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Auf dem Lahrer Indianermarkt.
Kein Anspruch auf Ethik-Unterricht an Grundschulen in der Region
Eine Mutter ist mit ihrer Klage heute vor dem Freiburger Verwaltungsgericht gescheitert. Die Frau wollte erreichen, dass ihr Sohn in Ethik unterrichtet wird. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass es für diese Forderung keine rechtliche Grundlage gebe. Außerdem seien Grundschüler für dieses abstrakte Fach noch nicht reif genug.
(BADEN online. Wieso sind sie dann reif, um Bibelmärchen verstehen zu können? Kirchliche Indoktrination wird schon per Grundgesetz aufgezwungen. Und erst die Märchen aus 1000 und 1 Nacht aus dem Koran. Tolles Gericht. Hält Ethik für abstrakt. Da muß man sich über manche Urteile ja nicht wundern.)
Kommunalpolitik
Zuschauerschwund: Lahrer Gemeinderat will Bürger locken
Sind die Lahrer unpolitisch? Haben Sie keine Zeit? Oder sind Gemeinderatssitzungen einfach nur öde? Kaum eine Handvoll Bürger verfolgt mittlerweile eine Tagung. Jetzt will die Stadt mehr Bürger für Kommunalpolitik begeistern.
(Badische Zeitung. Da sollte sie mal beim Gemeinderat anfangen. Aber das will ja niemand im Rathaus, oder?)
Auftakt nach Maß für die Lahrer Chrysanthema
Bei kaltem, aber trockenem Wetter kamen am Wochenende tausende Menschen in die Innenstadt zur Eröffnung der Open-Air-Blumenschau und zum verkaufsoffenen Sonntag. Am Vortag war beim Startschuss Chrysanthemen-Königin Heike I. feierlich inthronisiert worden. Eine 60-köpfige Delegation war extra aus der kanadischen Partnerstadt Belleville angereist. Heute ist Programmfrei auf der Chrysanthema, morgen werden auf dem Marktplatz alte Handwerkstechniken vorgestellt. Die 14. Chrysanthema geht noch bis zum 13. November.
(BADEN online. Haben die Journalistendarsteller aber Glück gehabt. Denn Überschriften wie "Regnerischer Auftakt der Chrysanthema" gefährden Jobs.)
»Sie haben Gespür für Menschen und Macht«
Sprecher würdigen OB Müller zum 60sten als kompetentes Stadtoberhaupt
Viel Anerkennung erfuhr OB Wolfgang G. Müller beim Empfang, den die Stadt Lahr anlässlich seines 60. Geburtstags am Freitagabend in der Mensa des Max-Planck-Gymnasiums gegeben hatte.Gut 200 geladene Gäste waren der Einladung der Stadt Lahr gefolgt, um OB Wolfgang G. Müller zu dessen 60. Geburtstag die Ehre zu erweisen Unter den Gästen weilten unter anderem der ehemalige Landrat Klaus Brodbeck, Müllers Amtsvorgänger Werner Dietz, der frühere Bürgermeister Joachim Heil, der Landtagsabgeordnete Helmut Rau sowie aus Offenburg Amtskollegin Edith Schreiner und Bürgermeister Christoph Jopen.»Sie sind in Lahr das Alphatier. Sie haben ein Gespür für Menschen und Macht, ohne allmächtig sein zu wollen«, hatte der Erste Bürgermeister Guido Schöneboom seinen Chef zu Beginn des Empfangs gewürdigt. Die Laudatio hielt als dienstältester Stadtrat Walter Caroli. Er skizzierte Müller als »fachlich kompetente Persönlichkeit, die entscheidungsfreudig und entscheidungsfähig ist, dazu kommunikativ, flexibel und nach außen offen und empfänglich für Ideen und Anregungen«. Besonders lobte Caroli Müllers Umgangsstil. Er habe im Gemeinderat »ein Klima gegenseitiger Achtung« eingeführt.
(Lahrer Anzeiger. Realsatire, war es doch nur ein Geburtstag und keine Beerdigung, dieser Empfang Müllers durch Müller.)
Ein Ohrwurm zur Chrysanthema
Lahrer Anzeiger verlost Dreierpack Chrysantus von der Schlossbrauerei Schmieheim
Kennen Sie sich aus in Lahr? Wenn ja, sind Sie richtig beim Quiz des Lahrer Anzeigers.
(Lahrer Anzeiger. Nennt man so etwas nicht Korruption?)
Auftaktwochenende der Chrysanthema
Impressionen
Die 14. Chrysanthema hat am Wochenende ihren Anfang genommen. Der Lahrer Anzeiger hat Impressionen und Zitate vom Eröffnungswochenende eingefangen.Der Chrysanthemenbotschafter 2011, Christopher Krull, ist voll des Lobes über Lahrs Chrysanthema: »Hier ist gelungen, etwas Gewöhnliches außergewöhnlich zu machen.« Touristisch gesehen »ist das eine Saisonverlängerung«. Er muss es wissen, ist es doch Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH
(Lahrer Anzeiger. Ihre Vornamen sind Grüßgott, ihre Nachnamen August. Die Rechnung für Lahrs potemkinschen Tourismus zahlt der Lahrer mit noch mehr geschlossenen Geschäften und vergewaltigten Denkmälern.)
Die Blumenmonarchie lebt
Tausende bummelten am Chrysanthema-Eröffnungswochenende durch die Lahrer Innenstadt
Für drei Wochen ist Lahr wieder Touristenhochburg. Die publikumsträchtige Chrysanthema erlebte am Wochenende einen Auftakt nach Maß.
(Lahrer Anzeiger. Drei Wochen kindischer Ausnahmezustand gedruckt.)


