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Lahr gibt's mit leeren Händen.

Handicap
Wolfgang Schäuble ist der derzeit geschätzteste deutsche Politiker....Die Ortenau kann also richtig stolz sein auf ihren Abgeordneten? Und liegt doch im Schatten des Glanzes. Man kann auch sagen: Der Stimmkreis leidet unterSchäuble. Denn ausgerechnet der Star des Kabinetts Merkel ist beim derzeit einzigen für die Region unmittelbar und überragend wichtigen Thema ein ziemlicher Ausfall - beim Bahnausbau...Aber Schäuble, der Supersparminister  kann sich da nicht mit der ihm eigenen Power aus dem Fenster lehnen. Kirchturmpolitiker statt Staatsmann, da arbeitet er lieber und bestenfalls im Hintergrund und das ist zu wenig.
(DER GULLER: Hier irrt Werner Aschl in seiner wiederholten Schäuble-Seligsprechung. Der Mann ist in erster Linie  Vertreter seiner Wähler in seinem Wahlkreis. Die speziell (Tunnel Offenburg) und die allgemein in der Ortenau (Zoll für den Flughafen Lahr) läßt er im Stich. Der Mann hat leider seinen rechtzeitigen Abschied verpaßt. Alle Lobsudelei - geschenkt! 100 000 Mark verlegt, als Vorsitzender und Kanzlernachfolger abserviert. Er hätte schon längst gehen müssen, zumal er als Abgeordneter seinen Job nicht macht. Mit 104 Stimmen von CDU-Mitgliedern nur nominiert - von rund 2400 - sollte ja wohl auch nachdenklich machen.)

Eintrag ins Goldene Buch
Link öffnet in neuem Fenster: Gruppenbild mit Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Lahr: Dr. Roberto Artavia Loría (Präsident der Stiftung Latinoamérica Posible Alajuela 2015, Comité director), Wilhelm Steinvorth (Inhaber Punto Rojo, Alajuela Alajuela 2015, Comité director), Rafael Solís (Arquitecto, Zoom Arquitectos Alajuela 2015, Comité director), Óscar Castillo (Regisseur, San José), Rocío Carranza (Schauspielerin, Costa Rica), Javier Noguès Civit (Professor Universidad Veritas, San José), Edgar Sánchez (Sub-Director, Union Europea PROCOMER)

Anlässlich des Costa Rica Wirtschaftstages im Rahmen von Pura Vida Lahr 2011 der zusammen mit der IHK Südlicher Oberrhein, Lahr stattgefunden hat, haben sich Gäste aus Costa Rica ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.
(Stadt Lahr. Bananität. Ist nichts Gold in Lahr, wo nur Abrazo glänzt.)

EU-Politiker hören Milchbauern zu
Diskussion um die Preise / Ausstellung eröffnet

Niedrige Preise machen den Milchbauern zu schaffen. Bei einer Podiumsdiskussion mit EU-Politikern machten sie ihrem Ärger Luft.»Milch – Macht –Moneten« hatte die Arbeitsgemeinschaft der Weltläden zu einer Podiumsdiskussion ins Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach in Offenburg eingeladen. Rund 40 Interessierte waren gekommen, um sich die Diskussion über Milchpreise, europäische und weltweite Agrarpolitik anzuhören.
(Offenburger Tageblatt. Wenn es das OT nicht gäbe, würde niemand über diese unterirdischen Veranstaltungen in Offenburg etwas erfahren.)

Unsere Abiturienten
Alexandra Sester über...
(Offenburger Tageblatt. Fortsetzung: Unsere Kinderschüler...über..)

