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Exklusiv

ARZ-Stadtrundgang: Was sich in der Oberkircher Geschäftswelt tut
Was tut sich im Oberkircher Einzelhandel, was in der Gastronomie? Wo gibt es Leerstände, wo ziehen neue Pächter ein? Die ARZ hat sich bei ihrem Stadtrundgang umgeschaut. Und herausgefunden: Die Renchtalpassage soll endlich renoviert werden.
(Acher-Rench-Zeitung. Diese Exklusivität macht niemand streitig.)

Altersarmut mitten im Idyll
Rosa Karcher, Präsidentin des Landfrauenverbands Südbaden, fordert eigene Absicherung für Frauen
Rosa Karcher, Präsidentin des Landfrauenverbands Südbaden, vertritt die Interessen ihrer Mitglieder nun auch auf Bundesebene. Die 48-Jährige wurde als Beisitzerin in das siebenköpfige Spitzen-Gremium gewählt. Im Interview mit der Mittelbadischen Presse erklärt Karcher, warum es Frauen im ländlichen Raum schwerer haben als ihre Geschlechtsgenossinnen in der Stadt und wofür sie sich künftig besonders einsetzen möchte.
(Offenburger Tageblatt. Vor allem die Ballungszentren in Südbaden ziehen Frauen an. Heißt das dann nicht Stadtfrauenverband? Übrigens: Der ach so ländliche Verband hat seinen Sitz in Freiburg. Er hat die Verwaltungsreform noch nicht mitgekriegt und träumt immer noch vom alten Südbaden. Die Präsidentin lebt im kleinen Dorf Achern.)

Religionen im Rampenlicht
Interkultureller Beirat startet einen Dialog der Glaubensgemeinschaften / Vier Veranstaltungen geplant

»Zu Gast bei Lahrer Kirchen und Glaubensgemeinschaften« heißt eine Veranstaltungsreihe, die im Herbst an den Start geht. Der Interkulturelle Beirat erhofft sich davon mehr Respekt und Toleranz der Religionen untereinander.
(Lahrer Anzeiger. Das Labern ist des Lahrers Lust. Wollen die sich jetzt alle gegenseitig bekehren?)

»Für alle Herausforderungen gerüstet«
Jedes Kind kann etwas und möchte es vor dem Publikum der anderen Kindern zeigen.« Davon ist Günter Behre überzeugt. 21 Jahre lang bemühte er sich als Rektor der Haupt- und Realschule Friesenheim, den nötigen Rahmen dafür zu schaffen. Mit Erfolg – die Einrichtung gilt heute als eine der Vorzeigeschulen im Land. Ende Juli geht der 64-Jährige nun in den Ruhestand – Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Seinen Mercedes parkt er stets vor dem Eingang »seiner« Haupt- und Realschule Friesenheim. Das gehört bald der Vergangenheit an. Ende des Schuljahrs geht Rektor Günter Behre mit 64 Jahren in den Ruhestand.

Herr Behre, wann ist Ihr letzter Schultag?

Günter Behre: Offiziell am 31. Juli. Aber da das ein Sonntag ist, glaube ich nicht, dass ich arg fleißig sein werde. Es wird also der 29. sein.
(Lahrer Anzeiger. Was kommt nach Montag? Unterirdisch, dieser LA. Wann singt Behre mit Haberer im Duett?)

Spaß mit Hören & Helfen
Heute in einer Woche: Live-Musik am Cappuccino, am Wolkenkratzer und beim Zarko

Die Sommerferien nähern sich und damit ist die Zeit für Hören & Helfen gekommen. Live-Musik ist angesagt am Samstag, 23. Juli, ab 19 Uhr in drei Gaststätten der Innenstadt. Mit dabei sind als Säulen der Benefizveranstaltung wieder die Mannschaft des Wolkenkratzers, Zarko Juric in der Schillerstraße und Andy Just und Manuela Marraffa vom der Cappuccino-Bar und dem Barocco am Marktplatz.
(BadischeZeitung. Weinprinz Kohlmeyer mit Wirtschaftshilfe eine Woche voraus.)

Zweisprachige Beratung kommt
Tipps von Berivan Khalaf auf Deutsch und Kurdisch
(Badische Zeitung.Müssen die Lahrer außer Russisch und Türkisch auch noch Kurdisch lernen?)

Der Posaunenchor ist nun in die Kirche eingebunden
Urkunde vom Landesbischof für die Bläser aus Langenwinkel
(Badische Zeitung. Wer bindet ihn wieder los?)

Lernziel: längerfristig dran bleiben
Gutenbergschule inszeniert mit ihren Schülern Musiktheateraufführung "Planet Casting"
(Badische Zeitung. Keine Zeit zum Lernen.)

Stühle der besonderen Art
Ausstellung von Schülern
(Badische Zeitung. Sitzenbleiber.)

Anerkennung fürs Ehrenamt
Sparkasse Offenburg/Ortenau unterstützt gemeinnützige, soziale und kirchliche Einrichtungen
(Badische Zeitung. Hierzu ist die Kasse gesetzlich verpflichtet, dies ist kein Wohltätertum.)

