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Untersuchung des TÜV SÜD bei Mittelständlern

(lifepr) - Unfälle und Verschleiß waren vor 50 Jahren noch die klassischen Erkrankungen am Arbeitsplatz. Heute ist bei jedem Vierten der Grund für einen Arbeitsausfall im Bereich der psychischen Störungen zu suchen. Darunter fallen Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit sowie Panikstörungen. Doch trotz der hohen Kosten, die psychische Belastungen für das Unternehmen verursachen, fehlt bei vielen das Bewusstsein für diese Erkrankungen. Dies ergab eine aktuelle Studie von TÜV SÜD Life Service, an der 47 Experten, die zusammen mehrere hundert kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich der Arbeitssicherheit betreuen, teilnahmen.

Arbeitnehmer sind in den vergangenen Jahren immer seltener wegen klassischer Erkrankungen oder Unfällen ausgefallen, sondern zunehmend aufgrund psychischer Erkrankungen. Im September 2010 befragte TÜV SÜD 47 Sicherheitsfachkräfte nach ihrer subjektiven Einschätzung zu psychischen Belastungen und Erkrankungen von Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen mit einer Größenordnung von 20 bis 1.000 Beschäftigten. Dabei gaben mehr als 60 Prozent der Befragten an, dass sie in den Unternehmen, die sie betreuen, bereits mit typischen psychischen Belastungsfaktoren konfrontiert wurden. Zu den häufigsten zählen zu enge Terminvorgaben und damit steigender Zeitdruck, Konflikte am Arbeitsplatz und Mobbing. Aber auch mangelnde Anerkennung und Wertschätzung der Leistung sowie die Angst um den Arbeitsplatz treiben bei vielen Angestellten den Stresspegel in die Höhe.

Als gefährdetste Zielgruppe werden hierbei die Führungskräfte vor den Schichtarbeitern und den Mitarbeitern im Außendienst und Vertrieb gesehen. Jedoch wird die Gefährdung durch psychische Belastungsfaktoren von vielen Unternehmen noch nicht erkannt. So besitzen nach Auffassung der befragten Sicherheitsfachkräfte mehr als die Hälfte der betreuten Unternehmen ein schwaches Bewusstsein für die psychischen Belastungsfaktoren und Erkrankungen in ihrem Unternehmen. Nur etwa jeder zehnte Betrieb nimmt demnach psychische Erkrankungen wirklich ernst.

Dementsprechend niedrig ist auch die Bereitschaft, Geld in entsprechende Frühwarnsysteme und Präventivmaßnahmen zu investieren. Knapp zwei Drittel erwarten auch für die nähere Zukunft keine nennenswerten Investitionen in diesem Bereich.

Diese Zahlen sind jedoch insoweit erstaunlich, da psychische Erkrankungen für den Arbeitgeber enorme Kosten bedeuten. Neben verminderter Motivation und Leistungsfähigkeit sind auch die durchschnittlich 22,5 Ausfalltage ein großer wirtschaftlicher Faktor. In den Augen der Sicherheitsfachkräfte werden zum einen zu wenig Maßnahmen zur Prävention von psychischen Krankheiten angeboten und zum anderen ist die Wirksamkeit bestehender Angebote eher gering.

Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft stellt den klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutz vor ganz neue Herausforderungen. Die bisherige Verhinderung von Stürzen oder Atemwegserkrankungen ist in einigen Branchen zwar nach wie vor wichtig, in anderen jedoch kaum nützlich. Hier sind neue Lösungen erforderlich, die auch den Anstieg psychischer Belastungen berücksichtigen. So halten es die befragten Sicherheitsfachkräfte für sinnvoll, neue Angebote wie Führungskräfteschulungen in das betriebliche Gesundheitsmanagement zu integrieren. Denn das Ziel sollte immer sein, Bedingungen am Arbeitsplatz zu schaffen, die die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter schützen.

Die gesamte Studienauswertung ist Teil des Corporate Health Jahrbuch 2011. Dieses Jahrbuch liefert einen profunden Einblick in den Status Quo und die wichtigsten Entwicklungen Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Deutschland. Hochranginge Autoren stellen besonders innovative und erfolgreiche Projekte und Strategien aus der Unternehmenspraxis vor. Das Corporate Health Jahrbuch umfasst 255 Seiten mit Fotos und Abbildungen und ist ab sofort zum Bezugspreis von 49,90 Euro im Buchhandel unter der ISBN-Nummer 978-3-941632-09-7 erhältlich.

Zimmermädchen

von Joachim Ringelnatz

Die Zimmermädchen der Hotels,

Die meine Betten schlagen und dann glätten,

Ach wenn sie doch ein wenig Ahnung hätten

Vom Unterschiede zwischen Polster und Fels.





Ach wüßtet ihr, wie süß ihr für mich ausseht

Im Arbeitskleid, ihr Engel der Hotels!



Wenn wirklich eine heimlich mit mir ausgeht,

Dann trägt sie Seide und trägt sogar Pelz,

Sei's auch nur Wunderwandlung Hasenfells.



Dann im Café krümmt ihr beim Tasseheben

Den kleinen, roten Finger nach Manier.

Und du merkst nicht, wie gern ich doch mit dir

Oft eine Stunde möchte unmanierlich leben.

Und würde dann – nebst Geld – als Souvenir

Ein schließend, stilles, zartes Streicheln geben.



Und würdet ihr dies Streicheln doch nicht spüren.

Denn ihr bedient nur Nummern an den Türen.



Und wenn sie schlichte Ehre eng verschließen,

Dann dienen sie, da andere genießen.



