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Warum müssen sich Lahrer Frauen ständig selbst austauschen? Ist dies nicht Männersache? Warum suchen Frauen ständig die Begegnung und haben deshalb ein Zimmer als Haus erhalten? Warum muß ihr ständiges geschwätziges Herumstehen als Netzwerk bezeichnet werden, das in einer Zukunftswerkstatt geknüpft worden ist? Sind Lahrer Frauen wirklich so häßlich und unausstehlich, daß sie als Beißzangen gelten und niemand etwas mit ihnen zu tun haben möchte?

Auch der Himmel hat Baustellen.

Schutterwald steht vor spannender Wahl

Wahl am Sonntag mit fünf Bürgermeister-Kandidaten
(Offenburger Tageblatt. Die niedrigen Wahlbeteiigungen sprechen für die hohe Spannung.)

Neubau des Bürgerhauses Lahr-Mietersheim ist abgeschlossen
(BADEN onine. Kommt niemand rein?)

Nördliche Altstadt in Lahr soll verkehrsberuhigter Bereich werden
Laut einem Beschluss des Verkehrsausschusses ist der nahtlose Übergang von Straßenfläche und Fußgängerbereich und damit die Abschaffung der bisherigen Bordsteine geplant. Die Fußgänger sollen dabei Vorrang haben. Außerdem befürwortet der Ausschuss, eine Tempo-30-Beschränkung in der Dinglinger Hauptstraße nicht nur im Bereich der Theodor-Heuss- und der Schutterlindenbergschule, sondern bis zur Bäckerei Kappus einzuführen. Im Herbst soll darüber hinaus über einen generellen Um- und Ausbau der Dinglinger Hauptstraße nachgedacht werden.
(BADEN online. Lahr erste tote Stadt in Deutschland. Der Verkehrsausschuß beschließt nichts!))

Neues Leichtathletik-Stadion in Zell am Harmersbach wird eingeweiht
(BADEN online. Wer läuft da außer den Kosten?)

E-Werk sorgt sich um gestiegene Stromkosten
Wieder steigende Gewinne kann das E-Werk Mittelbaden für das abgelaufene Geschäftsjahr vermelden. In der gestrigen Bilanzpressekonferenz bezifferte EWM-Vorstand Helmut Nitschke den Jahresüberschuss auf zwölf Millionen Euro. Sorgen bereiten ihm die nach dem Atom-GAU in Fuku-shima um 20 Prozent stark gestiegenen Stromkosten.
(Badische Zeitung. Was hat der gegen hohe Einnahmen?)

Diäten steigen automatisch
Landtag verlängert umstrittene Regelung / Zwei Gegenstimmen
(Badische Zeitungen. Warum auch nicht, die Geldbeutel werden ja auch automatisch leerer.)

E-Werk Mittelbaden

Auf dem richtigen Kurs
(Badische Zeitung. Was soll Lokalchef Dürbeck auch anderes tun,als den Gastgeber der BZ-Feste lobzusudeln? Da kann schon mal untergehen, daß das E-Werk fast nur Händler ist, aber kaum Produzent und fast zu Hälfte der EnBW gehört.)

Schweißtreibende Arbeit an Töpfen und Pfannen
Passend zum Bildhauer-Symposium mit Künstlern aus Costa Rica wurde in der VHS-Küche ein lateinamerikanisches Menü gekocht
(Badische Zeitung. Hat die VHS zuviel Geld?)

Wechsel an der WRO-Spitze

Der Lahrer OB ist der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Wirtschaftsregion Offenburg/Ortenau
(Badische Zeitung. Statt Handball nun Fleurlahr?)

Die 46 Ferientage versprechen viel Spaß
Das neue Sommerprogramm für Kinder und Jugendliche liegt aus / 110 Angebote auf 60 Seiten
(Badische Zeitung. Club Medlahr für unmündige Jugend.)

