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Der Hirte und seine Schafe: Zollitsch an der Freiburger Münsterkrippe.
Unter die Haut
Ein Geräusch wie beim Zahnarzt. Ein strahlend weißes Lächeln. Ein Stuhl und eine Liege. Apparate auf einem Rolltischchen. Es riecht nach Desinfektionsmittel. Einweghandschuhe liegen bereit
Eine Nadel wird in knallige Farbe getaucht und mit Präzision in die zweite Hautschicht eines Oberarms gestochen. Karen liegt ruhig auf der Liege, es läuft Musik von Café del Mar. Nadja, die Chefin des Straight Tattoo Studios in Renchen, beginnt mit dem Tätowieren.
(Offenburger Tageblatt. Sind OT-Schreiber am Gehirnbpiercing und Nasenring erkennbar?)
Kaninchen in der Ortenau-Halle
Der Landesverband badischer Rassekaninchenzüchter veranstaltet am Samstag und Sonntag, 7./8. Januar, 8 bis 17 bzw. 9 bis 14 Uhr, in der Ortenau-Halle auf dem Offenburger Messegelände die 44. badische Landesverbands-Kaninchenschau. Angeschlossen werden die 41 badische LV-Jugendschau, die Sonderschau des badischen Herdbuches sowie eine Erzeugnisschau der Frauengruppen. Zu dieser Großschau sind von fast 1000 Ausstellern rund 5000 Kaninchen aus 160 Rassen und Farbenschlägen gemeldet. Die Schirmherrschaft hat Alexander Bonde, Minister für Ernährung und Ländlichen Raum in Baden Württemberg, übernommen.
(Offenburger Tageblatt. Hat es Möhrchen, das Oberkaninchen?)
NABU Ortenaukreis ruft zur Vogelzählung auf
(BADEN online. Wieviele gibt's im Hause Reiff?)
Neue Impulse - Fortbildungsprogrammm 2012
Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Lahr hat das Fortbildungsprogramm 2012 für Haupt- und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit fertiggestellt. Von JuLeiCa über Cajón und Geocaching bis zu Spielebau und Teamtraining reicht das Spektrum der Fortbildungen, die neue Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bringen sollen.
(Stadt Lahr. Tandaradei. Phantasie kontraproduktiv. Jeder ein Sozialarbeiter.)
Erfolg: 150 zusätzliche Plätze für die Jüngsten
Betreuungsbedarf für Zweijährige steigt / Zu viele Regelplätze in den Stadtteilen
Der Bedarf an Betreuungsplätzen für drei- bis sechsjährige Kinder entwickelt sich in den Stadtteilen meist rückläufig, in der Kernstadt dagegen steigt er an. Dies hat die Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung gezeigt. Auf diese Entwicklung hat Lahr bereits reagiert. 5,4 Millionen Euro wird die Stadt 2012 für die Betriebskosten der Kleinkindbetreuung zuschießen.
(Lahrer Anzeiger. DDR-Zustände.)
»Tafel-Kinder« suchen Paten
Es geht um Begleitung und Förderung von Kindern, wenn dies vom Elternhaus aus nicht möglich ist
Die Lahrer Tafel plant ein neues, etwas ungewöhnliches Projekt, das sowohl von der Diakonie als auch von den künftigen Gebern und Nehmern begrüßt wird: Firmen und Privatpersonen unterstützen Kinder der Lahrer Tafel im Alter bis 18 Jahren durch aktive Patenschaft.
(Lahrer Anzeiger. Wann ist mal Schluß mit diesem Unsinn? Wer Kinder in die Welt setzt, soll sich auch um die kümmern.)
Ein neues Gremium für die "kleinen Fische"
Bürgerräte sollen die Kommunalpolitik beraten: Das Land will sich in einem Modellprojekt nach Vorarlberger Vorbild engagieren
Als die 15 000 Einwohner zählende Stadt Hohenems im Vorarlberg 2009 nach dem Zufallsprinzip Teilnehmer für einen Bürgerrat auswählte, waren die Reaktionen überwiegend positiv. "Der kleine Fisch kann mitreden" , freute sich einer der Angefragte. Ziel des vom Vorarlberger Büro für Zukunftsfragen organisierten Bürgerrats war es, Bewohner zu erreichen, die sich zuvor kaum oder gar nicht politisch engagiert hatten. Auftrag des Bürgerrats war es, dem Kommunalparlament Anregungen zu liefern.
(Badische Zeitung. Suchen die Grünen noch Jobs für ihre Klientel? Was nötig wäre, ist kompetenter fachlicher Rat für Gemeinderäte, um gegenüber Verwaltungen nicht zu unterlegen zu sein, aber keine Schwatzbuden.)
Die Sternsinger sind unterwegs
(Badische Zeiutng. Ach nee, wie kindisch. Kostümball 1)
Christus segene dieses Haus
(Badische Zeitung. Kosatümball 2)
Von wegen locker aus der Hüfte
BZ-Redakteur Bastian Henning hat sich beim Dreikönigsschießen in Oberschopfheim als Schütze versucht — und war gar nicht mal so schlecht, findet er
(Badische Zeitung. Journalismus ist was anderes als solche Verzweiflungstaten mit ausgelutschtem Krampf.)
