Springe zum Inhalt

Warum Lahr nicht?


Müllcontainer als Gymnasiumsschmuck: Wer soll das neun Jahre anschauen?
Schulversuch 'Zwei Geschwindigkeiten zum Abitur' findet ohne das Max-Planck-Gymnasium Lahr statt
Einrichtung eines parallelen G-9 Zugs frühestens zum Schuljahr 2013/14
Mit Bedauern nahmen die Stadtverwaltung sowie das Max-Planck-Gymnasium Lahr zur Kenntnis, dass die Schule in der ersten Tranche, die ab dem Schuljahr 2012/2013 startet, leider nicht unter den auserwählten Modellschulen für den Schulversuch ist. Mit wenig Verständnis reagierte Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller auf das Absageschreiben: "Aus der Ablehnung, die sehr allgemein gehalten ist, geht leider nicht hervor, mit welcher konkreten Begründung der Antrag des Max-Planck-Gymnasium vom Kultusministerium nicht berücksichtigt werden konnte. Dies ist für die Schule und die Stadtverwaltung sehr unbefriedigend, zumal es für eine erneute erfolgreiche Antragsstellung wichtig wäre zu wissen, an welcher Stelle, gegebenenfalls beim Konzept, nachgesteuert werden müsste." Erster Bürgermeister Guido Schöneboom, der ebenfalls die Ablehnung des Kultusministeriums nicht nachvollziehen kann, möchte die neue Situation zunächst mit der Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums, dem Elternbeirat sowie den schulischen Gremien erörtern. Entscheidend ist, dass die weiteren Schritte beim Max-Planck-Gymnasium sehr eng in die allgemeinen Überlegungen zur Weiterentwicklung der Schullandschaft Lahr einfließen müssen. Eine Zukunftswerkstatt zur gesamten Bildungsthematik wird noch vor der Sommerpause stattfinden.“ Schule und Stadtverwaltung sind sich darüber einig, dass das vorgelegte Konzept in vollem Umfang den geforderten Kriterien genügte. Gerade der zunehmenden Skepsis gegenüber dem achtjährigen Gymnasium, die auch bei der Entwicklung der Anmeldezahlen beim Max-Planck-Gymnasium deutlich wurde, sollte das neue Unterrichtsangebot entgegenwirken. Der Schritt von der Grundschule aufs Gymnasium wird von einzelnen Eltern als zu großer Schritt empfunden. Zudem sehen viele Eltern im fehlenden Freiraum für die Teilnahme an außerschulischen Bildungs-, Sport- und Freizeitangeboten zu Recht einen Mangel. Kinder werden auch durch die Wahrnehmung dieser Möglichkeiten in der Entwicklung ihrer Gesamtpersönlichkeit gestärkt. Den Nachteilen des achtjährigen Gymnasiums sollte mit der Einführung eines parallelen neunjährigen Zugs, der in den Klassen fünf bis acht langsamer läuft, weniger Wochenstunden vorsieht, mehr Zeit für die Hauptfächer gibt und die zweite Fremdsprache erst später beginnen lässt, aktiv entgegen gesteuert werden. Außerdem ist das Max-Planck-Gymnasium wegen seiner zentralen verkehrsgünstigen Lage als G-9 Versuchsschule prädestiniert. Das Max-Planck-Gymnasium unterstützt seit langer Zeit mit seinen besonderen Angeboten im Ganztagesbereich die Kinder, die einen erweiterten Förderbedarf haben, der in den Elternhäusern aus den unterschiedlichsten Gründen nicht geleistet werden kann.
(Stadt Lahr. Man muß nicht immer alles verstehen, auch nicht synchron. Wieso soll Lahr berücksichtig werden? Anderen geht's genauso. Die Stadt kann sich bei ihrem Bildungsgenie MdL Helmut Rau bedanken, der dabei war, als der G8-Unsinn eingeführt worden ist. Unbd jetzt proben die anderen, ob sie auch blöd können und führen als Modell ein, was Jahrzehnte Regel war.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Warum Lahr nicht?


