Springe zum Inhalt

Das Tagesgericht

(Stadt Lahr.  Passt scho! Auch ein Notdienst. Für Buntstifte und -innen.)

(gh) - Frisch gepresst aus der Texterei vom Vortag. Lame Duck trifft gerupften Hahn. Er kann nicht einmal Bürgermeister, sie erkennt manfraudiv auch ohne Maske auf größtmöglichem Abstand. Nun wollen sie nach dem Corona-Krieg gegen ihre Völker die Trümmer wegräumen lassen: "Merkel und Macron auf Mission EU-Rettung - Deutsche Kanzlerin und Frankreichs Präsident werben für ihren Wiederaufbaufonds - Klare Worte vor idyllischer Kulisse: Kurz vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am Mittwoch haben Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Einigkeit bei der Bewältigung der Corona-Krise demonstriert". So klar wie schwarze Tinte. Wie immer. Europa dankt und zieht als Kontinent weiter, nachdem am Rhein beidseitig die Wacht aufgezogen war, und nur Ali Baba mit seinem Zauberspruch durchkam. Nun zur  Sportmission : "Im Ringen um ein Programm für den wirtschaftlichen Wiederaufbau wolle man gemeinsam einen Beitrag dazu leisten, 'dass wir einen positiven Impuls in die richtige Richtung für die europäische Zukunft geben', sagte die CDU-Politikerin am Montag bei einem Treffen mit Macron auf Schloss Meseberg nahe Berlin". Geschwätz hoch 3. Welche CDU?  Das hat sie nicht gesagt. Dafür gibt's ja den Wolf, Guido Wolf, mit der Lizenz, Lokalblätter zu füllen. Am Freiag am falschen Donauquell mit 98 von Hundert zum Landtagswahlkandidaten bestimmt, es gab ja keinen anderen, am Dienstag schon im Blatt gegen die Grünen stänkernd, bei denen die CDU im Bett liegt,  und er selbst das für Lokalberichterstatter herausragendste Ministerium führt. Einst hat er die Kanzlerin mit dem Plüschwolf nach Hause geschickt, nun müssen wohl die Grünen zittern: "An den Grünen kritisierte er vor allem deren, so Wolf, fehlende Wirtschaftskompetenz, zumal in Krisenzeiten wie jetzt. So  monierte er die Haltung der Grünen zum Automobil, das er seinerseits noch lange Zeit mit einem Verbrennungsmotor fahren sieht, der noch einige Jahre lang die Hauptantriebsart bleiben werde".  Ein Scherz auch zum Bürgerkrieg:  "Eine knappe Woche nach den Stuttgarter Krawallen nahm Wolf auch dazu Stellung. Launig erklärte er, dass bereits die Königsstraße schon zwei Tage nach den Unruhen wieder schwäbisch-sauber gekehrt gewesen sei – doch vor allem sprach er der Polizei sein uneingeschränktes Vertrauen aus. Die CDU stehe voll hinter der Ordnungsmacht; eine Aussage, die der Saal demonstrativ beklatschte". Klatschen die Mitglieder nicht mehr? Battterie leer? Kennt er vor lauter Regieren auf Wanderwegen und in Dorfgasthäusern sich in der Regierung nicht mehr aus? Das Wirtschaftsministerium hat doch die CDU, es ist sogar eine Frau. Zweifelt er an deren Kompetenz? Unklare Worte. Was die klaren betrifft, muss ein Chefredakteur erklären: "Zwei in großen Fußstapfen - Vielleicht ist die Zeit für die Optimisten gekommen. Die vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass Europa aus bitteren Krisen gestärkt herausgekommen ist. Wesentlich waren dabei in der Regel Impulse aus Paris oder Bonn/Berlin. Immer wieder wurde der deutsch-französische Motor beschworen, wenn es darum ging, Fortschritte im europäischen Einigungsprozess zu erzielen". Klingt wie aus den Latschen gekippt. Im Schnellwaschgang wird aus Europa die EU und dann die deutsch-französische Panne. Krankschrumpfung. Wann fliegen wieder die Engel mit den Gelbwesten?  "Die kommenden Tage gehören der Diplomatie und auch den Daumenschrauben, mit denen widerspenstigen Kritikern die Dramatik der Lage klargemacht werden soll. Die Kanzlerin sagte kürzlich, dass das Notwendige in diesem Fall auch etwas Außergewöhnliches sei. Eine ungewöhnliche Beschreibung für die Tatsache, dass es um insgesamt 750 Milliarden Euro geht und jedes EU-Mitglied zustimmen muss". Die Rechnung zahlt Deutschland. Aber das meldet er nicht aus der Folterkammer der Texter. Erst mit der letzten Seite geht's für kleine Kinder ins "Museum".  Mit den großen vorher Wenn Kindergärten in den Wald ziehen, warum Bildung nicht unter Naturschutz stellen? Dann könnten die sich die ganze Testeritis gegen das Volk ersparen. "Südwesten ringt um Teststrategie für Lehrer und Schüler - Streit um Corona-Tests für Lehrer hält an - Gesundheitsminister stellt Strategie fürs Land vor – Bildungsbereich ausgeklammert".  Gott sei Dank gibt's Buntes:  "Gefleckte Taubnessel ist für Hummeln unwiderstehlich - Nicht jedes Insekt darf die Pflanze bestäuben – Am Grunde der Lippenblüten wartet ein süßer Tautropfen". Davon können andere Brummer nur träumen: "Dem Flugzeugbauer Airbus droht ein drastischer Stellenabbau. Als Reaktion auf die Luftfahrt-Krise will der Konzern für zwei Jahre seine Produktion und seine Auslieferungen um 40 Prozent kürzen..." Wenn's demnächst an der Tür klingelt, sind es nicht die von den Mormonen, sondern Merkel und Macron als EU-Retter auf Mission ohne Vision. Alternativlos und auch sonst ganz ohne.

