenteiligen Urteils des internationalen Schiedsgerichthofes in Den Haag.

China untermauert seinen Anspruch durch das Aufschütten künstlicher Inseln, die zur militärischen Aufrüstung genutzt werden.

Es gibt immer wieder Zwischenfälle zwischen der chinesischen Marine und den Fischern der Anrainerstaaten, die sich unter den Schutzschirm der USA begeben haben.

Dieser Konflikt könnte zu begrenzten lokalen und regionalen Kriegen führen. Eine Blockade durch das Südchinesische Meer hätte Auswirkungen auf den Welthandel, da ein großer Teil des Welthandels durch das Südchinesische Meer und die Straße von Malakka führt.

Die Rivalität zwischen den beiden führenden Weltmächten USA und China wird den Verlauf der nächsten Jahre bestimmen.

Beide haben jedoch kein Interesse, gegeneinander Krieg zu führen.

Indien – droht ein interner religiöser Konflikt?
Beobachter der dritten Weltmacht blicken mit Sorgen auf Indien.

Premierminister Modi – ein strenger Hindu – wurde in Indien mit großen Erwartungen gewählt und wiedergewählt.

Er war der erfolgreiche Gouverneur in dem erfolgreichsten Bundesstaat Gujarrat.

Seine Partei besitzt – bis auf Ausnahmen – eine klare Mehrheit in allen Bundesstaaten.

Dennoch wächst die Enttäuschung über Modi.

Die Bevölkerung Indiens besteht zu 80 Prozent aus Hindus – bei nur 13 Prozent Muslimen.

Ohne große Not bekämpft Modi die muslimische Minderheit. Er bedroht den inneren Frieden Indiens.

Modis besondere Probleme
Er hat es nicht geschafft, genügend weitere Arbeitsplätze für jährlich Millionen Neugeborene zu schaffen.
Die unteren Kasten leben in Armut.
Es gibt immer wieder Meldungen über Selbstmorde von Bauern, die ihre Schulden nicht mehr bezahlen können.
Die Weltstädte sind von Slums umgeben.
Das Wirtschaftswachstum stagniert oder verlangsamt sich.
Die Verkehrsinfrastruktur auf den Straßen und im Flugverkehr ist unterentwickelt.
Das Bildungssystem kann die große Zahl von Analphabeten nicht reduzieren.
Es besteht noch das Kastensystem, dass die Entwicklung eher verschleppt.
Profiteure des Systems sind die reichen Hindus mit ihren Familien, die den Status quo nicht verändern wollen, aber ihren Kindern eine vorzügliche schulische und universitäre Bildung und Erziehung im Ausland bieten können.

Allerdings gibt es auch Lichtblicke – wie z.B. in der High-Tech-Industrie, bei den Dienstleistungen und der medizinischen Weltleistung.

Für Touristen ist Indien faszinierend mit seinen bunten Landschaften und den vielfältigen Kulturgütern.

Es ist zu hoffen, dass es Modi und seiner hinduistischen Umgebung gelingt, nicht nur mit seinem Bevölkerungszuwachs China zu überholen, sondern die internen ethischen und religiösen Konflikte zu mildern.

Indien ist ein wichtiger sicherheitspolitischer Partner des Westens, der die Expansionspolitik Chinas eindämmen und wichtige Seeverbindungswege zwischen Europa und den wichtigen Staaten Asiens sichern kann.

Was ist mit Russland?
In den letzten Tagen hat Wladimir Putin seinen Zugriff auf die zukünftige Führung des Landes vollzogen. Er hat sich nicht wie sein chinesischer Nachbar seinen derzeitigen Posten auf Lebenszeit sichern lassen.

Er will den Nationalen Sicherheitsrat, der bislang ein bescheidenes politisches Leben führt, mit großer Machtfülle ausstatten. Sein Partner Medvedev ist schon einmal zum dortigen Vize bestimmt worden. Einige Minister, die Putin nahestehen – wie der langjährige Außenminister Lawrow – hat Putin im Kabinett belassen.

Warum jetzt?

Es gibt nicht wenige Beobachter im Kreml, die Putin bei den Wahlen 2024 keinen überwältigenden Sieg zutrauen.

Dazu könnte beitragen, dass Russlands Macht – und damit auch die von Putin in seinem jetzigen Amt – erste Risse bekommen würde, was der „strategischen Überdehnung“ geschuldet sein kann.

Putin-Russland hat nicht die Ressourcen, seine globalen Ambitionen nachhaltig zu unterfüttern.

Putin wird sich daran erinnern, dass die Sowjetunion vor bald 20 Jahren an ihrer damaligen „strategischen Überdehnung“ gescheitert ist.

Welche Rolle kann Europa spielen?
Zunächst ist zu wiederholen, dass die EU nicht mit Europa gleichzusetzen ist – siehe den Brexit.

Die EU ist sehr stark ambitioniert – siehe Frau von der Leyen und Emmanuel Macron – in mehreren Politikfeldern.

Es fehlt an dringenden gemeinsamen Entscheidungen – z.B. in der „ Flüchtlingspolitik“ und der Sicherheitspolitik – siehe militärische Auslandseinsätze, über die es sogar im deutschen Bundeskabinett kein Einvernehmen gibt. Außenminister Maas und die Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer preschen vor mit persönlichen Vorschlägen vor ausländischen Mikrophonen ohne vorherige Abstimmung im Kabinett. Die Kanzlerin schweigt – zumindest öffentlich.

Die EU spielt auf der Weltbühne keine maßgebliche Rolle mehr. Nationale Vorstöße verpuffen.

Europa kann nur auf die Weltbühne zurückkehren, wenn es mehr Qualität zu bieten hat als die geschwächte EU.

Die Welt in Unordnung und Instabilität
Dieser bewusst gewählte Titel wird noch in einigen Jahren seine Berechtigung erweisen.

Wir müssen zum Überleben in Frieden und Freiheit mehr Gelassenheit ausüben und nüchtern die wesentlichen Einflussgrößen bewerten und die eigenen Erkenntnisse verbessern.

Dazu gehört ein politisches Frühwarnsystem in den wichtigsten europäischen Staaten – wie z.B. Großbritannien – und nationale Einrichtungen, die auf der Fachebene mit externen und ausländischen Partnern Kontakt halten.

Die Welt ist zu komplex und kompliziert, um sie Amateuren zu überlassen.

