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Coronamehrheiten, Coronaminderheiten

Von WOLFGANG HÜBNER

Falls die veröffentlichten Umfragen stimmen, dann ist die große Mehrheit der Deutschen sehr einverstanden mit den Einschränkungen und Regeln wegen der Virusgefahr. Diese bislang stabile Mehrheit ist das beste Argument für Politik und Medien, den Corona-Kurs trotz verstärkter Proteste weiter zu verfolgen, ja sogar zu verschärfen.

Nun spielt das Mehrheitsprinzip in der Demokratie bekanntlich eine große, bei Wahlen sogar die entscheidende Rolle. Jedenfalls in der Theorie. Denn ob auch 51 Prozent für eine bestimmte alternative Partei im Herbst 2021 vom politisch-medialen Machtkomplex samt Herrn Haldenwangs Schutztruppe hingenommen würden, kann füglich bezweifelt werden. Doch halten wir uns nicht auf mit Spekulationen über eine sehr unwahrscheinliche Zukunft.

Viel näher liegt da schon der seit Monaten andauernde Corona-Notstand. Dieser hat nicht nur zur faktischen Aussetzung von grundgesetzlich garantierten Rechten und gesellschaftlichen Möglichkeiten geführt. Wir sind auch ganz hautnah betroffen von Maskenpflicht, Abstandsregeln, Verlusten an sozialen Kontakten und Mobilität sowie anderen negativen Konsequenzen für die Lebensqualität. Begründet wird dieser Notstand, der nicht enden will (und soll), mit der tödlichen Gefahr eines Virus. Zwar ist Covid-19 nicht das erste und gewiss auch nicht das letzte Virus mit möglichen schlimmen, also auch tödlichen Folgen. Es ist jedoch das erste Virus zu unseren Lebzeiten mit diesen einschneidenden politischen Folgen.

Würde Covid-19 so viele Menschenleben vernichten wie anfangs befürchtet und orakelt wurde, dann wäre die große Mehrheit für die Einschränkungen ganz folgerichtig und müsste nicht diskutiert werden. Es hat sich aber längst herausgestellt: Covid 19 ist, vor allem für alte und geschwächte Menschen, gefährlich und kann auch zum Tode führen. Im Vergleich zu den Großkillern Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen ist das Virus hingegen recht harmlos in der statistischen Wirkung. Es gibt jedenfalls keine durch Corona bedingten Massenerkrankungen oder gar Übersterblichkeit in Deutschland. Und der aktuelle Alarmismus mit steigenden Zahlen von infizierten Menschen unterschlägt, dass für die überwältigende Mehrheit dieser Infizierten keinerlei gesundheitliche Gefahr droht.

Das, und nicht blindwütiges, ignorantes Leugnen einer tödlichen Gefahr, ist die Situation, in der immer mehr Menschen sich nicht länger mit den Einschränkungen und Regelungen des politisch verfügten, medial massiv unterstützten Notstandsregimes abfinden wollen. Das mag eine (noch) eindeutige Minderheit sein. Aber es ist in der großen Mehrheit eine kritische, sehr gut informierte und keineswegs von Wohlstandsegoismus hoffnungslos verkrebste Minderheit.

Sie muss zwar das Ergebnis demokratischer Wahlen ebenso anerkennen wie sie die undemokratischen Besitz- und Machtverhältnisse an und in den Medien (noch) ertragen muss. Diese Minderheit muss jedoch nicht die Gefährdung oder Zerstörung ihrer materiellen Grundlage, die Verhüllung ihrer Gesichter, die Beeinträchtigung ihrer sozialen Kontakte, die nachhaltige Belastung des gesamten Bildungssystems und vieles andere nur deshalb hinnehmen, weil die Profiteure von Corona eine verängstigte, obrigkeitshörige Mehrheit in Angst und Schrecken gejagt hat und das auch weiterhin tut. Das Recht der Minderheit zum aktiven Widerstand resultiert vor allem jedoch darauf, dass in der Öffentlichkeit, speziell also Politik und Massenmedien, eine offene, kontroverse, faktengestützte Diskussion über die Gefahr und die Konsequenzen von Corona nicht stattfindet.

Es kann und darf in einer demokratisch verfassten Gesellschaft keine Tyrannei der Mehrheit geben, schon gar nicht, wenn die persönlichen Folgen für Millionen so einschneidend sind. Es sollte auch nicht aus dem Blick geraten, dass diese bislang stabile Mehrheit konkrete, aber für die Zukunft der Deutschen hochgefährliche Hintergründe hat: Einerseits die starke, noch zunehmende Überalterung der Bevölkerung, die unsoziale Spaltung in wohlhabende, verrentete und pensionierte, von materiellen Einbußen kaum bzw. nicht betroffene Personen; andererseits in massenhaft von Existenz- und Arbeitsplatzverlusten bedrohte Menschen sowie Familien oder Alleinerziehern mit Kindern.

Corona ist in hohem Maße ein soziales Gerechtigkeitsproblem. Und keine Mehrheit hat das Recht, dieses Problem zu ignorieren. Wenn das mit faktischer Unterstützung von Politik und Medien trotzdem geschieht, muss eine Minderheit Widerstand leisten. Wer darauf mit Repression statt mit Angeboten zur Verständigung reagiert, will mit dem Virus die Demokratie deformieren und tut es schon ganz gezielt.
(pi-news.net)

Was erlauben SpahnMerkel?  Herrscht Terrornotstand, ist's dem Klima zu heiß, der Bundestag in der Gefriertruhe? Wo ist der Verfassungsschutz?

(Quelle: Wikipedia)

