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Ist Deutschland eine Bananenrepublik? Haben Sie mal gehört, daß der Oberbürgermeister von Duisburg, Sauerland heißt er und von der CDU ist er, Verantwortung übernommen und Konsequenzen gezogen hat aus der Katastrophe von Duisburg, bei der  am 24.Julo 2010 21 Menschen umgekommen und 500 verletzt worden sind?

Kultur ins Kultusministerium: Stuttgarter Jazzschloß.

Basis rechnet mit Parteispitze ab
Ex-Staatsminister Rau erlebt die Wut von CDU-Mitgliedern
Oppositionspolitiker schimpfen über die Regierung, das gehört zu ihren Aufgaben. Und so hat Ex-Landesminister Helmut Rau Rot-Grün gescholten, als er vor die Basis trat, ein bisschen jedenfalls. Die CDU-Mitglieder hatten an diesem Abend einen anderen Gegner ausgemacht — die eigene Partei. Fehlende Bürgernähe, Abgehobenheit, Rambo-Methoden eines gescheiterten Ministerpräsidenten lauteten Vorwürfe. Und dann noch die Sache mit der Atomkraft...Vorn, an der Stirnseite, steht Helmut Rau, noch vor wenigen Wochen Staatsminister und nun einfacher Abgeordneter, fernab der Macht, und nun bläst ihm der Gegenwind der eigenen Basis ins Gesicht.Einen Vorgeschmack auf die kommenden, fast drei Stunden an diesem Mittwochabend gibt ihm Ewald Schaubrenner, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Friesenheim. Die Regierung habe an der Bevölkerung vorbeiregiert, die Bürger nicht wahrgenommen, schimpft Schaubrenner. Die Verlängerung der AKW-Laufzeiten sei als Klüngelei mit den Stromkonzernen angekommen, das Auftreten von Ex-Ministerpräsident Mappus als sehr rüde. Die Parteiarbeit müsse erneuert werden, fordert Schaubrenner, von unten nach oben. Applaus von den zwei Dutzend Parteifreunden im Saal.Über Personen, die er kennt, will Rau nichts sagen an diesem Abend, nicht über Mappus (der als politischer Freund von Raus gilt), nicht über Ex-Finanzminister Willi Stächele, dem an diesem Abend die Kompetenz für dieses Amt abgesprochen wird, und auch nicht über eine angeblich abgehobene Ex-Umweltministerin Tanja Gönner.
(Badische Zeitung. Rau nicht zu vergessen - oder hat er Erwähnenswertes geleistet als abgesetzter Kultusminister und linke oder recht Hand Mappus'?)

Traut sich Helmut Rau nicht zur eigenen Meinung?
Die Junge Union fühlt sich von der CDU verraten
JU Ortenau gegen Reformen des Bildungsministeriums
Die Pläne aus dem Bildungsministerium unter Ministerin Annette Schavan, die Hauptschule abzuschaffen und das dreigliedrige Schulsystem auf ein zweigliedriges, mit Gymnasium und Oberschule, zu reformieren, ruft bei der Jungen Union Ortenau erhebliche Bedenken hervor. "Wir unterstützen das dreigliedrige Schulsystem, weil es für jeden individuell nach seiner Eignung für einen qualifizierten Abschluss sorgt" , so die Kreisvorsitzende Madline Gund.
(Badische Zeitung. Traut sich Madline Gunds (offizielle Mitarbeiterin des Büros Rau!) Herr und Meister Helmut Rau nicht gegen seine frühere Chefin Schavan? Wieso wird so ein Text veröffentlicht, den Gund einfach so in die Welt setzt? Mit wem hat sie ihn abgesprochen? Ist sie allein die JU? Gibt's nur noch Journalistendarsteller im OT?)

Die Zahlen werden immer besser
Kommunale Arbeitsförderung mit erstem Halbjahr zufrieden
(Badische Zeitung. Genau. Zahlen, denn Menschen sind Schall und Rauch.)

Vorfreude auf den Sinnesgarten
Leser-helfen-Projekt für die Lebenshilfe Offenburg/Oberkirch wächst / Viele fleißige Hände arbeiten mit
Der Sinnesgarten für die Lebenshilfe Offenburg/Oberkirch in Offenburg wird im Oktober eingeweiht. Jetzt geht es vor allem um Feinarbeiten.
(Offenburger Tageblatt. OT von Sinnen?)

Austausch in Erziehungsfragen
120 »FamTische« mit rund 700 Teilnehmern haben bislang stattgefunden / »Durch Anregungen gestärkt«
Das Projekt »FamTische« kommt gut an. Ziel ist, den Austausch zwischen Erziehenden zu fördern
(Lahrer Anzeiger. Der Lohrer allein ist nicht lebensfähig?)

Schulsanierung hat Priorität
Ortschaftsrat Mietersheim setzte Schwerpunkte für Haushalt 2012 / Planung bis zum Jahr 2015 steht
Wie die anderen Ortschaftsräte hat auch das Mietersheimer Gremium in seiner Sitzung am Dienstagabend die Anmeldungen zum Lahrer Kommunalhaushalt 2012 zusammengestellt. Den größten Posten macht die Turnhalle aus.
(Lahrer Anzeiger. Sieh an, Mietersheim hat ja eine Halle, eine heruntergekommene, erst wird eine neue gebaut, und nun muß eine Menge Geld in die alte gesteckt werden.)

