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Die haben's wirklich.

Bei der ersten Öchslemesse in Lahr 1500 Besucher
Romantischer Weingenuss im Park
Für Armin Haag von der "Agentur Business & Future" ist am Samstagmorgen die Welt nicht in Ordnung. Dicke, graue Regenwolken hängen über Lahr. Rechtzeitig hellt sich der Himmel dann auf und am Abend ist die Stimmung bei der ersten Öchslemesse im Stadtpark richtig gut.
(Badische Zeitung. Erwartete Lobsudelei. In Lahr findet jeder Quatsch seine Anhänger.)

Achtung: Nur noch 600 Entenlose im Angebot
Bachrennen beim TTC Ebersweier am 28. August
Das große Rennen auf die 3000 Entenlose hat begonnen. Wer noch gewinnen will, muss sich sputen, um bei den Aktiven des Tischtennisclubs Ebersweier Lose zu ergattern.
(Offenburger Tageblatt. Noch jede Menge Enten in der Redaktion?)

Tante Emma gibt es noch!
Seit fast 50 Jahren führt Elisabeth Mai einen Mini-Laden in Zell-Weierbach
(Offenburger Tageblatt. Heißt halt Tante Elisabeth.)

Hinter sechs Meter hohen Mauern
OT-Sommeraktion »Offenes Werkstor« (4): 21 Leser besichtigten die JVA Offenburg / »Übermäßiger Luxus ist das nicht«
(Offenburger Tageblatt. Rein kommt man auch ohne OT.)

Rekordkuchen: Hier noch mal das Rezept
»Längste Kaffeetafel«: Spenden noch erwünscht
(Offenburger Tageblatt. Vorher Offenburer Innenstadt mieten.)

Offenburger Stadtgeflüster
Im stillen Kämmerlein brüten die Experten im Rathaus derzeit, was künftig den großen Messekreisel zieren soll. Bevor da mal wieder nichts Gescheites rauskommt, geben wir gerne zur Sicherheit den eigentlich recht genialen Vorschlag von Arno Fandrich (81) weiter.Der rüstige ehemalige Autohaus-Chef schlägt vor, auf dem schlecht gemähten Dauergrün des Kreisels ein Freiheitsdenkmal zu errichten, um die »Freiheitsstadt Offenburg« für jedermann sichtbar am Entrée der Stadt in den Blickpunkt zu rücken...Mehr Medienvertreter als protestierende Bürger waren am Mittwoch beim Vor-Ort-Termin von Verkehrsminister Winfried Hermann am Bahngraben. Muss uns das Sorge machen? Mitnichten! Es läuft im Moment halt gut für die Offenburger und ihre Tunnelbemühungen. Falls sich das ändern sollte, stehen ruck, zuck wieder 500 zähnefletschende Bürger da. Das sollten Bahn und Politiker immer im Hinterkopf behalten...Natürlich haben wir sie entdeckt – das Covergirl der Woche: Unsere Speerwurfheldin Christina Obergföll ziert diesen Monat den Titel der dm-Kundenzeitschrift »Alverde«...Und wir wissen jetzt auch, dass sie gerne Kartoffelpuffer mit Apfelmus isst. Das gibt hoffentlich die nötige Power für den nächsten Rekordwurf!
(Offenburger Tageblatt. Viele schätzen ihre Freiheit außerhalb dieses Kaffs mit seinen zähnefletschenden Demonstranten und der Kartoffel powernden Amazone, die gerne Zweite ist, auch wenn das OT Erfinder der neuen Meinungs- und Pressefreiheit ist. Die Freiheitsstatue steht übrigens auf einem Colmarer Kreisel.)

Die Menschlichkeit gelebt
Martin Kopf aus Dundenheim ist gestorben
(Offenburger Tageblatt. War er auch Mensch?)

Sein ganzer Stolz sind seine Enkelkinder
(Offenburger Tageblatt. Selber gemacht?)

Wie die Kinzig das Leben in Willstätt prägt
Flößer und Fischer waren in der Moscherosch-Gemeinde zu Hause / Ihr Wasser hat Mühlen angetrieben und produziert in Willstätt heute noch Strom
(Kehler Zeitung. Und wenn sie nicht gestorben wären, dann gäb's die Wilstätter noch heute.)

Wettbewerb hat sich verschärft
Bäckerei Dierle in der Karlstraße schließt ab Montag seine Pforten
(Kehler Zeitung. Wessen?)

Durststrecke dauert bis zur Dunkelheit
Der Glaube hilft den Ramadan auszuhalten
(Kehler Zeitung. Wer's nicht glaubt, wird satt.)

Wir kommen als Kolonne wieder
Die Wilsons aus dem englischen Newcastle hat’s vom Nürburgring auf den Trendcampingplatz verschlagen
Aus dem englischen Nordosten hat’s die Wilsons in den deutschen Südwesten verschlagen. Nach einem Aufenthalt am Nürburgring haben sie Station auf dem Trendcampingplatz bei Halbmeil gemacht und fühlen sich dort pudelwohl. Die Familie will wiederkommen und mehr Gäste mitbringen.
(Offenburger Tageblatt. Teeren sie dann Kinzigtäler Höfe?)

Hier ist nicht alles so quadratisch
Relaxen auf dem Halbmeiler Trendcampingplatz: die Camper Ria und Jos Huysmans aus Groningen
(Offenburger Tageblatt. Hat die Welt einen Trend verpaßt, weil das OT dort sein Zelt aufgeschlagen hat?)

Das Ostern Marias
Wert die Klosterkirche Unserer ÖLieben Frau in Offenburg betritt, der entdeckt das Hochaltarbild. Es zeigt Marika, die Mutter Jesu, wie sie eiauf einer Wolke in den Himmel gehoben wird...Mutter Martina Merkle, Kloster Unserer Lieben Frau,
(DER GULLER. Anführerin der Offenburger Tunnelfreunde. Von Maria weiß man zwar nichts und Gott und Papst verbitten sich Nebengötzen, vor allem auch, wenn es Frauen sind, aber Unsinn muß sein.)