Offenburger Stadtgeflüster
Laut sagt es keiner: Aber dass sich die City Partner diese Woche von der Stadt abgenabelt haben, kann man durchaus als Protestnote verstehen...Das Stadtmarketing prescht hier mit einer Mega-Aktion gleich vorneweg: Am 3. August sollen in der Offenburger Fußgängerzone 6000 bis 7000 Menschen an der »längsten Kaffeetafel Deutschlands« Platz nehmen. Ursprünglich wollte man laut Stadtmarketingchef Hugo Haag mit der Aktion sogar ins »Guinnessbuch der Weltrekorde«. Aber in Indien konnten bei einem ähnlichen Event 30 000 Leute mobilisiert werden. Dumm gelaufen, das ist natürlich nicht zu toppen. Trotzdem ist die »längste Kaffeetafel Deutschlands« ein pfiffiger Einfall vom Stadtmarketing. Mal gucken, wie die City Partner kontern...Nein, um einen großen Auftritt ist Jess Haberer nicht verlegen: Der Rektor auf großer Abschiedstournee ließ eine Stretchlimo auf dem Schulhof vorfahren und seine überraschten Mitarbeiter damit zum Abschiedsessen nach Waldulm kutschieren. Nächsten Freitag zur offiziellen Verabschiedung lässt er sich vermutlich mit dem Helikopter einfliegen und dann vom »Magic Man« in die Aula zaubern...Unglaublich, welch Barbarentum dem stadtbekannten Cafébesitzer Mauro Zampolli im Urlaub widerfahren ist: Am Hotelbuffet fiel sein Auge auf das köstlich duftende Kartoffelgratin, und was macht sein Vordermann? Kratzt mal eben mit einem Schwenk die ganze Kruste vom Gratin und lässt eine verwüstete Pampe zurück!
(Offenburger Tageblatt. Wetten, daß es in Indien mehr Deppen gibt als in Offenburg? Über 1 Milliarde Menschen! Dort gibt es sicher auch mehr Jess Haberer als in OG. Was machen eigentlich Hinz und Kunz aus der Redaktion im Urlaub? Vielleicht das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Statt Geflüster...)

Bloß nicht falsch fahren!
• A5-Ausfahrt Offenburg verwirrend • Baken unterschiedlich angeordnet • Baufirma wiegelt ab

Wer auf der A 5 aus südlicher Richtung nach Offenburg will, muss die Autobahn über eine Behelfsausfahrt verlassen. Besonders im Dunkeln ist die Stelle extrem unübersichtlich: Wer Pech hat, landet schnell mitten in der Baustelle.
(Offenburger Tageblatt. Paßt zum Provinznest. Selber schuld, wer dort hin will.)

Hilfe für Menschen aus der Region
Am vergangenen Sonntag bewirteten Mitarbeiter des Caritasverbands Kinzigtal die Kreuzsattelhütte in Oberwolfach. Neben einer herzhaften Erbsensuppe servierten Ulrike Egenmaier (links) und Bianka Mellert und ihre Kollegen den zahlreichen Besuchern fair gehandelten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen Der Erlös in Höhe von XXXXX Euro kommt dem „Caritas-Hilfsfonds Kinzigtal“ zu Gute, mit dem Menschen in akuten Notsituationen unbürokratisch und kurzfristig eine Unterstützung gewährt werden kann.
(Offenburger Tageblatt. Köstlich, wie die Caritas mal wieder ein X  für ein U vorgemacht hat! Als einer der größten Konzerne in Deutschland gehen die auf Betteltour!)

Lektionen in Sachen »Höflichkeit«
Schüler des Heinrich-Hansjakob-Schulzentrums erlernten eine Woche ein wichtiges Stück sozialer Kompetenz
(Offenburger Tageblatt. Wo bleibt die journalistische Kompetenz? Wer liest solche Schmarren?)

Musik, Mercedes und Moscheen
Gymnasiasten aus Hausach in der türkischen Metropole Istanbul und der Partnerschule »Erkek Lisesi«

Sie waren von ihrem Aufenthalt begeistert: Gymnasiasten aus dem Kinzigtal besuchten die türkische Metropole Istanbul und das dortige Partnergymnasium.
(Offenburg.Lustig, so eine Gehirnwindel, gell? Früh übt, was ein mittelalterlicher Moslem werden will.)

Renchens Sozialdemokraten erneut spendenfreudig
500 Euro vom Frühlingsfest des SPD-Ortsvereins kommt dem Kinder-Projekt von Pfarrer Lehmann zugute
(Acher-Rench-Zeitung. Werden die jetzt CDU?)

Gespannt wie ein Flitzebogen«
In der World of Living haben die Sommerkinonächte der Mittelbadischen Presse Premiere

Großes Kino bieten die Sommerkinonächte unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit dem Kinocenter Kehl in Rheinau-Linx. Ab kommenden Mittwoch bis einschließlich Sonntag, 17. Juli, verwandelt sich die World of Living in einen Freiluft-Kinosaal.
(Acher-Rench-Zeitung. Reklame, Reklame: Journalistischer Flitzer.)