So wird man die letzten noch mutigen Wähler los. Kein Wunder, dass in Frankreich die Kommunalwahlen mit historischer Volksabwesenheit Randgruppen wie den Grünen den Weg ebneten. Sowas blüht auch Deutschland in diktatorisch wilder Entschlossenheit, dem Volk auf Dauer die Doofenmaske  aufzusetzen. (Siehe weiter unten)

19-Jähriger durch Messerstiche in Immendinger Shisa-Bar lebensgefährlich verletzt
Immendingen (ots) - Außer Lebensgefahr ist mittlerweile ein 19 Jahre alter Mann, der am späten Sonntagabend nach einer gewalttätigen und mit Waffen geführten Auseinandersetzung in einer Shisha-Bar in der Schwarzwaldstraße mit mehreren dort erlittenen Messerstichen in einer Unfallklinik notoperiert werden musste. Der 19-Jährige und mehrere Mittäter stürmten nach bisherigen Erkenntnissen gegen 22.45 Uhr in die Gaststätte. Dort kam es zu einer Auseinandersetzung mit dem 28-jährigen Betreiber der Bar. Hierbei wurde der 19-Jährige mit einem Messer verletzt. Die Verletzungen des 19-Jährigen erforderten den Einsatz eines Notarztes, der durch Zeugen in die Bachzimmerer Straße angefordert wurde. Dort vermochten Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Konstanz sowohl ihn als auch mehrere seiner Begleiter anzutreffen. Der angeforderte Notarzt erkannte den Ernst der Situation und veranlasste die Einlieferung des Verletzten in die Unfallklinik.Die Staatsanwaltschaft Rottweil leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags ein..
(Polizeipräsidium Konstanz. Zwist unter Einheimischen?)