(gh) - Das Datum ist nicht umstritten. Das muss doch einmal gesagt sein, falls jemand meinen sollte, Presse gibt es nicht mehr, seit Qualitätsjournalismus regiert, welcher Klasse auch immer. Der Rest aber ist nicht Schweigen, sondern kostet Bäume, denn Holz muss bezahlt werden wie Holzhackerbuben und -mädchen. Ob die sich um Kopf und Kragen schreiben, ist nicht die Frage, sondern ob sie sich überflüssig machen. Eine Seite "Ferienspaß mit der Abokarte - Aktionswochen vom 17.8. - 13.9. - Sommer Aktion" konkurriert mit der Seitenalternative "Abschied vom Alp-Öhi - Der Hirtenjob in diversen Alpenregionen wandelt sich - Er wird zunehmend zu einer Herausforderung zwischen Viehbetreuung, Weidepflege, Öko-Auflagen und dem Umgang mit Touristen". Wer da auf der Strecke bleibt, ist nicht überlesbar. "Corona droht Geisterstädte zu hinterlassen - Pandemie beschleunigt Ladensterben auch in Baden-Württemberg - Sorge vor zweiter Welle". So wie das Ländle das ganze Land: "Ladensterben durch Corona - 50 000 Standorte in Deutschland akut bedroht - Der Einzelhandel ist durch die Corona-Pandemie in eine tiefe Krise geraten. Umsatzeinbrüche durch den Lockdown im Frühjahr würden das bereits vor Jahren eingesetzte Ladensterben deutlich beschleunigen, sagt Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der IHK Bodensee-Oberschwaben und Handelsexperte beim Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK)". Wie viele Läden brauchen denn noch die Medien selbst? Gespenstert's denn nicht auch dort, wo einst Geist herrschte?  Der Chefredakteur erklärt's, denn der will ein Produkt verkaufen, das  das Zeug zum Ladenhüter hat.  Wo und an wen? Bevor der Fisch eingewickelt wird für den Neandertaler, ohne dessen Trieb wäre heute  alles ein Nix, fließt  viel  Angstschweiß den Wasserpfad hinunter:  "Qualitätsjournalismus - Unabhängiger und gut recherchierter Journalismus ist ein Pfeiler der Demokratie. Er sortiert in der Zeitung und im Digitalen die Meldungsflut. Sie ordnet dabei Handlungen und Entscheidungen in der Politik wie Wirtschaft für ihre Leserinnen und Leser seriös ein. Bei gezielten Falschinformationen ist professioneller Journalismus das beste Gegenmittel". Was von ihm zu beweisen war: "Auf Steinbrücks Spuren -  Mit Verlaub: So ganz passt das alles nicht zusammen. Auf Tempo komm raus Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten zu bestimmen, um sich einen kleinen taktischen Vorteil gegenüber der Union zu verschaffen, mag ein paar Tage lang für Schenkelklopfer reichen, aber wirklich nach vorne bringt die SPD diese Vorstandsentscheidung ohne Befragung der Basis nicht. Denn die hat noch am 30. November 2019 dem vermeintlichen Heilsbringer Scholz nach 23 Konferenzen mit 20 000 Teilnehmern eine bittere Niederlage im Kampf um den Parteivorsitz beigebracht". Es sei ihm verlaubt,  Phrase zu Phrase, bis der Hut hochgeht: "Als oberste Genossin müsste Esken doch den Anspruch haben, die Geschicke des Landes lenken zu wollen. Die Sozialdemokraten gehen mit einer Mannschaft ins Rennen, die Einigkeit beschwört, inhaltlich aber nicht unter einen Hut zu bekommen ist". Wie soll das gehen, wenn er schon im Ring liegt, Qualitätsjournalismus aber wegen  wegen des "konservativen Scholz" um den linken CDU-Block auf dem "Pfeiler der Demokratie" verhungert? Am Schluss müssen alle Säulenheiligen runter. So oder anders.  Der Homo sapiens fährt Fahrrad durch verlassene Geisterstädte im linksgrünen Westen. Das war in der DDR so, das kommt schon wieder. Was will der Qualitätsjournalist nun mit Steinbrück? Deutschland hat doch die andere Hälfte der Stones, Steinmeier. Der wollte auch einmal und konnte nicht. Nun darf er es dauernd zeigen und  sagen. Ohne Hut. Auch Fußball geht den Weg des verbotenen Hütchenspiels, ein Banker als Gesundheitsminister hat was gegen Ballerballer für alle: "Die Bundesliga hat bei ihren Bemühungen für eine Rückkehr der Fußball-Fans in die Stadien vorerst eine Absage aus der Politik erhalten. 'Tausende Zuschauer in den Stadien - das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen', teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit". Infekt oder Defekt:  Darum geht es in der deutschen Politik. Wie war das noch mit dem Qualitätsjournalismus, Herr Chefredakteur? Liest er seine Lokalteile nicht? Kennt er nicht Kannitverstanin? Kannitverstan aber sei ein Gutsele zum Schluss von Ende Gelände: "Tuttlingens Flächenmanagerin nicht mehr im Amt - Sandra Hööck (kein Schreibfehler!) ist nicht mehr als Flächenmanagerin bei der Stadt Tuttlingen beschäftigt. Erst zum 1. Dezember vergangenen Jahres hatte sie die damals neu geschaffene Stelle angetreten. Diese wird nun nicht mehr neu besetzt. 'In Zeiten von Corona besetzen wir die Stelle nicht nach. Sie war außerdem nur für ein Jahr angelegt', weiß Stadtsprecher Arno Specht". Der war auch mal Lokalredakteur. Wie lange dauert eigentlich ein TUT-Jahr?  Leben die in der AHA-Krise schneller? War wohl eine ABM diese "Flächenmanagerin". Kein Platz mehr frei für Klimaretterinnen?  "Die Stellen der insgesamt vier kommunale Flächenmanager, die in unterschiedlichen Städten angestellt waren, war damals vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit insgesamt knapp 185 000 Euro gefördert worden. Tuttlingen erhielt davon eine Förderung von rund 60 000 Euro". Das konnte ein Tuttlinger von Johann Peter Hebel in Amsterdam doch noch nicht wissen, wenn Baden-Württemberg heute Experimente macht.  Wen's da nicht flach legt auf die Fläche, der weiß: Wer stehend stirbt, lebt länger. Unumstritten.

Bad Rippoldsau-Schapbach
Ein Festtag auch ohne Böllerschüsse und Prozession
Die katholische Pfarrgemeinde Schapbach feierte mit einem Festgottesdienst ihren Kirchenpatron, den heiligen Cyriakus. Allerdings fand wegen der Corona-Pandemie keine Prozession statt, Vereine fehlten und auch die Böllerschüsse zu diesem Festtag blieben aus. Erich Schmieder hatte nur die Kirchtürme mit Fahnen geschmückt...In seiner Festpredigt betonte Pfarrer Hannes Rümmele, dass der heilige Cyriakus sich zu Jesus Christus bekannte. Es gebe nicht viel Wissenswertes von dem Patron, aber er habe es geschafft, im Wolftal eine Kirche mit dem Namen St. Cyriak zu nennen. Den heiligen Cyriakus solle man als Vorbild nehmen. Er wirkte ausgangs des dritten Jahrhunderts im Rom des Kaisers Diokletian. Von Papst Marcellus um das Jahr 300 zum Diakon geweiht, oblag ihm vor allem die Sorge für die Armen und Kranken. Cyriakus und seine Gefährten starben im Jahr 304 den Märtyrertod...
(Schwarzwälder Bote. Willkommen in Pippi Langstrumpf Welt. Leben geht auch ohne Leben. Wikipedia: "Genauere Einzelheiten über das Leben Cyriacus’ sind kaum bekannt, das meiste sind Legenden". Die  Kirche muss ein Wunder sein, denn welcher Heilige schafft über 1000 Jahre nach seinem Tod einen solchen Bau mit zwei Türmen?)

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Bodnegg
Nach 43 Jahren verlässt Eugen Abler die CDU - die Partei habe das "C" im Namen verraten
„Landesverrat“ nannte Eugen Abler eine Unterschrift unter den UN-Flüchtlingspakt beim CDU-Bundesparteitag 2018. Eugen Abler zieht nach 43 Jahren einen Schlussstrich und verlässt die CDU. Sonderlich überraschend kommt seine Entscheidung nicht, weil der Bodnegger die Partei schon lange kritisiert. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Auftritte bei den CDU-Bundesparteitagen, wo er zuletzt 2018 in Hamburg heftige Kritik erntete, nachdem er eine Unterschrift unter den UN-Flüchtlingspakt als „Landesverrat“ bezeichnet hatte. ...„Ich kann den Kurs der Partei und das ständige Linksblinken nicht mehr mittragen. Christliche Werte spielen keine Rolle mehr“, sagt er im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. ...
(Schwäbische Zeitung/Tichys Einblick. Während das Lokalblatt gleich Stimmen sammelt auch gegen oder zur Relativierung des Austritt, überlässt Tichys Einblick Lesern die Meinungsbildung, indem der Austrittsbrief von Abel veröffentlicht wird. Darin heißt es u.a.: "Die Partei, in die ich vor 43 Jahren eingetreten bin und für die ich mich als langjähriger Vorsitzender eines CDU-Gemeindeverbandes, eines Kreisfachausschusses für Grundwerte und Grundsatzfragen, als stellvertretender Kreisvorsitzender, Mitglied im CDU-Bezirksvorstand, Mitglied der CDU-Fraktion im Kreistag, als Delegierter auf allen Parteiebenen und Verleiher 'der Goldenen Schwarzwurst' stark engagiert habe, hat ihr Gesicht komplett verändert. Christliche Werte spielen keine Rolle mehr! Seit Jahren setzen die Verantwortlichen der CDU alles daran, künftig in einer Koalition mit den Grünen auf Bundesebene eine Regierung bilden zu können. Die Grünen sind Kinder der 68-er Generation, die sich der Zerstörung des traditionellen Familienbildes verschrieben haben. Die Schaffung dieser Machtoption hat für die CDU einen hohen Preis. Der Verrat am 'C' wiegt schwer und hat längerfristig existentielle Folgen. Bei genauer Betrachtung wäre es nur ehrlich und konsequent, wenn die CDU auf ihr 'C' verzichten würde! Zur Begründung meines Schrittes: Die langjährige Bundesvorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die CDU im Kielwasser des Zeitgeistes nach links geführt und sämtliche Werte auf dem Altar der Macht geopfert. Sie hat die Entkernung der CDU konsequent betrieben, zentrale programmatische Standpunkte einer ehemals werteorientierten CDU einfach über Bord geworfen und damit das Leuchten des 'C' zum Erlöschen gebracht... Söder hält sogar die Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe für 'rückständig' und 'falsch'. Alle genannten Themen stehen im Widerspruch zur christlichen Lehre und damit auch zum 'C' im Parteinamen. Während die LSU mit gerade mal 500 Mitgliedern auf allen Ebenen Fürsprecher hat, wird der Werteunion – eine konservative Unterorganisation der CDU mit 4.500 Mitgliedern – der Status einer Sonderorganisation oder Vereinigung verweigert!..." Normalerweise dürfte die "CDU" keine Mitglieder mehr haben, denn dieser sozialistische Einheitsblock hat mit der rechtskonservativen CDU einer gelernten Kommunistin nichts zu tun.)
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Karlsruhe wird mit Radschnellweg Modellkommune
Die Stadt Karlsruhe ist als Modellkommune des Kompetenznetzes Klima Mobil ausgewählt worden. Die Jury überzeugten die Pläne für eine verbesserte Radverbindung zwischen Karlsruhe und Ettlingen. Die geplante, bessere Radverbindung habe für die Jury das Potential für aktiven Klimaschutz im Straßenverkehr, so die Stadt Karlsruhe...
(swr.de. Dafür Verzicht auf Bildung? Sonst wüssten sie nämlich was Klima ist, und dass der KSC mit dem Fahrrad nicht die Bundesliga schafft.)

