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Das Tagesgericht

Langeweile? Nach der OB-Wahl wird's spannend! AlterKäse riecht am stärksten.

(gh) - Wer nicht aktuell, umfassend und wahrhaftig sein will oder kann, hat es als Zeitung schwer, Nachricht zu sein. Ab und zu passiert dann doch was neben der Pippi-Langstrumpf-Welt einer Lahrer OB-Wahl in Lokalredaktionen. Nämlich sowas: "Ringsheim - Aufbau des Bahnhofsklos startet bald". Auf die Plätze, fertig, los! "Laut Bürgermeister Pascal Weber starten die Bauarbeiten für das WC Ende des Monats, Ende Oktober soll die Anlage in Betrieb gehen". Wer weiht sie ein? Gibt'sein Dorffest? "Überraschend kam die Mitteilung aus dem Ringsheimer Rathaus am Dienstag nicht. Bereits im Mai hatte der Gemeinderat einen entsprechenden Bauantrag der Bahn abgesegnet. Gleichwohl bedeutet die Errichtung der Toilette westlich der Gleise das Ende einer bis dato unendlich erscheinenden Geschichte...Die Kosten für Reinigung und Wartung werden auf rund  20 000 Euro pro Jahr taxiert". Lahr baut auch,und baut, und baut und baut. "Quartier mit 200 Wohnungen - Die Pläne für das frühere Nestler-Areal beim Stadtpark werden konkreter: Die Firma Bauwert will dort acht Wohngebäude mit insgesamt 200 Wohnungen errichten. Die alten Firmengebäude sollen dafür weichen – auch das Nestler-Hochhaus". 20 Prozent davon sollen "Sozialwohnungen" werden. Für wen? Jetzt fehlt nur noch die Meldung, dass Lahr Arbeitsplätze für produzierendes Gewerbe schafft und nicht noch ein paar Tausende Lkw auf dem Flugplatz landen lässt, denn Auto und Verkehr - mit denen steht die Stadt bekanntlich ja auf Kriegsfuß. Wer erklärt's dem Lahrer? Oder ist ihm alles egal, wenn sie nun schon mal da sind und kilometerweit entlang der Straßen herumstehen? Vermutlich zum Lahrer Klimaschutz. Freiburg ist schon einen Schritt weiter: "Die Freiburger Verkehrs-AG hat jetzt eine eigene Klimaschutz-Straßenbahn - Mit einer Tram auf den Klimawandel hinweisen: Die Freiburger Verkehrs-AG hat am Dienstag eine Tram vorgestellt, die die Temperaturen im Jahresdurchschnitt von 1900 bis 2018 darstellt". Wie haben die Freiburger das bloß überlebt? Und trotzdem wollen es Freiburger auch noch immer heißer, wenn Sommer ist und Süden lockt. Waren da nicht auch zwei Weltkriege und Hungerjahre? Klima, Klima, Klima! Glauben, bloß nicht fragen! Alle Wege führen nach Rom, Straßenbahnen fahren nach Absurdistan. In Freiburg.  Kann das nicht weg? Das fragt sich oft, wer Programme von Volkshochschulen liest, auf denen ganze Kavallerien von Steckenpferdreitern unterwegs sind. "Die Volkshochschule hofft auf mehr Geld vom Land" verkünden Leiter, die meist staatstreuem politisch linksgrünem Spektrum zuzurechnen sind und ihre Aufgabe auch so erklären:  "Volkshochschulen leisten viel für die Integration und müssten daher stärker gefördert werden...Der Anteil des Sprachunterrichts für Migranten wächst, sowohl im allgemeinen sowie im beruflichen Bereich. Mehr als die Hälfte der Stunden der Volkshochschule entfallen auf Deutsch als Fremdsprache. 'Der Zuzug von EU-Europäern macht sich stark bemerkbar'...Die Teilnehmer der Kurse kommen aber nicht nur aus europäischen Ländern, sondern aus der ganzen Welt. Zusätzlich biete die VHS jetzt außer mehreren Integrationskursen, beispielsweise zum politischen System in Deutschland, auch einen speziellen Flüchtlingskurs an". Was hat sowas noch mit einer Volkshochschule zu tun? Definiert die VHS Volk nach Merkel und nicht nach dem Grundgesetz, wonach es sich um das "Deutsche Volk" handelt? Und ist es nicht der Steuerzahler, nach dessen Geld gerufen wird, oder  kommt es aus der Steckdose des Landes? "Millionen VHS-Kunden drohen höhere Gebühren - Bundesregierung plant Umsatzsteuer auf Kursangebote - Landesregierung will Vorhaben stoppen". Wer die Kunden sind, weiß nun jeder. Die EU und die ganze Welt sind's. Ja, und wer bezahlt's? Das mit dem Geld  müsste doch zu lösen sein. Die Antwort auf die Frage "Kann das nicht weg?" ist nicht so schwierig beim Durchblättern von VHS-Programmen. Das Sparpotential ist hoch. Kann das nicht weg? So wie das Auto oder verschmutztes Wasser in Biberach und anderswo, nun diesseits von Afrika? Wer braucht sowas: "Richter im Südwesten verurteilen 104 800 Straftäter - Zwei von fünf Verurteilten sind Ausländer - Ihr Anteil an Straftaten hat deutlich zugenommen". Und ist dies  eine Nachricht und nicht eher eine Drohung: "Von der Leyen setzt Akzente - Künftige EU-Chefin richtet Fokus auf Klima und Digitales". Was soll nach der Bundeswehr noch abgeschafft werden? Was nicht Kunst ist, kann, ja muss weg. Was ist mit ihm? "Daimler-Chef Källenius für CO2-Steuer". Hoch zu Ross oder schon runtergefallen und liegend zur Linken einer VEB-Kanzlerin für die ganze Welt?

