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Verkehrte Welt.

(gh) - "Hört doch auf, 'Blaupause' zu sagen, Ihr Angeber!" schrieb Matthias Heine am 19. Februar 2016 in der Welt, "Lesedauer: 6 Minuten". Heutzutage kämpfen Zeitungen mit der 5-Minuten-Terrine um die Wette für ein bisschen Aufmerksamkeit. Wer das Rennen macht, entscheidet der Nährwert. Da liegt das  Süpplein vorne. Wer fängt in Zeiten der Copy-Shops noch was mit Blaupausen an? Ist denn nicht alles Kopie oder nachgemacht, Zeitung von gestern, wer will denn Durchschlag, am blauen Montag? Die "CDU-Spitzenkandidatin", die eigentlich Kultusministerin machen soll, verkündete eben erst, sie habe  keine Blaupause. Für den Spitzenmann als Ex-Maoist und Neukatholik reine Glaubenssache.  Er hat sie: "Kretschmann sieht Südwest-Grüne als 'Blaupause' - Ministerpräsident Winfried Kretschmann bezeichnet den Entwurf zum neuen Grundsatzprogramm der Grünen im Bund als gelungen. 'Im Gegensatz zu früheren Programmen macht er Angebote, statt dem Versuch, die Menschen zur reinen Lehre zu bekehren', sagte er der 'Schwäbischen Zeitung'... 'Da ist das, was wir in Baden-Württemberg machen, sicher ein wenig eine Blaupause'“. Weiß eine"Landeskorrespondentin", was sie da schreibt? Die Welt von vor vier Jahren hat das Wort: "Egal, ob es um Hitler geht oder um Volleyball: Das Wort 'Blaupause' hat Karriere in den Medien gemacht. Heute genügt es nicht mehr, Vorbild, Modell oder Plan zu sagen. Man will lieber imponieren... Der Eindruck, dass Blaupause ein Lieblingswort der Medien ist, lässt sich statistisch belegen. Google News wirft knapp 19.000 Belege aus – bis hinein in die Berichterstattung über Volleyball und Tischtennis. Sowohl das 'Cosmas'-Referenzkorpus des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim als auch Google Books zeigen einen kontinuierlichen Anstieg in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten...Was eine Blaupause ursprünglich war, wird 1899 im 'Prager Tageblatt' erklärt: 'Um photografische Blaupausen (Kyanotypien) herzustellen, präparirt man ein glattes festes Papier durch gleichmäßiges Auftragen einer Mischung von gleichen Theilen einer Lösung von 8 Gramm rothem Blutlaugensalz und 50 Cubik-Centimeter destilliertem Wasser und einer solchen von 10 Gramm citronensaurem Eisenoxydammon in 50 Cubik-Centimeter destilliertem Wasser mit einem weichen Pinsel oder Schwamm Leinwandbäuschchen … Wäscht man diese übercopirten Druck in Wasser aus, so klären sich die Lichter und die Schatten werden tiefblau'“. Je länger Matthias Heine artikelt, desto mehr wird klar, dass Geschwätz das Denken abgelöst hat. Zeitungen sind durchgepaust, wer sucht, findet vielleicht das Original. "Als Medienwort ist Blaupause erst seit den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts in Mode gekommen". Heino sang aber vorher schon: "Blau, blaut, blau blüht der Enzian". Was Lesern an einem blauen Montag ohne blaue Blume der Romantiker blüht, ist noch immer Maskenball. "Streit über das Ende der Maskenpflicht - Vorschlag aus Mecklenburg-Vorpommern stößt auf Widerstand anderer Bundesländer". Wenn Fortschritt aus Meckpom kommt, dann ist Ende aller Tage. Dann weiß der Leidartikler nicht, was ihm selbst blüht - "Eine Dienstpflicht wäre gut" . Da muss Journalismus jeden Furz beriechen, der Nachtkrabb meldet sich schon zur Stelle: "Waldrappe im Wartestand - Wiederansiedlung der Vogelart am Bodensee geht nach Corona-Zwangspause anders als geplant weiter". Noch regiert Corona-Angst, und ein ganz anderer geht um: "Söder befeuert Debatte - Kampf um Kanzlerkandidatur der Union nimmt Fahrt auf", aber  "Standesämter und Hochzeitsplaner im Land verzeichnen viele Absagen". Gilt denn Ehe für alle nicht mehr, die Weißpause für Deutschland, Politik wie der Kanzlerin neue Kleider? Pausenlos hinein ins Zeitungsvernügen des Kuddelmuddels, es gibt nichts zu erzählen,  vom lokalen Wochenende. Klappe zu, Affe tot. Wer nun fragt, wo bleiben die am Rande? Sie sind nicht vergessen: Minderheiten. Es werden immer mehr. Gut so. Das schützt vor eventueller Kritik und erleichtert Ansprüche. Wer sympathisiert nicht mit den Schwachen? "Der Preis des Leids...Die kleine Clara befindet sich an diesem Morgen in ihrem Spielzimmer in Rückenlage... Das Kind hat aufgrund eines Gendefekts eine schwere Form der spinalen Muskelatrophie (SMA), dabei werden Nervenzellen, die Muskelbewegungen steuern, geschädigt, was zunehmend zum Verlust dieser Zellen führt. Die Betroffenen leiden unter Muskelschwund und Lähmungserscheinungen, auch Organe wie Herz und Verdauungstrakt werden beeinträchtigt. SMA ist die häufigste erbliche Erkrankung mit Todesfolge im Säuglingsalter. Das könnte sich ändern. Durch Zolgensma". Eine Injektion kostet 1,9 Millionen Euro. Und nun? Das ist mal eine Montagsrätselnuss!