Wir brauchen nationale Führer, die Entscheidungsfreude und Durchsetzungsvermögen in ihrem Berufsleben erfolgreich bewiesen haben.

Nur solche Führer können mit Führern anderer Staaten in Augenhöhe verhandeln und aufkommende Krisen frühzeitig und gemeinsam lösen.
**********

Wer die Dokumentation "Kampf der Kriegeraffen" auf Arte noch nicht gesehen hat, sollte sich sputen, denn Schimpansen im Urwald von Uganda sind auch nur Menschen bzw. umgekehrt, aber muss ihr natürliches Verhalten nicht all die falschen Menschen- und Weltbilder von Gutmensch*innen und ihren kommunistischen Ideologen des merkelschen Parteienblocks einstürzen lassen?

'Nordlicht' überm Schutterlindenbergzwerg.

(gh) - Politik in Deutschland wird immer kindischer. Bildung stürzt ab ins Bodenlose. Da landen Gemeinderat und Schüler in Lahr auf Augenhöhe. Sie verstehen wohl alle die Welt nicht mehr, von der die einen sagen, sie sei verrückt und andere, Deutschland sei ein Irrenhaus. Nun suchen es sich der Zeitungsleser aus! Ein Gruppenbild: "Gelbe Rosen zur Erinnerung an Nazi-Opfer - Wer am Montag aufmerksam durch die Lahrer Innenstadt gelaufen ist, hat sie vielleicht gesehen: gelbe Rosen, die die hier verlegten Stolpersteine schmücken. Anlass hierzu war der 75. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Januar 1945. Die Lahrer Mitgliedergruppe des Historischen Vereins für Mittelbaden hatte zusammen mit dem Stadtarchiv das jährliche Reinigen der Stolpersteine organisiert und hierzu die Klasse 9d des Scheffelgymnasiums gewinnen können. Zusammen mit ihrer Lehrerin Gudrun Pischinger zogen 19 Schüler durch die Stadt, säuberten und polierten die 60 Steine".  Wenn das nicht linksgrüne Indoktrinierug von Kindern ist. Wo bleibt die Einhaltung der Neutralitätspflicht der Stadt? "Dabei lasen sie Kurzbiografien der hier erinnerten Menschen vor und informierten sich so über ihre Schicksale. Begleitet wurden sie von der Lahrer Stadthistorikerin, Elise Voerkel, dem Lahrer Stadtarchivar Thorsten Mietzner, der Initiatorin der Lahrer Stolpersteine Doris Gerteis sowie Norbert Klein, dem Vorsitzenden des Historischen Vereins". Worin besteht die Kompetenz dieser Leute? Dann war da noch was: "Die Anteilnahme ist groß - Die Mitglieder des Lahrer Gemeinderats haben am Montag in einer Schweigeminute der Opfer von Rot am See gedacht. OB Markus Ibert: 'Wir sind über die schrecklichen Nachrichten erschüttert und tief berührt". Na, dann geht's ja noch, wenn ein OB, der noch lernt, von Nachrichten erschüttert wird.Damit treffen Medien fast schon flächendeckend die Republik, und nicht etwa durch Fakten, nach denen  ein Lahrer sechs Mitglieder seiner Familie ermordet hat, darunter drei aus Lahr. Dass der OB sich gleichzeitig zum Zensor von Medien aufruft, - versteht er denn davon was?- muss befremden. Hätten sie es doch beim Schweigen belassen und nicht auch noch Sinnloses geschwätzt wie all die Händler und Unterhändler von Nachrichten. Der OB aber kann es nicht lassen: "Er rief dazu auf, bei der öffentlichen Berichterstattung Zurückhaltung zu üben, 'aus Respekt vor der Privatsphäre der Opfer'. Auf die Veröffentlichung von privaten Details sei zu verzichten." (LZ). Nein, Herr Ibert, es ist nicht Privatsache, wenn jemand sechs Mitglieder seiner Famlie tötet und zwei weitere verletzt! Gerade der Gemeinderat beweist doch selbst das Gegenteil, indem er diesen Fall öffentlich instrumentalisiert. Wo fängt in Zukunft die laute Schweigeminute mit Geschwätz an, wo schweigt man lieber? Fünf Tote bei Lahr im Straßenverkehr: ein Fall für den Gemeinderat? Wissen sie nicht mehr, wann sie was tun? Soweit muss allerdings Ahnungslosigkeit nicht gehen, wenn der LA schreibt: "Überfallserie in Lahr? Polizei bestätigt Häufung von Delikten - Erst am Mittwoch wurde wieder ein Spielcasino in Lahr überfallen. Täuscht der Eindruck oder häufen sich diese Verbrechen derzeit in Lahr? 'Ja, wir haben momentan mehr Überfälle als sonst', bestätigt nun die Polizei". Was zu beweisen war: Sie können noch zählen. Neun bewaffnete Raubüberfalle in drei Monaten. "Zeugen gesucht". Was die Sicherheit der Bevölkerug angeht, ist das zu wenig! Wie wär's, Lahrer Gemeinderat und OB: Außer drei Schweigemonaten fällt dazu nichts ein? Wenn eine Stadt nicht für die Sicherheit ihrer Bürger sorgen kann, hat sie sich aufgegeben.

Polizei schießt auf Messermann und verletzt ihn am Bein
Friesenheim-Oberweier (ots) - Am Dienstagmorgen erhielt die Polizei von einem Zeugen den Hinweis, dass ein Mann in der Römerstraße versuche, an einem Auto die Reifen zu zerstechen. Nach einer zunächst erfolglosen Suche nach dem Verdächtigen und einem weiteren Zeugenhinweis, traf eine Polizeistreife auf einen Mann, der nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Messer auf die Polizeibeamten losging. Hierbei kam es gegen 10:30 Uhr zu einer Schussabgabe seitens der Polizei. Dabei wurde der Mann am Bein verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt.
(Polizeipräsidium Offenburg)

Erhöhung beschlossen
Lahrer Kommunalpolitiker bekommen mehr Geld
Der Gemeinderat hat am Montagabend der Erhöhung der Entschädigung zugestimmt. Fünf Stadträtinnen und Stadträte enthalten sich, vier stimmen dagegen.
(Badische Zeitung.Wofür? Sie genehmigen sich das selbst. Hat aber nix mit Nix zu tun, wie z.B. mit Korruption, "Missbrauch einer Vertrauens­stellung in einer Funktion in Verwaltung, Justiz, Wirtschaft, Politik oder auch in nichtwirtschaftlichen Vereinigungen oder Organisationen (zum Beispiel Stiftungen), um für sich oder Dritte einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den kein rechtmäßiger Anspruch besteht". (Wikipedia)

