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Wohl dem, der einen Kulturbeutel hat.

Erhebliche Kritik nach Techno-Festival „Sea of Love“ in Freiburg
Veranstalter werden erhebliche Mängel bei der Organisation vorgeworfen. Bis zu 25.000 Menschen hatten über die drei Tage gefeiert. Bei der Auftaktveranstaltung konnte die Polizei eine Massenpanik aber grade noch verhindern.Daneben gab es weitere Zwischenfälle: Ein Festivalbesucher wurde beim Kopfsprung in den Tunisee schwer verletzt. Andere hatten sich auf die nahegelegene A5 verlaufen. Zahlreiche kleinere Drogendelikte werden gemeldet.
(BADEN online. Grünes Chaos. Nichts aus Duisburg gelernt.Sind Massenaufläufe besonders umweltverträglich?)

Musikfestival in Freiburg läuft aus dem Ruder
Probleme bei der "Sea of Love"
(Badische Zeitung.Grünes Freiburg läuft schon lange aus dem Ruder. Kriminalitätshauptstadt!)

Bildhauerforum nach drei Wochen beendet
Nach drei Wochen ist das Bildhauerforum Pura Vida in Lahr zu Ende gegangen. Mit einem Gang zu den Kunstwerken durch die Stadt und einem Empfang im Haus zum Pflug dankte die Stadt Lahr den Künsltern für ihre Arbeit. Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller stellte dabei für das nächste Jahr eine Bürgerreise nach Costa Rica in Aussicht.
(Badische Zeitung. Selberzahler, gell, bis auf die Großkopfeten. Wie wär's mit einer kleinen Bürgerevolution in Lahr? Es wird niemand gehindert, nach CR zu reisen. Aber niemand in Lahr will ständig mit den Hobbys von Karibikfreunden drangsaliert werden. Die solllen das privat betreiben und aus eigener Tasche bezahlen!)

Naturbad ist ein Aushängeschild
In Sulz gibt es seit 75 Jahren ein Schwimmbad / Der Stolz auf das Freibad ist ungebrochen / Unermüdlicher Trägerverein
(Badische Zeitung. Wovon? Kostet die Stadt mindestens 25 000 Euro im Jahr für einen Verein, der die Öffentlichkeit neben seinen Mitgliedern nur eingeschränkt hinein läßt.)

Luthergemeinde will informieren
Auch Freundeskreis berichtet

Am Sonntag, 24. Juli, ist im Gemeindehaus an der Martinskirche im Anschluss an einen Kurzgottesdienst ab etwa 10.45 Uhr Gemeindeversammlung der Luthergemeinde. Informiert wird bereits im Gottesdienst über ein Tisch-Angebot der Diakonie für Senioren und Kinder im Martinskindergarten. Anschließend wird das im Rahmen des "Grünen Gockel" erarbeitete Umweltprogramm vorgestellt.
(Badische Zeitung. Gott muß sich hinten anstellen, gell? Vorne sind seine Gockel.)

Viele lernen einen Beruf
Otto-Hahn-Realschule verabschiedet 90 Schülerinnen und Schüler / Stadthalle als Showbühne
(Badische Zeitung. Der Rest Hartz IV?)

Mauern, Treppen und Abläufe sind wieder in Ordnung
Otto Himmelsbach hat 30 Helfer aus Baufirmen, Vereinen und Pfadfindern für einen Großeinsatz auf der Geroldseck gewonnen
(Badische Zeitung. Und die Besitzer freuen sich über diese Fron.)

Eine Schatztruhe der Erinnerungen
Die Haupt- und Realschule Friesenheim hat am Freitag einen äußerst erfolgreichen Jahrgang verabschiedet
(Badische Zeitung. Schon am Ende? Die BZ ist voll solcher unsäglicher Schulberichte, die niemand interessieren.)

Tier und Mensch in Harmonie
Schutterwälder Pferdenacht begeistert rund 5000 Zuschauer / Selbst Trampeltiere waren zu sehen

Mit einer zauberhaften Show, in denen Pferde, Hunde, Ziegen und sogar Trampeltiere die Hauptrolle spielten, begeisterte der Reiterverein Schutterwald bei der 14. Pferdenacht am Samstagabend.
(Offenburger Tageblatt. Größte Harmonie herrscht, wenn das Tier auf dem Teller liegt.)

Tosender Applaus für Artisten
Zahlreiche Zuschauer von den Zirkusaufführungen der Grundschüler in Nonnenweier begeistert
(Lahrer Anzeiger. Welcher Zirkus nimmt die?)

