Springe zum Inhalt

Deutschland wird nach 2020 nicht mehr wiederzuerkennen sein

Von YOUNG GERMAN

Ganz Europa und die USA steuern auf einen ökonomischen und sozialen Shutdown zu. In Deutschland, wo man sehr lange eigentlich nichts getan hat und wohl hoffte, dass der Kelch an einem vorbeigeht, verhängt man sogar Ausgangsperren in allen Städten und verbietet Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit. Das ganze öffentliche Leben wird zum Erliegen gebracht. Es ist, als würde man im Leben der Menschen einen Pausenknopf drücken, der alle einfriert und die Nation in eine Starre verfallen lässt.

Ziemlich sicher wird diese Pandemie vorüber gehen, und das Virus wird eines Tages nicht unser Leben so bestimmen wie jetzt. Ob es sich hier um eine Überreaktion handelt oder nicht, soll hier nicht zur Debatte stehen. Klar ist jedoch, dass Deutschland nach 2020 nicht mehr wiederzuerkennen sein wird.

In dieser Krise wird offengelegt, dass das deutsche Gesundheitssystem keinesfalls so gut intakt ist, wie uns immer verkauft wurde. Es zeigt sich, dass die Auslagerung vieler Produktionsketten ins Ausland womöglich keine gute Idee war, und dass Soldaten, Katastrophenschutz, Feuerwehr und Polizei sowie Krankenschwestern und Co. viel zu lange stiefmütterlich behandelt wurden.

In Berlin brannte in den letzten Jahren immer wieder eine Tonne vor dem Roten Rathaus. “Berlin brennt” hieß die Aktion, die auf die miserablen Arbeitsbedingungen der Berliner Feuerwehr hinweisen sollte. Getan hat sich für die Männer und Frauen in Rotweiß quasi gar nichts. Ehrlicherweise muss man angesichts dieser politischen Funktionskaste auch davon ausgehen, dass alle Versprechungen von schneller Hilfe für die betroffenen Unternehmen nur heiße Luft sind. Eine trockene Pflaume wie Jens Spahn und ein gnadenlos inkompetenter Butterberg im Wirtschaftsministerium können dieses Land nicht retten. Im Gegenteil werden ihre Handlungen wahrscheinlich die Krise verschlimmern und dazu führen, dass die Spätfolgen noch dramatischer ausfallen.

Die Party in Deutschland scheint wenigstens endgültig vorbei. Keine Sau interessiert sich mehr für Greta, FFF und die grünen Champagnersozialisten aus Prenzlauer Berg. Man hat hier sowieso viel zu lange über dem Niveau gelebt und die wesentlichen Dinge vernachlässigt. Sicherheitsapparate, Katastrophenschutz, Notfallrücklagen – alles wurde in den Jahren zuvor abgebaut. Jetzt fällt der geistlosen Verteidigungsministerin ein, dass es auch Reservisten gibt. Jetzt, nach wie vielen Wochen, in denen man schon hätte vorbereiten und handeln können?

Im Grunde sind alle Notfälle eingetreten, vor denen die AfD immer gewarnt hat. Jetzt zeigt sich, dass man vielleicht einige Anträge zur Verbesserung der Krisenvorsorge der Rechten hätte durchwinken sollen. Aber die Macht des Faktischen schafft eine absurde Situation für die AfD. Weil sie in der Opposition ist und nicht handeln kann, gewinnen CDU und CSU an Zustimmung, obwohl diese die Situation zunächst unterschätzten und jetzt völlig durchdrehen und den “Reset-Knopf” drücken, um die sowieso schon schwächelnde Wirtschaft endgültig abzuwürgen. Der Motor springt danach wohl nicht mehr an. Womöglich knattert er noch eine Weile vor sich hin, ehe er krepiert.

Wenn diese Krise eines Tages vorübergeht, wird man schauen müssen, was von diesem Land übrig ist. Schon jetzt häufen sich die Katastrophenmeldungen von Menschen, die alles verlieren, obwohl sie nicht krank sind. Kredite können nicht mehr zurückgezahlt werden, Restaurants schließen, Hotels machen dicht, Personal wird entlassen oder in Kurzarbeit geschickt, Firmen melden Insolvenz an. Schon sprechen einige “Experten” davon, dass man die Quarantäne für ein Jahr oder länger aufrecht erhalten muss. Anderswo auf der Welt geht das Leben trotz einiger Einschränkungen weiter, ohne dass die Menschen reihenweise und mehr als gewöhnlich sterben (Singapur).

Aber wenn man diesen Notstand wirklich ein Jahr beibehält, wird es keine Rolle spielen, ob ein paar Tausend mehr oder weniger am Virus sterben. Denn danach werden die Menschen ganz andere Sorgen haben, und man wird die Überreste dieser Republik mit der Schippe zusammenfegen können. Da helfen auch die “unbegrenzten” Zahlungen aus der Staatskasse nicht viel, wenn die EZB und andere Banken die sowieso existierenden Probleme des derzeitigen, sozialistischen Rumdokterns an der Wirtschaft verschlimmern. Dann kommt der große Crash und wird den Virus beinahe harmlos wirken lassen, wenn Hyperinflation, Massenarbeitslosigkeit und andere Horrorszenarien Wirklichkeit werden. Schlimmer wäre noch, wenn diese Katastrophen mit einer immer größeren Einschränkung der persönlichen, bürgerlichen Freiheit einhergehen, die dann permanent sind (Bargeldabschaffung, eingeschränkte Versammlungsfreiheit).

Einen Vorgeschmack auf das, was möglich ist, bekommen wir gerade. Wenn dieser Karren aufgrund der schlechten Politik der letzten 20 Jahre vollends an die Wand gefahren wird, werden die Funktionseliten dem Virus die Schuld geben können. Er und nur er trägt dann die Schuld an der ganzen Misere, die noch kommen wird. Da bin ich mir relativ sicher.
<<Zuerst erschienen auf younggerman.com<
(pi-news.net)

Alltag in einem der wahrscheinlich besten Gesundheitssysteme der Welt

Von Vera Lengsfeld

Unsere Kanzlerin hat in einer ihrer jüngsten Ansprachen betont, wir hätten wahrscheinlich eines der besten Geundheitssysteme der Welt. Tatsächlich lassen sich zahlungskräftige Ölscheichs oder gar Clan-Bosse vom Balkan gern in unseren Spezialkliniken behandeln. Für diejenigen, die “schon länger hier leben” sieht die Realität alles Andere als rosig aus. Mein 40- jähriger Leser M.K. hat das Gefühl, dem Sterben überlassen zu werden.