Na also, geht doch! Warum nicht gleich? So sehen Plakate aus, wenn man eine Wahl gewinnen und OB werden will. Eigentlich kann die Stadt ihre  Regeln aus der Antike  beerdigen. Jeder Kandidat sollte seine Werbung wie er kann und will gestalten in gewissem Rahmen, und da sind lächerliche zwei Plakatgrößen und deren Zahl ein Witz angesichts moderner Möglichkeiten. Dieses Plakat hat sogar eine Rückseite:

Leben und Alltag von Geflüchteten in Lahr
Sonderausstellung „Un-Bekannte Mitbürger“ im Stadtmuseum
Vom 22. September bis 10. November 2019 präsentiert der Freundeskreis Flüchtlinge Lahr in Kooperation mit dem Stadtmuseum die Sonderausstellung „Un-Bekannte Mitbürger“. Präsentiert werden Leben und Alltag von Geflüchteten in Lahr. Interessierte sind herzlich zur Vernissage am Sonntag, 22. September 2019 in das Stadtmuseum Tonofenfabrik eingeladen. Die Ausstellung kann in diesem Zeitraum immer von Mittwoch bis Sonntag, zwischen 11:00 und 18:00 Uhr im Stadtmuseum besichtigt werden, während der Chrysanthema von Montag bis Sonntag.
(Stadt Lahr. Ausstellung aus einer Parallelwelt? Ein weiteres Kapitel über mutmaßliche "Flüchtlingslügen"? Kennt die Museumsleiterin Grundgesetz, "Flüchtlingskonvention" und Strafgesetze nicht? Dann muss sie sich kundig machen, bevor sie solche Schau veranstaltet, die mit täglichen Gesetzesbrüchen zu tun hat! Ist die Stadt nicht zu politischer Neutralität verpflichtet? Was soll solche linksgrüne realitätsferne Propagandazumutung?)

So sieht ein Ausweis von echten Vertriebenen und Flüchtlingen aus! Die gibt es nämlich.  

129 Jungpädagogen wurden zum Start des neuen Schuljahres vereidigt
Das Schulamt Offenburg hat die Nachwuchslehrer und -lehrerinnen feierlich vereidigt. Damit sind die Pflichtstunden in der Region abgedeckt, wie es bei der Feier hieß.
(Badische Zeitung. Linksgrün. Und? An Amtseide hält sich in diesem Land niemand, hat ja auch keinerlei Folgen, da Politik, Polizei und Justiz mutmaßliche unrechtsstaatliche Zustände nicht beenden.)

Zweckentfremdung von privatem Wohnraum
Land plant Gesetz gegen illegale Ferienwohnungen
Kampf gegen Wohnungsnot: Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium will schärfer gegen illegale Ferienwohnungen vorgehen. Im Blick hat man dort eine Entscheidung in Bayern.
(swr.de. Wie wär's, die Gesetze gegen illegale Masseneinanderung anzuwenden,  die in Deutschland wohnen will, obwohl sie hier nichts verloren hat?)

