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Das Tagesgericht

Volle Tonnen, leereRegae.

(gh) - Er hieß Hans Rosenthal, und wenn Gäste in seiner Sendung "Dalli Dalli" bei Wort- und Aktionsspielen was Richtiges gut gesagt oder gemacht hatten, hüpfte der Quizmaster in die Luft und rief: "Das war Spitze!" Ein Chefredakteur und ein ehemaliger "Spitzenkandidat" der CDU versuchen Ähnliches als Quizmaster und Gequizter zugleich und scheitern kläglich. Erst kommt der Scherz: "Dieser Staat funktioniert". Sagt  leidartikelnd der "Qualitätsjournalist" und vergisst zu definieren,  was der Staat ist. Hätte er doch bloß ins Grundgesetz geschaut! Abgelegt wie es Politiker mit dem Eid tun und dann nicht wiedergefunden? Die kurzzeitige "Spitze" gibt auf der zweiten Seite unter "Kurz berichtet" eine Antwort und sagt, was der Staat nicht sein soll, aber nun ist: "Straftäter sollen Haft später absitzen - Dutzende Straftäter in Baden-Württemberg müssen ihre Haft zunächst nicht antreten. Das hat Landesjustizminister Guido Wolf (CDU) jetzt angeordnet. Es geht um Menschen, die zu Strafen von höchstens sechs Monaten verurteilt wurden. Die Staatsanwaltschaften würden die Vollstreckung solcher Haftstrafen zunächst bis Mitte Juni nicht anordnen, sagte ein Sprecher des Ministers am Mittwoch auf Anfrage der 'Schwäbischen Zeitung'. Es handle sich um Verurteilungen zum Beispiel wegen Körperverletzungen oder Diebstählen". Logisch. Dafür wird ein Volk eingesperrt, weil ein Staat krank ist. Ende Gelände. Wozu noch Zeitung? Als Verlautbarungsorgan für Regierte, die nicht reagieren, wenn eine Kanzlerin aus dem Kommunismus mit dem Volk im März Schlitten fährt, und die Volksvertreter  weder Augen, Ohren und Mund öffnen? So also funktioniert ein Staat, den sich das Deutsche Volk 1949 gegeben hat? Nein, damt nicht passiert, was schon seit Jahren stattfindet, und das Volk hüpfen lässt statt eine Kanzlerin, haben die Väter und Mütter des Grundgesetzes eine Reißleine eingebaut. Das Widerstandsrecht. Dalli, dalli! Denn es ist gar nicht Spitze, was ein Justizminister und ein Chefredakteur erzählen aus einer Märchenwelt, mit der kein Staat zu machen ist. "Die eine Seite: auch in der größten Krise seit 1945 und zwar auf allen Ebenen. Die Exekutive zeigt, dass sie in kürzester Zeit tiefgreifende Entscheidungen treffen und umsetzen kann. Auch der Bundestag wird seiner Verantwortung gerecht und beweist Handlungsfähigkeit. Er beschloss wegen der Corona-Pandemie Gesetze in einem Tempo, das die Republik noch nicht gesehen hat. Nachtragshaushalt, Stabilisierungsfonds und eine Aussetzung der Schuldenbremse: Das geschah nicht in Monaten oder Wochen, sondern in wenigen Tagen. Der Bundesrat wird am Freitag folgen". Der "Journalist" als Welterklärer setzt noch eins drauf: "Es besteht hierzulande nicht die Gefahr, dass es plötzlich eine Regierung ohne parlamentarische Kontrolle geben wird". Wo war er eigentlich die letzten Jahre? Etwa in Klein-Europa, dieser EUdSSR, welche von der UdSSR nichts gelernt hat und nun den Planeten rettet mit sowas: "Keine Beatmung für Patienten über 80 in Straßburg". Die Stadt der Judenpogrome und des Veitstanzes und Hauptstadt der EUdSSR und des Euopäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Die WELT titelt: "Im Elsass gibt es für Alte oft nur noch 'Sterbebegleitung mit Opiaten'“. Schämt sich niemand? Nicht einmal ein bisschen? "Spanien in Not". Wer nicht? "Europa"  liest  "Die Pest", versteht das Buch offenbar aber nicht, "Soldaten mit auf Streife - Dramatischer Krankenstand bei der Polizei – Mehr als 2200 Polizisten und Angestellte in Corona-Quarantäne". Wer sonst stoppt Familienfeiern in der Wohnung mit mehr als zwei Personen? Wenn schon, dann auch "1984" lesen!  Der Ortschaftsrat Mietersheim allerdings sollte die Gemeindeordnung  zu Rate ziehen gemeinsam mit "Presse", bevor Paper verbraucht wird für sowas: "Parkplätze im Seepark: Mietersheim kritisiert Lahr -  Die Vorgehensweise der Verwaltung beim Thema Parkplätze im Seepark stößt dem Ortschaftsrat sauer auf. Aus seiner Sicht verletzt es die Ortschaftsverfassung". Mietersheim gibt es gar nicht. Mietersheim ist Lahr. Rennie räumt den Magn auf!  Fällt auch niemand hierbei was auf?  "Chinesische Firma Huawei spendet dem Klinikum 1000 Schutzmasken - Die Spende ist durch Vermittlung der Stadt Lahr und des China Startup Centers Lahr zustandegekommen. Die Masken haben den Standard FFP 2".  Na, da haben sich doch 630  Millionen deutsche Entwicklungshilfe für China gelohnt. Schade ums Papier. Volle Tonnen und leere Regale. Ach so, der Staat. Wenn ein Staat nicht für die Sicherheit seiner Bürger sorgen kann, hat er seine Existenzberechtigung verloren. Das hat Thomas Hobbes ((1588-1679) gesagt. Vielleicht fragen Chefredakteur und Justizminister mal im Fundbüro nach.

