Springe zum Inhalt

Das Tagesgericht

Es gibt ihn wirklich!

(gh) - The same procedure as 22 years. Neuer OB. Alter Gang. Nicht einmal die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Lahr hat einen Ruck bekommen, dabei ist da doch eine neue "Pressesprecherin", deren Kompetenz als gleichzeitige Noch-Geschäftsführerin der "Landesgartenschau" abzuwarten ist. So treibt die Stadt ihr altbackenes Geschwurbel weiter. "Weihnachten in der historischen Innenstadt". Schon eine Zeitung von gestern ist historisch. Weiterhin gibt es Geschäftswerbung auf Kosten der Bürger, wo sie nicht hingehört, nämlich auf der offiziellen website der Stadt. "Weihnachten in Lahr - Eintauchen in stimmungsvolle Atmosphären - Zwölfter Weihnachtsmarkt auf der Dammenmühle in neuer Inszenierung". Geht's noch? Darf nun jeder Lahrer Händler als Stadt Lahr Reklame für sich machen? Sogar mit einzelnen Produkten? "Die Dammenmühle bietet darüber hinaus besondere Geschenkideen, wie die Dammenbräu-Biere im Krug, Bierlikör, Bierbrand und Dammenmühle-Whisky und Bierseife. Über die gesamte Marktzeit hinweg sind die Besucher zum Eisstockschießen eingeladen". Dagegen wirkt der Budenzauber auf dem Schlossplatz wie ein Dino aus der Zeit der Langweiler. Kennt das Rathaus keine Obergrenzen mehr für das, was sich geziemt und was nicht? Schöne Zustände sind das! Da dem Sozialismus in seinem Lauf in Lahr doch Ochs und Esel im Weg stehen, will die Stadt Lahr nun mehr Sozialismus wagen, denn es wäre doch gelacht, wenn nicht alle Kindlein zu ihr kommen. Wie einst in der DDR? "Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger gesucht - Neues Fachkräfte-Konzept für Kindertagesstätten - Um dem steigenden Fachkräftemangel in den städtischen Kindertagesstätten zu begegnen, hat die Stadt Lahr ein innovatives Konzept für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aus anderen Berufsgruppen entworfen. Ab dem kommenden Jahr bietet die Stadt Lahr Interessierten einen attraktiven Einstieg in den Erzieherberuf mit nachhaltiger Perspektive". Linksgrünes Kauderwelsch, bloß keinen Gender vergessen. Und so befleißigt sich embedded Presse, die ganze Stadtpropaganda unreflektiert über die Leser kommen zu lassen. "Der allgemeine Fachkräftemangel ist auf Landes- und Bundesebene seit vielen Jahren bekannt". In einer sozialen Marktwirtschaft regeln sich Angebot und Nachfrage ein. Es geht auch um eine Frage der Bezahlung und die Absicht, den Eltern möglichst früh Kinder  ihrer Obhut zu entreißen, denn nur so ist Indoktrinierung erfolgversprechend. Bei den Freitagsschulschwänzern lässt sich ja das Resultat sehen. Irgendwann kriegen sie noch die passenden Winkelemente in die Hände gedrückt, und weiter ab geht's.  Gerade meldet Pisa neueste Bildungsgipfelabstürze. "Für Lahr bedeutet dies mittelfristig einen Mehrbedarf von insgesamt ca. 120 zusätzlichen Kindertagesstätten-Plätzen und somit auch einen Mehrbedarf an Fachpersonal. Die positive Entwicklung der Kinderzahlen führt in Lahr ohnehin zu einem kontinuierlich wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen. Parallel wachsen in Lahr auch die Herausforderungen von Kindern mit immer höheren Bedarfen im Bereich der Entwicklungs- und Gesundheitsförderung". Was soll an immer mehr Bevölkerung positiv sen? Afrika lässt grüßen! Muss Buntlahr sein? Mit immer mehr Problemkindern, was die Stadt in den Fabelbereich der "Entwicklungs- und Gesundheitsförderung" verweist?  "Um dem Fachkräftemangel entgegen zu steuern, hat die Stadt Lahr es sich zum Ziel gesetzt, weitere Berufsgruppen nachhaltig für die Arbeit in den Kindertagesstätten zu gewinnen". Wer soll nun Arbeit mit Kindern in Lahr treiben? "Besonders interessant sind hier Personen aus den Berufsgruppen der z. B. Physiotherapeuten, Krankenpfleger, Logopäden, Arzthelfer, Sport- und Ernährungswissenschaftler, die ihre beruflichen Kompetenzen und Erfahrungen gewinnbringend in die Einrichtungen einbringen können. Grundsätzlich ist dieser Weg aber auch für andere Berufsgruppen offen. Da viele Quereinsteiger bereits im Berufsleben stehen, wird die Stadt Lahr von Beginn an für eine ihrer Berufsausbildung angemessene und adäquate Bezahlung sorgen. Das Bruttogehalt einer Zusatzkraft beträgt nach TVöD SuE 4 (Stufe 2) 2.825,04 Euro (das einer Erzieherin liegt entsprechend TVöD SuE 8a (Stufe 2) bei 3.005,83 Euro). Voraussetzung ist die Bereitschaft der Quereinsteiger zur parallelen Teilnahme an einem Vorbereitungskurs zur Schulfremdenprüfung an der Merian-Schule Freiburg. Im Rahmen eines zweijährigen Kurses wird hier auf die pädagogischen Inhalte im Rahmen der Erzieherausbildung vorbereitet. Anschließend erfolgt die schulische Prüfung, an deren Bestehen sich ein Anerkennungsjahr als Erzieherin oder Erzieher in der Praxis anschließt. Bereits im Anerkennungsjahr als Erzieherin und Erzieher sind die Beschäftigten als Fachkräfte entsprechend § 7 Kindertagesbetreuungsgesetz Baden-Württemberg (KiTaG BW) voll und damit zu 100% auf den Personalschlüssel anrechenbar und danach selbstverständlich als vollwertige Fachkräfte anerkannt. Bis dahin trägt die Stadt Lahr die zusätzlichen Personalkosten in vollem Umfang. Um den Einstieg in das neue Berufsfeld zu erleichtern, soll zu Beginn eine zweiwöchige Kompaktschulung zu den Grundsätzen des Alltages in einer Kindertagesstätte und der Pädagogik stattfinden. Nach der Kompakt-Schulung starten die Quereinsteiger in der Einrichtung und werden dort gut und intensiv angeleitet...
Was Interessierte mitbringen sollten: eine abgeschlossene Berufsausbildung, Interesse und Freude an einer langfristigen pädagogischen Arbeit mit Kindern, Teamfähigkeit, Bereitschaft, sich zu reflektieren, Bereitschaft zur Weiterbildung und Teilnahme an der Schulfremdenprüfung.." Die Frage bleibt: Wer tut sich sowas an, wer muss es? Tut es gut, Kinder bereits im frühesten Alter, Mutti und Vati Staat zu überlassen? Was dabei herauskommt, hat die DDR vorgeführt. Der 1.Hauptamtliche Bürgermeister kennt sich da aus. Er war sogar Lehrer in der DDR. Vergessen? Im Land sorgen sie sich schon um die Lehrer  und versuchen, mit Speck nach Mäusen zu werfen. Warum nicht gleich ins Mittelalter, da waren die meisten Menschen Analphabeten. "Der VBE fordert, den Lehrerberuf attraktiver zu machen, in dem man Anreize für junge Kollegen schafft. Früher seien zum Beispiel Lehrerwohnungen zur Verfügung gestellt worden". Ja, wollen die Lehrer dann auch die damals gewährten Hungerlöhnergehälter?

