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Hat ein Künstler aus Costa Rica nicht einen Eindruck wiedergegeben, den jeder nachvollziehen kann, wenn ihm Lahr wie eine Geisterstadt vorkam, wobei sich die sich aufdrängende Frage nicht schwer zu beantworten ist, welche Geister ihn hierher gerufen haben?



Bald ist Weihnachten: Es darf gebastelt werden.

Energiewende am Oberrhein soll schneller kommen als geplant
Der südbadische Energieversorger Badenova, an dem auch zahlreiche Ortenauer Kommunen beteiligt sind, strebt den eigenen Atomausstieg im Strom-Mix bis 2015 an. 150 Millionen Euro will das Unternehmen in den kommenden Jahren in den Ausbau regenerativer Energien stecken. Zu den Großprojekten gehören Windkraft-Anlagen im Schwarzwald aber auch an der Nordsee. Ferner soll Geld in den Bau von Biogas-Anlagen gesteckt werden. Auch strategische Partnerschaften unter anderem mit dem E-Werk-Mittelbaden seien geplant.
(BADEN online. Glauben die das selber? Der Import von Atomstrom aus Frankreich wird zunehmen! An jedem Baum eine Steckdose? Wie kommt der Strom von der Nordsee hierher? Biogas ist eine Lebensmittelvernichtung ersten Ranges! Soviel Bio wie ein Knollenblätterpilzgericht.)

Sänger haben Sonne im Herzen
Sternmarsch zum 125-jährigen Bestehen des MGV Wittenweier musste wegen Regens ausfallen
(Lahrer Anzeiger. Und Caruso in der Kehle?)

Bürgerarbeit: Lohn statt Harz IV
Informationsaustausch mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Weiß in der Neuen Arbeit Lahr
(Lahrer Anzeiger. Kirchenleute unter sich. Das Geld kommt vom Steuerzahler. Weiß verdient doch auch mehr als er verdient, oder?)

Hauptsatzung in Kippenheim wird geändert
Ortschaftsrat Schmieheim empfiehlt Auflösung
Nach der Kommunalwahl 2014 wird es im Kippenheimer Ortsteil Schmieheim keinen Ortschaftsrat und keinen Ortsvorsteher mehr geben. Einstimmig hat der Ortschaftsrat am Montag dem Gemeinderat Kippenheim empfohlen, die Hauptsatzung entsprechend zu ändern.
(Badische Zeitung. Es gibt noch Leute mit Grips. In Lahr halten sie alle fest an ihren Pfründen: Stillstand seit fast vier Jahrzehnten mit Rückwärtstendenz.)

Brief an Minister

BUND fordert rasche Stilllegung des Lahrer Flugplatzes
Das Thema Verkehr stand im Mittelpunkt des jüngsten Treffens des BUND-Ortsverbandes Friesenheim im Sportheim Schuttern.

Neben dem Bahnprojekt beschäftigt die Mitglieder die Zukunft des Lahrer Flugplatzes. Sie fordern in einem Schreiben an den baden-württembergischen Verkehrsminister Volker Hermann "eine Beschleunigung der Stilllegung des Flugplatzes Lahr". Wolfgang Huppert: "Die unselige Fliegerei soll endlich ein Ende haben. Jetzt muss eine andere Nutzung her."
(Badische Zeitung.  Photovoltaik wollen sie. Geht's noch schwachsinniger? Aber so sind sie: Zahlen sollen immer die anderen. Wie wäre es mit einem Rennplatz für Frösche? Kriegen die BUND-Leute ihr Geld auch aus der Steckdose? Aber eine Hecke haben sie vor dem örtlichen Bauernführer nicht retten können.)

