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Zensierter Lahrer Christbaum.
Einzelhändler hoffen auf schwungvollen Endspurt
Weihnachtsgeschäft könnte noch besser sein - Geschneke-Tipps
(DER GULLER. Die Hoffnung stirbt zuletzt, der GULLER ist schon gegessen.)
Wenn heute das vierte Licht am Adventskranz leuchtet, naht der Zauber der Weihnacht.
(DER GULLER, Bildunterschrift unter Kitschfoto. Fauler Zauber.)
Eine Frage, Frau Laurischk
(DER GULLER. Interview mit einer politisch Toten. Vier Fragen, keine Antwort.)
Beispiellose Karriere: 41 Jahre Leben im Bad
Frank Kook: Vom Verkäufer zum Duravit-Vorstandsvorsitzenden
(DER GULLER. Fehlte der Stöpsel?)
Der große OT-Mensa-Check
Wie es sieben hungrigen OT-Reportern schmeckte / Leseraufruf: Wie finden Sie das Angebot in den Mensen?
(Offenburger Tageblatt. Wie schmeckt den Lesen für den hohen Preis eine solche "Zeitung"?)
Offenburger Stadtgeflüster
...Einen gehörigen Schrecken versetzte einer eigentlich unerschrockenen OT-Mitarbeiterin in dieser Woche eine Begegnung der besonders unangenehmen und überraschenden Art. Kaum war sie in ihren Schuh geschlüpft, spürte sie einen heftigen Stich im Zeh. Mit einigem Erstaunen musste sie feststellen, dass sich in ihrer Fußbekleidung ein gelb-schwarz-geringeltes Tierchen versteckt hatte – eine Wespe! Offenbar war die gute Frau an ein besonders zähes Insekt geraten. Oder zeigen sich auch hier die Folgen des Klimawandels? Es gäbe jedenfalls schönere Aussichten, als auch im Dezember mit Wespenattacken rechnen zu müssen...Getrost vergessen können die Offenburger die Diskussion um die Brezelpreise in den Schulmensen. Die Stadtverwaltung hat den Caterer überzeugen können, das Laugengebäck ab dem kommenden Jahr statt für 70 Cent wieder für 60 Cent zu verkaufen – so wie das außerhalb der Schulen auch der Fall ist. Um es mit Klaus Wowereit zu sagen: »Und das ist auch gut so!«
(Offenburger Tageblatt. War nicht schon immer zu vermuten, daß mancher beim OT einen Stich haben könnte? Oder hat da jemand eine Brezel, eine schwule auch noch? Wie wär's mit Brezeln von Aldi oder Lidl für 29 Cent? Dort kaufen die Eltern der Mensakinder.)
Die Zell-Weierbacher sind für den Neubau
Ortschaftsrat bevorzugt neues Feuerwehrhaus
(Offenburger Tageblatt. Stadtteilwehren sind rausgeschmissenes Geld. Schluß mit den Subventionen!)
Vermutlich keine weiße Weihnacht
»Trocken und definitiv zu mild«: In diesem Jahr laut Wetterfrosch Glink kein Schnee an Heiligabend
(Offenburger Tageblatt. Zu 50 Prozent stimmt's immer. Kommt darauf an, wo.)
»In stabilem Fahrwasser«
Schulmensen: Zahl der täglichen Esser auf 1340 gestiegen
(Offenburger Tageblatt. Gut gegessen, aber nichts gelernt?)
Fast 13 000 Besucher im weihnachtlichen Museum
Sonniger Sonntag entschädigte für Regen am Freitag
Der Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof steigerte sich von Tag zu Tag. Trotz des Schmuddelwetters wurden bereits am Freitagabend 900 Besucher gezählt. Am Samstag waren es fast 4000, und der Sonntag sprengte alle Erwartungen Nachmittags standen die Besucher bis zur Unterführung Schlange, die Museumsleitung überlegte gar, ob sie »wegen Überfüllung schließen muss«. Doch der Markt blieb offen – für 8000 begeisterte Besucher, die sich von der heimeligen Atmosphäre des Museums anstecken ließen.
(Offenburger Tageblatt. Gute Nacht stille Nacht. Remmidemmi.)
275 Jahre Sparkassen-Mitarbeit
Jubilare für 40 und 25 Jahre Zugehörigkeit zu dem Geldinstitut geehrt
(Kehler Zeitung.Im Hanauerland rechnet man anders.)
Großer Bahnhof für Walter Selzer
Odelshofener Ortsvorsteher wird 75 Jahre alt
(Kehler Zeitung. Zeigt die Überflüssigkeit solcher Grüßauguste. Ein Bürgermeister muß mit 68 abtreten.)
Mundart-»Verzehleri« trotzt dem »Denglisch«
Geschichten vom Winter und Gedichte bei der Feier des Frauentreffs
(Acher-Rench-Zeitung. Macht's nur schlimmer. Eine Seuche breitet sich aus.)