Mob wie in Stuttgart seit RAF und Joschka Fischer
Linksradikale Gewalt gegen Polizisten gehört fast schon zum guten Ton
Wenn eine Innenstadt, wie gerade in Stuttgart geschehen, von einem ausser Kontrolle geratenen Mob verwüstet wird, ist das ein Politikum per se. Im grün regierten Musterländle Baden-Württemberg und in der ebenfalls grün regierten Hauptstadt Stuttgart will die Regierung von Stadt und Land nicht so recht etwas gewusst haben von dem Gewaltpotenzial, das sich am vergangenen Wochenende entlud. So viel Dummheit oder Feigheit der politischen Führungsorgane ist auch ein Politikum. Der Stuttgarter Polizeipräsident brachte kurz die völlig in die Irre führende Formulierung von einer «Partyszene» ins Spiel; der Mann weiß offenbar weder, was eine «Party», noch, was eine «Szene» ist. Die Manager der Stuttgarter Klubs haben zu Recht sofort protestiert. Die Täter scheinen weder politisch noch religiös irgendwie groß drauf gewesen zu sein, aber sie brüllten offenbar intensiv und immer wieder: «Fuck the police, fuck the system!» Und unter dieser Selbstbedröhnung eskalierten auch die Angriffe gegen die Polizisten, alle Uniformierten, Polizeiautos und sogar Polizeistationen. «Systemumsturz» und «Die Bullen sind Schweine» sind Sprüche, die einen fünfzig Jahre alten Bart haben, auch wenn die Brüller aus Stuttgart von der Geschichte nichts wissen. Einen Ursprung der partiellen Akzeptanz von Gewalt gegen Polizisten findet man im Juni 1970: Damals erschien der Artikel «Natürlich kann geschossen werden», der dem «Spiegel» aus dem «Untergrund» von der gerade in Gründung befindlichen RAF zugespielt worden war. Dieser Text stie das erste Mal nach dem Zweiten Weltkrieg das Tor zur Gewalt gegen Polizisten als Repräsentanten des «kapitalistischen» Systems auf… (Fortsetzung dieses informativen Artikels von Bettina Röhl in der NZZ! Bezahlschranke mal offen, mal zu)
(pi-news.net)

=================
NACHLESE
Die islamische Welt in der Krise
Wie religiöser Fundamentalismus Freiheit und Wohlstand verhindert
Von Roland Springer
Der Soziologe Ruud Koopmans zeigt in einer empirischen Studie, daß die Ursachen für die politische Unfreiheit und die wirtschaftliche Stagnation in den islamischen Ländern nicht im Westen, sondern im voranschreitenden religiösen Fundamentalismus in diesen Ländern selbst zu finden sind...zeigte sich, daß kulturelle Faktoren, zu denen nicht zuletzt die Religion zählt, einen starken Einfluß auf zum Beispiel die Arbeitsmarktintegration haben. sieht man, daß innerhalb der Gruppen der muslimischen Migranten wiederum die am wenigsten in die Arbeitsmärkte integriert sind, die eine fundamentalistische Glaubensauffassung vertreten. Hinzu kommt die politische Radikalisierung bis hin zum Terrorismus, die bei fundamentalistisch orientierten muslimischen Migranten in ganz Europa zu beobachten ist......Meine Forschungen haben mir aber gezeigt, daß die Probleme der Muslime in den Einwanderungsländern und deren Ursachen vielfach dieselben sind wie die Probleme und deren Ursachen, die sie in ihren Herkunftsländern haben...
<<<Ruud Koopmans: "Das verfallene Haus des Islam. Die religiösen Ursachen von Unfreiheit, Stagnation und Gewalt", München 2020, C.H. Beck<
(Tichys Einblick. Solange fremdartige Verhaltensweisen als psychischer Ausnahmezustand gedeutet werden, wird man nicht verstehen, was für Menschen unpassenderweise nach Europa importiert werden.)
==================

So hat sie angefangen 2005, nun ist sie 15 Jahre älter, aber kein bisschen weiser, sondern am Anfang vom Ende.

