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Bürgerkriegsähnliche Zustände – nun sind sie halt da!

Von STEFAN SCHUBERT

Gewalt, Terror und bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen überziehen seit 2015 in immer kürzeren Abständen das Land. Ob aktuell wie in Stuttgart, den G20-Krawallen in Hamburg oder beim Kölner Sex-Mob, stets werden die verhängnisvollen Auswirkungen einer völlig verfehlten Politik der Altparteien deutlich. Importierte Kriminalität, ethnische Konflikte und linksextremer Terror treffen auf eine vorsätzlich demontierte Polizei. Die Destabilisierung Deutschlands wird so immer schneller vorangetrieben.

Die Mainstream-Medien tragen eine große Mitschuld an der aufgeheizten Lage im Land. Seit Monaten werden Polizisten und die gesamte Institution Polizei pauschal, wie auch die Bundeswehr, mit einer regelrechten Hetze überzogen und als »rechtsradikale Schlägertruppen« bestehend aus Rassisten dargestellt.

Die linksradikale taz mit ihrem »Müllhalde«-Artikel und die unerträgliche Unterstützung der linksterroristischen Antifa durch die SPD-Vorsitzende Saskia Esken stehen symptomatisch für die verrohte, linksradikale Gesinnung im Mainstream.

Während regierungs- wie migrationskritische Bürger von den gleichen Protagonisten nicht selten als Rassisten stigmatisiert werden, äußern sich Journalisten und Politiker offen linksradikal und belügen ferner die Öffentlichkeit über die wahren Zustände im Land. Islamistische Terroranschläge werden als internationaler Terror geframt und willkürliche Messeranschläge durch muslimische Männer werden versucht als Beziehungstat oder Einzelfall eines psychisch Kranken darzustellen. Obendrein wird linksextreme Gewalt negiert oder als Taten einzelner Aktivisten bagatellisiert. Wenn Linksextreme Wohnhäuser von AfD-Mitgliedern angreifen oder Brandbomben auf Abgeordnetenbüros schleudern und dabei ein Hakenkreuz an die Wand schmieren, so bestimmen die Regularien der Politik, dass diese Taten als politisch rechts motivierte Straftaten in die Statistiken eingehen.

Widerspruch oder gar Aufklärung durch die Mainstream-Medien über diese dreisten Verfälschungen der Realität müssen die Polit-Funktionäre nicht fürchten. Wer diesen Krieg, wie in Stuttgart, zu verantworten hat, haben bereits Millionen Bürger auf Handyvideos in den sozialen Netzwerken gesehen. Der überwiegende Anteil der Gewalttäter weist augenscheinlich einen »südländisch«, einen türkisch-arabischen Hintergrund auf. Es existieren Videobilder wie so eine Männerhorde »Allahu Akbar« brüllend und randalierend durch die Stuttgarter Innenstadt zieht.

Politik und Medien betreiben trotz dieser eindeutigen Faktenlage eine unerträgliche Relativierung dieser »bürgerkriegsähnlichen Zustände«, beispielsweise als »laue Sommernächte« in Stuttgart, so der grüne OB Fritz Kuhn. Zudem versuchen die Eliten panisch eine Lügengeschichte über Ausschreitungen durch eine »Party- und Eventszene« zu verbreiten. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle eine Zunahme von Anschlägen durch militante Rechtsextremisten. Dieser Umstand ist aber nicht eine Besonderheit des bösen Deutschen, sondern ist in allen westlichen Industriestaaten zu beobachten. Diese Täter fühlen sich durch eine unkontrollierte Masseneinwanderung und stattfindende Islamisierung, gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerungen (belegt durch zahlreiche Umfragen: Bertelsmann, Emnid etc.), zu diesen Taten legitimiert.

Dazu gesellt sich eine hohe Gewaltbereitschaft in migrantischen Stadtvierteln und eine vollkommen außer Kontrolle geratene Clankriminalität. In den No-go-Areas trauen sich die Polizisten nur noch in Hundertschaftsstärke konsequent einzuschreiten. Durch die vom linken Mainstream nun zusätzlich betriebenen Antirassismus-Kampagnen, genauso wie das skandalöse sogenannte Anti-Diskriminierungsgesetz in Berlin, werden die restlose Zerstörung jeglicher Polizeiarbeit zur Folge haben. Es ist zu befürchten, dass nun vorwiegend gegen Deutsche eingeschritten wird – bei Migranten aber, aus Angst vor der Rassismuskeule und strafrechtlichen Konsequenzen – der Polizist auf der Straße nahezu nichts mehr unternehmen wird. Vor Gericht hat sich längst eine Zwei-Klassen-Justiz etabliert, der staatliche Offenbarungseid wird hinter dem Begriff »Kulturrabatt« versteckt.

Dieses Zwei-Klassen-System, wo der Einheimische dem Einwanderer faktisch schlechter gestellt ist, wird nun durch die Anti-Rassismus-Ideologie auch bei der Polizei mit Zwang eingeführt. Man stelle sich die Reaktionen des Staates und der regierungskonformen Medien vor, wenn die Nacht der Schande von Stuttgart nicht durch größtenteils Migranten, sondern von deutschen Rechtsradikalen begangen worden wäre. So aber konnte der Mob ungehindert wüten. Es folgten auch im Nachgang keine großangelegten Durchsuchungen oder eine Identifizierung aller Gewalttäter, etwa durch eine Funkzellenabfrage. Der Staat fördert damit eine fortschreitende Polarisierung der Bevölkerung und weitere Gewalttaten.

Aus Stuttgart wird »Kaputtgart«
20 verletzte Polizisten und 24 Festnahmen, davon 9 mit einem »Flüchtlingshintergrund«, unzählige zerstörte Streifenwagen und 40 verwüstete und geplünderte Geschäfte. Stundenlang war die Stuttgarter Innenstadt in der Hand eines mit Knüppeln, Pflastersteinen und Pyrotechnik bewaffneten 500-Mann starken Mobs, der ohne jegliche staatliche Gegenwehr agieren konnte. Die Bürger verschanzten sich verstört und verängstigt in ihren eigenen vier Wänden. Diese Fakten umschreiben nichts Geringeres als Szenen aus einem Bürgerkrieg. Damit keine Unklarheiten aufkommen: Wer als einer der Ersten von »bürgerkriegsähnlichen Zuständen« in Stuttgart sprach, war die SPD im Landtag von Baden-Württemberg.

Im Netz ging zudem die Sprachnachricht eines eingesetzten Stuttgarter Polizisten viral, der vor Ort inmitten des Geschehens eine kurze Audiobotschaft aufnahm:
»Das ist Krieg. Wir befinden uns grad heute Nacht wirklich im Krieg. Ich übertreibe nicht… Hier in Stuttgart ist Krieg. Wenn du hier Uniform trägst, gute Nacht. Da bist du nur Opfer… Die Führung ist richtig hilflos.«

Der Polizist schildert zeitnah und unverfälscht in schwäbischem Akzent seine Eindrücke und beschreibt den Gewalt-Mob aus zumeist Ausländern und Flüchtlingen bestehend. Unter dem Eindruck des Geschehens und der hohen Anzahl an verletzten Kollegen rutscht ihm dann der Satz »nur Kanaken hier« raus. Weiterhin befürchtet er einen Schusswaffeneinsatz aus dem Mob und den ersten getöteten Polizisten und berichtet von zerstörten Streifenwagen und einem angegriffenen Polizeirevier. Er schließt seine Anmerkungen wie folgt:
»Da kommt noch was auf uns zu… Ich glaube, das ist erst der Auftakt.«

Das Stuttgarter Polizeipräsidium hat mittlerweile die Echtheit der Audiodatei bestätigt und ermittelt wegen dieser »rassistischen Tonspur« in den eigenen Reihen. Auf YouTube erreichte die Nachricht in kürzester Zeit mehrere Zehntausende Aufrufe und wurde dann vom US-Konzern kurzerhand mit der Begründung »Hate Speech« gelöscht. Das schändliche NetzDG der Merkel-Regierung erweist sich in der Praxis einmal mehr als das, wofür es bestimmt ist: Als reines Zensurinstrument!

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nun wie beschrieben, nicht etwa nur gegen die Gewalttäter, sondern auch gegen den bereits identifizierten Polizisten.