Urteilen Sie selbst:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld,
Ihrem letzten Artikel kann ich, wie so oft, nur beipflichten.
Ich selbst habe in den letzten Monaten erfahren müssen, wie großartig unsere Gesundheitssystem in Wirklichkeit ist und wie viel der Einzelne zählt.

Kurz vor Weihnachten letzten Jahres setze bei mir Atemnot bei Belastung ein.

Nach dem Fest war es so schlimm, dass ich schon nach dem Aufstehen vom Sofa vollkommen außer Atem gewesen bin. Besuch beim Hausarzt im Januar, mit der Diagnose “Erkältung”, ich bekam Antibiotika.

Die haben ich brav genommen und tatsächlich verbesserten sich meine Symptome etwas. Sowie die Packung aufgebraucht war, kehrten sie allerdings zurück und das wesentlich schlimmer.

Also wieder Antibiotika und eine Überweisung zum HNO Arzt. Nach nur einem Monat bekam ich dann tatsächlich einen Termin, nachdem ich ein Dutzend Ärzte abtelefoniert hatte. Nach 4 Stunden Wartezeit konnte der mir aber auch nur sagen, dass die oberen Atemwege in Ordnung sind und überwies mich mit Dringlichkeit an einen Lungenarzt. Einen solchen Termin hatte ich aber schon vorher gemacht, da dachte ich nämlich noch, dies ließe sich auch binnen 30 Tagen abklären.

Also habe ich ausnahmslos alle Lungenärzte in Hannover und Umgebung abtelefoniert, ohne Ergebnis. Entweder wurden mir Termine im nächsten Jahr angeboten oder gleich gesagt, man würde überhaupt keine neuen Patienten annehmen.

Nachdem ich nun vom HNO eine Überweisung mit Dringlichkeit hatte, war ich allerdings guter Dinge und hatte angenommen, dies würde irgendwas bewirken. Leider erwies sich dies als falsch, der früheste Termin war der 27.03.20.

Zwischenzeitlich habe ich nicht einmal den Weg zum Einkauf bewältigen können, obwohl der Netto Markt hier nur 500 Meter die Straße herunter ist.

Mein letzter Ausweg war dann das Krankenhaus, wo ich vorstellig wurde. Die haben mich dann in der Notaufnahme auch untersucht, aber angeblich waren meine Werte “traumhaft” und das es mit dem Lungenfunktionstest nicht klappte….das könnte viele Ursachen haben. Die Ärztin, die nur gebrochen Deutsch gesprochen hat, verwies dann auf meinen psychischen Zustand, denn ich käme ihr aufgeregt vor.

Was nicht verwunderlich ist. wenn man keine drei Schritte machen kann, ohne vollkommen außer Atem zu sein.

Sie erklärte mir dann auch, dass seit Januar nur noch Menschen aufgenommen werden dürfen, die in akuter Lebensgefahr sind, was bei mir nicht der Fall wäre. Die Fachärzte seien zuständig und da ich ja einen Termin in zwei Monaten hätte, wäre doch alles gut.

Glücklicherweise hat mir dann die Hausärztin einen Pulverinhalator verschrieben, der tatsächlich Wirkung zeigte. Damit existiere ich nun seit über zwei Monaten, obwohl die Behandlung damit auf höchstens sechs Wochen begrenzt ist, da sonst die Gefahr einer Lungenentzündung besteht.

Mir schien das Risiko allerdings okay, denn bevor ich keine Luft kriege….Heute haben wir nun den 24.03.20 und meine Inhalator reicht noch genau bis Donnerstag.

Das machte mich bisher ein wenig nervös, aber ich dachte ja bis heute Morgen noch, ich hätte am Freitag einen Termin. Leider wurde dieser heute abgesagt, denn es werden nur noch dringende Fälle behandelt - und dazu gehöre ich nicht und das obwohl ich seit drei oder vier Tagen Schmerzen beim Atmen habe und auch die Wirkung der Inhalation keine 24 Stunden mehr anhält.

Mir wurde dann gesagt, ich könnte mir höchstens eine Notfallüberweisung holen. Also wieder zum Hausarzt, der mir eine ausstellte und mir gleichzeitig eröffnete, er könne mir den Inhalator auch nicht mehr verschreiben, weil das ebenfalls langsam gefährlich wird…. Ein erneuter Anruf beim Lungenarzt erbrachte aber nun, dass ich trotz Notfallüberweisung nicht behandelt werde. Der Termin wird auf später verschoben, wenn die Corona Krise vorbei ist. Da ich eine Notfallüberweisung habe, solle ich mich ans Krankenhaus wenden und mich aufnehmen lassen.

Also wieder Sachen gepackt und ins Krankenhaus gefahren. Hier wurde ich erneut untersucht. Es dauerte keine zehn Minuten, in denen sie angeblich mein Blut getestet haben und geröntgt wurde ebenfalls nicht.

Der Arzt hat mich eine Minute abgehört, allerdings während er sich mit seiner Kollegin unterhalten hat und mir dann eröffnet, es wäre alles in Ordnung.

Ich bin 40 Jahre alt und offenbar zum Sterben verdammt. Wenn ich mich jetzt noch mit Covid 19 anstecke oder es vielleicht schon habe, werde ich wohl demnächst sterben müssen.

So viel zu unserem großartigen Gesundheitssystem und der Regierung, die jedem hilft…..Zumindest jenen, die Johannes B. Kerner heißen und beim kleinsten Husten sofort getestet werden.
(vera-lengsfeld.de)

Kretschmann verwehrt Kirchen, was woanders erlaubt ist

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– Trauergemeinden mit maximal zehn Personen auf die Friedhöfe verbannt

– Mitregierende CDU schottet ebenfalls ab – Land aber offen für Asyl-Migranten

Ich schreibe diese Klageschrift an einem Sonntagmorgen zu einer Zeit, in der ich normalerweise zum Gottesdienst in der Kirche bin. Aber diese ist wegen einer Verfügung der Landesregierung Baden-Württemberg, trotz der grundgesetzlich geschützte Religionsfreiheit die auch den gemeinsamen Kirchenbesuch einschließt, geschlossen. Trotz der formalen Trennung von Kirche und Staat bestimmt dieser, was Kirchen dürfen. Das geht sogar so weit, dass diese Regierung den Trauergemeinden – am Dienstag wird meine Schwiegermutter beigesetzt – verbieten, sich im Freien auf dem Friedhof mit mehr als zehn Personen blicken zu lassen. Abzüglich des Pfarrers und seines Gehilfen bleiben acht übrig, d.h. nicht einmal eine normale Familie mit Enkeln darf den Verstorbenen das letzte Geleit geben.

