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Will uns der oberste Finanzbeamte Schäuble mit seinem Hinweis, Proteste  gegen die Macht der Banken sehr ernst zu nehmen und mit seiner Warnung vor einer "Krise der Demokratie" sagen, daß er nicht dabei war, als das Vertrauen der Menschen verspielt worden ist, welches ausgerechnet er wiedergewinnen möchte? Warum hat er denn dereinst schon das Vertrauen der CDU als Vorsitzender verloren, von höheren Ambitionen ganz zu schweigen?

Will uns der oberste Finanzbeamte Schäuble mit seinem Hinweis, Proteste  gegen die Macht der Banken sehr ernst zu nehmen und mit seiner Warnung vor einer "Krise der Demokratie" sagen, daß er nicht dabei war, als das Vertrauen der Menschen verspielt worden ist, welches ausgerechnet er wiedergewinnen möchte? Warum hat er denn dereinst schon das Vertrauen der CDU als Vorsitzender verloren, von höheren Ambitionen ganz zu schweigen?


(Stadt Lahr. Wat is`n Dampfmaschine, da stella ma uns mal janz dumm und sachen, n Dampfmaschine dat is`n große, runde Loch. So ist das auch mit der Landesgartenschau in Lahr. Ein großes tiefes Loch. Das muss noch gegraben werden, wird Millionen kosten und die Stadt pleite machen. Wenn die Lahrer Glück haben, wird ein reicher Grieche kommen und das Ganze in den Sack stecken. Sonst müssen die heißgeliebten Friedhofsblumen alles zudecken. Klappe zu, Affe tot.)
Integriertes Klimaschutzkonzept für Lahr
Für weitere Fortschritte in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz sowie Erzeugung und Einsatz erneuerbarer Energien, erstellt die Stadt Lahr jetzt ein neues, zeitgemäßes Klimaschutzkonzept. "Bringen wird's was", ist OB Dr. Müller überzeugt, "nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Wirtschaft."
(Stadt Lahr. Außer Kosten bringt es nichts. Mit Co2-Ächtung ist Lahr sowieso auf dem unwissenschaftlichen Holzweg der Dummheit. Warum nicht gegen Maikäfer? Bringt sogar was. Alles andere ist Bürgerveräppelung.Jedes Fest und die Draufzahl-Chrysanthema sind für das Klima Gift.)
Leben bis zuletzt – Würdige Sterbebegleitung
Link öffnet in neuem Fenster: Zwei Senioren, Mann und Frau, halten sich innig in den Armen
Häufig wird erst durch einen Sterbefall im nahen Freundes- und Familienkreis oder durch die Pflege eines nahen Angehörigen klar, dass der Tod zu unserem Leben dazu gehört. Am Mittwoch, 19. Oktober 2011, bekommen die Wünsche, Bedürfnisse und Ängste von Menschen im Sterbeprozess, von Angehörigen und Freunden sowie von professionellen Helfern einen Raum.
(Stadt lahr. Von Friedhöfen hat noch nie jemand gehört, und Tote hat's in der Familie noch nie gegeben. Was für en Gefasel!)
Fachvortrag über Chancen regenerativer Energien
Heute Forum an der Hochschule Offenburg
Andreas Markowsky von der Ökostromgruppe Freiburg referiert heute, Dienstag, 19.30 Uhr, in der Hochschule Offenburg, Badstraße 24, Gebäude D, über erneuerbare Energien
»Die heutige Energieversorgung schadet der Umwelt, verbraucht wertvolle Ressourcen, gefährdet den Frieden und birgt gravierende wirtschaftliche Risiken. Die erneuerbaren Energien zeigen den Ausweg aus der Sackgasse«, teilte der Referent mit.
(Offenburger Tageblatt. Parteisch einseitiger "Experte". Wo ist das fachlich Sachliche?)
