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Wo Bulle, da auch Shit.

(gh) - Wenn es de Bach na geht, ist alles Kultur. "Schwarzwälder Flößerei" wie Lahrer "Projekt Emil", denn wer keine Kultur hat, braucht "Kulturen" im Mixer und will sie "zusammenbringen". Schließlich brauchen Gutmenschen Beschäftigung, also "Arbeitsgruppen". Selbst ein Landrat sieht sich um. Er macht zwar kein Jodeldiplom, hat sich aber "bei einer Floßfahrt von Hausach nach Haslach über das traditionelle Gewerbe der Gestörflößerei im Kinzigtal informiert". Früh übt, wer der Gegenwart entfleuchen will. Über den Wassern wandeln andere: "Drei Experten referierten bei der Veranstaltungsreihe E-COM Camp im Brauwerk Baden. Das Thema: Den Wandel im eCommerce erfolgreich bestehen". Auf Deutsch: Auch übers Internet können Waren verkauft und gekauft werden. Ganz ohne Zeitung. "Zu diesen Berichten eignen sich Kichererbsen". Pardon: Gerichten. Spaß muss sein. Eine Ortenau, ein Weinparadies, nicht nur eine Verführerin. Hier ist noch eine: "Hannah Kern ist Durbachs neue Weinprinzessin...Die 23-Jährige hat bereits ihren Bachelor in Wirtschafts- und Steuerwesen absolviert und arbeitet beim Finanzamt Baden-Baden". Dann kennt sie sich ja aus in Prozenten und Promille. Wer nach oben strebt, hat auch hier eine Möglichkeit. "Lahrer Storchenturm ist ab dem 1. Juni wieder geöffnet". Dafür macht Lahr zu. Immer mehr. Wie soll man da noch zum Storchenturm durchkommen? Bleibt nur ein Kunstobjekt, wo gerade Jahrmarkt ist. "Der Seepark als 'El Dorado'". Der Gläubige glaubt alles, ein anderer schreibt alles in einfacher Sprache, meist für zwei der Lahrer Presseeinfalt. Noch ein paar Kichererbsen? "Der Seepark entwickelt sich – gerade im Bereich des Naturschutzes. Bei einer Führung stellte Wolfgang Bahr vom Nabu vor, was und wie in welcher Vielfalt auf der Streuobstwiese, am Ufer und im Wasser sowie im Wäldchen leben könne". Was muss die Stadt noch tun, um den Nabu zu befriedigen? Was hat sie noch außer Hohbergesee und Langenhard als Spielwiese für die grüne Försterei im Angebot? "Da der Nabu – als sogenannter 'Träger öffentlicher Belange' im Zuge verschiedener Verwaltungsverfahren regelmäßig Stellungnahmen abgibt, tat das Wolfgang Bahr als stellvertretender Vorsitzender am Anfang des Spaziergangs auch. Der ehemalige Festplatz im Seepark, wo die große Bühne samt Zelt während der Landesgartenschau stand, ist derzeit abgesperrt. Am Donnerstag hatte hier die Messe 'trendy + cool' ihren Auftakt. Die Mahnung Bahrs im Namen des Nabus in Lahr war deutlich. Der Seepark sollte kein Gelände für regelmäßige Veranstaltungen werden. Auf Neudeutsch wäre das ein 'Eventpark', der nicht im Sinne des Vereins sei". Wozu hat sich jeder zweite Lahrer an einer Kommunalwahl beteiligt, wenn Vereinsmeier das Sagen überall haben? Wo ist das Grundgesetz nur geblieben? Wieder weg mit einem "Verfassungsrichter", der mal kurz das Büchlein in Lahr zeigte?  Wenn aber eine Kanzlerin redet, fehlen dem Volk die Worte und Zeitungen haben Durchfall und Papier für Leidartikel: "Noch einmal Neues wagen - Die jungen Leute waren begeistert. Angela Merkel hat eine bewegende, ja, eine aufregende Rede vor der diesjährigen Abschlussklasse der Harvard Universität gehalten. Immer wieder wurde sie von begeistertem Applaus unterbrochen. So viel Sympathie für eine deutsche Politikerin war selten, im Ausland nicht und erst recht nicht in den USA, wo die meisten Bürger sich nur wenig mit der Welt außerhalb befassen. Merkel wurde vom Publikum in Boston als letzte Vertreterin einer alten, besseren Weltordnung vor Donald Trump gefeiert". Die linken Klatschhasen hätten sicher auch gegrölt, wenn sie aus ihrer Doktorarbeit mit dem jüngst verliehenen Prädikat "Bullshit" vorgtragen hätte. "Will sie wirklich bis 2021 weitermachen, muss sie sich ändern", barmt das Blatt, denn sie "hätte alle Freiheiten". Wie die Worte fehlen dem Volk auch diese. Noch mehr Bullshit: "Kurz berichtet: Palmer will Pflicht für Holzbauweise - Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) setzt auf Holz als verpflichtenden Baustoff und bekommt dafür Unterstützung von der Landesregierung". Wer? Damit mehr Platz für die Vermühlung des Landes wird. Wohin sonst mit all dem Abgeholzten. Shit. Und shiter:   Hilfe naht: "Vor 60 Jahren flogen zwei Affen ins All - Miss Able und Miss Baker lieferten der Forschung nach einem rund 15-minütigen Flug wichtige Daten". Gibt's Leben auf der Erde? "Landjugend putzt in 72 Stunden den Friedhof heraus". Rechnen die nicht mehr mit der Weltrettung? Dagegen hat's auch ein Pfarrer schwer, den Sonntag anzuläuten, ganz, ganz hinten in einem Blatt, wo keiner mehr damit rechnet: "Nach der Wahl ist vor der Wahl". Hat er denn noch eine? "Europa hat gewählt..." Nein, er hat keine. "So heißt es in Psalm 133: Siehe, wie gut und wie schön ist es, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen". Kain und Abel hat er vergessen. Dafür Jesus gefunden. "In einer Woche feiern wir Pfingsten. Wäre das Gebet um den Geist der Einheit, den Heiligen Geist Gottes, nicht ein gewaltiger und wirksamer Schritt auf dem weiteren Weg zu einem geeinten Europa?" Das Wahlergebnis kennt er noch nicht? Komisch, dass nur ein europäischer Spitzenpolitiker Wahlkampf mit dem Rosenkranz gemacht hat: der italienische Innenminister Matteo Salvini. Die Antwort der "Kirche": Sie "warnt vor einer 'verwerfliche Instrumentalisierung des Namen Gottes'. Der Innenminister erwidert, die Kirche solle sich lieber um islamische Extremisten kümmern", schreibt  "Die Presse", denn die heißt so, in Österreich gibt es das.  Was denn nun, Herr Pfarrer? Heiliger Bimbam! Wann kommt die Kirche zurück ins Dorf? So wie dieser Italiener haben auch Päpste ans Praktische gedacht und zu Kreuzzügen aufgrufen  - gegen den Islam. Die Glocken schweigen. Alles ist Wahn mit und ohne Wahl.

Zirkus Lohr hat wieder seine Zelte aufgebaut.

Strobl und Althusmann legen Diskussionspapier zum Klimaschutz vor
Vor einer Klausurtagung der CDU-Spitze in Weimar haben die CDU-Landeschefs aus Baden-Württemberg und Niedersachsen, Thomas Strobl und Bernd Althusmann, einem Bericht der "Rheinischen Post" (Samstag) zufolge ein parteiinternes Diskussionspapier zum Klimaschutz vorgelegt. Dieses sieht demnach unter anderem eine "verbindliche Preisempfehlung für CO2" hervor. Eine CO2-Steuer wird demnach abgelehnt, favorisiert wird ein Zertifikatehandel.
(swr.de. Hohoho. Setzen, 6! Wer von Klima redet, hat sich im Weltraum menschlicher Dummheit verirrt. )

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NACHLESE
EU-Länder brauchen länger
Fast unbemerkt rückt das Ende der Zeitumstellung nun in weite Ferne
Eigentlich hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, die Zeitumstellung in der EU 2019 abzuschaffen - doch daraus wird wohl nichts. Das geht aus einem öffentlichen Dokument der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft hervor. Die EU-Länder brauchen schlicht mehr Zeit. .. Am kommenden Donnerstag wollen die für das Thema verantwortlichen EU-Verkehrsminister darüber diskutieren, eine Entscheidung wird jedoch nicht erwartet. Die EU-Kommission hatte im Sommer vorgeschlagen, die Zeitumstellung in der EU 2019 abzuschaffen. Dann sollte jedes Land selbst entscheiden, ob es dauerhaft in der Sommer- oder Winterzeit bleiben will. Im März hatte dann das EU-Parlament dafür gestimmt, ab 2021 auf die Zeitumstellung zu verzichten. Das Parlament muss sich jedoch noch mit den EU-Staaten auf eine Linie einigen.
(focus.de. Was die Stunde geschlagen hat,merken die nicht einmal, wenn es die EU nicht mehr gibt, da das ja Europa sein soll. "Rumänische EU-Ratspräsidentschaft": Sagt das nichts und alles? Wie war das noch mit Rumänien? Normalerweise sind die von der schnellsten Truppe. Siehe unten: )
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AUS DER GESCHICHTE
Nicolae Ceaușescu wurde am 25. Dezember 1989 zusammen mit seiner Frau von einem von General Victor Stanculescu, dem kommissarischen Verteidigungsminister, eilig zusammengestellten Militärgericht unter anderem des Völkermords und der Schädigung der Volkswirtschaft angeklagt und im Schnellverfahren zum Tode verurteilt. Die Durchführung dieses Verfahrens hatte Nicolae Ceaușescu unmittelbar vor seiner Festnahme durch die Einsetzung des nationalen Ausnahmezustandes ermöglicht. Kurz vor 15 Uhr Ortszeit wurde Nicolae Ceaușescu gemeinsam mit seiner Frau Elena Ceaușescu von den Offizieren Ionel Boeru, Octavian Gheorghiu sowie Dorin Cârlan erschossen. Kurz bevor Nicolae und Elena Ceaușescu mit Dutzenden von Schüssen hingerichtet wurden, rief Ceaușescu: „Tod den Verrätern, die Geschichte wird uns rächen“, und sang die Internationale.Der Prozess wurde gefilmt und zusammen mit einem Teil der Hinrichtung und den Aufnahmen der Toten schnell landesweit und international mit der Begründung verbreitet, dadurch die Position der Einheiten der rumänischen Armee zu beeinflussen und so einen drohenden Bürgerkrieg abzuwenden. Tatsächlich traten die regulären Truppen in den folgenden Tagen geschlossen auf die Seite des Volkes über.Im Ausland wurde der Sturz Ceaușescu allgemein erleichtert aufgenommen.
(wikipedia. Was es nicht alles schon gab. Wer die Vergangenheit nicht kennt, hat keine Zukunft.)

Randale in Bayern
Asylbewerber verletzen fünf Polizisten in Heim
Fünf verletzte Polizisten und sechs Festnahmen. Das ist die Bilanz einer Gewalt-Nacht in einer Asylunterkunft in Bayern. Mehrere Beamten wurden am Freitag in die kleine Gemeinde Stephansposching gerufen, weil einige Bewohner des Flüchtlingsheims randalierten. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Polizisten dort zunächst von etwa 30 aufgebrachten Flüchtlingen beleidigt und bedrängt. Als die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Rädelsführer aus der Menge zogen, eskalierte die Situation völlig. Mehrere Asylbewerber schlugen auf die Polizisten ein und warfen Fahrräder auf die Beamten. Ein Polizist wurde bespuckt. Die Einsatzkräfte wehrten sich mit Pfefferspray. Als die Beamten versuchten, den Rädelsführer wegzufahren, sprang ein Asylbewerber mit beiden Füßen in die Seitenscheibe eines Polizeiautos, berichtet der Bayerische Rundfunk...Sechs Männer aus Nigeria im Alter zwischen 23 und 38 Jahren wurden festgenommen..
(bild.de. Bayern und falsche "Flüchtlinge" gehören zu Deutschland.
Mann (29) schwer verletzt.
Messerstecherei am Leipziger Hauptbahnhof
..Laut BILD-Informationen beschimpfte ein Marokkaner (29) gemeinsam mit einem zweiten Mann gegen 14.20 Uhr einen auf dem Gleis Leergut sammelnden Obdachlosen. Dann stieg aus einer Straßenbahn ein Unbekannter, laut Zeugen arabischer Phänotyp, und stach unvermittelt auf den 29-Jährigen ein und haute ab. Der Verletzte schleppte sich auf den Hauptbahnhof, um den Vorfall bei der Bundespolizei anzuzeigen...Der Täter ist noch flüchtig.
(bild.de)
Überwachungsvideo zeigt Messerangriff auf Israelis in Jerusalem
Ein Mann verletzt zunächst einen, kurz darauf einen zweiten Israeli zum Teil schwer mit einem Messer. Wenig später können Polizisten den Angreifer in der Altstadt Jerusalems stellen und schießen auf ihn.
(bild.de)
Amtsgebäude in Virginia Beach
Schütze tötet zwölf Menschen in US-Behörde
Angestellte verbarrikadieren sich in Büros ++ Angreifer wird von Polizei erschossen
...Der mutmaßliche Täter soll seit langem bei der Stadt angestellt gewesen sein, so der Polizeichef...Ihm soll erst am Donnerstag gekündigt worden sein...
(bild.de)

4ooo Euro — deshalb lässt sich doch niemand zum E-Auto verführen
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wollte den Absatz von Elektroautos durch deutlich höhere Kaufprämien ankurbeln. Mit dieser Idee ist er schnell gescheitert. Jetzt muss er - wahrscheinlich widerwillig — einen Plan durchsetzen, der viel aussichtsreicher ist.
Von Henryk.M. Broder
(welt.de. Wer verzichtet schon gerne auf das Auto.)