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NACHLESE
Markus C. Kerber
Zentralregierung unter Frau von der Leyen?
Die Europäische Kommission ist längst zu einer völlig autonomen Instanz geworden, die ihre Macht exponentiell ausbaut. Wer eine europäische Zentralregierung unter Leitung von Frau von der Leyen wünscht, möge dem avisierten 750 Milliarden Wiederaufbauprogramm zustimmen. Wer seine fiskalische Eigenverantwortung behalten will, muss sich verweigern. Vom Bundestag ist das wohl nicht zu erwarten. Von Euro-Rettung bis zum Corona-Wiederaufbauprogramm hat sich der Deutsche Bundestag nicht als Gestalter der Haushaltspolitik verstanden. Dieses Verhalten steht im Widerspruch zu den verbindlichen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Spätestens in seinem Lissabon-Urteil am 9.6.2009 hat das Bundesverfassungsgericht die unveräußerlichen Pflichten des Deutschen Bundestags in der Haushaltspolitik unterstrichen. Der Deutsche Bundestag müsse zentraler Gestalter der Haushaltspolitik bleiben. Alles, was Einnahmen und Ausgaben sowie finanzielle Risiken, die den Bundeshaushalt betreffen, angeht, müsse von ihm gesteuert werden. Er stünde bei Haushaltsfragen im Mittelpunkt des Geschehens. Das Parlament könne auf diese Rolle nicht verzichten, weil die Zuständigkeit des Bundestages für die Haushaltspolitik der unverzichtbare Kern des demokratischen Prinzips sei...
(achgut.com. Hat die Frau sich nicht selbst erledigt für irgendwelche politischen Aufgaben in Deutschland und EUdSSR? Weiß jemand, wo der Bundestag geblieben ist?)
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Das Volk merkelt mal wieder nix …
Deutschland im Koma: Der Wahlkampf der Corona-Oma!
Von PETER BARTELS
Vera Lengsfeld, Matthias Matussek, Roland Tichy, Akif Pirinçci schreiben sich die Finger wund … Broder, Curio, Gauland, Alice Weidel reden sich den Mund fusselig. And the winner is … die Koma-Oma. Sie setzt alles auf Corona!In der Kantine des Bundestags „fürchten“ sie sich mit weißer oder roter Nase feixend die Corona-Welt „schön schrecklich“ zurecht – natürlich ohne Maske (man kennt sich ja!). Und Merkel watschelt feist und frech – natürlich ohne Maske (man kennt mich ja!) Deutschland ins finale Corona-Koma. Freigang nur, wenn alle folgsam sind. Und das sind wir ja alle seit des Cheruskers Zeiten vor 2000 Jahren, dem Heiligen Römischen Reich vor 1000 Jahren, dem 1000-jährigen Nazi-Reich; die 40 Jährchen in Honeckers/Merkels Stalin-Reich? Nebbich…Heute leben wir im schönsten Deutschland, das es je gab – im Mutti-Matriarchat. Bunt. Hauptsache, wir halten den Mund … Sitzen brav vor der Staats-Glotze … Schwitzen artig auf dem Balkon, die Füße baumelnd in der Schüssel, dem volkseigenen Prolo-Pool … Der Verstand geht anderswo baden. Denn in Wahrheit geht es längst nur noch um die Wahl im nächsten Jahr!
Päpstin der verlogenen Generation
Seit Merkel und ihre ungelernten schwarz-rot-gelb-grünen Schlaumeier merken, da ist womöglich doch noch Glut in der CDU/CSU-Asche (schließlich näherten sich die Umfragen längst verloren glaubten Höhen, je mehr sie den Corona-Schnupfen zur finalen Apocalypse hochhüstelten), ist Wahlkampf. Denn nie war Wahlkampf so von Gott gewollt, fühlten sich die Spree-Schergen, die EU-Eunuchen Corona-Cent für Corona-Cent dermaßen „ermächtigt“, sich selbst zu retten. 1500 Milliarden! Endlich ist der alte Herr in der Hängematte der Ewigkeit zu was nütze. Endlich kann die scheinheilige Angela seine Stellvertreterin auf Erden mimen, endlich kann sie Päpstin der verlogenen Generation sein. Endlich eine Frau.Die „Gläubigen“, die auch letztes Jahr wieder mit der Ablass-Peitsche der Schwulen und Schacherer zu Hundertausenden aus den Kirchen geprügelt wurden, fühlen sich nur noch unter Muttis Schürze sicher: Grüner Strom aus der Steckdose, Geld aus dem roten Bankautomaten. Und wenn’s alle ist, wird eben was gedruckt. Oder irgendwo gepumpt. Kommt doch auf ein paar tausend Milliarden nicht an. Dauert ja noch zwei Leben, bis der Sand in der Sahara knapp wird. Die 150 Milliarden für die Umvolkungs-Pioniere aus Arabien und Afrika, die seit 2015 geblecht werden? Portokasse! Es gab Zeiten, da kostete ein Brot 1 Million Reichsmark … Nach „den 1000 Jahren“ 1 Pfund Butter einen Röhrenden Hirsch in Öl … 1 Päckchen Lucky Strike notfalls die Unschuld … Also bitte!!! Führer/In befiel, wir folgen dir!
Wickel auf’s Maul
Und wenn die olle Omma mit 83 „im Zusammenhang“ mit ihrer Altersschwäche doch die Corona-Grippe kriegt? Daaannn legt Mutti der buckligen Verwandtschaft und der ZDF-Statisk einen Wickel auf‘s Maul. Das stoppt zwar nicht das Fieber, aber erstickt die Fragen… Grassieren in Deutschland, der halben Welt Pest und Cholera? Masern und Mumps? Maul- und Klauenseuche? Schweine- und Rinderpest? Alles gleichzeitig, also die Apokalypse? Natürlich nicht, auch für meinen ungläubigen Thomas, den Freund und früheren Messdiener: Es ist nur eine Grippe!! Schlag nach bei den wirklich unabhängigen Virologen. Diesmal nicht die Hongkong-, diesmal die Corona-Grippe. Und wie bei der „Hongkong“, starben/sterben auch bei „Corona“ 86 Prozent der über 80-Jährigen. Weil ihr Immunsystem nun mal alle zehn Jahre deutlich schlapper geworden ist. Und natürlich starben/sterben vor allem die Malaten: Herz, Lunge, Nieren, Leber, Keislauf, Keuchhusten und Krebs, natürlich.Die tödliche „Seuche“, die wirklich grassiert, die schlimmer ist als „Hongkong“, „Corona“, „Pest“ und „Colera“? DIE GERMAN ÄNGST! DAS ist die wahre PANDEMIE. Und diese GERMAN ÄNGST steckte die halbe Welt an. 25.600 Tote bei der letzten „Hongkong“ vor zwei Jahren? Gottchen! Gegen die 9081 „im Zusammenhang“ mit Corona Verblichenen. Je nun: Warum greifen Ertrinkende nach dem Strohhalm? Eben! Angst essen Seele auf. Und „Ängst“ frißt Verstand. Bis zum Klopapier …
Das Corona-Feigenblatt
Längst wissen jene, die es wissen wollen, dass es keine „Verschwörung“ ist, wenn man vom ersehnten Corona-Feigenblatt für die letzten 15 Jahre vermarxter, vermurxter Wirtschaftspolitik spricht; Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, die EU, das linke „Demokratische“ Clinton- und Obama-Amerika; Fantastillionen für rot-grüne Energie- und Auto-Fantastereien, als hätte jeder einen Geldspeicher von Dagobert Duck, müssten sie endlich die Schöpfung auf Rot und Grün neu erfinden. Jahrelang Politik nach dem Schneeballsystem geht gut, bis die Vernunft zur Kasse bittet: In den letzten beiden Quartalen 2019 konnten Merkels Medien-Mogule es kaum noch vernebeln. Unternehmensberater Alexander Horn: „Seit Anfang 2018 war die deutsche Industrieproduktion bereits um sechs Prozent gefallen, und die Automobilindustrie, die seit Jahrzehnten die wirtschaftliche Konjunktur trägt, verzeichnete sogar ein Produktionsminus von 20 Prozent.“Hört einer die Nachtigall trapsen? Will einer Honeckers Matrone Merkel … den „gelernten“ Jurastudenten und „Wirtschaftsminister“ Altmaier nach dem „Warum“ fragen? Der GRÜNE Inkalilien-Zottel und Autoabschaffer Hofreiter könnte besser antworten, wenn er wollte: Kernkraft weg, Kohle weg, Diesel weg, Autos weg …
Fleischer wird zerfleischt
Und so muss Josef Nyary wieder mal die Stirn für das „Neue Deutschland“ BILD runzeln: „Bei immer mehr Bundesbürgern scheinen Geduld und Disziplin immer schneller zu verdunsten. Maybrit Illner schlägt Alarm: „Corona – schwindet die Solidarität?“ Weil der Fleischer von Schalke seit Tagen von BILD und den übrigen Zensur-Zerberussen zerfleischt wird, sitzt „halb“ NRW wieder auf dem Balkon. Sogar aus MeckPom, Merkels „Mallorca“, werden sie gejagt: Nyary zitiert: „Ich werde mit Fäusten bedroht“, beschwert sich eine Touristin aus Gütersloh, „ich werde angehupt, mir werden Stinkefinger gezeigt.“ Die normative Kraft des Faktischen: Das Volk folgt der Frau und ihren Fürchtegöttern! Egal, ob sie „Helau“ wie CSU-Söder, oder „Alaaf“ wie SPD-Lauterbach labern/lügen. Die Maskerade der Mächtigen. Und das Volk merkelt mal wieder nix …Matussek, Broder, Curio – Fingerhut gegen Ozean? Ja! Aber auch steter Tropfen, der den Stein höhlt …
(pi-news.net)