Brand in Offenburg
Technische Probleme behinderten offenbar die Löscharbeiten
Gleich mehrere Feuerwehren, Notarzt und DRK und Beamte des Polizeireviers Offenburg waren am frühen Dienstagmorgen in der Offenburger Nordweststadt im Einsatz...Die Freiwillige Feuerwehr versuchte mit einem Zug der Flammen Herr zu werden. Das Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Gebäude der Vogesenstraße 9 und 11 konnte jedoch auch durch das Hinzuziehen weiterer Löschzüge nicht verhindert werden. Feuerwehren aus dem Umkreis wurden zur Unterstützung hinzugezogen. Dabei hatte die Feuerwehr bei den Löscharbeiten mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen: Nach Informationen der Offenburger Feuerwehr konnte die Drehleiter aus Offenburg-Ost nicht eingesetzt werden, da sie derzeit defekt ist. Die als Ersatz angeforderte Drehleiter der Oberkircher Feuerwehr war ebenfalls nicht einsatzbereit. Letztendlich standen für die Löscharbeiten daher nur die Drehleitern aus Offenburg West und aus Gengenbach sowie eine Gelenkmastbühne aus Kehl zur Verfügung...Menschenleben waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Allerdings brannte die direkt angrenzende Pizzeria der Vogesenstraße 9 aus. Auch das Gebäude eines sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindenden ehemaligen Fitnessstudios – jetzt eine Heilpraktiker-Praxis - wurde stark beschädigt...Zwischenzeitlich waren unter der Leitung von Kreisbrandmeister Reinhard Kirr rund dreihundert Feuerwehrfrauen und Männer der Wehren umgrenzenden Feuerwehren im Einsatz, um zu löschen und das Übergreifen auf weitere Gebäude der engen Wohnbebauung zu vermeiden...Die Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg, Frau Edith Schreiner, war persönlich am Einsatzort, kümmerte sich um die, von Notarzt und DRK betreuten Anwohner, sorgte für die sofortige Unterstützung der Stadtverwaltung.
(Offenburger Tageblatt. Der Bericht kann dem Dilettantismus der Feuerwehren das Löschwasser reichen. Insgesamt sollen vier Gebäude teilweise oder ganz zerstört worden sein. Solche Einsätze stehen im umgekehrten Verhältnis zu den stets gemeldeten großartigen Ergebnissen von Feuerwehrübungen.)
Spaß bei allem notwendigen Ernst
Naturschutzzentrum Ruhestein trumpft mit Humor auf / Außerdem Vortrag über den Bienwald
Als einer der Veranstaltungshöhepunkte des Naturschutzzentrums in diesem Jahr wird am morgigen Mittwoch von 10 bis etwa 16 Uhr das Seminar »Humor im Naturschutz – ein bisschen Spaß muss sein« am Ruhestein stattfinden. Auf diese Weise solle eine wichtige Thematik einmal von einer ganz anderen, vergnüglichen Seite betrachtet werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Naturschutzzentrums Ruhestein.
(Offenburger Tageblatt. Natur im Lachsack. Ernst zu nehmen sind die da oben schon lange nicht mehr.)
Ehrung für ehemalige Hausacher Stadtschreiberin
Milena Baisch hat für ihr Buch „Anton taucht ab“ jetzt den Deutschen Jugendbuchpreis erhalten. Die Berlinerin hatte 2010 das Stipendium für Hausach erhalten. Die Stadtschreiber können sich im "Molerhiisli" jeweils drei Monate lang ganz dem Schreiben widmen. Monatlich gibt es 1.500 Euro und freie Logis – im Gegenzug bringen sich die Autoren literarisch in Hausach ein.
(BADEN online. Dichterbauern.)
Sparkasse Offenburg/Ortenau hat neue Stiftung gegründet
Sie verfügt bereits über ein Stiftungskapital von einer Million Euro – künftig soll es noch mehr werden. Stiftungsratsvorsitzende ist Offenburgs OB Edith Schreiner, ihr Stellvertreter ist ihr Amtskollege aus Lahr, Wolfgang Müller. Zu den ersten Projekten, die die Sparkassen-Stiftung finanziell unterstützen wird, gehört die Landesgartenschau 2018 in Lahr. Generell werden nicht einzelne Leute gefördert, sondern Gruppierungen oder Vereine.