Haufen stinken Heiligenzellern
Ortschaftsrat sagt dem Hundekot auf Straßen und Gehwegen den Kampf an / Infozettel-Aktion geplant
Nicht entsorgter Hundekot auf Straßen und Gehwegen sorgt weiter für Ärger in Heiligenzell. Der Ortschaftsrat ist gefordert, dagegen vorzugehen. Zwar hofft man auf die Vernunft der Hundebesitzer, aber ohne gebührenpflichtige Verwarnungen wird es wohl in Zukunft nicht mehr gehen.
(Lahrer Anzeiger. Wie überall.)

Riedwoche startet wieder durch
Zum zweiten Mal gibt es in Meißenheim, Neuried und Schwanau ein Ferienprogramm für Bürger und Besucher
Am 30. Juli beginnt die zweite Riedwoche. Bis zum 14. August werden 93 Aktionen angeboten. Kommende Woche werden die Info-Broschüren in den drei beteiligten Gemeinden Meißenheim, Neuried und Schwanau verteilt.
(Lahrer Anzeiger. Wie haben die nur Jahrhunderte überlebt in ihren Langweilecentern ohne Animation?)

Grün-Rot bleibt auf dem schwarzen Teppich
Alte Tradition, neuer Gastgeber: In der Hauptstadt hat die grün-rote Landesregierung erstmals zur Stallwächterparty eingeladen
(Badische Zeitung. Nachtwächter.)

"Manchmal dachte ich: Bin ich eigentlich wahnsinnig?"
BZ-Interview mit Saskia Mährlein: Die Lahrer Ärztin spielt morgen bei der Freiburger Philharmonie den Solopart auf der Violine
(Badische Zeitung. Warum nicht?)

Ein Programm speziell für die Frau
Rund 1200 Damen kamen zur Ladies’ Night in den Dome des Europa-Parks / Motto: Das 21. Jahrhundert ist weiblich
(Badische Zeitung. Damen?)

Der Eintopf kommt gut an
Die Stadtmühle serviert einmal im Monat ein günstiges Essen
(Badische Zeitung. Von wem haben die das bloß abgeguckt- immer wieder sonntags?)

Optimismus für den neuen Weg

Große Seelsorgeeinheit
Vertreter aus neun Pfarreien von Heilig Geist (Lahr-Dinglingen) bis St. Romanus (Schweighausen) haben sich im Pfarrzentrum Seelbach vorgestellt und kennengelernt. Um den Übergang zur neuen großen Seelsorgeeinheit von Schuttertal bis Lahr gut zu gestalten, trafen sich die mehr als 80 Teilnehmer aus neun Pfarrgemeinderäten sowie Vertreter der Gruppierungen und Seelsorger der bisherigen Seelsorgeeinheiten Lahr, Seelbach und Schuttertal. Namensschilder, Gruppengespräche, eine Bilderpräsentation, Interviews mit den Hauptberuflichen und ein spielerisches Puzzle sorgten für Abwechslung und zahlreiche Kontakte.
(Badische Zeitung. Seit wann gibt es Lahr-Dinglingen? Wo soll's nach 2000 Jahren Irrweg hingehen?)

Rasanz zum Jubiläum
Pflingstberg in Schweighausen wird wieder zum Treff für Motocrossfreunde
(Badische Zeitung. Der Schwarzwald kommt unter die Räder.)

Herrenknecht bohrt in St. Petersburg

Beim Besuch des EU-Binnenmarktkommissars verkündet Herrenknecht den Vertragsabschluss
Herrenknechttechnik wird in St. Petersburg den Fluss Newa unterqueren. Der Vertrag für den Riesenbohrer mit 19 Metern Durchmesser ist am Mittwoch unterzeichnet worden. Firmenchef Martin Herrenknecht verriet die Neuigkeit beim Besuch des EU-Binnenmarktkommissars Michel Barnier auf dem Werksgelände. Dass die Firma bei der Auftragsvergabe für das 800-Millionen-Projekt "Orlovski-Tunnel" berücksichtigt wird, ist wohl auch der Vernetzung Herrenknechts zu verdanken. Als im Dezember eine russische Delegation angereist war, warb Altkanzler Gerhard Schröder persönlich, nach eigenem Bekunden ein Förderer deutsch-russischer Beziehungen, für seinen Freund. Gestern traf Herrenknecht den russischen Premier Wladimir Putin in St. Petersburg. "Avec plus Wodka" , mit viel Wodka, sagte Herrenknecht im Beisein des EU-Kommissars, habe man die Beziehungen zu Russland aufgebaut.
(Badische Zeitung. Journalismus wird die alemannstolle Ulrike Derndinger, Traum aller Kolpingfamilien durch ihre Stall-Lyrik, wohl nie lernen. Warum stellt sie zu diesem Jubelbericht ein Bild mit der mißmutig wirkenden politischen Altlast MdL Rau vor einen Tunnelbohrer für Saverne, der im ganzen Bericht nicht erwähnt wird? Der Rau ist doch zweifach weg vom politischen Fenster!Das Sagen haben andere im Ländle.)