Heimat im Mittelpunkt
Erwin Teufel ist Festredner beim Neujahrsempfang in Offenburg
Rund 800 Gäste haben sich zum Neujahrsempfang der Stadt Offenburg am Sonntag, 8. Januar, um 11 Uhr in der Oberrheinhalle angemeldet. Zu ihnen zählen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und die Abgeordneten Elvira Drobinski-Weiß (SPD) und Thomas Marwein (Grüne) ebenso wie zahlreiche Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben in Stadt und Ortenaukreis. Oberbürgermeisterin Edith Schreiner, die traditionell auch einen Rück- und Ausblick auf wichtige städtische Projekte geben wird, hat dem Empfang unter das Motto "Heimat" gestellt. Zu diesem Thema wird außer ihr als Festredner der frühere Ministerpräsident Erwin Teufel sprechen. Zudem führt Moderator Markus Knoll ein Gespräch mit dem "Heimat" -Künstler Stefan Strumbel. Umrahmt wird der Empfang von der Stadtkapelle und den Rappern Claudio Esposito und P-Vers.
(Badische Zeitung. Vorwärts nimmer, rückwärts immer.Oh Schwarze, oh Heimat.)
Oberkirch wird zum Narren-Tollhaus
Verband Oberrheinischer Narrenzünfte feiert im Renchtal seinen 75. Geburtstag
(Badische Zeitung. Wieso wird? Narri Heil 1937?)
Vom Konjunkturpaket profitiert
Investitionen von 2,15 Millionen Euro sind mit 1,23 Millionen Euro gefördert worden
(Badische Zeitung. Danke, Steuerzahler!)
MSC hat Grund zur Freude
1500 Euro von der Volksbank
(Badische Zeitung. Kunden als Geldesel?)
Fledermäuse und S 21
Der für Anfang kommender Woche geplante Abriss des Südflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofes für das Bahnprojekt Stuttgart 21 könnte durch Fledermäuse verhindert werden. Die Bauherrin Deutsche Bahn müsse zuvor sicherstellen, dass Erschütterungen beim Abbruch des Bauwerks nicht die Winterruhe der Fledermäuse im benachbarten Schlossgarten stören, teilte das Eisenbahn-Bundesamt am Mittwoch mit.
(Badische Zeitung. Auch die Schnarchregierung könnte in ihrem Winterschlaf gestört werden und die campenden Stadtstreicher im Park.)
Samuel Kochs Leben
Er ist noch jung — aber im April kommt seine Biographie heraus. Samuel Koch aus Efringen-Kirchen, der sich in der Sendung "Wetten dass" im Dezember 2010 schwer verletzt hat und seither querschnittsgelähmt ist, hat sein Leben aufschreiben lassen von dem Journalisten Christoph Fasel. Das Buch mit dem Titel "Samuel Koch — Zwei Leben" erscheint im Adeo-Verlag, der zum Bertelsmannkonzern gehört.
(Badische Zeitung. Reklame für Nonsens. Mediengeilheit ohne Grenzen?)
Bundespräsident unter Druck
"Bild" will Wulffs Mailbox-Nachricht veröffentlichen
Die "Bild"-Zeitung will die Unklarheiten über den ominösen Anruf von Christian Wulff bei Chefredakteur Diekmann ausräumen. Das Blatt plant, den Wortlaut der Mailbox-Nachricht zu veröffentlichen - und setzt damit den Bundespräsidenten unter Zugzwang: Er soll seine Zustimmung geben.
(SPIEGEL de.) Da er Nein gesagt hat, hat er was zu verbergen. Die Wahrheit war's wohl nicht, die er im Staatsfernsehen zum Besten gab. Wie lange schaut sich Deutschland dieses Schmierentheater Merkels noch an? Das Amt muß abgeschafft werden.)
Affären-Präsident Wulff
Er hat seine Ehre verspielt
Das Fernsehinterview mit Christian Wulff war eine Zumutung. Es zeigte einen Bundespräsidenten, der seine Würde verloren hat, sich aber weiter ans Amt klammert. Jetzt muss er gehen.
(SPIEGEL de. Es gibt nicht nur Klammeraffen. Peinlich die dritte Garnitur von ARDZDF-Journalistendarstellern.)
Wulff-Affäre
Merkels Problempräsident
Der TV-Auftritt bringt keine Atempause: Bundespräsident Wulff liefert sich ein öffentliches Duell mit der "Bild"-Zeitung um die Veröffentlichung seiner Mailbox-Nachricht für Chefredakteur Diekmann. Die Opposition fordert ein Machtwort der Kanzlerin. Doch Angela Merkel sieht schweigend zu. Am Tag nach dem Präsidenten-Interview steht Angela Merkel im Kanzleramt und singt. "Glo-ooooo-ooooo-ooooo-ria, in excelsis deo!" Die Bundeskanzlerin spitzt die Lippen, mehr als hundert Jungen und Mädchen in bunten Gewändern und goldenen Pappkronen begleiten sie. Die Sternsinger sind zu Gast in der Regierungszentrale, wie immer zum Jahresauftakt.