(Badische Zeitung. Immer wieder montags.)
Zum Auftakt strahlt die Sonne
Lahr als Besuchermagnet: Zur Chrysanthema 2011 strömen die Besucher schon am Eröffnungswochenende in Scharen
...In ihren "ökumenischen Gedankensplittern" zur Eröffnung beziehen der katholische Pfarrer Markus Erhart und die evangelische Pfarrerin Miriam Waldmann das Motto von der Vielfalt der Nationen und Blumen auf die Vielfalt der Menschen, die in Lahr leben und die – vor allem zur Chrysanthema – zu Besuch sind. "Wir wollen auch Dank sagen, dass das Zusammenleben der verschiedenen Nationen in Lahr seit Jahrzehnten blüht", betonen sie...Unter Fanfarentönen krönt Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller die Majestät – und ist selbst ganz begeistert: "Ist sie nicht schön?"...Durch das Programm führt souverän und gut gelaunt Radio Regenbogen-Moderatorin Astrid Jacoby, die gleich zu Beginn die Besucher auf dem Marktplatz zu einem Geburtstagsständchen für den gerade 60 Jahre alt gewordenen OB Müller animiert...Zuvor hat die Stadt Lahr zum offiziellen Empfang ins Haus zum Pflug geladen...Der Chrysanthemenbotschafter Christopher Krull, Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus, zeigt sich beeindruckt vom Lahrer "Alleinstellungsmerkmal Chrysanthema"...
(Badische Zeitung.Und wenn sie nicht gestorben sind, liegen sie noch immer im Chrysanthemenbett.)
Beste Stimmung beim Schlagerfestival
Mara Kayser, Tony Marshall und Reiner Kirsten elektrisieren ebenso wie die Reichenbacher Lokalmatadoren, das Buurequartett.
(Badische Zeitung. Spaß muß sein: Sie brauchen ja so wenig, um glücklich zu sein. Bora, Bora Ole!)
Experte bei Grundstücken
OB Müller dankt dem Wirtschaftsförderer Blum für seine Arbeit.
(Badische Zeitung. Welche?)
Chrysanthema 2011
Ein Auftakt nach Maß
Chapeau! Täuschen die Zeichen nicht, dann haben Richard Sottru, Friederike Ohnemus und Martina Mundinger an der Spitze zusammen mit ihren Helferinnen und Helfern mit der Chrysanthema 2011 ein neues Meisterstück geliefert: Sie ist noch ein gutes Stück attraktiver geworden als im vergangenen Jahr...
(Badische Zeitung. Wohin wird Manfred Dürbeck, der Chef aller Journalistendarsteller, noch rutschen auf selbstproduzierter Schleimspur?)
Innenstadt
Demo gegen Rechts: Null Toleranz für die Intoleranz
Aktionstag gegen rechte Gewalt und zum Gedenken der Deportation der badischen Juden nach Gurs setzt ein entschiedenes Zeichen.
(Badische Zeitung. Offenburgs Ghostbusters außer Rand und Band.)
Initiative wittert Morgenluft
Der Omnibus für direkte Demokratie hat auf dem Offenburger Marktplatz Station gemacht.
(Badische Zeitung. Wo leben die sonst?)
Suche nach Verschollenen
Der Pomologe Eckhart Fritz hat im Auftrag des Landwirtschaftsamts Äpfel und Birnen bestimmt.
(Badische Zeitung. Gibt's nicht auch Pflaumen im Landratsamt?)
Die Geschwindigkeit des Wandels geht auf unser Konto
Der Chemiker Bernd Spangenberg von der Hochschule Offenburg zeichnet in einem Vortrag ein Horror-Szenario vom Klimawandel.
(Badische Zeitung. Astrologe?)
Zauberhafte Bilanz und ein Zauberer
Mitgliederversammlung der Volksbank Lahr speziell für junge Mitglieder im Dome des Europa-Parks.
(Badische Zeitung.Motto: Wie mache ich 1 Million? Indem ich 1 von 2 verspiele.)
Gipfel
Europa sucht die Bazooka – zum Schutz
Berlin und Paris bestimmen beim EU-Gipfel den Takt und machen Druck auf die Schuldenländer. Die Europartner zwingen nun auch Italien zum Sparen.
(WELT online.Knallfrösche tun's für diese Bagage auch. Wo ist  Alexander mit dem Schwert?)
Finanzkrise
Noch mal 100 Milliarden Euro gesucht
Europas Banken müssen ihr Kernkapital aufstocken. Doch weil das nicht alle können, ist bald wieder der Steuerzahler dran.
(FAZ.NET. Hat die der Schäuble verlegt?)
Gipfel-Halbzeit in Brüssel
Europa bleiben gut 60 Stunden zur Rettung des Euro
Europa kämpft gegen den wirtschaftlichen Untergang. Bis zur Börsenöffnung am Donnerstag in Asien muss sich der Kontinent auf eine Lösung der Schuldenkrise geeinigt haben.
(WELT online. Die große Verarschung. Fortsetzung folg.)
Gipfel-Geflüster
Merkel: Ein Teddy für Sarkozy
(BILD de. Dann aber ab ins Bettchen!)
Bündnis für 2013
Gabriel sieht Rot-Grün durch Piratenpartei gefährdet
Der SPD-Vorsitzende sieht in den Erfolgen der Piraten eine Gefahr für eine rot-grüne Mehrheit. "Wer die Piraten wählt, hilft CDU/CSU und FDP an der Regierung zu bleiben."
(WELT online. Der ist schon in Hannover von Wulff versenkt worden.)
Parlamentswahl
Schweizer Rechtspopulisten müssen Federn lassen
In der Krise suchen Schweizer Wähler die politische Mitte. Viele etablierte Parteien mussten Federn lassen – so auch die rechtspopulitische SVP.Bei der Parlamentswahl in der Schweiz haben die Wähler den seit Jahrzehnten regierenden großen Parteien den Warnfinger gezeigt. Sieger der Wahl waren kleinere, noch nicht lange bestehende Parteien, die erhebliche Zugewinne verbuchen konnten.Vor allem die als wirtschafts- und bankennah geltende FDP musste laut Hochrechnung Verluste hinnehmen. Ihr Wähleranteil sank auf 15 Prozent von 17,7 Prozent vor vier Jahren. Selbst Parteichef Fulvio Pelli musste um seinen Sitz bangen.Ähnlich Federn lassen mussten auch die Christdemokraten (CVP), die noch auf 12,1 Prozent kamen. Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP), die mit ihrer Gallionsfigur Christoph Blocher zum Sturm auf die 30-Prozent-Marke ansetzen wollte, verlor 2,1 Prozent auf 26,8 Prozent. Sie blieb aber stärkste Partei vor den Sozialdemokraten von der SP. Diese verlor ein Prozent, kann aber mit 18,9 Prozent wieder als zweitstärkste Partei in den 200 Abgeordnete zählenden Nationalrat einziehen.Gewinner der Wahl waren die Grünliberalen (GLP) und die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP). Beide sind Abspaltungen von ihren jeweiligen Mutterparteien, den Grünen und der SVP...Die GLP steigerte ihren Stimmanteil um 4,1 Punkte auf 5,5 Prozent, während die Grünen 1,3 Prozent auf 8,3 Prozent verloren. Die vor rund drei Jahren gegründete BDP schaffte auf Anhieb 5,4 Prozent.
(WELT online. Ist  Wurscht, denn in der Schweiz regieren alle gemeinsam. Miniprozente sind keine Wahlsieger!)
Tunesien und Libyen
Triumph der Islamisten alarmiert Diplomaten
Islamisten haben die ersten freien Wahlen Tunesiens gewonnen, in Libyen will der Übergangsrat die Scharia einführen. Westliche Diplomaten warnen vor einer Radikalisierung Nordafrikas, Liberale fürchten Kopftuchzwang und Alkoholverbot. Den Arabischen Frühling hatten sich viele anders vorgestellt.
(SPIEGEL online. Nur Dummköpfe in derPolitik?)

