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Den Weg nach Allemagne haben die Franzosen immer gefunden.  Von Freitag bis Sonntag, 28. bis 30. Juni, muss, wer bei Schwanau-Gerstheim über die Grenze wollte, sich einen anderen Übergang suchen. Grund sind Bauarbeiten an der Elzmündung.

(gh) - Manche behaupten ja, die "Presse" in Lahr sei gleichgeschaltet. Hierfür bräuchte es aber einen Schalter. Wenn zufällig überall das Gleiche drinsteht, wo Zeitung draufsteht, dann ist das eben Zufall. So wie jeden Tag Sonnenauf- und -Untergang. Dagegen lässt sich nichts machen. Jeder weiß doch, was er kriegt für sein Geld. Soll niemand sagen, er hat es nicht gewusst! Nach den sogenannten "Wahlfprüfsteinen" schmeißen jetzt zufällig zwei Blätter ihren Lesern gleiche Steine in den Garten. "Bewerber-Check - Zur OB-Wahl in Lahr wird es einen Kandidat-O-Mat geben - Zur Oberbürgermeisterwahl können die Wähler ihre Positionen online mit denen der Bewerber abgleichen. Der Kandidat-O-Mat ist eine Kooperation der BZ mit der Landeszentrale für politische Bildung". Konkurrenz schläft nicht, sie macht mit: "Bewerber-Check für OB-Wahl - Lahr wählt am 22. September einen neuen Oberbürgermeister. Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung startet die Lahrer Zeitung den 'Kandidat-O-Mat'. Ein Online-Angebot, um sich über die OB-Kandidaten zu informieren". Wer braucht heutzutage noch Zeitung, wenn er sich doch direkt an die Kandidten wenden und sich bei ihnen informieren kann? Das mit der Digitalisierung werden Zeitungen erst verstehen, wenn sie unter Grabhügeln liegen. Das Internet ist das schnellste Transportmittel für Nachrichten. Jeder macht heute Zeitung, jeder ist Zeitung. Was Redaktionen sollen, haben sie verlernt, wie schon bei der jüngsten Wahl zu sehen war. Berichten sollen sie, kommentieren. Wer meint, hierfür sich an die Leine einer "Landeszenrale für politische Bildung" binden zu müssen, muss wissen, dass er das Geschäft einer Regierung macht. Und die legt politische Bildung selbstverständlich auf ihre Art aus. Sind so grün schon alle Blätter? Am Donnerstag schrieb die Neue Zürcher Zeitung: "Vom öffentlichen Fernsehen über investigative Nachrichtenmagazine bis zu grossen Tageszeitungen gibt es in deutschen Medien einen neuen Mainstream: grün.Bei der Debatte um Klimawandel und Energiewende spielen abweichende Meinungen eine untergeordnete Rolle, wieder einmal obsiegt der Kampf um die richtige Moral". Dann kommen Fakes heraus, wie sie diese "Landeszentrale" jüngst im März verbreitete, indem sie die Opfer eines Tsunamis in Japan einem AKW-Unfall zuschob: "Heute gedenken wir der vielen tausend Opfer der #Atomkatastrophe von #Fukushima. Am 11. März 2011 kollabierten mehrere Kühlsysteme im japanischen Atomkraftwerk Fukushima..."  In Wirklichkeit gab es keinen einzigen Todesfall in diesem AKW. Wer mit einer solchen "Landeszentrale für politische Bildung" kooperiert, der muss sich nicht weiter um Bildung kümmern, der ist vom Gipfel schon ins Tal abgestiegen. Der meint wohl auch, dass Krankenhäuser Kirchen sind - "Beim Gottesdienst in der Evangelischen Klinikseelsorge informierte Dekan Rainer Becker die Gottesdienstbesucher über das Visitationsgeschehen" -, oder er stellt den Lesern eine 35 000-Euro-Frage: "Wer ist schuld am 35.000-Euro-Unfall am Donnerstag auf der A5?" Dass Kinder für alles zu haben sind, wenn sie nur richtig indoktriniert werden, wird jeden Tag ohne zu hinterfragen beschrieben: "Lahrer Schüler laufen für den Eurodistrikt - 23.700 Kinder von 122 Schulen, darunter auch Schüler aus Lahr und Meißenheim, sind im Mai anlässlich des 'Kilomètres Solidarité'-Projekts insgesamt 38.917 Kilometer gelaufen. Der Erlös des Projekts kommt zwei sozialen Einrichtungen zugute". Geht's noch doofer? Ohne überflüssiges Grenzdickicht könnte genug Geld des Steuerzahlers gespart werden. Wer aber Kindern nachläuft wie die Stadt Lahr und dafür mit einem Wolfgangsee baden geht, nächtes Jahr wird er trockengelegt, denn er ist nicht stubenrein, der darf sich nun wundern, dass dieses Kinderspielzeug schon keine Lust mehr macht: aufs Baden. "Zahl der Badegäste ist im Seepark derzeit eher überschaubar". Warum nicht Klartext? Ein teurer Flop! Wie die ganze LGS mit mutmaßlichen Phantombesuchern. Oder sollte sie ein Musikanten- und Kirchenstadl sein?

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NACHLESE
„Fridays for Future“
Polizeikette durchbrochen: Aktivisten besetzen Gleise vor RWE-Kohlekraftwerk
Hunderte Klimaaktivisten haben am Freitag die Bahnstrecke vor dem Kohlekraftwerk Neurath im rheinischen Braunkohlerevier blockiert. Die Aktivisten besetzten sieben Gleise, wie eine Sprecherin der Polizei Aachen der Nachrichtenagentur AFP sagte...Eine AFP-Reporterin berichtete von etwa 500 Demonstranten. Die Lage sei "ruhig und stabil", sagte die Polizeisprecherin. Die Demonstranten seien aufgefordert worden, die Gleise zum Kraftwerk des Energiekonzerns RWE zu verlassen..."Wir haben Neurath blockiert!!! Wir fordern den sofortigen Kohleausstieg im Angesicht der Klimakrise", schrieb die Sprecherin des Bündnisses, Kathrin Henneberger, auf Twitter...
(focus.de. Es gibt keine Kriminellen mehr, sondern nur noch Aktivisten - dafür wurde der Rechtsstaat abgeschafft. "Ruhe und Stabilität" haben die zuschauende Polizei abgelöst in Dummdeutschland. Nachtrag: focus.de: Zwei Pumpstationen in Brand gesetzt - Am Rand des Tagebaugebiets Garzweiler haben Unbekannte den Schaltschrank einer Pumpstation des Betreibers RWE in Brand gesetzt. Die Polizei gehe von vorsätzlicher Brandstiftung aus, sagte eine Sprecherin. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Feuer im Zusammenhang mit der Klimademonstration gelegt worden sei, hieß es. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr löschte den Schaltkasten. Bereits am Freitagabend hatte den Angaben zufolge eine Pumpstation im nur wenige Kilometer entfernten Lützerath gebrannt. Auch hier vermutet die Polizei eine Brandlegung.Polizei spricht von sechs verletzten Beamten..Bei Twitter schrieb die Aachener Polizei, die Aktivisten würden sich weiter in Richtung Tagebau bewegen. „Hier wurden unsere KollegInnen massiv angegangen & teilweise verletzt.“ Wie bitte? Ist die Polizei auch linksgrün versifft? Seit wann spricht die von "Aktivisten"?  Wenn die Polizei nicht einmal für eigene Sicherheit sorgen kann, geschweige für die des Landes, dann muss laut Grundgesetz die Bundeswehr zur Verteidigung eingesetzt werde. Oder hält die Polizei Bürgerkrieg für eine angemeldete Demo? Ein Skandal! Nächster Nachtrag: Aktivisten versuchten offenbar Gefangene zu befreien - Wer mit "Aktivisten", die kriminelle Gewalttäter sind und Terror ausüben, gemeinsame Sache macht, ob als Politiker, Bürgermeister, Schulleiter, Medien, indem ständig von "Aktivisten" die Rede ist, liefert sich dem Verdacht mutmaßlicher Beihife aus.)
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Messer-Täterin lässt blutendes Opfer zurück
Monheim: Marokkanerin sticht auf 18-Jährige ein – schwer verletzt
Von Johannes DANIELS
Klein-Marokko in Messer-Monheim: „Unfassbare Tat in Monheim – Frau attackiert Mädchen (18) mit einem Messer“ titelt der „Express“ und weiter: „Diese Tat ist an Gewalt wohl kaum zu überbieten“ – allerdings ohne etwas näher auf die Provenienz der neudeutschen Messertäterin einzugehen.Demnach griff am Mittwochabend gegen 20.20 Uhr eine 30-jährige „Monheimerin eine andere Monheimerin“ an der Brandenburger Allee mit einem Messer an und verletzte sie schwer. Angeblich hätte sie das 18-jährige Mädchen zuvor auf einem Spielplatz mit der Schwester der Täterin streiten sehen. So hatten sich auf dem Spielplatz zunächst die minderjährigen Schwestern der beiden Frauen gestritten. Die 18-Jährige ging dazwischen, dann löste sich die Situation zunächst friedlich auf. In Folge tauchte dann die 30-Jährige beim Wohnhaus der ihr bis dato wohl unbekannten 18-Jährigen in der Brandenburger Allee auf, um sie „zur Rede zu stellen“. Nach einer kurzen lautstarken arabischsprachigen Auseinandersetzung stach die 30-jährige „Monheimerin“ dann mit einem Messer auf ihr Opfer ein, ließ es schwer verletzt liegen und lief anschließend nach Hause.
Streit auf einem Spielplatz eskaliert – Notoperation
Ein Rettungswagen brachte die verletzte Frau in ein Krankenhaus, wo sie noch in der Nacht notoperiert wurde. Nach dem Angriff meldete sich die „Verursacherin“ (Mainstream) telefonisch bei der Polizei und „beichtete“ die Tat. Daraufhin nahmen Polizeibeamte „die Frau vorläufig fest und mit zur Wache, wo sie gemäß Polizeibericht „vernommen und erkennungsdienstlich behandelt wurde“. Die versuchte Mörderin sei vorläufig festgenommen „und dann wieder freigelassen worden“ (BILD). Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung laufen allerdings weiter. Opfer und Täterin „sind beide Deutsche“ – mit marokkanischen Wurzeln. Das Messer gehört zu Monheim – immer wieder gibt es seit 2015 brutale Mordversuche in der früher beschaulichen nordrhein-westfälischen 40.000-Einwohner-Stadt am Rhein. Nicht wenige der Messertäter in Monheim haben „marokkanische Wurzeln“ und werden durch das üppige deutsche Steuersystem vollversorgt. Man gebe bei Google einfach „Monheim“ und „Messer“ ein – und erhält ein veritables Mess(er)-Ergebnis zum derzeitigen Stichtag der Umvolkung in NRW.
(pi-news.net)