"Homo-Ehen" steht die Tür zum Standesamt bald offen
(DER GULLER. Und wieder fehlt groß der Hinweis im Blatt zur nächsten Papiertonne!)

Erbguttest
Dr. Andreas Brandt, Chefarzt der Frauenklinik am Ortenau-Klinikum , erklärt, warum er die Präimplantationsdiagnostik asbölehnt.
(DER GULLER. Weil er in den katholischen Himmel kommen will?)

Weinprinzessin
...Die Liebe zum Wein entdeckte soe schon in jungen Jahren.
(DER GULLER. Prävention versagt?)

Grundversorgung asn Wasser ist wieder hergestellt.Blätter können die Vorrattsspeicherung wiedereinstelle.
(DER Guller. Unterirdischer Bildtext. Dem GULLER gelingt es, sein Niveau rasant weiter zu senken.)

DFB-Spielerinnen überlegen, abernicht zwingend genug
Deutschland-Japan 0:0 - Nach 90 Minuten muss die Neid-Elf in die verlängerung
(DER GULLER. Und der GULLER kann ergebnislos einpacken. Gewonnen haben bekanntlich die schnellereren und besseren Japanerinnen.)

Heimschule St.Landolin ist jetzt fast ein Paradies
(DER GULLER. Wer glaubt da noch an den Himmel?)

Entlastungen
Mehrheit wünscht sich Abschaffung des Soli-Zuschlags

Bei einem Scheitern von Steuersenkungen will die FDP den Zuschlag für die Förderung Ostdeutschlands abschaffen. Mehr als 60 Prozent der Deutschen wäre das recht.
(WELT online. Handeln statt schwätzen.)

Trotz Umfrage-Tief
Merkel will 2013 erneut für Kanzleramt kandidieren
(WELT online. Hält sie die Deutschen für blöd? Verlust des Realitätssinns.)

FDP-Europapolitiker
Chatzimarkakis greift Doktorvater wegen Plagiaten an

Jetzt soll der Doktorvater schuld sein: Jorgo Chatzimarkakis (FDP) behauptet, seine Dissertation sei trotz fehlerhafter Zitierweise "durchgewunken" worden.
(WELT onlöine. Doktorinzucht in der FDP? Koch-Mehrin beschuldigte ja auch die Doktorschmiede.)

FDP

Parteichef Rösler: Mit der SPD verbindet uns nicht viel
Rösler reagiert auf den Vorstoß von Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger, die FDP solle sich nicht einseitig auf die Union ausrichten.Wirtschaftsminister Philipp Rösler hält nichts vom Vorstoß von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (beide FDP), über eine Koalition mit der SPD nachzudenken. „Es gibt heute wirklich nicht viel, was uns mit der SPD verbindet“, sagte er den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“. In dieser Woche habe die Koalition gezeigt, dass sie handlungsfähig sei und es viele Gemeinsamkeiten gebe. „Wir entlasten die mittleren und unteren Einkommen, und die SPD lehnt das ausdrücklich ab. Man sieht: Die Gemeinsamkeiten mit der SPD und den Grünen fehlen – und nicht nur an dieser Stelle“, sagte der FDP-Chef.
(Abendblatt.de- Mitder FDP aber auch nicht. Welche Entlastung? Die Diätenerhöhung?)

Wer nicht gewinnt, ist Verlierer und nicht Herz-Schmerz-Reklame-Weltmeister! Davon hat Schland schon zuviele. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Vergessen?

(AudioVideoFotoBILD, aktuelle Anzeige. Stolz auf was? Unzustellbar. Absender und Adressat in aller Stille verreist.)

Glaubwürdigkeit

Partei-Urgestein Erwin Teufel liest CDU die Leviten
Baden-Württembergs ehemaliger Landesvater vermisst eine glaubwürde Wirtschaftspolitik und fordert die Union dazu auf, die christlich orientierten Stammwähler zurückzugewinnen.

Sechs Jahre nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik hat der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) seiner Partei die Leviten gelesen.