Stadt Freiburg verteidigt Genehmigung für Sea of love
Nach einer von der Polizei verhinderten Massenpanik bei dem Technofestival am Wochenende haben die Behörden jede Schuld von sich gewiesen. Der Veranstalter des Festivals habe Auflagen nicht erfüllt und die Zahl der Zuschauer unterschätzt, sagte Freiburgs Erster Bürgermeister Otto Neideck heute. Für die Behörden habe es im Vorfeld keine Anzeichen gegeben, dass es zu Problemen kommen könnte. Deshalb habe es auch keine Zweifel an der Genehmigung gegeben. Beim Sea-of-Love-Festival waren deutlich mehr Zuschauer zu den Veranstaltungsorten gedrängt als erwartet. Verletzte hatte es nicht gegeben.
(BADEN online. Auch noch Rechthaberei im Amt. Duisburg ist überall. Kontrolliert wird nicht, was genehmigt war?)

Ranger im Naturschutzgebiet Taubergießen bleibt
Der Landschaftserhaltungverband Ortenau e. V. führt das Projekt Ramsar –Ranger im Nauturschutzgebiet Taubergießen in Eigenregie weiter. Das Projekt wurde 2008 gegründet, um Einheimischen und Touristen die Naturschönheit und das kulturelle Erbe nahe zu bringen. Dafür sorgte Ranger Michael Georgi. 50 Prozent des Projektes trug bislang die EU. Diese Förderung ist jetzt ausgelaufen.
(BADEN online. Was hat man ohne Ranger verpaßt! Den Ranger halt...)

"Eine verquere Geschlechterpolitik"
BZ-Interview mit Albrecht Ziervogel, Sprecher einer Freiburger Gruppe von Gegnern des Papstbesuchs
"Freiburg ohne Papst" heißt eine aus der Rosa Hilfe hervorgegangene Gruppe von Bürgern, die den Besuch von Papst Benedikt XVI. ablehnen und mit Vorträgen, Lesungen, Streitgesprächen und Diskussionen, etwa mit der Theologin Uta Ranke-Heinemann, ihren Protest äußern. Mit dem 71-jährigen Sozialarbeiter und Juristen Albrecht Ziervogel, dem Sprecher der Gruppe, sprach Frank Zimmermann.

...Warum kommt der Papst hierher und redet im Bundestag, und der Herr Kauder und andere CDU-Abgeordnete bezeichnen das im Vorhinein als eine Sternstunde des Parlamentarismus? Da kommt ein Mensch mit weit überzogenen moralischen Ansprüchen und erzählt unseren demokratischen Parlamentariern, wie er in seinem Ministaat die Dinge handhabt. Das als Sternstunde zu bezeichnen, ist peinlich; Fremdschämen sagt man, glaube ich, dazu...Der Papst, dieser letzte absolute Monarch in Europa, will die Welt missionieren — das ist erklärtes Staatsziel des Vatikans. Wir finden es eine ziemliche Unverschämtheit, dass unsere Bundespolitiker ihm die Gelegenheit bieten, das auch noch mit unseren Steuergeldern zu tun. Denn Leute, die mit der Kirche gar nichts am Hut haben, sind genauso beteiligt, wenn es um die Finanzierung dieses etliche Millionen Euro teuren Staatsbesuchs geht, wie die Kirchensteuerpflichtigen. Dabei steht in Artikel 140 des Grundgesetzes, dass eine Trennung von Kirche und Staat stattzufinden hat...Wir werfen Herrn Salomon vor, dass er den Mund viel zu voll genommen hat, als er sagte, dass ganz Freiburg sich freue und der Besuch des Papstes eine hohe Ehre für die Stadt sei. Dabei gibt es in Freiburg ein großes kritisches Potenzial, was den Papstbesuch betrifft. Die Gründe sind bekannt: die menschenfeindliche Geschlechterpolitik, die Demokratiefeindlichkeit, die Zulassung der Pius-Brüder, die in ihren Reihen Holocaust-Leugner haben. Deshalb fordern wir, dass sich der Papst nicht ins Goldene Buch eintragen darf. Es wäre eine Beleidigung für die Stadt.
(Badische Zeitung. Scham in Freiburg? Kennen die nicht.)