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DAS WORT DES TAGES
In Deutschland gibt es keine Tradition die „Eliten“ für ihre Fehlleistungen zur Rechenschaft zu ziehen. Das wird sich bei den Grünen auch nicht ändern.
Die Grünen werden alles was Spaß macht mehr oder weniger verbieten oder verteuern, die Steuern hochschrauben und Deutschland zum „Sanctuary Country“ für Migranten aller Art machen … damit die Deutschen so richtig Buße fürs Deutschsein tun können und damit das „Risiko Deutschland“ ein für alle Mal erledigt wird. Und die Deutschen werden jubeln, genauso wie damals 33-45. Es gibt hier kein rationales Korrektiv. Nicht einmal gesundes Eigeninteresse an einem schönen Leben. Deutschland ist durch und durch krank und die Grünen sind das Symptom.
(Kommentar, auf dem Forum von Tichys Einblick)
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Mit dem Handy Sippschaft zum Prügeln angefordert
Weiden: Angehörige eines Schülers attackieren Lehrerin im Unterricht
Von EUGEN PRINZ
Welche Sitten an den linksgrün versifften und bebunteten Bildungsstätten Deutschlands eingekehrt sind und was für ein vielversprechender Nachwuchs dort unterrichtet wird, zeigt ein Vorfall an einer Mittelschule in Weiden (Oberpfalz). Nach Recherchen von PI-NEWS gibt es in Weiden zwei Mittelschulen: Die Max-Reger-Schule und die Pestalozzischule. Bevor wir uns dem eigentlichen Sachverhalt widmen, wollen wir uns zur Einstimmung noch das Leitbild der „Unsere Schule ist bunt“ Max-Reger-Schule zu Gemüte führen: „Wir treten entschieden ein für Toleranz, für die Respektierung der Menschenrechte und den Schutz der demokratischen Grundprinzipien. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Schüler aus unterschiedlichen Nationen, Kulturen und Religionen in unserer Schule friedlich und in gegenseitigem Respekt voneinander zusammen lernen können.“
Mutter attackiert Lehrerin während des Unterrichts
Offenbar wird dieses schöne Ideal nicht überall mit Leben erfüllt. Am vergangenen Mittwoch kam es gegen 11 Uhr während des Unterrichts in einer Mittelschule in Weiden zwischen der 24-jährigen Lehrerin und einem 12-jährigen Schüler zu einem Streit. Der aufsässige Pennäler weigerte sich, seine Aufgaben zu erfüllen und auf die Lehrerin zu hören. Da er sich ungerecht behandelt fühlte, rief er mit seinem Handy (das natürlich auch im Unterricht immer griffbereit sein muss) seine 41-jährige Mutter an. Diese machte sich sofort zusammen mit einem männlichen Begleiter, bei dem es sich wahrscheinlich um den Großvater des Jungen handelt, auf den Weg in die Schule. Dort platzte sie in den Unterricht und griff die Lehrerin vor den Augen der Kindern zunächst verbal und dann tätlich an. Vom Begleiter der Mutter erhielt die 24-jährige Pädagogin mindestens eine Ohrfeige. Die Lehrerin wurde dabei verletzt und musste sich in ambulante Behandlung ins Krankenhaus begeben. Sie sind entsetzt? Es kommt besser: Die gewalttätige Mutter dachte sich wohl, dass angesichts ihres strafrechtlich relevanten Verhaltens Angriff die beste Verteidigung sei. Deshalb begab sie sich zur Polizeiinspektion Weiden und zeigte die Lehrerin obendrein noch wegen Körperverletzung an, da diese ihren Jungen angeblich „fest angepackt und hierbei verletzt“ habe. Jetzt ermittelt die Polizei sowohl gegen die Lehrerin, als auch gegen die gewalttätige Mutter und ihren Begleiter.
Polizeipräsidium übernimmt Zuständigkeit für Presseauskünfte
Der Vorfall hat hohe Wellen geschlagen. Als PI-NEWS bei der Polizei in Weiden weitere Details in Erfahrung bringen wollte, teilte eine Beamtin mit, dass in diesem konkreten Fall nur das Polizeipräsidium Regensburg Presseauskünfte erteilt. Dumm nur, dass bei der dortigen Pressestelle über das Wochenende wohl niemand erreichbar sein wird.
Die Gretchenfrage: Liegt ein Migrationshintergrund vor?
In allen Kommentarspalten, in denen über diesen Vorfall diskutiert wird, steht die Frage im Vordergrund, ob bei dem Schüler und seinen Angehörigen ein Migrationshintergrund vorliegt. Natürlich schweigen sich sowohl die Polizei, als auch die Medien darüber aus. Dass das Polizeipräsidium Oberpfalz die Pressearbeit dazu übernommen hat, zeigt jedoch, dass der Vorfall heikel sein muss. Der Autor hat bei einer Internetrecherche zu dem Vorfall bei den Kommentaren auf www.oberpfalzecho.de etwas interessantes gefunden: Abdul Hasan kennt also die Mutter. Das ist interessant. Stammt diese vielleicht aus dem selben Kulturkreis wie er? Ging es darum, dass der kleine Kronprinz von einer Frau (auch wenn sie Lehrerin ist) in seiner überdimensionierten Ehre verletzt wurde? Begleitete der Großvater die Mutter, weil der eigentlich für die Ahndung solcher Ehrverletzungen zuständige Vater in der Arbeit war?
Viele Fragen, keine Antworten, dafür sorgt wieder einmal die Ziffer 12.1 des Pressekodex, mit dem sich die Wahrheit trefflich vertuschen lässt.
Das meint der Lehrerverband:
Bleibt noch die Stellungnahme des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (BLLV). Dessen Präsidentin Simone Fleischmann reagiert am Donnerstag bestürzt auf den Vorfall. Es sei wichtig, die Polizei ins Boot zu holen und die junge Kollegin psychisch stützen. Sie habe nichts falsch gemacht. Weiter forderte Fleischmann: „Wir brauchen eine Null-Toleranz-Politik. Dafür muss sich der Dienstherr einsetzen.“
(pi-news.net)

Roger Letsch
Macht kaputt, was nicht kaputt ist!
Automobilindustrie, Energieversorgung, moderne Landwirtschaft: Die Union zögert und taktiert, wenn grüne Pläne für Verbote, Steuern, beschleunigte Abschaltungen und andere Zwangsmaßnahmen anstehen. Aber man exekutiert diese Pläne letztlich doch und steht so als Kellner der Grünen bei dem Projekt „Zurück ins vorindustrielle Paradies“ da. Das geht nun nach hinten los..Aufgabe des Konservativismus ist es, belastbare Strukturen zu schaffen und zu schützen, Aufgabe der Linken hingegen ist es, diese Strukturen vor der Versteinerung zu bewahren und Unnötiges zu zerschlagen. Sehr vereinfacht ausgedrückt: Der Konservativismus allein neigt zu Filz, linke Weltverbesserungsideen ohne Gegengewicht neigen der Anarchie zu. Soweit, so normal. Problematisch wird es, wenn sich Konservative als linke Hammerschwinger betätigen, statt tragende Strukturen zu bauen und zu erhalten...
(achgut.com. Grünkohl in allen Köpfen.)

Susanne Baumstark
„Es gibt kein Butterbrot ohne Butter“
Einfach nur unfassbar, wie die Bundeskanzlerin ein ums andere Mal diplomatische Beziehungen zu ehemals verbündeten Staaten grinsend beschädigt wie aktuell wieder zu den USA und die Merkel-Rockzipfel-Presse von Spiegel bis Süddeutsche das fasziniert feiert, ohne jemals eine kritische Nachfrage zu stellen.
(achgut. Was ist zu erwarten von einer Kommunistin?)

Gefahren für Juden in Deutschland
Merkels Sprecher Seibert: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen
Von Boris Reitschuster
Warnt die Regierung wirklich Juden davor, in Deutschland Kippa zu tragen? Auf diese Frage antwortete Regierungssprecher Seibert, indem er den Wunschzustand als Istzustand verkaufte. Seine Reaktion ist eine Bankrotterklärung – und schäbig....„Der Staat hat zu gewährleisten, dass die freie Religionsausübung eines jeden einzelnen möglich ist“, antwortete Merkels Sprecher, der früher beim ZDF arbeitete und dort auch über die Kanzlerin berichtete (solche fliegenden Wechsel vom Kontrolleur der Mächtigen zu deren Sprecher sind heute üblich, auch in der umgekehrten Reihenfolge kommen sie vor): „Deswegen ist es die Aufgabe des Staates sicherzustellen, dass jeder sich an jedem Ort unseres Landes, auch mit einer Kippa, sicher bewegen kann“, so Seibert weiter. Eiskalt, mit dem Temperament eines Sprechroboters und empathiefrei (an wen erinnert Merkels Sprecher damit nur?): „Zu dieser Verantwortung stehen wir! Und das gilt im Übrigen auch für die Träger anderer Symbole.“ Was für ein Zynismus! Warum erfüllt die Regierung ihre Aufgabe dann nicht? Warum wird sie ihrer Verantwortung nicht gerecht? Und warum tut sie so, als würde sie sie erfüllen? Schlimmer noch, als gebe es das Problem nicht...
(Tichys Einblick.  Seibert muss sabbern.)

„Steigerung darf kein Tabu sein“
Für den Kampf gegen Populismus fordert Ratschef die Erhöhung des Rundfunkbeitrags
Der Vorsitzende des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks, Lorenz Wolf, spricht sich für einen höheren Rundfunkbeitrag aus. In einem Gastbeitrag für die „Augsburger Allgemeine“ fordert er "journalistische Präsenz und Exzellenz auf allen Ebenen", so auch im Internet. Das koste Zeit und Geld.
(focus.de. Gesinnungsterror. Populist gegen Populismus. Geht's noch blöder? Wenn schon bekloppt und bescheuert, warum schlägt der Prälat Dr. Lorenz Wolf, Vertreter der Katholischen Kirche im Rundfunkrat und Leiter des Katholischen Büros Bayern, was nicht erwähnt wird, nicht Inququisition, Gottesurteile, Scheiterhaufen und Bibel als einziges Medium vor?)

Gesinnungsterror
Kunststudenten gegen das Grundgesetz, gegen die Freiheit, gegen die Kunst
Der Akt der Bibliotheksbesetzung ist weder demokratisch, noch im Sinne der bürgerlichen Freiheit, er ist schlicht und ergreifend: Gesinnungsterror. Am 29. Mai besetzten Studenten der Hochschule für Bildende Kunst Dresden die Bibliothek in der Güntzstraße. Auf einem künstlerisch eher schlichten Transparent fordern sie: „HfBK oder AfD, beides geht nicht“. Die Bibliothek wurde aus Protest darüber besetzt, dass die Leiterin der Bibliothek, Barbara Lenk, von ihrem passiven Wahlrecht Gebrauch gemacht hat. Sie ließ sich als Parteilose auf der Liste der AfD für die Kommunalwahl in Meißen aufstellen. Ginge es nach dem Willen der Studenten, müsste Barbara Lenk entweder sich von ihrem kommunalpolitischen Engagement verabschieden, sich öffentlich wahrscheinlich in einem Bußritual von der AfD distanzieren oder von ihrem Job als Leiterin der Bibliothek „zurücktreten“...
(Tichys Einblick. Kunsthonig ist kein Honig.)

Ein Selbstversorgungsladen am Ende
SPD: „Solidarität“ bis in den Abgrund
Von Gastautor Giovanni Deriu
Das Wort „Solidarität“ nehmen innerhalb der SPD nur die für sich selbst in Anspruch, die ganz oben dirigieren. Mit einer hart arbeitenden Bevölkerung haben diese Sozialdemokraten nichts mehr zu tun. Die meisten wissen gar nicht, was arbeiten heißt und wie man Verantwortung trägt.
(Tichys Einblick. Außer mit sich selbst und ihrer Versorgung war Nahles noch nie mit irgendjemand solidarisch.)

Medien getäuscht
Deutsche Historikerin soll jüdische Familiengeschichte erfunden haben
Schwere Vorwürfe gegen eine deutsche Historikerin und Bloggerin: Sie soll ihre jüdische Familiengeschichte erfunden und das Archiv von Yad Vashem getäuscht haben. Auch mehrere Medien ließen sich von ihren Behauptungen täuschen.
(welt.de.Gibt es nicht auch ein "Zeitzeugengeschäft", mit Erinnerungskultur von Leuten, die sich aufgrund ihres Alters gar nicht erinnern können? Wer nicht dabei war, sollte gefälligst seine Klappe halten und nicht Märchen als Geschichte verkaufen.)

Deutschland verblödet
Ungebildet fürs Klima – Greta „streikt“ jetzt ein ganzes Jahr
Greta Thunberg, das 16-Jährige autistische Vorbild für alle Schulschwänzer und sich inszenierenden Klimahysteriker hat beschlossen, ab nun nicht nur Freitags der Schule fernzubleiben, sondern gleich ein ganzes Jahr statt zu lernen um die Welt zu tingeln und Kinder und Jugendliche dazu anzuregen fürs Klima dumm zu bleiben.Greta will sich nach Abschluss der neunten Klasse „ganz auf ihren Kampf gegen die Klimakrise konzentrieren“. Dafür wolle sie auf jeden Fall im September am Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York teilnehmen und im Dezember an der Weltklimakonferenz in Santiago de Chile, berichtet das schwedische Blatt Dagens Nyheter. Der Kampf für das Klima, vermutlich aber eher um die Kohle, die der Greta-Clan dabei absahnen kann, sei nun eben wichtiger. „Im Jahr 2020 müssen wir die Emissionskurve steil nach unten gewendet haben, wenn wir eine Chance haben wollen, unter 1,5 oder 2 Grad Erwärmung zu bleiben“, zitiert das Blatt Thunberg.
Dumm und dreist
In Deutschland gibt es schon Kinder, denen womöglich das Sitzenbleiben droht, weil sie seit Wochen freitags nicht zur Schule gehen. Nicht nur die vielen Fehlstunden an sich sind das Problem, sondern weil es an manchen Schulen Fächer gibt, die nur freitags auf dem Stundenplan stehen und in diesen das Lernziel sicher nicht erreicht werden kann. Das ist natürlich „ungerecht“! Und anstatt zu versuchen die Noten noch zu retten und fortan am Freitag nicht zu schwänzen, organisierten einige Schüler des Lessing-Gymnasiums in Berlin-Wedding auch am Donnerstag eine Demo, diesmal nicht fürs Klima, sondern vor ihrer Schule, weil sie schließlich versetzt werden wollen – auch ohne Leistung. Der Bonner Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff sieht Deutschland auf eine Katastrophe zusteuern. Die kommenden Erwachsenengenerationen werden wohl immer dümmer. Das liegt, fasst man Winterhoffs Thesen zusammen, in der Hauptsache an Eltern, die ihr linkes Weltbild ihren Kindern überstülpen. Kindern werde keine emotionale und soziale Kompetenz mehr beigebracht. Besonders bringt den Mediziner das sogenannte „autonome“ Lernen auf. Kinder, die alles selbstständig ohne Führung eines kompetenten Erwachsenen entscheiden müssen, deren Psyche könne sich nicht entwickeln. Winterhoff spricht von „Verwahrlosung“. Menschen blieben so ein Leben lang in ihrer Kleinkind-Psyche verhaftet. Das beklagen auch mittlerweile viele Lehrer, dass die Kinder keine schulische Reife hätten. Deutschland verblödet also! Das hat viele Ursachen. Nicht in die Schule zu gehen und Eltern, die ihren Kindern keine Führung für ein verantwortungsvolles Leben, in dem man seinen Pflichten nachkommt, geben, fördern diesen Prozess noch. Kinder brauchen Vorbilder – Greta Thunberg ist das sicher nicht. (lsg)
(pi-news.net)

Umfrage-Hammer
Grüne überholen Union,
SPD-Absturz auf 12 Prozent!
Im aktuellen RTL/n-tv-„Trendbarometer“ gewinnen die Grünen eine Woche nach ihrem erdrutschartigen Erfolg bei der Europawahl 9 Prozentpunkte hinzu und landen bei 27 Prozent (Vorwoche 18 Prozent).Dramatisch: CDU und CSU liegen mit 26 Prozent (minus 2 Prozent im Vergleich zur Vorwoche) nur noch knapp dahinter. ...Die SPD stürzt nach ihrer historischen Wahlniederlage vom vergangenen Sonntag um 5 Prozentpunkte auf 12 Prozent ab. Damit liegt sie nur noch 1 Prozentpunkt vor der AfD mit 11 Prozent (-2). Dahinter folgen die FDP mit 8 (unverändert) und die Linke mit 7 Prozent (-1)...
(bild. Die Welt verrückt, Deutschland Irrenhaus. Jeder würfle selbst!)

