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Keine Chance für Gegner von S 21

Volksabstimmung klar verloren
(gh). Nach den ersten Auszählungen ist klar, daß die Gegner von Stuttgart 21 die Volksabstimmungklar verloren haben. Sie haben nicht die Mehrheit erreicht, weshalb es auf das von vornherein als unerreicht angenommene Quorum gar nicht mehr ankommt. Wie ein Ministerpräsident wohl wieder besseres Wissen in die Kamera seinen Glauben an eine Mehrheit gegen S 21 verkünden kann, muß sein Geheimnis bleiben. Seinen naiven Glauben sollte er auf seine verehrte Katholische Kirche beschränken.
Für Verkehrsminister Herrmann muß die Volksabstimmung den Rücktritt bedeuten. Denn ein Landesminister, der gegen eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur des Landes ist, ist ein Witz und damit untragbar. Falls die S 21-Gegner demokratische Regeln anerkennen sollten, müssen sie jetzt Ruhe geben. Sie haben ihre Chance gehabt und klar verloren. Auch wenn es im Badischen entlang der Rheinschiene bei größtenteils niedriger Wahlbeteiligung ein paar Ja-Sager-Hochburgen gibt, so spricht dies vielleicht eher für fortschrittsfeindliche und  hinterwäldlerische Strömungen auf der emotionalen Schiene Baden gegen Schwaben, nicht zuletzt hervorgerufen durch demagogische Stimmungsmache. Aber für das Quorum reicht es auch dort im Einzelergebnis nicht. Wer glaubt, Baden gegen Stuttgart ausspielen zu können,  landet nicht auf einem Schienen-, sondern auf einem Holzweg.
Sowohl im Ortenaukreis  (56 Prozent Nein zu 44 Prozent Ja) als auch in Lahr haben die S21-Gegner klar verloren. In Lahr kam mit einer Wahlbeteiligung von 30,26 Prozent ein erneut blamables Ergebnis zustande.  Auf der Strecke blieben dabei Rot-Grün, die sich gegen den geplanten Bahnhofsbau ausgesprochen hatten, entgegen der Meinung des SPD-OB. Denn mit Nein gegen den Ausstieg stimmten 52,58 Prozent und mit Ja nur  47,42 Prozent. Also gab es in Lahr auf Gegnerseite viel Lärm um Nichts.

0 Gedanken zu „Keine Chance für Gegner von S 21

  1. H. Weber

    Der Ausgang dieser Abstimmung ist für mich eigentlich
    nebensächlich.
    Viel wichtiger war die Bürgerbeteiligung an sich.
    Weg von der Parteienoligarchie hin zur Bürgerdemokratie.

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