"Es kommt mehr denn je auf glaubwürdige Persönlichkeiten in Partei und Parlament an", sagte Teufel bei einer Konferenz der Senioren-Union in Berlin. Vor allem brauche die CDU "dringend neues wirtschaftspolitisches Profil und ein wirtschaftspolitisches Gesicht".
(WELT online. Was macht der bei den diskriminierten Senioren? Noch zwei Jahre und er könnte wie Adenauer als Kanzler anfangen, stattdessen ist er rausgemobbt worden.)

Kretschmann predigt in der Friedenskirche
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am Sonntag in der Friedenskirche gepredigt. Der katholische Grünen-Politiker folgte einer Einladung der evangelischen Gemeinde. Als Grundlage für seine Laienpredigt diente ihm der Bibelspruch "Suchet der Stadt Bestes".
(SWR. Wenn Zitat, dann richtig aus Jeremia 29, 7, Altes Testament, also jüdisch und nicht christlich:  „Suchet der Stadt Bestes, dahin ich ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum Herrn; denn wenn's ihr wohlgeht, so gxht's auch euch wohl . Denn so spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: Laßt euch durch die Propheten, die bei euch sind, und durch die Wahrsager nicht betrügen, und hört nicht  auf die Träume, die sie träumen! Denn sie weissagen euch Lüge in meinem Namen. Ich habe sie nicht gesandt, spricht der Herr". Altes Testament, es geht nur um Israel. Ist aber auch eine treffende Kritik an Umfragen und an der neuen Regierung. Der neue Landespater ruft also seine Wähler auf, zu beten, was angesichts der grün-roten Truppe verständlich ist. Alles das übliche Gelaber. Schön war's, sagen dann die alten Frauen, die für so was in die Kirche rennen. Der Herr ist nicht Kretschmann, Schmid, oder der Teufel, sondern wohl der Alde Gott.)

Seltsame PR-Strategie

Rüffel für SPD-Star Schwesig
Aus Sicht von Manuela Schwesig war es eine tolle Idee: Zeitungen sollten nach SPIEGEL-Informationen fertige Texte aus ihrem Sozialministerium abdrucken. Doch die verantwortlichen Chefredakteure wollten diese unverhohlene PR nicht  - und gaben der SPD-Politikerin einen Korb.
(SPIEGEL online. Nach diesem Schema werden doch die Zeitungen bis hinunter zu den Rathäusern schon lange gefüllt, was ist daran seltsam?)

Euro-Krise

Rettungsschirm muss für Italien aufgestockt werden
Der Euro-Rettungsschirm wird laut EZB nicht ausreichen, um Italien zu schützen. Diskutiert wird sogar eine Verdopplung auf 1,5 Billionen Euro.
(WELT online. Wann ist endlich Schluß mit dieser Anti-Europa-Politik?)

Zumutung Westerwelle
Aussenminister im BILD-Interview

Westerwelle: „Saudi-Arabien einflussreicher Faktor“

Streit über Lieferungen nach Saudi-Arabien, neuer Vorsitz im UN-Sicherheistrat
(BILD de. Was für einen Stümper leistet sich Deutschland noch immer mit Westerwelle als Zumutung? In seinem Saudi-Arabien blühen ihm als Homo Gefängnis, Körperstrafen bis hin zur Todesstrafe!)




Flughafen-Geschäftsführer antwortet Staatssekretär




Für den Flughafen ist weiterhin kein Rettungsschirm in Sicht. Das Bundesfinanzministerrium läßt die Lahrer im Regen stehen.


Lahr
(gh). Staatssekretär Ernst Burgbacher (FDP) aus dem Bundeswirtschaftsministerium hatte beim Bundesfinanzministerium wegen verweigerter Zollabfertig auf dem Lahrer Flughafen (Black Forest Airport) nachgefragt. Die Antwort von Staatssekretär Koschyk (siehe Grüselhorn vom 29. Juni) bietet für Flughafen-Geschäftsführer Axel Grossmann "im Grunde keine neuen Erkenntnisse, ich erkenne Textbausteine, die inzwischen gut abgehangen und gereift sind. Mich beindruckt in dieser Angelegenheit von Anfang an immer wieder, wie gut die Beamtenschaft der Abteilung IIIB -'Zoll- und Verbrauchssteuern'- des BMF ihre Politiker und Staatssekretäre im Griff hat, die den von ihnen seit Jahren gleichbleibend verzapften Unfug mit größter Entschlossenheit nach außen hin und im Kollegenkreis vertreten. Wenn ich mich im Gegensatz dazu allein daran erinnere, wie Schäuble seinen Pressesprecher in der BPK coram publico abgebürstet hat, finde ich das schon sehr beachtlich".