Gericht lässt Messerstecher mit Bewährung davonkommen
Skandalurteil in Leipzig
Aufforderung an ähnlich strukturierte Gewalttäter
Von Frank W. Haubold
Wie die „Leipziger Volkszeitung“ meldet, hat ein Leipziger Jugendschöffengericht einen syrischen Jugendlichen trotz erwiesener Schuld nur zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und auf freien Fuß gesetzt, obwohl das Opfer schwer verletzt wurde und nur knapp mit dem Leben davonkam: „Das Jugendschöffengericht hielt es nun für erwiesen, dass der in Damaskus geborene Teenager am 5. Januar dieses Jahres gegen 19:40 Uhr mindestens vier Mal mit einem Messer auf den 17-jährigen Sebastian M. eingestochen hat. Aktenkundig sind weitere fünf Messerangriffe gegen den Jugendlichen, der Stichverletzungen in beiden Oberschenkeln, am Schlüsselbein, am linken Oberarm und im Bauch erlitt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte wusste, dass seine Attacke potentiell lebensgefährlich war. Der Schwerverletzte wurde noch in der Tatnacht in der Uniklinik Leipzig operiert.“ Bereits im Vorfeld hatte der Angeklagte das spätere Opfer bedroht: „Schon am 30. Dezember 2018 soll Mohammad A. dem Nebenbuhler am Bahnhof in Borsdorf angedroht haben, ihn abzustechen, nachdem er von ihm verprügelt worden war. Wenige Tage später eskalierte dann am Bahnsteig 1 in Beucha die Situation. Trotz des massiven Angriffs sah die Anklagebehörde letztlich aber keinen hinreichenden Tatverdacht wegen Begehung eines Tötungsdeliktes. Ein Tötungsvorsatz sei dem Syrer nicht sicher nachzuweisen.“...
<<<<<<<<<<<<Dieser Artikel erschien zuerst auf „Philosophia perennis“.<<<<<<<<<<<<
(eigentümlich frei. Stimmt, der fast Erstochene lebt ja noch. Was für eine "Justiz"! Wie alt ist denn der "Teenager"? Die ominöse "17"  hat er.  Die Leipziger Volkszeitung berichtet noch, dass dieser "Syrer" hochkriminell und gefährlich ist: "Ebenfalls angeklagt waren Taten aus einer DRK-Unterkunft in Waldsteinberg. Dort soll der unbegleitete, minderjährige Flüchtling in zwei Fällen Ende Februar und Anfang März 2018 Betreuern eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole an den Kopf gehalten und sie bedroht haben. Beide Opfer hatten Angst um ihr Leben. Ohnedies waren gegen den Beschuldigten in jüngster Zeit etliche Ermittlungs- und Strafverfahren anhängig".  Ein Großteil der Leserkommentare hierzu lautet so: "Verstoß gegen Nutzungsrichtlinien - Aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen wurde dieser Kommentar entfernt". Was macht dieses Bürschen in Deutschland?)

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DAS WORT DES TAGES
Fragt man Roger Pielke, Professor an der Universität Boulder in Colorado, einer der führenden Extremwetterexperten, so gibt es weltweit immer noch keine Hinweise der Zunahme an wetterbedingten Schäden. Sowohl im IPCC Bericht von 2013 als auch im Klimabericht der USA von 2018 findet man entsprechende Hinweise. Es gibt, so das IPCC (Weltklimarat) , keine Hinweise auf eine Zunahme von Dürren, Überflutungen oder Hurrikanen. Hurrikane haben auch in den USA nicht zugenommen – eher abgenommen. Doch die intensivere Berichterstattung gibt uns allen das Gefühl , dass diese häufiger geworden sind.
(Fritz Vahrenholt, auf Tichys Einblick)
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Am Bodensee ist die Klimakatasrophe eine sichere Bank: eine Frage der Bildung.

Fritz Vahrenholt
Die Katastrophen-Flüsterer
Gestern gastierten in Aachen Fridays for Future mit den Klimapanik-Festspielen. Doch Panik ist ein schlechter Ratgeber für das, was in Sachen Klimapolitik vor uns liegt. Technologie und Erfindungsreichtum sind gefragt, und keine Katastrophen-Flüsterer, die alte politische Süppchen aufwärmen. Vor allem: Prüfen Sie immer kritisch, was Ihnen als vermeintlich wissenschaftlich vorgesetzt wird.
(achgut.com. Wenn Glauben eine Wissenschaft ist, dann ist es auch Dummheit.)

Italien
Schlepper verhaftet, Schiff beschlagnahmt
Von Redaktion
Inzwischen hat das italienische Innenministerium bekannt gegeben, dass das Schiff beschlagnahmt wurde. Die in Gewahrsam befindlichen Schmuggler werden befragt...Wenigstens neun Schlepper seien nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Agrigent verhaftet worden. „Jetzt benutzen die Schmuggler Fischerboote, die die kleinen Boote bis an die Grenze der italienischen Hoheitsgewässer schleppen und dann Migranten zu diesen kleinen Booten überführen.“, schreibt „Il Giornale“. Laut Auskunft des italienischen Innenministeriums würden alle wegen der Förderung der illegalen Einwanderung angeklagt....Die sieben Schlepper an Bord des flüchtigen Mutterschiffes – interessanterweise sechs Ägypter und ein Tunesier – wurden festgenommen...
(Tichys Einblick. Gibt Deutschland disen mutmaßlchen Kriminellen Asyl?)

Vergauckt.

Erik Lommatzsch
Demokratielehrer Gauck und seine Zöglinge
Vor einigen Tagen wurde Alt-Bundespräsident Joachim Gauck dafür gewürdigt, dass er „für eine erweiterte Toleranz in Richtung rechts“ eintrat. Zu spät, aber richtig, hieß es allenthalben. Doch liest man genau, was er sagt, dann formuliert er den vormundschaftlichen Geist der Alternativlosigkeit nur volkspädagogisch wertvoller.
(achgut.com. Haarspalter Gottes.)

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Artikel 16a des Grundgesetzes
Scholz: Merkel begeht fortlaufend schwersten Verfassungsbruch
Die Merkel-Regierung begeht einen fortlaufenden Bruch des Grundgesetzes. Das sagt Rupert Scholz, Staatsrechtler, CDU-Mitglied und ehemaliger Verteidigungsminister in einem Interview mit der Jungen Freiheit. »Der entscheidende Verfassungsbruch lag darin, dass die Bundesregierung seinerzeit unkontrolliert die Grenzen Deutschlands für eine ebenso unkontrollierte Einwanderung geöffnet hat«, so Scholz wörtlich. Laut Artikel 16a des Grundgesetzes haben Menschen, die aus einem sicheren Drittstaat kommen, kein Anrecht auf Asyl in Deutschland. »Dieser Artikel wurde nicht nur 2015 massiv gebrochen – er wird es seitdem noch immer! Und damit auch das Dubliner Übereinkommen, das das gleiche besagt.« Merkels Alleingang im September 2015 war für Scholz der »schwerste Verfassungsbruch in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland«. Diese Verfassungskrise hielte wie die Flüchtlingskrise bis heute an. Die von Merkel angeordnete Öffnung der Grenzen sei nicht mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes, der Unantastbarkeit der Menschenwürde, zu rechtfertigen. Das deutsche Grundgesetz gilt, so Scholz weiter, für die Menschen in Deutschland und sei kein weltweiter Wertmaßstab. Wer etwas anderes behauptet, begehe bewusst ein Stück Irreführung. Scholz befürchtet außerdem, dass die Integration der »Flüchtlinge« nicht gelingen kann. Ihre Zahl sei dafür jetzt schon zu groß.
(Siehe Text aus Freie Welt, die sich auf die Junge Freiheit bezieht! Bereits 2016 hatte Scholz sich in einem Interview mit n24/WELT ähnlich ausgedrückt)
(pi-news.net)
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Bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegen Klimaschwindel
Nicht CO2, sondern die Sonne beeinflusst das Erdklima
Schon seit einigen Jahren ist in der wissenschaftlichen Literatur gezeigt worden, dass die Sonne einen erheblichen Einfluss auf das Erdklima der letzten Jahrhunderte ausübte. Eine detaillierte Rekonstruktion der Temperaturgeschichte der Erde für die letzten 2000 Jahre von H.-J. Lüdecke und C.-O. Weiss, 2017 (Zusammenfassung hier) ergibt jetzt genauer, dass das Erdklima von drei schon bekannten, natürlichen, 200- bis 1000-jährigen Zyklen dominiert wird. Diese drei Zyklen bewirkten insbesondere den Temperaturanstieg um ca. 0,7 Grad von 1870 bis 2000. Dieser Anstieg, der offiziell als bisher einziger, angeblicher Beweis für den Klimaeinfluss von CO2 angeführt wird, kann also keineswegs dem anthropogenen CO2 zugeordnet werden, sondern ist natürlichen Ursprungs. Dieser Hauptbefund wurde kürzlich unabhängig von J. Abbot and J. Marohasy, 2017 und M. Beenstock et al., 2012 bestätigt.Die drei Hauptzyklen des Erdklimas stimmen überdies gut überein mit drei Zyklen der Sonnenaktivität. Damit ist belegt, dass das Erdklima dominant von der Sonnenaktivität auch für die letzten 2000 Jahre bestimmt wird. Die früheren Untersuchungen der letzten Jahrhunderte ergänzen sich somit mit unseren Ergebnissen der letzten 2000 Jahre. Weiter wurde von N. Scafetta, 2012 gezeigt (später veröffentlicht in Solar-Terrestrial Physics; 80, 2012, 296 – 311), dass sich die Hauptzyklen der Sonnenaktivität aus der Bewegung der Planeten, speziell Jupiter und Saturn, ermitteln lassen. Anhand der Zyklen lässt sich das Erdklima also sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft berechnen.Diese Einsichten gelten für das „Klima“, das heißt hier für das langfristige, nach Definition 30-jährige Mittel der Erdtemperatur. Unregelmäßige, kurzzeitige Einflüsse, wie zum Beispiel Vulkanismus, entziehen sich natürlich der Berechnung. Kurzfristige Zyklen wie AMO/PDO lassen sich aber in verfeinerter Rechnung berücksichtigen. Im Gegensatz zum offiziell vermittelten Bild ist infolgedessen das Klima nicht immer ein extrem komplexes System, sondern bestimmte Klimaparameter, hier Erdtemperaturen, können überraschend einfach zu verstehen und zu berechnen sein.In den letzten Jahrhunderten folgte die Erdtemperatur stets der Sonnenaktivität, gemessen etwa an der Zahl der Sonnenflecken bzw. für weiter zurückliegende Vergangenheit an der Häufigkeit von kosmischen Isotopen wie 10Be oder 14C (F. Steinhilber et al., 2012) und (F. Steinhilber et al., 2009). Auch die globale Erwärmung von 1870 bis 2000, die offiziell dem anthropogenen CO2 zugeschrieben wird, folgte der Sonnenaktivität.
(Weiterlesen beim Europäischen Institut für Klima & Energie)
(pi-news.net)

Polizei kann Täter nur mit Mühe bändigen
Hamburg: Zwei ranghohe Vertreter der Jüdischen Gemeinde attackiert
Von Gastautor Manfred Schwarz
Der beschuldigte Marokkaner wurde schon nach zwei Stunden, nach Abschluss kriminalpolizeilicher Maßnahmen, entlassen. Für die zuständigen staatlichen Stellen liegen, so heißt es, keine Haftgründe vor.„Ein antisemitischer Vorfall sorgt für Entsetzen in Hamburg“ (Die Welt): Auf dem Rathausmarkt sind zwei ranghohe Vertreter der Jüdischen Gemeinde Hamburg erst verbal bedroht und dann angespuckt worden. Bei dem mutmaßlichen Täter handele es sich offenbar um einen 45-jährigen marokkanischen Mann. Die Jüdische Gemeinde bestätigte den Angriff vom Donnerstag auf den Landesrabbiner Shlomo Bistritzky und das Vorstandsmitglied Eliezer Noe. Beide seien durch ihre Kleidung klar als Juden zu erkennen gewesen....Der Angreifer zog Medienberichten zufolge dann auch ein Feuerzeug aus der Tasche und ging mit entzündeter Flamme auf die beiden zu, begann sie zu beleidigen und zu bespucken...Tatsache ist, dass es schon seit Jahren wieder vermehrt antijüdische Gewalttaten – in ganz Westeuropa – gibt...Fast nie sprechen Medien und Spitzenpolitiker darüber, dass sich fast alle islamischen Führungsgruppen in arabischen Staaten zum Ziel gesetzt haben, den jüdischen Staat Israel zu beseitigen.
<<<<<<<<<<<Manfred Schwarz war acht Jahre Medien-Referent in der Hamburger Senatsverwaltung und Mitglied des CDU-Landesvorstandes.
(Tichys Einblick. Staatsversagen in einem Unrechtsstaat.)

