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Denkmal für Immanuel Kant in Königsberg. "Die Gartenlaube" 1858.

(gh) - Irrte hier der Königsberger? Immanuel  Kant definierte  1784: "Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung". Der Welt wäre diese seine Anleitung erspart geblieben, so räumte er später ein, wenn er früher Moses Mendelssohn gelesen hätte. Wusste der es schon besser? Nein, er sagte es nur im selben Jahr früher: "Aufklärung hemmen, ist in aller Betrachtung und unter allen Umständen weit verderblicher, als die unzeitigste Aufklärung. Das Übel, welches zufälligerweise aus der Aufklärung entstehen kann, ist außerdem von der Beschaffenheit, dass es in der Folge sich selbst hebt". Die Bestimmung des Menschen sei Maß und Ziel aller Bestrebungen. Bildung bestehe aus Kultur, Praxis wie Handwerk, Kunst und Sitten und Aufklärung als Theorie, die miteinander dialektisch verschränkt seien". Was selten beachtet wird, Kant hat menschenmöglicher Aufklärung selbst Grenzen gesetzt, die im Menschlichen, Allzumenschlichen liegen. Er hat nicht übersehen, dass oft der Verstand fehlt zur Aufklärung: "Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit außer dem, dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal fallen wohl endlich gehen lernen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüchtern und schreckt gemeiniglich von allen ferneren Versuchen ab. Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar liebgewonnen und ist vorderhand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ. Satzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Mißbrauchs seiner Naturgaben, sind die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit. Wer sie auch abwürfe, würde dennoch auch über den schmalsten Graben einen nur unsicheren Sprung tun, weil er zu dergleichen freier Bewegung nicht gewöhnt ist. Daher gibt es nur wenige, denen es gelungen ist, durch eigene Bearbeitung ihres Geistes sich aus der Unmündigkeit herauszuwickeln und dennoch einen sicheren Gang zu tun". Ein Anhänger der Quote war er also auch nicht. Nun sind wir mittendrin in der Corona-Gegenaufklärung. Entscheidend ist, was Rotwittchen Merkel und ihre 16 Zwerge gerade auf der Pfanne haben. Die aber bewegen sich in einer Zeit vor der Aufklärung mit höchst mittelalterlichen Glaubensanschauungen. Die von Kant als notwendige Voraussetzung der Aufklärung geforderte Freiheit ist das Recht, von seiner Vernunft in allen Bereichen öffentlichen Gebrauch zu machen". Der öffentliche Gebrauch der Vernunft sei derjenige, den jemand als Privatmann mache, also z.B. als Gelehrter vor seinem Lesepublikum. Im Gegensatz dazu stehe der "Privatgebrauch“ der Vernunft, beispeilsweise als Inhaber eines öffentlichen Amtes. Der öffentliche Gebrauch der Vernunft beinhalte die Redefreiheit, das Recht der freien Meinungsäußerung in Rede und Schrift. Er müsse, so Kant, "jederzeit frei sein“. Dagegen könne und müsse auch teilweise der Privatgebrauch der Vernunft "öfters sehr eng eingeschränkt sein“. Zum Beispiel, wenn ein Offizier im Kriegsdienst von seinen Vorgesetzten einen Befehl erhalte, dürfe er nicht im Dienst über die Zweckmäßigkeit oder Nützlichkeit dieses Befehls räsonieren, sondern müsse gehorchen. Allerdings könne ihm später nicht verwehrt werden, über die Fehler im Kriegsdienst zu schreiben und dies dann seinem Lesepublikum zur Bewertung vorzulegen. Amtsträger, aber auch die einzelnen Bürger, seien demnach im Bereich ihres Amtes bzw. ihrer staatsbürgerlichen Pflichten, z.B. beim Zahlen von Abgaben, zu Gehorsam verpflichtet, um die Ordnung und die Sicherheit des Staates und seiner Institutionen zu gewährleisten. Dadurch aber, dass sie als Gelehrte öffentlich von ihrer Vernunft Gebrauch machen könnten, ergebe sich die Möglichkeit der öffentlichen wissenschaftlichen Diskussion der Verhältnisse im Staat. Auf diesem Weg könne ein Monarch zur Einsicht und zur Änderung der Verhältnisse bewegt werden. So könnten also nach Kant Reformen erreicht werden. Kant verneinte die Frage: Leben wir jetzt in einem aufgeklärten Zeitalter? und sagte, man lebe jetzt in einem Zeitalter der Aufklärung. Besonders in "Religionsdingen" seien die meisten Menschen noch sehr weit davon entfernt, sich selbst ihres Verstandes ohne fremde Leitung zu bedienen. Allerdings gebe es doch auch deutliche Anzeichen dafür, dass die allgemeine Aufklärung voranschreite. Heute würde er sicher auch Ochs und Esel im Weg stehen sehen und darüber aufzuklären versuchen, dass jemand mit Amt nicht  automatisch hat Verstand.