Betrunken Unfall in Lahr-Kippenheim gebaut
Ein Kleintransporter war gestern auf der B3 am Sulzer Kreuz unterwegs, als ein Toyota-Fahrer von einem Feldweg auf die B3 einbog. Dabei missachtete er die Vorfahrt des Kleintransporters. Der versuchte auszuweichen, konnte die Kollision aber nicht verhindern....Der Verursacher konnte ermittelt werden, ein Alkomattest ergab 2 Promille.
(BADEN online. Eingemeindet  nach Lahr ist Kippenheim noch nicht. Der zweite Unfall in kurzer Zeit durch aus Feldwegen Einfahrende. Wann wird dieser gefährliche Unnsinn endlich gestoppt?)

"Das Interesse ist ausbaufähig"
BZ-INTERVIEW mit Marlies Llombart vom Freundeskreis Alajuela-Lahr über Kunst, nickende Herden und den Umzug der Skulpturen.
(Badische Zeitung. Dann baut mal schön, aber mit eigenem Geld! Hört diese öffentliche Belästigung mit deren Hobby gar nicht mehr auf? Wie wäre es mit einer Beschäftigung mit Obst und Gemüse? Die Veranstaltung war ein großer Flop und teuer, an der Bevölkerung vorbei. Mit Costa Rica hat Lahr nichts am Hut.)

"Wir halten die Zusatzqualifizierung für sehr wichtig"
BZ-INTERVIEW: Theresia Schaub-Oelbe von der Fachschule für Sozialpädogik in Gengenbach zur Betreuung von Kleinkindern.
(Badische Zeitung. Sich selbst in Frage stellen gilt nicht, gell?)

Ein herzlicher Abschied

Die Pfarrfamilie Ahrnke sagt in Hugsweier Adieu / Freude über baldigen Nachwuchs.
(Badische Zeitung. Christkind?)

(Badische Zeitung. Reintritt statt Auftritt. So was kriegt der Leser für sein Geld! Warten kommt von Wartung.)

Quadriga-Affäre um Putin

Eklat mit Ansage
Mit der Posse um die Putin-Ehrung hat sich das Quadriga-Komitee diskreditiert, insbesondere der Merkel-Vertraute Lothar de Maizière. Die Beziehungen zu Russland sind beschädigt, und Putins Umfeld ärgert sich über die deutsche "Sauwirtschaft". Das könnte Folgen haben, der Premier gilt als nachtragend.
(SPIEGEL online. Berliner Murks. Dorf mit Schmerz.)

Für Minister nur Mittelklasse?

Grüner Verkehrsminister löst einen Streit um Dienstwagen aus
(Badische Zeitung. Klar,die Kreisklasse will jetzt auch schöne große Autos fahren. Ein Traktor für Trachtenkittel Bonde!)

Plagiatsaffäre

Uni Heidelberg wehrt sich gegen Koch-Mehrin
Die Universität Heidelberg wehrt sich massiv gegen die Darstellung der FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin, nach der die Mängel ihrer Doktorarbeit den Gutachtern schon im Jahr 2000 bekannt gewesen seien.„Ein Plagiat ist keine 'Schwächè, sondern ein Vergehen“, sagte eine Sprecherin am Montag. Hätte man von den Plagiaten gewusst, „hätte Frau Koch-Mehrin an dieser Hochschule keinen Doktortitel erwerben können“. Inhaltliche Schwächen einer Arbeit seien etwas völlig anderes als ein nachgewiesenes Plagiat.Die Hochschule hatte im Juni entschieden, der FDP-Politikerin den Doktortitel wegen zahlreicher Plagiate zu entziehen. Dagegen legte Koch-Mehrin inzwischen Widerspruch ein. Es handelte sich aber bislang nur um einen formalen Widerspruch, sagte die Sprecherin.
(DER TAGESSPIEGEL. Welchen IQ hat die Doppelnamen-Frau? Hätte der nicht zuerst geprüft werden müssen? Warum wird dauernd von Titel geschrieben, wenn es um einen Grad geht? Der Doktorgrad ist weder ein Namensbestandteil, noch kann verlangt werden, daß er mit dem Namen zusammen genannt werden muß.)