SPD-Journalismus
Wann wir schreiten Seit an Seit
Von Olaf Opitz
Die Grünen feiern gehört wie selbstverständlich zum Medien-Alltag. Neuerdings ist jetzt auch Sozis retten angesagt. Was viele Leser, Hörer und Zuseher täglich beklagen – ja, es gibt ihn, den Partei-Journalismus in Deutschland. Er heißt nur nicht so, sondern tarnt sich unter dem Begriff Haltungsjournalismus. Neben zahlreichen Studien über die mehrheitlich rotgrüne Ausrichtung der Presse folgt dieser Tage nun ein schriftlicher Beweis. Obwohl die traditionsreiche SPD im Niedergang begriffen ist, gibt es noch oder gerade erst wieder einen SPD-Journalismus, der zum letzten Gefecht aufruft. Zum Beispiel für den Kampf gegen den erklärten Parteifeind Thilo Sarrazin. Am 26. Juni findet im Rathaus Charlottenburg um 10 Uhr im Helene-Lange-Saal das sozialdemokratische Tribunal gegen den 74-Jährigen Islam-Kritiker Sarrazin statt. Ganz offiziell nennt es sich Parteiordnungsverfahren des Parteivorstandes der SPD, vertreten durch den Generalsekretär Lars Klingbeil gegen Herrn Dr. Thilo Sarrazin vor der Schiedskommission der SPD des Kreises Charlottenburg-Wilmersdorf wegen der Veröffentlichung des Buchs unseres Mandanten „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“, berichtet Sarrazins Anwalt Dr. Andreas Köhler vorab.Damit nicht genug: „Die Verhandlung ist parteiöffentlich. Die Schiedskommission der SPD lehnte unseren Antrag auf Zulassung der Öffentlichkeit ab. Wir bedauern dies außerordentlich. Journalisten, die Mitglieder der sozialdemokratischen Partei sind, können dieser Verhandlung folgen. Es empfiehlt sich, das SPD-Mitgliedsbuch mitzubringen.“...
(Tichys Einblick. "spd" scheut die Öffentlichkeit. In Wirklichkeit ist es umgekehrt. Wer will mit den Sonnenbrüdern noch was zu tun haben?)

Kritische Folgen der Energiewende
Zu wenig Strom für die Aluminiumindustrie
Von Holger Douglas
Große Kohlekraftwerke wurden in der Nähe der Industriestandorte errichtet. So stand der Industrie eine preiswerte und sichere Energieversorgung zur Verfügung. Das zerstören die Energiewendler gerade gründlich. Ging es um die »Energiewende« in Deutschland, verhielten sich bisher Arbeitnehmerorganisationen wie die IG Metall mit erstaunlichem Gleichmut – zumindest nach außen. Die für die Industriearbeitsplätze sehr gefährliche Energiewende spielte kaum eine Rolle, stattdessen geht die IG Metall mit Unsinnssprüchen wie »Gerecht grüner werden« hausieren und sirenen ihren Mitgliedern mit Sprüchen »Wie wir unsere Industrie umbauen ohne Jobs zu vernichten« die Ohren zu.Energieverluste sind, was der Spaß dann kostet und wer ihn bezahlt...
(Tichys Einblick. Braucht ein Irrenhaus Aluminium?)

Bequem
Haben Frauen eine Opfermentalität?
Von Tamara Wernli
Menschen verwechseln oft Beschwerlichkeiten, denen sie im Verlauf ihres Lebens begegnen, mit Diskriminierung. So werden sie ihren Ärger nie überwinden. Vergangene Woche fand in der Schweiz der nationale Frauenstreiktag statt. Den Frauenstreik gibt es auch in Deutschland, da gingen die Frauen im März auf die Strasse... Solidarität unter Frauen ist zwar etwas Gutes, ich bin dem Streik trotzdem ferngeblieben. Denn, egal ob Deutschland oder Schweiz: Ein Frauenstreik setzt ja gravierende Missstände voraus, solche, die explizit die weibliche Bevölkerung betreffen. Ich sehe in der Schweiz und in Deutschland keine Missstände, die einen solchen Streik rechtfertigen. Im Gegenteil: Wir sind privilegiert, in Ländern zu leben, wo Chancengleichheit herrscht. Viele Menschen haben es schwer im Leben, nur hängen es die meisten nicht an die grosse Glocke, sondern lösen ihre Probleme selbständig und im Stillen. Bei manchen Frauen aber hat man das Gefühl, dass sie sich permanent im Nachteil fühlen, übergangen, nicht genügend wertgeschätzt, diskriminiert, und dass sie ihre Beschwerlichkeiten und Hürden ständig anprangern und mitteilen müssen – sie leben in einer Opfermentalität....
(Tichys Einblick. Manche Frauen brauchen die Quote, um endlich Männer sein zu können. Und dann glauben sie, sie könnten auch Fußball spielen.)

PI-NEWS-Kolumne von Martin E. Renner
Gute Nacht, Deutschland!
Von MARTIN E. RENNER
„Ich wünsche Dir eine gute Nacht, das Lichtlein wird nun ausgemacht. Träum was Schönes, schlafe fein, denn bald wird es wieder morgen sein.“
Man kann es nicht anders sagen: Der Verfall der demokratischen Grundausrichtung in diesem Land beschleunigt sich nicht nur, er nimmt sogar geradezu besorgniserregende Ausmaße an.Vor allem ein Großteil der Mainstream-Medien „verdient“ – besser gesagt – verdingt sich zweifelsohne einen der vordersten Plätze auf dem Treppchen unverblümter Anti-Demokraten. Da wird in zunehmend hysterischer Manie gegen alles gehetzt, was nicht dem eigenen Weltbild entspricht. Es wirkt, als ob das Stadium der politischen Korrektheit hinter uns liegt und nun die Grenze zum Totalitären bereits überschritten wird. Wie ist es anders zu erklären, dass ein namens- und bedeutungsloser Wichtigtuer aus dem Kabinett Merkel es überhaupt wagt, laut über den Entzug von Grundrechten und damit grundlegenden Freiheitsrechten nachzudenken? Doch er eröffnete ja nur das böse Spiel; der Innen- und Heimatminister Seehofer und Ihre Pseudo-Durchlaucht Frau Merkel beeilten sich, um in diesem garstigen Spiel doch um Himmelswillen nicht den ersten Akt zu verpassen.
Ziel: Maximale gesellschaftliche Ausgrenzung der AfD
Dies nicht unter massiven Protesten der Medien, sondern unter gefälligem Applaus – und maximaler Fokussierung auf jeden Mahner und Warner dieses politischen Irrsinns. Namentlich gerichtet auf die einzige Opposition, die dem endgültigen Griff der etablierten, international-sozialistischen Beutegemeinschaft nach den Souveränitäts- und Freiheitsrechten des Bürgers im Wege steht – die Alternative für Deutschland.Da geifern etwa im ARD-Politmagazin „Panorama“ einige politisch offenkundig verirrte Herren über die AfD. Thema: Maximale gesellschaftliche „Ausgrenzung“ der AfD. Man musste nicht einmal im Thema sein, um den unverhohlenen Hass, die offene Hetze dieser Vielfalts- und (falscher) Toleranzjünger zu identifizieren. Auch in der FAZ versteigt man sich mittlerweile in bedauerlicher Regelmäßigkeit zu abgründigen Hassreden gegen die AfD.Demokratische Werte, Respekt vor der anderen Meinung und der Wille zum sachlichen Disput – gilt nicht gegenüber den Vertretern und den Mitgliedern der AfD. Es äußerten sich Peter Fischer, Präsident der Eintracht Frankfurt (jeder Kioskbetreiber hat vermutlich mehr gesellschaftliche Relevanz als dieser Demokratie-„Experte“), Hans Leyendecker, Präsident des evangelischen Kirchentages, Bischof Markus Dröge und Ulrich Bauch, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes.
Beschleunigter Gang in totalitäre Denkmuster
Die politische Weltsicht (aus der Perspektive eines Gartenzwerges), die unfassbare Selbstüberhöhung dieser Herren muss aufhorchen lassen. Der fehlende Widerspruch aus Medien und Politik muss alarmieren. Die anerzogene und aufgezwungene politische Lethargie eines beträchtlichen Teils der Bürger muss entsetzen.Ein (tatsächlicher) Einzelfall – so verabscheuenswürdig der brutale Tod von Walter Lübcke ist – wird nunmehr instrumentalisiert, um die grundlegendsten Bürgerrechte entziehen zu wollen. Die Vertreter und Mitglieder der größten Oppositionspartei werden öffentlich gesellschaftlich denunziert, diffamiert und geächtet, in ihrer Menschenwürde degradiert und regelrecht als vogelfrei bezeichnet. Der Verlust der gesellschaftlichen und sozialen Existenz ist offen angedroht.
Tägliche Messermorde von Medien als Normalität verkauft
Was bitte ist das, wenn nicht der beschleunigte Gang in klar totalitäre Denkmuster? Eine Demokratie schließt antidemokratische Methoden per definitionem aus. Oder anders ausgedrückt: Eine Demokratie, die totalitäre Mechanismen für legitim erachtet, ist keine Demokratie mehr! Ganz im Gegenteil: Der totalitäre Gesinnungsstaat lässt unfreundlich grüßen. Eine weitere Frage drängt sich im Zusammenhang mit dem Mord an Lübcke und den darauf folgenden Reaktionen auf: Was ist mit all den Morden, Vergewaltigungen, Messerattacken und anderen Straftaten, die uns täglich massenmedial dargeboten als schon immer dagewesene Normalität verkauft werden? Wissen die jungen Generationen eigentlich, dass wir Älteren es nicht gewohnt sind, nahezu täglich(!!!) von „Messern“, von „Gruppen von Jugendlichen“, von „Männern“ zu lesen? Meldungen, die noch vor 20 Jahren nahezu nie vorkamen? Es verbietet sich, Menschenleben gegeneinander aufzurechnen. Aber der Hinweis, dass in diesem Land in geradezu menschenverachtender Weise permanent mit zweierlei Maß gemessen wird, ist dringend geboten. Man kann Realitäten ignorieren. Aber man kann nicht den Konsequenzen der ignorierten Realitäten entfliehen.
Wer in der Demokratie schläft…
Wer heute – politisch unauffällig – sein Dasein und seinen Unterhalt bestreitet, dem sei angeraten, politisch auf einem Auge blind zu sein, will er nicht in einen Dissens mit dem herrschenden politischen Zeitgeist leben. Und das ist bereits totalitär! Und gerade wir Deutschen sollten es eigentlich besser wissen.Egal, wie man persönlich zur Alternative für Deutschland steht: Wer diese Sicht, die die AfD vertritt, nicht teilen möchte, der wird ein böses Erwachen haben.Wer in der Demokratie schläft, der wacht in der Diktatur auf. Und die meisten Mainstream-Medien senden und publizieren ununterbrochen das Sandmännchen. Unsere deutsche Gerichtsbarkeit, unsere Kirchen, unsere Institutionen, Stiftungen, Verbände und Organisationen singen öffentlich in unübersehbarer Einigkeit ein und dasselbe Schlaflied in Dauerschleife.
Willkommen im politischen Dschungelcamp
Hysterie, Hypermoral, Infantilität, Irrationalität und die aufgezwungene, totale Zerstörung des Eigenen, althergebrachter Werte und Denkmuster.Herzlichen Glückwunsch! Sie befinden sich im politischen Dschungelcamp, in dem Sie allerlei Ekeliges verdauen müssen: Der skeptisch Nachfragende wird zum „Leugner“. Der energisch Hinweisende wird zum „Hetzer“. Die Opposition zum „Demokratiefeind“.
Schlafen Sie wohl.
(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)
(pi-news.net)

Marode, erschöpft, fanatisiert: die Merkel-Republik

Von WOLFGANG HÜBNER

Es war zu erwarten: In Aachen hat am Freitag der faktische Zusammenschluss der sogenannten „Fridays for Future“-Bewegung mit linken und linksextremen Gruppierungen stattgefunden. Und es war die FFF-Ortsgruppe Köln, die ein Transparent mit der aufschlussreichen Parole „Burn Capitalism Not Coal“ beim Aufmarsch zeigte. Es geht also, auch das war zu erwarten, nicht ums Klima und nicht um die Umwelt, sondern um einen Systemwechsel in Diktatur, Armut und Gewalt. Spätestens jetzt wäre es die Aufgabe, ja Pflicht der derzeit verantwortlichen Politiker, insbesondere der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten, sowie zumindest der Berliner Regierungsparteien, eine klare Botschaft in Richtung FFF und Co. zu geben: Stopp!

Aber das gesamte politische Machtkartell ist nicht nur innen- wie außenpolitisch völlig orientierungslos – es ist derzeit auch ausschließlich damit beschäftigt, unter williger Assistenz der gesinnungskonformen Medien eine „braune RAF“ zu konstruieren, vor der sich die deutschen Wähler so fürchten sollen, dass sie endlich wieder die paralysierte CDU und sogar die dreiviertel tote SPD wiederbeleben mögen. Nun muss man sich sicherlich nicht um den Kapitalismus sorgen, der für den Wohlstand sorgt, dessen die verhätschelten FFF-Demonstranten angeblich überdrüssig sind, der jedoch für die Ansprüche von Kevin-Alexander und Sophie-Charlotte so unverzichtbar ist wie ihr geliebtes Smartphone und die obligatorische Fernreise nach dem Abitur.

Der Kapitalismus hat bekanntlich schon ganz andere Prüfungen überstanden als die fanatisierten FFF-Kinderkreuzzüge und die neue deutsche Klimareligion aus der Konkursmasse der Amtskirchen. Die offizielle deutsche Politik hingegen ist in einem solch katastrophalen Zustand, dass deswegen beunruhigte Zeitgenossen keineswegs glühende Patrioten, sondern einfach nur um ihre soziale Existenz besorgte Bürger sein müssen. Denn es gehört keine besondere Analysefähigkeit dazu, um all die Warnzeichen zu erkennen.

Da ist die Regierung: Merkel ist sichtlich ausgelaugt, doch sie zittert vor einem Ruhestand, der eine Abrechnung mit ihrem Grenz-Putsch von 2015 samt Folgen zu werden droht; Steinmeier genießt sein Amt, aber keine Autorität; Maas ist der peinlichste Außenminister in der BRD-Geschichte, doch ein unermüdlicher Antifa-Einpeitscher; für Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Altmaier hätte es in besseren Zeiten noch nicht mal zum parlamentarischen Staatssekretär gereicht. Über das restliche Personal sei höflich geschwiegen. Als politische Hoffnungsträger des Machtkartells gelten eine Partei, die Deutschland umvolken, kastrieren, ausplündern und dann abschaffen will; ihr Kanzlerkandidat in spe ist ein politischer Schwadroneur, erfolgloser Schriftsteller und Schmalspur-Philosoph, der in seinem nordländlichen Idyll kein Vaterland und keine Nation kennen will.

Die einstmals so großen Amtskirchen liegen im Glaubenskoma, sind allerdings immer hellwach, wenn der ihren boomenden sozialindustriellen Geschäftszweig nährende Strom von Sozialasylanten zu stocken droht. Der Kulturbetrieb kuschelt sich mit gewaltigen Subventionen willig im Bett der Mächtigen, stets bereit zum tapferen Kampf gegen das Gespenst der rechten Machtergreifung. Die Geschwätzwissenschaften an den Universitäten sind so links wie unfruchtbar; die Naturwissenschaften dort verhalten sich still und ducken vor der Übermacht der Ideologen weg.

Das Niveau der öffentlichen Schulen geht unaufhaltsam abwärts, die besserbetuchten Eltern, gerne Grünwähler, lassen ihren Nachwuchs auf private Bildungsinstitute flüchten. Dort ist der Kontakt mit den Früchten der Umvolkung bislang noch erträglich, übrigens ebenso wie auf den FFF-Kundgebungen. Handwerk und Kleinbetriebe stöhnen unter dem fehlenden Niveau und Ausbildungswillen derer, für die es nicht zum Massenabitur gereicht hat.

In Wirtschaft und Industrie muss zwar viel von Ethik, Nachhaltigkeit und Verantwortung geheuchelt werden, um dem Zeitgeist Genüge zu tun. Doch immerhin läuft die Produktion in der Arbeitsfabrik der EU weiter recht ungestört. Da viele deutsche Manager grün wählende Frauen sowie FFF-verrückte Kinder haben, gibt es allerdings auch in den Chefetagen steigende Zahlen der akut von schlechtem Gewissen und Quotenfrauen bedrängten Firmenlenker.

Was aber ist mit dem deutschen Volk – den vielen Millionen „Somewheres“? Seien wir ehrlich: Ein nicht geringer Teil will derzeit unter keinen Umständen irgendwelche Warnzeichen oder Abwärtstendenzen erkennen; ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Teil ist auf die eine oder andere Weise so wohlstandsverwahrlost, dass es schon schwerster Erschütterungen bedürfte, um wenigstens bei einigen davon positive Wirkung zu erzielen.

Viele sind eingelullt, eingeschüchtert von der einseitigen Medienpropaganda. Und selbstverständlich sind all jene, die noch im Arbeitsprozess sind, das Haus oder Wohneigentum abbezahlen müssen, steigende Mieten aufbringen sollen, Kinder haben und sich noch um die alten Eltern kümmern, kräftezehrenden Verpflichtungen ausgesetzt, die wenig Zeit lassen für aktives Eintreten gegen den deutschen Niedergang. Immerhin wählen einige Millionen die AfD, immerhin gibt es auf dem Gebiet der ehemaligen DDR Widerstand gegen die Zumutungen der „bunten Republik“, der auch auf der Straße stattfindet.

Die AfD ist im Osten relativ stark. Umso schwächer wirkt sie im Westen des Landes. All die Wahlerfolge der Vergangenheit können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Partei nicht kampagnenfähig ist und im Westen jede öffentliche Aktion ängstlich zu meiden scheint. Doch nur parlamentarisch, darüber sollte es keinen Zweifel geben, lässt sich die deutsche Misere nicht positiv wenden.

Die rechte Opposition in Deutschland muss in dieser Situation eine gemeinsame Minimalplattform formulieren, die zumindest Tausende für gezielte Straßenproteste mobilisieren kann. Wenn noch nicht einmal das möglich sein sollte, dann wird der neue deutsche Sonderweg noch mehr Tempo Richtung Abgrund aufnehmen.
(pi-news.net)

Überbevölkerung Kernpunkt aktueller Umweltprobleme , Teil 2

Von Klaus Rißler

Nachdem im ersten Teil mehr oder weniger allgemeine Gesichtspunkte der Überbevölkerung behandelt wurden, soll nun im zweiten Teil mehr auf deren zum Teil gravierenden sowohl ökologischen als auch und sozioökologischen Folgen eingegangen werden.

Durch die seit Jahren stark zunehmende Anzahl an Menschen auf diesem Planeten stellt sich zwangsläufig die Frage, welche Konsequenzen sich sowohl für sie selbst als auch die Natur bzw. die Umwelt daraus ergeben. Diesbezüglich spielen sowohl die Versorgung dieser Menschenmassen mit ausreichenden Nahrungsmitteln als auch die damit zwangsläufig einhergehenden gesteigerten Erwartungen bezüglich Lebensstandard und Bequemlichkeiten des Daseins eine wesentliche, wenn nicht sogar die Hauptrolle.

Immer mehr Menschen müssen ernährt werden
Mit dem Fokus auf Ernährung gab es gewiss nicht nur schon in Steinzeit und Antike, sondern ebenso auch in Mittelalter und Neuzeit zahlreiche Missernten und damit auch große Hungerkatastrophen mit vielen Tausend Opfern, welche insbesondere nicht zuletzt durch extreme Wetterphänomene, Überhandnehmen von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten, um nur einige ganz wenige zu nennen, verursacht wurden. Daneben waren anno dazumal zumindest ebenso viele Opfer via zahlreiche durch ungenügende Hygiene verursachte Seuchen zu beklagen wie z. B. Pest, Typhus, Cholera, Ruhr, Tuberkulose und Pocken, die spätestens im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts dank bahnbrechender Fortschritte in der Medizin weitestgehend der Vergangenheit angehören.

In diesen beiden durch die rasant zunehmende Industrialisierung und Landflucht gekennzeichneten Jahrhunderten, in denen die Bevölkerung sowohl durch eine starke Absenkung der Kindersterblichkeit als auch gleichzeitig ansteigende Lebenserwartung enorm anstieg, stand Europa mit einem Schlag vor dem Problem, wie es diese urplötzlich stark anwachsende Anzahl an Menschen künftig ernähren soll. Denn es zeichnete sich immer deutlicher ab, dass eine Dreifelderwirtschaft, wie in früheren Jahrhunderten üblich, bei welcher pro Jahr jeweils ein Feld der Regeneration überlassen werden musste, so nicht mehr möglich war. Man benötigte eben jeden Quadratmeter Grund und Boden. Nicht zuletzt auch aus diesem Grund verließen vorwiegend im 19. Jahrhundert ganze Generationen aus fast allen Ländern Europas ihre Heimat und suchten sich auf dem weniger dicht besiedelten amerikanischen Kontinent eine neue Heimat, wo sie als Fachkräfte allerdings mit Handkuss willkommen geheißen wurden.

Kaiserstühler nach Südamerika
In diesem Zusammenhang sei nur an die mehr als 300 Kaiserstühler erinnert, die 1843 in einem abgelegenen und vollständig der Natur überlassenen Landstrich der östlichen Ausläufer der Anden Venezuelas auf 1800 m Höhe eine neue Heimat fanden (siehe dazu auch einen Beitrag vom letzten Jahr im Grüselhorn). Allerdings reisten sie nicht, wie unsere mit unbändigem Beifall empfangenen „Goldstücke“ aus bildungsfernen und kulturfremden Ländern aus Nah- und Mittelost sowie aus Afrika auf „gut Glück“ und die 100 %-ig verbürgte Aussicht auf kostenlose Rundumversorgung ein. Denn dort hieß es zunächst einmal, richtig anpacken und sich nicht darauf zu verlassen, dass einem die gebratenen Tauben nur so ins Maul fliegen, wie es hierzulande, dank unserer vielen gutmenschlich-helfenden Hände üblich ist.

Die Aussiedler wurden übrigens durch den von der venezolanischen Regierung speziell mit dieser Aufgabe betrauten Oberst Augustin Codazzi angeworben, der zur Unterzeichnung des Vertrages mit Alexander Benitz im Jahr 1842 eigens nach Endigen reiste. Mittels der sowohl aus ihrer alten Heimat mitgebrachten Kenntnisse und Erfahrungen als auch großem Fleiß und Tatendrang gelang es den Neusiedlern aus dem Kaiserstuhl schnell, ihre neue „Colonia Tovar“ in einen blühenden Garten zu verwandeln, welcher auch mehr als 170 Jahre später ein verglichen mit dem Durchschnitt des Landes überdurchschnittliches BIP aufweist.

"Brot aus der Luft"
Die Lösung des Problems, die schnell wachsende Bevölkerung Europas mit ausreichenden Nahrungsmitteln zu versorgen und zugleich deren Lebengrundlagen entscheidend zu verbessern, setzte allerdings erst nach den sensationellen Forschungsergebnissen des Ausnahmewissenschaftlers Fritz Haber (1868 - 1934) so richtig ein, dem es im Jahr 1908 gelang, Ammoniak aus den Elementen Stickstoff und Wasserstoff herzustellen, ein Unterfangen, welches bislang als nahezu aussichtslos galt. Damit wurde es mit einem Schlag möglich, auf der Grundlage von Ammoniak den für das Wachstum der lebensnotwendigen Nahrungsmittel erforderlichen Stickstoffdünger herzustellen. Die Ära der Dreifelderwirtschaft war damit zu Ende. Nicht zu Unrecht wurde das Verfahren fortan als „Brot aus der Luft“ betitelt.