Das neue Lahr ist ein Paradies für Kulissenschieber





(gh). Fürst Grigori Alexandrowitsch Tawritscheski muß ein Lahrer gewesen. Der Günstling Katharinas der Großen hat seiner Zarin auf der Krim Dorfattrappen gezeigt. In Lahr ist dieses System unter Wolfgang G. weiterentwickelt worden. Hier entsteht das angekündigte neue Lahr als erste potemkinsche Stadt Deutschlands. Die einzige DDR-Stadt im Westen Deutschlands kann sich deshalb nun mit einem weiteren Superlativ schmücken.

Ein fotografiertes Stadtpanorama  kaschiert plötzlich den Eingang eines Pleitekaufhauses, die vielen Schaufenster mit den 90-Prozent-Rabatt-Angeboten werden auf einmal von Jalousien verdeckt..
Die Lahrer bekämpfen ihre Schmuddelecken und Leerstände mehr und mehr durch bunte Kulissen, Tapeten und Tücher. Noch ist zwar der Europa-Park führend in der Präsentation von Scheinwelten, aber von ihm lernen heißt, Trugbilder zu zeigen und falsche Tatsachen vorzuspiegeln.

Potemkinsche "malerische Altstadt".
Das größte Projekt dieser Art entsteht zur Zeit in der Lahrer Friedrichstraße. Dort schließt die Stadt als Städtische Wohnungsbau GmbH eine Baulücke mit einer Attrappe, welche ein Haus vorspiegeln soll. Auf dem Dach tummeln sich sogar Menschenattrappen. Stadtbaumeister Kary hat sogar eine Baufreigabe erteilt. Auf dem Roten Punkt heißt es:
"Errichtung einer künstlerisch gestalteten Wand zum temporären schließen (könnte man ruhig groß schreiben!) einer Baulücke".
Nun entsteht also dort ein Haus nicht nur wie, sondern wirklich gemalt. Fassadenkünstler ist Maler Wagenmann, seines Zeichens auch FWV-Stadtrat.

Gesperrte Gasse mit Parkscheinautomat (neben Mülleimer) ohne Parkplätze und Blumenbildern vor Baustelle.
In Lahr sind viele Ecken von Städtebau potemkinscher Art zu bewundern. Die Chrysanthema ist selbst ein Teil davon, decken doch Blumen, bunte Bildchen und allerlei Tücher die schlimmsten Wunden leprösen Zerfalls wenigstens ein paar Tag zu. Solange zumindest, wie Busladungen fremder Senioren durch die Kulissen geschoben, gekarrt und geführt werden.

Bayerisches Weiß-Blau statt Lahrer Blau-Weiß.
Hierzu passen natürlich die falschen Stadtfahnen, Weiß-Blau ohne Muß statt  Lahrer Blau-Weiß, wahrscheinlich ein neuer preisverdächtiger Marketing-Gag. Daß dann auch noch ein Parkschein-Automat dort auf Kunden wartet, wo keine Parkplätze sind, ist genauso einladend wie gesperrte Straßen und Gassen. Bühnenreifer als manche Chrysanthemenkünstler  sind dafür mal jene, die wirklich auf den Schaubrettern arbeiten.

"Gegenschüsse"  vom lustigen Bühenensemble.

Die Roten Garden erklären Lahrer Weltgeschichte oder zeigen, was nicht mehr da ist, oben "Stadthistoriker" Thorsten Mietzner, manchmal mit einem potemkinschen Geschichtsbild unterwegs. Muß er ein Zubrot verdienen, oder ist's im Gehalt drin?

Unter den Roten Garden der Chrysanthema-Führer ist sogar der sogenannte "Stadthistoriker" Thorsten Mietzner zu entdecken, welcher einer Handvoll Besucher zu zeigen versucht, wo es in Ortenauer Geschichten langgeht, während ein anderer der Garde  verschwundenes Lahr in Bildern dabei hat. Wer die Stadt verläßt, wird herzlich zur Chrysanthema willkommen geheißen...
Stadtausgang mit Willkommens- statt Abschiedsgruß..