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NACHLESE
Die Rechnung ohne den Wirt
Klima-Forscher im Eis vor Spitzbergen gefangen
Wann wird die Arktis eisfrei sein? Die Klimaforschung scheint noch Rechenzeit zu benötigen, stellt aber schon fleißig Prognosen auf.
VON Matthias Nikolaidis
Das Expeditionsschiff MS Malmö hatte eigentlich sechzehn umweltbewegte Passagiere nach Spitzbergen bringen sollen, die dort – wie einst unsere selige Kanzlerin in Grönland – den Eisbergen beim Kalben und Schmelzen zusehen wollten. Nur das Arktis-Eis enttäuschte leider auf ganzer Linie: Statt ordnungsgemäß zu schmelzen, schloss es das schwedische Traditionsschiff ein, als es die packeisbeladene Hinlopenstraße zwischen der Hauptinsel und Nordostland passieren wollte. Es nützte alles nichts. ....Das Eis ließ sich nicht erweichen. Dabei gehört die MS Malmö der höchsten Eisklasse an, kann also Eisschollen von bis zu 80 cm Dicke durchdringen. Ein Helikopter musste schließlich die Klima-Touristen retten und sie in den Hauptort Longyearbyen bringen, während die Crew an Bord ausharrte. Während der Rettung begann es dann auch noch zu schneien … ja, Klima-Sommer können kalt sein. ... Die jüngste Prognose in der Zeitschrift der Amerikanischen Geophysikalischen Union (AGU) von diesem Jahr kommt übrigens zu dem Schluss, dass die Eisfreiheit der Arktis sich erst Mitte dieses Jahrhunderts ergeben »könnte«, und zwar – man lasse sich die Begründung auf der Zunge zergehen – »aufgrund einer natürlichen, langfristigen Erwärmung des tropischen Pazifiks«, ...
(Tichys Einblick. Prognosen für die Zukunft sind so ungewiss wie eine dreitägige Wettervorhersage. Kräht der Forscher auf seinem Mist, ändert sich's Klima oder bleibt wie's ist.)
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Treffen zwischen Außenminister Maas und Hongkong-Aktivist Wong
Das China-Desaster der Berliner Dilettanten
Von WOLFGANG HÜBNER
Merkels Außenminister Heiko Maas ist bekanntlich „wegen Auschwitz“ in die hohe Politik gegangen. Hat er jedenfalls erzählt. Es könnte sein, dass er wegen China die hohe Politik bald verlassen muss. Sein nicht zufälliges Berliner Treffen mit einem 22-jährigen Studenten aus der Oppositionsbewegung in Hongkong hat zu außergewöhnlich gereizten Reaktionen in Peking geführt. Denn die Machthaber dort wollen nicht akzeptieren, dass kurz nach Merkels Sitzbesuch in China sich der auf ihren Markt so sehr angewiesene Exportvizeweltmeister ausgerechnet beim derzeitigen Champion in innere Angelegenheiten einmischt. Unabhängig von der bekannten Tatsache, wer in China die Macht hat, nämlich die diktatorisch regierenden Kommunisten, stellt das Verhalten von Maas eine Eselei sondergleichen dar. Denn es gibt nicht den geringsten Grund für eine deutsche Regierung, sich in Sachen Hongkong in irgendeiner Weise zu betätigen oder gar zu positionieren. Zudem sind die Verhältnisse in der ehemaligen britischen Kolonie wesentlich komplexer als sie in den hiesigen Medien unter den Schlagworten „Demokratie“ und „Menschenrechten“ dem weitgehend ahnungslosen Publikum dargestellt werden. Kurz vor Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik 1997 wurde ein Gesetz beschlossen, das die Auslieferung von Straftätern aus Hongkong an andere Staaten regelt. Doch nach China, das früher portugiesische Macau sowie Taiwan darf niemand ausgeliefert werden. Die Folge: Straftaten, die in China, Taiwan oder Macau begangen werden, bleiben folgenlos, wenn die jeweiligen Täter sich rechtzeitig nach Hongkong flüchten können. Das hat Hongkong natürlich zu einem beliebten Fluchtort für chinesische Kriminelle aller Art gemacht, sicher auch für oppositionelle Kräfte. Peking ist mit dieser im Westen kaum bekannten oder auch bewusst verschwiegenen Situation nicht einverstanden. Das mag wie auch immer beurteilt werden. Aber es ist eine innere Angelegenheit Chinas. Und es sollte nicht vergessen werden, welchen Demütigungen durch koloniale Räuber das ehemalige „Reich der Mitte“ viele Jahrzehnte ausgesetzt war. Das ist in China unvergessen. Die Regelung der Briten mit dem Auslieferungsgesetz von 1997 nötigt zwar Bewunderung für den Trickreichtum der erfahrenen Kolonialmacht noch im Niedergang derselben ab. Die Dummheit des deutschen Außenministers und der Berliner Regierung insgesamt ist allerdings kaum zu übertreffen. Denn schon die Kanzlerin war bei ihrem China-Besuch mit lustlosen Phrasen zu den Ereignissen in Hongkong auf eisige Reaktionen gestoßen. Dass nun ein junger Held der westlichen Medien auch noch von Deutschland Wirtschaftssanktionen (!) gegen China fordert und auch noch gegenüber einem Regierungsmitglied, war eine Provokation zu viel. Wer solche Außenminister duldet, muss sich um diplomatische Desaster nicht sorgen. Gegenüber dem mörderischen Regime in Saudi-Arabien ist man in Berlin allerdings sehr viel vorsichtiger. In Peking ist das gewiss registriert worden – übrigens auch die drohende Rezession im Merkel-Land.
(pi-news.net)

