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Spiel nicht mit den Schmuddelkindern

Auf dem Weg in eine widernatürliche Gesellschaft

Von CANTALOOP

Bekanntermaßen gilt hierzulande insbesondere für die jüngere Generation mittlerweile vieles als reaktionär, das nicht ihrem neo-marxistischen Weltbild entspricht. Die edelste Form der politischen Willensbekundung auf gesellschaftlicher Ebene sei es angeblich, sich dementsprechend (wie zum Beispiel am Montag in Freiburg) zu positionieren. Auch wenn man es heute kaum noch glauben kann, noch in den 70er-Jahren war dieser Sachverhalt fast genau umgekehrt.

So gab es bereits 1972 aus guten Gründen und gleichsam unter der Ägide eines sozialdemokratischen Kanzlers namens Willy Brandt den sogenannten „Radikalenerlass“, der verhindern sollte, dass Personen mit einer „problematischen“ politischen Vita, DKP-„Aktivisten“ und RAF-Sympathisanten beispielsweise Lehrer, Postler oder Eisenbahner werden konnten. Einige, heute zum Teil recht populäre Genossen, wie auch der überall hochgelobte schwäbische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, waren davon betroffen – und mussten daraufhin zumindest offiziell ihr von Mao, Stalin oder Trotzki beeinflusstes Weltbild korrigieren, um in die begehrten Staatsdienste zu gelangen.

Der Brandtsche Radikalenerlass
Geschadet haben diese 1985 bzw. 1991 (in Bayern) zurückgezogenen Erlasse der Republik bekanntlich nicht, auch wenn die revisionistische Linke dies natürlich anders sieht. Alldieweil sich die 70er- und 80er-Jahre, abgesehen von RAF-Terror, kaltem Krieg und diversen „Umweltleiden“ dadurch auszeichneten, als Zeitalter mit dem allerhöchsten „Wohlfühlfaktor“ innerhalb der gesamten bundesrepublikanischen Zeit zu gelten.

Die Babyboomer-Kinder, die in dieser Ära aufwuchsen, dürften retrospektiv betrachtet die zweifellos glücklichste Generation von Deutschen sein, die je gelebt hat. Sie waren buchstäblich von Wohlstand, Sicherheit und Bildungschancen regelrecht umflossen. Absolut alles war möglich. Leider neigen derart Verwöhnte in aller Regel dazu, die Wertschätzung für ihren hohen Lebensstandard zu verlieren – und demzufolge alle positiven Errungenschaften als „normal“ zu erachten.

Die Weiterentwicklung der RAF ist heute in grünen Kreisen anzutreffen
Die Wirtschaft floriert auch im Jahre 2018 trotz überbordender staatlicher Regulierungswut dank des mittelständischen Fleißes immer noch einigermaßen, das BSP ist stabil, die Steuereinnahmen sprudeln wie eh und je. Nur das allgemeine Wohlempfinden hat „merklich“ gelitten. Gleichwohl ist „Grünlinks“ zum dominierenden Faktor, zu einem wirkmächtigen „Label“ herangewachsen. Eine eigenständige Marke. Für viele außenstehende Beobachter eigentlich eine verwirrende Entwicklung. Denn die einstmals belächelten Außenseiter und Radikalinskis setzten nun die Standards, nicht selten gegen alle Vernunft und Widerstände.

Die Bürger werden in einer völlig neuen Qualität von ihnen belogen, fehlgeleitet, benutzt und geschmäht. Umweltschutz dient als Vehikel zur erzlinken Ideologie. Insbesondere unsere Jugend ist neben den bekannten „Alt-Linken“ und „Spät-Hippies“ dermaßen grün-affin, dass diesen im Alltagsdiskurs fast schon jedwede Kritikfähigkeit abgesprochen werden kann. Nur gegen die angeblichen rechten „Schmuddelkinder“ zu kämpfen sei das vordringlichste gesellschaftliche Ziel. Alles andere ist – in ihrem infantilen „Neusprech“ ausgedrückt – „supi“ und bedarf keinerlei Korrekturen.

Wer gegen „Nazis“ kämpft, darf nicht kritisiert werden
Eine dermaßen verengte Weltsicht bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Und so sehen wir, dass regelmäßig nach grausamen, von Asylanten an Deutschen begangenen Verbrechen, bekannte Linkspolitiker unverblümt – und schon fast wie ein Ritual zum Protest gegen „rechten Hass“ aufrufen, statt systematische Ursachenforschung zu betreiben.

Getreu dem Motto; eine starke Behauptung ist allemal besser, als ein schwacher Beweis. Solch ein Gebaren schizophren zu nennen, ist wahrscheinlich noch gelinde ausgedrückt. Dennoch symbolisiert dieses wahrlich abartige Verhalten das offensichtliche Traumata in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, die ihrer Selbstzerstörung offenbar noch freudig entgegen lächeln. Am Mut, die Vernunft über ihre Emotionen zu setzen, fehlt es vielen dieser Wohlstandskinder ganz offensichtlich immer noch.

Die politische Agenda als Zerrbild der Realität
Infolgedessen sehen viele solchermaßen Linksindoktrinierte in der AfD und deren Wählern nichts anderes als „Nazi-Kameradschaften“, die es auszumerzen gilt. Ganz in der Tradition des bekannten Klassenkampfes. Dieser Logik folgend spielen auch Inhalte und Faktizitäten keine relevante Rolle mehr, denn das Feindbild ist klar. Die Stoßrichtung auch. Es geht wieder stramm zum „sozialistischen Einheitsmenschen“ – und das auch coram publico.

Alle Zerwürfnisse aus der neo-marxistischen Mottenkiste, die wir glaubten überwunden zu haben, feiern nun wieder fröhliche Urständ. Vor allem auch dank Einpeitschern wie dem Grünen-Chef Robert Habeck, dessen äußeres Erscheinungsbild als „Schwiegermutters Liebling“ über seine wahren Absichten hinwegtäuscht. Wo er auftritt, liegt auch immer ein Hauch von Stalin in der Luft. FDP-Chef Christian Lindner bezeichnete ihn unlängst als einen Klima-Nationalisten.

Er und seine Gefolgsleute auf allen Ebenen haben den Radikalenerlass umgedeutet und in ihrer verzerrten Wahrnehmung erreicht, dass heute derjenige als extremistisch gilt, der gegen den Sozialismus votiert. Eine raffinierte Rochade.

Die Allgewalt der Propaganda
„Rechtsradikal“ ist somit zum geflügelten Wort der BRD-Neuzeit geworden, das Stigma der „Geächteten“. Damit wird dieses Idiom gewissermaßen zum „Not-Aus-Knopf“ einer jeden politischen Debatte. Und erstickt entstehende Diskurse immer noch zuverlässig. Im Umkehrschluss gilt „linksradikal“ zu sein zwischenzeitlich gar als „Gütesiegel“.

Man darf gespannt sein, ob sich dieses Verhaltensmuster auch nach der nun offensichtlich zu Ende gehenden Merkel-Ära weiter fortsetzt.
(pi-news.net)

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