Schweigen ist bei einem Geschwindigkeitsverstoss besser

Hier heißt es für Eilige: Bitte recht freundlich!
(lifepr) - Immer dieses Blitzlichtgewitter! Wenn es wenigstens wie gestern Nacht auf dem roten Teppich gewesen wäre. Hübsch gestylt, mit einem entspannten Grinsen auf den Lippen. Doch jetzt flattert ein Brief ins Haus mit einem mehr als unvorteilhaften Bild, in trübem grau-weiß, das Gesicht so fahl und konturlos, dass Sie sich darin selbst nach zehn durchtanzten Nächten nicht erkennen würden. Und das Schreiben anbei berichtet etwas von einer angeblichen Geschwindigkeitsüberschreitung, die Ihr Auto gar nicht mehr in der Lage ist, auf den Asphalt zu legen. Das kann doch alles nicht wahr sein? Recht haben Sie! Und dieses Recht sollten Sie in Anspruch nehmen. Denn: Sollten Sie jemals Zweifel hegen, wenn Sie geblitzt wurden, dann wenden Sie sich an unsere Anwälte.
Rechtsanwalt Christian Fuhrmann aus Stuttgart etwa empfiehlt: "Nach Erhalt des Anhörungsbogens oder des Bußgeldbescheids, sollte man unverzüglich einen Anwalt für Verkehrsrecht einschalten. Begehen Sie keine unüberlegten Äußerungen, indem Sie den Anhörungsbogen ohne Rücksprache ausfüllen. Im Zweifel überhaupt nicht antworten." Wichtig dabei ist auch, dass "die 14-tägige Einspruchsfrist nicht verpasst wird. Die Frist läuft ab Zugang des Bußgeldbescheids."
Doch: Kann man sich die Kosten für einen Anwalt nicht sparen? Rechtsanwalt Volker Pampuch aus München hält das für keine gute Idee: "Ohne Anwalt wird man kaum Erfolg haben. Denn nur durch einen Rechtsanwalt erhalten Sie die nötige Akteneinsicht, um die Beweismittel der Behörde überprüfen zu können." Außerdem gilt es bei Blitzbescheiden, komplizierte technische und rechtliche Fragen zu klären. Technische Fragen, die sich stellen, könnten laut Volker Pampuch diese sein: Was für ein Radargerät wurde verwendet? Handelt es sich um ein Festgerät oder eine Radarpistole? Bis wann ist dieses geeicht? Wurden technische Besonderheiten beim Messen eingehalten?
"Die Einhaltung technischer Fragen kann sachgerecht nur von einem Gutachter beantwortet werden", so Pampuch. "Und dann wären da noch rechtliche Fragen wie: Inwieweit waren die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gefährdet? Bestand eine punktuelle Gefahrenabwehr, etwa vor Krankenhäusern, Schulen und Altenheimen? Gibt es den Verdacht, dass nur aus wirtschaftlichen Gründen geblitzt wird? Dann nämlich bestehe keine Rechtsgrundlage."
Sie sehen, wenn Sie bei einer zügigen Fahrt fotografiert werden, sollten Sie schnellstmöglich einen Anwalt zu Hilfe ziehen. Vielleicht können Sie das unvorteilhafte Bild, über das Sie sich so ärgern mussten, dann bald mit einem Siegerlächeln in den Papierkorb werfen.
Mobil in Deutschland rät: Unbedingt eine Rechtschutzversicherung abschließen, damit Sie vor Gericht mit einem Anwalt auch gut vertreten werden.