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
DER WITZ DES TAGES
Neue Kirchenälteste sind gewählt
In den evangelischen Gemeinden der Region traten jeweils genauso viele Kandidaten an, wie zu wählen waren...
■ Lahr-Kreuzgemeinde: Die Wahlbeteiligung lag bei 11,3 Prozent...
■ Lahr-Auferstehungsgemeinde: Dazu gehören vier Wahlbezirke. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei 11,5 Prozent..
(Lahrer Zeitung. Und sie schämen sich nicht? Die  SED hat  aber andere Wahlbeteiligungen hinbekommen, obwohl auch keine Wahl war. Da singen grüne Pfarrerinnen doch lieber gegen andere Veranstalter an, gelle?)
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Systematische Kindesmisshandlungen in Kurheimen zwischen 1950 und 1990
Auch Heime in Baden-Württemberg betroffen
Nach Recherchen von Report Mainz sind hunderttausende Kinder in Deutschland in Kurheimen misshandelt worden. In Baden-Württemberg waren die meisten dieser Heime im Allgäu und im Schwarzwald, darunter in Bad Rippoldsau.
(swr.de. Wer hat in dieser Zeit das Land regiert?)

Sympathieträger treten anders auf
SPD mit Saskia Esken im freien Fall
Von Josef Kraus
Meint sie, die Partei führen zu können, wie sie dies in einem Elternverein tat: „ärgerlich, eisig, aggressiv, pöbelnd“? Wenn „anno dazumal“ etwas überhaupt nicht gelingen wollte, wenn alles schieflief, wenn das Kind im Brunnen lag, meinten unsere Groß- und Urgroßeltern flehentlich: „Jetzt hilft nur noch beten!“ Das tat man denn auch, manchmal half es ein wenig.Bei der SPD hilft selbst das nicht mehr.... Esken ist seit 2013 Mitglied des Bundestages und lupenreine Hinterbänklerin. Eine Wahl hat sie bislang nicht gewonnen,..Ihre Anläufe, Chefin von SPD-Arbeitsgruppen zu werden, scheiterten allesamt. Man zweifelt an ihrer Teamfähigkeit und an ihrer Verlässlichkeit...Von 2012 bis 2014 war sie Stellvertretende Vorsitzende des 16. Landeselternbeirates (LEB) in Baden-Württemberg...TE liegen dazu Berichte und Einschätzungen von Mitgliedern des genannten Landeselternbeirates vor. Hier nur ein paar Auszüge: Eskens Wirken dort sei „höchst ärgerlich und unerfreulich, eisig und unfreundlich, latent aggressiv und pöbelnd“ gewesen...
(Tichys Einblick. Auch eine Parteibeerdigung braucht Totengräber.)