Integrationsministerin
Bilkay Öney betont die Bringschuld der Migranten

Die deutsch-türkische Integrationsministerin Öney verlangt von Einwanderern mehr Einsatz. Nur mit den Migranten könne der Wohlstand in Deutschland gesichert werden.
(WELT online. Mit denen, die sie meint, bestimmt nicht. Die sichern sich ihren Wolstand aus dem deutschem Sozialsystem. Warum ist sie nicht in Berlin geblieben, dort gibt'sProbleme, die BW (noch) nicht hat.)

Atommüll

EU will Deutschland zur Endlager-Suche zwingen
Die Bundesregierung gerät im Streit um Atommüll-Endlager unter Druck. Bis 2015 müssten konkrete Pläne vorliegen - sonst kann die EU-Kommission rechtliche Schritte einleiten. Ausgerechnet der deutsche Kommissar Oettinger übt heftige Kritik: Berlin verschleppe das Problem.
(SPIEGEL online. Erst den Bock zum Gärtner gemacht, jetzt werden sie ihn nicht los. Hat er gerade wieder mal das Teesieb auf?  Wo hat er sein Endlager, auf dem Dollenberg? Wer ist die EU außer einem Faß ohne Boden?)

Lammerts Vaterunser

Woran man noch glauben zu können glaubt
Bundestagspräsident Norbert Lammert schreibt den Text für eine Neuvertonung des Vaterunser. Seine originelle Version durchbricht den Leierrhythmus des Gebets und stellt dem Unbedingten die Bedingungen der modernen Zivilreligion
(FAZ.NET. Es gibt keine läppischeren Text als das Vaterunser. Hat der Mann sonst nichs zu tun als zu frömmeln? Versucht er auch noch, über das Wasser zu laufen?)
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Wie ein unbedeutender Bach zum "Wasserpfad" wird

Lahr (gh). Man nehme eine Menge Geld, stelle eine Menge Schilder auf, hänge eine Fahne vom "Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord" auf, und schon ist ein unbedeutender Bach zum "Wasserpfad" geworden.

Das Prinzip von des Kaisers neuen Kleidern funktioniert immer. Die Leute kommen, sehen nichts, aber staunen am Sulzbach. Auf knöchelbrechenden schlecht angelegten Wegen ziehen sie teilweise in Scharen dem glucksenden Bächlein hoch und glauben, sich und der Natur etwas Gutes getan zu haben. Kinder, sich selbst überlassen, toben da herum, durch keinerlei Benimmregeln belastet.

In Wirklichkeit ist das, was sich Naturpark nennt, das Gegenteil von Natur. Die offenbar jeder Unbildung geöffnete Trachtenjacke Bonde schwärmt neuerdings sogar von einem Nationalpark Nordschwarzwald.

Mehr Perversion gegenüber der Natur ist gar nicht mehr denkbar.  Natürliche Geldverschwendung herrscht wohl auch unter Grün-Rot - die  Zauberworte Natur und Bio öffnen jede Schatulle.  Denn da scheinen Fachwissen und Kompetenz noch mehr Mangelware zu sein. Was würden BUND, Nabu und wie sie alle heißen, ohne Steuerzahlers Tasche tun?

Ungewöhnliche Aktion der LpB in Freiburg



(lifepr)
- "Wenn es morgens um sechs an meiner Tür läutet, und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe" - dieses Zitat des ehemaligen britischen Premierministers Winston Churchill, das auf die menschenverachtenden Unterdrückungsapparate in Diktaturen hinweist, war Anlass für die Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung, am 18. Juli eine außergewöhnliche Bildungsaktion zu starten.

Im Freiburger Stadtteil Weingarten läuteten ab sechs Uhr morgens freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LpB an den Haustüren und versucten so, auf die zur Selbstverständlichkeit gewordene Demokratie hinzuweisen. Die Werte von Freiheit und Sicherheit und ganz konkret das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung, das Artikel 13 des Grundgesetzes garantiert, sollten so verdeutlicht werden.

