Springe zum Inhalt

Der Himmel ist online. Vielleicht.

(gh) - Lord Byron, kein Festlekönig, eher Spielverderber,  ist als bedeutendster Dichter der englischen Romantik bekannt, weniger als wichtiger Teilnehmer des griechischen Freiheitskampfes. Er hat  1821 als Dreiunddreißigjähriger, drei Jahre vor seinem Tod,  bekannt, was alle erschrecken wird, die Ostern noch unbedingt einen  drauf machen müssen. Denn, ei verblüfft, es geht auch anders.  Ohne Remmidemmi als erste Bürgerpflicht. Einfach mal das Hasenpanier ergreifen und die Häschenschule schwänzen. "Eine Dose von Salzen", sagt er, und meint nicht Salzstengel, "hat die Wirkung von zeitweisem Rausch, wie von leichtem Champagner auf mich. Aber Wein und Schnaps mache mich verdrießlich und böse bis hin zur Wildheit - doch still und zurückhaltend und nicht zänkisch , wenn man nicht mit mir redet. Schwimmen hebt meine Stimmung auch, aber  im allgemeinen ist sie schlecht und wird täglich schlechter. Das ist hoffnungslos; denn ich glaube nicht, dass ich so ennuyé bin, wie ich es mit neunzehn war. Der Beweis dafür ist, dass ich damals spielen oder trinken oder irgendwie in Bewegung sein musste, sonst fühlte ich mich elend. Heute kann ich mich in Ruhe langweilen; und ich bin lieber allein als in irgendeiner Gesellschaft". Damit dies Kindern nicht passiert, müssen sie rund um die Uhr kaserniert werden.  "Gegen die Langeweile  der  Ferien" werden Bataillone von Sozialarbeitern aufgefahren im Dienste ihrer linksgrünen Herren. Schon die Kleinsten  entrinnen  nicht Verwahranstalten  als Familienersatz.  Denn wie heißt es im  Manifest der kommunistischen Partei, welches schon die Kirchen herunterbeten: "Die Kommunisten erfinden nicht die Einwirkung der Gesellschaft auf die Erziehung; sie verändern nur ihren Charakter, sie entreißen die Erziehung dem Einfluß der herrschenden Klasse.  Die bürgerlichen Redensarten über Familie und Erziehung, über das traute Verhältnis von Eltern und Kindern werden um so ekelhafter, je mehr infolge der großen Industrie alle Familienbande für die Proletarier zerrissen und die Kinder in einfache Handelsartikel und Arbeitsinstrumente verwandelt werden". Wer sich langweilt, fängt vielleicht an, nachzudenken und gerät damit  dem System der menschenverachtenden Diktatur außer Kontrolle.  Deren Geschäftsidee ist allein der Mensch nach ihrem Bilde.

"Orte für Worte"
Literatur an ungewöhnlichen Orten in Lahr
"Orte für Worte" ist mehr als nur eine literarische Veranstaltungsreihe. Allein die Zahlen können sich sehen lassen: 14 Institutionen und Vereine bieten zum fünften Mal 25 Veranstaltungen an.
(Badische Zeitung. Die Stadt mag das für Kultur halten, hat aber den wichtigsten Leseort vergessen: das Klo. Wo sonst lässt sich Biederwelt einfacher hinter sich lassen?)

Bericht rückt Kult-Trainer in anderes Licht
Es brodelt in Freiburg: Streich soll hinter den Kulissen immer wieder ausrasten
Freiburgs Trainer Christian Streich gilt als einer der beliebtesten Trainer der Bundesliga. Auch weil der Coach auf Pressekonferenzen immer wieder über Themen abseits des Fußballs spricht. Doch wie die "Bild am Sonntag" nun berichtet, soll es hinter den Kulissen ruppiger zugehen--Doch nicht nur im Umgang mit der Mannschaft soll Streich häufig ein zweites Gesicht zeigen. Auch sein Verhältnis zum Personal der Geschäftsstelle soll belastet sein. Mit einer strikten Abneigung gegen jegliche Veränderung würde Streich den Klub gezielt von äußeren Einflüssen abschirmen – ganz zum Leidwesen der Mitarbeiter.
(focus.de. Kult ist nicht unbedingt was Gutes, sondern wird von einer Minderheit dafür gehalten.  Er sollte es mal mit besserem Fußball probieren und weniger dummes Zeug schwätzen, z.B. über Illegale als Mörder.)