Dunkeldeutschland bei Tag.  Aufklärung tut not.

Frank Nopper (CDU)
ist neuer Stuttgarter OB
Nach der klaren Führung im ersten Wahlgang hat es nun Frank Nopper (CDU), 59 Jahre alt,  am Sonntag geschafft: Er wird neuer Stuttgarter Oberbürgermeister und Nachfolger von Fritz Kuhn (Grüne). Der bisherige OB von Backnang erhielt 42,3 %  (1. Wahltag: 31,8) vor dem Tengener Bürgermeister  Marian Schreier (SPD-Mitglied), 30 Jahre,  mit  36,9 % (15,0). Dies bedeutet, dass ein Großteil der Wähler der  Grünen-Kandidatin Veronika Kienzle (17,2), die zurückgezogen hatte,  sich hinter ihm versammelte.  Hannes Rockenbauch steigerte sich von 14,0 auf 17,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 44,7 Prozent unter den  49 des ersten Wahlgangs, wo keiner der 14 Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreichte.

Historisch bedeutsame Funde auf dem Gänsäcker-Areal: Seit der Steinzeit leben in Möhringen Menschen
Die Ausgrabungen im künftigen Gewerbegebiet zeigen, dass das Gebiet bis zum Ende der Antike in sieben Epochen besiedelt war. Tuttlingens Stadtteil nimmt eine beispielhafte Stellung im Donautal ein.
(Schwäbische Zeitung. Hat daran jemand gezweifel?)

Dreckige Packstation am Primtalcenter soll verschwinden
Müll und Verschmutzungen an der Packstation im Primtalcenter sind oft ein Ärgernis. Doch die Post hat das Problem erkannt. Es soll noch mehr Veränderungen geben.
(Schwäbische Zeitung. Müssen GiveBoxes nicht so sein?)

Richterin urteilt im Streit zwischen zwei Ortenauer Winzern: "Gehen Sie sich einfach aus dem Weg"
Ein seit langem schwelender Nachbarschaftsstreit unter zwei Winzern mit Reben zwischen Offenburg und Lahr, der sich immer mehr hochgeschaukelt hat und in einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gipfelte, ist vor Gericht ausgegangen wie das Hornberger Schießen. Das Verfahren wurde eingestellt.
(Badische Zeitung. Prost!)

Susanne Eisenmann will Hotelübernachtungen zu Weihnachten erlauben
Weil viele Familien kein Gästezimmer haben, will die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann über Weihnachten Hotelübernachtungen für Familienbesuche ermöglichen. Unterstützung kommt vom Tourismusminister Guido Wolf (CDU) kam Unterstützung. „Andere Bundesländer machen es ja vor und das mit gutem Grund: Hotelübernachtungen für Familienbesuche über Weihnachten zu erlauben bedeutet, Infektionsrisiken zu senken.“.. Der FDP-Fraktionschef im Landtag, Hans-Ulrich Rülke, forderte Eisenmann und Wolf auf, nicht so viel darüber zu reden, sondern es einfach zu machen. „Wer sitzt denn in der Regierung?“ Der Vorschlag sei jedenfalls gut.
(Stuttgarter Zeitung. Auch wenn Rülke recht hat, nur haben Eisenmann und Wolf nichts zu sagen in der Regierung, so fällt dem Oppositionellen auf Kosten des Steuerzahlers schon gar nicht mehr ein, den ganzen Corona-Wahn und den damitverbundenen herrschenden Unrechtsstaat zu hinterfragen. Ist jeder Quark Qualitätsjournalismus? )

Zum Teufel, mit Weihnachten? (Screenshot, Miba-Presse)

Gesundheitsämter im Südwesten am Limit
Der Ausnahmezustand nimmt kein Ende
Die zweite Corona-Welle trifft die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg nicht weniger als die erste. Im Landratsamt des Alb-Donau-Kreises kämpft man vor allem mit den vielen Todesfällen in Pflegeheimen – und mit der Ungeduld der Bürger.
(Stuttgarter Zeitung. Corona-Durcheinander. Wenn Gesundheitsämter "am Limit" sind, ist das Politikversagen. Gestorben wird immer, ob durch oder mit Corona können nur Obduktionen beweisen, und die gibt es nicht. Von Welle keine Spur. Fakes.)

