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Das Tagesgericht

Auch hoch zu Pferd empfiehlt sich immer Helm.

(gh) - Die Ansage war im Grüselhorn, nun kommt die erwartete Antwort aus der LZ. Fünf Langweiler und die Bürger - ratlos. OB-Wahl in Lahr. Dabei ist's doch spannend, dass alle Stricke reißen, denn "Presse" steht mittendrin in der Zirkusmanege. Akrobat schöön! "'Mehr Spannung geht nicht' - Wer darf im Spätherbst ins Rathaus einziehen und sich OB nennen? Die Wahl ist an Spannung nicht zu überbieten, glaubt Politikexperte Michael Wehner". Phrase über Phrase embedded Zeitung. "Fünf Kandidaten haben bisher ihren Hut in den Ring geworfen und werben derzeit um die Gunst der Wähler". Warum heißt's im Volksmund immer: "So klein mit Hut"? Da so ein Wahlkampf viel zur neu ist für Lokalzeitungen ist, muss einer ja die Richtung vorgeben, am besten unterm Schirm der linksgrünen Regierung, dem Rechtes mehr als verpönt ist. "Einer, der schon viele Wahlkämpfe intensiv beobachtet hat, ist Michael Wehner. Er ist Leiter der Freiburger Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildung. Mit der Lahrer Zeitung hat er über die bevorstehende OB-Wahl in Lahr gesprochen und sagt, worauf es im Wahlkampf ankommt". Wozu ist eigentlich eine Lokalzeitung da? Ob's der von der Landeszentrale für Milch der absoluten Weisheit weiß? Sicher. "Lahr scheint eine interessante und reizvolle Stadt zu sein. Sonst hätten nicht schon fünf Bewerber ihr Interesse am Amt des OBs angemeldet. Zwischen 2016 und 2018 haben sich in Baden-Württemberg bei einer Bürgermeister-Wahl durchschnittlich 2,7 Kandidierende beworben". Ja, weiß er denn von Lahr nix, so wenig wie offenbar eine Lokalredaktion? Nur so kann Kommunalwahl lustig und heiter werden, denn: "Die Wahl ist ja an Spannung nicht zu überbieten. 2013 wurde der jetzige OB Wolfgang G. Müller als einziger Bewerber zwar mit phänomenalen 99 Prozent wiedergewählt, aber die Wahlbeteiligung war mit 52,7 Prozent nur deshalb so hoch, weil gleichzeitig Bundestagswahlen angesetzt waren". Übersehen wird, dass selbst ein aussichtsloser und von der Mutterpartei "cdu" bekämpfter Kandidat dem Herrn Müller 2005 23 Prozent abnahm. Seither schrumpft die "cdu", des "Zeitgeistes" und nicht der Frauen vorne wegen, während Lahr sich besinnt auf das, was es schon vor und nach 1933 gemacht hat, linkssozialistisch zu sein. Warum guckt sich niemand die Lahrer Kandidaten an, nicht einmal der von der Zentrale? "Die Bürger erwarten sich einen durchsetzungsstarken, entscheidungsfreudigen, aber eben auch kommunikativen Gemeindemanager mit pädagogischen Qualitäten und Moderationsgeschick. Der Bürgermeister sollte 'nah bei den Leuten' sein, aber weit genug weg von 'Klüngel und Kumpanei'. Das richtige Maß von Nähe und Distanz zu finden, ist keine einfache Aufgabe, zumal man im Wahlkampf ja auf Annäherung bedacht ist und sich in der 'Schmusephase' mit den Bürgern befindet". Erwartet der von der Zentrale etwa noch einen sechsten Kandidaten? Auf jeden Fall wird er hinterher der Zeitung sagen können, warum es vielleicht nicht so gekommen ist, wie vorhergesagt: "Bei diesem Bewerberfeld zeichnet sich allerdings ab, dass es einen zweiten Wahlgang geben wird, in dem ja die einfache Mehrheit der Stimmen reicht. Die Bürger Lahrs haben es am 22. September oder bei einem sogenannten zweiten Wahlgang – de facto