Der bewusst provozierende "Bildungsüberfall" der LpB-Außenstelle Freiburg fand in einem Stadtteil statt, der eine sehr niedrige Wahlbeteiligung und einen hohen Anteil von Bürgerinnen und Bürgern aufweist, die sich der etablierten Politik gegenüber distanziert verhalten. Bei der Haustür-Aktion erhielten sie eine informative Frühstückstüte und eine Packung Frischmilch, die von der Firma Schwarzwaldmilch kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.



Wohl dem, der einen Kulturbeutel hat.

Erhebliche Kritik nach Techno-Festival „Sea of Love“ in Freiburg
Veranstalter werden erhebliche Mängel bei der Organisation vorgeworfen. Bis zu 25.000 Menschen hatten über die drei Tage gefeiert. Bei der Auftaktveranstaltung konnte die Polizei eine Massenpanik aber grade noch verhindern.Daneben gab es weitere Zwischenfälle: Ein Festivalbesucher wurde beim Kopfsprung in den Tunisee schwer verletzt. Andere hatten sich auf die nahegelegene A5 verlaufen. Zahlreiche kleinere Drogendelikte werden gemeldet.
(BADEN online. Grünes Chaos. Nichts aus Duisburg gelernt.Sind Massenaufläufe besonders umweltverträglich?)

Musikfestival in Freiburg läuft aus dem Ruder
Probleme bei der "Sea of Love"
(Badische Zeitung.Grünes Freiburg läuft schon lange aus dem Ruder. Kriminalitätshauptstadt!)

Bildhauerforum nach drei Wochen beendet
Nach drei Wochen ist das Bildhauerforum Pura Vida in Lahr zu Ende gegangen. Mit einem Gang zu den Kunstwerken durch die Stadt und einem Empfang im Haus zum Pflug dankte die Stadt Lahr den Künsltern für ihre Arbeit. Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller stellte dabei für das nächste Jahr eine Bürgerreise nach Costa Rica in Aussicht.
(Badische Zeitung. Selberzahler, gell, bis auf die Großkopfeten. Wie wär's mit einer kleinen Bürgerevolution in Lahr? Es wird niemand gehindert, nach CR zu reisen. Aber niemand in Lahr will ständig mit den Hobbys von Karibikfreunden drangsaliert werden. Die solllen das privat betreiben und aus eigener Tasche bezahlen!)

Naturbad ist ein Aushängeschild
In Sulz gibt es seit 75 Jahren ein Schwimmbad / Der Stolz auf das Freibad ist ungebrochen / Unermüdlicher Trägerverein
(Badische Zeitung. Wovon? Kostet die Stadt mindestens 25 000 Euro im Jahr für einen Verein, der die Öffentlichkeit neben seinen Mitgliedern nur eingeschränkt hinein läßt.)

Luthergemeinde will informieren
Auch Freundeskreis berichtet

Am Sonntag, 24. Juli, ist im Gemeindehaus an der Martinskirche im Anschluss an einen Kurzgottesdienst ab etwa 10.45 Uhr Gemeindeversammlung der Luthergemeinde. Informiert wird bereits im Gottesdienst über ein Tisch-Angebot der Diakonie für Senioren und Kinder im Martinskindergarten. Anschließend wird das im Rahmen des "Grünen Gockel" erarbeitete Umweltprogramm vorgestellt.
(Badische Zeitung. Gott muß sich hinten anstellen, gell? Vorne sind seine Gockel.)

Viele lernen einen Beruf
Otto-Hahn-Realschule verabschiedet 90 Schülerinnen und Schüler / Stadthalle als Showbühne
(Badische Zeitung. Der Rest Hartz IV?)