Homepage setzte neue technische Maßstäbe
Neuer Online-Auftritt des Europa-Parks - Weltweit einzigartig
(DER GULLER. Um weltweit einzigartig zu sein genügt irgendein Blödsinn in der Offenburger Innenstadt. Muß jetzt niemand mehr in den Park? Kostet es vor dem Eintritt, wie das Parken?)

Der Traum vom Top-Model
(DER GULLER. Es winkt Fleischbeschau auf dem Offenburger Marktplatz.)

Aufsteiger weißt Hausach in seine Schranken
(DER GULLER. Waren die vorher schwarz?)

Die Region ist bei der Trassenführung gespalten
(DER GULLER. Das haben Hinterteile so an sich.)

Ausflugsziel Ortenau:
Das Gute liegt so nah
Regionale Genüsse und Spezialitäten
(DER GULLER. Kühlschrank leer?)

+++ Historischer Liveticker +++
Berliner protestieren in Ost und West
(SPIEGEL online. Nächster Tick: Gott schafft die Welt.)

"Verharmlosung"
Union will das Tragen von DDR-Uniformen verbieten
Dass Schausteller sich in Uniformen aus DDR-Zeiten mit Touristen fotografieren lassen, ärgert die Union im Bundestag. Sie sieht darin eine Verniedlichung der SED-Diktatur.
(WELT online. Lieber Merkels Orangen? Gibt in der CDU noch zuviele östliche Uniformträger? Stramme SS-Kerls wären den Touristen sicher lieber.)

Versorgungsengpässe
Deutschland bittet Österreich um Strom für Notfälle
Offenbar hat die Bundesnetzagentur im Nachbarland um Energielieferungen für den Notfall nachgefragt. Die könnten schon im Winter notwendig werden...Österreich importiert in den Wintermonaten allerdings selbst Strom. Das Nachbarland könnte der Anfrage laut „Kurier“ nur nachkommen, wenn es auf stillliegende Kapazitäten bei Gaskraftwerken zurückgreift. Dies würde dann aber durch einen höheren CO2-Ausstoß die Klimabilanz Österreichs verschlechtern.
(WELT online. So was kommt heraus, wenn Idioten regieren.)

Stützstrümpfe helfen gegen nächtliche Atemaussetzer
(WELT online. Überm Kopf?)

Mücken können in manchen Ländern gefährlich werden
(WELT online. Vor allem im Ried, wenn sie Ulrike heißen und dichten.)

Wegen Kompetenzüberschreitung
US-Berufungsgericht erklärt Gesundheitsreform für verfassungswidrig
(DER TAGESSPIEGEL. Krank?)

Finanzkrise
Rösler will weltweites Verbot von Leerverkäufen
Bundeswirtschaftsminister Rösler fordert ein generelles Verbot für ungedeckte Leerverkäufe von Aktien. Zugleich flammt die Debatte über sogenannte Euro-Bonds wieder auf: Wären sie die Rettung oder Verhängnis?
(SPIEGEL online. Die Welt fragt: wer? Warum fängt er nicht in der FDP damit an?)

Religionsdebatte in der SPD
Trennung von Staat und Kirche? Um Gottes Willen!
Glauben ist Privatsache, Staat und Kirche sollten konsequent getrennt werden: Für dieses politische Ziel macht sich der Jungsozialist Oliver Lösch in der SPD stark - und stößt auf erbitterten Widerstand. Unterstützung für seine Sache kommt überraschend vom politischen Gegner. Es kommt nicht oft vor, dass Oliver Lösch, der Jungsozialist aus dem Kreis Landau (Pfalz), einen Liberalen lobt. Noch mehr als die CDU steht die FDP für all das, was er und seine jungen Parteifreunde ablehnen: Sozialabbau, Umverteilung von unten nach oben und ein Menschenbild, das seinem diametral entgegensteht: "Ungleichheit ist die Hefe im Teig der Marktgesellschaft." Diesem Satz würde Lösch noch im Tiefschlaf widersprechen. Der Generalsekretär der FDP hingegen will ihn als Credo seiner Partei ins neue Programm schreiben lassen. Mit Christian Lindner ist Oliver Lösch in einem anderen Punkt dennoch ganz zufrieden. Der Generalsekretär hat eine Diskussion losgetreten, die auch Lösch für überfällig hält. Und er hat die gleichen Reaktionen geerntet, die auch auf Löschs Organisation niedergeprasselt sind, als sie erstmals das Dickicht des Internets verließ und an die Öffentlichkeit ging. Oliver Lösch, 25, ist einer der Sprecher der "Laizisten in der SPD".Christian Lindner hat in der "FAZ" Glauben zur Privatsache erklärt: "Das Christentum ist nicht die deutsche Staatsreligion, sondern ein persönliches Bekenntnis der Bürger." Eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Es gebe keinen vernünftigen Grund mehr, die christlichen Kirchen gegenüber anderen Religionsgemeinschaften zu privilegieren. Die Wurzeln des Grundgesetzes reichten bis nach Rom und zur attischen Demokratie, ihre Prinzipien seien seit der Französischen Revolution erkämpft worden - "oft genug gegen den Widerstand der Kirchen".
(SPIEGEL online. Die FDP als "liberale" Partei war schon viel, viel weiter und hatte im Parteiprogramm die strikte Trennung von Kirche und Staat, wie sie ja auch im Grundgesetz steht, aber nicht eingehalten wird.)

Rücktritt
Boetticher legt CDU-Landesvorsitz und Spitzenkandidatur nieder
Schleswig-Holsteins CDU-Landeschef Christian von Boetticher erklärt seinen Rücktritt. Vorangegangen waren Meldungen zu einer früheren Affäre mit einer Minderjährigen.Schleswig-Holsteins CDU-Landeschef Christian von Boetticher bleibt Fraktionschef, stellt den Parteivorsitz und die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl aber zur Verfügung. Das ist nach dapd-Informationen das Ergebnis einer Sitzung des geschäftsführenden Landesvorstands am Sonntagabend in Kiel zu der Affäre um eine frühere Beziehung des 40-Jährigen zu einer Jugendlichen.
(WELT online. Lange hat der gebraucht, aber immerhin lag er nicht in der Badewanne. Das Männle der Generation Facebook hat fertig. Mit 40 ist der Jurist und gewesene "Spitzenkandidat" ja selbst noch ein Kind. 16-Jährige aber haben noch keine Wahl. Die Schleswig-Holsteiner sind schon besondere Schlawiner.)

Freiburger Mülldeponie soll zum Energieberg werden
Bis zum Jahresende sollen auf der Deponie Eichelbuck Solaranlagen und ein Heizkraftwerk umweltfreundliche Energie liefern. Diese könnte den jährlichen Strombedarf von etwa 1000 Haushalten decken. Der Freiburger Gemeinderat hat dem 5,3 Millionen Euro teuren Projekt Stadt grundsätzlich zugestimmt.
(BADEN online. Freiburg lebt auf Kosten anderer, subventioniert vom Steuerzahler und Verbraucher.)

FDP unter fünf Prozent
Rösler will sich nicht nervös machen lassen
Das Umfragetief der Liberalen zementiert sich: Die FDP kommt nur noch auf drei bis vier Prozent in Wählerbefragungen. Doch Parteichef Philipp Rösler gibt sich nervenstark - und versucht mit Kernthemen à la Steuersenkungen zu punkten.Der Ausspruch Philipp Röslers vom Mai hallt vielen FDP-Anhängern vermutlich noch nach: "Ab jetzt wird die Partei liefern!", posaunte der frisch gewählte Bundesvorsitzende in die Welt. Doch erfüllt hat sich davon nichts: Die Wähler sind enttäuscht - und lassen die Partei im ZDF-Politbarometer auf vier Prozent vor sich hin dümpeln. In einer von der "Bild am Sonntag" veröffentlichten Emnid-Umfrage kommt die Partei sogar nur auf drei Prozent.Obwohl die FDP damit den Einzug in den Bundestag verpassen würde, ruft Rösler seine Partei zu Gelassenheit auf. "Man darf sich nicht nervös machen lassen", sagte er im ZDF-Sommerinterview, das an diesem Sonntag ausgestrahlt werden soll. Trotz der schlechten Umfragewerte müsse "man trotzdem gelassen bleiben, gerade als Vorsitzender", sagte er - und verwies auf die Erfolge der schwarz-gelben Bundesregierung. Sie habe etwa die Anti-Terror-Gesetze erfolgreich verlängert. Das Thema innere Sicherheit nannte er einen liberalen Markenkern.
(SPIEGEL online. Erfolge, was? Die FDP-braucht einen Vorarbeiter und keinen Vorsitzer. Heile Gelassie ist geliefert. Einer muß ja das Licht ausmachen. Er wollte eh nur noch ein paar Jahre arbeiten. Soll er Doktor machen, Politik hat er fertig. Bettflasche leer. Als Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken wartet er wohl wie der grüne Katholik Kretschmann in der Politik auf  Wunder.)

Deutsche Torfrau
Nadine Angerer gibt Fans Mitschuld am WM-Aus
Das deutsche Frauen-Nationalteam fühlte sich bei der Heim-WM durch die Zuschauer so stark unter Druck gesetzt, dass es verkrampfte – meint Torfrau Nadine Angerer.
(WELT online. Hat die sich auf den großsprecherischen Werbespots doubeln lassen? Wer hat statt ihrer neben den Ball gegriffen?  Nur in peinlichen Ausreden sind sie noch weltmeisterlich. Zurück in die Kreisklasse.)

Erbangelegenheiten frühzeitig regeln

In Mietersheim steht ein Bürgerhaus, aber niemand geht ein noch aus: Auch so etwas kann ein Erbstück sein.

(lifepr)
- Der Tod eines Menschen ist für die Angehörigen und Freunde ein schmerzhaftes Ereignis. Nicht selten jedoch kommt es in der Folge zu familiären Streitigkeiten um das Erbe. Besonders, wenn der Nachlass vorab nicht eindeutig geregelt ist oder die Erbengemeinschaft uneins über die Verwaltung des gemeinsamen Erbes ist.

An den eigenen Tod zu denken, das ist für niemanden einfach. Dennoch sollte man sich frühzeitig überlegen, wie man seine Erbangelegenheiten regeln will. Mit einem Testament oder Erbvertrag kann man auch Nichtangehörige mit einem Erbteil bedenken. Legt man seinen letzten Willen nicht ausdrücklich fest, dann tritt die gesetzliche Erbfolgeregelung ein. ARAG Experten erläutern die Möglichkeiten:

Die gesetzliche Erbfolge
Nach der gesetzlichen Erbfolge kommen zunächst die Hinterbliebenen Ehepartner sowie die Nachkommen als Erben in Betracht. Sind keine Kinder da, erben die Eltern. Nicht erbberechtigt sind hingegen nichteheliche Lebenspartner. Paare, die in einer "wilden Ehe" leben, sollten deshalb besonders über ein Testament oder Erbvertrag nachdenken. Gleichgeschlechtliche Lebenspartner, die in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, sind hingegen genauso wie Ehegatten erbberechtigt.

Ehepartner mit Kindern
Sinnvoll ist ein Testament auch für Ehepartner mit Kindern. Stirbt ein Partner, kann es passieren, dass der Hinterbliebene das Eigenheim verkaufen muss, um die Kinder auszuzahlen. Mit dem sogenannten "Berliner Testament", einem gemeinsamen Testament von Eheleuten, können sich Verheiratete gegenseitig finanziell abzusichern. Erst nach dem Tod des Hinterbliebenen, geht das Vermögen dann auf die gemeinsamen Kinder über.

Testament und Erbvertrag - was ist der Unterschied?
In einem Testament können Sie Ihren Nachlass auf mehrere Leute verteilen und darüber hinaus beispielsweise einem Freund, der nicht zur Erbengemeinschaft gehört, etwas vermachen. Ein Erbvertrag hingegen wird nur zwischen zwei Personen geschlossen und hat bindende Wirkung. Während beispielsweise ein Testament immer wieder vom Erblasser eigenmächtig verändert werden kann, muss der Erbvertrag gemeinsam beim Notar unterzeichnet werden und kann nicht einseitig aufgekündet werden.

Das Testament - was zu beachten ist
Ein Testament, das nicht vor einem Notar abgeschlossen ist, hat nur rechtsverbindliche Gültigkeit, wenn es handschriftlich verfasst und unterschrieben ist. Es darf keine maschinell erstellten Zusätze oder Zusätze von anderen Personen beinhalten. Allerdings hilft eine Maschinenabschrift dabei, die Handschrift im Zweifel klar zu entziffern.

Im Testament sollte immer eine Person des  Vertrauens bestimmt werden, die nach Testamentseröffnung als Testamentsvollstrecker fungiert. Nicht zwingend erforderlich, aber dennoch ratsam ist die Angabe von Ort und Datum. Denn wenn mehrere Testamente verfasst worden sind, gilt immer das mit dem jüngsten Datum. Schließlich sollte es sicher aufbewahrt werden, am besten bei einem Nachlassgericht. Generell gilt aber: Das deutsche Erbrecht ist kompliziert, Testamente oft unklar formuliert. Deshalb raten ARAG Experten dazu, das Testament mit notarieller oder rechtsanwaltlicher Beratung aufzusetzen.

So vererben Sie schlau
Aus steuerlichen Gründen ist es sinnvoll, Vermögen bereits zu Lebzeiten auf  Kinder oder Enkelkinder zu übertragen. Für eine verschenkte Immobilie gibt es die Möglichkeit, ein Nutzungsrecht für sich selbst eintragen zu lassen, so dass das Haus selbst bis zum Tod genutzt werden kann. Immobilien sollten wenn möglich immer an Ehepartner oder Kinder vererbt oder geschenkt werden - denn die Vererbung von selbstgenutztem Wohneigentum an darin lebende Ehepartner oder Kinder ist seit 2009 steuerlich begünstigt.

Der Sucher

von Theobald Tiger

Such – such
suche immer nach dem Geld.
Dann kommt es an.
Such – such
such es auf der ganzen Welt!
Denk immer dran!
Krieche ihm nach.
Leck auf seine Spur!
Sei nicht schwach –
denk immer nur:
Verdienen! Verdienen! Verdienen!
Verdienen! Verdienen! Verdienen!
Ernst ist die Spekulation.
Aber lieben – aber lieben –
aber lieben mußt du es schon.

Such – such
suche immer den Erfolg.
Dann kommt er an.
Pfeif – pfeif –
pfeife auf das ganze Volk!
Tritt auf den Vordermann!
Schmeichle der Macht!
Sag immer Ja.
Bei Tag und bei Nacht
Halleluja – Hurra!
Nach oben! Nach oben! Nach oben!
Nach oben! Nach oben! Nach oben!
Geld winkt dir als Lohn.
Aber lieben – aber lieben –
aber lieben mußt du es schon.

Such – such
suche immer nach dem Glück.
Dann kommt es – wenn es will.
Dein Herz
ist ein Serienstück; einmal steht es still.
Wenn du dich dann nach dem goldnen Tanz
präsentierst
zur großen Bilanz:
»Ich hoffe, man wird mich hier loben!
Da unten lag ich immer oben!«
Kann sein, daß DIE STIMME spricht:
Mensch, dein Leben –
Mensch, dein Leben –
Ja, ein Leben war das nicht.

(Quelle:  Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Band 10, Reinbek bei Hamburg 1975, S. 153-154. Permalink:
http://www.zeno.org/nid/20005821037)

Der Sucher

von Theobald Tiger

Such – such
suche immer nach dem Geld.
Dann kommt es an.
Such – such
such es auf der ganzen Welt!
Denk immer dran!
Krieche ihm nach.
Leck auf seine Spur!
Sei nicht schwach –
denk immer nur:
Verdienen! Verdienen! Verdienen!
Verdienen! Verdienen! Verdienen!
Ernst ist die Spekulation.
Aber lieben – aber lieben –
aber lieben mußt du es schon.

Such – such
suche immer den Erfolg.
Dann kommt er an.
Pfeif – pfeif –
pfeife auf das ganze Volk!
Tritt auf den Vordermann!
Schmeichle der Macht!
Sag immer Ja.
Bei Tag und bei Nacht
Halleluja – Hurra!
Nach oben! Nach oben! Nach oben!
Nach oben! Nach oben! Nach oben!
Geld winkt dir als Lohn.
Aber lieben – aber lieben –
aber lieben mußt du es schon.

Such – such
suche immer nach dem Glück.
Dann kommt es – wenn es will.
Dein Herz
ist ein Serienstück; einmal steht es still.
Wenn du dich dann nach dem goldnen Tanz
präsentierst
zur großen Bilanz:
»Ich hoffe, man wird mich hier loben!
Da unten lag ich immer oben!«
Kann sein, daß DIE STIMME spricht:
Mensch, dein Leben –
Mensch, dein Leben –
Ja, ein Leben war das nicht.

(Quelle:  Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke in zehn Bänden. Band 10, Reinbek bei Hamburg 1975, S. 153-154. Permalink:
http://www.zeno.org/nid/20005821037)

Das ist nicht die Lahrer Landesgartenkiesgrube, sondern ein echter See.

Erfinder und politisch wankelmütig
Felix Wankel wäre heute 109 Jahre alt geworden / Öffentliche Gebäude in Lahr werden wohl nicht mehr nach ihm benannt
Eine Serie zum Jubiläumsjahr des Automobils in Lahr ohne Felix Wankel? Undenkbar. Heute wäre der geniale Erfinder und umstrittene homo politicus 109 Jahre alt geworden. Fast vergessen ist der Tierfreund Wankel, der den höchstdotierten deutschen Tierschutzpreis gestiftet hat — für Erfindungen, die Tierversuche überflüssig machen. Fast vergessen auch, dass er in den 70er-Jahren Willy Brand unterstützte. Nach 15-jährigem Sträuben hatte Wankel 1981 der Ernennung zum Lahrer Ehrenbürger zugestimmt. Mit diesem damals unumstrittenen Schritt ehrte seine Geburtsstadt den großen Erfinder. Wankels nationalsozialistische Vergangenheit geriet erst in diesem Umfeld in die öffentliche Diskussion. Sie sorgte letztlich auch dafür, dass die Stadt Pläne ad acta legte, die Gewerblichen Schulen nach ihm zu benennen. Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller hatte sich 2002 zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten noch dafür stark gemacht. Letztlich setzte sich aber die Auffassung seines Vor-Vorgängers Philipp Brucker durch. Im BZ-Interview hatte er damals seine Position klar auf den Punkt gebracht: "Man kann den Wankel als genialen Erfinder ehren, aber nicht als gesamte Persönlichkeit.
(Badische Zeitung. Was für ein Schmarren. Ist der Lokalchef  jetzt auch noch Historiker, Spezialgebiet Nazi zusammen mit der BZ, wer auch immer sich dahinter versteckt? Nichts Genaues weiß man nicht? Recherchieren! Für Brucker selbst gilt sein eigener Satz mehr denn je. Der in Lahr zu Unrecht überverehrte Ex-OB war hier wohl ein viel eifrigerer Nazi als Wankel, denn der war bereits mit 30 vor dem Dritten Reich aus der Partei ausgetreten, bevor die Deutschen in Massen eingetreten sind, einschließlich Brucker, der später sogar verblendet zur Waffen-SS ging. Wenn in Lahr sogar Hochverräterinnen und zu Helden verklärte Toren fälschlicherweise Ehrentafeln bekommen, dann sollte man sich nicht moralisch in Schale werfen. Wankel war keineswegs wankelmütig, sondern entscheidungsfreudig, im Gegensatz  zu Lahrer Wendehälsen. Er hat sich lange geweigert, Ehrenbürger von Lahr zu werden, mußte deshalb sehr gebeten werden.)

Von Rheinau nach Lohr

Serie »Unsere Leser in der Ferne« / Günter Weislogel arbeitete mal bei der Kehler Zeitung
(Offenburger Tageblatt.Demnächst: Vom Ortenauer Weinparadies in die Hölle. Auch dort gibt es stille Örtchen. Wohl der Zeitung, die ihre Leser noch einzeln vorstellen kann. Demnächst: von Offenburg nach Lahr.)

Einbrecher im DRK-Kreishaus
Laptops und Autoschlüssel weg
In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte in die Räume des DRK-Kreisverbands in der Jammstraße einen Einbruchdiebstahl verübt. Da es an den Türen keine Aufbruchspuren gibt, geht die Polizei davon aus, dass der Täter die Räume mit Nachschlüsseln betreten hat. Entwendet wurden zwei Laptops, einer völlig neu, und zwei Beamer. Im Inneren traten die Täter eine Holztür ein und drangen in ein Zimmer ein, in dem sich der Schlüsselkasten für Einsatzfahrzeuge befand. Dabei wurde ein Schlüsselsatz für zwei Fahrzeuge nebst Reserveschlüssel gestohlen, was erhebliche Kosten für den Ersatz der Schlüssel und Schließvorrichtungen an den Fahrzeugen bedeutet. Bereits Ende Juli waren die Räume heimgesucht worden, wobei eine Holztür aufgehebelt, aber nichts gestohlen wurde.
(Badische Zeitung. In den Kriminalitätshochburgen Alarmanlagen unbekannt?)

Alles auf einmal
Philipp Brucker hat den Bau der Mauer im Fernsehen verfolgt
(Badische Zeitung. Was oder wen hat er noch verfolgt? Die Lahrer Leser warten jetzt sicher gespannt darauf, was Brucker noch im Fernsehen gesehen hat.)

Tai Chi zum Schnuppern im Stadtpark
Jeweils am Mittwoch, 17. und 24. August, finden vom Turnverein Lahr im Stadtpark Schnupperstunden für an Tai Chi Interessierte statt.
(Badische Zeitung. Kann Traudel Bothor nicht zuhause gegen Schatten boxen?)

Neues Buswartehäuschen
Gemeinde Seelbach bietet den Gästen mehr Komfort
(Badische Zeitung. Wann kommt der nächste Bus?)

Das Summen in der Mittagsruhe
Eine Stunde...: Auf dem Spielplatz ist auch dann Leben, wenn keine Kinder mehr da sind
Im Sommer geht alles ein bisschen langsamer. Auch Zeitungsmenschen wollen sich Zeit nehmen. In einer Serie begibt sich die Redaktion an ausgesuchte Orte in Friesenheim und Umgebung. Eine Stunde lang wird beobachtet und notiert, was sich vor Ort abspielt. Unsere Mitarbeiterin Miriam Benz hat sich um 13 Uhr beim Spielplatz neben dem Mühlenhof in Oberweier umgesehen....Der Himmel ist bewölkt, nur ab und zu kommt auch die Sonne heraus. Es ist fast windstill, die Spielgeräte sind unberührt. Das einzige, was auf menschliches Leben in der Nachbarschaft schließen lässt, ist das entfernte Kreischen eines Rasenmähers...
(Badische Zeitung. Sum, sum, sum. Dagegen ist die Redaktion ja ein Totentempel mit all den Mumien. Warum läßt die BZ die Leser nicht selbst das Papier vollmalen?)

Schnoogeloch
(Badische Zeitung. Ulrike Derndinger macht mit ihrer Kuhstall-Lyrik die Schnooge.)

Flugzeug erkundet den Untergrund für das Kraftwerk
Untergrund für Geothermie-Kraftwerk wird per Befliegung näher untersucht / 10 500 Euro vom Innovationsfonds der Badenova
Wenn in der nächsten Woche ein kleines Flugzeug in nur 150 Metern Höhe über Neuried seine Kreise zieht, muss sich niemand Sorgen machen. Die Flüge dienen der näheren Erkundung des Untergrunds um das geplante Geothermie-Kraftwerk nördlich von Altenheim. Für den Einsatz dieses neuartigen aeromagnetischen Verfahrens hat die Badenova aus ihrem Innovationsfonds 10 500 Euro zugesagt. Das sind laut einer Pressemeldung der Gemeinde Neuried 50 Prozent der Kosten der Befliegung.
(Badische Zeitung. Risse macht erst der Bohrer.)

Angst vor Abschiebung
Die Situation der Familie Krasniqi aus dem Kosovo ist tragisch, ihr Aufenthaltsstatus unsicher
(Badische Zeitung. Warum sollen die nicht nach Hause?)

Linkshänder haben’s nicht immer leicht
Heute ist 35. Internationale Tag der Linkshänder / Früher wurden viele Kinder umerzogen
(Badische Zeitung. Mit Links Papier vollgemacht. Daß derLandrat ein Linker ist, darauf wäre niemand gekommen.)

Rudolf Rohrer lebt nicht mehr
(Badische Zeitung. Wer hat das bemerkt?)

Immer mehr Frauen gehen jagen
Neben 1776 Jägern gibt es in der Ortenau inzwischen auch 81 Jägerinnen / Tendenz steigend / "Altherrenriege wird aufgemischt"
(Badische Zeitung. Flintenweiber gab's schon immer.)

Verbandsliga Südbaden ist in die neue Saison gestartet
Im Eröffnungsspiel in Bühl besiegte der VfB Bühl Aufsteiger SV Linx mit 4:1.
(BADEN online. Das kann ja heiter werden, wenn Oberliga-Absteiger Linx zum Aufsteiger wird.)

Kreationen
Champagner im Bier: Kippenheimer Braumeister geht neue Wege
Frauenheld, Kellergespräch, Heldentat – klangvolle Namen hat Braumeister Jörg Lusch aus Kippenheim-Schmieheim für seine neuen Biersorten gefunden. Und die können auch schon mal mit Champagner veredelt sein. Ein Interview.
(Badische Zeitung. Die tägliche Alkoholwerbung darf nicht fehlen, dazu genügt jedes Gesöff. Das Chrysanthemenbier war also noch nicht der Gipfel. Wie wäre es mit so klangvollen Namen wir Frauenbeirat oder Gleichstellungsbeauftragte? Viel Schaum machen auch die.)

Autos auf dem fahrenden Zug ausgeraubt
Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag 29 Fahrzeuge, die auf einem Autoreisezug von Hamburg nach Lörrach unterwegs waren, aufgebrochen. Dabei wurden nach Angaben der Bundespolizei jeweils die Seiten- oder Heckscheiben eingeschlagen und sämtliche Wertsachen gestohlen. Die Täter verließen vermutlich bei einem Betriebshalt den Zug. Vor gut einem Jahr war es auf der selben Strecke zu einer gleichgelagerten Diebstahlsserie bei rund 30 Fahrzeugen gekommen.
(Badische Zeitung. Nichts daraus gelernt? Deutschlands wilder Süden.)

Für die Agrarförderung fehlt Geld
Landwirtschaftsminister beklagt 33-Millionen-Euro-Loch / Vorgängerregierung soll EU-Mittel verfrüht ausgeschüttet haben
Böse Überraschung für Landwirtschaftsminister Alexander Bonde und die Bauern im Land: In zwei Agrarförderprogrammen fehlen für 2012 und 2013 etliche Millionen. Das Loch lastet der Minister der Vorgängerregierung an.
(Badische Zeitung. Das Bonde-Fan-Blatt ist einem Loch vielleicht näher als es glaubt. Weihnachtsmann mit leerem Sack.)

Christian Wulff
Bundespräsident wünscht sich mehr Nationalstolz
Bundespräsident Wulff wuchs mit der Mauer auf. Zum 50. Jahrestag des Bauwerks mahnt er die Deutschen, weniger kritisch mit der eigenen Nation zu sein.
(WELT online.Das arme Mauerkind. Weihnachten ist nicht mehr weit.)

50 Jahre Mauerbau - Berlin gedenkt
Wulff: „Am Ende ist die Freiheit unbesiegbar“
(BILD de. Bis dahin haben vielleicht schon viele ihr Ende gefunden. Ne, am Ende siegt laut Gary Linaker immer Deutschland. Wulff als neuer Lübke redet Unsinn: Abstrakte Freiheit an sich gibt es nicht.)

Grünen-Chef
Özdemir vermisst bei Merkel Leidenschaft für Europa
Unter Merkel vermittle Deutschland den Eindruck "einer Art größerer Schweiz", stänkert der Grünen-Chef. Alt-Kanzler Helmut Kohl habe hingegen Einsatz für Europas Einheit gezeigt.
(WELT online. Zeigt Özdemir mehr Einsatz als für sein Konto?)

US-Starökonom
Frankreichs Probleme kommen auf Deutschland zu
US-Starökonom Eichengreen warnt davor, dass Deutschland in der Schuldenkrise ähnliche Probleme bekommen könnte wie Frankreich: wegen des Eigenkapitalmangels der Banken.
(WELT online. Die nEUROse haben schon alle.)

Transferunion
Deutschland wird zum Zahlmeister Europas
Die Bundesregierung ist inzwischen bereit, notfalls eine Transferunion oder Eurobonds zu akzeptieren. Deutschland würde das im Jahr 47 Milliarden Euro mehr kosten.
(WELT online. Wer stoppt den Irrsinn? Zeit für eine echte Revolution. Merkel auf Helena.)

Das ist nicht die Lahrer Landesgartenkiesgrube, sondern ein echter See.

Erfinder und politisch wankelmütig
Felix Wankel wäre heute 109 Jahre alt geworden / Öffentliche Gebäude in Lahr werden wohl nicht mehr nach ihm benannt
Eine Serie zum Jubiläumsjahr des Automobils in Lahr ohne Felix Wankel? Undenkbar. Heute wäre der geniale Erfinder und umstrittene homo politicus 109 Jahre alt geworden. Fast vergessen ist der Tierfreund Wankel, der den höchstdotierten deutschen Tierschutzpreis gestiftet hat — für Erfindungen, die Tierversuche überflüssig machen. Fast vergessen auch, dass er in den 70er-Jahren Willy Brand unterstützte. Nach 15-jährigem Sträuben hatte Wankel 1981 der Ernennung zum Lahrer Ehrenbürger zugestimmt. Mit diesem damals unumstrittenen Schritt ehrte seine Geburtsstadt den großen Erfinder. Wankels nationalsozialistische Vergangenheit geriet erst in diesem Umfeld in die öffentliche Diskussion. Sie sorgte letztlich auch dafür, dass die Stadt Pläne ad acta legte, die Gewerblichen Schulen nach ihm zu benennen. Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller hatte sich 2002 zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten noch dafür stark gemacht. Letztlich setzte sich aber die Auffassung seines Vor-Vorgängers Philipp Brucker durch. Im BZ-Interview hatte er damals seine Position klar auf den Punkt gebracht: "Man kann den Wankel als genialen Erfinder ehren, aber nicht als gesamte Persönlichkeit.
(Badische Zeitung. Was für ein Schmarren. Ist der Lokalchef  jetzt auch noch Historiker, Spezialgebiet Nazi zusammen mit der BZ, wer auch immer sich dahinter versteckt? Nichts Genaues weiß man nicht? Recherchieren! Für Brucker selbst gilt sein eigener Satz mehr denn je. Der in Lahr zu Unrecht überverehrte Ex-OB war hier wohl ein viel eifrigerer Nazi als Wankel, denn der war bereits mit 30 vor dem Dritten Reich aus der Partei ausgetreten, bevor die Deutschen in Massen eingetreten sind, einschließlich Brucker, der später sogar verblendet zur Waffen-SS ging. Wenn in Lahr sogar Hochverräterinnen und zu Helden verklärte Toren fälschlicherweise Ehrentafeln bekommen, dann sollte man sich nicht moralisch in Schale werfen. Wankel war keineswegs wankelmütig, sondern entscheidungsfreudig, im Gegensatz  zu Lahrer Wendehälsen. Er hat sich lange geweigert, Ehrenbürger von Lahr zu werden, mußte deshalb sehr gebeten werden.)

Von Rheinau nach Lohr

Serie »Unsere Leser in der Ferne« / Günter Weislogel arbeitete mal bei der Kehler Zeitung
(Offenburger Tageblatt.Demnächst: Vom Ortenauer Weinparadies in die Hölle. Auch dort gibt es stille Örtchen. Wohl der Zeitung, die ihre Leser noch einzeln vorstellen kann. Demnächst: von Offenburg nach Lahr.)

Einbrecher im DRK-Kreishaus
Laptops und Autoschlüssel weg
In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte in die Räume des DRK-Kreisverbands in der Jammstraße einen Einbruchdiebstahl verübt. Da es an den Türen keine Aufbruchspuren gibt, geht die Polizei davon aus, dass der Täter die Räume mit Nachschlüsseln betreten hat. Entwendet wurden zwei Laptops, einer völlig neu, und zwei Beamer. Im Inneren traten die Täter eine Holztür ein und drangen in ein Zimmer ein, in dem sich der Schlüsselkasten für Einsatzfahrzeuge befand. Dabei wurde ein Schlüsselsatz für zwei Fahrzeuge nebst Reserveschlüssel gestohlen, was erhebliche Kosten für den Ersatz der Schlüssel und Schließvorrichtungen an den Fahrzeugen bedeutet. Bereits Ende Juli waren die Räume heimgesucht worden, wobei eine Holztür aufgehebelt, aber nichts gestohlen wurde.
(Badische Zeitung. In den Kriminalitätshochburgen Alarmanlagen unbekannt?)

Alles auf einmal
Philipp Brucker hat den Bau der Mauer im Fernsehen verfolgt
(Badische Zeitung. Was oder wen hat er noch verfolgt? Die Lahrer Leser warten jetzt sicher gespannt darauf, was Brucker noch im Fernsehen gesehen hat.)

Tai Chi zum Schnuppern im Stadtpark
Jeweils am Mittwoch, 17. und 24. August, finden vom Turnverein Lahr im Stadtpark Schnupperstunden für an Tai Chi Interessierte statt.
(Badische Zeitung. Kann Traudel Bothor nicht zuhause gegen Schatten boxen?)

Neues Buswartehäuschen
Gemeinde Seelbach bietet den Gästen mehr Komfort
(Badische Zeitung. Wann kommt der nächste Bus?)

Das Summen in der Mittagsruhe
Eine Stunde...: Auf dem Spielplatz ist auch dann Leben, wenn keine Kinder mehr da sind
Im Sommer geht alles ein bisschen langsamer. Auch Zeitungsmenschen wollen sich Zeit nehmen. In einer Serie begibt sich die Redaktion an ausgesuchte Orte in Friesenheim und Umgebung. Eine Stunde lang wird beobachtet und notiert, was sich vor Ort abspielt. Unsere Mitarbeiterin Miriam Benz hat sich um 13 Uhr beim Spielplatz neben dem Mühlenhof in Oberweier umgesehen....Der Himmel ist bewölkt, nur ab und zu kommt auch die Sonne heraus. Es ist fast windstill, die Spielgeräte sind unberührt. Das einzige, was auf menschliches Leben in der Nachbarschaft schließen lässt, ist das entfernte Kreischen eines Rasenmähers...
(Badische Zeitung. Sum, sum, sum. Dagegen ist die Redaktion ja ein Totentempel mit all den Mumien. Warum läßt die BZ die Leser nicht selbst das Papier vollmalen?)

Schnoogeloch
(Badische Zeitung. Ulrike Derndinger macht mit ihrer Kuhstall-Lyrik die Schnooge.)

Flugzeug erkundet den Untergrund für das Kraftwerk
Untergrund für Geothermie-Kraftwerk wird per Befliegung näher untersucht / 10 500 Euro vom Innovationsfonds der Badenova
Wenn in der nächsten Woche ein kleines Flugzeug in nur 150 Metern Höhe über Neuried seine Kreise zieht, muss sich niemand Sorgen machen. Die Flüge dienen der näheren Erkundung des Untergrunds um das geplante Geothermie-Kraftwerk nördlich von Altenheim. Für den Einsatz dieses neuartigen aeromagnetischen Verfahrens hat die Badenova aus ihrem Innovationsfonds 10 500 Euro zugesagt. Das sind laut einer Pressemeldung der Gemeinde Neuried 50 Prozent der Kosten der Befliegung.
(Badische Zeitung. Risse macht erst der Bohrer.)

Angst vor Abschiebung
Die Situation der Familie Krasniqi aus dem Kosovo ist tragisch, ihr Aufenthaltsstatus unsicher
(Badische Zeitung. Warum sollen die nicht nach Hause?)

Linkshänder haben’s nicht immer leicht
Heute ist 35. Internationale Tag der Linkshänder / Früher wurden viele Kinder umerzogen
(Badische Zeitung. Mit Links Papier vollgemacht. Daß derLandrat ein Linker ist, darauf wäre niemand gekommen.)

Rudolf Rohrer lebt nicht mehr
(Badische Zeitung. Wer hat das bemerkt?)

Immer mehr Frauen gehen jagen
Neben 1776 Jägern gibt es in der Ortenau inzwischen auch 81 Jägerinnen / Tendenz steigend / "Altherrenriege wird aufgemischt"
(Badische Zeitung. Flintenweiber gab's schon immer.)

Verbandsliga Südbaden ist in die neue Saison gestartet
Im Eröffnungsspiel in Bühl besiegte der VfB Bühl Aufsteiger SV Linx mit 4:1.
(BADEN online. Das kann ja heiter werden, wenn Oberliga-Absteiger Linx zum Aufsteiger wird.)

Kreationen
Champagner im Bier: Kippenheimer Braumeister geht neue Wege
Frauenheld, Kellergespräch, Heldentat – klangvolle Namen hat Braumeister Jörg Lusch aus Kippenheim-Schmieheim für seine neuen Biersorten gefunden. Und die können auch schon mal mit Champagner veredelt sein. Ein Interview.
(Badische Zeitung. Die tägliche Alkoholwerbung darf nicht fehlen, dazu genügt jedes Gesöff. Das Chrysanthemenbier war also noch nicht der Gipfel. Wie wäre es mit so klangvollen Namen wir Frauenbeirat oder Gleichstellungsbeauftragte? Viel Schaum machen auch die.)

Autos auf dem fahrenden Zug ausgeraubt
Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag 29 Fahrzeuge, die auf einem Autoreisezug von Hamburg nach Lörrach unterwegs waren, aufgebrochen. Dabei wurden nach Angaben der Bundespolizei jeweils die Seiten- oder Heckscheiben eingeschlagen und sämtliche Wertsachen gestohlen. Die Täter verließen vermutlich bei einem Betriebshalt den Zug. Vor gut einem Jahr war es auf der selben Strecke zu einer gleichgelagerten Diebstahlsserie bei rund 30 Fahrzeugen gekommen.
(Badische Zeitung. Nichts daraus gelernt? Deutschlands wilder Süden.)

Für die Agrarförderung fehlt Geld
Landwirtschaftsminister beklagt 33-Millionen-Euro-Loch / Vorgängerregierung soll EU-Mittel verfrüht ausgeschüttet haben
Böse Überraschung für Landwirtschaftsminister Alexander Bonde und die Bauern im Land: In zwei Agrarförderprogrammen fehlen für 2012 und 2013 etliche Millionen. Das Loch lastet der Minister der Vorgängerregierung an.
(Badische Zeitung. Das Bonde-Fan-Blatt ist einem Loch vielleicht näher als es glaubt. Weihnachtsmann mit leerem Sack.)

Christian Wulff
Bundespräsident wünscht sich mehr Nationalstolz
Bundespräsident Wulff wuchs mit der Mauer auf. Zum 50. Jahrestag des Bauwerks mahnt er die Deutschen, weniger kritisch mit der eigenen Nation zu sein.
(WELT online.Das arme Mauerkind. Weihnachten ist nicht mehr weit.)

50 Jahre Mauerbau - Berlin gedenkt
Wulff: „Am Ende ist die Freiheit unbesiegbar“
(BILD de. Bis dahin haben vielleicht schon viele ihr Ende gefunden. Ne, am Ende siegt laut Gary Linaker immer Deutschland. Wulff als neuer Lübke redet Unsinn: Abstrakte Freiheit an sich gibt es nicht.)

Grünen-Chef
Özdemir vermisst bei Merkel Leidenschaft für Europa
Unter Merkel vermittle Deutschland den Eindruck "einer Art größerer Schweiz", stänkert der Grünen-Chef. Alt-Kanzler Helmut Kohl habe hingegen Einsatz für Europas Einheit gezeigt.
(WELT online. Zeigt Özdemir mehr Einsatz als für sein Konto?)

US-Starökonom
Frankreichs Probleme kommen auf Deutschland zu
US-Starökonom Eichengreen warnt davor, dass Deutschland in der Schuldenkrise ähnliche Probleme bekommen könnte wie Frankreich: wegen des Eigenkapitalmangels der Banken.
(WELT online. Die nEUROse haben schon alle.)

Transferunion
Deutschland wird zum Zahlmeister Europas
Die Bundesregierung ist inzwischen bereit, notfalls eine Transferunion oder Eurobonds zu akzeptieren. Deutschland würde das im Jahr 47 Milliarden Euro mehr kosten.
(WELT online. Wer stoppt den Irrsinn? Zeit für eine echte Revolution. Merkel auf Helena.)

(gh).Kann man sich in Deutschland mal über irgendetwas freuen außer über verlorene Fußballtitel? 50 Jahre Mauergedenken war heute. Anlaß für den Bundespräsidenten, Sprechblasen blubbern zu lassen in einer Wanne voller Phrasen. Feierliches staatstragendes Gefiedel. Das war's. Zu feiern gab es dagegen: Die Mauer, vor 50 Jahren errichtet mit Billigung der Alliierten, Deutschlands Freunden, ist weg. Stattdessen Trauerflor an Amtsgebäuden. Kein Wunder, daß in diesem Land auch niemand am 3.Oktober, der Nationalfeiertag sein soll, etwas anderes einfällt als E-Musik und Fensterreden im Land der Trauerklöße.