Kaufprämie für Elektroautos zeigt Wirkung
Das Interesse an Elektroautos und Plug-in-Hybriden im Land ist seit der erhöhten Kaufprämie stark gestiegen. Das teilte der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg am Dienstag mit. Im Juli gab es insgesamt 3.419 Anträge für Autos mit diesen Antriebstechnologien, im Vormonat Juni waren es hingegen nur 1.247. "Viele Kunden haben auf die hohe Prämie gewartet. Nun sind wir gespannt, ob der Boom anhalten wird", sagte der Präsident des Verbands, Michael Ziegler...
(swr.de. Da freut sich aber der Steuerzahler, gell? In BW gibt es über 6,7 Millionen Pkw.)

Für mehr Respekt und Umweltschutz
Stadt Stuttgart setzt Respektlotsen ein
Die Stadt Stuttgart setzt seit Sonntag sogenannte Respektlotsen ein. Sie sollen Menschen ansprechen, die Zigarettenkippen wegwerfen oder den Müll im Park einfach liegenlassen.
(swr.de. Welcher Hochschulabschluss ist hierfür erforderlich?)

Größte Geldvernichter
Die Schaefflers: Ein Familienvermögen verdunstet, weil sie eine Grundregel missachten
Mit ihren Investitionen haben die Schaefflers immer wieder Pech. Unter den Vermögenden der Welt müssen sie jetzt mit dem Titel der größten Geldvernichter leben...Die Schaeffler-Gruppe ist fester Bestandteil der Industrie in Deutschland. Maschinenbau und Automobil-Zulieferer, knapp 90.000 Mitarbeiter und mehr als 14 Milliarden Euro Umsatz lauten die beeindruckenden Kennzahlen der Gruppe. Entsprechend wohlhabend waren die Haupteigentümer. Anfang 2018 wurde Georg Schaeffler mit seinen Anteilen am Automobilzulieferer Continental, an dem er und seine Mutter - Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann - maßgeblich beteiligt sind, zu einem der reichsten Deutschen auf der Liste gekürt. Zu dieser Zeit belief sich das geschätzte Vermögen der Familie auf knapp 35 Milliarden Euro.Heute, im Sommer 2020, sind diese Beteiligungen nur noch weniger als ein Drittel von dem wert, was sie damals darstellten. Das liegt zum Teil an der Corona-Pandemie, die die Autoproduktion verlangsamt und den Absatz erheblich gebremst hat. Es liegt aber auch am Schwenk der Branche weg vom Verbrennungsmotor, hin zum Elektroauto. Zulieferer wie Continental haben es nicht leicht, diesen Trend zu folgen und die Autobauer entsprechend zu beliefern...Laut dem Bloomberg Billionaires Index, einer Liste der 500 reichsten Menschen der Welt, haben beide in diesem Jahr bisher etwa ein Viertel ihres Vermögens verloren...
(focus.de. Ein kleines Vermögen lässt sich immer aus einem großen schaffen. Muss nun gesammelt werden? Wer fährt denn Elektrische?)

Berlin: Hochburg der linksextremen Gewalt
Von Redaktion
Mehr als doppelt so viele Taten von Links- als von Rechtsaußen: neue Zahlen zeigen ein massives Problem der Hauptstadt.Berlin bleibt Hauptstadt der organisierten Linksextremen. Das geht aus den neuen Zahlen für 2020 hervor, mit denen die Verwaltung von Innensenator Andreas Geisel (SPD) eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Marcel Luthe beantwortete. Laut Polizeistatistik registrierte die Behörde von Januar bis Juni 2020 121 linksextrem motivierte Gewalttaten – im Vergleich zu 56 Gewalttaten aus dem rechtsextremistischen Bereich. ...Trotzdem betont die rot-rot-grüne Landesregierung in der Regel das hohe Niveau rechtsextremer Straftaten insgesamt. Das kommt allerdings durch die hohe Zahl der sogenannten Propagandadelikte zustande, die zumeist auf der rechtsextremen Seite verfolgt beziehungsweise ihr automatisch zugerechnet werden, etwa Hakenkreuzschmierereien..
(Tichys Einblick. Dabei sind Hakenkreuze links. Wer sagt's Unbildungsbürgern?)

Auch der Sport geht mit der Zeit
Moschee auf dem Trikot des 1. FC Köln
Von MANFRED ROUHS
Die Großmoschee der türkisch-islamischen Union DITIB an der Inneren Kanalstraße in Köln-Ehrenfeld hat das Bild der Domstadt verändert. Die neue Kölner Silhouette mit Kuppel und Minarett findet sich auch auf einem aktuellen Auswärts-Trikot des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wieder. Grund genug für einen Fan, dem Verein den Rücken zu kehren. In seiner Austrittserklärung heißt es:
„Da ich heute festgestellt habe, dass der FC jetzt mit Trikots aufläuft, die mit einer Moschee bestückt sind und ich mich mit Moslems und Moscheen nicht identifizieren kann, erkläre ich hiermit meinen Austritt aus der Glaubensgemeinschaft 1. FC Köln.“
Die Vereinsführung nimmt den Vorgang zum Anlass, ihre multi-kulturelle Zuverlässigkeit öffentlich unter Beweis zu stellen. Sie setzt dabei ein „klares Zeichen gegen Rassismus“, wie das Intelligenzblatt „Express“ mitteilt:
„Der Klub machte die Mail nun öffentlich, zeigte damit: Am Geißbockheim ist kein Platz für Rassismus! ‚FC-Charta nicht gelesen? Diese Kündigung bestätigen wir gern‘, teilte der Bundesligist mit (…) und verabschiedete den rassistischen Fan mit: ‚Hadi tschüss‘ (türkisch für ‚Auf geht’s‘). Bereits bei der Vorstellung des Trikots hatte der FC erklärt, mit der Moschee zeige man sich als ‚weltoffener Klub‘.“
Die Sportvereine waren immer schon eine Hure der Politik. Von ihnen sind Impulse für eine politische Erneuerung Deutschlands nicht zu erwarten.
(pi-news.net. Das ist im Rasensport unter Graswurzeln wohl kaum noch zu übertreffen. Tiefer geht Vereinsunbildung wohl nicht mehr.)