Christian und Bettina Wulff
Auf den Spuren des Präsidenten-Schlamassels
Mehr Anspruch. Mehr Wünsche. Zu schmales Gehalt. Wer in Hannover auf die Suche nach der Ursache des Baukredit-Fauxpas geht, findet klare Antworten. Auf den Spuren eines Paars.
(WELT online. Ein Spießer will nach oben.)
Guttenberg, Rösler, Wulff
Lachnummer, Führungsversager, Schnäppchenjäger
Warum geht unseren Volksvertretern die Schlauheit ab? Wo Moral als innerer Halt ausfällt, braucht es wenigstens pragmatisches Geschick.
(WELT online. Für was Richtiges taugen sie nicht.)
FDP - Der Untergang
Die FDP hat versäumt, sich einer Debatte über Europa zu stellen: Aus Angst vor Machtverlust und aus Scheu vor Populismus. Jetzt zahlt sie den Preis der Feigheit.
(FAZ.NET. Rösler steht für 1,6 Prozent.)
Wulff verbrachte sechs Urlaube als Gast von Freunden
Christian Wulff steht weiterhin zu seinem umstrittenen Privatkredit über 500.000 Euro. Die CDU sichert dem Bundespräsidenten ihre Unterstützung zu.
(WELT online. Was für ein spießiger Schnorrer. Will die CDU Stütze zahlen?)
Koalitionspolitiker stellen sich hinter Wulff
(BILD. de. Damit sie ihm hinten rein treten können.)


Landesgartenschau-Posse in Nagold
(gh). Mitten im Gelände für die Landesgartenschau  2012 in Nagold hatten sich 122 private Quadratmeter einer 30-köpfigen Erbengemeinschaft dem Zugriff der Stadt widersetzt. Nur ein Erbe wollte seinen Anteil veräußern: 4 Quadratmeter. Zu wenig. Als die Zwangsversteigerung angesagt war, bot auch die Stadt mit. Aber mehr als die 9000 Euro Verkehrswert war nicht möglich. Die Quadratmeter schienen der Landesgartenschau zu entgleiten, denn ein anderer Bieter wollte mehr zahlen. Als Retter in der Not sprang ein CDU-Stadt- und Kreisrat ein und langte zugunsten der Stadt zu. Nach der Landesgartenschau wird aus dem geplanten Park Baugelände, und damit steigt natürlich auch der Grundstückswert. Wie der neue Besitzer betont, will er dann das Gelände der Stadt verkaufen - ohne sich zu bereichern.  Für die 9000 Euro jetzigen Verkehrswerts. Stellt sich nur noch die Frage, welchen Sinn eigentlich Landesgartenschauen haben, wo das Land mit 5 Millionen Euro Kommunen anfüttert, die dann das Mehrfache hinterher werfen müssen. Und anschließend heißt's April, Aprirl. Zur Sanierung eventuell vernachlässigter Flächen muß ja nicht der Umweg über eine überflüssige Subventionierung von Beeten und SWR-Fuzzys gewählt werden, wobei die Besucher zweimal zur Kasse gebeten werden: Als Steuerzahler und als Besucher.
Der Pegel der Donau steigt an
Wettertechnisch war am Freitag und Samstag recht viel los in und um Tuttlingen, schreibt unser Wetterexperte Jürgen Hieber. So fegte Orkan „Joachim“ mit bis zu 85 Stundenkilometern über Tuttlingen hinweg, in den Hochlagen der Region gab es mitunter orkanartige Böen. Trotz des Sturms war es ziemlich mild.
(Schwäbische Zeitung. Wohin steigt er, und was macht die Donau?  Dank Experten stimmt der Wetterbericht vom Vortag.)
Zusammen sind die vier geehrten Feuerwehrleute 125 Jahre im Dienst
(Schwäbische Zeitung. Rechnen sollte man können. Zusammen haben sie gleichzeitig Dienst gemacht.)
Junge Union geht mit neuem Vorstand in die Zukunft
Auf Benjamin Bach folgtJochen Becker als Vorsitzender
pm Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Tuttlingen sind die Verdienste von Benjamin Bach gewürdigt worden, der nach acht erfolgreichen Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidiert. Er übergibt einen starken JU-Verband an seinen Nachfolger Jochen Becker.Dem neu gewählten Vorsitzenden wünschte Bach viel Erfolg und hofft, dass dieser über den politisch farblichen Tellerrand hinaussieht. Von Oberbürgermeister Michael Beck lobte die Arbeit der Jungen Union in Tuttlingen. Er wünschte dem neuen Vorsitzenden ein glückliches Händchen und appelierte an die Pflichten der jungen Generation.
