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Sei mir gegrüßt, du lieber Mai

Von Wilhelm Busch

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
mit Laub und Blüten mancherlei!
Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
vom Morgensonnenstrahl beschienen!
Wie fliegt ihr munter ein und aus
in Imker Dralles Bienenhaus
und seid zu dieser Morgenzeit
so früh schon voller Tätigkeit.
Für Diebe ist hier nichts zu machen,
denn vor dem Tore stehn die Wachen.
Und all´ die wacker´n Handwerksleute
die hauen, messen stillvergnügt,
bis daß die Seite sich zur Seite
schön sechsgeeckt zusammenfügt.
Schau! Bienenlieschen in der Frühe
bringt Staub und Kehricht vor die Tür;
Ja! Reinlichkeit macht viele Mühe,
doch später macht sie auch Pläsier.

Aktualisiert: Sozialismus statt CDU.

(gh) - Entgegen anderslautender Meldungen, vor allem gleichgeschalteter Regierungspopaganda im Medieneinerlei, sind die Grünen eine sozialistische Partei. Sie bürgerlich zu nennen, hieße sie zu beleidigen, weil das Ignoranz gegenüber dem mit viel Fleiß und Mühe  bis ins kleine Detail zusammengestellte Parteiprogramm bedeutete. Es passt auf eine Briefmarke: Sozialismus statt Freiheit. Das eine schließt das andere aus.  Eine Reformation des deutschen Steuersystems sollte mal auf nur einen Bierdeckel passen. Sozialismus bedeutet 1. Weltrettung vor den Menschen und 2. Paradies, falls es  Überlebende und nicht nur deutsche Opfer gibt. Das Verbindende der neuen Abnormalität ist ein kulturloses Banausentum, ob nun von der rotgrünschwarzen Mutti oder ihrer adoptierten Tochte. Sie  repräsentieren eine Melonenrepublik, wo  Worte in ihrer angestammten Bedeutung Kopf stehen.  AQ ist die Mehrheit, IQ chancenlos gegen die Ungebildeten, welche ihrer Unwissenheit das sichere Gefühl des Untergangs verdanken. Ob jetzt oder erst in 1 Milliarde Jahren, wenn Solarenergie wie geplant die Erde durch den Windfang jagt, ist premier zweitrangig. Nur eins ist wichtig. Die Grünen sind Sozialismus statt Freiheit. Seit die Karteileichen der CDU die sozialistische Internationale auffüllen, wird es der Roten Angela egal sein, wer unter ihr nichts zu sagen hat. Wahrscheinlich aber hat sie nicht damit zu rechnen, dass der größte Bluff in der deutschen Geschichte auffliegt.  Die Umformung einer Demokratie in eine Diktatur durch kommunistische Unterwanderung ist fast beendet. Die Grünen waren 1990 am Ende und überflüssig, die sozialistischen ungelernten Spezialdemokraten nahmen sie als Bündnis 90 an die Hand, und die 2,3 Millionen  Mitglieder der SED und ihre Flötisten ( 120 000 CDU, LDPD 75 000, DBD 92 000, NDPD 85 000 Mitglieder besorgten in 30  Jahren den Rest. Die schwarz-rot-goldene fette Raupe BRD ist nur noch eine ausgesaugte leere Hülle auf dem Grünschnitthaufen. Nur rund 1,3 Millionen Mitglieder zählen alle Parteien zusammen heute in der Bundesrepublik. Einseitig von Medien hochgehoben werden die Grünen, mit bejubelter "Kanzlerkandidatin" für einen Zwerg, eine Lachnummer! Mit 8,9 Prozent die kleinste Fraktion im Bundestag. Die Medien sind mit ihren Fakes die Totengräber von Demokratie und Rechtsstaat, denn die Grünen wollen einen anderen Staat, eine Wiederholung der Wiederholung des Untergangs. Dies kann sicherlich auch als Konsequenz von Fakten gesehen werden, die für eine Partei der Unbildung sprechen. Kein Wunder, dass  ein Gipfelland wie Baden-Württemberg auf einer Geröllhalde von Bildungsbanausen gelandet ist. Wer die Grünen wählt, muss also wissen, er wählt gegen Deutschland und sich selbst. An den Fakten kommen nur Dummköpfe vorbei. Der Chef  der Schweizer "Weltwoche" bringt es auf den Punkt: "Natürlich sind die Grünen Sozialisten, es sind tiefrote Sozialisten, die das sozialistische Weltprojekt Proletariat durch die Natur ersetzt haben, weil sich die Natur nicht wehren kann durch diese Vereinnahmung. Bürgerliche  Politik will weniger Staat, mehr Freiheit. Weniger Planwirtschaft, mehr Marktwirtschaft, tiefere Steuern, mehr Freiheit und Eigenverantwortung. Der bürgerliche Politiker sieht nicht überall Opfergruppen, Diskriminierte. Der bürgerliche Politiker sieht vor allem Potenzial und möchte sein Land so organisieren, dass sich dieses Potenzial aus eigener Kraft entfalten kann. Die Grünen sind in allen Punkten das Gegenteil. Die Grünen haben sich dieser politischen Verirrung verschrieben, dass man überall Opfergruppen in der Gesellschaft identifiziert. Es ist keine bürgerliche Partei. Es ist sozialistische Politik".  Jeder  muss wissen: Wer mit den Grünen fraternisiert wie alle anderen Parteien außer AfD, für die das kein Plädoyer bedeutet, ist Sozialist, Kommunist, Bolschewist, ist gegen Deutschland und die Deutschen mit dem Grundgesetz. Ohne Wenn und Aber.