Und das mitten im Sommer Hochwasser:

Wetterexperte warnt vor Regenfluten
Temperaturen im Keller und immer wieder Regen. Dieser Sommer taugt bisher nur zum Jammern. Doch das Schlimmste kommt erst: Diese Woche soll es so stark regnen, dass Hochwasser droht.

Wetterexperte Donminik Jung warnt: „Die Anzeichen verdichten sich, dass sich ab Dienstagnachmittag eine sogenannte Vb-Wetterlage einstellt. Eine solche Wetterlage ist in den meisten Fällen der Auslöser für ein Oder-Hochwasser und war auch der Auslöser für die Elbflut im Jahr 2002.“...Und eine Wetterwende ist nicht in Sicht
(BILD de. Wenn nicht im Sommer, wann dann? Im Winter schneit's. Zu 50 Prozent hat jeder Depp immer recht: Regen oder Sonne, das ist die Frage. Was juckt den Rhein die Oder.)

Währungsunion

Deutschland hätte heute keine Chance auf den Euro
Würden die Maastricht-Kriterien heute angewandt, sähe die Währungsunion völlig anders aus. Selbst Deutschland wäre chancenlos...Nur sähe eine Euro-Zone, wenn sie heute gegründet würde, ganz anders aus. Umso mehr, wenn man diese nicht auf Europa beschränken würde, sondern eine Weltwährung, nennen wir sie „Mondo“, einführen würde. Würde man daran die harten Maastricht-Kriterien anlegen, so käme ein Staatenbund zusammen, den so wohl kaum jemand erwartet hätte.Eine der Bestimmungen, die dem Euro zugrunde liegt, sieht vor, dass die jährliche Neuverschuldung drei Prozent und die staatliche Gesamtverschuldung 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht überschreiten dürfen. Selbst der angebliche Musterschüler Deutschland bringt es inzwischen jedoch auf eine Verschuldung von 80 Prozent des BIP. Urteil: Keine Chance auf den Euro oder den „Mondo“.Dafür kämen andere Staaten zum Zuge, immerhin 21 wären es. Und zu diesen würden beispielsweise Nigeria, Kasachstan, Peru, Indonesien oder die Türkei gehören...Sieben der 21 Staaten erwarten in diesem Jahr sogar Budgetüberschüsse, beispielsweise Hongkong oder Südkorea, und bei dreien liegt sogar der Gesamtschuldenstand unter zehn Prozent – diverse Euro-Staaten bringen es fertig , in nur einem einzigen Jahr mehr neue Schulden anzuhäufen.Von den heutigen Euro-Mitgliedern würden es lediglich Finnland, Estland und Luxemburg erneut in den erlesenen Club schaffen. Daneben gäbe es immerhin fünf weitere Stabilitätsanker aus Europa, nämlich Bulgarien, die Ukraine, Schweden, Norwegen und die Schweiz. Zwölf der 20 Länder lägen jedoch außerhalb unseres Kontinents.
(WELT online. Ist Merkel nicht auf dem richtigen Weg zu einer zweiten DDR?)

Verschleppte Polizisten

Taliban verbreiten Video von Massenexekution
Ein im Internet veröffentlichtes Hinrichtungsvideo schockiert Pakistan: Es zeigt, wie drei maskierte Bewaffnete insgesamt 16 Polizisten erschießen. Die Männer waren Anfang Juni von afghanischen Extremisten verschleppt worden. Die Bilder belegen das brutale Vorgehen der Taliban in der Grenzregion.
(SPIEGEL online. Der Aufschrei in der Welt der friedlichen islamischen Religion ist gewaltig. Man hört ihn nur nicht...)

Vor Costa Ricas Realität schließt Lahr die Augen

Solche Marken klebten dieser Tage an Ananas bei Rewe. Verkauft wurden sie pro Stück für nur 99 Cent. Da kann sich jeder ausrechnen, was vor Ort bei den Plantagenarbeitern übrigbleibt. SPIEGEL online berichtet, daß für eine Ananas auf dem französischen Martinique in der Karibik, welches als Departement auch zur EU gehört, doppelt soviel bezahlt werden muß wie beispielsweise für eine Ananas bei Aldi in Deutschland.

Lahr
(gh). 99 Cent kostete dieser Tage eine Ananas. Bei Rewe. Aus Costa Rica. "Del Monte Gold" verriet ein Aufkleber die Marke. Es ist die selbe Marke, die nun auf Fotos zu sehen ist, mit denen SPIEGEL online einen Artikel über "Die bittere Seite der Ananas" bebildert. Gemeint sind damit unzumutbare Arbeitsbedingungen in Costa Rica. Jenes Costa Rica, welches in Lahr eine Handvoll Menschen den Einwohnern als eine Art karibisches Paradies angedreht hat. Mit einer sogenannten Partnerstadt Alajuela. Wie gewohnt hat der für eine Demokratie tödlich passive Gemeinderat alles durchgenickt.