Mauern, Treppen und Abläufe sind wieder in Ordnung
Otto Himmelsbach hat 30 Helfer aus Baufirmen, Vereinen und Pfadfindern für einen Großeinsatz auf der Geroldseck gewonnen
(Badische Zeitung. Und die Besitzer freuen sich über diese Fron.)

Eine Schatztruhe der Erinnerungen
Die Haupt- und Realschule Friesenheim hat am Freitag einen äußerst erfolgreichen Jahrgang verabschiedet
(Badische Zeitung. Schon am Ende? Die BZ ist voll solcher unsäglicher Schulberichte, die niemand interessieren.)

Tier und Mensch in Harmonie
Schutterwälder Pferdenacht begeistert rund 5000 Zuschauer / Selbst Trampeltiere waren zu sehen

Mit einer zauberhaften Show, in denen Pferde, Hunde, Ziegen und sogar Trampeltiere die Hauptrolle spielten, begeisterte der Reiterverein Schutterwald bei der 14. Pferdenacht am Samstagabend.
(Offenburger Tageblatt. Größte Harmonie herrscht, wenn das Tier auf dem Teller liegt.)

Tosender Applaus für Artisten
Zahlreiche Zuschauer von den Zirkusaufführungen der Grundschüler in Nonnenweier begeistert
(Lahrer Anzeiger. Welcher Zirkus nimmt die?)

Stadt Freiburg verteidigt Genehmigung für Sea of love
Nach einer von der Polizei verhinderten Massenpanik bei dem Technofestival am Wochenende haben die Behörden jede Schuld von sich gewiesen. Der Veranstalter des Festivals habe Auflagen nicht erfüllt und die Zahl der Zuschauer unterschätzt, sagte Freiburgs Erster Bürgermeister Otto Neideck heute. Für die Behörden habe es im Vorfeld keine Anzeichen gegeben, dass es zu Problemen kommen könnte. Deshalb habe es auch keine Zweifel an der Genehmigung gegeben. Beim Sea-of-Love-Festival waren deutlich mehr Zuschauer zu den Veranstaltungsorten gedrängt als erwartet. Verletzte hatte es nicht gegeben.
(BADEN online. Auch noch Rechthaberei im Amt. Duisburg ist überall. Kontrolliert wird nicht, was genehmigt war?)

Ranger im Naturschutzgebiet Taubergießen bleibt
Der Landschaftserhaltungverband Ortenau e. V. führt das Projekt Ramsar –Ranger im Nauturschutzgebiet Taubergießen in Eigenregie weiter. Das Projekt wurde 2008 gegründet, um Einheimischen und Touristen die Naturschönheit und das kulturelle Erbe nahe zu bringen. Dafür sorgte Ranger Michael Georgi. 50 Prozent des Projektes trug bislang die EU. Diese Förderung ist jetzt ausgelaufen.
(BADEN online. Was hat man ohne Ranger verpaßt! Den Ranger halt...)

"Eine verquere Geschlechterpolitik"
BZ-Interview mit Albrecht Ziervogel, Sprecher einer Freiburger Gruppe von Gegnern des Papstbesuchs
"Freiburg ohne Papst" heißt eine aus der Rosa Hilfe hervorgegangene Gruppe von Bürgern, die den Besuch von Papst Benedikt XVI. ablehnen und mit Vorträgen, Lesungen, Streitgesprächen und Diskussionen, etwa mit der Theologin Uta Ranke-Heinemann, ihren Protest äußern. Mit dem 71-jährigen Sozialarbeiter und Juristen Albrecht Ziervogel, dem Sprecher der Gruppe, sprach Frank Zimmermann.