(SPIEGEL de. Kann froh sein, daß er kein Bär ist.)
Guttenberg-Debatte in Kreuth
Seehofer wirbt um verlorenen Sohn
Der CSU-Chef setzt auf ein Guttenberg-Comeback: Auf der traditionellen Winterklausur in Kreuth wirbt er um den einstigen Superstar. Der Freiherr könnte sein Schlüssel zum Machterhalt sein - doch Seehofer riskiert auch die Glaubwürdigkeit seiner Partei.
(SPIEGEL de. Hochgestapelt.)
Wann Schausten vorbei?"
Neben dem Thema Wulff gibt es seit dem Interview ein neues Schlagwort, das die Diskussion der Webgemeinde domininiert: "Frau Schausten". Grund dafür ist folgende Passage aus dem Interview:
Bettina Schausten: „Aber da hätten Sie natürlich auch sagen können: Ich gebe Euch mal pro Nacht 150 Euro. Sowas. Was spricht dagegen eigentlich?“ Christian Wulff: „Machen Sie das bei Ihren Freunden so?“Bettina Schausten: „Ja.“
(WELT online. Wieviel zahlen Freunde  für die öffentlich-rechtliche Schausten? Die wird sich jetzt vor Einladungen nicht mehr retten können. Seltsame Dame. Ist schon mal aufgefallen, als sie wegen eines NPD-Politikers ausflippte.)
Netzstabilität
Österreich rettet die deutsche Stromversorgung
Die Abschaltung deutscher Atomkraftwerke macht sich bemerkbar. Netzbetreiber können nur noch mit Reserve-Kraftwerken aus Österreich die Versorgung stabil halten.
(WELT online. Kommt der Strom nicht aus der Steckdose?)


Drei Säulen tragen „Turbo-Entwicklung“
Ricardo hatte schlechteste Chancen und dank engagierter Förderung fast alles nachgeholt
Wie viel Kraft in kleinen Kindern steckt, selbst wenn sie die denkbar ungünstigsten Startchancen gehabt haben, das zeigt das Beispiel von Ricardo Schuhmacher. Der Sechsjährige hüpft rhythmisch und geschickt auf dem neuartigen Trampolin, malt ein stolzes Wickingerschiff mit Drachenkopf, kuschelt mit seinem Papa und genießt es ansonsten sichtlich, von seiner Familie umgeben zu sein. Dass er so große körperliche, geistige und auch sprachliche Fortschritte gemacht hat, das führen Stefan und Sabine Schuhmacher auf das ideale Zusammenwirken der Frühförderstelle Pfiff, des Sprachheilkindergartens in Balgheim, des fachlichen Beistands des sozial-pädiatrischen Instituts am Stuttgarter Olgahospital und der engagierten Familie zurück: „Zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Partner zu geraten“, das sei ein großes Glück gewesen.
(Schwäbische Zeitung. Ausnahme.)
Wie sich der Stadtteil „im Grund“ entwickelte
Im ersten Teil der Serie geht es um das Schicksal der Auswanderer
(Schwäbische Zeitung. Abschreiben kann jeder. Warum verletzt die Schwäz dabei permanent Urheberrechte  der Spaichinger Stadtchronik und von Autor Jochen Kastilan - Grüselhorn -?)
Kandidaten sind von Offenheit angetan
Positive Bilanz eines kurzen, intensiven und fairen Wahlkampfs
Wer nach Weihnachten in Bubsheim zuhause war, der hat die drei Bubsheimer Bürgermeister-Kandidaten persönlich kennen gelernt. Den alle drei, Thomas Leibinger (48), Georg Zindeler (56) und Marcel Bones (41) haben oder werden alle Häuser persönlich besucht und ihre Wahlprospekte abgegeben haben. Alle drei ziehen eine sehr positive Bilanz eines kurzen, intensiven und fairen Wahlkampfs. Am Sonntag werden es die rund 800 Bubsheimer Wahlberechtigten wohl nicht leicht haben.
(Schwäbische Zeitung. Häuser-Kampf? Wer allzu offen ist, ist nicht ganz dicht.)
Seniorenzentrum stellt neue Hauszeitung vor
Vor 80 Gästen eröffnet beim Neujahrsempfang zudem die Ausstellung „Kraftwerk Sonne“
(Schwäbische Zeitung. Schwäz abbestellt?)
Aixheim erwartet Abstauber
Mit dem Abstauben beginnt die Fasnet und in Aixheim werden die Abstauber sehnlichst erwartet. Hier ist es höchstes Ritual, weil damit jedem Einwohner deutlich gemacht wird, dass mit dem Brauch, das Häs abzustauben, auch die Fasnet ihren offiziellen Anfang nimmt. Die Hans-Wuost-Narrenzunft Aixheim mit ihrem Narrenmeister Franz Gruler schickt deshalb den verstärkten Narrenrat aus und in die Häuser. Natürlich in Frack und Zylinder, wie es sich für ordentliche Narren gehört.
(Schwäbische Zeitung. Normalerweise schießen die Tore.)