Das neue Rot ist grün.

Sehr, sehr seltene Panne
Frau lief nach Coronatest Hirnwasser aus der Nase
..Einer Frau aus dem Landkreis Osnabrück ist nach einem Nasenabstrich plötzlich Hirnwasser aus der Nase gelaufen. Wie die „NOZ“ berichtet, hat die Frau bei einem Coronatest im Januar eine Verletzung im Innern des Schädels erlitten...In einer 90-minütigen OP wurde das Loch im Innern des Kopfs im April schließlich geschlossen. Professor Dr. Konrad Sommer, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Marienhospital Osnabrück, sagte, es handele sich bei dem Vorfall um eine „absolute Rarität“. Die Frau wird nun immer wieder medizinisch untersucht, um mögliche Folgeschäden auszuschließen.
(bild.de. Tests und Impfen können auch Murks und lebensgefährlich sein für den, den's erwischt. Statistiken lesen! Was schiefgehen kann, geht auch mal schief.)

Energieversorgung in Deutschland: Jederzeit Strom ist von gestern
Von Holger Douglas
...Für geradezu Entsetzen in den sozialen Medien sorgt die Grüne Sylvia Kotting-Uhl...Sie sitzt heute für Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und sollte bei der Debatte über Kernenergie in Deutschland einen Antrag der AfD abbügeln. Sie hielt ihr entgegen: »Allein Ihre Unfähigkeit, sich unter Energieversorgung etwas anderes als Grundlast vorzustellen, das ist so von gestern wie Sie selbst.«..Kotting-Uhl wiederum ist auch Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages und fordert regelmäßig, dass sich »Europa« gegen eine Renaissance der Atomkraft einsetzt. Ergötzend deswegen, weil viele Länder wieder Kernkraftwerke bauen wollen. ..Die Qualität der Debatte machte der Linken-Abgeordnete Beutin deutlich: »Wir sagen ganz klar: Für uns gehören Antifaschismus und Antiatomkraft zusammen.«Symptomatisch die Äußerung des SPD-Abgeordneten René Röspel in seinem Debattenbeitrag: »Wir sagen: Mit 1 Milliarde Euro könnte man viel besser 100.000 Familien glücklich machen, zum Beispiel indem man ihnen eine 10-Kilowatt-Peak-Photovoltaik-Anlage aufs Dach setzt.«.-..
(Tichys Einblick. Je nachdem könnte diese Frau, Jahrgang 1952,  Umweltministerin werden. Wikipedia: "Sylvia Kotting-Uhl wurde 1989 Mitglied bei den Grünen und war in den ersten Jahren auf Orts- und Kreisebene aktiv. Von 1995 bis 1999 und 2001 bis 2013 war sie Mitglied im Landesvorstand, von 2003 bis 2005 Landesvorsitzende der Grünen in Baden-Württemberg. Nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 2011 und 2016 war sie Mitglied der Verhandlungskommission zur Regierungsbildung. Für die Bundestagswahl 2013 wurde Sylvia Kotting-Uhl auf Listenplatz 3 der baden-württembergischen Landesliste gewählt.Kotting-Uhl wird dem linken Flügel der Partei zugeordnet. Gegenüber Vertretern des realpolitischen Flügels der Partei trat sie in der Vergangenheit vehement auf.  Seit 2005 ist Sylvia Kotting-Uhl Mitglied des Deutschen Bundestags. Eingezogen ist sie über die Landesliste Baden-Württemberg. Ihr Heimatwahlkreis ist Karlsruhe-Stadt, wo sich auch ihr Wahlkreisbüro befindet. In der 16. Wahlperiode (2005–2009) war sie umweltpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, in der 17. und 18. Wahlperiode Sprecherin für Atompolitik. Sie ist Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Leben und Beruf - Ihre Kindheit verbrachte Sylvia Kotting-Uhl in Nordbaden. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Heidelberg, Edinburgh und Saragossa. Anschließend arbeitete sie als Dramaturgin an der Badischen Landesbühne, entschied sich aber mit der Familiengründung für ein 'alternatives Leben im Kraichgau mit Selbstversorger-Tendenzen'. In einem zweiten Berufsleben baute sie ab 1985 eine Kinderwerkstatt auf, die sie über zehn Jahre leitete und der inzwischen auch eine Frauenwerkstatt angegliedert ist. Darüber hinaus war sie als Dozentin bei freien Bildungsträgern tätig und absolvierte ein Fernstudium in Psychologie. Sylvia Kotting-Uhl hat zwei erwachsene Söhne und drei Enkeltöchter".)