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NACHLESE
Neue Sozialistische Einheitspartei
Wie Saskia Esken den Sozialismus will und die CDU-Herrschaft absichert
Von Roland Tichy
Saskia Esken verändert mit ihrem Bekenntnis zur linken Einheitspartei die Parteienlandschaft und eröffnet einen folgenschweren Bundestagswahlkampf, in dem es nur einen Sieger geben wird: die CDU...Das Chaos der bereits bestehenden rot-rot-grünen Koalition in Berlin soll also bundesweit ausgerollt, das ganze Land so unfähig wie die Hauptstadt werden...Die Linke steht in der Tradition der SED, und die SPD biedert sich ihr an. Damit wird die Parteienlandschaft Deutschland für den kommenden Bundestagswahlkampf neu ausgerichtet...
(Tichys Einblick. Es siegt die Blockflöten-SED, egal wie sie sich nennt. Das politische Niveau in Deutschland ist daran zu erkennen, dass von hinter dem nördlichen schwarzen Walde her eine Frau kommt, der bisher niemand auftat, wenn sie anklopfte, zu gut wohl war sie bekannt.)
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Corona-Programm
Die Starken stärken statt die Schwachen erhalten
Von PROF. EBERHARD HAMER
Die einzelnen Länder und die EU haben sich zu den höchsten Hilfsprogrammen im Billionenbereich entschlossen, ohne genau zu wissen, wohin diese Hilfen gehen und wofür sie sein sollen. Wie bisher werden die meisten Hilfen an marode Banken, Fonds, Spekulanten und Mafia-Organisationen gehen, in Italien und Spanien auch in die Deckung der öffentlichen Finanzlöcher sowie an alle Branchen, welche laut genug schreien und politische Macht mobilisieren können.
Konjunkturpolitik wird immer noch zu sehr nach der sozialistischen Maxime betrieben: Den Starken nehmen, um den Schwachen zu geben.
So hat die Bundesregierung unter Corona-Zwang ebenfalls das alte Modell sozialistischer Umverteilung befeuert: die Milliarden an die Konzerne, nur Darlehen an den Mittelstand und kurzfristige Überlebenshilfe an die Soloselbständigen sowie Kurzarbeitergeld für 10 Millionen Arbeitnehmer. Was hat sie damit erreicht? Nur Verzögerung einer zwangsläufigen Rezession vom Frühjahr auf den Herbst, also Konkursverschleppung für eine Million Unternehmen und 10 Millionen überflüssige Arbeitsplätze. Konjunktur- und wachstumspolitisch ist dieses Geld verloren, bringt uns nicht weiter, lässt unsere Wirtschaft nicht gesunden. Jetzt im Herbst kommen die Riesenfolgen des Zusammenbruchs der jahrelangen Scheinblüte mit Massenzusammenbruch hunderttausender nicht mehr überlebensfähiger Unternehmen, Banken und damit Arbeitsplätzen. Die bisher politisch aufzuhalten versuchte, aber notwendige Korrektur unserer Wirtschaft wird sich wie ein Winter zwangsweise durchsetzen, um einem neuen Frühling durch Absterben überholter Strukturen Raum zu schaffen. Die Bundesregierung hat also Geld verschleudert durch Milliardenhilfe an alte überholte Strukturen und hat damit auch noch die Durchsetzung neuer zukunftsfähiger Entwicklungen behindert.Ludwig Erhard hat nach dem Krieg das Wirtschaftswunder dadurch geschaffen, dass er nicht Gelder verteilt, sondern die Betriebe weniger ausgeplündert hat: Nur der ausgeschüttete Gewinn musste versteuert werden. Die Unternehmen konnten also mit den Roherträgen zunächst einmal selbst wachsen, investieren, Arbeitsplätze schaffen und somit Eigenkapital bilden. Je mehr die Unternehmen verdienten, desto mehr konnten sie wachsen, konnten sie Eigenkapital aufbauen, um damit Rezessionen aus eigener Kraft zu bestehen. Heute werden den Betrieben zwei Drittel der Einnahmen durch etwa 20 öffentliche Greifarme abgezogen und damit die Starken entscheidend geschwächt, um den nicht mehr lebensfähigen Schwachen über die Runden zu helfen. 51 Prozent aller öffentlichen Einnahmen werden umverteilt und zusätzlich die größte Umverteilungsbürokratie unterhalten, die je auf deutschem Boden bestand. Das System ist zwar gut gemeint, aber unwirtschaftlich, konjunkturschädlich, zukunftsfeindlich und staatslastig. Zukunftsfähiger wären weniger starrsinnige Gesetze, weniger Bürokratie, weniger Umverteilung und Privatisierung der Förderung durch Reduzierung des Gewinnbegriffs auf die Ausschüttungen statt auf jeden innerbetrieblichen Mehrwert.Was bei Ludwig Erhard funktioniert hat, würde auch heute wieder funktionieren, uns Milliarden überflüssiger Hilfen sparen und die Wirtschaftsförderung zielgerichtet dort selbst ansetzen lassen, wo sie zukunftsträchtig ist: Bei den eigenen Gewinnen der Unternehmen. Statt mit staatlichen Funktionären allen Unternehmen Überlebenshilfe zu geben, sollte der Markt entscheiden, welche Unternehmen wachsen können und welche nicht. Und wer am meisten Gewinne hat, sollte am meisten wachsen; – wer dagegen keine Gewinne mehr erzielt, sollte aufgeben müssen. Diese alte Marktfreiheit und Marktregel würde eine Steuerreduktion auf den im Unternehmen verbleibenden Gewinn erwirken. Und diese Sanierung unserer Wirtschaft wäre zugleich eine Sanierung unseres Steuersystems. Statt der kompliziertesten Gewinnberechnung in Europa wären die Ausschüttungen einfach zu berechnen und würden nicht nur den Mittelstand treffen, sondern endlich auch die Konzerne und deren Überweisungen in die Steueroasen. Und der Steuerverlust des Staates würde in den ersten zwei Jahren nur ca. 45 Milliarden betragen, danach wieder ansteigen (weil Ausschüttungsbesteuerung praktisch nur eine Steuerstundung ist), würde also weniger kosten als die unsinnigen staatlichen Gießkannenprogramme von Fremdkapitalhilfen.Nicht weiterhin die deutschen Unternehmer höher als anderswo in der Welt abzukassieren und damit Schwache zu finanzieren, sondern Selbstfinanzierung zugunsten der starken Unternehmen bringt Zukunft!Die Änderung des Steuerbegriffs auf nur noch Ausschüttungen würde allerdings keine Sofortmaßnahme, sondern eine Dauermaßnahme sein.Die Bundesregierung hatte zwar recht, dass sie coronabedingt Sofortmaßnahmen wollte, aber auch hierin hat sie sich wiederum bürokratisch vergriffen: Statt einer kurzfristigen Mehrwertsteuersenkung, die nichts bringt, hohe bürokratische Kosten verursacht und 20 Milliarden kostet, hätte der Staat die Zwangskreditierung jeder Firma an das Finanzamt beenden sollen, nämlich die Vorfinanzierung der Umsatzsteuer. Bei einem Unternehmen von 300.000 Umsatz macht solcher Zwangskredit immerhin ein Zehntel aus. Würde der Umsatz also nicht bei Rechnungsausgang, sondern erst bei Zahlungseingang fällig werden, würde die Liquidität jedes Betriebes damit im Schnitt um mehr als 10 % seines Umsatzes entlastet, ohne dass der Staat damit langfristig Steuereinnahmen verliert.Die mittelständischen Personalunternehmen haben aber nicht nur eine Befreiung von nicht mehr tragbaren öffentlichen Steuern und Abgaben gefordert, sondern an zweiter Stelle mehr Freiheit von dem erstickenden Gesetzesgeflecht. Die Politik hat in den vergangenen Boomjahrzehnten vor allem in Umwelt- und Sozialrecht hemmungslos hindernde Gesetze erlassen, die in einem immer dichteren Geflecht die Handlungsfreiheit der Unternehmen übermäßig behindert haben und insbesondere für die Klein- und Mittelbetriebe nicht mehr händelbar sind. Die beginnende Krise muss deshalb nicht nur wirtschaftlich gelöst werden, sondern auch durch Korrektur der erdrückenden Staatswirkung auf die Unternehmen
durch Abschaffung von überflüssigen Behinderungen, also Aufhebung von Behinderungsgesetzen sowie durch Bürokratieentlastung der Firmen. Immerhin muss jedes Unternehmen im Durchschnitt 1.000 Stunden im Jahr für die Erfüllung öffentlicher Statistiken, Kontrollen, Meldungen und Anforderungen arbeiten (vgl. Hamer „Bürokratieüberwälzung auf die Wirtschaft“), was die kleinen Unternehmen 14 mal so hart trifft wie die großen, weil die meisten Formulare gleich sind und deshalb relativ umso bedrückender, je kleiner das Unternehmen ist. In Kleinbetrieben ist dies üblicherweise die Feiertags- und Ferienarbeit der Unternehmerfamilie selbst, welche diese unproduktiven Tätigkeiten zu übernehmen hat. Der Mittelstand will nicht wie Banken und Konzerne Subventionen, sondern nur mehr Freiheit zum eigenen Handeln. Freiheit von einem erstickenden Gesetzesgeflecht und Freiheit von überflüssigen bürokratischen Pflichten. Statt den Firmen Geldtransfers zu geben, würde ihnen mehr Freiraum viel mehr helfen.Das Mittelstandsinstitut Niedersachsen sieht es auch als falsch an, dass die Diskussion ausschließlich auf wirtschaftliche Hilfen konzentriert ist und nicht auf die Hauptursache unserer ökonomischen Verkrustungen und Belastungen, den Staat. Politiker und Bürokraten glauben immer noch, dass die kommende Rezession nicht auch den Staat zum Abschlanken zwingen würde. Wenn aber ein Drittel unserer Firmen nicht mehr existiert, keine Steuern mehr zahlt, keine Arbeitskräfte mehr beschäftigt, wird auch der Staat ein Drittel weniger Steuern und Sozialabgaben kassieren können, muss er also entweder die Belastungen noch weiter erhöhen oder selbst abschlanken. Letzteres werden Politiker und Bürokraten immer erst zuletzt machen. Statt dass aber nur die Wirtschaft sich sanieren und reorganisieren muss, müssten wir auch den Staat dazu zwingen, sich von seiner Allmacht wieder auf die notwendigen Hoheitsaufgaben zurückzuziehen, seine Bürokratie personell und sachlich um ein Drittel zu reduzieren und der Wirtschaft den Freiraum wieder einzuräumen den sie unter Ludwig Erhard und nach der Wiedervereinigung einmal gehabt und wieder verloren hat.Alle werden wir künftig weniger üppig leben können. Der Staat darf nicht ausgenommen bleiben!
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Arnold Vaatz ist ein DDR-Bürgerrechtler, der noch heute für Meinungsfreiheit mutig eintritt. Wenn jetzt die eigene Fraktionsführung ihren stellvertretenden Vorsitzenden im 30. Jahr der deutschen Einheit auf Linie bringen will, ist das kein Ruhmesblatt für die Demokratie. Maulkörbe von der Fraktionsführung hat es unter der Führung von Volker Kauder und mir als CSU-Landesgruppenchef niemals gegeben. Es galt die Freiheit der Gedanken und des Wortes. Die geht leider heutzutage immer mehr verloren.
(Peter Ramsauer (CSU), MdB, früherer Bundesminister)
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Hans Hofmann-Reinecke
Klima, wie sensitiv bist Du?
Es gibt angeblich dramatische Neuigkeiten zum Thema Klima: Man hat seine „Sensitivität“ noch genauer berechnet. Man hat herausgefunden, wie sehr die Temperaturen auf der Erdoberfläche ansteigen würden, falls das CO2 sich verdoppelte. Die Ergebnisse, wenig überraschend, sind Anlass für neue Hiobsbotschaften. Da lohnt es sich doch mal genauer hinzuschauen.
(achgut.com. Die Welt ist verrückt. Ohne Klimaausnahme.)