Die EUdSSR hat das abgeschafft.

180 bestätigte Covid-19-Fälle im Ortenaukreis
Die Fallzahl der bestätigten Corona-Infizierten im Ortenaukreis erhöht sich am Donnerstag um weitere 16 Personen auf 180. Die vom Landesgesundheitsamt bestätigten neuen Covid-19-Fälle stammen aus Appenweier (3), Kehl (2), Lahr (2), Sasbach, Kappel-Grafenhausen, Rust, Schuttertal, Bad-Peterstal-Griesbach, Willstätt, Ohlsbach, Seelbach und Haslach (alle jeweils 1).

Bis zu 100.000 Mitarbeiter betroffen Coronakrise:
Daimler führt Kurzarbeit ein
Daimler führt ab 6. April für weite Bereiche der Produktion in Deutschland Kurzarbeit ein, zunächst befristet auf zwei Wochen. Rund 100.000 Menschen arbeiten in den Bereichen. Das Kurzarbeitergeld von normalerweise 60 Prozent des Nettolohns (oder 67 Prozent für Beschäftigte mit Kindern) wird von Daimler auf 80 bis 90 Prozent aufgestockt. Damit reagiert der Stuttgarter Autobauer auf die Auswirkungen der aktuellen Coronakrise. Der Absatz des Unternehmens ist seit Ausbruch der Pandemie deutlich eingebrochen. Daimler-Personalverstand Wilfried Porth erklärte gegenüber dem SWR, dass die Kurzarbeit-Maßnahme zunächst für zwei Wochen gelte, aber aber voraussichtlich verlängert wird. Von der Kurzarbeit sind sowohl Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Deutschland betroffen..
(swr.de. Wer fährt schon mit dem Mercedes zur Arbeitslosigkeit.)

Staufen
Schnaps wird zu Desinfektionsmittel
Die Schladerer Hausbrennerei in Staufen verarbeitet für die Uniklinik Freiburg einen Teil ihrer Lagerbestände. Damit soll Desinfektionsmittel hergestellt werden. Insgesamt 12.000 Liter hochprozentiger Alkohol sollen schnellstmöglich durch erneutes Brennen aus den Beständen des Staufener Unternehmens gewonnen werden...Der so neu gewonnene Alkohol wird dann von einem bayrischen Unternehmen zu Desinfektionsmittel verarbeitet. Dieses werde an die Uniklinik Freiburg, Apotheken und andere Kliniken in Südbaden geliefert, heißt es in einer Mitteilung von Schladerer...
(swr.de. Schnaps ist nun das erste Wort.)

