Springe zum Inhalt

(gh). Da hat sich die BZ aber einen alten Hut aufgesetzt. Das am Rande der Schwäbischen Alb beim Kunstmuseum Hohenkarpfen aufgestellte Werk ist in Wirklichkeit schon recht heruntergekommen. Die Ziegen weiden da jetzt auch nicht, sondern an anderer Stelle. Der Ort im Hintergrund heißt Seitingen-Oberflacht. Hausen o. V.  (700 Einwohner und trotzdem nicht eingemeindet, obwohl nahe bei Spaichingen) liegt in der Gegenrichtung. Der Ort gehört übrigens zum Kreis Tuttlingen und damit zum Regierungsbezirk Freiburg, was die Leser ruhig erfahren sollten. Dafür fällt auch die BZ beflissen auf die Reklame des Roche-Verlags herein und greift ein keineswegs lesenswertes Buch einer nicht schreiben könnenden TV-Moderatorin auf (Seiten-Titel).

Gesundheittipps für das Freibad

(lifepr) - In den Ferien haben die Freibäder wieder Hochsaison. Das Freibad stellt sowohl für Kinder, als auch für Erwachse ein tolles Ausflugsziel mit viel Badespaß im kühlen Nass dar. Doch Vorsicht ist geboten vor den kleinen Gefahren die sich dort im Wasser, auf Wegen oder in den Liegewiesen verbergen.

Im Sommer steht in Freibädern der Freizeitspaß im Vordergrund. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass auch schnell kleinere und größere Gefahren das Badeerlebnis trüben können. Viele Menschen mit nackten Füßen und feuchte Böden in Umkleiden und Duschen, ideale Voraussetzungen beispielsweise für Fußpilz, sich unbemerkt zu verbreiten. Damit es erst gar nicht zu einer Infektion kommt, sollte darauf geachtet werden, die Füße nach dem Baden sorgfältig abzutrocknen und nach Möglichkeit mit einem Desinfektionsmittel zu besprühen.

Und auch in der Liegewiese lauern Gefahren. Oft lässt es sich nicht vermeiden, dass man beim Laufen im Gras auf ein stechendes Insekt, wie eine Biene oder eine Wespe, tritt. Um die Schwellung schnell zu bekämpfen und den Schmerz zu lindern eignet sich am besten Eis, oder eine aufgeschnittene rohe Zwiebel, die man nach dem Entfernen des Stachels auf den Stich legt.

Zu unangenehmen Schnittverletzungen können Scherben auf dem Boden führen. Bei einer Schnittverletzung sollte am besten sofort der Bademeister aufgesucht werden. Er wird die Wunde säubern, um festzustellen, ob die Wunde tief ist und ob ein Arztbesuch erforderlich ist. Meist reichen jedoch die Desinfektion der Verletzung und ein Pflaster aus.

Weitere aktuelle Gesundheitsthemen und den ausführlichen Artikel zum Thema „Badespaß mit Risiken“ erhalten Sie im Ratgeber Gesundheit unter www.arzneimittel.de

Gesundheittipps für das Freibad

(lifepr) - In den Ferien haben die Freibäder wieder Hochsaison. Das Freibad stellt sowohl für Kinder, als auch für Erwachse ein tolles Ausflugsziel mit viel Badespaß im kühlen Nass dar. Doch Vorsicht ist geboten vor den kleinen Gefahren die sich dort im Wasser, auf Wegen oder in den Liegewiesen verbergen.

Im Sommer steht in Freibädern der Freizeitspaß im Vordergrund. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten, dass auch schnell kleinere und größere Gefahren das Badeerlebnis trüben können. Viele Menschen mit nackten Füßen und feuchte Böden in Umkleiden und Duschen, ideale Voraussetzungen beispielsweise für Fußpilz, sich unbemerkt zu verbreiten. Damit es erst gar nicht zu einer Infektion kommt, sollte darauf geachtet werden, die Füße nach dem Baden sorgfältig abzutrocknen und nach Möglichkeit mit einem Desinfektionsmittel zu besprühen.