Haushaltsdebatte im Bundestag:
Merkel: Die Kanzlerin der grünen Herzen ist ihrer Partei längst entfremdet
Von Alexander Wallasch
Die Haushaltsdebatte ist traditionell die Abrechnung der Opposition mit der Regierung. Aber weil im Deutschen Bundestag Teile der Opposition der Kanzlerin huldigen, wird die Schein-Opposition aufgewertet und die eigene Partei überflüssig....Vor der Erklärung der Bundeskanzlerin darf programmgemäß die Oppositionsführerin Alice Weidel von der AfD ans Pult... Bezeichnend, dass beispielsweise die Welt über Merkels Rede berichtet und auch Christian Lindner (FDP) dazu nimmt – aber nicht die erste Rednerin. Mit solcher Medienlandschaft ist Regierung schön. Man muss Weidel bescheinigen: Sie wird den Erwartungen ihrer Anhängerschaft mehr als gerecht....Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble erteilt der Bundeskanzlerin das Wort. Und ab dem Moment passiert fast etwas Unheimliches, etwas, ....auf Schwarz-weiß-Modus reduziert. ....erinnert.. an stundenlange Volkskammersitzungen mit dieser merkwürdigen Anmutung – dann, wenn vorne am Pult immer dasselbe erzählt wurde, während beim Gegenüber nur willfährige Zustimmung zu bemerken war. Aus Farbe wird schwarz-weiß, aus Bissigkeit stumpfes Wortgeklingel, aus Argumenten wabernde Heißluft, selbstverständlich CO2-neutral emittiert....
(
Tichys Einblick. Merkel und ihre Gespenster.)