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NACHLESE
Eugénie Bestié, La Guerre des idées
„Der Krieg der Ideen“ in Frankreich
Von Ronald G. Asch
In Frankreich haben einst linke Autoren im reaktionären Islam, der Auflösung des Nationalstaates und der Einschränkung der Meinungsfreiheit eine Gefahr erkannt. Präsident Macron als Schüler eines Philosophen dürfte immerhin wenigstens verstehen, um was es in den intellektuellen Auseinandersetzungen geht. Frankreich gilt immer noch als ein Land leidenschaftlich geführter intellektueller Debatte und anders als in vielen anderen Ländern nimmt an diesen Debatten auch eine größere Öffentlichkeit zumindest passiv teil, jedenfalls wenn es um politische Fragen gibt. Man muss zwar einräumen, dass die großen „Meisterdenker“, die weit über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus ihren Einfluss ausübten – Männer wie der Philosoph Foucault oder der Soziologe Bourdieu – die Bühne verlassen und keine wirklichen Nachfolger von gleicher Statur gefunden haben, aber dennoch wird die Diskussion über politische und gesellschaftliche Fragen in Frankreich sehr viel leidenschaftlicher und kontroverser, und oft auch auf einem höheren Niveau geführt als bei uns...
(Tichys Einblick. Wofür F gilt, ist zweirangig, wichtig ist, was es ist und nicht Geschwätz. Denn es löst sich auf, Bürgerkrieg ist im Gang. Um 1 und 1 zusammenzuzählen,ist kein Philosoph nötig, im Gegenteil, da genügt in F und D ein Grundschulbesuch mit Rechnen.)
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Brandbrief der Generäle
Plant die französische Armee einen Putsch? Verdächtigungen nach Offiziers-Appell
Von Matthias Nikolaidis
Nach der Warnung der ehemaligen Generäle vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen und einer möglichen Intervention der Armee droht Generalstabschef Lecointre mit Konsequenzen. Kritiker werfen den Generälen sogar Putsch-Absichten vor.Der Appell der mehr als tausend französischen Militärs, darunter rund 20 pensionierte Generäle, hat eine explosive Reaktion der Regierung hervorgerufen. In einem Gastbeitrag für das rechtsnationale Wochenblatt Valeurs actuelles hatten die Soldaten unter anderem vor der Gefahr des Islamismus, vor »Horden aus den Vorstädten« und dem drohenden »Zerfall« Frankreichs gewarnt.
(Tichys Einblick. Die französische Geschichte lehrt: Alles ist möglich!)

Deutscher Sonder- und Holzweg
Das Gegenteil von Deutschland: Frankreich legt die Inzidenz-Fesseln ab
Von Ferdinand Knauss
Emmanuel Macron gibt den Franzosen, was den Deutschen verwehrt bleibt: einen Öffnungsplan. Die Notbremse soll erst bei einer Inzidenz über 400 möglich sein. Im Sommer werden Frankreich und andere Nachbarländer offen sein – und Deutschland in Europa isoliert da stehen.
(Tichys Einblick. Nähert sich Deutschland Nordkorea an?)

Kommentar zum Klimaschutz-Urteil
Gebt heute alles für die Freiheit von Luisa Neubauer nach 2030
Im Karlsruher Urteil heißt es: »Künftig können selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein; gerade deshalb droht dann die Gefahr, erhebliche Freiheitseinbußen hinnehmen zu müssen.«
VON Matthias Nikolaidis
Das Urteil vom Donnerstag zeigt, wie höchste Gerichte unsere Realität setzen. Doch nicht die allgemeine Erfahrungswirklichkeit der Menschen interessiert sie, sondern eine ideologische Doktrin vom angeblichen Vergehen der Welt – wegen zuviel CO2, zuviel Freiheitsrechten...Schon auf den ersten Blick zeigt sich die schreiende Unlogik dieser Entscheidung: Um der Freiheit willen soll die Freiheit eingeschränkt werden. Lady Liberty ist offenbar zum handelbaren Gut geworden. Der Trick ist, dass es um die Freiheit verschiedener Menschen geht, um Freiheit zu verschiedenen Zeiten. So kann ich mit meinen heutigen, angeblich vergleichsweise geringen »Freiheitseinbußen« (BVG-Urteil) mir selbst morgen und übermorgen andere, angeblich viel größere Freiheitseinbußen ersparen...
(Tichys Einblick. Lebe nicht heute, sondern morgen, da bist du vielleicht tot. Juristen begeben sich auf kindisches Niveau und hüpfen mit Schulschwänzern. Dabei schadet Bildung niemand, auch ihnen nicht.)

Dirk Maxeiner
Neuer deutscher TV-Sender: Putins „Westfernsehen“?
Es kommt es, wie es kommen muss: Was regierungskritische Berichterstattung angeht, bietet der deutsche Medienmarkt ein unbespieltes Feld von der Größe des Berliner Olympiastadions. Man stelle sich einfach vor: Auf der linken Hälfte eines Wochenmarktes gibt’s nur noch Gurken, und die rechte Hälfte der Stände bleibt einfach leer. Man könnte dort sofort Bananen verkaufen, aber es traut sich keiner. Aber das ändert sich jetzt: Wladimir Putin kommt mit einem deutschsprachigen Fernsehsender. Bananen aus Moskau! ...Er finanziert schon seit längerem den Fernsehsender RT (ehemals Russia Today). Steingarts Morning-Briefing schreibt dazu: „Das Ziel von RT ist es, dem Publikum die 'russische Sichtweise' auf das internationale Geschehen vorzustellen und ein Gegengewicht zu 'westlichen Medien' zu bilden“. Nach eigenen Angaben wird RT in mehr als 100 Ländern weltweit von rund 664 Millionen Menschen gesehen. In Deutschland betreibt man bisher eine durchaus erfolgreiche Webseite. Über Mangel an Zuspruch kann die sich nicht beklagen...
(achgut.com. Dazu noch das Westfernsehen NZZ u.a., wem dasKlimahier zu warmist, dergeht baldauf Grundeis.)