Jede Medaille hat zwei Seiten
Gemeinsam mit Carl Bosch (1874 - 1940) gelang es, diese Methodik im Jahre 1913 bei der BASF in den industriellen Maßstab umzusetzen. Die Jahresproduktion betrug damals 7‘200 Tonnen, heute sind es hingegen schier unglaubliche 875‘000 Tonnen. Diese als Haber-Bosch Verfahren bezeichnete Ammoniaksynthese, für die Fritz Haber im Jahre 1919 und Carl Bosch im Jahre 1931 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurden, stellt deshalb einen der ältesten immer noch nach dem gleichen Prinzip wie zu deren Einführung ablaufenden Herstellungsprozesse dar. Damit wurde die Grundlage dafür gelegt, auch eine weiter und weiter wachsende Bevölkerung ausreichend ernähren zu können und damit potentiellen Hungerkatastrophen wirksam zu begegnen. Doch nicht nur Fritz Habers geniale Entdeckung, sondern auch andere Glanzleistungen der chemischen und biologischen Forschung, wie der Schutz der Pflanzen z. B. gegen Pilzkrankheiten und eine Reihe anderer Parasiten sowie die Bekämpfung von Pflanzen- und Fruchtschädlingen trugen mit entscheidend dazu bei, das Ernährungsproblem auch weiterhin einzudämmen bzw. es weitgehend aus der Welt zu schaffen. Sie führten allerdings auch zu Problemen, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. Diese dürften sich in Abhängigkeit von einer weiteren Beschleunigung des Bevölkerungswachstums als umso gravierender erweisen.

Gerade heutzutage rückt angesichts einer immer rasanteren Zunahme der Weltbevölkerung eine immer stärker erforderlich werdende Düngung bzw. allzu oft sogar eine Überdüngung der Grün- und Ackerflächen, sowie deren zunehmende Belastung durch Insektizide/Pestizide (Insektenvernichtungsmittel) und Herbizide (Pflanzenschutzmittel) mehr und mehr ins Rampenlicht des öffentlichen Interesses. Gleichzeitig steigt aber auch der Zwang, effiziente Strategien zur biologischen Schädlingsbekämpfung zu entwickeln. Diese sind zwar schon teilweise verfügbar, wie z. B. Sexuallockstoffe, die sogenannten Pheromone. Sie werden aktuell jedoch den tatsächlichen Erwartungen noch nicht vollständig gerecht, da sie für jede einzelne Spezies sozusagen maßgeschneidert bereitgestellt werden müssen und deren Totalsynthese auf chemischem Wege alles andere als trivial erscheint.

Abhängigkeit von der Chemie
Wir werden deshalb auf noch nicht absehbare Zeit hinweg auch künftig auf synthetische Produkte auf Chemiebasis angewiesen sein, für deren Herstellung allerdings gerade in den letzten Jahrzehnten ständig wachsende Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen gelten, wie Aquatoxizität, Toxizität gegenüber Haustieren, Vögeln, Nutzinsekten wie Bienen, Hummeln, forcierter chemischer Abbau durch Bodenbakterien zu unschädlichen Metaboliten, um nur einige wenige Beispiele aus einem riesigen Maßnahmenkatalog zu nennen etc. Die Ziele sind klar definiert. Es sollen im Idealfall ausschließlich Substanzen entwickelt werden, die spezifisch nur auf die Vernichtung der den Schaden hervorrufenden Spezies hin ausgerichtet sind und alle restlichen Tier- und Pflanzenarten vor negativen Folgen verschonen.

Parallel dazu wurden deshalb auch reihenweise Grenzwerte für Insektizide/Pestizide und Herbizide definiert, unterhalb derer eine gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeschlossen werden sollte, obwohl in den wenigsten Fällen wirklich exakte und belastbare toxikologische Befunde vorliegen. Meist sind es durch aus Laborversuchen, darunter auch Tierexperimente, gewonnene Daten, die sich allerhöchstens nur in sehr grober Näherung auf den Menschen übertragen lassen. Allerdings sei an dieser Stelle aber auch eingeflochten, dass es im Lauf der Jahrzehnte gelang, die Zahl der Tierversuche stark einzuschränken und mehr und mehr durch Tests an Zellkulturen zu ersetzen. Allerdings werden sich auch künftig Tierversuche nie vollständig vermeiden lassen. Alles andere ist reine Augenwischerei und Effekthascherei.

Kreislauf der Natur
Letztendlich kehren jedoch alle Komponenten, seien sie völlig unbedenklich oder auch weniger, stets in den Kreislauf der Natur zurück. Dies betrifft insbesondere die mutmaßlichen Schadstoffe, die wir in Form von Düngung, Schutz gegenüber Pflanzenschädlingen und Schadinsekten auf unsere Wiesen und Äcker aufbringen. Diese werden natürlich auch von den sich dort aufhaltenden Tieren und Pflanzen ingestiert, die wir tagtäglich mit pflanzlicher und tierischer Nahrung wiederum zu uns nehmen und welche dann schlussendlich sowohl via Abwasser und, zeitlich verzögert, via Grundwasser mittels Diffusion in Bäche und Flüsse und damit auch in die Weltmeere gelangen. Dort werden sie wiederum von den Meeresbewohnern aufgenommen und kehren somit via Verzehr von Fischspeisen im Sinne eines geschlossenen Kreislaufs wieder in unseren Organismus zurück.
In Anbetracht von immer mehr Menschen auf diesem Planeten sind die sogenannten „Selbstreinigungskräfte“ der Natur durch Mikroorganismen sowohl in Böden und Gewässern als auch in den vielen Kläranlagen schon jetzt mehr und mehr überfordert und werden uns über kurz oder lang vor unübersehbare Probleme stellen.

Zusätzlich zur Menge der durch vermehrte Applikation von Konservierungsmitteln, Insektiziden/Pestiziden und Herbiziden in den Körper gelangenden potenziellen Schadstoffe, stieg verständlicherweise auch das Interesse daran, deren Menge sowohl in den damit behandelten Produkten als auch in Körperflüssigkeiten, wie z. B. Blut, Urin, Plasma, Gewebe, Muttermilch etc. des Endverbrauchers, sprich Mensch, empfindlich zu messen. Dank der gerade in den letzten Jahrzehnten geradezu revolutionär verfeinerten analytischen Methodik, ist es heute problemlos möglich, diese Komponenten sogar in extrem niedrigen Konzentrationen von Mikrogramm/pro Milliliter/Liter/Gramm/Kilogramm = μg/mL/L/g/kg oder auch Nanogramm/pro Milliliter/Liter/Gramm/Kilogramm = ng/mL/L/g/kg zu detektieren. Zum besseren Verständnis dieser für den Laien oft genug nicht ganz verständlichen Angaben sei deshalb hinzugefügt: 1 μg/mL/L/g/kg = 1 Millionstel Gramm in 1 Milliliter/1 Liter/1 Gramm/ 1000 Gramm, 1 ng/mL/L/g/kg = 1 Milliardstel Gramm in 1 Milliliter/1 Liter/1 Gramm/1000 Gramm.

Es ist unschwer erkennbar, wie unglaublich niedrig letztendlich die wirkliche Konzentration an Zielkomponenten in der sie umgebenden Matrix ausfällt. Als Matrix wird übrigens der Stoff bzw. das Material bezeichnet, in welchem man die Menge der interessierenden Verbindung misst. Dazu ein Beispiel: Wenn in irgendeinem Produkt, z. B. in einem kg Äpfel oder Birnen eine Konzentration von 126 μg/kg irgendeines mutmaßlichen „Schadstoffes“ gemessen wird, dann ist die gesuchte Komponente im Produkt zu 0.000126 % darin enthalten.Leider bezieht man sich immer wieder auf die in diesem fiktiven Beispiel anscheinend hohe Zahl von 126, vergisst jedoch auf welches Volumen bzw. Gewicht sich diese Angabe bezieht. In fast so gut wie allen Beispielen dürften sich die gesundheitlichen Folgen als weitestgehend unbedenklich erweisen.

Der Bluff der Zahlen
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich noch ausgezeichnet an den von Prof. Dr. Christoph Rüchardt (1929 – 2018), ehemaliger Lehrstuhlinhaber Organische Chemie I der Universität Freiburg, vor vielen Jahren im Audimax gehaltenen Vortrag mit dem Titel „Die Chemie und ihre Gifte“ und wies darin auf die unglaublichen Fortschritte der Analytischen Chemie hin. Um die Leistungsfähigkeit der modernen Analytik zu demonstrieren benützte er das fiktive Beispiel, dass es damit sogar möglich sei, nur ein einziges bestimmtes Maiskorn in einem ganzen Güterwaggon voller ähnlicher Maiskörner von den restlichen zu unterscheiden. Vor gar nicht allzu langer Zeit war die Bestimmung derartig geringer Probenmengen überhaupt noch nicht möglich, aber leider lassen sich viel zu viele Menschen von den „reinen“ Zahlen bluffen und damit verunsichern, ohne sich jedoch ernstlich Gedanken gemacht zu haben, auf welches Volumen bzw. Gewicht man sich bezieht. Angst und Panik in völlig unangemessener Weise zu verbreiten, wie es GreenPeace, BUND, Umwelthilfe und die Grünen etc. seit Jahren offenbar mit wachsendem Erfolg tun, erweist sich allerdings als genauso wenig hilfreich als die völlige Verharmlosung des Problems, anhand dessen eine sachliche Diskussion von vorn herein zum Scheitern verurteilt ist.

Natürlich ändern sich die Essgewohnheiten einer stetig wachsenden Bevölkerung in Abhängigkeit vom Lebensstandard und je höher dieser nun einmal ist, desto größer ist auch das Bedürfnis, nach außen hin nur makelloses Obst und Gemüse, wie z. B. oberflächlich Schorf- und fleckfreie, große und glänzende Apfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen etc. zu verzehren und sich kaum noch mit den weniger „ästhetischen“, zuweilen auch etwas mickrig aussehenden Früchten aus Streuobstwiesen o. ä. zufrieden zu geben. Aber, da alles nun einmal seinen Preis hat, u. a. auch auf Kosten der Umwelt, so erhält man sein „ideal konfiguriertes“ Obst eben nur dann, wenn eine entsprechende Vorbehandlung erfolgte. Ähnliches gilt, zumindest rein preislich gesehen, auch für Produkte aus biologischem Anbau, die logischerweise auch ihren etwas „höheren“ Preis haben.

„Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“
Insofern steuert das allgemein beobachtete Konsumverhalten maßgeblich auch die eingesetzte Menge an vom zahlenmäßig ständig steigenden Endverbraucher nur allzu oft so verfemten Insektizide/Pestizide, Herbizide und Konservierungsmittel. Dieser echauffiert sich zwar ständig über „vergiftete“ Lebensmittel, meidet jedoch vehement die nach außen hin weniger ästhetischen, jedoch unbehandelten Produkte oder die teureren Produkte biodynamischen Ursprungs. Oft genug wird man dabei an das Sprichwort „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“, erinnert. Deshalb sei nochmals in aller Deutlichkeit festgehalten, dass es die Masse der Konsumenten ist, welche in erster Linie darüber entscheidet, wie viel potenzieller „Schadstoff“ sich in den von ihnen verzehrten Lebensmitteln befinden darf oder auch nicht. An dieser Stelle sei allerdings auch darauf hingewiesen, dass ohne synthetische Zusätze diese große Zahl an Menschen heutzutage niemals mehr vollständig ernährt werden könnte. Hätte es Fritz Habers geniale Entdeckung nicht gegeben, hätten bereits im 20. Jahrhundert viele hundert Millionen Menschen den Hungertod erleiden müssen.

Natürlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass mit der Anwendung dieser Substanzen, die, zugegebenermaßen beileibe nicht immer völlig harmlos sind, sich zu einem großen Teil aber auch als gut biologisch abbaubar erweisen, sorgfältig und sparsam umgegangen wird. Aktuell gerät das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat mehr und mehr ins Kreuzfeuer der Kritik und es bedarf deshalb eigentlich besonders sorgfältiger Studien, um dessen mutmaßliches Risikopotenzial in seriöser Weise abschätzen zu können.

Verteufelungskampagnen
Als völlig danebengegriffen erscheint mir jedoch, wenn in einer Serie der Öffentlich Rechtlichen ein angeblich durch Glyphosat verursachter Vergiftungsfall postuliert wird. Man sollte von den Staatsmedien eigentlich mehr Verantwortungsgefühl, Zurückhaltung und Sensibilität erwarten dürfen. Eine von vornherein nur einseitig auf das Ziel angelegte Kampagne zur Verteufelung ohne zwingende Beweise dafür vorzulegen, führt nur noch mehr in eine Sackgasse. Leider sehe ich unter diesen Voraussetzungen auch keinerlei Möglichkeit zu einem konstruktiven Dialog zwischen Befürwortern und Gegnern der Applikation von Glyphosat, wobei zu erwarten ist, dass letztere so oder so ideologisch-emotional zu sehr aufgewühlt in eine solche Diskussion eintreten werden.

Aber auch das mittlerweile seit Jahren weitgehend aus dem Handel gezogene Dichlordiphenyltrichlorethan, besser bekannt unter dem Namen DDT, welches durch das Stockholmer Abkommen von 2004 nur noch zur Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten wie z. B. den Überträgern von Malaria Verwendung findet, hat sicherlich mehr Nutzen als Schaden bewirkt. Denn ansonsten hätte der Chemiker der damaligen J. R. Geigy AG in Basel, Paul Hermann Müller (1899 – 1965), nicht im Jahre 1948 den Nobelpreis für die Entdeckung von DDT als sogenanntes „Kontaktgift“ erhalten.

Alles in allem, so hoffe ich, darf mit Fug und Recht angenommen werden, dass wohl jeder Landwirt sich seiner Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt durchaus bewusst ist. Aus diesem Grunde dürfte er sowohl aus reinen Kostengründen als auch aus Gründen des eigenen Verzehrs seiner Produkte heraus, den Einsatz seiner „Mittelchen“ auf das absolut Nötigste beschränken. Allerdings wird er aber auch so viel davon aufbringen müssen, um seine Existenzgrundlage nicht durch schlechte Ernteerträge zu untergraben. Der kluge und verantwortungsbewusste Bauer betreibt so oder so Fruchtwechsel und schont damit sowohl seinen Geldbeutel als auch die Umwelt.

„Die Dosis macht das Gift“
Aber zum Trost der Skeptiker sei nicht nur das altbekannte Sprichwort „Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht“ zitiert, sondern man möge sich auch an die Worte von Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen „Paracelsus“ (1493 - 1541) halten, der sagte „Die Dosis macht das Gift“. Dies bedeutet nichts anderes als dass eine geringe Dosis heilsam, eine höhere hingegen schädlich, d. h. toxisch sein kann.

Bei allem Lamento über das angeblich viel zu viele „Gift“ in Boden, Wasser und Luft sei jedoch festgehalten, dass trotz dieser angeblich damit verknüpften ach so gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen die Bevölkerung dieses Planeten dennoch wächst und wächst und wächst und deren Zahl ohne diese immer und immer wieder verteufelten „Zusatze“ beileibe längst nicht so hoch ausgefallen wäre, als ohne Anwendung derselben.

Verharren wir doch noch ein wenig bei den Folgen einer immer mehr zunehmenden Düngung unserer Äcker und Felder sowohl mit Stickstoff- und Phosphatdünger als auch mit Herbiziden und Insektiziden / Pestiziden. Man erhält eben nichts zum Nulltarif und es gilt wie auch bei allen Arzneimitteln die Feststellung, dass man angesichts einer immer größeren Erwartungshaltung unseren Lebensmitteln gegenüber eben auch die Nebenwirkungen in Kauf nehmen muss, um den gewünschten Effekt erzielen zu können. Dennoch wird kaum jemand seiner Gesundheit und seines Lebenswillens wegen auf die Einnahme von angeblich so schädlichen Medikamenten verzichten, wobei trotz der teilweise nicht zu verhindernden unerwünschten Effekte die Bevölkerung sich nicht etwa vermindert, sondern im Gegensatz dazu eben drastisch erhöht hat.

 

Überbevölkerung und Konsumgewohnheiten
Die Überbevölkerung wirkt sich aber nicht nur auf die Ernährung und den Zugang zu frischem, durch Schadstoffe wenig belastendem Wasser als einem entscheidenden Eckpfeiler allen Lebens aus, sondern erfasst auch eine ungeheure Vielzahl an Konsumgewohnheiten, welche sich nachteilig für Natur und Umwelt auswirken. Diese werden sich als umso anspruchsvoller erweisen je besser sich das Ernährungsangebot an die Menschen entwickelt und parallel dazu, je größer dann sowohl auch der Lebensstandard als auch die künftigen Erwartungen an ihn veranschlagt werden müssen.

„Ökologischer Fußabdruck“
Damit kommen wir noch kurz zum sogenannten „Ökologischen Fußabdruck“, wie er im Werk von Friedrich Schmidt-Bleek mit dem Titel „Grüne Lügen“ mit dem Untertitel „Nichts für die Umwelt. Alles fürs Geschäft – wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten“ (Ludwig Verlag München, 2014) zum Ausdruck kommt. Das darin auf den Seiten 266 - 287 enthaltene umfangreiche Tabellenmaterial sei den Klimafetischisten einmal mehr wärmstens ans Herz gelegt, ebenso der Inhalt der Seiten 90 - 92, in denen dargelegt wird, dass die „CO2-Vermeidungsindustrie“ der Umwelt mehr schadet als nützt. Interessant auch der Einschub auf Seite 93, dass die moderne Landwirtschaft sogar bis zu 20 Mal mehr Energie erfordert als sie in Form von Nahrungsmitteln erzeugt. Die Reihe ließe sich beliebig erweitern, würde jedoch den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Deshalb sei lediglich auf die Lektüre dieses bemerkenswerten Werkes verwiesen. Aber auch in diesem Fall lässt sich das geflügelte Wort zitieren, dass bestimmte Leute nur das lesen was sie wollen, aber nicht das, was sie eigentlich lesen sollen.

Auf einen einfachen Nenner gebracht, besteht der Wunsch des Menschen darin, eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen bis hin zum E-Mobil, Solarpaneel oder auch der Flugreise u. v. a. mehr in Anspruch zu nehmen, die allesamt einen mehr oder weniger tiefen ökologischen „Fußabdruck“ in der Umwelt hinterlassen. Diesen „Ökologischen Rucksack“ gilt es aber dann mit sich herumzuschleppen und wie jeder Rucksack verursacht aber auch dieser im Laufe der Zeit eine Reihe von Problemen. Und je mehr Menschen an den dargebotenen Annehmlichkeiten partizipieren wollen, desto größer wird sich dieser „Fußabdruck“ oder das Gewicht des „Ökologischen Rucksacks“ bemerkbar machen. Leider dürften sich die meisten dieser „Fußabdrücke“ angesichts einer bereits spätestens gegen Ende des Jahrhunderts zu erwartenden Weltbevölkerung von mehr als 11 Milliarden Menschen als zusehends irreversibel erweisen, sofern sich zwischenzeitlich nicht doch noch tiefgreifendere Veränderungen in positiver Richtung abzeichnen.

Wo bleibt der Schrei im Regenwald?
Man greife da nur einmal den Amazonasregenwald als Beispiel heraus, der völlig zu Recht nicht nur die grüne Lunge, sondern auch der größte Wasserspeicher der Erde ist und deshalb maßgeblichen Einfluss auf alle Wetterphänomene weltweit ausübt. Allerdings schrumpft dieser jedoch seit vielen Jahren per anno um ca. 42‘000 Quadratkilometer, d. h. die Fläche der Schweiz. In zehn Jahren wäre damit eine Fläche größer als die der Bundesrepublik Deutschland betroffen, in 50 Jahren gingen dann mehr als ein Drittel des ca. 6 Millionen Quadratkilometer umfassenden größten Waldgebietes der Erde unwiderruflich verloren, denn aus ökogeographischen Gründen wird jeder Versuch einer beabsichtigten Wiederaufforstung krachend scheitern. Und dies alles, um nicht nur den McDonalds Rindern genügend Weideflächen zur Verfügung zu stellen, sondern auch den Anbau von Soja zu intensivieren, um den enorm wachsenden Bedarf an Futter- und Nahrungsmitteln für eine ungebremst weiterwachsende Bevölkerung zu decken. Da spreche einer noch von Nachhaltigkeit und „Klimaschutz“. Hat man diesbezüglich jemals einen Aufschrei der Grünen und Ökostalinisten vernommen? Ich kann mich leider nicht daran erinnern.

In Borneo wurde bereits jetzt ein Drittel des gesamten Waldes zugunsten der Anpflanzung von Ölpalmen zur Kraftstoffgewinnung vernichtet, von der Zerstörung des Lebensraums vieler seltener Pflanzen und Tiere ganz zu schweigen. Wie sagte doch vor ca. 10 Jahren der frühere Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, in einer Pfingstpredigt treffenderweise: „Volle Tanks und leere Teller“. An diesem, vergleichsweise einfachen Beispiel erkennt man sofort den gewaltigen ökologischen Fußabdruck, den wir mit diesem Raubbau an der Natur hinterlassen. Dass dieser, wie wir bereits jetzt schon fast alljährlich spüren können, sich auch verhängnisvoll auf die globalen Wetterbeobachtungen auswirken wird, dürfte offensichtlich auf der Hand liegen. Mit dem Schreckgespenst des „Klima-Killers“ CO2 hat all das nur wenig bzw. überhaupt nichts zu tun.

„Klima-Killer" CO2
Allerdings, immer wenn unseren zahlreichen Weltuntergangspropheten nichts anderes mehr einfällt, wird die Aufmerksamkeit des Interesses auf eben diesen sogenannten „Klima-Killer CO2 gelegt. Zu diesem Zweck habe ich einmal den ausschließlich „menschengemachten“ CO2-Ausstoss durch gegenwärtig 7.6 Milliarden Menschen auf der Erde näherungsweise abgeschätzt und kam auf einen Wert von sage und schreibe 1‘318‘204‘800 Tonnen/Jahr. Bezieht man die Berechnungen von Thilo Sarrazin (siehe „Feindliche Übernahme“, Seite 488 – 491) mit ein, so würde sich im Jahre 2100 ein Wert von 1‘942‘617‘600 Tonnen pro Jahr ergeben. Der Schlüssel zu Berechnung ist am Ende des Beitrages dargestellt.

In diesen Angaben sind jedoch die durch die Tierwelt, Vulkanausbrüche etc. verursachten Beiträge zur CO2-Emission noch gar nicht enthalten. Dabei ist allerdings auch noch zu berücksichtigen, dass das durch die zahlreichen Vulkaneruptionen pro Jahr ausgestoßene CO2 sogar noch ein Vielfaches des durch die menschliche Atemabluft freigesetzten „Klima-Gases“ betragen kann und vermutlich auch betragen wird, das ebenso freigesetzte, noch viel gefährlichere Schwefeldioxid nicht einmal inbegriffen. Was nützt also die in dem kleinen und im globalen Umfeld recht unbedeutenden Deutschland ins Auge gefasste Reduzierung der CO2-Emission bis 2050 um ca. 50 % (der Anteil Deutschlands an der weltweiten CO2-Emission beträgt keine 2 %) angesichts dieser riesigen Mengen an völlig unvermeidlichem „inhärentem“ Kohlendioxid weltweit, dessen Menge wir von vorn herein niemals begrenzen können, es sei denn durch eine drastische Abnahme der Weltbevölkerung. Die milliardenschwere „Klima-Mafia“ reibt sich bei so viel Dummheit nur noch genüsslich die Hände. Die Grünen und ihre Millionen an „Followern“ vom Greta Thunberg Zuschnitt sollten nur einmal ehrlich sein und die Hintermänner und Profiteure ihrer Klimalügen benennen.

