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Muss Deutschland nun den Klima-Notstand ausrufen?

Endlich geschafft: Thema Klima verdrängt Völkerwanderung!

Von CANTALOOP

Die Bundesbürger halten knapp zwei Wochen vor der Europa-Wahl den Umweltschutz für die wichtigste und vordringlichste Aufgabe der EU. Zumindest dann, wenn man einer Umfrage der LENA-Medienkooperation, zu der auch Welt-online gehört, Glauben schenken mag. Das Thema Zuwanderung, das diese „Hitliste“ jahrelang anführte, ist somit auf den zweiten Platz gerutscht. Etwas weiter abgeschlagen die Rubrik „Sicherheit und Frieden“ mit insgesamt 26 Prozent Zustimmung auf Platz drei.

Wie nicht anders zu erwarten, ist vor allem in der Alters-Kohorte „18 bis 25 Jahre“ der Anteil der „Klimabesorgten“ besonders hoch, nämlich über 51 Prozent. Chapeau, werte Grüne, eure künstlich induzierte Umwelt-Paranoia zeigt offenbar genau ihre gewünschte Wirkung.

Im Rahmen dieser Umfrage wurden erstaunlicherweise auch noch andere Länder befragt. Dort liegen die Prioritäten allerdings ganz woanders. Nur die ängstlich gewordenen Teutonen sind derart klimahysterisch konditioniert, dass sie bereit sind, alle anderen gesellschaftlichen Obliegenheiten dafür zu vernachlässigen.

Fanatismus und Aufgeregtheit bestimmen die Debatte
Dass Grüne und Linke diese Umwelthysterie schon lange schüren, um ihre eigene Interpretation einer Öko-Diktatur umzusetzen, ist sicher keine grundsätzlich neue Erkenntnis. Die Möglichkeiten jedoch, die sich nun für Habeck, Kühnert und Konsorten bieten, eröffnen selbigen völlig neue Dimensionen. Aktuell wird bereits in drei deutschen Städten ein sogenannter Klima-Notstand ausgerufen. Dies soll den ohnehin schon angespannten Bewohnern signalisieren, hier ist wirklich „Gefahr im Verzug“.

Aufgrund dessen ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Atemschutzmasken und Notfallrationen an die dortige Bevölkerung ausgegeben werden. Nach welchen Kriterien sich so ein Klima-Notstand jedoch genau bemisst, müsste allerdings noch einmal in der Parteizentrale der Grünen exakt validiert werden.

Klima-Notstands-Gesetze in der Schublade
Notstände erfordern, wie man weiß, immer spezielle Maßnahmen und Gesetze. Wir können sicherlich getrost davon ausgehen, dass entsprechende Regularien, Verbote und Einschränkungen bereits im Portfolio unserer umweltbesorgten Sonnenblumenfreunde ruhen – und nur noch auf ihre entsprechende Umsetzung warten. Diesbezüglich sind sie ja äußerst kreativ.

Längst wissen wir auch, dass grüne Umweltpolitik im Grunde nichts anderes bedeutet, als den Bürgern soviel Angst wie nur möglich einzujagen, damit diesen am Ende jedes regulatorische Mittel recht ist. Und genau das gelingt unserer politelitären „Öko-Bohème“ im Moment ganz vortrefflich, wie man auch an ihren prognostizierten 20 Prozent Wähleranteil auf Bundesebene sieht.

Wie schon immer in der Menschheitsgeschichte zeigt sich auch dieses Mal, dass Agitation und Propaganda immer noch die wirksamsten Mechanismen zur Steuerung von großen und unkritischen Bevölkerungsteilen sind. Wahre Meister deren erfolgreicher Umsetzung sind neben den SED-Nachfolgern nun sicherlich auch unsere Bündnisgrünen.

Die wirkliche und weltweit übergreifende Umwelt-Problematik indessen, namentlich vor allem die maßlose Überbevölkerung der dritten Welt, wird in diesem Kontext natürlich noch nicht einmal erwähnt.

Moralisch angereichertes Halbwissen
Wenn die Bürger von „Öko-Almanistan“ also mehrheitlich glauben, das globale Klima beeinflussen zu können und gleichwohl mehr Wert auf eine vermeintlich intakte Umwelt als auf ihre eigene Sicherheit, ihren Wohlstand und Frieden legen, dann werden alle konservativ-liberalen und wirtschaftsorientierten Kräfte im Land künftig einen sehr schweren Stand haben. Wir atmen im Jahre 2019 die sauberste Luft seit der Antike – und fürchten dennoch, beim nächsten Atemzug tot umzufallen.

Die Angst davor, als Klima-Sünder zu gelten, ist demnach größer, als vor allen anderen Bedrohungen, von denen es ja bekanntlich nicht wenige gibt. Alldieweil, ob der menschliche – der anthropogene – Einfluss auf derzeitige Umweltphänomene überhaupt messbar, oder vielmehr beeinflussbar ist, werden dann seriöse Wissenschaftler in einigen Jahrzehnten klarstellen.

Vorausgesetzt, dass der bis dahin möglicherweise weltweit herrschende Islam Wissenschaft im herkömmlichen Sinne überhaupt noch zulässt.
(pi-news.net)

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