Peter Hahne: Der konzertierte Marsch in die Sackgasse
Die katholische Kirche in Deutschland befindet sich auf „Titanic-Kurs“, weil sie versucht, die Fehler der Evangelischen Landeskirche zu wiederholen. Dabei wird alles eingesammelt, was auf der protestantischen Resterampe noch zu finden ist. Dennoch schwappt die Austrittswelle wie ein Tsunami über Luthers Lande.
(achgut.com. Kirchen haben fertig. Hoffen sie auf eine Eselsbrücke vom Islam?)

Studie: Tausende Krebserkrankungen bleiben unentdeckt
Die Corona-Pandemie hat dramatische Auswirkungen auf die reguläre Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Tausende Fälle von Krebserkrankungen werden nicht mehr oder zu spät entdeckt, geht aus einer Datenanalyse der Krankenversicherung Barmer hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagausgaben berichten. Demnach sind in der ersten Corona-Welle 2.600 Krebserkrankungen unentdeckt geblieben, davon allein rund 1.600 Brustkrebsfälle. Die Barmer hat die Zahl größerer Operationen bei neun häufigen Krebsarten von April bis Juni 2020 mit den entsprechenden Zeiträumen der Vorjahre verglichen. Die Zahl der Eingriffe war im Corona-Jahr um knapp 17 Prozent gegenüber dem Durchschnitt von 2017, 2018 und 2019 zurückgegangen. Bei Brustkrebs sowie Mast- und Dickdarmkrebs betrug das Minus sogar mehr als 20 Prozent. Dass viele Patienten "Vorsorgeuntersuchungen meiden und damit Krankheiten später erkannt werden, ist eine weitere gravierende Folge der Corona-Pandemie", sagte Christoph Straub, Vorstandschef der Barmer, dem RND. Das sei bei Krebs umso dramatischer, weil er im Frühstadium am besten therapierbar sei...
(dernewsticker.de. Wann wird dieser Kranken und Toten gedacht durch erhebende Gemeinderatssitzungen, Glockengeläut und Kerzenflamme?)

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DAS WORT DES TAGES
Wahnsinn was die Frau von sich gibt. Bei Anderen würde man eine psychologische Beratung empfehlen. Aber der naive Deutsche hört sich diesen Unfug geduldig an und, schlimmer noch, glaubt was er da hört!!
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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OECD-Statistik "Taxing Wages"
Deutschland besteuert nicht nur besonders hoch, sondern auch unsozial und kinderfeindlich
Der deutsche Staat belastet gerade diejenigen mehr als andere Länder, die es sich am wenigsten leisten können. Besonders unverhältnismäßig hoch sind Steuern und Abgaben für wenig verdienende Alleinerzieher. In anderen Ländern zahlen die gar keine Steuern – oder kriegen sogar noch Geld zusätzlich.
VON Ferdinand Knauss
Deutschland hat seinen Weltmeister-Titel souverän verteidigt. Keiner der 37 Industriestaaten in der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) knöpft einem alleinstehenden Durchschnittsverdiener so viel Steuern und Abgaben ab wie der deutsche. Selbst der langjährige Spitzenreiter Belgien kann da nicht mehr mithalten. Aber das ist noch nicht einmal die wichtigste Nachricht aus der alljährlichen OECD-Studie „Taxing Wages“...
(Tichys Einblick. Für Merkel selbstverständlich ein Land, wo es sich gut leben lässt auf Kosten anderer. Richtlinienkompetenz sieht anders aus.)

Karlsruher Klima-Urteil ist sozialer Sprengstoff

Von WOLFGANG HÜBNER

Was Fräulein Neubauer im wohlhabenden Hamburger Stadtteil Blankenese so sehr freut, wird für die vielen Menschen in den Vierteln der Normal- und Geringverdiener sehr einschneidende materielle Folgen haben. Denn das folgenschwere Klima-Urteil des politisch auf grünlinks getrimmten Bundesverfassungsgerichts enthält neben seinen noch unabsehbaren negativen gesellschaftspolitischen Konsequenzen auch sozialen Sprengstoff, der das Potential zu einem neuen Klassenkampf hat: Die saturierten Bevölkerungskreise, die sich vielfältige klimabegründete Mehrkosten für den eigenen Lebensstil problemlos leisten können gegen die große Millionenmasse der Deutschen und Migranten, die schon jetzt auf jeden Euro achten müssen.

Die Karlsruher Richter mit ihrem Spitzeneinkommen treffen die ökonomischen Folgen ihres Urteils, das im kältesten April seit 40 Jahren nebenbei die höchstrichterliche Dogmatisierung des menschenverursachten Klimawandels ist, so wenig wie die verwöhnten Freitags-Schulschwänzer in deren jetziger Situation in privilegierten Elternhäusern. In Hinblick auf die demografische und wirtschaftliche Entwicklung der Zukunft in Deutschland dürften allerdings nicht wenige aus der FFF-Hüpferschar ab 2035 und danach schon sehr reumütig-ernüchtert auf ihre Jugendtorheit zurückblicken.

Die nun erst recht anstehenden Verteuerungen von Energie, Mobilität, Lebenshaltungskosten oder Tourismus werden viele von Konsum- und Genussmöglichkeiten ausschließen, die sich gleichwohl noch mehr für ein einigermaßen ausreichendes Einkommen strecken werden müssen.