SUV oder mehr Sicherheit in der Risikogesellschaft
Von WOLFGANG HÜBNER
Die grün-linke Szene in Deutschland hat einen sehr erfolgreichen Autotyp zum Hassobjekt erwählt: Das SUV. Die drei Buchstaben sind die Abkürzung für die englische Bezeichnung „Sport Utility Vehicle“. Zu verstehen sind darunter laut Wikipedia „Personenkraftwagen mit erhöhter Bodenfreiheit und einer selbsttragenden Karosserie, die an das Erscheinungsbild von Geländewagen angelehnt sind“. Im Gelände bewegen sich allerdings die wenigsten SUVs, vielmehr sind sie massenweise in den Städten und Ortschaften unterwegs oder geparkt. Da sie in beiden Situationen recht viel Platz beanspruchen und mehr bullig als elegant sind, können sie auch beim besten Willen nicht als Zierde technischen Fortschritts betrachtet werden. Doch ist das weder der Grund für die ideologisch motivierte Ablehnung von SUV noch gar für ihren Verkaufserfolg. Für die grün-linke Szene, mächtig verstärkt durch die Greta-Bewegung, sind SUVs sozusagen das Symbol ihres derzeitigen Hauptfeinds, nämlich des Automobils mit Verbrennungsmotor. Die Beweggründe sind bekannt und sollen hier nicht weiter erörtert werden. Wesentlich interessanter ist ohnehin die Frage, warum so viele und immer mehr Menschen sich solch ein SUV kaufen und fahren. Hat das unter Umständen gar nicht so viel mit der zunehmend rauen Verkehrssituation im Land oder dem egoistischen Prestige des jeweiligen Besitzers zu tun? Sondern vielmehr mit der veränderten gesellschaftlichen Situation in Deutschland?Eine spöttische Bezeichnung für SUV lautet „Hausfrauenpanzer“. Dabei wird darauf angespielt, dass besonders Frauen eine hohe Affinität für das Fahren in SUVs haben. Sie fühlen sich offenbar in diesem Autotyp sicherer und geborgener als in anderen Varianten. Doch wäre der Verkaufserfolg von SUVs keinesfalls allein mit der Vorliebe von Hausfrauen zu erzielen. Zumal bei Hausfrauen es ja die berufstätigen Männer wären, die den SUV bezahlen müssten. Nein, es sind wahrscheinlich noch mehr Männer als Frauen, die sich für dieses grün-linke Hassobjekt entscheiden. Offenbar wollen sich also auch Männer im Auto sicherer und geborgener fühlen. Was aber treibt sie dazu?Was beiden Geschlechtern gemeinsam sein könnte, das ist ein verstärktes Schutzbedürfnis in einer Gesellschaft, die nicht nur bunter und „vielfältiger“, sondern gerade darum riskanter und gefährlicher geworden ist. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass man/frau sich im eigenen Auto sicherer vor Gewalttätigkeiten oder gar Messerattacken fühlt als in öffentlichen Verkehrsmitteln. Und besonders sicher fühlen sich viele Menschen in einem Autotyp, der irgendwie einer fahrenden Burg oder einem Panzer ohne Rohr gleicht. Man könnte also sagen: Der SUV ist eine Form der Selbstverteidigung in der politisch gewollten Risikogesellschaft. Wer ein solches Auto fährt, sucht unbewusst Schutz vor realen oder befürchteten Gefahren, die Entwicklungen wie zum Beispiel die Umvolkung samt all ihren unangenehmen Folgen mit sich bringen.Gewiss lässt sich der SUV-Erfolg nicht nur so, aber auch so erklären. Es spricht nur keiner über diese verborgenen Motive für die Kaufentscheidungen von Millionen. Kurz vor der IAA in Frankfurt sollte jedoch auch dieser Aspekt nicht unbeachtet bleiben. Die SUV-Hasser werden ihn ja wohl kaum zur Diskussion stellen. Und die Manager der Autokonzerne sind sowieso viel zu feige, eine immer wichtigere Finanzierungsgrundlage ihrer Millionengagen etwas näher zu betrachten. Schließlich wählen nicht wenige ihrer Edel-SUV-fahrenden Ehefrauen oder Lebensabschnittspartnerinnen die Grünen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Eine CO2-Steuer ist nichts anderes als ein Kassenverbessungsprogramm. Wenn der Ausstoß hoch bleibt, sind auch die Einnahmen hoch! Hier denke ich gleich an die Tabaksteuer: Unter dem Vorwand, die Leute vor sich selbst schützen zu müssen, hat man mehrfach die Steuern erhöht, mit der Folge, dass der Fiskus höhere Einnahmen hatte. Weniger geraucht wurde tatsächlich erst, als das Rauchverbot in Gaststätten und Restaurants eingeführt wurde.
(Reiner Holznagel, Präsident Bund der Steuerzahler, im Monatsmagazin Tichys Einblick)
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Präventivprävention
Zittert sie? Warum Merkel sitzt
Von Dr. habil. Aloysius Hingerl
Vermeiden von Unerwünschtem in den Medien ist wohl seit langem das Verhaltensmuster, das vieles bei Frau Merkel erklärt, wenn nicht alles. Das eingeschläferte Publikum ist zufrieden. Gesten Abend eine Feierstunde in Berlin;...Merkel leiert eine belanglose Rede herunter, die so inhaltsleer ist, dass es eigentlich eine Beleidigung für den Gastgeber wie für Gäste darstellt. Aber darauf kommt es gar nicht an. Das Publikum will nur noch wissen: Zittert sie? Das ist die Erwartungshaltung. Sie zittert nicht, sondern redet mit einer seltsam gequetschten Kleinmädchenstimme. Dass sie nichts sagt, ist ja nichts Neues. Etwas anderes erwartet auch niemand. Ihr zuzuschauen und zuzuhören ist eine Qual. Nein, ich will hier nicht den Mediziner mimen. Aber ich denke, warum Frau Merkel seit ihren Zitteranfällen beim zeremoniellen Abspielen der deutschen Nationalhymne sitzt, liegt auf der Hand. Sie hat Angst, dass sich das wiederholt und noch mehr vor den damit verbundenen Bildern. Präventives Vermeiden von Unerwünschtem zu ihrer Person und unerwünschtem Echo auf ihre Person in den Medien, vor allem von unerwünschten Bildern ist wohl seit langem das Verhaltensmuster, das vieles bei Frau Merkel erklärt, wenn nicht alles....Der frühere tatkräftige Verband der Steuerzahler und sein Publikum sind gleichermaßen eingeschläfert. Aber Inhalte interessieren längst nicht mehr. Sie zittert nicht. Das ist die Nachricht, mit der Steuerzahler und ihr Bund zufrieden sind.
(Tichys Einblick. Müssten Politiker nicht vor dem Sitzen zittern?)