Noch ein Test.

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NACHLESE
Gewaltiges Frustpotential
Corona bringt die Massenarbeitslosigkeit zurück – und mit ihr Konflikte
Von Ferdinand Knauss
Die Rezession - vielleicht sogar Depression - wird Arbeitslosigkeit wieder zu einem politischen Faktor machen. Deren Rückkopplungseffekte dürften schwere Folgen verursachen, auch politische.Wer sich an das vergangene Jahrhundert erinnern kann, kennt noch diese ewige allmonatlichen Hiobsbotschaften aus Nürnberg: Die Massenarbeitslosigkeit war in den 1980er und 90er Jahren das zentrale Problem der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Womöglich werden wir aus Nürnberg nun schon bald wieder solche Botschaften vernehmen. Einen ersten Vorgeschmack darauf gab eine Meldung aus Norwegen. Dort hat sich die Arbeitslosenzahl binnen eines Monats verfünffacht. Die Rate liegt dort nun bei 10,9 Prozent. Das ist der höchste Wert seit den 1930er Jahren. Ende Februar hatte die Quote noch bei 2,3 Prozent gelegen. Die norwegische Arbeits- und Wohlfahrtsverwaltung führt den drastischen Anstieg auf die Corona-Krise zurück, wegen der zahlreiche Unternehmen Mitarbeiter entlassen haben. „Die Entwicklung in den vergangenen zwei Wochen ist beispiellos“, sagte deren Leiterin Sigrun Vaageng...
(Tichys Einblick. Aus der DDR wird Merkel wissen, wie das zu lösen ist: durch Vollbeschäftigung ohne Arbeit.)
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Videokommentar von Markus Gärtner
Die Politik attackiert das Virus und killt die Wirtschaft
Von MARKUS GÄRTNER
Die ersten Erfolgsmeldungen über abflachende Infektionskurven treffen ein. Doch in Italien, Spanien, Deutschland und anderen Ländern Europas bleibt die Lage in der Corona-Krise äußerst angespannt.Während viele Länder erst den Höhepunkt der medizinischen Krise vor sich sehen oder gerade erleben, zeigen sich bereits heftige Schleifspuren in der Weltwirtschaft als Folge des „Lockdowns“, wie Quarantäne, beschränkte Bewegungsfreiheit und Ausgangssperren in englischsprachigen Zeitungen zusammen gefasst werden.Dabei künden zunehmende Horrorzahlen aus der Wirtschaft von einer beginnenden Depression, einem Platzen der immensen Schuldenblase und einem Wiederaufflammen der nie richtig beendeten Finanzkrise.Wir lesen von einer „Pleitewelle unvorstellbaren Ausmaßes“. Die US-Notenbank hat die Bazooka mit unbegrenzten Markteingriffen herausgeholt, nachdem das nur wenige Tage alte Sonderprogramm für 700 Milliarden Dollar schon am Montag zur Hälfte aufgezehrt war.Der Ex-Deutschlandchef von Goldman Sachs, Alexander Dibelius, warnt vor der „größten globalen Rezession seit 100 Jahren“. In den USA wird erwartet, dass die Wirtschaftsleistung des Landes im laufenden 2. Quartal bis zu 50 Prozent einbrechen könnte.Kein Wunder, dass hierzulande schon zwei Tage nach der jüngsten Verschärfung der Ausgangsregeln die ersten Politiker eine baldige Lockerung des Lockdowns verlangen. Dass der Infektionsweg „zwischen Virus und Volkswirtschaft kurz“ ist, wie wir im Morning Briefing von Gabor Steingart lesen können, hätte der politischen Kaste schon viel früher klar sein müssen. Jetzt sterben die betroffenen Firmen schneller, als das Virus sich ausbreitet…
(pi-news.net)