Während die Deutschen ungestraft durch zugewanderte Migranten als »Köterrasse« beleidigt werden dürfen, wie durch das ehemalige Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds in Hamburg, Malik Karabulut, geschehen, soll dem couragierten Polizisten nun ein Strick aus dem K-Satz gedreht werden. Die bei solchen Anlässen von den Politikern der Altparteien stets herausgekramte Phrase »die ganze Härte des Rechtsstaates« ist längst zur Regierungspropaganda verkommen. Während der Großteil der Täter von Stuttgart unbehelligt bleiben und selbstverständlich keine Abschiebung befürchten muss (9 der 24 Festgenommenen sind wie beschrieben sogenannte Flüchtlinge), trifft die ganze Härte des Rechtsstaates einen Polizisten, der sein Umfeld über die wahren Zustände in Stuttgart informierte.

Dieses perfide Handeln ist charakteristisch für einen totalitären Staat.

Die bürgerkriegsähnlichen Zustände – nun sind sie halt da, und die Menschen befinden sich mittendrin. Während dieser Zuspitzung der Lage schweigt eine Angela Merkel beharrlich und die Bundesregierung kündigt die Aufnahme weiterer »Flüchtlinge« an.

» Schubert: Die Destabilisierung Deutschlands, 336 Seiten, 9,99 Euro
» Udo Ulfkotte: Vorsicht Bürgerkrieg!, 308 Seiten, 9,99 Euro
<<<Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen<
(pi-news.net)

- oder: Das Versagen der verunsicherten Kirche

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Was ist bloß mit den beiden (noch!) christlichen Kirchen los?

* Der Kulturkampf, den viele vorhergesagt haben, hat längst begonnen. Wir werden ihn verlieren, wenn ich mir die „Gegenwehr“ ansehe. Statt Verteidigung und Offenheit regiert das „Appeasement“ – die Anpassung der Kirchen an den Zeitgeist.

* Der evangelische und der katholische Oberhirte in Deutschland legen ihre Brustkreuze ab, um „den Islam nicht zu kränken“. Das ist nicht Demut, sondern Feigheit. Warum sonst zeigen bereits Fotos vom Willkommenssommer 2015 Kardinal Marx ohne Kreuz, wie er auf dem Münchner Bahnhof mehrheitlich muslimische Migranten begrüßt? Diese „Kirchenfürsten“ haben offenbar ihre eigentliche Aufgabe, den Glauben zu verkünden und zu verteidigen, vergessen.

* Wann endlich melden sich die Kirchen zurück, um gegen Christenverfolgung und das Abschlachten Gläubiger zu protestieren?

* Wann endlich melden sich die Kirchen zurück, um gegen die Tötung Ungeborener zu protestieren? Stattdessen mehren sich Anzeichen, daß die Kirche bei diesem elementaren Thema zunehmend wegschaut und zuläßt, daß Kirchenvertreter mehr oder weniger offen für Abtreibung eintreten und dies als „Selbstbestimmung der Frau“ bemänteln?

* Wo bleibt das Wort der „Oberhirten“ gegen die dreisten Versuche von „Modernisierern“, christliche Symbole, Worte und Feiertage aufzugeben? „Kein Schweinefleisch in Kitas und Schulen“ ist ein weiterer Angriff auf unsere Tradition.

* Reinhard Kardinal Marx sieht das Christentum vor allem als eine vom Marxismus inspirierte Soziallehre, die den Wohlhabenderen Schuld einredet und sie in die Pflicht nimmt, alle Menschenkinder zu nähren.

* Der Papst wäscht Moslems die Füße und küßt sie. Hat er je einem gefolterten Christen seine Liebe gezeigt?

* Die Interpretation des „wahren Glaubens“ ist längst nicht mehr kircheneinheitlich; besonders in Deutschland prallen „Modernisierer“ und „Bewahrer“ aufeinander.

Der Papst geht auf Tauchstation und vermeidet, auch nur ansatzweise eine Orientierung zu geben.

* Eine Delegation deutscher Kardinäle, die diese und ähnliche Probleme im Vatikan geklärt wissen wollten, wurde, als handele es sich um Schulbuben, nachhause geschickt nach dem Motto „Macht Euren Dreck alleene!“ usw. usf.

Ratlosigkeit und Unsicherheit bei vielen Gläubigen, Ignoranz und Anpassung an den Zeitgeist bei den „Hirten“

Mit diesen vier Begriffen kann man das ganze Dilemma – übrigens beider – Kirchen erfassen. So hatte sich Jesus seine Kirche gewiß nicht vorgestellt.

Statt den Glauben tapfer zu verteidigen, gehen die Kirchen den Weg des geringsten Widerstandes, faseln von einem einzigen Gott im Christentum wie im Islam, als ob Gott und Allah gleich seien. Nein, und nochmals nein, der Gott der (wahren) Christen – ein gütiger, liebender und verzeihender – hat mit Allah nichts zu tun! Der Islam predigt Haß und Krieg gegen die „Ungläubigen“, Jesus predigt Liebe und Frieden – auch den Feinden.

Geradezu hilflos ist die Reaktion der Kirchen auf die Ent-Christlichung der Öffentlichkeit, die zu einem Verschwinden christlicher Symbole oder der moralischen Interpretationsmacht des Christentums geführt hat, das sich heute neben andere Religionen einreihen muß – siehe: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Sagen wir es doch offen:

Reinhard Marx und etliche seiner Mitbrüder arbeiten offensichtlich an einem „Christentum ohne Bekenntnis“. Das ist bequemer, als sich offen zu bekennen.

Genauso hilflos ist ihre Reaktion auf die Ent-Institutionalisierung der Gesellschaft, die Institutionen wie Ehe und Familie ihrer Aufgaben entledigt und den Umbau der christlichen Kirchen zu politisierenden Sozialagenturen im Sinne einer Entmythologisierung und Profanisierung herbeigeführt hat. Dahinein passen dann „Ehe für alle“, Frühsexualisierung, „Abtreibung“ (Tötung ungeborenen Lebens) und „Sterben in Würde“ (Euthanasie) – verkappte Begriffe für die Auflösung unserer christlichen Grundwerte.

Statt sich um eine Besinnung auf die wahren christlichen Werte zu kümmern, spielt die Kirche eher die Rolle einer Sozialinstitution: „Allen wohl und niemand weh…“ Jesus hatte sich eine offensivere Glaubensverkündung gewünscht. Aber heute zählt statt Messe eher das „Event“ – zur Gaudi fehlorientierter „Christen“ aus der „Kirche von unten“.

Marxistische statt christliche Kirche?
Eher trägt Kardinal Marx zur Spaltung seiner katholischen Gemeinschaft bei, indem er sie in Mitverantwortung nimmt für die Versorgung von Millionen „Willkommenskulturgästen“, u. zw., wie er vorgibt, „aus christlicher Nächstenliebe“, aus der Liebe zum Nächsten, also auch zu den Fremden. (Das darf dabei durchaus erwähnt werden: Für solche „Verdienste“ wird der Kardinal fürstlich entlohnt: Er bekommt von dieser Gemeinschaft (vom Land Bayern, nicht vom Kirchensteuerzahler) 11.500 € im Monat Salaire und einen teuren BMW 730 i mit Chauffeur.)

Besonders auffällig wurde die Orientierungslosigkeit der Kirche anläßlich der „Feiern“ zum 200. Geburtstag von Karl Marx, dem Vater des Sozialismus. Sein Namensvetter, Kardinal Reinhard Marx, dachte nicht daran, sich und seine Kirche von Karl Marx zu distanzieren, sondern pries ihn als großen Denker.

Karl Marx wird vom Münchner Erzbischof Reinhard Marx als „ein wichtiges Korrektiv des kapitalistischen Systems“ bezeichnet. Der Münchner Erzbischof Reinhard möchte, daß man auch sehe, wer die Lasten trägt und wer die Verlierer sind. Da könne „ein Blick“ auf Karl Marx sehr hilfreich sein.