Grossmann hebt in einer Stellungnahme hervor, daß die von Koschyk zitierten 2000-3000 zollrelevanten Flugbewegungen pro Jahr erst jüngst erfunden worden seien. Am 24.09.2010 habe das BMF endlich eine Dienstvorschrift erlassen, in der u.a. niedergelegt sei, wie man Zollflugplatz werde und welche Kriterien gelten würden. Dies sei das Resultat derLahrer  jahrelangen Klagearbeit. Ein Kernpunkt der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gegen das erste Urteil des Bundesfinanzhofes sei nämlich, daß hierfür bislang keinerlei nachvollziehbare Normierung existierte und das Ganze eine reine Willkürentscheidung nach beamtlichem Gutdünken gewesen sei.

Daß man mit 2000-3000 Flugbewegungen dann die Latte so hoch gehängt habe, damit Lahr sie auch zukünftig hoffentlich nie erreichen werde, verstehe sich von selbst. Der Schuss könnte allerdings nach hinten losgehen, wenn man in Lahr hinginge und z.B. in Karlsruhe-Baden nachfragte, ob sie denn wenigstens 2000 erreichten. Das wären nämlich im Schnitt täglich 5,5 Flugbewegungen an 365 Tagen des Jahres, und da habe er, Grossmann, so seine Zweifel, dafür müsse man  verdammt oft nach Agadir und Hurghada und zurück fliegen!

Immerhin habe man,so der Flughafen-Geschäftsführer weiter, mit der gleichen Dienstvorschrift den Vorgang der "kostenpflichtigen Einzelbefreiung" geschaffen, das sei neu. Das von Lahr schon vor Jahren unterbreitete Angebot, für die Kosten aufzukommen, wenn dies das Problem sei, sei nämlich auch mit dem Hinweis abgebügelt worden, daß es keine derartig ausgerichtete "Zollkostenverordnung" gebe und man demnach gar nicht wüßte, was man Lahr berechnen müßte. Wer eine Zollabfertigung brauche, solle eben nach Karlsruhe-Baden fliegen, den man gegen seinen erklärten Willen und Widerstand auf politischen Druck hin zum Zollflugplatz habe erklären müssen, und wem es dort nicht passe, der müsse eben nach Hahn gehen.

"Geradezu treuherzig", so Grossmann, "finde ich den Hinweis darauf, dass der Bundesfinanzhof unsere Klage bereits zum zweiten Male abgewiesen habe. Das ist zwar richtig, er tat dies aber in fast völliger Ignoranz gegenüber den Auflagen des Bundesverfassungsgerichtes, die von dort nach unserer Beschwerde gegen das erste Urteil kamen, insofern rechne ich unserer zweiten Beschwerde recht gute Erfolgsaussichten an.Die vom Bundesfinanzhof geübte Rechtsprechung, daß es sich um eine an den Flugzeugführer gerichtete Verkehrsregelung handelte, ist völlig weltfremd und widerspricht auch der sonstigen Praxis. Sollte dem tatsächlich so sein, wäre schon die Ausweisung der Zollflugplätze im Bundesanzeiger überflüssig".

Im Übrigen habe er mit Staatssekretär Koschyk bei anderer Gelegenheit einmal ein sehr aufschlussreiches Gespräch gehabt. Er habe im vergangenen Jahr einen Vortrag im Europa-Park gehalten, in dessen Verlauf er mehrfach den Begriff "Luftverkehrsabgabe" fallen gelassen habe. In der anschließenden Diskussion habe er, Grossmann, die Frage gestellt, ob man denn beachtet habe, daß die Niederlande eine gleichartige Abgabe wieder abgeschafft hätten, nachdem die Kunden ins Ausland abwanderten und das Ganze per Saldo negativ ausgegangen sei.