Mensch - Umwelt - Natur
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien jetzt noch einige Fakten eingefügt, die aufzeigen sollen, wie sich letztendlich eine immer weiter nach oben entwickelnde Zahl an Menschen auf diesem Planeten auf Umwelt und Natur auswirkt. Denn, je mehr Menschen auf der Welt sich immer weniger Raum zum Leben miteinander teilen müssen, desto mehr ändern sich die folgenden Begleitumstände:
Immer mehr landwirtschaftliche Flächen verschwinden. Als Folge davon werden die noch verbleibenden Flächen einer umso intensiveren Bewirtschaftung unterzogen, mit noch mehr Düngung und Aufbringen von Herbiziden und Insektiziden, um auch eine auch weiterhin explosionsartig zunehmende Bevölkerung ausreichend zu ernähren.
Aus der durch die globale Abnahme, zweckentfremdete Nutzung und gleichzeitig intensivere Bearbeitung der restlichen landwirtschaftlich nutzbaren Flächen, sowie durch Abholzung der Wälder folgt eine drastische Einschränkung des Lebensraumes für bedrohte Pflanzen und Tiere. Das Artensterben ist in der Tat gravierend, wie sich jedermann leicht überzeugen kann. Auch mir fiel auf, dass sich die Zahl der Singvögel gegenüber noch vor wenigen Jahrzehnten überdimensional vermindert hat. Ich sah die letzte Blaumeise vor mehr als zwei Jahren, aber auch die Zahl der Kohlmeisen, Amseln, Schwalben, Schmetterlinge, befindet sich beständig auf dem Rückzug. Schwalben benötigen Fluginsekten als Nahrungsgrundlage, die sie immer weniger antreffen. Grund dafür dürfte zutreffender Weise wohl die immer intensiver betriebene Landwirtschaft sein.

Immer mehr Monokulturen
Enorme Zunahme der Monokulturen (z. B. Mais, Soja, Palmöl), sei es zur völlig zweckentfremdeten Herstellung von Biogas und Agrotreibstoffen oder auch zur Fütterung der für den Fleischkonsum benötigten Rinder, Schweine etc. Übrigens ist Mais bis heute immer noch Ernährungsgrundlage Nr. 1 von ca. 125 Millionen Mexikanern. Darüber hinaus ist allgemein bekannt, dass die Verbreitung von Schädlingen gerade durch die Monokulturen extrem gefördert wird, welche dann im Umkehrschluss wiederum den Einsatz umso größerer Mengen an Herbiziden und Insektiziden bedingt, welche dann Boden und Grundwasser belasten und auf diese Weise in unseren Organismus zurückkehren. Ein regelrechter Circulus Vitiosus.

Stetig schrumpfende, für die Erzeugung des lebensnotwendigen Sauerstoffs via „Klima-Killer CO2“ dringend benötigte Waldgebiete, daneben auch Gefahr durch Lawinen und Felsstürze in den Hochgebirgen durch Abholzen der Bann- und Schutzwälder zugunsten von neuen Transportanlagen in die dortigen Skigebiete. Man kann es auch so ausdrücken: Je mehr Möglichkeiten zur Absorption des Klima-Killers in Form von grünen Pflanzen zur Verfügung stehen würde, desto mehr „Killer-Molekül“ würde dann in lebenserhaltenden Sauerstoff umgewandelt. Eigentlich logisch, oder etwa nicht ?

Immer größere Probleme bei der Entsorgung von Müll, der ja leider mehr und mehr in den Ozeanen landet, dort die Flora und Fauna extrem belastet und letztendlich, wie bereits oben schon diskutiert, in die Nahrungskette zurückkehrt, ferner auch die zunehmenden Probleme der Trink- und Abwasserbehandlung, die zu einem nicht unerheblichen Teil bereits heute schon überfordert ist.

 

Landschaftsversiegelung
Weiter ansteigende Versiegelung der Landschaft durch noch mehr Wohnraum, verbunden mit einer Zunahme des Individualverkehrs, dem Bau neuer Straßen und Zufahrtswege mit noch mehr Lärm und Verminderung der Lebensqualität, dadurch auch Gefahr von Hochwasser durch die eingeschränkten Abflussmöglichkeiten bei langanhaltendem Starkregen. Den Grünen, die ja der ungebremsten Zuwanderung das Wort reden, sei deshalb zugerufen: noch mehr Klima-Killer CO2 und NOx. Wo bleibt da die Ehrlichkeit?

Landschaftverschandelung
Zunehmende Verschandelung der Landschaft durch den Bau von noch mehr Windkraftanlagen. Man bedenke in diesem Zusammenhang auch, wie groß die dafür zu rodenden Waldgebiete sind, welche vor allem für die Zufahrt der schweren Transportfahrzeuge benötigt werden, vom verschandelten Landschaftsbild sowie den negativen Auswirkungen auf die Tier- und Vogelwelt ganz zu schweigen.Nicht zuletzt sei aber auch auf die Belastung der ökologisch so sensiblen Troposphäre durch den stark zunehmenden Flugverkehr hingewiesen.

Linksgrüne Klima-Lügenmärchen
Die links-grünen Lügenmärchen mit dem Klima - die Umwelt spielt augenscheinlich nur noch eine Nebenrolle - werden sich über kurz oder lang als fatal erweisen und die Volkswirtschaft auf eine harte Probe stellen. Erst kürzlich las ich, welch horrende Rechnung von mehr als 100 Milliarden Euro uns die Grünen für diesen grünen Klima/Ökoschwachsinn präsentieren werden, ein Betrag, der natürlich, wie sollte es anders auch sein, in den Taschen der Klima-Mafia eventuell sogar auch noch steuerfrei (?) verschwinden wird. Und das wird leider erst der Anfang sein. Irgendwann wird dieses Lügengebäude in sich zusammenbrechen, aber ob dieses Land dann international noch konkurrenzfähig sein wird, steht in den Sternen. Ich zitiere zu diesem Zweck nur allein die Kosten des für das Jahr 2038 projektierten Kohleausstiegs, mit dem sich dummerweise die demonstrierende „Jugend“ offenbar noch nicht auseinandergesetzt hat.

Dieser beläuft sich auf mindestens 40 Milliarden Euro und jeder Monat früher würde sich als exponentiell teurer erweisen, wofür, wie sollte es anders auch sein, der Steuerzahler selbstverständlich zur Kasse gebeten wird, also demnächst auch die heutzutage Pippi-Langstrumpf Gretchen so begeistert zujubelnde „Jugend“. Man könnte es auch so formulieren. Man steigt aus der Kohle aus, die „Kohle“ machen jedoch derweil andere, mafiösen Strukturen angehörende Hintermänner. Wie sagt doch ein unserem früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder nach seinem Abschied aus dem Amt und dem Eintritt in die russische Gazprom in den Mund gelegtes Wort „Gas für’s Volk, die Kohle für mich“. Sollte er diese Redewendung tatsächlich gebraucht haben, dann alle Achtung, er war damit zumindest ehrlich.  Die Klimaneurotiker und Apokalyptiker sollten sich einmal etwas näher mit den Milankovic-Zyklen befassen, über die im Internet zahlreiche Beiträge zu finden sind.

Allerdings ist es eben leichter, auf den eigenen Intellekt zu verzichten und sich statt dessen lieber auf die seltsamen Lehren des Potsdamer Klimapapstes Schellnhuber zu beziehen, dem als kleines Anhängsel des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC = Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) jedoch lediglich die Aufgabe zufällt, dessen abstruse Ideen nur noch „mundgerecht“ aufzubereiten.

Sie alle sollten sich allesamt hinter die Ohren schreiben, dass für Wetter und Klima in erster Linie die Aktivitäten auf der Sonnenoberfläche verantwortlich sind. In zweiter Linie führen jedoch aber auch in stetig zunehmendem Maße „menschengemachte“ Veränderungen zu negativen Auswirkungen für Klima und Natur, die künftig umso gravierender ausfallen werden je mehr wir mit unserer Umwelt Raubbau betreiben wie gegenwärtig. Allerdings hat dieser Raubbau aber auch einen Namen und der heißt, schlicht und ergreifend, Überbevölkerung mit all ihren Konsequenzen. Ja, man ist geneigt, sich auf die Überbevölkerung als die Mutter allen Übels zu beziehen, wie es bereits in Überschrift zu Teil 1 dieses Beitrags treffend zum Ausdruck gebracht wurde.

Berechnungsschlüssel für den Anteil an durch den Menschen erzeugtem CO2:
Ca. 20‘000 Atemzüge pro Tag bei einem Erwachsenen mit zwischen 400 und 600 mL pro Atemzug (Ø = 500 mL). Bei 4 % CO2 in der Atemluft = 40 mg/L errechnen sich 20 mL pro Atemzug, was bei 20‘000 Atemzügen/Tag x 20 = 400‘000 mL = 400 L CO2/Tag, mit ρ = 1.98 g/L = 792 g = 0.792 kg/Tag entspricht. Auf 7,6 Milliarden Menschen bezogen sind dies 0.792 kg/Tag x 7‘600‘000‘000 = 6‘019‘200‘000 kg/pro Tag x 0.6 (willkürlicher Faktor, der berücksichtigt, dass Kinder weniger CO2 emittieren) = 3‘611‘520‘000 kg/Tag x 365 = 1‘318‘204‘800‘000 kg/Jahr = 1‘318‘204‘800 Tonnen/Jahr an durch die Atemabluft des Menschen produziertem CO2, ohne den Beitrag der Tierwelt und CO2-Emissionen durch Vulkane etc., Bezogen auf 11.2 Milliarden Menschen im Jahr 2100 entsprechend den Daten von Thilo Sarrazin in „Feindliche Übernahme“ (Seite 488 – 491) ergeben sich dann 11.2 Milliarden im Jahr 2100/7.6 Milliarden heute x 1‘318‘204‘800‘ Tonnen/Jahr = 1‘942‘617‘600 Tonnen pro Jahr.

Warum kriegt China immer noch deutsche Entwicklungshilfe?

Von Volker Seitz

Erfreulicherweise wurde das Thema Entwicklungshilfe für China von deutschen Medien kürzlich wieder aufgegriffen. Minister Müller erhielt z.B. in der Augsburger Allgemeinen am 14. Juni 2019 Gelegenheit, zu erklären, warum dies aus seiner Sicht nötig ist. Leider ließ sich der Interviewer mit Plattitüden wie „Der Klimaschutz ist längst eine Überlebensfrage der Menschheit. Und die Zukunft unseres Klimas entscheidet sich auch in China oder Indien, ob hunderte Millionen Menschen dort Energie auf der Basis von Kohle und Öl nutzen...“ abspeisen.

Keine Nachfrage des Journalisten, ob denn der Minister glaube, dass es der richtige Weg sei, gerade China Entwicklungshilfe zu leisten, das etwa 20 mal so viele Einwohner hat wie wir und rund 80 Prozent seines Stroms durch Kohlekraftwerke produziert und keine Anstalten macht, hier etwas zu ändern. Zu glauben, dass China Deutschland nachzieht und den Strom durch Abschaltung von Kohlekraftwerken wie bei uns verteuert, ist naiv.

Warum sollte China etwa in der Klimapolitik etwas tun, was in unserem und nicht im eigenen Interesse liegt? So finanziert China im In- und Ausland neue Kohlekraftwerke und setzt weltweit auf fossil basierte Stromsysteme. Ist es nicht ein Ausdruck unserer Selbstüberschätzung, wenn wir glauben, dass ein Land wie China sich in unsere Klima- und Umweltvorstellungen einbinden lässt?

