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So frei, wie es die Grünen zulassen

Radikalpositionen bestimmen den politischen Diskurs

Von CANTALOOP

Aktuell müssen Politiker und Anhänger der Grünen aufpassen, dass sie sich mit ihrer angedachten Verbots-Orgie nicht selbst verzetteln. An so vielen Fronten gleichzeitig neue Regularien, schärfere Gesetze und eine noch gründlichere Überwachung von Andersdenkenden zu fordern, das könnte auch die vehementesten Verfechter grüner Identitätspolitik durcheinanderbringen.

Sei es nun ein generelles Tempolimit auf Autobahnen, das sie nun im Bundestag eigenen Angaben zufolge „durchpeitschen“ wollen, einen Mietpreisdeckel plus nachfolgender Enteignung von Hausbesitzern in Berlin – oder auch die sukzessive Zerstörung unserer Automobil-Industrie. Die Palette der Einschränkungen, die die Grünen aktuell der Bevölkerung angedeihen lassen wollen, wird immer vielfältiger.

Grüne diktieren die Themen – aus Freude am Verbot
Man hegt als Außenstehender gar den Verdacht, dass sie außer dem Ersinnen von Eingrenzungen gar nichts anderes mehr zu tun gedenken. Gleichwohl lassen sie keinerlei Kritik an ihren Unterfangen mehr gelten, so hirnlos diese auch sein mögen.

Ihre subjektive Hochmoral gilt als unantastbar. Wer auch nur leiseste Zweifel an ihren scheinbar hehren Intentionen hegt, gilt sofort als rechtsextrem, menschenverachtend und kapitalistisch – kurzum, als die Kulmination allen Bösen.

Wir erleben landesweit ein Auflösen von Regeln im Namen linker Empörung
Insbesondere in Städten, wo Grüne exponierte Schlüsselpositionen innehaben, wird dies besonders deutlich. Der Wahnwitz im Absurditäten-Kabinett schlechthin ereignet sich aber zweifellos immer noch in der Bundeshauptstadt Berlin, der sinnbildlichen Zentrifuge giftgrüner Politik. Die Spree-Metropole verkommt zusehends zum Tummelplatz plansozialistischer Experimente, in dem die extremsten Gruppen der Linksparteien versuchen, sich gegenseitig zu übertreffen. Ein Genossen-Establishment besonderer Güte hat sich dort etabliert. Es ist müßig darüber zu berichten, da die schlichte Fülle ihrer grotesken Aktivitäten jeden Rahmen sprengen würde.

Eines jedoch eint diese gesamten Bestrebungen von Habeck, Hofreiter, Özdemir und wie sie noch alle heißen mögen. Im Ergebnis wird die Freiheit der Bürger im gleichen Maße reduziert, wie die Kosten der Lebenshaltung für Normalverdiener steigen. Beides sind Faktoren, die selbst ihre treuesten Anhänger bei näherer Betrachtung so eigentlich nicht wollen. Von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung einmal ganz abgesehen. Darüber hinaus schufen sie ein repressives Meinungsklima, in dem alles, was auch nur im Ansatz vaterlandsdienlich erscheint, verfemt wird. Die daraus resultierenden gesellschaftlichen Verwerfungen nutzen sie und ihre angehängten NGOs raffiniert zu ihrem Vorteil aus.

Das alles würden sie jedoch nicht schaffen, wenn ihnen die deutsche (Einheits-)Presse nicht so gewogen wäre. Der Newsflash der Nachrichtenkanäle transportiert in seiner dumpfen Willigkeit fast nur noch scharflinke Inhalte. Diese werden dadurch positiv konnotiert, obgleich die „Dramatisierungsreserven“ unserer Alt-Medien schon fast aufgebraucht sind. Dementsprechend verengt sich der Informationshorizont der Bürger zu Gunsten der Umwelt-Hysteriker.

Die gezielte Förderung grüner Vorfeldinstitutionen
Natürlich sind dies alles keine grundlegend neuen Erkenntnisse. Beängstigend jedoch erscheint die Tatsache, dass sich die Öko-Stalinisten mittlerweile derart in sämtliche staatlichen Institutionen verkrallt haben – und sie mit demokratischen Mitteln vermutlich nicht mehr zu stoppen sind. Ebenso bedenklich: ihre Identitätspolitik hebt den Zwang zur Begründung einer These auf. Es zählt nicht mehr, was gesagt wird, sondern wer es sagt.

Viele Grüne sind im Übrigen sehr gewieft darin, ihre Schwächen als vermeintliche Stärken einzusetzen. Annalena Baerbock ist wohl das beste Beispiel, wie gut diese Taktik funktioniert.

Diese Art von Extremismus dominiert längst den gesamtgesellschaftlichen Diskurs. Er verharrt auf seinen Radikalpositionen und duldet keinen Widerspruch. Das bedeutet: wir sollen gefälligst alle Verbrennungsmotoren abschaffen, sämtliche Flüchtlinge aufnehmen, unseren Fleischkonsum rigoros zurückfahren, gleichsam Ölheizungen, Kohlekraftwerke und Atomstrom komplett verbieten und Flugscham empfinden. Nichts weniger. Eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit findet nicht mehr statt, sondern es wird einfach „angeordnet“.

Sie werden vermutlich erst aufhören, wenn von dem Deutschland, das wir kennen, nichts mehr übrig sein wird. Die Weichen sind gestellt. Somit könnte die derzeitig stattfindende Politik auch zukünftigen, nicht-linken Mehrheiten das Leben schwer bis unmöglich machen.
(pi-news.net)

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