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Journalistendarstellerin macht Bürgermeisterwahlkampf
(gh). Im Advent brennen nicht nur Lichtlein, sondern manchmal auch Sicherungen durch. Eine Journalistendarstellerin und wohl auch Kleintierexpertin ("200 Tiere zeigen sich von ihrer besten Seite") der Schwäbischen Zeitung in Spaichingen versucht gerade durch die deutsche Sprache hoppelnd mit aller Gewalt eine Bürgermeisterwahl in den Blickpunkt des Interesses zu hieven, die erst am 11. März stattfindet. Die Stelle ist also noch nicht einmal ausgeschrieben worden. Mit Hilfe der sogenannten Redakteurin versucht sich der Orts- und Kreischef der CDU, Fraktionsvorsitzender auch im Gemeinderat, ein 33-jähriger Jurist, sich zu positionieren. Gemeinsam ist es ihnen bisher gelungen, schon in mehr Fettnäpfchen zu treten, als in Ausnahmefällen üblich sind. Inzwischen verkündet der Orts- und Kreischef der CDU, sein örtliches Amt ruhen zu lassen. Wird er dann wenigstens vom CDU-Kreisvorsitzenden unterstützt? Als was sitzt er jetzt im Gemeinderat, als CDU-Eunuche?
Los ging es damit, daß die CDU-Fraktion einvernehmlich mit den Grünen der Mehrheit wegen die Wahl entgegen des Wunsches des Amtsinhabers (CDU) von Januar auf März geschoben hat, wobei auf Nachfrage zu eventueller Kandidatur von Anwesenden niemand sich meldete. Dann verkündete der CDU-Vorsitzende, demnächst einen Kandidaten bekannt zu geben. Ohne sich persönlich dazu zu bekennen, ließ er von Vorstand und Fraktion unterschrieben ein Rundschreiben an Mitglieder los, einschließlich Bürgermeister, in dem gegen diesen Stimmung gemacht wurde. Ein paar Wochen später folgte dann die adventliche Verkündigung: Hier kandidiert der Chef. Dies wurde wieder, jetzt unterschrieben, mit Rundschreiben unters Mitgliedervolk gebracht. Auch der Bürgermeister wurde erneut persönlich angeschrieben (wir berichteten) und um Vertrauen und Unterstützung gebeten.
Daß sich das Grüselhorn eine solche Peinlichkeit nicht entgehen läßt, versteht sich von selbst. Auch die Südwestpresse griff den Fall groß auf. Dies muß die örtliche Journalistendarstellerin der Schwäbischen Zeitung empört haben, sah sie sich doch nun mitsamt dem von ihr über den schwarzen Klee Gelobsudelten der Lächerlichkeit preisgegeben. Dabei hatte sie den Kandidaten doch als "Angela Merkel von Spaichingen", "Platzhirsch" und einen, der sich in "Minenfeldern gut auskennt" und dort moderiert, den Lesern als springenden Tiger beschrieben. Nun aber war er als Bettvorleger gelandet, noch bevor die Karten zur Wahl überhaupt gemischt worden sind.
Was lag da nahe, als daß sich die Journalistendarstellerin schämend in eine Ecke verzog? Von wegen. Schuld sind natürlich der Blog von Jochen Kastilan, der mal 20 Jahre ihr Vorgänger als Redaktionsleiter gewesen ist, wobei sie  den Namen www.grueselhorn.de wie die Hexe das Weihwasser scheut, und die Südwestpresse, zufällig die größte Zeitung im Land, die zusammen von solcher Art Verschwiegenheits- und Anbiederungsberichterstattung nichts halten. Daß sie zwischen kritischem Journalismus im sechsten Jahr im Grüselhorn und der beratenden Mitarbeitertätigkeit von Jochen Kastilan für den FDP-MdL Leo Grimm nicht unterscheiden kann, ist ebenso ihr Problem, denn mit Journalismus scheint sie nichts am Hut zu haben. Im Grüselhorn kommt die FDP keineswegs besser weg als andere Parteien. Es scheint, jetzt im Advent brennen nicht nur Lichtlein, sondern auch Sicherungen durch bei einer, die auf dem Weg ist, mit ihrem Bockmist der örtlichen Narrenzeitung Konkurrenz zu machen beim Blick hinter die Kulissen des jecken Treibens der Gartenzwerge.  Jochen Kastilan