===============
NACHLESE
Kirche in Malmö bekommt Homo-Altarbild
Die St. Pauls Kathedrale im schwedischen Malmö hat ein Altarbild mit der Darstellung gleichgeschlechtlicher Paare enthüllt. Es zeigt unter anderem zwei Adams und zwei Evas. Die Darstellung der Schlange wurde durch eine Trans-Frau ersetzt..„Mit Stolz und Freude empfangen wir das ‘Paradies‘ in der Paulskirche. Wir brauchen Bilder, die sich für eine stärkere Einbeziehung und Identifikation der Kirche öffnen“, zitiert die Zeitung Aftonbladet Pastorin Sofia Tunebro...
(Junge Freiheit. Wie war das noch mit dem Goldenen Kalb und der Tempelreinigung? Oh Jesus Moses! Heja! Heja!)
==================

Neues Buch von Burkhard Voß: "Wenn der Kapitän als Erster von Bord geht"
Die Zeit der Antihelden
Von MANFRED ROUHS
Jede Zeit hatihre Symbole. Als im Jahr 1912 Als im Jahr 1912 die „Titanic“ versank, blieb der Kapitän bis zum Schluss auf der Brücke und starb in den Fluten. Als 100 Jahre später die „Costa Concordia“ einen Felsen rammt und 32 Menschen in den Tod reißt, springt der Kapitän des Schiffs als einer der ersten ins Rettungsboot. Der Neurologe und Psychiater Dr. Burkhard Voß sortiert ihn in seinem neuen Buch „Wenn der Kapitän als Erster von Bord geht“ zusammen mit Repräsentanten der politische Klasse unserer Zeit (wie Che Guevera und Karl-Theodor zu Guttenberg) in die Kategorie eines „Antihelden“ und deren öffentliche Omnipräsenz ist nach seiner Einschätzung kein Zufall. Sie prägen vielmehr das 21. Jahrhundert – bislang. Voß nennt unsere Gesellschaft „postheroisch“. Mitverantwortlich für den Postheroismus ist nach seiner Einschätzung eine „Kuscheljustiz“, die Individuen deckt, die „rücksichtslos und unbeherrscht kriminell und nur auf ihren Vorteil bedacht sind. Antisozial, empathielos und ohne jegliches Schuldbewusstsein. Sie haben Energie und manchmal auch den Mut eines Helden, Ideale und höhere Ziele sind ihnen jedoch völlig fremd.“ Die haftverschonende Attitüde unserer Gerichtsbarkeit transportiert eine moderne, liberale Botschaft an den offen kriminellen Teil der Sozialschädlinge: „Ich kann ruhig so weitermachen, denn im Grunde passiert mir nichts. Die Karriere vom Straftäter zum Intensivtäter mit fließendem Übergang zum Antihelden ist gebahnt. Zehn und mehr Straftaten pro Jahr inklusive schwerer Körperverletzung sind bei solchen Kriminellen nichts Besonderes.“ Besonders verheerend wirkt die Kuscheljustiz auf „jugendliche Intensivtäter mit Migrationshintergrund, überwiegend aus orthodox-muslimischen Ländern, für die sozialpädagogische Maßnahmen allenfalls leicht störende Aktivitäten sind, verordnet von einem dekadenten westlichen Staat, den man sowieso nicht ernst nimmt.“ Das ideologische Hintergrundrauschen des postheorischen Zeitalters liefert ein überkommenes, mittlerweile durch die vergleichende Verhaltensforschung widerlegtes Menschenbild: Der Behaviorismus. Demnach steckt in jedem Menschen etwas Gutes, man muss es nur rauslassen. „Angeborenes gibt´s nicht. Scheinbar wissenschaftlich untermauert wurde dies durch die behavioristische Theorie von Burrhus Frederic Skinner, der ernsthaft die These vertrat, dass er nur durch Umwelteinflüsse aus einem Neugeborenen alles machen könne, ob Dummkopf, Verbrecher, Polizeidirektor oder Professor.“ In populärer, ideologisch unverdächtiger Form hat die Zwillingsforschung den Behaviorismus widerlegt: „Trotz völlig unterschiedlicher Milieus, in denen sie dann aufwuchsen, wiesen sie so viele gemeinsame Persönlichkeitsmerkmale, Hobbys, Vorlieben für bekannte Filme, Bücher oder gar Lieblingsspeisen auf, dass dies weder mit dem Zufall und schon gar nicht mit dem Milieu erklärt werden konnte.“ Hier sieht Voß eine Chance zur Wende: Durch Aufklärung hin zur Vernunft. Bis es soweit ist, so befürchtet Voß, werden wir aber noch jahrelang asoziale politische und gesellschaftliche Verhältnisse ertragen müssen, denn: „Überzeugungen stören sich nur wenig an der Realität und haben eine besonders lange Halbwertszeit.“

(pi-news.net)

***********************
DAS WORT DES TAGES
Astrophysiker und Meteorologe Piers Corbyn bestätigt:
CO2-Theorie ist größter Unsinn den es je gab
Er ist der ältere Bruder vom Britischen Labour-Chef Jeremy Corbyn, Astrophysiker und Metereologe und erklärt, warum die CO2-Behauptung die größte Lüge der Menschheitsgeschichte ist. «CO2 ist ein Effekt, aber nicht die Ursache! Der Anteil des von Menschen verursachten CO2 ist mikroskopisch gering. Und dafür würde die deutsche Automobilindustrie mit hunderttausenden von Arbeitsplätzen vernichtet? Piers Corbyn vermutet, dass die Klimakollaps-Theorie ökonomischen Eliten als Ausrede diene, die Industrie des Westens in Länder mit niedrigen Kosten zu verlagern, um noch mehr Profit herauszuschlagen.IPPC steht für «Zwischenstaatlicher Ausschuss zum Klimawandel» und ist ein Konstrukt der UN. Der Gründungsauftrag besagt, es sei zu beweisen, dass der Mensch für eine Erderwärmung verantwortlich sei. Das Resultat der Forschungsergebnisse war von Anbeginn vorbestimmt.
(new-swiss-journal.com)
************************

Gastbeitrag von Gabor Steingart
Machtpoker in der Union: Merkel ist noch immer das Ass im Spiel der Konservativen
In der deutschen Hauptstadt ist einer jener magischen Momente der Politik zu beobachten, die physikalisch nicht zu erklären sind. Mit dem Sieg der SPD-Linken bei der Mitgliederbefragung wurden – wie von Geisterhand – auch die Karten der Unionsspitze neu gemischt.
(focus.de. Hohoho! Knick in der Optik. Links ist konservativ. Nichts ist unmöglich in der Propagandaschreibstube.)

