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Das Tagesgericht

Humor ist selten in hysterischen Zeiten, in  Zeitungen noch seltener.  Es müssen nicht immer John Wayne oder der Marlboro-Mann sein, die in die Abendsonne reiten. Nein, Wassergeflügel  kann  als  Zeitung  der Sonne am Abend auch entgegenschwimmen. (Ausriss "Der Guller")

(gh) - "Leider spitzt sich die Situation rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter zu. Bedingt durch die aktuellen Beschlüsse der Regierung, viele Geschäfte zu schließen und das öffentliche Leben stark einzuschränken, befinden sich sowohl unsere Kunden und Leser, aber auch der Stadtanzeiger Verlag im Krisenmodus. Der Verlag hat sich daher entschlossen, alle Kraft und alle Aktivitäten auf unsere Sonntagszeitung Der Guller und unsere Website stadtanzeiger-ortenau.de zu konzentrieren. Daher möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir uns entschieden haben, dass die Ausgaben am 25. März und 1. April des Stadtanzeigers nicht erscheinen werden. Versprechen möchten wir Ihnen Folgendes: Sobald die Folgen der Pandemie sich abschwächen, werden wir wieder den Stadtanzeiger mit Leser- und Verbraucherinformationen verteilen. Dann wird der Stadtanzeiger wieder in Ihren Briefkästen stecken und damit die Nachrichten direkt zu Ihnen kommen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns, Sie weiter sonntags informieren zu dürfen". Na, ist das kein Wort? Die trauen sich! So viel Mut wäre allen zu wünschen, die sich Zeitung nennen, aber keine Nachrichten mehr haben. Sind sie gegenteiliger Meinung,  bleiben sie wie stets von gestern und überholt, denn Corona ist schneller als jedes bedruckte Papier. Rettet die Bäume! "Panne bei Lieferung von Schutzmasken...Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und seinem Südwest-Amtskollegen Manfred Lucha (Grüne) angekündigten Lieferungen seien absolut notwendig. Die Kassenärztliche Vereinigung berichtete, der Bund habe 50 000 Schutzmasken für niedergelassene Ärzte zugesagt, gekommen seien aber Mundtücher und davon viel weniger. Die üblicherweise bei Operationen genutzten Tücher säßen nicht so fest wie Schutzmasken". Nach Murphys Gesetz muss das so sein: "Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“. Dazu bedarf es  nicht einmal inkompetenter Politik und ihrer Medien.   Es geht allerdings auch anders: 6 Millionen Masken in Kenia verschwunden. Wäre das nicht auch eine Meldung wert? Das Land lag bisher jenseits von Deutschland. Hat da jemand Merkels Erdkundebuch verwendet?  Die tägliche Binse soll auch nicht fehlen: "Zahl der Infizierten in Deutschland steigt". Solange es nur die Zahl ist.  Dafür  "Danke, Thomas Bach", artikelt das Leid um einen Mann, der Corona einfach nicht wahrhaben wollte bis Zuschauerleere drohte: "Olympische Spiele nun doch verschoben". Waren sie das bisher noch nie? Noch wichtiger ist aber diese Titel-Hiobsbotschaft des vergangenen Tages: "Trauer um Asterix-Erfinder Uderzo". Mit Obelix hätte er vielleicht dafür sorgen können, dass mit dem nächsten wilden Säule Neuigkeiten nicht nur durchs gallische Dorf grunzen. Selbst die haben Schiss: "Erstmals seit 1951 fällt die Tagung der Nobelpreisträger in Lindau aus". Es ist zwar die ganze dritte Seite, aber für Zeitungsleser eigentlich die allerletzte :  "Dunkle Gestalten auf der Pirsch - Bei Isny im Allgäu sind jüngst Fälle von Wilderei bekannt geworden". Halali!  "Mangelware Beatmungsgerät - Die Hersteller von Medizintechnik kommen mit der Produktion nicht mehr nach". Peter Scholl-Latour hat es prophezeit: Wer Kalkutta ins Land holt, wird Kalkutta. Lahr hat sich jetzt so ein bissle Ermächtigungsgesetzle gegeben, das heißt, dem OB, damit der auch mal was zeigen kann: "Gemeinderat ausgesetzt: OB Markus Ibert darf entscheiden". Der Landrat ist nun für das Positive zuständig: "Neun Corona-Kranke wieder gesund". Endlich wurde ein Schuldiger für den Verkehrsinfarkt in Deutschland gefunden: "Die Brücke über die Autobahn bei Rust wird fertig, kann aber nicht getestet werden. Ende 2020 soll sowohl die neue Brücke an der A-5-Anschlussstelle Rust als auch das geänderte Verkehrsleitsystem in Betrieb gehen. Ein Stresstest wird wegen der Corona-Krise allerdings verschoben". Corona räumt das Land auf und sperrt die Leute zuhause ein? Nicht in Lahr: "Das Motto des Markts heißt 'Frische Ware kauft man an der frischen Luft'".  Es reicht! Ein Letztes noch, aber bitte nicht falschherum verstehen: "Corona bremst den Bierkonsum". Neuigkeiten kommen ohne Zeitung, denn Aktuelles haben die zuständigen Ämter und Polizei. Wer will denn weniger? Corona kann auch für Zeitungen nützlich sein: "Wir führen Wartungsarbeiten durch".