Obwohl Friedhöfe groß genug sind, um Abstände einhalten zu können.Mit dem Schutz vor Corona-Ansteckung ist ein solches Machtgehabe nicht zu erklären. Was für das alltägliche Leben noch gilt – das Abstandsgebot von 1,5 Meter zueinander – wird für den kirchlichen Bereich von oben herab als gegenstandslos vorgegeben. Geschäfte bleiben zurecht geöffnet und es wird darauf geachtet, dass nicht nur an den Kassen dieser Abstand zueinander eingehalten wird, sondern auch in den Fluren. Auf diese Weise könnte man auch in den Kirchen Gottesdienste halten. Ich nahm das Maßband und überprüfte die Gegebenheiten in unserer Kirche. 100 Besucher haben in den Bänken Platz und 20 auf der Empore, wenn der Abstand sogar etwas größer ist als 1,50 Meter. Und mehr Kirchenbesucher als diese 120 waren auch vor Corona kaum zu zählen. Was also steckt hinter dieser Rigorosität der Regierung? Willkür oder ein Test?

Ich überlege, ob das ein Probelauf der Herrschenden ist, was sich nicht nur gläubige Christen, sondern auch Bürger alles gefallen lassen, die an den demokratischen Rechtsstaat glauben. Denn mit Abschottung alleine lässt sich diese Machtdemonstration nicht erklären. Bayern verhängte sogar eine Ausgangssperre und schottet damit sogar die engste Verwandtschaft voreinander ab. Auch Politiker, die anderen „völkisches“ Denken vorwerfen, „schützen“ ihr Volk vor anderen und machen die Grenzen dicht. Das gilt auch für Europäer. Doch in der Stunde der Wahrheit hängen sie wieder denselben „Nationalismus“ raus, den sie anderen vorwerfen.

Dieser politische Spagat ist aber zu offensichtlich, weshalb die Abschottung für andere relativiert wird. Da werden Menschen aus dem Ausland „heim ins Reich“ geholt, nur weil sie einen deutschen Pass haben. Sogar aus Ländern, wo Corona noch nicht grassiert und sie geschützter wären als derzeit in Deutschland. Aber da kennt Außenminister Maas-los nichts. Deutsch ist Deutsch! Und wer ebenfalls weiterhin nach Deutschland darf, sind Ausländer, die das Wort Asyl aussprechen können. Das Bundesinnenministerium bestätigte auf Anfrage: „An den deutschen EU-Außengrenzen (Flug- und Seehäfen) hat sich am bisherigen Verfahren keine Änderung ergeben. Das gilt auch für die Schengen-Binnengrenzen“.

Aber den Blick vom weltlichen Politchaos wieder zurück auf unser christliches Selbstverständnis, das leider nicht mehr selbstverständlich ist. Dazu zitiere ich eine frühchristliche Quelle aus Briefen der Apostelgeschichte (die Evangelien sind hinlänglich bekannt), übersetzt von Klaus Berger und Christiane Nord (Insel Verlag), und versehe sie mit Anmerkungen:

O „Wenn auswärtige Mitchristen in Not sind, helft ihnen durch eure Gaben. Gastfreundschaft sei euer höchstes Ziel.“ (aus dem Römerbrief von Paulus). Anm.: Die Kirchen hätten damit mehr als genug zu tun, es muss nicht jeder beliebige „Nächster“ sein.

O „Jeder soll sich der Staatsgewalt unterwerfen. Denn alle Gewalt ist von Gott eingesetzt.“ (aus dem Römerbrief von Paulus). Anm.: Ob sich unsere Kirchen deshalb der Verfügung von Kretschmann unterwerfen und sich entmachten lassen?

O „Jeder, der im Namen des Herrn zu euch kommt, soll zuerst einmal aufgenommen werden… Wenn er auf der Durchreise ist, helft ihm nach Kräften. Er soll höchstens zwei, oder notfalls drei Tage bei euch bleiben. Anm.: Auch hier richtet sich der Appell an die Brüder und Schwestern im Glauben. Das mit den drei Tagen scheinen sich die Südeuropäer zu Herzen zu nehmen, die Migranten nach Deutschland durchwinken.

O Wenn er sich aber bei euch niederlassen will, etwa als Handwerker, dann soll er von seiner Hände Arbeit leben … damit kein Christ arbeitslos bei euch leben muss. Wenn er keine Arbeit annehmen will, dann ist er kein Christ, sondern ein Schnorrer. Vor solchen seid auf der Hut!“ (aus der Lehre der zwölf Apostel). Anm.: Die Neumigranten tummeln sich in Fitnessstudios; ob sie nun auch Erntehelfer aus Osteuropa ersetzten werden?

Es gäbe also Gründe genug, christliches Leben nicht auch noch am Sonntag an den Nagel zu hängen. Insbesondere nicht auf Geheiß der Obrigkeit! Die Bischöfe sollten sich nicht auch noch die Butter vom Brot den Herrn nehmen lassen.

Humor ist selten in hysterischen Zeiten, in  Zeitungen noch seltener.  Es müssen nicht immer John Wayne oder der Marlboro-Mann sein, die in die Abendsonne reiten. Nein, Wassergeflügel  kann  als  Zeitung  der Sonne am Abend auch entgegenschwimmen. (Ausriss "Der Guller")