Arnold Vaatz
Der Revolutionsadel und die Krokodile im Kasperltheater
Die Welt am Sonntag interviewte eine Gruppe Bürgerrechtler, die sich Verdienste um den Umbruch 1989 erworben haben. Die Auswahl spricht Bände: Man ist nur noch dann ein Herbstbeteiligter, wenn man ein Linker ist. Stalin und Ulbricht ließen ihre unpassend gewordene Weggefährten auch aus den Bildern retuschieren.
(achgut.com. Die BRD sagt, sie ist die DDR.)

Vor 20 Jahren: Vertreibung und Zerschlagung der Hoechst AG
Von Jörg Schierholz. Es ist Automobilausstellung in Frankfurt und die deutsche Autoindustrie sieht ihrer Demontage zu. Aus diesem Anlass der Bericht eines angekündigten Todes, der vor 20 Jahren ebenfalls in Frankfurt seinen Lauf nahm: Die Zerschlagung des Weltunternehmens Hoechst AG – als Meisterstück von Politik, Finanz- und Beratungsindustrie. Eine Erinnerung an die Zukunft.
(achgut.com. Wer die Vergangenheit kennt, kennt die Zukunft.)

"Ich fühle mich, als ob ich einer riesigen Bedrohung gegenüberstehe"
Akif Pirinçci: Generation Opfer
Von AKIF PIRINCCI
Das Allerauffälligste an diesen Menschen ist, daß sie mit keiner einzigen Silbe ihre Dankbarkeit für das Land aussprechen, welches sie so großzügig aufgenommen und ohne eine Gegenleistung zu verlangen auf westlichem Lebensniveau durchgefüttert hat und immer noch tut.Das Zweitauffälligste an diesen Menschen ist, daß sie bis auf zwei Frauen unnütze Geschwätzwissenschaften studieren, ergo selbst wenn sie irgendwann den erlernten Beruf ausüben sollten, mangels Wertschöpfung lebenslang ihren steuerzahlenden Gastgebern auf der Tasche liegen werden.Das Drittauffälligste an diesen Menschen ist, daß sie überhaupt allesamt studieren oder eine Ausbildung machen und mit der Mehrheit der jungen Ausländer hierzulande, die meist bildungs- und arbeitslos sind und abgeschottet unter ihresgleichen leben, nicht das Geringste zu tun haben.Das Viertauffälligste an diesen Menschen ist, daß sie, obwohl sie angeblich an jeder Ecke von den Nazi-Deutschen beschimpft und drangsaliert werden, ja, offenkundig jeden Moment mit ihrer Ermordung rechnen, trotzdem Deutschland nicht verlassen wollen und in ihre Herkunftsländer zurückkehren möchten, nicht einmal beabsichtigen, vom Osten in den Westen zu wechseln.Die Rede ist von einem sogenannten “Rassismus-Protokoll” mit dem Titel “Ich fühle mich, als ob ich einer riesigen Bedrohung gegenüberstehe” auf ZEIT-Campus-ONLINE vom 7. September. Auf sage und schreibe fünf Seiten erzählen darin zehn “junge Ostdeutsche” aus Sachsen und Brandenburg von ihren Alltagserfahrungen in Dunkel-Deutschland, insbesondere nach den kürzlichen Wahlerfolgen der AfD dort:
*** Wir wollten mit denen sprechen, die der Hass, die Vorurteile und Politik der AfD trifft: People of Color, Kinder von Migrantinnen, Geflüchtete.***
Lustig ist, daß nicht wenige dieser “jungen Ostdeutschen” sich erst seit ein paar Jahren in Deutschland befinden und einer sogar 34 Jahre alt ist, also sich stramm auf die 40 zubewegt. Man wird während ihrer Aussagen das Gefühl nicht los, daß sie Deutschland eigentlich von ganzem Herzen hassen, und das nicht nur wegen der AfD, und es lediglich als Selbstbedienungsladen und sich selbst als Besiedlungslotsen für den weiteren Zuzug von Ausländern betrachten. Aber es gibt noch mehr Ungereimtheiten.
Los geht’s mit der Soziologie studierenden, 23-jährigen Jona Zhitia, deren Eltern Anfang der Neunzigerjahre aus dem Kosovo nach Deutschland “flohen”. Offenbar hatten sie keinen Bock mehr zurückzukehren, als dort längst Frieden herrschte. Gleich am Anfang sagt sie etwas sehr Seltsames:
*** “Ich arbeite als Dolmetscherin für Geflüchtete bei verschiedenen Organisationen. Meine größte Angst war, dass die Organisationen ihre Förderung verlieren, wenn AfD und CDU gemeinsam regieren. Wenn diese Leute abgeschoben werden, stehen Menschenleben auf dem Spiel.”***
Das war echt ihre größte Angst? Ich gehe mal davon aus, daß Jona neben dem Deutschen auch Serbokroatisch und/oder Albanisch beherrscht und deshalb als Dolmetscherin für die Asyl-Industrie in Betracht kam. Es ist jedenfalls ziemlich unwahrscheinlich, daß sie als in Bayern geborene Kosovarin Arabisch oder eine afrikanische Sprache spricht.Dort jedoch, wo Serbokroatisch und/oder Albanisch gesprochen wird, herrscht überhaupt kein Krieg und keine politische Verfolgung mehr, und es stehen auch keine Menschenleben auf dem Spiel, wenn man von da gekommene Flüchtilanten abschiebt. Oder meint sie, daß ihr eigenes, konkret finanzielles Menschenleben auf dem Spiel steht, wenn die Förderung für die lokalen Flüchtlingsvereine von einer hypothetischen AfD-CDU-Koalition gestrichen würde?Ach, Jona, die übrigen Asylbetrüger sind übrigens auch nicht in Lebensgefahr, wenn sie zurückmüssen. Die machen in der guten alten Heimat sogar regelmäßig Urlaub – vom Amt gesponsert versteht sich.Jona scheint überhaupt ein wenig labil zu sein und hört manchmal Leute vor ihrer Leipziger Tür “Unmenschen abschieben, wieder Platz für Deutsche” brüllen. Das heißt so genau weiß sie das nicht mehr, vielleicht hat sie es sich auch nur eingebildet – gottverdammtes Gedächtnis! Und sie besitzt auch das Talent, Komplimente in rassistische Hetze umzuinterpretieren:
*** “Als ich in der sechsten Klasse in einer Klassenarbeit eine Eins schrieb, hat meine Deutschlehrerin vor der Klasse gesagt: ‘Dass ihr euch nicht schämt, dass die einzige Eins eine Ausländerin hat.’”***
Rüya, 26, Auszubildende zur Fachinformatikerin mit türkischen Wurzeln in Leipzig, hat vergleichbare Probleme. Am Wahlsonntag ist sie gar nicht erst vor die Tür gegangen, weil sie befürchtete, daß siegestrunkene AfD-Horden auf den Straßen sie massakrieren würden. Schließlich hat sie es ja kommen sehen:
*** “Vor Kurzem saß mit mir in der Tram ein sehr alter, ich vermute auch obdachloser Herr, der sich super eklig über geflüchtete Menschen und Migranten aufgeregt hat. Irgendwann bin ich geplatzt. Ich konnte nicht mehr, ich habe für die gesamte Tram geschrien: ‘Können Sie bitte einfach mal die Schnauze halten?’ Er hat nur zurückgefragt: ‘Warum?’” ***
Ja, warum denn eigentlich? Dieser olle Obdachlose war bestimmt der Kreisvorstand von der AfD, und er verbindet das Flaschensammeln und das Besorgen von Korn-Nachschub mit öffentlichen Wahl-Auftritten. Bei uns im Westen sind die Penner noch nicht soweit und engagieren sich nur ehrenamtlich für “Doornkaat for future”. Rüya ist verzweifelt:
*** “Im Moment passe ich mich an. Wenn zum Beispiel ein Lehrer in meiner Ausbildung etwas Rassistisches zu einem Mitschüler sagt, halte ich die Klappe. Auch wenn es sich anfühlt, als würde ich jedes Mal mich selbst verraten.” ***
Ein Lehrer für Informatik bellt die Schüler rassistisch an, so in etwa “Nach jeder Programmzeile drückst du Enter, Bimbo, wir sind hier nicht im Busch”? Und gerade die MINT-Branche sucht händeringend nach gut ausgebildetem Nachwuchs. Da ist es natürlich suboptimal, wenn man sich die Ausbilder vom Schrottplatz oder vom Gerüstbau anheuert. Erzähl das Märchen deiner Großmutter, Rüya, und uns erzählst du bei der Gelegenheit, warum du erst mit 26 eine Ausbildung machst.
(Weiterlesen auf der-kleine-akif.de)
(pi-news.net)

„Signal an unsere Bevölkerung“
CDU-Innenpolitiker will Dienstpflicht für Asylbewerber
CDU-Innenpolitiker Alexander Thom hat eine Dienstpflicht für anerkannte Asylbewerber ins Spiel gebracht. „Wir könnten viel mehr Schutzberechtigte in Ausbildung und Beruf bringen, wenn wir sie über integrative, gemeinnützige Dienstpflichten an den Arbeitsmarkt heranführen würden“, sagte Thom.
(Junge Freiheit. Null Ahnung von irgendwas. Die sind nicht zum Arbeiten gekommen. Wer illegal ins Land gelassen wurde,kann nach Grundgesetz und Flüchtlingskonvention kein "Asylbewerber" sein.)