ist es ja eine Neuwahl – in der Hand, wem sie für die nächsten acht Jahre die Geschicke der Stadt Lahr anvertrauen wollen". Und dann der übliche Sermon, obwohl  Wahlen verboten wären, würden sie was ändern. "Deshalb: Gehen Sie bitte alle zur Oberbürgermeister-Wahl, Sie haben voraussichtlich erst im Jahr 2027 die nächste Gelegenheit dazu". Kennt er die Gemeindeordnung nicht, nach der der Gemeinderat das Hauptorgan auch in Lahr ist, während der OB nur dessen Beschlüsse umzusetzen hat? Wahrscheinlich kennt er Lahr, ja alle Lahrs, sehr gut und weiß, dass fast überall das Führerprinzip unausrottbar ist. Lahr hat als Wahrzeichen eine Ruine. Damit es in Offenburg nicht so weit kommt, packen die an, sogar auf einer Zeitreise rückwärts: "Anfang 2018 soll's losgehen - Offenburger Wahrzeichen: Turm der Hl.-Kreuzkirche wird saniert". Und was ist mit dem Hubert-Burda-Haus? Wenn's um Geld geht - Kirche. Klar. Das Rätsel des Tages kommt auch aus Offenburg: "Frau mit Flasche in Offenburg beworfen...Gestern Früh konnte auch direkt ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Unbekannt ist aber die Identität der Frau, die sich nicht mehr gemeldet hat und auch nicht mehr gefunden werden konnte. Die Polizei würde mit ihr gerne noch mal über die Einzelheiten von dem merkwürdigen Angriff sprechen..."  Zeitungsleser  muss leiden mit einem Artikler, der klagt: "Greta-Hysterie schadet nur", während das Blatt mit Titel und Innenansichten ihn gnadenlos im Regen stehen lässt mit Verrücktheiten um ein krankes Schwedenkind und dabei eine millionenschwere Geschäftsidee ausspart, die dahinter steckt. Denn das wäre ja Zeitung. Stattdessen jubelt linksgrüne dpa: "Thunberg lebt das Ideal eines klimabewussten Menschen vor: Sie ernährt sich vegan und verzichtet wegen der Treibhausgas-Emissionen von Flugzeugen auf das Fliegen....Die 16-Jährige hat das Asperger-Syndrom, eine milde Form des Autismus... Sie spricht in der Regel sehr leise, findet aber immer wieder klare Worte..."  Menschen mit gesundem Verstand auf den Wecker gehend haben Medien in Deutschland sie zu dem gemacht, was dpa für "berühmt" hält.  So scheut man sich nicht, einem offenbar für verblödet gehaltenen Volk den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen, bevor das Land ganz weg ist. "Kommunen wollen Maut auf jeder Straße - Gemeindetagspräsidenten im Süden fordern Abgabe für alle - und einen Anteil am Geld". Wie oft sollen die Bürger noch ihre Straßen bezahlen und dafür Mängelschilder bekommen? "Zu wenig Platz für Straftäter in Psychiatrien - Minister Lucha will als Notlösung Container aufstellen". Hat also Henryk M. Broder doch recht? "Deutschland ist ein Irrenhaus". Noch eine Klopsin: "In Baden-Württemberg ist bezahlbarer Wohnraum knapp". Ärmstes Land von Welt?  Zum Dessert ein Stich, Bienenstich: "Volksbegehren für Artenschutz darf starten -  Aktion 'Rettet die Bienen' sammelt ab Ende September Unterschriften - Bauern besorgt". Die Welt ist verrückt, sie will Maoam oder zumindest dies, wer hätte das von sich gedacht, wenn es nicht in der Zeitung stünde: "Verbraucher für die Ampel - Viel Zuspruch für farbiges Nährwert-Logo Nutri-Score". Wie stellte ein Redaktionsleiter mit zehn Lesern  in einer Kläranlage fest: "Es riecht manchmal etwas streng". Nein, die Welt stinkt!  Deshalb wird noch immer so viel Papier verbraucht. Rettet die Bäume!