Mensentauglich?
Der Berg ruft! Ein Selbstversuch
OT-Volontär Alexander Dinkhoff kämpfte sich die Offenburger Nordwand hoch / Wenn die Kräfte schwinden
(Offenburger Tageblatt. OT-Affenfelsen?)
OG als antinazistischer Schutzwall
Heute wird es bunt in der Stadt Zahlreiche Gruppierungen wie die Gewerkschaften, aber auch Parteien oder die alevitische Gemeinde sind in der Innenstadt vor Ort und protestieren gegen rechte Machenschaften mit der klaren Aussage: »In Offenburg ist kein Platz für Neonazis.« Dabei ist der Kelch des ursprünglich geplanten Aufmarsches nur zufällig an Offenburg vorbeigegangen. Hätte der Antragsteller nicht einen Antifaschisten angefahren und lebensgefährlich verletzt, wäre der Antrag wohl nicht zurückgezogen worden und wir hätten die braune Brut heute in der Fußgängerzone.
(Offenburger Tageblatt. Wie hieß denn die Zeitung der braunen Brut?)
»Nie wieder« ist keine Floskel
Gedenken an die Ermordung der Offenburger Juden im Schillersaal /Heute geht es bei Aktionen weiter
Gestern wurde im Schillersaal an die Deportation der Offenburger Juden nach Gurs gedacht. Heute bei Aktionen in der Innenstadt geht das Gedenken weiter und soll als »Nie wieder« ein Entgegenstellen an aufkeimendes rechtes Gedankengut sein.
(Offenburger Tageblatt. Gedankenpolizei?)
"Der Preis wird am Ende sicher sehr hoch sein"
Vorstände Ortenauer Banken verfolgen Krisen-Gipfel in Brüssel mit großerem Interesse
(DER GULLER. Die gehören doch auch zu diesem depperten Spielersystem mieser Wettbüros.)
Wahrheit der Binse
Goldener Oktober: Auch heute soll nach Auflösung des Nbels die Sonnne (drei n!) wieder scheinen.
(DER GULLER. Erbärmliches Wegschmeißfoto. Übrigens: Die Sonne scheint immer. Oder dreht sie sich noch um den Guller?)
Ziel:Eine tolerante Ortenau ohne Nazis
(DER GULLER. Noch nicht mitgekriegt, daß Nazis verboten sind?)
Blüten-Pracht
Chrysanthema und verkaufsoffener Sonntag
Inbegriff des deutschen Showgeschäfts: Tony Marshall.
(DER Guller. Ist der nicht gerade pleite? Paßt!)
"Stadtmarketing und insbesondere die Chrysanthema auf neue Beine gestellt": Friederike Ohnemus und Martina Mundinger.
(DER GULLER. Es sind aber ihre altbekannten Beine.)