„Unnötige Registrierung“
Niederlande streichen Angaben zum Geschlecht aus Ausweisen
Ausweise sollen in den Niederlanden künftig geschlechtsneutral sein. Entsprechende Angaben sollen entfallen. LGBTI-Verbände begrüßen das Vorhaben.
(tagesspiegel.de. Von der Schöpfung der Niederländer*innendiv steht aber nichts in der Bibel. Wann sind die passiert?)

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DAS WORT DES TAGES
Unsere Nation wird Zeuge einer erbarmungslosen Kampagne, die darauf abzielt, unsere Geschichte auszulöschen, unsere Helden zu diffamieren, unsere Werte auszulöschen und unsere Kinder zu indoktrinieren...Täuschen Sie sich nicht. Diese linke Kulturrevolution ist darauf ausgerichtet, die amerikanische Revolution zu stürzen.
(Donald Trump zum Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten von Amerika)
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Geschäftsmodell Asyleinwanderung
Asylindustrie fehlen Zuwanderer – etablierte Medien und Politik helfen aus
Deutschland hat alles getan, den Ansturm der Zuwanderer seit 2015 mit viel Geld und auch durch großes „zivilgesellschaftliches" Engagement sehr vieler Leute irgendwie in halbwegs geordnete Bahnen zu lenken. Jetzt fürchten Verbände das Ende dieses Massenansturms, sie fürchten um den Verlust ihrer Aufgaben und Posten in der der „Asylindustrie“ (Dobrindt).
VON Alexander Wallasch
...Die Süddeutsche ... titelt: „Verbände fordern Aufnahme von mehr Flüchtlingen“. Warum? Weil Deutschland das „kann und soll“. Das „große zivilgesellschaftliche Bündnis“, also dieses in einander verwobene Netz der von der Regierung Merkel co-finanzierten und selbsternannten„Fluchthelfer”, sieht seine Felle davonschwimmen: Die mit viel Steuergeld hochgezogenen und von den Organisationen für viel Steuergeld betreuten Flüchtlingsaufnahmestellen stehen leer, klagen sie...„Fünf Jahre nach dem großen Sommer der Flucht“ – es klingt tatsächlich wie eine dieser Geschichte klitternden Kitschfilme auf ARD mit Maria Furtwängler – „sei klar, dass Deutschland die damals gekommenen Menschen gut integriert habe".. Selbst da kein vorsichtiger Widerspruch, wo es weiter heißt: „85 Prozent der Geflüchteten hätten mittlerweile an Sprachkursen teilgenommen“ und „fast jeder zweite Geflüchtete in Deutschland“ hätte bereits Arbeit. Aber all das ist vielfach widerlegt. Und vor allem unwidersprochen widerlegt...
(Tichys Einblick. Ist das nicht irre? Lügenpresse mit langen Nasen und ohne Beine.)

Familienclans und die „verbalen Einwirkungen“ des NDR

Von SARAH GOLDMANN

Hat schon mal jemand „verbal auf Sie eingewirkt“? Das hört sich ja zuerst komisch an, doch nach kurzem Überlegen wird jeder das bejahen. Wenn Ihr Ehemann Ihnen einen guten Morgen wünscht und fragt, ob er schon mal Kaffee kochen soll, dann wirkt er mit der Frage sprachlich auf Sie ein. Und wenn Sie ihm dann sagen: „Ja, mach mal“, dann wirken Sie sozusagen verbal auf ihn zurück, Ihre Worte veranlassen Ihren Ehemann, den Kaffee aufzusetzen.

„Verbale Einwirkungen“ waren auch der Anlass für Ermittlungen der Polizei im niedersächsischen Peine. Sie befasst sich mit dem Fall, dass einer ihrer Kollegen mit dem Fahrrad unterwegs war und dabei von einem „Clan-Mitglied“ in der Stadt erkannt wurde. Der Clan-Macker fuhr im Auto neben ihm her, ließ offensichtlich die Scheibe herunter und dann auch einige Sätze fallen – in denen „Guten Morgen“ wohl eher nicht vorkam.

Der NDR berichtet:
Clan-Mitglied belästigt Polizisten
***Ein Polizeibeamter soll von einem Mitglied eines Familien-Clans in Peine belästigt worden sein. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Der Beamte war nach Polizeiangaben zivil mit dem Fahrrad unterwegs, als ein Auto neben ihm die Geschwindigkeit reduzierte. Der Insasse habe ihn als Polizisten erkannt und verbal auf ihn eingewirkt, wie es hieß.***

Nur aus der Überschrift lässt sich erahnen, dass hier wohl eher unfreundliche Worte als „verbale Einwirkung“ gefallen sein dürften, Belästigungen, wie es in der Überschrift heißt, vielleicht sogar Bedrohungen. Was dort genau gesagt wurde, erwähnt der NDR nicht.