SPD-Doppelspitze Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans
„Wir haben die Kultur in der Partei verändert“
(Stuttgarter Zeitung. Welche, ist da was?)

Lichtkunst im Bonatzbau begeistert
Farbenfroh erstrahlt der Stuttgarter Hauptbahnhof
(Stuttgarter Zeitung. Kindisch. Verstehen die Stuttgarter Bahnhof?)

Kirchensteuer bricht ein
Evangelische Kirche denkt an Sparen ohne Tabus
Die großen Kirchen in Württemberg verzeichnen ein dickes Minus bei den Steuereinnahmen. Besonders die finanziellen Zukunftsaussichten sind düster.
(Stuttgarter Zeitung. Glauben das ihre Schäfchen? Fakes. Sie verzichten schon auf eine 2000-jährige Botschaft, dann müssen sie in ihrem Reichtum doch nicht betteln gehen, eher kommt ja ein "Kamel" durch ein Nadelör. Wohlfahrtskonzerne sind das eigentliche "Kirchenleben". Das boomt doch, oder? )

Knabenchöre kämpfen um jede Stimme
Abgesagte Konzerte und die schwierige Nachwuchssuche stellen die Knabenchöre in Zeiten der Corona-Krise vor große Probleme. Einige von ihnen sind sogar in ihrer Existenz bedroht.
(Stuttgarter Zeitung. Aus Knaben werden ungesungen Männer, können das nicht die Quoten auch übernehmen wie schon das ganze Land?)

Über 2200 neue Infektionen im Südwesten
In den vergangenen 24 Stunden gibt es in Baden-Württemberg 2269 neue Corona-Infektionen. Die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegen landesweit bei knapp 130.
(Stuttgarter Zeitung. Tests sind Fakes und keine Infektionen.)

Wirtschaftsministerkonferenz am Montag
Baden-Württemberg fordert weitere Steuerentlastungen für Unternehmen
Baden-Württemberg, Bayern und Hessen wollen wegen der Corona-Krise mehr finanzielle Unterstützung für Unternehmen. Sie gehen mit einer konkreten Forderung in die Wirtschaftsministerkonferenz.
(swr.de. Selbstgemachtes Chaos der Dilettanten. Wer soll das bezahlen? Die noch-Freigänger!)

Freiburger AfD-Kreisvorstand attackiert Meuthen
Der AfD-Kreisvorstand Freiburg hat einen Antrag gegen den Parteichef und ehemaligen baden-württembergischen Fraktionsvorsitzenden Jörg Meuthen gestellt, über den am Sonntag auf dem AfD-Bundesparteitag in Kalkar (Nordrhein-Westfalen) abgestimmt werden soll. Der Freiburger Kreisvorstand fordert, "das spalterische Gebaren" von Meuthen und seinen Anhängern zu missbilligen.
(swr.de. Wenn sie diesen Professor aus Kehl nicht loswerden, ist Deutschland bald die AfD los. Meuthen ist beurlaubter Landesbeamter. )

Adenauers Boccia-Kugeln für 1.700 Euro versteigert
Das Auktionshaus Eppli in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) hat am Samstag ein Set mit Boccia-Kugeln von Konrad Adenauer versteigert. Das Set mit zwei Boccia-Kugeln aus Edelstahl fand für 1.700 Euro einen Abnehmer. Außerdem kamen Portwein und 60 weitere Gegenstände aus dem Nachlass des ersten deutschen Bundeskanzlers unter den Hammer. Insgesamt wurde ein Erlös von 55.230 Euro erzielt.
(swr.de. Kennt den alten Holzmichel noch jemand?)

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NACHLESE
Wolfgang Röhl
Das verfluchte Zitat
Der berühmte Spruch einer deutschen TV-Ikone (Anm.: Hanns Joachim Friedrichs, der von 1985 bis 1991 die ARD-Tagesthemen leitete) über journalistische Tugenden steckt manchen der älteren Kollegen noch im Blut. Einer neuen Generation von Haltungsjournos dagegen ist er wie ein Pfahl im Fleisch. Weshalb sie fleißig daran arbeitet, den Satz zu relativieren, umzufummeln oder zu delegitimieren. Eine Schmiererkomödie mit tieferer Bedeutung...Ein „Sündenfall“, so Friedrichs, sei die Beteiligung der Parteien bei der Gründung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gewesen. Diesen „fleischgewordenen Proporz“ werde man aus den Anstalten „nie wieder herauskriegen“. ..
(achgut.com. Das Zitat von HJ, das Qualitätsjournalisten, die alle Weihnacht wieder die Spendentrommel für Kalkutta rühren und wie Knoblauch gegen Vampire diese Worte meiden, gilt nur für echte Journalisten: "Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören“.)
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Bundespräsident Steinmeier
„Die Pandemie wird uns die Zukunft nicht nehmen“
Zum Beginn der Adventszeit spricht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Bevölkerung Mut zu. Der aktuelle Verzicht falle schwer. Er wünsche allen Menschen hierzulande Zuversicht und Zusammenhalt.
(welt.de. 11. Gebot: "Was Du nicht hast, kann Dir nicht genommen werden". Aus dem Buch "Ich weiß nix".)

