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Grüne: Steuerzahler soll Demos finanzieren

Fahrtkostenerstattung für Schulschwänzer

Leserbrief von M. Müller

Der von den „Qualitätsmedien“ und zahlreichen Politikern – in unverantwortlicher, aber leider äußerst erfolgreicher Weise – angeheizte Hype um das „Schulschwänzen für das Klima“ nimmt offensichtlich immer groteskere Formen an:

Vermag der rational denkende Bürger bereits dem zunächst „nur“ sanktionfreien Tolerieren und – als Steigerung dazu – dann dem bewussten Schönreden dieses Schulschwänzens mit wachsender Verwunderung zu begegnen, und meint man irgendwann, eine Steigerung dieses Irrsinns sei nun nicht mehr möglich, schaffen es gewisse Ideologen dennoch immer wieder, dem noch eins drauf zu setzen.

Für den vorläufigen Höhepunkt in unserem Landkreis haben nun die hiesigen Grünen gesorgt, wobei ich auf den beigefügten Zeitungsartikel aus der „Frankenpost“ verweise.

Eingeleitet durch eine noch relativ „unverdächtige“ Schlagzeile spart sich die Redaktion den eigentlichen Hammer dabei für den Schluss auf, in dem allen Ernstes ein Antrag im Kreistag angekündigt wird, Fahrtkosten von streikenden Schülern, die eine Schule im Schulort A besuchen, jedoch zur Teilnahme an einer „Fridays for Future-Schulstreikdemo“ in den Schulort B gelangen müssen, aus dem Landkreishaushalt – mithin also aus Steuergeldern – zu übernehmen.

Man darf gespannt sein, ob das nun tatsächlich das Ende der Forderungsspirale sein wird – ich mag es allmählich jedenfalls nicht mehr ausschließen, ob als Krönung des Ganzen nicht vielleicht noch angeregt werden sollte, die durch das stimmgewaltige Demonstrieren am späten Vormittag ja bis zur Erschöpfungsgrenze strapazierten Schüler durch vitaminreiche Freigetränke und einen (natürlich veganen) Imbiss zu verköstigen…..

Liebe Frau Lengsfeld, ich überlasse Ihnen den Artikel gerne zu Ihrer weiteren Verwendung und danke Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz für Rechtsstaat und Demokratie.

Ihr Leser

FRANKENPOST, 18.03.2019
Jugendliche sollen reden dürfen
Wunsiedel – Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Gründen stellt einen Antrag an den Wunsiedler Landrat Dr. Karl Döhler, der Kreistag solle die Organisatoren und Redner der „Fridays for Future“-Demonstration in Marktredwitz sowie der angekündigten Demo in Wunsiedel zu einem Gespräch über ihre Anliegen ins Landratsamt einladen.
Zusammen mit den Fraktionen und Bürgermeistern solle dabei nach Lösungsmöglichkeiten im Landkeis gesucht werden, die dem Klimawandel entgegenwirken, schreibt die Fraktionsvorsitzende Brigitte Artmann in einer Pressemitteilung.

In der Begründung der Fraktion heißt es: „Da das Artensterben Realität ist und das Helmholtz-Zentrum im ZDF vor dem möglichen Ausfall des Golf-Stroms gewarnt hat, haben die Schüler alles Recht der Welt für ihre Zukunft zu kämpfen. Die Grünen im Kreistag sehen es deshalb als dringend notwendig an, die Schüler, Kinder und Jugendlichen in Entscheidungsfindungen vor Ort miteinzubeziehen.“

Die Grünen im Kreistag setzten sich seit 1984 für Themen ein, die auch die Anliegen der „Fridays for Future“-Bewegung seien. „Wir wissen, wie groß die Widerstände sind, die den Jugendlichen und Kindern entgegenstehen. Deshalb hoffen wir, dass die Jugend auch weiterhin ihren Forderungen auf der Straße Nachdruck verleihen wird. Am effektivsten erscheint das tatsächlich zusammen mit den Schülern auf der ganzen Welt am Freitag um 10 Uhr vormittags zu sein.“

Zu den Kosten für die jeweilige Anreise der Jugendlichen schlägt die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Folgendes vor: „Die vorläufig zu erwartenden Kosten für einen geeigneten Transfer der jungen Leute zum Veranstaltungsort sind aus dem Haushalt zu decken.“
(vera-lengsfeld.de)

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