(gh) - "Leider spitzt sich die Situation rund um die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter zu. Bedingt durch die aktuellen Beschlüsse der Regierung, viele Geschäfte zu schließen und das öffentliche Leben stark einzuschränken, befinden sich sowohl unsere Kunden und Leser, aber auch der Stadtanzeiger Verlag im Krisenmodus. Der Verlag hat sich daher entschlossen, alle Kraft und alle Aktivitäten auf unsere Sonntagszeitung Der Guller und unsere Website stadtanzeiger-ortenau.de zu konzentrieren. Daher möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir uns entschieden haben, dass die Ausgaben am 25. März und 1. April des Stadtanzeigers nicht erscheinen werden. Versprechen möchten wir Ihnen Folgendes: Sobald die Folgen der Pandemie sich abschwächen, werden wir wieder den Stadtanzeiger mit Leser- und Verbraucherinformationen verteilen. Dann wird der Stadtanzeiger wieder in Ihren Briefkästen stecken und damit die Nachrichten direkt zu Ihnen kommen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns, Sie weiter sonntags informieren zu dürfen". Na, ist das kein Wort? Die trauen sich! So viel Mut wäre allen zu wünschen, die sich Zeitung nennen, aber keine Nachrichten mehr haben. Sind sie gegenteiliger Meinung,  bleiben sie wie stets von gestern und überholt, denn Corona ist schneller als jedes bedruckte Papier. Rettet die Bäume! "Panne bei Lieferung von Schutzmasken...Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und seinem Südwest-Amtskollegen Manfred Lucha (Grüne) angekündigten Lieferungen seien absolut notwendig. Die Kassenärztliche Vereinigung berichtete, der Bund habe 50 000 Schutzmasken für niedergelassene Ärzte zugesagt, gekommen seien aber Mundtücher und davon viel weniger. Die üblicherweise bei Operationen genutzten Tücher säßen nicht so fest wie Schutzmasken". Nach Murphys Gesetz muss das so sein: "Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“. Dazu bedarf es  nicht einmal inkompetenter Politik und ihrer Medien.   Es geht allerdings auch anders: 6 Millionen Masken in Kenia verschwunden. Wäre das nicht auch eine Meldung wert? Das Land lag bisher jenseits von Deutschland. Hat da jemand Merkels Erdkundebuch verwendet?  Die tägliche Binse soll auch nicht fehlen: "Zahl der Infizierten in Deutschland steigt". Solange es nur die Zahl ist.  Dafür  "Danke, Thomas Bach", artikelt das Leid um einen Mann, der Corona einfach nicht wahrhaben wollte bis Zuschauerleere drohte: "Olympische Spiele nun doch verschoben". Waren sie das bisher noch nie? Noch wichtiger ist aber diese Titel-Hiobsbotschaft des vergangenen Tages: "Trauer um Asterix-Erfinder Uderzo". Mit Obelix hätte er vielleicht dafür sorgen können, dass mit dem nächsten wilden Säule Neuigkeiten nicht nur durchs gallische Dorf grunzen. Selbst die haben Schiss: "Erstmals seit 1951 fällt die Tagung der Nobelpreisträger in Lindau aus". Es ist zwar die ganze dritte Seite, aber für Zeitungsleser eigentlich die allerletzte :  "Dunkle Gestalten auf der Pirsch - Bei Isny im Allgäu sind jüngst Fälle von Wilderei bekannt geworden". Halali!  "Mangelware Beatmungsgerät - Die Hersteller von Medizintechnik kommen mit der Produktion nicht mehr nach". Peter Scholl-Latour hat es prophezeit: Wer Kalkutta ins Land holt, wird Kalkutta. Lahr hat sich jetzt so ein bissle Ermächtigungsgesetzle gegeben, das heißt, dem OB, damit der auch mal was zeigen kann: "Gemeinderat ausgesetzt: OB Markus Ibert darf entscheiden". Der Landrat ist nun für das Positive zuständig: "Neun Corona-Kranke wieder gesund". Endlich wurde ein Schuldiger für den Verkehrsinfarkt in Deutschland gefunden: "Die Brücke über die Autobahn bei Rust wird fertig, kann aber nicht getestet werden. Ende 2020 soll sowohl die neue Brücke an der A-5-Anschlussstelle Rust als auch das geänderte Verkehrsleitsystem in Betrieb gehen. Ein Stresstest wird wegen der Corona-Krise allerdings verschoben". Corona räumt das Land auf und sperrt die Leute zuhause ein? Nicht in Lahr: "Das Motto des Markts heißt 'Frische Ware kauft man an der frischen Luft'".  Es reicht! Ein Letztes noch, aber bitte nicht falschherum verstehen: "Corona bremst den Bierkonsum". Neuigkeiten kommen ohne Zeitung, denn Aktuelles haben die zuständigen Ämter und Polizei. Wer will denn weniger? Corona kann auch für Zeitungen nützlich sein: "Wir führen Wartungsarbeiten durch".

164 Fälle - 29 Neu-Infektionen im Ortenaukreis
Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten steigt im Ortenaukreis auf 164. Das Landesgesundheitsamt hat am Mittwoch 29 neue Covid-19-Fälle im Kreis betätigt. Die Neu-Infizierten stammen aus Oberkirch (5), Offenburg, Friesenheim (je 3), Haslach, Lahr, Kehl, Bad Peterstal-Griesbach (je 2) sowie Ettenheim, Rust, Kappel-Grafenhausen, Hausach, Schwanau, Meißenheim, Schuttertal, Sasbach, Gengenbach und Appenweier-Urloffen (je 1).Die Ansteckungsquellen konnten nicht ermittelt werden, bei keinem Fall gibt es Angaben über einen Aufenthalt in einem Risikogebiet.

Die A5 wird im Ortenaukreis sechsspurig ausgebaut
Die Autobahn 5 Karlsruhe - Basel soll zwischen den Anschlussstellen Offenburg und Riegel in beiden Richtungen sechsspurig ausgebaut werden. Das hat das Regierungspräsidium Freiburg bekannt gegeben. Ab wann das geschehen soll, ist derzeit noch unklar. Die Planung übernimmt der Bund.
(swr.de. Vorher startet Kretschmann mit dem Fahrrad zum Mars.)

Corona-Attacken in der Rhein-Neckar-Region
Jugendliche husten absichtlich ältere Menschen an
Sie spielen mit der Angst der Menschen: In den vergangenen Tagen haben mehrere Jugendliche absichtlich Ältere angehustet und bespuckt. Die Mannheimer Polizei geht konsequent dagegen vor.
(swr.de. Willkommen im grünen Land der Barbaren.)