Geselligkeit und gute Laune ist Trumpf
37. Dorffest wird am morgigen Samstag um 19 Uhr mit dem Fassanstich eröffnet

Es ist wieder so weit: Von Samstag bis Montag, 2. bis 4. Juli, wird in Wittelbach gefeiert, lädt der Musikverein zum Dorffest ein. Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen mit viel Musik, Tanzvorführungen und dem traditionellen Zeltgottesdienst am Sonntag. Dass die heimische Küche über die Festtage kalt bleiben kann, versteht sich von selbst.
(Badische Zeitung.Warum s i n d sie nicht Trumpf? Weil's ums Fressen und Saufen geht?)

Geroldseck gibt Sekt den Namen

Burgverein wird unterstützt
"Burg Hohengeroldseck" heißt ein Sekt, den die Lahrer Firma Junker Wein und Getränke gestern auf der Burgruine vorgestellt hat. Es handelt sich dabei um einen Weißburgunder Sekt brut. Auch der Verein zur Erhaltung der Burgruine auf dem Schönberg profitiert von der neuen Kreation. Von jeder verkauften Flasche gehen 20 Cent an den Verein. Der offizielle Verkaufsstart ist der heutige 1. Juli.
(Badische Zein. Klar, so mancher Sekt ist eine Ruine.)

Spitzenläufer aus Tunesien am Start

Bis gestern Mittag 760 Meldungen für den Seelbacher Sonnwendlauf
(Badische Zeitung. Wie lange hat er hierher gebraucht?)

Rat genehmigt Bohrplatz

Nächster Schritt zur Geothermie / Räte fordern Infoveranstaltung / Kritik an Firmenkonstrukt
(Badische Zeitung. Dann ist Staufen nicht allein.)

"Das Leben ist so schön, wie es die Umgebung erlaubt"
Der neu angelegte Sinnengarten hinter dem Pflegeheim in Nonnenweier soll Bewohnern Schutz und Anregung bieten
(Badische Zeitung. Sinnlos.)

Stets parat, wenn andere in Not sind
Morgen werden 100 Jahre DRK Friesenheim gefeiert
(Badische Zeitung.Teure Samariter.)

Park nimmt zwei Zirkusbären auf
Rettung für "Kaja" und "Leoni"

Der Alternative Wolf- und Bärenpark Schwarzwald wird auf Bitten des Veterinäramtes Wetteraukreis zwei Bären aus einem Zirkus übernehmen. Noch schmachten die zwei Bärinnen Kaja und Leoni auf wenigen Quadratmetern in einem Zirkuswagen in der Nähe von Frankfurt am Main. Ihr Zustand ist laut einer Meldung des Parks äußerst prekär: Mit ihren 27 Jahren sind sie nicht mehr die Jüngsten, zudem leiden sie unter mangelndem Auslauf. Trotz Auflagen des zuständigen Veterinäramts ist eine Verbesserung der Unterbringung für das Zirkusunternehmen kurzfristig nicht möglich. Erst im November 2010 wurden drei Zirkusbären aus ähnlichen Umständen herausgeholt und im Schwarzwald untergebracht. Ursprünglich war eine weitere Aufnahme von Bären noch gar nicht geplant. Seit der Eröffnung im letzten September sind vier Freianlagen eingerichtet, aber teils wegen fehlender Überwachungstechnik noch nicht in Betrieb. Zudem steht die Umfriedung des Bärenparks noch aus. Dank der zahlreichen Zusagen ehrenamtlicher Helfer, Mitglieder des Fördervereins und Spendengeldern soll dies in kürzester Zeit realisiert werden können. Schon morgen, Samstag, werden die zwei Bärinnen ihr neues Zuhause inspizieren können. Nach der Eingewöhnungszeit werden die Tiere schrittweise an das gemeinschaftliche Leben von Wolf und Bär herangeführt.
(Badische Zeitung. Problempark.)

Sich suchen und sich finden
Muschel in Europa, die Aktion der Kirche im Europa-Park, ruft erneut zu Pilgern und Begegnen auf

"Muschel in Europa" nennt sich eine Aktion der Kirche im Europa-Park gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasverband und der St.Jakobsgesellschaft aus Baden, der Pfalz und dem Elsass. Die Veranstaltung am kommenden Wochenende (2. Juli und 3. Juli) steht in diesem Jahr unter dem Motto "Jakobusgespräche 2011 — Pilgern: Einstieg oder Ausstieg? Neue Perspektiven zwischen Flip Flops und High Heels" . Pilgerfreunde haben dabei die Möglichkeit, auf dem ältesten Kulturweg Europas von Ettenheim-Altdorf bis Rust zu pilgern.
(Badische Zeitung. Wer dort sucht, der findet nicht.)