Sandra Boser über die neue Bildungspolitik
Bündnis 90/Die Grünen laden zu einer Veranstaltung mit der Landtagsabgeordneten Sandra Boser ein. Sie findet am Montag, 18 . Juli, 20 Uhr, in der Residenz zum Löwen, Obertorstraße 5, statt. Im Mittelpunkt des Abends steht ein Bericht über die ersten zwei Monate der grün-roten Landesregierung. Da Sandra Boser zur neuen bildungspolitischen Sprecherin der grünen Landtagsfraktion gewählt worden, geht sie insbesondere auch die neue Bildungspolitik ein.
(BadischeZeitung. Will sie ihre katastrophale Rede aus dem Landtag wiederholen? Die hat doch vom Thema keine Ahnung.)

Hüpfende Gesellen in Altenheim
Drei Kängurus bevölkern seit einigen Tagen das Gelände des Friedrich-Dilger-Hauses
(Badische Zeitung. Neue Fachkräfte mit leerem Beutel.)

Abschied von Nonnenweier

Pfarrer Heck gibt sein Amt auf
Der evangelische Pfarrer Frank Heck (55) verlässt Nonnenweier. Er hat eine halbe Stelle an einem Bühler Gymnasium angenommen, die Viertelstelle am Lahrer Max-Planck-Gymnasium behält er, sagte er der Badischen Zeitung...Das Leben in einem Pfarrhaus, stets auf Abruf, sei anstrengend, so Heck.Mit seiner Frau zieht er im August nach Mahlberg, wo sie ein Haus gekauft haben.
(Badische Zeitung.War wohl nichts mit Berufung. Bequemlichkeit ist Trumpf, auch wenn umweltbelastend in der Gegend herumgefahren wird. Von solcher Versorgung konnte Jesus nur träumen.)

Deutschlands längste Kaffeetafel
Spektakuläre Aktion am 3. August in der Innenstadt / Tausende von Gästen werden bewirtet
(Badische Zeitung. Offenburger Verzweiflungstat.)

Folgt Schneider auf Obrecht?
Eurodistrikt auf der Suche nach neuem Generalsekretär

Wird Martine Schneider, seit vergangenem Herbst stellvertretende Generalsekretärin des Eurodistrikts Straßburg/Ortenau, bald zur Generalsekretärin aufsteigen und somit das operative Geschäft dieser grenzüberschreitenden Einrichtung hauptverantwortlich leiten? Hinter den Kulissen wird gemunkelt, dass sie sehr gute Chancen habe, als Nachfolgerin von Marcus Obrecht zur Generalsekretärin berufen zu werden.
(Badische Zeitung. Weiß schon jemand, wozu der Job gut sein soll?)

30 Prozent kommen aus dem Fördertopf
Bauausschuss legt Kriterien für die Förderung im Sanierungsgebiet nordwestliche Vorstadt fest
(Badische Zeitung. Wo der Steuerzahler hineingemacht hat.)

Räte kritisieren Weber

Art und Weise, wie es zu Geländeverschiebungen beim Weingut-Neubau kam, gefällt nicht
Acht Wochen ist es her, da wurde mit viel Tamtam der erste Spatenstich für das neue Weingut von Michael Weber im Offental gefeiert — und Bürgermeister Bruno Metz und zuvor die Stadträte bei der Vorstellung und Genehmigung des 2,5-Millionen-Projektes im Gemeinderat freuten sich mit der Winzerfamilie. In der Bauausschusssitzung am Dienstag war’s bei einigen Räten mit der Freude vorbei. Der Grund: Über die Ablagerung des Aushubs durch den Bauherrn und den zeitlichen Ablauf des Genehmigungsverfahrens ärgerte sich manch ein Stadtrat...
Sogleich echauffierte sich Hans Boskamp (CDU), für den das Prozedere einem Affront des Gremiums gleichkam. Einmal mehr solle der Gemeinderat zu einem Antrag auf Geländeveränderung eine Stellungnahme abgeben, wiewohl längst Fakten geschaffen seien. "Wenn das Schule macht, müssen wir nicht mehr diskutieren und bewerten, sondern können gleich zum Biertrinken übergehen" , zürnte er...Jetzt liegt es am Landratsamt, zu entscheiden, schließlich ist es auch Genehmigungsbehörde. Auch an der Behörde übten die Räte übrigens Kritik. Von ihr hätten die Stadträte gerne eine fachliche Bewertung in der Vorlage gefunden, um eine Entscheidungshilfe zu haben.
(Badische Zeitung. Zum Weintrinken, denn das nächste Weber-Weinfest kommt bestimmt. Dann macht halt der Landrat den Grüßaugust.)

Parkschützer im Verkehrsministerium
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann eckt mit einer Personalie an: Nach Informationen des SPIEGEL soll sich ein früherer radikaler Stuttgart-21-Gegner im Ministerium um Bürgeranfragen kümmern - der Koalitionspartner SPD ist darüber gar nicht erfreut.
(SPIEGEL online. Die Personalie Hermann belastet das Land.)

Plagiatsaffäre

Bundes-CDU geht von Althusmanns Rücktritt aus
Für die Bundes-CDU steht fest: Niedersachsens Kultusminister muss bei Verlust seines Doktortitels zurücktreten. Schon jetzt sei das Amt mit den Vorwürfen kaum vereinbar.
(WELT online. Weiß er das schon?)