Über die Doppelmoral der Sozialdemokraten vom äußerst linken Rand
Norbert Walter-Borjans trug Luxuspensionen für Minister mit
Von TORSTEN GROß
Etwas mehr als die Hälfte der stimmberechtigten SPD-Mitglieder haben an der Stichwahl um den künftigen Vorsitz ihrer Partei teilgenommen. Mit 53 Prozent der Stimmen hat sich das Bewerberduo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, die Lieblinge der Parteilinken, gegen das favorisierte Team Geywitz/Scholz durchgesetzt.
Von den Medien wird der designierte SPD-Vorsitzende wegen des umstrittenen Ankaufs gestohlener Daten-CDs aus der Schweiz während seiner Amtszeit als Finanzminister von Nordrhein-Westfalen bis heute als »Robin Hood vom Rhein« gefeiert.Der starke Anstieg der öffentlichen Schulden, die NRW in der Ära Walter-Borjans zu verzeichnen hatte, ist dagegen heute kaum noch Thema. Und dass unter der Regentschaft von Rot-Grün ausgeschiedenen Kabinettsmitgliedern mit Billigung von Walter-Borjans Luxuspensionen zugeschanzt wurden, fällt gänzlich unter den Tisch. Im September 2015 enthüllte das Nachrichtenportal KOPP Online unter der Überschrift »Maximale Ausbeutung: Ministerkarusell dreht sich in NRW pünktlich zum Pensionsstichtag« brisante Fakten zur üppigen Altersversorgung, die nordrhein-westfälischen Ministern unter der damaligen rot-grünen Landesregierung unter Führung von SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zugeschanzt wurden (Auszug aus dem Beitrag, der online nicht mehr abrufbar ist): *** Amtsmüdigkeit, Krankheit und das schlechte Wahlergebnis sind aktuell die Topseller dafür, warum die hochrangigen SPD-Politiker »auf eigenen Wunsch« aus ihren Ämtern scheiden und in den Ruhestand versetzt werden. Wer daran glaubt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. (…) So hat die sozialdemokratische NRW-Ministerpräsidentin Kraft jetzt ihre nachfolgend aufgeführten drei SPD-Minister nach offiziellen Angaben auf eigenen Wunsch aus dem Amt entlassen und in den Ruhestand versetzt:
• Guntram Schneider (64 Jahre alt – seit dem 15. Juli 2010 Minister für Arbeit, Integration und Soziales),
• Ute Schäfer (61 Jahre alt – seit dem 15. Juli 2010 Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport),
• Angelica Klara Schwall-Düren (67 Jahre alt – seit dem 15. Juli 2010 Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien).
Alle drei in Rede stehenden Minister sind also – rein zufällig – einige Wochen länger als fünf Jahre im Amt und älter als 60 Jahre. Ein kurzer Blick ins Landesbeamtenversorgungsgesetz NRW nebst Nebengesetzen verrät uns, dass einem Politiker, der fünf Jahre ein Ministeramt im Bundesland Nordrhein-Westfalen bekleidet hat, ein sofortiger Pensionsanspruch zusteht, sobald er die Altersgrenze von 60 Jahren passiert hat. Dieser Pensionsanspruch orientiert sich an der Besoldungsgruppe B11, womit die Minister monatlich vergütet werden und was laut aktueller Besoldungstabelle einem Bruttogehalt von 12 122 Euro entspricht. Davon kassieren die Ex-Minister bis zum Lebensende 30 Prozent nebst ruhegehaltsfähigen Zulagen wie beispielsweise dem Familienzuschlag und natürlich ihren Ansprüchen aus vorherigen Ämtern sowie anderen Vordienstzeiten. Mit mindestens rund 4500 Euro brutto im Monat dürften die beiden Damen und ihr Amtskollege also auch künftig keine finanziellen Sorgen haben. Damit fällt auch das Platzmachen für Nachrücker an den Fleischtöpfen nicht allzu schwer. Wenn ein Politiker zehn Jahre ein Ministeramt in NRW innehatte, darf er diese recht üppige Luxuspension sogar schon im zarten Alter von 55 Jahren voll und ganz genießen.***
Der seinerzeitige Bericht wurde von diversen Medien aufgegriffen und sorgte in der Folgezeit für erheblichen politischen Wirbel. Kritik an den Luxuspensionen kam vor allem vom Bund der Steuerzahler. Der rechnete vor, dass ein Minister im größten deutschen Bundesland nach nur fünf Jahren im Amt Anspruch auf ein Ruhegehalt von mehr als 4000 Euro im Monat hatte, und das schon ab dem 60. Geburtstag. Zum Vergleich: Ein Durchschnittsrentner kommt in Deutschland nach 45 Beitragsjahren auf gerade einmal 1310 Euro! Wegen des wachsenden öffentlichen Drucks sahen sich die politisch Verantwortlichen in Düsseldorf schließlich genötigt, die Altersbezüge von Ministern neu zu regeln. Die vom damaligen nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD) Anfang 2016 vorgelegte Novelle des Landesministergesetzes sieht im Kern vor, dass ausgeschiedene Kabinettsmitglieder künftig erst mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze von 67 Jahren Anspruch auf das volle Ruhegehalt haben. Ex-Minister, die wie bislang schon ab 60 in den Genuss ihrer Pension kommen wollen, müssen einen Abschlag von jährlich 3,6 Prozent in Kauf nehmen – eine Einbuße, die angesichts der absoluten Höhe der steuerfinanzierten Altersversorgung für die Betroffenen allerdings zu verkraften sein dürfte. Die Gesetzesnovelle der Landesregierung sieht noch eine weitere wichtige Neuerung vor: Hatte ein Minister bis dahin erst nach fünf Jahren im Amt Anspruch auf ein Ruhegehalt, sollen künftig zwei Jahre ausreichen, um eine wenn auch verringerte Pension zu kassieren. Langjährige Kabinettsmitglieder, die ihre Posten mehr als sieben Jahre innehatten, erhalten nach Erreichen der Altersgrenze sogar mehr Geld als früher. Hinzu kommt: Für die damals amtierenden Minister waren die Änderungen nicht bindend. Ihnen wurde ein Wahlrecht zwischen der alten und der neuen Regelung eingeräumt. Im Juli 2016 stimmte das Landesparlament der Gesetzesvorlage zu. Einsparungen für das hoch verschuldete NRW bringen die Änderungen allerdings kaum.Im bundesweiten Ländervergleich erhalten ehemalige NRW-Minister noch immer die höchsten Pensionen, die sogar um zwei Drittel über den Altersbezügen ehemaliger Bundesminister liegen. Nicht betroffen von der Neufassung des Landesministergesetzes waren die im zitierten KOPP-Beitrag genannten Minister Schneider, Schäfer und Schwall-Düren, die von Ministerpräsidentin Kraft bereits 2015 in den Ruhestand versetzt worden waren – wenige Wochen, nachdem sie die erforderliche Mindestamtszeit von fünf Jahren als Voraussetzung für die volle Luxuspension absolviert hatten.Norbert Walter-Borjans, der in der öffentlichen Debatte nicht selten und gerne gegen die »Besserverdienenden« zu Felde zieht, hat diese für den Landeshaushalt überaus kostspieligen Personalentscheidungen seiner Kabinettschefin willig mitgetragen.
Politische Glaubwürdigkeit sieht anders aus!
<<<<(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen)
(pi-news.net)