Weil er es nicht weiß, weil er es nicht wissen will, oder, wenn er es weiß, weil er es nicht vermitteln will. So wie es eben Gewohnheit unserer Lückenpresse ist, wenn es darum geht, der Merkel-Doktrin zu folgen und auf Zugewanderte aus dem Nahen Osten bloß kein schlechtes Licht fallen zu lassen.

Die samtweiche Berichterstattung des NDR passt allerdings auch zum samtweichen Umgang der Polizei selbst mit großkotzigen und von Überlegenheitsgefühlen nur so strotzenden Mackern aus dem Libanon und anderen Herkunftsgebieten einer unzivilisierten Macho-Kultur.

Als Reaktion auf die „verbale Einwirkung“ des Clan-Mitgliedes gegenüber einem Kollegen wirkte die Polizei „verbal auf ihn zurück“. Sie hielt dem Clan-Mitglied eine „Ansprache“, gut, eine „Gefährder-Ansprache“, um genau zu sein. Aber ob die das Clan-Mitglied mehr beeindruckte als eine Laudatio zu seinem Geburtstag, darf wohl sehr bezweifelt werden.
(pi-news.net)

Black Lives Matter: Wir sind trainierte Marxisten - Teil I

Von Soeren Kern

(Englischer Originaltext: Black Lives Matter: "We Are Trained Marxists" - Part I, Übersetzung: Daniel Heiniger)

Black Lives Matter ist eine marxistische revolutionäre Bewegung mit dem Ziel, die Vereinigten Staaten in eine kommunistische Dystopie umzuwandeln. BLM erklärt, dass sie die Kernfamilie, die Polizei, die Gefängnisse und den Kapitalismus abschaffen wollen. Die BLM-Führer haben gedroht, "das System niederzubrennen", wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Sie bilden auch Milizen aus.

"Die Kürzung des LAPD-Budgets bedeutet längere Reaktionszeiten auf Notrufe, Beamte, die Verstärkung anfordern, werden diese nicht erhalten, und Vergewaltigungs-, Mord- und Raubüberfalluntersuchungen werden nicht stattfinden oder es dauert ewig, bis sie eingeleitet sind, geschweige denn abgeschlossen. — Los Angeles Police Protective League, die Polizeigewerkschaft der Stadt.

"Weiße Menschen sind in Amerika so verwirrt... Wenn es heute systematischen Rassismus gibt, dann ist das ein Rassismus gegen Weiße, in dem Sinne, dass den Weißen gesagt wird, dass sie für alle Übel in der Welt verantwortlich sind..." — Dr. Carol M. Swain, Universitätsprofessorin und Beiratsmitglied von Black Voices for Trump.

"Wir sind alle Menschen nach Gottes Ebenbild. Black Lives Matter und Antifa und Organisationen wie diese werden uns nicht dabei helfen, Rassismus und Klassizismus und die 'Ismen', um die es ihnen geht, zu überwinden. Es gibt Dinge, die in der Gemeinschaft der Schwarzen getan werden können, aber das Wichtigste ist, den Menschen dabei zu helfen, zu erkennen, wie wichtig ihre eigene Einstellung ist..." — Dr. Carol M. Swain.

Eine kürzlich vom Pew Research Center durchgeführte Umfrage ergab, dass mehr als zwei Drittel der Amerikaner die Black Lives Matter-Bewegung unterstützen. Das hohe Maß an Unterstützung wirft die Frage auf, wie viel die Öffentlichkeit über BLM weiß.

Oberflächlich betrachtet präsentiert sich BLM als eine Graswurzelbewegung von unten, die sich den hehren Aufgaben der Bekämpfung von Rassismus und Polizeibrutalität verschrieben hat. Ein tieferes Eintauchen zeigt, dass BLM eine marxistische revolutionäre Bewegung ist, die darauf abzielt, die Vereinigten Staaten – und die ganze Welt – in eine kommunistische Dystopie umzuwandeln.

Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie, die enthüllt:
Die Gründer von BLM geben offen zu, marxistische Ideologen zu sein. Zu ihren bekennenden Mentoren gehören ehemalige Mitglieder von "Weather Underground", einer radikalen "linken" Terrorgruppe, die in den 1960er und 1970er Jahren eine kommunistische Revolution in die Vereinigten Staaten bringen wollte. BLM ist mit dem venezolanischen Diktator Nicolas Maduro befreundet, dessen sozialistische Politik Millionen von Menschen dort wirtschaftlichen Zusammenbruch und unsägliches Elend gebracht hat.

BLM erklärt, dass sie Folgendes abschaffen will: die Kernfamilie, Polizei und Gefängnisse, Heteronormativität und Kapitalismus. BLM und mit ihr verbundene Gruppen fordern ein Moratorium für Mieten, Hypotheken und Versorgungseinrichtungen sowie Wiedergutmachung für eine lange Liste von Missständen. BLM-Führer haben gedroht, "das System niederzubrennen", wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Sie bilden auch Milizen aus, die auf der militanten Black-Panther-Bewegung der 1960er Jahre basieren.

BLM, die für Steuerzwecke nicht als gemeinnützige Organisation registriert ist, hat Spenden in zweistelliger Millionenhöhe gesammelt. Die Finanzen von BLM sind undurchsichtig. Die Spenden von BLM werden von ActBlue gesammelt, einer Fundraising-Plattform, die mit der Demokratischen Partei und den mit ihr verbundenen Anliegen verbunden ist. Tatsächlich haben BLM-Führer bestätigt, dass es ihr unmittelbares Ziel ist, US-Präsident Donald J. Trump aus dem Amt zu entfernen.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Hauptprämisse von BLM auf einer Lüge beruht – nämlich, dass die Vereinigten Staaten "im Krieg" mit Afroamerikanern seien. Schwarze werden nicht systematisch von Weißen ins Visier genommen. Fünfzig Jahre nach der Unterzeichnung des Bürgerrechtsgesetzes von 1964 sind sich mehr als drei von vier Amerikanern, darunter die meisten Weißen und Schwarzen, darin einig, dass bei der Beseitigung der Rassendiskriminierung echte Fortschritte erzielt worden sind. Gelehrte haben festgestellt, dass die Unfähigkeit von BLM, solide empirische Beweise für systemischen Rassismus vorzulegen, erklärt, warum ihre Führer die Anklage konstant "ausdehnen und vertiefen", um die gesamte amerikanische soziale und politische Ordnung einzubeziehen.

BLM in eigenen Worten
"Wir haben wirklich einen ideologischen Rahmen. Ich selbst und insbesondere Alicia [Garza] sind trainierte Organisatoren. Wir sind trainierte Marxisten. Wir sind super versiert in ideologischen Theorien." — BLM-Mitbegründerin Patrisse Cullors, 22. Juli 2015.