(BADEN online. Die Sparkasse als Selbstbedienungsladen ihrer Leiter. Springt bei der Landesgartenschau nicht eine Menge heraus, oder wie war das noch?)
Mittel für »Kita« sind angemeldet
Fehlende Plätze sowohl in den Kindergärten als auch bei den Kinderkrippen in Lahr werden den Lahrer Gemeinderat auch in Zukunft beschäftigen. Der Neubau einer Kindertagesstätte soll diesen Mangel verringern. Das Fachamt hat dafür die erforderlichen Mittel beantragt.
(Lahrer Anzeiger. Umgekehrt: Um nicht vorhandene Mittel wird gebettelt.)
Beeindruckende Wallfahrt
Bildungswerk in Altötting
(Badische Zeitung. Die abergläubigen Reichenbacher halten Beten für Bildung.)
SPD-Vorstand einstimmig gegen Stuttgart 21
Mitgliederversammlung will möglichst hohe Wahlbeteiligung
Als diskussionsfreudig erwiesen sich die Sozialdemokraten in einer Mitgliederversammlung am Donnerstag in der "Dammenmühle" , insbesondere als es um das Thema Stuttgart 21 ging. Zuvor hatte sich der Lahrer Vorstand, wie SPD-Vorsitzende Monika Schmidt mitteilte, in einer Vorstandssitzung geschlossen gegen die Tieferlegung des Stuttgarter Bahnhofs ausgesprochen. Dies teilte die SPD in einer Presseerklärung mit.
(Badische Zeitung. Revolution im Fingerhut. Da wird aber die baden-württembergische SPD zittern. Wissen die Lahrer überhaupt, wo Stuttgart liegt? Ach ja, die waren ja einst auch gegen das Fliegen auf dem Lahrer Flugplatz, bis ihnen jemand erklärte, wofür ein Flugplatz da ist.)
Der Waldhof - richtig
EIN HOFGUT mit 123 Hektar Fläche war der Waldhof im Harmersbächle bei Schweighausen. Von 1920 bis 1924 hat der Rennfahrer Hans Stuck dort gewohnt und in der von ihm gebauten Scheune seine ersten Rennwagen zusammengebaut. Das Haupthaus (Mitte) diente zeitweise als Kinderheim, rechts das Schlössle. Unser am Samstag veröffentlichtes Foto zeigte das heutige Kinderheim.
(Badische Zeitung. Selbst alte Hüte setzt sich die BZ falsch auf.)
Dienstleistung des Landkreises
Gesprächsabend bei der CDU
(Badische Zeitung. Kreis = CDU?)
Wie ein starker Baum
Katholische Frauengemeinschaft Oberschopfheim feierte ihr 90-jähriges Bestehen
(Badische Zeitung. Für die Kirche nur Kleinholz.)
Stächele zu Gast
Als Landtagspräsident war er noch angemeldet, doch als einfacher Ortenauer CDU-Abgeordneter kam er gestern zu einem Besuch in den beiden Werken von Richter Aluminium: "Das Interesse an den Arbeitsplätzen bleibt — egal, was für Ämter ich habe und nicht habe" , sagte Stächele lächelnd. Er nahm von Unternehmer Ludwig Richter die Botschaft mit, dass es in der Ortenau nicht nur an Fachkräften fehlt, sondern auch an ungelernten Arbeitern für einfache Tätigkeiten.
(Badische Zeitung. Statt großer Bahnhof tut's jetzt auch 'ne Bushaltestelle. Ist ja gar nicht sein Wahlkreis.)
Markenzeichen Zweisprachigkeit
Schulbesuch des Landrats
(Badische Zeitung. Kann er jetzt auch Bulgarisch?)
Renchtal wirbt mit "Chillout-Zonen"
Die Renchtal Tourismus GmbH zielt mit Jugendlichkeit, Frische und Romantik auf jüngere Gäste
(Badische Zeitung. Shit to go.)
