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Der höchst willkommene „Klima“-Rotznasenprotest

Wann folgt der offizielle Staatsempfang für Asperger-Greta?

Von WOLFGANG HÜBNER

Man stelle sich vor, in Deutschland würden jeden Freitag Schülerinnen und Schüler den Unterricht schwänzen, um gegen linke politische Indoktrination im Unterricht zu demonstrieren. Oder man stelle sich vor, solche Proteste würden sich auch nur gegen die mangelhaft organisierte und finanzierte Inklusion richten: Was wohl wäre das politische und mediale Echo auf solch eigenmächtige Unterrichtsbefreiung? Gewiss kein Beifall oder gar noch Anfeuerung der jungen Aktivisten, sondern massenhafte Einträge in die Klassenbücher, Elternbenachrichtigungen, gar Schulverweise und eine umfassende Hysterisierung der sogenannten „öffentlichen Meinung“.

Ganz andere Reaktionen gibt es hingegen bei den Freitagsprozessionen von Schülern für „Klimaschutz“. Denn dieser neuzeitliche Kinderkreuzzug fünffach gepamperter Einzel- und Luxuskinder mit in der Regel mehrfacher Langstreckenflugerfahrung an der Seite ihrer grünwählenden Eltern ist halt der richtige Protest für die richtige Sache: Elias-Julian und Sophie-Emilia verlassen nämlich die Klassenzimmer für nichts weniger als das Überleben und die Zukunft der Menschheit. Das schafft ein spaßiges, garantiert ungefährliches und von allen „Klimaschutz“-Gläubigen und grün-linken Lohnschreibern heftig bejubeltes Gemeinschaftserlebnis.

Nur unbelehrbare rechtspopulistische Klimakatastrophenleugner oder vereinzelt immer noch vorkommende Lehrer oder Eltern, die vermeinen, ihren pädagogischen Pflichten nachkommen zu müssen, stören sich an idealistischen Schülern, denen das Abitur bekanntlich sowieso gewiss ist. Was könnte es Besseres geben, als wohlgenährte und weitgereiste westliche junge Menschen, die sich für die Rettung des Weltklimas engagieren?

Mögen sie in Afrika unermüdlich Nachwuchs produzieren, in Asien sämtliche Schornsteine rauchen lassen und in Amerika Klimaverbrecher wie Trump und diesen neuen brasilianischen Regenwaldkiller leider immer noch frei herum laufen lassen: In Deutschland weiß die Merkel-Jugend mal wieder besser, an wessen Wesen die Welt genesen soll. Asperger-Greta aus Schweden, es ist alles bereit für den Staatsbesuch bei den spätgermanischen Rotznasen zwischen Flensburg und Konstanz!
(pi-news.net)

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