"Wenn dieses Land uns nicht das gibt, was wir wollen, dann werden wir dieses System niederbrennen und es ersetzen. Verstanden? Und ich könnte im übertragenen Sinne sprechen. Ich könnte wörtlich sprechen. Es ist eine Frage der Interpretation... Ich will nur die Befreiung der Schwarzen und die Souveränität der Schwarzen, mit allen Mitteln, die nötig sind." — BLM-Aktivist Hank Newsome, 25. Juni 2020.

"Bleibt auf den Straßen! Das System wirft uns jede Ablenkungs- und Entmobilisierungstaktik entgegen. Wir kämpfen für die Beendigung der Polizeiarbeit und der Gefängnisse als ein System, das den Kampf gegen den weißen übermächtigen kapitalistischen heteropatriarchalen Imperialismus erfordert. Kontrollieren Sie Ihre Genossen und bleiben Sie konzentriert." — BLM Chicago, Twitter, 16. Juni 2020.

"So etwas wie 'blaue Leben' gibt es nicht. Es gibt keinen Farbton eines blauen Lebens. Polizist zu sein ist eine Beschäftigung. Es ist ein Beruf. Alle Leben sind wichtig' - es ist, als würde man sagen, der Himmel sei blau. Ich habe noch nie gehört, dass die Polizei auf der richtigen Seite der Geschichte steht." — BLM-Mitbegründerin Alicia Garza, ktvu.com, 30. März 2018.

"Es sind Hunderte von Jahren generationenlanger Unterdrückung und Trauma und infrastruktureller Rassismus, die unseren Körper beeinflussen und ihn anfälliger für so etwas wie einen COVID-19 machen." — BLM-Mitbegründerin Patrisse Cullors, Hollywood Reporter, 2. Juni 2020.

"Wir sagen #DefundThePolice und #DefundDepOfCorrections, weil sie zusammenwirken. Der Anstieg der Massenverhaftungen ging einher mit dem Anstieg von Militarisierung und Massenpolizei. Sie müssen als ein System abgeschafft werden." — BLM Chicago, 13. Juni 2020.

"Wir sind antikapitalistisch. Wir glauben und verstehen, dass Schwarze unter dem gegenwärtigen globalen rassifizierten kapitalistischen System niemals die Befreiung erreichen werden." — Bewegung für Schwarzes Leben (M4BL), zu der auch BLM gehört, 5. Juni 2020.

"'All Lives Matter,' ist kaum mehr als eine rassistische Hundepfeife, die versucht, sowohl jahrhundertealte Ansprüche globaler anti-schwarzer Unterdrückung zu delegitimieren als auch diejenigen, die ungeheuren Stolz auf ihre Schwarzheit zeigen, als Feinde des Staates zu positionieren. Nun, wir sind Feinde jedes rassistischen, sexistischen, klassenmäßigen, fremdenfeindlichen Staates, der Brutalität und Mord gegen marginalisierte Menschen sanktioniert, die es verdienen, als freie Menschen zu leben." — Feminista Jones, BLM-Aktivistin.

"Wir stehen an der Seite der palästinensischen Zivilgesellschaft und fordern gezielte Sanktionen im Einklang mit dem Völkerrecht gegen Israels koloniales Apartheidregime." — BLM GB, 28. Juni 2020.

"Wir sind eine ABOLITIONISTISCHE Bewegung. Wir glauben nicht an eine Reform der Polizei, des Staates oder des Gefängnisindustriekomplexes." — BLM GB 21. Juni 2020.

"Ja, ich denke, die Statuen des weißen Europäers, von dem sie behaupten, er sei Jesus, sollten auch gestürzt werden. Sie sind eine Form der weißen Vorherrschaft. Das waren sie schon immer. In der Bibel, als die Familie Jesu sich verstecken und untertauchen wollte, ratet mal, wohin sie ging? ÄGYPTEN! Nicht nach Dänemark. Reißt sie nieder." — BLM-Führer Shaun King, 22. Juni 2020.

"Wir leben in einem politischen Moment, in dem wir zum ersten Mal seit langer Zeit wieder über Alternativen zum Kapitalismus sprechen". — Alicia Garza, BLM-Mitbegründerin, März 2015.

"Antirassismus ist antikapitalistisch und umgekehrt. Es gibt keine zwei Möglichkeiten darum herum. Um ein Antirassist zu sein, muss man eine völlige Ablehnung des business-as-usual fordern. Ein Ende des Rassismus erfordert eine Umgestaltung des globalen politisch-ökonomischen Rahmens. — Joshua Virasami, BLM GB, 8. Juni 2020.

Kurze Geschichte

Black Lives Matter begann im Juli 2013, als George Zimmerman, ein 28-jähriger Nachbarschaftswache-Koordinator spanisch-deutscher Abstammung, 2012 in Sanford, Florida, vom Vorwurf des Mordes an Trayvon Martin, einem 17-jährigen schwarzen Highschool-Schüler, freigesprochen wurde.

Alicia Garza, eine schwarze Frau aus Oakland, Kalifornien, veröffentlichte auf Facebook einen von ihr als "Liebesbrief an Schwarze" bezeichneten Brief. Sie schrieb: "Ich bin nach wie vor überrascht, wie wenig das Leben der Schwarzen zählt. Schwarze Menschen. Ich liebe sie. Ich liebe uns. Unser Leben ist wichtig." Patrisse Cullors, eine schwarze Frau aus Los Angeles, Kalifornien, stellte dann Garzas Facebook-Post auf Twitter, mit dem Hashtag #BlackLivesMatter. Nachdem sie den Hashtag gesehen hatte, schloss sich Opal Tometi, eine nigerianische Amerikanerin der ersten Generation aus Phoenix, Arizona, mit Garza und Cullors zusammen, um eine Internetpräsenz aufzubauen. Tometi kaufte den Domainnamen und baute die digitale Plattform von BLM auf, einschließlich Social-Media-Accounts, wo sie die Menschen dazu ermutigten, ihre Geschichten zu erzählen.

Der Hashtag #BlackLivesMatter erlangte im August 2014 nationale Aufmerksamkeit, nachdem der 18-jährige Michael Brown in Ferguson, Missouri, von Darren Wilson, einem weißen Polizeibeamten, erschossen worden war. Der Hashtag war während der Unruhen im November 2014 allgegenwärtig, als eine Grand Jury entschied, Wilson nicht anzuklagen. Bis 2018 wurde der Hashtag #BlackLivesMatter über 30 Millionen Mal getwittert.

Seit ihren Anfängen vor sieben Jahren hat sich Black Lives Matter zu einer Bewegung mit fast 40 Kapiteln und Tausenden von Aktivisten in den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien entwickelt. Was als Bemühen um Gerechtigkeit für Schwarze begann, ist in seinen Forderungen weitaus weitreichender – und radikaler – geworden.
Wie sieht die Agenda aus?

