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Grüne „femme fatale“

Annalena Superstar: „Sie sieht einfach megagut aus!“

Glosse von CANTALOOP

Wird ihr Konterfei bald in den Schränken von Bundeswehrsoldaten, Singlemännern und Fabrikarbeitern hängen oder gar als Referenz-Schönheitsideal bei trendigen Frauenzeitschriften geführt werden? Gilt sie womöglich jetzt schon als optisches Vorbild und geschlechtsübergreifendes Sinnbild für die kommenden Generationen von postpubertären Lea-Sophies und östrogenisierten Björn-Thorbens aus dem Bionade-Milieu? Damit zu rechnen wäre auf jeden Fall – wenn man sich die aktuellen Presseerzeugnisse, sowohl aus dem Boulevard als auch aus dem Feuilleton zu Gemüte führt.

Abgesehen von ihren herausragenden fachlichen Qualifikationen sei Baerbock auch des gefälligen Aussehens und ihres Charmes halber eine neue Identifikationsfigur geworden. Insbesondere für die jüngere, vornehmlich grünwählende Klientel der urban lebenden Klima-, Gender- und Rassismusbewegten. Eine neue Ikone der „Lifestyle-Linken“. Die Annalena „sieht einfach megagut aus“.

So empfindet es auch eine weitere „gewichtige“ grüne Leitfigur namens Antje Kapek, ihres Zeichens Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus. Diese Dame geht sogar noch einen Schritt weiter und sieht Baerbock gar als eine Mischung aus Angela Merkel und Claudia Roth an, natürlich mit „dem Besten von beiden“. Da wird einem ganz warm ums Herz. Das wäre dann wohl die grüne Übermutter schlechthin. Nietzsches Zarathustra als weibliche Reinkarnation.

Sie merken es schon – hier wird auf Biegen und Brechen ein neuer medialer „Shooting-Star“ kreiert. Zudem begleitet ein Dauerfeuerwerk von wohlwollenden Meldungen und positiven Bekenntnissen die in Davos bereits auserkorene, noch etwas pausbäckig wirkende „Young Global Leader*in“ – die auch in hochgestellten Wirtschaftskreisen bereits mit freudiger Erregung erwartet wird. Ob derlei Vorschusslorbeeren auch immer gerechtfertigt und der Sache dienlich sind, wird sich noch weisen. Schließlich gehen noch einige quälende Monate ins Land, bis endlich die neue Ober-Führungskraft unserer bundesrepublikanischen Anstalt ohne Dach auserkoren wird.

Grüne: Wir laden die Bürger ein, mit uns die richtige Haltung zu lernen
Die Sympathie sämtlicher Medienschaffender hat sie auf jeden Fall schon, diese grüne „femme fatale“, der auch kein ranziger Geruch mehr von Biomüll, Achselbehaarung und selbstgestrickter Unterwäsche mehr anhaftet. Dementsprechend werden wir uns an eine leitmediale Dauerberieselung der besonderen Art gewöhnen müssen. Annalena als Überfigur von geradezu aphorditischen Dimensionen. Wunderbar anzusehen in allen Perspektiven. So gerecht, wunderschön und gütig, dass wir sie eigentlich gar nicht verdient haben. Kurzum: die fleischgewordene Allegorie des neuen, herzensguten, feministisch-bußfertigen Deutschlands, dessen „Gernegut“-Menschen zukünftig niemand mehr zu fürchten braucht.

Alles ist nun möglich. Zum Wohle all jener Mühseligen und Beladenen der ganzen Welt – die fortan eine „einladende Einwanderungspolitik“ grünlinksbunter Prägung erwartet. So hochwertig und edel, dass sich hier sogar die Physik dem Parteiprogramm beugt. Wie schon zuvor der gesunde Menschenverstand. Vom Hochsteuer- zum Höchststeuerland, gleichwohl ist die künstlerisch-destruktive Komplett-Umgestaltung unserer Republik bereits projektiert und nimmt Fahrt auf. Und freie Debattenräume braucht es dann auch nicht mehr, im taumelbunten Öko-Bio-Sonnenblumenparadies. Denn hier wird das Wohlfühlen einfach von oben verordnet!
(pi-news.net)

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