(Schwäbische Zeitung. Propaganda-Meldung (pm). Der Leser erfährt  nicht, daß die JU ihre Lobsudelei selbst produziert hat.)
Das Unwetter fegt übers Land
Viele umgestürzte Bäume, Unfälle und ein entgleister Zug im Landkreis Tuttlingen
Das Orkantief Joachim hat seine Spuren mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometern in der Region hinterlassen, die Katastrophen sind bisher aber ausgeblieben. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Wolfgang Schoch, Sprecher der Polizeidirektion Tuttlingen.
(Schwäbische Zeitungen. Wieviele Katastrophen hätte man denn gerne?)
Heilige Könige proben ihre Gewänder an
„Wir kommen daher aus dem Morgenland“, schallt es aus über 30 Kehlen im katholischen Gemeindehaus St. Theresia. Die Mädchen und Buben, die sich für das Sternsingen angemeldet haben, sitzen wie auf Kohlen, denn im Anschluss sollten die Kleider für den „Gang“ ausgesucht und probiert werden.
(Schwäbische Zeitung. Eilige Asylbewerber in Trossingen auf Probe.)


Wau Tannenbaum!
Fast alle Bäume bekommen Füße
Christbaumverkauf in Vilsingen läuft nach eigenen Regeln ab – Viele Diskussionen um den richtigen Baum
(Schwäbische Zeitung. Wo laufen sie denn?)
„Ich denke immer erst Rasterisch, bevor ich schreibe“
Schriftsteller Arnold Stadler hält eine Hommage an seinen Heimatort – Zuhörer erleben eine Sternstunde
Sauldorf Was Sprache vermag, was Heimat bedeutet – das hat der Schriftsteller Arnold Stadler in einer brillanten Hommage an seinen Lebensort Rast formuliert.
(Schwäbische Zeitung. Großdichter ein Rastafari?)
Zug entgleist, Frau fährt gegen Baum
(Schwäbische Zeitung. Vorsicht, Bäume von vorne.)
Krematorium-Pläne sorgen in Talheim für Aufruhr
(Schwäbische Zeitung. Brennendes Problem.)

Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin

(lifepr) - Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat mit Prof. Dr. Alexander Koch, Präsident des Deutschen Historischen Museums (DHM) Berlin, die Ausstellung "Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald" eröffnet. Mit der Ausstellung endet der deutsche Beitrag zum "Internationalen Jahr der Wälder" 2011. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Ausstellung gefördert.
"Der Wald braucht uns, vor allem aber brauchen wir den Wald. Ohne ihn würde uns ein einzigartiger Platz für Erholung, ein unersetzlicher Natur- und Lebensraum, ein wichtiger Klimaschützer und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor fehlen. Für Dichtung, Musik und Kunst ist unser Wald eine unvergleichliche Inspirationsquelle - wie diese Ausstellung zeigt. Ich freue mich, dass das Deutsche Historische Museum das Internationale Jahr der Wälder zum Anlass nimmt, unser Waldkulturerbe in einem besonderen Rahmen und in neuem Licht zu präsentieren", sagte Aigner in Berlin.
"Der deutsche Wald ist weitaus mehr als seine rund 7 Milliarden Bäume und mehr als eine vom Menschen geformte Kulturlandschaft. Was ohne ihn fehlen würde, darauf haben im Aktionsjahr der Vereinten Nationen bundesweit rund 6300 Veranstaltungen hingewiesen", so Aigner. Über 1000 Partner haben das Motto des deutschen Beitrags "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe" aufgegriffen und überall im Land umgesetzt. Die Ausstellung setzt einen Schlusspunkt, widmet sich dem Waldkulturerbe und seiner Bedeutung für Gesellschaft und Kultur, aber auch über das Internationale Jahr der Wälder hinaus: Bis 4. März 2012 zeigt das DHM Berlin auf über 1000 Quadratmetern mehrere hundert Exponate rund um die Symbolkraft von Wald und Bäumen.
Beleuchtet werden die Entstehungsgeschichte der Forstwirtschaft, die Rolle des Waldes für Kultur und nationale Identität sowie die Debatte um das "Waldsterben" der 1980-er Jahre. Beispiele deutscher Malerei verdeutlichen das sich verändernde Bild vom Wald von 1800 bis heute. Im Mittelpunkt steht eine Galerie der deutschen Waldmalerei.

Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin

(lifepr) - Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat mit Prof. Dr. Alexander Koch, Präsident des Deutschen Historischen Museums (DHM) Berlin, die Ausstellung "Unter Bäumen. Die Deutschen und der Wald" eröffnet. Mit der Ausstellung endet der deutsche Beitrag zum "Internationalen Jahr der Wälder" 2011. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Ausstellung gefördert.