Das Klima-Urteil macht das Tor weit auf für Verarmung und Enteignung bis tief in die Teile der Mittelschicht, die in völliger Verblendung häufig Klimademagogen wählt. Eines muss für die kommende Bundestagswahl klar sein: Wer Grün wählt, der stimmt für die unverhüllte Klimadiktatur. Wer Schwarz, Gelb, Rot oder Röter wählt, entgeht dieser allerdings auch nicht.
(pi-news.net)

Anmerkungen zum Ramadan-Gruß 2021 des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz

(www.conservo.wordpress.com)

Von Reinhard Wenner

Der türkische Geheimdienst hat seine Bemühungen zur Kontrolle christlicher Kirchen im vergangenen Jahr verschärft, wie ein Bericht der Türkischen Evangelischen Allianz aufzeigt. Während Menschenrechtsverletzungen demnach zwar insgesamt zurückgegangen sind, erhöht die Regierung durch Einreiseverbote und zunehmend radikalisierte Lehrpläne gleichzeitig den Druck auf Christen. (19.03.2021, Open Doors Kelkheim)

Mi., 21. April 2021

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Bätzing,

zu Ihren Ramadangrüßen an die „lieben muslimischen Gläubigen“ vom 12. April 2021 habe ich einige Fragen und Anmerkungen.

1. Sie schreiben den Muslimen: „Der barmherzige Gott möge … Ihre Gebete erhören!“

Meinen Sie mit „Gott“ den dreieinigen Gott der Bibel oder den Allah des Korans?

Ist nach Ihrer Ansicht der Allah des Korans identisch mit dem Gott der Bibel? Wenn ja – woraus geht das Ihres Erachtens hervor?

Haben Sie jemals davon gehört, dass Muslime ihren Allah gebeten haben, er möge die Gebete der Christen erhören?

2. Halten Sie den Koran-Allah für einen barmherzigen „Gott“?

Zwar beginnen 113 der 114 Suren des Korans mit der Anrufung des Barmherzigen, des Erbarmers und die Sure 55 heißt sogar „Der Barmherzige“. Aber der Koran-Allah sieht die Todesstrafe vor und das Abhacken von Hand und/oder Fuß (5,32 f.; 5,32).

Wer ehrbare Frauen in Verruf bringt, soll 80 Hiebe erhalten (24,4), für Unzucht sind 100 Hiebe vorgesehen (24,2) – Hiebe, die zum Tod führen können, je nachdem, womit zugeschlagen wird. Bei der Prügelstrafe für Ehebruch verbietet der „barmherzige Allah“ im Koranvers 24,2 ausdrücklich Mitleid.

Der Koran-Allah teilt mit, er sei es, der erlaube, wer gläubig werden dürfe (10,100). Dennoch will er die Ungläubigen dafür bestrafen, dass sie nicht Muslime geworden sind (15,79; 4,47; 39,37; 43,25).

Der Koran-Allah verflucht wiederholt die Christen (4,51 f.; 9,68; 33,64; 2,89; 9,30) und nennt sie schlimmer als Tiere (8,55 f.) und will alle, die an den dreieinigen Gott glauben, in seine Hölle stecken (98,6) – Sie also auch, Herr Bischof.

Allah will sogar Menschen für die Hölle geschaffen haben (7,179).

Der angeblich barmherzige Allah erlaubt die Sklaverei und gibt die Sklaven auch zur sexuellen Nutzung frei (33,50; 23,6; 70,30).

Allah gibt den Muslimen Vollmacht zur Rache (17,33), erlaubt ihnen die Vielweiberei und den Frauentausch (4,20) und die Entlassung aus dem Harem (2,229); Mütter haben ggf. ohne ihre kleinen Kinder zu gehen (65,6).

Wie passt das alles zu einem barmherzigen Allah?
Bildschirmaufnahme der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

3. In Ihrem Grußwort ist „von den Propheten in unseren Heiligen Schriften“ die Rede.

Zählen Sie auch den Koran zu den heiligen Schriften? Wenn dem so sein sollte, bin ich an den Gründen interessiert.

Lt. Wikipedia kennt der Islam 124.000 Propheten (20. 4. 2021). Sind die auch alle bei den Christen anerkannt?

4. Sie schreiben den Muslimen: „Der barmherzige Gott möge ….. Ihre Gebete erhören!“ Das scheint mir leichtsinnig zu sein.

Nach dem Koranvers 7,32 hat Allah all die guten Dinge in der Welt in erster Linie für seine Gläubigen geschaffen.

Was ist, wenn die Muslime ihren Allah (auch) während des Ramadans bitten, er möge Deutschland alsbald zum Scharia-Land machen, damit sich die Muslime ungehindert all die guten Dinge nehmen könnten, die es in Deutschland gibt? Was würden Sie sagen, wenn Muslime zudem ihren Allah bitten mitzuhelfen, alle Ungläubigen – auch katholische Bischöfe – zu dhimmis zu machen, zu Menschen minderen Rechts?

Wenn Allah solche muslimischen Bitten erhört haben sollte und Sie dann dagegen protestieren wollten, könnten Allah und die Muslime Ihnen sagen, Sie hätten den Muslimen doch ebenfalls die Gebetserhöhungen gewünscht.