===============
NACHLESE
Wehret den Anfängen
Auch in der Corona-Krise darf der Rechtsstaat nicht untergehen
Von Frank Schäffler
Sind in der Krise alle Mittel erlaubt? Heiligt der Zweck die Mittel? Darf in der Not jedes Gebot gebrochen werden? Oder gibt es auch Grenzen? Der deutsch-britische Liberale Ralf Dahrendorf hat dieses Spannungsfeld in einem bemerkenswerten Interview mit der ZEIT im Jahr 1993 in kluger Weise ausgelotet. Dahrendorf stellt dort fest, er habe sich „nie anfreunden können mit dem sogenannten Prinzip Verantwortung, das uns dazu veranlassen soll, die Freiheit jetzt einzuschränken, damit künftige Generationen sie wieder haben. Wer die Freiheit einzuschränken beginnt, hat sie aufgegeben und verloren.“ Wenn die Regierung jetzt eine umfassende Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorlegt, dann stellen sich diese Fragen überdeutlich. Laut dem Gesetzentwurf soll das Bundesgesundheitsministerium durch Rechtsverordnung beschlagnahmen, Verkaufsverbote aussprechen, Produktionsstätten schließen oder diese zu Umstellung der Produktion veranlassen können. Über Erlasse des Ministers können Teile des Sozialgesetzbuches und der Selbstverwaltung ausgesetzt und die grundgesetzlich garantierte körperliche Unversehrtheit der Bürger eingeschränkt werden. Gegenüber den Ländern sollen Einzelweisungen erteilt werden können, die „zur Sicherung der öffentlichen Gesundheit der Bundesrepublik Deutschland dringend geboten sind“....All das geschieht in der Notsituation der COVID19-Pandemie und soll vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat im Schnellverfahren verabschiedet werden....Die gesetzlichen Änderungen sind nicht einmal befristet. Eine parlamentarische Kontrolle ist weder im laufenden Prozess noch im Nachhinein vorgesehen,..Die Einschränkung des Grundrechtes der körperlichen Unversehrtheit hält wahrscheinlich einer verfassungsrechtlichen Überprüfung gar nicht stand...
(Tichys Einblick. Wenn das Land eine rechtsstaatliche Demokratie wäre, könnte keine Große Schwester machen, was sie will.)
=================

Höcke-Bashing von Christiane Schmidt-Rose im Amtsblatt
Durch die Landrätin angepampt – Vergleiche mit der DDR
Von WOLFGANG PRABEL
Ich bin schon ein bisschen älter und habe seit den 70er Jahren im Weimarer Land drei drei Vorsitzende des Rates des Kreises erlebt und drei Landräte. Bisher wussten alle, was die Mindestanforderungen für einen Kreischef sind. Und wie man Kommunalpolitik macht, das heißt, wie man trotz fragwürdiger und in der Regel falscher Anweisungen von ganz oben das Leben vor Ort gegen Virus, Tod und Teufel organisiert.Ich war selbst 16 Jahre Bürgermeister, davon die ersten zehn Jahre in der CDU. Es kommt darauf an, dass man die Berliner Politik weitgehend links liegen lässt und mit allen Akteuren – ich hatte damals auch ein SPD-Mitglied im Gemeinderat – einen Faden spinnt, welcher der Kommune hilfreich ist. Auch wenn man manche poltischen Meinungen für Blödsinn hält. Je kleiner eine Einheit ist, desto weniger darf man sich an die Wäsche gehen. So ein Amt wie Bürgermeister oder Landrat verlangt, wie das eines Monarchen, Überparteilichkeit. Und ein Landkreis mit 82.000 Einwohnern ist eine relativ kleine Einheit, wo man auch persönlich miteinander zurechtkommen sollte.Der Vorsitzende des Rates des Kreises, Erich Kummer (regierte bis Anfang der 80er Jahre), wusste sicherlich, dass ich seine Ansichten zum antifaschistischen Schutzwall und zur führenden Rolle der Partei nicht teile, aber er beschimpfte mich und auch andere Schäfchen seiner Herde nie öffentlich. Das Hässliche überließ er den Journalisten, der Stasi und der Klassenjustiz. Weil er das konsequent so handhabte, und seinen Freunden Vorteile zuschanzte, regierte er sehr lange. Sein relativ lockerer Amtsnachfolger Klaus-Dieter Becker behandelte mich, obwohl ich nicht in der Partei war, und obwohl ich als kritisch bekannt war, ganz nett. Sein Stellvertreter Carl verhielt sich zumindest korrekt und verstand, was ich wollte, als ich mal diskret mit dem Ausreiseantrag drohte. Dessen Nachfolger Lux – ein strammer Stasimann aus dem Kreis Arnstadt importiert – hatte keine Zeit mehr, mich zu verunglimpfen. Als er 1988 ins Amt kam, brannte schon das Dach von seiner roten Hütte. Er war ein Eiferer und herrschte sehr kurz.Von Landrat Peeß (1990 bis 1994) merkte man garnicht, dass es ihn überhaupt gab und Landrat Hans-Helmut Münchberg (1994 bis 2018) legte sich nicht mit mir an. Im Gegenteil: Münchberg verteidigte die AfD mal im Kreistag, als es zu bunt wurde.Und nun haben wir seit 2018 die erste Frau an der Kreisspitze: Christiane Schmidt-Rose aus dem Kreis Olpe in NRW, im folgenden CSR genannt. Nun müsste ja nach feministischer Theorie eine bessere und friedlichere Welt begonnen haben. Das hört sich im Amtsblatt so an: „Ich bin jedenfalls der Meinung, dass wir abrüsten sollten, aufeinander zugehen müssen, um die Themen anzugehen, die sich für das nächste Jahrzehnt andeuten: bleibt die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig, wird China die führende Wirtschaftsmacht, wie halten wir es mit Russland, wie mit weltweit Zuflucht suchenden Menschen?“Aufeinander zugehen zu wollen ist ja o.k. Was man im Landkreis für oder gegen China, Russland oder Asylanten tun kann, erschließt sich den Lesern des Amtsblatts allerdings nicht. Das wird alles komplett im Kanzleramt entschieden. Hier offenbart sich ein Missverständnis der eigenen Rolle, politische Horizontlosigkeit und Nibelungentreue zur Kanzlerin.Aufeinander zugehen sollte man in der derzeitigen Kriesenzeit, wo sich viele Gewissheiten in Luft auflösen, auf jeden Fall. In einem Landkreis, wo CDU, AfD und Linke im Herbst Kopf an Kopf durchs Ziel der Landtagswahl gegangen sind, ist folgender Satz von CSR im letzten Amtsblatt ärmlich und erbärmlich: „Und ich frage mich, wie man sich als Bürger neben einen Höcke stellen kann oder in ihre Versammlungen gehen kann oder wählen kann, ohne dass man sich die Frage anhören möchte, wie hältst du es mit den Nazis?“Wie schon dargelegt, nicht mal in der Zone ist man sich auf der untersten Ebene so an die Wäsche gegangen. Was die Landrätin CSR so von sich gibt, mussten früher die primitiven Hetzer und Eiferer vom Neuen Deutschland, von der Aktuellen Kamera, vom Schwarzen Kanal und von der Staatssicherheit erledigen.Wir im Osten – soweit nach 1930 geboren – haben achtundzwanzig lange Jahre unschuldig hinter Stacheldraht gesessen. Ich hab jeden Tag ne halbe Flasche Schnaps getrunken, um alles in einem milderen Licht zu sehen. Wir sind der Welt nichts schuldig, im Gegenteil. Die Verbrecher und Versager von Jalta müssen sich endlich bei uns und den anderen Völkern im Osten entschuldigen.Alle, die gegen den antifaschistischen Schutzwall waren, wurden schon von 61 bis 89 als Nazis runtergemacht, wir haben da ein dickes Fell. Von CSR verlange ich aber trotzdem eine Entschuldigung.Es ist müßig, aber man könnte, wenn man den kreislichen Frieden stören will, auch zurückfragen: „Und ich frage mich, wie man sich als Bürger neben eine Landrätin CSR stellen kann oder in ihre Versammlungen gehen kann oder sie wählen kann, ohne dass man sich nach der Rückgängigmachung einer bürgerlichen Regierung in Thüringen die Frage anhören möchte, wie hältst du es mit der Kanzlerin eines faschistoiden Staatstreichs, mit Dr. Merkel?“ Wie schon dargetan, das Ausgreifen nach Berlin dient guter Kommunalpolitik nicht. Darum: Her mit der Entschuldigung!
Grüße an die Schlapphüte und Ledermäntel aus aller Herren Länder!
<<<Im Original erschienen auf prabelsblog.de<
(pi-news.net)