164 Fälle - 29 Neu-Infektionen im Ortenaukreis
Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten steigt im Ortenaukreis auf 164. Das Landesgesundheitsamt hat am Mittwoch 29 neue Covid-19-Fälle im Kreis betätigt. Die Neu-Infizierten stammen aus Oberkirch (5), Offenburg, Friesenheim (je 3), Haslach, Lahr, Kehl, Bad Peterstal-Griesbach (je 2) sowie Ettenheim, Rust, Kappel-Grafenhausen, Hausach, Schwanau, Meißenheim, Schuttertal, Sasbach, Gengenbach und Appenweier-Urloffen (je 1).Die Ansteckungsquellen konnten nicht ermittelt werden, bei keinem Fall gibt es Angaben über einen Aufenthalt in einem Risikogebiet.

Die A5 wird im Ortenaukreis sechsspurig ausgebaut
Die Autobahn 5 Karlsruhe - Basel soll zwischen den Anschlussstellen Offenburg und Riegel in beiden Richtungen sechsspurig ausgebaut werden. Das hat das Regierungspräsidium Freiburg bekannt gegeben. Ab wann das geschehen soll, ist derzeit noch unklar. Die Planung übernimmt der Bund.
(swr.de. Vorher startet Kretschmann mit dem Fahrrad zum Mars.)

Corona-Attacken in der Rhein-Neckar-Region
Jugendliche husten absichtlich ältere Menschen an
Sie spielen mit der Angst der Menschen: In den vergangenen Tagen haben mehrere Jugendliche absichtlich Ältere angehustet und bespuckt. Die Mannheimer Polizei geht konsequent dagegen vor.
(swr.de. Willkommen im grünen Land der Barbaren.)

