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Täglich mit Taxi zum Kindergarten

Syrische "Flüchtlingskinder" in Sulz

Von EUGEN PRINZ

Es ist nicht immer einfach, das richtige Thema für einen Beitrag auszuwählen. Glücklicherweise verfügt der Autor über ein engagiertes Recherche-Team, das ihn täglich mit den neuesten Meldungen von der „Zuwanderungsfront“ versorgt. Eine äußerst wertvolle Quelle ist auch das Netzwerk treuer PI-NEWS Leser, das verteilt über das gesamte Bundesgebiet und darüber hinaus darauf achtet, dass keine Untat und kein Skandal im Lokalteil einer Zeitung als Ereignis von angeblich nur lokaler Bedeutung verborgen bleibt. Oftmals ist es viel zu lesen und die Auswahl schwierig. Was bietet sich heute an?

Die Kindergärten der Kernstadt Sulz am Neckar platzen aus allen Nähten. Um sie zu entlasten, sollen nun 16 syrische "Flüchtlingskinder" jeden Tag mit mehreren Taxis in den Kindergarten von Glatt gebracht werden. Diese Ortschaft liegt etwa acht Kilometer außerhalb der Kernstadt von Sulz und wurde 1975 eingemeindet.

Die Ortschaftsräte von Glatt sind von dem Vorhaben nicht sonderlich begeistert. Das liegt aber weniger an den anfallenden Kosten, sondern an der künftigen ethnischen Zusammensetzung in der Einrichtung. Denn 40 Prozent einheimische Kinder sehen sich dann einer Majorität von 60% syrischen Altersgenossen gegenüber, die kein Deutsch sprechen und wahrscheinlich wenig mit ihnen zu tun haben wollen. Jedem ist klar, dass Integration so nicht funktioniert. Jedenfalls nicht in der gewünschten Richtung. Gruppenbildung und Sprachprobleme sind vorprogrammiert.

Deutsche Kinder müssen wegen der Syrer-Kinder wechseln
Zudem würde auch der Glatter Kindergarten damit an seine Kapazitätsgrenze stoßen. Deshalb ist geplant, die beiden Kinder der Pächter des in der Ortschaft gelegenen Hotels Kaiser im 10km entfernten Hopfauer Kindergarten unterzubringen. Es müssen also zwei deutsche Kinder Platz machen, damit alle Syrerkinder in der Glatter Einrichtung untergebracht werden können.

Deshalb plädieren die dortigen Ortschaftsräte dafür, die "Flüchtlingskinder" auf das ganze Stadtgebiet von Sulz zu verteilen. Der Hauptamtsleiter der Kommune, Hartmut Walter, sieht jedoch keinen Sinn in dieser Maßnahme.

Es wird also darauf hinauslaufen, dass die kleinen Syrer jeden Tag mit dem Taxi zum Kindergarten gebracht und wieder nach Hause gefahren werden. Nachdem sich das Land Hessen jeden einzelnen minderjährigen unbegleiteten Flüchtling im Monat 8.469 Euro kosten lässt, spielt es auch schon keine Rolle mehr, wenn die Baden-Würtemberger dann ihre "Flüchtlingskinder" mit dem Taxi rumkutschieren.

Und das gebrechliche alte Muttchen, deren Krankenkasse die Übernahme der Kosten für die Taxifahrt zum Arzt gerade abgelehnt hat, kann den Rollator nehmen und sich zu Fuß auf den Weg machen.
(pi-news.net)

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