(Schwäbische Zeitung. Noch jemand frei? Das läßt sich ändern. Sagt mir, wo all die Mitarbeiter sind, wo sind sie geblieben?  Fragen Sie nach bei Frau Regina Braungart. Irgendwelche Orts- und Vorkenntnisse schaden nicht, auch nicht in deutscher Sprache.)
Interview
„Notfalls Steigeisen im Gepäck haben“
Thomas Meffle weiß, wie Bergsteigen auch bei Eis und Schnee sicher ist
(Schwäbische Zeitung. Wer weiß, womit Löwen sicher erlegt werden können?)
Kirchen beten gemeinsam
Die Evangelische Kirchengemeinde, die Apis Evangelische Gemeinschaft, die Evangelisch-methodistische Kirche und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Baptisten, nehmen auch dieses Jahr wieder an der Internationalen Gebetswoche der Evangelischen Allianz teil. Sie steht unter dem Thema „Verwandelt durch Jesus Christus“.
(Schwäbische Zeitung.pm-plemplem. Hallelujaschlümpfe.)
Interview
„Meistens werden Vermisste lebend gefunden“
Der Polizeisprecher aus Tuttlingen, Matthias Preiss, erklärt die Eckpunkte einer Suche
(Schwäbische Zeitung. Andernfalls sind es Tote.)
NPD plant nationales Zentrumin VS
Auf einer von Neonazis betriebenen Website erklärt der NPD-Mann Jürgen Schützinger, er suche schon „seit längerer Zeit geeignete Räumlichkeiten für Parteitage oder Schulungen.“ Dafür würde sich das City-Kino „in hervorragender Weise“ anbieten. Im Gemeinderat ist man entsetzt und will die Pläne verhindern.
(Schwäbische Zeitung. Villingen-Schwenningen  Hauptstadt derBewegung?)
FDP-Delegierte fahren nach Stuttgart
Mit „neuem Schwung und voller Zuversicht“ fahren die neun Delegierten des FDP-Kreisverbandes Tuttlingen heute zu ihrem 108. Landesparteitag nach Stuttgart.„Mit den zahlreichen Satzungsänderungsvorschlägen wollen wir die Organisation der Parteiarbeit weiter verbessern und künftig noch mehr Elemente direkter Demokratie anbieten“, so der Delegationsleiter und FDP-Kreisvorsitzende, Hans-Peter Bensch. Aber auch inhaltlich will sich die Landes-FDP deutlich positionieren: Im Leitantrag „Neue grün-rote Finanz- und Wirtschaftspolitik“ gehen die Liberalen mit der Landesregierung hart ins Gericht und fordern tiefgreifende Maßnahmen zur Konsolidierung des Landeshaushaltes. Darüber hinaus werden etwa Anträge zum Bürgergeld oder liberaler Kulturpolitik beraten.
(Schwäbische Zeitung.pm-plemplem. Dawird die Regierung aber zittern, zumal sie die Hinterlassenschaft der CDU-FDP-Regierung konsolidierenwill.)
Report Mainz wehrtsich gegen Vorwürfe
Achim Reinhardt und Thomas Reutter, Reporter des SWR-Fernsehmagazins Report Mainz, wehren sich gegen den in dieser Zeitung erhobenen Vorwurf, sie hätten im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Oberndorfer Waffenkonzern Heckler & Koch Rufmord an Staatssekretär Ernst Burgbacher (FDP) und CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder begangen. „Wir haben bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt“, schreiben die beiden Autoren in einer Stellungnahme, „und an keiner Stelle unbelegte Behauptungen über Bestechlichkeit aufgestellt.“ Das Kamerateam habe Burgbacher nicht etwa in einer privaten Situation „aufgelauert“, sondern ihn am Rande einer öffentlichen FDP-Diskussionsveranstaltung in Spaichingen um ein Interview bitten wollen. Diesem Versuch, Fragen zu stellen, sei „eine Vielzahl von schriftlichen Anfragen und Bitten um ein Interview vorausgegangen“, die jedoch abgelehnt worden seien. Zudem seien beide Politiker mit schriftlichen Stellungnahmen in der Berichterstattung zu Wort gekommen. Unsere Zeitung hatte in einem Kommentar kritisiert, dass Burgbacher und Kauder von Report „an den Pranger gestellt“ worden seien, obwohl der Staatsanwaltschaft keinerlei Verdachtsmomente gegen die beiden Politiker vorliegen und deshalb auch keine Ermittlungen gegen sie geführt werden.
(Schwäbische Zeitung. Fakten gegen Schwäz-Meinung.)


Drei Säulen tragen „Turbo-Entwicklung“
Ricardo hatte schlechteste Chancen und dank engagierter Förderung fast alles nachgeholt
Wie viel Kraft in kleinen Kindern steckt, selbst wenn sie die denkbar ungünstigsten Startchancen gehabt haben, das zeigt das Beispiel von Ricardo Schuhmacher. Der Sechsjährige hüpft rhythmisch und geschickt auf dem neuartigen Trampolin, malt ein stolzes Wickingerschiff mit Drachenkopf, kuschelt mit seinem Papa und genießt es ansonsten sichtlich, von seiner Familie umgeben zu sein. Dass er so große körperliche, geistige und auch sprachliche Fortschritte gemacht hat, das führen Stefan und Sabine Schuhmacher auf das ideale Zusammenwirken der Frühförderstelle Pfiff, des Sprachheilkindergartens in Balgheim, des fachlichen Beistands des sozial-pädiatrischen Instituts am Stuttgarter Olgahospital und der engagierten Familie zurück: „Zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Partner zu geraten“, das sei ein großes Glück gewesen.