Sonntagsfrage

Merkel verliert ihren Amtsbonus
Kanzlerin Merkel: Steinbrück und Steinmeier könnten sie
Laut aktueller ARD-Umfrage ist die Union in der Gunst der Wähler noch weiter abgerutscht - auf jetzt nur noch 32 Prozent. Auch die Kanzlerin steht demnach ganz schlecht da und liegt jetzt hinter Steinbrück und Steinmeier.
...Rot-Grün läge dagegen weiter ganz klar vorn: Für die SPD würden 26 Prozent der Befragten stimmen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Punkt mehr als im Juni. Die Grünen setzen ihren Höhenflug fort - allerdings leicht gebremst: Sie geben einen Prozentpunkt ab und erreichen 23 Prozent. Die Linkspartei liegt unverändert bei 8 Prozent...Falls die Deutschen den Regierungschef direkt wählen könnten, würde Amtsinhaberin Angela Merkel in diesem Monat gegen beide potentielle SPD-Herausforderer verlieren...Für den ARD-"Deutschlandtrend" hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1005 Wahlberechtigte befragt.
(SPIEGEL online. 1005 von 62 Millionen...Die FDP wird in diesem Bericht schon gar nicht mehr erwähnt. 5 Prozent.)

Wahl-Debakel in Durban

Beckenbauer wirft Europäern Verrat an München vor
Beckenbauer erzürnt die deutsche Wahlschlappe bei der Vergabe der Winterspiele. Das Verhalten der europäischen IOC-Mitglieder sei eine "Riesen-Sauerei".
(WELT online. Deutschland überalles? Der Mann hat in seinem Leben schon soviel Unsinn geredet und gemacht, warum hält der Exkicker nicht seine Klappe?)

Sieg für Mieter!

Regierung kippt Mietreform
Die geplante Reform der Kündigungsfristen kommt nicht. Die schwarz-gelbe Koalition hat ihre Pläne auf Eis gelegt, erfuhr BILD.Danach gilt auch künftig: Die Kündigungsfrist für Vermieter beträgt sechs Monate. Heisst: Wird einem Mieter die Wohnung gekündigt, hat er weiterhin ein halbes Jahr Zeit, sich eine neue Bleibe zu suchen.Union und FDP vollziehen damit eine Kehrtwende!In ihrem Koalitionsvertrag vom Herbst 2009 hatten beide Parteien noch vereinbart, die Kündigungsfristen für Vermieter zu kürzen. Damals hieß es auf Druck der Liberalen: Die Kündigungsfristen von Mietern und Vermietern sollen angeglichen werden. Im Gespräch war damals eine Frist von drei Monaten.
(BILD de. Was kümmert das Geschwätz in Koalitionsverträgen jetzt, da die Wähler in Scharen davonlaufen?)

Bessere Diagnose

Wissenschaftler entdecken Angst-Gen
Deutsche Wissenschaftler haben ein Gen entdeckt, mit dessen Hilfe Angstzustände und Depressionen besser diagnostiziert werden könnten.
(WELT online. Ist Angstgen grün?)

Aufregung in der Regierung

Merkel schimpft über Indiskretion bei Panzer-Deal
(SPIEGEL online. Schuld sind die, die Sauerreien verraten.)

"Lutherische Botschafterin"

Das große Comeback der Ex-Bischöfin Käßmann
Margot Käßmann ist zurück: Nach 16 freischaffenden Monaten soll die 53-Jährige ab kommendem Jahr "Lutherbotschafterin" werden. Ein wichtiger Job.
(WELT online. Martin Luther: "Will die Frau nicht, so komm' die Magd!"- "Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, daß die Männer durch sie geboren werden."- "Ob sie sich aber auch müde und zuletzt todt tragen, das schadet nichts, laß' sie nur todt tragen, sie sind darumb da."- Darumb hat das Maidlein ihr Punzlein, daß es dem Manne ein Heilmittel bringe."-"...wer mag alle leichtfertigen und abergläubischen Dinge erzählen, welche die Weiber treiben...es ist ihnen von der Mutter Eva angeboren, daß sie sich äffen und trügen lassen.")

  Mitflieger-Gepäck im eigenen Koffer zählt auch



(lifepr)
- Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Schadenersatzanspruch für verlorenes Fluggepäck ausgeweitet. Ein Haftungsanspruch steht jedem Passagier bis zur Höchstgrenze zu, wenn Gepäck verloren geht. Dies gilt auch für Mitflieger, die ihre Gegenstände im Gepäck eines anderen Reisenden transportieren lassen.