Zahlreiche Motorradfahrer
verunglücken bei Frühlingswetter
Die Ausflugslaune hat für viele Motorradfahrer im Land schlimme Folgen. Die Polizei sprach von einem "erschreckenden Auftakt" des Osterwochenendes.
(swr.de. Folge des Klimawandels? Nicht das Wetter ist schuld, wenn vor allem viele Senioren sich aufs Motorrad schwingen. Einige Tote und sehr viele Verletzte, eine Biker-Karwoche.)

====================
NACHLESE
Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 16 – Siehe, es geschehen Zeichen und Wunder!
Von Stephan Paetow
Zu Ostern sind viele Eiferer und Schwarmgeister unterwegs. Greta in Rom, Polenz und Laschet in Fantasia, aber Inspektor Clouseau löst seinen schwersten Fall. Nach der Wundersamen Selbstentzündung der Kathedrale Notre Dame kamen die Großen der Kirche zusammen und hielten Rat, wie nun zu verfahren sei....Aus dem Armenhaus der BRD aber hörten wir Armin Laschet, elfter Ministerpräsident im Homeland NRW, bis 2016 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und Ehrensenator im Kölner Karneval. Der versprach 50.000 Euro aus der klammen Staatskasse, als die Trümmer in Paris noch rauchten....Die Bundesregierung setzte unverzüglich ihr Floskelgeschwader in Marsch. Mit den jeweiligen parteipolitischen Schwerpunkten.... Das Homeland NRW will „geflüchtete Lehrkräfte“ an Schulen einsetzen. Was sind „geflüchtete Lehrkräfte“? Wir kannten bislang nur größtenteils des Lesens und Schreibens unkundige „Fachkräfte“... Wenn eine mental retardierte Person gerichtlich unter Betreuung gestellt wird, muss man wohl davon ausgehen, dass es sich bei ihr mindestens um eine mittelgradige Intelligenzminderung (IQ 35 bis 49), eine schwere (20-34) oder gar schwerste (IQ unter 20) handelt. Bislang durfte diese Zielgruppe nicht an Wahlen teilnehmen, was aber nun, wo den Parteien selbst die Gruppe mit leichter Intelligenzminderung (IQ über 65) langsam flöten geht, schwer zu schaffen macht. Deshalb wird das Wahlverbot zur Europawahl aufgehoben....Achtung, liebe Osterreisende. Achten Sie bei ihrer Heimfahrt auf feiernde und tanzende Migranten auf den Autobahnen.....
(Tichys Einblick. Wenn Wahlen Wahlen wären, wären Demokraten deppert, würden sie nicht daran teilnehmen.)
=========================

Täter soll "Allahu Akbar" gerufen und Böller gezündet haben - Panik mit 24 Verletzten
München: Schwarzer mit Bart stürmte am Ostersamstag St. Pauls-Kirche
Von MICHAEL STÜRZENBERGER
Am Ostersamstag stürmte ein laut Mainstream-Medien „geistig verwirrter Mann“ am Samstag Abend den Oster-Gottesdienst in der St. Pauls-Kirche an der Theresienwiese und rief „Unverständliches“. In der tz berichten viele Augenzeugen von „dramatischen Momenten“, es soll auch einen „Knall“ gegeben haben.Daraufhin breitete sich Panik unter den Kirchenbesuchern aus, viele flüchteten voller Angst vor einem möglichen islamischen Terroranschlag. Dabei soll es 24 Verletzte gegeben haben. Auf Twitter sind jetzt Fotos aufgetaucht, die einen schwarzen Täter zeigen.Wir dürfen gespannt sein, wann es die ersten wahrhaften Berichte in der „Haltungs“-Presse gibt.Bei der „Politikstube“ sind die Schilderungen des Tathergangs bereits konkreter: Es soll ein „stark alkoholisierter Mann“ gewesen sein, „dunkelhäutig und mit Bart“. Er habe die Kirche während des kroatischen Ostersegens mit einer Flasche Alkohol in der Hand gestürmt, einen „Böller gezündet“ und ihn „in die Mitte der Kirche geworfen“. Dabei habe er „Allahu Akbar“ geschrien.Nicht wenige Menschen sollen nach diesem Schrecken verständlicherweise traumatisiert sein: Wie eine Augenzeugin weiter berichtet, sei die Messe jedoch nach der Festnahme fortgeführt worden. „Allen Mamas die ihre Kinder geschnappt haben und geflüchtet sind um diese zu retten, wünsche ich, dass Sie dieses fürchterliche Gefühl schnell wieder vergessen können“, schildert eine Userin die Situation.
(pi-news.net)