Roger Letsch
Sie schämen sich nicht
Das „Zentrum für politische Schönheit“ errichtete vor dem Berliner Reichstag eine „Gedenkstätte gegen den Verrat an der Demokratie“ in Form einer Stele, in der nach eigenen Angaben Asche ermordeter Juden aus Auschwitz enthalten sei. Geht’s eigentlich noch zynischer und selbstgerechter?
(achgut.com. Es geht nur noch immer schlimmer. Linke alte und neue Nazis reichen sich die Hand.)

Walter Krämer
„Schiefer als der schiefe Turm“ – Ratgeber für die PISA-Berichterstattung
Die „Unstatistik des Monats“ November hat die zu erwartende Berichterstattung über die neuste PISA-Studie zum Thema. Deren Ergebnisse werden am Dienstag veröffentlicht. Ziel ist es dieses Mal, den Pressekollegen für ihre PISA-Berichterstattung im Voraus einige nützliche Hinweise zu geben, anstatt im Nachhinein den Blödsinn zu korrigieren.
(achgut.com. Es läuft sowieso alles nur noch schief.)

Wolfgang Meins
Hitzetote: Noch einmal die Fakten zur Abkühlung
Alarmistische Meldungen zu sogenannten „Hitzetoten“ kehren so regelmässig wieder wie einst das Ungeheuer von Loch Ness – zuletzt im Monitoringbericht 2019 der Bundesregierung „zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“. Deshalb hier noch einmal zum Mitschreiben und Abkühlen ein paar Fakten....Auch wenn das in der aktuellen Diskussion so gut wie nie thematisiert wird – obwohl gut oder auch sehr gut belegt: Nicht Wärme oder Hitze sind der eigentliche Bösewicht, sondern Kälte, auf deren Konto vergleichsweise sehr viel mehr Todesfälle gehen. Die Untersucher von zusätzlichen hitzebedingten Todesfällen sollten bei der Interpretation ihrer Ergebnisse also tunlichst immer im Hinterkopf haben, dass es im Rahmen der globalen Erwärmung oder in besonders warmen Jahren durch kürzere Winter bzw. weniger oder kürzere Kälteperioden wahrscheinlich zu weniger kältebedingten Todesfällen kommt...
(achgut.com.Im kalten Madrid (4 Grad) probt die UNO gerade den Hitzschlag.)