Wie auch jüngst ein über 100 000 teures Bildhauersymposium mit sogenannten Künstlern aus Costa Rica, welches praktisch am Interesse der Bevölkerung vorbei zelebriert worden ist. Jener Bevölkerung, welche hierfür ungefragt 30 000 Euro von ihren Steuern hergeben mußte. Am Wochenende war diese Farce zu Ende, die sogenannte Lahrer Tagespresse wird dies auf ihre gewohnte Art am heutigen Montag sicherlich gebührend belobsudeln. Wehe dem Redaktionsmitglied, welches Mißmut bei den sich selbst Feiernden auslösen sollte!

Nun also Costa Rica und seine Arbeitsbedingungen. Interessanterweise hat im Gemeinderat offenbar niemand für den Partner und seine Verhältnissein der Karibik Auge und Ohr. "Costa Rica präsentiert sich gern als das vorbildlichste Land Lateinamerikas. Dabei ist es für Arbeiter alles andere als ein Paradies. Gewerkschaften kritisieren, dass ihre Mitglieder schikaniert werden - auch auf den großen Ananasplantagen", schreibt SPIEGEL online.

Wenn auf einem Schild der Ananas-Farm "Saint Peter", die zu Del Monte gehört, steht "Willkommen auf der Farm Saint Peter. An diesem Arbeitsplatz regiert - dank der Solidarität - der Frieden, der Respekt und das gegenseitige Verständnis", dann, so der SPIEGEL, sei dies ein Satz, "den gewerkschaftlich organisierte Arbeiter der Farm nur mit einem bitteren Lächeln quittieren können. 'Aufseher Victor Maroto hat mir persönlich mitgeteilt, dass er mein gewerkschaftliches Engagement missbilligt, und einen Monat später wurde ich entlassen', sagt María Eugenia Angulo Durán".

Dies sei kein Einzelfall. Entlassen werde von Personalverantwortlichen von Del Monte in der Anbauregion von Guápiles in der Provinz Limón jede Person, die Kontakte zur unabhängigen Gewerkschaft unterhalte. Ziel sei gewesen, die Arbeiter in der Unternehmensgewerkschaft zu organisieren und so die unabhängige Vertretung aus der Firma zu drängen.", sagt der stämmige Mann.

Rodrigo Jiminez, Direktor der Del-Monte-Plantage in Costa Rica, widerspreche den Anschuldigungen: "Die Gewerkschaftsfreiheit ist ein Grundrecht aller unserer Angestellten. Das beweist die Tatsache, dass wir weltweit Tausende von organisierten Arbeitern haben." Auch die gezielte Entlassung von Gewerkschaftsmitgliedern weise er weit von sich. Didier Leiton, Sekretär der Gewerkschaft der Plantagenarbeiter, müsse dagegen die Mitglieder der Gewerkschaft meist nach der Arbeit und abseits der Plantagen aufsuchen. Nur 2 Prozent der Arbeiter auf den Ananasplantagen seien organisiert. Auf den Bananenplantagen sei der gewerkschaftliche Organisationsgrad etwas höher.

Auch die Kommission der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) habe bei einem Besuch Ende Mai gegenüber der nationalen Presse festgestellt, daß sich die Arbeitgeber aus Furcht vor gewerkschaftlichem Einfluss schwer täten, Tarifverträge abzuschließen. Ein auf Arbeitsrecht spezialisierter Anwalt in Costa Rica stelle in einem Interview mit der Zeitung "La Nacion" fest, daß im Privatsektor eine antigewerkschaftliche Politik verfolgt werde, die bis zur offenen Verfolgung reiche.

Man darf gespannt darauf sein, ob und wie in Lahr auf solche offenbar unhaltbaren arbeitsrechtlichen Zustände in Costa Rica reagiert wird. Bis jetzt beschränken sich die Beziehungen ja auf ein paar wenige Leute in Lahr, welche sich ein teures Hobby aus Neigungen zu Costa Rica zugelegt haben, und denen es gelungen ist, die sich zum Teil aus der Stadtkasse Lahrs finanzieren zu lassen.