Wenn Deutschland zum „Scharia-Land“ geworden sein sollte, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, wann der Limburger Dom in eine Moschee umgewandelt wird – wie die Hagia Sophia in Konstantinopel/Istanbul und andere christliche Kirchen auch.

Sollten Sie bis dahin gestorben sein, wird man Ihre Gebeine und die Ihrer verstorbenen Vorgänger, die im Limburger Dom bestattet worden sind, wohl aus der Domgruft entfernen. Denn die Leiche eines Christen kann nach Meinung von Muslimen das Erdreich und das Gebäude für islamisch-kultische Zwecke ungeeignet machen.

Wenn Sie aber meinen, dass es den Koran-Allah in Wirklichkeit nicht gibt, sondern nur den Gott, von dem die Bibel berichtet, klingt Ihr Wunsch nach Gebetserhörung der Muslime ironisch bzw. nach einem Witz. Denn was könnte den biblischen Gott veranlassen, auf die Bitten von Muslimen hin Juden und Christen zu dhimmis zu machen?

5. Sie erwähnen im Blick auf Abraham Gemeinsamkeiten.

Welche Gemeinsamkeiten hat nach Ihrer Meinung der Abraham, von dem im Koran berichtet wird, mit dem Abraham, von dem in der Bibel die Rede ist? Im Koran steht z.B. nichts von einem gläubigen Vertrauen Abrahams auf Allahs Zusage, er werde einen ehelichen Sohn bekommen. Der Koran-Allah schließt – von der diffusen Stelle 33,7 einmal abgesehen – auch keinen Bund mit Abraham.

6. Sie schreiben:

„Die Besinnung auf die Ursprünge unseres Glaubens an den einen Gott, dem auch Abraham schon vertraute, kann uns dabei helfen, uns gegenseitig als Schwestern und Brüder zu entdecken…“.

Wie das denn? Wo gibt es im Koran einen Hinweis auf die Geschwisterlichkeit aller Menschen? Nach dem Koran besteht nicht einmal zwischen muslimischen Männern und Frauen gleiche Würde und insbesondere keine rechtliche Gleichheit (4,34; 2,228).

Nichtmuslime sind nicht zu umarmen, sondern zur Annahme des Islams aufzufordern. Wenn sie das ablehnen, sind sie ggf. sogar mit der Waffe zu bekämpfen (47,8; 4,89; 2,216; 5,35).

„Islam“ heißt Unterwerfung und bedeutet Unterwerfung der Muslime unter den Koran-Allah sowie unter Mohammed (4,80) und die Kalifen, der Frauen unter die Männer (2,228; 4,34) und der sog. Ungläubigen unter die Muslime. Denn nicht die Demokratie gilt im Islam als die beste Staatsform, sondern die Umma (2,110; 5,5).

7. Fasten die Muslime im Ramadan wirklich oder verschieben sie lediglich die Mahlzeiten vom Tag auf die Nachtzeit?

Wenn der Verzicht auf Speise und Trank bei Tageslicht Fasten ist, bei Dunkelheit aber kräftig zugelangt werden kann, dürfte auch das umgekehrte Verhalten unter „Fasten“ fallen, nämlich das Essen und Trinken nur am Tag und der Verzicht auf Essen und Trinken in der Nacht.

Mithin würden logischerweise alle Leute, die im Sommerhalbjahr nur tagsüber essen und trinken und bei Dunkelheit auf Speisen und Getränke verzichten, den ganzen Sommer lang „Ramadan“ haben.
Islamische Expansion bis 750 nach Christus

8. Sie zitieren Papst Franziskus mit den Worten: „Wenn Gott der Gott des Lebens ist – und das ist er …“.

Eindeutig sind diese päpstlichen Anmerkungen erst, wenn jeweils hinzugefügt wird, dass der Gott der Bibel gemeint ist. Denn so wie Allah sich selbst im Koran beschreibt, ist er weder ein Gott des Lebens und des Friedens, noch ein Gott der Liebe.

Mohammed, der im Koran als Musterbeispiel für ein allahgemäßes Verhalten bezeichnet wird (33,21), soll z.B. etliche Kriege bzw. Raubüberfälle geleitet und durch sein Leute öfter Kriege führen lassen haben. Er soll zwei der drei jüdischen Stämme aus Medina vertrieben und den dritten ausgelöscht sowie Kritiker umbringen lassen haben. Einzelheiten berichtet Michael Steiner in seinem Buch „Die islamischen Eroberer“, Langen 2001.

Für den Allah des Korans und seinen Propheten Mohammed sind Krieg und Gewalt legitime Vorgehensweisen.

Und auch das sei in diesem Zusammenhang noch angemerkt: Lt. Koranvers 5,31 hat Allah dem Kain einen Raben gesandt, der dem Kain durch Scharren auf dem Boden zeigen sollte, wie er den erschlagenen Abel beseitigen könne. Passt der Hinweis auf eine Strafvereitelung zu einem „Gott des Lebens“?

Ein Blick in die Islamgeschichte zeigt zudem, dass der Islam eine breite Blutspur hinterlassen hat. Die Menschenrechtsorganisation „Open Doors“ zählt im Verfolgungsindex für das Jahr 2020 erneut etliche Islamstaaten zu den ärgsten Verfolgern von Christen.

9. Sie schreiben, Sie sendeten den Muslimen auch „im Namen … aller katholischen Christen in unserem Land herzliche Segenswünsche“.