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Das Auto des Jahres
Das Auto des Jahres wird ausdrücklich von den Grünen protegiert, trotz Verbrennungsmotor, 12 Litern Hubraum und über 400 PS. Da die Automobil-Ausstellung in Frankfurt leider ausfallen musste, hat sich der Berliner Senat Mitte November dazu entschlossen, das Fahrzeug im Rahmen einer PR-Aktion vor dem Reichstag zu präsentieren So geht rotrotgrüne Mobilmachung!... Die Rede ist von einem Automobil namens WAWE 10.000, das im gut sortierten Autohandel bereits ab 900.000 Euro zu haben ist. Und das Tolle: Es herrscht parteiübergreifend Einigkeit darüber, dass dieses innovative Fahrzeugkonzept einen zukunftsfähigen Beitrag dazu leisten kann, die Bundesrepublik mobil zu machen. ..Die Aufteilung der Bedienungsmannschaft entspricht im wesentlichen der Besatzung eines Kampfpanzers vom Typ Leopard: Im Cockpit sitzen Fahrer, Kommandant, Beobachter und zwei Kanoniere. Und mit den beiden Letzteren sind wir bei der eigentlichen Innovation. Während herkömmliche Sportwagen langsamere Verkehrsteilnehmer mühselig mit der Lichthupe und dem links gesetzten Blinker um Vorfahrt bitten müssen, erfolgt dies beim WAWE 10000 mittels zweier Wasserkanonen, die 3.500 Liter Wasser pro Minute bis zu 65 Meter weit schießen. Vor dem Gebrauch muss er an die Tränke, so wie ein Kamel vor dem Wüstentrip. Dann zieht er sich mal eben 10.000 Liter Wasser rein. Angetrieben werden die Wasserkanonen von einem separaten Deutz TCD 2012L06-Motor, so dass man fahren und schießen zugleich kann....
(achgut.com. Wo kommt in den zunehmenden Dürrezeiten die Munition her?)

Hans Hofmann-Reinecke
Kernfusion auf bayrisch: Wunder von Penzberg?
In Oberbayern wird sich vielleicht schon bald eine Firma ansiedeln, die ein neues Verfahren zur atomaren Kernfusion verwendet, um total saubere Energie zu erzeugen. Ist das technikfeindliche Deutschland, wo gerade die Atomenergie abgeschaltet wird, der richtige Standort dafür? Und warum soll es jetzt klappen, wo man doch schon seit Jahrzehnten mit gigantischem Aufwand, aber vergeblich an der kontrollierten Kernfusion arbeitet?
(achgut.com. Inklusionierte Illusion.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 48 – Bonzen & Spitzel, Spritzen & Spitzen
Kleine Übung zum 1. Adventssonntag: sagen Sie die Überschrift ganz schnell 10 x hintereinander. Außerdem: Merkel bekam Besuch von einem Querlenker.
VON Stephan Paetow
Nun, da die erste Adventskerze Herz und Stube erwärmt, wollen wir daran erinnern, dass auch die Weihnachtszeit, wie wir sie kennen, nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern der hingebungsvollen Arbeit frommer Männer und Frauen zu verdanken ist. Oder glauben Sie etwa, dass Maria und Josef einst den ersten Adventskranz geflochten haben? Mitnichten! Das war Johann Hinrich Wichern aus Hamburg, genau 1839 Jahre später. Und erst 180 Jahre danach erfand Dr. Angela Merkel (ebenfalls aus Hamburg) den Betontannenbaum, der dieses Jahr allerdings nicht gebraucht wird...
(Tichys Einblick. Dafür wimmelt es nur so von Betonköpfen zu deren Inneren noch niemand vorgedrungen ist.)

Akademisches Milieu
Ideologie auf dem Lehrplan
Sind die Universitäten angesichts verengter Meinungskorridore für freie Wissenschaft verloren? Störaktionen in Hörsälen und Beschimpfungen gegenüber mißliebigen Professoren sind nur eine Seite. Wie Studien zeigen, steht die Mehrheit der Studenten nicht hinter der Redefreiheit. Ziel ist letztlich, das Weißsein madig zu machen.
(Junge Freiheit. Die Kinder der Revolutinäre fressen Restdeutschland.)