...Warum kommt der Papst hierher und redet im Bundestag, und der Herr Kauder und andere CDU-Abgeordnete bezeichnen das im Vorhinein als eine Sternstunde des Parlamentarismus? Da kommt ein Mensch mit weit überzogenen moralischen Ansprüchen und erzählt unseren demokratischen Parlamentariern, wie er in seinem Ministaat die Dinge handhabt. Das als Sternstunde zu bezeichnen, ist peinlich; Fremdschämen sagt man, glaube ich, dazu...Der Papst, dieser letzte absolute Monarch in Europa, will die Welt missionieren — das ist erklärtes Staatsziel des Vatikans. Wir finden es eine ziemliche Unverschämtheit, dass unsere Bundespolitiker ihm die Gelegenheit bieten, das auch noch mit unseren Steuergeldern zu tun. Denn Leute, die mit der Kirche gar nichts am Hut haben, sind genauso beteiligt, wenn es um die Finanzierung dieses etliche Millionen Euro teuren Staatsbesuchs geht, wie die Kirchensteuerpflichtigen. Dabei steht in Artikel 140 des Grundgesetzes, dass eine Trennung von Kirche und Staat stattzufinden hat...Wir werfen Herrn Salomon vor, dass er den Mund viel zu voll genommen hat, als er sagte, dass ganz Freiburg sich freue und der Besuch des Papstes eine hohe Ehre für die Stadt sei. Dabei gibt es in Freiburg ein großes kritisches Potenzial, was den Papstbesuch betrifft. Die Gründe sind bekannt: die menschenfeindliche Geschlechterpolitik, die Demokratiefeindlichkeit, die Zulassung der Pius-Brüder, die in ihren Reihen Holocaust-Leugner haben. Deshalb fordern wir, dass sich der Papst nicht ins Goldene Buch eintragen darf. Es wäre eine Beleidigung für die Stadt.
(Badische Zeitung. Scham in Freiburg? Kennen die nicht.)

Und das mitten im Sommer Hochwasser:

Wetterexperte warnt vor Regenfluten
Temperaturen im Keller und immer wieder Regen. Dieser Sommer taugt bisher nur zum Jammern. Doch das Schlimmste kommt erst: Diese Woche soll es so stark regnen, dass Hochwasser droht.

Wetterexperte Donminik Jung warnt: „Die Anzeichen verdichten sich, dass sich ab Dienstagnachmittag eine sogenannte Vb-Wetterlage einstellt. Eine solche Wetterlage ist in den meisten Fällen der Auslöser für ein Oder-Hochwasser und war auch der Auslöser für die Elbflut im Jahr 2002.“...Und eine Wetterwende ist nicht in Sicht
(BILD de. Wenn nicht im Sommer, wann dann? Im Winter schneit's. Zu 50 Prozent hat jeder Depp immer recht: Regen oder Sonne, das ist die Frage. Was juckt den Rhein die Oder.)

Währungsunion

Deutschland hätte heute keine Chance auf den Euro
Würden die Maastricht-Kriterien heute angewandt, sähe die Währungsunion völlig anders aus. Selbst Deutschland wäre chancenlos...Nur sähe eine Euro-Zone, wenn sie heute gegründet würde, ganz anders aus. Umso mehr, wenn man diese nicht auf Europa beschränken würde, sondern eine Weltwährung, nennen wir sie „Mondo“, einführen würde. Würde man daran die harten Maastricht-Kriterien anlegen, so käme ein Staatenbund zusammen, den so wohl kaum jemand erwartet hätte.Eine der Bestimmungen, die dem Euro zugrunde liegt, sieht vor, dass die jährliche Neuverschuldung drei Prozent und die staatliche Gesamtverschuldung 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht überschreiten dürfen. Selbst der angebliche Musterschüler Deutschland bringt es inzwischen jedoch auf eine Verschuldung von 80 Prozent des BIP. Urteil: Keine Chance auf den Euro oder den „Mondo“.Dafür kämen andere Staaten zum Zuge, immerhin 21 wären es. Und zu diesen würden beispielsweise Nigeria, Kasachstan, Peru, Indonesien oder die Türkei gehören...Sieben der 21 Staaten erwarten in diesem Jahr sogar Budgetüberschüsse, beispielsweise Hongkong oder Südkorea, und bei dreien liegt sogar der Gesamtschuldenstand unter zehn Prozent – diverse Euro-Staaten bringen es fertig , in nur einem einzigen Jahr mehr neue Schulden anzuhäufen.Von den heutigen Euro-Mitgliedern würden es lediglich Finnland, Estland und Luxemburg erneut in den erlesenen Club schaffen. Daneben gäbe es immerhin fünf weitere Stabilitätsanker aus Europa, nämlich Bulgarien, die Ukraine, Schweden, Norwegen und die Schweiz. Zwölf der 20 Länder lägen jedoch außerhalb unseres Kontinents.
(WELT online. Ist Merkel nicht auf dem richtigen Weg zu einer zweiten DDR?)