Schleichwerbung für die „Antifa“
ZDF platziert Aufkleber von Terrorgruppe in Seifenoper
Die „öffentlich Rechtlichen“, insbesondere die ARD, geben sich alle Mühe, eine faschistische Terrororganisation, die „Antifa“, möglichst oft im Programm „unterzubringen“, indem ihr Logo dem Publikum gezeigt wird. Bei der „Antifa“ handelt es sich um erklärte potenzielle Mörder, die sich zum gewalttätigen „Kampf gegen Rechts“ bekennen und dabei Tote in Kauf nehmen. In ihrer Zielsetzung passen sie allerdings zum Gesellschaftsentwurf der ebenfalls linken Medienmacher, die konservative Positionen in der Gesellschaft ausrotten wollen. Die in diesem Sinne tätige „Antifa“ ist dabei ein gern gesehener Bundesgenosse, so wie die SA damals für die Nazis. Deshalb schiebt man sie beziehungsweise ihr Symbol dem Zuschauer gerne bei allen möglichen Gelegenheiten unter. Bei Nachrichtensendungen, wo man ja offiziell dokumentiert, geschieht das durch ein überlanges Zeigen ihrer Symbole, selbstverständlich unter Verzicht auf eine inhaltliche Einordnung der potenziellen Mörder. Die ARD tat dies zum Beispiel bei der Tagesschau, PI-NEWS thematisierte jeweils die Staatsfunk-Werbung für die Faschisten. In Spielfilmen oder Serien nutzen ARD und ZDF dagegen gerne so genannte Schleichwerbung, wobei das Symbol der Faschisten normalerweise relativ kurz, aber – nach Gelegenheit – auch länger ins Geschehen eingebaut und gezeigt wird. Jüngstes Beispiel ist eine ZDF-Serie, „Marie fängt Feuer“, bei der das Faschisten-Symbol ab Minute 56:11 beinahe mittig mehrfach und lange gut zu sehen ist. Mit Sicherheit würde das ZDF keine Hakenkreuze auf diese Weise in ihren Serien zeigen, sieht man einmal ab von einer Wunde, die in dieser merkwürdigen Form in einer Szene von „Marie fängt Feuer“ zu sehen ist (bei 1:08:12). Sollte hier das Böse, das Verletztwerden im Symbol der Nazis angedeutet worden sein? Vermutlich eine Überinterpretation. Sicher scheint aber, dass das ZDF kaum Aufkleber von rechtsradikalen Kameradschaften oder von „Die Rechte“ etc. mit ins Bild nehmen würde. Würden sie? Vielleicht fragt ja mal jemand beim ZDF nach und lässt uns die Antwort zukommen. Gerne werden wir sie dann hier veröffentlichen.
(pi-news.net)

Karl Marx statt Ludwig Erhard
Kommt bald das Kevin-Kühnert-Abitur?
Von Josef Kraus
Alles über Klima, Rudimentäres über Karl Marx, aber nichts über wirtschaftliche Zusammenhänge, geschweige denn über Ludwig Erhard, Alfred Müller-Armack, Walter Eucken oder die katholische Soziallehre: Juso Kevin Kühnert wird seine Freude daran haben.Die 1970er und 1980er Jahre standen vor allem in Hessen und in Nordrhein-Westfalen ganz im Zeichen sozialistischer, marxistischer Pädagogik... Bert Losse, Wirtschafts-Woche-Redakteur und Volkswirt, hat dies soeben für die NRW-Abituranforderungen im Fach Sozialwissenschaften/Wirtschaft nachgewiesen. Losses Sohn ist in Köln Abiturient des Jahres 2019; da lag es nahe, dass der Papa mal einen Blick in die Prüfungsvorbereitungen wirft. Losse hat dies getan, und er war entsetzt; sein Entsetzen hat er in einem Brief an NRW-Schulministern Yvonne Gebauer (F.D.P.) festgehalten. Bei der Betrachtung des vorgegebenen Prüfungsstoffes hatte Losse folgenden Eindruck: „Die Themenauswahl wirkte auf mich streckenweise, als hätten sich der Weltverband der Soziologen mit dem Stuhlkreis Postkeynesianismus und der wirtschaftspolitischen Abteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zusammengehockt.“ Begründung: Es findet sich dort keine Zeile von den Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft, von den Quellen unseres Wohlstands, von der Bedeutung von Eigenverantwortung und Subsidiarität für die Stabilität einer Gesellschaft, von der Bedeutung der Freiheit, vom Versagen der Planwirtschaft...
(Tichys Einblick. Mit Ochs und Esel dem Sozialismus hinterher.)

 

Der Hype des Klima-Irrsinns – eine Lizenz zum Gelddrucken

Von Klaus Rißler

Unübersehbar befindet sich dieses Land gegenwärtig im Würgegriff einer bislang noch nie dagewesenen „Klimahysterie, die nicht nur missionarische Züge annimmt, sondern in ihrem Absolutheitsanspruch leider auch noch die Erinnerung an bereits verflossene diktatorische Regime wachhält. Denn wir stehen am Beginn einer regelrechten „Klima-Diktatur“. Noch vor wenigen Jahren stand der „Schutz der Umwelt“ auf der Agenda der Parteien CDU, SPD, Grünen und der „Die Linke“ ganz oben. Heute wird dieser Term weitestgehend durch eine völlig „abstrakte Größe“ ersetzt, nämlich das Klima. Der Schutz der Umwelt, um den es eigentlich gehen müsste, stellt allerdings nur noch ein „lästiges“ Anhängsel eines wahren Schreckgespenstes mit eben dem Namen „Klima“ dar.

Obwohl die allerwenigsten überhaupt wissen, was es mit dem „Klima“ wirklich auf sich hat, bietet es eine willkommene Handhabe für eine ganze Reihe an daran über Gebühr gut verdienenden Interessengruppen, große Teile der Bevölkerung auf deren weitere Gewinnoptimierung hin einzunorden und deren Geldbeutel bedenkenlos zu plündern.

Um von den aktuellen, jedoch für diese Gesellschaft eigentlich wirklich relevanten Problemen abzulenken, das Volk zu sedieren und es über ihre wahren Absichten im Unklaren zu lassen (im Islam findet dafür das Wort Taqiyya, d. h. Täuschung, Verwendung), werden sowohl die hohe Politik dieses Landes als auch die mit ihnen verbandelten Medien auch künftig keinerlei Anstrengungen und Mühen scheuen, bereitwillig auf diesen Zug aufzuspringen, um mit einer abstrusen, realitätsfernen Klima- und Umweltpolitik auch weiterhin ein regelrechtes Schreckensszenario aufbauen zu können.

Dringendere Probleme ignoriert
Dabei gäbe es weiß Gott dringendere Aufgaben, um auch diesen den „Schrecken“ zu nehmen, wie z. B. die Bekämpfung einer immer mehr um sich greifenden Altersarmut, sowie die umgehende Genesung einer immer maroder werdenden Infrastruktur, wie sie insbesondere bei öffentlichen Gebäuden, Brücken, Straßen, der zwingend runderneuerungswürdigen „Hardware“ der Deutschen Bahn und nicht zuletzt auch beim Staats-Skandal Nr. 1, dem sich in wenigen Jahren zum voraussichtlich wohl dreistelligen Milliardenloch mausernden Berliner Großflughafen BER, immer deutlicher zu Tage treten. Nicht zuletzt sollte aber auch dem immer rascher voranschreitenden Bildungsverfall der jüngeren Generation endlich einmal vorgebeugt und die entsprechenden Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.

Da erklärt ein völlig inkompetenter Finanzminister namens Olaf Scholz, als früherer Erster Bürgermeister Hamburgs hauptverantwortlich für den durch extreme Linke und Antifanten anlässlich des G20 Gipfels im Juli 2017 in Hamburg verursachten Vandalismus in Millionenhöhe, alle zu Lasten des Steuerzahlers, noch Anfang 2019, dass die fiskalischen Quellen so stark sprudeln würden wie nie zuvor und kündet dann, unverfroren wie er ist, vor wenigen Wochen ein zu erwartendes Loch im Finanzhaushalt von 125 Milliarden Euro an. Dabei wäre eigentlich genügend Geld vorhanden, die genannten Infrastrukturdefizite abzubauen. Allerdings verschweigt er geflissentlich, ebenso wie der Rest von Merkels Berliner Kasperl-Theater, Gruselkabinett, oder wie man es sonst auch ausdrücken möge, dass dieses Geld völlig zweckentfremdet für unsere zwei bis drei Millionen an zugewanderten, heiß ersehnten, jedoch die Sozialkassen plündernden „Goldstücke und Fachkräfte“, sprich „Merkels Gäste“, nur so verplempert werden.

Diese aus bildungsfernen und vormodernen Kulturen „Herbeigeeilten“, die zu mehr als 90 % nicht in den ersten Arbeitsmarkt integrierbar sein werden, eignen sich dafür in umso höherem Maße dazu, den für sie äußerst lukrativen „Markt immerwährender Transferkosten“ zu Lasten der steuerlich abgezockten Bürger zu bereichern. Die damit verbundenen völlig unnötigen zusätzlichen Ausgaben dürften sich jährlich auf ca. 50 - 100 Milliarden Euro addieren. Mit anderen Worten ausgedrückt, es wird von einer immer gewissenloseren Politikerclique über viele Jahre hinweg Volksvermögen in Billionenhöhe einfach nur so verprasst. All diese Kanzlerin Angela Merkel umkreisenden „Satelliten“, d. h. ihre „Polit-Hilfsfachkräfte-Riege“ müssten, einschließlich der Chefin selbst, eigentlich für den ihrem Land zugefügten Schaden sowohl juristisch als auch finanziell in Regress genommen werden, zumal sie allesamt einen „Amtsmeineid“ geschworen haben.

Was muss man von einer Kanzlerin halten bzw. künftig auch erwarten, die kaum mehr als ein halbes Jahr nach dem Desaster von Hamburg einen Mann als Finanzminister bestellt, der nicht einmal in der Lage war, in einer Stadt von 1.8 Millionen Einwohnern für rechtsstaatliche Verhältnisse zu sorgen, wenn ihm dann auch noch als Belohnung für sein Versagen die Finanzen über mehr als 80 Millionen Bewohner anvertraut werden. Und welch jämmerliches Bild geben aber auch z. B. Verteidigungsministerin von der Leyen, Verkehrsminister Scheuer, Innenminister See-, Entschuldigung, Dreh-Hofer, Außenminister „Maas-Männchen“ und nicht zuletzt auch Wirtschaftminister Altmaier ab, wobei letzterer von Wirtschaft kaum mehr verstehen dürfte als ein mittelmäßig begabter Abiturient.

Pseudoreligiöser Eifer
Aber allesamt sind sie sich einig, wenn es darum geht, von den eigentlichen Problemen abzulenken und statt dessen, wie es ihnen beliebt, stets wieder eine „neue Sau durchs Dorf zu treiben“. Im Römischen Reich wurde dafür das geflügelte Wort „Brot und Spiele“ geprägt. Und was empfiehlt sich dazu besser als der übliche „Dauerbrenner“ Klima- und Umweltpolitik, der sich übrigens hervorragend dazu eignet, dem Bürger ein schlechtes Gewissen einzureden. Denn niemand lässt sich ja gerne zum Umweltfrevler abstempeln. Diese ganze, auch noch den letzten Winkel der Republik erfassende Klima- und Umwelthysterie trägt schon markante Züge eines pseudoreligiösen Eifers. Und gerade auch noch mittels einer rechtzeitig zu den Europawahlen erneut entfachten Klima- und Umweltschutzmanie scheint wieder einmal ein bereits seit Jahren zu beobachtender Hype alle Bereiche des Lebens zu durchdringen, allerdings mit noch stärkerer Intensität als je zuvor.

Nahezu die gesamte Parteienlandschaft, von löblichen Ausnahmen abgesehen, übergibt sich förmlich in völlig hanebüchenen Vorschlägen zur angeblichen Rettung des „Klimas“, wie sie in der Geschichte nicht nur dieses Landes, sondern sogar weltweit, wohl einmalig sein dürften. Denn an schon als exorbitant zu bezeichnenden Tollheiten scheint sich der dumme Michel kaum noch überbieten zu können. Allerdings hat er offenbar noch nicht bemerkt, vielleicht will er es aber auch gar nicht wahrhaben, dass er bei allen um ihn herum nur ungläubiges Kopfschütteln auslöst. Ein Land, das nicht einmal 2 % zum weltweiten CO2-Ausstoss beiträgt will das „Kima“ retten ? Nichts als eine grenzenlose Volksverdummung ! Geht’s noch ?