Da springt ihm, dem Reinhard Marx, flugs der Trierer Dompropst bei, der sich veranlaßt sieht, die „Ehre“ von Karl Marx zu retten – die Ehre eines Mannes, der den Satz geprägt hat, „Religion ist Opium für das Volk!“

„…Prälat Werner Rüssel (Trier) führt auf dem Podium präzise aus, daß im gegenwärtigen Kapitalismus die Menschen zunehmend ihrer Würde beraubt werden, daß das inhumane Effizienzdenken vorherrsche und der Mensch nicht mehr als Mensch sondern als „Homo oeconomicus“ betrachtet werde. Er gesteht, das sei scharf formuliert, aber er wolle es in ebendieser Schärfe bewußt so stehen lassen…“ (Quelle: Die Koblenzer Rhein-Zeitung, 7.5.18)

Ja sind denn diese frommen Menschen allesamt vom Hl. Geist verlassen? Oder hat sie Gottes ewiger Widersacher schon fest im Griff? Kann man einem Hirten folgen, der gezielt und präzise – geradezu mit einem „unfehlbaren“ Instinkt – versucht, die Gläubigen in einigen für die heutige Zeit entscheidenden Fragen zu desorientieren und sie gegenüber den Angriffen auf Glaube und Kirche zu schwächen?

Daß die Marktwirtschaft – erst recht die „Soziale Marktwirtschaft“ – Millionen Menschen vor dem Verhungern gerettet und ihnen eine Arbeit in Würde geschaffen hat, verschweigt der Prälat ebenso wie die Tatsache, daß der von Karl Marx begründete Sozialismus Millionen Menschen verhungern ließ, verfolgte und ermordete:

Durch den Marxismus kamen mehr als 100 Millionen Menschen weltweit zu Tode. (Noch mehr Opfer forderte bisher der Islam mit etwa 300 Millionen verbürgter Opfer, ohne die ungezählten und vergessenen.) Kurz: Ohne Sozialismus und Marx wäre die Welt besser.

Dabei sind die deutschen Modernisierer (beider Kirchen) nicht einmal konsequent in ihrem Tun. Fressen geht vor Moral, wie schon Berthold Brecht erkannte. Die Kirchen in Deutschland neigen zunehmend dazu, sich wie Karl Marx zu sehr (oder nur) auf das Materielle zu konzentrieren. Die „Seelsorge“ kommt zu kurz – genauso wie die Glaubenslehre.

Oder deutlicher: Kirche heute gleicht eher einem „Sozialevent“, das den Kirchenmitgliedern Kurzweil bietet. Gotteshäuser werden umfunktioniert zu Theatersälen. Traditionelle Kirchenveranstaltungen wie Prozessionen oder Hochämter bleiben auf der Strecke – ein Prozeß, der schon lange vor „Corona“ in vollem Gange ist –, Fürbitten gibt es für nahezu alles Übel („gegen rechts“) auf der Welt, aber nicht für (auch im Glauben) bedrängte Christen. Die Oberherrschaft über das christliche Leben liegt heute eher bei akademischen, politisch korrekten Linksverstehern denn bei den Hirten selbst. Und wer den linken Quatsch nicht mitmachen will, wird ausgegrenzt, u. zw. erbarmungslos, unchristlich.

Die deutsche Bundeskanzlerin, die Pastorentochter Angela Merkel, gibt bei der Flüchtlingshilfe (seit 2015) vor, es sei ihre Pflicht, den bedrängten Menschen zu helfen. Ins selbe Horn blasen Papst Franziskus sowie ein Großteil des deutschen Episkopats.

Aber hat jemand von diesen je einen Satz gehört wie, man müsse sich vor allem um die Christen kümmern, die als unsere Brüder und Schwestern zu uns geflohen waren? Wer hat gehört, daß auch nur ein einziger Kirchenoberer auch nur einmal die Christenverfolgung sogar auf deutschem Boden in den Lagern angeprangert hätte?

Stattdessen werden wir ohn´ Unterlaß gemahnt, die Antichristen nicht zu brüskieren.

Christliche Symbole verschwinden – aber das Kreuz lebt
Das Kruzifix gehört untrennbar zum christlichen Abendland. Ob als Bild, als Statue oder als Umhänger getragen. Mit dem Kreuz kommt die geschichtliche und kulturelle Prägung unserer Heimat zum Ausdruck und ist so ein sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung. Daß ausgerechnet Bischöfe das Kreuz ablegen (oder verbergen), wenn ein Moslem in der Nähe ist, zeigt auf eklatante Weise den Verfall des Bekennermutes unserer „Oberhirten“.

Das ist im Islam grundanders: Könnte man sich vorstellen, daß ein Aythollah – der Vergleich mit einem Kardinal sei erlaubt – erkläre, er wünsche öffentlich keinen roten Halbmond oder kein Minarett zu sehen, weil er die Christen nicht provozieren wolle? Wie lange hätte dieser Ayathollah noch zu leben? Länger als 1 Tag? Ich glaube nicht. Ein Moslem läßt sich sein Bekenntnis zu Allah nicht verbieten. Schämt Euch, Ihr Christenfeiglinge! Eine schwache Aufführung der katholischen Kirche in Deutschland!

Seit Jesus am Kreuz gestorben ist zur Erlösung der Welt, ist das Kreuz das Zeichen und der Inhalt des Christentums schlechthin. Ein noch religiöseres Symbol gibt es nicht. Es ist ein Zeichen sowohl für unseren Glauben als auch für unsere kulturelle Identität. Kein Wunder, daß die Linken aller Couleur am liebsten alle christlichen Symbole stürzen würden!

Noch einmal Klartext:
Bei vielen Kirchenmenschen scheinen mir die Maßstäbe verrutscht zu sein. Das Kreuz muß im Mittelpunkt stehen, nicht die Anpassung an dessen Gegner! Nur so kann eine Spaltung der Kirche verhindert werden.

Und noch etwas: Für viele Menschen symbolisiert das Kreuz Heimat – das Umfeld, die Region, das Land, in dem ich mich wohlfühle und in dem meine „Muttersprache“ (aha!) gesprochen wird.

Es ist höchste Zeit, einen neuen „Kreuzzug“ für eine längst überfällige Diskussion zu beginnen. Es geht um das Verhältnis von Staat und Kirche, es geht um eine grundlegende Debatte um das Fundament unseres Staates!

Gewiß, das Kreuz ist in erster Linie ein religiöses Symbol. Es gehört aber auch zu den Grundfesten unseres Staates. Es hat (hatte?) eine identitätsstiftende, prägende Wirkung für unsere Gesellschaft. Was sind wir doch für Feiglinge geworden! Wir reden über Toleranz für andere Religionen, trauen uns aber nicht, zu unseren eigenen Werten, unserer eigenen Religion zu stehen.

Genau verstanden ist das Kreuz ein Zeichen des Widerspruchs gegen Christenverfolgung, gegen die gewaltsame Versklavung und grausame Abschlachtungen von Mensch und Tier, gegen Sünden wie Zwangsehen, Kinderehen, Vielehen und so weiter. Wer als Christ dieses Verständnis ignoriert, stellt sich letztlich auf eine Stufe mit den Imamen und deren unmenschlicher Ideologie.