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DAS WORT DES TAGES
In der Tagesschau vom 23.11.2020 wies schon der erste Satz darauf hin, wer die Corona-Lasten zu tragen hat: „Die Deutschen müssen sich offenbar auf eine Verlängerung der Coronabeschränkungen einstellen“. Nur die Deutschen, nicht die Asylanten, die Geduldeten, die Illegalen. Auch nicht der legale Ausländer. Aber vielleicht höre ich bei unserer Regierung und den MSM schon die Flöhe husten.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Townhall der larmoyanten Zensoren
Darf man Jordan Peterson noch lesen?
Von Matthias Nikolaidis
Literatur wird immer mehr zur Zumutung. Verlage und ihre Mitarbeiter geben sich der freien Meinungen ihrer Autoren entwöhnt. Früher wartete die Zensur die Veröffentlichung eines Buches ab, heute versucht man, Bücher zu verhindern, weil sie vom falschen Autor stammen. Der Fall Jordan Peterson....Nun war es also eine Townhall-Diskussion von Penguin Random House Canada, in der sich zahlreiche Mitarbeiter zum Teil unter Tränen von Jordan Peterson distanzierten. Auch in diesem Fall reicht der Name des Autors aus, um bei einer bestimmten Klientel Abscheu und Erregung hervorzurufen...2018 sollte Thilo Sarrazins Buch Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht nicht mehr in der Deutschen Verlagsanstalt erscheinen. Auch hinter der DVA steckt der Mutterkonzern Penguin Random House. Der hat seinen Hauptsitz zwar in New York, gehört aber zur Gänze dem deutschen Medienkonzern Bertelsmann. Der Superkonzern ist aus einer Fusion mit dem britischen Penguin Books hervorgegangen und verlegt heute ein Viertel der weltweiten Buchproduktion. Aber in der Tat: Es gab noch genügend andere Verlage, die Sarrazins Bücher noch gerne verlegen wollten und dies auch heute noch tun.
(Tichys Einblick. Schere gewinnt gegen Papier, übersieht aber im Machtspiel den Stein.)

 

 

 

 

Bundessprecher kritisiert auf Parteitag die Nähe zur Querdenken-Bewegung

Jörg Meuthen, einer der beiden Bundessprecher der Alternative für Deutschland, nutzte den in Kalkar am Niederrhein stattfindenden Bundesparteitag dazu, seine parteiinternen Gegner heftig anzugreifen.

Er warf Teilen seiner Partei eine zu große Nähe zu den „Querdenkern“ vor. Insbesondere kritisierte Meuthen, dass im Zusammenhang mit dem Infektionsschutzgesetz von einem „Ermächtigungsgesetz“ gesprochen werde. Ebenso sei es falsch, von einer „Corona-Diktatur“ zu sprechen. Meuthen wörtlich:
„Wir leben in keiner Diktatur, sonst könnten wir diesen Parteitag wohl auch kaum abhalten“.

Diktaturen entstehen nicht auf Knopfdruck
Offenbar verkennt der AfD-Parteisprecher die Tatsache, dass Diktaturen nicht durch Knopfdruck von einem Tag auf den anderen eingeführt werden, sondern durch einen schleichenden Prozess. Aber vielleicht bekommt man in Brüssel nicht soviel von dem mit, was in Deutschland geschieht.

Alexander Gauland, einer der beiden Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Bundestag, rügte in einem Interview mit der ARD die Rede von Meuthen mit den Worten:
„Wir haben an sich einen Rentenparteitag, keinen AfD-Bashing-Parteitag“.

Offenbar will Meuthen die AfD zu einem Abklatsch der etablierten Parteien machen, um eine Beobachtung der gesamten Alternative für Deutschland durch den Verfassungsschutz zu verhindern. Einem Bericht der FAZ zufolge wirbt der Verfassungsschutz bereits Informanten in der AfD und ihrer Parteijugend an. Schon im Frühjahr soll angeblich die Partei bundesweit zum „Verdachtsfall“ erklärt werden.

Eine „gezähmte“ AfD, die brav alles mit abnickt, was an Corona-Maßnahmen beschlossen wird und in den Chor jener einstimmt, die die Querdenker als von Nazis unterwanderte Verschwörungstheoretiker hinstellen, wird jedoch bei der entsprechenden Zielgruppe der Wähler keinen Zuspruch finden.