Und auch in der Liegewiese lauern Gefahren. Oft lässt es sich nicht vermeiden, dass man beim Laufen im Gras auf ein stechendes Insekt, wie eine Biene oder eine Wespe, tritt. Um die Schwellung schnell zu bekämpfen und den Schmerz zu lindern eignet sich am besten Eis, oder eine aufgeschnittene rohe Zwiebel, die man nach dem Entfernen des Stachels auf den Stich legt.

Zu unangenehmen Schnittverletzungen können Scherben auf dem Boden führen. Bei einer Schnittverletzung sollte am besten sofort der Bademeister aufgesucht werden. Er wird die Wunde säubern, um festzustellen, ob die Wunde tief ist und ob ein Arztbesuch erforderlich ist. Meist reichen jedoch die Desinfektion der Verletzung und ein Pflaster aus.

Weitere aktuelle Gesundheitsthemen und den ausführlichen Artikel zum Thema „Badespaß mit Risiken“ erhalten Sie im Ratgeber Gesundheit unter www.arzneimittel.de

Warum muß der Steuerzahler demOhlsbacher Bürgermeister seine jahrelange Prozessiererei bezahlen? Hat es denn kein Geschmäckle, wenn ein E-Werk die Spendierhosen anzieht in bestimmten Orten, nachdem es dort Geschäfte gemacht hat? Gibt es blauäugige Richter?

Warum muß der Steuerzahler demOhlsbacher Bürgermeister seine jahrelange Prozessiererei bezahlen? Hat es denn kein Geschmäckle, wenn ein E-Werk die Spendierhosen anzieht in bestimmten Orten, nachdem es dort Geschäfte gemacht hat? Gibt es blauäugige Richter?

Nur im Weinle ist Wahrheitle, denn Donaueschingen ist nicht Riegele.

Neue Kleider für den Papst
Gengenbacher Franziskanerinnen nähen Benedikt XVI. ein Gewand für seine Freiburger Messe
(Offenburger Tageblatt. Was dem Kaiser recht, ist dem Papst billig.)

Tödlicher Unfall auf der A5
Laut Autobahnpolizei Bühl hatte ein Auto am Morgen eine Panne im Baustellenbereich zwischen Achern und Bühl. Dahinter stand ein zweites Auto. Dessen Fahrer wollte den Bereich absichern. Ein LKW fuhr offenbar in beide Autos. Dabei wurde ein Mensch tödlich, ein anderer schwer verletzt.
(BADEN online. Tägliche Horrorshow A5. Welcher verantwortliche Politiker wandert in den Knast?)

Noch ein Zertifikat
Hygienepreis für das Klinikum
Gold für Offenburg vom Nationalen Referenzzentrum zur Überwachung von Krankenhausinfektionen
Das Ortenau-Klinikum Offenburg-Gengenbach hat bei der »Aktion Saubere Hände« hervorragend abgeschnitten. Außer den Ortenauern haben nur fünf Kliniken in Deutschland das Hygienezertifikat in Gold erhalten. Jetzt werden alle Kreiskliniken entsprechend geschult.Groß ist die Freude im Ortenau-Klinikum Offenburg-Gengenbach: Das Nationale Referenzzentrum zur Überwachung von Krankenhausinfektionen in Berlin hat jetzt der Klinik das höchste Qualitätszertifikat in Gold für die Bemühungen im Bereich Händehygiene (»Aktion Saubere Hände«) verliehen.
(Offenburger Tageblatt. Vorbild Pilatus? Hat das Klinikum noch an seinen Wänden Platz für weitere Zertifikate? 30 000 Menschen sterben im Jahr in Deutschland an Klinikinfektionen. Hinter diesem "Preis" steckt auch wieder nur ein weiteres Zertifikat: Denn Träger der "Aktion Saubere Hände"sind: Nationales Referenzzentrum für die Surveillance nosokomialer Infektionen www.nrz-hygiene.de, Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de, Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen e.V. (GQMG) www.gqmg.desd).