Ex-Nazi Manuel Bauer plaudert in Ettenheim aus dem Nähkästchen
Manuel Bauer, ein Aussteiger aus der rechtsextremen Szene, berichtete am Städtischen Gymnasium Ettenheim von seiner Vergangenheit.
(Badische Zeitung. Ernährt dies seit fast acht Jahren schon den Mann? Die Schreiberin sollte aber wissen, dass er kein Ex-Nazi sein kann, denn die sind verboten, sondern höchstens ein Ex-Neonazi. In welchen Nähkästchen sitzen die? Er hat seins: "Manuel Bauer Consulting - Referendar - Projektmanagement - Veranstaltungen". Sind Marx, Engels, Lenin, Mao, Honecker nicht auch buchbar oder könnte Aufklärung dem linksgrünen System schaden?)

Epizentrum lag nördlich von Albstadt
Leichtes Erdbeben auf der Schwäbischen Alb
Auf der Schwäbischen Alb hat am späten Montagabend die Erde leicht gebebt. Das Epizentrum lag nördlich von Albstadt in Bisingen im Zollernalbkreis.Nach Angaben des Landeserdbebendienstes in Freiburg hatte das Beben eine Stärke von 3,5. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von zehn Kilometern. Nach einer automatisierten Berechnung war es vermutlich im Umkreis von etwa 20 bis 25 Kilometern spürbar.
(swr.de. So fängt jeder Weltuntergang an.)

Bahn will Züge nicht abnehmen
Die Deutsche Bahn will nach eigenen Angaben 25 neue Intercity-Doppelstockzüge wegen technischer Mängel nicht vom Hersteller Bombardier abnehmen. Die Züge sollen unter anderem zwischen Singen und Stuttgart zum Einsatz kommen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf interne Berichte schreibt, bricht das Betriebssystem der Intercity-Doppelstockzüge regelmäßig zusammen. Lokführer müssten eine Stunde vor Abfahrt am Zug sein, um das System zu starten.
(swr.de. Alles muss neu erfunden werden nach Abschaffung der Industrie.)

Andre Baumann wird Bevollmächtigter des Landes beim Bund
Der bisherige Umwelt-Staatssekretär Andre Baumann (Grüne) vertritt künftig die Belange Baden-Württembergs beim Bund. Der 47-Jährige wird zum 1. Februar Bevollmächtigter des Landes in Berlin und damit Nachfolger von Volker Ratzmann, der als Lobbyist zur Deutschen Post wechselt...Der promovierte Diplom-Biologe Baumann war von 2007 bis 2016 Landesvorsitzender des Naturschutzbundes Baden-Württemberg. Seit 2016 ist er Staatssekretär unter Umweltminister Franz Untersteller (Grüne).
(swr.de. Alles Bio pur vom Feinsten und mehr!)

Immer mehr pädophile Verwerfungen in Zügen
Müllheim: „Knollnase mit gelben Zähnen“ nötigt 13-Jährige im Zug
Von JOHANNES DANIELS
Die Stadt Müllheim im grün-schwarz-bunten Breisgau macht ihrem zweifelhaften Namen einmal mehr alle „Ehre“: Eine 13-jährige „Sexuell-Erlebende“ wurde am Donnerstag zum weiteren Opfer des „historisch einmaligen Experiments auf deutschem Boden“ durch die menschenverachtende Einwanderungspolitik der Bundesregierung. Laut Bericht der Kriminalpolizei Freiburg wurde das 13-jährige Kind auf der Zugfahrt von Müllheim nach Freiburg von einem dunkelhäutigen Pädophilen belästigt.Der „Mann“ hatte sie bereits kurz zuvor gegen 16.40 Uhr an der Bushaltestelle vor dem Bahnhof Müllheim angesprochen und „versucht, sie zu küssen und unsittlich zu berühren“. Im Zug belästigte Schulz‘ Goldstück das geschockte Mädchen dann weiter sexuell, bis es sich in ein anderes Abteil zu einer Mitreisenden setzte und sich dieser anvertraute. Beim Aussteigen in Freiburg war der Geflüchtete jedoch geflüchtet.Der Tatverdächtige wurde folgendermaßen beschrieben: „Etwa 170 cm groß, schwarze Hautfarbe, breiter Mund, platte und knollige Nase, gelbe Zähne, hagere Gestalt. Bekleidet war er mit schwarzer oder dunkelblauer Jacke mit Kapuze und schwarzem Fellkragen“.
Passanten griffen nicht ein. Warum wohl nicht?
Illegale Merkel-Gäste von dieser anatomischen Beschaffenheit und mit diesen pädophilen Gepflogenheiten dürfte es jedoch im Jahr 2020 Zehntausende im linksgrün-dominierten Baden-Württemberg geben, wenn man die Polizeiberichte der letzten Jahre aus dem ehemals idyllischen Ländle genauer verfolgt. Am Bahnhof in Müllheim dürften nach Angaben des Mädchens und der Polizei Freiburg auch etliche Passanten zur Hauptverkehrszeit die sexuellen Attacken auf das Kind beobachtet haben, die jedoch alle nicht eingriffen. Wer will schon gerne im bunten Kretschmann-Shangri-La der grünen „Kinderliebenden“ als Nazi und Rassist gebrandmarkt werden? Die „Badische Zeitung“ titelt wie immer politisch-korrekt: „13-jähriges Mädchen im Zug zwischen Müllheim und Freiburg belästigt“. Die Polizei sucht nun weiter nach Zeugen und bittet um Täterhinweise, allerdings ohne ein Phantombild der „Knollnase mit den gelben Zähnen und dem breiten Mund“ zu veröffentlichen. Das wäre wohl auch zuviel des Guten gewesen – a-touch-too-much. „You never eat as hot as it is cooked“, erklärte schon der gebürtige Breisgauer Wolfgang-Isch-Over-Schäuble. Wer den Ermittlern bei dem „Vorfall“ mit verdächtigen Beobachtungen weiterhelfen kann, erreicht die Kriminalpolizei unter 0761/8825777....
(pi-news.net)