(Schwäbische Zeitung. Ausnahme.)
Wie sich der Stadtteil „im Grund“ entwickelte
Im ersten Teil der Serie geht es um das Schicksal der Auswanderer
(Schwäbische Zeitung. Abschreiben kann jeder. Warum verletzt die Schwäz dabei permanent Urheberrechte  der Spaichinger Stadtchronik und von Autor Jochen Kastilan - Grüselhorn -?)
Kandidaten sind von Offenheit angetan
Positive Bilanz eines kurzen, intensiven und fairen Wahlkampfs
Wer nach Weihnachten in Bubsheim zuhause war, der hat die drei Bubsheimer Bürgermeister-Kandidaten persönlich kennen gelernt. Den alle drei, Thomas Leibinger (48), Georg Zindeler (56) und Marcel Bones (41) haben oder werden alle Häuser persönlich besucht und ihre Wahlprospekte abgegeben haben. Alle drei ziehen eine sehr positive Bilanz eines kurzen, intensiven und fairen Wahlkampfs. Am Sonntag werden es die rund 800 Bubsheimer Wahlberechtigten wohl nicht leicht haben.
(Schwäbische Zeitung. Häuser-Kampf? Wer allzu offen ist, ist nicht ganz dicht.)
Seniorenzentrum stellt neue Hauszeitung vor
Vor 80 Gästen eröffnet beim Neujahrsempfang zudem die Ausstellung „Kraftwerk Sonne“
(Schwäbische Zeitung. Schwäz abbestellt?)
Aixheim erwartet Abstauber
Mit dem Abstauben beginnt die Fasnet und in Aixheim werden die Abstauber sehnlichst erwartet. Hier ist es höchstes Ritual, weil damit jedem Einwohner deutlich gemacht wird, dass mit dem Brauch, das Häs abzustauben, auch die Fasnet ihren offiziellen Anfang nimmt. Die Hans-Wuost-Narrenzunft Aixheim mit ihrem Narrenmeister Franz Gruler schickt deshalb den verstärkten Narrenrat aus und in die Häuser. Natürlich in Frack und Zylinder, wie es sich für ordentliche Narren gehört.
(Schwäbische Zeitung. Normalerweise schießen die Tore.)

(Schwäbische Zeitung. Noch jemand frei? Das läßt sich ändern. Sagt mir, wo all die Mitarbeiter sind, wo sind sie geblieben?  Fragen Sie nach bei Frau Regina Braungart. Irgendwelche Orts- und Vorkenntnisse schaden nicht, auch nicht in deutscher Sprache.)
Interview
„Notfalls Steigeisen im Gepäck haben“
Thomas Meffle weiß, wie Bergsteigen auch bei Eis und Schnee sicher ist
(Schwäbische Zeitung. Wer weiß, womit Löwen sicher erlegt werden können?)
Kirchen beten gemeinsam
Die Evangelische Kirchengemeinde, die Apis Evangelische Gemeinschaft, die Evangelisch-methodistische Kirche und die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Baptisten, nehmen auch dieses Jahr wieder an der Internationalen Gebetswoche der Evangelischen Allianz teil. Sie steht unter dem Thema „Verwandelt durch Jesus Christus“.
(Schwäbische Zeitung.pm-plemplem. Hallelujaschlümpfe.)
Interview
„Meistens werden Vermisste lebend gefunden“
Der Polizeisprecher aus Tuttlingen, Matthias Preiss, erklärt die Eckpunkte einer Suche
(Schwäbische Zeitung. Andernfalls sind es Tote.)
NPD plant nationales Zentrumin VS
Auf einer von Neonazis betriebenen Website erklärt der NPD-Mann Jürgen Schützinger, er suche schon „seit längerer Zeit geeignete Räumlichkeiten für Parteitage oder Schulungen.“ Dafür würde sich das City-Kino „in hervorragender Weise“ anbieten. Im Gemeinderat ist man entsetzt und will die Pläne verhindern.
(Schwäbische Zeitung. Villingen-Schwenningen  Hauptstadt derBewegung?)
FDP-Delegierte fahren nach Stuttgart
Mit „neuem Schwung und voller Zuversicht“ fahren die neun Delegierten des FDP-Kreisverbandes Tuttlingen heute zu ihrem 108. Landesparteitag nach Stuttgart.„Mit den zahlreichen Satzungsänderungsvorschlägen wollen wir die Organisation der Parteiarbeit weiter verbessern und künftig noch mehr Elemente direkter Demokratie anbieten“, so der Delegationsleiter und FDP-Kreisvorsitzende, Hans-Peter Bensch. Aber auch inhaltlich will sich die Landes-FDP deutlich positionieren: Im Leitantrag „Neue grün-rote Finanz- und Wirtschaftspolitik“ gehen die Liberalen mit der Landesregierung hart ins Gericht und fordern tiefgreifende Maßnahmen zur Konsolidierung des Landeshaushaltes. Darüber hinaus werden etwa Anträge zum Bürgergeld oder liberaler Kulturpolitik beraten.