Papst Johannes Paul II würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er die Verleugnung des Kreuzes durch führende deutsche Bischöfe hätte miterleben müssen. Von ihm stammt das eindringliche Wort: „Sie können uns Katholiken alles nehmen – nicht aber das Kreuz!“

Deshalb sei den zagenden Bischöfen zugerufen:
„Kehren Sie um, Eminenzen! Geben Sie den Gläubigen Halt im Zeichen des Kreuzes, aber treten Sie sie bitte nicht ins Kreuz! Wenn Sie das wollen, dann treten Sie bitte selbst aus – und fordern Sie Ihresgleichen dazu auf, ebenfalls aus den Reihen der Kreuzverleugner auszutreten. Tun Sie das nicht, machen Sie sich zum Mitschuldigen an der Abschaffung der Kirche.“

95,9 Prozent hatten keine Wahl: Er ist wieder da!   2016 ungespitzt als Spitze mit der CDU landesweit im Boden, nun backt er kleine Brötchen, denn was soll er sonst machen? (facebook.com/GuidoWolfinfo)

(gh) - Nichts Neues  unter  dem Solardach  von den Windmühen der Event- und  Party-Szene-Presse (EPSP).  Dona Qujote, die armselige Ritterin, ist allein, hat keinen   Sancho Panza, der seiner Herrin stets auf Diskrepanz zwischen Einbildung und  Wirklichkeit hinweist, sondern nur Hofberichterstatter und Hofnarren,  die glauben, einer Dulcinea del Kalkutta hoch auf Corona  statt auf Rosinante zujubeln. Ein Schelmenroman, der von heute sein könnte. "Union steigt auf 40 Prozent – Merkel legt bei Beliebtheit weiter zu", meldet der Hof.  Nix hat mit Nix zu tun, außer dem ZDF. Was haben sie mit Schneewittchen gemacht? Spieglein an der Wand weiß mehr: "Union verliert, Grüne legen wieder zu". Gegen alles sein ist besser als Nichtstun in der Politik.  Entscheidend aber ist die Lautstärke. 8,9 Prozent als Vertretung derBesserverdienenden  regieren,  während 12,6  Prozent gefühlt unter dem Existenzminimum von 5 Prozent liegen und  nicht erwähnenswert sind in einer gelinksten Diktatur.  Ein Medienprekariat bestimmt   nicht nur die Schlagzeilen, sondern auch das Darunter von und für oben schwimmende bildungsferne Schichten aus Redaktionen, in denen  Katastrophenwetterberichte gebraut werden. Seit dort das Waldsterben wütete, ist kein Halten mehr.  Der nächste Retter ist in Sicht.  2016  wollte er die CDU in der Landtagswahl an die Spitze führen und landete fast im Bodenlosen mit dem schlechtesten Wahlergebnis  aller Zeiten der CDU im Land. Nun ist er einen Schritt weiter.  "Die CDU der Region zieht wieder mit Guido Wolf als Kandidat in den Landtagswahlkampf im Wahlkreis Tuttlingen/Donaueschingen. Die Bezirksversammlung hat am Freitagabend mit 95,9 Prozent der abgegebenen Stimmen bei zwei Enthaltungen beschlossen, den 58-Jährigen zum vierten Mal in den Wahlkampf um das Mandat in Stuttgart zu schicken". Wie viele Stimmen anwesend waren, das verschweigt des Blattes Höflichkeit. Schließich kann ja auch von einer Wahl keine Rede sein.  Der Betroffene selbst schweigt sich darüber auch aus und gibt sich auf facebook wie gewöhnlich bescheiden. "In seiner Bewerbungsrede hatte Wolf zuvor scharfe Worte an den Koalitionspartner gerichtet: 'Grüne und Wirtschaftskrise passen zusammen wie Weihwasser und der Teufel'. Mit Blick auf die Krawalle in Stuttgart stellte Wolf sich klar auf die Seite der Polizei und sah in der Landeshauptstadt auch 'Zeichen verfehlter Integration'".  Bisher hat er sowas für sich behalten, denn schließlich ist er für sein CDU-Wahldesaster von den Grünen mit einem dreifaltigen Ministerium belohnt worden. Wie es in der CDU im Land so läuft, zeigt jener Dauerforderer, welcher damals noch Kümmerer Wolf den Verliererspitzenplatz überlassen musste und wieder kneift,  als Nochlandesvorsitzender, Innenminister und auch Witzeministerpräsident, falls es sowas mal geben sollte, woran es ihm und der Partei fehlt, nämlich an den Facharbeitern: "Strobl fordert Strafen für Krawall-Gaffer - Nach den Erfahrungen der Stuttgarter Krawallnacht sollten Gaffer und grölende Zuschauer nach Ansicht des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl (CDU) schärfer bestraft werden. 'Ich plädiere dafür, den Straftatbestand des Landfriedensbruchs auszuweiten, um auch die, die johlend und grölend dabei stehen, wenn Polizisten, wenn Einsatzkräfte angegriffen werden, in Haftung nehmen zu können', sagte Strobl am Freitag in Stuttgart. 'Auch sie sollen die Härte des Gesetzes spüren'“.  Wenn sie die Täter nicht erwischen, muss halt das Publikum daranglauben. Was ist mit denen, welche Bürgerkrieg wie seine Polizei und der OB  als Übermut  einer Event- und Partyszene bezeichnet haben, durch Augenzeugen und zahllose Videos aber eines Schlechteren überführt werden? "Das, was sich am letzten Wochenende ereignet hat, das wird sich in Stuttgart für uns so nicht wiederholen', versprach die baden-württembergische Landespolizeipräsidentin Stefanie Hinz im SWR-Fernsehen,  'wir werden sehr sichtbar sein'“.  Frauenpower wird es richten! Schon im Fernsehen.  Wo war sie letztes Wochenende? Sogar eine Ex-Weinkönigin haut auf den Putz. "Klöckner möchte den Fleischmarkt ändern - Landwirtschaftsministerin für schärfere Gesetze, eine Tierwohlabgabe und höhere Preise". Nun geht es um die Wurst. Billige Lebensmittel sind schlecht für die Besserverdienenden, wenn sie jeder haben kann.   Facharbeitermangel überall,  eine Redaktionsleiterin gibt die Volksbelehrerin - nicht Fahne, sondern "Maske hoch!"  - denn die weisse auch Bescheid:  "Es liegt an jedem einzelnen von uns, dass wir nicht in einen neuen Shutdown kommen. Nur wenn sich jeder ein Stück mit seinen eigenen Bedürfnissen zurücknimmt, können wir weiter gut durch die Krise kommen".  Hat sie schon mal was vom Zeitungssterben gehört? Wenn nun jemand nicht die Krise kriegt, ist er nicht mehr in der Kirche.  "Der Exodus aus den beiden großen Kirchen hat vergangenes Jahr zusätzlich an Fahrt aufgenommen. Es traten deutlich mehr Menschen aus als in den Vorjahren – und dies ganz ohne aktuellen Skandal".  Die Kirchen selbst sind der Skandal, da kann doch gleich jeder zu den Linken und Grünen gehen.  Und Tschüss! Ein Priester, der gar nicht erst ein "Sonntagsläuten" versucht, liefert die Erklärung:  "Am vergangenen Samstag, 20. Juni, war Sommersonnenwende. .. Am Mittwoch, 24. Juni, feierte die Kirche das Hochfest der Geburt des Johannes des Täufers – genau sechs Monate vor dem Heiligen Abend und der Heiligen Nacht. ...Das nun fast halb vergangene Jahr 2020 war und ist geprägt von der weltweiten Coronakrise.... Wir gehen unmerklich auf Weihnachten zu … Ich wünsche mir, dass wir alle Weihnachten 2020 wieder feiern können ohne Unsicherheit und Bedenken. Ich wünsche mir, dass Weihnachten 2020 n.C. beides bedeuten kann: nach Christus und nach Corona. Deshalb bete ich zum Retter Jesus Christus. Ich bitte IHN, sein kommendes Geburtstagsfest ohne Krise feiern zu können. Sich in Krisenzeiten an IHN wenden - das machen Menschen seit 2020 Jahren. Wir auch?" Eins hat er vergessen. Am Erscheinungstag  seiner Predigt, gestern, war Siebenschläfer.  Jetzt ändert sich das Wetter oder bleibt wie es ist. Der Wettergott wetter.de weisse Bescheid: "Verbreitet müssen wir am Siebenschläfer-Samstag mit Schauern und Gewittern rechnen. Zuerst tauchen die Unwetter im Westen auf und zeigen sich dann zwischen Nordsee und Alpen. Am längsten bleibt es trocken an der Ostsee bis zum bayrischen Wald. Ab dem Nachmittag und zum Abend hin steigt das Gewitterrisiko und das geht dann mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einher. Temperaturen erreichen nochmal bis zu 32 Grad im Osten und es fühlt sich sehr schwül an. Im Nordwesten ist es kühler mit 24 Grad".  Nimmt die Ostsee auch wieder Südländer auf? Täglich grüßt der Siebenschläfer.
 

So oder ähnlich ziert's so manche Kirchentür.