Am 5. April 2019 erinnerte Manfred Schäfers in der F.A.Z., dass die wirtschaftliche Weltmacht China mit 710,3 Millionen Dollar im Jahr 2017 immer noch Hauptempfänger deutscher Entwicklungshilfe ist – nach Indien: 1.182,8 Millionen Dollar und Syrien: 879,8 Millionen Dollar. Die Zahlen für 2018 liegen noch nicht vor. Dass heute gegenüber China, das nach den USA zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt aufgestiegen ist, immer noch (und mehr als je zuvor) im Rahmen von Entwicklungshilfe (EZ) agiert wird, ist unfassbar. Wahrscheinlich würden die Chinesen sogar für die Leistungen bezahlen, aber wir geben es halt zu EZ-Konditionen. Damit unterstützt der deutsche Steuerzahler ein Land, das genug Geld hat, um sich die notwendigen Berater und Projekte selbst zu leisten.

Obwohl der Aufstieg Chinas unaufhaltsam ist, wird das Land von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) formal noch als Entwicklungsland eingestuft. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich China in vielen Bereichen mit enormer Innovationskraft zum führenden Produktionsstandort der Welt entwickelt. In Internetbranchen wie Finanztechnologie und E-Commerce ist China vielen Industrieländern voraus.

Wozu man einem Land Entwicklungshilfe leisten muss, das im Gegensatz zu Deutschland nicht nur in der Lage ist, Großflughäfen zu bauen, führend bei modernster Kerntechnologie ist und ein Weltraumprogramm unterhält, ist schlicht nicht zu verstehen. Chinesische Investoren kommen mit großem Selbstbewusstsein nach Deutschland und kaufen unbekannte Weltmarktführer („Hidden Champions“) in Baden-Württemberg und Bayern auf.

Entwicklungshilfe auch im Hinblick auf die dominante Rolle Chinas in Afrika: Die chinesische Führung hat zum Beispiel afrikanischen Staaten 2018 weitere 60 Milliarden Dollar an Krediten, Investitionen und Finanzhilfen versprochen. Davon sollen 15 Milliarden Dollar Zuschüsse sowie zinsfreie Darlehen sein.

Heute fließen mehr Steuergelder als je zuvor
Die Entscheidung, dass China keine bilaterale Entwicklungshilfe mehr bekommt, datiert zurück auf eine Entscheidung des damaligen Entwicklungshilfeministers Niebel (2009-2013), der am zweiten Amtstag über die BILD-Zeitung diese Entscheidung verkündete. Das betraf Neuzusagen aus dem BMZ, und die Betonung lag hier auf „bilateral“. Und bedeutete nicht, dass nicht weiterhin öffentliche Entwicklungshilfe (Official Development Aid – ODA) nach China fließt – nur nicht aus dem Entwicklungshilfeministerium (BMZ).

Genau genommen mehr als jemals zuvor. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat ein höheres Auftragsvolumen als zu Zeiten des BMZ. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) haben eine Vielzahl von Programmen, die über hunderte von Millionen gehen und einen mikroskopischen Anteil an „Capacity Development“ (Fähigkeit ihre eigene Entwicklung nachhaltig zu gestalten) beinhalten.

Das größte Engagement in China hat das Umweltministerium (BMU), und die Projekte werden oftmals durchgeführt von der GIZ. Hierzu die Homepage des BMU:
„Die thematischen Schwerpunkte der Kooperation liegen bei der Umsetzung der Klimaziele, beim Emissionshandel und in den klassischen Bereichen des Umweltschutzes wie Wassermanagement, Luftreinhaltung, Biodiversität, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiger Konsum, Ressourceneffizienz, Chemikalienmanagement, Anlagesicherheit und Genehmigungsverfahren. Weitere Kooperationsfelder des BMU, teilweise auch mit weiteren chinesischen Ministerien, sind nachhaltiger Verkehr, Green Economy, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Umweltbildung.“

Angaben zu Finanzierung fehlen
Die GIZ ist für sieben Bundesresorts tätig
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert durch die GIZ die „Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie“ (MKS). Allerdings ist bei der Elektromobilität China deutlich weiter als Deutschland. 2018 wurden in China nach offiziellen Angaben erstmals eine Million Elektroautos verkauft. Das bedeutet mindestens 3,5 Prozent E-Pkws an den Gesamtzulassungen (Deutschland 1,9 Prozent). Bis 2020 sollen in China 4,6 Millionen Elektroautos auf den Markt kommen. Auch bei den für Elektroautos essenziellen Lithium-Batterien ist China führend.

Hinzu kommen Globalvorhaben, bei denen China ein Partner ist. Zielrichtung hierbei soll das globale Gemeinwohl sein, das heißt globale öffentliche Güter oder auch globale Allmende – und nicht nach innen gerichtete Projekte in China, die auf eine Wohlstandsmehrung im Land zielen. Interessant wird es, wenn die GIZ für chinesische Auftraggeber arbeitet, da dort möglicherweise keine deutschen Steuergelder fließen. Da fehlt es aber noch an Transparenz. Bei chinesischen Projekten im Ausland gibt es keine offiziellen Zahlen über deren genaue Größenordnung.

China wird jedoch mit Mischfinanzierungen (ein Teil Marktmittel, ein Teil deutsche staatliche Mittel) unterstützt. KfW:
„Das Mischungsverhältnis aus Haushalts- und KfW-Mitteln wird so festgelegt, dass die Projekte die Finanzierungskosten tragen können und die Darlehen den internationalen Vereinbarungen zur Öffentlichen Entwicklungshilfe (ODA) entsprechen. Die Konditionen der Entwicklungskredite liegen zwar oberhalb der Konditionen der Darlehen aus reinen Haushaltsmitteln, jedoch deutlich unter den Marktkonditionen.

Bei der Verbundfinanzierung wird das Kreditrisiko der KfW Entwicklungsbank weitgehend über einen eigens hierfür geschaffenen Garantierahmen des Bundes abgesichert. Genau wie bei der Mischfinanzierung und den zinsverbilligten Entwicklungskrediten werden entwicklungspolitisch wichtige Projekte in Entwicklungsländern gefördert. Auch hier werden günstige Darlehen aus Haushaltsmitteln mit langen Laufzeiten um KfW-eigene Mittel ergänzt.“

„Gemeinsame Gestaltung globaler nachhaltiger Entwicklung“
Ziel der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China ist die gemeinsame Gestaltung globaler nachhaltiger Entwicklung, insbesondere im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Aus der Bundestags-Drucksache 19/6328 vom 4.12.2018:

„Aufgrund ihrer Bedeutung beim Schutz und der Bereitstellung globaler öffentlicher Güter sowie ihrer Mitwirkung an internationalen Prozessen kommt der Volksrepublik China eine Schlüsselrolle bei der Lösung globaler Zukunftsfragen zu. Es liegt daher im Interesse Deutschlands, mit der Volksrepublik China bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und der Agenda 2030 weltweit zusammenzuarbeiten.“

Das 2016 gegründete Deutsch-Chinesische Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (ZNE) dient der Institutionalisierung der deutsch-chinesischen Partnerschaft zur Gestaltung einer global nachhaltigen Entwicklung. Derzeit werden noch keine trilateralen oder regionalen Entwicklungsprojekte mit der Volksrepublik China im Rahmen des ZNE umgesetzt. Geplant und derzeit in der Abstimmung sind Kooperationsprojekte in Afrika und Asien insbesondere im Sektor Landwirtschaft.

Erstaunlich offen gibt der GIZ-Landesdirektor in China, Thorsten Giehler, im Magazin der GIZ 1/2019 zu, dass „das gegenseitige Verständnis und der Austausch doch noch sehr begrenzt“ sind.

Für den entwicklungspolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion, Olaf in der Beek, ist das deutsche Engagement im Fall Chinas nicht mehr nachvollziehbar. Es sei niemandem zu vermitteln, dass ein wirtschaftlich erfolgreiches Land mit zinsgünstigen Krediten unterstützt werde. Diese Gelder könnten besser eingesetzt werden. Aber die Bundesregierung scheint keineswegs daran zu denken, die Zahlungen der dreistelligen Millionenbeträge zu beenden.

Gefälligkeitsberichte durch dubiose Pressereisen
Weder auf der Seite des Entwicklungshilfeministeriums noch bei der KfW werden konkrete Angaben zur Finanzierung der Entwicklungshilfe für China gemacht. Es ist erstaunlich, wie wenig man dort findet. Vielleicht findet sich mal ein Investigativ-Journalist – ohne Reiseeinladung der GIZ oder KfW. Das NDR Fernsehen (PR Instrument-Pressereisen-in-der-Politik) berichtete am 10.4.2019 im Magazin „Zapp“ über Pressereisen.

Die GIZ lädt zwei- bis dreimal im Jahr Journalisten ein, eines der gut 1.500 Projekte weltweit zu besuchen und übernimmt teils auch die Kosten für Flüge, Hotels und Transfer vor Ort. Die Berichterstattung ist dann nicht unbefangen und eher PR für die Entwicklungshilfe. Was kann ein Journalist anderes tun als die ihm selektiv vor Ort gezeigte Realität positiv zu bewerten, wenn der Auftraggeber alle Kosten übernimmt.

Sehr treffend beschrieb der ehemalige Afrika-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), Kurt Pelda, die heikle Rolle der Entwicklungsorganisationen:
„Das Afrikabild im Westen wird immer weniger von Reportern und immer mehr von Hilfswerken geprägt. Nur wenige Medien können sich festangestellte Afrika-Korrespondenten leisten. Die südlich der Sahara stationierten freien Journalisten sind so schlecht bezahlt, dass sie von wohltätigen Organisationen abhängig zu werden drohen. Bei ihrer Berichterstattung, die in Afrika immer auch mit kostspieligen Reisen verbunden ist, sind sie oft auf Hilfswerke angewiesen: Bereitwillig übernehmen diese die Kosten für Flüge und Unterkunft, sie stellen Übersetzer und Fahrzeuge zur Verfügung und helfen beim Papierkrieg mit den lokalen Behörden. Die netten Gesten kommen aber nicht ohne Bedingungen. Von den Journalisten wird erwartet, dass sie über Hilfsprojekte berichten und Verantwortliche der Organisationen in ihren Beiträgen zu Wort kommen lassen. Wer sich nicht an diese ungeschriebenen Abmachungen hält oder es gar wagt, Negatives zu erwähnen, bekommt das schnell zu spüren. Kritik können sich deshalb nur noch die finanziell abgesicherten und damit unabhängigen Korrespondenten der Leitmedien leisten. Doch das kann seinen Preis haben: Der Ehefrau des NZZ-Korrespondenten in Nairobi wurde von ihrem Arbeitgeber – einem Schweizer Hilfswerk – einmal mit Konsequenzen gedroht, falls der Journalist ein bestimmtes Projekt der Organisation in ein schlechtes Licht stellen sollte.“ (Zitiert aus der NZZ vom 15.8.2009) Das Zitat ist zehn Jahre alt, aber aktueller als je zuvor.

(Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. (2019 kam es zu zwei Nachauflagen.) Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.)

Das Lied der Vögel

Von Hoffmann von Fallersleben

Wir Vögel haben's wahrlich gut,
Wir fliegen, hüpfen, singen.
Wir singen frisch und wohlgemut,
Das Wald und Feld erklingen.

Wir sind gesund und sorgenfrei,
Und finden, was uns schmecket;
Wohin wir fliegen, wo's auch sei,
Ist unser Tisch gedecket.

Ist unser Tagewerk vollbracht,
Dann zieh'n wir in die Bäume,
Wir ruhen still und sanft die Nacht
Und haben süße Träume.
Und weckt uns früh der Sonnenschein,
Dann schwingen wir's Gefieder,
Wir fliegen in die Welt hinein
Und singen unsre Lieder.