(Schwäbische Zeitung.pm-plemplem. Dawird die Regierung aber zittern, zumal sie die Hinterlassenschaft der CDU-FDP-Regierung konsolidierenwill.)
Report Mainz wehrtsich gegen Vorwürfe
Achim Reinhardt und Thomas Reutter, Reporter des SWR-Fernsehmagazins Report Mainz, wehren sich gegen den in dieser Zeitung erhobenen Vorwurf, sie hätten im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Oberndorfer Waffenkonzern Heckler & Koch Rufmord an Staatssekretär Ernst Burgbacher (FDP) und CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder begangen. „Wir haben bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt“, schreiben die beiden Autoren in einer Stellungnahme, „und an keiner Stelle unbelegte Behauptungen über Bestechlichkeit aufgestellt.“ Das Kamerateam habe Burgbacher nicht etwa in einer privaten Situation „aufgelauert“, sondern ihn am Rande einer öffentlichen FDP-Diskussionsveranstaltung in Spaichingen um ein Interview bitten wollen. Diesem Versuch, Fragen zu stellen, sei „eine Vielzahl von schriftlichen Anfragen und Bitten um ein Interview vorausgegangen“, die jedoch abgelehnt worden seien. Zudem seien beide Politiker mit schriftlichen Stellungnahmen in der Berichterstattung zu Wort gekommen. Unsere Zeitung hatte in einem Kommentar kritisiert, dass Burgbacher und Kauder von Report „an den Pranger gestellt“ worden seien, obwohl der Staatsanwaltschaft keinerlei Verdachtsmomente gegen die beiden Politiker vorliegen und deshalb auch keine Ermittlungen gegen sie geführt werden.
(Schwäbische Zeitung. Fakten gegen Schwäz-Meinung.)

Verwaltungsreformen lassen Zahl auf 11 337 schrumpfen


Ein Steinzeitdorf - auf der Ausstellung "Archäologie und Playmobil" im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz noch bis zum 12.Februar zu sehen.
(lifepr) - Nur noch 11.337 selbstständige Städte und Gemeinden werden heute in der Bundesrepublik Deutschland gezählt. Sie alle sind auf dem Städteportal http://www.meinestadt.de zu finden - mit Statistiken, Marktplätzen, Branchenadressen, örtlichen Stellenangeboten, Stadtplänen, Veranstaltungen und einer umfassenden lokalen Websuche.
14.197 Städte waren es noch im Januar 2000, als das Portal meinestadt.de erstmals ans Netz ging. Dies bedeutet: 2.860 Gemeinden haben seitdem ihre Rathäuser dicht gemacht und sich einer größeren Stadt oder Gemeinde angeschlossen. In den letzten Monaten schrumpfte die Zahl der selbstständigen Gemeinden weiter. Betroffen sind hier besonders die neuen Bundesländer. In Mecklenburg-Vorpommern trat erst im September 2011 die letzte Kreisgebietsreform in Kraft. Gab es dort vorher zwölf Landkreise und sechs kreisfreie Städte, sind es jetzt nur noch sechs Landkreise und zwei kreisfreie Städte.
Insgesamt gab es seit 2005 drei Kreisgebietsreformen, bei der die Anzahl der Gemeinden zwar nur geringfügig gesunken ist, die Anzahl der Kreise allerdings deutlich reduziert wurde. Gemeint sind die oben genannte Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern 2011 sowie in Sachsen 2008 und 2007 in Sachsen-Anhalt. In Sachsen schrumpften die bisher sieben kreisfreien Städte und 22 Landkreise auf drei kreisfreie Städte und zehn Landkreise. In Sachsen-Anhalt blieb die Zahl der kreisfreien Städte mit drei Städten zwar gleich, doch die Landkreise reduzierten sich von 21 Stück auf elf.
Eingemeindungen erfolgen meist aus finanziellen oder kommunalpolitischen Gründen. Auf meinestadt.de werden alle diese Veränderungen in der Städtelandschaft Deutschlands sorgfältig nachvollzogen. Besucher des Portals, die noch nach den alten Stadtnamen suchen, werden automatisch zu der jetzt neu geschaffenen Kommune geleitet.
meinestadt.de ist das größte Portal für alle 11.337 Städte und Gemeinden in Deutschland und führend im Bereich der lokalen Suche. Mit über 190 Millionen Zugriffen im Monat gehört das Portal zu den meist genutzten deutschen Internetangeboten laut Informationsgesellschaft zur Verbreitung von Werbeträgern (IVW 11/2011).