Neuer Glanz für die Heilige Elisabeth
Hilmar Weber aus Ringsheim ergreift die Initiative
Hilmar Weber aus Ringsheim, Seniorchef des Betonkunststeinwerkes in Kenzingen, hatte bei einem stationären Aufenthalt im Ettenheimer Krankenhaus viel Zeit zum Nachdenken — und schritt zur Tat: In Eigeninitiative hat er die große Elisabethenstatue mit Kind auf der Nordwestseite der Dachterrasse des Krankenhauses wieder in Schuss gebracht.
(Badische Zeitung. Wie heißt das erste Gebot?)
Grabfeld wird am 28. Oktober eingeweiht
Gemeinsam mit der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG und der ortsansässigen Gärtnerei Jäger hat die Stadt Ettenheim auf ihrem Friedhof ein neues Grabfeld errichtet, dessen Gestaltung und Pflege über die Gärtnerei erfolgt.
(Badische Zeitung.Mit wem?)
Kaffeekränzchen mit Politik
Die Frauenunion hatte wieder zum politischen Frühstück auf das Mahlberger Schloss geladen
Der Einladung der Frauenunion zum politischen Frühstück zusammen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Weiß waren am Freitagmorgen zahlreiche Besucher, meist weiblichen Geschlechts, gefolgt...Der Duft leckerer Speisen hing in der Luft, also fasste sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Weiß in seinen ersten Ausführungen zur Politik kurz. Sein erstes Augenmerk richtete er auf den Euro und seine Krise, das Thema, das die Leute am Ärgsten beschäftige und verrückt mache, wie er meinte. Peter Weiß unterstrich deutlich die Wichtigkeit einer gemeinsamen europäischen Währung, historisch betrachtet habe man mit der Einführung des Euro den Schlussstein unter die europäische Entwicklung gesetzt und den europäischen Frieden wasserdicht gemacht. Gesichert sei, dass Deutschland als Exportnation als Gewinner da stehe.
(Badische Zeitung. Der Frauenversteher war da.)
Trojanereinsatz rechtlich im Rahmen
In den vergangenen zwei Jahren gab es in Baden-Württemberg laut Innenministerium vier Fälle von Onlineüberwachung
(Badische Zeitung. Falschsprak: Der Trojaner ist in Wirklicheit ein Grieche oder wer war sonst im trojanischen Pferd? Das ist wie mit den ausgestorbenen Vandalen, die für einheimische Rowdys herhalten müssen. Rechtlich im Rahmen ist meist auch jede Sauerei.)
Es blinkt, blubbert und blitzt
Mehr als 20 000 Kinder und Jugendliche haben sich während der Science Days in Rust mit Naturwissenschaften und Technik befasst
(Badische Zeitung. Der einschlägig als Europa-Park-Werber bekannte BZ-"Redakteur Klaus Fischer" aus Ettenheim darf jetzt sogar auf der Regionalseite PR machen.)
Euro-Zone
Wolfgang Schäuble bricht mit "Fiskalunion"-Tabu
Mit dem Vorstoß für eine "Fiskalunion" löst Finanzminister Schäuble in der Regierungskoalition eine Vertrauenskrise aus. Die EU-Partner verlangen konkrete Ergebnisse.
(WELT online. Der bricht und die Deutschen kriegen's Kotzen.)
Mappus hat der CDU ein vergiftetes Erbe hinterlassen
Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Mappus fädelte den EnBW-Deal ein. Jetzt übt sich die Südwest-CDU in einer kläglichen Vergangenheitsbewältigung.
(WELT online. Erbe ausschlagen? Oder auf Pillen von Mappus setzen?)
Kampf gegen Taliban
Afghanen betrachten Nato-Soldaten als Besatzer
Sie haben nur geringes Vertrauen in die eigenen staatlichen Organe, blicken aber auch skeptisch auf die Hilfe aus dem Ausland: Die Mehrheit der Afghanen hält die Isaf-Schutztruppen der Nato laut einer Umfrage für Fremdherrscher.
(SPIEGEL online. Wielange will die Bundeswehr noch das Land besetzen? Wulff hat ja Verlängerung angedroht.)
Luxus-Casino
Deutsche Bank verzockt Milliarden in Las Vegas
Fünf Milliarden Dollar hat die Deutsche Bank in ein Luxus-Casino in Las Vegas gesteckt. Doch das Geschäft in der Spielermetropole läuft nicht gut.
(WELT online. Nicht einmal Spielbank können sie. Dafür darf Ackermann sicher wieder im Kanzleramt tafeln. Ist er Experte für Löcher im Schweizer Käse?)
Rechtsextremismus
Unbekannte schlagen Hakenkreuz in Maisfeld
Unbekannte haben ein 900 Quadratmeter großes Hakenkreuz in ein Maisfeld in Dortmund geschnitten. Ein Hubschrauberpilot entdeckte das Symbol beim Anflug auf den Dortmunder Flughafen. Inzwischen wurde das Feld eingeebnet.
(SPIEGEL online. Nazihysterie in diesem Land ist schon krankhaft. Dann müßte der Buddhismus verboten werden, benützt nämlich das Sonnenymbol Hakenkreuz, die Beziehungen zu Finnland wären abzubrechen, denn der Regierungschef führt das Hakenkreuz im Stander, ebenfalls wird es dort  militärisch und für Orden genutzt. Warum wird das christliche Kruez nicht verboten, in dessen Namen Millionen Menschen umgebracht worden sind? Einem demokratischen Sebstbewußtsein in der BRD scheint offenbar niemand zu trauen.)

Studie zu Arbeitsverhältnissen im Dienstleistungssektor

(lifepr) - Drei von vier Beschäftigten in Deutschland arbeiten heute in Dienstleistungsunternehmen. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung ist in den vergangenen 20 Jahren um 14 Prozent gestiegen, in der Industrie sind entsprechend weniger unter Vertrag. In diesem Strukturwandel haben sich aber die Bedingungen dramatisch verschlechtert. "In manchen Dienstleistungsbranchen ist prekäre Arbeit zum Normalfall geworden", kritisieren Prof. Dr. Gerhard Bosch und Dr. Claudia Weinkopf vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Ihre Analyse ist in den aktuellen WSI-Mitteilungen der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht.
Den Forschern zufolge ist bundesweit die Gesamtbeschäftigung gestiegen. Ein Großteil entfällt aber auf Teilzeit- oder befristete Stellen, Leiharbeit und Minijobs. Solche atypischen Arbeitsverhältnisse betrafen 2009 jeden Vierten, 1996 war es erst ein knappes Fünftel aller Jobs. Die Steigerung geht nach IAQ-Berechnungen zu über 90 Prozent auf den Dienstleistungssektor zurück. Häufig werden diese Jobs zudem schlecht bezahlt: Im Verarbeitenden Gewerbe arbeitet jeder zweite atypisch Beschäftigte für Niedriglohn, im Gastgewerbe sind es dagegen sogar 76 Prozent, im Handel 60 Prozent.
Allerdings muss Dienstleistungsarbeit nicht automatisch mit schlechteren Arbeitsbedingungen verbunden sein, meinen die IAQ-Wissenschaftler. Der große Lohnabstand zwischen Industrie- und Servicebeschäftigten scheine ein ausschließlich deutsches Phänomen: Bei den durchschnittlichen Arbeitskosten beträgt der Unterschied 6,60 Euro, während es z.B. in Frankreich nur 60 Cent sind. Zudem sind Beschäftigte des Dienstleistungssektors in vielen anderen Ländern sozial besser abgesichert.
Um die Armutsrisiken von Arbeitnehmern zu verringern, empfiehlt das IAQ, Regulierungsdefizite aufzuarbeiten: Anders als in den meisten EU-Mitgliedsländern fehle ein gesetzlicher Mindestlohn ebenso wie allgemeinverbindlich erklärte Tarifverträge. Zudem müssten wirksame Equal-pay-Regelungen für Leiharbeiter geschaffen werden. Die weit verbreiteten Minijobs - die es in dieser Form nur in Deutschland gibt - stehen sicheren Arbeitsverhältnissen entgegen und sollten abgeschafft werden. Ein Problem sind auch die unterfinanzierten öffentlichen Haushalte und Sozialversicherungen, wodurch die Mittel für Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen oft nicht ausreichen.