================
NACHLESE
Thomas Rietzschel
Die Schildbürger des 21. Jahrhunderts
Die polnische Fluggesellschaft LOT übernimmt den deutschen Ferienflieger CONDOR, beim Aufbau des 5-G-Netzes ist die Bundesrepublik auf den chinesischen Staatskonzern Huawei angewiesen. Jeder tut das, was er vermag. Die einen kaufen, und die anderen lassen sich aufkaufen. Das Land der Dichter und Denker, der Erfinder und Beschleuniger industrieller Entwicklungen humpelt dem Fortschritt hinterher...Um nicht ganz den Anschluss zu verlieren, müssen die Deutschen ihr Tafelsilber losschlagen. Sie haben die Zukunft hinter sich. Was die verlangt, können wir aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine stellen... Die einstmals belächelten Agrar-Länder nehmen uns bei der Hand. Gleichwohl überweist die Bundesregierung jährlich über 600 Millionen „Entwicklungshilfegelder“ nach Peking, um sich weiter im Gefühl einer gewissen Überlegenheit zu sonnen. Absurder geht’s nimmer.
(achgut.com. Einmal DDR und zurück. Hat Merkel eine goldene Bahnsteigkarte?)
===================

Videokommentar von Markus Gärtner
Medienkritik: Brandstifter sind keine Aktivisten
Von MARKUS GÄRTNER
Wieder sorgt eine Anstalt der ARD für landesweite Empörung. Der NDR hat den Brandanschlag von Extremisten auf ein Bürogebäude der Wohnungsgesellschaft Vonovia in Kiel als das Werk von „Aktivisten“ hingestellt.„Habt Ihr sie noch alle?“ wird jetzt kreuz und quer durch die sozialen Kanäle gefragt. Die Empörung ist groß. Sie wird heute angefeuert durch eine dicke Schlagzeile der BILD. Tatsächlich: ein „Aktivist“ ist jemand, der für seine politischen oder anderen Ziele besonderes Engagement zeigt, der Demonstrationen organisiert, der kritische Artikel in Zeitungen unterbringt, andere zum Mitmachen bewegt oder vielleicht auch mal auf ein Dach klettert, um ein Banner auszurollen. Doch im Falle der Extremisten von Kiel haben wir es mit Menschen zu tun, die Gewalt anwenden, gezielt Gesetze brechen und einzuschüchtern versuchen, um ihren politischen Zielen näher zu kommen oder sie zu erreichen. Und die bezeichnet man gemeinhin auch als Terroristen. Dass hier erneut eine öffentlich-rechtliche Anstalt skandalös über die Stränge schlägt, und das so kurz nach dem Skandal des WDR – und so kurz VOR der anstehenden Erhöhung der Zwangsgebühren – das zeigt uns: Den Haltungsjournalisten im Zwangsgebühren-Universum ist es längst egal, was ihr Publikum von ihren „Berichten“ hält. Sie setzen einfach ihren Haltungs-Jihad fort. Bezahlt wird für ihre üppigen Gehälter ja sowieso. Die Politik schützt die Agitatoren. Und die Gerichte legen einen Schutzschirm um diesen selbst ernannten Deutungs-Adel, der sich als moralisch unanfechtbarer Aufklärer sieht und zur Durchsetzung seiner Ziele die Wahrheit nach Bedarf justieren kann.
(pi-news.net)

******************
DAS WORT DES TAGES
Insofern frage ich mich (wieder einmal, die Frage ist nicht neu), ob das ganze Klimageschrei – gerade hatte ich es ja von der Sockenpuppe Greta – nicht vor allem deshalb veranstaltet wird, um die Grenzen und den Widerstand weichzukloppen, um den Weltkommunismus einzuführen. Mir kam schon dieser Krieg in Syrien und mancher in Nahost und Nordafrika seltsam vor, so künstlich.Bei den Buschbränden in Australien hatte ich mir schon die Frage gestellt, ob die von Klimafanatikern als Argumentverstärker gelegt wurden.Und bei Greta, ob die nur inszeniert wird, um uns hier einen Schuldkomplex einzureden.So langsamt setzt sich aus den Puzzlestücken ein komplexes Bild zusammen, das auf Kampagnen und Inszenierungen zugunsten einer neuen Weltordnung, der totalen Durchmischung, des Weltkommunismus hinausläuft. Und ob die da nicht ganz bewusst Tote veranstalten, damit dann das Argument „Lebensgefahr” als Grenzenknacker und Asylgrund zieht.Wie dem auch sei: Wir sollen, müssen, werden noch ein paar Millionen Leute als Klimaflüchtlinge aufnehmen.Wohnungsmarkt, Polizei, Schulsystem, Sozialsystem werden dann komplett zusammenbrechen.Man wird die Vereinten Nationen als global operierende Verbrecherorganisation ansehen müssen.
(Hadmut Danisch, danisch.de)
********************

„Emotionales Survival-Kit“
Etliche Schulen stellen jetzt "Glückslehrer" ein - Ulrike Barsties ist eine von ihnen
Ulrike Barsties unterrichtet Deutsch, Gesundheit – und „Glück“. Ihre Schüler lieben es, sie selbst auch. Glücklich ist nach einer Stunde Glück zwar niemand. Trotzdem gehört das Fach der Lehrerin zufolge aber auf den Stundenplan jeder Schülerin und jeden Schülers in Deutschland.
(focus.de. Hat Glücksklee so viele Jobs frei? Warum nicht gleich Schule schwänzen! Was für ein Schwachsinn! Ein Problem der Frauenquote?)

Der Kulturkämpfer Donald Trump
Von Constantin Eckner. Die Reden von Donald Trump und Angela Merkel in Davos zeigten exemplarisch den Kulturkampf, in dem sich die westlichen Gesellschaften befinden. Trump könnte in diesem Jahr den Beweis liefern, dass linksliberale Blasen, ob nun an Universitäten oder in den Sozialen Medien, alles andere als die politische Wirklichkeit abbilden.
(achgut.com. Das zeigt Trump von Anfang an. Was dagegen bringt ein graues Mauerblümchen mit?)

Stefan Frank
Nein, die Bundesrepublik Deutschland schützt jüdisches Leben nicht
In seiner Rede in der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem gab Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier folgende Versprechen ab: „Wir bekämpfen den Antisemitismus! Wir trotzen dem Gift des Nationalismus! Wir schützen jüdisches Leben! Wir stehen an der Seite Israels!" Der Bundespräsident lügt, in Yad Vashem, vor den Augen der Welt.
(achgut.com. Wer mit Fakes handelt, will Fakten nicht kennen.)

Murdoch, Kaeser, Klein - Popularitätsnomaden
Klimaapokalypse als Schockstrategie – der Kosmos der Naomi Klein
Hier liegt der seltene Fall vor, dass eine einflussreiche neue Prophetin der Klimaapokalypse in einer atemberaubenden Verdrehung Opfer ihrer eigenen früheren antikapitalistischen Analysen wird.
VON Alexander Wallasch
..Ignorieren wir hier einmal, dass aktuell wohl das Gegenteil einer Verelendung der Welt eingetroffen ist, die Klein prophezeite, wenn beispielsweise die Frankfurter Allgemeine 2016 titelte, die globale Ungleichheit würde sinken und wenn am Beispiel der größten Volkswirtschaft der Welt, wie dieselbe Zeitung schon 2011 vermeldete, dass innerhalb von nur zehn Jahren die Menge der Armen in China um die Einwohnerzahl Frankreichs abgenommen habe. Dem europäischem Thinktank irefeurope.org nach waren die vergangenen drei Jahrzehnte überaus erfolgreich: Zu keiner Zeit sei es zuvor so vielen Menschen weltweit gelungen, der absoluten Armut zu entkommen...
(Tichys Einblick. Viele, viele Kopfnüsse für Aschenblödel.)

Hamburger Bürgerschaftswahl
Linken-Kandidat warnt vor „Klima-Holocaust“
Für den Linken-Kandidat zur Hamburger Bürgerschaftswahl, Tom Radtke, ist der Holocaust nur eines der größten Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Schwer wiege auch, daß die Nazis wegen des CO2-Ausstoßes ihrer Panzer zu den größten „Klimasünder*innen“ gehörten. Deshalb müsse man die Klimaerwärmung umgehend stoppen – „damit sich ein Holocaust nicht wiederholt“.
(Junge Freiheit. Katzenvirus. Hatten die Sieger nicht noch mehr Panzer, Flugzeuge, Autos, weil es sonst anders ausgegangen wäre? Gibt es eine Steigerung für Dummheit? Hat die etwa Parteinamen?)

Serie kleiner Erdstöße
Zeichen für neuen Vulkanausbruch in Island
Fast zehn Jahre liegt die Eruption des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull zurück, die den europäischen Flugverkehr wochenlang lahmgelegt hat. Nun gibt es Hinweise auf einen neuen Ausbruch. Der Thorbjorn-Berg "bläht sich auf". In Island droht ein neuer Vulkanausbruch...Der heftigste Erdstoß hatte nach Angaben der Wetterbehörde eine Stärke von 3,7. Zudem sei der Berg Thorbjorn um bis zu vier Millimeter pro Tag angewachsen. Bis Sonntag wuchs er um insgesamt zwei Zentimeter an. Das "Aufblähen" dürfte mit einer Ansammlung von Magma mehrere Kilometer unter der Erdoberfläche zusammenhängen...
(n-tv.de. Das kommt von der Kinderhopserei der Klimahysteriker. Die Natur zeigt, wo der Bartel eine auf die Mostbirne kriegt - Greta und ihre kommunistischen Hansel hin oder her.)

Dazu kommen Ausgaben des Bundes
Hamburg: In einem Jahr 1,5 Milliarden Euro für „Flüchtlinge“
Astronomische Summen hat allein der Stadtstadt Hamburg – die Ausgaben des Bundes noch gar nicht gerechnet – seit 2015 für Zuwanderer aufgewendet. Dazu gibt es Zahlen des Senats und einen Bericht der Sozialbehörde.
VON Dr. Manfred Schwarz
..Für die Unterbringung, Versorgung und Integrationsmaßnahmen von „Flüchtlingen“ hat die Hansestadt Hamburg von 2015 bis 2019 rund 5,3 Milliarden Euro ausgegeben. Am meisten Geld für Zuwanderer zahlte der Stadtstaat im Jahr 2016: 1,47 Milliarden Euro – bei einem Gesamthaushalt von rund 16 Milliarden Euro. In den Jahren 2017 und 2018 gingen die Riesen-Aufwendungen zwar etwas zurück, sie beliefen sich aber jeweils immer noch auf mehr als eine Milliarde Euro. Diese Zahlen gehen aus der 69-seitigen Antwort („Die fiskalischen Lasten der Zuwanderung“) des Hamburger Senats auf eine parlamentarische Große Anfrage der AfD-Fraktion in der Bürgerschaft hervor...
(Tichys Einblick. Im Gegensatz zu illegalen "Flüchtlingen" ist das Geld wohl echt, oder? Kommentar eines Lesers im Forum: "Die Spitze eines Eisberges! Während andere Länder dafür sorgen, dass Wissenschaft, Technik, Medizin in den Stand gesetzt werden, einen Beitrag für die Zukunft der Bürger zu leisten, werden bei uns die Invasoren in den Sozialstaat auf Kosten der Allgemeinheit besser als die eigenen Gestrandeten und Bedürftigen versorgt. Hinzu kommen Undankbarkeit, Aggressivität und Antisemitismus dieser überwiegend unberechtigt hier lebenden Population. Die politischen Entscheidungsträger berauschen sich an ihrer grenzenlosen Moral und ihrer eigenen Dummheit und freuen sich über das Verrecken Deutschlands! Selbst die Grundrechenarten beherrschen sie nicht! Noch nie ist mir die Bemerkung eines Herrschers so oft in den Sinn gekommen: Weißt Du denn nicht, mit wie wenig Verstand die Welt regiert wird?" Dabei wird doch "niemandem etwas weggenommen", wie Riesenstaatsmänner à la Kauder oder Maas verkünden.)