Die Erfahrung hier in Lahr belege zusätzlich, daß die Kundschaft vor der exorbitanten deutschen Flugkraftstoffbesteuerung ins benachbarte Frankreich zum Tanken flüchte. Seine Antwort darauf sei gewesen, daß das Problem nicht die Steuern und Abgaben in Deutschland seien, sondern die noch immer mangelnde Harmonisierung innerhalb der EU. Mit anderen Worten, wenn der Sprit in Frankreich genauso teuer würde wie bei uns, gäbe es für diese Art von Ausweichbewegungen keinen Anreiz mehr, und daran müsse man jetzt eben politisch arbeiten!

Auf der Suche nach Konzepten
Landesgartenschau: Lahrer holen sich bei den Veranstaltern in Nagold und Horb Erfahrungen ein
Die Ausrichtung der Landesgartenschau 2018 ist für die Stadt Lahr das größte Projekt in diesem Jahrzehnt. Da bedarf es einer gründlichen Vorbereitung. Deshalb reiste eine Lahrer Delegation am Donnerstag zu einer Erfahrungstour in die Gartenschau-Städte Nagold und Horb.
(Lahrer Anzeiger. Da hat Lahr nichts aufzuholen. Horb: Geschnitzter Holzblumenkitsch in einer Wiese, Werbung über alles, zugemüllte Natur, tote City, wo grüne Fußabdrücke ins Leere laufen,  und lebhaftes Geschäftsleben weit weg -  in Supermärkten. All die Beteuerungen von Klima-und Weltrettung werden zum Witz, je mehr Veranstaltungen Leutemit ihren Autos anlocken. Schade um die Millionen,die für Gartenschauen hinausgeworfen werden. Wer will nach Horb mit 2 Bundesstraßen, 1 Eisenbahn in einem engen Tal? Da geht doch niemand freiwillig hin!)

Gartenschau geht nicht auf dem Armenweg
Bei einer ganztägigen Lehrfahrt nach Nagold, wo 2012 die Landesgartenschau stattfindet und nach Horb am Neckar zum aktuellen "Grünprojekt" machten sich Gemeinderäte und Teile der Stadtverwaltung in Sachen eigener Landesgartenschau kundig. Die Bürger rechtzeitig mitnehmen, auf knappe Kalkulationen verzichten, weil es viele unerwartete Dinge geben wird, waren Botschaften der Erfahrenen. Und die Erkenntnis, dass man auf dem Armenwege eine solche Veranstaltung zur Stadtentwicklung nicht stemmen könne.
(Badische Zeitung. Sieh an, auf einmal ist die Landesgartenschau in Lahr nicht kostenlos...)

Lehren einer Lernfahrt

Mut zur Zukunft haben
Wer das Stichwort Landesgartenschau hört, der denkt vielleicht gerne mal daran, dass das Blumen satt bedeuten kann. Blumen wird es geben, doch richtigerweise muss man eine Landesgartenschau als ein städtebauliches Förderprogramm begreifen, das eine Stadt innerhalb weniger Jahre in einem gewaltigen Schritt nach vorn’ bringt. Wer das verstehen will, sollte sich nicht scheuen, sich in Nagold oder auch in Horb kundig zu machen, was das für das Alltagsleben einer Stadt, in der Zeit nach einer Gartenschau bedeutet. Es ist ein gewaltiger Gewinn an Lebensqualität.
(Badische Zeitung. Gesehen hat Bruno Kohlmeyer wohl nichts. Lahr plant ein Wasserloch als Zukunft, denn Zukunft ist immer gut, auch wenn Kohlmeyer sie bereits hinter sich hat.)

Neckarblüten  in Horb




Untersuchung des TÜV SÜD bei Mittelständlern

(lifepr) - Unfälle und Verschleiß waren vor 50 Jahren noch die klassischen Erkrankungen am Arbeitsplatz. Heute ist bei jedem Vierten der Grund für einen Arbeitsausfall im Bereich der psychischen Störungen zu suchen. Darunter fallen Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit sowie Panikstörungen. Doch trotz der hohen Kosten, die psychische Belastungen für das Unternehmen verursachen, fehlt bei vielen das Bewusstsein für diese Erkrankungen. Dies ergab eine aktuelle Studie von TÜV SÜD Life Service, an der 47 Experten, die zusammen mehrere hundert kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich der Arbeitssicherheit betreuen, teilnahmen.