*******************
DAS WORT DES TAGES
Frage: Frau Bundeskanzlerin, als Sie die Maßnahmen vorgelesen haben, haben Sie gesagt: „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet“. Es muss doch heißen - - -
BK’in Merkel: Das ist ein Fehler; da habe ich dann einen Fehler gemacht. Dann lese ich es noch einmal vor, damit wir das alles richtig haben: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Dann haben wir es noch einmal ganz perfekt.
(bundeskanzlerin.de. Brav, brav, Journalismus in Zeiten des Diktats.)
*******************

Merkel schaltet Ludwig Erhard aus
Corona-Gesetze: Angriff auf Marktwirtschaft und Demokratie
Die GroKo läßt sich für milliardenschwere Hilfsprogramme zur Bekämpfung der Pandemie feiern. Gleichzeitig hebelt sie die Marktwirtschaft aus und der Bundestag stimmt seiner eigenen Bedeutungslosigkeit zu.
VON Roland Tichy
Die GroKo läßt sich für milliardenschwere Hilfsprogramme zur Bekämpfung der Pandemie feiern. Gleichzeitig hebelt sie die Marktwirtschaft aus und der Bundestag stimmt seiner eigenen Bedeutungslosigkeit zu. Das Einfrieren der Wirtschaft beim Versuch, die Folgen der Virus-Pandemie zu bekämpfen, wird katastrophale Folgen für Wohlstand und Beschäftigung haben....Denn der eher harmlos daherkommende Paragraph 240 des Bürgerlichen Gesetzbuches wird so erweitert, dass Schuldner künftig ihre Zahlungen mit Verweis auf das Virus einfach verweigern und einstellen können. Mit einem Schlag wird damit eine zentrale Säule des gesamten Wirtschaftsrechts zerstört – vorerst längstens bis zum 31. Juli 2021. Es klingt harmlos. Streng genommen ist es ein Rückfall in die Zeit vor der Währungsreform, die das Wirtschaftswunder erst ermöglicht hat: ...Erst das Vertrauen in die von Ludwig Erhard organisierte Währungsreform und Einführung der Deutschen Mark ermöglichte fast schlagartig, dass der Wirtschaftskreislauf in Gang kam:..Merkels Gesetze zerstören diesen Ansatz Ludwig Erhards, indem sie ihn umdreht: Schlagartig würde der Wirtschaftskreislauf abgestellt. ..
(Tichys Einblick. Wer erwartet von Marx und Lenin mehr als Murks? Das hat Merkel gelernt. Den Erhard dürfte sie nur als Komiker vom Westfernsehen kennen.)

Aus Zweifeln wird Widerstand: Shutdown-Politik der Regierung gerät unter Druck
Auch in der dritten Woche nach Ausbruch des Coronavirus stehen für Pflegebedürftige und für Beschäftigte im Gesundheitswesen weder Schutzmasken noch Schutzbekleidung oder ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung. Deutschland ist auf die Pandemie, anders als von der Regierung behauptet, nicht schlecht, sondern gar nicht vorbereitet. Von Gastautor Gabor Steingart
(focus.de.Von Nix kann nix kommen. Ein Land auf dem Planeten der drei Affen.)

Lindner lobt Merkel – „viele Menschenleben geschützt“
FDP-Chef Lindner wählt anerkennende Worte für Kanzlerin Angela Merkel. Trotzdem fordert er eine „Exit-Strategie“ für die deutschen Maßnahmen. Es dürfe keine weitgehende Abhängigkeit der Wirtschaft vom Staat geben.
(welt.de. Nimmt den noch jemand ernst? Die Halbwertszeit vernünftiger Gedanken zählt bei ihm der Sekundenzeiger.)

Robert von Loewenstern
Corona: Kritik ist verantwortungslos
 ..Am 17. Februar erschien im Online-Zuhause der „Welt“ ein Artikel mit der Überschrift „Afrika ist völlig unvorbereitet auf das Coronavirus“. Das Stück interessierte mich, denn wir.. waren da gerade in Afrika. ..an diesem 17. Februar flogen wir von Südafrika nach Namibia,..Bereits im Flieger erhielten wir Formulare, die der Seuchenbekämpfung dienten ..Bei der Ankunft in Windhoek standen wir eine Weile in Schlange ..Am Eingang war eine Wärmebildkamera aufgebaut, bedient von einer Person in Schutzkleidung. Jeder Passagier wurde auf erhöhte Temperatur geprüft, außerdem waren die Seuchenzettel dort abzugeben. Erst danach ging es zur normalen Einreisekontrolle, ebenfalls mit Kamera, wohl zum Abgleich biometrischer Daten. Zwei Wochen später, Anfang März, flogen wir von Namibia nach Deutschland zurück. Auch anlässlich der Ausreise mussten wir wieder das Seuchenformular ausfüllen. Bei der Einreise in München hingegen gab es nichts Vergleichbares – keine noch so klitzekleine Gesundheitskontrolle, keine Registrierung, gar nichts....Die „völlig unvorbereiteten“ Schwarzen in Schwarzafrika waren offenkundig bei der Pandemie-Bekämpfung deutlich weiter vorne als ihr CDU-Schwarzen an den deutschen Schalthebeln...
(achgut.com.Deshalb illegale Fachleute-Einwanderung aus der Dritten Welt?)

