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Tut gut: Blick über den Tellerrand


Landesgartenschau-Posse in Nagold
(gh). Mitten im Gelände für die Landesgartenschau  2012 in Nagold hatten sich 122 private Quadratmeter einer 30-köpfigen Erbengemeinschaft dem Zugriff der Stadt widersetzt. Nur ein Erbe wollte seinen Anteil veräußern: 4 Quadratmeter. Zu wenig. Als die Zwangsversteigerung angesagt war, bot auch die Stadt mit. Aber mehr als die 9000 Euro Verkehrswert war nicht möglich. Die Quadratmeter schienen der Landesgartenschau zu entgleiten, denn ein anderer Bieter wollte mehr zahlen. Als Retter in der Not sprang ein CDU-Stadt- und Kreisrat ein und langte zugunsten der Stadt zu. Nach der Landesgartenschau wird aus dem geplanten Park Baugelände, und damit steigt natürlich auch der Grundstückswert. Wie der neue Besitzer betont, will er dann das Gelände der Stadt verkaufen - ohne sich zu bereichern.  Für die 9000 Euro jetzigen Verkehrswerts. Stellt sich nur noch die Frage, welchen Sinn eigentlich Landesgartenschauen haben, wo das Land mit 5 Millionen Euro Kommunen anfüttert, die dann das Mehrfache hinterher werfen müssen. Und anschließend heißt's April, Aprirl. Zur Sanierung eventuell vernachlässigter Flächen muß ja nicht der Umweg über eine überflüssige Subventionierung von Beeten und SWR-Fuzzys gewählt werden, wobei die Besucher zweimal zur Kasse gebeten werden: Als Steuerzahler und als Besucher.
Der Pegel der Donau steigt an
Wettertechnisch war am Freitag und Samstag recht viel los in und um Tuttlingen, schreibt unser Wetterexperte Jürgen Hieber. So fegte Orkan „Joachim“ mit bis zu 85 Stundenkilometern über Tuttlingen hinweg, in den Hochlagen der Region gab es mitunter orkanartige Böen. Trotz des Sturms war es ziemlich mild.
(Schwäbische Zeitung. Wohin steigt er, und was macht die Donau?  Dank Experten stimmt der Wetterbericht vom Vortag.)
Zusammen sind die vier geehrten Feuerwehrleute 125 Jahre im Dienst
(Schwäbische Zeitung. Rechnen sollte man können. Zusammen haben sie gleichzeitig Dienst gemacht.)
Junge Union geht mit neuem Vorstand in die Zukunft
Auf Benjamin Bach folgtJochen Becker als Vorsitzender
pm Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Jungen Union Tuttlingen sind die Verdienste von Benjamin Bach gewürdigt worden, der nach acht erfolgreichen Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidiert. Er übergibt einen starken JU-Verband an seinen Nachfolger Jochen Becker.Dem neu gewählten Vorsitzenden wünschte Bach viel Erfolg und hofft, dass dieser über den politisch farblichen Tellerrand hinaussieht. Von Oberbürgermeister Michael Beck lobte die Arbeit der Jungen Union in Tuttlingen. Er wünschte dem neuen Vorsitzenden ein glückliches Händchen und appelierte an die Pflichten der jungen Generation.
(Schwäbische Zeitung. Propaganda-Meldung (pm). Der Leser erfährt  nicht, daß die JU ihre Lobsudelei selbst produziert hat.)
Das Unwetter fegt übers Land
Viele umgestürzte Bäume, Unfälle und ein entgleister Zug im Landkreis Tuttlingen
Das Orkantief Joachim hat seine Spuren mit Orkanböen von bis zu 120 Stundenkilometern in der Region hinterlassen, die Katastrophen sind bisher aber ausgeblieben. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Wolfgang Schoch, Sprecher der Polizeidirektion Tuttlingen.
(Schwäbische Zeitungen. Wieviele Katastrophen hätte man denn gerne?)
Heilige Könige proben ihre Gewänder an
„Wir kommen daher aus dem Morgenland“, schallt es aus über 30 Kehlen im katholischen Gemeindehaus St. Theresia. Die Mädchen und Buben, die sich für das Sternsingen angemeldet haben, sitzen wie auf Kohlen, denn im Anschluss sollten die Kleider für den „Gang“ ausgesucht und probiert werden.
(Schwäbische Zeitung. Eilige Asylbewerber in Trossingen auf Probe.)


Wau Tannenbaum!
Fast alle Bäume bekommen Füße
Christbaumverkauf in Vilsingen läuft nach eigenen Regeln ab – Viele Diskussionen um den richtigen Baum
(Schwäbische Zeitung. Wo laufen sie denn?)
„Ich denke immer erst Rasterisch, bevor ich schreibe“
Schriftsteller Arnold Stadler hält eine Hommage an seinen Heimatort – Zuhörer erleben eine Sternstunde
Sauldorf Was Sprache vermag, was Heimat bedeutet – das hat der Schriftsteller Arnold Stadler in einer brillanten Hommage an seinen Lebensort Rast formuliert.
(Schwäbische Zeitung. Großdichter ein Rastafari?)
Zug entgleist, Frau fährt gegen Baum
(Schwäbische Zeitung. Vorsicht, Bäume von vorne.)
Krematorium-Pläne sorgen in Talheim für Aufruhr
(Schwäbische Zeitung. Brennendes Problem.)

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