Dieser 1. Platz ist ihm nicht zu nehmen, der Preis für das häßlichste Plakat. Erstaunlich, was an Kreativität in neun Jahren als 1. Hauptamtlicher Bürgermeister im Lahrer Rathaus heranwächst.

Filme von 1930 bis 1941
Video: Als die Nazis über den Lahrer Urteilsplatz marschierten
Das ZDF hat eine Dokumentation gezeigt, in der alte Aufnahmen aus Lahr aus den 1930er-Jahren zu sehen sind. Die Badische Zeitung hat Teile des Materials vor acht Jahren zu einem Video verarbeitet.
(Badische Zeitung. "Die Nazis" gab es in Lahr schon vor 1933, das waren linke sozialistische Lahrer und keine Aliens. )

Auswirkungen der neuen Wasserwelt
So wird das Europa-Park-Großbauprojekt Rulantica ökologisch ausgeglichen
Bäume pflanzen, Fledermäusen den Weg weisen und Wildtiere umleiten: Der Europa-Park hat eine Arbeitsgruppe für naturfreundliche Ausgleichsprojekte. Manche davon kritisieren Artenschützer aber.
(Badische Zeitung. Wenn weg, dann weg, es gibt keine Ausgleichsflächen auf dem Mond. Und was passiert mit den kilometerlangen Maismonokulturlosflächen drumherum?)

Schlechtes BW-Abschneiden beim INSM-Bildungsmonitor
Eisenmann: "Nicht sinnvoll, Eltern zum Ganztag zu zwingen"
So schlecht war Baden-Württemberg beim Bildungsmonitor noch nie - das Land ist auf Platz sechs abgerutscht. Besonders der mangelnde Ausbau von Ganztagsplätzen sorgt für Kritik an der Landesregierung.
(swr.de. Dafür ist die Verantwortliche als "Spitzenfrau" das letzte Aufgebot der "cdu".)

LKW auf dem Weg zum Windpark bei Wolfach
Schwertransporter stürzt Abhang hinab
Ein Schwertransporter ist Mittwochabend bei Wolfach im Ortenaukreis einen Abhang hinunter gestürzt. Der Beifahrer wurde schwer, der Fahrer leicht verletzt.Der Schwertransporter war auf dem Weg zum Windpark auf der Schondelhöhe.
(swr.de. Sie können es nicht lassen. Was hat der im Wald verloren?)

Öffentliche Gelder in Baden-Württemberg
"Ungereimtheiten" bei Christoph Sonntags Demokratie-Projekt?
Die Demokratie-Workshops des Kabarettisten sind mit Geld aus dem Sozialministerium bezahlt worden. Nun hat Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) mögliche Ungereimtheiten eingeräumt.Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage hervor, die dem SWR vorliegt. In den vergangenen zwölf Monaten hat das Sozialministerium rund 211.000 Euro gezahlt: für Workshops mit Jugendlichen zum Thema Demokratie. Die Firma von Christoph Sonntag und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg haben sie durchgeführt... Christoph Sonntag hat außerdem eine weitere Firma beauftragt, die Workshops durchzuführen. Nämlich die Firma seiner Ehefrau - mit der er inzwischen in Scheidung lebt. Sozialminister Lucha sieht hierin eine mögliche Ungereimtheit - er schließe eine personelle und finanzielle Verflechtung nicht aus,.. Die Landeszentrale für politische Bildung prüft zurzeit noch, welches Geld wann wohin geflossen ist. Das Projekt ist Ende Juli ausgelaufen und nicht verlängert worden.
(swr.de. Kunst nach Geld, das gefällt - aber nicht jedem ein Weckle mit Geschmäckle.)