Dabei ist der Anspruch nach Auffassung der Bundesrichter auch dann nicht ausgeschlossen, wenn der Haftungshöchstbetrag durch den anderen Reisenden bereits ausgeschöpft ist. Die Haftungshöchstgrenze beziehe sich nach dem Wortlaut im Montrealer Übereinkommen zur Vereinheitlichung der Beförderungsvorschriften im internationalen Luftverkehr (MÜ) ausdrücklich auf jeden Reisenden, stellte der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung vom 15. März 2011 (Az: X ZR 99/10) klar. Die Fluggesellschaft könne sich nicht darauf berufen, dass es nur einen Gepäckschein gibt.

In dem Fall war eine Passagierin zusammen mit ihrem Lebensgefährten von Frankfurt/M. nach Malaga geflogen. Dabei ging ihre als Reisegepäck aufgegebene Golfreisetasche verloren. Darin befand sich auch die Sportausrüstung ihres Begleiters. Die Fluggesellschaft wollte für den Schaden nur mit einem Höchstbetrag von 1000 Euro aufkommen.

Den geltend gemachten Anspruch in Höhe von 750 Euro für die verlorene Habe des Lebenspartners lehnte die Fluggesellschaft ab mit der Begründung, dass nur ein Gepäckschein existiere. Laut Bundesgericht komme es jedoch nicht auf die Anzahl der Gepäckscheine, sondern auf die Zahl der betroffenen Reisenden an.

Der Anspruch stehe nach dem Montrealer Übereinkommen auch einem Mitreisenden zu, der ihm gehörende Gegenstände im Gepäckstück eines anderen Mitreisenden in die Obhut der Fluggesellschaft gegeben hat. Der Bundesgerichtshof verwies den Fall an die Vorinstanz zurück. Das Landgericht Darmstadt muss nun über die genaue Schadenshöhe entscheiden.

Am Sonntag Bewirtung auf dem ganzen Gelände


(gh). Am Sonntag, 10. Juli, steht das Museumsdorf bei Neuhausen ob Eck einmal mehr ganz im Zeichen der kraftvollen Zugpferde. Alljährlich ist der Fuhrmannstag am zweiten Juli-Sonntag einer der ganz besonderer Höhepunkte in der Museumssaison. In diesem Jahr steht bereits die 23. Auflage des Fuhrmannstreffens an, und längst hat sich dieser Aktionstag zum größten und besucherträchtigsten Fuhrmannstage im Land entwickelt.Bewirtetwird auf dem ganzen Gelände.

2011 ist das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck wieder Austragungsort der Baden-Württembergischen Meisterschaften im Holzrücken. Der Sieger wird aber nicht an einem einzigen Tag ermittelt, sondern der beste Teilnehmer wird erst nach der Teilnahme an verschiedenen Fuhrmannstagen im Ländle gekürt.

Neben den attraktiven Wettbewerben der Fuhrleute im Holzrücken, in der Zugleistung sowie im historischen Ackerwagenfahren und neben den zahlreichen landwirtschaftlichen und handwerklichen Vorführungen rund um die Kaltblutpferdehaltung wird es für Teilnehmer und Zuschauer weitere interessante Angebote geben. Besonders „mutige“ Besucher haben die Möglichkeit, auf speziellen Parcours unter Anleitung ein Kaltblutpferd selbst durch einen einfachen Hinderniskurs zu lenken.

Dabei sollen auch Laien an den Umgang mit den schweren Rössern herangeführt und ihnen noch einprägsamer ein Eindruck vermittelt werden, wie viel feines Gespür im Umgang mit den Pferden nötig ist und wie feinfühlig diese mächtige Zugpferde bei aller Kraft und Energie doch reagieren können. Interessenten können sich dann direkt vor Ort bei der Veranstaltung an diesem Parcours melden.

Für Einsteiger und Nachwuchsfuhrleute bietet das Museumsdorf die Möglichkeit, sich in einer erleichterten Version an den Prüfungen und Hindernissen zu versuchen. Interessierte Kaltblutpferdehalter können sich gerne mit dem Museum in Verbindung setzen unter Tel. 07461/926 3201 oder per E-Mail unter info@freilichtmuseum-neuhausen.de. Eine vorherige Anmeldung zu diesen Disziplinen ist unbedingt erforderlich. 



Journalismus auf den Hund gekommen.

Post an den SWR
Und schon wieder taucht in der Sendung am 7. Juli, ab 18.45 Uhr über den Parkschützer von Hermann der dümmliche Satz auf: "Den Adelstitel hat er von seinem Vater". Es ist nicht das erste Mal, daß ich den SWR darauf hingewiesen habe, daß der Adel 1919 in Deutschland abgeschafft worden ist, was im SWR mangels Allgemeinbildung offenbar aber niemand kapieren will. Die Pressesprecherin wagte sogar, das Gegenteil zu behaupten. Meine Damen und Herren, mit solchen Formulierungen und ewigen "Adels"-Sendungen machen Sie sich schlicht lächerlich! Wie wäre es, wenn Sie die Gebühren mal für Weiterbildung des Personals nutzen würden? Was Sie unter "Adelstiteln" verstehen, sind schlicht Namensbestandteile, auch wenn bei Ihnen Mikrofonhalterinnen "Königlichen Hoheiten" aus Württemberg beispielsweise wohl am liebsten Füße küssen würden...