Ich habe Ihren sonderbaren Segenswünschen nicht zugestimmt und stimme ihnen auch weiterhin nicht zu. Möglicherweise werden das auch viele weitere deutsche Katholiken sagen. Mir liegt daran, dass Sie künftig entsprechend differenzieren.

Inwiefern sind oder können gemäß Ihrem Geleitwort „Christen und Muslime: gemeinsam Zeugen der Hoffnung“ sein, wenn der Koran-Allah alle Religionen vernichten will, damit nur noch der Islam herrscht? Welche gemeinsame Hoffnung mit Muslimen bleibt da noch für Animisten, Atheisten, Buddhisten, Christen, Hinduisten, Juden, Zoroastrier usw. übrig?

Die Hoffnung der Christen beruht allein auf der Erlösungstat Jesu Christi. Die Erlösungstat Jesu Christi aber wird im Koran bestritten (3,55). Und was nun?

Sie vermitteln den Eindruck mangelnder Islamkenntnisse und dass Sie sich den Muslimen anbiedern.

In Erwartung Ihrer Antworten grüße ich Sie freundlich,

Reinhard Wenner

PS:

Ich beabsichtige, dieses Schreiben zu veröffentlichen.

Wenn Sie auf meine Anfragen und Anmerkungen bis zum 28. April 2021 antworten, ist zu überlegen, ob Ihre Antwort meinem dann „öffentlichen Brief“ hinzu gefügt werden sollte.

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Antwort von Bischof Dr. Bätzing:

Mi., 21. April 2021

Sehr geehrter Herr Wenner,

danke für Ihre kritischen Rückfragen zu meinem Grußwort an die Musliminnen und Muslime zum Ramadan.

Ein Grußwort ist nicht der Ort, die durchaus bestehenden elementaren Unterschiede im Glauben zwischen Christen und Muslimen zu erörtern. Sie können aber gewiss sein, dass dies im Dialog geschieht, den wir auch von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Islam führen.

Das Grußwort zum Ramadan ist eine wertschätzende Geste für alle gläubigen Muslime, die sich in diesem Monat des Gebets und des Fastens ihrem Gott zuwenden. Und diese Wertschätzung ist durchaus begründet – nicht zuletzt durch die klärenden Worte, die das 2. Vatikanische Konzil im Blick auf die Religionen der Welt in ihrer Verschiedenheit und doch auch in ihrer gemeinsamen Ausrichtung auf ein friedvolles Miteinander der Menschen anmahnt.

Und ganz in dieser Linie hat sich Papst Franziskus ja nun bereits mehrfach geäußert – zuletzt in seiner kostbaren Enzyklika „Fratelli tutti“. Mein Grußwort steht ganz in dieser vom Papst vorgezeichneten Linie.

Freundliche Grüße

+ Georg Bätzing
Der Bischof von Limburg
Dr. Georg Bätzing
Domplatz 7, 65549 Limburg

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Rückantwort von Reinhard Wenner

Do., 22. April 2021

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Bätzing,

Ihr Schreiben vom 21. April 2021 auf meine Kritik an Ihrem Ramadangruß 2021 klingt so, als wenn es sich um eine „Standard“-Antwort handelt. Denn Sie gehen nicht auf meine Argumente ein.

In Ihrem Ramadangruß erwecken Sie meines Erachtens den Eindruck, als wenn auch Sie an die Existenz des Koran-Allahs glaubten. Sie bestärken damit möglicherweise Muslime in einem mutmaßlichen Irrglauben.

Außerdem: Ist denn eine „wertschätzende Geste“ für die Mitglieder einer Religion angebracht, die gehalten sind, die Menschheit auf Biegen und Brechen dem Islam zu unterwerfen?

Die Themen, die bei den Dialogen von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Islam erörtert worden sind, sind mir nicht bekannt, auch nicht die Gesprächsergebnisse. Mich wundert aber, dass in der Arbeitshilfe Nr. 172 „Christen und Muslime in Deutschland“ aus dem Jahr 2003 auf Seite 192 verharmlosend über das Züchtigungsrecht des Mannes über seine Frauen gesprochen wird. Es geht immerhin um einen Straftatbestand.

In der „Arbeitshilfe“ Nr. 305 mit dem Titel „Dem Populismus widerstehen“ aus dem Jahr 2019 wird im Kapitel 4, in dem es um „Islam und Islamfeindlichkeit“ geht, jede Menge Unsinn mitgeteilt. Die Verfasser dieses Kapitels haben offensichtlich keine oder zu geringe Islam- und Geschichtskenntnisse und Schwierigkeiten mit der Logik. Einzelheiten habe ich in der Zeitschrift „Theologisches“ Nr. 1/2020 genannt.

Um welche Formulierungen des II. Vatikanischen Konzils zum Islam geht es Ihnen konkret?

Wenn nach wie vor gilt „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“, hat sich trotz wohlwollender (?) Konzils-Texte, trotz aller Dialoge mit Muslimen bei den Muslimen wohl nicht viel im Bezug auf Religionsfreiheit geändert. Meines Wissens ist die Zahl der von Muslimen verfolgten und getöteten Christen und anderer sog. Ungläubigen nicht zurückgegangen. Auch die islamischen Bruderkriege haben nach meinem Eindruck nicht abgenommen.