Bundeswehr
Verteidigungsministerium beschließt Teilauflösung des Spezialkräfteverbands KSK
Nach Extremismusfällen wird das Kommando Spezialkräfte (KSK) umfassend reformiert. Nach WELT-Informationen werden Teile der Verbandsstruktur aufgelöst. Auch einen größeren Austausch mit anderen Heeresteilen soll es geben – die Abschottung der Eliteeinheit wird durchbrochen.Noch am Montag hatte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) persönlich die Kaserne des KSK im baden-württembergischen Calw besucht, jetzt legt ihre interne Arbeitsgruppe zur Zukunft der Spezialkräfte der Bundeswehr konkrete Vorschläge für die Reform des KSK vor.
(welt.de.Linksgrüne Frauen ruinieren das Land? Kommentar im Forum mit zwei Bismarck-Zitaten: "Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt", Und: "Ein Volk das nicht bereit ist, seine Armee zu ernähren, wird eine fremde Armee ernähren müssen".)

Demontage des Staates von oben
AKK löst KSK-Kompanie auf
Von MANFRED ROUHS
Teile der deutschen Sicherheitskräfte sind offenbar einer existentiellen Bedrohung ausgesetzt. Die kommt diesmal nicht von außen, und sie geht auch nicht von Terroristen im Inneren aus. Die Bedrohung kommt von oben, aus der Bundesregierung. Nachdem Ursula von der Leyen der Bundeswehr einen zumindest für deutsche Verhältnisse einmaligen finanziellen Skandal um Beraterverträge beschert und fanatisch versucht hat, die deutsche Armee von ihren historischen Wurzeln abzuschneiden, löst nun Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer eine von vier Kompanien des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr auf – wegen angeblicher „rechtsextremer Tendenzen“. Widerspruch aus den Streitkräften gegen diese Entscheidung ist nicht zu erwarten. Der Generalstab geht vorsichtshalber lieber in Deckung, denn wer will sich schon des Verdachts aussetzen, möglicherweise selbst mit „Rechtsextremisten“ zu sympathisieren? Eine Beschwerde beim Parlament wäre offensichtlich aussichtslos. Denn dort lauert die Wehrbeauftragte Eva „Teletubbi“ Högl, um die eigene Truppe bei Bedarf unter Beschuss zu nehmen. Wer von der Leyen, Kramp-Karrenbauer und Högl an seiner Seite weiß, der braucht keinen Feind mehr. Diese drei Damen sind aus Sicht unserer Soldaten der Feind in den eigenen Reihen.Entsprechend massiv kritisierte der Vorsitzende des AfD-Bundesfachausschusses Außen- und Sicherheitspolitik, Georg Pazderski, die Auflösung der 2. Kommandokompanie des KSK: „Die Bundesverteidigungsministerin bekräftigt mit dieser Entscheidung den unsäglichen und völlig unbegründeten Generalverdacht gegen alle unsere Soldaten. Kramp-Karrenbauer schwächt die ohnehin kaputtgesparte Truppe durch einen weiteren moralischen Tiefschlag und setzt so Deutschlands Sicherheit fahrlässig aufs Spiel. Wie schon mit der katastrophalen Aussetzung der Wehrpflicht durch einen Unionsminister hat die einstmals konservative Altpartei erneut unter Beweis gestellt, dass sie aus machttaktischen Erwägungen jederzeit bereit ist, Grundsatzpositionen aufzugeben und sogar die Diener unseres Staates rücksichtlos vor den Kopf zu stoßen. Dies wird auch im Ausland sehr aufmerksam beobachtet und negativ in die ohnehin kritische Einschätzung der Bündnistreue Deutschlands einfließen.“ Das KSK gehört zu den wenigen Einheiten der deutschen Streitkräfte, um die uns der etwas besser informierte Teil der zivilisierten Welt beneidet, während andere Einheiten international eher bemitleidet werden: nicht nur der Führung wegen, sondern beispielsweise auch wegen fehlender Ausrüstung, einem teilweise defekten Fuhrpark und veraltertem Gerät. Wer hier, beim KSK, den Hebel ansetzt, will offenbar den noch verbliebenen Rest an deutscher Verteidigungsfähigkeit von innen sabotieren. Und ein abschreckendes Beispiel setzen für jeden, der im Dienst der deutschen Streitkräfte steht. Die Botschaft lautet: Wer nicht kuscht, der fliegt! Dem Dreigestirn aus Merkel (an der politischen Spitze), Högl und Kramp-Karrenbauer (wie auch schon zuvor von der Leyen) geht es offenbar darum, jeden, der im Dienst der deutschen Streitkräfte steht, politisch einzunorden und zu instrumentalisieren. Die Bundeswehr verändert dadurch ihren Charakter: Weg von einer Verteidigungsstreitmacht, die im Dienste des ganzen Volkes steht, hin zum ideologisierten, bewaffneten Konfliktpotential einer politischen Klasse, die langfristig ihren eigenen Untergang erahnt. Eine ähnlich straffe Ideologisierung, wie wir sie jetzt erleben, erfuhr die deutsche Armee zuletzt im August 1944 als Reaktion auf den Versuch deutscher Offiziere, den Untergang unseres Landes durch einen Staatsstreich gegen eine militärisch realitätsferne Führung abzuwenden. Da Besserung innerhalb der etablierten politischen Klasse nicht zu erwarten ist, bleibt den Betroffenen nur der Ausweg des offenen politischen Widerstands oder alternativ der inneren Emigration. Ausharren, bis der Spuk vorbei ist – das erfordert Geduld und Nerven. Die gute alte deutsche Soldatentugend der Disziplin kann hier den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage ausmachen – diesmal im Kampf gegen den Feind im Inneren, den Feind von oben in der politischen Führung.Oder wie es Pazderski ausdrückt: „Ein trauriger Tag für die Sicherheit unseres Landes und für alle unsere Soldaten. Ich schäme mich für die rückgratlose Politik der Bundesregierung.“
(pi-news.net)