Journalistendarstellerin macht Bürgermeisterwahlkampf
(gh). Im Advent brennen nicht nur Lichtlein, sondern manchmal auch Sicherungen durch. Eine Journalistendarstellerin und wohl auch Kleintierexpertin ("200 Tiere zeigen sich von ihrer besten Seite") der Schwäbischen Zeitung in Spaichingen versucht gerade durch die deutsche Sprache hoppelnd mit aller Gewalt eine Bürgermeisterwahl in den Blickpunkt des Interesses zu hieven, die erst am 11. März stattfindet. Die Stelle ist also noch nicht einmal ausgeschrieben worden. Mit Hilfe der sogenannten Redakteurin versucht sich der Orts- und Kreischef der CDU, Fraktionsvorsitzender auch im Gemeinderat, ein 33-jähriger Jurist, sich zu positionieren. Gemeinsam ist es ihnen bisher gelungen, schon in mehr Fettnäpfchen zu treten, als in Ausnahmefällen üblich sind. Inzwischen verkündet der Orts- und Kreischef der CDU, sein örtliches Amt ruhen zu lassen. Wird er dann wenigstens vom CDU-Kreisvorsitzenden unterstützt? Als was sitzt er jetzt im Gemeinderat, als CDU-Eunuche?
Los ging es damit, daß die CDU-Fraktion einvernehmlich mit den Grünen der Mehrheit wegen die Wahl entgegen des Wunsches des Amtsinhabers (CDU) von Januar auf März geschoben hat, wobei auf Nachfrage zu eventueller Kandidatur von Anwesenden niemand sich meldete. Dann verkündete der CDU-Vorsitzende, demnächst einen Kandidaten bekannt zu geben. Ohne sich persönlich dazu zu bekennen, ließ er von Vorstand und Fraktion unterschrieben ein Rundschreiben an Mitglieder los, einschließlich Bürgermeister, in dem gegen diesen Stimmung gemacht wurde. Ein paar Wochen später folgte dann die adventliche Verkündigung: Hier kandidiert der Chef. Dies wurde wieder, jetzt unterschrieben, mit Rundschreiben unters Mitgliedervolk gebracht. Auch der Bürgermeister wurde erneut persönlich angeschrieben (wir berichteten) und um Vertrauen und Unterstützung gebeten.
Daß sich das Grüselhorn eine solche Peinlichkeit nicht entgehen läßt, versteht sich von selbst. Auch die Südwestpresse griff den Fall groß auf. Dies muß die örtliche Journalistendarstellerin der Schwäbischen Zeitung empört haben, sah sie sich doch nun mitsamt dem von ihr über den schwarzen Klee Gelobsudelten der Lächerlichkeit preisgegeben. Dabei hatte sie den Kandidaten doch als "Angela Merkel von Spaichingen", "Platzhirsch" und einen, der sich in "Minenfeldern gut auskennt" und dort moderiert, den Lesern als springenden Tiger beschrieben. Nun aber war er als Bettvorleger gelandet, noch bevor die Karten zur Wahl überhaupt gemischt worden sind.
Was lag da nahe, als daß sich die Journalistendarstellerin schämend in eine Ecke verzog? Von wegen. Schuld sind natürlich der Blog von Jochen Kastilan, der mal 20 Jahre ihr Vorgänger als Redaktionsleiter gewesen ist, wobei sie  den Namen www.grueselhorn.de wie die Hexe das Weihwasser scheut, und die Südwestpresse, zufällig die größte Zeitung im Land, die zusammen von solcher Art Verschwiegenheits- und Anbiederungsberichterstattung nichts halten. Daß sie zwischen kritischem Journalismus im sechsten Jahr im Grüselhorn und der beratenden Mitarbeitertätigkeit von Jochen Kastilan für den FDP-MdL Leo Grimm nicht unterscheiden kann, ist ebenso ihr Problem, denn mit Journalismus scheint sie nichts am Hut zu haben. Im Grüselhorn kommt die FDP keineswegs besser weg als andere Parteien. Es scheint, jetzt im Advent brennen nicht nur Lichtlein, sondern auch Sicherungen durch bei einer, die auf dem Weg ist, mit ihrem Bockmist der örtlichen Narrenzeitung Konkurrenz zu machen beim Blick hinter die Kulissen des jecken Treibens der Gartenzwerge.  Jochen Kastilan