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NACHLESE
Bildungsmonitor 2019
Sachsen auf Platz eins, und es gibt ein neues Schlusslicht
Der alte Sieger ist auch der neue – Sachsen belegt den ersten Rang beim Bildungsmonitor 2019 vor Bayern und Thüringen. Auf sie folgen das Saarland, Hamburg und Baden-Württemberg.Berlin ist neues Schlusslicht im Bildungsvergleich, unmittelbar hinter Bremen und Brandenburg. Im Vorjahr lag Bremen auf dem letzten Platz...
(welt.de. Linksgrün geht auch ohne Bildung, je weniger, desto mehr.)
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Hat sich Sachsens MP Kretschmer zu folgenschweren Aussagen provozieren lassen?
“Die Grünen werden mit in der Regierung sein und ihr werdet kotzen!”
Von EUGEN PRINZ
Am 1. September wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Daher ist der Wahlkampf jetzt in seiner heißesten Phase. Die AfD hat in den letzten Wochen stark an Boden gewonnen, ist nun stärkste Kraft in Sachsen und liegt laut dem BILD Sonntagstrend mit 24 Prozent zwei Punkte vor der CDU. Die LINKE kommt in der letzten Umfrage auf 16 und die SPD auf 12 Prozent, knapp vor den GRÜNEN mit 11 Prozent. Für die CDU geht es jetzt ums Ganze und in einer solchen Zeit muss sogar der Ministerpräsident auf die Straße, um das Wahlvolk von den Qualitäten der Merkel-Partei zu überzeugen.Nach Informationen von PI NEWS war Ministerpräsident Michael Kretschmer gestern vormittag auf dem Wochenmarkt in Stollberg im Erzgebirge am Wahlkampfstand des Direktkandidaten der CDU, Rico Anton, im Einsatz.Und jetzt wird es interessant. Ein lokaler Blog berichtet, dass sich der sächsische Ministerpräsident in einer hitzigen Diskussion mit Bürgern zu einigen entlarvenden Aussagen von höchster politischer Brisanz verstiegen haben soll. Sollte die Schilderung zutreffend sein, hatte er wohl seine Emotionen durch den Wahlkampfstress nicht mehr vollständig im Griff.
Gesprächsprotokoll laut dem Blog „Patriotenpost“
***Auf die Frage, warum sich die sächsische CDU nicht die CSU als Beispiel nimmt und sich von der „Bundes CDU“ lossagt, entgegnete er, dass er dies doch macht. Es müsste den Leuten doch klar sein, dass er sich klar gegen die Kanzlerin stellt und führte als Beispiel sein Treffen mit Putin an. Eine weitere Frage war, inwiefern die CDU bereit wäre, mit der AfD als Juniorpartner eine Regierung nach der Wahl zu bilden. Die freundliche Stimmung des Herrn Kretschmer schlug sofort um. Ob man es nicht verstanden hätte, dass man nichts mit Nazis zu tun haben will. Der Bürger fragte nun, ob es nicht eine Verharmlosung des Naziregimes ist, wenn man pauschal alle AfD-Politiker und -Wähler als Nazis beschimpft. Herr Kretschmer meinte hierzu, dass Leute, welche mit Höcke in einer Partei sind und diese wählen, nichts anderes als Nazis sind. Als Gegenargument brachten die Bürger, dass doch auch Merkel in der CDU ist und Kretschmer sich doch dann logischerweise von der CDU distanzieren müsste. Kretschmer meinte hierzu, dass er bewusst keinen Wahlkampf mit Merkel macht und diese auch nicht einlädt, da er von Ihrer Politik nichts halte und somit seine Distanzierung zur Bundes-CDU klar zum Ausdruck kommt. Das Gespräch wurde nun von Seiten des Ministerpräsidenten hitziger, die Bürger blieben ruhig und sachlich. Auf die Nachfrage, dass eine etwaige Koalition mit der AfD doch besser wäre, als das Risiko „Rot Rot Grün“ in Sachsen zu haben, sagte Kretschmer patzig und mit leicht aggressivem Ton: “Die Grünen werden mit in der Regierung sein und ihr werdet kotzen”***
Folgenschwere Aussage
Sollten diese Aussagen so getroffen worden sein, würde das Folgendes bedeuten: Für Sachsens Ministerpräsident Kretschmer sind 22 Prozent der Sachsen Nazis, weil sie nach den gegenwärtigen Umfrageergebnissen die AfD wählen würden. Damit stellt sich Kretschmer auf eine Stufe mit Sigmar Gabriel, der Teile der Sachsen als Pack bezeichnet hat und dem ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, der den Osten als Dunkeldeutschland sieht. Es steht für den sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer schon jetzt fest, dass die Grünen in der nächsten sächsischen Landesregierung mit am Koalitionstisch sitzen werden. Die CDU wird sich zum Machterhalt und um eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern, einer Koalition mit den Grünen nicht verschließen, wohl wissend, was für einen Schaden diese Partei anrichtet. Kretschmer ist sich dessen bewusst, dass große Teile der konservativen Wähler in Sachsen – auch CDU-Anhänger – eine Regierungsbeteiligung der Grünen äußerst negativ aufnehmen würden („…ihr werdet kotzen“). Sind die angeblichen Aussagen des Ministerpräsidenten verifizierbar? Nun stellt sich die Frage, ob Michael Kretschmer diese Aussagen tatsächlich so getroffen hat. PI NEWS ist es gelungen, den relevanten „Info-Stand Gesprächspartner“ des sächsischen Ministerpräsidenten ausfindig zu machen. Es handelt sich um Thomas D. aus Niederdorf. Dieser bekräftigte gegenüber PI NEWS die Richtigkeit der Schilderung des Streitgesprächs auf dem „Patriotenblog“. Eine unterschriftlich bestätigte Erklärung darüber liegt der Redaktion vor. Thomas D. ist auch zur Abgabe einer diesbezüglichen Eidesstattlichen Versicherung bereit.