Nie zuvor fielen mir dermaßen viele mit völlig bescheuerten „Klima-Parolen“ überfrachtete Wahlplakate für die Europawahl ins Auge wie in diesem Jahr, so z. B. „weil das Klima keinen langen Atem hat“ von der SPD und „Hier ist gutes Klima“, „Es gibt keinen Planet B“, „Klimaschutz kennt keine Grenzen“. „klimagerecht“ allesamt von den Grünen, „Alle reden vom Klima, wir machen es“ von „Die Partei“, „So geht Insektenschutz“ von der CDU, um nur einmal einen beileibe längst nicht vollständigen Eindruck dieses Stumpfsinns zu vermitteln, deren Urheber man eigentlich für immer in eine geschlossene Psychiatrie einweisen sollte. Nicht nur auf einen oben angeführten Slogan der Grünen, sondern erst recht auf die „Klimaschutz“-Demo einer absichtlich fehlgeleiteten Jugend am 24. Mai 2019 bezogen, fällt mir spontan das folgende geflügelte Wort ein: „Dummheit kennt keine Grenzen, aber verdammt viele Leute“.

Unreife und lebensfremde Kinder
Man stelle sich dabei vor, dass eine Demonstration ins Leben gerufen wird, welche das Ziel verfolgt, eine „abstrakte Größe“, nämlich das Klima, zu retten. Allein schon deshalb muss man sich über das geistige Befinden der jungen Generation ernsthafte Sorgen machen, allerdings mehr noch über den Intellekt derjenigen, die ihnen diesen Unsinn erfolgreich eingetrichtert haben. Die vielen daran teilnehmenden unreifen und völlig lebensfremden jungen Leute, oft sogar deutlich unter 16 Jahre alt, werden wohl leider erst dann aufwachen, wenn sie für den von ihnen lauthals in die Welt hinausposaunten intellektuellen Schrott im späteren Leben einmal von denen zur Kasse gebeten werden, als deren willfährige Handlanger und nützliche Idioten sie lange Zeit hergehalten haben. Ob es dann allerdings den Technologie- und Innovationsstandort Deutschland noch geben wird, steht in den Sternen.

Die Zeichen stehen schon jetzt auf Sturm, denn die bienenfleißigen und äußerst wissbegierigen Ost- und Südostasiaten werden diese Entwicklung sicherlich interessiert zur Kenntnis nehmen. Immerhin und das sei nach dem Wahlergebnis vom 26. Mai 2019 an dieser Stelle noch nachgereicht, gelingt es leider auch heute noch, mit perfiden, dummen und die Realität völlig auf den Kopf stellenden Sprüchen und Parolen, erfolgreich auf Stimmenfang zu gehen. Dem Ganzen lässt sich deshalb nichts anderes als das Attribut eines maßlosen „Klima-Populismus“ abgewinnen.

Es gab übrigens vor gar nicht allzu langer Zeit auch hierzulande ein Regime, dessen erklärtes Ziel es war, vor allem Kinder und Jugendliche auf sein „Idealbild“ hin umzupolen und entsprechend zu indoktrinieren, was übrigens mit durchschlagendem Erfolg gelang. Denn nichts ist leichter, sowohl menschlich als auch politisch unerfahrene Minderjährige „auf Kurs“ zu bringen und dies waren schon seit eh und typische Eigenschaften aller diktatorischen Regime unabhängig von deren Couleur.

Und wer sich auch heutzutage immer noch dagegen sträubt, nicht im „politisch korrekten“ Sinne zu agieren, dem werden zumindest, wie in Emmendingen der Fall, seit neuestem zwei Damen als „Respekt-Coaches“ zur Seite gestellt (siehe dazu die Ausgabe der Badischen Zeitung vom 28. Mai 2019). Im Zusammenhang mit dieser Europa-, vielleicht sogar weltweit einmaligen Borniertheit bin ich geneigt, einige Worte aus der christlichen Passion zu zitieren: „Herr, verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Mit tatkräftiger Unterstützung der Medien, d. h. Presse, Staatsrundfunk und Staatsfernsehen wird dem unbedarften Bürgern bis fast bis zum Erbrechen vor Augen geführt, welche Schandtaten er tagtäglich zum Schaden von Klima und Umwelt anrichtet und er sich daraus nur mittels eines nicht zuletzt auch für ihn finanziell äußerst aufwendigen „Sanierungskonzepts“ Klima- und umweltverträglich regelrecht „freikaufen“ kann. All das hatten wir ja schon einmal in etwas veränderter Form Anfang des 16. Jahrhunderts, als Martin Luther mit Recht vehement und erfolgreich gegen den Aberglauben wetterte, dass sich der Mensch nur gegen Geld seiner Sünden entledigen könne. Heute würde man es bezeichnenderweise so ausdrücken: „Sobald der Groschen im Kasten klingt, das Klima nicht um Atem ringt“. Auf die davon profitierende Klima- und Umweltmafia bezogen, könnte man es aber auch etwas umformulieren, wobei es dann in etwa so lauten würde: „Sobald der Groschen im Kasten klingt, die Klima-Mafia Dich linkt“. Völlig bewusst habe ich „Lobby“ durch „Mafia“ ersetzt, denn m. E. gestaltet sich der Übergang vom Klima-Lobbyisten zum Klima-Mafioso doch recht fließend.

Klima-Pranger
Kanzlerin Angela Merkel, die es als promovierte Physikerin eigentlich besser wissen sollte, bezieht ja, offenbar „angepasst“ und deshalb im Maßstab 1:1, ihr Klima- und umweltpolitisches Know How aus dem „Potsdam Institute of Climate Impact Research“, unmittelbar vor ihrer Haustür. Chefeinpeitscher dieser vom Steuerzahler alimentierten Institution, deren erklärtes Ziel es ist, letzteren mit allerhand Auflagen und Vorschriften immer weiter zu knebeln, ist ein gewisser Herr Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, man könnte auch „Schelmhuber“ sagen, mit einem umfangreichen Stab an kleinen Einpeitscherlein, jedoch alles wiederum auf Kosten des Steuerzahlers, der sich mit der damit verbundenen Zwangsabgabe „Umwelt und CO2-Steuer“ sowie anderer teils offener, teils versteckter steuerlichen Abzocke auch weiterhin noch mehr ausquetschen lassen muss.

Deshalb verwundert es auch keineswegs, dass „Klima-Papst“ Schellnhuber auch als Mitglied in den „Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen“ berufen wurde. Schellnhuber, sich des äußerst kostspieligen „Umbaus“ im Sinne der sogenannten „Energiewende“ durchaus bewusst, schlägt deshalb vor, den dadurch entstehenden finanziellen Mehraufwand durch eine Reform der Erbschaftsteuer zu finanzieren, um so eine vermutlich zu erwartende soziale „Schieflage“ zu vermeiden.
Für die Potsdamer „Klimaschützer“ sei jedoch als für ihr Verhalten „entschuldigend“ angeführt, dass sie lediglich auch nur ein weisungsgebundenes Anhängsel des sogenannten UNO-Weltklimarates IPCC sind (Intergovernmental Panel on Climate Change = Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen), allerdings auch wiederum mit Steuergeldern der Bundesbürger via großzügigem deutschem UNO-Beitrag finanziert.

Man gewinnt in letzter Zeit vermehrt den Eindruck, dass, allen Unkenrufen zum Trotz, dennoch allmählich ein Prozess des Umdenkens einsetzt. Denn eine wachsende Zahl an Naturwissenschaftlern überkommt langsam die Angst vor der eigenen Courage und somit rücken doch immer mehr unter ihnen von ihren einst eingenommenen Positionen ab, wobei natürlich auch die Einsicht eine Rolle spielen könnte, nicht später auch noch für Fehleinschätzungen verantwortlich gemacht zu werden, die nie und nimmer eine Chance hatten, realisiert werden zu können. Dies betrifft allerdings nicht den harten Kern der selbsternannten Klima-Päpste um Schellnhofer. Der dürfte ja mit mittlerweile fast 69 Jahren sowieso bald seinen unverdienten Ruhestand antreten bzw. ihn zwischenzeitlich vielleicht schon angetreten haben.

Aber wie es im Leben so ist. Der eine geht, der oder die andere kommt. Vor knapp einem Dreivierteljahr trat ein von vielen Menschen geradezu als „Seherin“ erachtetes 16-jähriges schwedisches Mädchen mit etwas längeren Pippi Langstrumpf-Zöpfchen namens Greta Thunberg, offenbar von langer Hand geplant, ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ihr gelang auf Anhieb, was sonst nur Elvis Presley, den Beatles, Jimi Hendricks, Michael Jackson und anderen Koryphäen des Rock und Pop gelang, nämlich Millionen an jungen Menschen für ihren Klima-Hype zu ködern und sogar, dem Rattenfänger von Hameln sei Dank, Hunderttausende für ihre allwöchentlichen Freitagsdemonstrationen mit Namen „Friday‘s for Future“ für das Klima zu begeistern.

Dass diese gerade an Freitagen stattfanden bzw. auch künftig wohl immer noch stattfinden werden, weist umso mehr auf einen pseudoreligiösen Hintergrund hin, denn auch die Muslime versammeln sich ja seit eh und je zum Freitagsgebet in der Moschee. Und dann auch noch das: Das protestantische Gretchen trifft anlässlich einer Generalaudienz auf dem Petersplatz auch noch auf Papst Franziskus I. und hält ihm ein Plakat mit dem Slogan „Mach mit beim Klima-Streik“ entgegen (siehe Bild). Immerhin sei dem Oberhaupt der Katholischen Kirche als Positivum attestiert, dass er das unreife Gretchen nicht in Privataudienz empfangen hat und sich wohl auch nicht für deren zweifelhafte Ansichten instrumentalisieren ließ, wie es viele seiner „links-grün“ gestrickten katholischen Glaubensbrüder hierzulande mit Sicherheit gerne gesehen hätten.

Heilige mit Klima-Bibel
Dessen jedoch nicht genug, Gretchen wurde ja noch schier zur Ehre der Altäre, d. h. zur „Heiligen“ erhoben. Welche Perversion dieser Kultur und ein immer tieferer moralischer Fall derselben. Vieles zur Zeit sich in Europa Ereignende erinnert doch zumindest ein wenig an die Dekadenz sowohl des späten Römischen Reiches als auch an das Ende des Weströmischen Reiches im Jahre 476 n. Chr. Das heutige Europa scheint sich in einer analogen Situation zu befinden. Nur haben es die meisten offensichtlich noch nicht gemerkt, oder besser gesagt, weigern sich beharrlich, es zur Kenntnis zu nehmen.
Doch dessen immer noch nicht genug. Inzwischen erschien sogar noch ein Buch von und mit Gretchen mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen“, Unser Leben für das Klima, Autoren Greta & Svante Thunberg, Beata & Malena Ernman, Fischer Verlag, Frankfurt, 2019.

Ich bin fest davon überzeugt, dass genügend intellektuell weniger gut Gesattelte den Text dieser „Klima-Bibel“ begierig verschlingen werden und sie deshalb sogar einen Millionenerfolg verspricht, nicht zuletzt auch für die Kassen von Gretchen & Co. Man blicke dazu nur einmal in die Auslagen vieler Buchhandlungen. Wer dann auch noch einen kritischen Blick auf die Autorenliste riskiert, erkennt, dass insgesamt vier Autoren an diesem Machwerk beteiligt waren, darunter auch unser liebes Gretchen. Allerdings ist zu erwarten, dass sie lediglich als „Feigenblatt“ herhalten musste und wohl kaum einen eigenen Beitrag dazu geleistet hat, denn dazu dürfte sie allein schon ihres geringen Alters wegen kaum in der Lage gewesen sein, außer sie hätte diesen Planeten als neuer Einstein betreten. Damit liegt der Verdacht greifbar nahe, dass sie von bestimmten Kreisen, d. h. Svante Thunberg, wohl ihr Vater (?), und anderen der „Klima-Mafia“ angehörenden selbsternannten Klimaschützern instrumentalisiert wurde. Aber was soll man dazu auch noch sagen ? Sogar ein Arnold Schwarzenegger schwärmt von ihr. Auch er nur ein Trittbrettfahrer der milliardenschweren Klima-Mafia?

Mich würde allerdings aber auch brennend interessieren, welche milliardenschwere „Klima-Mafia“ u. a. wirklich hinter Gretchen Thunberg steht, denn es ist wohl kaum davon auszugehen, dass eine 16-Jährige aufgrund ihrer sowohl persönlichen als auch geistigen Unreife von selbst auf diese abstrusen Ideen kam. Manche, vielleicht sind es sogar sehr viele, gehen sogar davon aus, dass sie, als eine wahrhaft „Heilige“, ihre Eingaben von einer „höheren Macht“ erhielt und deshalb als der neue „Messias“ zu verstehen sei, der auf die Erde gesandt wurde, um das Klima zu retten. Oder sollte man, als „Referenz“ den Linken, Grünen und Antifanten gegenüber, „gendergerecht“, nicht eher von „Messianin“ oder in Bezug auf ihr junges Alter, von „Messianinin“ sprechen ?
Wie tief aber auch die Medienlandschaft in diesem Staat schon gefallen und ein Ende der Fallstrecke noch längst nicht abzusehen ist, dokumentierte sich erst jüngst anlässlich der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises mit der Goldenen Kamera am 30. Januar 2019 an eben diese Göre, die von Tuten und Blasen mit Sicherheit nicht die geringste Ahnung hat.

Was sich die dafür verantwortlichen Repräsentanten von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF wohl dabei gedacht haben bzw. ob sie auch nur im entferntesten in der Lage waren, nur einen Teil ihrer Gehirnzellen zu aktivieren, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Oder ist es vielleicht nur reinem „Populismus“ geschuldet, der von diesen Medien allerdings nur mehr den Kräften rechts der Mitte zugeschrieben wird ? In diesem Zusammenhang fallen mir einige Worte von Düsseldorfs größtem Sohn, dem Dichter Heinrich Heine (1797 – 1856) aus seinem Werk „Deutschland, ein Wintermärchen“ ein, die wie folgt beginnen: „Denk ich an Deutschland in der Nacht………..“

Eigentlich schon schlimm genug. Doch dass es auch noch schlimmer kommen kann, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich bewiesen, denn sie stellte sich voll und ganz hinter die wöchentlichen Schülerdemonstrationen für mehr Klimaschutz. Dazu Originaltext Merkel: „Ich unterstütze sehr, das Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen. Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist.“ Ihrer Ansicht nach seien die Klimaschutzziele nur erreichbar, wenn es Rückhalt in der Gesellschaft gebe. Ist sie sich denn bewusst, was Klima überhaupt ist und welche Rolle das kleine Deutschland dabei spielen kann ? Auf die umstrittene Verletzung der Schulpflicht ging sie dabei nicht ein. Sie dreht und windet sich, wie man es von ihr seit fast 14 Jahren kennt. Wenn sie irgendwann an ihre Grenzen stößt, d. h. sie gerät in eine politische Flaute, dann „macht sie eben schnell die Raute“.