 

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DAS WORT DES TAGES
Der wichtigste Unterschied zwischen den USA und Deutschland besteht möglicherweise darin, dass selbst viele unerschütterte Trump-Anhänger nicht meinen, ihr Land sei von dem Präsidenten und dessen persönlicher Aura abhängig. Sie wissen, dass es außer ihm auch Gouverneure, Bürgermeister und vor allem noch die Bürger selbst gibt. In Deutschland ist das nicht ganz so geläufig.
(Alexander Wendt, Tichys Einblick)
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Wolfgang Röhl
Krisenhilfe: Journalismus als Notstromaggregat für Merkel
Viele Medien waren in den vergangenen Jahren etwas in Verschiss geraten. Generell als Lügenpresse empfanden sie nur wenige, als Lückenpresse zuletzt aber deutlich mehr Menschen. In der Krise erkennt die Branche nun ihre Chance, sich als „systemrelevant“ zu adeln. Tatsächlich ist die Presse schon lange überlebenswichtig – nämlich für das System Merkel.
(achgut.com. Merkel hat nur eine gute Presse, und die ist gar keine.)

Corona-Krise und Medien
Ratlos und opportunistisch
Wie verhalten wir Journalisten uns während der Corona-Krise? Werden wir unserer Aufgabe ausreichend gerecht, die Bürger über die Lage bestmöglich aufzuklären? Fest steht, es ist eine Menge Opportunismus im Spiel. Erst wurde die Gefahr des Corona-Virus verharmlost, dann die Regierung für drakonische Maßnahmen bejubelt.
(Junge Freiheit. Sie sind oft päpstlicher als der Papst, was schon Goebbels rügte.)

Peer Ederer
Mit bedeutungslosen Zahlen im Blindflug durch das Virenmeer
Wahrscheinlich geht es Ihnen wie allen, den Politikern, den Unternehmen, den Alten, wie den Jungen: Wir segeln im Blindflug durch das Virenmeer. Es werden dringend epidemiologische Daten benötigt, damit ein ökonomisches, politisches und soziales Leben in unseren Gesellschaften sobald wie möglich wieder einkehren kann. Angaben aus China geben aber eher Rätsel auf, als dass sie zur Aufklärung beitragen.
(achgut.com. Deshalb gibt es von offizieller Seite gute positive Zahlen: nämlich die der Gesundeten.)

Wer ist von welcher politischen Kultur
Der Stresstest der Politiker kommt nach Corona
Von Fritz Goergen
Die Classe Politique in ganz Europa eint ihre Unfähigkeit, mit den Problemen der Zeit anders umzugehen als mit dem hilflosen Versuch, Zeit zu gewinnen. Wie sich Conte, Macron und Merkel von Johnson und Kurz unterscheiden, wird nach Corona völlig unübersehbar werden. ..Dass Italiens Premier Giovanni Conte vor der Zeit in Italien nach Corona mehr Angst hat als vor dem Andauern der Coronakrise, weiß jeder, der sich über italienische Politik ein wenig informiert. Emmanuel Macron fürchtet die Wiederkehr „seiner“ Gelbwesten nach Corona wie der Teufel das Weihwasser. Angela Merkel pflegt stets erst zu wissen, an wessen Spitze sie schon immer marschierte, wenn genügend davon zusammengekommen waren...
(Tichys Einblick. Wer vor der Krise schon im Krisenmodus war, sollte hinterher die Krise kriegen.)

Wolfgang Meins
Corona und das saisonale Auftreten von Infektionen der Luftwege
Forschungen über einen Zusammenhang zwischen Krankheiten und höheren Temperaturen sind klimapolitisch willkommen und viel gefördert. Erkenntnisse über positive Auswirkungen von Wärme und die Gefährlichkeit niedriger Temperaturen sind hingegen pädagogisch unerwünscht. Dabei könnten sie für die Aufklärung der medizinischen Ursachen für die temperaturabhängige pathologische Wirkung von bestimmten Viren und auch die Entwicklung von vorbeugenden Therapien sehr hilfreich sein.
(achgut.com. Genügt es nicht, was Doktor Merkel sagt im Ernst?)