Ein „Rechtsextremist“ als Quelle
Bei dem Gespräch mit PI-NEWS wies er gleich als erstes offen darauf hin, dass er vom sächsischen Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft wird. Grund genug für den Verfasser dieses Artikels, genauer nachzufragen. Thomas D. war eigenen Angaben zufolge nie Mitglied der NPD oder einer anderen extremistischen Partei und ist auch nicht vorbestraft. Die Einstufung des langjährigen CDU- und FDP-Wählers als Rechtsextremist erfolgte lediglich, weil er im Jahr 2017 an mehreren Veranstaltungen teilgenommen hatte, an denen auch Rechtsextremisten beteiligt waren. PI-NEWS konnte das durch Einsichtnahme in ein entsprechendes Antwortschreiben des sächsischen Verfasssungsschutzes auf ein Auskunftsersuchen von Thomas D. verifizieren. Ansonsten kann das ehemalige CDU-Mitglied, das für seine Partei früher sogar kurzzeitig im Gemeinderat saß, nach eigenen Angaben auf eine vorbildliche Vergangenheit verweisen: Thomas D. war von 2006 bis 2010 Bundeswehrsoldat und nahm in dieser Zeit am Afghanistaneinsatz teil. Dafür erhielt er die Einsatzmedaille der ISAF und das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber. Der Autor, der bisher mit Rechtsextremisten noch keine Erfahrungen sammeln konnte, hat sich Staatsfeinde immer anders vorgestellt.
Wenn der Sachverhalt nicht angreifbar ist, greife die Quelle an
Eine alte Regel in der politischen Auseinandersetzung lautet: Wenn der Sachverhalt nicht angreifbar ist, dann greife die Quelle an. Es steht zu erwarten, dass genau das in diesem Fall geschehen wird. Daher hat PI-NEWS auch noch mit einer Zeugin gesprochen, die Teile der Unterhaltung – leider nicht alles – mitgehört hat. Das, was sie gehört hat, stützt die Behauptung von Thomas D. PI-NEWS hat den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer um eine Stellungnahme zu diesem Vorfall gebeten. Sollte er sich zur Sache äußern, werden wir seine Stellungnahme in voller Länge auf PI-NEWS veröffentlichen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
In einem SPIEGEL-Beitrag von Eugen Gerstenmaier von 1964 finden sich diese bemerkenswerten Sätze: „Mit der Geldwirtschaft westlichen Typs, mit Lohntüte, Erfolgsrechnung und Profit, ist die Mehrheit der schwarzen Afrikaner noch nie in Berührung gekommen. Die archaischen Sozialformen von Großfamilie und Stamm kennzeichnen heute noch die afrikanische Gesellschaft und damit das Bild der afrikanischen Staaten.“ Daran hat sich in den Gegenden Afrikas, die ich kennenlernen durfte, bis heute nichts geändert. Der EH, dem es gelingt, das wenigstens ansatzweise in einem begrenzten Rahmen zu durchbrechen, darf sich glücklich preisen.
(Ullrich Drechsel, Entwicklungshelfer)
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Peer Ederer
Populäre Fleischirrtümer (1): Falschalarm Krebs
Fleisch ist böse und soll jetzt auch noch besteuert werden. Doch stimmen die Behauptungen überhaupt? 2015 machte eine Warnung der WHO Schlagzeilen: Fleisch sei krebserregend. Seit 2018 liegt der dazugehörige wissenschaftliche Bericht vor. Wer die 500-Seiten-Abhandlung liest, stellt fest: Beweise sind darin nicht enthalten. Dies ist der Beginn einer fünfteiligen Serie über die populärsten Fleisch-Irrtümer.
(achgut.com. Der Mensch ist ein Irrläufer der Evolution.)