Merkel-Populismus
Professor Joachim Sauers Gattin betreibt damit, ohne sich dessen offenbar bewusst zu sein, Populismus auf höchstem Niveau. Sie scheint so gar nicht zur Kenntnis genommen zu haben bzw. einfach nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, dass diese zweifelhaften Aktivitäten während der Schulzeit zu Lasten eines viel sinnvolleren Unterrichts gehen. Mit der von ihr so unverhohlen ausgedrückten Unterstützung für eigentlich ungesetzliche Handlungen, sprich Schulschwänzen, fiel sie vielen engagierten Lehrkräften auch noch gnadenlos in den Rücken. Ob sie diesen Unsinn vielleicht auch während ihrer Schulzeit und ihres Studiums im Verlaufe ihrer Sozialisierung in der ehemaligen DDR eingetrichtert bekam ? Von politischer Verantwortung und naturwissenschaftlicher Kompetenz einer „promovierten“ Physikerin erblicke ich dabei herzlich wenig, dafür jedoch umso mehr beispiellosen Opportunismus.

Es ist schon ein riesengroßer Skandal, wenn eine Regierungschefin öffentlich zu ungesetzlichen Handlungen, sprich Schulschwänzen, ermutigt. Ins gleiche Horn bläst übrigens auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Wie tief ist dieses Land moralisch gesunken, wie moralisch verkommen ihre obersten Repräsentanten ? Und als ob dem nicht schon genug wäre, setzen 700, ich würde sie als (Pseudo) Wissenschaftler und (Pseudo) Prominente bezeichnen, ungeachtet ihres geistigen Horizonts, mit ihrer Unterstützung dieser ungesetzlichen „Klimastreiks“ dem ganzen auch noch die Krone auf. Mehr und mehr gelange ich zur Überzeugung und ich befinde mich dabei in zahlreicher Gesellschaft, in einem zwangskollektivierten Irrenhaus zu leben.

Glücklicherweise liegt auch diesem Sachverhalt eine ganz profane Erklärung mit einem aus nur fünf Buchstaben bestehenden Wort zugrunde und dieses heißt „Mafia“. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit feiern da die Dämm-Mafia, die Windkraft-Mafia, die Solarenergie-Mafia, die Elektromobilitäts-Mafia u. v. a. mehr, fröhliche Urstände. All diesen mafiösen Strukturen ist gemeinsam, dass sie lediglich ein Ziel verfolgen, nämlich dem dummen Michel nur so das Geld aus der Tasche zu ziehen, um sich grenzenlos zu bereichern, wozu sie sich u. a. auch ihrer zahlreichen im Bundestag sitzenden „Marionetten“ bedienen. Denn wie lässt sich sonst vernünftig erklären, dass im Berliner Reichstag mehr Räume für „Lobbyisten“ zur Verfügung stehen als für die sogenannten Volksvertreter oder, besser ausgedrückt, Verräter am Volke ?

Klimafetischismus
Im Zusammenhang mit dem Klima-Irrsinn soll jedoch auch noch etwas auf gewisse, sehr häufig in völlig falschem Zusammenhang gebrauchte Termini, wie z. B. „Klimaerwärmung, Klimaveränderung und Klimawandel“ eingegangen werden, die leider von immer mehr, jedoch auch immer weniger kompetenten Medienvertretern und Journalisten fälschlicherweise verwendet werden. Immer öfter wird dabei von „Klimaerwärmung“ gesprochen, obwohl es diese gar nicht geben kann, denn eine statistische Größe, wie sie das Klima nun einmal darstellt, lässt sich weder auf der Heizplatte erwärmen noch im Kühlschrank abkühlen. In Anbetracht des doch recht kühlen Wetters Mitte April 2019 mit heftigem Schneefall im Schwarzwald bis in tiefere Lagen, ebenso wie auch Anfang Mai 2019, frage ich mich ernstlich, weshalb die Klimafetischisten nicht auch schon das Wort „Klimaabkühlung“ in den Mund genommen haben. Für sie gibt es per definitionem eben nur die „Klimaerwärmung“, denn, getreu den Worten von Christian Morgenstern (1871 – 1914) „kann eben nicht sein, was nicht sein darf“.

Wie schon erwähnt, repräsentiert das Klima eine statistische Größe und ich möchte dazu erneut die aus der Wikipedia entnommene Begriffserklärung zitieren: „Das Klima ist der statistische Durchschnitt aller meteorologisch regelmäßig wiederkehrender Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort und umfasst lange Zeiträume von in der Regel mindestens 30 Jahren“. Von einer Klimaerwärmung bzw. Klimaabkühlung zu reden, erweist sich dementsprechend als blanker Unsinn. Selbst den entschärfenden Terminus „Klimawandel“ halte ich auch nicht für korrekt, denn ein Wandel einer statistischen Größe dürfte auch nur schwer vermittelbar sein. Wenn schon, dann träfe die Bezeichnung „Klimaveränderung“ am ehesten zu. Allerdings wäre dann dringend erforderlich, darauf hinzuweisen, dass sich die Veränderung dieser „Größe“ über einen längeren Zeitraum von mindestens 30 Jahren erstrecken sollte.

Genauso wenig man das Klima als rein statistische Größe weder erwärmen noch abkühlen kann, lässt es sich ebenso wenig schützen, zumindest nicht auf direktem Wege. Schützen kann man die Umwelt, jedoch nicht das Klima, wobei noch hinzuzufügen wäre, dass ein nachhaltiger Schutz der Umwelt sehr wohl auch entsprechende Auswirkungen auf das Klima haben dürfte, aber diese vollziehen sich nicht in wenigen Jahren, sondern nur während eines Bobachtungszeitraums von einigen Jahrzehnten.

Dessen ungeachtet wimmelt es in dieser Region nur so von professionellen Klima-„Schützern“, die als hochoffizielle, oft genug sogar beamtete Klimaschutzbeauftragte oder, etwas reißerischer aufgemotzt und damit dem aktuellen Zeitgeist huldigend, als „Klimaschutz-Manager“, bezeichnet werden. Fast jede Stadt, sei sie auch noch so klein, und jeder Landkreis im weiteren Umland brüstet sich, einen solchen in ihren Reihen zu haben. Sogar der Gemeinderat der knapp 4000 Einwohner zählenden Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl hat, offenbar dem Vorbild der Nachbargemeinde Endingen folgend, erst kürzlich entschieden, ebenfalls einen „Klimaschutz-Manager“ einzustellen. Ich frage mich nur, weshalb das Geld bei den allfällig klammen Gemeindekassen mit solch unnötigen Kinkerlitzchen noch weiter verschwendet wird. Aber es gibt ja immerhin noch andere Geldquellen, wie z. B. Gewerbe-, Grund-, Grunderwerbssteuer, sowie Wasser- und Abwassergebühren, die man zu diesem Zweck wieder einmal den „Realitäten“ anpassen kann, von den so oder so bereits seit Jahren sehr hohen Strompreisen ganz zu schweigen.

Etikettenschwindel
Aus Platzgründen möchte ich mich für’s erste aus dieser Problematik ausklinken und in einer späteren Ausgabe des Grüselhorn zumindest versuchen, die wirklichen Ursachen der aktuell diskutierten Problematik von Umwelt und Natur einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Darin wird außerdem das Interesse sowohl der Beschreibung als auch der Folgen des sogenannten „Ökologischen Fußabdrucks“ gelten, denn längst nicht überall wo „grün“ draufsteht, ist auch „grün“ drin.

So gelange ich am Ende dieses umfangreichen Traktats zwangsläufig zum Schluss, dass die uns fast rund um die Uhr verfolgende Klimaschutz-Debatte letztendlich nur denjenigen dient, die sich mit der Naivität der Menschen eine goldene Nase verdienen wollen, deren größter Teil jedoch von den dahinterstehenden mafiösen Strukturen gnadenlos abgezockt wird.

Ich kenne genügend Leute, die schon auf diesen Etikettenschwindel hereingefallen sind, nur weil sie es einfach für zwingend notwendig erachtet hatten, der Umwelt „Gutes“ anzutun. Leider erweist sich dieses oft genug unter großen finanziellen Opfern erkaufte „Ansinnen“ längst nicht als so „nachhaltig“ wie eigentlich propagiert: „Denn gut gemeint, ist in den seltensten Fällen auch wirklich gut gemacht“.

Astroturfing, Framing und Overton Window

Warum schafft es die Partei, zu einer Kraft aufzusteigen, die tatsächlich den nächsten Kanzler stellen könnte? Auch deshalb, weil sie politische Techniken beherrscht, die ihre Konkurrenten noch nicht einmal erkennen.

Das Wahlergebnis der Grünen in Deutschland lässt sich nicht verstehen ohne drei Begriffe, die in der US-amerikanischen Politik seit Jahrzehnten eingeführt, hierzulande allerdings – zumindest zwei von ihnen – als Begriff noch weitgehend unbekannt sind. Als Technik selbst allerdings nicht.

Die Grünen und ihr organisatorisches wie mediales Umfeld bedienen seit etwa einem Jahr dreier Instrumente in Perfektion, während die anderen Parteien die Praxis noch nicht einmal begreifen: Astroturfing, Framing und gezielte Beeinflussung des Overton Windows.

Um mit dem ersten zu beginnen: Bei Astroturf handelte es sich ursprünglich um einen Begriff für Kunstrasen in Stadien. Schon in den 90er Jahren benutzten Politiker und Politanalysten das Wort für öffentlichkeitswirksame Aktionen, die koordiniert und gewissermaßen im Ganzen ausgerollt werden, aber den Eindruck einer spontanen, an vielen Stellen gleichzeitig entstehenden Aktivität erwecken sollen. Also das Gegenteil eines Kunstrasens, nämlich eine urwüchsige Graswurzelbewegung. Der Begriff geht wahrscheinlich auf den texanischen Senator Lloyd Bentsen zurück, der 1985 plötzlich sehr viele Briefe und Postkarten bekam, scheinbar von normalen, unabhängig voneinander agierenden Bürgern, die ihn beknieten, sich besser um die Interessen der Versicherungswirtschaft zu kümmern. “A fellow from Texas“, meinte Bentsen, „can tell the difference between grass roots and AstroTurf… this is generated mail.”

Mit simpler Briefpost betreibt heute niemand mehr Astroturfing. Die Instrumente sind unendlich wirkungsvoller, und die Praxis zielt auf die breite Öffentlichkeit: Mit vorgeblich von unten gewachsenen Bewegungen wie den „Schulstreiks für das Klima“, mit Youtube-Videos und mit Veröffentlichungswellen von Appellen.

Mit dem Begriff Framing immerhin kann spätestens seit dem „ARD-Framing-Manual“ der Publizistin Elisabeth Wehling schon eine etwas größere Öffentlichkeit in Deutschland etwas anfangen. Zur kurzen Erinnerung: Wehling, eine mit wohlklingendem eigenen Institut selbstnobilitierten Psychologin, hatte für die ARD 2017 ein so genanntes Framing-Manual verfasst, in dem sie dem Senderverbund riet, für eine höhere Akzeptanz des Gebührensystems moralisch aufgeladene Begriffe in Umlauf zu bringen. Etwa „Gemeinwohl-Funk“ für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Kritiker sollten folglich als Gemeinwohl-Feinde, Gebührenverweigerer als „vertragsbrüchig“ stigmatisiert werden.

Theoretiker und Praktiker des Framing (von Frame, Rahmen) erklären Sachverhalte als praktisch beliebig dekonstruierbar. Für sie gibt es keine Objektivität, selbst in der Naturwissenschaft nicht, sondern nur „Deutungsrahmen“, die, je nachdem, wie sie gesetzt werden, die öffentliche Diskussion leiten. Was ja auch zu einem gewissen Grad zutrifft. Es lenkt die Wahrnehmung vieler Medienkonsumenten erheblich, wenn etwa Demonstranten in Chemnitz als „Mob“ bezeichnet werden, gewalttätige Besetzer im Hambacher Forst dagegen als „Aktivisten“. Oder ob ein Medium von „Klimaentwicklung“ und „Klimawandel“ schreibt – oder von „Klimakrise“.

Beides, scheinbar spontane Bewegungen wie Begriffsprägung, beeinflussen wiederum das Overton-Window. Den Begriff des „Wahrnehmungsfensters“ prägte der amerikanische Politikwissenschaftler Joseph P. Overton (1960 -2003). Nach seinem Modell existiert ein Fenster der Wahrnehmung für gesellschaftliche Themen, das jedenfalls für die große Bevölkerungsmehrheit definiert, was als akzeptabel, umkämpft und außenseiterisch gilt. Overton entwarf folgende Skala:
Geltende Politik, populäre Ansicht, zunehmende Vernunft, noch akzeptable Ansichten, Radikalität und „undenkbare“ Ansichten („Policy, Popular, Sensible, Acceptable, Radical, Unthinkable“).

Wie ein Blick in die Geschichte zeigt, ändert sich die Bewertung vieler Ansichten in diesem Fenster von Generation zu Generation, und zwar nicht selten grundlegend. Massenverfolgung, die im Dritten Reich oder in der stalinistischen Sowjetunion als „normal“ galt, gehört heute zu Recht zu den Schreckensvorstellungen. Aber auch etwas kleinere und abgegrenzte Themen gleiten auf die Skala. Zu DDR-Zeiten hatten sich beispielsweise mit der Stabilisierung der SED-Herrschaft die meisten im Land mit Enteignung und Kollektivierung abgefunden. Im Westen galt dieses Gesellschaftsmodell spätestens seit dem Erfolg des Wirtschaftswunders als undenkbar, mindestens als radikal.