Ihre Hörer und Seher scheinen Sie auch noch zu veralbern, wenn Sie als "Sicherheitsprüfung" fragen, "Acht minus sieben ergibt?"  Jeder normale Mensch würde an diesem Punkt aufhören, Ihnen zu schreiben. So kann man sich natürlich auch vor Post schützen. Trotzdem kriegen Sie die Nachricht! Ihr Intendant wußte die Rechnung zu lösen, die da lautet:
Sicherheitsüberprüfung

Bitte beantworten Sie die unten gestellte Frage und geben Sie Ihre Anwort als Text oder Zahl in das entsprechende Feld ein.

Warum? Weil wir die Mails von wirklichen Menschen und die von Computerprogrammen mit Hilfe dieses "Captcha" - so lautet der Fachbegriff - unterscheiden wollen. Die in dieser Textform gestellte Aufgabe ist für einen Menschen leicht zu lösen, während es für eine Maschine schwierig ist.

Captcha

Acht minus sieben ergibt?*

Mit freundlichen Grüßen,
an einen hoffnungslosen Fall SWR,
Jochen Kastilan, Lahr

Stadt Offenburg und REIFF-Mediendome einigen sich
Bei den Verhandlungen wurde eine Verbesserung des Lärmschutzes vereinbart. Das schreibt die Mittelbadische Presse heute. Wegen des erforderlichen Umbaus bleibt der Dome bis Anfang August geschlossen. In der Zeit werden Ersatz-Veranstaltungen an anderen Standorten organisiert. Die Betreiber, Reiff Medien und Universal D.O.G. Lahr investieren noch einmal 50.000 Euro. Neben der Verbesserung des Lärmschutzes soll dann auch eine Kühlung der Kuppeln möglich sein. Einige Anwohner hatten sich zuvor wegen nächtlicher Lärmbelästigung beschwert. Der REIFF-Mediendome in der Marlener Straße versteht sich als Ergänzung der Ortenauer Kulturlandschaft und bietet zahlreiche Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen.
(BADEN online. Reiffe Kultur.)

Mathias Ritter folgt auf Mathias Ebner

Rotarier engagieren sich in der Jugendförderung

Beim festlichen Übergabemeeting des Rotary-Clubs Offenburg im Kehler »Rebstock« übernahm der Schutterwälder Bauunternehmer Mathias Ritter die Amtskette des Präsidenten von Mathias Ebner (Durbach).
(Offenburger Tageblatt. Auf Regen folgt Sonne, auf  Montag Dienstag. Das-Kind-im-Manne-Club.)

Nutzung des Bildungspakets im Ortenaukreis läuft schleppend
(BADEN online. Hinterm Traktor?)

Schüler unterstützen Lehrer

Neue Mentoren ausgebildet / Modellprojekt des Kultusministeriums Baden-Württemberg
In einem viertägigen Lehrgang sind 23 Schülermentoren an Ganztagsschulen ausgebildet worden. Es handelt sich um ein Pilotprojekt des Kultusministeriums

Beim Kreisfinale »Jugend trainiert für Olympia – Leichtathletik« der Grundschulen im Waldstadion Schutterwald bekamen die Schülermentoren Urkunden und T-Shirts des Kultusministeriums. Bei dieser Veranstaltung mit über 350 Grundschülern aus der Ortenau zeigten die Lehrgangsteilnehmer, dass sie ihre Kompetenzen erfolgreich einsetzen.»Ohne die Mitarbeit der Schülermentoren als Wettkampfhelfer wäre das Kreisfinale problematisch geworden«, sagten Gerhard Böhle und Harold Schley vom LFV Schutterwald. Das Staatliche Schulamt Offenburg ist eines von nur fünf Schulämtern in Baden-Württemberg und das einzige in Südbaden, in dem dieses Projekt schon seit drei Jahren veranstaltet wird. Die Mentoren sollen künftig in der Pause Schüler mitbetreuen, in Zusammenarbeit mit Lehrern Kleingruppen innerhalb von Arbeitsgemeinschaften und im Sportunterricht übernehmen sowie bei der Organisation von Schulsportwettkämpfen einsetzbar sein.
(Offenburger Tageblatt.Bald geht's auch ohne Lehrer. Abitur im Kindergarten.)

Kiwi durchschlägt Windschutzscheibe auf der A5 bei Baden-Baden

(BADEN online. Der Vogel kann doch gar nicht fliegen!)

Kampf gegen Beschwerdenflut
Überhöhte Abwasser-Abschlagsberechnungen: Stadt Lahr muss noch 400 Einwendungen bearbeiten

Weil ihnen völlig überhöhte Abwasser-Abschlagsberechnungen ins Haus flatterten, sind viele Lahrer sauer auf die Stadtverwaltung. Doch diese verweist auf die Badenova.
(Lahrer Anzeige. Die Bescheide sind aufgrund von Formfehlern unnütz. Kein Thema für die sogenannte Lahrer Presse.)