Peter Grimm
Colombo ist nicht Christchurch
Am Ostersonntag explodieren Bomben in drei Kirchen in drei Städten Sri Lankas, derzeit spricht man von 215 Toten. Ein Tweet der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli regt zu einem Vergleich an zwischen dem deutschen und europäischen Entsetzen nach dem Anschlag auf eine Moschee in Christchurch und den offiziellen Reaktionen auf die heutigen Anschläge auf Christen in Colombo.Immerhin gibt es kaum mehr ein Land, in dem man keinen islamistischen Terrorakt fürchten müsste...Ob jetzt jemand angesichts der Anschläge auf die Ostermessen in Sri Lanka den besonderen Schutz deutscher Kirchen und Kapellen fordern wird? Schließlich gab es hierzulande in den letzten Jahren auch zahlreiche Angriffe auf Kirchen und christliche Symbole. Ja, das war natürlich eine rhetorische Frage, denn jeder weiß, dass das nicht geschehen wird. Angriffe auf Christen werden in Europa scheinbar hingenommen...
(achgut.com. Was erlauben Islam?)

Propaganda vor den Europawahlen
Über die Friedfertigkeit von Größe, Einheit und Schwachsinn
Aus der Reihe „Kowalsky zitiert sich selbst“:
Diverses politisches Gesindel, umgangssprachlich auch „Parteien“ genannt, bringt anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament die EU mit dem Begriff „Frieden“ in Verbindung. „Europa bedeutet Frieden.“ Europa ist in erster Annäherung ein Kontinent, so dass die Aussage „Europa bedeutet Frieden“ in etwa so unsinnig ist wie die Aussage „Afrika bedeutet Sand“ oder „Asien bedeutet gelb“. Tatsächlich ist das Herrschaftskonstrukt der „Europäischen Union“ gemeint. Dieser Begriff ist Ausdruck von Fremdherrschaft. Ähnlich wie die römischen Invasoren in der Antike die benachbarten Stämme und Völker nicht differenzierten, sondern unter dem Oberbegriff „Germanien“ alles verstanden, was im Norden eventuell zu besetzen und zu unterdrücken wäre. Eine auf einem abgegrenzten Territorium lebende Gemeinschaft ist auch dann fremdbestimmt, wird sie von einer Teilmenge dieser Ethnie ihrer Selbstbestimmung beraubt. Tatsächlich ist es dem Grunde nach einerlei, ob eine bestimmte politische Clique sich als Volksvertreter bezeichnet, weil sie ihre Legitimität auf ein selbst verfasstes Pamphlet stützt, oder ob sie auf die ungeschriebenen Regeln der Omertà verweist...In Brüssel korrumpieren schätzungsweise 25.000 Lobbyisten mit einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden Euro. Keiner dieser Interessensvertreter wird Interesse an Subsidiarität, Vielfalt, Eigenständigkeit der Regionen und Mitbestimmung des Volkes haben....
(eigentümlich frei. Micky Maus wählen!)

++++++++++++++++++++++++
Ein Wort zum Osterfest
Jesus Christus, der Grenzenschützer
Von Gastautor
Ein alternativer Blick auf einen Religionsgründer. Von Pfarrer Achijah Zorn. Die gegenwärtigen Mainstream-Christen haben es nicht so sehr mit Grenzen..„Wir müssen Brücken bauen statt Mauern“, ruft der Papst vollmundig und kindergartentauglich aus seinem Vatikanstaat. Dort waren wir mit der Familie Ostern 2018 in einem wunderbaren Ostergottesdienst. Und zum Glück hat der Papst sich bei diesem Event nicht an seine eigenen Worte gehalten: Große Mauern um den Vatikanstaat herum, eine Schweizer Garde und eine hochmoderne Sicherheitsfirma haben Messer, Sprengstoff, Regenschirme und andere gefährliche Gegenstände draußen gehalten... Es wäre auch zu schade um die Kunstschätze der Vatikanischen Museen, wenn der Papst die Mauern niederreißen würde und statt dessen lauter ungesicherte Brücken ins Museum bauen würde..... Auch auf evangelischer Seite schließt man Kirchentüren ab, damit Leute in ungesicherten Kirchen nicht urinieren oder klauen, wie oft genug in meiner eigenen Kirche geschehen. Aber auf der Ebene der Politik hält auch die offizielle evangelische Kirche nicht so viel von Grenzen. .....Genau bei diesem Wunsch nach Abgrenzung kommt mir mein über alles geliebter Jesus Christus zur Hilfe. Der weiß von grenzensloser Liebe. Aber nur gegenüber Gott!...Peter Sloterdijk bringt das philosophisch auf den Punkt: „Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung“, indem wir durch eine unbegrenzte Willkommenskultur unsere Sozialsysteme, unsere innere Sicherheit und unsere eigene Kultur gefährden. ...
(Tichys Einblick. Selbstmord aus Nächstenliebe? Wo steht sowas?)
+++++++++++++++++++++++++++++++

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Menschen mit Eiern
Ostern ist das Fest der Freude und des Friedens, des Mutes und der Liebe. Da ist es doch naheliegend mal nach Menschen Ausschau zu halten, die Mut beweisen, oder wie man auf Neudeutsch sagt: „Eier haben“. Haben Sie auch selbst mal Mut, denn ich darf Ihnen versichern: Wer in diesem Land Eier hat, der hat das Überraschungsmoment komplett auf seiner Seite.
(achgut. Heute sind diverse Tänzer auf ausgeblasenen Eiern gefragt.)