Unmittelbar nach dem Zusammenbruch der DDR 1989 überlebten Enteignungsphantasien bestenfalls noch im härtesten SED- und DKP-Funktionärsmilieu. Heute gleitet die Wahrnehmung gerade wieder in Richtung „empfindlich“ bis „akzeptabel“, wenn etwa Kevin Kühnert Kollektivierungspläne für BMW entwirft, und der Grünenvorsitzende Robert Habeck meint, über die Enteignung von Immobilien sollte ruhig einmal nachgedacht werden. Begriffe und Themen driften nicht nur einfach in dem Wahrnehmungsfenster. Sie lassen sich mit Geschick und Anstrengung auch ganz gezielt verschieben.

Als klassisches Astroturf-und-Framing-Unternehmen dürfte das Unternehmen Greta einmal in Psychologielehrbücher eingehen. Der Blogger Don Alphonso hatte schon im März 2019 ein nicht für die Öffentlichkeit bestimmtes Strategiepapier veröffentlicht, das zeigt, wie straff und professionell die „Fridays for Future“-Bewegung tatsächlich organisiert wird – vor allem von den Grünen.

Bei deutschen Demo-Auftritten Thunbergs weichen zwei Personen der 16-Jährigen so gut wie nie von der Seite: Luisa Neubauer, eine Art Klimajugend-Beauftragte der Grünen, und Jakob Blasel, Greenpeace-Aktivist und Mitglied der Grünen Jugend. Zwei gutaussehende und mediengewandte junge Grüne, ein praktisch unkritisierbares Kind im Rang einer „Prophetin“ (Göring-Eckardt) – das Trio wirkt so smart zusammengecastet wie eine der notorischen Neunziger-Jahre-Boybands.

Zu den Schülerdemonstrationen kommt nicht nur eine fast durchgehend wohlwollende Begleitung durch die etablierten Medien, wo wiederum das Herz der Journalistenmehrheit für die Grünen schlägt. Dazu kommt, wie eine Recherche von Tichys Einblick zeigte, im Hintergrund eine NGO. Wichtiger Verstärker für die Öffentlichkeit: das fast gleichzeitig entstandene Parallelnetzwerk der „Scientists for Future“, das für die nötige argumentative Unterfütterung sorgen soll und behauptet, „16 000 namhafte Wissenschaftler“ aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vertreten”. Als Initiatoren treten unter anderen der aktivistische Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans-Joachim Schellnhuber, auf, dessen Stellvertreter Johan Rockström sich gerade in einem Interview mit frei erfundenen Behauptungen und Zahlensalat („Ein Steak enthält 70 Liter Erdöl“) blamierte und seine Behauptungen zurücknehmen musste.

Außerdem dabei: Der TV-Moderator Ranga Yogeshwar, der Medizinpublizist Eckart von Hirschhausen und die für ihre Falschprognosen bekannte Ökonomin Claudia Kemfert (die 2011 prophezeite, die EEG-Umlage werde bis 2020 nicht über 3,59 Cent pro Kilowattstunde steigen, und andererseits einen schon bald fälligen Ölpreis von bis zu 200 Dollar pro Barrel vorhersagte). Dass die „Scientists for Future“ nicht‚ die „Klimawissenschaft” repräsentieren, sondern ihren hoch aktivistischen Teil, kann jeder erkennen, der beispielsweise das Buch „Die Klimafalle. Die gefährliche Nähe von Politik und Klimaforschung“ von Hans von Storch zur Hand nimmt. Der renommierte Meteorologe und Küstenforscher warnt darin seine Kollegen, sich als Ersatzpolitiker und Chefapokalyptiker aufzuspielen.

Die Netzwerke von grüner Partei, „Fridays for Future“-Schülern, journalistischen und institutionellen Unterstützern bilden das Kunstrasen-Geflecht, erstaunlich schnell ausgerollt und bemerkenswert solide gearbeitet. Wie wenig Spontanität darin steckt, zeigt sich beim Studium der Theorie-Texte dieser Bewegung, den schon mehrere Jahre alten Publikationen der US-amerikanischen Psychologin Margaret Klein Salamon: The Transformative Power of Climate Truth und Leading the Public into Emergency Mode. In „Die Öffentlichkeit in den Notfallmodus führen“ empfiehlt Klein ein Vorgehen, das sich wie ein Drehbuch der „Fridays for Future“-Bewegung liest. Dort heißt es:

„Das Akzeptieren der Klimawahrheit kann nicht nur dein bürgerliches und politisches Engagement beeinflussen, sondern auch deine Prioritäten, Ziele und dein Identitätsgefühl. Üblicherweise heißt es in der Argumentation der Klimapolitik dass ‘Furcht nicht funktioniert’: der Öffentlichkeit die erschreckende Wahrheit zu erklären würde nur vor Klimaaktionen abschrecken, und die Aufgabe der Klimabewegung bestünde darin, den Klimawandel als handhabbares Problem mit handhabbaren Lösungen darzustellen. Aber Verzweiflung, Panik und Angst sind nicht nur die einzigen Antworten auf die Klima-Wahrheit.

Der Notfall-Modus ist der Modus der humanen psychologischen Funktion, der eintritt, wenn Individuen oder Gruppen optimal auf existenzielle oder moralische Notfälle reagieren. Dieser Modus des humanen Funktionierens, der sich von dem ‚normalen’ funktionieren unterscheidet, ist von einer extremen Konzentration von Aufmerksamkeit und Ressourcen geprägt, um produktiv zusammenzuarbeiten und den Notfall zu lösen. Um diesen Weg zu beschreiten, müssen die Menschen erkennen, dass sie mit einem Notfall-Problem konfrontiert sind, das Notfall-Lösungen erfordert.“

Genau dieser Empfehlung, bewusst im Panik-Modus zu sprechen, folgt das gesamte Netzwerk, dessen Zentrum die Grünen und die Greta-Bewegten bilden. Die Protagonisten arbeiten die Gebrauchsanweisung mit entsprechendem Framing und Wording regelrecht ab.

Greta Thunbergs emblematischer Spruch lautet bekanntlich: „Ich möchte nicht, dass ihr hoffnungsvoll seid. Ich will, dass ihr in Panik geratet.“
Bei Luisa Neubauer klingt das so (in einem Beitrag für den WWF-Blog im Januar 2019): „Denn es fühlt sich tatsächlich so an, als würden wir in einem Auto sitzen, das auf einen Abgrund zusteuert. Doch anstatt zu bremsen, wird beschleunigt. Wir wurden in dieses Auto gesetzt, ohne dass wir gefragt wurden. Es gibt diesen Abgrund wirklich.“
---Fortsetzung des Artikels auf publicomag.com…
(pi-news.net)

Die Dirne

Von Hermann Löns

Ja, weicht ihr nur aus, ihr ehrbaren Frauen,
Und hebt euer Kleid, daß es sie nicht berührt,
Sie darf euch gerade ins Angesicht schauen,
Sie ist nicht alleine prostituiert;
O führt nicht so stolz die Worte im Munde:
»Ich bin ein kirchlich getrautes Weib!«
Sie verkauft ihren Leib nur und auf eine Stunde,
Ihr habt euch verschachert mit Seele und Leib!

Wie viele denn sind es wohl unter euch allen,
Die freudig gefolgt sind dem Mann ihrer Wahl?
Ist keine von euch vor der Ehe gefallen?
Hat keine von euch je getäuscht den Gemahl
Verschachert, verkuppelt von Eltern und Tanten,
Wie Tiere im Stalle zusammengeführt,
Die heiligen Flammen, die einst in euch brannten,
Ihr ehrbaren Frauen, sind prostituiert.

Was wißt ihr von Hunger und Mangel und Schande,
Von Armut und Krankheit, von Frost und von Not?
Euch From men und Guten im heiligen Lande
Gibt täglich der Herrgott das nötige Brot;
Geht einmal in Lumpen mit frostroten Händen,
Ihr Kinder der reichen, der glücklichen Welt –
Nur Tod oder Schande, das Elend zu enden –
Der Tod ist so bitter – und lachend bar Geld.
(Heute ist Internationaler Hurentag)

Schöne falsche Werbewelt. Wer braucht noch Männer?

(gh) - Deutschland wird immer voller, jedes letztes Zipfelchen wird bebaut, denn 4 Millonen Leute mehr in wenigen Jahren in einem Land, welches ausstirbt, wollen untergebracht werden. Also wird Wohnraum für die Dritte Welt knapp. Und was ist die Nachricht? "Einsamkeit der Menschen in Deutschland nimmt zu - Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich einsam. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, wie die Düsseldorfer Zeitung 'Rheinische Post' berichtet". Sowas kommt von der vielen Umfragerei. Wer nicht fragt, kriegt blöde Antworten zu lesen. Was ist die Botschaft? Nimm Drittweltler auf, und du bis nicht mehr allein. Schon Peter Alexander hat's gesungen: "Bist du einsam heut' Nacht? Wirklich einsam heut' Nacht? Bist du traurig, daß alles so kam? Denkt Dein Herz noch zurück, an den Sommer voll Glück, den ein Herbst ohne Sonne uns nahm? Liegt der Hauch einer quälenden Wehmut für Dichin den Räumen durch die Du nun gehst ohne mich? Sind die Träume schon da? Ist der Schatten Dir nah, der Dich fragt: Bist zu einsam heut' Nacht? Ich weiß nicht, ob Du einsam bist heute Nacht". Apropos Nacht: "Geparkter Mercedes brannte in Lahr-Mietersheim - Hat der unheimliche Feuerteufel wieder zugeschlagen, der in der südlichen Ortenau immer wieder Fahrzeuge anzündet? Am frühen Morgen brannte in Lahr-Mietersheim ein geparkter Mercedes. Anwohner konnten das Feuer im Motorraum löschen... Die Polizei sucht Zeugen, die kurz nach 2 Uhr im Bereich Breisgauer Straße / Seeparkgelände Verdächtiges bemerkt haben. Bei der Brandserie in der südlichen Ortenau gingen bislang über 40 Fahrzeuge in Flammen auf". Houston, wir haben ein Problem. Die Polizei sucht Zeugen. Vielleicht finden die ja mal was. So langsam ist das keine Leistungsschau der Polizei, wenn über 40 Autos brennen, und kein Täter erwischt wird. Dabei sollte sie doch für Sicherheit sorgen! Hat das vielleicht mit dem von Horst Seehofer propagierten Unrechtsstaat zu tun? Polizeilicher Aktionismus, von dem ab und an immer wieder zu lesen ist, ist kein Ersatz, wenn in Lahr und um Lahr herum Autos brennen. Kein Kinderkram wie der, mit dem gerade alle paar Tage in Kitas und Schulen, aber auch in Rathäusern und Gemeinderäten die Welt gerettet wird. Warum nicht auch in der Lahrer Stiftskirche? Wozu ist die sonst da? Für Kirchenmäuse etwa oder für grüne Politik von Pfarrrinnen? Es geht auch so: "Karl der Käfer" rettet in der Lahrer Stiftskirche die Welt". Maikäfer flieg! Ab in die nächste Schule. "'fit4future' - Grundschule Oberschopfheim veranstaltet Aktionstag - Beim 'fit4future'-Aktionstag in der Grundschule Oberschopfheim hatten die Schüler sichtlich Spaß. Sie bewegten sich etwa beim Sackhüpf-Wettbewerb, erfuhren im Ernährungsquiz spielerisch interessante Details und lösten Denkaufgaben". Wo soll da noch Zeit zum Lernen herkommen, wenn die Tage ausgefüllt sind mit linksgrüner Indoktrinierung? Es wird einsam in Deutschland, wo ein Volk durch bunte Völker ersetzt wird und die deutsche Sprache gedenglischt, bis sie niemand mehr wiedererkennt. Aber irgendwie soll das alles ja "trendy & cool" sein, wenn man nicht mehr weiß, was eigentlich eine Landesgartenschau ist. Dies sind alles Spiele. Das mit dem Brot kommt später. Vielleicht.  Sackhüpfen. Hinein mit Euch! Wenn dann mal ein Sack umfällt, steht's in der Zeitung. Garantiert!

Nach Discobesuch an junger Frau vergangen
Offenburg (ots) - Ein 33 Jahre alter Mann steht im Verdacht, sich in den frühen Morgenstunden des Vatertags an einer 20-Jährigen vergangen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen war die Heranwachsende gegen 5:40 Uhr auf dem Heimweg von einer Disco und wollte entlang der B 33a per Anhalter in Richtung Breisgau mitgenommen werden. Der Verdächtige sei der Frau zu Fuß gefolgt und soll sie in Höhe einer Firma an der Marlener Straße über eine dortige Leitplanke auf die Böschung gezerrt haben. Nur durch ihre heftige Gegenwehr konnte die durch den Überfall leichtverletzte 20-Jährige die eindeutigen Absichten des Mannes unterbinden und ihn in die Flucht schlagen. Der Vorfall war der Polizei von zufällig vorbeifahrenden Zeugen zunächst als Auseinandersetzung gemeldet worden. Im Zuge einer diesbezüglichen Überprüfung konnte der 33-Jährige von einer Streife des Polizeireviers Offenburg einer Kontrolle unterzogen und später vorläufig festgenommen werden. Gegen den Deutschen wird nun wegen versuchter Vergewaltigung ermittelt.
(Polizeipräsidium Offenburg)

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NACHLESE
Tosender Applaus
Abrechnung mit Trump: Für diese Aussagen wird Merkel wie ein Popstar gefeiert
Angela Merkel hält an der US-Eliteuniversität Harvard eine Rede, die es in sich hat. Obwohl die Kanzlerin US-Präsident Trump kein einziges Mal erwähnt, ist für jeden klar, auf wen ihre Kritik gemünzt ist...Merkel warb für "Wahrhaftigkeit gegenüber anderen und gegenüber uns selbst", und sie sagte: "Dazu gehört, dass wir Lügen nicht Wahrheiten nennen und Wahrheiten nicht Lügen."...
(focus.de. Das ist nur schlechtes Benehmen bei den US-Linksradikalen. Sie hat wohl nichts dazugelernt und blamiert Deutschland in der Welt. Wie sagte Helmut Kohl über sie: "Merkel konnte ja nicht mit Messer und Gabel essen“. Englisch kann sie auch nicht, hält ihren "Vortrag" auf Deutsch... Das kann sogar der Oettinger besser. Glaubt jemand, sie, die nicht reden kann, hat diese Rede verfasst? Wer lange Nase und kurze Beine hat, sollte sich das mit der Lüge verkneifen. Wer bringt ihr, der angeblichen Christin mit dem Islam, das 8.Gebot bei? Stattdessen Klatschäffchen überall. Dummheit ist grenzenlos, warum also nicht auch in den USA in einer privaten "Elite-Uni"? Der US-Präsident wollte sie ja wohl nicht sehen, wie es sonst gegenüber ausländischen Regierungschefs üblich ist.  Deutschland unten ist für die USA  immer Beifall wert. Nur vor einem Tandem Deutschland-Russland haben sie seit dem 19. Jahrhundert Angst und bekämpfen dies als Staatsdoktrin.  Nimmt niemand in Deutschland Merkel als Ehrennarrenrat auf? Da gibt es auch solche Umhänge. Sie hat's nötig. )
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Daniel Günther über CDU-Krise
„Ein Rechtskurs führt uns nicht weiter“
Wie macht die CDU nach der Europawahlschlappe und dem Rezo-Fiasko weiter? Ministerpräsident Daniel Günther über die Zukunft von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer – und einen möglichen grünen Bundeskanzler.
(welt.de.Wer? Ein Linksradikaler aus der Provinz. Augen zu und rein in den Kommunismus mit der SED statt CDU!)