Die Weltsicht von BLM basiert auf einer Mischung aus linksextremen theoretischen Rahmenwerken, einschließlich der kritischen Rassentheorie und der intersektionellen Theorie. Die kritische Rassentheorie postuliert, dass Rassismus systemisch sei, auf einem System der weißen Vorherrschaft beruht und daher ein fester Bestandteil des amerikanischen Lebens ist. Die Intersektionaltheorie behauptet, dass Menschen oft durch mehrere Quellen der Unterdrückung benachteiligt werden: ihre Rasse, Klasse, Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Religion und andere Identitätsmerkmale.

Black Lives Matter und andere Vertreter der kritischen Rassentheorie und der Intersektionaltheorie lehnen die individuelle Verantwortung für kriminelles oder sonstiges Verhalten ab, weil Schwarze ihrer Meinung nach systemische und konstante Opfer von Rassismus sind. Ein solcher Rassismus kann nach Ansicht von BLM nur besiegt werden, wenn das amerikanische wirtschaftliche, politische und soziale System vollständig demontiert und von Grund auf neu aufgebaut wird – nach marxistischen Prinzipien.

Black Lives Matter versucht, die grundlegenden Eckpfeiler der amerikanischen Gesellschaft zu ersetzen: 1) das jüdisch-christliche Konzept der traditionellen Kernfamilie, der grundlegenden sozialen Einheit in Amerika, abzuschaffen; 2) die Polizei abzuschaffen und das Gefängnissystem abzubauen; 3) den Transgenderismus zu etablieren und die sogenannte Heteronormativität (den Glauben, dass Heterosexualität die Norm ist) zu delegitimieren; und 4) den Kapitalismus (eine freie Wirtschaft) abzuschaffen und ihn durch den Kommunismus (eine staatlich kontrollierte Wirtschaft) zu ersetzen.

Abschaffung der traditionellen Kernfamilie
In ihrem politischen Programm erklärt Black Lives Matter, dass sie sich für die Abschaffung der traditionellen Kernfamilie einsetzt:

"Wir stören die vom Westen vorgeschriebene Forderung nach einer Kernfamilienstruktur, indem wir uns gegenseitig als Großfamilien und 'Dörfer' unterstützen, die gemeinsam füreinander sorgen, insbesondere für unsere Kinder, und zwar bis zu dem Maße, dass sich Mütter, Eltern und Kinder wohlfühlen."

Karl Marx und Friedrich Engels lehnten die traditionelle Familie ab, weil ihrer Meinung nach die Kernfamilie als wirtschaftliche Einheit das kapitalistische System aufrechterhält. Engels schrieb: "Die Fürsorge und Erziehung der Kinder wird zu einer öffentlichen Angelegenheit; die Gesellschaft kümmert sich um alle Kinder gleich, ob sie legitim sind oder nicht."

Viele Experten haben notiert, dass Afroamerikaner stärkere, nicht schwächere Familien brauchen. Im März 1965 schrieb Daniel Patrick Moynihan, damals stellvertretender Arbeitssekretär unter US-Präsident Lyndon B. Johnson, einen bahnbrechenden Bericht, der sich auf die Wurzeln der schwarzen Armut in den Vereinigten Staaten konzentrierte. Der Bericht verknüpfte die vielen Probleme, die Afroamerikaner plagen – Kriminalität, Arbeitslosigkeit, Schulversagen, außereheliche Geburten – mit dem Zusammenbruch der traditionellen Kernfamilie.

Als der Moynihan-Bericht 1965 verfasst wurde, waren 25% der schwarzen Kinder in den Vereinigten Staaten außerehelich geboren. Fünfzig Jahre später, im Jahr 2015, wurden nach Angaben des National Center for Health Statistics mehr als 75% der schwarzen Kinder außerehelich geboren.

Zwanzig Jahre nach dem Moynihan-Bericht lobte Glenn Loury, der erste schwarze Ökonom, der eine Professur an der Harvard-Universität erhielt, Moynihan als einen Propheten:
"Die unterste Schicht der schwarzen Gemeinschaft hat zwingende Probleme, die nicht mehr allein dem Rassismus der Weißen angelastet werden können und die uns zwingen, uns mit grundlegenden Fehlern in der schwarzen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Die gesellschaftliche Desorganisation unter den armen Schwarzen, der Rückstand schwarzer Studenten in ihren akademischen Leistungen, die beunruhigend hohe Kriminalitätsrate zwischen Schwarzen und Schwarzen und die alarmierende Zunahme der frühen unverheirateten Schwangerschaften unter Schwarzen drohen nun als Haupthindernisse für die fortschreitende Entwicklung der Schwarzen.

Thomas Sowell, ein afroamerikanischer Ökonom und Sozialtheoretiker, meinte, dass der Moynihan-Bericht von 1965 "möglicherweise der letzte ehrliche Regierungsbericht über Rasse war". Im Gegensatz dazu kritisierten afroamerikanische Bürgerrechtler Moynihan dafür, "dem Opfer die Schuld zu geben".

Abschaffung von Polizei und Gefängnissen
BLM erklärt, dass sie Polizei und Gefängnisse in den Vereinigten Staaten "Gelder entziehen" und sie schließlich "abschaffen" will. Polizeibeamte würden durch Pädagogen, Sozialarbeiter, Experten für psychische Gesundheit und religiöse Führer ersetzt, die laut BLM die Kriminalitätsrate senken würden.

In einem Interview mit Newsweek sagte BLM-Mitbegründerin Cullors:
"Die Freiheit der meist weißen wohlhabenden Menschen beruht auf der Unfreiheit der Schwarzen. Die Strafverfolgung wird also nicht wirklich dazu benutzt, Schwarze zu schützen. Sie sind es gewohnt, zu patrouillieren, zu besetzen, zu belästigen, zu missbrauchen, oft zu jagen und vor allem, wie wir gesehen haben, unsere Gemeinden zu töten.

"Polizeiarbeit und Einkerkerung sind Teil eines Kontinuums. Die Polizeiarbeit ist die erste Antwort, und danach ist Einkerkerung die letzte Antwort. Und diese beiden Systeme sind sehr, sehr stark voneinander abhängig. Wir müssen daran arbeiten, beide Systeme loszuwerden."

In einem Interview mit Hollywood Reporter erklärte Cullors, dass sie nicht nur eine Aktivistin, sondern eine moderne Abolitionistin sei:
"Ein Abolitionist glaubt an eine Welt, in der Polizei und Gefängnisse nicht mehr als Werkzeug für die öffentliche Sicherheit bewaffnet sind".