Arbeitnehmer sind in den vergangenen Jahren immer seltener wegen klassischer Erkrankungen oder Unfällen ausgefallen, sondern zunehmend aufgrund psychischer Erkrankungen. Im September 2010 befragte TÜV SÜD 47 Sicherheitsfachkräfte nach ihrer subjektiven Einschätzung zu psychischen Belastungen und Erkrankungen von Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen mit einer Größenordnung von 20 bis 1.000 Beschäftigten. Dabei gaben mehr als 60 Prozent der Befragten an, dass sie in den Unternehmen, die sie betreuen, bereits mit typischen psychischen Belastungsfaktoren konfrontiert wurden. Zu den häufigsten zählen zu enge Terminvorgaben und damit steigender Zeitdruck, Konflikte am Arbeitsplatz und Mobbing. Aber auch mangelnde Anerkennung und Wertschätzung der Leistung sowie die Angst um den Arbeitsplatz treiben bei vielen Angestellten den Stresspegel in die Höhe.

Als gefährdetste Zielgruppe werden hierbei die Führungskräfte vor den Schichtarbeitern und den Mitarbeitern im Außendienst und Vertrieb gesehen. Jedoch wird die Gefährdung durch psychische Belastungsfaktoren von vielen Unternehmen noch nicht erkannt. So besitzen nach Auffassung der befragten Sicherheitsfachkräfte mehr als die Hälfte der betreuten Unternehmen ein schwaches Bewusstsein für die psychischen Belastungsfaktoren und Erkrankungen in ihrem Unternehmen. Nur etwa jeder zehnte Betrieb nimmt demnach psychische Erkrankungen wirklich ernst.

Dementsprechend niedrig ist auch die Bereitschaft, Geld in entsprechende Frühwarnsysteme und Präventivmaßnahmen zu investieren. Knapp zwei Drittel erwarten auch für die nähere Zukunft keine nennenswerten Investitionen in diesem Bereich.

Diese Zahlen sind jedoch insoweit erstaunlich, da psychische Erkrankungen für den Arbeitgeber enorme Kosten bedeuten. Neben verminderter Motivation und Leistungsfähigkeit sind auch die durchschnittlich 22,5 Ausfalltage ein großer wirtschaftlicher Faktor. In den Augen der Sicherheitsfachkräfte werden zum einen zu wenig Maßnahmen zur Prävention von psychischen Krankheiten angeboten und zum anderen ist die Wirksamkeit bestehender Angebote eher gering.

Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft stellt den klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutz vor ganz neue Herausforderungen. Die bisherige Verhinderung von Stürzen oder Atemwegserkrankungen ist in einigen Branchen zwar nach wie vor wichtig, in anderen jedoch kaum nützlich. Hier sind neue Lösungen erforderlich, die auch den Anstieg psychischer Belastungen berücksichtigen. So halten es die befragten Sicherheitsfachkräfte für sinnvoll, neue Angebote wie Führungskräfteschulungen in das betriebliche Gesundheitsmanagement zu integrieren. Denn das Ziel sollte immer sein, Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter schützen.

Die gesamte Studienauswertung ist Teil des Corporate Health Jahrbuch 2011. Dieses Jahrbuch liefert einen profunden Einblick in den Status Quo und die wichtigsten Entwicklungen Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland. Hochranginge Autoren stellen besonders innovative und erfolgreiche Projekte und Strategien aus der Unternehmenspraxis vor. Das Corporate Health Jahrbuch umfasst 255 Seiten mit Fotos und Abbildungen und ist ab sofort zum Bezugspreis von 49,90 Euro im Buchhandel unter der ISBN-Nummer 978-3-941632-09-7 erhältlich.

Zimmermädchen

von Joachim Ringelnatz

Die Zimmermädchen der Hotels,

Die meine Betten schlagen und dann glätten,

Ach wenn sie doch ein wenig Ahnung hätten

Vom Unterschiede zwischen Polster und Fels.





Ach wüßtet ihr, wie süß ihr für mich ausseht

Im Arbeitskleid, ihr Engel der Hotels!



Wenn wirklich eine heimlich mit mir ausgeht,

Dann trägt sie Seide und trägt sogar Pelz,

Sei's auch nur Wunderwandlung Hasenfells.