Einreiseverbot für osteuropäische Saisonarbeiter
„Fridays-for-Future“ in die Landwirtschaft!
Das Einreiseverbot für Saisonarbeiter aus Osteuropa wegen der Coronapandemie trifft die deutsche Landwirtschaft schwer. Dabei gibt es eine naheliegende Möglichkeit, die fehlenden Arbeitskräfte zu ersetzen. Die jugendlichen Anhänger der „Fridays-for-Future“-Bewegung haben derzeit ohnehin schulfrei.
(Junge Freiheit. Da könnten die hysterischen Kinder mal für gutes Klima sorgen.)

RTL/ntv-Trendbarometer
Union mit stärkstem Wert seit Bundestagswahl - SPD knapp hinter Grünen
In der Corona-Krise wächst das Vertrauen zu den Unions-Parteien: Im RTL/ntv-Trendbarometer stieg die CDU/CSU in den ersten drei Tagen dieser Woche gegenüber der Vorwoche um weitere 4 Prozentpunkte auf aktuell 36 Prozent. Das ist der höchste Wert seit der Bundestagswahl 2017.Die Grünen verlieren weitere 3 Prozentpunkte und kommen auf 17 Prozent – einen Wert, den sie zuletzt im September 2018 erreicht haben. Damit liegen die Grünen nur noch 1 Prozentpunkt über der SPD. Die Sozialdemokraten als zweite Berliner Regierungspartei können sich minimal um 1 Prozentpunkt verbessern, auf 16 Prozent. FDP und Linke verlieren jeweils 1 Prozentpunkt und kommen auf 6 bzw. 8 Prozent. Die AfD bleibt unverändert bei 9 Prozent.
(focus.de.Tusch! Narrhallamarsch! Aus Unfähigkeit eine Krise anzetteln und dann sich als Retter ausgeben. Volksverblödung schafft den Rest und lässt die Ursache aller Ungemach abklatschen.)

Corona-Aufpasser
„Uns wurde gemeldet, dass hier ein fremdes Auto steht“
Seit die Bundesregierung die verschärften Ausgangsdbeschränkungen erlassen hat, haben in Deutschland auch private Aufpasser Hochkonjunktur.Bürger melden Bürger, wenn sie vermuten, dass sie sich nicht an die Regeln halten.
(welt.de.Hochkonjunktur für den größten Lump im ganzen Land im Denunziantenstadl.)