Bundesrechnungshof bemängelt Schuldenmachen im großen Stil
Haushaltsputsch der Berliner Regierung
Von WOLFGANG HÜBNER
Als es in Deutschland noch einigermaßen ordentlich zuging, war der früher in Frankfurt, nun in Berlin ansässige Bundesrechnungshof eine hochgeachtete, respektierte und auch gefürchtete unabhängige Behörde. Deren wichtigste Aufgabe war und ist die Prüfung der Bundeshaushalte. Das ist sowohl für den Staat als auch für seine Bürger von größter Wichtigkeit, ist diese Prüfung doch eine Kontrolle von politischen Entscheidungen, die keineswegs zwangsläufig nur das Wohl der Nation zum Ziel haben müssen. Die breite Öffentlichkeit nimmt gleichwohl von der Tätigkeit des Bundesrechnungshofs nicht viel Notiz, wichtiger erscheinen meist tagespolitische Probleme und ideologische Gefechte.
Doch auch und gerade dabei geht es stets um Geld, um öffentliches, von arbeitenden Bürgern und erfolgreichen Unternehmen erwirtschaftetes Geld. Als Folge der Corona-Krise geht es nun um besonders viel Geld, genauer gesagt ums Schuldenmachen im ganz großen Stil. Um die ökonomischen Schäden des staatlich verfügten Stillstands zu beheben, will die Bundesregierung im laufenden Jahr nicht weniger als 218,5 Milliarden Euro neue Schulden machen. Das kritisieren nun die Beamten vom Rechnungshof, weil nicht weniger als knapp 43 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes damit kreditfinanziert wären – „ein historischer Wert.“ Vor allem der Umgang mit einer bestehenden Haushaltsrücklage von 48,2 Milliarden Euro irritiert die Rechnungsprüfer, deren Präsident übrigens ein langjähriger CDU-Politiker ist. Statt diese riesige Summe dafür zu verwenden, das Finanzierungsdefizit im Haushalt und damit auch die Neuschuldenlast zu senken, will die Regierung diese Summe nicht anrühren, zumindest vorerst nicht. Die Motive dazu sind sehr durchsichtig, denn die nächste Bundestagswahl findet bereits 2021 statt. Dann wollen Finanzminister Scholz und seine SPD, aber gewiss auch die Unionspolitiker an bestimmte Wählerklientels allerlei Geschenke verteilen, um Stimmen einzuheimsen. Das kritisiert zwar selbst der CDU-Wirtschaftsrat, doch der ist längst ein zahnloser Tiger im Merkel-System der Partei. Der Rechnungshof bemängelt zudem die Verletzung von elementaren Grundsätzen wie Jährlichkeit, Fälligkeit sowie Wahrheit der Haushalte. All diesen Punkten hatte das Bundesverfassungsgericht in einem Grundsatzurteil zwar höchste Bedeutung zuerkannt. Doch das kümmert weder die Regierung noch die Abgeordneten der sie tragenden Parteien, wenn sie erwartungsgemäß am Donnerstag den Nachtragshaushalt mit großer Mehrheit verabschieden werden. Sie können das auch problemlos, weil in den sogenannten „Qualitätsmedien“ dieser faktische Haushaltsputsch so gut wie keine Rolle spielt, angeblicher Rassismus dafür umso mehr.Gerade weil die Haushaltswirtschaft des Staates naturgemäß ein sperriges, schwieriges Thema ist, müssten zumindest diese selbsternannten „Qualitätsmedien“ die politischen Anmaßungen und Verschuldungsorgien in Berlin kritisch kommentieren. Doch Deutschland wird inzwischen fast reibungslos durchregiert. Die negativen haushaltspolitischen Folgen werden sich gleichwohl in Zukunft bei den Bürgern finanziell bemerkbar machen. Doch dann wird man dem Souverän erklären, das sei nun mal nicht zu ändern und auf Corona deuten. Leider wissen die dafür verantwortlichen Politiker und Parteien, dass sie damit Erfolg haben dürften.
(pi-news.net)