BLM-Mitbegründerin Opal Tometi behauptete in einem Interview mit The New Yorker, dass die Polizeiarbeit in Amerika ihre Wurzeln im Umgang mit der Sklaverei habe und daher systemisch rassistisch sei. Sie erklärte:
"Wir haben gekämpft und uns dafür eingesetzt, einen Krieg gegen das Leben der Schwarzen zu beenden. Und so sehen wir das auch – dies ist ein Krieg gegen schwarzes Leben. Und die Menschen verstehen, dass dieses System mit allen möglichen Arten von Ungleichheit und Ungerechtigkeit gefüllt ist und dass implizite Voreingenommenheit und regelrechter Rassismus in der Art und Weise, wie in dieser Nation Polizeiarbeit betrieben wird, eingebettet ist – und wenn man es historisch betrachtet, wurde es als Sklavenpatrouille gegründet. Die Entwicklung der Polizeiarbeit war darin verwurzelt..."

Der Polizeichef von Washington, D.C., Peter Newsham, hat davor gewarnt, dass eine Unterfinanzierung der Polizeidienststellen zu einer Zunahme der übermäßigen Gewaltanwendung durch Polizeibeamte führen könnte:
"Die primäre Sache, die zu übermäßiger Gewalt in einer Polizeibehörde beiträgt, ist, wenn man sie unterfinanziert. Wenn Sie eine Polizeibehörde unterfinanzieren, wirkt sich das auf die Ausbildung aus, es wirkt sich auf die Einstellung aus, es wirkt sich auf Ihre Fähigkeit aus, gute Führungskräfte zu entwickeln."

Die Los Angeles Police Protective League, die Polizeigewerkschaft der Stadt, sagte, Budgetkürzungen seien "äußerst unverantwortlich":
"Die Kürzung des LAPD-Budgets bedeutet längere Reaktionszeiten auf Notrufe, Beamte, die Verstärkung anfordern, werden diese nicht erhalten, und Vergewaltigungs-, Mord- und Überfalluntersuchungen werden nicht stattfinden oder es dauert ewig, bis sie eingeleitet sind, geschweige denn abgeschlossen.

Umfragen zeigen, dass die meisten Amerikaner – einschließlich der meisten Schwarzen – die Ansichten von BLM zur Abschaffung der Polizei nicht teilen. Ein kürzlich veröffentlichter Rasmussen-Bericht stellte fest, dass 63% der amerikanischen Erwachsenen "die Tätigkeit als Polizeibeamter heute als eine der wichtigsten Aufgaben in unserem Land betrachten". Darüber hinaus sind 64% besorgt, dass die derzeitige Anti-Polizeistimmung dazu führen wird, dass weniger Menschen bereit sind, Polizeibeamte zu werden, und dass das "die öffentliche Sicherheit in der Gemeinde, in der sie leben, verringern wird". Wichtig ist dem Rasmussen-Bericht zufolge, dass "Schwarze (67%) sich am meisten Sorgen um die öffentliche Sicherheit dort machen, wo sie leben, im Vergleich zu 63% der Weißen und 65% der anderen amerikanischen Minderheiten".

Heteronormativität abschaffen
Im politischen Programm von BLM steht:
"Wir sind selbstreflexiv und leisten die Arbeit, die erforderlich ist, um das Cisgender- [ein Begriff für Menschen, deren geschlechtliche Identität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt] -Privileg abzubauen und Schwarze Transsexuelle zu stärken, insbesondere Schwarze Transsexuelle Frauen, die weiterhin unverhältnismäßig stark von transantagonistischer Gewalt betroffen sind..."

Eine wissenschaftliche Studie mit dem Titel "The 'Queering' of Black Lives Matter" beschreibt sehr detailliert, wie Fragen der sexuellen Identität und der geschlechtlichen Orientierung Vorrang vor dem ursprünglichen Fokus vpn BLM auf Polizeibrutalität erhalten haben. Die starke Konzentration auf Sexualität hat zum Vorwurf geführt, dass BLM "eine Schwulenbewegung ist, die sich als schwarze Bewegung ausgibt".

Zwei der drei Gründerinnen von BLM bezeichnen sich selbst als "schwarze schwule Frauen". Eine, Alicia Garza, ist mit einem bi-rassischen Transgender-Mann verheiratet. Patrice Cullors beschreibt sich selbst als "polyamorös". In einem Interview nach dem anderen sprechen Garza und Cullors das Thema "schwarze Transsexuelle und geschlechtsunkonforme Menschen" an, oft unter Ausschluss von Polizeibrutalität.

In einem Interview mit The New Yorker sagte Garza, dass sie sich nicht für die amerikanische Tradition des "Leben und Leben lassen" interessiere: "Wir wollen sicherstellen, dass die Leute nicht sagen: 'Nun, was immer du bist, es ist mir egal'. Nein, ich möchte, dass es Sie interessiert. Ich will, dass ihr mich ganz seht."

Abschaffung des Kapitalismus und des "patriarchalischen" Systems: BLM setzt Kapitalismus mit Rassismus gleich, so wie ihre Antifa-Vettern Kapitalismus mit Faschismus gleichsetzen. Die Ansichten von BLM zum Kapitalismus basieren auf dem Konzept des "rassischen Kapitalismus", ein Begriff, der vom verstorbenen Cedric Robinson geschaffen wurde, der postulierte, dass Kapitalismus und Rassismus zwei Seiten derselben Medaille seien: Beide sind, so Robinson, abhängig von Sklaverei, Gewalt, Imperialismus und Völkermord.

Der britische Flügel von "Black Lives Matter UK" hält fest: "Wir lassen uns von der Verpflichtung leiten, Imperialismus, Kapitalismus, die Vorherrschaft der Weißen, das Patriarchat und die staatlichen Strukturen abzubauen, die den Schwarzen in Großbritannien und auf der ganzen Welt unverhältnismäßig schaden.

Die Bewegung für Schwarzes Leben (Movement for Black Lives, M4BL), ein "Ökosystem" von über 170 von Schwarzen geführten Organisationen, darunter auch BLM, hält fest:
"Wir sind antikapitalistisch: Wir glauben und verstehen, dass Schwarze unter dem gegenwärtigen globalen rassifizierten kapitalistischen System niemals die Befreiung erreichen werden".

M4BL fordert "eine Rekonstruktion der Wirtschaft, um sicherzustellen, dass schwarze Gemeinden kollektives Eigentum haben" und "eine progressive Umstrukturierung der Steuergesetze auf lokaler, bundesstaatlicher und nationaler Ebene, um eine radikale und nachhaltige Umverteilung des Reichtums zu gewährleisten".

M4BL fordert außerdem Wiedergutmachung für frühere und anhaltende Schädigungen:
"Die Regierung, verantwortungsbewusste Unternehmen und andere Institutionen, die von dem Schaden profitiert haben, den sie den Schwarzen zugefügt haben – vom Kolonialismus bis zur Sklaverei, von der Ausbeutung von Nahrung und Wohnraum, Masseneinkerkerung und Überwachung – müssen den entstandenen Schaden wiedergutmachen. Dazu gehört:
"Vollständiger und kostenloser Zugang zu lebenslanger Bildung für alle Schwarzen (einschließlich undokumentierter und gegenwärtig und früher inhaftierter Menschen); ein garantiertes lebensfähiges Mindesteinkommen für alle Schwarzen; Wiedergutmachung für den Reichtum, der unseren Gemeinschaften durch Umweltrassismus, Sklaverei, Nahrungsmittel-Apartheid, Diskriminierung im Wohnungswesen und rassistischen Kapitalismus entzogen wurde.