Dreißig Jahre nach dem Mauerfall
Eine Zeitung in der Hand der Stasi
Von Hubertus Knabe
Ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter hat zwei Berliner Tageszeitungen gekauft. Er nutzt sie vor allem, um sein politisches Weltbild zu transportieren. Der Berliner Verlag hat seitdem ein Glaubwürdigkeitsproblem. Die Bild-Zeitung brachte es auf den Punkt: „Dreißig Jahre nach dem Mauerfall,“ so twitterte Chefredakteur Julian Reichelt, „ist die Berliner Zeitung wieder in Stasi-Hand.“ Er reagierte damit auf einen Bericht der Welt am Sonntag, wonach der neue Besitzer des Berliner Verlages, Holger Friedrich, ein Informant des DDR-Staatssicherheitsdienstes war. Obgleich die Chefredakteure von Berliner Zeitung und Berliner Kurier, Jochen Arntz und Elmar Jehn, den Vorwurf umgehend zurückwiesen, hatte Reichelt mit seinem Tweet auf ein Problem hingewiesen, das den Verlag das Überleben kosten könnte – die erschütterte Glaubwürdigkeit seiner Journalisten. Dass ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter seit dem 1. November 2019 einen erheblichen Teil der Hauptstadtpresse kontrolliert, ist zweifellos ein Novum in der deutschen Mediengeschichte.
(Tichys Einblick. Welche Gleichstrompresse ist nicht in der Hand von Parteien und Parteilichkeiten?)

Neue Pisa-Studie: Lesemuffel auf dem Niveau von Analphabeten
Jeder fünfte fünfzehnjährige Schüler in Deutschland kann nur einfache Sätze lesen und verstehen. Das zeigt die neue Pisa-Studie. Erfreulich ist allerdings, dass auch der Anteil der Spitzenleser gestiegen ist.
(faz.net. Sind die denn nicht alle gleich nach der linksgrünen Religion?)
Von der Uni in den Burn-out:
Warum so viele junge Lehrer scheitern
Der eigentliche Unterricht ist nur ein Punkt auf der langen To-Do-Liste junger Lehrer. Entweder sie verraten ihre Ideale, oder sie arbeiten über die Belastungsgrenze hinaus. Ein Porträt einer Falle.
(faz.net. Falsch. Wer den Lehrerberuf als Theorie lernt, hat keine Ahnung von der Praxis. Die Ausbildung ist daneben. Vier Jahre plus zwei, um Grundschule zu unterrichten und das vielleicht noch fachspeziell? Was für ein Unfug. Früher brachten Abiturienten genügend Allgemeinwissen mit, um in zwei Jahren sehr praktischem Studium Volksschullehrer für alle zu werden. Oder eben auch nicht. Ob's liegt, war frühzeitig zu merken. Das Unheil begann damit, dass die Dozenten oder seltenen Professoren, meist aus der Schulpraxis, unigleich sein wollten mit ihren PH.)

Gewalt im öffentlichen Raum
Europa 2019: Das Messer als Terror- und Alltagswaffe
Die jüngsten Messerangriffe in der Öffentlichkeit in London und Den Haag haben diese Art der Bedrohung wieder ins Bewußtsein gerufen. Auch in Deutschland sehen sich Polizisten mit der wachsenden Gefahr durch solche Attacken konfrontiert.
(Junge Freiheit. Gibt's dagegen nicht phantasievolle Poller?)

Klimaschutz
Russland hintergeht Europas Kohleausstieg
196 Staaten verhandeln in den kommenden zwei Wochen darüber, wie das Pariser Klimaabkommen verwirklicht und die Erderhitzung eingedämmt werden kann. Aktivisten von Fridays for Future und auch Greta Thunberg werden nach Madrid kommen.Europa will sich schnell von schmutziger Kohle-Energie verabschieden. Doch weil Russland Unmengen Kohle liefert, geht in Asien ein Kraftwerk nach dem anderen ans Netz. Ein Land egalisiert so den deutschen Kohleausstieg innerhalb eines Jahres.
(welt.de. Was für ein Dummie-Journalismus. Was kümmert die Welt Deutschland im Größenwahn? EUdSSR ist nicht Europa.)