*****************
DAS WORT DES TAGES
Die Verweiblichung des Journalismus ist alles andere als ein Qualitätsmerkmal. Wir erleben es ja gerade. Sie bringen Hysterie, Gekreische, Geheule und Irrationalität. Verheerend.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
******************

Wahnsinn der Massen
Identitätspolitik oder die Zersplitterung der Gesellschaft
Ein Fieber hat die Gesellschaften des Westens befallen und löst immer neue Konflikte aus: Geschlechterkrieg, Krieg um Klima, Krieg um Rassismus, bis hin zum Fleischkrieg, den Veganer gegen Fleischesser führen. Die Kriege folgen einer gemeinsamen Formel - der Identitätspolitik.
VON Roland Tichy
...Es endet beim Kampf aller gegen alle, statt eines geordneten gesellschaftlichen Lebens mit Konfliktbegrenzung. Es ist der Aufruf zum ständigen inneren Bürgerkrieg. Es ist in Anschlag auf unser Grundrechte auf Gleichbehandlung – und wir nehmen ihn wehrlos hin und finanzieren diese Angriffe mit unseren Steuermitteln: Kurz – es ist wirklich „Der Wahnsinn der Massen“.<<<< Es ist der „Wahnsinn der Massen“, wie ein Buchtitel des britischen Bestseller-Autors Douglas Murray lautet, dessen Arbeit ich in Deutschland verlegen darf, nachdem seine kühlen Analysten zwar britische und amerikanische Bestsellerlisten erobert haben, aber deutschen Buchverlagen zu gefährlich erscheinen. Auf seine Überlegungen stützt sich dieser Artikel..
(Tichys Einblick. Dem Katzenvirus und Umwelthormonen, denen ein Arte-Beitrag ("Verlieren wir den Verstand?") eine verheerende Wirkung auf den IQ nachsagt, wird viel zu wenig aufmerksamkeit gewidmet.Warum verblödetet Deutschland? Gibt es eine schlimmere Pest?)

Gerd Held
Macht unter Corona (2): Die Bilanz wird kommen
Die heutige Krisenpolitik ist kein gewaltsames Diktat, sondern ein Ausweichen. Die Macht, die hier am Werk ist, ist eher opportunistisch als despotisch. Unter ihren Händen, die jede harte, direkte Konfrontation zu vermeiden suchen, werden die Krisen immer größer und diffuser. Auch wenn immer wieder neue Krisen ausgerufen werden, um die Stunde der Bilanz zu verzögern – diese Stunde ist nicht aus der Welt zu schaffen.
(achgut.com.Jeder ist selbst schuld an seiner Bilanz, Merkel ist das egal.)