Verschleppte Polizisten

Taliban verbreiten Video von Massenexekution
Ein im Internet veröffentlichtes Hinrichtungsvideo schockiert Pakistan: Es zeigt, wie drei maskierte Bewaffnete insgesamt 16 Polizisten erschießen. Die Männer waren Anfang Juni von afghanischen Extremisten verschleppt worden. Die Bilder belegen das brutale Vorgehen der Taliban in der Grenzregion.
(SPIEGEL online. Der Aufschrei in der Welt der friedlichen islamischen Religion ist gewaltig. Man hört ihn nur nicht...)

Vor Costa Ricas Realität schließt Lahr die Augen

Solche Marken klebten dieser Tage an Ananas bei Rewe. Verkauft wurden sie pro Stück für nur 99 Cent. Da kann sich jeder ausrechnen, was vor Ort bei den Plantagenarbeitern übrigbleibt. SPIEGEL online berichtet, daß für eine Ananas auf dem französischen Martinique in der Karibik, welches als Departement auch zur EU gehört, doppelt soviel bezahlt werden muß wie beispielsweise für eine Ananas bei Aldi in Deutschland.

Lahr
(gh). 99 Cent kostete dieser Tage eine Ananas. Bei Rewe. Aus Costa Rica. "Del Monte Gold" verriet ein Aufkleber die Marke. Es ist die selbe Marke, die nun auf Fotos zu sehen ist, mit denen SPIEGEL online einen Artikel über "Die bittere Seite der Ananas" bebildert. Gemeint sind damit unzumutbare Arbeitsbedingungen in Costa Rica. Jenes Costa Rica, welches in Lahr eine Handvoll Menschen den Einwohnern als eine Art karibisches Paradies angedreht hat. Mit einer sogenannten Partnerstadt Alajuela. Wie gewohnt hat der für eine Demokratie tödlich passive Gemeinderat alles durchgenickt.

Wie auch jüngst ein über 100 000 teures Bildhauersymposium mit sogenannten Künstlern aus Costa Rica, welches praktisch am Interesse der Bevölkerung vorbei zelebriert worden ist. Jener Bevölkerung, welche hierfür ungefragt 30 000 Euro von ihren Steuern hergeben mußte. Am Wochenende war diese Farce zu Ende, die sogenannte Lahrer Tagespresse wird dies auf ihre gewohnte Art am heutigen Montag sicherlich gebührend belobsudeln. Wehe dem Redaktionsmitglied, welches Mißmut bei den sich selbst Feiernden auslösen sollte!

Nun also Costa Rica und seine Arbeitsbedingungen. Interessanterweise hat im Gemeinderat offenbar niemand für den Partner und seine Verhältnissein der Karibik Auge und Ohr. "Costa Rica präsentiert sich gern als das vorbildlichste Land Lateinamerikas. Dabei ist es für Arbeiter alles andere als ein Paradies. Gewerkschaften kritisieren, dass ihre Mitglieder schikaniert werden - auch auf den großen Ananasplantagen", schreibt SPIEGEL online.