Stadt will ihr Image aufpäppeln
Villinger Büro erhält Auftrag für ein Stadtmarketing-Projekt
(Badische Zeitung. Am Ende aller Weisheit Zwangsernährung. Kommunalpolitischer Offenbarungseid.)

Wer gibt Essen an Kinder?
Gemeinderat lässt Bedarf für Fachkraft im Kindergarten klären
(Badische Zeitung. Dritte Welt Mahlberg?)

Blick in den Park
(Badische Zeitung. Schamlose Europa-Park-Reklame.)

Oh Heimat! Manchmal liegt das Gold auf der Straße.

Volker Schebesta will (morgen) CDU-Bezirkschef Südbaden werden
(BADEN online. Und dann zeigt er als Weinprinzessin in Oberkirch dem Papst seine Flaschensammlung.)

Künast verurteilt betrunkenen Wahlkampfleiter
(WELT online. Zu grünem Salat?)

Landesbank-Umbau

Rot-grüne Koalition in NRW blickt in den Abgrund
Fast wäre der Umbauplan für die WestLB gescheitert. Nur mit Hilfe der CDU kommt das Konzept durch den Landtag. Die Fast-Pleite zeigt, wie fragil die Regierung ist.
(WELT online. Und morgen einen Schritt weiter. Die grüne Liste des Scheiterns ist lang. Bald steht auch Baden-Württemberg drauf. Oder haben sie eine Frau Boser aus Wolfach nicht gesehen, wie sie diese Woche grüne Bildungspolitik im Landtag rasend etwas vom Blatt ablas, von dem sie wohl selbst am wenigsten verstanden haben dürfte.)

Staatsfinanzen

Euro-Rettung treibt Deutschlands Schulden hoch
Die Bundesregierung will sich 2012 weniger Geld leihen. Doch ab 2013 soll die Kreditaufnahme nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen höher ausfallen als bisher geplant. Grund sind Verpflichtungen Deutschlands bei der Euro-Rettung.
(SPIEGEL online. Sucht Schäuble wieder das Geld?)

Überhöhung der Frauenfußball-WM

Klappe halten, weiterspielen!
Die Frauen der Fußballnationalmannschaft haben viel zu tun: Sie sollen für das Sommermärchen sorgen, das Ansehen Deutschlands in der Welt verbessern, den Feminismus stärken. Und, ach ja, gewinnen natürlich auch. Abpfiff! Wir instrumentalisieren die WM zu Tode.
(SPIEGEL online. Es gibt immer genug Deppen, denen alles angedreht werden kann, auch so'n jämmerlicher Kreisklassenkick von Frauen.)

 



Ein alter Bekannter aus Lahr.

Gute Bilanz für Freilichtmuseum
70 000 Euro Überschuss / Investitionen geplant

Ein gutes Ergebnis konnte das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach für das vergangene Jahr vorweisen – trotz Besucherrückgang.Der Eigenbetrieb Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof Gutach hat im Wirtschaftsjahr 2010 einen Gewinn von 96 136,72 Euro erwirtschaftet, wie Geschäftsführerin Margit Langer im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses im Freilichtmuseum bekanntgab Damit liege man knapp 70 000 Eur über dem Planansatz.
(Offenburger Tageblatt. Wäre das erste Museum, das Gewinn macht. Zauberei aus dem Bollenhut. Ausgaben wohl nicht mitgerechnet.)

Freilichtmuseum Vogtsbauernhof bekommt ein Audioguide-System
(BADEN online .Mit Public Viewing in Offenburg könnten sich Fahrten nach Gutach erübrigen.)

...bis dass der Tod kommt
● Lahrer Hospiz-Verein sucht Ehrenamtliche ● Männer in der Sterbebegleitung noch selten

Seit 1993 gibt es in Lahr den Hospizverein, dessen Mitglieder sich auf Wunsch der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden annehmen. Immer wieder werden neue ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht.
(Lahrer Anzeiger. Was ist mit den Schutzengeln?)

Forscher am Oberrhein wollen der Eiche helfen
Der Baum hat gute Chancen im Klimawandel, aber man muss ihn vor Wild, Pilz und zu viel Schatten schützen
(Badische Zeitung. Vor Eichen sollen Förster nicht weichen

Immer gerne unterwegs
(Badische Zeitung. Muß die 85-Jährige ständig eingefangen werden?)

Ewige Anbetung
(avö). Die ewige Anbetung in den Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit St. Franziskus findet in den ersten Julitagen statt.
(Badische Zeitung. Wenn's dem Alfons Vögele hilft.)

Alles dreht sich um Peter Hebel
Erster Dinglinger Martinshock

Der Freundeskreis der Luthergemeinde lädt zum ersten Dinglinger Martinshock auf Sonntag, 3. Juli, 18 Uhr, ein. Je nach Wetter gibt es im neuen Gemeindehaus oder auf neuen Kirchplatz an der Martinskirche einen literarisch-musikalisch-kulinarischen Abend mit Texten des großen alemannischen Literaten Johann Peter Hebel, dem Erzähler, Theologe und Menschenfreund, wie es im Untertitel der Veranstaltung heißt.
(Badische Zeitung. Was ist mit dem Großdichter PingPong Caroli? Wer ist Peter Hebel? Warum nicht Peter Silie?)

Sippenbuch macht Arbeit
Eine Arbeitsgruppe beginnt mit dem Sammeln für die Kürzeller Ortschronik
(Badische Zeitung. Alemannstolle Ulrike Derndinger fragen, siehe unten.)

Ulrike Derndinger tritt auf
Auf Freitag, 1. Juli, 20.30 Uhr, lädt der Kulturverein Ichenheim zu einem Mundart-Abend mit Ulrike Derndinger in den Löwen ein.
(Badische Zeitung. Meistens tritt sie voll rein.)

Neue Ortsmitte mit Flair
Bürgerhaus in Mietersheim wird am 1. Juli eingeweiht
(Badische Zeitung. Seit wann heißen Versteinerungen Flair?)

"Ich habe meinen Glauben nie verloren"
Inge Auerbacher, das letzte jüdische Kind, das in Kippenheim geboren wurde, hat in Schuttern ihre Lebensgeschichte erzählt
(Badische Zeitung. Der Glaube hat 6 Millionen nicht gerettet.)

Vollendete Graffiti-Kirche
Freitag feiern Goldscheuers Katholiken die Eröffnung der von Stefan Strumbel gestalteten Kirche

"So schafft man Denkmäler für die Zukunft" , begeisterte sich Regina Dendler, die sonst die kirchlichen Kunstgegenstände und Wandbilder in Kirchen renoviert, über ihre Arbeit bei der Neugestaltung der Katholischen Kirche Maria, Hilfe der Christen in Kehl-Goldscheuer. "Das Konzept kommt von Graffitikünstler Stefan Strumbel" , erklärte Restaurator Bernhard Wink. Am Freitag, 1. Juli, wird die Kirche Maria, Hilfe der Christen nach der Neugestaltung eingeweiht.
(Badische Zeitung. Maria, hilf!)

Aus nichts wurden 1,6 Millionen Euro
Ein Betreiber von 14 Postagenturen als Meister der Luftbuchung
(Badische Zeitung. Warum ist der nicht in die Politik gegangen?)

Ritter, Krämer, Gaukler und Spielleute sind in der Stadt
Historisches Altstadtfest vom 1. bis 3. Juli in Kenzingen
(Badische Zeitung. Wie immer.)

Würtenberger ermahnt AKW-Aufsicht
Regierungspräsident bringt Stilllegung Fessenheims zur Sprache / Gremium wird vertröstet
(Badische Zeitung. Sarkozy zittert schon. Warum ermahnt er nicht mal seine Kommunalaufsicht?)

Blond und blöd? Von wegen!
Schülerinnen der Berufsfachschule für Körperpflege (BFK) machen bei CSG-Theaterprojekten mit
(Badische Zeitung. Ist Märchentante Ulrike le Bras auch blond?)

Im Herbst schon daran denken

(lifePR) - Von "O" bis "O" (Oktober bis Ostern) herrscht einem ungeschriebenen Gesetz zufolge Winterreifenzeit. Warum sich der Autofahrer an diesem Zeitraum orientieren sollte, wie die EU-Kennzeichnung beim Kauf neuer Reifen helfen kann und was bei der Fahrt in den Urlaub zu beachten ist, erläutern ARAG Experten.
Gerade von Bewohnern schneearmer Gegenden wurde in der Vergangenheit gern auf die richtige Bereifung verzichtet, da sich deren Anschaffung ihrer Meinung nach ohnehin nicht lohnte und es auch keine explizite Vorschrift gab. Damit sollte allerdings spätestens seit November 2010 Schluss sein, da seitdem die "Winterreifenpflicht" in der Straßenverkehrsordnung verankert ist. Wer dagegen verstößt und sein Fahrzeug weder mit Winter- noch Allwetterreifen ausstattet, obwohl es die Straßenverhältnisse erfordern, muss mit einem Bußgeld von bis zu 80 Euro rechnen.
Zeitraum
In welchem Zeitraum die Winterreifenpflicht gilt, ist nicht festgelegt worden. ARAG Experten empfehlen allen Autofahrern, an die angemessene Bereifung zu denken. Bei tieferen Temperaturen härtet die Gummimischung von Sommerreifen nämlich aus und kann immer weniger Grip aufbauen. Hersteller empfehlen den Wechsel auf Winterreifen daher schon, wenn die Außentemperaturen auf unter sieben Grad Celsius sinken. Die sogenannte O-bis-O-Regel bringt es hierfür jährlich auf den Punkt. Die Winterreifen sollte man am besten von Oktober bis Ostern anlegen. Denn in einigen Regionen kann es auf den Straßen bereits früh zu frostigen Situationen kommen. Kommt es aufgrund falscher Bereifung zu einem Unfall, riskiert man den Versicherungsschutz.
EU-Plakette
Rollwiderstand, Nasshaftung und Abrollgeräusch - das sind die Prüfkriterien der EU-Kennzeichnung. Seit dem 1. November 2012 muss jeden neuen Reifen, der nach dem 1. Juli 2012 produziert wurde, ein Label zieren, das Auskunft über das Reifenverhalten gibt. Nur auf den Rollwiderstand zu achten, der den Kraftstoffverbrauch angibt, ist nicht empfehlenswert. Der wichtigste Wert hinsichtlich der Verkehrssicherheit ist die Nasshaftung. Hier kann die Differenz im Bremsweg zwischen gutem A- und schlechterem F-Reifen bei mehreren Metern liegen. Bei einer Vollbremsung kann dies den Unterschied zwischen einem großen Schrecken und einem Totalschaden ausmachen. Dies sollte natürlich gerade auch beim Neuerwerb von Winterreifen beachtet werden - das Fahrverhalten auf Schnee und Eis ist aber nicht explizit gekennzeichnet. Daher ist es beim Winterreifenkauf zusätzlich ratsam, auch auf unabhängige Testberichte zurückzugreifen.
Ausland
Wer mit dem Auto in den Herbst- oder Winterurlaub fahren möchte, sollte darauf achten, dass auch in einigen europäischen Ländern eine Winterreifenpflicht gilt. Wer z. B. in Österreich vom 1. November bis zum 15. April bei winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur ein hohes Bußgeld; darüber hinaus kann sogar das Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen werden. In Norwegen dürfen Sommerreifen bei Eis und Schnee nur mit Schneeketten gefahren werden. In bestimmten Gegenden Italiens müssen vom 15. Oktober bis zum 15. April die Winterpneus aufgezogen sein oder Schneeketten mitgeführt werden und in Schweden sollte man eine Schneeschaufel im Kofferraum haben. Aufgrund der unterschiedlichen Handhabungen sollte man sich kurz vor Ferienantritt über die jeweiligen Bedingungen im Urlaubsland informieren. Denn Verstöße können Urlauber teuer zu stehen kommen.