Hab ich euch tausendmal in Korridoren

Heiß zugesehn und heiser angesehn,

Was ich erträumte, war voraus verloren.

Denn meine Liebe könnt ihr nicht verstehn.


(Quelle: Joachim Ringelnatz: Das Gesamtwerk in sieben Bänden. Band 1: Gedichte, Zürich 1994, S. 377-378.
Permalink:http://www.zeno.org/nid/20005539803

Ganz in Weiß: Wenn Türken Hochzeit machen.

Mobile Sammlung macht Sommerpause
Problemestoffe können bei Deponien abgegeben werden
(Offenburger Tageblatt. Auch Problembären und Problemzeitungen?)

Jetzt kommt der Gebäudemanager
Neue Abteilung im Bau-Dezernat soll bei Betreuung städtischer
Gebäude Ressourcen erschließen
Zum Beginn des kommenden Jahres will die Stadt Lahr das
»zentrale Gebäudemanagement« als eine neue Abteilung der
Stadtverwaltung einführen. Mit Anzeigen wird heute regional
und überregional nach deren Leiter gesucht. Mittelfristig
könnte sich die neue Abteilung zum städtischen Eigenbetrieb
mausern
(Lahrer Anzeiger. Sehr eigen ist schon die ganze Stadt.)

Abwasser wird wohl teurer
Grund ist die geplante vierte Reinigungsstufe der Kläranlage / Investition: 5,5 Millionen
(Badische Zeitung. Wichtiger als ein neues Wasserloch.)

Viel Kunst, wenig Publikum
Pura Vida:Die Skulpturen der fünf Künstler aus Costa Rica sind schon weit gediehen
(Badische Zeitung. Die Lahrer haben den Murks nicht importiert wie andere,die sonst mit  Obst und Gemüse handeln.)

Weitere Sanierungsarbeiten notwendig
Gravierende Schäden am Pallas / Jetziger Sanierungsabschnitt bis Ende August abgeschlossen
Nach der Sanierung ist vor der Sanierung — so abgewandelt trifft eine der unzähligen Fußballweisheiten von Sepp Herberger auch auf die Burgruine Hohengeroldseck zu. Bis Ende August werden die laufenden Sanierungsarbeiten beendet, werden die zur Verfügung stehenden 400 000 Euro verbraucht sein. Beendet sind die Arbeiten dann allerdings noch lange nicht. Bei einem Termin kürzlich hat Bürgermeister Thomas Schäfer angekündigt, das der Verein zur Erhaltung der Burgruine sich dann erneut um Zuschüsse bemühen will, um weiter dringende Arbeiten in Angriff nehmen zu können.
(Badische Zeitung. Für das Geld gäbe es Vernünftigeres als dem Steinhaufen der von Leyen-Geroldseck mit Steuergeld zu frönen.)

Fischerpfad als neuer Weg
Der Arbeitskreis Tourismus Neuried hat seine nächsten konkreten Projekte besprochen
(Badische Zeitung. Die lernen es wohl nie: Tourismus in Neuried!)

Jede Menge Einser vor dem Komma in allen Abschlussklassen
Prüfungen an Realschule, Werkrealschule und Hauptschule in Friesenheim: Die jeweils besten Prüflinge haben Notendurchschnitte von 1,2 bis 1,6
(Badische Zeitung. 111111,0? Gute Noten ändern nichts am niedrigen Niveau von Schülern.)

Öko-Natur-Stützpunkt geplant
Biotop soll auf dem Gänsweidfeld in Meißenheim entstehen / Idee von Bauhofleiter Frank Wagner
(Lahrer Anzeiger. Ökobologe Bauhofleiter? Kann niemand mehr die Natur in Ruhe lassen?)

Junge Menschen halten Vorschriften am wenigsten ein




(lifepr)
- Rund 70 Prozent der deutschen Autofahrer übertreten hin und wieder die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsgrenzen. Das ergab im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne "Risiko raus" eine Emnid-Umfrage bei rund 1000 Autofahrern im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Besonders wenig Respekt für Tempolimits zeigen Fahrer und Fahrerinnen zwischen 30 und 39 Jahren. Von ihnen geben 90 Prozent zu, manchmal zu schnell zu fahren. Überraschung: Die Neigung zur Geschwindigkeitsüberschreitung nimmt zu, je höher der Bildungsabschluss ist. Mehr als 40 Prozent aller Befragten missachten laut Umfrage Park- und Halteverbote, über 30 Prozent halten nicht immer vor Stoppschildern an und blinken nicht bei Spurwechseln sowie beim Abbiegen.

Insgesamt scheinen jüngere Fahrerinnen und Fahrer risikobereiter zu sein als ältere. Von den Befragten unter 30 Jahren räumen 42 Prozent den Handygebrauch am Steuer ohne Freisprecheinrichtung ein, bei den über 50-Jährigen sind es hingegen nur 13 Prozent.

In der Selbsteinschätzung stuft knapp die Hälfte (46 Prozent) der Teilnehmer ihre Fahrkompetenz als gut bis sehr gut ein. Ein weiteres Viertel sieht sich auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht gut) bis 10 (sehr gut) immer noch im oberen Kompetenzbereich zwischen 6 und 7. Hauptmotiv für regelgerechtes Fahren ist für fast 80 Prozent die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer. Gesetzliche Sanktionen, wie Geldbußen oder Punkte in Flensburg, spielen bei der Abschreckung demgegenüber nur eine untergeordnete Rolle.

In der Präventionskampagne "Risiko raus" kooperieren Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der Spitzenverband DGUV, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat DVR, die Bundesländer und weitere Partner mit dem Ziel, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern.