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Warum das Migrantentum hierzulande so ungehindert gedeiht

Von DR. VIKTOR HEESE

Mit der Rundum-Versorgung und Merkel kann die Fixierung der Migranten auf Deutschland allein nicht erklärt werden. Der Asyl-Tourismus hätte bei uns niemals das Ausmaß erreicht, würde das Volk opponieren. Weil die Bürger schnell die Märchen von Kriegsverfolgung und der noch existenten „Nazischuld“ durchschauten, ist zu fragen, warum es nach 2015 keinen Widerstand gab. Nur in einer weltweit belächelten Apathie kann das Migrantentum hier so prächtig gedeihen. Sind Deutsche feiger als andere Nationen?

Nicht nur Angela – auch der deutsche Michel ist schuld
„Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient“ – sagte einst der französische Diplomat Joseph Marie de Maistre. So gesehen ist nicht Angela allein schuld an der Migrationsmisere, sondern auch die Millionen von Michels (repräsentieren das Volk). Die Frage, ob es unterhalb der Gewaltschwelle wirksame Widerstandsinstrumente gab, ist einfach beantwortet. Das Volk hat den zivilen Ungehorsam, wie 1989, erst gar nicht gewagt. Es ist traurig, wenn es heute jammert „Was hat diese Merkel nur Deutschland angetan!“. Wo bleibt das „Warum haben wir es zugelassen?“

2015 war es weder einfacher noch schwieriger zu „rebellieren“ als 1989
Das Volk wird diesen Vorwurf nicht hören wollen. Wir leiden ja trotz Angela keine materielle Not, leben im Wohlstand und mit vollem Bauch demonstriert sich schlecht – wird es sagen. Dass nach 2015 Rentenarmut, Wohnungsnot und Massenentlassungen kamen, ist ja nicht ihre Schuld, sondern Trumps, Salvinis und Mays. Auch wird das anständige Volk behaupten, nicht es selber, sondern die verräterischen Eliten, Gutmenschen und gewalttätige Linken sind schuldig. In der DDR hatten wir allein die Staatsmacht gegen uns, heute sind es viele Feinde. So einfach ist die Sache aber nicht.

Denn das sich als Opfer sehende Volk verschweigt, dass es heute das Internet und keine Stasi am Hals hat. Theoretisch erreicht ein Netz-Aufruf Millionen in Windeseile. Früher mussten erst Flugblätter gedruckt und verteilt werden. Hätten die Internauten genügend Mut, könnten sie heute Woche für Woche gegen Merkel & Co. bundesweit gewaltlos demonstrieren. Jede Zeit ist günstig oder ungünstig für eine „Rebellion“.

An dieser Stelle drängt sich der Verdacht auf, das deutsche Volk sei dafür heute „zu feige“? Stimmt das.

„Feigheit“ im Großformat: Demos oft falscher Mut-Indikator
Es wird hierzulande viel demonstriert. Gesteuerte, organisierte, systemfreundliche Großdemos gibt es aber auch in Nordkorea. Ein unpolitischer Ausländer, der nur Demos für das Klima oder gegen den Rassismus sieht, glaubt, in Germanien sei alles in Ordnung. Friede, Freude, Eierkuchen. Und was ist mit den spontanen Dauer-Demos des echten Volkes? Pegida und Bürgerinitiativen versuchen seit Jahren, landesweit eine starke Protestbewegung ins Leben zu rufen. Aber der deutsche Michel will einfach nicht folgen.

Vielleicht geht es ihm so gut, dass er nicht demonstrieren muss. Wohl kaum. Massendemos zur Mietmisere mit Plakaten „Mietwohnungen statt Asylheime“ statt der Drohungen „Enteignet die Miet-Haie“ wären bitter nötig. Warum das nicht passiert, wird nicht am Unwissen, sondern an der Feigheit liegen. Denn gehindert wird das Volk als Masse von niemanden. Einmal geht so etwas am Wochenende, zweitens haben die Millionen Hartz IV-Empfänger auch in der Woche Zeit. Wenn der deutsche Michel aber Angst hat auf der Demo erkannt oder von der Antifa eingekreist zu werden, wird er sich nicht wehren.

Wer beobachtet, wie spontan Volksdemos mit hunderttausenden Franzosen, Polen, Katalanen oder Griechen verlaufen, muss erneut fragen, ob die Deutschen feiger als andere Nationen sind? Das wäre eine bittere Erkenntnis. 1989 ist die DDR auch als letzter Ostblock-Staat auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Im heutigen Europa sind die anderen „Populisten“ auch schon viel weiter.

Die vielen „kleinen Feigheiten“ im Alltagsleben
Wenn das mit der Mutlosigkeit so ist, sollte man klein anfangen. Das Alltagsleben in Deutschland ist voll von „individuellen Feigheiten“, an denen Eliten, Amts- und Würdenträger aber auch die einfachen Michels gleichermaßen beteiligt sind. Zivilcourage und passiver Widerstand fehlen heute überall.

Weil Mut und Feigheit ansteckend sind, lohnt immer ein Blick darauf, wo das Volk üben kann:

Whistleblowers (kleine „Snowdens“) decken in Büros Rechtsverstöße auf und zeigen ihre Chefs an
Polizisten wenden das Gesetz an, antworten auf Gewalt mit Gewalt, spielen nicht nur Deeskalation.
Rentner und Schüler, die Zeit haben, verteilen permanent Flug- und Infoblätter in der Öffentlichkeit
„Gäste“ produzieren Eklats bei Lanz & Co., vor Kameras, in Kirchen, bei Pressekonferenzen
Selbstverteidigungskurse sind zu fördern, deutsche Jungs verteidigen ihre Mädels in den Discos
Wenn Migranten nach Wild-West-Manier randalieren, ist organisierter Selbstschutz einzusetzen
Proteste von Mietsuchenden vor neuen Flüchtlingsheimen („Auch wir wollen neue Heime!“)
Alternativmedien informieren, wo die “Abwehr“ klappt, verteilen Preise für Zivilcourage

Alles nur Utopien?
Durch Deutschland müsste ein Ruck gehen, der Domino-Effekt fehlt
Die Formen des zivilen Ungehorsams sind vielfältig, man kann sie lernen und andauernd ausprobieren. Osteuropäer haben sie Jahrzehnte lang im Kommunismus praktiziert. Wenn sie konzertiert und massiv eingesetzt werden, ist auch das System machtlos. Klar, die ersten werden Pech haben, wenn sie Justitia in die Hände fallen. Solche Aktionen versprechen aber einen Domino-Effekt. Wer wirtschaftlich nicht viel zu verlieren hat, dem kann auch nicht viel passieren. Das System droht meistens nur mit finanziellen Folgen.

Wenn sich andererseits bei den Multi-Kulti-Gästen herumspricht, dass „die Deutschen sich wehren“, ist der erste Schritt getan. Auch die Integrierten würden helfen und sich freuen, dass endlich etwas passiert.

Was ist mit dem Mut-Gen?
Zum Schluss noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Die Risikofreude soll zum Teil genetisch bedingt sein. Vielleicht hat das Volk etwas von seinen Vorfahren geerbt, was bald zum Tragen kommt?
(pi-news.net)

Bürgerliche „Feigheit“ - oder eher einseitiger Informationsfluss?

Von CANTALOOP

Zu den sicherlich treffenden Gedanken von PI-NEWS Autor Dr. Viktor Heese, hinsichtlich der erschreckenden Passivität unserer Bürgerschaft, lassen sich vielleicht noch folgende Aspekte ergänzend anfügen.

Es wird den konservativ-liberalen Kreisen im Lande nur schwerlich gelingen, eine breite öffentliche Auseinandersetzung über die derzeit brisantesten Themen zu veranlassen, solange viele Bereiche des öffentlichen Diskurses, speziell auch für Amts – und Mandatsträger tabuisiert, bzw. mit Sprechverboten belegt sind. Die Macht, die unser Regierungs-Konglomerat bzw. deren grünlinke Entourage über die aktuelle Debattenkultur, Sprachmorphologie und Textdefinition innehat, bremst und verzerrt den gesamtgesellschaftlichen Konsens maßgeblich, macht zielführende Diskussionen nahezu unmöglich – und hält sicherheitsrelevante Informationen vorsätzlich zurück. Und diese „Gehirnwäsche light“ findet leider schon geraume Zeit statt.

Hinlänglich bekannt dagegen ist die „sensible“ Darstellung von Nachrichten. Als erstes werden immer all jene Obliegenheiten „bearbeitet“, die Kriminalität, ökonomische Aufwendungen und schiere Anzahl von Ausländern betreffen. Auch die Wohnraumverknappung und die neuerlichen sozialistischen Enteignungsphantasien, bedingt durch diese Neuansiedler, sind davon betroffen.

„Wir wollen die Bürger nicht verunsichern“
Aber auch über Gefahren für Vögel, Insekten und sonstiges Getier, die zweifelsfrei von den Windrädern ausgehen, herrscht einvernehmliches Stillschweigen. Ebenso tabuisiert; die Haftung für Staatsschulden über die EZB, obwohl im Maastrichtvertrag steht, dass kein Land für die Schulden eines anderen haftet. Gleichwohl die vollkommene Sinnlosigkeit von innerdeutschen Dieselfahrverboten und die damit verbundene Schwächung unserer Schlüsselindustrien.

Es ist selbst für gewiefte Journalisten schwierig geworden, diesbezüglich an belastbares Zahlenmaterial zu gelangen, insbesondere was Quantität, Kriminalitätsverhalten und Kosten der „Fluchtmenschen“ anbelangt. Es geht nun vorrangig darum, eine Gesamtheit der validen Informationen zu erfassen. Und nicht, wie es gängige Praxis ist, immer nur einzelne Segmente daraus. Hier sind natürlich in erster Linie freie und alternative Medien sowie Blogs gefordert, investigativ tätig zu werden.

Und selbstredend auch die Leser; denn nur über entsprechende Teilungen, quer durch die sozialen Medien, erfahren die unbedarften Bürger mehr über diese Tabubereiche.

Der Teufelskreis der einseitigen Berichterstattung
Bekanntermaßen gehört es zur Strategie der Verantwortlichen dieser Verschleierungstaktik, vertreten durch ihre Sprachrohre wie ARD/ZDF sowie der gesamten dpa-Presse mit all ihren „Antideutsch-Linksblättern“, dass die entsprechenden Daten und Fakten immer nur scheibchenweise und in ihrem Sinne aufbereitet ins breite öffentliche Publikum gelangen. Es werden somit ausschließlich verzerrte Visualisierungen der Wirklichkeit kolportiert. Nur noch das zugeben, was man ohnehin nicht mehr leugnen kann, ist längst die oberste Maxime dieser willfährigen Roßtäuscher.

Solch eine Heimtücke in der alltäglichen Berichterstattung trübt die selektive Wahrnehmung der Bürger natürlich enorm, wiegt diese in zweifelhafter Sicherheit – und verharmlost darüber hinaus auch noch die grausamsten Verbrechern unserer„Neubürger“. Niemals werden kohärente und belastbare Daten darüber „am Stück“ abgebildet, so wie es die Sorgfaltspflicht der Medienschaffenden eigentlich gebietet. Eine raffinierte Desinformationstaktik also, die die Wirksamkeit von Staats-Propaganda einmal mehr unter Beweis stellt.

Dementsprechend wird die Gesamtlage vom Volke als weit weniger bedrohlich empfunden, als sie es tatsächlich ist. Viele denken deshalb, dass man sich noch lange keine Sorgen zu machen braucht. Der Staat hat alles im Griff!

Diese Faktoren bedingen also einander. Wenn die Menschen tatsächlich wüssten, was hierzulande wirklich los ist – dann wäre die Bereitschaft dagegen zu intervenieren möglicherweise deutlich größer. Denn selbst der größte Hasenfuß hat bekanntlich Überlebensinstinkte.
(pi-news.net)

USA müssen sich um Standorte in der eigenen Nähe kümmern

Von Gordon G. Chang

(Englischer Originaltext: China Rising in the Caribbean, Übersetzung: Daniel Heiniger)

Ungefähr 55 Meilen östlich von Palm Beach, Florida auf Grand Bahama Island, investiert ein in Hongkong ansässiges Unternehmen etwa 3 Milliarden Dollar in eine Tiefwasser-Containeranlage, den Freeport Container Port.

Die kommerzielle Begründung ist, dass Freeport in der Lage sein wird, den Verkehr des kürzlich erweiterten Panamakanals zu nutzen, aber die Sorge ist, dass der Hafen zu einer weiteren Schuldenfalle wird, wie Hambantota in Sri Lanka. China übernahm im Dezember 2017 die Kontrolle über den Hafen Hambantota, indem es 70% des Eigenkapitals übernahm und einen 99-jährigen Mietvertrag unterzeichnete, nachdem dieses Projekt von China gewährte hochverzinsliche Darlehen nicht zurückzahlen konnte. Die Übernahme Chinas war unvermeidlich, weil Hambantota von Anfang an falsch konzipiert wurde.

Die Sorge ist, dass der Hafen zu einer weiteren Schuldenfalle wird, wie der Hafen von Hambantota in Sri Lanka. Es besteht die Befürchtung, dass Hambantota schließlich zu einer chinesischen Marinebasis wird. Wird das Pentagon mit chinesischen Kriegsschiffen in Freeport zu kämpfen haben?

Das chinesische Militär ist bereits in der Karibik, in Kuba, präsent, anscheinend um Informationen über Signale aus den USA zu sammeln. Washington wirft zum Beispiel im Nahen Osten mit viel Geld um sich, aber die amerikanische Politik muss sich auch dringend um kritische unterstützungsbedürftige Orte in der eigenen Nähe kümmern.

Von diesen Standorten ist Bejucal, südlich von Havanna, von besonderem Interesse. Satellitenbilder zeigen einen neuen Dom, der das Radar dort schützt, und die Anlage könnte durchaus von China stammen. Schließlich ist China schon seit einiger Zeit in Bejucal. Marco Rubio, der republikanische Senator aus Florida, bezog sich 2016 öffentlich auf "diese chinesische Abhörstation in Bejucal".

US-Präsident Donald Trump traf sich kürzlich mit den karibischen Regierungschefs und signalisierte damit das verstärkte Engagement Washingtons in der Region. Doch amerikanische Programme müssen mit Geld hinterlegt werden, da sie nicht ausreichen, die chinesischen Herausforderungen in der Karibik zu meistern, wo Handel und Investitionen Peking zu einer Macht gemacht haben. Abgebildet: Präsident Trump und Melania Trump begrüßen am 22. März 2019 karibische Führungskräfte in Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida. (Offizielles Foto des Weißen Hauses von Tia Dufour)

Ein "Roter Sturm zieht auf", nur wenige Kilometer vor Amerikas Küste. "Tatsächlich steht die gesamte Hemisphäre in Flammen", sagte Lou Dobbs am 4. April in seiner viel beachteten Sendung Fox Business Network. "China und Russland haben in fast jedem Quartier dieser Hemisphäre den Kampf aufgenommen. Russland und China in Venezuela, China jedoch in der ganzen Hemisphäre und in der Karibik."

In der gesamten Karibik wächst der Einfluss Chinas rasch. Handel und Investitionen haben Peking zu einer Macht gemacht. Chinesische Motive sind jedoch nicht nur kommerziell und erscheinen nicht gutartig.

Wir beginnen auf der Insel New Providence, auf den Bahamas. Die Export-Import-Bank aus China hat 2011 ein Baudarlehen in Höhe von 2,45 Milliarden Dollar für das Baha Mar Resort in der Nähe der Hauptstadt Nassau gewährt. Das Projekt, das von Anfang an in Schwierigkeiten geriet, ist das größte und teuerste in der Karibik.

Die Größe des Projekts ist eine Kuriosität, und Chinas großes Engagement in der Karibik ist aus wirtschaftlicher Sicht faszinierend. Wie Evan Ellis vom U.S. Army War College betont, hat China pro Kopf mehr Eigenkapital in der Karibik investiert als im restlichen Lateinamerika. Dies ist insofern bemerkenswert, als die Karibik im Vergleich zum Rest dieser Region weitaus weniger natürliche Ressourcen und nur einen winzigen Markt für chinesische Waren hat. Wie Ellis zu Roll Call sagte: "Es geht nicht wirklich um den Markt oder die Waren, wenn man sich den Betrag ansieht, den sie investieren."

Ellis stellte in einem Podcast mit Bonnie Glaser vom Zentrum für strategische und internationale Studien fest, dass Peking das Karibische Meer in etwa so sieht, wie es das Südchinesische Meer wahrnimmt. Diese Einschätzung trägt wesentlich dazu bei, Chinas ansonsten ungewöhnliche Fokussierung auf die 13 Inselstaaten und 17 "abhängigen Gebiete" - früher als "Kolonien" bezeichnet - in der Region zu erklären.

Dieser Fokus trägt auch dazu bei, die Tirade von Haigang Yin, Chinas Chargé d'affaires auf den Bahamas, vom vergangenen Monat zu verstehen. Tage vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump am 22. März in Mar-a-Lago mit fünf karibischen Staats- und Regierungschefs - einschließlich der Bahamas - beschuldigte Yin die USA des Versuchs, "die Solidarität und Zusammenarbeit zwischen China und anderen Entwicklungsländern zu zerbröseln".

Die chinesische Arroganz ist inzwischen atemberaubend geworden. Trotz der Bemühungen Pekings traf Trump mit den Führern der Karibik zusammen. Doch Washingtons intensives Engagement in der Region reicht noch nicht aus, um die chinesische Herausforderung zu meistern. Wie Fox-Business-Sprecherin Trish Regan in ihrer Prime-Time-Show am 5. April sagte: "Seit der Kubakrise 1962 hatten wir keine derartige Feindpräsenz in unserer eigenen Hemisphäre mehr."

Dieser Unterbau wird nun mit chinesischem Geld wiederhergestellt. So haben sich beispielsweise fünf Länder - Trinidad und Tobago, Grenada, Dominica, Antigua und Barbuda sowie die Dominikanische Republik - der ehrgeizigen Belt-and-Road-Initiative Pekings angeschlossen, einem Infrastrukturplan, der globale Handelsrouten mit China verbinden soll.

Während Peking die Initiative in der Region vorantreibt, besteht die Befürchtung, dass mehr Länder wie Sri Lanka in die "Schuldenfalle" tappen. USAID Administrator Mark Green hat Recht, wenn er Pekings Kredite an karibische Kreditnehmer als "Raubfinanzierung" bezeichnet. Amerikanische Warnungen bedeuten jedoch nicht viel, wenn die USA keine Alternativen anbieten, wie Margaret Myers vom Interamerikanischen Dialog zu Roll Call sagte.

Nach Trumps Mar-a-Lago-Treffen mit karibischen Führern versprachen die USA, eine Delegation in die Region zu entsenden. Darüber hinaus hat das Außenministerium einen eigenen Plan mit der Bezeichnung "Caribbean 2020". Trotz einprägsamer Namen müssen die amerikanischen Programme jedoch mit Geld ausgestattet sein, um sie abzusichern.

Washington wirft zum Beispiel im Nahen Osten mit viel Geld um sich, aber die amerikanische Politik muss sich auch dringend um kritische, unterstützungsbedürftige Standorte in der eigenen Nähe kümmern.

(Gordon G. Chang ist der Autor von "Der kommende Kollaps Chinas" ("The Coming Collapse of China") und ein Distinguished Senior Fellow des Gatestone Institute. Quelle: Gatestone Institute)

EUdSSR statt Europa - Parteien setzen auf Volksverblödung

Schnapp die gelbe Weste - und nichts wie hin!

(gh) - Heute schon verarscht? Es pressiert nicht. Noch bis zum 26. Mai hoffen die Parteien auf den Effekt der Wiederholung der Wiederholung der Wiederholung.  Regierungsmedien, Kirchen, Hinz ud Kunz, Dick und Doof, Pat und Patachon  kleben, schreiben und senden das Land voll, dass am Schluss niemand mehr weiß, warum er und wen er eventuell wählen soll.

Sie ist denn mal frei. Das mit Ehe und Zusammenhalt - bitte nicht so ernst nehmen.  Europa antwortet nicht.

Alles eine Illusion der Inklusion. Kannitverstan? Umso besser. Erstmals steht  betreutes Wählen auf dem Programm. Denn Europa für Dummies heißt EU.  Die große Verwechslung. Da hat nix mit Nix zu tun, vor allem nichts mit Demokratie.  Wer da an offene Gesellschaft denkt, muss verstehen, was nicht ganz dicht heißt.

Kuscheln im Grünen für "Europa" mit der "cdu"? 

Es wäre doch so einfach, den Menschen echt was zu versprechen, denn zu halten ist  nichts. In Griechenland wurde eine Wahl mit dem einfachen aber eingängigen Slogan gewonnen: "Es gibt Geld". Wer glaubt noch einer Merkel, wenn sie sagt: "Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, nach den Wahlen auch gilt“. Einmal wenigstens sollte  sie ernst  genommen werden.  Und auch ihre Lehre von Geschichte und Erdkunde  hat es in sich. Denn alle Parteien bis auf eine folgen ihr.  "Europa" ist dort, wo  dem Wähler der Pfeffer wächst und Fuchs und Has die Flinte ins Korn werfen. Meinten sie mit ihren Bildchen  wirklich Europa, wäre es ja eine Protestwahl: gegen Kalkutta, gegen den Einmarsch der Dritten Welt.

Sind die noch zu retten, die Kommunisten?

Dabei wissen die Parteien selbst nicht, worum es geht, außer um die EUdSSR als ihr Versorgungsamt, denn igendwie hat jeder eine Oma oder einen Opa für "Europa".  Der am Sonntag begonnene Aufruf zum Hornberger Schießen kennt nur ein Ende: PiffPaff.  Ginge es um die Wurst, gäbe es sogar zwei.

Warum will sie denn weg?

Was bringen die Millionen, welche nun zur Verschmutung oder Verschönerung der inneren und äußeren Welt beitragen? Besonders Wahlwerbung im Fernsehen (60 Prozent) und Wahlplakate (52 Prozent) über Parteien und Kandidaten wird wahrgenommen. Mit deutlichem Abstand folgen Flugblätter/Handzettel, Anzeigen in Zeitungen und Radio-Werbung. Trotzdem ist der Einfluss auf die tatsächliche Wahlentscheidung recht klein: Nur knapp jeder Zehnte (9 Prozent) gab bei einer Befragung an, dass Wahlwerbung von Parteien hilfreich bei der Wahlentscheidung war. Viel häufiger sind es Nachrichtensendungen im Fernsehen (33 Prozent), Berichte in Zeitungen (23 Prozent) oder persönliche Gespräche mit Verwandten, Freunden und Bekannten (18 Prozent).

 

Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke . Alter Hut von George Orwell, gibt's schon seit "1984 ", erfunden von Marx und Engels 1848.

 

Alles kreiselt um die Lahrer Zwiebel.

(gh) - "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" Er muss ein Lahrer gewesen sein, wenn auch nicht von hier. Aber jeder, der mal vorbeikommt, ist jetzt Lahrer. Und Lahrer brauchen Bespaßung. Trotz Trotz was auch immer. Ohne Musi geht die Mimi nicht mehr in den Park, um OB oder Tulpen zu gucken oder gar zu singen. Remmidemmi ohne Menschenschutz vor Lärm. "Klasse Stimmung bei Konzerten im Lahrer Seepark". Jubel-Trubel-Zeitung. "Tulpenfest im Lahrer Stadtpark gut besucht...Das südbadische Saxofonorchester unterhielt die dann doch ordentliche Anzahl Besucher.." Und: "Seeleben 2019 in Lahr - Zu Karaoke im Chor kommen trotz Regens etwa 20 Menschen". Hätten sie mal im Penny, zum Beispiel, gucken sollen, da war was los! Wer nun noch die Absicht haben sollte, trotzdem Grüne zu wählen, wegen Frühstarts sind sie eigentlch disqualifiziert, der muss wissen: "Für die Annahme von Rasenschnitt gibt es auf allen Grüngutannahmestellen in der Ortenau neue Regeln. Er darf nicht mehr mit anderen Gartenabfällen vermischt werden". Eher Fake ist, wenn es heißt: "Borkenkäfer und Pilz macht Bäumen im Lahrer Wald zu schaffen - Im Wald ist deutlich zu sehen, dass sich das Klima verändert. Wie es derzeit aussieht und was das für die kommenden Jahre bedeutet, darüber informierte sich der Gemeinderat bei einem Rundgang. Ein Fazit: Monokulturen werden verschwinden". Wenn die sich noch erinnern würden, dürfte es den Wald schon lange nicht mehr geben. Was ist passiert? Noch immer gibt es Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Nun auch in Lahr. Donnerwetter. Nichts ist gleich in der Natur, Linksradikale aber haben nur einen Kamm, über den sie alles scheren wollen. Während "Senioren" immer öfter per Hubschrauber gesucht werden, falls sie im Heim ausbüxen, hat die IHK gefunden, ohne zu suchen. Wirtschaft streicht sich grün an. Sie haben vergessen, wie das alles mal begann, mit Gewerbe und Industrie und Infrastruktur. Nun also rückwärts: "IHK-Präsident erklärt die Wahl Dieter Salomons zum Geschäftsführer...Der ehemalige OB betonte, er wolle keine Politik durch die Hintertür machen". Klar, wo Grün drauf und drin steht, ist Grün drin. Ochs und Esel hält auch die IHK nicht auf. Offenburg dagegen versteht ie Zeichen der Zeit nicht. "Der Andres-Skulptur in Offenburg fehlt plötzlich der Stock". Ist er denn umgefallen? Na also, ein Wunder! Und noch eins dazu: Der Stock ist wieder da. Auch so lässt sich Altpapier herstellen. Dies aber ist mehrlagig: Was mit 12 Jüngern begonnen hat, endet in Geschäftsordnungsanträgen von Vereinsmeiern. So darf es niemand überraschen, wenn ein Erzbischof in einem autistischen Schwedenmädchen eine Jesusvision hat. Was der gesunde Menschenverstand und Aufklärung getrennt haben, fügen ein Exmaoist und katholischer grüner Ministerpräsident und ein Bschof von Rottenburg wieder zusammen und trommeln für die EUdSSR: "Der längste Friede Europas - Bischof Fürst und Ministerpräsident Kretschmann heben die Verdienste der EU hervor". Fakes, Fakes, Fakes. Dazu klingt sowas wie ein Stück aus dem Europa-Park: "Christen gedenken des Einzugs Jesu in Jerusalem - Christen weltweit haben mit feierlichen Prozessionen den Palmsonntag begangen. In Jerusalem zogen Tausende Pilger mit Zweigen in der Hand über den Ölberg in die Altstadt". Jerusalem? Das ist dort, wo die getrennten deutschen Brüder in Christi ihre Halskreuze abhängten, um Moslems nicht zu verstören. Einst hatte 1095 ein Papst zum ersten Kreuzzug aufgerufen zur Befreiung dieser Stadt von den Moslems. "Gott will es!" Jesus hat noch klargestellt: "Gebt doch dem Kaiser zurück (dieses Wort wird in der Bibel unterschlagen, ein folgenschwerer Übersetzungsfehler), was des Kaisers ist; und Gott, was Gottes ist!", denn Münzen mit dem Bild des Kaisers gehörten diesem. Nun ein Ministerpräsident und ein Bischof Hand in Hand auf billiger EU-Reklametour. Kirche und Staat weiden gemeinsam ihre Lämmer. Wie viele Worte haben die 10 Gebote? Wie viele Seiten hat die Bibel? Das ist nichts gegen ein "neues Buch zur Bistumsgeschichte - Nach zehnjähriger Vorarbeit ist am Wochenende eine mehr als 1500-seitige 'Geschichte der Diözese Rottenburg-Stuttgart' vorgestellt worden". Was für ein Sensationswerk, wenn man bedenkt, dass es diese Diözese erst seit 1821 gibt. Damals fuhren noch keine Autos. Wer also braucht sowas heute? Linksgrünradikale und ihre Schreibbegleitung nicht. Fort damit! "Neuer Betrugsverdacht bei Daimler - KBA prüft Abschalteinrichtung im Kühlsystem - Verdacht auf versuchte Vertuschung". Wo bleibt das "Gott will es!"? Und ist er da gefragt worden - oder hat er mit dem "Klima" nichts zu tun, seit eine neue Messias*in aufgetaucht ist? "Skisaison am Feldberg geht in letzte Runde". Enttäuschend dagegen diese Botschaft: "EU will gratis Leitungswasser in Gaststätten - Warum der Verband für das Gastgewerbe gegen eine gesetzliche Vorgabe ist". Wein können sie nicht? Dabei haben sie doch zu viel davon. Was ist schon der "Weinsäufer und Fresser" Jesus gegen eine heilige Greta. Es tanzt das goldene Kalb. Wer erklärt den Lesern, warum die Länder drumherum die Schotten dichtmachen? "Schweizer Regierung plant häufigere Grenzkontrollen - Reform der Eidgenössischen Zollverwaltung sieht mehr bewaffnete Uniformierte an Übergängen vor". Dabei hat doch nix mit Nix zu tun. "Kurz vor der Europawahl werden die Warnungen dringlicher. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht Europa vor einer 'fundamentalen Richtungsentscheidung'. Für den Rottenburger Bischof Gebhard Fürst ist der Urnengang am 26. Mai eine 'Schicksalswahl'. Beide sind sich einig, dass christliche Werte nicht mit Nationalismus und dem Wunsch nach Abschottung vereinbar sind. Das verdeutlichten sie, gemeinsam mit Vaude-Geschäftsführerin Antje von Dewitz, am Freitagabend in der Akademie Weingarten der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Gespräch zum Thema 'Freiheit und Verantwortung. Mehr Mut zu Europa?!', moderiert von 'Schwäbische Zeitung'-Chefredakteur Hendrik Groth". Kennt er sich in Erdkunde auch nicht aus? Wie war das noch mit Journalismus, offener Gesellschaft und Demokratie? Der Journalist steht nicht in der Zirkusmanege! Wer erklärt's ihm? Hanns Joachim Friedrichs selig: "Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören“. Warum schalten immer mehr ab, lesen immer weniger?

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NACHLESE
Interview
Verfassungsrechtler Dietrich Murswiek:
„Demokratieprinzip nicht verstanden“
Von Tichys Einblick
Der Verfassungsrechtler Dietrich Murswiek beklagt im Interview mit Roland Tichy und Oswald Metzger das mangelnde Demokratieverständnis der etablierten Parteien.Die Auseinandersetzung im öffentlichen Raum wird nicht nur härter, sondern häufig unerbittlich. Wenn etablierte Parteien Spielregeln nicht mehr für die neuen Mitspieler an den Rändern gelten lassen wollen, überschreiten sie eine rote Linie, stellt Verfassungsrechtler Dietrich Murswiek fest.
(Tichys Einblick. Land und Leute abgeschafft und durch Deutsche Demokratische Republik ersetzt: Experiment BRD misslungen.)
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Notre Dame brennt. Quelle: Wikipedia

Ursache Renovierungsarbeiten oder Anschlag?
Fanal zum Untergang des Abendlandes:
Notre Dame brennt!
In der weltberühmten Kathedrale Notre-Dame in Paris ist ein Feuer ausgebrochen. Auf Bildern im französischen Fernsehen ist eine große Rauchsäule über dem Pariser Wahrzeichen zu sehen. Offenbar ist es den Feuerwehreinsatzkräften noch nicht gelungen, mit dem Kampf gegen die Flammen zu beginnen. Die Polizei wollte sich bislang nicht zu Einzelheiten äußern. Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP könnte der Brand mit Renovierungsarbeiten zusammenhängen. Er sei auf dem Dachboden der Kathedrale ausgebrochen und am Abend entdeckt worden. Auszuschließen ist auch nicht, dass es sich um Brandstiftung handeln könnte. Erst vor kurzem hatte in Köln ein IS-Kämpfer vor Gericht gesagt, er wolle den Dom zerstören: „Ich wollte die Kathedrale, den Kölner Dom, so richtig kaputt machen.“ Notre-Dame ist eine der Pariser Top-Touristenattraktionen und wird jährlich von Millionen von Menschen besucht. Die Kathedrale steht im Herzen der Stadt auf der Île de la Cité. Ihre Geschichte reicht bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück. Fast 200 Jahre vergingen bis zur Fertigstellung. Die Dimensionen der im gotischen Stil konstruierten und der Jungfrau Maria geweihten Kirche mit ihren beiden majestätischen Türmen sind gewaltig: 127 Meter lang, 40 Meter breit und bis zu 33 Meter hoch.
(pi-news.net)

Paris
Notre Dame: Europas Seele brennt
Die Kathedrale Notre Dame in Paris steht in Flammen. ...Präsident Macron spricht davon, dass „ein Teil von uns selbst verbrennt“. Und nicht wenige Muslime reagieren mit Häme. Noch lodern die Flammen hoch. Die Bilder sehen lange so aus, als würde Notre Dame in Paris, die wichtigste gotischen Kathedralen Frankreichs und eine der wichtigsten Kirche Europas, weitgehend zerstört.....Der Vatikan hat seine tiefe Trauer geäußert – die Kirche sei „ein Symbol für die Christenheit, in Frankreich und in der ganzen Welt“. Europas Seele brennt. Das ist so zumindest für alle, denen das christlich-abendländische Erbe dieses Kontinents etwas bedeutet...Was auch auffällt: Während heute Abend auf der ganzen Welt Tausende Menschen in sozialen Medien mit tiefer Betroffenheit und Trauer den verheerenden Brand in Notre Dame kommentieren, gibt es auch andere Reaktionen voll boshafter Schadenfreude. Es finden sich hundertfach hämische Reaktionen auf Facebook mit dicken Zwinker-Smileys – fast ausschließlich von Nutzern mit arabisch-muslimischen Namen. Auch das ist heute Abend ein Zeichen...
(Tichys Einblick. Egal, was die Ursache für das Feuer ist, es ist längst Zeit, den Islam aufgrund seiner eigenen Definition als nicht vereinbar mit Menschenrechten und dem deutschen Grundgesetz zu verbieten und die illegale islamische Masseneinanderung sofort zu stoppen durch Wiederherstellung des Rechtsstaats.)

Europäische Kirchen:
Jeden Tag "vandalisiert", vollgekotet und angezündet
Von Raymond Ibrahim
(Englischer Originaltext: European Churches: Vandalized, Defecated On, and Torched "Every Day", Übersetzung: Daniel Heiniger)
In Deutschland wurden allein im März vier separate Kirchen "vandalisiert" und/oder abgefackelt. "Auch hierzulande", erklärte PI-News, "herrscht schleichender Krieg gegen alles, was Christentum symbolisiert: Angriffe auf Gipfelkreuze, auf Heiligenfiguren am Weg, auf Kirchen [...] und neuerdings auch auf Friedhöfe." In praktisch jedem Fall von kirchlichen Angriffen verschleiern Behörden und Medien die Identität der Vandalen. In den seltenen Fällen, in denen die muslimische (oder "migrantische") Identität der Zerstörer durchsickert, werden die Schänder dann als an psychischen Problemen leidende Personen dargestellt. "Kaum jemand schreibt und spricht über zunehmende Anschläge auf christliche Symbole. Über den Skandal der Schändungen und die Herkunft der Täter herrscht in Frankreich wie in Deutschland beredtes Schweigen. ... Kein Wort, auch nicht der kleinste Hinweis, das oder der in irgendeiner Weise den Verdacht auf Migranten lenken könnte. ... Nicht die Täter laufen Gefahr, geächtet zu werden, sondern diejenigen, die es wagen sollten, die Schändung christlicher Symbole mit migrantischem Import in Verbindung zu bringen. Ihnen wird Hass, Hetze und Rassismus vorgeworfen." -- PI News, 24. März 2019. In Frankreich werden im Durchschnitt jeden Tag zwei Kirchen entweiht. Laut PI-News, einer deutschen Nachrichtenseite, wurden 2018 in Frankreich 1.063 Angriffe auf christliche Kirchen oder Symbole (Kruzifixe, Symbole, Statuen) registriert. Dies entspricht einer Steigerung von 17% gegenüber dem Vorjahr (2017), als 878 Angriffe registriert wurden - was bedeutet, dass diese Angriffe nur noch schlimmer werden. Unter einigen der jüngsten Schändungen in Frankreich fand folgendes allein im Februar und März statt:
"Vandalen" plünderten die Kirche Notre-Dame-des-Enfants in Nîmes und benutzten menschliche Exkremente, um dort ein Kreuz zu ziehen; geweihtes Brot wurde draußen zwischen Müll gefunden.
Die Kirche Saint-Nicolas in Houilles wurde im Februar dreimal "vandalisiert"; eine Statue der Jungfrau Maria aus dem 19. Jahrhundert, die als "irreparabel" gilt, wurde "vollständig pulverisiert", sagte ein Geistlicher; und ein hängendes Kreuz wurde auf den Boden geworfen.
"Vandalen" entweihten und zerschlugen Kreuze und Statuen in der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur und verstümmelten die Arme einer Statue eines gekreuzigten Christus auf verspottende Weise. Außerdem wurde ein Altartuch verbrannt.
Brandstifter zündeten die Kirche St. Sulpice in Paris am Sonntag, den 17. März kurz nach der Mittagsmesse, an.
Ähnliche Berichte kommen aus Deutschland. Allein im März wurden vier separate Kirchen zerstört und/oder abgefackelt. "Auch hierzulande", erklärte PI-News, "herrscht schleichender Krieg gegen alles, was Christentum symbolisiert: Angriffe auf Gipfelkreuze, auf Heiligenfiguren am Weg, auf Kirchen [...] und neuerdings auch auf Friedhöfe." Wer steckt primär hinter diesen anhaltenden und zunehmenden Angriffen auf Kirchen in Europa? Der gleiche deutsche Bericht gibt einen Hinweis: "Es werden Kreuze zerbrochen, Altäre zerschlagen, Bibeln angezündet, Taufbecken umgestürzt und die Kirchentüren mit islamischen Bekundungen wie "Allahu akbar" beschmiert." In einem weiteren deutschen Bericht vom 11. November 2017 heißt es, dass allein in den Alpen und Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerbrochen wurden: "Die Kriminalpolizei hat es derzeit immer wieder mit Kirchenschändungen zu tun. Die Täter seien oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund." Anderswo werden sie als "junge Islamisten" bezeichnet. Leider scheint es in europäischen Regionen mit großer muslimischer Bevölkerung manchmal als Begleiterscheinung zu einem gleichzeitigen Anstieg der Angriffe auf Kirchen und christliche Symbole zu kommen. Vor Weihnachten 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen, wo über eine Million Muslime leben, etwa 50 öffentliche christliche Statuen (einschließlich der von Jesus) enthauptet und Kruzifixe gebrochen. Im Jahr 2016, nach der Ankunft einer weiteren Million meist muslimischer Migranten in Deutschland, berichtete eine Lokalzeitung, dass in der Stadt Dülmen "kein Tag vergeht", ohne Angriffe auf religiöse Statuen in der Stadt von weniger als 50.000 Menschen und der unmittelbaren Umgebung". In Frankreich scheint es auch so zu sein, dass dort, wo die Zahl der muslimischen Migranten steigt, auch Angriffe auf Kirchen steigen. Eine Studie vom Januar 2017 enthüllte, dass die "islamistischen extremistischen Angriffe auf Christen" in Frankreich um 38 Prozent gestiegen sind, von 273 Anschlägen im Jahr 2015 auf 376 im Jahr 2016; die Mehrheit fand während der Weihnachtszeit statt und "viele der Angriffe fanden in Kirchen und anderen Kultstätten statt". Ein typisches Beispiel dafür ist, dass ein muslimischer Mann 2014 in einer historischen katholischen Kirche in Thonon-les-Bains "große Vandalismusakte" beging. Laut einem Bericht (mit Bildern) "stürzte er zwei Altäre, die Kerzenständer und Pulte um und zerbrach sie, zerstörte Statuen, riss ein Tabernakel nieder, verdrehte ein massives Bronzekreuz, schlug eine Sakristeitür ein und zerbrach sogar einige Buntglasfenster". Er hat auch auf der Eucharistie "herumgetrampelt". In praktisch jedem Fall von kirchlichen Angriffen verschleiern Behörden und Medien die Identität der Vandalen. In den seltenen Fällen, in denen die muslimische (oder "migrantische") Identität der Zerstörer durchsickert, werden die Täter dann als an psychischen Problemen leidende Personen dargestellt. Wie der aktuelle PI-News-Bericht sagt: "Kaum jemand schreibt und spricht über zunehmende Anschläge auf christliche Symbole. Über den Skandal der Schändungen und die Herkunft der Täter herrscht in Frankreich wie in Deutschland beredtes Schweigen. ... "Kein Wort, auch nicht der kleinste Hinweis, das oder der in irgendeiner Weise den Verdacht auf Migranten lenken könnte. ... "Nicht die Täter laufen Gefahr, geächtet zu werden, sondern diejenigen, die es wagen sollten, die Schändung christlicher Symbole mit migrantischem Import in Verbindung zu bringen. Ihnen wird Hass, Hetze und Rassismus vorgeworfen."
(Raymond Ibrahim, Autor des neuen Buches Sword and Scimitar, Fourteen Centuries of War between Islam and the West ("Schwert und Krummsäbel, Vierzehn Jahrhunderte Krieg zwischen dem Islam und dem Westen"), ist ein Distinguished Senior Fellow am Gatestone Institute und Judith Rosen Friedman Fellow am Middle East Forum. Quelle: Gatestone Institute)

Asylpolitik
Kaum einem Flüchtling wird der Schutzstatus wieder entzogen
Im vergangenen Jahr endeten nur etwas mehr als 1 Prozent der Widerrufprüfungen bei Asylbewerbern mit der Aberkennung des Schutztitels. Wenn das dennoch passiert, liegt es meistens an Vergehen der Antragsteller. Nur 1,2 Prozent der Widerrufprüfungen bei anerkannten Asylbewerbern endeten 2018 mit der Aberkennung des Schutztitels. Das zeigt eine Kleine Anfrage der FDP an die Regierung. Für die Liberalen wirft die Praxis vor allem im Fall von Irakern Fragen auf.
(welt.de. Wer betrügt wen?)
EU-Türkei-Deal
Fast die Hälfte der Migranten auf Balkanroute sind Afghanen
Offenbar sind zunehmend Familien auf der Balkanroute unterwegs, die meisten aus Afghanistan. Sie versuchen vor allem, über Bosnien-Herzegowina in das EU-Land Kroatien zu gelangen.Über die Ostroute kommen kaum noch Syrer nach Europa, sondern vor allem Afghanen. Doch die fallen nicht unter die im EU-Türkei-Deal vereinbarten beschleunigten Rückkehrverfahren. Im Auswärtigen Amt und in deutschen Sicherheitskreisen ist man deshalb besorgt.
(welt.de. Fliehen die vor der Bundeswehr?)

Streit um Kleine Anfragen
"Unzumutbar": In interner Mail regt sich scharfe Kritik an Wolfgang Schäuble
Abgeordnete aller Fraktionen im Bundestag kritisieren Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Missstände in in der internen Verwaltung würden nicht behoben, heißt es in einer internen Mail an Schäuble. Marco Buschmann, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion spricht von "Unzumutbarkeit".
(focus.de. Der falsche Mann. Redet viel wirres Zeug. Hat er nicht schon genug angerichtet? Es ist Zeit für Offenburg!)

Ostern 2019
Der Verkehr in Deutschland ist am Limit
In den kommenden Tagen werden Osterreisende wieder zu spüren bekommen, wie schlecht es um die Infrastruktur hierzulande bestellt ist. Pünktlich ans Ziel zu kommen, wird reine Glückssache sein. Die Gründe für die Probleme sind banal...
(welt.de. Könige und Großherzöge haben die Verkersinfrastruktur geschaffen. Volksvertreter verwalten "Straßenschäden".)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Die ganz neuen Rechten
Video. Engagierte Kämpfer gegen rechts haben sich auch schon vor fünf, vor zehn, vor fünfzehn und vor zwanzig Jahren mit den neuen Rechten beschäftigt, weshalb es sich ja allein schon darum im aktuellen Fall um die ganz neue Rechte handeln muss. Und in der Tat ist man ja heute schon mit Aussagen rechts, mit denen man vor kurzem noch links sein konnte.
(achgut.com. Im Grundgesetz steht nichts von einer linksradikalen Diktatur.)

Ralf Schuler
Bürger-Ohnmacht hat einen Namen: BER!
Der BER ist ein Phantom, das schon lange nicht mehr schmerzt. Er ist ein eingewachsener Tumor, mit dem man sich abgefunden hat, und der höchstens noch zum geräuschvollen Fitness-Programm reicht. Ein Exempel-Tempel für die Selbstüberhebung, die inzwischen selbst dem deutschen Ingenieur so schwör geworden ist, dass der Hosenbund vom Blaumann platzt.
(achgut.com. Wird BER erst interessant, wenn Archäologen erste Ausgrabungen machen?)

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DAS WORT DES TAGES
Es ist möglich, dass ich mich blamiere. Indes ist dann immer mit einiger Dialektik zu helfen. Ich habe natürlich meine Austellungen so gehalten, dass ich im umgekehrten Fall auch Recht habe.
(Karl Marx. Wird das System Merkel noch immer nicht verstanden?)
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Eilantrag von Linkspartei, Grünen und FDP
Verfassungsgericht: Vollbetreute können an EU-Wahl teilnehmen
Bürger mit einer gerichtlich bestellten Betreuung müssen bereits zur EU-Parlamentswahl Ende Mai wählen dürfen. Das Bundesverfassungsgericht entschied, daß die bislang geltenden Wahlausschlüsse für Personen mit geistiger Behinderung, psychiatrischer Erkrankung oder für Straftäter, die wegen Schuldunfähigkeit in einer psychiatrischen Klinik sitzen, nicht anzuwenden sind.
(Junge Freiheit. ?? Wer kreuzt?)

BUNDESWEHR
Religiöse Vielfalt ist was Feines. Eine Grillhaxe aber auch
Ursula von der Leyen will das Ansehen der Armee verbessern, richtet Kitas ein und bietet Umstandsmode an. Als nächstes will sie die Seelsorge verbessern. Ihr Erfolg ist eine Bundeswehr, die zu vielem taugt. Nur nicht als Heer für den Ernstfall.
Von Henryk M. Broder
(welt.de. Wat mutt, dat mutt. Der Sozialismus hat gesiegt.)

Schlag gegen Meinungsfreiheit
Deutschland stimmt für „Urheberrechtsreform“ der EU
Von Redaktion
Dass Julia Klöckner (CDU) am Rande des Landwirtschaftsminister-Treffens der EU in Brüssel der sogenannten Urheberrechtsreform für Deutschland zustimmte, hat Symbolkraft: handelt es sich doch um einen gewaltigen Flurschaden – welcher die Freiheit der Meinungen im Internet hachhaltig einschränkt. In die zwei Jahre Zeit die neuen Regeln in nationales Recht umzusetzen, fallen nicht nur die Wahlen zum Parlament der EU, sondern noch weitere in anderen der nun erstmal weiterhin 28 Mitgliedsländer.
...Dass die SPD gegen ihre Position und den Koalitionsvertrag zuließ, dass Merkel wie üblich par ordre du mufti entschied, ist da kaum noch eine Fußnote wert...
(Tichys Einblick. Wer erwartet in einer Diktatur Überraschungseier?)

Undurchdacht
Ausgediente Windräder – wer räumt den Schrott weg?
Von Holger Douglas
Ganze Anlagen erleiden immer häufiger Schiffbruch, darunter auch nagelneue. Die Stahltürme knicken bei starken Winden einfach um, Rotoren fliegen in die Gegend und Gondeln brennen spektakulär ab. Die Krise ist unübersehbar. Immer deutlich wird: Die Windkraft leistet längst nicht das, was sich die Ökoindustrie von ihr verspricht. Hersteller von Windanlagen gehen reihenweise pleite...Eigentlich soll sie zu einer wesentlichen Stütze der »Energiewende« werden, die Windkraft. In früheren Jahrhunderten ärgerten sich Müller, wenn sie in ihren Windmühlen das Korn nicht mahlen konnten, weil Flaute herrschte. Der große Fortschritt kam mit der preisgünstigen und zuverlässigen Energieerzeugung mit Hilfe von Kohle und Kernkraft. Jetzt soll ein modernes Industrieland wieder mit der Energie vergangener Jahrhunderte versorgt werden. SPD und CDU hatten in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, dass 2030 stolze 65 Prozent der deutschen Stromerzeugung aus »erneuerbaren Energien« gewonnen werden soll...
(Tichys Einblick. Nur Schrottpresse produziert Schönwetternachrichten zum Weltuntergang. Was hinten rauskommt, interessiert niemand.)

3sat-Doku von 2010 nimmt es vorweg
Blaupause für Gretas Inszenierung
Heute im deutschen Staatsfernsehen undenkbar und längst aus der Mediathek verschwunden: die sechs Minuten Ausschnitt einer 3sat-Dokumentation aus dem Jahre 2010! Sie zeigen frappierend klar und ‚prophetisch‘ die Mechanismen und die Wirkungsweise des von Greta Thunberg entfachten Klimahypes, der alle Bestandteile einer (Ersatz)religion aufweist: Greta wird zu einer Prophetin stilisiert und bekommt die Stellung der Erlöserin, ihre Auftritte werden sogar von Kirchenführern mit dem Einzug Jesu in Jerusalem verglichen. Es stellt sich heraus: Ja, es gab eine Blaupause für Gretas Inszenierung. Wenn Sie sich diese sechs Minuten ansehen, dann nehmen Sie ein kleines Mädchen wahr… Albträume der Kinder und C02-Wahn-Vorstellungen hoch bezahlter UN-Funktionäre. So lief die Massenmanipulation: Ein für das Staatsfernsehen seltenes Filmdokument, das auch die Anfänge des Klimawahns in Erinnerung ruft, unter anderem mit den Klimarealisten Dirk Maxeiner und Prof. Norbert Bolz, der schon damals sagt, was heute passiert:
***Biblische Plagen wie Hungersnöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Umweltschutz die neue Weltreligion? Wir glauben an den Klimawandel – glauben, weil wir es nicht wissen. Aber Politik und Wissenschaft haben uns so lange gesagt, dass es wärmer wird, nun muss es so sein. Es ist ein Dogma, das heißt, was uns an Wissen fehlt, wird durch gläubige Gewissheit wettgemacht. Wer mag widersprechen, dass die Lebensräume von Eisbären und Robbenbabies schwinden? Wer fühlt sich nicht betroffen, dass Andere in immer unbarmherzigeren Klimaregionen leben müssen? Etwas sagt uns: Schuld an alledem sind wir, die reichen Industrie-Nationen, mit unserer Ausbeutung der Umwelt. Das Klima ist unser schlechtes Gewissen. Denn wir sehnen uns nach einer heilen Welt, einer reinen Natur, nach einem unschuldigen, romantischen Naturverhältnis. Und kompensieren es mit dem Heraufbeschwören von menschengemachten Natur-Katastrophen.Die christliche Religion ist uns zu anstrengend geworden. Wir wollen an etwas glauben, und bevor wir an gar nichts glauben, glauben wir an den Weltuntergang. Das Ende ist nah, so die Experten, und wie es unserer christlichen Tradition entspricht, nehmen wir auch hier alle Sünden der Welt auf uns. Die Staatskirchen, die Hubers und Käßmänner, reden nun auch vom Klima, doch zu spät. Selbst ein lächelnder Bischof Tutu wird die verlorenen Schäfchen nicht wieder einfangen können. Denn die Klima-Religion hat das zeitgemäße Super-sexy-Angebot: Angst, das heißt: medial inszenierbare Angst. Im Eröffnungsfilm der Kopenhagen-Konferenz träumt ein Kind vom Weltuntergang.Unser Gott ist nicht mehr Gottvater, sondern Mutter Erde, und wir sind ihr Untertan. So steht es in der Bibel der Klimareligion, dem Kyoto-Protokoll. Ihr erstes Gebot lautet: Es soll nicht zwei Grad wärmer werden. Seitdem sind alle biblischen Plagen Umweltplagen. Der Mensch hat die Erde geschunden, nun übt sie schreckliche Rache: ökologische. So sagt es die Gemeinschaft der Gläubigen, so sagen es die Jünger der Umweltkonferenzen. Von allen Klimagipfeln der Welt rufen sie uns zu: Kehrt um und bereuet, denn Eure Sünde ist der CO2-Ausstoß. Und Sünde sind auch Industrie und Technik, Teufelszeug. Und Ihr, die Ihr in solchen Ländern lebt, seid alle Sünder, Euer Leben ist nur Faulheit und Genuss. Doch es gibt einen Ausweg: den Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten, also fliegt in Euer Verderben wenigstens klimaneutral. Wer solches nicht hören will, über den kommt Greenpeace, Mutter Erdes Umwelt-Polizei. Sie sind die Erzengel der Klimareligion. Al Gore ist ihr Prophet, mit dem Charme eines Fernsehpriesters. Sein Film von der unbequemen Wahrheit ist seine Verkündigung, sein Evangelium. Diese Mischung wurde von der Wissenschaft zubereitet, mit der Ikone der Klimaerwärmung, dem Hockeystick, der Grafik, die die Erwärmung der letzten 100 Jahre zeigt. Doch dann kam raus, dass die Jünger vom Climate Research Unit, dem wohl bedeutendsten Klimainstitut der Welt, dafür Daten manipulierten, abweichende Daten unterdrückten, Kollegen, die widersprachen, mobbten, als Häretiker brandmarkten. Die Wissenschaft beging den Sündenfall, verlor ihre methodische Unschuld, denn sie stand unter Druck der Politik, die das Thema als eine gefahrlose Möglichkeit der Sinnstiftung entdeckte. Das Projekt Weltrettung mit Katechismus, ausgearbeitet vom IPCC, dem UNO- Klima-Wächterrat. Er machte die menschengemachte Klimaerwärmung zum Dogma.***
Solch ehrliche Worte heute im deutschen Fernsehen? Undenkbar! Umso mehr lohnt es, sich das Video bis zum Schluss anzuschauen.
(pi-news.net)

Die Bunte Republik: Rechtsstaat oder Willkürstaat?

Von C. JAHN

Laut Gesetz gibt es in Deutschland eine Schulpflicht, aber freitags sind solche Gesetze egal. Laut Gesetz gilt unser Asylrecht nicht bei Einreisen aus EU-Ländern, aber das ist auch egal. Warum gelten unsere Gesetze nicht mehr?

Rechtsstaat bedeutet: Der Staat darf nur aufgrund seiner Gesetze handeln, und er muss sich an seine Gesetze halten. Von diesem Anspruch ist der sogenannte „Rechtsstaat“ unserer Bunten Republik weit entfernt. In den letzten Jahren haben wir gelernt: Die gesetzliche Schulplicht ist egal, genauso egal wie die bekannte grundgesetzliche Beschränkung unseres Asylrechts auf Einreisen aus Nicht-EU-Ländern. Die gesetzlichen Regelungen für Abschiebungen, die gesetztlich vorgeschriebene Überprüfung der Asylgründe – nichts als wertlose Papiertiger, schwarze Buchstaben ohne praktische Bedeutung. Auch im Strafrecht ist alles egal, denn der liebe Ali kommt selbst nach dem hundersten Diebstahl immer noch mit einer Vorstrafe davon. Dass Frauen laut Grundgesetz Artikel 3 nicht wegen ihres Geschlechts bevorzugt werden dürfen, aber ständig bevorzugt werden, um die Frauenquote im Rathaus zu erfüllen, ist ebenfalls egal. Steht da im Grundgesetz nicht auch irgendetwas von „Wahlen und Abstimmungen“? Ist doch egal. Und das EU-Recht ist sowieso egal, Dublin ist egal, der Satz „Kein Staat haftet für die Schulden eines anderen“ ist egal. Legal, illegal, alles scheißegal.

Dass die Deutschen diese für Deutschland eher neuartige Neigung ihres Staates zu Gesetzlosigkeit und Willkür so widerstandslos hinnehmen, erstaunt. Gerade den Deutschen sagt man ja eine besondere Empfindlichkeit für Vorschriften und „Recht und Ordnung“ nach. Zudem war die Bundesrepublik bis etwa zur Jahrtausendwende durchaus noch ein Staat, der sein eigenes Rechtssystem ernstnahm und auch in der Lage war, seine eigenen Gesetze duchzusetzen.

Wie konnte sich also gerade in einem angeblich besonders gesetzestreuen Volk und einem Staat, der aufgrund der historischen Erfahrungen mit dem Totalitarismus lange den Anspruch hatte, eben kein Willkürstaat zu sein, sondern ein Rechtsstaat – wie konnte sich in einem solchen Volk und einem solchen Staat eine so entschiedene Abwendung vom geschriebenen Recht, eine solche Nichtachtung von Gesetzen und sonstigen allgemeinverbindlichen Regelungen entwickeln?

Bei aller Idealisierung der alten Bundesrepublik, wie sie etwa bis zur Jahrtausendwende gelebt wurde, darf nicht übersehen werden, dass sich in Westdeutschland unter dem Einfluss maoistischen Denkens schon seit den späten 60er Jahren starke anarchische Strömungen in linksextremen und später linksgrünen Kreisen herausbildeten, die den Staat als Ordnungsfaktor grundsätzlich ablehnten und eine Art gesellschaftliche Selbstorganisation propagierten. Jegliche Einschränkung individueller Selbstbestimmung wurde in diesen Gruppen als autoritärer Eingriff in persönliche Freiheiten und die angestrebte Widerherstellung einer vermeinlich gesetzlos-friedlichen Urgesellschaft empfunden. „Anarchie ist machbar, Herr Nachbar“ war schon in der alten Bundesrepublik eine vor allem in der Partei der Grünen beliebte politische Parole, die eine ganze Generation heranwachsender politischer Aktivisten prägte und immer noch prägt.

Das Konzept eines Rechtsstaats statt einer anarchisch organisierten Gesellschaft bildete somit schon in der alten Bundesrepublik für weite Teile des linken Spektrums und somit eines durchaus signifikanten Teils der Bevölkerung ein politisches Feindbild. Auch wenn für diese inzwischen erwachsen – und sogar alt – gewordene Generation eine völlig anarchische Gesellschaft heute nicht mehr den gesellschaftlichen Idealzustand darstellt, hat man sich mit dem Rechtsstaat, d.h. gesetzlichen Grundlagen des Zusammenlebens, dennoch nicht wirklich angefreundet. Im Ergebnis steht man eher für einen Kompromiss zwischen Anarchie und Rechtsstaat: Man akzeptiert, dass das menschliche Zusammenleben verbindliche Gesetze benötigt, stellt die Anwendung dieser Gesetze allerdings unter ideologischen Vorbehalt. In einem beachtlichen Teil gerade der westdeutschen Bevölkerung und dort vor allem in akademisch gebildeten, linksgrün ideologisierten Kreisen gilt also: Man sagt zwar „ja“ zu einem Staat mit Gesetzen, aber angewendet werden sollen diese Gesetze nur dann, wenn sie mit persönlichen ideologischen Zielsetzungen vereinbar sind.

Genau dieser ideologische Kompomiss zwischen Anarchie einerseits und dem Konzept eines Rechtsstaats andererseits in der Gedankenwelt der einflussreichen linksgrünen, nach wie vor überwiegend westdeutschen Intelligenzia begegnet uns heute in der rechtlichen Realität der Bunten Republik. Diese Republik wird personell ja zu einem erheblichen Teil von erwachsen gewordenen linksgrünen Aktivisten getragen, die es sich heute auf Beamtenposten gutgehen lassen und auch ihre ideologischen Denkweisen in den Staat hineingetragen haben. Staatliche Institutionen und anarchisch-linksgrünes Aktivistentum sind nicht nur personell, sondern auch geistig verschmolzen, mit entsprechenden Folgen für das einstige grundgesetzliche Ideal eines gesetzestreuen und nur auf gesetzlicher Grundlage handelnden Staatswesens. Dieses Ideal ist eben nicht mehr das Ideal der heute politisch tonangebenden und auch staatstragenden Führungsschicht.

Das real existierende Rechtswesen der Bunten Republik spiegelt vielmehr genau jenen Kompromiss zwischen Anarchie und Rechtsstaat wider, auf den sich die linksgrün ideologisierte Intelligenzia im Verlauf der letzten Jahrzehnte stillschweigend geeinigt hat. Während im wahren Rechtsstaat alle Menschen beispielsweise vor dem Gesetz gleich sind, fragt das Rechtssystem der Bunten Republik als Zwitterding aus Rechtsstaat und anarchischem Willkürstaat zunächst nach Herkunft und Geschlecht der jeweiligen Person und entscheidet dann die entsprechende Rechtsfolge. Der Staat akzeptiert somit zwar die Existenz eines Artikels 3 im Grundgesetz auf dem Papier und schafft das Grundgesetz nicht als solches aus der Welt – ein Zugeständnis an das Konzept Rechtsstaat –, er lehnt aber die Anwendung dieses Gesetzes ab, wenn es den Staatsträgern ideologisch in die Quere kommt – ein Zugeständnis an die alten Ideale gesellschaftlicher Anarchie und der Willkür. Diese Zugeständnisse gegenüber dem Konzept der Anarchie erklären genauso die grundgesetzwidrige Anwendung des Asylrechts bei Einreisen aus EU-Ländern, die notorische Nichtbeachtung des Abschiebegesetze, die Weigerung der BAMF-Beamten, Asylgründe zu prüfen, die hundertste Vorstrafe des prügelnden Ali, weil die Richterin ihn so süß findet, und auch die aktuelle Aussetzung der gesetzlichen Schulpflicht, nur weil die Staatsträger aus ideologischen Gründen persönliche Sympathien für Umweltschutzdemonstrationen empfinden (für Pegida-Demonstrationen würde die Schulpflicht natürlich nicht ausgesetzt).

Wir leben also nicht in einem Rechtsstaat, sondern einem Kompromiss aus Rechtsstaat und anarchischem Willkürstaat. Mit dem Rechtsstaat ist es aber wie mit dem Schwangersein: Ein bisschen Rechtsstaat geht nicht. Deshalb ist ein fauler Kompromiss aus Rechtsstaat und Willkürstaat auch kein eingeschränkter Halbrechtsstaat, mit dem man sich irgendwie anfreunden könnte, sondern er ist in seiner Gesamtheit nichts als ein mieser, verachtenswerter Unrechtsstaat.
(pi-news.net)