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Wir erleben ein Fukushima 2.0

Panik schüren vor Wahlen zahlt sich offenbar aus

Von CANTALOOP

Herzlichen Glückwunsch, werte grün-angehauchte Wähler, Bürger und Politiker. Ihr habt es kurz vor einer relevanten Wahl wieder einmal geschafft, euren Mitmenschen soviel Angst einzujagen, dass viele vor lauter Panik eben euch gewählt haben. Euer sorgsam inszenierter „Kinderkreuzzug“ war somit erfolgreich.

Denn insbesondere bei der jüngeren Generation ist die Partei der „Anti-Werte“ nun unbestreitbar die Nummer Eins. Wie eine eigenständige Marke, ein „Label“. Zumal ihr als Einzige „einen Plan“ habt, so wie es auch euer Fan und polit-shooting-star REZO rezipiert. Wahre Helden seid ihr zudem. Weil ihr auf hochkomplexe Klima-Zusammenhänge, die selbst für Profi-Wissenschaftler nur schwer verständliche Prozesse beinhalten, sehr einfache Antworten liefert.

Nicht zuletzt auch deshalb, weil euer „besonders anständiger“ Parteichef, „der fehlerlose Robert“ und dessen Entourage gewissermaßen ein Dauerabonnement im System-TV genießen. Sobald man in eine allabendliche Talkshow zappt, wird es augenblicklich „grün“.

Für alle andersdenkenden Bürger jedoch, die unter euren designierten Verboten, Regularien und vor allem Verteuerungen bitter leiden werden, weil sie eben keine Topverdiener wie euresgleichen sind, wird die Umwelt-Zukunft deutlich ambivalenter. Der bekannte Philosoph und Autor Dushan Wegner hat das kommende Szenario mit einem Satz metaphorisch sehr gut erfasst:
„Die Grünen als Partei sind wie ein Affe mit Maschinengewehr“.

Viel Macht, wenig Verstand – und super gefährlich. Ob es wirklich eine gute Idee war, diese ideologisch aufgeladenen Fanatiker nun mit so viel neuen Befugnissen auszustatten, wird sich noch weisen. Deren Hybris ist ja jetzt schon unermesslich. In ihren Hochburgen wie beispielsweise Tübingen sind sie auch in vielen Ämtern und Behörden bereits komplett unter sich. Bei bis zu 40 Prozent Wählerzustimmung, trotz – oder gerade wegen der sensiblen Einwanderungs- und Klimathemen, blieb dort für die AfD kein einziger Sitz im Gemeinderat übrig.

Gleichwohl hat so auch jede andere Opposition kaum eine Chance, OB Palmer von seinen Absichten, eine ausschließlich für die Bedürfnisse von Fahrradfahrern, Vegetariern und Flüchtlingen zugeschnittene City zu schaffen, Einhalt zu gebieten. Eine spezielle Art von „Öko-Absolutismus“ wird nun vielerorts installiert, der in seinem Alleinbestimmungsanspruch keinerlei Widerrede duldet. Dass aber Autoritarismus stets unglaublich ineffizient ist, scheint hierbei keine Rolle mehr zu spielen.

Die Partei mit der Verbots-ADHS
Auch in vielen anderen Städten und Gemeinden, dort wo viele Studenten und eine gut saturierte „Links-Bourgeoisie“ vorhanden sind, sieht es ganz ähnlich aus. Es gilt nur noch eine „Volks-Meinung“ – und diese hat gefälligst grüne Thesen zu unterstützen. Selbst die CDU wird sich eigenen Angaben zufolge nun verstärkt der Umwelt-Thematik und anderen moralinsauren Dekreten zuwenden, um ihre einstmals bürgerlich orientierte Politik vollends dem neuen Zeitgeist unterzuordnen.

Manche der damit beauftragten Protagonisten zieren sich noch – und in der „WerteUnion“ um den rührigen Alexander Mitsch schimpft man ein wenig. Aber ein Machtwort ihrer gefürchteten Kanzlerin wird sie naturgemäß allesamt wieder „auf Linie bringen“. Man stelle sich vor: unser Land wird langsam aber sicher deindustrialisiert und „ausgedeutscht“, wobei dessen junge Generation begeistert Beifall dazu klatscht. Wohl demjenigen, der das noch verstehen kann.

Im Osten der Republik – und gleichsam auch in vielen anderen Ländern Europas, sieht es indessen vollkommen anders aus. Dort ist man (noch) in der Lage, wirksame Kontra-Punkte zur grünen Willkür-Herrschaft zu setzen, der linken Penetranz und dem Fanatismus, die „Welt im Alleingang“ zu retten, wirksam entgegenzutreten.

Im bundesrepublikanischen Westen hingegen zieht ein grüner Nebel auf, in dem langsam aber sicher alles Gute, Bewährte und Wichtige seine Kontur verliert. Das Erdbeben von Fukushima 2011 hat bekanntermaßen die „Climatology-Sekte“ in Baden-Württemberg um den Ex-Maoisten Kretschmann an die Macht gespült. Der Klima-Hype 2019 katapultiert die grünen Folterknechte auf EU- und Kommunal-Ebene nun soweit nach vorne, dass diese es zum Teil selbst kaum fassen können.

Wenn sich solch eine Entwicklung weiterhin fortsetzt, können Habeck & Konsorten trotz all ihrer rührend-dümmlichen Weltbilder in nicht allzu ferner Zukunft das Land ganz ohne einen Koalitionspartner in Grund und Boden regieren. Als Volkspartei. Oder wie es ein anderer konservativer Journalist ausdrückt:
„Zuweilen hat man im gewandelten deutschen Parteienstaat das Gefühl, der Surrealismus hat das Museum verlassen.“
(pi-news.net)

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