Ramin Peymani
Avanti Dilettanti! Kevin Kühnert als Prototyp
Durch die Ankündigung des SPD-Politikers Kevin Kühnert, sich für den Bundestag zu bewerben, ist eine neuerliche Diskussion über die Vita von Abgeordneten entbrannt. Ist es wiklich diskriminierend, ein Mindestmaß an (Aus-)Bildung von jedem zu verlangen, der den Beruf des Politikers mit dem Ziel ergreift, weitreichende Entscheidungen für unsere Gesellschaft zu treffen?
(achgut.com. Er hat alles, was ein Politiker braucht. Nichts.)

Henryk M. Broder
Endlich Frieden zwischen den Konfessionen!
Alle drei Jahre verleiht die Stadt Ausgburg anlässlich des Hohen Friedensfestes den mit 12.500 Euro dotierten Friedenspreis. ..Die Repräsentanten zweier einander eng verwandter Glaubensgemeinschaften dafür zu belobigen, dass sie sich „trotz unterschiedlicher konfessioneller Zugehörigkeit“ gut vertragen, ist so absurd, als würde man einen Biologen und einen Chemiker dafür preisen, dass sie im Umgang miteinander keine biologischen und chemischen Kampfmittel eingesetzt haben...Die Preise werden am 10. Oktober überreicht. Bis dahin hat Eva Weber (CSU-OB), „wie ich wurde, was ich bin", genug Zeit, sich auf die Preisreden vorzubereiten...
(achgut.com. Wenn das der Papst erfährt, denn der ist gegen Ökumene.)

Manchmal sind nicht nur Kälber goldig.

Marx und Bedford-Strohm
Das bischöfliche Bullerbü
Die Bischöfe Marx und Bedford-Strohm scheinen in einer Parallelwelt zu leben. Nur so erklärt sich der verstellte Blick auf die Willkommenskultur und die gescheiterte Integration von Migranten.
VON Peter Hahne
Naivität ist die kleine Schwester der Dummheit. Das ist das Mindeste, was man nach der Merkel-Weihestunde unserer Oberhirten sagen kann, die in Wahrheit eine Märchenstunde war. Ein ganzes KNA-Doppelinterview verbrachten Reinhard Kardinal Marx und sein protestantisches Pendant Bedford-Strohm damit, die Welt zu sehen, „wie sie uns gefällt“. Das bischöfliche Bullerbü ist das Idyll einer Welt, die wenig mit Realität zu tun hat. Anlass: fünf Jahre „Willkommenskultur“. Ein Loblied auf die Grenzen sprengende Kanzlerin. ...Dass just zu diesem Zeitpunkt Scharen der „Schutzsuchenden“ (wie ich es bei Recherchen an den Grenzen selbst erlebt habe: viele junge, kräftige Männer und kaum Frauen und Kinder) gerade in Stuttgart und Frankfurt Polizeibeamte krankenhausreif geschlagen und ganze Stadtviertel zerstört haben — so what! Dass just in diesem Augenblick die offizielle Kriminalstatistik auswies (Bundestagsdrucksache 19/21055 vom 14.7.20), dass dieses „Klientel“ vergleichsweise fünfmal soviel Morde und Vergewaltigungsverbrechen begeht als die (im wahrsten Wortsinn) Restbevölkerung...Kein Sterbenswörtchen zu diesen lebensbedrohlichen Tatsachen. Auch keins dazu, dass gerade mehr als 10 000 (!) Berliner Familien verzweifelt ihre Kinder ummelden, weil sie das kirchliche Steckenpferd von Integration und Inklusion an den Schulen nicht länger ertragen...
(Tichys Einblick. Lieber glauben, statt wissen. Sie fangen im dunklen Raum eine schwarze Katze, die nicht da ist.)

Esken nennt GroKo „nicht hilfreich“ für Demokratie
Die Nominierung von Olaf Scholz als Kanzlerkandidat für die Sozialdemokraten markiert zeitgleich den Startschuss zum Wahlkampf. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht das anders – und spricht eine „deutlich Warnung an die Union“ aus.Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat die große Koalition als „nicht hilfreich“ für die Demokratie kritisiert. „Eine große Koalition habe ich in der Vergangenheit stark kritisiert, und das hat gute Gründe“, sagte Esken am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Ein absolutes Ausschließen einer Koalition gebe es in der Politik nicht. „Aber ich halte es für an der Zeit, dass die CDU-Regierungszeit überwunden wird“, sagte Esken.
(welt.de. Hat die Esken jetzt den minimalistischen Wortschatz Merkels übernommen, und die SPD hat vergessen, dass mit ihrer neuen Heldin aus dem schwarzen Walde bisher kein Bollenhut zu gewinnen war? Will die SPD auch eine Deutsche Demokratische Republik, weil's  so schön war in der SED?)