Martinshock ruft nach Zugabe
Neue Veranstaltung der Luthergemeinde mit dem Thema Johann Peter Hebel kam bestens an
(Lahrer Anzeiger. Johann Peter oder WC statt Jesus.)

"In unserem Alter küsst man sich nicht mehr so häufig"
BZ-Umfrage: Wann haben Sie zum letzten Mal geküsst, wollte die BZ am Tag des Kusses wissen? Text und Fotos von Miriam Benz
(Badische Zeitung. Nur nicht an den Leser denken.)

Was also tun, sprach Zeus

Gedränge im Hintergrund
Politiker jeglicher Partei, ob auf Gemeinde- oder Bundes- und Europaebene müssen sich zu Wort melden, von Aktivitäten berichten. Schon allein deshalb, damit man ihr Engagement erkennt und sie beim nächsten Mal wieder wählt. Man soll ihnen die Fürsorge für den Bürger und Wähler abnehmen...Und Deklamationen in der Provinz, die nimmt in der fernen Hauptstadt eh keiner der Kenntnis, es grenzt also an Selbstbefriedigung. Folgen haben solche Aussagen fast nie...
(Badische Zeitung. Und wenn der nächste MdL oder MdB vorbeikommt, rollte ihm die BZ-Redaktion wieder wie stets den roten Teppich aus und läßt sich fleißig die Zeitung voll diktieren, gell, Zeus Bruno Kohlmeyer? Spätens im Sommerloch ist es wieder soweit, wenn der schwarze Peter kommt, da schafft so ein Volksvertreter alle drei sogenannten Tageszeitungen an einem Vormittag.)

Gottesdienst im Park
Auf Sonntag, 10. Juli, 10 Uhr, lädt die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zu ihrem Gottesdienst im Stadtpark ein.
(Badische Zeitung. Die Ziegen und Gänse können sich nicht wehren. Jamm hat extra eine Kirche gestiftet neben dem Park. Aber die Gehaltsempfänger mit schwarzem Behang müssen die Parkbesucher belästigen mit ihren Märchen! Für die Belanglosigkeiten einer Minderheit und seit 2000 Jahren Unerfüllung ist derPark zu schade.)
 
Handwerk als Kunstgenuss
Farben, Düfte und Augenweiden: Vielseitige Ausstellung in der Dorfmühle Dörlinbach
(Badische Zeitung. Und Buchstaben aneinanderreihen ist Journalismus.)

Willkommen — "es gibt viel zu tun"
Angelika Walter mit einer Feier als neue Konrektorin in Ottenheimer Schule ins Amt eingeführt
(Badische Zeitung. Was für ein Geschiß: Es gibt wichtigere Leute, von denen niemand etwas hört. Hier geht's um eine Lehrerin, die alles Mögliche gemacht hat, bis sie erst vier Jahre nach dem ersten und zwei Jahre nach dem zweiten Examen (wie das?) in den Schuldienst kam.)

Gemeinde ist sehr gut aufgestellt
Abschluss der Visitation in der Kirchengemeinde Ottenheim
(Badische Zeitung. Wer so spricht und schreibt,sollte sich auch gleich irgendwohin stellen!)

Friesenheim geht auf Anti-AKW-Kurs
Resolution gegen Fessenheim
(Badische Zeitung. Jetzt doch kein AKW in Friesenheim.)

Das Interesse am Public Viewing wächst
Bei geradezu idealen äußeren Bedingungen sind am Dienstagabend mehr als eintausend Fussballfans auf den Offenburger Marktplatz gekommen, um die deutschen Fussballfrauen zum Gruppensieg zu begleiten. Das bedeutet laut Hugo Haag vom Stadtmarketing eine weitere Steigerung gegenüber der ersten beiden Spielen mit 600 und 800 Fans.
(Badische Zeitung. Am Frauenkick nicht?)

Mensa ist Symbol für Veränderung
Zwölf Millionen hat die Schulstiftung der Erzdiözese in Erweiterung und Sanierung der Heimschule gesteckt / Freitag ist Einweihung
(Badische Zeitung. Nachdem ihr der Steuerzahler das Geld zustecken mußte.)

Zugverkehr auf der Rheintalbahn stand still
Wie die Polizeidirektion Offenburg mitteilt, sprang im Bahnhof Appenweier gegen 15 Uhr ein Mensch vor einen durchfahrenden Güterzug und kam ums Leben. Die Rheintalstrecke war über zwei Stunden lang bei Appenweier gesperrt. Inzwischen fahren die Züge wieder. Das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut die Augenzeugen.
(BADEN online. Personenschaden heißt das. Wer schützt die Menschen vor Kriseninterventionsteams?)

Urteilsplatz wegen Kinderfest am Samstag gesperrt
Am Samstag, 09. Juli 2011, findet auf dem Urteilsplatz ein Kinderfest statt. Die Durchfahrt ist deshalb zwischen 08:00 und 18:00 Uhr gesperrt. Die Bushaltestellen an der Lammstraße und Alleestraße können nicht bedient werden. Als Ersatz werden Haltestellen in der nördlichen Goethestraße sowie in der Turmstraße hinter dem Polizeirevier eingerichtet.
(Stadt Lahr. City wie gewohnt weiträumig umfahren. Lahr wird Dorf. Geschäfte gibt's eh kaum noch.)