An „Corona“ führt kein Weg vorbei
„Corona“ und die daraus resultierenden Zwangsmaßnahmen sind das Thema Nummer eins in diesem Land und das wird auch noch lange so bleiben. In der nasskalten Witterung, die uns in den kommenden Monaten bevorsteht, wird die Heilige Kuh, der Inzidenzwert, bundesweit trotz aller Zwangsmaßnahmen ansteigen, was zur Folge hat, dass man diese immer weiter verschärft, solange bis wir nur noch zum Arbeiten aus dem Haus dürfen und vielleicht nicht einmal mehr das. Zudem ist die Messe noch lange nicht gelesen, was „Lockerungen“ an Weihnachten und Silvester betrifft.

Deshalb ist zu erwarten, dass viele derjenigen, die bisher alles mitgemacht haben, ohne wirklich von der Sache überzeugt gewesen zu sein, ins Lager der Zwangsmaßnahmen-Kritiker überlaufen.

Gegenwärtig ist die AfD die einzige Partei, die sich klar und entschlossen gegen die meisten dieser Zwangsmaßnahmen stellt und diese beim Namen nennt: Corona-Diktatur.

Deshalb ist es nur folgerichtig, zu erwarten, dass jene, deren wirtschaftliche Existenz durch die Zwangsmaßnahmen gerade ruiniert wird; jene, die schulpflichtige Kinder haben, die unter dem Maskenzwang leiden; jene, die ihre betagten Eltern im Pflegeheim nur noch unter hohen Auflagen besuchen dürfen und jene, die trotz harter körperlicher Arbeit ebenfalls zum Tragen einer Maske gezwungen sind, trotz mancherlei Bedenken bei den kommenden Wahlen jene Partei wählen, die Abhilfe verspricht. Und das ist die AfD.

Die dritte große Chance für die AfD
Es ist daher nur folgerichtig, dass die Alternative für Deutschland und die Querdenker-Bewegung gemeinsam daran arbeiten, die Prävention in einem vernünftigen Rahmen zu betreiben. Die einen parlamentarisch, die anderen außerparlamentarisch. Nach dem „Euro“ und der Flüchtlingskrise ergibt sich nun die dritte große Chance für die AfD, weiter zu wachsen. Die Annäherung zu den Querdenkern wird den etablierten Parteien und deren Medien große Kopfschmerzen bereiten, und das ist gut so.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass Meuthen das anders sieht. Eine AfD à la Meuthen wird keinen Blumentopf gewinnen. Die Parteimitglieder, die an einem Erfolg interessiert sind, müssen sich fragen, ob Meuthen noch der Richtige für das Amt des Bundessprechers ist. (hsg)
(pi-news.net)

Sind Christen bald an einem Punkt, wo ihr Herr selbst der Volksverhetzung bezichtigt wird?

(www.conservo.wordpress.com)

VON DR.PHIL.MEHRENS

Mit dem völlig überzogenen Urteil gegen einen Bremer Pastor sägt nun auch die deutsche Justiz an den Grundfesten von Freiheit und Demokratie.

Die US-Serie „Der Report der Magd“, deren zweite Staffel im November von dem Privatsender Tele 5 ausgestrahlt wurde, schildert eine Gesellschaft, in der widernatürliche unproduktive Lebensformen ein solches Übergewicht bekommen haben, dass der Fortbestand der menschlichen Rasse gefährdet ist. In Anbetracht der drohenden Selbstauslöschung entschließen sich die Vitalkräfte der Gesellschaft zu einem gewaltsamen Umsturz und errichten eine faschistoide Klerikaldiktatur, in der der sittlichen Verwahrlosung mit radikalen Maßnahmen ein Riegel vorgeschoben wird: Alle Formen des partnerschaftlichen Zusammenlebens, die mit dem biblischen Ideal von Ehe und Familie nicht zur Deckung zu bringen sind, gelten als „Geschlechtsverrat“. Als Zuchtmaßnahmen dienen Zwangsarbeit und Hinrichtung.

Bemerkenswert ist, dass Bruce Miller, der die Romanvorlage von Margaret Atwood entstaubte und für das Streaming-Zeitalter adaptierte, nicht besonders viel Fantasie aufwendet, um das Bild der Gesellschaft vor dem Putsch zu zeichnen: Er porträtiert einfach die dekadenten westlichen Gesellschaften der Gegenwart mit ihrem hysterischen Tanz um das goldene Kalb des Geschlechtsrevisionismus und seine neomarxistischen Schutzkohorten, deren säkulare Säulenheilige der homosexuelle französische Philosoph Michel Foucault und die androgyne amerikanische Philosophin Judith Butler sind.