Stefan Frank
Was hamstert die Türkei? Kölnisch Wasser!
Während die meisten Wirtschaftszweige in der Türkei ebenso wie im Rest der Welt am Beginn einer Depression stehen, boomt eine Branche: Die Hersteller von Kölnisch Wasser müssen ihre Produktion erheblich ausweiten, um die Nachfrage zu befriedigen. Der Grund: kolonya, wie das Duftwasser auf Türkisch heißt, gilt als Virenkiller...
(achgut.com. Wann verduften Merkel und ihr Hofstaat?)

Im Vorwärts rückwärts
Trotz Corona: SPD-Organ fordert neue Masseneinwanderung wie 2015
Unter der Überschrift „2015 muss sich wiederholen“ wird im Vorwärts der SPD verlangt, die EU müsse ihre Grenze gegenüber der Türkei öffnen und die überwiegend von Erdogan mobilisierten Migranten einzulassen...
(Tichys Einblick. Gegen Deutschland? Überflüssige SPD will zurück auf Los ins 19.Jahrhundert. Warum wandert sie heilsbringend nicht dorthin aus, woher die Illegalen kommen?)

Unsere Verkitschung der Natur hat fatale Folgen
Die Autoren der Bibel wussten noch, worauf es ankam. Leser erfuhren auf prägnante Weise, welche Gefahren drohten: Die „Plagen“ der Menschheit wären Meerwasser, Flüsse, Sonne, Dürre, Erdbeben, Hagel, Ungeziefer und Seuchen, so lautete eine berühmte Warnung des Bestsellers.Die Lehre ging in den folgenden 2000 Jahren mit der aufgeklärten Gesellschaft fatalerweise verloren.
(welt.de. Ahnungslose Bessermenschen und ebenso ahnungslose Medien als Pflegedienste ihrer Kunden sind gerade wieder dabei, Natur als Alternative zum alternativlosen Volksgefängnis anzupreisen: Raus in die Natur und am Seidelbast riechen, oder zumindest auf dem Markt  sich mit anderen treffen, damit jeder Corona abkriegt, wer es noch nicht hat. Bio! Geht's noch? Wer noch ein paar Horrorshows mehr braucht, bediene sich im Alten Testament bei den zehn Plagen, allesamt ganz natürlich: Blut, Frösche, Stechmücken, Stechfliegen, Viehpest, Schwarze Blattern, Hagel, Heuschrecken, Finsternis, Tod aller Erstgeborenen. Manchmal fällt auch nur ein Baum aufs Auto oder ein großer Stein auf die Autobahn.  Wer nicht aufpasst, kann tot sein. Denn das Leben ist lebensgefährlich. Der Natur ist der Mensch wurscht. )

Mediziner: hohe Dunkelziffer von Immunen -  Immunologe: Corona-Maßnahmen unverhältnismäßig und rechthaberisch

Von EUGEN PRINZ

Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz, hat eine beeindruckende Vita vorzuweisen, die Sie hier nachlesen können. Am 24. März übte er in der Sendung „Gerlinde Jänicke and friends“ des Radiosenders rs2 heftige Kritik an den Maßnahmen der Politiker. Er ist der Meinung, dass sie falsch beraten werden.

„Das wird noch viele, viele Jahre für Unfrieden und für Sorge in der Bevölkerung sorgen, viel mehr, als das Virus selbst. (…) Nicht das Virus macht uns krank, die Angst davor macht uns krank.“
(Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz im Interview mit rs2)

Diese Aussagen wiegen schwer, denn wenn der Immunologe Recht hat, dann wird gegenwärtig das weltweite Wirtschafts- und Finanzsystem aufgrund falscher Annahmen schwersten Belastungen ausgesetzt, von der Einschränkung von Grundrechten der Bevölkerung ganz zu schweigen.

Worauf stützt sich die Meinung von Professor Hockertz?
Der Immunologe führt aus, dass COVID-19 in etwa die selbe Gefährlichkeit besitzt, wie Influenza. Er kritisiert die Berichterstattung der Medien, die sich darauf fixiert, dass jeder, der verstirbt und „Corona“ hat, auch an „Corona“ gestorben ist. Das ist falsch, so Hockertz. Es werde nicht unterschieden, ob die Todesfälle AN „Corona“ oder MIT „Corona“ gestorben sind. Die meisten, so der Immunologe, wären auch ohne COVID-19 nicht mehr am Leben. Zudem geht der Professor davon aus, dass sich etwa zehnmal so viele Menschen bereits mit COVID-19 infiziert haben, als gemessen wurde. Dieser Personenkreis hätte nur leichte Symptome verspürt. Angesichts dieser Dunkelziffer erscheinen die Todesraten in einem ganz anderen Licht.

„Die Reaktion der Politik ist unverhältnismäßig, sie ist autoritär, sie ist rechthaberisch, sie ist maßlos.“
(Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz im Interview mit rs2)

Zustände in den Krankenhäusern Italiens Hauptursache der hohen Todesraten
Professor Hockertz hält das deutsche Krankenhaussystem derzeit nicht für überlastet. Er findet es hervorragend, dass wir sogar in der Lage sind, Patienten aus dem Elsass und Italien aufzunehmen. Die Krankenhaussysteme im Süden Europas hingegen sind seiner Meinung nach chronisch überlastet, das hätte sich schon in der Vergangenheit bei jeder Grippewelle und Pandemie gezeigt, nur habe da niemand hingesehen.

Die vermehrten Todesfälle in Italien führt er auf die dort erbärmliche Krankenhaushygiene zurück, die zu nosokomialen Infektionen (=Infektionen, die im Zuge eines Aufenthalts in einem Krankenhaus auftreten) führt. In 2015 hatten italienische Krankenhäuser fast 11.000 solcher Infektionen verursacht. Deutschland: 2363, Frankreich: 5543, Holland: 206. Auch die hohe Luftverschmutzung in Norditalien spielt laut Professor Hockertz eine große Rolle.

Der Immunologe führte weiter aus, dass es ihn sehr verwundert habe, dass die mit COVID-19 infizierten Menschen sehr schnell eine Immunität entwickelt hatten. Dies würde eher gegen die These sprechen, dass es sich bei dem Virus um etwas völlig Neues handelt.

Deshalb ist zu erwarten, dass bald weite Teile der Bevölkerung immun sein werden.

Angesichts der 25.100 Toten der letzten Influenza-Welle, über die niemand ein Wort verloren habe, sei das, was jetzt abläuft, eine Hysterie, so Hockertz. Hier das Interview in voller Länge. Ein weiteres Interview mit dem Immunologen finden Sie im obigen Beitragsvideo.