(Schwarzwälder Bote. Freuen sich tierisch?)
Bad Rippoldsau-Schapbach
Das "Tal der Tiere" hat nun ein Logo
Schritt um Schritt geht es beim Projekt "Das Tal der Tiere – Erlebnis Wolftal" weiter. Neueste Errungenschaft ist ein Logo. Dieses wurde der interessierten Bevölkerung in Oberwolfacher Hotel Hirschen und im Schapbacher Rathaus vorgestellt.Vertreter der am "Tal der Tiere" beteiligten Kommunen – Bad Rippoldsau-Schapbach, Oberwolfach, Wolfach und Freudenstadt – informierten die Anwesenden über den Stand der Entwicklung auf ihrer Gemarkung. Dabei waren bei der Mittagsveranstaltung im "Hirschen" für Oberwolfach Bürgermeister Jürgen Nowak, für Bad Rippoldsau-Schapbach Bürgermeister Bernhard Waidele, für Wolfach Hauptamtsleiter Dirk Bregger und für Freudenstadt der Ortsvorsteher von Freudenstadt-Kniebis, Helmut Klaißle, vor Ort.
Unterstützung erhielten sie von Dirk Monath von "Futour Südwest", der die Hintergründe und Ziele des "Tals der Tiere" erläuterte: "Es soll den Tourismus im Wolftal fördern und durch interessante Angebote zur Auseinandersetzung mit dem Thema Tiere und Umwelt anregen."
(Schwarzwälder Bote. Was für ein Einfall! Wo sind die Wolfacher Bikes? Warum hat der Hirsch keinen Bollenhut? Weil er nur an Wirtschaften herumhängt? Warum sind Bären und Wölfe im Tier-KZ? Weil sie plemplem sind? Logo! Im Tal der Tiere laufen nur Igel frei herum, und die sind meistens platt.)
In knapp 20 Stunden nach Granada
Holger Obergföll aus Orschweier ist gemeinsam mit Wendelin Hug mit einem Motorflugzeug nach Spanien geflogen.Reisen in der dritten Dimension, das war für den Vorsitzenden und den Rechner der Fliegergruppe Lahr-Ettenheim die große Herausforderung in diesem Sommer. Die beiden Hobby-Flieger Holger Obergföll (38 Jahre) aus Orschweier und Wendelin Hug (61 Jahre) aus Biberach haben sich auf den Weg von Altdorf nach Granada gemacht, und das mit nur fünf Stopps. 20 Stunden und 20 Minuten haben sie gebraucht für 3808 Kilometer, die sie an fünf Tagen hin und zurück absolviert haben.Es blieb also noch genügend Zeit für ein Kulturprogramm und um sich die Welt in aller Ruhe von oben anzuschauen.
(Badische Zeitungen. Hat es sich bei der BZ noch nicht herumgesprochen, daß das Fliegen schon länger erfunden ist? Mit dem Auto ist man schneller dort.)
Schutterwald liegt an der Spitze
Die Gemeinde hat ein ehrgeiziges Ziel bei der CO2-Reduktion und bisher viel erreicht
(Offenburger Tageblatt. Früher konnten die wenigstens mal Handball spielen. Warum reduzieren sie nicht ihre Atemzüge und schalten die Gehirne ein?)
»Pilgerstätte für die Jugend«
Nordrachs evangelische Kirche steht seit Jahren leer und soll nun eine neue Bestimmung erhalten
Erst Gotteshaus, dann zwischenzeitlich Kunstatelier, seit einigen Jahren ungenutzt im Dornröschenschlaf: Nord­rachs 1979 gebaute evangelische Kirche soll nun als »Jugendkapelle« für Jugendgruppen aus der gesamten Ortenau zur Pilgerstätte werden.
(Offenburger Tageblatt. Luther rotiert im Grab.)
Heute Gebet an der Ursulasäule
Zum heutigen Fest der Stadtpatronin lädt die Seelsorgeeinheit Offenburg Ost um 18 Uhr zum Gebet für die Stadt an der Ursulasäule ein. Im Anschluss ist um 18.30 Uhr in der Hl.-Kreuz-Kirche eine Eucharistiefeier.
(Offenburger Tageblatt. Offenburger Götzendienst.)
Krippe ab dem ersten Lebensjahr
Nach der Gebäudeerweiterung will Schenkenzeller Kindergarten ab 2012/13 den neuen Service anbieten
(Offenburger Tageblatt. Kinderfeinde?)
Ein Pilot-Markt mit Kabarett
Naturpark und Landschaftsentwicklungsverband erproben Messe des regionalen Geschmacks in Schiltach