Bildungspolitik
Aufgaben zu schwierig: Bremen hebt Mathe-Abiturnoten an
Die Bremer Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) hat die Abiturnoten im Fach Mathematik in ihrem Bundesland um jeweils zwei Punkte angehoben. „Wir gehen davon aus, daß es sich weniger um ein Corona-bedingtes Phänomen handelt als vielmehr um die Schwere der Aufgaben.“..Die Sozialdemokratin erklärte, sie habe schon in der Vergangenheit mit anderen Kultusministern gegen die vorgegebenen Prüfungen protestiert. Bereits im Vorjahr seien die Noten angehoben worden. In anderen Fächern sollen die Noten nicht verbessert werden..
(Junge Freiheit. Welche Jobs stehen deutschen Leichtabiturienten mit mathematischem Ausnahmezustand offen? Sozialwissenschaft wie der Ministerin?)

Herford: Polizei sucht Asylbewerber aus Quarantäne-Einrichtung
Im ostwestfälischen Herford fahndet die Polizei nach 25 Flüchtlingen, die aus der unter Quarantäne stehenden Zentralen Unterbringungs-Einrichtung verschwunden sind. In der Unterkunft seien 18 Bewohner an Corona erkrankt und 27 weitere als Kontaktpersonen festgestellt worden. Bis zum Beginn der Isolation sei die Einrichtung jedoch nur eine Melde- und Wohnadresse gewesen, die die Asylbewerber jederzeit verlassen konnten. Dort sind laut Neuer Westfälischen insgesamt 314 Personen untergebracht...
(Junge Freiheit. Zustände! Echte deutsche Flüchtlinge waren in ihren Lagern, welche heute niemand einer illegal eingewanderten Dritten Welt zumuten würde, stets unter Kontrolle, was Merkels Gästen mit Vollversorgung natürlich nicht zuzumuten ist.)

(twitter.com/HeikoMaas)

Völkisches von Heiko Maas
Mal wieder was zum Davonlaufen.
Nicht nur, dass die Aussage, dass wir uns das nicht vorstellen könnten, total bescheuert ist. (Tut mir leid, dass Ihr es jetzt, so unvorbereitet und ausgerechnet von mir erfahren müsst, aber: Wir hatten hier auch schon mal Krieg. Wirklich. Aber damals nichts, wo man für freie Kost, Logis, Krankenversicherung einfach so hätte hinfliehen können – und immerhin haben sie um Syrien auch keine Mauer mit Selbstschussautomaten.)
Die Formulierung „die das syrische Volk durchleiden muss” hört sich nicht nur kommunistisch-pathetisch an, sondern stellt auch die Frage, warum dieselbe Partei sonst immer jeden, der irgendwo etwas von „Volk” sagt, als „völkisch”, „Nazi” und so weiter an die Wand stellt, aber sofort selbst in dieses Sozialistensprech zurückfällt, wenn es gerade opportun scheint.
Maas ist eben auch nicht auf der Höhe der Zeit. „Das syrische Volk” ist total Nazi, das geht gar nicht. „Syrer” geht auch nicht mehr, das ist total sexistisch, rassistisch, diskriminierend.
Es sind Syrende.
(Hadmut Danisch, danisch.de)