Die Forderungen von BLM und M4BL ähneln denen im Kommunistischen Manifest, zu denen auch gehört:
"Abschaffung des Bodeneigentums und Anwendung aller Pachtzinsen für öffentliche Zwecke; eine hohe progressive oder gestaffelte Einkommenssteuer; Ausbau von Fabriken und Produktionsanlagen im Besitz des Staates; die Einführung der Kultivierung von Brachland und die Verbesserung des Bodens im Allgemeinen nach einem gemeinsamen Plan."

Die unmittelbaren Forderungen von BLM
BLM-Mitbegründerin Patrisse Cullors bestätigte kürzlich, dass das unmittelbare Ziel die Amtsenthebung von US-Präsident Donald J. Trump ist:
"Trump darf nicht nur im November nicht im Amt sein, sondern er sollte jetzt zurücktreten. Trump muss aus dem Amt. Er ist nicht fit für das Amt. Und deshalb werden wir darauf drängen, Trump aus dem Amt zu entfernen. Gleichzeitig werden wir aber auch weiterhin Druck auf Joe Biden ausüben, was seine Politik und sein Verhältnis zu Polizeiarbeit und Kriminalisierung betrifft. Das wird wichtig sein. Doch unser Ziel ist es, Trump raus zu bringen."

Bewertungen des BLM-Programms
In einem Interview mit Chanel Rion vom One America News Network sagte Dr. Carol M. Swain, eine Universitätsprofessorin, bekannte Intellektuelle und Beiratsmitglied von Black Voices for Trump:
"Es ist mir sehr klar, dass es bei der Organisation Black Lives Matter um etwas viel Größeres als um Schwarze geht, dass sie in Tat und Wahrheit eine sozialistische, marxistische Agenda vorantreiben.

"Weiße Menschen sind in Amerika derart verwirrt. Ich hasse es, das so zu sagen, aber ich kenne keinen anderen Weg, es auszudrücken: Sie wollen den Schwarzen signalisieren, dass sie sich um sie kümmern, und die einzige Möglichkeit, wie sie das tun können, ist, dem Slogan zuzustimmen, der eine wahre Aussage ist, dass das Leben der Schwarzen genauso wichtig ist wie alles Leben. Weiße Leben sind wichtig, braune Leben sind wichtig, aber sie können den Slogan, der eine wahre Aussage ist, nicht von einer Organisation trennen, die ein Ziel hat, das meiner Meinung nach letztlich zerstörerisch für Amerika ist.

"Es ist etwas sehr Falsches, wenn sie argumentieren, dass Rassismus permanent ist. Wenn er von Dauer ist, dann kann man nichts dagegen tun. Dass weiße Haut eine Eigenschaft ist, bedeutet, dass Menschen, die zufällig weiß geboren wurden, eine Eigenschaft haben, die ihnen Vorteile gegenüber Schwarzen verschafft.

"Wenn es heute systematischen Rassismus gibt, dann ist das ein Rassismus gegen Weiße in dem Sinne, dass den Weißen gesagt wird, dass sie für alle Übel in der Welt verantwortlich sind, dass Rassismus permanent ist und dass sie sich nur dadurch rehabilitieren können, dass sie sich ihrer Weißheit entäußern. Es bedeutet eine Schande für junge Weiße; wenn man weiße Haut hat, soll man angeblich all diese Privilegien der Weißen haben. Ich behaupte, dass es schwarze Privilegien gibt, braune Privilegien, dass es in Tat und Wahrheit um die soziale Klasse geht. Je schneller wir davon wegkommen, alles, selbst die Polizeibrutalität, als Rassismus zu definieren, desto schneller können wir alle als Amerikaner zusammenbringen.

"Wir sind alle Menschen nach Gottes Ebenbild. Black Lives Matter und Antifa und Organisationen wie diese werden uns nicht helfen, Rassismus und Klassizismus und die Ismen, mit denen sie zu tun haben, zu überwinden. Es gibt Dinge, die in der Gemeinschaft der Schwarzen getan werden können, aber das Wichtigste ist, den Menschen dabei zu helfen, zu erkennen, wie wichtig ihre eigene Einstellung ist. Ich würde argumentieren, dass die Einstellung einer Person wichtiger ist als Rasse, Geschlecht, soziale Klasse, um zu entscheiden, ob sie erfolgreich sein wird oder nicht."

Der Kolumnist Josh Hammer schrieb, dass das amerikanische Regierungssystem und die amerikanische Lebensweise durch Gruppen wie BLM und Antifa existenziell bedroht sind:
"Die moderne Linke, die den Anarchisten der Antifa und den Marxisten von Black Lives Matter hörig ist, hat sich als eine politische Bewegung positioniert, die dem amerikanischen Regime quer gegenübersteht. Auf institutioneller Ebene ist die Führung der Demokratischen Partei zunehmend ein Hund, der vom Schwanz gewedelt wird, der die Antifa und die Marxisten der Black Lives Matter ist. Und dieser Schwanz ist, wie in Momenten der Offenheit offen zugestanden wird, entschieden gegen die Idee von Amerika an sich. Es gibt keine andere Möglichkeit, den glühenden Wunsch jener Aufständischen zu verstehen, die, indem sie das Schlimmste von Maos Kulturrevolution kanalisieren, den Mann, der die Unabhängigkeitserklärung verfasst hat (Jefferson), und den Mann, der ihre Ideale verwirklicht hat (Lincoln), verunstalten und vernichten. Könnten wir um eine klarere Demonstration der triefenden Verachtung bitten, mit der die Linke das gesamte amerikanische Projekt betrachtet?

"Wir befinden uns jetzt inmitten eines kalten Bürgerkriegs zwischen Amerikanisten, stolzen Verteidigern und Bewahrern des amerikanischen Regimes und der amerikanischen Lebensweise, und den zivilisatorischen Brandstiftern, die versuchen, dieses Regime und diese Lebensweise in den Äther hinaus zu brennen. Ja, wir befinden uns in einem Kampf um die Seele Amerikas – aber wir befinden uns auch in einem Kampf um Amerika selbst".

In Teil II dieser Reihe werden die ideologischen Einflüsse von BLM, ihre Aktivitäten und ihre Finanzierungsquellen untersucht.

(Soeren Kern ist ein Senior Fellow am New Yorker Gatestone Institute. Quelle: Gatestne Institute)