Stadtranderholungen

Die Stadtranderholung ist eine Ferienfreizeit für 250 Kinder aus Lahr zwischen sieben und zwölf Jahren. Die Kinder werden tagsüber in Gruppen mit zehn bis zwölf Gleichaltrigen betreut und abends zum Übernachten wieder nach Hause gebracht.
(Stadt Lahr. Teure Farce: Auf dem Land vom Land erholen.)

Blick in den Park
(Badische Zeitung. Wieder ein Drittel Zeitungsseite Europa-Park-Reklame.)

Kulturhauptstadt — ohne OB
Dieter Salomon stellt die Bemühungen ein / Kritik von SPD und CDU / Neue Bürgerinitiative setzt sich für eine Bewerbung ein
(Badische Zeitung. Kriminalitätshauptstadt reicht nicht?)

Debatte um Entlastungen
Rösler will Sozialabgaben schon 2012 senken
(SPIEGEL online. Kann er nicht warten? 2013 wird er versenkt.)

Ärger um Plagiate
Die "Titelhuberei der politischen Klasse" ist schuld

Nach den Plagiatsfällen fordern Wissenschaftler die Politik zum Umdenken auf: Mit der Mittelvergabe nach der puren Anzahl von Promotionen soll endlich Schluss sein.

(SPIEGEL online. Viele Menschen, schaut Euch mal in Lahr oder Offenburg um, wer da mit Dr. herumrennt, beispielsweise Dr.soc., brauchen Tapeten, weil die Wände fehlen.)


Europa zu Gast im Park


VERWÄHLT bei Butler Chaplin? José Manuel Barroso und seine EU-Kommissare haben sich am Dienstagabend in Fragen Europas fortgebildet — bei einem "Arbeitsessen" im Europa-Park von Roland Mack.
(Badische Zeitung. Hat der Achterbahnfahrer, Dollenbergduzer und Frühstücksdirektor des EP, Oettinger, sie dort hineingesteckt? Geht's noch flacher?)

Doktor jur. a. D.
Die Uni Tübingen hat dem CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Pröfrock den Doktortitel aberkannt. Seine Jura-Dissertation weise zahlreiche Plagiate auf, so die Hochschule. Allerdings glaubte der Promotionsausschuss Beteuerungen des 34-Jährigen, dass er sich nicht absichtlich mit fremden Federn geschmückt habe. Pröfrock akzeptierte die Entscheidung und bat um Entschuldigung. Sein Mandat will er aber behalten. Auf Wahlplakaten hatte er noch mit dem Doktortitel geworben.
(Badische Zeitung. So ein Doktor kommt ganz uabsichtlich, gell? Wie blöde darf ein MdL sich stellen oder sein?)

Ravensburg

Schockenhoff stand bei Unfall unter Alkoholeinfluss
Die Staatsanwaltschaft Ravensburg hat am Donnerstag gegen den CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Schockenhoff ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.Schockenhoff steht in dem Verdacht, nach einem Fest am vergangenen Samstagabend mit seinem Pkw beim Ausparken ein anderes Fahrzeug angefahren und anschließend alkoholisiert die Unfallstelle unerlaubt verlassen zu haben...Dem Ravensburger CDU-Abgeordneten und Vorsitzenden der CDU Südwürttemberg-Hohenzollern wurde mittlerweile der Führerschein entzogen. Er räumte unterdessen ein, ein Alkoholproblem zu haben. "Ich habe es mir lange nicht eingestanden", sagte der Parlamentarier der Onlineausgabe der "Schwäbischen Zeitung". "Aber ich bin krank und brauche Hilfe."...Eine im Verlauf des späteren Samstagabends genommene Blutprobe hatte einen Wert von zwei Promille ergeben...Der Unfall hatte sich am Samstag gegen 21.15 Uhr ereignet. Zwei Stunden später hatte die Polizei Schockenhoff zu Hause besucht und die Blutprobe veranlasst.Schockenhoff, der auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Bundestag ist, habe vorgehabt, den Unfallschaden am Sonntag der Polizei zu melden, sagte sein Anwalt. Er räumte ein, dass sein Mandant vor dem Unfall auch etwas getrunken habe. Als Ehrengast bei der Eröffnung des Baindter Kreismusikfestes habe Schockenhoff ein bis zwei Gläschen Weißwein zu sich genommen. Zu Hause angekommen habe er eine Flasche Rotwein aufgemacht.
(SWR. Nachtrunk, haha! Jetzt wird der Personalmangel in der CDU noch größer.)

Geißler zweifelt
Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler hält es doch noch für möglich, dass der Tiefbahnhof nicht gebaut wird.
(Badische Zeitung. Wird er doch alt?)