Air Tuerkis
Kampf gegen Rechts als Lehre aus der DDR, Herr Steinmeier?
Der Bundespräsident lud ins Schloss Bellevue Zeitzeugen anlässlich des Jahrestags des Mauerbaus ein. Im Verlauf der Diskussion wurde als Lehre aus der DDR vor allem der „Kampf gegen Rechts“ gezogen. Aber war die DDR nicht eine sozialistische Diktatur? Und müsste die Devise nicht heißen „Nie wieder Sozialismus“? Ich stellte als Schüler diese Frage aus dem Publikum...Was war denn die DDR? Eine sozialistische, eine linke Diktatur. Die Linke ist an vielen Regierungen in Deutschland beteiligt unter anderem auch in Koalition mit der SPD. Und jetzt meine Frage an Sie oder auch alle die, die sehr heldenhaft erstritten haben, dass wir in Demokratie und Freiheit leben können. Ist es nicht entscheidend, auch gegen diesen neuen Sozialismus anzukämpfen? Müssen wir uns nicht vielmehr auch damit beschäftigen? Und diese Lehre aus der DDR ziehen: Nie wieder Sozialismus. Dankeschön...Beantwortet wurde meine Frage nicht.
(achgut.com. Faschisten sagen, sie sind Antifaschisten. Wer gegen Rechts kämpft, ist links.Was sonst? Die alten Nazis waren links, die neuen sind links.)

Tote bei Anschlag auf Militärstützpunkt in Somalia
Bei einem Anschlag mutmaßlicher Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab auf einen Armeestützpunkt in Somalia sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Zwei Selbstmordattentäter hätten sich am Mittwoch bei dem Stützpunkt etwa 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Mogadischu in zwei Autos in die Luft gesprengt, sagte Ahmed Guhad, ein hochrangiges Mitglied des Militärs.
(Kleinezeitung.at)
Tote bei Selbstmordanschlag im Tschad
(epd). Bei einem Anschlag im Tschad hat eine Selbstmordattentärin fünf Menschen mit in den Tod gerissen. Wie der französische Auslandssender RFI am Mittwoch meldete, wurden zudem viele Menschen verletzt. Die Frau zündete dem Bericht zufolge in der Stadt Kaiga-Kindjira am Tschad-See in der Nacht einen Sprengstoffgürtel im Hof eines Gebäudes.
(evangelisch.de. Hat alles nix mit Nix zu tun, nur lauter Einzelfälle. )

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Vorbild China?
„Ein Land, eine Partei“ – Bundestagszeitung schwärmt vom funktionierenden Einparteienstaat
Von Dr. habil. Aloysius Hingerl
Zum 70. Jahrestag der kommunistischen Volksrepublik China erschien jetzt eine Sondernummer der Bundestagszeitung "Das Parlament". Bis auf wenige Fußnoten eine Lobeshymne auf „das erste sozialistische System, das funktioniert“. BILD berichtet über diese Ausgabe der Bundestagszeitung und kommentiert zutreffend: »Besonders infam kommt der Artikel „Ein Land, eine Partei“ daher. China habe sich als „erfolgreichster Einparteienstaat der Geschichte“ erwiesen und sei „das erste sozialistische System, das funktioniert“. In einem anderen Artikel wird das System der totalen Überwachung und Bewertung von Menschen groß und breit als „Super-Schufa“ verharmlost. Erst im letzten Absatz des halbseitigen Artikels wird vor einer „autoritären Nutzbarkeit“ der weltweit einmaligen Sammlung von persönlichen Daten gewarnt.« Der Bürger fragt sich, was ist aus einer ehemals seriösen Zeitung, früher herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, geworden. Haben da Redakteure geschrieben, die dem Einparteienstaat, der Herrschaftsform der Kommunistischen Partei Chinas, als erfolgreicheres System das Wort reden wollen?...
(Tichys Einblick. Steht das Ding schon unter Beobachtung des Verfassungsschutzes?)
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Köpenickiade im Luxuskaufhaus
Alsterhaus: Falscher Scheich narrt deutsche Angestellte
Von Gastautor Dr. Manfred Schwarz
Ein angeblicher Scheich – in Begleitung dreier vermeintlicher Ehefrauen, die Burkas trugen – hat Angestellte des Hamburger „Alsterhauses“ drastisch vorgeführt: Grenzenlos unterwürfig ertragen die deutschen Bediensteten auch schlimmstes frauen- und schwulenfeindliches Verhalten.....Gesellschaftlichen Masochismus hat es nur bei den Untertanen der Preußenzeit, des „NS-Reiches“ oder der „DDR“ gegeben? Nein, politischer Masochismus ist auch heute sehr weit verbreitet. Nur ganz anders – in ganz neuen Kleidern.
(Tichys Einblick. Nach neuer Rassenlehre nur noch eine Köterrasse?)