Eine Veranstaltung, die die Qualität der Produkte hiesiger Landwirte unterstreicht: In Schiltach findet am 6. November die erste Messe des regionalen Geschmacks statt. Vier Naturparkwirte servieren dort Delikatessen heimischer Herkunft.
(Offenburger Tageblatt. Nachhallendes Bio-Bauern-Theater.)
Helmut Dold und Ludwig Hillenbrand reden Klartext
Alemannisches »Gschwätz« begeistert beim »Mundart-Owe« in »Abbewihr«
(Acher-Rench-Zeitung. Lachseckel?)
Geheimer EU-Bericht
Griechenland braucht viel mehr Geld als erwartet
Griechenland wird zum Fass ohne Boden. Eine neue Schuldenanalyse enthüllt: Athen braucht deutlich länger und viel mehr Finanzhilfen als zunächst angenommen.
(WELT online. Wer nicht?)
Griechenland-Rettung
Top-Ökonom Sinn hofft, dass die Euro-Gipfel platzen
Führende Ökonomen haben in einer Umfrage von "Welt Online“ zum Euro-Krisengipfel von der Politik einen tief greifenden Schuldenschnitt für Griechenland gefordert...Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn – bekannt für durchaus umstrittene Thesen zu Griechenland – geht sogar noch weiter: Er hoffe, dass die „beiden Rettungsgipfel platzen.“ Dort werde doch nur darüber beraten, wie das deutsche Portemonnaie noch weiter geöffnet werden könne.„Die Politik sollte aufhören, dem vielen in Griechenland verdorbenen Geld immer mehr neues Geld hinterher zu werfen“, fordert er. Bevor die Europäer Athen in die Insolvenz und damit in die Umschuldung schicken würden, „müssen die Euro-Regierungen ihre Banken aber durch Aufkauf neuer Aktien rekapitalisieren, damit sie die Abschreibungsverluste auf griechische und eventuell portugiesische Papiere leichter wegstecken können.“...Anders als die hiesige Konkurrenz sind Frankreichs Banken stärker in Griechenland engagiert. Eine Umschuldung würde sie so hart treffen, dass einige Kapitalprobleme bekämen. Sarkozy – im Wahlkampf um das Präsidentenamt – müsste sie mit Staatsgeld stabilisieren. Weil Frankreich aber wegen seiner Verschuldung unter Beobachtung der Ratingagenturen ist, müsste er an anderer Stelle sparen.
(WELT online. Welche Deppen sind auf die Idee gekommen, in Griechenland, also in einem Nichts, Geld zu deponieren? Verloren ist verloren, und zwar zu 100 Prozent! Sollten die Bänker mal lernen und selbst bezahlen. Was geht uns dieser Sarkozy an?)
EU-Gipfel
Merkel und Sarkozy nehmen Berlusconi ins Gebet
(stern.de. In welches?)
Nach Gewehrfunden in Libyen
Ermittlungen gegen Waffenhersteller Heckler & Koch
Wie gelangten 600 Gewehre des deutschen Waffenherstellers Heckler & Koch in den Händen des Gaddafi-Regimes? Diese Frage beschäftigt jetzt auch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft, weshalb sie gegen Angestellte des Unternehmens ermittelt.
(stern.de. Was sagt denn der Wahlkreis-MdB Volker Kauder dazu?)
Befreiungsfeier in Libyen
Einführung der Scharia angekündigt
Darauf haben die Libyer lange gewartet: Nach monatelangem Bürgerkrieg wird das Land für befreit erklärt. Der Vorsitzende des Übergangsrates, Dschalil, kündigte die Einführung des islamischen Rechts an.
(stern.de. Na also, hat die bombige Nato doch wieder was erreicht: Förderung von fundamentalistischen Islamismus. Wo ernoch nicht ist, wird er gelehrt, u.a. an baden-württembergischen Schulen. Dummheit gebiert Dummheit. Jetzt dürfen die Männer vier Frauen haben, vorher verboten, die Frauen müssen Kopftuch tragen. Ägypten, Tunesien, Syrien werden folgen, Iran und Irak sind schon ruiniert, Afghanistan ist demnächst wieder soweit. Sind alles Analphabeten im Wesen und können den Koran nicht lesen? Dessen Inhalt gilt für jeden sogenannten Gläubigen und ist weder verhandel- noch auslegbar. Bei Einführung der Scharia gilt er für jeden, auch für Nichtgläubige.)

