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Zimmermädchen

von Joachim Ringelnatz

Die Zimmermädchen der Hotels,

Die meine Betten schlagen und dann glätten,

Ach wenn sie doch ein wenig Ahnung hätten

Vom Unterschiede zwischen Polster und Fels.





Ach wüßtet ihr, wie süß ihr für mich ausseht

Im Arbeitskleid, ihr Engel der Hotels!



Wenn wirklich eine heimlich mit mir ausgeht,

Dann trägt sie Seide und trägt sogar Pelz,

Sei's auch nur Wunderwandlung Hasenfells.



Dann im Café krümmt ihr beim Tasseheben

Den kleinen, roten Finger nach Manier.

Und du merkst nicht, wie gern ich doch mit dir

Oft eine Stunde möchte unmanierlich leben.

Und würde dann – nebst Geld – als Souvenir

Ein schließend, stilles, zartes Streicheln geben.



Und würdet ihr dies Streicheln doch nicht spüren.

Denn ihr bedient nur Nummern an den Türen.



Und wenn sie schlichte Ehre eng verschließen,

Dann dienen sie, da andere genießen.



Hab ich euch tausendmal in Korridoren

Heiß zugesehn und heiser angesehn,

Was ich erträumte, war voraus verloren.

Denn meine Liebe könnt ihr nicht verstehn.


(Quelle: Joachim Ringelnatz: Das Gesamtwerk in sieben Bänden. Band 1: Gedichte, Zürich 1994, S. 377-378.
Permalink:http://www.zeno.org/nid/20005539803

Ganz in Weiß: Wenn Türken Hochzeit machen.

Mobile Sammlung macht Sommerpause
Problemestoffe können bei Deponien abgegeben werden
(Offenburger Tageblatt. Auch Problembären und Problemzeitungen?)

Jetzt kommt der Gebäudemanager
Neue Abteilung im Bau-Dezernat soll bei Betreuung städtischer
Gebäude Ressourcen erschließen
Zum Beginn des kommenden Jahres will die Stadt Lahr das
»zentrale Gebäudemanagement« als eine neue Abteilung der
Stadtverwaltung einführen. Mit Anzeigen wird heute regional
und überregional nach deren Leiter gesucht. Mittelfristig
könnte sich die neue Abteilung zum städtischen Eigenbetrieb
mausern
(Lahrer Anzeiger. Sehr eigen ist schon die ganze Stadt.)

Abwasser wird wohl teurer
Grund ist die geplante vierte Reinigungsstufe der Kläranlage / Investition: 5,5 Millionen
(Badische Zeitung. Wichtiger als ein neues Wasserloch.)

Viel Kunst, wenig Publikum
Pura Vida:Die Skulpturen der fünf Künstler aus Costa Rica sind schon weit gediehen
(Badische Zeitung. Die Lahrer haben den Murks nicht importiert wie andere,die sonst mit  Obst und Gemüse handeln.)

Weitere Sanierungsarbeiten notwendig
Gravierende Schäden am Pallas / Jetziger Sanierungsabschnitt bis Ende August abgeschlossen
Nach der Sanierung ist vor der Sanierung — so abgewandelt trifft eine der unzähligen Fußballweisheiten von Sepp Herberger auch auf die Burgruine Hohengeroldseck zu. Bis Ende August werden die laufenden Sanierungsarbeiten beendet, werden die zur Verfügung stehenden 400 000 Euro verbraucht sein. Beendet sind die Arbeiten dann allerdings noch lange nicht. Bei einem Termin kürzlich hat Bürgermeister Thomas Schäfer angekündigt, das der Verein zur Erhaltung der Burgruine sich dann erneut um Zuschüsse bemühen will, um weiter dringende Arbeiten in Angriff nehmen zu können.
(Badische Zeitung. Für das Geld gäbe es Vernünftigeres als dem Steinhaufen der von Leyen-Geroldseck mit Steuergeld zu frönen.)

Fischerpfad als neuer Weg
Der Arbeitskreis Tourismus Neuried hat seine nächsten konkreten Projekte besprochen
(Badische Zeitung. Die lernen es wohl nie: Tourismus in Neuried!)

Jede Menge Einser vor dem Komma in allen Abschlussklassen
Prüfungen an Realschule, Werkrealschule und Hauptschule in Friesenheim: Die jeweils besten Prüflinge haben Notendurchschnitte von 1,2 bis 1,6
(Badische Zeitung. 111111,0? Gute Noten ändern nichts am niedrigen Niveau von Schülern.)

Öko-Natur-Stützpunkt geplant
Biotop soll auf dem Gänsweidfeld in Meißenheim entstehen / Idee von Bauhofleiter Frank Wagner
(Lahrer Anzeiger. Ökobologe Bauhofleiter? Kann niemand mehr die Natur in Ruhe lassen?)

Junge Menschen halten Vorschriften am wenigsten ein




(lifepr)
- Rund 70 Prozent der deutschen Autofahrer übertreten hin und wieder die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsgrenzen. Das ergab im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne "Risiko raus" eine Emnid-Umfrage bei rund 1000 Autofahrern im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Besonders wenig Respekt für Tempolimits zeigen Fahrer und Fahrerinnen zwischen 30 und 39 Jahren. Von ihnen geben 90 Prozent zu, manchmal zu schnell zu fahren. Überraschung: Die Neigung zur Geschwindigkeitsüberschreitung nimmt zu, je höher der Bildungsabschluss ist. Mehr als 40 Prozent aller Befragten missachten laut Umfrage Park- und Halteverbote, über 30 Prozent halten nicht immer vor Stoppschildern an und blinken nicht bei Spurwechseln sowie beim Abbiegen.

Insgesamt scheinen jüngere Fahrerinnen und Fahrer risikobereiter zu sein als ältere. Von den Befragten unter 30 Jahren räumen 42 Prozent den Handygebrauch am Steuer ohne Freisprecheinrichtung ein, bei den über 50-Jährigen sind es hingegen nur 13 Prozent.

In der Selbsteinschätzung stuft knapp die Hälfte (46 Prozent) der Teilnehmer ihre Fahrkompetenz als gut bis sehr gut ein. Ein weiteres Viertel sieht sich auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht gut) bis 10 (sehr gut) immer noch im oberen Kompetenzbereich zwischen 6 und 7. Hauptmotiv für regelgerechtes Fahren ist für fast 80 Prozent die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer. Gesetzliche Sanktionen, wie Geldbußen oder Punkte in Flensburg, spielen bei der Abschreckung demgegenüber nur eine untergeordnete Rolle.

In der Präventionskampagne "Risiko raus" kooperieren Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der Spitzenverband DGUV, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR, die Bundesländer und weitere Partner mit dem Ziel, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern.

Ist Deutschland eine Bananenrepublik? Haben Sie mal gehört, daß der Oberbürgermeister von Duisburg, Sauerland heißt er und von der CDU ist er, Verantwortung übernommen und Konsequenzen gezogen hat aus der Katastrophe von Duisburg, bei der  am 24.Julo 2010 21 Menschen umgekommen und 500 verletzt worden sind?