Zeller Mammutbaum könnte den Blitzschlag überleben
Das ist laut Offenburger Tageblatt das Ergebnis eines Gutachtens. Wenn die Versorgung stimme, könne der Baum das wegstecken, so der Experte.
(BADEN online. Der nächste Experte bitte. Das OT wird doch wohl jeden Tag einen finden, bevor der Blitz die Redaktion trifft. Der Lahrer Mammutbaum ist wohl erst ein Thema,wenn das im Rathaus freigegeben wird? Wann stürzt der Storchenturm ein? Auch kein Thema, weil...)

»Jetzt fehlt nur ein Schnäpsle«
Seit einem Jahr wandern jeden Monat Senioren gemeinsam / Älteste Teilnehmer sind 79 Jahre alt
(Lahrer Anzeiger. Normalerweise sind Senioren dement und sitzen im Rollstuhl.Jetzt vergreisen schon Redaktionen.)

Der Sommer lässt die Freibäder im Stich
Der miese Sommer mit seinen kalten Temperaturen und vielen Regengüssen setzt den Freibädern schwer zu. Fast alle klagen über miserable Besucherzahlen und hoffen auf besseres Wetter. Ganz verlassen sind jedoch die wenigsten Bäder. Stammschwimmer gehen bei jedem Wetter ins Wasser — und freuen sich über leere Becken.
(Badische Zeitung. Stammschreiber schreiben jedes Jahr über Freibäder, solange es ein Wetter gibt.Stammschwimmer lassen sich kräftig subventionieren, anstatt die Bäder zu schließen.)

"Bei Regenwetter gibt es weniger Einbrüche"
BZ-Umfrage: Wer leidet unter dem schlechten Sommerwetter und wer profitiert davon? Die Badische Zeitung hörte sich bei Betrieben und Einrichtungen um
(Badische Zeitung. Kein Thema haben, aber darüber schreiben.)

Traubensaft?
Extra:Oechsel-Messe
(Badische Zeitung. Alkoholwerbung  mit Verstoß gegen Trennung von Redaktion und Werbung. Der Veranstalter scheint an Ochsen gedacht  zu haben, oder verwechselt er Wein mit Zuckerwasser? Das Thema ist dumm gewählt worden, denn Oechsle sind eine Maßeinheit für das Mostgewicht des Traubensaftes. Das Mostgewicht ist ein Maß für den Anteil der gelösten Stoffe, vor allem Zucker. Oechsle-Grade lassen über den fertigen Wein kaum eine Qualitätsaussage zu.)

Extra: Stadtteilfest Langenwinkel
(Badische Zeitung. Reklame für Freß- und Sauffest.)

Schottenspiele in Prinzbach
(Badische Zeitung. Hinterwäldler.)

Gerhard Lutz ist nicht den bequemen Weg gegangen
(Badische Zeitung. Wie wird man bequem 80?)

Heilpflanzen als Antwort auf die Gesundheitsreform
Land und Leute: Kräuterexpertin Barbara Meffle setzt auf die Kraft der Wildpflanzen / Am 15. August beginnt "Frauendreissiger"
(Badsche Zeitung. Auch für Unsinn gibt's Experten.)

300 Motorräder, Musik und viele nette Gespräche
Treffen in Oberschopfheim
(Badische Zieutng.Nett zu glauben.)

Gärtner findet alten Degen
Die Entdeckung hinterm Pfarrhaus soll restauriert und im Heimatmuseum gezeigt werden
Einen ungewöhnlichen Fund haben Gärtnermeister Manfred Gaubis und seine Mitarbeiter gemacht. Bei Aufräumungsarbeiten hinter dem Heiligenzeller Pfarrhaus entdeckten sie einen Degen, vermutlich aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Wie lange die Waffe im Erdreich lag und welches Geheimnis sie birgt, könnten Spezialisten herausfinden.
(Badische Zeitung. Jetzt muß aber die Expertin für geschichtliche Märchen, Ulrike Derndinger ran oder dichtet die gerade wieder an ihrer Kuhstall-Lyrik?)