§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§
Herrschaft des Unrechts
Merkel im Kanzleramt als Feldherrnhügel der Hypermoral
Papier, Scholz, di Fabio: Verfassungsrechtliche Hochkaräter contra Merkel.
VON Josef Kraus
„Die Schaubühne als eine moralische Anstalt“: Das ist der Titel einer Rede Friedrich Schillers aus dem Jahr 1784. An diesen Titel fühlt sich erinnert, wer die regelmäßigen „Gipfel“-Inszenierungen des Kanzleramtes verfolgt: Wenn es um politisch korrekte Themen wie Klimaschutz, Integration, Kampf gegen Hass und Hetze, „Erinnern“ und dergleichen geht. Und um Friedensgespräche...Bei all diesen „Gipfeln“ geht es weniger um Verantwortungsethik als um Gesinnungsethik,..Die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin sowie die von ihr handstreichartig-autokratisch beschlossene und „humanitär“ begründete Grenzöffnung am 4. September 2015 ist ein unrühmlich herausragendes Beispiel von Gesinnungsethik – vorbei an Verantwortungsethik und an geltendem Recht. Mit Fug und Recht muss man nach wie vor festhalten, dass es eine Herrschaft des Unrechts war, die hier exekutiert wurde und die trotzig auch nach ungezählten, damit im Zusammenhang stehenden Messermorden und Vergewaltigungen bis zum heutigen Tag verteidigt wird.Nun haken zwei verfassungsrechtliche Hochkaräter nach. Hans-Jürgen Papier tut es in seinem jüngsten Buch mit dem Titel „Die Warnung – Wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird“. ..Von gleicher Deutlichkeit äußerte sich soeben, am 27. Januar, Rupert Scholz in einem ganzseitigen Interview in der „Welt“... Einer Kanzlerin Merkel auf dem Feldherrnhügel der Hypermoral sind all diese Urteile absolut egal. Sie weiß sich in ihrem eigenwilligen Rechtsverständnis von einem Teil der öffentlichen Meinung und dem allergrößten Teil der veröffentlichten Meinung getragen, auch wenn Fragen des Rechts keine Fragen von Mehrheitsstimmungen sein können. ..Ach ja, es gab einmal einen bayerischen Ministerpräsidenten namens Horst Seehofer (CSU), der Unrecht am 9. Februar 2016 in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse (PNP) Unrecht nannte und wörtlich sagte: „Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung … Es ist eine Herrschaft des Unrechts.“. ...Alles in allem: Es geht nicht nur um die Duldung einer fortgesetzten Herrschaft des Unrechts in der Asylfrage, sondern auch um die Frage, ob die Herrschaft des Rechts in Deutschland auch sonst noch allüberall gilt. ...
(Tichys Einblick. Wäre Deutschland ein Rechtsstaat, würden Polizei und Justiz auf permanenten Rechtsbruch reagieren.)
§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§

Ohne Zeremonie
Der Union Jack wird eingeholt
Am 31. Januar endet die Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU. Eine größere Zeremonie wird es aber nicht geben. Stattdessen soll der Union Jack vor dem Parlamentsgebäude still und leise eingeholt werden.
(Junge Freiheit. Geht doch. Jetzt müssen sich die Phantome der Oper in der EUdSSR andere Bühnen suchen.)

„Indymedia“-Verbot
Verfassungsschutzpräsident warnt vor militanten Linksextremen
Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang hat vor einer wachsenden Gewaltbereitschaft von Linksextremisten gewarnt. Insbesondere Polizisten würden zum Ziel linksextremer Gewalttäter. Zu den regionalen Schwerpunkten der Szene gehöre Leipzig. ..Erst am vergangenen Wochenende war es während einer Demonstration gegen das Verbot der linksextremen Online-Plattform „linksunten.indymedia“ in der sächsischen Stadt zu Ausschreitungen gekommen. Das Vorgehen gegen das Internet-Portal bezeichnete Haldenwang als Erfolg...
(Junge Freiheit. Wie oft noch? Welchen "Erfolg" meint er? Wann unternimmt er etwas gegen täglichen Verfassungsbruch?)

Erinnerungskultur „Tag der Befreiung“
Grüne plädieren für 8. Mai als Feiertag
Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Katrin Göring-Eckardt hat sich dafür ausgesprochen, den 8. Mai als „Tag der Befreiung“ zum Feiertag in Deutschland zu machen. Unterstützung erhielt sie von der Linkspartei, der FDP und auch aus der SPD.
(Junge Freiheit. Das war keine "Befreiung", sondern eine bedingungslose Kapitulation. Besatzer sind keine Befreier. Die Dame hätte mal etwas lernen sollen, aber leider ist das in der Politik nicht gefragt. Sind Massenvergewaltigungen, völkerrechtswidrige Vertreibung von Millionen Deutschen aus ihrer Heimat, massenhaftes Sterben deutscher Kriegsgefangener in alliierten Gefgangenlagern und willkürliche Verhaftung, Verschleppung und Ermordung deutscher Bürger, Inhaftierung durch Verwechslung oder Denunziation in allierten KZ ohne Gerichtsverfahren Befreiung? Grüne outen sich als Feinde Deutschlands, was nicht neu ist. Gehören zu einer Befreiung Demontagen von Produktionsanlagen, Eisenbahngeleisen, Raub von Patenten sowie Entfernung deutscher Staatlichkeit und Ersatz durch Fremdherrschaft und Einsetzung von Teilstaaten? Wer sowas als Befreiung bezeichnet, hat bei Orwell Neusprech gelernt oder war eben kommunistische FDJ-Funktionärin wie die grüne Politikerin. Geschichtsklitterung und -fälschung für Dummies. Auch FDP und SPD dabei. Dass die sich nicht schämen? )

Lobbyist will Haftstrafe für „Schwächung der Abwehr des Klimawandels“

Von EUGEN PRINZ

Die Legende vom „menschengemachten“ Klimawandel wurde nicht zuletzt deshalb in die Welt gesetzt, weil sich damit eine Menge Geld verdienen lässt. Geld, das man den Bürgern demnächst in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß aus der Tasche ziehen wird. Zu diesem Zweck hat die EU den „Klimanotstand“ ausgerufen. Für die Rettung der Welt werden in den nächsten 10 Jahren drei Billionen Euro benötigt. Uns steht ein gigantisches Ausplünderungsprogramm bevor. Jene, die auf der „Haben-Seite“ dieses Projekts stehen, können sich allerdings die Hände reiben.

Die Gewinner der Klimahysterie
Dazu gehört auch die Solarbranche. Je mehr Photovoltaik-Anlagen „zum Wohle des Klimas“ die Dächer und Felder verschandeln, umso lauter klingelt bei dieser Zunft die Kasse. Selbstverständlich muss da auch intensive Lobbyarbeit geleistet werden, um den Geldfluss geschmeidig zu halten. Dafür gibt es den in Aachen ansässigen „Solarenergie-Förderverein“. Dessen Vorstandschaft erkannte die Jahrhundert-Chance, die sich durch die grassierenden Klimahysterie bot. Flugs wurde in 2019 die Satzung geändert und der „Kampf gegen die Klimakatastrophe“ in den Vordergrund der Vereinsarbeit gestellt.