"Der Wald braucht uns, vor allem aber brauchen wir den Wald. Ohne ihn würde uns ein einzigartiger Platz für Erholung, ein unersetzlicher Natur- und Lebensraum, ein wichtiger Klimaschützer und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor fehlen. Für Dichtung, Musik und Kunst ist unser Wald eine unvergleichliche Inspirationsquelle - wie diese Ausstellung zeigt. Ich freue mich, dass das Deutsche Historische Museum das Internationale Jahr der Wälder zum Anlass nimmt, unser Waldkulturerbe in einem besonderen Rahmen und in neuem Licht zu präsentieren", sagte Aigner in Berlin.
"Der deutsche Wald ist weitaus mehr als seine rund 7 Milliarden Bäume und mehr als eine vom Menschen geformte Kulturlandschaft. Was ohne ihn fehlen würde, darauf haben im Aktionsjahr der Vereinten Nationen bundesweit rund 6300 Veranstaltungen hingewiesen", so Aigner. Über 1000 Partner haben das Motto des deutschen Beitrags "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe" aufgegriffen und überall im Land umgesetzt. Die Ausstellung setzt einen Schlusspunkt, widmet sich dem Waldkulturerbe und seiner Bedeutung für Gesellschaft und Kultur, aber auch über das Internationale Jahr der Wälder hinaus: Bis 4. März 2012 zeigt das DHM Berlin auf über 1000 Quadratmetern mehrere hundert Exponate rund um die Symbolkraft von Wald und Bäumen.
Beleuchtet werden die Entstehungsgeschichte der Forstwirtschaft, die Rolle des Waldes für Kultur und nationale Identität sowie die Debatte um das "Waldsterben" der 1980-er Jahre. Beispiele deutscher Malerei verdeutlichen das sich verändernde Bild vom Wald von 1800 bis heute. Im Mittelpunkt steht eine Galerie der deutschen Waldmalerei.

                 Der Tannenbaum, von Hans Christian Andersen
Draußen im Walde stand ein niedlicher, kleiner Tannenbaum; er hatte einen guten Platz, Sonne konnte er bekommen, Luft war genug da, und ringsumher wuchsen viel größere Kameraden, sowohl Tannen als Fichten. Aber dem kleinen Tannenbaum schien nichts so wichtig als das Wachsen; er achtete nicht der warmen Sonne und der frischen Luft, er kümmerte sich nicht um die Bauerkinder, die da gingen und plauderten, wenn sie herausgekommen waren, um Erdbeeren und Himbeeren zu sammeln. Oft kamen sie mit einem ganzen Topf voll oder hatten Erdbeeren auf einen Strohhalm gezogen, dann setzten sie sich neben den kleinen Tannenbaum und sagten: »Wie niedlich klein ist der!« Das mochte der Baum gar nicht hören.

Im folgenden Jahre war er ein langes Glied größer, und das Jahr darauf war er um noch eins länger, denn bei den Tannenbäumen kann man immer an den vielen Gliedern, die sie haben, sehen, wie viele Jahre sie gewachsen sind.
»O, wäre ich doch so ein großer Baum wie die andern!« seufzte das kleine Bäumchen. »Dann könnte ich meine Zweige so weit umher ausbreiten und mit der Krone in die weite Welt hinausblicken! Die Vögel würden dann Nester zwischen meinen Zweigen bauen, und wenn der Wind weht, könnte ich so vornehm nicken, gerade wie die andern dort!«
Er hatte gar keine Freude am Sonnenschein, an den Vögeln und den roten Wolken, die morgens und abends über ihn hinsegelten.
War es nun Winter und der Schnee lag ringsumher funkelnd weiß, so kam häufig ein Hase angesprungen und setzte gerade über den kleinen Baum weg. O, das war ärgerlich! Aber zwei Winter vergingen und im dritten war das Bäumchen so groß, daß der Hase im dasselbe herumlaufen mußte. »O, wachsen, wachsen, groß und alt werden, das ist doch das einzige Schöne in dieser Welt!« dachte der Baum.
Im Herbst kamen immer Holzhauer und fällten einige der größten Bäume; das geschah jedes Jahr, und dem jungen Tannenbaum, der nun ganz gut gewachsen war, schauderte dabei; denn die großen, prächtigen Bäume fielen mit Knacken und Krachen zur Erde, die Zweige wurden abgehauen, die Bäume sahen ganz nackt, lang und schmal aus; sie waren fast nicht zu erkennen. Aber dann wurden sie auf Wagen gelegt und Pferde zogen sie davon, aus dem Walde hinaus.
Wohin sollten sie? Was stand ihnen bevor?