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NACHLESE
Wehret den Anfängen
Auch in der Corona-Krise darf der Rechtsstaat nicht untergehen
Von Frank Schäffler
Sind in der Krise alle Mittel erlaubt? Heiligt der Zweck die Mittel? Darf in der Not jedes Gebot gebrochen werden? Oder gibt es auch Grenzen? Der deutsch-britische Liberale Ralf Dahrendorf hat dieses Spannungsfeld in einem bemerkenswerten Interview mit der ZEIT im Jahr 1993 in kluger Weise ausgelotet. Dahrendorf stellt dort fest, er habe sich „nie anfreunden können mit dem sogenannten Prinzip Verantwortung, das uns dazu veranlassen soll, die Freiheit jetzt einzuschränken, damit künftige Generationen sie wieder haben. Wer die Freiheit einzuschränken beginnt, hat sie aufgegeben und verloren.“ Wenn die Regierung jetzt eine umfassende Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorlegt, dann stellen sich diese Fragen überdeutlich. Laut dem Gesetzentwurf soll das Bundesgesundheitsministerium durch Rechtsverordnung beschlagnahmen, Verkaufsverbote aussprechen, Produktionsstätten schließen oder diese zu Umstellung der Produktion veranlassen können. Über Erlasse des Ministers können Teile des Sozialgesetzbuches und der Selbstverwaltung ausgesetzt und die grundgesetzlich garantierte körperliche Unversehrtheit der Bürger eingeschränkt werden. Gegenüber den Ländern sollen Einzelweisungen erteilt werden können, die „zur Sicherung der öffentlichen Gesundheit der Bundesrepublik Deutschland dringend geboten sind“....All das geschieht in der Notsituation der COVID19-Pandemie und soll vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat im Schnellverfahren verabschiedet werden....Die gesetzlichen Änderungen sind nicht einmal befristet. Eine parlamentarische Kontrolle ist weder im laufenden Prozess noch im Nachhinein vorgesehen,..Die Einschränkung des Grundrechtes der körperlichen Unversehrtheit hält wahrscheinlich einer verfassungsrechtlichen Überprüfung gar nicht stand...
(Tichys Einblick. Wenn das Land eine rechtsstaatliche Demokratie wäre, könnte keine Große Schwester machen, was sie will.)
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Höcke-Bashing von Christiane Schmidt-Rose im Amtsblatt
Durch die Landrätin angepampt – Vergleiche mit der DDR
Von WOLFGANG PRABEL
Ich bin schon ein bisschen älter und habe seit den 70er Jahren im Weimarer Land drei drei Vorsitzende des Rates des Kreises erlebt und drei Landräte. Bisher wussten alle, was die Mindestanforderungen für einen Kreischef sind. Und wie man Kommunalpolitik macht, das heißt, wie man trotz fragwürdiger und in der Regel falscher Anweisungen von ganz oben das Leben vor Ort gegen Virus, Tod und Teufel organisiert.Ich war selbst 16 Jahre Bürgermeister, davon die ersten zehn Jahre in der CDU. Es kommt darauf an, dass man die Berliner Politik weitgehend links liegen lässt und mit allen Akteuren – ich hatte damals auch ein SPD-Mitglied im Gemeinderat – einen Faden spinnt, welcher der Kommune hilfreich ist. Auch wenn man manche poltischen Meinungen für Blödsinn hält. Je kleiner eine Einheit ist, desto weniger darf man sich an die Wäsche gehen. So ein Amt wie Bürgermeister oder Landrat verlangt, wie das eines Monarchen, Überparteilichkeit. Und ein Landkreis mit 82.000 Einwohnern ist eine relativ kleine Einheit, wo