Damit nicht genug. Der Ehrenvorsitzende des Vereins, Wolf von Fabeck, einer der führenden Solar-Lobbyisten Deutschlands, veröffentlichte im April vergangenen Jahres einen Beitrag auf der Website des Vereins, den er am 10. Januar 2020 nochmal aktualisiert hat, um ihn etwas zu entschärfen. Unter der Überschrift „Verharmlosung des Klimawandels strafbar?“ fordert von Fabeck ein „Gesetz zum Schutz der Jugend gegen Klimaverharmlosung“. Die darin enthaltene Strafbestimmung soll so aussehen:
„Wer mit der Absicht, die Abwehr des Klimawandels zu schwächen, wissentlich falsche Informationen verbreitet, wird mit einer Geldstrafe belegt. Im Wiederholungsfall ist die Strafe Haft.“

Küchen-Jurist von Fabeck begründet seine Forderung damit, dass „die Folgen von Verharmlosung des Klimawandels zweifellos schlimmer und umfassender sind, als die Folgen von Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung“. Der Lobbyist ist sich sicher, dass uns die „Klimakatastrophe“ in 10 Jahren alle töten wird. Sein Standpunkt:
„(…) Was die Verharmloser tun, kann man als Sabotage bezeichnen. Und Sabotage an Notstandsmaßnahmen gehört bestraft.“

Liest man von Fabecks Abhandlung weiter durch, wird klar, wo seine Ängste liegen. Im Unterpunkt „Verbreitung von Zweifeln verhindert Reformen“ führt er folgendes aus:
„Ein kaum überwindbares Hindernis für wirksame Maßnahmen gegen den Klimaschutz ist eine ursprünglich von der US Tabak – Lobby (Prof. S. Fred Singer) entwickelte Strategie.

Demnach genügt es bereits, Zweifel zu säen, um die Bereitschaft zum effektiven Handeln zu lähmen. Wer wird schon unbequeme Verhaltensänderungen auf sich nehmen, wenn sogar (angeblich) unter den Experten noch unterschiedliche Meinungen vertreten werden?“

Was die Zweifel betrifft, hat der liebe Wolf von Fabeck Recht. Wer hat schon Lust darauf, von der Politik seiner Mobilität beraubt und finanziell ruiniert zu werden, wenn es handfeste Beweise gibt, dass der Klimawandel eben nicht vom Menschen verursacht wird und deshalb auch von ihm nicht beeinflusst werden kann. So mancher Bürger wird auch zurecht die Meinung vertreten, dass die Politik lieber Maßnahmen treffen sollte, die Folgen des Klimawandels für die Menschen abzumildern, statt den größenwahnsinnigen Versuch zu unternehmen, ihn zu verhindern.

„Green Deal“ der EU verarmt die Menschen und bringt – nichts
Noch dazu, weil es hier nicht um Zweifel geht, sondern um die 100%ige Gewissheit, dass die billionenschweren Maßnahmen der EU, für die letztendlich wir Bürger aufkommen müssen, nichts, aber auch gar nichts bewirken werden. Denn erstens ist das CO2 nicht verantwortlich für die Erderwärmung und zweitens Europa viel zu unbedeutend, um etwas bewirken zu können.

Angesichts dieser Zeilen wäre der Autor wohl einer der ersten, die – ginge es nach dem adligen Solarlobbyisten – in den Kerker wandern würden, wie im finsteren Mittelalter jene Ketzer, die behauptet hatten, die Erde würde sich um die Sonne drehen und nicht umgekehrt.

Frühere Fassung noch viel drastischer
Bei der gegenwärtig auf der Internetseite des Solarenergie Fördervereins veröffentlichten Fassung des Pamphlets handelt es sich – wie bereits erwähnt – um eine abgemilderte Version dessen, was von Fabeck ursprünglich gefordert hatte. In der Erstfassung lautete die Überschrift:
„Verharmlosung der Klimakatastrophe gefährdet das Überleben der Menschheit – müssen wir das hinnehmen?“

Auch bei seinem zusammenfabulierten Gesetzestext hatte von Fabeck deutlich dicker aufgetragen:
„Wer in einer Weise, die geeignet ist, die Abwehr der Klimakatastrophe nach dem Pariser Klima-Abkommen und seinen Folgevereinbarungen zu stören, verächtlich zu machen oder zu verhindern, die Klimakatastrophe verharmlost oder leugnet, wird mit einer Geldstrafe von bis zu 300 Tagessätzen bestraft. Im Wiederholungsfall ist die Strafe Haft.

Nachzulesen im Webarchiv, in dem alle Online-Sünden erbarmungslos dokumentiert werden. Ab 90 Tagessätzen gilt man übrigens als vorbestraft. Offenbar ist also der Solar-Lobbyist kein Anhänger von Laissez-faire. Bestrafe einen, erziehe hundert, lautet die Devise.

Solarenergie-Förderverein: Privatmeinung des Wolf von Fabeck
Nun stellt sich natürlich die Frage, auf wessen Veranlassung diese kürzlich erfolgte „Abmilderung“ vorgenommen wurde und wie der Verein zu den Aussagen von Fabecks steht. PI-NEWS erkundigte sich bei dem Vorstandsmitglied Prof. Dr.-Ing. Eberhard Waffenschmidt. Diesem war das Thema spürbar unangenehm. Er erklärte ohne Umschweife, dass es sich um die Privatmeinung des Herrn von Fabeck handeln würde, die der Vorstand ausdrücklich nicht teilt. Der Verein sei für eine offene Gesellschaft, in der jeder seine Meinung sagen kann.

Aus diesem Grund findet sich jetzt die „entschärfte“ Version der Fabeck´schen Strafgesetze auf der Internetseite des Vereins. Zudem wurde den Ausführungen folgender Zusatz vorangestellt:

„Der folgende Text ist mit dem Vorstand des SFV nicht abgestimmt.“

Von Fabecks Wunsch kann sich erfüllen
Alles gut? Mitnichten. In der Tat stellen jene, die der Behauptung des „menschengemachten“ Klimawandels kritisch gegenüber stehen und diese Skepsis verbreiten, eine Bedrohung für die Klima-Pläne der Bundesregierung und der EU dar. Wie bereits erwähnt: Niemand hat Lust darauf, für eine unbewiesene Theorie seiner Mobilität beraubt und finanziell ruiniert zu werden. Gegenwehr steht ins Haus.