Artikel 20 des Grundgesetzes gibt das Recht dazu
(gh). Während Kanzlerin Merkel dabei ist, mit ihren stümperhaften Politikversuchen Deutschland wirtschaftlich zu ruinieren, schaut das Volk immer noch zu. Seine Vertreter nehmen ihre Verantwortung in den Parlamenten nicht wahr. Hilft nur noch das Grundgesetz. Es garantiert ein Recht auf Widerstand gegen jede Regierung, die es unternimmt die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen.
In Artikel 20 Absatz 4 heißt es:
„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“
Ist diese Bundesregierung nicht dabei, die Grundordnung der Bundersregierung zu ruinieren? Zur Grundordnung gehören auch die wirtschafts- und finanzpolitischen Regeln in diesem Land. Zur Grundordnung gehört auch die garantierte demokratische Aufgabe des Parlaments. Beide Grundordnungen werden von der Merkel-Regierung zum Schaden des Volkes verletzt. Rechtsstaatsprinzip, Demokratieprinzip, Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Verfassungs- und Gesetzesbindung von Legislative, Exekutive und Judikative, Republikprinzip und Sozialstaatsprinzip werden nicht beachtet. Ein Wunder bei einer gelernten DDR'lerin, die Agitprop-Funktionärin der FDJ war?
Wenn eine Regierung versucht, durch Entscheidungen sowohl dem Volk wie seiner Vertretung Rechte zu entziehen und dem Land dadurch schadet, gibt das Grundgesetz  dem Volk das Recht auf Widerstand gegen diese Regierung. Die jetzige Regierung zeigt sich seit Monaten ihren politischen Aufgaben nicht gewachsen. Sowohl das Volk wie seine Vertreter werden über die wahren Ausmaße der chaotischen Finanzverhältnisse der EU nicht unterrichtet. Muß nicht der anhaltende Dilettantismus der Regierungen innerhalb der Euro-Zone beendet werden?
Der Fall scheint eingetreten zu sein, den das Bundesverfassungsgericht zum Widerstandsrecht beschrieben hat: Aus Nichtachtung von Gesetz und Recht ist die Regierung dabei, den Staat zu verderben. Das Grundgesetz billigt in solchem Fall Widerstand sogar in Form von Rechtsverletzungen.

Preisgekrönter Marketing-Gag Lahrs

(gh). Auch das macht den Lahrern niemand nach: Die Stadt hat sich ihre Blumenschau Chrysanthema als Klimarettungs-Gag preiskrönen lassen. Der Einzelhandelsverband und die EnBw als Stifter haben sich schon vor der Veranstaltung breitschlagenlassen und wohl sich  eine Auszeichnung übergeben. Denn wer kommt sonst auf so eine ausgefallene Idee, Hunderte von Bussen in die Stadt zu locken und dies als Klimaschutzaktion zu verkaufen?