US-Wahlkampf
Prominente Schwarze verlangen afroamerikanische Vizepräsidentin
Mehr als Hundert schwarze Prominente haben in einem offenen Brief den demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aufgefordert, eine Afroamerikanerin als mögliche Stellvertreterin zu benennen. Eine Entscheidung Bidens könne noch in dieser Woche fallen.
(Junge Freiheit. Sind Antirassisten die wahren Rassisten?)

Lager auf griechischen Inseln
Streit um Flüchtlingsaufnahme: Berlin droht Seehofer mit Klage
Im Streit um die freiwillige Aufnahme von Flüchtlingen aus Lagern in Griechenland hat Berlin Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit Klage gedroht. Man können ein Nein von Seehofer zur Bereitschaft, Menschen in Not zu helfen, nicht einfach schulterzuckend akzeptieren, sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD).
(Junge Freiheit. Steigt Berlin aus derBundesrepublik aus mit Ablehnung des Rechts und der Übernahme illegaler Ausländer? Warum sollen die Südländer Berliner Luftikusse bezahlen?)

CORONA WORLD – 150 Punkte pro erledigtem Kind
COVID-Kinder „platt“ machen mit ARD und ZDF
Von SELBERDENKER
ARD: „Kämpfe dich durch eine Armee von Vollidioten und Virenschleudern! Mach sie platt! Jogger, Prepper, Party-People, hochinfektiöse kleine Kinder! […]“ So wird „das Game zur Krise“ von ARD und ZDF beworben, alles finanziert von Ihrer GEZ-Zwangsabgabe.
„Satire“?
Man hat mal wieder Öl ins Feuer gekippt. Das öffentlich-rechtliche Format „Browser Ballett“ versucht seit einiger Zeit geschmacklose Grenzüberschreitungen zu etablieren und trägt damit eifrig zur schwindenden Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei. Sie werden wieder sagen, dass es doch Satire sei, nicht ganz ernst gemeint und dass Satire doch alles dürfe, dass man sich das doch nicht ansehen muss, wenn man nicht will.Doch! Denn was ich zu finanzieren gezwungen werde, das möchte ich schon wissen. Es ist ja auch mit meinem Geld entstanden.Also hüpft man los. Man ist eine Krankenschwester und möchte zum Supermarkt. Doch Corona lauert überall! Eine erste Gefahr sind Kinder! Diese ekelhaften, gefährlichen „Virenschleudern“. Doch die heldenhafte Krankenschwester kümmert sich nicht etwa liebevoll um kranke Kinder, sie macht sie einfach „platt“, indem sie ihnen auf den Kopf springt. Die Kinder werden zerdrückt und vergehen in einer grünen Corona-Wolke. 150 Punkte gibt es pro erledigtem Kind! Humor? „Satire“? Soll sich so etwas als normal etablieren? Und nein! Das erkrankte Kind wird nicht etwa geheilt oder von Corona befreit. Es wird wirklich „platt gemacht“:
Kritiker von Merkels CORONA-Politik als Vollidioten und boshafte Verrückte
Und weiter geht´s nach Super Mario-Manier und zu Retromusik! An den Fenstern klatschen überall brave Bewohner, die in ihren Wohnungen bleiben. Sie haben Banner aufgehängt: „Danke, dass ihr uns am Leben haltet!“Keine Frage, Gesundheitspersonal hat Respekt und Dank verdient, nein, mehr Geld, weniger Bürokratie und wesentlich mehr Zeit für die Patienten! Klatschen bringt zudem niemandem etwas. Mit den wund geklatschten Händchen hätte man auch helfen können, wo man kann. Die Klatscher an den Fenstern scheinen zudem dem Idealbild der Macher des Spiels zu entsprechen: Gehorsam, dämlich, passiv, unkritisch – der sozialistische Traumgenosse.An den Wänden findet man die Schmierereien der „Vollidioten“: „Lasst uns wieder arbeiten“ oder „5G macht Corona“. Alles Spinner, die nicht gehorchen! So wird es suggeriert! Da steht auch „Danke Merkel“! Die allwissende Gottkanzlerin beschimpft auch ein boshafter Kerl, der als „Prepper“ deklariert wird und mit giftigen Covid-Fläschchen auf uns wirft. Wer genau hinsieht, erkennt den gemeinen Regierungskritiker, der unsere vereinnahmte Gesundheitsheldin bedroht.Am Ende darf man noch das CORONA-Monster im Supermarkt besiegen. Wenn das nicht klappt, sieht man dies:
Wer ist dafür verantwortlich?
„Florian Hager ist neuer Channel Manager der ARD-Mediathek und stellvertretender Programmdirektor in der Programmdirektion Erstes Deutsches Fernsehen. ARD-Intendanten hatten am 27.11. beschlossen, über die Mediathek verstärkt exklusive Angebote im Internet anzubieten. […]“
Hier wird uns „exklusiv“ mal wieder platte Regierungspropaganda und Diffamierung von Regierungskritikern angeboten. Alles natürlich „Satire“. Zudem wird erneut eine erschreckende Kinderfeindlichkeit sichtbar, die auch die satirische Tünche nicht verdecken kann.Besonders in extremen Zeiten wie diesen hat öffentlich-rechtlicher Rundfunk wenigstens ansatzweise Objektivität zu gewährleisten, zu vermitteln – den unterschiedlichen Lagern, die alle ihre Gehälter zahlen, wenigstens respektvoll zu begegnen. Stattdessen provozieren sie platt, treiben die gesellschaftlichen Lager noch weiter auseinander. Als Regierungsinstrument kassieren sie zwar fein ab, verlieren jedoch ihre Legitimation.Florian Hager zählt zu den größeren Absahnern unserer GEZ-Propagandasteuer. Er ist ganz bestimmt schwer beschäftigt. Vielleicht findet er ja trotzdem die Zeit, sich zu dem Machwerk in seinem Verantwortungsbereich mal zu äußern.„Wir sind deins. ARD“ – schreiben sie. Nein, Florian! Sowas ist ganz bestimmt nicht meins!
(pi-news.net)

Die Party ist vorbei, doch die Loser bleiben

Von THOMAS K. LUTHER

Angesichts der deutschen EU-Präsidentschaft fragen sich Merkel-Skeptiker besorgt, was wird sie anrichten, jetzt, wo ganz allgemein die Party vorbei – und die Lage prekär ist? Wird sie sich an ihren Amtseid erinnern, der eher nur formal über ihre Lippen kam?

Obwohl Merkel ihre Fahne berechnend in den Wind des Mainstream hielt, blieb sie kleingeistig – und unberechenbar. Schon deshalb ist Merkels politische Beerdigung längst überfällig – auch, wenn die treuherzigen Wähler/innen der Gottesklüngel-Partei nicht wahrnahmen bzw. nicht wahrnehmen, wie schlicht die oberste Gallionsfigur geschnitzt ist – und ihre fatalen Fehlentscheidungen nicht erkennen. Es ist mehr als peinlich, dass – karnevalesk formuliert – in Nestnähe der „lame duck“ niemand fähig ist, das matte Geflügel einzusargen.

Jahrelang hat Merkel – von Insidern Ost-Wachtel genannt – männliche Konkurrenten weggepickt, mit verbissener Unterstützung ihrer Alt-Mädels-Gang ihre Alleinherrschaft aufgebaut – und so die CDU ruiniert. Ihre Wirkungsstätte, deren peinliche Eingangsfassade nicht gerade Solidität symbolisiert, war eher eine Schlangengrube. Geradezu selbstverständlich saßen an ihrem Kaffeekränzchen-Tisch auch konspirative Systemdienerinnen, die es lediglich mit urweiblicher Finesse ganz nach oben gebracht hatten. Ein Talent, mit dem Pfarrerstöchter eher nicht gesegnet sind.

Die Gilde der hasenfüßigen Kapaune
Nebenbei: Die brave Partei mit dem christlichen Motto kann man auch als den subtil verlängerten Arm der Kirchen sehen – die sich ja als „Menschenfischer“ verstehen und den Einkauf von Politikern intern als „Elitenbündelung“ bezeichnen. Man darf vermuten: Die abgetakelten Gottesmänner glauben nach wie vor, eine maßgebende Elite zu sein, möchten sich „paaren“ – und der Voyeur staunt: Auf ihrer Leimrute kleben tatsächlich namhafte Politiker/innen. So überziehen, im Schatten leerer Kirchen und Dome – dieser Relikte steingewordenen Gotteswahns – viele CDU-Seilschaften das Land.