Umstrittene Preisvergabe

Quadriga-Kuratorium sagt Putin-Ehrung ab
Die Kritik war heftig, jetzt zieht das Kuratorium die Konsequenzen: Wladimir Putin wird nun doch nicht mit dem Quadriga-Preis ausgezeichnet. Vorausgegangen war ein heftiger Streit, der Rückzug von Jurymitgliedern - und eine Drohung Vaclav Havels.Die Vergabe des Quadriga-Preises wird in diesem Jahr ausgesetzt. Und zwar komplett. Das Kuratorium am Samstag darauf geeinigt, die Preisvergabe in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Damit erhält nicht nur der russische Ministerpräsident Wladimir Putin keinen Preis für seine Führungsqualitäten, sondern auch die anderen Nominierten gehen leer aus.
(SPIEGEL online. Preisgehöhnt.)

Stadt Freiburg will Kartäuserkloster verkaufen



(Abbildung aus "Heinrich Hansjakob, Rebell im Priesterrock" von Manfred Hildenbrand, bereits in vierter Auflage mit über 10 000 Exemplaren erschienen.
)

(gh). Die Heinrich-Hansjakob-Gesellschaft sieht die Hansjakob-Gedenkstätte im ehemaligen Kartäuserkloster von Freiburg in Gefahr. Das soll nämlich laut Mitteilung der Stadt an die Robert Bosch Stiftung (Stuttgart) veräußert und Standort des ersten deutschen „United World College“ (UWC) werden. In dem Gebäude befindet sich auch die 1897 von dem Freiburger Pfarrer und Schriftsteller Heinrich Hansjakob eingerichtete und in den Jahren 1997/98 restaurierte und unter Denkmalschutz stehende Wohnung in der Originalausstattung.

Als Pfarrer von St. Martin in Freiburg richtete sich der bekannte und sehr erfolgreiche Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob aus Haslach im Kinzigtal im Kartäuserkloster eine Wohnung mit eigenen Mitteln ein, schaffte sich neue Möbel an und umgab sich mit einer Kunstsammlung, die laut Heinrich-Hansjakob-Gesellschaft aus heutiger Sicht ein einmaliges kulturhistorisches Gesamtkunstwerk der Zeit um 1900 bildet.

Als Heinrich Hansjakob 1916 stirbt, kann sich seine Schwester und Haushälterin Philippine bis zu ihrem Tod 1925 das Wohnrecht in der Kartäuse sichern, in dem sie der Stadt Freiburg einen Teil des Gesamtnachlasses vermacht. Dieser liegt seither in der Obhut der Städtischen Sammlungen bzw. des Augustinermuseums. Er enthält neben Ausstattungsstücken der Dienstwohnung in St. Martin vor allem die komplette Einrichtung seiner Privatwohnung in der "Kartaus" und seine Kunstsammlung mit Gemälden, Grafiken und Skulpturen des 18. und vor allem des 19. Jahrhunderts.

Die Heinrich-Hansjakob-Gedenkstätte stelle seit ihrer Restaurierung 1996/97 ein einmaliges Gesamtkunstwerk des Historismus und Jugendstils dar, wie es in Freiburg sonst nicht mehr erhalten sei. Die farbig gefassten Wände, Türen und Fenster bildeten eine hervorragende Einheit mit dem extra dafür gefertigten und bis heute erhaltenen, beweglichen Mobiliar. Dazu kämen die Kunstwerke Heinrich Hansjakobs, die dem Ort seine besondere Atmosphäre geben würden. Dieser Ort am Fuße des Schwarzwaldes, an dem Heinrich Hansjakob fast alle seine Erzählungen zum Schwarzwald schrieb, und dessen Einrichtung stilistisch auf den Ort Bezug nehme, sage mehr über die Persönlichkeit Hansjakobs aus, als es ein anderer Standort jemals vermöge. Die Authentizität dieses Ortes sei an keinem anderen Platz rekonstruierbar und wäre mit der Auflösung der Gedenkstätte für alle Zukunft verloren!

Im Unterschied zu den übrigen Räumen der Kartaus sei die Wohnung Hansjakobs in den letzten 100 Jahren keiner grundlegenden Modernisierung unterzogen worden. Noch existierten die alten, profilierten Wandvertäfelungen und Türen mit Beschlägen, die mit den historischen Möbeln harmonierten. Im Nachhinein müßte man es als Glücksfall bezeichnen, daß das Augustinermuseum nach Übergabe des Nachlasses 1925 nie Platz für die Möbel und Gemälde hatte, sie somit vor Ort blieben und die Räume durch all die Zeit immer respektvoll behandelt worden seien.

Auch wenn die Kartaus heute den Status eines „Denkmals von besonderer Bedeutung“ genieße, wer könne garantieren, daß die Türschlösser nicht doch einmal modernen Bedürfnissen angepaßt und verändert bzw. ersetzt würden? Nun sei die Heinrich-Hansjakob-Gedenkstätte in ihrer Existenz bedroht, da die Stiftungsverwaltung Freiburg das Gebäude mietfrei langfristig verpachten möchte. "Warum zerstört man ein Denkmal, das erst vor wenigen Jahren mit großem finanziellen Aufwand der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg, der Stiftungsverwaltung Freiburg, der Deutschen Schillergesellschaft Marbach, des Arbeitskreises Alemannische Heimat Freiburg, der Hansjakob-Gesellschaft, der Stadt Freiburg und vieler Bürgerinnen und Bürger eingerichtet wurde? Würde es einer Internationalen Bildungseinrichtung nicht gut anstehen, Tür an Tür neben einem Heimatdichter des Schwarzwaldes über verschiedene Themen wie z.B. Heimat zu reflektieren?" fragt die Heinrich-Hansjakob-Gesellschaft. Könnten sich in unserer Zeit der Globalisierung, da die Identifikation mit Heimat wieder mehr ins Bewußtsein gerückt sei, moderne internationale Schule und historische Gedenkstätte nicht gegenseitig befruchten? Dieses kulturhistorische Ensemble müsse als Erinnerung an den populären Schriftsteller erhalten bleiben.

Heinrich Hansjakob (1837-1916) war eine schillernde Persönlichkeit, die das gesellschaftliche Leben in Freiburg von 1884-1913 fast 30 Jahre prägte. Seine Kanzelreden in seiner Pfarrkirche St. Martin waren berühmt. Er pflegte Kontakt zu zahlreichen Künstlern. Und er hat einen wesentlichen Anteil daran, dass der Schwarzwald als historischer Kulturraum immer mehr ins Bewusstsein breiter Bevölkerungsschichten rückte. Seine Erzählungen wurden zu Lebzeiten mehrfach wieder aufgelegt und sind bis heute beliebt.

Warum wird die Ortenau ständig als mediterran versilbert, obwohl es keinerlei Ähnlichkeiten gibt, schon gar nicht, wenn in Lahr offenbar Leute mit Eßstörungen für 36 Euro von  Italiener zu Italiener geschickt werden, bis ihre Mahlzeit komplett ist? Würde irgendein Mittelmeeranlieger auf so etwas kommen, anstatt dies als typisch deutsches Banausentum  abzutun?



Ein schönes Stück europäischer Schildbürgerstreich: Wo der Erlenbach rauscht und die Welt in Oberwolfach Walke zu Ende ist...

Nordschwarzwald erneut als Nationalpark im Gespräch
Die grün-rote Landesregierung will ein Gutachten dazu in Auftrag geben, das die Vor- und Nachteile untersuchen soll. Das kündigte Landwirtschaftsminister Alexander Bonde in Seebach an.Die Ergebnisse sollen im späten Frühjahr 2012 vorliegen. In einem Nationalpark wird die Natur unter einen besonderen Schutz gestellt. Deutschlandweit gibt es 14 solcher Parks, darunter den Bayerischen Wald und die Sächsische Schweiz.
(BADEN online. Wäre es nicht billiger, 00 James Bonde als Model für Trachten im Jodelstil unter Schutz zu stellen? Ein Rummelplatz als Nationalpark! Auf so etwas kann nur kommen, wer wirklich von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Wer Hirn hat, braucht kein Gutachten, um Unsinn zu erkennen.)

Mysteriöses Schaf an der A5 hält Autobahnpolizei auf Trab
In den vergangenen zwei Wochen gab es 14 Einsätze wegen eines Schafs auf der Autobahn. Anrufer meldeten jeweils, dass es bei Ringsheim oder Herbolzheim an der Leitplanke oder am Mittelstreifen stehe bzw. gerade über die Fahrbahn laufe. Nachdem bei den Überprüfungen nie ein Schaf entdeckt wurde, vermuteten die Beamten schon einen üblen Scherz. Allerdings waren es immer unterschiedliche Anrufer. Jetzt endlich entdeckte die Autobahnpolizei bei einer erneuten Überprüfung das Schaf – es suchte beim Anblick des Streifenwagens aber schnell das Weite und ist seither wieder spurlos verschwunden.
(BADEN online. Zu früh dran für den Papstbesuch.)

Michael Schrenk hat Kandidatur für die Schramberger OB-Wahl zurückgezogen
Laut Presseberichten fühlt er sich unfair behandelt und hat seinen Wahlkampf gestoppt. Das Umfeld eines Mitbewerbers verhindere "ehrliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle dieser Stadt mit Macht", so Schrenk in einer Erklärung. Er fühlt sich außerdem unter anderem vom Schramberger Handels- und Gewerbeverein ausgegrenzt. Schrenk ist derzeit Bürgermeister in Herbertingen und bislang einer der aussichtsreichsten Bewerber um den Schramberger OB-Posten gewesen.
(BADEN online. Gibt es Schramberg noch?)

Sommerliche Grüße per Unterwasser-Foto
Gratis-Aktion des Lahrer Anzeigers / Fotografiert wird am Dienstag, 19. Juli, von 14 bis 17 Uhr im Terrassenbad

Tauchen, Lachen, Sommergrüße versenden – so heißt eine Gratis-Aktion des Lahrer Anzeigers am kommenden Dienstag, 19. Juli, von 14 bis 17 Uhr im Terrassenbad.
(Lahrer Anzeiger. Erst auf den Hund gekommnen, jetzt taucht sie ganz unter, die Lahrer Möchtegernzeitung.)

Mit viel Herzblut Amt ausgeübt

Pfarrehepaar Eva und Daniel Ahrnke hat in sechs Jahren deutliche Spuren in Hugsweier hinterlassen
(Lahrer Anzeiger. Blutspender vor dem Herrn gegen gutes Gehalt.)

Stadt Lahr klärt über Änderungen bei den Abwassergebühren auf
(BADEN online. Die hierzu notwendige Reinigungsstufe im Rathaus gibt's noch nicht.)

Neugestaltung der Mietersheimer Hauptstraße
Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt haben im Bereich der Ortsverwaltung begonnen. Unter anderem werden die Gehwege verbreitert und gepflastert sowie die Fahrbahn so schmal wie möglich gemacht. Zusammen mit dem Platz um das neue Bürgerhaus entstehe im Ortskern ein attraktiver Aufenthaltsbereich für die Mietersheimer, heißt es.
(BADEN online. Warum sollen die draußen herumstehen? Haben die ihre Häuser verloren?)

Meißenheim blüht wieder auf
Blumenwiesen entlang der Straßen erfreuen das Auge / Bauhofleiter rechnet mit 1,17 Millionen Einzelblüten
(Lahrer Anzeiger.Hat er auch schon die Sternlein gezählet?)

Wohnungsbau wichtig für Stadtentwicklung
Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft, zunehmend ein Instrument der Stadtentwicklung, hat 2010 bei einem Umsatzerlös von 7,3 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von knapp einer halben Million Euro erzielt. Das Unternehmen wird im nächsten Jahr an der Albrechtstraße und im Bereich Bismarckstraße erheblich investieren.
(Badische Zeitung. Nur wohnen und nicht arbeiten in Lahr? Alle Zahlen nachgeprüft oder Geheimnis des Glaubens?)

Nationalpark im Schwarzwald rückt näher

Land plant Gutachten
(Badische Zeitung. Woher rückt er an? Kriegen BUND oder Nabu  noch mehr Steuermittel?)

Ein Ehrenbürger Schwabens
Die Uni Tübingen tröstet den früheren Bundespräsidenten Köhler mit einer hohen Auszeichnung
Köhler hat in Tübingen Volkswirtschaft studiert und dort auch 1977 seine Doktorarbeit geschrieben.Erwin Teufel ist bekannt dafür, dass er es schafft, Saiten der Seele anzurühren. Das ist ihm in Tübingens größtem Hörsaal gelungen, dem Audimax. Dem ehemaligen Ministerpräsidenten war die Aufgabe zugefallen, eine Laudatio auf Horst Köhler zu halten, den neuen Ehrensenator der Universität. Mehr als eine halbe Stunde lang sprach Teufel über das Leben Köhlers, wobei er intensiv auf dessen Herkunft und Kindheit einging.
(Badische Zeitung. Peinliche Auszeichnung eines Peinlichen. Ehemaligentreffen der Hinschmeißerle. Schwaben ist ehemalig, Teufel ist ehemalig, Köhler ist ehemalig. Wer guckt sich mal Köhlers Doktorarbeit an, vielleicht ist die dann auch ehemalig?)

Die Kostenexplosion im Tunnel
Statt 20 Millionen Euro kostet die Ortsumgehung von Neckargemünd 54 / Hat die Straßenbauverwaltung schlampig gearbeitet?

Nach zwölfjähriger Bauzeit wird Ende nächster Woche die neue Umgehungsstraße samt Tunnel am Rand der Altstadt von Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) für den Verkehr freigegeben werden. Pünktlich zum Eröffnungstermin hat der Landesrechnungshof massive Kritik an der Vergabe der Landeszuschüsse für dieses Projekt geübt.
(Badische Zeitung. Und das alles ohne Demonstrationen?)

Mediterraner Stadtrundgang

Zweiter Termin im Angebot
Wegen der großen Nachfrage bietet das Stadtmarketing einen Zusatztermin des neuen mediterranen Stadtrundgangs an. Am Donnerstag, 28. Juli erkundet Stadtführerin Doris Kronawitter mit Gästen die mediterranen Seiten der Stadt. Los geht`s mit einer original italienischen Vorspeise im Restaurant La Piccola Cantina. Die Geschmacksreise führt weiter zum Restaurant Trattoria Da Enza, in dem die Gäste ein Bistecca mediterraner Art mit hausgemachten Nudeln erwartet. Abgerundet wird der kulinarische Rundgang in der Residenz zum Löwen mit einer Panna Cotta mit frischen Früchten und Espresso. Neben kulinarischen Gaumenfreuden erfahren die Besucher spannende Geschichten vom Speisen und Kochen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte. Die Veranstaltung kostet mit Speisen 36 Euro...
(Badische Zeitung. Lahr liegt nicht am Mittelmeer und hat auch keine Mittel mehr. Essen und Trinken to go für 36 Euro! So was Blödes gibt's nur in Lahr. Mediterran ist, wenn man sich zum Essen hinsetzt und sich Zeit dabei läßt, und kein geführtes Herumgetrampel in Lahr.)

Mitglied und gleichzeitig Teilhaber

Volksbank sagt ein Dankeschön
"Die Mitgliedschaft ist ein unverwechselbares Markenzeichen unserer Volksbank" , hat Reinhard Krumm bei der Festveranstaltung für langjährige Mitglieder im Europa-Park Dome betont. Mitglied und gleichzeitig Teilhaber einer Bank zu sein, sei eine einmalige Konstellation, die es nur bei den Genossenschaftsbanken gebe, so der Vorstandsvorsitzende.Bei der Veranstaltung wurden insgesamt 860 Mitglieder für ihre 40-, 50-, 60-, 70- und 80-jährige Treue und Verbundenheit zur Volksbank geehrt.

(Badische Zeitung. Zu diesem Altpapierblödsinn gibt's sogar ein Foto!)



Ehrenmedaille für Rudolf Dörfler

VERDIENT gemacht um die Feuerwehr hat sich Rudolf Dörfler; dafür bekam er die Ehrenmedaille des Landesverbands in Silber. Es gratulieren Kommandant Thomas Happersberger und der Verbandsvorsitzende in der Ortenau, Berthold Maier.
(Badische Zeitung. Verdient? War da nicht eine Menge Trouble? Alles schon vergessen? Um eine Alterserscheinung geht's wohl, wird aber nicht genannt.)

Ein Herz für den Sport
Die Stadt hat 80 Personen und zehn Mannschaften für sportliche Erfolge ausgezeichnet
(Badische Zeitung. Sport und Lahr ist wie Fisch mit Fahrrad.)

Beispielhafte Orientierung fürs Berufsleben

Siegel für Otto-Hahn-Schule
Insgesamt 18 Schulen der Region Südlicher Oberrhein haben für ihre vorbildliche Arbeit im Bereich der Berufs- und Studienorientierung das "BoriS  Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg" der Landesstiftung Baden-Württemberg erhalten, darunter auch die Otto-Hahn-Realschule in Lahr.
(Badische Zeitung. Früher gab's mal so nutzlose Plaketten für Hotels, heute blüht der Zertifizierungswahn. Kostprobe? Boris bedeutet Irrsinn: BoriS - Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg ist ein Projekt der Baden-Württemberg Stiftung. Es beruht auf der Initiative "Netzwerk Berufswahl-SIEGEL" der Bertelsmann Stiftung.Die Trägerschaft für das Projekt BoriS - Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg hat der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag in Kooperation mit dem Baden-Württembergischen  Handwerkstag übernommen. Das Projektmanagement liegt bei der IHK Hochrhein-Bodensee.Weitere Projektpartner sind: Arbeitskreis Schule-Ausbildung-Beruf, BBQ Gemeinnützige Gesellschaft mit begrenzter Haftung, Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft,Jugendstiftung Baden-Württemberg,Junge Seiten, Mitmachen Ehrensache,   Qualipass,Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft    Baden-Württemberg,Lernsee e.V.,Ministerium für Kultus-, Jugend- und Sport Baden-Württemberg,MTO Psychologische Forschung und Beratung GmbH, Tübingen, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Bade-Württemberg,  Verband der Metall- und Elektroindustrie    Baden-Württemberg e.V.,Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.)

"Die Kinder werden mir schon fehlen"
Dietrich Berger, seit 35 Jahren Lehrer und seit zehn Jahren Rektor der Realschule Seelbach, wird heute in Ruhestand verabschiedet
(Badische Zeitung. Dafür gibt's ja Schmerzensgeld als Pension.)

Heimischer Praktikant
Der Meißenheimer Sébastien Tricard absolviert derzeit ein Praktikum in der Meißenheimer Verwaltung. Der 33-Jährige absolviert an der Hochschule für Verwaltung in Kehl ein Aufbaustudium für den gehobenen Verwaltungsdienst. Zuvor arbeitete er in der Bundeswehrverwaltung. Das Praktikum endet Mitte August. Der 33-Jährige ist unter Anglern kein Unbekannter. Er ist Jugendwart des Angelvereins Meißenheim.
(Badische Zeitung. Diese sensationelle Information verdanken die Leser der alemannstollen Kuhstall-Lyrikerin, Theologin und BZ-Redakteurin Ulrike Derndinger.)

Pflanzer suchen neue Wege

Jochen Adam aus Altenheim erklärte seinem Gast aus Freiburg die Lage der Tabakpflanzer
Der Tabak auf Neurieder Feldern ist reif. Doch statt sich auf die Ernte zu konzentrieren, sind die Pflanzer gezwungen, weiter zu denken. Ab diesem Jahr fallen 60 Prozent Mengenprämie der Europäischen Union (EU) weg, der Rest wird bis 2013 abgebaut. Vom Freiburger Regierungspräsident Julian Würtenberger erhoffen sich die Pflanzer politische Unterstützung. Am Mittwoch besuchte er die beiden Großbetriebe Jochen Adam und Ralf Anselm in Altenheim.
(Badische Zeitung. Warnhinweis: "Dieser Grüßaugust Würtenberger kann ätzend sein!"  Ist er jetzt auch Drogenpate? Noch ein Gipfel der Naivität von Ulrike Derndinger. Vergessen: 1. die Droge Tabak gilt als tödlich, 2. wurden die Prämien umetikettiert, so daß unterm Strich die EU nicht weniger ausgibt.)

Einweihung der Holzskulptur
Das vom Lahrer Holzkünstler Bertram Bilger fertig gestellte Kunstwerk aus der alten Eiche beim Hexehiesl an der L 118 zwischen Meißenheim und Kürzell erfreut seit Mai die Verkehrsteilnehmer. Die Skulptur, deren Auftraggeber der stellvertretende Bürgermeister Heinz Schlecht ist, wird in einer Feier am Sonntag, 17. Juli, 11.30 Uhr, eingeweiht, umrahmt von den Auwälder Jagdhornbläsern.
(Badische Zeitung. Kettensägenmonster.)

Wohlfühlstadt Freiburg
Bürgerumfrage zeigt: Die Freiburger sind sehr zufrieden mit ihrer Stadt — trotz hoher Wohnkosten

...Diesmal füllten 2580 zufällig ausgewählte Freiburger aus allen Stadtteilen einen 15-seitigen Fragebogen aus; statistisch genügt das, um Rückschlüsse für die gesamte Einwohnerschaft zu ziehen.
(Badische Zeitung. Jeder fälscht Statistik auf seine Weise. Kriminelles Wohlfühlmilieu?)

"Er hat seinen Job gut gemacht"
BZ-Umfrage: Wie sehen die Friesenheimer Schüler den Abschied von Rektor Günter Behre? / Text und Fotos: Miriam Benz
(Badische Zeitung. Schon erstaunlich, was für Selbstdarsteller auf Schulboden wachsen: Behre in Friesenheim und Haberer in Offenburg.)

Ein großes Herz, viel Humor und stets eine offene Tür
Klosterschulen verabschieden mit Hans Entringer den dienstältesten Schulrektor Offenburgs / "Augustinerchorherr honoris causa"
(Badische Zeitung. Merken die mit ihren Lobsudeleien in den Schulbiotopen nicht, daß sie nicht mehr im 19. Jahrhundert leben?)

Gemütliches Flair und nette Händler
BZ-UMFRAGE: Viele Franzosen schätzen die Atmosphäre im überschaubaren Offenburg — und das nicht nur am 14. Juli
(Badische Zeitung. So peinlich Unkritisches könnte Stadtmarketing nicht besser.)

Radler-Steg gesperrt

Neuer Belag für Passerelle
Weil die "Passerelle des deux Rives" — also die moderne Fußgänger- und radfahrer-Brücke über den Rhein — einen neuen Belag bekommt, muss der Radfahrer-Steg vom Kehler Rheinufer bis zur Plattform von Montag an gesperrt werden. Der Fußgängersteg ist weiterhin durchgehend benutzbar, der Radfahrersteg von der Plattform bis zum französischen Ufer...Die Kosten für die Erneuerung des Belages werden sich voraussichtlich auf 250 000 bis 300 000 Euro belaufen — gemäß der mit Straßburg für die Passerelle geschlossenen Unterhaltungsvereinbarung trägt die Stadt Kehl davon die Hälfte.
(Badische Zeitung. Pfusch am Bau?)

Mit gesunder Ernährung Schulstress begegnen
Beim Thema "Fitness und Ernährung" wollen die Ettenheimer Schulen künftig gemeinsam und an einem Strang ziehen
(Badische Zeitung. Wer ist am anderen Ende des Strangs?)

"Der Bank eine lange Zeit geschenkt"

Monique Isele war bei der Volksbank Lahr eine Institution / Abschied nach 40 Jahren
(Badische Zeitung. Wußten Sie, daß es dort Ehrenamtliche gibt?)

Euro-Krise

Schäuble – Griechenland bedroht den Euro als Ganzes
Der Finanzminister sieht durch Griechenland die gesamte Euro-Zone in Gefahr. Er fordert eine "überzeugende" Lösung. Wie sie aussehen soll, verrät er nicht.
(WELT online. Geschwätz statt Geschäft.)

Senderwechsel

Gottschalk geht zur ARD
Thomas Gottschalk: Demnächst beim Ersten

Seit Wochen buhlt die ARD öffentlich um den ZDF-Mann Thomas Gottschalk. Jetzt ist klar: Der Noch-"Wetten dass..?"-Moderator geht tatsächlich zum Ersten - für ein interaktives Nachrichtenmagazin im Vorabendprogramm.
(SPIEGEL online. Gebühren als Abwrackprämie. Beide Sender lassen sich prima für das eigene Konto gegeneinander hochjagen.)

Energiewende

EnBW klagt gegen Brennelementesteuer
EnBW will keine Brennelementesteuer zahlen: Nach E.on und RWE hat nun auch der dritte betroffene Kraftwerksbetreiber Klage gegen die Abgabe eingereicht. Die Energieversorger rechnen mit jährlichen Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe.
(SPIEGEL online. Pervers: Also klagt das Land Baden-Württemberg gegen die Bundesrepublik Deutschland.)

Kindesmissbrauch in Dortmund

Tragisches Ende einer Resozialisierung
Heinrich K. saß wegen Kindesmissbrauch im Gefängnis. Nach seiner Freilassung galt er als Musterbeispiel für gelungene Resozialisierung, die Polizei lockerte die Kontrollen. Wenige Tage später verging sich K. an einem Mädchen. Die Geschichte einer folgenschweren Fehleinschätzung.
(SPIEGEL online.Noch immer halten Leute Psychologie für eine Wissenschaft. Gustave le Bon, Wegbereiter der Massenpsychologie: "Es ist bekannt, wie häufig der Irrsinn bei Psychiatern auftritt...")

Künast im Interview

"Steinbrück müsste sich einfügen"
Chefin der Grünen-Bundestagsfraktion ist sie schon, nun will Renate Künast Berliner Bürgermeisterin werden. Im Interview spricht sie über ihre Chancen gegen Amtsinhaber Wowereit, den möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück - und verrät, warum sie mit Angela Merkel kein Mitleid hat.
(SPIEGEL online. Schon mal dem dümmlichen Geschwätz einer Künast zugehört?)

Sachsen

Tillichs Sprecher besucht Schulung – für 36.000 Euro
Johann-Adolf Cohausz, Regierungssprecher von Ministerpräsident Tillich (CDU), hat sich eine Medienschulung für 4500 Euro am Tag gegönnt. Dabei geht er bald in Rente. Der Steuerzahlerbund im Freistaat forderte den Sprecher von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) auf, die gesamten Kosten der Weiterbildung oder zumindest einen Teil davon selbst zu zahlen. „4500 Euro pro Tag scheint das übliche Maß zu sprengen“, sagte der geschäftsführende Vorstand Knut Schreiter in Chemnitz. Das Verhalten des Regierungssprechers bezeichnete er als „ungeschickt und unklug“.Cohausz solle der Öffentlichkeit erklären, was er für mehrere Zehntausend Euro bei der Schulung lerne...Cohausz ist 64 Jahre alt und wird sich in absehbarer Zeit in den Ruhestand verabschieden...Cohausz war Ende 2009 nach der Landtagswahl von Tillich nach Dresden geholt worden. Er war zuvor als Generalkonsul in Dubai tätig.
(WELT online. Soli abschaffen.)

Deklaration der Menschenrechte 1789

Artikel 1
Die Menschen werden frei und gleich an Rechten geboren und bleiben es. Gesellschaftliche Unterschiede dürfen nur im allgemeinen Nutzen begründet sein.

Artikel 2
Der Zweck jeder politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natürlichen und unantastbaren Menschenrechte. Diese sind das Recht auf Freiheit, das Recht auf Eigentum, das Recht auf Sicherheit und das Recht auf Widerstand gegen Unterdrückung.


Artikel 3
Der Ursprung jeder Souveränität liegt ihrem Wesen nach beim Volke. Keine Körperschaft und kein Einzelner kann eine Gewalt ausüben, die nicht ausdrücklich von ihm ausgeht.


Artikel 4
Die Freiheit besteht darin, alles tun zu dürfen, was einem anderen nicht schadet: Die Ausübung der natürlichen Rechte eines jeden Menschen hat also nur die Grenzen, die den anderen Mitgliedern der Gesellschaft den Genuß ebendieser Rechte sichern. Diese Grenzen können nur durch das Gesetz bestimmt werden.

Artikel 5
Das Gesetz darf nur solche Handlungen verbieten, die der Gesellschaft schaden. Alles, was durch das Gesetz nicht verboten ist, darf nicht verhindert werden, und niemand kann gezwungen werden zu tun, was es nicht befiehlt.


Artikel 6
Das Gesetz ist der Ausdruck des allgemeinen Willens. Alle Bürger haben das Recht, persönlich oder durch ihre Vertreter an seiner Gestaltung mitzuwirken. Es muß für alle gleich sein, mag es beschützen oder bestrafen. Da alle Bürger vor ihm gleich sind, sind sie alle gleichermaßen, ihren Fähigkeiten entsprechend und ohne einen anderen Unterschied als den ihrer Eigenschaften und Begabungen, zu allen öffentlichen Würden, Ämtern und Stellungen zugelassen.

Artikel 7

Niemand darf angeklagt, verhaftet oder gefangengehalten werden, es sei denn in den durch das Gesetz bestimmten Fällen und nur in den von ihm vorgeschriebenen Formen. Wer willkürliche Anordnungen verlangt, erläßt, ausführt oder ausführen läßt, muß bestraft werden; aber jeder Bürger, der kraft Gesetzes vorgeladen oder festgenommen wird, muß sofort gehorchen; durch Widerstand macht er sich strafbar.


Artikel 8
Das Gesetz soll nur Strafen festsetzen, die unbedingt und offenbar notwendig sind, und niemand darf anders als aufgrund eines Gesetzes bestraft werden, das vor Begehung der Straftat beschlossen, verkündet und rechtmäßig angewandt wurde.


Artikel 9
Da jeder solange als unschuldig anzusehen ist, bis er für schuldig befunden wurde, muß, sollte seine Verhaftung für unumgänglich gehalten werden, jede Härte, die nicht für die Sicherstellung seiner Person notwendig ist, vom Gesetz streng unterbunden werden.


Artikel 10
Niemand soll wegen seiner Anschauungen, selbst religiöser Art, belangt werden, solange deren Äußerung nicht die durch das Gesetz begründete öffentliche Ordnung stört.


Artikel 11
Die freie Äußerung von Meinungen und Gedanken ist eines der kostbarsten Menschenrechte; jeder Bürger kann also frei reden, schreiben und drucken, vorbehaltlich seiner Verantwortlichkeit für den Mißbrauch dieser Freiheit in den durch das Gesetz bestimmten Fällen.


Artikel 12
Die Gewährleistung der Menschen- und Bürgerrechte erfordert eine öffentliche Gewalt; diese Gewalt ist also zum Vorteil aller eingesetzt und nicht zum besonderen Nutzen derer, denen sie anvertraut ist.


Artikel 13
Für die Unterhaltung der öffentlichen Gewalt und für die Verwaltungsausgaben ist eine allgemeine Abgabe unerläßlich; sie muß auf alle Bürger, nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten, gleichmäßig verteilt werden.

Artikel 14
Alle Bürger haben das Recht, selbst oder durch ihre Vertreter die Notwendigkeit der öffentlichen Abgabe festzustellen, diese frei zu bewilligen, ihre Verwendung zu überwachen und ihre Höhe, Veranlagung, Eintreibung und Dauer zu bestimmen.

Artikel 15
Die Gesellschaft hat das Recht, von jedem Staatsbeamten Rechenschaft über seine Amtsführung zu verlangen.


Artikel 16
Eine Gesellschaft, in der die Gewährleistung der Rechte nicht gesichert und die Gewaltenteilung nicht festgelegt ist, hat keine Verfassung.


Artikel 17
Da das Eigentum ein unverletzliches und geheiligtes Recht ist, kann es niemandem genommen werden, es sei denn, daß die gesetzlich festgestellte öffentliche Notwendigkeit dies eindeutig erfordert und vorher eine gerechte Entschädigung festgelegt wird.