Wie treffend Millers Gegenwartsanalyse ist und wie stark das „säkulare Driften“, das an Tradition und Religion verankerte Entwürfe des gesellschaftlichen Zusammenlebens gnadenlos an den Rand zu drängen droht, offenbart der massive Angriff auf die Religionsfreiheit, der sich in dem Urteil gegen den Bremer Pastor Olaf Latzel ausdrückt. Er zeigt, welchen Wert das vermeintliche Grundrecht noch hat, wenn eine Richterin selbst in den Sog der ideologischen Umerziehung einer säkularen Orthodoxie und ihrer Argumentationsmuster geraten und weder intelligent noch integer genug ist, um deren zerstörerische Langzeitfolgen angemessen zu berücksichtigen.

Latzel hatte in einem Eheseminar Homosexualität mit klarem Bezug zur Theologie des Neuen Testaments als „Degenerationsform von Gesellschaft“ bezeichnet und von den „Verbrechern vom Christopher Street Day“ gesprochen. Zugegeben, „Verbrecher“ ist im kirchlichen Kontext eine etwas irritierende Wortwahl. Aber vier Monate Gefängnis (auch wenn in eine Geldstrafe umgewandelt) für ein paar zugespitzte Formulierungen? Wegen Volksverhetzung, Anstachelung zum Hass?

Das erinnert fatal an die Kulturkampf-Terminologie der „unamerikanischen Umtriebe“ in der McCarthy-Ära der USA, an ideologisch bedingte Vorwürfe wie Beleidigung des Sozialismus in kommunistischen Ländern oder eine Anklage wegen „Majestätsbeleidigung“ (wie in Thailand noch heute möglich). In einer liberalen Demokratie haben solche rhetorischen Deckmäntelchen, die einzig dem Schutz einer Herrschaftsorthodoxie dienen, nichts zu suchen. Und nur ein repressiver Staat kann es wagen, so massiv in die geheiligte Sphäre religiöser Überzeugungen einzugreifen.

Problematisch ist das Urteil insbesondere aus zwei Gründen: Erstens weil 1995 ein – damals heftig umstrittenes Urteil zu der Frage, ob man öffentlich vertreten dürfe, dass „alle Soldaten Mörder“ seien, zugunsten der Meinungsfreiheit entschieden wurde (diese wiege schwerer als die mögliche Aufstachelung zum Hass gegen den Staatsbürger in Uniform, urteilten damals Deutschlands höchste Richter).

Dass derselbe Grundsatz im Fall des Pastors Latzel plötzlich nicht mehr zur Anwendung kommt, ist aus Sicht des Gläubigen besorgniserregend. Zweitens ist problematisch, dass das Urteil massiv in die Domäne des Glaubens eingreift und den ernstlich Gläubigen in einen Loyalitätskonflikt stürzt, den es in einem Staat, der Glaubensfreiheit garantiert, niemals geben dürfte. Im Klartext: Das Urteil fordert von mir als Staatsbürger, mich insbesondere von den Aussagen des Paulus zur Homosexualität zu distanzieren. Denn dessen Wortwahl („Schande“, Röm. 1,26ff.) ist von der des Pastors Latzel nicht sonderlich weit entfernt und könnte entsprechend als demagogisch aufgefasst werden. Dasselbe gilt für die für Katholiken verbindliche Glaubenslehre der Kurie, die urteilt, homosexuelle Handlungen – Zitat aus dem katholischen Katechismus – „verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“

Der (liberale) Staat und seine Rechtsprechung sollten dieser an der Heiligen Schrift orientierten Auffassung des Gläubigen mit Toleranz und Respekt und nicht mit Korrektureifer begegnen, auch nicht bei provokant-zuspitzenden (aber keinesfalls nachweislich zu Gewalt aufrufenden) Formulierungen, wie sie Pastor Latzel wählte. Sonst sind Christen bald an einem Punkt, wo ihr Herr selbst der Volksverhetzung bezichtigt wird, denn er hat Menschengruppen (z.B. Pharisäer) pauschal als „Heuchler“ und als „Otterngezücht“ und verfehlte Lebensformen, etwa von Prostituierten, am laufenden Band als sündhaft bezeichnet. Der von Jesus und der Bibel vertretene ethische Rigorismus muss der Kontrolle des säkularen Staates entzogen bleiben. Sonst wird Religionsfreiheit zur Theorie.

Lass uns reden, Werner Schulz!