Wetterleuchten im Südwesten
Die Stuttgarter Krawallnacht war kein einmaliger Ausrutscher, sondern Vorbote eines ethnisch und ideologisch befeuerten Vorbürgerkriegs. Die mediale Unterstützung und politische Duldung linksextremistischer Strukturen und migrantischer Parallelgesellschaften arbeiten der Erosion von Rechtsstaat und Gewaltmonopol vor.
Ein Kommentar von Michael Paulwitz.
....Kein Wunder also, wenn andernorts die Polizei nur noch „deeskaliert“ und die von militanten Linksextremen, afrikanischen Drogendealern oder arabischen Mafiaclans geschaffenen rechtsfreien Räume achselzuckend hinnimmt. Qualifizierter Nachwuchs ist jetzt schon rar; gut möglich, daß frustrierte Beamte in steigender Zahl den Dienst quittieren. Vielleicht, um bei privaten Sicherheitsdienstleistern einzusteigen, die ihren Einsatz höher schätzen und bezahlen. Geht der linke Traum von der Abschaffung der Polizei in Erfüllung, wird Sicherheit vom Gemeingut wieder zum Privileg der wenigen, die es sich noch leisten können, dafür zu bezahlen.
(Junge Freiheit. Viele sitzen mitten im Auge des Hurricans und meinen, das wäre Stille als des Bürgers erste Pflicht.)

Vor und hinter die Polizei stellen
„Stuttgart“ als „Event der Partymeile“ verniedlicht
Von Peter Hahne
Die Stuttgart zu einem „Event der Partymeile“ pervertierten, haben unsere Polizei der Lächerlichkeit preisgegeben, ihren lebensgefährlichen Einsatz unter der Rubrik „Realityshow“ eingeordnet und ihre vom Grundgesetz geschützte menschliche Würde auf den Müll geworfen. Sie sollten samt und sonders zurücktreten....Was ist los in diesem Land? Gibt es eigentlich noch einen Bundespräsidenten, eine Kanzlerin, Bischöfe, Parteivorsitzende, die sich schützend vor die 300.000 Leute stellen, die auch sie tagtäglich unter Lebensgefahr schützen? Nein, schlimmer: die Totengräberin der einst stolzen Arbeiterpartei SPD, eine gewisse Frau Esken, rückt die Beamten pauschal in die Riege von Rechtsextremisten und Rassisten. Ähnliches schaffte nur die größte Staatsfrau aller Zeiten, Ursula von der Leyen, die der gesamten (!) Bundeswehr mal eben pauschal „ein Haltungsproblem“ bescheinigte. ..Die Bilder und Videos der Terror-Nacht von Stuttgart, verniedlicht als Randale, zeigen unbestechlich authentisch und klar, wer da was gemacht hat. Die Polizeigewerkschaften sprechen von einer „nie dagewesenen Gewalt.“ Es hilft jetzt kein banal-billiges „Danke“ für unsere Polizei. Jetzt sind Taten gefragt für die Leute, die buchstäblich „ihren Kopf hinhalten“ für unsere Sicherheit.
<<<Bestsellerautor Peter Hahne ist seit 2002 Ehrenkommissar der Bayerischen Polizei „in Anerkennung und Würdigung seines Wirkens zum Wohle der Belange der Polizei“ (Günther Beckstein)<
(Tichys Einblick.Politik und Medien wissen nicht, was sie anrichten.)

Fessenheim
Reaktor wird noch einmal hochgefahren
Der letzte der beiden Reaktoren im Atomkraftwerk Fessenheim wurde am Samstag heute noch einmal für die Stromerzeugung hochgefahren. Er hatte sich am Freitag bei einem Gewitter quasi selbst verabschiedet - drei Tage vor dem eigentlichen Aus. Nach Informationen des Betreibers, dem französischen Energieerzeuger EDF, wurde die automatische Abschaltung durch einen Blitz verursacht. ...In der Nacht zum Dienstag soll das mit 43 Betriebsjahren älteste Atomkraftwerk Frankreichs endgültig abgeschaltet werden.
(swr.de. Baden-Württemberg hat mitgebaut und wird wohl auch eine Rechnung zum Abbau bekommen.)

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NACHLESE
Gendersprache in der Kirche
EKD will sich künftig „geschlechtergerecht“ ausdrücken
Die Evangelische Kirche in Deutschland will sich künftig „geschlechtergerecht“ ausdrücken und geschlechtsneutrale Formulierungen sowie Gender-Sternchen verwenden. In einer Broschüre gibt die Kirche Gläubigen Tipps, wie sie sich der „geschlechtlichen Vielfalt“ entsprechend ausdrücken können...In Gesetzen, Richtlinien, Ordnungen oder Satzungen wolle sie die Regelungen des vom Bundesjustizministeriums herausgegebenen „Handbuchs der Rechtsförmlichkeit“ anwenden.Die EKD und das Evangelische Werk für Diakonie haben zudem kürzlich ihr Faltblatt „Sie ist unser bester Mann! – Wirklich? Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache“ neuaufgelegt.In der Broschüre geben sie den Gläubigen Tipps, wie sie sich vermeintlich höflich ausdrücken können. Vielgeschlechtliche Formulierungen nannten sie ein Zeichen des Respekts. „In Kirche, Diakonie und Entwicklungsarbeit setzen wir uns für gerechte Lebensverhältnisse ein – Geschlechtergerechtigkeit ist dabei ein unverzichtbarer Baustein. Dazu gehört auch eine Sprache, die Menschen verschiedener Geschlechter abbildet und gleichstellt.“
(Junge Freiheit. Auf der Kreuzigung falsch abgebogen. Können sie das jüngste Gericht nicht abwarten, muss aus Angst die Kirche schon vorher abgeschafft werden? Gebt dem Volk zurück, was ihm gehört und dann Tschüss!)
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Markus Gärtner im Gespräch mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten
Martin Hess: „Der Staat muss zeigen, dass er wehrhaft ist“
Von MARKUS GÄRTNER
Martin Hess war 27 Jahre im Polizeidienst in Baden-Württemberg tätig. Er hatte Führungsaufgaben, war Einsatzleiter, wurde zum Hauptkommissar befördert und engagierte sich als Dozent an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg. Jetzt ist er außer Dienst und Mitglied des Deutschen Bundestages. Hess ist stellvertretender innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion. In diesem Interview spricht er Klartext über die Behauptung, die Krawall-Täter von Stuttgart stammten aus der „Event-Szene“. Hess greift die SPD, die links-grüne Politik, die verfehlte Sicherheits- und Migrationspolitik an und wirft insbesondere der SPD vor, für das eigene Klientel, für Linksextremisten, „ein Aktionsfeld zu erhalten und dabei die Polizei weitgehend in ihren Gegenmöglichkeiten einzuschränken, damit man die eigene Klientel bei sich behält.“ Der CDU macht Hess den Vorwurf, sie habe den zentralen Fehler begangen, „diese Fehler über Jahrzehnte nicht gesehen zu haben“. Er befürchtet, dass sich inzwischen eine Kombination „von linksextremistischer Staatsverachtung und die in bestimmten migrantischen Kreisen bestehende Ablehnung staatlicher Autorität entwickelt.“ „Dann haben wir hier einen Verbund, der höchst gefährlich für unseren Rechtsstaat ist“, sagt er. Daher müsse unser Staat nun endlich zeigen, dass er wehrhaft ist.
(pi-news.net)

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Spur des Geldes: Wie der Staat mit Millionen eine linke Anti-Hass-Industrie unterstützt
Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich eine florierende Branche entwickelt, die Millionen an Staatsgeldern für den Kampf gegen Hasskommentare einnimmt. Dumm, wenn man da selbst als Hate-Speech-Produzent auffällt. Das gute Deutschland hat eine neue Heldin. Sie heißt Hengameh Yaghoobifarah und ist freie Mitarbeiterin der Berliner Tageszeitung „taz“....Aber dann kündigte Innenminister Horst Seehofer eine Klage wegen Beleidigung an. Seitdem ist die Welt wieder in Ordnung. Jetzt gilt die Causa Yaghoobifarah als Beweis, wie schnell auch in Deutschland die Pressefreiheit gefährdet sein kann.....Kein freier Journalist kann vom „taz“-Gehalt leben. Es müssen andere Einnahmequellen her. Die verlässlichste ist immer noch der Staat. Man mag auf das kapitalistische System schimpfen, aber wenn es darum geht, seine Segnungen in Anspruch zu nehmen, schwinden alle Vorbehalte. Oder wie es ein Aktivist auf einem Linkspartei-Kongress neulich in bemerkenswerter Offenheit sagte: Es geht darum, Staatsknete abzugreifen, deshalb sei man ja im Parlament...Finanziell ist die Anti-Hate-Speech-Branche ebenfalls ein Hidden Champion. Die Böll-Stiftung verfügt über einen Jahresetat von 63 Millionen Euro an Steuergeldern (Stand 2018). Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bekommt 64 Millionen von der Finanzkasse des Bundes überwiesen, die Ebert-Stiftung sogar über 170 Millionen. Damit kann man schon einige Leute in Lohn und Brot bringen.Dazu kommen direkte Zuwendungen der Bundesregierung an die diversen Vereine....Vom Bundeskanzleramt kommen dieses Jahr 1.012.152 Euro aufs Konto der Berliner Lobbyorganisation „Neuen Deutschen Medienmacher*innen“. Das Familienministerium ist für ein Projekt namens „Die Würde des Menschen ist unhassbar“ mit 191.896 Euro dabei. Die Bundeszentrale beteiligt sich mit 70.199 Euro, für sieben dreiminütige Videos zum Grundgesetz. Auch Horst Seehofer ist unter den Förderern, mit 89.882 Euro für ein Medien-training. Titel: „Wir sind Gesprächsthema!“ Es spricht, wenn man so will, für die Szene, dass sie sich ohne Wenn und Aber hinter die bedrängte „taz“-Kolumnistin gestellt hat...
(focus.de. Geld stinkt nur, wenn es andere haben. Deshalb muss es vernichtet werden.)

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DAS WORT DES TAGES
Wer soll eigentlich noch freiwillig in eine Christmette gehen, wenn er am Ende der Predigt denkt, er hat einen Abend bei den Jusos bzw. der Grünen Jugend verbracht.
(Ulf Poschardt, WELT-Chefredakteur, 24.12.2017)
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"Harte Antwort des Rechtsstaats bleibt aus"
Richter warnt: Viele Gewalttäter von Stuttgart müssen keine Strafen fürchten
Die gewaltsamen Ausschreitungen von Stuttgart werden für die meisten Täter ohne juristische Konsequenzen bleiben, befürchtet der Amtsrichter Thorsten Schleif aus NRW im Gespräch mit FOCUS Online. Der Rechtsstaat werde ähnliche Probleme haben wie im Fall der Kölner Silvesternacht 2015 – zur Freude der Kriminellen. Schleif hatte 2019 mit seinem Buch „Urteil: ungerecht - Ein Richter deckt auf, warum unsere Justiz versagt“ deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Anlässlich der Stuttgarter Krawalle legt er nun nach. Der 40 Jahre alte Richter beklagt, der Rechtsstaat sei zu geschwächt, um die Schläger und Zerstörer so zu verfolgen, „dass sie die Sanktionen als schmerzhaft und wirkliche Strafe empfinden“...Unter den dramatischen Folgen jahrelanger Rotstift-Politik und der „bewussten Vernachlässigung des Rechtstaates“ werde Deutschland „noch sehr lange leiden“. Richter Schleif prophezeite im Gespräch mit FOCUS Online, dass sich Ausschreitungen wie in Stuttgart in anderen deutschen Städten wiederholen werden...
(focus.de. Wann nehmen Polizei, Justiz und Politik zur Kenntnis, dass die BRD kein Rechtsstaat mehr ist und stellen sich selbst in Frage?)

Felix Perrefort
Corona-Bann: Lasst uns Fremde umarmen!
Die Vereinsamung von Menschen, die statt sich körperlich und öffentlich zu begegnen, nun noch häufiger im Internet vegetieren, wurde mit Corona auch zum vorbildlichen und verantwortungsvollen Verhalten stilisiert. So geht das nicht weiter, wir dürfen uns die Verwandlung in ein Kollektiv von Angstpatienten nicht gefallen lassen. Öffentlich Schmusen ist Widerstand!
(achgut.com. Maske auf! Klappe zu! Affe tot!)

Die Gefahr ist weiterhin ernst.
(Kanzlerin Merkel. Wann lernt sie Deutsch? Entweder: "Die Gefahr ist weiterhin hoch." oder "Die Situation ist weiterhin ernst".)

Roger Letsch
Gesinnungswächter für Pressefreiheit
Huch, Seehofer wollte vorübergehend eine Taz-Autorin wegen Volksverhetzung oder so anzeigen. Grande Skandal! In einem offenen Brief an die Kanzlerin fordern mediale Geistesgrößen, den „massiven Angriff gegen die Meinungs- und Pressefreiheit“ zu beenden. Die Liste der Unterzeichner ist das, was der Artikel nicht sein konnte: Blanke Satire.
(achgut.com. Einen Witz wollte Seehofer machen, den hat aber niemand verstanden. Denn vor vier Jahren hat er das Land zum Unrechtsstaat erklärt. Da gibt's doch gar keine Pressefreiheit. Hohoho!)

Gelsenkirchen
Erste Lenin-Statue in Westdeutschland
Entgegen oder mit dem Zeitgeist? Immerhin wähnte man den Kommunismus längst auf dem Müllhaufen der Geschichte.
VON Gastautor Florian Hartleb
Seit 20. Juni 2020 steht das erste Lenin-Denkmal in Westdeutschland, genauer gesagt in Gelsenkirchen, an einer belebten Kreuzung im Stadtteil Horst. Initiiert hat den Festakt, legitimiert durch einen Gerichtsentscheid, eine offen linksextremistische Splitterpartei, die Marxistische-Leninistische Partei Deutschland (MLPD). Sie wird seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet. Nun huldigt sie dem Staatsterroristen als „Vordenker und Vorkämpfer für Freiheit und Demokratie für die Massen“. Ein Triumph für die an Wählerstimmen arme, an Immobilienbesitz reiche MLPD...
(Tichys Einblick. In einem Land von Doofen ist nichts unmöglich.)

Mit Adenauer rauf, mit Kohl runter
75 Jahre CDU: Anmerkungen zu einem Jubiläum.
Von Wolfgang Herles
Der Wiedervereinigung hat Kohl die D-Mark geopfert und geglaubt, die DDR werde gemeinsam mit der Bonner Republik in einem europäischen Bundesstaat aufgehen. Doch er hat die fehlenden ökonomischen Vorraussetzungen ignoriert. Die Erweiterungsorgie um fast jeden Preis hat die EU nicht gestärkt, sondern geschwächt. Die CDU ist die Partei, der die Bonner Republik zu verdanken ist. Dieser Satz enthält alles, was dreißig Jahre nach dem Ende des bürgerfreundlichsten Staates der deutschen Geschichte, über die CDU noch zu sagen ist. Es gibt diesen Staat nicht mehr – auch das hat die CDU geschafft. Und die CDU selbst hat mit der Partei, die sie einmal gewesen ist, nicht mehr viel zu tun....Die Bonner Republik war die Republik Konrad Adenauers, des wichtigsten Gründervaters der CDU. Eine Mann, der keine Umfragen brauchte, um zu wissen, wo er stand. Er stand im bürgerlichen Lager. Etwas, das niemand mehr definieren kann. Adenauer war kein Nationalist. Er war ein Verfassungspatriot – auch dies mittlerweile ein verpöntes Wort...Heute leidet seine Partei an Vergesslichkeit, was die eigene Geschichte angeht...Das real existierende Ergebnis trägt folgerichtig den Namen einer (ehemaligen) protestantisch-preußisch-kommunistischen Opportunistin mit machiavellistischen Talenten. Von ihr hat sich die CDU endgültig in ein Niemandsland manövrieren lassen....Die Union als bloße Karrierevereinigung verrät ihren Ursprung und ihren Auftrag...
(Tichys Einblick. Wenn weg, dann weg. Nachweinen lohnt nicht in einem See voll letzter Tränen und Transusen.)

Mediendämmerung
Merkel hält Hof vor geladenen Medien und fordert/verkündet „deutschen Akt der Solidarität“
Von Alexander Wallasch
Wovon wird diese fortschreitende Demokratieverdrossenheit der Kanzlerin fast noch übertroffen? Von der Schamlosigkeit der um sie versammelten Hofberichterstattung. Lesen und staunen: Die Bundeskanzlerin hat Hof gehalten für die Süddeutsche und ein weiteres halbes dutzend europäischer Zeitungen, und die Medien in Deutschland überschlagen sich über diese Großtat ihrer Sonnenkönigin Angela Merkel.Und warum staunen? ...Der Stern...titelt anschließend: »Merkel ruft Deutschland zu 'Akt der Solidarität' mit EU auf«. Was sollen die Deutschen als Zahlmeister der EU und Träger des goldenen Weltfüllhorns jetzt noch mehr tun?.. Wer dem wahrscheinlich solidarischsten Volk des Kontinents vorhält, bisher nur an sich selbst gedacht zu haben, der agiert so unverfroren, dass einem schwindelig wird über den Zustand der Demokratie in diesem Land, wo daraufhin kein Aufschrei oder gigantisches Gelächter zwischen Hamburg und München zu vernehmen ist.....„Was gut für Europa ist, war und ist gut für uns.“..Der Bericht der Süddeutschen zum Interview ist in Sachen kritischer Berichterstattung ein Komplettversagen mit Vorsatz. Das Blatt, das in einem Rechercheverbund bereits mit den Öffentlich-rechtlichen gemeinsame Sache macht, nennt dieses Treffen der Zeitungen im merkelschen Audienzsaal tatsächlich und wortwörtlich eine „europäische Bühne“...
(Tichys Einblick. Kasperle ist klein genug für jede Bühne Merkelscher Kleinkunst redlicher Bemühungen. Es geht um die Zeitungssterbegeldversicherung auf Kosten des Steuerzahlers. Public Viewing. Wer vertrödelt sonst seine Zeit mit Merkel? Klatschhäschen. Was ist eigentlich die Steigerung von demokratischer Volksdummheit? Muttiland DDR 2.0. Wweäre dies ein Rechtsstaat, würde sich mutmaßlich ein Generalbundesanwalt gewisser Damen annehmen müssen wegen Absturz in einen Abbgrund... Leser-Kommentar: "Die Verkommenheit und Unfähigkeit des Linksblocks übertrifft wirklich alle Ausmaße seit dem 2. Weltkrieg. Noch nie hatten wir so schlechte Politiker und so schlechte Medien. Wir werden für vollständig dumm verkauft, belogen, dass die Schwarte kracht, ausgeplündert bis aufs Hemd". Nun hat die NZZ auch die Segel des "Westfernsehens" gestrichen und der Frau ohne Kleider blind gehuldigt, weil sie an dieser Lach- und Schliefgesellschaft teilnahm. Gäbe es Wilhelm Tell, müsste er im Grabe rotieren,so muss das Schiller selber machen. Der kannte Merkel und Ko. Niemand hat die Absicht, Holzerei im Wald anschließend Presse zu nennen.)

Gastkommentar
Die Corona-Krise ist für Europa eine epochale Chance – wenn es sich zusammenrauft, könnte es zum führenden Global Player des 21. Jahrhunderts werden
Die Corona-Krise hat einer gespaltenen Welt zusätzliche Verwerfungen hinzugefügt. Bereits ist von einem neuen kalten Krieg zwischen den USA und China die Rede. Europa könnte sich als Alternative Geltung verschaffen und zum Träger einer neuen Wachstumserzählung werden.
Daniel Dettling
...Daniel Dettling leitet das von ihm gegründete Institut für Zukunftspolitik mit Sitz in Berlin. Soeben ist sein neues Buch erschienen: 'Zukunftsintelligenz. Der Corona-Effekt auf unser Leben'.
(Neue Zürcher Zeitung. Wer liest sowas? Wer in der Zukunft lebt, hat weder Vergangenheit noch Gegenwart, nämlich gar nichts. Leeres Geschwätz als Löcher vom Käse. Leser-Kommentar Gegenwart: "Sie sind ein Träumer. Die EU als grösste Kraft in Europa ist mindestens so dysfunktional und gespalten wie die USA, nur auf eine völlig andere und schwerere Weise: 1) die EU mit 440 Mio Einwohner kann sich nicht selbst verteidigen und braucht die USA mit 330 Mio Einwohnern um sich gegen Russland mit 140 Mio Einwohnern zu verteidigen, und die EU muss ratlos zusehen, wie die US Legislative Nordstream 2 blockiert! 2) die EU hat die Reaktionsgeschwindigkeit und die Wendigkeit eines Dinosauriers mit 27 Köpfen, die USA jene eines Tigers (siehe Bewältigung der Finanzkrise 2008), der jederzeit irgendwo auf der Welt offensive eingreifen kann (militärisch/wirtschaftlich) 3) die Nord/Süd Differenzen und West/Ost Differenzen innerhalb der EU sind viel zu gross (Finanzgebaren, Euro, Flüchtlinge, Subventionen) und eine Lösung ist nicht absehbar 4) die EU kann die Schengen-Aussengrenze nicht richtig schützen 5) Flüchtlinge/Migranten ohne nützliche Ausbildung überschwemmen Europa und dessen Sozialsystem, während hochqualifizierte weiterhin von Europa in die USA ziehen (nicht umgekehrt) 6) die EU hat keine einheitliche Sprache, auch English als Zweitsprache ist vielerorts noch unbekannt 7) die EU verteilt Jobs nach Nationalität, Rotation und Geschlecht, nicht primär nach Leistung 8) die relevanten Technologieplattformen sind in den USA, und diese haben eine finanzielle Macht erreicht, durch welche sie alle neuen Konkurrenten aufkaufen, kopieren oder finanziell zerstören können".)

Muhammed Ali junior geht auf Distanz
Black Lives Matter: Runter mit dem „weißen Jesus“
Ein prominenter Black-Lives-Matter-Aktivist will jetzt weiße Christus-Statuen abreißen. Doch unter Schwarzen gibt es auch Kritik daran, dass BLM-Slogans selbst rassistisch seien.
VON Thorsten Meyer
(Tichys Einblick. Menschliche Dummheit gesteigert als Wahn  und bleibt die Garantie, dass sich die Menschheit selbst abschafft. Da Jesus  historisch nicht belegbar ist, kann ihn zwanglos sich jeder selbst malen oder auch nicht. )

Messerattacke: Asylbewerber verletzt sechs Menschen in Glasgow
Im schottischen Glasgow hat ein Asylbewerber am Freitag sechs Menschen mit einem Messer angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Der Sudanese habe vor der Tat angekündigt, andere Menschen zu verletzen.
(Junge Freiheit. Polizei erschoss den Täter. Komisch: Immer wieder freitags? Hat aber nix mit Nix zu tun.)

Allahu Akbar“ ist der hippeste Partyruf

(www.conservo.wordpress.com)

Eine Satire von David Berger

Nach der Eventnacht von Stuttgart melden sich nun auch Fachleute zu Wort. Peter K. (32) ist Event-Manager in Stuttgart. Wie kein zweiter kennt er die Eventszene von Stuttgart. Und er ist der festen Überzeugung, dass sich Stuttgart szenemäßig am letzten Wochenende als hippester Hotspot des Partylebens in ganz Europa gezeigt habe. Dies sie ihm spätestens in dem Augenblick klar geworden, als „Allahu Akbar“-Partyrufe durch die Innenstadt schallten.

Nach der Partynacht am vergangenen Wochenende in Stuttgart zeigt sich der jugendlich wirkende Event-Manager mit der Chebli-Uhr am Handgelenk im Gespräch mit PP zunächst begeistert:

Endlich spricht sich in der Republik herum, dass nicht nur die großen Städte wie Berlin oder Köln Party können, sondern auch das eher für spießig gehaltene Banden-Württemberg („Spare, spare, Häusle baue“) – bislang Geheimtipp in der Partyszene – einiges zu bieten habe. (Er lacht sehr laut über seinen Versprecher).

Schon angesichts des Berliner „Karneval der Kulturen“ und der 2015er Loveparade auf der Balkanroute habe man in Stuttgart ein Eventkonzept entwickelt, das die Buntheit und multikulturelle Vielfalt in Deutschland zum Ausdruck kommen lässt. „Was die in Berlin können, das können wir hier in Stuttgart doch viel besser“ – habe ihm damals ein politisch engagierter Studentenpfarrer bei einem Date gesagt. Dass dies – nicht zuletzt angesichts der Wahlsiege der Grünen im Ländle – gelungen sei, habe sich am letzten Wochenende in Stuttgart gezeigt.