man auch persönlich miteinander zurechtkommen sollte.Der Vorsitzende des Rates des Kreises, Erich Kummer (regierte bis Anfang der 80er Jahre), wusste sicherlich, dass ich seine Ansichten zum antifaschistischen Schutzwall und zur führenden Rolle der Partei nicht teile, aber er beschimpfte mich und auch andere Schäfchen seiner Herde nie öffentlich. Das Hässliche überließ er den Journalisten, der Stasi und der Klassenjustiz. Weil er das konsequent so handhabte, und seinen Freunden Vorteile zuschanzte, regierte er sehr lange. Sein relativ lockerer Amtsnachfolger Klaus-Dieter Becker behandelte mich, obwohl ich nicht in der Partei war, und obwohl ich als kritisch bekannt war, ganz nett. Sein Stellvertreter Carl verhielt sich zumindest korrekt und verstand, was ich wollte, als ich mal diskret mit dem Ausreiseantrag drohte. Dessen Nachfolger Lux – ein strammer Stasimann aus dem Kreis Arnstadt importiert – hatte keine Zeit mehr, mich zu verunglimpfen. Als er 1988 ins Amt kam, brannte schon das Dach von seiner roten Hütte. Er war ein Eiferer und herrschte sehr kurz.Von Landrat Peeß (1990 bis 1994) merkte man garnicht, dass es ihn überhaupt gab und Landrat Hans-Helmut Münchberg (1994 bis 2018) legte sich nicht mit mir an. Im Gegenteil: Münchberg verteidigte die AfD mal im Kreistag, als es zu bunt wurde.Und nun haben wir seit 2018 die erste Frau an der Kreisspitze: Christiane Schmidt-Rose aus dem Kreis Olpe in NRW, im folgenden CSR genannt. Nun müsste ja nach feministischer Theorie eine bessere und friedlichere Welt begonnen haben. Das hört sich im Amtsblatt so an: „Ich bin jedenfalls der Meinung, dass wir abrüsten sollten, aufeinander zugehen müssen, um die Themen anzugehen, die sich für das nächste Jahrzehnt andeuten: bleibt die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig, wird China die führende Wirtschaftsmacht, wie halten wir es mit Russland, wie mit weltweit Zuflucht suchenden Menschen?“Aufeinander zugehen zu wollen ist ja o.k. Was man im Landkreis für oder gegen China, Russland oder Asylanten tun kann, erschließt sich den Lesern des Amtsblatts allerdings nicht. Das wird alles komplett im Kanzleramt entschieden. Hier offenbart sich ein Missverständnis der eigenen Rolle, politische Horizontlosigkeit und Nibelungentreue zur Kanzlerin.Aufeinander zugehen sollte man in der derzeitigen Kriesenzeit, wo sich viele Gewissheiten in Luft auflösen, auf jeden Fall. In einem Landkreis, wo CDU, AfD und Linke im Herbst Kopf an Kopf durchs Ziel der Landtagswahl gegangen sind, ist folgender Satz von CSR im letzten Amtsblatt ärmlich und erbärmlich: „Und ich frage mich, wie man sich als Bürger neben einen Höcke stellen kann oder in ihre Versammlungen gehen kann oder wählen kann, ohne dass man sich die Frage anhören möchte, wie hältst du es mit den Nazis?“Wie schon dargelegt, nicht mal in der Zone ist man sich auf der untersten Ebene so an die Wäsche gegangen. Was die Landrätin CSR so von sich gibt, mussten früher die primitiven Hetzer und Eiferer vom Neuen Deutschland, von der Aktuellen Kamera, vom Schwarzen Kanal und von der Staatssicherheit erledigen.Wir im Osten – soweit nach 1930 geboren – haben achtundzwanzig lange Jahre unschuldig hinter Stacheldraht gesessen. Ich hab jeden Tag ne halbe Flasche Schnaps getrunken, um alles in einem