Nach Afrikabesuch
Papst Franziskus: Ausländerhaß ist eine Krankheit wie die Masern
Papst Franziskus hat Ausländerhaß als eine „menschliche Krankheit“ bezeichnet und sie mit den Masern verglichen. Wenn eine solche Krankheit ein Land oder einen Kontinent befalle, fingen die Menschen an, Mauern zu errichten, sagte er vor Journalisten auf seinem Flug von Madagaskar zurück nach Rom.
(Junge Freiheit. Religion für Dummies. Hat er die Bibel schon verboten? Die ist gefüllt mit Völkermord. Ist der "Stellvertreter" schon abgewählt, ohne dass er es weiß?)

Razzia in Norddeutschland
Ermittler nehmen zwei mutmaßliche Terrorunterstützer fest
Sicherheitskräfte haben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg während einer Razzia zwei mutmaßliche islamische Terrorunterstützer aus Syrien festgenommen. Gegen die beiden Männer lag ein Haftbefehl wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung vor.
(Junge Freiheit. Wer hat sie willkommen geheißen?)

Wasser predigen, Wein trinken
DUH-Chef Resch: Flug-Umweltsünder will SUVs verbieten
Von Dr. Manfred Schwarz
Der selbsternannte oberste Umweltaktivist – Jürgen Resch von der DUH – ist ein extremer CO2-Flugsünder. Für Umweltfrevler wie ihn gibt es freilich einen Lufthansa-„Ablasshandel“. Die DUH nimmt andere Umweltverschmutzer ins Visier.
Jürgen Resch, seines Zeichens Geschäftsführer der umstrittenen Deutschen Umwelthilfe (DUH), gibt sich unentwegt als aufrechter, umtriebiger „Klimaschützer“. Der termingeplagte Öko-Kämpfer macht immer wieder von sich reden. Sei es, dass er gleich ganze Kommunen vor den Kadi schleppt – mit der Begründung, sie verschmutzten die hiesige Umwelt auf schlimme Weise. Sei es, dass er die deutsche Automobilindustrie bezichtigt, sie verpeste mit übel Sprit fressenden Automobilen nachhaltig die Luft in deutschen Landen.Nun macht Resch schon wieder Schlagzeilen. Anlass ist die Internationale Automobilindustrie (IAA) in Frankfurt. Auf der Abschussliste des DUH-Aktivisten stehen jetzt insbesondere SUVs, die für Resch keine Autos sind, sondern verabscheuungswürdige „Stadtpanzer“. Deswegen verlangt der Anti-CO2-Streiter: „Stadtpanzer raus aus unseren Städten.“ Konsequenterweise fordert der DUH-Chef gleich auch einen „sofortigen Verkaufsstopp für diese Stadtpanzer“...
(Tichys Einblick. Deutschland - Bananenrepublik von größenwahnsinnigen Vereinsmeiern. Zuspätgermanische Degeneration.)

Lincolnshire
Zu weiß und zu männlich: Feuerwehr tauscht Maskottchen aus
Die Feuerwehr im ostenglischen Lincolnshire hat ihr bisheriges Maskottchen Sam aussortiert, weil es männlich und weiß war. „Die Figur des Feuerwehrmanns Sam spiegelt keine Vielfalt wider“, begründet der Chef der Feuerwehr der Grafschaft, Les Britzman, die Maßnahme.
(Junge Freiheit. Die spinnen, die Briten.)
„Miss Monopoly“
Frauenförderung beim Spieleabend
Eine neue feministische Version von Monopoly stellt die bisherigen Regeln des Brettspiels auf den Kopf. Frauen erhalten dabei mehr Geld und gehandelt wird mit Schöpfungen weiblichen Unternehmertums. Den Gender-Gaga für die ganze Familie preist der Hersteller als Ausdruck von Geschlechtergerechtigkeit.
(Junge Freiheit. Ist's der Katzenvirus oder der Hirnwurm?)
„Jenaer Erklärung“
Wissenschaftler wollen Rassebegriff aus Forschung streichen
Wissenschaftler haben anläßlich der 112. Tagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft in Jena dazu aufgerufen, den Begriff „Rasse“ nicht mehr als Bezeichnung in der Forschung zu verwenden. „Der Nichtgebrauch des Begriffes Rasse sollte heute und zukünftig zur wissenschaftlichen Redlichkeit gehören“, heißt es in dem Aufruf, der sogenannten Jenaer Erklärung, der auch von der Universität Jena unterstützt wird.
(Junge Freiheit. Einheitskommunismus anstatt? "Wissenschaftler" kann sich jeder nennen, ohne einer zu sein.)

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