Krankheit war Versicherung verheimlicht worden



(lifepr)
- Die Angestellte hatte im Alter von knapp 40 Jahren eine Lebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abgeschlossen. Bei den ihr gestellten Fragen zu ihrem Gesundheitszustand hatte sie nicht angegeben, dass sie unter einer medizinisch behandelten Gastritis litt, obwohl in der Zeit unmittelbar vor dem Antrag auf Abschluss der Versicherung bei ihr eine entsprechende Erkrankung festgestellt worden war.

Aufgrund einer amtsärztlich festgestellten Dienstunfähigkeit bezog die Klägerin zunächst eine Rente als Versicherungsleistung. Die Versicherung stellte ihre Zahlungen jedoch ein, nachdem sie von den vor Vertragsabschluss bestehenden Erkrankungen der Versicherten erfahren hatte - und dies erfolgte zu Recht.

Denn das Versicherungsunternehmen war wegen der verschwiegenen Erkrankung zur Anfechtung des Versicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung berechtigt, erläutern ARAG Experten (OLG Brandenburg Az.: 11 U 6/11).

Haben Sie gesehen, wie in der verregneten Schunkelklatsch-Sendung des SWR "Immer wieder sonntags" aus dem Europa-Park mitten im Lied Auftretende plötztlich besonnt unter blauem Himmel standen? Gibt es auf diesem Rummelplatz noch irgend etwas Echtes?



Hochspannung kommt vor dem Fall.

Polizei verhindert Massenpanik in Freiburg
Beim Sommerfestival Sea of Love hätten weit mehr als 10.000 Feiernde zu einer Party in eine Halle gedrängt, in der nur Platz für gut 6.000 Menschen gewesen sei. Nach Angaben eines Polizeisprechers haben die Leute hinten immer weiter gedrückt, die Leute vorne kamen nicht weiter. Als die Polizei für Ordnung sorgen wollte, seien die Beamten mit Bierflaschen beworfen worden. Ein Mann wurde festgenommen. Verletzt wurde niemand. Auch die für 7.000 Menschen ausgelegten Campingplätze rund um die Neue Messe seien völlig überfüllt.
(BADEN online. Was ist erst, wenn es beim Papst heißt: "Seh und lauf"?)

GELD abheben möglich: Ferien im Ausland gerettet
(DER GULLER. Antwort auf eine nie gestellte Frage zu einem nie vorhandenen Problem.)

Für Gott sind alle tauglich
(DER Guller. Da kennt der Kaplan Martin Kalt von Offenburg-Ost in seiner wohlfeilen Sonntagspredigt aber die Bibel nicht. Oder geht er von sich aus?)

Masern: Ortenau mit Abstand Spitze im Land
(DER GULLER. Wenigstens etwas.)

Massenschlägerei am Morgen bei Renchener Diskothek.
Zeugen berichteten von einem Handgemenge von etwa 10-15 Personen an einem nahegelegenen Kreisverkehr. Die Polizei rückte sofort mit mehreren Streifenwagen an. Alle Beteiligten flüchteten aber schlagartig in alle Richtungen und es kehrte Ruhe ein. Nur wenig später wurde die Polizei aber wieder alarmiert. Dieses Mal sollen etwa 30-40 Personen unter anderem mit Baseballschlägern aufeinander losgegangen sein. Beim Eintreffen der Beamten liefen erneut alle Beteiligten davon. Verletzt wurde offenbar niemand.
(BADEN online. Die Poliei dein Hase und der Igel.)

Streit auf Festgelände in Oberschopfheim eskaliert
Nach bisherigen Ermittlungen bedrohte ein 20-Jähriger mit einem Messer einen 17-Jährigen. Es kam zum Handgemenge, wobei der 17-jährige Jugendliche im Gesicht verletzt wurde. Der Angreifer flüchtete und wurde später zuhause gestellt. Als das Opfer jedoch in die Klinik gebracht werden sollte, ging der Vater des 17-jährigen auf einen Sanitäter los. Auch die eintreffende Polizei wurde von dem Vater und einem Verwandten attackiert, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Beide wurden vorläufig festgenommen. Ursache der Streitereien war offenbar exzessiver Alkoholgenuss.
(BADEN online. Die Ortenau wie sie säuft und kracht.)

Preisverleiher verleiht Preis, Opfer zahlt mit Prominenz
(DER GULLER. Ja, Werner Aschl hat so recht, das ist der Preis des Preises. Wer hat schon mal was von Quadriga-Preis gehört, bevor der   an Putin jetzt zurückgezogen wurde. Daß ihn Guttenberg hat, adelt den Preis ja auch nicht.)