Virologe Alexander Kekulé: Unauffällige Immunisierung
Professor Hockertz ist nicht der einzige, der von einer hohen Dunkelziffer von Menschen ausgeht, die COVID-19 relativ unbemerkt überstanden haben. In einem Interview mit mdr AKTUELL (ab Minute 10:00) teilt auch der Virologe Alexander Kekulé diese Meinung. Zudem geht er von einer unauffälligen Immunisierung der Bevölkerung aus. Das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen, lehnt Kekulé ab.

Alle Maßnahmen nochmal auf den Prüfstand!
Immer mehr Ärzte und Wissenschaftler haben Zweifel an der Notwendigkeit der drastischen Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19. Unsere Politiker sind in dieser Situation nicht zu beneiden. Sie stehen unter einem riesigen medialen Handlungsdruck, umso mehr, als bereits vorher andere Länder mit harten Maßnahmen vorgeprescht sind. Inwieweit bei den getroffenen Entscheidungen zudem noch der Herdentrieb und/oder eine Art Massenhysterie eine Rolle gespielt haben, sei dahingestellt. Jedenfalls wäre die Politik gut beraten, unverzüglich eine unabhängige Expertenkommission, in die auch Kritiker der gegenwärtigen Maßnahmen berufen werden, einzusetzen und alles auf den Prüfstand zu stellen. Sollte sich ergeben, dass man über das Ziel hinausgeschossen ist, wäre es besser, sich das jetzt einzugestehen und sofort zum „Normalmodus“ zurückzukehren.

Auf die Medien darf man dabei nicht hören, denn die profitieren von COVID-19 noch mehr als die Hersteller von Desinfektionsmittel und Toilettenpapier, daher werden sie sich ungern von der Legende eines bevorstehenden Massensterbens – falls es eine ist – trennen.

Abschließend noch der Hinweis, dass selbstverständlich alle angeordneten Maßnahmen der Regierung zu befolgen sind und zwar ungeachtet der eigenen Meinung. Denn letztendlich wird man erst in ein- oder zwei Jahren sagen können, ob die Lage tatsächlich so ernst war, wie uns gegenwärtig erzählt wird, oder wir gerade die größte Massenhysterie der Menschheitsgeschichte erleben.
(pi-news.net)

Globalismus-Infarkt als Chance verstehen und nutzen!

Von WOLFGANG HÜBNER

Im Leben von Menschen sind körperliche Infarkte schwere Einschnitte, oft genug sogar tödliche. Zwar wird der von dem Virus verursachte Infarkt der Globalisierung für diese höchstwahrscheinlich nicht die schlimmstmögliche Konsequenz haben. Doch der mikroskopisch kleine Unheilbringer zeigt in geradezu heilsam brutaler Weise viele Schwachstellen, Defizite und Fehlentwicklungen einer Globalisierung auf, die nun endgültig mehr Verlierer als Gewinner haben dürfte. Die deutsche Exportökonomie wird auch zu diesen Verlierern gehören, davon zeugt schon jetzt der Stillstand in den Autofabriken von Wolfsburg, Ingolstadt und anderswo.

Entsprechend schlecht und pessimistisch ist die Stimmung im Land. Und die Ängste der Deutschen vor dem Virus sowie seinen ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen sind ja auch keineswegs unbegründet. Weil aber das Leben trotz der noch zu erwartenden menschlichen und materiellen Opfer weitergehen wird und weitergehen muss, kann der Globalismus-Infarkt auch als Chance verstanden und genutzt werden. Das ist ein Appell gerade an die patriotischen Kräfte in Deutschland.

Denn es sind nicht die ideologisch universalistisch orientierten Weltläufigen, also die sogenannten „Anywheres“, die in der jetzigen Notsituation für die Aufrechterhaltung der notwendigsten Infrastruktur sorgen. Vielmehr sind es die „Somewheres“, also all die Pflegekräfte, Supermarktmitarbeiter, Energieversorger, Handwerker, Polizisten, Dienstleister und viele andere mehr, die auch ohne ausreichenden Schutz vor Infektionen für ein zwar reduziertes, aber immer noch erträgliches Weiterleben in Deutschland ihren täglichen Einsatz bringen. Nach Beendigung der Krise ist es überfällig, die Anerkennung und Bezahlung dieser Gruppen grundsätzlich zu verändern.

Anders gesagt: Die soziale Frage muss neu gestellt und neu beantwortet werden! Das kann und darf keinesfalls der universalistisch-internationalistisch ausgerichteten Linken überlassen werden. Und erst recht muss demnächst abgerechnet werden mit den grün-linksliberalen Geldvernichtungsprojekten Massenasyl, Klimahysterie, „Nazi“-Psychose, Genderwahn. Denn all das kostet Unsummen, die künftig dafür gebraucht werden, um zumindest die notwendigsten Strukturen in Staat und Gesellschaft genügend auszustatten.

Selbstverständlich werden die Profiteure und Nutznießer der jetzt so fragwürdig gewordenen Ultra-Globalisierung samt ihren Ideologen des Universalismus dem erbitterten Widerstand leisten. Aber im Gegensatz zur Zeit vor der von dem Virus verursachten Krise hat sich die innen- und außenpolitische Position der umvolkenden „Anywheres“ drastisch verschlechtert. Denn die materielle Grundlage der selbsternannten moralischen Supermacht ist schon jetzt nach der ökonomischen Vollbremsung brüchig geworden.

Über solche Mittel, um alle Verluste abzufedern, verfügen weder die großmäulig angekündigten „Bazookas“ aus Berlin oder Brüssel. Längere Zeit wird deshalb allerorten auf kleinerer Flamme gekocht werden müssen. Es ist die Aufgabe der patriotischen Kräfte darauf zu achten, wie und an wen die geringer gewordenen staatlichen Mittel verteilt werden. Das ist zumindest im bislang verwöhnten Deutschland eine ganz neue Situation für alle.

Wer sie geistig und politisch am besten versteht, popularisiert und nutzt, dem winkt größter politischer Profit. Dagegen dürfte selbst der deformierte Verfassungsschutz mit seinem Neo-Mielke der Kanzlerin so ohnmächtig sein wie weiland die Stasi in der DDR. Ja, es kommen Konflikte und Kämpfe als Konsequenzen der Verwerfungen durch die jetzige Krise auf die so politikscheuen Deutschen zu. Das ist nicht vergnüglich. Doch wer den Realitäten zu entfliehen sucht, den bestraft das Leben so oder so. Der späte Merkel-Biedermeier ist nun jedenfalls auch ein Virus-Sterbefall.
(pi-news.net)