Henryk M. Broder
Kippa für alle!
Nicht willens und nicht imstande, Judenhasser in die Schranken zu weisen, empfehlen deutsche Autoritäten lieber den Juden, sie sollten sich nicht einschüchtern lassen „und stattdessen stolz und erhobenen Hauptes durch Deutschland gehen – selbstverständlich auch mit Kippa“. Das sagt ausgerechnet einer, der ohne Kippa und mit Personenschutz unterwegs ist.
(achgut.com. Solange nur noch über Religion geredet wird, steht der Jüngste Tag mit dem Dritten Reich wieder bevor.)

Oje am See
EU-Wahlkampf: „Die guten Menschen von Starnberg“
Von Helmut Berschin
In der südbayerischen Kreisstadt Starnberg (23.500 Einwohner) fanden auf demselben Platz gleichzeitig vier politische Kundgebungen statt: AfD, Kirche, Anti-AfD und SPD. Ein Lehrstück in fünf Akten....Epilog - Bei der EU-Wahl am Sonntag, dem 26. Mai, kam die AfD in der Stadt Starnberg auf 6,9% der Stimmen ̶̶ ein (wie im gesamten Landkreis) starker Rückgang gegenüber 2014 (10,6%). Aber immerhin wählten sie 801 Starnberger. Das sind dreimal so viel wie die 250 Anti-AfD-Demonstranten (von denen die Mehrzahl gar nicht aus Starnberg stammte).
(Tichys Einblick. Hat sicher mit der Höhe des A-Quotienten von Gutmenschen zu tun. Ein Kommenator im Forum: "Das geschilderte Verhalten der Gutmenschen in Starnberg macht mich fassungslos. Ich bin erschüttert, hilflos und sprachlos. Da ich seit 20 Jahren in Frankreich lebe, kann ich den Vergleich ziehen mit Marine Le Pen und Ihrer Partei. Bei der Europawahl fiel uns auf, das in unserem ultralinken Departement kein einziges Le Pen-Plakat beschmiert oder abgerissen wurde. Auch im öffentlichen Fernsehen wird Le Pen anders als der AfD Raum gegeben.Ergebnis: Le Pen stärkste Partei mit ca 24 % .
Ich bin weder AfD-Anhänger, noch habe ich hier in Frankreich Le Pen gewählt. Aber das Gutmenschen-Verhalten von Starnberg (und anderswo) kann ich nur als neofaschistisch bezeichnen. Charakterologisch unterscheidet sich das nicht vom Verhalten der Nazi-Anhänger zu Hitlers Zeiten. Wer kein Vertrauen in die eigene Position hat, muss sie gewaltsam durch Diffamierung und Unterdrückung des Gegners verteidigen".)

Thomas Rietzschel
Die Politik, das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit
Nur noch 18 Prozent der Deutschen trauen sich, im öffentlichen Raum frei ihre Meinung zu sagen. Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zieht sich eine Mehrheit von 58 Prozent in die Familien oder den Freundeskreis zurück, wenn sie über „Tabuthemen“ wie Islam oder Flüchtlingspolitik sprechen will. Im Grundgesetz steht etwas anderes.
(achgut.com. Welches Grundgesetz?)

Wahlaufruf der deutschen Bischöfe
„Akt der politischen Exkommunizierung Andersdenkender“
Von Uwe Schramm
Die politische Einmischung der Kirchen erinnere an konfessionelle Sittengemälde der Kaiserzeit, mahnt der frühere Diplomat Uwe Schramm. Er wirft den Kirchen Pluralitätsverlust und Einschwörung auf einen grün-roten Kurs vor.Die beiden obersten Kirchenvertreter in Deutschland, Kardinal Marx für die Katholiken und Bischof Bedford-Strohm für die Evangelische Kirche, haben sich pünktlich zur EU-Wahl am vergangenen Sonntag mit einer politischen Erklärung zu Wort gemeldet, die nach – dem Echo in den Leserzuschriften zu urteilen – vielen nicht gefallen hat. Nicht dass es die beiden Kirchenoberen besonders beeindruckt haben dürfte. Sie sind es gewohnt, dass ihren Erklärungen der Ruf einseitiger Parteinahme und fehlenden Augenmaßes vorausgeht. So auch hier, und das nicht ohne Grund....Der Stich wird..aber energisch und zielbewusst gegen die „rechtspopulistischen Parteien Europas“ gesetzt, von denen keine „konstruktive Antworten“ zu erwarten seien. Das mag so sein oder auch nicht. Aber man fragt sich, was die beiden Kirchen denn zu diesem Akt der politischen Exkommunizierung Andersdenkender veranlasst hat und berechtigt...
(Tichys Einblick. Religionen leben von der Intoleranz.)

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DAS WORT DES TAGES
Wenn in Deutschland der Staat versagt, bewahrt der Bürger vor allem Ruhe. Denn Ruhe ist in diesem Land seit jeher erste Bürgerpflicht. Das ist Deutschlands Verhängnis. Die Bevölkerung akzeptiert die unfähigste Regierung, weil es demokratische Regierungen als Obrigkeit respektiert. Niemand rebelliert gegen den allmählichen Verfall dieses Landes. Dagegen, dass er gegen die Wand gefahren wird.
(Wolfgang Herles, auf Tichys Einblick)
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Aus Rücksicht auf traumatisierte Kinder
Lage (NRW): Schule verbietet Camouflage-Look bei Schülern
Von CHEVROLET
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland Pflicht wird, islam-konforme Bekleidung zu tragen. Während die nachthemdartigen weißen Gewänder noch recht komfortabel erscheinen, ist die sonstige islamische Haute-Couture auch und besonders bei den Damen allenfalls Altkleider-Container-tauglich. Ganz so weit allerdings sind wir noch nicht in Merkelland. Aber die ersten Kleidungsvorschriften jenseits von Bikini und Minirock kommen schon: An der Sekundarschule in Lage im Kreis Ostwestfalen-Lippe ist es seit kurzem verboten, Hosen, Jacken oder Pullover mit Tarnfleck-Mustern, sogenannte Camouflage-Kleidung, zu tragen. Dieser Kleidungsstil ist, ob man ihn nun schön findet oder nicht, unter Jugendlichen derzeit angesagt. Zuletzt durfte eine Schülerin nicht mit auf einen Schulausflug, weil sie eine Hose mit entsprechendem Muster trug, berichtet „Tag24“. Gegenüber dem Lokalsender Radio Lippe erklärte die stellvertretende Schulleiterin Ute Kuhlmann ihren Standpunkt. Ihr sei es wichtig, dass die Kinder nicht mit Kleidung zum Unterricht kommen würden, die bei traumatisierten Kriegskindern einen „bestimmten Knopf“ drücke, stellte sie klar. Diese Rücksichtnahme auf Kinder der angeblichen Flüchtlinge können viele Eltern allerdings nicht nachvollziehen. Zudem geben die Eltern an, dass sogar viele Flüchtlingskinder in Camouflage-Klamotten herumlaufen würden. Bisher gibt es das Verbot der Schule noch nicht schriftlich, weswegen sich viele Mütter und Väter dagegen auflehnen. Sie fordern eine Abstimmung unter allen Eltern zu dem Thema. Die Bezirksregierung in Detmold sieht hingegen keinen Grund dafür den Fall zu überprüfen.
(pi-news.net. Was tragen jetzt Soldaten? Ist nicht ganz Deutschland  traumatisiert nach den vielen echten Kriegen, Vertreibungen und Fluchten? Was fällt Frauen noch alles ein?)

Nach geplatztem Trump-Gipfel:
Kim Jong Un lässt hochrangige Mitarbeiter hinrichten
Nach dem ergebnislosen Gipfeltreffen von Hanoi hat Nordkorea einem südkoreanischen Zeitungsbericht zufolge seinen Sondergesandten für die USA hingerichtet. Kim Hyok Chol sei nach seiner Rückkehr im März am Mirim-Flughafen bei Pjöngjang erschossen worden, berichtete die Tageszeitung "Chosun Ilbo" am Freitag unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.
(focus.de..Gefängnis oder Tod: Das gehört zu Diktaturen. Nichts Neues. Abwarten.)

CDU-Politiker hörte nicht, wie Moslems die Nationalhymne singen
Amthor: „Entschuldigung, Entschuldigung!“
Fragen Sie mal einen Moslem, wann er das letzte Mal die Nationalhymne mitgesungen und wann er zum letzten Mal „Allahu akbar“ gesagt hat. Oder wann er sich das letzte Mal zur Ehre der Nationalhymne erhoben hat oder niedergeworfen hat vor seinem Allah. Antwort: „Heute Morgen“ – beide Punkte an Allah. Es hat mit den Präferenzen zu tun, die ein Mensch verfolgt. Da Allah ernst genommen wird, auch in seinem „Allah ist streng im Bestrafen“ (Sure 5, 98), und der deutsche Staat nicht, kommt dem Allah bei Moslems einfach mehr Aufmerksamkeit und Verehrung zu als dem deutschen Staat und seinen Symbolen. Gut, seien wir ehrlich, auch ein Patriot singt die Nationalhymne nicht jeden Tag. Allerdings gibt es eine Gruppe Menschen, die quasi von Berufs wegen öfter mal die Gelegenheit dazu hat, die Spitzensportler. Vor Beginn eines Länderspiels oder beim Abspielen der Nationalhymne bei Olympischen Spielen können sie die Nationalhymne singen. Wir wissen, dass sie es beim Handball alle tun, beim Fußball weniger, wo relativ viele Moslems ihren Sport gefunden haben. Vermutlich singen Moslems die Nationalhymne vor Länderspielen nicht mit, weil alles Lob allein Allah gebührt (Sure 1, 2). Und weil Allah streng im Strafen ist, siehe oben. So ist das eben, und weil es kein Gesetz gibt (nur gutes Benehmen), das das Mitsingen vorschreibt, ist es den Spielern überlassen, ob sie nur stehen oder zappelnd zuhören oder selbst mitsingen. Das ist ok. Allerdings darf man das nicht aussprechen. Das ist nicht ok. Die Erfahrung musste Merkels Zögling Philipp Amthor machen, der das flapsig in Worte gefasst hatte. Der FOCUS berichtet: *** Der CDU-Politiker Philipp Amthor hat sich erneut von einer Äußerung in einem bereits im Herbst 2018 veröffentlichten Video distanziert, das am Donnerstag wieder im Netz für Diskussionen sorgte. In dem Film „Wie ticken junge Bundestagsabgeordnete der AfD und CDU?“ des Reportage-Netzwerks „Y-Kollektiv“, ist der Politiker auf dem Marktplatz einer Kleinstadt im Gespräch mit Bürgern zu sehen. Das Reportageteam begleitet ihn bei einem Besuch der Stadt Strasburg (Mecklenburg-Vorpommern) zum Tag der Deutschen Einheit. Nach dem Singen der Nationalhymne ist Amthor zu hören, wie er sagt, „keiner von uns Moslem, der das jetzt nicht singen kann“. […] Der Deutschen Presse-Agentur sagte der CDU-Politiker am Donnerstag: „In der Situation habe ich unangebracht reagiert und mich davon sofort distanziert – klar und deutlich. Die Situation entstand in einer Zeit, in der viele darüber diskutiert haben, ob Fußballspieler die Nationalhymne mitsingen. Für mich ist aber klar, dass Religion und Nationalhymne nichts miteinander zu tun haben.*** Doch zu spät. Einmal entschuldigen reicht nicht, auch nicht zweimal. „Bei allen Muslimen“ müsse sich Amthor jetzt entschuldigen, fordert die Berufsmuslima und Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD, Berlin). Weil das „rassistisch“ war, was er da gesagt hatte. Und von CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus forderte sie, dass die „unmissverständlich klarmachen“ müssten, dass Rassismus in der CDU keinen Platz habe. Bei den täglich neu hinzu kommenden „Muslimen“ wird Herr Amthor jetzt also jede Menge zu tun haben. Bei der Gelegenheit: Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal die Nationalhymne mitgesungen und wann „Allahu akbar“ gesagt, Frau Chebli?
(pi-news.net)

Deutschland verschleudert sein Erbe – es stammt ja von »alten, weißen Männern«
Von Dushan Wegner
Deutschland verschleudert Wohlstand und Infrastruktur. Wenn der letzte Ingenieur ausgewandert und die letzte Fabrik geschlossen ist, wovon wollen die linken und grünen Illusionisten leben? Von Ideologie und politischer Korrektheit? Eben hatte Faust noch mit dem Geist gesprochen ... Wir müssen nicht spekulieren, was der Dichterkönig über heutige Wir-sind-mehr-Gröler sagen würde, er hat sich oft genug zur »Masse« geäußert, und so lässt er Faust über die Erkenntnis der Welt und ihrer Zusammenhänge feststellen:
Die wenigen, die was davon erkannt,
Die thöricht g’nug ihr volles Herz nicht wahrten,
Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
Hat man von je gekreutzigt und verbrannt. Eine Spruchweisheit dieser Szene haben auch vielleicht jene gehört, die ihr Weltwissen ansonsten aus Online-Videos und Klickdreck beziehen:
Was du ererbt von deinen Vätern hast
Erwirb es, um es zu besitzen. Was aber, wenn man manipuliert wurde, zu glauben, dass »die Väter« allesamt »alte, weiße Männer« und damit irgendwie »böse« sind? Was, wenn man zur »Generation Teilnahmepreis« gehört, die lernte, dass »erwerben«, sprich: arbeiten, etwas ist, was lieber andere Leute tun sollen – sprich: alte weiße Männer – während man selbst klicked, liked und bei gutem Wetter auch demonstriert?....
(Tichys Einblick. Von Nix kommt Nix. Alte Indianerweisheit.)