Offenburger Stadtgeflüster
Das Thema Klimawandel ist mittlerweile in Offenburg angekommen. Derzeit analysiert die Energieagentur Baden-Württemberg, wo »E-Burg« in Sachen Klimaschutz eigentlich steht. 150 000 Euro lässt sich die Stadt die Analyse der Klima-Experten kosten, Ende des Jahres soll der Gemeinderat entscheiden, was Offenburg in Zukunft für den Klimaschutz ausgeben will...Mit der Verabschiedung von Bernhard Schneider klafft eine Lücke innerhalb der Stadtverwaltung. Erstens gibt es keinen anderen, der in dem Maße wie er für das soziale Offenburg steht. Noch schlimmer ist aber: die legendäre »Boygroup der Verwaltung« ist nicht mehr vollständig. Im Dreierpack hatten Bernhard Schneider, Kulturchef Simon Moser und Kämmerer Hans-Peter Kopp jedes Jahr den Preis für die beste Fasnachtsverkleidung abgesahnt...Warum können eigentlich die Zahlen für den mündlichen Vortrag des TBO-Jahresabschlusses nicht schriftlich an die Presse herausgegeben werden? Die Logik von Kämmerer und TBO-Interims-Chef Hans-Peter Kopp gegenüber dem OT »das machen wir grundsätzlich nicht« ist wirklich nicht nachvollziehbar...Stutzig macht die Anmerkung eines Geschäftsführers einer großen Ortenauer Firma zu dem Vorfall: »Wenn ich will, dass die Leute keine Fragen stellen, dann werfe ich eben mit vielen Zahlen um mich.«
(Offenburger Tageblatt. Meist ersetzen Lücken diejenigen, die sie hinterlassen haben. Daß auch das Biotop Offenburg das Klima und die Welt retten will, ist angesichts der schon vorhandenen Rettungsinseln in der Ortenau nicht zu verübeln. Daß OG sich aber ein Stück Papier 150 000 Euro hierfür kosten läßt, spricht für das Büro. Das sollten mal die Kirchen engagieren!)

Erznarr mit Leib und Seele
Willi Müller ist nach langer Krankheit gestorben
(Offenburger Tageblatt. Leib und Seele sind vergänglich, aber der Narr bleibt ewiglich.)

»Menschen für den Glauben begeistern!«
Sonja Lang Pastoralreferentin der Seelsorgeeinheit
(Offenburger Tageblatt. Wissen könnte einer 28-Jährigen auch nicht schaden.)

Sabrina Hugle hatte den besten Notenschnitt
Entlassfeier der Ziegelwaldschule Gengenbach / Bürgermeister ermutigt Abschluss-Schüler zu aktivem Engagement

Die Hauptschulabschlussklasse der Haupt- und Werkrealschule Ziegelwald bot bei ihrer Entlassfeier am Donnerstagabend in der Stadthalle ein umfangreiches Programm in fast familiärer Atmosphäre. Sabrina Hugle konnte sich über den Preis als Klassenbeste (2,2) freuen. In Vertretung des wegen eines Motorradunfalls schwer verletzt im Krankenhaus liegenden Rektors Martin Teufel begrüßte sein Vertreter Pascal Kurz neben Eltern und Freunden auch ehemalige Lehrer sowie die Bürgermeister Thorsten Erny und Jürgen Schäfer.
(Offenburger Tageblatt. Die Schule war wohl auch mal besser. Was die Noten anbelangt, wird's wohl unter der neuen Regierung aufwärts gehen. Zahlt der Steuerzahler des Rektors Hobbyfolgen?)

Baustein für die Energiewende
Süwag Energie AG baut an der Kinzig bei Willstätt »modernste Wasserkraftanlage Deutschlands«

Der erste Spatenstich ist getan. Gestern haben die Bauarbeiten für das Wasserkraftwerk an der Kinzig bei Willstätt begonnen. Die Süwag investiert 8 Millionen Euro für umweltfreundliche Energiegewinnung.
(Kehler Zeitung. Die Kunden können sich schon auf  höhere Strompreise freuen.)

»Ein ganz besonderer Moment«
Aktionskünstler Gunter Demnig verlegt erste Stolpersteine in Gedenken an ehemalige Kehler Mitbürger
(Kehler Zeitung. Lebt er von den Toten?)