Thomas Rietzschel
Maas auf Madeira – Eine obszöne Inszenierung
Was wollte Merkels Außenminister auf Madeira? Die erfahrenen Helfer bedurften seines Auftritts nicht. Der Genosse Maas stand nur im Wege, raumgreifend mit seinem Tross und den aufgelaufenen Journalisten, Fotografen und Kameraleuten. Auf sie allein kam es an.
(achgut.com. Hat der Geschmacklose wenigstens Wurst und Schwenkbraten mitgebracht?)

Interview
Der kulturelle Spagat der Behörden in Deutschland
Von Gastautor
Wie sich der Islam seine Wege im deutschen Rechtssystem sucht. Professor Christian F. Majer im Gespräch mit Giovanni Deriu.....Was früher eine Materie für Exoten war, ist heute in der Praxis vieler Standesämter und Amtsrichter Alltag...Definitiv, und darauf müssen wir verstärkt achten: unsere Grundwerte gelten in jedem Fall, die Toleranz für fremde Kulturen endet hier. Leider wird das im Alltag häufig missachtet. Es ist unsere Aufgabe, die Grundwerte der Rechtsordnung, insbesondere die Grundrechte, auch und gerade für Menschen mit Migrationshintergrund durchzusetzen, nicht nur gegenüber dem Staat, sondern auch gegenüber der eigenen Familie. Insbesondere die Eheschließungsfreiheit und die sexuelle Selbstbestimmung müssen nicht nur vom Staat respektiert, sondern vor allem auch gegenüber diese missachtenden Dritten durchgesetzt werden. Das gilt nicht nur für rechtliche Bedrohungen, sondern auch für faktische. Es kostet Mühe und Kraft, die Widerstände sind teilweise massiv. Es ist aber gefährlich, wegen Bequemlichkeit oder falsch verstandener Toleranz Abstriche vom Grundrechtsschutz zu machen....
(Tichys Einblick. Koran und Scharia sind keine Auslegungssache, sondern Unterwerfungsbefehl für jeden Moslem und den Rest der Welt.)

********************
DAS WORT DES TAGES
Wer in der ideologieproduzierenden Industrie Karriere machen will, kann es sich nicht leisten, bestimmte Glaubensartikel grundsätzlich in Frage zu stellen. Er wird daher mit der Autorität, de eine wissenschaftiche Einrichtung oder eine "seriöse" Zeitung nun einmal genießt, das heißt unter Missbrauch des Vertrauens seiner Leser, eine durch Ideologie systematisch verzerrte Weltsicht verbreiten und dadurch den Korruptionsprozess in dessen Kopf vorantreiben. Für den Leser nämlich, sofern er zu den gebildeten Schichten gehört oder sich denen doch zurechnen möchte, bedeutet die ideologische Übereinstimmung mit den Eliten Teilhabe an deren geistigem Prestige...Der Glaube, dass der Regen von unten nach oben fällt, wird mit einer Art Prestige-Prämie belohnt.
(Manfred Kleine Hartlage, in "Warum ich kein Linker mehr bin".)
*************************

Jubelumfrage
AfD jetzt stärkste Kraft im Osten
Die BILD nennt es „Schockumfrage“, PI-NEWS nennt es Jubelumfrage: Im Osten ist wenige Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg laut Emnid-Sonntagstrend die AfD jetzt mit 23 Prozent stärkste Partei vor der CDU mit 22 Prozent. Klar dahinter liegen die Linke mit 18 Prozent, die SPD mit 14 Prozent und die Grünen mit 12 Prozent. Die FDP erreicht im Osten nur fünf Prozent, die Sonstigen kommen auf sechs Prozent.
(pi-news.net)

ELEKTROMOBILITÄT
Das Märchen vom günstigen Strom an der Ladesäule
3,84 Euro für 30 Kilometer: Eigentlich soll Strom für Elektroautos günstiger sein als Sprit für Autos mit Verbrennungsmotor. Für Haushaltsstrom trifft das zwar zu. Doch ein großes Versprechen von E-Autos entpuppt sich regelmäßig als Luftnummer.
(welt.de. Wenn sie nicht am Schlag der Stromrechnung gestorben sind, glauben sie noch heute an Märchen.)