Landrat begrüßt die Zusagen Hermanns
(Badische Zeitung. Welche? Die, die es schon seit Jahren von Leuten gibt, die nicht zuständig sind? Schreiners Frei-Sekt ist doch schon gesoffen.)

Grün-Rot geizt beim Geburtstag
Kostenbremse für Landesfest
2012 jährt sich die Gründung Baden-Württembergs zum 60. Mal. Die CDU wollte das gebührend feiern. Grün-Rot drückt nun auf die Kostenbremse.
(Badische Zeitung. 60 ist kein Jubiläum.)

Politbarometer
Grüne im freien Fall – Steinbrück beliebtester Politiker
Die Grünen kommen im ZDF-Politbarometer nur noch auf 20 Prozent. Das Politiker-Ranking führen zwei Sozialdemokraten an.Die Union bleibt trotz der innerparteilichen Debatten über den richtigen Kurs nach dem jüngsten ZDF-Politbarometer in der Wählergunst stabil. Wenn schon am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme sie auf 34 Prozent – ein Prozentpunkt mehr als im Juli.Die SPD könnte danach unverändert mit 29 Prozent rechnen, teilte das ZDF am Freitag mit. Dagegen kämen die Grünen nur noch auf 20 Prozent (minus 2). Die FDP verharrt in der Umfrage bei 4 Prozent, die Linke liegt weiter bei 7 Prozent. Sonstige Parteien erhielten sechs Prozent (plus eins).Wenn es um die Bewertung nach Sympathie und Leistung geht, liegt der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück mit einem Wert von 1,4 (Vormonat: 1,6) weiter auf Platz eins.Weiter verschlechtert haben sich die Sympathiewerte für FDP-Chef Philipp Rösler mit minus 0,5 (Juli: 0,3) sowie FDP-Außenminister Guido Westerwelle mit minus 1,5 (Juli: 1,4).Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 9. bis 11. August 1280 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte. Die Befragung ist nach ZDF-Angaben repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Die Fehlerquote bei einem Parteianteil von zehn Prozent liegt bei zwei Prozentpunkten.
(WELT online. Lieferant Rösler ist geliefert. Die grüne Liste des Scheiterns spricht sich auch herum.)

Polizeiausbildung
Deutsch-Test für Migranten soll vereinfacht werden
Wer zur Polizei möchte, muss einen Deutsch-Test bestehen. Weil besonders Migranten daran scheitern, könnte die Prüfung in Baden-Württemberg nun leichter werden.Das baden-württembergische Innenministerium erwägt Erleichterungen beim Deutsch-Test für den Polizeidienst, um Migranten den Eintritt zu erleichtern. Der Test sei eine große Klippe für viele Bewerber, sagte Ministeriumssprecher Andreas Schanz der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Focus“.In der Behörde von Innenminister Reinhold Gall (SPD) gebe es deshalb Überlegungen, dass ein Scheitern bei der Prüfung, die ein Diktat und einen Sprachverständnistest beinhaltet, „nicht mehr automatisch zum Ausschluss des Bewerbers“ führt.
(WELT online. Deutsche Beamte ohne Deutschkenntnisse? Das kann ja nur Minderheitenparteien wie Grün und Rot einfallen.)

Stadtverwaltung reagiert auf CDU- und SPD-Luftschlösser

Lahr (gh). SPD und CDU sind auf ihren Seniorenwanderungen tief ins Sommerloch hinabgestiegen. Dabei sind sie einem Projekt begegnet, welches dort seit fast zehn Jahren versenkt worden ist: der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes. Ihre Vorschläge überbieten sich jetzt mit Tieferlegungen, wohl eingedenk des eigenen politischen Schicksals, das den Gemeinderat als Zombieversammlung zur Zeit komplett auf dem Zahnfleisch daherkommen läßt. Was von den aus dem Mottenloch hervorgekramten Plänen für Umbauten eines Lahrer Verkehrsknotenpunktes zu Luftschlössern zu halten ist, versucht die Stadtverwaltung einigermaßen fachlich ernthaft zu beantworten. Unterm Strich allerdings ändert auch dies nichts daran, daß die CDU-SPD-Überlegungen Hirngespinste sind. Denn nicht alles, was aus Lahr an Bettelrufen kommt, erntet ein Echo mit Eimern voller Geld. Angesichts des Milliardenstaus in der deutschen Verkehrsinfrastruktur sind Schönheitsoperationen à la Lahr chancenlos. Außerdem erreichen die Kosten Dimensionen, welche einen Verzicht auf eine Landesgartenschau voraussetzen würden.

Stellungnahme der Stadtverwaltung
Die Stadtverwaltung erklärt zu einem Projekt Friedrich-Ebert-Platz:

"Zu den von der SPD und CDU vorgetragenen Überlegungen für den Friedrich-Ebert-Platz nimmt die Stadt aus fachlicher Sicht wie folgt Stellung: Der Vorschlag entspricht grundsätzlich dem Prinzip des an der Zufahrt zum Europa-Park gebauten Kreisverkehrs mit Unterführung für Geradeausfahrer. Allerdings sind außer dem Verkehrsführungsprinzip die Rahmenbedingungen - Bauen in freier Feldflur - nicht vergleichbar.

In Lahr handelt es sich um eine innerstädtische Hauptverkehrsstraße mit einer hohen Verkehrsbelastung und beengten Platzverhältnissen. Außerdem spielen hier Fuß- und Radfahrverkehr eine gewichtige Rolle. Ob die Lösung zu einer Verbesserung der Verhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer führen wird, ist in Abwägung der Kosten -Nutzungsverhältnisse erst noch detailliert zu untersuchen.

Sämtliche betroffenen Straßen sind mit Hauptversorgungs- und Kanalisationsleitungen belegt, die in ihrer unterirdischen Infrastruktur vor allem in Ost/West - und Nord/Südrichtung eine über Lahr hinausreichende Funktion haben. Allein die Aufrechterhaltung, Zwischenprovisorien und Umverlegungen würden eine Mindestbauzeit von ca. 1,5 Jahren mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen am Friedrich-Ebert-Platz bedeuten, falls dies überhaupt technisch möglich ist. Dies ist im Detail noch zu untersuchen.

Erst nach diesen Umverlegungen würden sich die eigentlichen Straßenbauarbeiten mit einem weiteren Zeitkorridor von zwei Jahren anschließen. Während der Dauer der beiden Bauzeiten ist mit flächendeckenden Umleitungen und massiven Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Die Baukosten, die derzeit überschläglich noch ermittelt werden, dürften sich in Anlehnung an vergleichbare Baumaßnahmen auf mindestens 20 Millionen Euro belaufen. Außerdem müssten Land und Bund von der verkehrlichen Notwendigkeit und der erheblichen finanziellen Beteiligung überzeugt werden.

Angesichts dieser Tatsachen warnt Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller vor überzogenen Erwartungen: 'Das auf den ersten Blick ansprechende Konzept scheint in seiner Gesamtdimension der gegebenen Situation nicht angemessen zu sein. Der städtische Kostenanteil läge leicht in zweistelliger Millionenhöhe – ohne Kostensteigerungen. Eine solche Infrastruktur wäre eine Lösung für eine Großstadt, die vor ernormen Verkehrsproblemen steht.
Ich halte es grundsätzlich für zweckdienlicher, die hier notwendigen Finanzmittel zielgerichtet an verschiedenen Standorten mit Verbesserungsbedarf in der Kernstadt und den Stadtteilen einzusetzen. Eine Realisierung in den nächsten Jahren ist finanziell nicht darstellbar.'

Des ungeachtet wird die Stadtverwaltung den Vorschlag der Fraktionen näher untersuchen und die Gesamtthematik gesondert in einer Arbeitstagung behandeln. Die aufwändigen Vorarbeiten hierzu können aber nicht kurzfristig geleistet werden. Deshalb wird das Thema Friedrich-Ebert-Platz aus zeitlichen Gründen noch nicht beim Verkehrsworkshop behandelt werden können. Dort werden andere Themen im Mittelpunkt stehen."