"Der Schnauzer trägt jetzt Raute"
Wie radikal sind die Buntisten?
Von C. JAHN
Sind die Führer unserer totalen Bunten Republik so radikal, dass sie für ihre Ideologie auch über Leichen gehen? Wird der buntistische Staat eines Tages aufgrund seines Selbstverständnisses als Umkehrstaat des Dritten Reiches vielleicht sogar ebenfalls einen Massenmord auslösen – nur an Deutschen statt an Nicht-Deutschen? Wäre dann der aktuelle Vergleich der AfD-Abgeordneten Nicole Höchst zwischen Hitler und Merkel als der geistigen Leitwölfin der Buntisten („Der Schnauzer trägt jetzt Raute“) insofern berechtigt, als dass auch Merkel durch ihre besonders radikale Umvolkungspolitik die Grundlagen für einen neuen Massenmord im Zentrum Europas gelegt hat?
Gleich vorweg: Umvolkung ist immer eine radikale Maßnahme, ganz gleich ob sie von der NSDAP an Polen und Ukrainern oder durch CDU/CSU/SPD an Deutschen praktiziert wird. Umvolkung geht auch immer einher mit einem schrittweisen Ethnozid – der kulturelle und sprachliche Entfaltungsraum der Indigenen schwindet –, sie muss aber nicht zwangsläufig in einen Genozid, einen Völkermord an den Indigenen, einmünden. Zwar werden Umvolkungsprozesse früher oder später stets zur Gewalt durch Kolonisten an der indigenen Bevölkerung führen, da Gewalt den Gesamtprozess massiv beschleunigt und diese Gewalt für die Kolonisten mit nur geringem Verfolgungsrisiko verbunden ist. Zentraler Bestandteil jeder Umvolkungspolitik sind ja gewisse Vorrechte, die der Staat den Kolonisten gegenüber den Indigenen gewährt, und ohne die der Umvolkungsprozess gar nicht möglich wäre. Wir kennen solche durch den Staat eingeräumten Vorrechte der Kolonisten bereits aus der historischen Landnahme Nordamerikas, wir haben sie im Zweiten Weltkrieg bei der versuchten Kolonisation der Ukraine durch die vom NS-Staat angesiedelten deutschen Bauern erlebt, und sie begegnen uns auch im heutigen Westeuropa wieder, wo der berüchtigte „Migrantenbonus“ bei Straftaten von Kolonisten gegenüber europäischen Indigenen zum festen Bestandteil der sogenannten „Rechtssprechung“ wurde.Aber ob eine finale genozitäre Eskalation als denkbare Endstufe jeder Umvolkungspolitik tatsächlich betrieben wird oder nicht, ist letztlich immer eine Frage des politischen Willens. Die ideologischen Hintermänner jeglicher Umvolkungspolitik stehen daher eines Tages stets vor derselben richtungsweisenden Entscheidung: Entweder sie nehmen einen denkbaren oder sich bereits abzeichnenden Massenmord an den Indigenen als Begleiterscheinung ihrer Politik in Kauf, oder sie bremsen die Umvolkung aus, sobald erkennbar wird, dass diese Politik im Endergebnis auch zu einem Völkermord an den Indigenen führen könnte. Im ersten Fall würde man eine besonders radikale Variante erkennen, im zweiten Fall eine gemäßigtere Politik, bei der die Vermeidung von Mord und Totschlag letztlich höher wiegt als die Durchsetzung der eigenen ideologischen Zielsetzungen.Zur Klärung der Frage der Radikalität unserer buntistischen Führer der Gegenwart – Merkel, Steinmeier & Co. – sei zunächst ein Blick auf die zentralen Inhalte und Zielsetzungen ihrer Ideologie geworfen. Dabei zeigt sich sehr schnell, dass der Buntismus nicht nur prinzipiell als radikal zu bewerten ist – Umvolkung ist immer radikal –, sondern auch, dass seine geistigen Ursprünge in engster Verbindung zu ideologischen Lehren stehen, die historisch Millionen von Toten zu verantworten haben.Grundsätzlich sieht die buntistische Ideologie in Deutschland nicht das Land der Deutschen, sondern ein globales Siedlungsgebiet, ähnlich wie die europäischen Kolonialstaaten des 19. Jahrhunderts Amerika, Afrika, Südostasien und Australien unabhängig von den dort bereits lebenden Völkern als offene Siedlungsgebiete für ihre eigenen europäischen Bevölkerungen betrachteten. Der Buntismus der Gegenwart versteht sich somit als eine Umkehrung der europäischen Kolonisationspolitik des 19. Jahrhunderts: Kolonisiert werden sollen heute nicht mehr außereuropäische Länder durch Europäer, sondern Europa soll kolonisiert werden durch Siedler aus Afrika und dem Orient.Damals wie heute wird eine vermeintliche oder sich abzeichnende Unterbevölkerung der zu kolonisierenden Gebiete – damals Afrika, heute Europa – als Rechtfertigung der Kolonisation herangezogen sowie verschiedene verhaltensethische und kulturbezogene Argumente: seinerzeit die europäische Zivilisation, die den Afrikanern zu bringen sei, heute die „Bereicherung“ durch „edle Wilde“ und „Menschen mit Lebensfreude“, mit denen man die Europäer zu beglücken habe. All diese siedlungspolitischen Ideologien, sowohl der Kolonialismus des 19. Jahrhunderts als auch der Buntismus der Gegenwart, sind aufgrund der mit dieser Politik einhergehenden massiven ethnopolitischen Verwerfungen grundsätzlich als äußerst radikal einzuschätzen.Diese Radikalität des Denkens lässt sich im Fall des Buntismus auch in seinen historischen Ursprungsideologien erkennen. Auf welche geistigen Gundlagen der Buntismus genau zurückgeht, ist bekanntlich umstritten. Die einen sehen im Buntismus lediglich eine Fortentwicklung der kulturellen Selbstzerstörungslehre der 68er, deren Wurzeln wiederum in der maoistischen, zivilisationsfeindlichen Kulturrevolution Chinas von 1966 liegen. Diese Interpretation betrachtet den Buntismus der Gegenwart lediglich als eine 1968 nach Westeuropa imporierte und geringfügig abgewandelte Variante des autoaggressiven, auf kulturelle Selbstzerstörung ausgerichteten Maoismus. Selbsthass und zivilisationsfeindliche Stoßrichtung des Maoismus werden dabei in seiner westeuropäischen Abwandlung nicht nur durch die für den Maoismus sowieso typische Ablehnung der traditionellen Kultur und zivilisierten Verhaltens praktiziert, sondern werden zusätzlich verstärkt durch Massenansiedlung fremdkultureller Personen mit erkennbar barbarischer Prägung.Andere sehen im Buntismus hingegen eine überspitzt anti-faschistische Ideologie, die sich, unabhängig von solchen maoistischen Fragen nach Kultur und Zivilisation, als diametral entgegengesetzte Antwort auf das rassische Ideologiegebäude des Dritten Reiches versteht und daher in erster Linie durch rassisches Denken definiert. Als Anti-Lehre einer Rassenideologie ebenfalls primär rassischem Denken verhaftet, steht in der Rassenhierarchie des Buntismus der „Schwarze“ nun nicht mehr „unter“ dem „Weißen“, wie im klassischen Rassismus der NS-Zeit, sondern als Antithese konsequenterweise „über“ ihm. Wie einst der „Schwarze“ und „Jude“ dient daher heute der „Weiße“ als stereotypes rassisches Feindbild der staatlichen Propaganda und begegnet uns als solches Tag für Tag in der gängigen Hassphrase von den „alten weißen Männern“, wie sie unsere politische Elite üblicherweise zur bewusst abwertend-rassischen Personifizierung für alles Böse dieser Welt verwendet.
Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte: Die ideologischen Ursprünge des Buntismus finden sich sowohl im kulturrevolutionären, anti-zivilisatorischen Maoismus der 68er als auch in einer primär rassisch verhafteten Ideologie in der geistigen Tradition des Dritten Reichs, die uns heute nur unter umgekehrten Vorzeichen wieder heimsucht. Es zeigt sich somit: Wer den geistigen Ursprüngen des buntistischen Gedankenguts nachgeht, wird sehr schnell im Dunstkreis von Ideologien fündig, die schon damals nicht nur äußerst radikal dachten, sondern bei der praktischen Umsetzung ihrer Radikalität auch über Millionen von Leichen gingen. Vor diesem Hintergrund einer unverkennbaren geistigen Nähe des Buntismus zum rassischen Denken des Dritten Reiches, obwohl unter umgekehrtem Vorzeichen, scheint auch Nicole Höchsts aktueller Vergleich zwischen Hitler als dem prominentesten politischen Vertreter des vorkriegszeitlichen „weißen“ Rassismus und Merkel als der zweifellos weltweit prominentesten Vertreterin des heutigen – grundsätzlich implizit anti-„weißen“ – Buntismus in Deutschland nicht ganz unberechtigt. Fraglich ist allerdings – und diese zwangsläufige Folgefrage wurde mit Bezug auf Hitlers Judenmorde auch in Nicole Höchsts phoenix-Interview durch den Reporter gestellt –, ob die Radikalität der heutigen Buntisten so weit geht, dass sie ganz in der Tradition ihrer geistigen Ursprungslehren Maoismus und hitlerischem Rassismus eines Tages ebenfalls vor Leichenbergen und Massenmord nicht zurückschrecken werden.Um diese in Nicole Höchsts Interview nur indirekt angedeutete Fragestellung einmal in aller Deutlichkeit zu formulieren: Wird ein Staat, dessen Ideologie sich aus dem Selbstverständnis eines diametralen Gegensatzes zum mörderischen „weißen“ Rassismus und deutschen Nationalismus des Dritten Reiches speist, eines Tages genau wie sein ideologischer Spiegelbildstaat zu mörderischen Methoden greifen, wenn auch unter diametral entgegengesetzten Vorzeichen? Werden also eines fernen Tages – Nicole Höchst spricht von „50 Jahren“ – in letzter Konsequenz unserer totalen Bunten Republik nicht Juden und Zigeuner in Deutschland ermordet werden, sondern Deutsche?
» Morgen: Teil 2 – Wie gefährlich sind die Buntisten?
(pi-news.net)