Nach Pannenserie
Regierungsflieger fast abgestürzt: Flugsicherheits-General prüft brisanten Verdacht
Das Bundesverteidigungsministerium will nach der Pannenserie bei der Flugbereitschaft untersuchen lassen, ob es Mängel bei der externen Wartung gibt. Denn in den vergangenen Monaten hatte es mehrere Vorfälle gegeben – darunter auch der „Global 5000“, der in Berlin-Schönefeld knapp einem Unglück entging
(focus.de. Lassen die auch Kriege durch Fremde führen?)

Was Peter Altmaier nicht versteht
Der große Irrtum über Chinas Erfolg
Von Rainer Zitelmann
In China hat sich ein „dritter Weg“ zwischen sozialistischer Planwirtschaft und kapitalistischer Marktwirtschaft als erfolgreich erwiesen? Warum das ein Irrtum ist, erklärte Ökonom Zhang Weiying in einem Gespräch in Peking. In China ist die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, von 1981 bis heute von 88 Prozent auf ein Prozent gesunken. ...Übrigens nimmt gleichzeitig die Zahl der Superreichen stärker zu als in allen anderen Ländern auf der Welt. ...Wirtschaftsminister Peter Altmaier wollte uns jüngst die Notwendigkeit einer planwirtschaftlichen „Industriepolitik“ mit dem Hinweis schmackhaft machen, anders könnten Deutschland und Europa im Wettbewerb mit dem chinesischen Modell nicht mithalten...„Viele Menschen im Westen“, sagte Zhang Weiying zu mir, „glauben, dass China einen besonderen dritten Weg zwischen Staatswirtschaft und Marktwirtschaft, gefunden habe. Das ist ein großer Irrtum.“ ...Sobald Marktmechanismen eingeführt und die richtigen Anreize gesetzt sind, damit Menschen nach Reichtum streben, folgt das Wunder des Wachstums früher oder später.“ Entscheidend war, dass in China das Recht auf Privateigentum legalisiert wurde, die Preise freigegeben und dem Markt eine immer größere Rolle eingeräumt wurde....China werde sich nur dann weiter so positiv entwickeln wie in den vergangenen Jahrzehnten, wenn an dem Grundkurs der Entwicklung in Richtung „mehr Marktwirtschaft“, der den Erfolg begründet hat, festgehalten werde.
(Tichys Einblick. Im Osten geht die Sonne auf wie im Westen. Woher soll Altmaier von Wirtschaft Ahnung haben?)

Modellierer in Not
Die spinnen, die Klimamodelle
Von Holger Douglas
Das IPCC wird wahrscheinlich nicht Prognosen von allen Modellen gleich gewichten. Die Ergebnisse sollen anhand der Glaubwürdigkeit der einzelnen Modelle abgewogen werden. Sprich: Das, was besser ins Alarm-Konzept passt, wird genommen....Phänomenale fünf Grad Erwärmung berechnen die neuesten Klimamodelle und sagen sogar noch mehr vorher...Die Gute: Die Klimamodelle sind wie unreifer Käse. Selbst ihre Entwickler glauben nicht an die Ergebnisse... sind viele Wissenschaftler skeptisch und weisen darauf hin, dass vergangene Klimaveränderungen, wie sie etwa in Eiskernen dokumentiert wurden, die These vom großen Einfluß des CO2 auf die Erdtemperatur nicht unterstützen würden – und auch nicht auf das Tempo einer Erwärmung passen... Im Klartext: Die Klimafachleute tappen vollkommen im Dunkeln. Angeblich genauere Klimamodelle liefern vollkommen unrealistische Ergebnisse...Entscheidend: Solange ein Klimamodell die vergangene Entwicklung des Erdklimas nicht richtig wiedergeben kann, solange ist das Modell unbrauchbar für Prognosen. Genau daran kranken alle Modelle bisher...Dass damit die Grundlage für jenes CO2-Märchen und dem Klima-Alarmismus fehlt, interessiert Lisa, Lena und Greta nicht. Wenn es das überhaupt je tat.
(Tichys Einblick. Kinder und Erwachsene brauchen Märchen. Oder mehr Hirn.)

Sturm ist nicht gleich Sturm
Wer Wind erntet . . . (1)
Von Frank Hennig
Wer Wind sät, werde Sturm ernten, sagt der Volksmund. Aber auch wer Wind erntet und in Elektrizität verwandelt, kann für Sturm sorgen. Bei Anwohnern, echten Natur- und Umweltschützern, betrogenen Investoren und schamlos abkassierten Stromkunden.
(Tichys Einblick. Übervorteilte machen sogar die Klatschhäschen.)

Es gab  Warnungen vor islamischen Selbstmordattacken

Bei Terroranschlägen in katholischen Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind mindestens 290  Menschen getötet und mehr als 400 weitere verletzt worden, darunter auch Ausländer. Das teilte die Polizei am Sonntag mit.

Betroffen waren ersten Berichten zufolge drei Kirchen in verschiedenen Teilen des Landes, in denen Ostergottesdienste stattfanden, außerdem drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Der Polizei zufolge ereigneten sich die Explosionen alle innerhalb einer halben Stunde.

Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremesinghe berief eine Krisensitzung des Kabinetts ein. Der Minister für Wirtschaftsreform, Harsha de Silva, schrieb auf Twitter, er habe in einer Kirche in Colombo «schreckliche Szenen» erlebt. Er rief dazu auf, die Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Rettungsmaßnahmen liefen.

Der südasiatische Inselstaat ist ein beliebtes Touristenziel, auch für Europäer. Nur etwa 7 Prozent der Bevölkerung sind Christen. Die Mehrheit sind Buddhisten, aber es gibt auch eine moslemische Minderheit.

Sri Lankas Bürgerkrieg war 2009 nach 26 Jahren zu Ende gegangen. Die Terrorgruppe „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) hatte für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden des Landes gekämpft. Die Armee besiegte die Terroristen schließlich mit aller Härte.

Im Vorfeld habe es Warnungen vor Selbstmordanschläge durch islamische Terrorgruppe „Thowheed Jama’ath (NTJ)“ auf Kirchen gegeben. Dawn und Economic Times berichten:
Polizeichef warnte vor 10 Tagen vor Bedrohung
Laut einem von AFP aufgegebenen Dokument warnte der Polizeichef von Sri Lanka vor zehn Tagen landesweiten vor möglichen Selbstmordanschlägen, die auf „prominente Kirchen“ abzielten. Der Polizeichef Pujuth Jayasundara sandte am 11. April eine Aufklärungswarnung an die obersten Offiziere, in der die Bedrohung dargelegt wurde.
„Ein ausländischer Geheimdienst hat berichtet, dass der National Thowheed Jama’ath (NTJ) vorhat, Selbstmordanschläge gegen prominente Kirchen sowie die indische Hohe Kommission in Colombo durchzuführen“, heißt es in der Mitteilung. Die NTJ kam im letzten Jahr zur Kenntnis, als sie mit der Zerstörung buddhistischer Statuen in Verbindung stand.
(pi-news.net)

Explosionen in Sri Lanka
„Gezielte Anschläge auf Betende und Reisende“
Auf Sri Lanka hat es am Ostersonntag Explosionen in Kirchen und Hotels gegeben. Mindestens 185 Menschen wurden getötet, darunter mindestens elf Ausländer. Die Polizei berichtet von einem weiteren Angriff wenige Stunden nach Beginn der Serie....
Bundesregierung zeigt sich „entsetzt“
...Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, schrieb bei Twitter: „Entsetzen über die Nachricht, dass Christen auf Sri Lanka während der Ostermessen angegriffen und getötet wurden. Wir trauern um sie und beten für die Verletzten und Familien. Terrorismus, religiöser Hass und Intoleranz dürfen nicht siegen.“ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeige sich ebenfalls tief betroffen. „Fassungslos und voller Entsetzen verfolge ich die schrecklichen Nachrichten über die feigen Terroranschläge in Sri Lanka, bei denen so viele unschuldige Menschen den Tod fanden und viele mehr verletzt wurden“, erklärte er am Ostersonntag in Berlin. „Besonders niederträchtig ist, dass zahlreiche friedlich Betende in Gotteshäusern am Ostersonntag Ziel dieser hinterhältigen Angriffe wurden“, so Steinmeier. Deutschland stehe an der Seite des Landes „in der Entschlossenheit, dem menschenverachtenden Terror entgegenzutreten“. Den Verletzten wünschte Steinmeier Kraft und schnelle Genesung. „Meine Gedanken sind auch bei den Hinterbliebenen und Freunden der Opfer und den Helfern vor Ort.“
(welt.de. Nix hat mit Nix zu tun. "Islam gehört zu Deutschland". Terror von Moslems, die sich auf Koran und Scharia beziehen, gehört nicht zum Islam? Entsetzt sich niemand über Bundesregierung und Bundespräsident? Wie viel "Entsetzen" und "Erschütterung" verträgt Deutschland?)

Lichtblick am Pressemarkt: Wochenzeitungen im Plus

BERLIN (ivw) – Zum Jahresbeginn 2019 hat sich die Entwicklung der Gesamtverkäufe von Zeitungen und Zeitschriften am deutschen Pressemarkt nach einem Pressebericht der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) aufgehellt: Die Wochenzeitungen können gegenüber dem Vorjahr mehr Exemplare verkaufen. Für die Publikumszeitschriften sind gesunkene Verlustraten zu verzeichnen. Der Auflagenrückgang der Tageszeitungen bleibt im Rahmen der zweiten Hälfte des zurückliegenden Jahres. Die Fachzeitschriften erzielen ein Ergebnis annähernd auf Vorjahresniveau. Die Kundenzeitschriften müssen – nach einer Stabilisierung zum Jahresende 2018 – aktuell wieder stärkere Verluste hinnehmen.

Der Anstieg der Verkäufe elektronischer Ausgaben von Presseerzeugnissen ist ungebrochen: ePaper entwickeln sich in allen Printgattungen mit wachsenden Anteilen an den Gesamtverkäufen zu einer zunehmend relevanten Säule des Pressevertriebs.

Tageszeitungen
Die Tageszeitungen einschließlich der Sonntagsausgaben und aktuellen Sonntagszeitungen verkauften im ersten Quartal des laufenden Jahres durchschnittlich pro Erscheinungstag 15,34 Mio. Exemplare. Mit einem Minus von 4,56 Prozent fällt der Rückgang zum Jahresbeginn 2019 im direkten Jahresvergleich (1/2018: 16,07 Mio. verkaufte Exemplare) etwas stärker aus. Dagegen entwickeln sich die Verkäufe digitaler Ausgaben der Tagespresse weiterhin positiv: Ihr Absatz steigt im 1. Quartal 2019 auf 1,45 Mio. täglich verkaufte ePaper-Exemplare und liegt damit um 12,58 Prozent über dem Vorjahresergebnis (1/2018: 1,28 Mio. Mio. ePaper-Verkäufe).

Wochenzeitungen
Die Wochenzeitungen können zum Jahresbeginn 2019 im direkten Vergleich zum Vorjahr mit insgesamt 1,68 Mio. verkauften Exemplaren ein Auflagenplus von 2,71 Prozent verzeichnen (1/2018: rund 1,64 Mio. verkaufte Stücke). Auch der Absatz von ePaper-Ausgaben der Wochenzeitungen ist – trotz erneut abgeflachter Wachstumsrate – weiter angestiegen und liegt aktuell bei 0,14 Mio. Exemplaren (1/2018: 0,11 Mio. verkaufte Stücke – ein Plus von 23,62 Prozent).

Publikumszeitschriften
Im 1. Quartal 2019 liegt die verkaufte Auflage der Publikumspresse mit 83,02 Mio. Exemplaren um 4,74 Prozent unter dem Vorjahresergebnis (1/2018: 87,16 Mio. Stück). Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresbeginn haben sich die Verluste der Publikumszeitschriften abgeschwächt. Das gilt auch gegenüber den drei weiteren Quartalen des zurückliegenden Jahres, in denen die einzelnen Rückgänge der Gesamtverkäufe jeweils über 5 Prozent lagen. Auch die Publikumspresse verzeichnet weiter wachsende Verkäufe von ePaper-Ausgaben von aktuell 1,24 Mio. Stück (1/2018: 1,07 Mio. verkaufte ePaper – ein Plus von 16,65 Prozent).

Fachzeitschriften
Die Fachzeitschriften erzielen im 1. Jahresviertel 2019 eine verkaufte Auflage von insgesamt 9,32 Mio. im Quartalsdurchschnitt pro Ausgabe abgesetzten Exemplaren. Gegenüber dem Vorjahresergebnis ergab sich in dieser Gattung nahezu keine Veränderung im Gesamtverkauf (1/2018: 9,38 Mio. Stück); Anfang 2018 musste die Fachpresse hier noch Verluste von rund 10 Prozent ihrer Verkäufe hinnehmen. Auch die verbreitete Auflage liegt mit 18,26 Mio. Exemplaren auf etwa gleichem Niveau gegenüber dem 1. Quartal 2018 (18,52 Mio. Stück).

Kundenzeitschriften
Die Kundenzeitschriften müssen im 1. Quartal 2019 Auflagenverluste bei ihren Gesamtverkäufen hinnehmen, die im direkten Jahresvergleich um 5,67 Prozent auf aktuell 33,78 Mio. verkaufter Exemplare zurückgehen. Die Gesamtverbreitung der Kundenzeitschriften ist zu Jahresbeginn 2019 um 8,27 Prozent auf aktuell 41,49 Mio. Exemplare gesunken (die Vergleichszahlen aus 1/2018: 35,82 Mio. verkaufte und 45,23 Mio. verbreitete Exemplare von Kundenzeitschriften). -- Soweit de pm.

Und die heimische "Presse"?
Immer im Trend dem Grab in der Altpapiertonne mit abnehmenden Auflagen entgegen. Das mit der Digitalisierung wollen sie zum Sterben noch immer nicht kapieren. Da sind die Leser schon weiter, welche E-Paper vorziehen. Es verzichtet halt niemand gerne auf gewohnte Sonn- und Feiertagsfreizeit, denn da passiert ja Zeitung nicht, obwohl Zeit und ihre Nachrichten darauf noch nie Rücksicht genommen haben. Wer's genauer wissen, was "Presse" verschweigt, sehe sich die Auflagen seiner Blätter unter www.ivw.eu selbst an.

Mehr Staatssekretäre im Ruhestand als aktiv

Von Vera Lengsfeld

Was politische Fehlentscheidungen betrifft, man kann es auch Willkür oder Klientelpflege nennen, bricht Berlin alle Rekorde. Seit Kurzem gibt es in der Hauptstadt mehr Staatssekretäre im Ruhestand (29), als aktive (25). Natürlich sind die üppigen Ruhestandsgehälter eine Belastung für die Senatskasse, aber das stört ja nicht, denn die Metropole wird von der angeblich abgehängten Provinz bezahlt.

Wie kommt das? Ein Staatssekretär arbeitet als höchster Beamter dem Senator zu, der ihn eingestellt hat. Wenn es zwischen beiden zu Unstimmigkeiten kommt, oder der Staatssekretär schwer erkrankt, kann der Senator ihn fristlos entlassen. Der landet dann aber eben nicht auf der Straße, sondern im Vorruhestand. Man nennt sie deshalb im Politikbetrieb auch „Spaziergänger“.

Insgesamt kosten alle 29 Staatssekretäre im einstweiligen Ruhestand pro Monat 54.500 Euro. Das sind natürlich Peanuts im Vergleich zu dem Geld, was jeden Monat noch in die Flughafen-Ruine gepumpt wird, obwohl intern längst hinter vorgehaltener Hand zugegeben wird, dass dort nichts mehr zu retten ist.

Aber Berlin leistet sich noch viel mehr. Dort läuft im Augenblick eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren zur Enteignung von Wohnungseigentümern. Um die 200 000 Wohnungen will der Senat auf diese Weise in gesellschaftliches Eigentum überführen und damit für mehr Gerechtigkeit auf dem Wohnungsmarkt sorgen.

Dass ihm das gelingt, muss bezweifelt werden. Berlin leistet sich eine enorme Fehlbelegung seiner Sozialwohnungen. Unzählige Mieter klammern sich an ihre Wohnungen mit Sozialbindung, obwohl sie inzwischen längst gut verdienen. Eine wirkliche solidarische Leistung wäre es, die Mieter zu überprüfen, ob sie noch berechtigt sind, eine Sozialwohnung zu haben. Früher gab es für solche Fälle eine Fehlbelegungsabgabe. Die hat der Senat aber abgeschafft, vermutlich, weil es vor allem rot-rot-grüne Klientel ist, welche die Sozialwohnungen blockiert. Also verzichtet die Politik auch jetzt noch darauf, genauer hinzuschauen und Sozialwohnungen ihrem eigentlichen Zweck, finanziell Schwache zu beherbergen, zuzuführen.

Man möchte es sich mit den eigenen Unterstützern nicht verderben. Lieber greift man populistisch zum untauglichen Mittel der Enteignung. Das warnende Beispiel Ostberlin, in dem der volkseigene Wohnungsbestand dem Ende der DDR entgegen gammelte und von skrupellosen Mithaien gerettet werden musste, scheint längst vergessen. Im Ostteil der Stadt konnten alle noch zwanzig Jahre von den dem DDR-Niveau angepassten Mieten profitieren, wovon viele Politiker und Funktionäre von Rot-Rot-Grün Gebrauch machten. Solidarität? Fehlanzeige!
(vera-lengsfeld.de)

Warum sind Zeitungen  noch immer in der Steinzeit und fällen Bäume, um mit  ihnen Nachrichten in Briefkästen zu verschicken, aber nur, wenn keine Sonn- und  Feiertage sind, denn an diesen passieren keine Zeitungen, es sei denn Verlage entdecken, was ihre Blätter täglich beschreiben, aber nicht verstehen: Analoges zu digitalisieren?