Müllcontainer als Gymnasiumsschmuck: Wer soll das neun Jahre anschauen?
Schulversuch 'Zwei Geschwindigkeiten zum Abitur' findet ohne das Max-Planck-Gymnasium Lahr statt
Einrichtung eines parallelen G-9 Zugs frühestens zum Schuljahr 2013/14
Mit Bedauern nahmen die Stadtverwaltung sowie das Max-Planck-Gymnasium Lahr zur Kenntnis, dass die Schule in der ersten Tranche, die ab dem Schuljahr 2012/2013 startet, leider nicht unter den auserwählten Modellschulen für den Schulversuch ist. Mit wenig Verständnis reagierte Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller auf das Absageschreiben: "Aus der Ablehnung, die sehr allgemein gehalten ist, geht leider nicht hervor, mit welcher konkreten Begründung der Antrag des Max-Planck-Gymnasium vom Kultusministerium nicht berücksichtigt werden konnte. Dies ist für die Schule und die Stadtverwaltung sehr unbefriedigend, zumal es für eine erneute erfolgreiche Antragsstellung wichtig wäre zu wissen, an welcher Stelle, gegebenenfalls beim Konzept, nachgesteuert werden müsste." Erster Bürgermeister Guido Schöneboom, der ebenfalls die Ablehnung des Kultusministeriums nicht nachvollziehen kann, möchte die neue Situation zunächst mit der Schulleitung des Max-Planck-Gymnasiums, dem Elternbeirat sowie den schulischen Gremien erörtern. Entscheidend ist, dass die weiteren Schritte beim Max-Planck-Gymnasium sehr eng in die allgemeinen Überlegungen zur Weiterentwicklung der Schullandschaft Lahr einfließen müssen. Eine Zukunftswerkstatt zur gesamten Bildungsthematik wird noch vor der Sommerpause stattfinden.“ Schule und Stadtverwaltung sind sich darüber einig, dass das vorgelegte Konzept in vollem Umfang den geforderten Kriterien genügte. Gerade der zunehmenden Skepsis gegenüber dem achtjährigen Gymnasium, die auch bei der Entwicklung der Anmeldezahlen beim Max-Planck-Gymnasium deutlich wurde, sollte das neue Unterrichtsangebot entgegenwirken. Der Schritt von der Grundschule aufs Gymnasium wird von einzelnen Eltern als zu großer Schritt empfunden. Zudem sehen viele Eltern im fehlenden Freiraum für die Teilnahme an außerschulischen Bildungs-, Sport- und Freizeitangeboten zu Recht einen Mangel. Kinder werden auch durch die Wahrnehmung dieser Möglichkeiten in der Entwicklung ihrer Gesamtpersönlichkeit gestärkt. Den Nachteilen des achtjährigen Gymnasiums sollte mit der Einführung eines parallelen neunjährigen Zugs, der in den Klassen fünf bis acht langsamer läuft, weniger Wochenstunden vorsieht, mehr Zeit für die Hauptfächer gibt und die zweite Fremdsprache erst später beginnen lässt, aktiv entgegen gesteuert werden. Außerdem ist das Max-Planck-Gymnasium wegen seiner zentralen verkehrsgünstigen Lage als G-9 Versuchsschule prädestiniert. Das Max-Planck-Gymnasium unterstützt seit langer Zeit mit seinen besonderen Angeboten im Ganztagesbereich die Kinder, die einen erweiterten Förderbedarf haben, der in den Elternhäusern aus den unterschiedlichsten Gründen nicht geleistet werden kann.
(Stadt Lahr. Man muß nicht immer alles verstehen, auch nicht synchron. Wieso soll Lahr berücksichtig werden? Anderen geht's genauso. Die Stadt kann sich bei ihrem Bildungsgenie MdL Helmut Rau bedanken, der dabei war, als der G8-Unsinn eingeführt worden ist. Unbd jetzt proben die anderen, ob sie auch blöd können und führen als Modell ein, was Jahrzehnte Regel war.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.