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Immer mehr Forderungen nach Verboten und Regularien

Soll der Staat fortan den Fleischverbrauch der Bürger bestimmen?

Von CANTALOOP

Fleisch-Verzicht? Wenn es nach der Meinung führender Grüner und Linker geht – uneingeschränkt ja! Auch zahlreiche Journalisten finden, es sollte den Menschen zukünftig genau vorgeschrieben werden, welche Mengen davon dem Einzelnen zustehen. Man traut der Bürgerschaft seitens der Öko-Eliten offenbar nicht mehr zu, dies selbst und nach eigenem Gutdünken zu bestimmen.

Im Rahmen der „menschengemachten“ Klimakrise sei es dringend geboten, den Konsum von Fleisch in all seinen Variationen stark einzuschränken, fordert auch die WELT in einer aktuellen Streitschrift. Idealerweise durch deutliche Preiserhöhungen und Sondersteuern. Angeblich würde so ein Vorgehen ohnehin von einer Mehrheit der Deutschen befürwortet, findet die Autorin Elke Bodderas.

Diese Art von „staatlich betreutem Konsum“ sei deshalb unabdingbar. Natürlich ausschließlich zur Sicherheit und Gesundheit der eigenen Bevölkerung. Und selbstredend auch, um das Klima zu verbessern, das durch den übermäßigen Fleischgenuss unnötig leide. Dass der gemeine homo sapiens aber eigentlich ein „Omnivore“ – also ein Alles-Esser ist, spielt gemäß dieser verquer-veganen Logik ohnehin keine Rolle mehr.

Bodderas schreibt:
***Fleisch bedeutet immer Tierquälerei, Fleisch bedeutet CO2– und Feinstaubbelastung, nitratverseuchtes Grundwasser, ruinierte Ackerböden. Persönlich genommen bedeutet Fleisch für jeden, der es in Deutschland auf den statistischen Pro-Kopf-Konsum von 60 Kilo Fleisch bringt, ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Eine ethnische Schweinerei gegenüber der gequälten Natur ist es in jedem Fall.***

Eine „Fleischwende“ muss her
Nach Energie-, Flüchtlings- und Verkehrswende nun also die nächste Beglückung seitens unserer fürsorglichen Obrigkeit. Jede Kleinigkeit im Leben der unvernünftigen Teutonen muss demnach genauestens geregelt sein. Dies entspräche auch dem seit jeher eher untertänigen deutschen Geiste, den sich die Öko-Sozialisten auch hier wieder einmal zu Nutze machen. Fleischesser sollen gefälligst ein schlechtes Gewissen haben, wie einst auch die Raucher.

Wir erinnern uns mit Gruseln an ähnliche Enthaltsamkeits-Vorschläge, die uns schon vor geraumer Zeit von führenden Grünen angeboten wurden. Auch eine Renate Künast war sich nicht zu schade, mit einem grünen Mützchen auf dem Kopfe den „Veggie-Day“ wie Sauerbier anzupreisen. Es kam nicht gut an. Näher braucht man vermutlich nicht darauf einzugehen. Askese ist eben nicht jedermanns Sache.

Rauchverbot als Vorbild für Fleischverzicht?
Wer sich anmaßt, den freien Bürgern eines Landes vorzuschreiben, wie sie denken, fühlen, sprechen, wählen und letztendlich auch essen sollen, dem geht es mitnichten um deren Wohlergehen. Sondern ausschließlich um Macht, Dominanz und Ideologie.

Viele kleine Bausteine fügen sich derzeit in eine gigantische Verbots- und Regulierungsmonstranz grünlinker Prägung. Fernab jedweder Liberalität werden peu à peu die bürgerlichen Freiheiten reduziert – und gleichzeitig über die system-medialen Kanäle kolportiert, dies geschehe doch nur zum Wohle der Menschen. Bei so viel angeblich uneigennützigem Altruismus kann es einem als aufgeklärter Staatsbürger schon fast übel werden.

Auf die Eigenverantwortung der frei denkenden Wähler, von denen viele sicherlich bereit wären, für ein gesteigertes Tierwohl bei der Produktion auch mehr zu bezahlen, setzt hier niemand mehr. Alles muss eben im besten Deutschland, das es je gab, unter Zwang, Druck und mit Androhung von Sanktionen geschehen.

Da brat mir doch einer einen Storch!
(pi-news.net)

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