„Allahu Akbar“-Rufe: „Ich musste vor Freude heulen!“
Als er noch die Anreise von Party-POCs aus Vororten Stuttgarts geregelt habe, seien schon in der Innenstadt unter den Feierende erste „Allahu Akbar“-Rufe zu hören gewesen. Ein Ruf der Freude in der neuen Eventszene, der sich immer mehr durchsetze.

Bislang habe er das nur aus der Eventszene von Syrien und dem Irak, einigen Vororten von Paris und Brüssel gekannt und nun zum ersten mal auf einem Event in Stuttgart gehört. „Allahu Akbar“ gelte in der der Eventszene inzwischen als der hippeste Partyruf, sagt er fast ein wenig feierlich.

Man sieht dem Mann an, wie bewegt er noch immer ist. Ihm seien die Tränen aus lauter Freude und Bewegtheit gekommen: Dass sich die Stuttgarter Eventszene so schnell auf ein internationales Level bewegt habe, hätte nicht einmal er für möglich gehalten. Obwohl er das spätestens seit 2015 und angesichts der Unterstützung antirassistischer Partygruppen durch die Bundesregierung geahnt hatte.

Grenzen wieder auf: Der Liefernotstand für Partydrogen durch Corona ist zuende
„Und das schon kurz nach Corona“ – zeigt sich Peter noch immer euphorisch – Corona, das war eine Zeit, in der auch in Stuttgart, nicht zuletzt aufgrund der geschlossenen Grenzen, ein echter Liefernotstand für Partydrogen geherrscht habe. Der sei nun zuende: „Ist doch klar, dass die Leute das jetzt nachholen wollen, was ihnen verwehrt wurde.“ Durch die Corona-Subventionen sei auch bei vielen nun das Kleingeld da, um die Partylaune mit den richtigen „Vitaminen“ erst so richtig zum Krachen zu bringen.

Und die Polizei?, fragen wir von PP, einen Wermutstropfen in den Becher der Freude gießend: Die war zunächst überfordert, habe den Feiernden ihre Party nicht so recht gegönnt und sogar rassistische Tendenzen gezeigt.

Aber: „Wir haben den Brüdern gezeigt, wem die Party gehört“. Dass das eine Entwicklung sei, die eigentlich nicht mehr aufhaltbar sei, habe die Polizei doch längst erkannt.

Und: „Die Party wird weitergehen, nächstes Mal feiert die Polizei mit!“, zeigt sich Peter euphorisch.

Religiöse Unterabteilungen der Sozialkonzerne Diakonie und Caritas

Von WOLFGANG HÜBNER

So viele Deutsche wie noch nie in einem Kalenderjahr haben 2019 die beiden Amtskirchen verlassen, insgesamt weit über eine halbe Million Menschen. Damit ist nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) zahlendes Mittglied der evangelischen und katholischen Kirche. Es ist kein großes Risiko darauf zu wetten, dass dieser Rekord bereits im laufenden Jahr 2020 gebrochen wird. Denn viele Noch-Mitglieder erleiden wegen der Auswirkungen der Viruskrise erhebliche materielle Einbußen, sie werden nach Ausgabenbeschränkungen suchen. Die jämmerliche Rolle der Amtskirchen beim Corona-Stillstand wird aber auch manchen dazu bewegen, den Amtskirchen Adieu zu sagen.

Sicherlich spielen finanzielle Erwägungen bei vielen Austritten eine wichtige oder die wichtigste Rolle. Doch die wahren Motive sind Glaubensverlust und Unzufriedenheit mit religiösen Institutionen, die über Steuereinnahmen Milliarden kassieren, aber rettungslos politisiert und unglaubwürdig geworden sind. So ist die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) faktisch eine nach scharf links gewendete Vorfeldorganisation der Grünen geworden. Mit dem Flüchtlingsschlepper Heinrich Bedford-Strohm an der Spitze versorgt die EKD unter dem ideologischen Mäntelchen der „Nächstenliebe“ ihren mächtigen Sozialkonzern Diakonie unaufhörlich mit neuen „Kunden“. Dieses schmutzige Zusammenspiel höchst irdischer Interessen stößt verständlicherweise immer mehr Menschen ab.

Für die katholische Amtskirche sind die zahlreichen aufgedeckten Skandale und sexuellen Missbräuche eine schwere, allerdings selbstverschuldete Bürde. Aber auch die verkrampften Modernisierungsversuche der meisten deutschen Bischöfe stoßen gerade viele der noch wirklich gläubigen Mitglieder ab. Dazu kommt ein Papst, der die westlichen Länder mit Armutsflüchtlingen am liebsten völlig überschwemmen würde. Dabei ist schon jetzt der katholische Sozialkonzern Caritas mit dieser Gruppe gut und sehr rentabel ausgelastet. Überhaupt sind beide Amtskirchen eigentlich nur noch religiöse Unterabteilungen der beiden großen, von der Politik maximal unterstützten Sozialkonzerne Diakonie und Caritas. Da fällt es kaum noch auf, wie glaubensfern oder gar ungläubig weite Teile des geistigen Personals der Amtskirchen sind.

So verdient also diese Massenflucht ist, stellt sie doch auch ein Problem dar. Denn die allermeisten der ausgetretenen Menschen suchen keine neue oder andere religiöse Heimat, die ihrem Leben und Tod Sinn vermitteln könnte. Sie werden in der Regel auch keine überzeugten Atheisten, die sich mit dem Glaubensproblem ernsthaft auseinandersetzen. Vielmehr verlassen sie mit dem Austritt endgültig auch die über viele Jahrhunderte gewachsene christlich-abendländische Kultur, deren großartigsten äußeren Zeugnisse die Dome und ehrwürdigen Kirchen sind.

Damit werden ständig mehr Menschen in Deutschland Kulturfremde im eigenen Land. Für die in Massen eingeströmten glaubensstarken Muslime gibt es geistig und religiös damit zunehmend schwächer werdende Gegenkräfte. Das hat dramatische Folgen, ist jedoch keineswegs ein Grund, die maroden Amtskirchen wieder zu stärken. Hingegen sicher Grund für Nachdenklichkeit und Sorge. Eine Lösung dieses Problems ist vorerst so wenig in Sicht wie das Schrumpfen der indigenen Deutschen in Deutschland. Vielleicht jedoch wird aus dem Schrumpfen doch einmal ein Gesundschrumpfen. Das Hoffen hört auch jenseits der Amtskirchen niemals auf.
(pi-news-net)

Sommerlied

Von Kurt Tucholsky

Wenn der Sommer blaut,
wenn der Penner klaut,
wenn der Gastwirt stellt den Garten raus:
Pflanzt im Bumslokal
sich mit einem Mal
der beliebte Humorist vors volle Haus.
Und er tut als wie besoffen,
und er murmelt schwer betroffen –
Schnedderedeng – den Refrain:
»Und ick immer mitn mit, mitn Schmidt, mitn mit,
und ick immer mitn mit, mitn mit, mitn Schmidt!«

Mancher Journalist
weiß genau, wies ist,
wenn der Umsturz alle Seelen faßt.
Und er sichert sich
leis und vorsichtig,
dass er nur den letzten Anschluß nicht verpaßt.
Der Zeitgeist pfeift. Der Zeitgeist lockt.
Und ganz gesiegt ist halb geschmockt. –
Schnedderedeng – im Refrain:
Und sie immer mitn mit, mitn Schmidt, mitn mit,
und sie immer mitn mit, mitn mit, mitn Schmidt!

Manches Volk ist blind,
Fahnen wehn im Wind,
Idealen geht die Farbe ab.
Doch sie hängen dran –
alle, Mann für Mann –
haben nichts gelernt von Wilhelm bis zu Kapp.
Führt auch Ludendorff sie in den Scheibenkleister:
er bleibt doch der große deutsche Meister –
Schnedderedeng – im Refrain:
Und sie alle mitn mit, mitn Schmidt, mitn mit,
und sie alle mitn mit, mitn mit, mitn Schmidt!

(1920 unter Pseudonym Theobald Tiger)