Das „hohe C“ in der Firmierung ist also kein Zufall. Nicht nur in früheren Zeiten gab es von Kirchenkanzeln Wahlhilfe für die gläubigen Schafe. So hat das über viele Jahrhunderte von der Kirche geformte Duckmäusertum den angepassten Menschen der „Mitte“ produziert. Wer die Partei der Dienlichen nicht sonderlich mag, kann spotten: Würde die „unbemannte“ Partei ihr Logo mit einem „K“ wie Kapaun (kastrierter Hahn) ergänzen und künftig als CDKU firmieren, wäre sie zumindest gendermäßig up to date.

In der Metapher bleibend erkennt man: Die Gilde der hasenfüßigen Kapaune steht nach wie vor nackt in der politischen Landschaft und ist völlig ratlos, weil die Gallionsvögelin nach Ablage ihrer Windeier immer noch im Nest sitzt. Ihre Drift zur Backbordseite hat die Partei ins seichte Wasser gelenkt – mit der Aussicht, auf die linke Sandbank zu laufen. Das merkelsche Aufsitzen auf der von Ängstlichen geschürten Furcht vor Atomkraft und ihre Verbeugungen in Richtung des grünen Unkrauts waren schon fatal, wurden aber übertroffen von dem krönenden Abschluss ihrer Ära: Sie erlaubte die Flutung Deutschlands mit zehntausenden potenziellen Terroristen, hunderttausenden künftiger Hartz-IV-Empfänger – und vorhersehbar: Mit reichlich Nachwuchs für die kriminellen Sparten und ihre Randbereiche – als ob es nicht schon genug Bodensatz im Land gäbe.

Mit den Fremdkulturellen kommen Kriminalität und Deutschfeindlichkeit
Seit Merkels Kapitulation vor den Horden der Afrika-Deserteure drängt der mitgebrachte muslimische Theismus massiv ins aufgeklärte Europa – und: Infolge unbedarfter Staatsführung zielgerichtet nach Deutschland. Leider erkennen weder die politisch Verantwortlichen, noch die dressierten Gutmenschen nicht, was der Invasion innewohnt. Schon lange arbeiten die Organisatoren des Islams an ihrem Machtgewinn und freuen sich über die Naivität rot-grün-linker Politbrut. Nachdem Merkel ungebremst ins linke Lager gedriftet ist und die Gutmenschflagge gehisst hat, dürfte sich das Glücksgefühl der islamischen Gottesagenten noch gesteigert haben.

Mit der „Zuwanderung“ gewinnt ein fremdes Wertesystem an Gewicht: Der Islam, in seiner unausrottbaren totalitär-fatalistischen Prägung. Diese Ideologie kollidiert mit der freiheitlichen europäischen Weltanschauung und den hier gültigen Menschenrechten. Die Folgen der Distanz der Systeme zeigt sich im Bereich der Kriminalität und Deutschfeindlichkeit einer auffälligen Schicht Fremdkultureller. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die islamische Kultur viele gewalttätige Jugendliche hervorbringt. Die höchste Gewalttäterquote gibt es unter sehr religiösen muslimischen Jugendlichen mit 23,5 Prozent. Wenn es zum islamischen Wertesystem gehört, unverschleierte Frauen als „Schlampen“ zu verachten, dann verwundert es nicht, wenn in Ballungsgebieten wie Köln mehr als 70 Prozent der Vergewaltiger aus diesem Kulturkreis kommen. Die Kölner Silvesternacht war nur ein kleines Schlaglicht auf das Niveau des muslimischen Nachwuchses.

Parteien-Geisterbahn und ihre verbrannten Gestalten
Nach der unvergessenen Kölner Nacht gibt’s nun eine Stuttgarter und Frankfurter Variante in vergleichbarer Besetzung. Weitere Loser-Mob-Exzesse – inszeniert von Merkel-Importen und Antifa – werden folgen. Und der sprichwörtliche deutsche Michel dämmert dahin. Nun, dass die Michel/div/line Deutschlands nicht per se zu den Ausgeschlafenen gehören, ist nichts Neues. Ebenfalls nicht neu, doch nach wie vor erschreckend, sind die intellektuellen Defizite der ideologieverseuchten Altparteien-Politkaste. Dort ist man am „EndeGelände“ seiner Begabungen und quasi nicht mehr handlungsfähig.

Verbrannte Gestalten einer ausgeleierten Parteien-Geisterbahn werden dem Volk als Heilsbringer verkauft – und die druckende, funkende Systempropaganda ist bemüht, sie hochzujubeln. Schon seit Jahrzehnten betrachtet das Parteienkartel CDU/CSU/SPD den Staat als Beute. Die Volksvertretung ist übel verfilzt mit TV-Anstalten und Pressehäusern, mit Lobbyisten und schillernden NGOs, mit opportunistischen „Kulturorganen“ wie Stiftungen – und auch mit beiden Kirchen, die immer noch vom Staat getragen werden, obwohl schon 1919 in der Verfassung der Weimarer Republik bestimmt wurde, die Staatsleistungen zu streichen. Dieses Gebot wurde 1949 in das Grundgesetz übernommen – aber nicht verwirklicht.

Diktatur der schlichten Masse
Kronprinzen – oder gar Prinzessinnen mit überzeugendem Kanzlerformat sucht man in den Altparteien vergeblich. Quasi führerlos und aus Verzweiflung spielen hilflose Staatsfiguren mit immer höherem Finanzeinsatz, bei sinkendem Durchblick. Es sind halt Durchschnitts-Typen aus trüben Parteitümpeln, die systembedingt agieren dürfen. Unsere „Demokratie“ ist nichts weiter, als eine Diktatur der schlichten Masse, überwiegend ausgestattet mit Herdeninstinkt oder Schwarm-Intelligenz. Derzeit herrscht ein Rudel von 398 Abgeordneten aus SPD-CDU-CSU-Parteimitgliedern über das ansässige 83-Millionen-Volk. Das bedeutet: Die Machtausübung liegt in den Händen von 0,0005 % des Volkes – obliegt einer kümmerlichen Gruppe mit überaus fragwürdiger Kompetenz. Ein Desaster.

Fazit / Vision:
Eine bisher verdrängte Ahnung schleicht durchs Land: Wann ist das Ende der Dilemma-Spirale erreicht, wann kommt der „Große Knall“? Wann wird in Europa alles wieder auf Null gesetzt und ein neuer Anfang eingeleitet? Wo ist die Zusammenarbeit der nationalen Regierungen – unter Ausschaltung der Parteivertreter-Deponie Brüssel? Wo ist die intellektuell-pragmatische Elite, die diesen notwendigen Umbruch startet und beherrscht? Wann wird unsere „Dummokratie“ durch eine Ratiokratie ersetzt? Dummokratie? – Ja, eine zutreffende Bezeichnung in Anlehnung an Albert Einsteins Erkenntnis:
„Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert.“

Ratiokratie heißt: Kreative, verantwortungsbewusste ideologiefreie Spezialisten – Praktiker aus Wissenschaft, Wirtschaft und echter Kultur an die Front – sie würden in die Geschichtsbücher eingehen. Etwas Neues braucht das Land: Eine Revolution von oben – ein Bündnis der Intelligenteren steht an – wo sind die Köpfe? Es gibt sie doch.

Was allerdings, ist realistisch? – Sicher ist: Die Party ist vorbei, doch die Loser bleiben – ein brennendes Problem, weltweit. Ob die Vernunft einer neuen Elite siegt, oder die schlichte Masse, steht noch in den Sternen. Wenn eine ehrliche Ratiokratie, die von allen akzeptiert und getragen wird nur eine Vision bleibt, steht es schlecht um unsere Heimat.