Schwule Tote stören nur
Von Julian Marius Plutz. Am 20. Juni dieses Jahres schlachtete ein Libyer drei Engländer in Reading, einer Stadt in Großbritannien. Der Grund, warum diese Morde in Deutschland keine hohen Wellen schlugen, liegt auf der Hand: Täter war ein Schwarzer und die Opfer drei Weiße. Der Zeitgeist will schwarze Opfer, für Homos reicht die Empörung nicht...neben dem Szenenportal queer.de berichtete lediglich Tichys Einblick über die Tat. Sie wissen schon, das Medium, dessen Betreiber laut Claudia Roth ein „Stichwortgeber für rechte Hetze ist“, die man „benennen müsse“. Im Gegensatz zu Ihnen, Frau Roth, hat „TE“ James, Joe und David eine Stimme gegeben, wofür ich dem Herausgeber und dem Autor sehr dankbar bin. Wir leben in einer Zeit, in der Solidarität für eine Randgruppe nur dann durchdringt, wenn sie dem Zeitgeist entspricht. Schwule waren 2017 die nützlichen Idioten, als man die „Ehe für alle“ in einem schmierigen Wahlkampfmanöver in den Vordergrund rückte, während am selben Tag das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verabschiedet wurde, was bis heute der Homoehe einen bitteren Beigeschmack gibt. Für SPD und Grüne gaben Schwule und Lesben den Steigbügel. Man ließ sich feiern, heiratete und freute sich einen Ast ab, 15 Minuten goldene Randgruppe zu sein. Traumschön...
(achgut.com. Auch politisch Korrektes ist nicht für alle und alles gut.)

Bei geringer Wahlbeteiligung profitiert das grüne Lager – und stellt nun viele Bürgermeister
Von CANTALOOP
Ein Blick ins nahegelegene Frankreich/Elsaß verdeutlicht einen allgemeinen Trend innerhalb ganz Europas. Wo Politikverdrossenheit herrscht, der Islam prosperiert und konservativ-liberale Kräfte schwächeln, entstehen starke grüne Verbunde, insbesondere in den urbanen Zentren. Dass die 12-Millionen-Metropolregion Paris ja schon seit geraumer Zeit von einer ebenso verbohrten wie autohassenden Sozialistin, namens Anne Hidalgo (Parti Socialiste) regiert wird, ist ja hinlänglich bekannt. Sie und ihre Genossen konnten sich ebenfalls behaupten.Nun haben Straßburg, Besançon, Lyon, Marseille, Bordeaux und viele andere Städte in Frankreich grüne Bürgermeister. Bisher war Grenoble die einzige große Stadt mit einem „maire vert“. Das Ergebnis gilt als Fiasko für das Mitte-Lager von Präsident Macron. Die Wahlbeteiligung war unglaublich niedrig. Zum Teil betrug sie nur knapp 25 Prozent.
Auch Marseille fortan links statt bürgerlich
An der Côte d’Azur, genauer im Raum Marseille, wo man sich stellenweise eher im Maghreb als in Frankreich wähnt, lag ebenfalls ein Linksbündnis um die Umweltschützerin Michèle Rubirola vorn – dort regierte 25 Jahre lang der Konservative Jean-Claude Gaudin. Die bürgerliche Rechte hielt dort gerade noch historische Bastionen wie Nizza oder Toulouse. Hohe Einwandererzahlen bedingen, trotz der damit einhergehenden Problematik, eben immer auch eine ebenso starke grünlinke Politik. Obwohl man eigentlich eher das Gegenteil erwarten würde. Die Sprecherin von Europe Écologie – Les Verts (EELV), Eva Sas, sprach von einer „grünen Welle“. Auch Macron sprach nach Angaben seines Büros von einer „grünen Welle“ in Frankreich. Als Konsequenz wird eine Kabinettsumbildung erwartet. Er äußerte sich zudem „besorgt über die geringe Beteiligung“, insgesamt lag sie bei dieser Stichwahl etwas höher als beim ersten Wahlgang im März, mit rund 37 Prozent jedoch historisch niedrig.Ob die einstige Grande Nation, die aktuell nur rund fünf Prozent ihres Strombedarfes mit erneuerbaren Energien deckt, nun auch mit Windrädern und Solarpanels zugepflastert wird, bleibt abzuwarten. Einen weiteren Profiteur dieser Wahl gibt es aber zweifellos. Es ist der (politische) Islam, der nun, befeuert von grüner Lokalpolitik, in seinem expansiven Kurs kaum noch aufzuhalten sein dürfte.
(pi-news.net)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.