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Gesellschaft im freien Fall

Wie der Islam Bildung für alle und Integration systematisch verhindert

(www.conservo.wordpress.com)

Von Alex Cryso

Der Islam gehört nicht zu Deutschland! Wird die Bildung oft als Schlüssel zur Integration genannt, so muss man der Tatsache ins Auge sehen, dass auch dieses Modell gescheitert ist. Die deutsche Mehrheit wird immer dümmer, die Muslime kommen selbst jetzt nicht auf das geistige Niveau ihrer Gastgeber. Assimilation und Selbstaufgabe werden zunehmend zur flächendeckenden Pandemie.

Dennoch würde es schwerpunktmäßig einen ganz besonderen Verlierer in dieser Entwicklung geben: Muslimische Jungs und Männer, die an der konservativen islamischen Erziehung nicht nur leiden, sondern regelrecht daran scheitern. Dies sagt zumindest der Pädagoge Ahmet Toprak und liegt damit bestimmt nicht ganz verkehrt: Männliche Machokultur in den Elternhäusern, wo das Recht des Stärkeren und vor allem des Vaters gilt, aber auch die Aussicht auf einen Karrierelauf, der ungehindert vom Staat auf den Straßen und auf Kosten des deutschen Steuerzahlers stattfindet, lassen den Wunsch nach einem Abitur oder einem gutem Realschulabschluss in weite Ferne rücken.

Noch dazu befindet sich unsere Gesellschaft im freien Fall, Corona macht unsere Kinder zu Schulabstinenzlern, der Great Reset rückt immer näher, was alles zumindest aus muslimischer Sicht die Frage aufwirft, was ein Schulabschluss in naher Zukunft überhaupt noch wert ist? In den Lehranstalten sind junge muslimische Kerle nicht selten die Pöbler und die Schwänzer – auch wenn die „liberale Islamwissenschaftlerin“ Lamya Kaddor das anders sieht und von der üblichen kleinkarierten Diskriminierung innerhalb der deutschen Gesellschaft spricht.

Toprak erkennt immerhin, dass der konservative Islam und der aufgeklärte Westen partout nicht zusammen passen. Daheim ist der Mann schon mal der gewalttätige Tonangeber während außerhalb lange Zeit auf Manieren und höfliche Umgangsformen wert gelegt wurde – schon alleine hier ist allerhand Zündstoff und Konfliktpotential gegeben. Vor allem, weil sich der Moslem dadurch schnell in eine Opferrolle gedrängt fühlt, die er nicht annehmen will. Er fühlt sich ausgegrenzt, unterlegen und kommt mit dem Diskriminierungs-Sprech daher. Reichen zuhause eine starke Faust und viel Gebrüll, so müssen nach westlicher Ansicht fundierte Argumente und Intelligenz her, um sich entsprechend behaupten zu können. Chef ist nicht, wer besonders hart zuschlägt, sondern wer überzeugt und Engagement beweist. Andere Länder, andere Sitten.

Deshalb arbeiten Grüne und Gutmenschen schon längst daran, das allgemeine Niveau herunterzuziehen, was dann als „Chancengleichheit“ verkauft wird. Ein weiteres Problem ist jedoch der Islam als Religion an sich, der viele dazu bringt, die Integration den persönlichen Glaubensansichten unterzuordnen.

Wohnen etliche islamische Familien auf überschaubarem Raum zusammen, so entsteht ein regelrechter Gruppenzwang was die eigenen Normen betrifft. Wer sich zu sehr westlich kleidet oder nach den Gepflogenheiten des Gastgeberlandes richtet, der darf sich bald auf die Rolle des schwarzen Schafes einstellen, das von seiner Herde verstoßen wurde, gelinde gesagt. Während die Deutschen durchaus die Möglichkeit des Spagats zwischen dem Wahren der islamischen Traditionen und der Integration in die hiesige Gesellschaft sehen, haben unsere Neubürger weitaus strengere Ansichten.

Hinzu kommt die seltsam anmutende Diskrepanz, dass etliche Väter aus den sozial schwachen Milieus trotz aller Beharrlichkeit keine guten Vorbilder abgeben: Sie sprechen nur gebrochenes Deutsch, haben schlechte Jobs, sind dem Glücksspiel und dem Alkohol verfallen. Gleichzeitig dürfen sie alleinige wichtige Entscheidungen über Wohnorte, Eheschließungen oder Schulbesuche treffen und haben eine unantastbare Vorbildrolle inne.

Dabei ist es vollkommen falsch, nur die Jungs und Männer als Verlierer darzustellen: Im Gegensatz zu den Männern dürfen sich die Frauen keine Fehler erlauben, werden beschimpft und geschlagen, ohne sich dagegen wehren zu können oder irgendwelche Freiheiten genießen zu dürfen. Als Frau ist man automatisch ein Mensch zweiter Klasse, der keine Karriere macht und dessen Gehaltsscheck bestimmt nicht größer ist als der des Gatten.

Gleichzeitig sind sie die Beschützerinnen ihrer Kinder, vor allem die der männlichen. Die Rolle des Hausmütterchens ist regelrecht vorprogrammiert, was ein größeres Erstreben nach Bildung regelrecht verhindert. Ausnahmen sind Personen wie Lamya Kaddor oder Sawsan Chebli, die nach außen hin das Trugbild der erfolgreichen wie liberalen Muslimin verkörpern sollen. Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus: Nicht wenige Frauen, die vorzeitig aus der Schule genommen werden, um schon längst abgesteckte Ehegelöbnisse einzugehen. Zwar gelten Frauen vor Allah dem Gott als gleichberechtig, doch das muss in der Realität nicht immer etwas heißen.

Dennoch gehen viele Muslime davon aus, dass der Islam die einzige natürliche Religion ist. Und dass vor allem die Kinder unter den schädlichen Einflüssen des Christen- oder des Judentums zu leiden hätten, um dabei Gefahr zu laufen, eines Tages gänzlich die Seite zu wechseln. Gerne wird der Nachwuchs deshalb mit Schlägen zur Einhaltung der Islamgebote gezwungen. Nicht wenige Muslime, die aus regelrechter Furcht vor den „sündigen westlichen Einflüssen“ die religiöse Erziehung ihrer Kinder noch strenger gestalten und die entsprechenden Maßnahmen an den Tag legen. Mit den Inhalten des Korans sollen sich die Sprösslinge jedoch nicht kritisch auseinandersetzen, sondern zu treuen, ja fast schon fanatischen Gottesdienern werden.

Links:
https://www.30tagegebet.de/wissenswertes/arbeitskreis-islam/arbeitshilfen-des-arbeitskreis-islam/kindererziehung-in-muslimischen-familien/
https://www.swr.de/swr2/wissen/bildungsverlierer-muslimische-jungs-eine-frage-der-erziehung-swr2-wissen-2021-04-10-100.html
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/erziehung-in-muslimischen-familien-mama-halt-endlich-die-klappe-a-1292145.html

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