 

Auf 13 000 Hektar Anbau von Arznei-, Färbe- und Gewürzpflanzen
(lifePR) - 75 verschiedene Arzneipflanzen werden in Deutschland für die Herstellung von Medikamenten angebaut. Im Winter helfen sie in Erkältungstees, Hustenbonbons, ätherischen Ölen oder Badezusätzen über Erkältungsbeschwerden hinweg. Dies teiltdas Bundeslandwirtschaftsministeriummit.
Aber auch für viele andere Beschwerden gebe es wertvolle pflanzliche Wirkstoffe. In Deutschland wurden in diesem Jahr auf 13.000 Hektar Arznei-, Färbe- und Gewürzpflanzen angebaut.
Die Hauptanbaugebiete liegen in Thüringen, Bayern, Hessen und Niedersachsen. Aber nur ein kleiner Teil des Rohstoffbedarfs für pflanzliche Arzneimittel, sogenannte Phytopharmaka, kann tatsächlich aus der heimischen Produktion gedeckt werden.
Daher unterstütze das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Bestrebungen, die Anbaufläche bis zum Jahr 2020 auf 20.000 Hektar auszudehnen.
Weitere Informationen zur biobasierten Wirtschaft finden Sie im Internet unter www.aus-natur-gemacht.de


Lahrer Kultur - etwas für Pfauen.
Der milde Winter spart den Straßenmeistereien Geld
Serie »Frostige Zeiten«: Winterdienste warten auf Schnee und Eis
(Offenburger Tageblatt.  Nächstes Mal: Keine Gletscher im Schwarzwaldsommer.)
Eisweinernte in Baden fällt in diesem Jahr aus
(BADEN online. Noch genug volle Flaschen.)
Eislaufen ohne Eis ab Freitag in Mietersheim
(BADEN online. Schreiben ohne Hirn.)
Überfall auf eine Spielothek
Zwei maskierte Männer haben am Mittwochmorgen eine Spielhalle in Lahr überfallen. Ihre Beute: ein geringer Geldbetrag und ein Handy.
(Badische Zeitzung. Lahr hat die blödsten Gauner.)
Marie und Luca sind am beliebtesten
Vornamen-Hitliste: Wie Lahrer ihre Kinder nennen
(Lahrer Anzeiger. Kleben auf den Rückfenstern der Autos. Welche Lahrer? )
Leitfaden für Elternabende
Oberschopfheims Elternbeiräte erarbeiten seit einem Jahr eine Anleitung für attraktive Veranstaltungen
(Lahrer Anzeiger. Mit Bauchtanz und Lehrerhuldigung?)
Heilige Drei Könige zogen von Tür zu Tür
Sternsinger sammelten gestern in Kürzell und Meißenheim Geld für arme Kinder
(Lahrer Anzeiger. Ganz was Neues. Dumm bleibt dumm.)
»Drei Weisen« erbitten Segen
Als Teil der Sternsingeraktion sind die Reichenbacher Ministranten unterwegs und sammeln Spenden
(Lahrer Anzeiger. Papst Vögele weiß auch noch was.)
Städte sind die Heimat der Arbeitslosen
Im Raum Lahr ist die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr von 5 auf 4,6 Prozent zurückgegangen. Unbeschadet davon leben bei insgesamt 7426 arbeitslos gemeldeten Menschen im Ortenaukreis 22,3 Prozent allein in der Stadt Lahr, mehr als in Offenburg. Dabei gilt für die Ortenau, dass die Armut in den Großen Kreisstädten daheim ist.
(Badische Zeitung. Auf dem Dorf traut man sich nicht so. Irgendwo muß Lahr ja Spitze sein.)
"Er soll sagen, was Sache ist oder seinen Hut nehmen"
BZ-Umfrage zur Kreditaffäre des Bundespräsidenten Christian Wulff und der versuchten Einflussnahme auf die Pressefreiheit
(Badische Zeitung. Hinz und Kunz müssen meinungsloser BZ im Lokalteil ihre Meinung sagen. Was halten die denn vom OB?)
Sende für die Aktion Menschen(s)kind
(Badische Zeitung. Wie dumm muß man sein, um für einen der größten Konzerne der Republik, nämlich Caritas der Katholischen Kirche, 1500 Euro zu spenden?)
Wo die Glocken noch läuten, erzählen sie Geschichte
Die Glocken der Ichenheimer St. Nikolauskirche waren nicht immer die selben / Vortrag von Manfred Fischer beim Lichtgang
(Badische Zeitung. Klingelingeling, bald kommt der Eiermann.)
Stolze 85 Jahre alt, und er "kann’s halt nicht lassen"
(Badische Zeitung. Darauf kann der Leser aber einen lassen.)
Nur wer probt, wird Meister auf der Bühne
(Badische Zeitung. Seitenweise Plumptheater und Dorfkarajans.)
"Die Energiewende unterstützen"
Fünf Fraktionen, sieben Fragen: Die Grünen-Fraktion will mehr Klimaschutz, weniger Baugebiete und eine Ampel am Bahnhof
(Badische Zeitung. Und die BZ will für teures Geld Altpapier loswerden.)
1000 badische Züchter zeigen fast 5000 Kaninchen
44. Großschau des Landesverbandes Badischer Rassekaninchenzüchter in Offenburg / Eröffnung durch Minister Alex Bonde
(Badische Zeitung. Hat der Karnickelminister eins unterm Hut?)
Ein Leben lang dem Chorgesang eng verbunden
(Badische Zeitung. Von der Wiege bis zur Bahre.)
"Die Menschen wollen mehr Transparenz"
BZ-Interview mit der Staatsrätin Gisela Erler über Bürgerbeteiligung und deren Verankerung in der Gesellschaft
(Badische Zeitung. Weche, die grün-rot karierten? BZ-Serie: Wir helfen Grün-Rot.)
Wulff-Auftritt im TV
Das war nichts
Der Präsident versucht den Befreiungsschlag: Christian Wulff zeigt sich im Fernsehen ein bisschen reumütig und stilisiert sich zugleich zum Opfer einer Kampagne. Das ist dreist, aber auch geschickt. Gut möglich, dass er damit durchkommt......
(SPIEGEL de.  Von Nichts kommt nichts. Bundeswitzfigur?)
TV-Interview des Bundespräsidenten: Wulff entschuldigt sich für "schweren Fehler"
Kein Rücktritt, kein Bedauern über Urlaubseinladungen, aber eine Entschuldigung für den Anruf bei der "Bild". Christian Wulff hat sich in einem TV-Interview zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert.
(stern.de. Schade,daß er wegen Blöd- und Dummheit erwischt worden ist?)
Fernseh-Interview
Wulff lehnt Rücktritt ab
Bundespräsident Christian Wulff will trotz der massiven Kritik an seiner Person im Amt bleiben. In einem Interview von ARD und ZDF gestand er am Mittwoch zwar Fehler ein, lehnte einen Rücktritt aber ab. „Das war kein Befreiungsschlag“, sagte SPD-Fraktionsvize Heil.
(FAZ.NET. Kennt er Mumm nur von Flaschen?)
Gespaltene Nation
Auch Wulff gehört zu Deutschland – nur zu welchem?
Wulff will Präsident von einem Land sein, in dem man sich Geld von Freunden leihen darf. Aber diejenigen, die dieses Land tragen, haben keine Freunde mit einer halben Million Euro...Und diese "Menschen, da draußen", die niemand haben, der ihnen schnell mal eine halbe Million leiht, müssen sich verarscht fühlen, wenn sie Christian Wulff sagen hören, er "möchte nicht Präsident in einem Land sein, in dem man sich nicht von Freunden Geld leihen kann". Dann soll er es sein lassen.Dann soll er entscheiden, was ihm wichtiger ist: Präsident sein oder sich Geld zu extrem günstigen Bedingungen von Freunden leihen, die ihrerseits ihr Geld unter teilweise dubiosen Bedingungen gemacht haben. Niemand wird gezwungen, in die Politik zu gehen, es gibt genug anständige Berufe, in denen man keine Rechenschaft darüber geben muss, ob man im "Ritz" oder auf dem Klappsofa von Freunden genächtigt hat. "There ain't no such thing as a free lunch", sagen die Amerikaner, "man bekommt nichts geschenkt"oder "alles hat seinen Preis". Ein Ministerpräsident mit ca. 150.000 Euro Jahreseinkommen mag im Vergleich zum VW-Chef oder einem Hedgefonds-Manager unterbezahlt sein, aber er ist nicht auf Tipps und Gefälligkeiten angewiesen.Er wird auch in Naturalien entlohnt, Dienstauto, Dienstwohnung und der Chance, eine Person der Zeitgeschichte zu werden, über die Generationen von Abiturienten Besinnungsaufsätze schreiben werden. Das ist viel mehr als ein geldwerter Vorteil. Und dafür muss er eben auf einiges verzichten, und wenn es nur eine Runde Tischfussball mit Carsten Maschmeyer und Veronica Ferres ist.Ja, Christian Wulff gehört zu Deutschland, zu dem Deutschland der Partygänger und Schnäppchenjäger, dem Deutschland der Eventmanager und Spesenritter, dem Deutschland der Aufsteiger, die voller Bewunderung zu Aufsteigern hinauf schauen, die es noch weiter gebracht haben. "Durch diesen Umgang mit Dingen hat man dem Amt nicht gedient", sagte er im Interview mit der ARD und dem ZDF.Stimmt, hat man nicht. Dafür sollte man gehen und nicht in der dritten Person herumeiern.
(WELT online, Henryk M.Broder. Auch wer meint flüssig zu sein, kann sich als überflüssig erweisen. Deutschland braucht ihn nicht.)
Interview mit Bundespräsident Wulff: „Es gibt auch Menschenrechte für Bundespräsidenten“
Bundespräsident Christian Wulff hat in einem Interview mit ARD und ZDF einen Rücktritt abgelehnt, aber Fehler eingestanden. Union und FDP reagieren erleichtert auf die Erklärung. SPD und Grüne sehen noch Aufklärungsbedarf.
(Der Tagesspiegel. Was für ein Jammerlappen! Der glaubt immer noch, Bundespäsident zu sein. Pflichten kennt der wohl für sein Riesengehalt nicht nicht.)