milderen Licht zu sehen. Wir sind der Welt nichts schuldig, im Gegenteil. Die Verbrecher und Versager von Jalta müssen sich endlich bei uns und den anderen Völkern im Osten entschuldigen.Alle, die gegen den antifaschistischen Schutzwall waren, wurden schon von 61 bis 89 als Nazis runtergemacht, wir haben da ein dickes Fell. Von CSR verlange ich aber trotzdem eine Entschuldigung.Es ist müßig, aber man könnte, wenn man den kreislichen Frieden stören will, auch zurückfragen: „Und ich frage mich, wie man sich als Bürger neben eine Landrätin CSR stellen kann oder in ihre Versammlungen gehen kann oder sie wählen kann, ohne dass man sich nach der Rückgängigmachung einer bürgerlichen Regierung in Thüringen die Frage anhören möchte, wie hältst du es mit der Kanzlerin eines faschistoiden Staatstreichs, mit Dr. Merkel?“ Wie schon dargetan, das Ausgreifen nach Berlin dient guter Kommunalpolitik nicht. Darum: Her mit der Entschuldigung!
Grüße an die Schlapphüte und Ledermäntel aus aller Herren Länder!
<<<Im Original erschienen auf prabelsblog.de<
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Frage: Frau Bundeskanzlerin, als Sie die Maßnahmen vorgelesen haben, haben Sie gesagt: „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet“. Es muss doch heißen - - -
BK’in Merkel: Das ist ein Fehler; da habe ich dann einen Fehler gemacht. Dann lese ich es noch einmal vor, damit wir das alles richtig haben: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Dann haben wir es noch einmal ganz perfekt.
(bundeskanzlerin.de. Brav, brav, Journalismus in Zeiten des Diktats.)
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Merkel schaltet Ludwig Erhard aus
Corona-Gesetze: Angriff auf Marktwirtschaft und Demokratie
Die GroKo läßt sich für milliardenschwere Hilfsprogramme zur Bekämpfung der Pandemie feiern. Gleichzeitig hebelt sie die Marktwirtschaft aus und der Bundestag stimmt seiner eigenen Bedeutungslosigkeit zu.
VON Roland Tichy
Die GroKo läßt sich für milliardenschwere Hilfsprogramme zur Bekämpfung der Pandemie feiern. Gleichzeitig hebelt sie die Marktwirtschaft aus und der Bundestag stimmt seiner eigenen Bedeutungslosigkeit zu. Das Einfrieren der Wirtschaft beim Versuch, die Folgen der Virus-Pandemie zu bekämpfen, wird katastrophale Folgen für Wohlstand und Beschäftigung haben....Denn der eher harmlos daherkommende Paragraph 240 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird so erweitert, dass Schuldner künftig ihre Zahlungen mit Verweis auf das Virus einfach verweigern und einstellen können. Mit einem Schlag wird damit eine zentrale Säule des gesamten Wirtschaftsrechts zerstört – vorerst längstens bis zum 31. Juli 2021. Es klingt harmlos. Streng genommen ist es ein Rückfall in die Zeit vor der Währungsreform, die das Wirtschaftswunder erst ermöglicht hat: ...Erst das Vertrauen in die von Ludwig Erhard organisierte Währungsreform und Einführung der Deutschen Mark ermöglichte fast schlagartig, dass der Wirtschaftskreislauf in Gang kam:..Merkels Gesetze zerstören diesen Ansatz Ludwig Erhards, indem sie ihn umdreht: Schlagartig würde der Wirtschaftskreislauf abgestellt. ..
(Tichys Einblick. Wer erwartet von Marx und Lenin mehr als Murks? Das hat Merkel gelernt. Den Erhard dürfte sie nur als Komiker vom Westfernsehen kennen.)