Missverständliche Formulierungen Risiko für Veranstalter


(lifepr) - Missverständliche Formulierungen können Reisende ganz schön durcheinander bringen. Eine wichtige Entscheidung hat das Landgericht Nürnberg-Fürth am 25. Juni 2010 (AZ: 15 S 9612/09) zum Schutz der Reisenden getroffen. Demnach können missverständliche Formulierungen in Reiseunterlagen eine Reisemangel darstellen. Das Risiko missverständlicher Formulierungen in den Reiseunterlagen trägt nach Auffassung des Gerichts allein der Reiseveranstalter, informiert die Deutsche Anwaltauskunft.
In dem Fall wurde ein Reiseveranstalter zur Rückerstattung des Reisepreises an seinen Kunden verurteilt. Dieser konnte eine gebuchte Flugreise nach Madeira nicht antreten, weil er die Angaben zum Abreisezeitpunkt in den Reiseunterlagen falsch interpretiert hat.
Der Kläger hatte eine Gruppenflugreise nach Madeira zum Preis von rund 1.900 Euro gebucht. In der Reisebestätigung des Veranstalters war als Reisezeit angegeben: "03.03.2009 bis 10.03.2009". In einem weiteren Schreiben des beklagten Reiseveranstalters hieß es, die Abfahrt des Transferbusses zum Flughafen Frankfurt sei in Bamberg am 03.03.2009 um 20.30 Uhr. Geleichzeitig wurde aber darauf hingewiesen: "Bei Abfahrten zwischen 17.00 Uhr und 23.59 Uhr sind im Regelfall die Abfahrten am Vorabend. Bitte beachten Sie Ihre Flugzeiten." Als Abflugzeit am Flughafen Frankfurt war angegeben: "03.03.2009, 04.00 Uhr".
Am 02.03.2009 um 20.30 Uhr wartete nun der Transferbus des Reiseveranstalters vergeblich auf den Kläger. Dieser ging davon aus, dass die Reise erst einen Tag später beginnen sollte. Und auch als der Busfahrer den Kläger am späteren Abend anrief, ihn an die Abreise "erinnerte" und sogar noch anbot, eine halbe Stunde auf ihn zu warten, mochte dieser hierauf nicht eingehen. Denn schließlich gehe er gerade ins Bett und vollständig gepackt sei auch noch nicht.
Das Amtsgericht meinte "selber Schuld" und wies die Klage auf Rückzahlung des Reisepreises zurück. Er hätte die Reiseunterlagen aufmerksamer lesen müssen, so dass er ohne weiteres hätte erkennen müssen, dass er einen Tag vorher mit dem Bus fahren müsse. Mit Erfolg hat er dagegen ein Rechtsmittel, die Berufung, eingelegt. Das Landgericht entschied, dass bei einer Pauschalreise auch die Organisation der Reise und die Information darüber eine vertragliche Hauptpflicht des Reiseveranstalters darstelle.
Der Reiseveranstalter müsse den Reisenden Informationen über Reisezeiten eindeutig und ohne Widersprüche mitteilen. Tue er dies nicht, sei die Reise mangelhaft und der Kunde berechtigt, zu kündigen. Nur durch den Vergleich der Abflugzeit mit der Abfahrtzeit des Busses hätte der Kläger schließen können, dass eine dieser Zeiten nicht stimmt. Nachdem der Kläger den telefonischen "Weckruf" des Busfahrers verwarf und damit zum Ausdruck gebracht hatte, dass er die Reise kündigen wolle, konnte er im Ergebnis den gezahlten Reisepreis ohne Abzug von Stornogebühren zurückverlangen.
Informationen: www.anwaltauskunft.de

Ob Johann Peter Hebel bewußt war, was er mit der Neuerfindung des "Alemannischen" im 19. Jahrhundert anrichtete, wenn jetzt mit diesem Etikett  versehene selbsternannte schwäbische Dichterinnen und Dichter Seniorenachmittage mit sogenannten als badisch bezeichneten Banalitäten zu unterhalten versuchen, die auf Hochdeutsch nur lächerlich wirken?


Lahr quieks Inglish.
Liebe Leserin,
lieber Leser,
in wirtschaftlich schwer überschaubaren Zeiten sind verlässliche Informationen besonders wichtig. Diese liefert die Tageszeitung. Täglich druckfrisch auf den Frühstückstisch. Leider trifft die allgemeine Kostenentwicklung auch unser Haus. Vom 1. Januar 2012 an steigt der Preis Ihres Zeitungsabonnements um 1,20 Euro im Monat. Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihr Vertrauen und Ihre Treue.
Ihre Badische Zeitung Verlag und Redaktion
(Badische Zeitung. Warum probieren die's nicht mal mit Qualität? Mit schlechten Leuten wird nie eine gute Zeitung gemacht!)
Aufbruchstimmung
Islamische Religionspädagogik entwickelt sich auch in Freiburg
In manchen Schulen in Baden-Württemberg sind bis zu 30 Prozent der Schüler muslimischen Glaubens. Ein eigener Religionsunterricht für sie ist aber noch Mangelware. Das soll sich nach dem Willen der Landesregierung ändern.
(Badische Zeitung. Wo bleibt der Lehrstuhl für Märchologie? Es ist nicht Aufgabe des Staates, religiöse Indoktrinierung zu lehren!)
Ästhetisches Empfinden im Wandel
Denkmalrat diskutiert, ob sich Klima- und Denkmalschutz vertragen /Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts steht noch aus
(Badische Zeitung. Wo gibt's Denkmalschutz im Regierungsbezirk Freiburg?)
Ein Ortszentrum zum Wohlfühlen
Rund um die 500 Jahre alte Kirche in Mietersheim ist ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen worden
(Badische Zeitung. Der Knopf für die Spülung fehlt.)
Nikolaus kommt in die Stadt
(Badische Zeitung. Der Weihnachtsmann war ja schon bei der BZ.)
Essen verbindet die Kulturen
Jeden zweiten Donnerstag ist der Kochtreff der Lahrer Tafel
(Badische Zeitung. Was sagen dazu die Baumkulturen? Was soll dieser dauernde Migrationsquatsch in Lahr? Anstatt die Tafel als Volksküche abzuschaffen, wird sie auch noch zum Kult verklärt.)

SPD will mehr Geld ausgeben
Haushaltsklausur der Fraktion
Die Haushaltsklausur der Lahrer SPD-Gemeinderatsfraktion für das Haushaltsjahr 2012 stand unter dem Zeichen einer deutlichen Entspannung der Lahrer Finanzlage, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion. Unter der Leitung von Roland Hirsch folgte die Fraktion bei den Beratungen den Eckpunkten der Verwaltung, setzte aber zusätzliche Akzente bei der Kinderbetreuung, den Ortsverwaltungen, dem Ausbau des Radwegenetzes, der Vereinsförderung und bei Maßnahmen in den Stadtteilen.
(Badische Zeitung. Kommt ja aus der Steckdose.)
Ralf Ave teilt im Marie’s seine tiefen Betrachtungen
Lesung als Auftakt für weitere Veranstaltungen in Schuttern
Das Marie’s in Schuttern als Schauplatz einer Lesung: Im ehemaligen Sport-Vereinsheim neben der Offohalle warten am Donnerstagabend rund 20 Gäste auf den in Schuttern lebenden Autor Ralf Ave, der aus seinen fünf Büchern vorliest.
(Badische Zeitung. Hilfe, überall auf den Tannenspitzen Autoren und Autorinnen sitzen.)
Ringsheimer Weine bald im Europa-Park
(Badische Zeitung. In welchem Brunnen?)
In Schutterwald gibt’s die schönsten Hühner
(Offenburger Tageblatt. Kikeriki.)
Keine nennenswerten Schäden nach Sturmtief in der Ortenau
(BADEN online. Am Dienstag geht auch die Sonne auf.)
Ein Kindergarten in der Diskussion
Lahrer Anzeiger verlost einmal fünf Gutscheine für je einen Weihnachtsdorf-Glühwein
(Lahrer Anzeiger. Glühwein war sein letztes Wort, dann trugen sie den Lokalchef fort.)
Nur Kerzen erhellten die Kirche
Friesenheims Protestanten hatten zum Adventssingen eingeladen
(Lahrer Anzeiger. Jesus'Gesangverein.)
Am Lahrer Bahnhof wird weiter gequalmt
Seit sechs Jahren darf am Lahrer Bahnhof nicht mehr geraucht werden, soweit die Theorie. Angeblich möchte die Deutsche Bahn Nichtraucher schützen und den Bahnsteig sauber halten. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Zigarettenstummel liegen nach wie vor zuhauf am verwaisten Bahnsteig herum, trotz des Verbots wird weiter gequalmt.
(Badische Zeitung. Was in Lahr verboten ist, erlaubt sich jeder, denn es fehlt überall die Kontrolle, siehe City.)
Bonner Konferenz
Afghanistan bekommt Hilfe bis 2024
Auf der Afghanistan-Konferenz in Bonn haben die Staats- und Regierungschefs dem Land Hilfe bis 2024 zugesagt. Präsident Karzai versprach im Gegenzug weitere Reformen.
(FAZ.NET. Witzbolde allesamt.Ist ja nicht ihr Geld. Veruntreuung nennt man so etwas, und die ist strafbar.)
Ratingagentur droht mit Herabstufung
Deutschlands Top-Bonität in Gefahr
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat Euro-Ländern mit erstklassiger Bonitätsnote (AAA) eine Herabstufung angedroht. Gründe seien die anhaltenden politischen Turbulenzen und die schwächere Konjunktur.
(stern.de.Immer noch nicht Zeit für Artikel 20, Absatz 4, des Grundgesetzes? Wie lange noch darf die Ex-FDJ-Funktionärin das Land ruinieren?)
Berliner SPD-Parteitag Superstar Gabriel
Mit einer brillanten Rede hat Parteichef Sigmar Gabriel das Herzen der SPD gewärmt. Und er wurde mit einem guten Ergebnis wiedergewählt. Damit ließ er die "Stones" einstweilen hinter sich.
(stern.de. Die SPD beherrscht die hohe, Kunst, stets die falschen Kandidaten aufzustellen.Was wollen die mit einem Kanzlerkandidaten, wenn sie keine Chance auf diesen Posten haben? Rot und Grün langt's schon lange nicht mehr. Die SPD fährt wie Grün in Umfragen abwärts. Lehrer Gabriel ist schon lange weg vom Fenster, hat Hannover sogar an Wulff abgeben müssen.)
Merkel und Sarkozy: Vertragsänderung im März 2012
Die EU-Verträge sollen schnell reformiert werden. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy wollen schon beim EU-Gipfel Ende der Woche die Zustimmung der anderen EU-Staaten erhalten. In Paris stellten sie nun ihre Änderungsvorschläge vor.
(FAZ.NET. Wieviele Monate dauert schon dieses deutsch-französische Affentheater? Wo bleibt die Volksabstimmung über EU und Euro, wenn auf einmal schon eine über einen Bahnhof notwendig ist?)
Mutmaßliche Waffen-SS-Mitglieder
NS-Massaker – Häuser von sechs Männern durchsucht
Im Fall des grausamen Massakers von Oradour 1944 hat die Staatsanwaltschaft Dortmund jetzt Wohnungen durchsucht. Sechs hochbetagte Verdächtige sind im Visier der Ermittler.
Bei insgesamt sechs Männern von 85 und 86 Jahren in der Nähe Berlins, Hannovers, Darmstadts und Bielefelds hat die Staatsanwaltschaft Dortmund in den vergangenen Tagen Hausdurchsuchungen durchgeführt. Grund war der Verdacht, die Männer könnten als Angehörige des Waffen-SS-Regiments „Der Führer“ am 10. Juni 1944 am schlimmsten Massaker beteiligt gewesen sein, das deutsche Soldaten im besetzten Frankreich verübt hatten. Bei den Durchsuchungen seien allerdings keine Beweise dafür gefunden worden, weder Briefe noch Tagebücher oder Fotos, teilte der Dortmunder Staatsanwalt Andreas Brendel jetzt mit.der Ostfront schwer dezimierten Regiment zugeteilt worden waren......Insgesamt gab es 642 Tote, davon 254 Frauen und 207 Kinder. Mit den damaligen Methoden konnten nur noch 52 identifiziert werden.
(WELT online. Warum ist nicht gewartet worden, bis sie tot sind? Ein Prozeß nach dem Krieg in Bordeaux endete als Farce.  Das SS-Regiment "Der Führer" gehörte zur Division "Das Reich".)

Umbau für zwei Textilgeschäfte beantragt

Von der Stadt Lahr vorgestellte Skizze für einen möglichen Umbau des ehemaligen Kaufhauses. 

Das ehemalige KK jetzt.  Leer steht seit Jahren auch das ehemalige Möbelhaus Ruder, rechts.
(gh). Noch kleben Rabattankündigungen von 90 Prozent an den Schaufenstern. Hinter ihnen ist es seit zwei Jahren leer. Solange schon dauert die Pleite des Kaufhauses Krauss. Nun, so meldet die Stadt Lahr, komme Bewegung in die Angelegenheit durch einen Bauantrag. Erdgeschoß und erstes Obergeschoss sollen umgebaut werden. Zwei Textilgeschäfte sollen demnach einziehen. Die Namen verschweigt die Stadt noch auf Bitte des Maklers. Ob Lahr gerade Textilgeschäfte nötig hat, wird sich zeigen, denn riesige Leerflächen haben gerade zwei große Modehäuser seit längerem  hinterlassen.  Wenn nun die Werkgruppe Lahr als Planer genannt wird, droht dann der Stadt ein weiterer Kasten mit "Schießscharten", wovon die Stadt inzwischen genug haben sollte? Städtebaulich problematisch war der bisherige Bau, die Skizze verspricht kaum Besseres..
Falls das Projekt zustande kommt, könnte ein unhaltbarer Zustand in der City am südlichen Ende der Marktstraße beendet werden, denn das ehemalige KK ist alles andere als eine Empfehlung für Lahrbesucher.
Die Pressemitteilung der Stadt im Original:
OB Dr. Müller: „Die Wiederbelebung des KK-Areals ist ein wichtiges Signal zur Stärkung der Innenstadt“
Die Stadtverwaltung bestätigt den Eingang des Bauantrags zum Umbau des KK-Areals. Die Freiherr von Maydell GmbH hat am Dienstag, 29. November 2011, für die Olymp Sigma Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Offenburg, einen Antrag auf Umbau des EG und 1. OG bei der Bauordnung eingereicht.

Die Freiherr von Maydell GmbH, Offenburg, hat uns mitgeteilt, dass sie mit zwei namhaften Textilisten bereits Nutzungsverträge abgeschlossen habe. Es wurde gleichzeitig gebeten, die Namen der Betreiber noch nicht zu nennen. Die Stadtverwaltung Lahr fühlt sich daran gebunden und sieht von einer Namensnennung ab.

Die Schließung des KK hatte zu Jahresbeginn 2010 im südlichen Bereich der Fußgängerzone eine schmerzliche Lücke hinterlassen. Das Entreé der Fußgängerzone hat eine besondere Bedeutung als eine Art Visitenkarte, die dem Besucher Appetit macht auf die ganze Vielfalt innerstädtischer Lebens- und Einkaufswelten. Die Stadtverwaltung hat sich sehr engagiert, um diese Lücke zu schließen und wieder eine angemessene Nutzung und einen einladenden Eingangsbereich zu verwirklichen. Viele Kontakte wurden hergestellt und zahlreiche Gespräche geführt.

OB Dr. Müller: "Ich bin sehr froh, dass es Maydell nun offensichtlich gelungen ist, die Verträge mit zwei namhaften Textilisten unter Dach und Fach zu bringen.“
Die Bauordnung bei der Stadt Lahr wird den Bauantrag zügig bearbeiten und auf dessen Konformität mit Bauvorschriften überprüfen. Mit einer Entscheidung ist voraussichtlich im Februar 2012 zu rechnen.

Die Stadt Lahr erwartet vom Investor eine ansprechende zeitgemäße architektonische Fassadengestaltung. Sie sollte das Gebäude öffnen und transparenter erscheinen lassen, insbesondere an der südöstlichen Gebäudeecke zum Rathausplatz hin. Die Werkgruppe Lahr hat zu einem frühen Zeitpunkt die Projektentwicklung von Maydell mit schlüssigen und
attraktiven Plänen unterstützt, so dass die Stadt Lahr hofft, dass diese Gestaltungsvorschläge auch so umgesetzt werden.

Streik-Bote dankt Unterstützern
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
heute ist unser – vorerst – letzter Streiktag – der 96. Am heutigen Montag und am kommenden Donnerstag werden erstmals Tarifverhandlungen geführt. Wir hoffen, dass am Ende dieser sicherlich schwierigen Verhandlungen die Wiederherstellung der Tarifbindung steht. Dafür waren wir ab dem 20. Mai angetreten.
96 Tage Streik. Dass ist ein unglaublich langer Zeitraum. Streiken ist anstrengend; es raubt Kräfte, zehrt an den Nerven und geht auch ins Geld. Wer streikt, hat weniger im Portemonnai. Deshalb haben wir Streikenden vor einigen Wochen einen privaten Hilfsfonds ins Leben gerufen.
Was zunächst als ein Zeichen der Solidarität unter uns Streikenden selbst gedacht war, hat schnell größere Kreise gezogen: Gewerkschaften, Kolleginnen/Kollegen anderer Zeitungen in Baden-Württemberg, aber auch Privatpersonen aus nah und fern haben uns beschenkt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle mit einem herzlichen “Vergelt´s Gott” bedanken. Ihr habt uns geholfen, unseren Widerstand aufrecht zu erhalten. Das vergessen wir nicht.