Hartgesottene Kinofans lässt der Regen kalt
Auftakt zu den Sommerkino-Nächten in Linx beginnt mit einer Dusche

Voll auf ihre Kosten kamen am Mittwoch die wetterfesten Filmfreunde beim Auftakt der Sommerkino-Nächte. Die amüsante »Zoowärter«-Komödie im Park der Linxer »World of Living« machte Lust auf mehr. Gelegenheit dazu gibt’s noch bei drei weiteren Open-Air-Vorführungen.
(Kehler Zeitung. Blöde gibt's genug. Das weiß die Miba-Presse und macht Freiluftkino.)

Basken tanzen vor Oberwolfacher Rathaus
(Offenburger Tageblatt. Solange sie tanzen...)

Zweitägige Fete auf altem Hof
Anlässlich des 450-jähroigen Bestehens des Klausenbauernhofs gibt’s ein exotisches Stelldichein

Das 450-jährige Bestehen des Klausenbauernhofs wird am 23. und 24. Juli mit viel Musik, einer Besichtigung und brasilianischem Volksfest gefeiert.
(Offenburger Tageblatt. Amazonas an der Kinzig.)

»Sehen durchaus noch Potenzial«
Weber-Haus-Chefin Heidi Weber-Mühleck über gute Zahlen, neue Märkte und den Blick nach vorn
(Acher-Rench-Zeitung. All überall auf den Dächerspitzen sieht man Potenziale blitzen.)

Peterstaler entwirft Logo der Frauen-Fußball-WM 2011
Claus Vogt ist Geschäftsführer der »WVP-Werbegesellschaft« in Stuttgart
(Acher-Rench-Zeitung. Warum soll es auch besser sein als die Kreisklassekickerei?)

Finanzminister Schäuble
Die große Enttäuschung

Finanzminister Wolfgang Schäuble sieht Europa als sein Projekt. Doch in der Krise spricht er wirr, agiert unberechenbar - und tut so, als habe er die Lage im Griff.
(FAZ.NET. Der ist seiner selbst nicht mehr Herr. Rolling home!)

"Stuttgart 21" Bahn prüft angeblich rechtliche Schritte gegen Landesregierung
Die Erstürmung der Baustelle am 20. Juni könnte den S21-Gegnern teuer zu stehen kommen. Den bisher 14 beschuldigten mutmaßlichen Randalierern drohen Klagen auf Schadenersatz. Wegen Behinderung des umstrittenen Bauprojekts in Stuttgart prüft die Bahn offenbar rechtliche Schritte gegen die Landesregierung. Den Randalierern droht indessen eine Millionenklage wegen Sachbeschädigung und Landfriedensbruchs.
(DER TAGESSPIEGEL. Der Grünen ihr Waterloch.)

Plagiatsaffäre

Koch-Mehrin legt Widerspruch gegen Titelentzug ein
FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin macht von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch und wehrt sich gegen den Entzug des Doktortitels wegen massiven Abschreibens.
(WELT online. Blond? Ist vielleicht auch ihr Studium ein Plagiat? Wann schmeißt die FDP diese Rechthaberin raus, oder ist sie auch ein Plagiat einer liberalen Partei? Es geht nicht um Titel,sondern um Grad!)

Teurer Flug nach Norderney

Wulff mimt Urlaubsidylle für ZDF-Interview vor
Bundespräsident Christian Wulff macht Urlaub auf Norderney – das sollten zumindest die Zuschauer des ZDF-Interviews denken. Dabei ließ Wulff sich extra einfliegen.Wer letzten Sonntag das ZDF-Sommerinterview mit Christian Wulff gesehen hat, bekam den Eindruck, dass der Bundespräsident auf Norderney Urlaub macht. Alles nur Fake?  Auf die Frage der ZDF-Hauptstadtstudio-Leiterin Bettina Schausten, ob er reif für die Insel sei, antwortete Wulff: "Ja, ich freue mich sehr auf die Tage jetzt mit der Familie, mit den Kindern, und es ist auch immer eine gute Gelegenheit, mal innezuhalten.“ Dabei soll er für das Gespräch am Samstag vor einer Woche morgens um 10 Uhr von Berlin-Tegel aus im Diensthubschrauber (Kosten pro Flugstunde etwa 2500 Euro) nach Norderney und am Nachmittag zurück geflogen sein, berichtet die "Bild am Sonntag".Tatsächlich verbringt der Bundespräsident mit seiner Frau Bettina und den Kindern den Sommer auf der Ostfriesischen Insel – allerdings erst in ein paar Wochen.
(WELT online. Der hat doch was fürs Türken übrig. Hören und sehen will einen Bundeskasper doch niemand. Wer zeigt ihn endlich wegen des Verdachts der Veruntreuung an? Die Schausten ist auch so eine journalistische Wundertüte. Wie ist die fast hysterisch ausgeflippt, als nach einer Wahl in Sachsen ein eingeladener NDP-Politiker den Mund aufgemacht hat. Öffentlich-rechtliche Verarschung des Gebührenzahlers.)