Von Vera Lengsfeld

In den öffentlich-rechtlichen Medien läuft gerade eine Kampagne zur Diskreditierung der Bürgerrechtler, die nicht auf Regierungslinie sind. Der Plot ist relativ simpel, brutal und effektiv: Man nehme drei exponierte Namen, hier Sigmar Faust, Angelika Barbe und mich. Die rücke man in möglichst schräges Licht. Dagegen setze man jeweils eine Persönlichkeit mit tadelloser Vergangenheit und mainstream-regierungskonformen Auftritt als Gegenstück. Bei Sigmar Faust ist dies Wolf Biermann, bei Angelika Barbe passt CDU-MdB Martin Patzelt gut und für mich spielt diese Rolle Werner Schulz, ein Mitstreiter aus dem Pankower Friedenskreis, Ex-MdEP und vor allem MdB – wir waren Kollegen in der kleinen ostdeutschen Gruppe Bündnis 90/Grüne, die damals die Fahne der Grünen in der sterbenden Bonner Republik von 1990-1994 hochgehalten haben.

Mit diesen Akteuren ist alles vorbereitet, man braucht nur noch negative O-Töne – habe ich mich bei der ersten Anfrage durch das ZDF noch geweigert, hat mich der Panorama-Redakteur Gabor Halasz mit seiner angeblicher Fairness überzeugt. Wie fair er wirklich ist, kann man sich in seinem Machwerk, wenn man unbedingt will, auf den Seiten der ARD ansehen.

Aber zurück zu meinem Alt-Mitstreiter Werner Schulz: Sowohl für ZDF, als auch Panorama machte er den Stichwortgeber: Besonders „schön“ ist es dann, wenn man den öffentlich-rechtlichen Zusammenschnitt mit Kommentaren und Einordnungen eines alten Weggefährten und Kollegen präsentiert bekommt, gegen die man sich nicht wehren kann.

Deshalb hier mein Angebot, meine Aufforderung, lieber Werner Schulz: Statt in die nächste Kamera zu kommentieren, solltest Du mit mir direkt diskutieren. Wir sollten uns auseinandersetzen. Argument und Gegenargument, auch in feindseligem Umfeld – wie wir es im Pankower Friedenskreis gelernt haben. Ich habe keine Angst vor Deinen Einlassungen. Wir sind in konkurrierenden Parteien, wir haben ganz offenbar einen anderen Blick auf die Performance der Regierung und anderer Verantwortungsträger, aber wir haben genug gemeinsamen politischen Hintergrund. Ich schließe nicht aus, dass wir sogar einige gute Erkenntnisse gewinnen können.

Eine Einladung eines grünen oder eines christ-demokratischen Kreisverbands wird es für dieses kleine politische show-down bestimmt geben – vielleicht wird es sogar eine schwarz-grüne Veranstaltung – das mediale Interesse dürfte auch garantiert sein. Wenn alle Stricke reißen, wird die WerteUnion Thüringen eine Bühne bieten. Bist Du einverstanden? Ich hoffe, ich erwarte es schon.

Denn in einem gebe ich Dir sofort recht: Wir sind nicht mehr in der DDR: Du bist der Meinung, mich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kommentieren zu müssen? Dann sage ich Dir ganz klar: Dann darfst Du Dich auch nicht drücken, mit mir direkt zu diskutieren. So viel politische und menschliche Fairness kann ich schon erwarten, oder?

Wir sind ein freies Land – aber dies enthebt einen nicht der Verantwortung, wenn man Dinge öffentlich vom Stapel lässt. Freue mich auf Deine Zusage – Du wirst von diesem Artikel sicherlich hören.

Es grüßt Dich Deine alte Friedensfreundin Vera Lengsfeld.
(vera-lengsfeld.de)

Frank Nopper (CDU)
ist neuer Stuttgarter OB
Nach der klaren Führung im ersten Wahlgang hat es nun Frank Nopper (CDU), 59 Jahre alt,  am Sonntag geschafft: Er wird neuer Stuttgarter Oberbürgermeister und Nachfolger von Fritz Kuhn (Grüne). Der bisherige OB von Backnang erhielt 42,3 %  (1. Wahltag: 31,8) vor dem Tengener Bürgermeister  Marian Schreier (SPD-Mitglied), 30 Jahre,  mit  36,9 % (15,0). Dies bedeutet, dass ein Großteil der Wähler der  Grünen-Kandidatin Veronika Kienzle (17,2), die zurückgezogen hatte,  sich hinter ihm versammelte.  Hannes Rockenbauch steigerte sich von 14,0 auf 17,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 44,7 Prozent unter den  49 des ersten Wahlgangs, wo keiner der 14 Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreichte.