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Die meisten Attacken sind harmlos

(lifepr) - Regelmäßig im Frühling geraten Zecken in die Schlagzeilen. Dabei werden oft Ängste geschürt, ohne dass Menschen informiert werden, wie groß die Gefahren durch Zeckenstiche eigentlich sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat auf Gesundheitsinformation.de umfangreiche Informationen veröffentlicht, die bei der Abschätzung des Risikos helfen sollen. "Anstatt diffuse Angst zu erzeugen, halten wir es für wichtiger, Fragen so konkret wie möglich zu beantworten", sagt Andreas Waltering, stellvertretender Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation beim IQWiG. "Dann kann jeder selbst entscheiden, wie er mit den Risiken umgehen will."
Wie häufig übertragen Zecken Krankheiten?
Dass Zecken Krankheiten übertragen können, ist eine Tatsache. Im Vordergrund stehen Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Doch anders als viele Menschen denken, haben die meisten Zeckenstiche keine Folgen. Geschätzt wird, dass in Deutschland von 100 Personen, die von einer Zecke gestochen werden, eine an Borreliose erkrankt. In den sieben Bundesländern, in denen eine Meldepflicht für Borreliose besteht, wurden für das Jahr 2011 knapp 8000 Erkrankungen registriert. FSME ist deutlich seltener: In ganz Deutschland wurden 2011 etwas über 400 erkrankte Personen gemeldet - die meisten davon in Bayern und Baden-Württemberg. In vielen Gebieten Deutschlands tritt FSME gar nicht auf.
Was sind die gesundheitlichen Konsequenzen?
Der Zeckenstich selbst ist keine Gefahr. "Unmittelbar nach einem Zeckenstich bildet sich manchmal eine kleine juckende Rötung. Das ist normal und hat nichts mit einer Krankheit zu tun", erklärt Waltering. Wenn sich hingegen einige Tage oder Wochen nach einem Stich ein roter Hautfleck an der Einstichstelle zeigt und ausbreitet, kann dies auf eine Borreliose hindeuten. "Dann ist es wichtig, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen", so Waltering.
Eine Borreliose kann sich aber auch innerhalb von sechs Wochen nach einem Zeckenstich durch grippeähnliche Beschwerden wie Fieber und Abgeschlagenheit bemerkbar machen. Wenn eine Borreliose erkannt und konsequent mit Antibiotika behandelt wird, heilt sie in fast allen Fällen folgenlos aus.
Eine FSME äußert sich ebenfalls durch grippeähnliche Beschwerden, tritt allerdings schon innerhalb von zwei Wochen nach einem Zeckenstich auf. Bei etwa 70 von 100 infizierten Menschen bleibt es bei leichten Beschwerden wie Fieber und Erbrechen. Bei den übrigen kann es zu einer Entzündung des Gehirns oder der Hirnhäute mit vorübergehenden Lähmungen kommen. Bleibende Folgen sind bei Kindern sehr viel seltener als bei Erwachsenen, verlässliche Zahlen existieren aber nicht. Auch die Zahl der Todesfälle durch FSME ist nicht bekannt. Schätzungen gehen davon aus, dass von 100 Personen, bei denen es zu einer Gehirnentzündung kommt, eine stirbt. Bei einer FSME wirken Antibiotika nicht, man kann nur die Beschwerden behandeln.
Wie kann man sich schützen?
"Die einfachste Methode, das Risiko für Borreliose und FSME zu verringern, ist es, den Körper nach einem Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen", sagt Waltering. Denn Zecken stechen meist nicht sofort, sondern krabbeln manchmal mehrere Stunden am Körper umher. Auch nach einem Stich kann man sich vor Borreliose schützen, indem man die Zecke innerhalb der ersten Stunden entfernt. Meist dauert es viele Stunden, bis die Erreger aus der Zecke ins Blut gelangen. Gegen FSME wird eine Impfung angeboten, deren Kosten in sogenannten Risikogebieten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
Die IQWiG-Website Gesundheitsinformation.de informiert allgemeinverständlich und aktuell über wichtige gesundheitliche Fragen. Wer über die Veröffentlichungen auf dem Laufenden bleiben möchte, kann den Gesundheitsinformation.de-Newsletter abonnieren.

Die meisten Attacken sind harmlos

(lifepr) - Regelmäßig im Frühling geraten Zecken in die Schlagzeilen. Dabei werden oft Ängste geschürt, ohne dass Menschen informiert werden, wie groß die Gefahren durch Zeckenstiche eigentlich sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat auf Gesundheitsinformation.de umfangreiche Informationen veröffentlicht, die bei der Abschätzung des Risikos helfen sollen. "Anstatt diffuse Angst zu erzeugen, halten wir es für wichtiger, Fragen so konkret wie möglich zu beantworten", sagt Andreas Waltering, stellvertretender Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation beim IQWiG. "Dann kann jeder selbst entscheiden, wie er mit den Risiken umgehen will."
Wie häufig übertragen Zecken Krankheiten?
Dass Zecken Krankheiten übertragen können, ist eine Tatsache. Im Vordergrund stehen Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Doch anders als viele Menschen denken, haben die meisten Zeckenstiche keine Folgen. Geschätzt wird, dass in Deutschland von 100 Personen, die von einer Zecke gestochen werden, eine an Borreliose erkrankt. In den sieben Bundesländern, in denen eine Meldepflicht für Borreliose besteht, wurden für das Jahr 2011 knapp 8000 Erkrankungen registriert. FSME ist deutlich seltener: In ganz Deutschland wurden 2011 etwas über 400 erkrankte Personen gemeldet - die meisten davon in Bayern und Baden-Württemberg. In vielen Gebieten Deutschlands tritt FSME gar nicht auf.
Was sind die gesundheitlichen Konsequenzen?
Der Zeckenstich selbst ist keine Gefahr. "Unmittelbar nach einem Zeckenstich bildet sich manchmal eine kleine juckende Rötung. Das ist normal und hat nichts mit einer Krankheit zu tun", erklärt Waltering. Wenn sich hingegen einige Tage oder Wochen nach einem Stich ein roter Hautfleck an der Einstichstelle zeigt und ausbreitet, kann dies auf eine Borreliose hindeuten. "Dann ist es wichtig, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen", so Waltering.
Eine Borreliose kann sich aber auch innerhalb von sechs Wochen nach einem Zeckenstich durch grippeähnliche Beschwerden wie Fieber und Abgeschlagenheit bemerkbar machen. Wenn eine Borreliose erkannt und konsequent mit Antibiotika behandelt wird, heilt sie in fast allen Fällen folgenlos aus.
Eine FSME äußert sich ebenfalls durch grippeähnliche Beschwerden, tritt allerdings schon innerhalb von zwei Wochen nach einem Zeckenstich auf. Bei etwa 70 von 100 infizierten Menschen bleibt es bei leichten Beschwerden wie Fieber und Erbrechen. Bei den übrigen kann es zu einer Entzündung des Gehirns oder der Hirnhäute mit vorübergehenden Lähmungen kommen. Bleibende Folgen sind bei Kindern sehr viel seltener als bei Erwachsenen, verlässliche Zahlen existieren aber nicht. Auch die Zahl der Todesfälle durch FSME ist nicht bekannt. Schätzungen gehen davon aus, dass von 100 Personen, bei denen es zu einer Gehirnentzündung kommt, eine stirbt. Bei einer FSME wirken Antibiotika nicht, man kann nur die Beschwerden behandeln.
Wie kann man sich schützen?
"Die einfachste Methode, das Risiko für Borreliose und FSME zu verringern, ist es, den Körper nach einem Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen", sagt Waltering. Denn Zecken stechen meist nicht sofort, sondern krabbeln manchmal mehrere Stunden am Körper umher. Auch nach einem Stich kann man sich vor Borreliose schützen, indem man die Zecke innerhalb der ersten Stunden entfernt. Meist dauert es viele Stunden, bis die Erreger aus der Zecke ins Blut gelangen. Gegen FSME wird eine Impfung angeboten, deren Kosten in sogenannten Risikogebieten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
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Die meisten Attacken sind harmlos

(lifepr) - Regelmäßig im Frühling geraten Zecken in die Schlagzeilen. Dabei werden oft Ängste geschürt, ohne dass Menschen informiert werden, wie groß die Gefahren durch Zeckenstiche eigentlich sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat auf Gesundheitsinformation.de umfangreiche Informationen veröffentlicht, die bei der Abschätzung des Risikos helfen sollen. "Anstatt diffuse Angst zu erzeugen, halten wir es für wichtiger, Fragen so konkret wie möglich zu beantworten", sagt Andreas Waltering, stellvertretender Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation beim IQWiG. "Dann kann jeder selbst entscheiden, wie er mit den Risiken umgehen will."
Wie häufig übertragen Zecken Krankheiten?
Dass Zecken Krankheiten übertragen können, ist eine Tatsache. Im Vordergrund stehen Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Doch anders als viele Menschen denken, haben die meisten Zeckenstiche keine Folgen. Geschätzt wird, dass in Deutschland von 100 Personen, die von einer Zecke gestochen werden, eine an Borreliose erkrankt. In den sieben Bundesländern, in denen eine Meldepflicht für Borreliose besteht, wurden für das Jahr 2011 knapp 8000 Erkrankungen registriert. FSME ist deutlich seltener: In ganz Deutschland wurden 2011 etwas über 400 erkrankte Personen gemeldet - die meisten davon in Bayern und Baden-Württemberg. In vielen Gebieten Deutschlands tritt FSME gar nicht auf.
Was sind die gesundheitlichen Konsequenzen?
Der Zeckenstich selbst ist keine Gefahr. "Unmittelbar nach einem Zeckenstich bildet sich manchmal eine kleine juckende Rötung. Das ist normal und hat nichts mit einer Krankheit zu tun", erklärt Waltering. Wenn sich hingegen einige Tage oder Wochen nach einem Stich ein roter Hautfleck an der Einstichstelle zeigt und ausbreitet, kann dies auf eine Borreliose hindeuten. "Dann ist es wichtig, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen", so Waltering.
Eine Borreliose kann sich aber auch innerhalb von sechs Wochen nach einem Zeckenstich durch grippeähnliche Beschwerden wie Fieber und Abgeschlagenheit bemerkbar machen. Wenn eine Borreliose erkannt und konsequent mit Antibiotika behandelt wird, heilt sie in fast allen Fällen folgenlos aus.
Eine FSME äußert sich ebenfalls durch grippeähnliche Beschwerden, tritt allerdings schon innerhalb von zwei Wochen nach einem Zeckenstich auf. Bei etwa 70 von 100 infizierten Menschen bleibt es bei leichten Beschwerden wie Fieber und Erbrechen. Bei den übrigen kann es zu einer Entzündung des Gehirns oder der Hirnhäute mit vorübergehenden Lähmungen kommen. Bleibende Folgen sind bei Kindern sehr viel seltener als bei Erwachsenen, verlässliche Zahlen existieren aber nicht. Auch die Zahl der Todesfälle durch FSME ist nicht bekannt. Schätzungen gehen davon aus, dass von 100 Personen, bei denen es zu einer Gehirnentzündung kommt, eine stirbt. Bei einer FSME wirken Antibiotika nicht, man kann nur die Beschwerden behandeln.
Wie kann man sich schützen?
"Die einfachste Methode, das Risiko für Borreliose und FSME zu verringern, ist es, den Körper nach einem Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen", sagt Waltering. Denn Zecken stechen meist nicht sofort, sondern krabbeln manchmal mehrere Stunden am Körper umher. Auch nach einem Stich kann man sich vor Borreliose schützen, indem man die Zecke innerhalb der ersten Stunden entfernt. Meist dauert es viele Stunden, bis die Erreger aus der Zecke ins Blut gelangen. Gegen FSME wird eine Impfung angeboten, deren Kosten in sogenannten Risikogebieten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.
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Ist es nicht ein Offenbarungseid, wenn die Jahrzehnnte in Baden-Württemberg regierende CDU nun Politik per Zeitungsanzeige versucht zu machen? Weiß sie es nicht am besten, daß der regiert, der die Mehrheit hat und sein Programm durchzieht, auch wenn es schlimme Fehler erwarten läßt? Hat nicht auch der Wähler eine Chance verdient, bei der nächsten Wahl sich eventuell eines anderen  zu besinnen?


Volle Kanne?
Zauberkugel aus dem Allgäu
Europa-Arbeitskreis der Drechsler zeigt sich in Oberwolfach mit Ausstellung und verblüffenden Vorführungen
Oberwolfach wird vom 20. bis 22. April wieder zum Zentrum der Drechsler, die dort ihr »Eurosymposion« veranstalten. Bei Vorführungen und Ausstellungen ist auch die Öffentlichkeit willkommen.
(Offenburger Tageblatt. Drechseln die auch eine Zeitung?)
Betrunken mit gestohlenem Auto in Offenburg Unfall gebaut
(Badenonline.Nich tzu toppen.)
Immer mehr Touristen kommen in den Schwarzwald
(BADEN online. Und immer gehen auch wieder.)
Für das Kino läutet bald die Totenglocke
Ralf Plate blickt pessimistisch in die Zukunft / Ehemalige Betreibergesellschaft aufgelöst / Kompagnon über alle Berge
Zu alt und chancenlos gegen die drohende Konkurrenz: Ralf Plate sieht im Kinocenter Lahr keine Zukunft mehr. Die Insolvenz der ehemaligen Betreibergesellschaft wirke sich auf den laufenden Betrieb jedoch nicht aus, sagt er.
(Lahrer Anzeiger. Was anderes erwartet?)
Wo Geschichte Spuren hinterlässt
100 Jahre Clara-Schumann-Gymnasium: Im historischen Gebäude finden sich viele Belege aus längst vergessener Zeit
(Badische Zeitung. Wer hat welche Zeit vergessen? Außer zwölf Jahren doch nichts.)
Herbert Mehler ist schon da
Skulpturen stehen seit gestern
In diesem Jahr präsentiert der Riedenheimer Bildhauer Herbert Mehler, Jahrgang 1949, im Rahmen der Reihe "Kunst in die Stadt!" seine Skulpturen im öffentlichen Raum. Sein Werk ist den Lahrern bereits durch eine drei Meter hohe Figur aus Corten-Stahl bekannt, die 2007 auf dem Schlossplatz aufgestellt worden war.
(Badische Zeitung. Lahr Schrottplatz?)
Feilen am Klimaschutz
Arbeitsgruppen tagen heute
(Badische Zeitung. Die Welt wird staunen.)
Mit tiefem Glauben durch das Leben
Heute feiert die aus dem Hochschwarzwald stammende Rosa Schätzle ihren 100. Geburtstag
(Badische Zeitung. Sie ist doch noch gar nicht selig.)
"Lahr muss anders überzeugen"
BZ-Interview mit Florian Peters von der Badischen Zeitung über die Aktion König-Kunde der Werbegemeinschaft
(Badische Zeitung. Jetzt ist es soweit: Die BZ interviewt sich selbst.)
"Er war sehr engagiert"
(Badische Zeitung. Tot.)
100 Kilometer für 2,20 Euro: Im E-Smart leise und sauber unterwegs
E-Werk Mittelbaden beteiligt sich mit Einrichtung von zehn Ladesäulen an grenzüberschreitendem Flottentest zur E-Mobilität / Trotz EU unterschiedliche Stecker
(Badische Zeitung.Alle lügen sich was in die Tasche. Völlig unrentabeler Unfug.)
Unsere Kinder sind keine Versuchskaninchen
...CDU-wir denken NEU...
(Anzeige der CDU in der Badischen Zeitung gegen die Gemeinschaftsschule. Alles neu macht der April? Auch Helmut Rau war seinerzeit nicht besonders schlau!)
Schiffbruch auf Flusskreuzfahrt
Rheinschiff schlägt nach Fahrfehler leck / Passagiere gerettet
Ein Lotse hat im Morgengrauen ein Kreuzfahrtschiff auf dem Rhein bei Karlsruhe zu nahe ans Ufer gelenkt und damit fast versenkt. 158 Menschen an Bord der "Bellriva" konnten unverletzt gerettet werden.
(Badische Zeitung.Warum in der Ferne kreuzen, die Gefahr liegt doch so nah.)
Prominenter Landeplatz
(Badische Zeitung. Drumherum geschrieben. Dabei istklar zu sehen: Der Kittel hat nicht nur einen Vogel.)
"Maischberger"
Wutmediziner, Patientenleid, Pharmariesen-Hass
Machen Ärzte absichtlich krank, um mehr zu verdienen? Die Ärztepfusch-Diskussion bei Sandra Maischberger trieb zwei Streithähnen den Blutdruck nach oben. Und ein Patient rechnete mit dem System ab.
(Welt online. Wann rechnen mal die Krankenkassenmit dem System ab? Oder die Medien, die jedes neue Millionen-Spielzeug hochlobsudeln, anstatt mal hinzuschauen, was in Kliniken so alles schiefläuft durch Quacksalberei?)
Radioaktivität
Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern
Bauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayerischen Fachwerkhaus.
(SPIEGEL de. Darum sind die Erbauer der Fachwerkhäuswer auch alle tot.)
Plagiatsfall
Uni Bonn entzieht Mathiopoulos den Doktortitel
Margarita Mathiopoulos: Westerwelle-Vertraute künftig ohne Dr.Zur Großansicht
Die wohl langwierigste Plagiatsaffäre Deutschlands neigt sich dem Ende zu: Die Uni Bonn erkennt Margarita Mathiopoulos ihren Doktorgrad ab - und revidiert eine Entscheidung, die zwei Jahrzehnte zurückliegt. Die FDP-Beraterin muss nun auch mit dem Entzug von zwei Honorarprofessuren rechnen.
(SPIEGEL de. Was ist mit den anderen Plagiatoren der FDP? Sitzen die immer noch im EU-Parlament? Daß die FDP ein Parteienplagiat ist, soll aber ein Gerücht sein.)

Methodisches Rahmenkonzept entwickelt

(lifepr) - Verhaltensbeobachtungen im Straßenverkehr sind ein oft angewendetes Mittel der Verkehrssicherheitsforschung. Abhängig von der spezifischen Fragestellung unterscheiden sich die dabei eingesetzten Konzepte bislang deutlich. Im Rahmen eines Forschungsprojektes, so berichtet die Bundesanstalt für Straßenwesen, wurde ein methodisches Rahmenkonzept entwickelt, das es erlaubt, künftige Forschungsvorhaben unter Einbeziehung der Verhaltensbeobachtung effizienter zu bearbeiten.
Problemstellung
In vielen Forschungsvorhaben spielen Beobachtungen des Verhaltens der Straßenverkehrsteilnehmer eine wichtige Rolle. Sie helfen unter anderem dabei, die Wirksamkeit von Verkehrssicherheitsmaßnahmen zu bewerten oder die Entwicklung des Verkehrsverhaltens im Zeitverlauf aufzuzeigen. Bislang wurde für jedes Vorhaben ein eigenes Studiendesign entwickelt, obwohl sich die jeweiligen Forschungsfragen aus methodischer Sicht auf einige wenige Grundmuster von Aufgabenstellungen reduzieren lassen. Vor diesem Hintergrund war es sinnvoll, ein möglichst allgemein anwendbares Design für Verhaltensbeobachtungen im Straßenverkehr zu entwickeln.
Untersuchungsmethode
Ausgehend von einigen nationalen und internationalen Projektbeispielen für ortsbezogene und ortsunabhängige Verhaltensbeobachtungen wurde ein methodisches Rahmenkonzept entwickelt. Dafür wurden statistische Kennzahlen des Verkehrsverhaltens, die aus Beobachtungen gewonnen werden können, zusammengestellt, systematisiert und die Formeln für die Hochrechnung und Genauigkeitsbeurteilung von Verhaltensbeobachtungen dargestellt. Neben methodischen Hinweisen folgt die Beschreibung des Prozesses einer Verhaltensbeobachtung unter erhebungspraktischen Gesichtspunkten. Abschließend wird das entwickelte Rahmenkonzept mit der aktuellen Vorgehensweise bei Erhebungen verglichen.
Ergebnisse und Folgerungen
Für das Projekt wurde ein aus sechs Schritten bestehender "Leitfaden" für Beobachtungsstudien erarbeitet. Schritt eins sieht die Abgrenzung der interessierenden Vorbeifahrten von Fahrzeugen und deren Insassen in räumlicher, zeitlicher und sachlicher Hinsicht vor. Die Schritte zwei und drei beziehen sich auf die Auswahl der Beobachtungsorte und der Beobachtungszeiten. Für eine Zufallsauswahl von Beobachtungsorten muss für ein abgegrenztes Gebiet eine Liste aller potenziellen Beobachtungsorte erstellt werden.
Bei bundesweiten Studien mit Straßenquerschnitten als Auswahlgrundlage kann mehrstufig vorgegangen werden, indem zunächst einige Teilräume des Untersuchungsgebiets ausgewählt werden und dann innerhalb der entsprechenden Teilräume die Auswahl der Beobachtungsorte stattfindet. Für die Auswahl der Beobachtungszeiten ist der gesamte Untersuchungszeitraum in Zeitintervalle gleicher Länge zu zerlegen.
Kombiniert man die Zahl der ausgewählten Beobachtungsorte mit der Zahl der ausgewählten Beobachtungszeitintervalle, zum Beispiel indem man den ersten Beobachtungsort mit dem ersten Zeitintervall, den zweiten Beobachtungsort mit dem zweiten Zeitintervall und so weiter verknüpft, so erhält man die benötigte Zahl der Erhebungseinheiten.
Die weiteren Schritte behandeln die Bereitstellung technischer Hilfsmittel und die Beobachterschulung sowie die Durchführung der Beobachtung. Dabei ist im Vorfeld zu prüfen, ob die erforderlichen Rahmenbedingungen für die Durchführung der Beobachtung gegeben sind, wobei die Sicherheit der Beobachter eine zentrale Rolle spielt.
Erweist sich ein Standort als ungeeignet, sollte die Erhebung an einem im Vorhinein zufällig ausgewählten Reservepunkt stattfinden. Bei ortsunabhängigen Verhaltensmerkmalen sollten entweder beide Fahrtrichtungen gleichzeitig erhoben oder grundsätzlich immer nur eine Fahrtrichtung (zufällig) ausgewählt werden.
Analog ist bei der Erhebung ortsbezogener Verhaltensmerkmale an Knotenpunkten ein Standort (Knotenarm) zufällig auszuwählen, sofern nicht alle Knotenarme gleichzeitig erhoben werden können. Die Verhaltensbeobachtung selbst kann per Augenschein oder unter Verwendung elektronischer Aufzeichnungsgeräte (Video), vorgenommen werden.
In einem abschließenden Schritt erfolgt die Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Durch Verhaltensbeobachtung an ausgewählten Orten während ausgewählter Zeitintervalle wird in der Regel eine empirische Quote ermittelt, beispielsweise die Quote der Fahrzeugvorbeifahrten mit Tagfahrlicht.
Diese Quote wird aus den Einzeldaten der Stichprobe so berechnet, dass die Gesamtzahl der Vorbeifahrten mit eingeschaltetem Licht (Summe über alle Beobachtungsorte und -zeitintervalle) zur Gesamtzahl aller beobachteten Vorbeifahrten ins Verhältnis gesetzt wird.