Rassismus

Bedrohte Schweinefleischfresser
Rassistische Gewalt gegen Deutsche in Deutschland wurde zu lange wegdiskutiert. Wer grundlos Passanten mit den Worten "Scheiß Deutsche" attackiert, ist ähnlich gestrickt wie ein Angreifer, der "Scheiß Kanaken" brüllt.
(DER TAGESSPIEGEL. Sind die lieben Migranten doch nicht so lieb?)

Mecklenburg-Vorpommern

Justizministerin legt falsches Führungszeugnis vor
Zwei Politikerinnen wollen Landrätin werden. Doch ihre Führungszeugnisse entsprechen nicht den Anforderungen – auch das der Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) nicht.Zwei Kandidatinnen für Landratsämter in Mecklenburg-Vorpommern ist ein peinlicher Fehler unterlaufen – für den sie allerdings offenbar nichts konnten. Die CDU-Kandidatin für Nordvorpommern-Rügen, Uta-Maria Kuder (CDU), derzeit Landesjustizministerin, und die Linke-Kandidatin für Südvormpommern, Barbara Syrbe, schickten dem Wahlausschuss ungültige Dokumente zu. Das berichtet die "Ostsee-Zeitung".Die Papiere entsprechen nicht den formellen Anforderungen für Wahlbeamte. Dabei hatten beide Politikerinnen eine aktualisierte Form der Dokumente vorgelegt, die sie auch in ihrer bisherigen Laufbahn benutzt haben."Mit diesem Dokument kann man heutzutage aber nicht mehr Landrat werden“, zitiert die Zeitung Christel Schumacher, Chefin der Geschäftstelle der Landeswahlleiterin. Das Gesetz sei geändert worden. Jetzt müssen beide bis zum 14. Juli ein neues Dokument vorlegen.Die Justizministerin zeigte sich erstaunt. "Keiner hat das so genau gewusst, selbst die Landeswahlleiterin nicht“, sagte ihr Mitarbeiter Matthias Bull.
(WELT online. Ist Landrätin in Meckpom lukrativer als Justziministerin, oder kennt sie zu wenig ihre eigenen Gesetze? Wieso falsch? Scheint ja nur Formalienposse zu sein.)

Anrüchige Doktorarbeiten

Sorry, war nur ein Versehen
Handwerkliche Fehler, keine Absicht, nicht so schlimm - die Entschuldigungen und Ausreden überführter und mutmaßlicher Plagiatoren in der Politik ähneln sich. Die aktuellen Fälle Althusmann und Pröfrock werfen erneut die Frage auf: Wo verläuft die Grenze zwischen Schlampigkeit und Wissenschaftsbetrug? Zwei Meldungen vom selben Tag: Einer der wichtigsten Bildungspolitiker des Landes gerät unter Druck, weil er in seiner Doktorarbeit mindestens unsauber zitiert haben soll . Und ein eher unbekannter Landtagsabgeordneter aus Baden-Württemberg verliert seinen Doktorgrad , weil er "in nicht unerheblichem Maße" fremde Texte wörtlich übernommen habe, ohne dass dies kenntlich gemacht wurde, wie seine Uni mitteilt.
(SPIEGEL online. Zur Strafe aufbrummen den Titel "Dr. schum".- Schummel.)

"Krankheit und Behinderung gehört zu unserer menschlichen Existenz."
(Maria Michalk, CDU. Natürlich auch geistig-geistlich. Ist gottgewollt wie jedes Elend, auch das einer DDR-CDU-Blockflöte als katholische Sorbin, gell?)

Truppenabzug

Kanada beendet Kampfeinsatz in Afghanistan
Mit einer feierlichen Zeremonie hat Kanada offiziell den Krieg am Hindukusch beendet. 157 Soldaten ließen ihr Leben, elf Milliarden Dollar kostete der Einsatz.
(WELT online.Ergebnis: Null. Und Deutschland schickt wieder 500 hin. Allein des doppelten Gehaltes wegen?)

Radelnde Kneipentresen
Deutsche Großstädte wollen Bierbikes verbieten

Sie sind groß und langsam, ihre Gäste meist betrunken: Die Bierbikes sollen deshalb von den Straßen verschwinden, zum Ärger der Betreiber. Der Streit beschäftigt die Gerichte.
(WELT online. Weg damit.)

Bundestag beschließt CO2-Speichergesetz
Energiekonzerne dürfen künftig an ausgewählten Standorten klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in unterirdischen Speichern einlagern. Der Bundestag machte am Donnerstag den Weg frei für die Erprobung der umstrittenen CCS-(Carbon Capture and Storage) Technik bis 2017, mit der das Klima besser geschützt werden soll. 306 Abgeordnete stimmten dafür, 266 dagegen, es gab eine Enthaltung.
(Berliner Zeitung. Deppert! In Wasser kann man ertrinken,wohin wird das verbannt?)

Frauenweltmeisterschaft
Zwei Dopingfälle bei Team Nordkorea
Zwei Spielerinnen aus Nordkorea stehen nach positiven Doping-Proben bei der Frauen-WM unter Verdacht. Jetzt musste die ganze Mannschaft zum Test.
(DER TAGESSPIEGEL. Zuviel Rot im Blut.)