Scharfe Kritik der Jüdischen Gemeinde
Niedersächsische CDU fordert Verbot von betäubungslosem Schächten
Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen hat die CDU scharf für ihre Forderung kritisiert, betäubungsloses Schächten zu verbieten. „Die Pläne der Christdemokraten sind ein Affront, den wir nicht akzeptieren werden – das wird unseren entschiedenen Protest auslösen“, sagte ihr Vorsitzender, Michael Fürst.
(Junge Freiheit. Stehen "Religionen" mit antiken Riten über deutschem Gesetz?)

250. Geburtstag Napoleons
Wie die Figur einer seltsam kostümierten Vergangenheit
Runde Geburtstage historischer Persönlichkeiten regen zu Vergleichen mit anderen Protagonisten der Geschichte an. Im Fall Napoleons, der ganz Europa mit Kriegen überzog, drängt sich dabei immer wieder Hitler auf.
(Junge Freiheit. Die Deutschen hängen sich selbst ans Kreuz für die Sünden und Sünder der Welt.)

Neues Buch über den Fall Eva Herman
Die Geburtsstunde der Lügenpresse
Es ist müßig, darüber zu diskutieren, wieso unsere deutsche Presse zur Rotpresse mutierte. Man kann darüber streiten, wann und wie genau das passierte. Man muss es aber nicht. Viel wichtiger ist doch, was man aus der Geburt der Lügenpresse lernen kann und was das mit den Menschen macht, die ihr Opfer werden. Beispiel: Eva Herman. Ihr bzw. der medialen Hetzjagd gegen sie ist ein Buch gewidmet worden – Peter Mersch: „Die Geburtsstunde der Lügenpresse“. Jeder, ob er sich für Herman als Person interessiert oder nicht, sollte die „Lektion Herman“ nachvollziehen und daraus lernen. Was war geschehen? Eva Herman war einst beliebte Tagesschausprecherin. Kollektives Mobbing der Massenmedien führte sie ins Nirvana der Opposition. Außergewöhnlich war, mit welcher Unerbittlichkeit und Grausamkeit die Aktivitäten der vereinigten Journalistenwelt durchgezogen wurden. Das „rückwärtsgewandte“ Familienmodell wurde im Zuge des Skandals um Herman grundsätzlich zerlegt. Seitdem gilt die bunte Patchworkfamily als Ideal für die deutsche Gesellschaft! Mit Herman wurde also mehr abgeräumt als nur eine Person, auch wenn es für sie natürlich besonders schmerzhaft wurde. Das Problem ist aber weitreichender, wie der Autor Peter Mersch herausragend veranschaulicht. Die präsentierten Daten lassen einen Angst und Bange werden … Mersch zeigt – weit über den Fall Herman hinausweisend – wie der Konformitätsdruck die Journalisten leitet. Es kommt zu einem Verlust von Meinungsvielfalt und demokratischem Leben. Gleichschaltung der Medien führt gemeinsam mit der Schweigespirale zu einer Bekämpfung abweichender Positionen, was wiederum mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar ist. Mersch zeigt aber auch, dass problematische Gerichtsurteile der journalistischen Heerschar oftmals freie Bahn gegen die Meinungsfreiheit verschaffen. Das heißt letztlich auch: Exekutive, Judikative und Legislative sind einträchtig verbunden gegen „Abweichler“ wie Herman und Co. Für betroffene Personen sind die Konsequenzen hart und verheerend. Wenn man das große Ganze daher ändern möchte, damit wieder Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit in unserem Vaterland herrschen, muss man ganzheitlich an die Probleme herantreten, sie analysieren und dann entschlossen bekämpfen. Dafür aber benötigt man zunächst Fakten an die Hand. Peter Merschs Buch „Die Geburtsstunde der Lügenpresse“ gibt sie uns.
(pi-news.net)

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