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Du mein grünes Tal…

Mit den Grünen verlieren und untergehen

(gh) - Wer hat "Heimweh nach dir, mein grünes Tal"? So heißt ein östereichischer Heimatfilm. Der Titel könnte auch für ein Tal als Dorf stehen, mit seinen Bergen, von manchen Zeitgenossen auch als Katholische Alpen bezeichnet. Dort röhren Motocrossräder um Meisterschaften, vermühlen Windräder die Gipfel, glitzert Photovoltaik, wo Neubaugebiete die Hänge hochziehen, stehen alle paar Meter Schilder Spalier mit der Botschaft "Straßenschäden".

Jetzt, da eines der einstigen drei Dörfer, die nun die Gemeinde Schuttertal im Ortenaukreis bilden mit 3000 Einwohnern, Jubiläum feiert, stößt zum Fest ein Kohlenmeiler Rauch und Giftgas aus, kurven Oldtimer herum. So muss sich Lieschen Müller im grünen Baden-Württemberg das grüne Musterdorf vorstellen. Denn gerne wallfahren grüne Politiker  zum grünen Bürgermeister, der vor allem einst als Torwart der Fußballnationalmannschaft der Bürgermeister die Lokalblätter füllen half.

Wer die Grünen ihrem Logo gemäß für naturlieb und umweltschonend hält, übersieht die Realität. Er muss sich ja nur so ein grünes Muster anschauen, von grünen Klein- und Großstädten soll gar nicht die Rede sein. Grün und Sonnenblume, Blümchen und Bienchen, sind nur eine geniale Geschäftsidee, der die Realität entgegenzusetzen anderen Parteien nicht gelungen ist. So keuchen sie hinterher: Wir auch! Wir auch grün angestrichene Sozialisten und Kommunsten, wir links, ihr rechts, wir linksradikal, ihr Nazi alt, wir Nazi neu, padon: nach neuer Geschichtsschreibung gilt das so nicht. Denn sonst wären ja Faschisten, die sagen, sie seien Antifaschisten. So genau muss das niemand wissen. Nix hat mit Nix zu tun.

Das Kommunistische Manifest ist nach 100 Millionen Toten nun entstaubt und ganz wie neu. Irgendwann muss es doch klappen. Alle einsteigen bitte, in die grüne Minna. Endstation Paradies. Da treffen sich Krethi und Plethi, die an der grünen Leimrute kleben. Wer rückwärts schaut, muss zur Salzsäule erstarren. Ist nicht empfehlenswert. "Heimeh nach dir, mein grünes Tal"!

Wer erinnert sich nicht mit Wehmut an die sozialistischen, kommunistischen linken Paradiese auf Erden? Dort rauchten ganz andere Vulkane. Der Kapitalismus ist der größte Umweltfeind? Es gibt immer einen größeren. Die größten Umweltdesaster fanden und finden im Sozialismus und Kommunismus statt. Luftverschmutzung, dreckge Flüsse und Seen, Naturzerstörung, radioaktive Verseuchung sind links!

Man muss die grünen Landschaften nicht weit suchen, welche ein Kanzler vorschnell versprach, blühen zu lassen. Von 10 600 Kilometern Wasserläufen waren in der DDR nur etwa 3 Prozent und von 665 Seen nur 1 Prozent ökologisch in Ordnung. Nur 58 Prozent der Bevölkerung waren an eine Kläranage angeschlossen, Weltspitze war die DDR mit der Pro-Kopf-Belastung bei über 5 Millionen Tonnen Schwefeldioxyd im Jahr, auch die höchste Luftverschmutzung in Europa erreichte die Deutsche Demokratische Republik mit 2,1 Millionen Tonnen Staub jährlich. 10 000 von 13 000 Müllkippen waren wild. Usw.

Seit der Kapitalismus sein Zerstörungswerk begonnen hat, ist Mitteldeutschland  vor lauter Sauberkeit nicht wiederzuerkennen. Es grünt und blüht nachsozialistisch. So kann und darf das nicht bleiben. Die Grünen rufen Kalkutta und bekommen es. Die Bürger bekommen die Grünen, weil Medien mit ihnen ein Experiment herbeisenden und -schreiben. Der nächst Führer kommt bestimmt. Es wird wieder ein linker Sozialist sein. Nur seine rote Fahne ist grün, denn das Volk ist farbenblind, liebt es bunt und deshalb die Farbe Grau. Von den Roten nichts lernen, heißt mit den Grünen verlieren und untergehen. Neben dem Vulkan im Schuttertal steht die Kniesteinkapelle. Dort liegt ein Stein, der schon ganz heruntergekniet ist. Dorthin können dereinst die Grünen  wallfahren und um Abbitte flehen. Für das Volk wird es zu spät sein.

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