Im Frühjahr, als die Schwalben und Störche kamen, fragte sie der Baum: »Wißt Ihr nicht, wohin sie geführt wurden? Seid Ihr ihnen begegnet?«
Die Schwalben wußten nichts, aber der Storch sah nachdenkend aus, nickte mit dem Kopfe und sagte: »Ja, ich glaube wohl; mir begegneten viele neue Schiffe, als ich aus Ägypten flog; auf den Schiffen waren prächtige Mastbäume; ich darf annehmen, daß sie es waren, sie hatten Tannengeruch; ich kann vielmals grüßen, sie prangen, sie prangen!«
»O, wäre ich doch auch groß genug, um über das Meer hinfahren zu können! Was ist das eigentlich, dieses Meer, und wie sieht es aus?«
»Ja, das ist weitläufig zu erklären!« sagte der Storch und damit ging er.
»Freue Dich Deiner Jugend!« sagten die Sonnenstrahlen; »freue Dich Deines frischen Wachstums, des jungen Lebens, das in Dir ist!«
Und der Wind küßte den Baum, und der Tau weinte Thränen über denselben, aber das verstand der Tannenbaum nicht.

Wenn es gegen die Weihnachtszeit war, wurden ganz junge Bäume gefällt, Bäume, die oft nicht einmal so groß oder gleichen Alters mit diesem Tannenbaume waren, der weder Rast noch Ruhe hatte, sondern immer davon wollte; diese jungen Bäume, und es waren gerade die allerschönsten, behielten immer alle ihre Zweige; sie wurden auf Wagen gelegt und Pferde zogen sie von dannen zum Walde hinaus.
»Wohin sollen diese?« fragte der Tannenbaum. »Sie sind nicht größer als ich, Einer ist sogar viel kleiner; weswegen behalten sie alle ihre Zweige? Wohin fahren sie?«
»Das wissen wir! Das wissen wir!« zwitscherten die Sperlinge. »Unten in der Stadt haben wir in die Fenster gesehen! Wir wissen, wohin sie fahren! O, sie gelangen zur größten Pracht und Herrlichkeit, die man sich denken kann! Wir haben in die Fenster gesehen und erblickt, daß sie mitten in der warmen Stube aufgepflanzt und mit den schönsten Sachen, vergoldeten Äpfeln, Honigkuchen, Spielzeug und vielen hundert Lichtern geschmückt werden.«
»Und dann?« fragte der Tannenbaum und bebte in allen Zweigen. »Und dann? Was geschieht dann?«
»Ja, mehr haben wir nicht gesehen! Das war unvergleichlich schön!«
»Ob ich wohl bestimmt bin, diesen strahlenden Weg zu betreten?« jubelte der Tannenbaum. »Das ist noch besser, als über das Meer zu ziehen! Wie leide ich an Sehnsucht! Wäre es doch Weihnachten! Nun bin ich hoch und entfaltet wie die andern, die im vorigen Jahre davongeführt wurden! O, wäre ich erst auf dem Wagen, wäre ich doch in der warmen Stube mit all' der Pracht und Herrlichkeit! Und dann? Ja, dann kommt noch etwas Besseres, noch Schöneres, warum würden sie mich sonst so schmücken? Es muß noch etwas Größeres, Herrlicheres kommen! Aber was? O, ich leide, ich sehne mich, ich weiß selbst nicht, wie es mir ist!«
»Freue Dich unser!« sagten die Luft und das Sonnenlicht; »freue Dich Deiner frischen Jugend im Freien!«
Aber er freute sich durchaus nicht; er wuchs und wuchs, Winter und Sommer stand er grün; dunkelgrün stand er da, die Leute, die ihn sahen, sagten: »Das ist ein schöner Baum!« und zur Weihnachtszeit wurde er von allen zuerst gefällt. Die Axt hieb tief durch das Mark; der Baum fiel mit einem Seufzer zu Boden, er fühlte einen Schmerz, eine Ohnmacht, er konnte gar nicht an irgend ein Glück denken, er war betrübt, von der Heimat scheiden zu müssen, von dem Flecke, auf dem er emporgeschossen war; er wußte ja, daß er die lieben, alten Kameraden, die kleinen Büsche und Blumen ringsumher nie mehr sehen werde, ja vielleicht nicht einmal die Vögel. Die Abreise hatte durchaus nichts Behagliches.

Der Baum kam erst wieder zu sich selbst, als er im Hofe, mit andern Bäumen abgeladen, einen Mann sagen hörte: »Dieser hier ist prächtig! Wir brauchen nur diesen!«
Nun kamen zwei Diener im vollen Staat und trugen den Tannenbaum in einen großen, schönen Saal. Ringsherum an den Wänden hingen Bilder, und bei dem großen Kachelofen standen große chinesische Vasen mit Löwen auf den Deckeln; da waren Wiegestühle, seidene Sophas, große Tische voll von Bilderbüchern und Spielzeug für hundertmal hundert Thaler; wenigstens sagten das die Kinder. Der Tannenbaum wurde in ein großes, mit Sand gefülltes Faß gestellt, aber niemand konnte sehen, daß es ein Faß war, denn es wurde rund herum mit grünem Zeug behängt und stand auf einem großen, bunten Teppich. O, wie der Baum bebte! Was wird da doch vorgehen? Sowohl die Diener, als die Fräulein schmückten ihn. An einen Zweig hängten sie kleine Netze aus farbigem Papier ausgeschnitten, jedes Netz war mit Zuckerwerk gefüllt; vergoldete Äpfel und Wallnüsse hingen herab, als wären sie fest gewachsen und über hundert rote, blaue und weiße kleine Lichter wurden in den Zweigen festgesteckt. Puppen, die leibhaft wie die Menschen aussahen – der Baum hatte früher nie solche gesehen – schwebten im Grünen, und hoch oben in der Spitze wurde ein Stern von Flittergold befestigt. Das war prächtig, ganz außerordentlich prächtig!
»Heute Abend,« sagten alle, »heute Abend wird es strahlen!«
»O,« dachte der Baum, »wäre es doch Abend! Würden nur die Lichter bald angezündet! Und was dann wohl geschieht? Ob da wohl Bäume aus dem Walde kommen, mich zu sehen? Ob die Sperlinge gegen die Fensterscheiben fliegen? Ob ich hier festwachse und Winter und Sommer geschmückt stehen werde?«
Ja, er wußte gut Bescheid; aber er hatte ordentlich Borkenschmerzen vor lauter Sehnsucht, und Borkenschmerzen sind für einen Baum eben so schlimm wie Kopfschmerzen für uns andere.
Nun wurden die Lichter angezündet. Welcher Glanz, welche Pracht! Der Baum bebte in allen Zweigen dabei, so daß eins der Lichter das Grüne anbrannte; es sengte ordentlich.
»Gott bewahre uns!« schrieen die Fräulein und löschten es hastig aus.
Nun durfte der Baum nicht einmal beben. O, das war ein Grauen! Ihm war bange, etwas von seinem Staate zu verlieren; er war ganz betäubt von all' dem Glanze. Da gingen beide Flügelthüren auf, und eine Menge Kinder stürzten herein, als wollten sie den ganzen Baum umwerfen, die älteren Leute kamen bedächtig nach; die Kleinen standen ganz stumm, aber nur einen Augenblick, dann jubelten sie wieder, daß es laut schallte, sie tanzten um den Baum herum, und ein Geschenk nach dem andern wurde abgepflückt.
»Was machen sie?« dachte der Baum. »Was soll geschehen?« Die Lichter brannten gerade bis auf die Zweige herunter, und je nachdem sie niederbrannten, wurden sie ausgelöscht, und dann erhielten die Kinder die Erlaubnis, den Baum zu plündern. O, sie stürzten auf denselben ein, daß es in allen Zweigen knackte; wäre er nicht mit der Spitze und mit dem Goldsterne an der Decke festgemacht gewesen, so wäre er umgestürzt.

Die Kinder tanzten mit ihrem prächtigen Spielzeug herum, niemand sah nach dem Baume, ausgenommen das alte Kindermädchen, welches kam und zwischen die Zweige blickte; aber es geschah nur, um zu sehen, ob nicht noch eine Feige oder ein Apfel vergessen sei.
»Eine Geschichte, eine Geschichte!« riefen die Kinder und zogen einen kleinen, dicken Mann gegen den Baum hin, und er setzte sich gerade unter denselben, »denn so sind wir im Grünen,« sagte er, »und der Baum kann besonders Nutzen davon haben, zuzuhören! Aber ich erzähle nur eine Geschichte. Wollt Ihr die von Ivede-Avede oder die von Klumpe-Dumpe hören, der die Treppen hinunterfiel und doch erhöht wurde und die Prinzessin erhielt?«
»Ivede-Avede!« schrieen einige, »Klumpe-Dumpe!« schrieen andere. Das war ein Rufen und Schreien! Nur der Tannenbaum schwieg ganz still und dachte: »Komme ich garnicht mit, werde ich nichts dabei zu thun haben?« Er war ja mit gewesen, hatte ja geleistet, was er sollte.
Der Mann erzählte von Klumpe-Dumpe, welcher die Treppen hinunterfiel und doch erhöht wurde und die Prinzessin  erhielt. Und die Kinder klatschten in die Hände und riefen: »Erzähle, erzähle!« Sie wollten auch die Geschichte von Ivede-Avede hören, aber sie bekamen nur die von Klumpe-Dumpe. Der Tannenbaum stand ganz stumm und gedankenvoll, nie hatten die Vögel im Walde dergleichen erzählt. »Klumpe-Dumpe fiel die Treppen hinunter und bekam doch die Prinzessin! Ja, ja, so geht es in der Welt zu!« dachte der Tannenbaum und glaubte, daß es wahr sei, weil es ein so netter Mann war, der es erzählte. »Ja, ja! Vielleicht falle ich auch die Treppe hinunter und bekomme eine Prinzessin!« Und er freute sich, den nächsten Tag wieder mit Lichtern und Spielzeug, Gold und Früchten aufgeputzt zu werden.
»Morgen werde ich nicht zittern!« dachte er. »Ich will mich recht aller meiner Herrlichkeit freuen. Morgen werde ich wieder die Geschichte von Klumpe-Dumpe und vielleicht auch die von Ivede-Avede hören.« Und der Baum stand die ganze Nacht still und gedankenvoll.
Am Morgen kamen die Diener und das Mädchen herein.
»Nun beginnt der Staat aufs neue!« dachte der Baum; aber sie schleppten ihn zum Zimmer hinaus, die Treppe hinauf, auf den Boden, und stellten ihn in einen dunkeln Winkel, wohin kein Tageslicht schien. »Was soll das bedeuten?« dachte der Baum. »Was soll ich hier wohl machen? Was mag ich hier wohl hören sollen?« Er lehnte sich gegen die Mauer und dachte und dachte. Und er hatte Zeit genug, denn es vergingen Tage und Nächte; niemand kam herauf, und als endlich jemand kam, so geschah es, um einige große Kasten in den Winkel zu stellen; der Baum stand ganz versteckt, man mußte glauben, daß er ganz vergessen war.
»Nun ist es Winter draußen!« dachte der Baum. »Die Erde ist hart und mit Schnee bedeckt, die Menschen können mich nicht pflanzen; deshalb soll ich wohl bis zum Frühjahr hier im Schutz stehen! Wie wohl bedacht ist das! Wie die Menschen doch so gut sind! Wäre es hier nur nicht so dunkel und schrecklich einsam! Nicht einmal ein kleiner Hase! Das war doch niedlich da draußen im Walde, wenn der Schnee lag und der Hase vorbei sprang, ja selbst als er über mich hinweg sprang; aber damals mochte ich es nicht leiden. Hier oben ist es doch schrecklich einsam!«
»Pip, pip!« sagte da eine kleine Maus und huschte hervor; und dann kam noch eine kleine. Sie beschnüffelten den Tannenbaum und dann schlüpften sie zwischen dessen Zweige.
»Es ist eine gräuliche Kälte!« sagten die kleinen Mäuse. »Sonst ist hier gut sein; nicht wahr, Du alter Tannenbaum?«
»Ich bin gar nicht alt!« sagte der Tannenbaum; »es giebt viele, die weit älter sind denn ich!«
»Woher kommst Du,« fragten die Mäuse, »und was weißt Du?« Sie waren gewaltig neugierig. »Erzähle uns doch von den schönsten Orten auf Erden! Bist Du dort gewesen? Bist Du in der Speisekammer gewesen, wo Käse auf den Brettern liegen und Schinken unter der Decke hängen, wo man auf Talglicht tanzt, mager hineingeht und fett herauskommt?«
»Das kenne ich nicht,« sagte der Baum; »aber den Wald kenne ich, wo die Sonne scheint und die Vögel singen!« Und dann erzählte er alles aus seiner Jugend, die kleinen Mäuse hatten früher nie dergleichen gehört, und sie horchten auf und sagten: »Wie viel Du gesehen hast! Wie glücklich Du gewesen bist!«
»Ich?« sagte der Tannenbaum und dachte über das, was er selbst erzählte, nach. »Ja, es waren im Grunde ganz fröhliche Zeiten!« Aber dann erzählte er vom Weihnachtsabend, wo er mit Kuchen und Lichtern geschmückt war.
»O,« sagten die kleinen Mäuse, »wie glücklich Du gewesen bist, Du alter Tannenbaum!«
»Ich bin gar nicht alt!« sagte der Baum; »erst in diesem Winter bin ich vom Walde gekommen! Ich bin in meinem allerbesten Alter, ich bin nur so aufgeschossen.«
»Wie schön Du erzählst!« sagten die kleinen Mäuse, und  in der nächsten Nacht kamen sie mit vier anderen kleinen Mäusen, die den Baum erzählen hören sollten, und je mehr er erzählte, desto deutlicher erinnerte er sich selbst an alles und dachte: »Es waren doch ganz fröhliche Zeiten! Aber sie können wiederkommen, können wiederkommen! Klumpe-Dumpe fiel die Treppe hinunter und erhielt doch die Prinzessin; vielleicht kann ich auch eine Prinzessin bekommen.« Und dann dachte der Tannenbaum an eine kleine niedliche Birke, die draußen im Walde wuchs; das war für den Tannenbaum eine wirkliche schöne Prinzessin.
»Wer ist Klumpe-Dumpe?« fragten die kleinen Mäuse. Da erzählte der Tannenbaum das ganze Märchen, er konnte sich jedes einzelnen Wortes entsinnen; die kleinen Mäuse waren aus reiner Freude bereit, bis an die Spitze des Baumes zu springen. In der folgenden Nacht kamen weit mehr Mäuse und am Sonntage sogar zwei Ratten, aber die meinten, die Geschichte sei nicht hübsch, und das betrübte die kleinen Mäuse, denn nun hielten sie auch weniger davon.
»Wissen Sie nur die eine Geschichte?« fragten die Ratten.
»Nur die eine,« antwortete der Baum; »die hörte ich an meinem glücklichsten Abend, aber damals dachte ich nicht daran, wie glücklich ich war.«
»Das ist eine höchst jämmerliche Geschichte! Kennen Sie keine von Speck und Talglicht? Keine Speise kammergeschichte?«
»Nein!« sagte der Baum.
»Ja, dann danken wir dafür!« erwiderten die Ratten und gingen zu den ihrigen zurück.
Die kleinen Mäuse blieben zuletzt auch weg, und da seufzte der Baum: »Es war doch ganz hübsch, als sie um mich herum saßen, die beweglichen kleinen Mäuse, und zuhörten, wie ich erzählte! Nun ist auch das vorbei! Aber ich werde daran denken, mich zu freuen, wenn ich wieder hervorgenommen werde.«

Aber wann geschah das? Ja, es war eines Morgens, da kamen Leute und wirtschafteten auf dem Boden; die Kasten wurden weggesetzt, der Baum wurde hervorgezogen; sie warfen ihn freilich ziemlich hart gegen den Fußboden, aber ein Diener schleppte ihn gleich nach der Treppe hin, wo der Tag leuchtete.
»Nun beginnt das Leben wieder!« dachte der Baum; er fühlte die frische Luft, die ersten Sonnenstrahlen, und nun war er draußen im Hofe. Alles ging geschwind, der Baum vergaß völlig, sich selbst zu betrachten, da war so vieles ringsumher zu sehen. Der Hof stieß an einen Garten, und alles blühte darin; die Rosen hingen frisch und duftend über das kleine Gitter hinaus, die Lindenbäume blühten, und die Schwalben flogen umher und sagten: »Quirrevirrevit, mein Mann ist kommen!« Aber es war nicht der Tannenbaum, den sie meinten.
»Nun werde ich leben!« jubelte dieser und breitete seine Zweige weit aus; aber ach, die waren alle vertrocknet und gelb; und er lag da zwischen Unkraut und Nesseln. Der Stern von Goldpapier saß noch oben in der Spitze und glänzte im hellen Sonnenschein.
Im Hofe selbst spielten ein Paar der munteren Kinder, die zur Weihnachtszeit den Baum umtanzt hatten und so froh über denselben gewesen waren. Eins der kleinsten lief hin und riß den Goldstern ab.
»Sieh, was da noch an dem häßlichen, alten Tannenbaum sitzt!« sagte es und trat auf die Zweige, so daß sie unter seinen Stiefeln knackten.
Der Baum sah auf all' die Blumenpracht und Frische im Garten, er betrachtete sich selbst und wünschte, daß er in seinem dunkeln Winkel auf dem Boden geblieben wäre; er gedachte seiner frischen Jugend im Walde, des lustigen Weihnachtsabends und der kleinen Mäuse, die so munter die Geschichte von Klumpe-Dumpe angehört hatten.
»Vorbei, vorbei!« sagte der arme Baum. »Hätte ich mich doch gefreut, als ich es noch konnte! Vorbei, vorbei!«
Der Diener kam und hieb den Baum in kleine Stücke, ein ganzes Bund lag da; hell flackerte es auf unter dem großen Braukessel. Der Baum seufzte tief und jeder Seufzer war einem kleinen Schusse gleich; des halb liefen die Kinder, die da spielten, herbei und setzten sich vor das Feuer, blickten in dasselbe hinein und riefen: »Piff, paff!« Aber bei jedem Knalle, der ein tiefer Seufzer war, dachte der Baum an einen Sommerabend im Walde oder an eine Winternacht da draußen, wenn die Sterne funkelten; er dachte an den Weihnachtsabend und an Klumpe-Dumpe, das einzige Märchen, welches er gehört hatte und zu erzählen wußte – und dann war der Baum verbrannt.
Die Knaben spielten im Garten, und der kleinste hatte den Goldstern auf der Brust, den der Baum an seinem glücklichsten Abend getragen; nun war der vorbei, und mit dem Baum war es auch vorbei und mit der Geschichte auch; vorbei, vorbei, und so geht es mit allen Geschichten!
(Quelle: Andersen, H[ans] C[hristian]: Sämmtliche Märchen. Leipzig 31[um 1900], S. 1-11. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20004412176)