CDU dürfe nicht illoyal sein
„Grottenschlecht“: Merz rudert zurück
Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat die Wortwahl seiner Regierungskritik vor dem CDU-Parteitag bedauert. Der frühere Unionsfraktionschef im Bundestag hatte das Bild der Regierung als „grottenschlecht“ bezeichnet. Er mache in Deutschland einen „gewissen Nachholbedarf an politischen Führungspersönlichkeiten“ aus.
(Junge Freiheit. Abgetakelte Schiffe segeln nicht. Merkelmännchen.)

Krisenfall Deutschland
Nach 14 Jahren Merkel: Deutschland und die CDU sind schwach wie nie
Von Olaf Opitz
Die noch amtierende Bundeskanzlerin hat es geschafft, Deutschland in eine Gaga-Republik zu verwandeln. In ihrer Regierungszeit fährt sie die eigene CDU gleich nach SPD und FDP gegen die Wand. Der jüngste Kunstraub im Grünen Gewölbe zu Dresden steht symbolisch dafür, wie schlimm es um Deutschlands Reputation bestellt ist. Die Welt muss dieses Land samt ihrer Politik gar nicht mehr ernst nehmen... Warum soll die Welt Deutschland noch ernst nehmen, wenn eine traditionsreiche Arbeiterpartei wie die SPD nach 150 Jahren zwei nichtssagende Provinzpolitiker wie Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken – sie müssen sich diese Namen erst gar nicht merken – an ihre Spitze wählt:...Merkel hat mit ihrer grünlackierten Unionspolitik die Schwarzen zu willigen Dienern von Grünen und Roten verdammt. Im schwarzen Stammland Baden-Württemberg dient die CDU seit 2016 als Gehilfe eines grünen Ministerpräsidenten.....die Kanzlerin ist machtversessen und möchte im nächsten Jahr unbedingt die nächste EU-Ratspräsidentschaft anführen. Dabei könnte sie wiederum, fürchten verbliebene konservative Unioner, multilaterale Politik auf Kosten deutscher Steuerzahler machen. ..Die Union beweist daher nach vielen verlorenen Wahlen in wenigen Monaten endgültig: Sie ist mit dieser Kanzlerin und ihrer neuen Vorsitzenden weder im Bund noch in den Ländern zu einer Erneuerung fähig. ..
(Tichys Einblick. Warum kommn Parteimitglieder nicht auf die Idee, ihre Parteien wieder auf die Füße zu stellen und Köpfe zu bestimmen, in denen noch einst geltende Werte leben?)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.