Thilo Sarrazin

Wie ein geprügelter Hund vom Multikulti-Kiez verjagt
Von Weltoffenheit und Neugier keine Spur: Dem "Deutschland schafft sich ab"-Autor schlug in Kreuzberg dumpfer Hass entgegen. Eindrücke von Thilo Sarrazin.

...Ein verdienter ehemaliger Berliner Senator, der sich nichts hat zuschulden kommen lassen, außer ein Buch mit unwillkommenen Zahlen und deren Analyse zu schreiben, wird aus einem zentralen Berliner Stadtteil, der nach eigenem Selbstverständnis die Speerspitze der Integration in Deutschland darstellt, förmlich herausgemobbt.Wehe uns, wenn, wie viele hoffen, Kreuzberger Zustände die Werkstatt des künftigen Deutschland sind.
(WELT online. Multikultipöbel statt Grundgesetz.)

ARD-Wetter

Kachelmann verliert Wetterfrau Claudia Kleinert
"Wetter im Ersten"-Moderatorin Claudia Kleinert steigt bei Jörg Kachelmanns Firma Meteomedia aus. Denn die ARD will die Sendung bald anderweitig produzieren lassen.Wettermoderatorin Claudia Kleinert, die seit 2002 in der ARD das "Wetter im Ersten" und das "Wetter nach den Tagesthemen" präsentiert, wird ab 2012 nicht mehr für Jörg Kachelmanns Firma Meteomedia arbeiten. Das sagte sie in einem Interview mit "Bild am Sonntag"...Kleinert werde dann bei dem neuen ARD-Wettershow-Produzenten anheuern, sei es Bavaria oder eine andere Firma: "Für meine Zukunft gibt es mehrere Optionen; möglich, dass das ARD-Wetter von der Bavaria produziert wird, es könnte aber auch eine andere Produktionsfirma oder ein Sender der ARD die Produktion übernehmen."
(WELT online. "Kräftig" kann auch ein Computer sagen, nur kein kurzes Röckchen anziehen.)

Kohl kritisiert Merkel

"Die macht mir mein Europa kaputt"
Mehrere CDU-Politiker gehen auf Distanz zu Merkels Europapolitik – auch Helmut Kohl. Der Ex-Bundeskanzler stuft ihr Handeln als besorgniserregend ein.
(WELT online. Kohls Mädchen!)

Papst ruft zur Hilfe für Somalia auf
Papst Benedikt XVI. ruft zu mehr internationaler Hilfe für die Hungernden am Horn von Afrika auf. Vor allem in Somalia spiele sich derzeit eine „menschliche Katastrophe” ab, sagte der Papst am Sonntag in Castelgandolfo. Das Land leide unter einer „furchtbaren Hungersnot”, die zahlreiche Menschen zur Flucht veranlasse. Er hoffe, dass die „Mobilisierung der internationalen Gemeinschaft” wachse und unverzüglich Hilfsgüter nach Somalia gelangten.
(BILD de. Seine Schatztruhe läßt er zu? Übrigens: Somalia gibt es gar nicht.)

Waffendeal

Deutschland subventioniert U-Boot für Israel
Die Bundesregierung zeigt sich großzügig gegenüber Israel. Nach SPIEGEL-Informationen fördert Deutschland den Verkauf eines U-Bootes an die Regierung in Jerusalem mit 135 Millionen Euro. Das Brisante an dem Deal: Die Boote könnten mit Atomwaffen nachgerüstet werden.
(SPIEGEL online. Die Subvention ist logisch: Wenn das Boot die an Saudi-Arabien gelieferten Panzer zerstört, müssen die wieder neue kaufen. Ein Bombengeschäft für's DDR- Pfarrerstöchterlein.)

(stern.de. Lebenszeichen aus Mexiko. Die neue deutsche Reisewelle ist gestrandet. Der weiß: Reise, reise Mausespeck, in zwei Jahren ist die FDP ganz weg.)