Dann im Café krümmt ihr beim Tasseheben

Den kleinen, roten Finger nach Manier.

Und du merkst nicht, wie gern ich doch mit dir

Oft eine Stunde möchte unmanierlich leben.

Und würde dann – nebst Geld – als Souvenir

Ein schließend, stilles, zartes Streicheln geben.



Und würdet ihr dies Streicheln doch nicht spüren.

Denn ihr bedient nur Nummern an den Türen.



Und wenn sie schlichte Ehre eng verschließen,

Dann dienen sie, da andere genießen.



Hab ich euch tausendmal in Korridoren

Heiß zugesehn und heiser angesehn,

Was ich erträumte, war voraus verloren.

Denn meine Liebe könnt ihr nicht verstehn.


(Quelle: Joachim Ringelnatz: Das Gesamtwerk in sieben Bänden. Band 1: Gedichte, Zürich 1994, S. 377-378.
Permalink:http://www.zeno.org/nid/20005539803

Ganz in Weiß: Wenn Türken Hochzeit machen.

Mobile Sammlung macht Sommerpause
Problemestoffe können bei Deponien abgegeben werden
(Offenburger Tageblatt. Auch Problembären und Problemzeitungen?)

Jetzt kommt der Gebäudemanager
Neue Abteilung im Bau-Dezernat soll bei Betreuung städtischer
Gebäude Ressourcen erschließen
Zum Beginn des kommenden Jahres will die Stadt Lahr das
»zentrale Gebäudemanagement« als eine neue Abteilung der
Stadtverwaltung einführen. Mit Anzeigen wird heute regional
und überregional nach deren Leiter gesucht. Mittelfristig
könnte sich die neue Abteilung zum städtischen Eigenbetrieb
mausern
(Lahrer Anzeiger. Sehr eigen ist schon die ganze Stadt.)

Abwasser wird wohl teurer
Grund ist die geplante vierte Reinigungsstufe der Kläranlage / Investition: 5,5 Millionen
(Badische Zeitung. Wichtiger als ein neues Wasserloch.)

Viel Kunst, wenig Publikum
Pura Vida:Die Skulpturen der fünf Künstler aus Costa Rica sind schon weit gediehen
(Badische Zeitung. Die Lahrer haben den Murks nicht importiert wie andere,die sonst mit  Obst und Gemüse handeln.)

Weitere Sanierungsarbeiten notwendig
Gravierende Schäden am Pallas / Jetziger Sanierungsabschnitt bis Ende August abgeschlossen
Nach der Sanierung ist vor der Sanierung — so abgewandelt trifft eine der unzähligen Fußballweisheiten von Sepp Herberger auch auf die Burgruine Hohengeroldseck zu. Bis Ende August werden die laufenden Sanierungsarbeiten beendet, werden die zur Verfügung stehenden 400 000 Euro verbraucht sein. Beendet sind die Arbeiten dann allerdings noch lange nicht. Bei einem Termin kürzlich hat Bürgermeister Thomas Schäfer angekündigt, das der Verein zur Erhaltung der Burgruine sich dann erneut um Zuschüsse bemühen will, um weiter dringende Arbeiten in Angriff nehmen zu können.
(Badische Zeitung. Für das Geld gäbe es Vernünftigeres als dem Steinhaufen der von Leyen-Geroldseck mit Steuergeld zu frönen.)

Fischerpfad als neuer Weg
Der Arbeitskreis Tourismus Neuried hat seine nächsten konkreten Projekte besprochen
(Badische Zeitung. Die lernen es wohl nie: Tourismus in Neuried!)

Jede Menge Einser vor dem Komma in allen Abschlussklassen
Prüfungen an Realschule, Werkrealschule und Hauptschule in Friesenheim: Die jeweils besten Prüflinge haben Notendurchschnitte von 1,2 bis 1,6
(Badische Zeitung. 111111,0? Gute Noten ändern nichts am niedrigen Niveau von Schülern.)

Öko-Natur-Stützpunkt geplant
Biotop soll auf dem Gänsweidfeld in Meißenheim entstehen / Idee von Bauhofleiter Frank Wagner
(Lahrer Anzeiger. Ökobologe Bauhofleiter? Kann niemand mehr die Natur in Ruhe lassen?)