Wenn auf einem Schild der Ananas-Farm "Saint Peter", die zu Del Monte gehört, steht "Willkommen auf der Farm Saint Peter. An diesem Arbeitsplatz regiert - dank der Solidarität - der Frieden, der Respekt und das gegenseitige Verständnis", dann, so der SPIEGEL, sei dies ein Satz, "den gewerkschaftlich organisierte Arbeiter der Farm nur mit einem bitteren Lächeln quittieren können. 'Aufseher Victor Maroto hat mir persönlich mitgeteilt, dass er mein gewerkschaftliches Engagement missbilligt, und einen Monat später wurde ich entlassen', sagt María Eugenia Angulo Durán".

Dies sei kein Einzelfall. Entlassen werde von Personalverantwortlichen von Del Monte in der Anbauregion von Guápiles in der Provinz Limón jede Person, die Kontakte zur unabhängigen Gewerkschaft unterhalte. Ziel sei gewesen, die Arbeiter in der Unternehmensgewerkschaft zu organisieren und so die unabhängige Vertretung aus der Firma zu drängen.", sagt der stämmige Mann.

Rodrigo Jiminez, Direktor der Del-Monte-Plantage in Costa Rica, widerspreche den Anschuldigungen: "Die Gewerkschaftsfreiheit ist ein Grundrecht aller unserer Angestellten. Das beweist die Tatsache, dass wir weltweit Tausende von organisierten Arbeitern haben." Auch die gezielte Entlassung von Gewerkschaftsmitgliedern weise er weit von sich. Didier Leiton, Sekretär der Gewerkschaft der Plantagenarbeiter, müsse dagegen die Mitglieder der Gewerkschaft meist nach der Arbeit und abseits der Plantagen aufsuchen. Nur 2 Prozent der Arbeiter auf den Ananasplantagen seien organisiert. Auf den Bananenplantagen sei der gewerkschaftliche Organisationsgrad etwas höher.

Auch die Kommission der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) habe bei einem Besuch Ende Mai gegenüber der nationalen Presse festgestellt, daß sich die Arbeitgeber aus Furcht vor gewerkschaftlichem Einfluss schwer täten, Tarifverträge abzuschließen. Ein auf Arbeitsrecht spezialisierter Anwalt in Costa Rica stelle in einem Interview mit der Zeitung "La Nacion" fest, daß im Privatsektor eine antigewerkschaftliche Politik verfolgt werde, die bis zur offenen Verfolgung reiche.

Man darf gespannt darauf sein, ob und wie in Lahr auf solche offenbar unhaltbaren arbeitsrechtlichen Zustände in Costa Rica reagiert wird. Bis jetzt beschränken sich die Beziehungen ja auf ein paar wenige Leute in Lahr, welche sich ein teures Hobby aus Neigungen zu Costa Rica zugelegt haben, und denen es gelungen ist, die sich zum Teil aus der Stadtkasse Lahrs finanzieren zu lassen.

Krankheit war Versicherung verheimlicht worden



(lifepr)
- Die Angestellte hatte im Alter von knapp 40 Jahren eine Lebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abgeschlossen. Bei den ihr gestellten Fragen zu ihrem Gesundheitszustand hatte sie nicht angegeben, dass sie unter einer medizinisch behandelten Gastritis litt, obwohl in der Zeit unmittelbar vor dem Antrag auf Abschluss der Versicherung bei ihr eine entsprechende Erkrankung festgestellt worden war.

Aufgrund einer amtsärztlich festgestellten Dienstunfähigkeit bezog die Klägerin zunächst eine Rente als Versicherungsleistung. Die Versicherung stellte ihre Zahlungen jedoch ein, nachdem sie von den vor Vertragsabschluss bestehenden Erkrankungen der Versicherten erfahren hatte - und dies erfolgte zu Recht.

Denn das Versicherungsunternehmen war wegen der verschwiegenen Erkrankung zur Anfechtung des Versicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung berechtigt, erläutern ARAG Experten (OLG Brandenburg Az.: 11 U 6/11).