Merkels Masche
Corona: Hat die Kanzlerin die Krise nur verschlafen?
Von MARTIN
Oder lässt sie die Krankheit in Deutschland bewusst eskalieren, um sich am Ende wieder als große „Krisenmanagerin“ inszenieren zu können? Dass Merkel ganze drei Monate Vorwarnzeit ungenutzt verstreichen ließ, Deutschland deshalb bald so viele Kranke hat wie China, kann natürlich an Faulheit und politischer Dummheit liegen. Man kann dahinter aber auch eine gewollte Vernachlässigung der medizinischen Grundversorgung vermuten, um wieder einmal Retter in der selbst geschaffenen Not zu spielen. Alle Merkel-Krisen folgen bekanntlich dem gleichen Muster: Eine Krise kündigt sich an, Merkel duckt sich weg, die Regierung bleibt auffällig lange passiv, bis das Wasser schon am Hals steht. Dann taucht Merkel aus der Versenkung auf, wie Oskar aus der Mülltonne, verkündet eine radikale, „alternativlose“ Maßnahme, die im Volk notgedrungen hingenommen wird und lässt sich im letzten Akt des Theaters von der Presse als größte Kanzlerin aller Zeiten feiern. Diese Merkel-Masche haben wir bereits im Rahmen der verschiedenen Eurokrisen erlebt: Monatelang hat man die Griechen hingehalten, bis sie endlich pleite waren und Merkel sich dann mit ihrem hysterischen Geschwätz „Scheitert der Euro, scheitert Europa“ jene Billionensummen deutscher Steuergelder verschaffen konnte, die die politische Elite brauchte, um ihr Prestigeprojekt „Euro“ am Leben zu halten. Die Presse jubelte, Merkel sonnte sich im Glanz der „Rettung“, die deutschen Sparer zahlten die Zeche. Man hätte natürlich auch gleich den Anfängen wehren können: Hätte man die Griechen 2010 schnell aus dem Euro entlassen, wären sie längst wieder drin. Aber wo wäre dann Merkels Glanz? Beim Einmarsch jugendlicher Herumtreiber aus aller Welt 2015 (sogenannte „Flüchtlingskrise“) hat sich Merkel wieder genauso verhalten: Diese Invasion kündigte sich bereits Monate zuvor an, man wusste über die Schlepperrouten schon seit Jahren Bescheid. Aber statt sofort auf das Grundgesetz zu verweisen, wonach das deutsche Asylrecht nicht bei Einreisen aus Österreich und anderen EU-Ländern gilt, ging Merkel monatelang auf Tauchstation, bis die Massen in Salzburg an der Grenze standen, und dann „waren sie halt da“. Die Presse jubelte wieder, und Merkel ließ als allmächtige „Flüchtlingskanzlerin“ politisch alles platt machen, was nicht ihrer Meinung entsprach.Man sollte Verschwörungsheorien nicht auf den Leim gehen, aber wo Rauch ist, ist bekanntlich auch Feuer. Die seltsame Passivität der Regierung im Fall des Coronavirus, den die Bundesregierung drei Monate lang ohne nennenswerte Vorkehrungen hat herankommen lassen, zeigt allzu auffällig erneut die typisch Merkelschen Krisenmuster: nichtstun, wegducken, eskalieren und am Ende als Retterin in Erscheinung treten.Von Dezember bis Februar wurde im Bundeskanzleramt rein gar nichts in die Wege geleitet – und im Gesundheitsministerium genauso nichts –, es wurden keine Masken besorgt, keine Schutzanzüge für die Ärzte, keine Desinfektionsmittel, keine Beatmungsgeräte, und auch sonst wurde nichts vorbereitet. Merkel hockte noch Anfang Februar in aller Seelenruhe vor dem Fernseher, guckte sich die Bilder aus Wuhan an, wie die Menschen dort wie Fliegen starben, und freute sich vermutlich schon auf die gleichen Aufnahmen aus Hamburg und Berlin: Auch diese Krise würde sie wieder bis zum letzten ausschlachten. Entsprechend lief in den folgenden Wochen alles nach Merkels üblichem Krisendrehbuch: Anfang März, als sich in Italien schon die Leichen türmten, wurde in Merkelland immer noch nichts getan. Im Kanzleramt drehte sie weiter gemütlich Däumchen, denn nur eine große Krise ist eine gute Krise. Was hätte es Merkel auch persönlich gebracht, wenn man schon Anfang März die Grenzen geschlossen und Ausgangsbeschränkungen verhängt hätte? Es hätte weniger Kranke gegeben und weniger Tote in Deutschland, aber wäre die Not schon groß genug gewesen, damit das Volk in seiner Verzweiflung nach der Gottkanzlerin rief? Mit frühzeitigen, entschlossenen Maßnahmen, um Menschenleben zu retten, wäre für Merkel persönlich nichts zu gewinnen gewesen.Also lieber weiter eskalieren lassen: 10.000 Kranke, 20.000 Kranke, 30.000 Kranke. Merkel tauchte in den ersten Wochen der Krise, wie immer, komplett ab und machte sich rar, ein alter Trick, um den eigenen Wert zu steigern. Dann, als die Krankenhäuser sich endlich füllten, erschien sie dem Volk plötzlich als Lichtgestalt per Video und predigte ein paar pastorale Worte, natürlich ohne konkrete Bedeutung. Alles immer vage, alles möglichst lange schleifen lassen, bis die Not am größten ist – so läuft das Spiel dieser Frau.Wir wissen daher auch jetzt schon, wie das Merkel-Drehbuch in den kommenden Wochen weitergeht, wir kennen sie lange genug. Die Zahl der Kranken in Merkels Reich liegt jetzt bei knapp 40.000, nächste Woche wird das kleine Deutschland die Krankenzahl ganz Chinas locker übertreffen. Aber das wird Merkel immer noch nicht vom Hocker reißen. Aktiv wird die Frau erst werden, wenn auch in deutschen Kliniken Tote und Sterbende wie in Spanien auf den Fluren herumliegen, weil es keine Betten mehr gibt, und auch bei uns die Bundeswehr wie in Italien die Leichen abkarrt.Erst dann wird wundersamerweise über Nacht alles da sein, was wir eigentlich vom ersten Tag an gebraucht hätten: Schutzmasken, Schutzanzüge, Beatmungsgeräte und echtes, ernsthaftes Krisenmanagement auf Behördenebene. Und dann wird auch Merkel nicht mehr nur per Video zu sehen sein, sondern sich den Menschen leibhaftig zeigen, um die Früchte ihrer selbstgemachten Not höchstpersönlich zu ernten: Aufopfernd wird sie zu den Kranken in die Spitäler eilen, mit ernster Miene den Ärzten lauschen, Selfies mit erschöpften Pflegern und Krankenschwestern machen, Todkranken mütterlich über die Stirn streichen. Denn genau dann, wenn endlich wirklich große Not herrscht, wird Merkels Zeit gekommen sein, um von ihrem Olymp herabzusteigen, und das Volk wird seine geliebte Führerin erneut dankbar in den Himmel heben, die größte Krisenmanagerin aller Zeiten. Aber wir sollten uns von diesen Spielchen nicht blenden lassen. Stattdessen sollten wir der Frau auch in dieser Merkel-Krise keinen Meter über den Weg trauen und uns statt dessen fragen: Cui bono? Wem nützt es?
(pi-news.net)