John Cleese
„London ist keine englische Stadt mehr“: Kritik von Monty-Python-Star sorgt für Kritik
Der Schauspieler John Cleese hat für seine Aussage, London sei keine britische Stadt mehr, für Kritik gesorgt. Dem als Mitglied von Monty Python berühmt gewordenen Komiker wurde unter anderem Rassismus vorgeworfen. Auch der islamische Bürgermeister von London, Sadiq Kahn äußerte sich.
(Junge Freiheit. Raus mit den letzten Engländern?)

Deutschland Kurier-Interview mit Maria Schmidt
Orbán-Vertraute: „Merkel hat aus Deutschland eine DDR gemacht“
Von COLLIN MCMAHON
„Angela Merkel hat aus Deutschland eine DDR gemacht“, so Prof. Dr. Maria Schmidt, langjährige Vertraute von Viktor Orbán, der bei der EU-Wahl 52 Prozent der Stimmen in Ungarn gewonnen hat, im Interview mit dem Deutschland Kurier.„Was ist mit Deutschland nur los?“ fragt die Vordenkerin der Orbán-Fraktion. „Die Menschen dort haben Angst zu sprechen, Angst ihren Job zu verlieren, wenn sie ihre Meinung sagen. Es gibt fast keine kritischen Stimmen mehr in Deutschland. Und dann werden wir beschuldigt, in Ungarn die Meinungsfreiheit einzuschränken. Das ist so unglaublich arrogant, das spottet jeder Beschreibung.“ Prof. Dr. Maria Schmidt ist Historikerin und Leiterin des Museum Haus des Terrors in Budapest. Sie promovierte in deutscher Literatur und Geschichte an der Eötvös Loránd Universität 1985 und forschte u.a. an der TU Berlin, den Universitäten von Innsbruck und Wien, sowie in Yad Vashem in Israel. 1994 lernte sie den 30-jährigen Viktor Orbán kennen und ist seitdem eine seiner engsten Vertrauten. Sie wundert sich darüber, was unter Angela Merkel aus Deutschland geworden ist: „Was Angela Merkel gut kann, ist, ihre Gegner und Rivalen auszuspielen. Darin ist sie einfach Spitze. Aber sie hat keine eigenen Ideen, keine Vision, keine Ahnung von Geschichte, Kultur oder der Welt. Seit 14 Jahren habe ich von ihr keinen einzigen Satz gehört, den man sich merken sollte. Sie hat mal gesagt, „Multikulti ist gescheitert“, dann hat sie das Gegenteil getan. Auch wenn sie noch zehn weitere Jahre im Amt bleibt, wird die Geschichtsschreibung – meines Erachtens nach – diese Frau nur wegen zwei Taten in Erinnerung behalten: Dass sie Deutschland zerstört hat, indem sie zwei Millionen illegale Migranten unkontrolliert ins Land gelassen hat, und dass sie daran scheiterte, nach 2008 Europas Wirtschaft wieder auf die Beine zu stellen. Das ist ihre Hinterlassenschaft.“ Schmidt glaubt, Politiker müssten Wegweiser sein. Merkel sei das Gegenteil, eine Mitläuferin, die nur gefallen will. „Als Viktor Orbán im Herbst 2015 gesagt hat, wir bauen einen Zaun gegen die illegalen Migranten, hat er enormen Gegenwind aus ganz Europa bekommen. Aber er stand dazu. Heute weiß jeder, dass er Recht hatte. Wenn man wie Merkel nur ein Fähnchen im Wind ist, hat man nie Recht. Sie hat sich von der Atomkraft verabschiedet – wozu? Jetzt müssen die Deutschen 30% mehr für ihren Strom zahlen. Angela Merkel hat alle politischen Gegner ausgeschaltet, aber die Grünen werden sie höchstwahrscheinlich trotz ihres Atomstopps besiegen. Sie wollte im Grunde genommen aus der CDU eine grüne Partei machen. Wozu soll man da noch CDU wählen?“----Lesen Sie das ganze Interview im Deutschland Kurier…
(pi-news.net)

Parteichefin wackelt
Vulgär-Ausraster in SPD-Sitzung: Schulz verliert im Streit um Nahles die Nerven
...Bei einem Treffen des konservativen „Seeheimer Kreises“ sei auch Martin Schulz dabei gewesen. Und der soll dem Bericht zufolge am Ende des Treffens aus der Haut gefahren sein. In Rage gebracht habe ihn ein Wortbeitrag des Chefs des „Seeheimer Kreises“, Johannes Kahrs. Kahrs soll einen Vorschlag abgelehnt haben, wie sich der Showdown in der kommenden Woche noch vermeiden ließe, heißt es. Beide hätten sich ein Wortgefecht geliefert, bis Schulz gebrüllt haben soll: „Du bist ein Arschloch!“
(focus.de. Parteifreunde.)

Mach´s gut
CDU: Das erstaunliche Erschrecken über das unplötzliche Ende
Man wundert sich, wie sich die CDU über ihre Wahlschlappe wundern kann. Noch bewundernswerter ist nur, mit welcher Sicherheit die CDU die genau falschen Ursachen benennt und falsche Schlüsse zieht.
VON Roland Tichy
...Schiefgelaufen ist gar nichts. Ihre Strategie ist vielmehr aufgegangen: in der kompletten Entkernung der CDU.Jetzt ist die CDU so saftlos wie eine nicht mehr so große, aber leergelaufene Batterie und die ohne Ladegerät. Die Partei wirkt wie ein aufgepumptes Michelin-Männchen ohne Innereien, eine leere, nur mit heißer Luft aufgepumpt Hülle, in die jetzt jemand eine freche Nadel gesteckt hat. Pfffft...
(Tichys Einblick. Es war immer nur eine Ballonhülle, nun ist halt die Luft raus.)

Markus Gärtner im Interview mit Bestseller-Autor Stefan Schubert
„Eine Lüge, eine Vertuschung nach der anderen“
Stefan Schubert ist einer von vielen freien Autoren in Deutschland, die sich kritisch mit den Zuständen im Lande beschäftigen. Die Mainstream-Medien diffamieren sie oder schweigen ihre Bücher tot. Und sie erleben eine extreme Behinderung ihrer Arbeit.
Schubert schreibt gerade sein zehntes Buch. Der Kopp-Autor war jahrelang Bundespolizist und hat nicht nur sehr gute Kontakte zu den Sicherheitsbehörden. In seinem jüngsten Buch über den Berlin-Attentäter Anis Amri deckte er auf, warum der Terrorist trotz umfangreicher geheimdienstlicher Erkenntnisse über seine wahre Gefährlichkeit und Absichten nicht verhaftet wurde – man brauchte ihn als Lockvogel, um Terror-Netzwerke zu beobachten. Daher wurden die Ermittler von oben ausgebremst und der Anschlag in Berlin nicht verhindert. Seine Erfahrungen beim Recherchieren des Buches hat er so zusammengefasst: „Eine Lüge, eine Vertuschung nach der anderen.“ Schubert hat bereits vier Spiegel-Bestseller geschrieben, und er promotet seine Bücher sehr aktiv auf Facebook. Dort macht er seit einiger Zeit immer öfter die Erfahrung, dass er medial ausgebremst wird. Früher wurden seine Artikel teils mehr als 1.000 Mal geteilt, „heute sind 100 schon viel.“ Follower berichten ihm ständig, dass eine Fehlermeldung kommt, wenn sie auf „Teilen“ seiner Facebook-Posts drücken. „Es ist eine Schande, was aus Facebook geworden ist“, sagt der freie Autor, Journalist und Blogger. Alle Details im Video von Markus Gärtner.
(pi-news.net)

Für eine neue europäische Erinnerungskultur

Von ACHILL PATRAS

Am Morgen des 29. Mai 1453 stürmte eine dritte Angriffswelle auf die Stadtmauern der Hauptstadt des byzantinischen Reiches. Konstantinopel, das heutige Istanbul, war bereits seit dem 2. April vom osmanischen Sultan Mehmet II. belagert worden. Die ersten beiden Angriffswellen in der Nacht konnten die Verteidiger noch zurückschlagen. Nun aber griffen die Elitetruppen des Sultans an, die Janitscharen. Die Janitscharen waren Militärsklaven. Ein ganzes Leben lang auf die Kriegsführung gedrillt. Es handelte sich um Kinder aus christlichen Familien des Kaukasus und des Balkans, die im Kindesalter von ihren Eltern entführt wurden. In der Folge wurden sie von Mitgliedern des sufischen Betaschi-Ordens zum Islam zwangskonvertiert und militärisch ausgebildet. Euphemistisch wird dieses Vorgehen als Knabenlesen bezeichnet. Dass derselbe Sufi-Islam, der zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert Jahr für Jahr europäische Kinder als Militärsklaven zwangskonvertierte, in heutigen westlichen Diskursen als die friedliche Variante im Gegensatz zum rechtgläubigen Mainstream-Islam verstanden wird, sei hier nur am Rande erwähnt.

Vor 566 Jahren – das Ende des byzantinischen Reiches
Zurück nach Konstantinopel. Den Janitscharen gelang rasch die Überwindung der Stadtmauer. Der Widerstand der Verteidiger brach zusammen. Innerhalb weniger Stunden hatten die osmanischen Truppen Konstantinopel unter ihre Kontrolle gebracht. Am 29. Mai 1453, heute vor 566 Jahren, hörte das byzantinische Weltreich auf zu existieren. Dieses Ereignis spielt heute in der westeuropäischen Geschichtsschreibung keine Rolle mehr. Selbst die Existenz eines oströmischen christlich-orthodoxen Kaiserreiches ist einer Mehrheit unbekannt. Dabei ist es heute zentral, sich wieder mit den großen Verläufen der Weltgeschichte zu beschäftigen. Sie ist erstaunlich aufschlussreich. Wie Zivilisationen vollständig untergehen können, machen sich die wenigsten bewusst. Wie auch, wenn die Erinnerung an diese Zivilisationen selber zunehmend verblasst.

Der Fall Konstantinopel war 1453 ein Schock, aber keine große Überraschung mehr. Das byzantinische Reich war im 15. Jahrhundert ein Schatten seiner selbst. Reduziert auf einige wenige Provinzen in Thrakien und Kleinasien. Das einst mächtige Reich war über 700 Jahre lang Angriffen muslimischer Dschihadisten ausgesetzt. In den ersten Eroberungszügen fielen im siebten Jahrhundert Palästina und Ägypten an die neuen islamischen Machthaber. Das byzantinische Reich selber überlebte aber die erste Welle der islamischen Angriffskriege. Das Reich behielt die Kontrolle über Kleinasien, also das Gebiet, das heute als Türkei bezeichnet wird.

Die türkisch-muslimische Einwanderung nach Kleinasien begann erst 1071
Die entscheidende Schlacht aber, die den Untergang des oströmischen Weltreiches einleitetet, war die Schlacht von Manzikert 1071 nördlich des Vansee. Hier trat Kaiser Romanos IV. dem seldschukischen Sultan Alp Arslan entgegen, wurde allerdings von diesem geschlagen. In der Folge kam es zu einer innerbyzantinischen Krise und das Reich konnte seine Außengrenzen nicht mehr schützen. Die Seldschuken setzten nicht nur militärisch nach, sondern brachten auch ihre Familien in das neue Land mit. Die heutigen Relotius-Medien würden wohl von Schutzsuchenden sprechen. Wie man die Vorgänge als Folge der Schlacht von Manzikert auch bezeichnen möchte, im Resultat kam es zu einer ersten Besiedlung des anatolischen Kernlandes durch turkmenische Stämme. Diese Stämme hatten den Islam angenommen, der ihre Identität gegenüber der christlichen Mehrheitsbevölkerung Kleinasiens abschirmte. Anstatt sich schrittweise in die gesellschaftliche Umgebung einzufügen, bildeten sie eigene Fürstentümer und lokale Parallelgesellschaften.

Gegen die militärische Bedrohung durch die türkischen Seldschuken, die nach und nach Kleinasien eroberten, rief der orthodoxe byzantinische Kaiser die westliche katholische Christenheit um Hilfe. Ein Umstand, der heute gerne vergessen wird, ist, dass dieser Hilferuf seinerseits die Kreuzzüge auslöste. Diese halfen zum einen die verbliebenen byzantinischen Gebiete in Kleinasien zu stabilisieren, zum anderen trugen auch der vierte Kreuzzug durch die Errichtung des lateinischen Kaiserreiches (1204–1261) dazu bei, das Byzantinische Reich zu schwächen.

1923: Abschluss des kleinasiatischen Bevölkerungsaustauschs
Die islamische Besiedlung der Türkei nahm jedoch nicht mit dem Fall von Konstantinopel ihren Abschluss. Der Fall Konstantinopels war nur der sichtbare Wendepunkt. Im Gegenteil: bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts waren Teile der heutigen Türkei wie beispielsweise die westlichen Küstenregionen noch mehrheitlich christlich, meist griechisch bewohnt. Erst mit dem Völkermord an den Armenieren im Ersten Weltkrieg und der weniger bekannten Ermordung und Vertreibung der letzten nennenswerten griechischen Bevölkerung bis 1923 wurden die Reste der christlichen Urbevölkerung Kleinasiens entfernt. 852 Jahre lagen zwischen der Schlacht von Manzikert 1071 und der kleinasiatischen Katastrophe 1923. 852 Jahre zwischen der ersten Einwanderungsbewegung und der letzten Vertreibung und Ermordung von Christen in Kleinasien. Auch wenn es lange dauern kann. Zivilisationen und Bevölkerungen, die sie einst hervorgebracht haben, können vollständig von ihrem Erdboden vertilgt werden. Deshalb sollte der heutige Untergang des byzantinischen Reiches vor 566 Jahren wieder Teil der gesamteuropäischen Erinnerungskultur werden.
(pi-news.net)