<<<Ausschnitt des realsatirischen Essays „Systemschädlinge“ aus dem aktuellen Buch von Thomas K. Luther : THEOLOGEN – THEOLÜGEN – THEOMANIE Erhältlich u.a. bei: www.epubli.de / www.amazon.de / www.thalia.de / www.lovelynooks.de / und überall im Buchhandel (ISBN: 9783752978148)
(pi-news.net)

Corona: Gesichtsmasken für Grundschulkinder – How dare you?!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael van Laack *)

Zur Maskenpflicht in Supermärkten, bei Demonstrationen oder anderen Veranstaltungen, an denen hauptsächlich Erwachsene teilnehmen, kann man geteilter Meinung sein. Von Kindern zu verlangen, dass sie auf dem Schulhof oder im Schulgebäude außerhalb des Klassenzimmers Gesichtsmasken tragen, ist nicht einfach nur fragwürdig, sondern schädlich und nutzlos!

Der Autor dieses Artikels hat sich selbst im Frühjahr mit dem Corona-Virus infiziert. Vermutlich auch deshalb hat er sehr früh auf diesem Blog Artikel verfasst, die im Gegensatz zu denen seines Freundes und „Chefredakteurs“ David Berger standen, was gewiss den wenigsten unserer Leser entgangen sein dürfte. David hat – obwohl manches, was ich schrieb, seinen Blutdruck auf gefährliche Werte getrieben haben dürfte – die Veröffentlichung der Artikel zugelassen. So geht echte Liberalität und Diskursbereitschaft. Nun aber – im Zusammenhang mit der Diskussion um Restriktionen zum Schuljahresbeginn – platzt auch mir die Hutschnur, wie es so schön heißt.Wisst Ihr, was Ihr den Kindern antut?

Gestik und Mimik sind selbstverständlich auch für Erwachsene wichtig, um die Stimmung des Gegenübers zu erfassen. Die Stimme – das gesprochene Wort – vermittelt das, was man ausdrücken möchte, dem Gegenüber nur im Zusammenspiel mit Gestik und Mimik. Fällt diese Einordungsmöglichkeit weg, kommt es oft zu Missverständnissen. Um o wichtiger ist dies für Kinder. Sie lesen noch viel besser aus dem Gesichtsausdruck ab, wie etwas gemeint ist, als es Erwachsene tun. Ob z.B. Papa oder Mama das Kind zwar ein wenig tadeln, aber sich dennoch Güte und/oder ein wenig Schalk im Gesicht verbirgt, ist oft entscheidend. Ob also etwas sehr streng oder eher milde gemeint ist.

Auch auf dem Schulhof ist das wichtig. Sehen Kinder nicht mehr, was ihre Bekannten oder Freunde wirklich meinen oder erwarten, kommt es vermehrt zu Missverständnissen. Diese führen zu Konflikten. Eine Maske verdeckt ohnehin einen Teil des Menschen als soziales Wesen. Sie schafft Distanz. Erwachsene können damit (freilich nicht alle) besser umgehen. Bei sich anbahnenden Konflikten wägen sie häufig ab und folgen nicht dem ersten Impuls oder dem Gefühl von Wut oder Verunsicherung.

Kinder brauchen spontan Nähe, wenn es auch nur mal ein Nasenrubbeln ist. Sie brauchen Bestätigung, das Gefühl, gemocht zu werden. Ein Augenzwinkern wird oft erst durch ein Lächeln verstehbar. Aber auch die Möglichkeit, zu erkennen, dass man etwas tut, was das Gegenüber nicht möchte. Tragen jene, mit denen Kinder kommunizieren, eine Maske, fällt all das weg. Vor allem aber kann es zu Missinterpretationen führen, die hineinwirken in das Miteinander in der maskenfreien Unterrichtszeit oder nach Schulschluss!

Grundschulkinder können das nicht leisten
Nähe ist wichtig. Das gegenseitige Rubbeln der Nasen, das Streichen durchs Haar, das gegenseitige Anstupsen. Die Ermutigung, etwas MITEINANDER zu tun, erfolgt auch oft durch kurze Berührungen. Grundschulkinder werden keinen Mindestabstand halten. Ohne Mindestabstand aber ist die Maskenpflicht sinnlos. Kinder schauen sich ziemlich tief in die Augen, wenn sie dem Gegenüber spaßeshalber oder auch ernstgemeint die Zunge herausstrecken. Sie werden also auch immer mal wieder zwischenzeitlich die Maske herunternehmen.

Auch bewegen sich Kinder dieses Alters oft noch ungestüm. Die Masken werden verrutschen. Manche nehmen sie absichtlich herunter. Wie will man das verhindern? Das komplette Lehrpersonal in jeder großen Pause auf dem Schulhof ordnungsamtsmäßig durch die Reihen schreiten und (ohne dass die Kinder die Mimik der Lehrer erkennen können) „zuwiderhandelnde Elemente“ streng ermahnen oder gar bestrafen lassen? Werden auch die Toiletten mit Lehrpersonal bestückt, damit sich dort die Kinder beim Händewaschen nicht zu nah kommen können?

Keine Masken im Unterricht
Auch daran zeigt sich die Sinnlosigkeit der Maskenpflicht auf dem Schulhof. Selbst wenn man wieder auf Frontal-Unterricht umstellt (vorn der Lehrer und in den hintereinander aufgestellten Bänken die „braven“ Schüler) lässt sich nicht vermeiden, dass Schüler sich ungesehen und „unerlaubt“ Mitschülern zuwenden, wenn sie etwas nicht verstanden haben oder vielleicht auch nur heimlich unter der Bank „Schiffe versenken“ spielen wollen.

Schaut man sich allerding die aktuellen Lehrpläne und Schulbücher an, so spielt (und das ist auch gut so) Gruppenarbeit auch in der Grundschule schon eine wesentliche Rolle. Wie will man da Nähe vermeiden? Und wie ist es mit Sportunterricht? Fällt der aus, bis ein Impfstoff gefunden ist?

Schaut zuerst auf Eure (unsere) Kinder, dann auf Euch!
Soll es wirklich so laufen: Alle Kinder blicken während des Unterrichts starr auf Lehrer und Tafel, in den Pausen läuft Jede(r) für sich auf dem Schulhof herum und pfeift oder spielt mit einen Jo-Jo? Soll das für unsere Kinder die neue Lebenswirklichkeit darstellen?

Wäre es auch nur ein Jahr so. Die Kinder erhielten eine Prägung, die das Elternhaus – so es sich denn überhaupt noch an der Erziehung beteiligt – nicht kompensieren könnte. Ein Tagesablauf zwischen staatlich verordneter Distanz und erlaubter Nähe im Elternhaus oder unter Freunden wird nicht nur nicht funktionieren, sondern uns in sagen wir mal zehn Jahren zigtausende beziehungsunfähige Jugendliche bescheren. Das kann doch niemand wollen… Oder doch?

Dafür sollten wir auf die Straße gehen. Für unser Kinder! Für die Zukunft unserer Kinder. Nicht primär für unsere Freiheit. Nicht für unser tatsächliches oder angebliches Recht zu postulieren und zu tun, was wir wollen. Doch das, fürchte ich, wird nicht passieren. Jene, die auch an diesem Wochenende (z.B. in Stuttgart) für ihre Freiheit demonstrieren werden, denken eher an ihr Recht auf Spaß als an die wahrscheinlichen Nöte ihrer Kinder!

Schlussgedanke
So sie denn Kinder überhaupt haben. Und genau hier liegt ein weiteres Problem: Die Entscheider im politischen Betrieb (ich richte meinen Fokus aktuell nur auf die Gesundheitsminister in Bund und Land und die Frau Bundeskanzlerin, die steuert) haben nur selten Kinder oder der Karriere wegen oft Erziehung an Dritte delegiert. Auch deshalb mag in diesen Tagen manche Entscheidung so getroffen worden sein, wie sie getroffen wurde! Die Erinnerung an die eigene Kindheit ist bei den meisten verblasst. Und das „Unsere Kinder sollen es besser haben!“ ist immer nur auf das Materielle ausgerichtet. Den ganzen Menschen (das ganze Kind) nimmt kaum mehr jemand in den Blick! (Original: https://philosophia-perennis.com/2020/08/08/corona-masken-fuer-grundschulkinder/)
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*) Michael van Laack ist vielgelesener Kolumnist des Blogs „Philosophia Perennis“, den Dr. David Berger betreibt und mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt.