Springe zum Inhalt


Ländlicher Raum.
Betrunken quer durch die Ortenau unterwegs
(BADEN online. Weinparadies.)
Schule kooperiert mit Bücherei
Friedrike-Brion-Schule Meißenheim schließt eine Bildungspartnerschaft mit der Lahrer Einrichtung
(Lahrer Anzeiger. Hat der Goethe nur die verschmähte Liebe hinterlassen und kein Buch?)
»Nebel überm Höllsteigdobel«
Hermann Göppert aus Heiligenzell hat einen Krimi veröffentlicht / Malen gehört auch zu seinen Hobbys
(Lahrer Anzeiger.Wenn er jetzt noch schreiben könnte...)
Das nennt man Eltern-Engagement
Mütter, Väter, Erzieher und Kinder haben sich für die Chrysanthema schmutzig gemacht — und einen wahren Hingucker geschaffen
(Badische Zeitung. So was gibt's in Erstein schon auf  Verkehrsinsel.)
Gutsle global
Weihnachten darf kommen
Die Tage sind schon etwas kälter geworden. Auch wenn über Lahr am heutigen Eröffnungstag der Chrysanthema traditionell die Sonne strahlen wird, die sommerlichen Temperaturen sind vorbei. (Und die Oktoberfeste endlich ausgestanden.) Bald schon werden die ersten Glühweinwellen über die Innenstädte hereinschwappen. Da kommt die jüngste Veröffentlichung des Silberburg-Verlags (die einen Wettbewerb der SWR-Landesschau aufgreift) gerade recht, die gestern auf unserem Schreibtisch gelandet ist: "Gutsle global" ist der Titel — und er hält, was er verspricht.
(Badische Zeitung. Lokalchef Dürbeck ist Weinprinz Kohlmeyer dichtend auf den Versen.)
GELUNGENE ÜBERRASCHUNG: Am Vorabend seines 60. Geburtstags hat die Lahrer Feuerwehr Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller einen Baum vor sein Wohnhaus gestellt. Kommandant Happersberger sprach von einer angemessenen Geste, mit der Haupt- und Ehrenamtliche ihrem Chef Danke sagen wollten.
(Badische Zeitung. Der Baum sieht aus wie der Feuerwehrkommandant und der OB. Wohin sind sie alle einschließlich BZ noch gekrochen?)
Ein Glücksgriff für die Sulzer Schule
Oliver Bensch ist im neuen Amt begrüßt worden
Oliver Bensch ist offensichtlich ein Glücksgriff als neuer Leiter der Sulzer Grundschule. "Wir können uns glücklich schätzen, einen Schulleiter wie Sie bekommen zu haben, der die Schule in der Ihnen eigenen Art führt und unterstützt" , hat seine Stellvertreterin Heidi Hexges gestern bei der Amtseinführung gesagt.
(Badische Zeitung. Aus dem Lostopf kommen meistens Nieten.)
"Es wurde Hervorragendes geleistet"
Stadt und Feuerwehr ziehen Einsatzbilanz des Großbrandes vom Dienstag / Feuer-Eskalation lag nicht an Drehleiter-Problemen
(Badische Zeitung. Hätten ja noch mehr Häuser abbrennen können.)
Der schwarze Isländerhengst "ist mein kleiner Bruder"
(Badische Zeitung. Wer ist denn da der Vater?)
Das Vieraugen-Prinzip bei der Paarung
(Badische Zeitung. Augen um Augen?)
Euro-Krise
Neuer Schuldenschnitt wird Griechenland nicht retten
Es reicht schon wieder nicht: Laut einem vertraulichen Bericht braucht Griechenland bis 2020 mehr als doppelt so viel Geld wie erwartet. 252 Milliarden Euro sollen es insgesamt sein. Banken sollen gewaltige Summen abschreiben - doch Experten fürchten, dass selbst das noch zu wenig ist.
(SPIEGEL online.Es reicht doch schon lange, Deutschland noch nicht genug ausgemerkelt?)

Thomas Teufel setzt Signal gegen Hans-Peter Bensch
(gh). Nicht immer laufen Kreisparteitage so, wie es sich  Strippenzieher vielleicht ausdenken. Mit dem einsamen Durchmarsch des langjährigen Vorsitzenden Hans-Peter Bensch aus Tuttlingen wurde es nichts am Freitagabend in Immendingen. Da half auch nicht eine Satzungsänderung, sozusagen eine Lex Spaichingen, um dem dortigen aufstrebenden und inzwischen aktivsten und mit 60 Mitgliedern auch größten Stadtverband im Kreisverband Tuttlingen (230 Mitglieder) mehr Gewicht zu geben, ohne den eher pflegeleichten Bensch zu verlieren. Drei gleichberechtigte Stellvertreter sollte es nun geben.Neben Springer aus Trossingen und Haug aus Geisingen auch aus Spaichingen.
Diese ausgedachte Parteitagsstrategie in Anwesenheit des ehemaligen Wirtschaftsministers Pfister und des Bezirksvorsitzenden und Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministeriums, Burgbacher, durchkreuzte unerwartet ein Gegenkandidat: Thomas Teufel aus Balgheim, seit einem halben Jahr Mitglied des Stadtverbands Spaichingen. Er unterlag zwar mit 28 zu 49 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Seine Vorstellung allerdings mitsamt einem politischen Arbeitsplan für die kommunalpolitische Basis dürfte auch bei den eingeschworenen Anhängern des Tuttlingers ihre Wirkung nicht verfehlt haben.
Denn nun ist Bensch Vorsitzender auf Bewährung. Sollte Teufel, danach neben Springer und Haug zu einem der drei Stellvertreter gewählt, seine angekündigte Aktivität wahrmachen, gehört ihm in der FDP des Kreises Tuttlingen zweifellos eine Zukunft. Denn die übrigen drei Mitglieder im Quartett hatten ihre Bewährungsprobe schon  mit eher durchwachsenem Erfolg.
Dieser Thomas Teufel ist kein Irgendwer, sondern der Sohn des langjährigen Ministerpräsidenten Erwin Teufel. Der selbständige Unternehmer hat die CDU nach langjähriger Mitgliedschaft verlassen und sich der FDP angeschlossen, die in Spaichingen mit dem einzigen FDP-Mdl in Südbaden, Leo Grimm, eine besondere Führungspersönlichkeit hat. In Zeiten, da die FDP-Dschunke von Piraten versenkt worden ist und die Besatzung gegen das Ertrinken in den Wellen der Politik um ihr Leben strampelt, heißt so ein Schritt wie der Teufels schon etwas.  Solche Lebenszeichen, einen Tag zuvor mußte sich der Ortenauer Kreisvorsitzende gegen einen Herausforderer behaupten,  brauchen die stark verunsicherten FDP-Mitglieder.

Eine Stadt als Blumenbeet

(gh). Das macht den Lahrern niemand nach. Darauf sind die stolz und halten das für ihre Marke. Und all die, welche davon profitieren, klatschen Beifall. Zum 14.Mal sind sie Ziel zahlreicher Busunternehmen, welche sonst nicht wüßten, wohin sie sonst fahren sollten, um Geld zu verdienen.  Es ist Halloween an der Schutter, auch als Chrysanthema beworben. Eine Arbeitbeschaffungsmaßnahme für Gärtnereien und Gartenbaubetriebe, für Cafés und Beizen, Würstchenbude und Billigbäcker.

Eine halbe Million Euro läßt sich die Stadt dieses Spektakel als Treffpunkt für Rentnerinnen von der Alb kosten, stark subventioniert von Betrieben, darunter der Hauptsponsor, an dem die Stadt selbst beteiligt ist, das E-Werk Mittelbaden. Rein kommt natürlich viel weniger, und herein kommen auch nicht die von 300 000 auf über 370 000 zusammenphantasierten Besucher, sondern immer noch höchstens 50 000 bis 100 000. Was angesichts des sich in Grenzen haltenden jüngsten Papstauflaufes und dessen in keinem annehmbaren Verhältnis stehenden immensen Kosten im Aufwand eher bescheiden ist.

Das Thema in diesem Jahr mit "Blühenden Nationen" hat mit der Wirklichkeit sicherlich auch gewollt höchst zufällig Ähnlichkeit, bis hin zur Erklärung der Menschenrechte von Frankreich. Was daraus geworden ist, weiß man ja: Die Revolution hat ihre Kinder gefressen. War das Rathaus bisher eher auf einem Asientrip, einschließlich 12 000 Euro-Dienstreise zu einem japanischen Shinto-Schrein zu angebeteten steinernen Füchsen mit roten Lätzchen, ist jetzt alles kunterbunt. Statt sich ganz in einem Beet von Friedhofsblumen zu betten, tun's auch mal Maiskolben, mit denen sowieso schon das ganze Bauernland von der EU erschlagen wird.