Sie weisen auf die Enzyklika „Fratelli tutti“ hin. Die weltweite Geschwisterlichkeit ist ein erstrebenswertes Ziel. Aber jeder, der ein Haus bauen will, setzt sich zuvor hin und prüft den Baugrund und die Mittel, die dafür erforderlich sind.

Hinsichtlich des Islams ist das offensichtlich nicht geschehen. Besonders deutlich wird das in Nr. Nr. 285 Abs. 3 der Enzyklika. Papst Franziskus spricht sich darin gegen die Todesstrafe mit Worten aus, die an den Koranvers 5,32 erinnern. Der Papst scheint diese Koranstelle nicht zu kennen. Denn im Koran sind an dieser Stelle nur die Juden angesprochen. Zudem wird darin die Todesstrafe nicht generell verboten. Im Gegenteil! Im nächsten Koranvers, dem Vers 5,33, wird für Muslime das Recht zum Töten sogar noch erweitert – und zwar durch unbestimmte Straftatbestände. Auf Einzelheiten habe ich bereits 2016 im Buch „Freiheit und Islam“ im Artikel „Demokratie und Islam – Unvereinbarkeiten“ (S. 465 f.) hingewiesen.

Die „Fehldeutung“ der Koranverse 5,32 und 5,33 ist bereits in der Abu Dhabi-Erklärung zu finden (Seite 3). Offenbar hat keiner der christlichen Islam-Experten den Papst auf die Zusammenhänge aufmerksam gemacht, sodass Papst Franziskus den Text in die Enzyklika „Fratelli tutti“ eingefügt hat.

Auch Ihnen scheinen die Zusammenhänge nicht bekannt zu sein.

Ich stimme Ihnen zu, dass Grußworte zumindest gewöhnlich nicht dazu benutzt werden sollten, um Kontroversen zur Sprache zu bringen. Meines Erachtens sollten Grußworte aber auch nicht dazu verwandt werden, linguistische Harmonie-Soße zu servieren.

Nach wie vor bin ich an Ihren Argumenten interessiert, die Sie zum Ramadangruß 2021 bewogen haben.

Freundliche Grüße

Reinhard Wenner

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Während die erste „Antwort“ innerhalb von 9 Minuten erfolgt ist, habe ich auf mein zweites Schreiben vom 22. April 2021 bis zum 28. April 2021 – also innerhalb von fünf Arbeitstagen noch keine Antwort erhalten.

R.W.

Nur noch grüne, sozialistische und buntistische Feste?

Von GEORG

1. Mai, Earth Day, Weltflüchtlingstag – der Kalender ist vollgestopft mit sozialistischen, ökokommunistischen und buntistischen Feiertagen. Der 17. Juni ist der einzige bürgerliche, klar anti-kommunistische Feiertag, den wir in Deutschland noch haben, und es wird alles getan, damit wir diesen Tag auch vergessen. Feiern und gedenken sollen wir nämlich nur an Tagen, die sozialistisches, grünistisches oder buntistisches Gedankengut vermarkten.

Und wir machen dieses Spiel mit. Wir freuen uns über den 1. Mai, weil wir an diesem Tag frei haben und denken nicht darüber nach, dass dieser Tag ursprünglich keinen anderen Zweck hatte, als kommunistische Selbstdarstellung zu zelebrieren. Im Grunde ist das noch heute so: Der 1. Mai ist nichts als politisches Doping für SPD und SED („Die Linke“), die an diesem Tag wieder ihre Gedankenwelten des 19. Jahrhunderts zum Besten geben können, als hätte es die kommunistischen und sozialistischen Mord- und Zerstörungsorgien des 20. Jahrhunderts nie gegeben.

Trotzdem feiern auch wir Bürgerliche den 1. Mai, weil wir uns von diesem freien Tag bestechen lassen und diese eigene Bestechlichkeit gern damit entschuldigen, der 1. Mai sei heute ein harmloser allgemeiner Feiertag, an dem wir uns nur über unsere Arbeit freuen – oder uns irgendein ähnliches Zeug ausdenken, um diesem Tag einen Hauch bürgerlicher, nicht-kommunistischer Bestimmung abzugewinnen.

Statt uns aber auch dieses Jahr wieder vor den Wagen der Sozialisten spannen zu lassen, sollten wir endlich anfangen, eigene bürgerliche Feiertage zu entwickeln! Warum gibt es noch immer keinen „Tag der wirtschaftlichen Freiheit“, „Tag der freien Rede“, „Tag der deutschen Nation“ in Deutschland?

Die Antwort ist: Weil wir zu langweilig, zu passiv und zu phantasielos sind. Wir feiern lieber die Tage des politischen Feindes, als dass wir uns die Mühe machen, eigene Feiertage zu entwickeln und zu kultivieren. Mit Einfallslosigkeit, Langweilertum und mangelnder Initiative aber überlässt man nur dem Feind das Feld.

Der einzige offizielle Feiertag, der in Deutschland noch in bürgerlicher, anti-kommunistischer Tradition steht, ist der 17. Juni. In sieben Wochen haben wir also wieder Gelegenheit zu zeigen, dass wir nicht nur die sozialistischen Feiertage von SPD und SED als jährliche Routine gern mitmachen, sondern dass auch das Feiern unserer eigenen anti-kommunistischen Traditionen eine alljährliche Selbstverständlichkeit für uns ist.
(pi-news.net)