Es wäre deshalb verkehrt, die Überlegungen des Herrn von Fabeck als dummes Geschwätz eines fanatischen alten Mannes abzutun, denn das ungute Gefühl liegt in der Luft, dass der Zeitgeist eine „Klimadiktatur“ erwarten lässt. Und in einer solchen ist alles möglich, auch Gesinnungs-Haft für jene, die dem Umbau Europas zu einem „CO2 – neutralen“ Kontinent im Wege stehen.
(pi-news.net)

Anno 2007 durften Öffentlich-Rechtliche  das noch

Von Ramin Peymani auf Liberale Warte

Vor kurzem bin ich auf ein Video gestoßen, welches auf beklemmende Weise unterstreicht, dass die heutige Klimahysterie ein jahrzehntelang vorangetriebenes Projekt ist, mithilfe dessen eine totalitäre Machtelite inzwischen das Regiment übernommen hat. Bei dem siebeneinhalbminütigen Beitrag aus dem Jahr 2007 handelt es sich jedoch nicht etwa um das verschwörungstheoretische Hirngespinst irgendeiner rechtspopulistischen Gruppierung, sondern um einen Ausschnitt aus einem der ältesten Magazine der ARD zum politischen Geschehen.

Seit über 50 Jahren flimmert die Sendung „Report“ über die Mattscheibe. Unter den deutschen Politmagazinen hat sie die höchste Einschaltquote. Heute dürfte der Beitrag über die Machenschaften der Klimaextremisten nicht mehr im öffentlich-rechtlichen Hauptprogramm laufen, denn längst haben diese alle Institutionen unter ihre Kontrolle gebracht. Zu diesem Zweck wurde 1988 das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gegründet. Dieser Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen wurde mit dem Gründungsauftrag ausgestattet, als regierungsübergreifender Rat zu beweisen, dass der Mensch die Schuld am Klimawandel trägt. Den Gründern war klar, dass sie nur auf diese Weise an die billionenschweren staatlichen und privaten Zuschüsse gelangen würden, die sie für den Gesellschaftsumbau benötigen. Mit Halbwahrheiten und Horrorszenarien wird die angeblich nahende Apokalypse seither immer hysterischer beschworen. Das verängstigte Publikum nimmt dabei nicht einmal wahr, dass alle bisherigen Untergangsvorhersagen entweder vom IPCC selbst wieder kassiert oder von der Realität widerlegt worden sind.

Der neo-sozialistische Ansatz der Klimatotalitären braucht eine Gesellschaft, in der das Individuum vollständig im Kollektiv verschwindet

Auch frühere Apokalyptiker wie der berühmt-berüchtigte Club of Rome mit seiner legendären Mär vom versiegenden Öl sind längst der Scharlatanerie überführt worden. Heute betreten immer neue Spieler das Feld, doch in ihrer Arglist und ihrer erbärmlichen Trefferquote bei der Katastrophenvorhersage, mit der sie den angestrebten Demokratieumsturz einleiten wollen, unterscheiden sie sich nicht von ihren obskuren Vorgängern. Sie werden nach Kräften von führenden Vertretern der ersten Generation von Weltuntergangssekten unterstützt, wie etwa Fridays for Future, das sich der Kontoführung durch die Plant for the Planet Foundation erfreut, deren Mitbegründer Frithjof Finkbeiner kein Geringerer ist, als der Vizepräsident des Club of Rome Deutschland.

Die Klimatotalitären haben mittlerweile leichtes Spiel, vor allem hierzulande. Doch ihr neo-sozialistischer Ansatz braucht eine Gesellschaft, in der das Individuum vollständig im Kollektiv verschwindet. Ihre Vorbilder sind daher die Unrechtsregime der Vergangenheit und der Gegenwart, und sie liegen wohl nicht einmal falsch mit ihrer Überzeugung, aus den Fehlern gescheiterter Diktaturen gelernt zu haben. Solange man die Menschen mit Unterhaltung erfreut, ihnen genug zu essen gibt und den Zugang zu jedem erdenklichen Konsum sicherstellt, ordnet sich eine große Mehrheit nur allzu bereitwillig dem faschistischen System unter. Wir Menschen sind nun einmal so: Die weit überwiegende Zahl von uns schreckt vor zu viel Freiheit zurück, bedingt dies doch im Umkehrschluss, eigene Entscheidungen zu treffen, Verantwortung vor allem für sich selbst zu übernehmen und für die eigenen Fehler geradezustehen.

Der „Weltklimarat“ ist ein politisches und kein wissenschaftliches Gremium, das uns Angst vor der Zukunft machen will, um zu herrschen

Vermeintliche Heilsbringer erhalten daher stets regen Zulauf. Ablasshändler auch. Daran hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert. Und schon die alten Römer hatten das „Brot und Spiele“-Konzept als Herrschaftsinstrument perfektioniert. Doch zurück zum ARD-Beitrag von 2007. In diesem kommen ein ehemaliger IPCC-Mitstreiter sowie renommierte Wissenschaftler zu Wort, die allesamt dasselbe Bild zeichnen: Das Narrativ vom menschengemachten Klimawandel sollte geschaffen werden. Nur darum ging es. Nur so konnten die Neo-Sozialisten gewinnen. Die vielen Stimmen aus der Wissenschaft, die den Kanon nicht mitsingen wollten, wurden von Beginn an systematisch aus dem Diskurs verdrängt und von einer Mitsprache ferngehalten. Beim aufgeklärten Bürger gehört dies zum Allgemeinwissen. Doch die öffentlich zugänglichen Berichte, Dokumentationen und Fakten werden von einem Großteil der Menschen immer noch ignoriert. Die Klimatotalitären stünden auf verlorenem Posten, würde jeder die Informationsmöglichkeiten nutzen, die das Internet bereitstellt.

Dann wüsste bald auch der Letzte, dass es sich beim „Weltklimarat“ um ein politisches und kein wissenschaftliches Gremium handelt, das uns Angst vor der Zukunft machen will, um eine neue Herrschaftsform zu etablieren. Oder, wie es der Volkswirt und Bestsellerautor Dr. Markus Krall in seinem Gastbeitrag für mein Buch „Weltchaos“ formuliert: „Die herbei fantasierte Klimakatastrophe hat die kommunistische Verelendungshypothese der Massen als Drohgebilde ersetzt.“ Der Sozialismus ist oft gescheitert, doch er war nie tot. Und als Ökologismus ist er vermutlich stärker denn je zurückgekehrt.
(vera-lengsfeld.de)