Der OB wird wieder eine Maid zu seiner Chrysanthemenkönigin krönen, als Heike I. ist sie bereits letztes Jahr als zweite Wahl zurückgestellt worden. Für Schunkelklatschen sorgt routiniert der gebührenfinanzierte SWR. Wer kann, wird drei Wochen lang die Innenstadt meiden, die stetig schrumpfende Geschäftswelt kennt ihre Einbußen. Wiederholungsbesucher erleben jedes Jahr mehr geschlossene Türen. Die sogenannte Gastronomie wird sicher wieder ihre Chrysanthema-Karten ausspielen mit blümeranten Zuschlägen.

Zustimmungspflichtige Importe weiter auf hohem Niveau


(lifepr) - Deutschland führt deutlich mehr Abfälle ein als es exportiert. Laut den aktuellen Berechnungen für das Jahr 2010 wurde eine Gesamtmenge von 6,8 Mio. Tonnen (t) Abfälle nach Deutschland importiert. Davon wird ein Großteil recycelt und verwertet, zum Beispiel als Baustoff. Der Export belief sich lediglich auf eine Menge von 1,5 Mio. t. Damit setzt sich der Trend der Vorjahre fort. Einen deutlichen Zuwachs hingegen weist der Transitverkehr mit Abfällen auf - dieser stieg im Vergleich zu 2009 um 31 %. Illegale Abfalltransporte werden von den Behörden geahndet.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Import genehmigungspflichtiger Abfälle leicht gesunken. Mit 6,8 Mio. t verzeichnet Deutschland aber nach wie vor einen hohen Importüberschuss. Bei den eingeführten Abfällen handelt es sich hauptsächlich um behandeltes Holz, Filterstäube und andere Rückstände aus Abgasreinigungsanlagen. Das meiste davon wird recycelt oder in geeigneter Form verwertet, was unsere natürlichen Rohstoffvorkommen schont.
Etwa ein Zehntel wird unter behördlicher Überwachung auf Deponien abgelagert. Mit 2,6 Mio. t und 1,3 Mio. t stammt die Mehrzahl der importierten Menge aus den Niederlanden und Italien. Der Export von Abfällen im Jahr 2010 stieg im Vergleich zu 2009 wieder an - möglicherweise eine Folge der wirtschaftlichen Erholung. Ausgeführt wurden vor allem Rückstände aus der Abfallsortierung. Die wichtigsten Abnehmerländer sind die Niederlande mit 0,3 Mio. t sowie Polen und die Schweiz mit jeweils 0,2 Mio. t.
Als Transitstrecke für Abfälle wurden deutsche Straßen 2010 deutlich häufiger genutzt als im Jahr 2009. 0,4 Mio. t Abfall haben das Land durchquert - das entspricht einem Zuwachs von 31 %. Die Zunahme ist vor allem auf Altholztransporte aus west- und südeuropäischen Staaten nach Schweden zurückzuführen.
Da die ordnungsgemäße Abfallentsorgung Kosten verursacht, kommt es immer wieder zu illegalen Handlungen. Nach der Strafverfolgungsstatistik wurden im Jahr 2009 wegen illegaler Abfallbeseitigung in 8 Fällen Geldstrafen zu maximal 180 Tagessätzen verhängt. Haftstrafen gab es dagegen keine.
Nach Angaben der Bundesländer und des Bundesamts für Güterverkehr wurden im gleichen Zeitraum 83 Rückführungen illegaler Transporte angeordnet und Bußgeldbescheide in Höhe von insgesamt 13.000 € ausgestellt. Ähnliche Zahlen wurden dazu auch schon für die Jahre zuvor ermittelt.
Weitere Informationen und Links:
Zahlen für den Handel mit nicht zustimmungspflichtigen Abfällen liefert die Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamtes - dies betrifft vor allem Metallschrott, Glas- und Papierabfälle. Dabei wurden im Jahr 2009 19,3 Mio. t ausgeführt und 12,2 Mio. t eingeführt. Gegenüber 2008 ist das eine Abnahme von 8 % beim Export und 18 % beim Import.
Detaillierte Statistik und weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse http://www.umweltbundesamt.de/... veröffentlicht.