Auf Bundespressekonferenz
"Ist mir unverständlich": RKI-Chef knöpft sich Corona-Ignoranten vor
(focus.de. Für wen hält der sich? Hat er sonst nichts zu tun? Mal in den Spiegel schauen!)

Wegen Corona
Muezzin ruft erstmals in Duisburg-Marxloh zum Gebet
Von MANFRED ROUHS
Es ist schon erstaunlich, wozu Corona alles herhalten muss. In Duisburg-Marxloh ruft nun seit dem vergangenen Freitag der Muezzin vom Minarett der Merkez-Moschee zum Gebet. Die Initiative dazu ging von den Kirchengemeinden nebenan aus, die zeitgleich ihre Glocken läuteten.Hülya Ceylan, der Vorsitzende des Ditib-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, der die Merkez-Moschee unterhält, ist hocherfreut: „Unsere benachbarten Kirchen fragten auch, ob wir uns jeden Abend an diesem Zeichen der Solidarität beteiligen möchten. Wir haben zum Ausdruck gebracht, dass wir die muslimische Gemeinschaft durch den Gebetsruf spirituell unterstützen können.“ Das ist weder zynisch gemeint, noch Satire. Genau so hat der Mann das allen Ernstes gesagt. Was jetzt genau an der Corona-Krise besser wird, weil Glocken läuten und Muezzine rufen, haben die Beteiligten bislang nicht erläutert. Eine Auswirkung auf die Zahl der Infizierten wie auch diejenige der Toten ist bislang leider noch nicht feststellbar. Ceylan lässt uns aber wissen: „Wir sind in einem Ausnahmezustand. Muslime können nicht in die Moschee, wir können nicht gemeinsam beten. Wir möchten hiermit der muslimischen Gesellschaft Moral, Stärke und Trost vermitteln. Viele Muslime haben sich bedankt, dass sie an solchen schweren Zeiten dieses spirituelle Gefühl erleben konnten.“ Eine Belästigung für deutsche Anwohner geht vom Muezzinruf ausdrücklich nicht aus. Denn rund um die Großmoschee der DITIB in der Marxloher Warbruckstraße leben keine Deutschen mehr.
(pi-news.net)

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