Aus Zweifeln wird Widerstand: Shutdown-Politik der Regierung gerät unter Druck
Auch in der dritten Woche nach Ausbruch des Coronavirus stehen für Pflegebedürftige und für Beschäftigte im Gesundheitswesen weder Schutzmasken noch Schutzbekleidung oder ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung. Deutschland ist auf die Pandemie, anders als von der Regierung behauptet, nicht schlecht, sondern gar nicht vorbereitet. Von Gastautor Gabor Steingart
(focus.de.Von Nix kann nix kommen. Ein Land auf dem Planeten der drei Affen.)

Lindner lobt Merkel – „viele Menschenleben geschützt“
FDP-Chef Lindner wählt anerkennende Worte für Kanzlerin Angela Merkel. Trotzdem fordert er eine „Exit-Strategie“ für die deutschen Maßnahmen. Es dürfe keine weitgehende Abhängigkeit der Wirtschaft vom Staat geben.
(welt.de. Nimmt den noch jemand ernst? Die Halbwertszeit vernünftiger Gedanken zählt bei ihm der Sekundenzeiger.)

Robert von Loewenstern
Corona: Kritik ist verantwortungslos
 ..Am 17. Februar erschien im Online-Zuhause der „Welt“ ein Artikel mit der Überschrift „Afrika ist völlig unvorbereitet auf das Coronavirus“. Das Stück interessierte mich, denn wir.. waren da gerade in Afrika. ..an diesem 17. Februar flogen wir von Südafrika nach Namibia,..Bereits im Flieger erhielten wir Formulare, die der Seuchenbekämpfung dienten ..Bei der Ankunft in Windhoek standen wir eine Weile in Schlange ..Am Eingang war eine Wärmebildkamera aufgebaut, bedient von einer Person in Schutzkleidung. Jeder Passagier wurde auf erhöhte Temperatur geprüft, außerdem waren die Seuchenzettel dort abzugeben. Erst danach ging es zur normalen Einreisekontrolle, ebenfalls mit Kamera, wohl zum Abgleich biometrischer Daten. Zwei Wochen später, Anfang März, flogen wir von Namibia nach Deutschland zurück. Auch anlässlich der Ausreise mussten wir wieder das Seuchenformular ausfüllen. Bei der Einreise in München hingegen gab es nichts Vergleichbares – keine noch so klitzekleine Gesundheitskontrolle, keine Registrierung, gar nichts....Die „völlig unvorbereiteten“ Schwarzen in Schwarzafrika waren offenkundig bei der Pandemie-Bekämpfung deutlich weiter vorne als ihr CDU-Schwarzen an den deutschen Schalthebeln...
(achgut.com.Deshalb illegale Fachleute-Einwanderung aus der Dritten Welt?)

Stefan Frank
Was hamstert die Türkei? Kölnisch Wasser!
Während die meisten Wirtschaftszweige in der Türkei ebenso wie im Rest der Welt am Beginn einer Depression stehen, boomt eine Branche: Die Hersteller von Kölnisch Wasser müssen ihre Produktion erheblich ausweiten, um die Nachfrage zu befriedigen. Der Grund: kolonya, wie das Duftwasser auf Türkisch heißt, gilt als Virenkiller...
(achgut.com. Wann verduften Merkel und ihr Hofstaat?)

Im Vorwärts rückwärts
Trotz Corona: SPD-Organ fordert neue Masseneinwanderung wie 2015
Unter der Überschrift „2015 muss sich wiederholen“ wird im Vorwärts der SPD verlangt, die EU müsse ihre Grenze gegenüber der Türkei öffnen und die überwiegend von Erdogan mobilisierten Migranten einzulassen...
(Tichys Einblick. Gegen Deutschland? Überflüssige SPD will zurück auf Los ins 19.Jahrhundert. Warum wandert sie heilsbringend nicht dorthin aus, woher die Illegalen kommen?)

Unsere Verkitschung der Natur hat fatale Folgen
Die Autoren der Bibel wussten noch, worauf es ankam. Leser erfuhren auf prägnante Weise, welche Gefahren drohten: Die „Plagen“ der Menschheit wären Meerwasser, Flüsse, Sonne, Dürre, Erdbeben, Hagel, Ungeziefer und Seuchen, so lautete eine berühmte Warnung des Bestsellers.Die Lehre ging in den folgenden 2000 Jahren mit der aufgeklärten Gesellschaft fatalerweise verloren.
(welt.de. Ahnungslose Bessermenschen und ebenso ahnungslose Medien als Pflegedienste ihrer Kunden sind gerade wieder dabei, Natur als Alternative zum alternativlosen Volksgefängnis anzupreisen: Raus in die Natur und am Seidelbast riechen, oder zumindest auf dem Markt  sich mit anderen treffen, damit jeder Corona abkriegt, wer es noch nicht hat. Bio! Geht's noch? Wer noch ein paar Horrorshows mehr braucht, bediene sich im Alten Testament bei den zehn Plagen, allesamt ganz natürlich: Blut, Frösche, Stechmücken, Stechfliegen, Viehpest, Schwarze Blattern, Hagel, Heuschrecken, Finsternis, Tod aller Erstgeborenen. Manchmal fällt auch nur ein Baum aufs Auto oder ein großer Stein auf die Autobahn.  Wer nicht aufpasst, kann tot sein. Denn das Leben ist lebensgefährlich. Der Natur ist der Mensch wurscht. )

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